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DE2801383A1 - Fotografische kamera mit einer fokussiervorrichtung - Google Patents

Fotografische kamera mit einer fokussiervorrichtung

Info

Publication number
DE2801383A1
DE2801383A1 DE19782801383 DE2801383A DE2801383A1 DE 2801383 A1 DE2801383 A1 DE 2801383A1 DE 19782801383 DE19782801383 DE 19782801383 DE 2801383 A DE2801383 A DE 2801383A DE 2801383 A1 DE2801383 A1 DE 2801383A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
focusing
output
electromagnet
photographic camera
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782801383
Other languages
English (en)
Inventor
Istvan Dipl Ing Cocron
Guenter Fauth
Peter Dipl Ing Dr Lermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19782801383 priority Critical patent/DE2801383A1/de
Priority to JP77779A priority patent/JPS54103347A/ja
Priority to GB791267A priority patent/GB2012441B/en
Priority to US06/002,932 priority patent/US4324463A/en
Priority to FR7900797A priority patent/FR2414740A1/fr
Publication of DE2801383A1 publication Critical patent/DE2801383A1/de
Priority to US06/205,976 priority patent/US4466718A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/28Systems for automatic generation of focusing signals
    • G02B7/30Systems for automatic generation of focusing signals using parallactic triangle with a base line

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Focusing (AREA)
  • Automatic Focus Adjustment (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

AGFA-GEVAERT
LEVERKUSEN
- 8 - CAMERA-WERK MÜNCHEN
PATENTABTEiLuNS
CW 2006.4 PC/MC
10-vf-hh
Fotografische Kamera mit einer Fokussiervorrichtung
Die Erfindung betrifft eine fotografische Kamera mit einer Fokussiervorrichtung, welche eine Auswerteschaltung mit einer elektromagnetischen Steuervorrichtung für ein Objektivstellglied aufweist, wobei die Auswerteschaltung bei in Fokussierstellung befindlichem Objektivstellglied oder bei Ermittlung der Fokussier-Sollstellung des Objektivstellgliedes ein Steuersignal an die elektromagnetische Steuervorrichtung abgibt, und mit einer elektronischen Belichtungssteuervorrichtung, die eine Zeitbildungseinrichtung aufweist, die durch einen Startschalter eingeschaltet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine fotografische Kamera der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der es in einfacher Weise möglich sein soll, die Belichtungssteuerung nach erfolgter Fokussierung automatisch erfolgen zu lassen. Dies soll mit einem geringen Aufwand unter Ausnutzung bereits vorhandener Teile geschehen.
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CW 2006.4 PC/MC - 9 - 2301383
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein unter der Wirkung eines Antriebsgliedes und eines Hemmwerkes stehendes Steuerteil vorgesehen ist, an das das Objektivstellglied mittels eines Ansatzes als Nachlaufteil unter Federwirkung anliegt, daß das Steuerteil unabhängig von der Arretierstellung des Objektivstellgliedes stets in eine Endablaufstellung bewegt wird, daß mittels des Steuerteiles im Bereich seiner Endstellung ein Auslösehebel für das Schlußöffnungsglied betätigbar ist und daß der Startschalter der Belichtungssteuervorrichtung mittels eines mit dem Steuerteil zusammenwirkenden Betätigungsgliedes oder mittels einer den Fokussiervorgang abtastenden Steuerstufe frühestens im Beendigungszeitpunkt der Fokussierung selbsttätig in seine Arbeitsstellung geschaltet ist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden bei einer Fokussiervorrichtung, welche eine erste Fotoempfängeranordnung und eine zweite Fotoempfängeranordnung mit jeweils mehreren Fotoempfängern aufweist, die Fotoempfänger der einen oder anderen Fotoempfängeranordnung zur Erzeugung eines Belichtungsmittelwertes herangezogen, welcher dann zur Beeinflussung der Belichtungswert-Bildungsvorrichtung verwendet wird.
Gemäß einer bevorzugten und besonders vorteilhaften Lösung der Aufgabe ist ein einziger, sowohl zur Fokussierung als auch zur Belichtungssteuerung dienender Elektromagnet vor-
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gesehen/ der im Stromkreis einer Verknüpfungs-Stufe angeordnet ist, die mit der Belichtungssteuerschaltung und mit der Fokussier-Auswerteschaltung verbunden ist, wobei eine die Istwert-Stellung des Objektivstellgliedes abtastende Schaltstufe vorgesehen ist, wobei der Anker des Elektromagneten zumindest nach Erhalt des Signales zur Stillsetzung des Objektivstellgliedes in den Bewegungsweg desselben bewegt ist, wobei vom Steuerstromkreis des Elektromagneten oder vom Startschalter, der bei jedem Fokussiervorgang durch ein stets in die gleiche Ablaufstellung bewegbares Teil betätigt wird, ein Startsignal für die Belichtungssteuerschaltung abgeleitet wird und wobei nach erfolgter Freigabe des Verschlußöffnungsgliedes das Verschlußschließglied durch den Anker oder durch ein durch diesen betätigbares Teil bis zur elektrischen Zustandsänderung des Elektromagneten in seiner Ausgangsstellung gehalten wird.
Mittels des einzigen Elektromagneten wird demnach zunächst die Fokussierung bewerkstelligt und anschließend der Belichtungszeit-Bildungsvorgang oder zunächst der Blendenbildungsvorgang und anschließend der Belichtungszeit-Bildungsvorgang eingeleitet.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind in den verbleibenden Unteransprüchen enthalten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in den Figuren
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1 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel, und 2
Figur 3, jeweils die Ausbildung einer Steuerschaltung, 3 a, 4
Figur 5 ein zweites Ausführungsbeispiel,
Figur 6 ein drittes Ausführungsbeispiel und und 7
Figur 8 den Teil eines vierten Ausführungsbeispieles.
Gemäß den Figuren 1 und 2 ist mit F11, F 21 und F 31 eine erste Fotoempfängeranordnung bezeichnet, vor der eine Optik 1 angeordnet ist. Mit Hilfe dieser Optik 1 werden sämtliche zu fokussierenden Gegenstände auf den drei Fotoempfängern F 11 bis F 31 abgebildet. Eine zweite vergleichende Fotoempfängeranordnung weist fünf Fotoempfänger F 12, F 22, F 32, F 42 und F 52 auf. Vor dieser Fotoempfängeranordnung ist eine Optik 2 vorgesehen. Diese Optik 2 ist so ausgebildet, daß die zu fokussierenden Gegenstände auf jeweils einer aus drei Fotoempfängern bestehenden Gruppe F 12, F 22, F 32 oder F 22, F 32, F 42 oder F 32, F 42, F 52 der zweiten Fotoempfängeranordnung
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abgebildet werden. Dies kann z. B. für den Nahbereich die erste Fotoempfängergruppe, bestehend aus den Fotoempfängern F 12, F 22, F 32 sein. Für einen benachbarten Entfernungsbereich bzw. Fokussierzone sind dies die Fotoempfänger F 22, F 32 und F 42. Dem sich daran anschließenden Fernbereich ist die Gruppe, bestehend aus den Fotoempfängern F 32, F 42 und F 52 zugeordnet. Die Fotoempfänger F 12 bis F 52 bilden demnach signalmäßig drei sich überlappende Fotoempfängergruppen.
Die beiden Optiken 1 und 2 sind fest angeordnet. Die einzelnen Fotoempfänger sind mit einer Auswerteschaltung 3 verbunden, die mittels eines Schalters S 1 mit dem Pluspol einer Batterie 4 verbindbar ist. Drei Ausgänge A 1, A 2 und A 3 kennzeichnen hinsichtlich ihres jeweiligen Potentialwertes die Fokussierzone, innerhalb der sich der zu fokussierende Gegenstand befindet. Der Ausgang A 1 der Auswerteschaltung 3 ist nun mit einem Fokussiermagneten 107, der Ausgang A 2 mit einem Fokussiermagneten 108 und der Ausgang A 3 mit einem Fokussiermagneten 109 verbunden. Die Anker 107 a, 108 a und 109 a dieser Fokussiermagnete 107, 108, 109 sind in den Bewegungsweg von Ansätzen 150 und 151 eines Objektivstellgliedes bzw. -ringes 152 schwenkbar. An den Ankern 107 a bis 109 a angreifende Federn sind mit 153, 154 und 155 bezeichnet. An dem Objektivstellring greift eine Antriebsfeder 156 an. Auf dem Objektivstellring 152 ist ein Stift 157 vorgesehen, der in ein Langloch 158 einer Steuerscheibe 159 eingreift, die unter der Wirkung einer Antriebsfeder 160 steht. Außer-
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dem greift an der Steuerscheibe 159 ein Hemmwerk 161 an.
Ein Auslösehebel ist mit 162 bezeichnet, der unter der Wirkung einer Feder 163 steht. Mittels des Auslösers 162 ist einerseits der Startkontakt S 1 für die Auswerteschaltung 3 schließbar und andererseits die Steuerscheibe 159 zur Ablaufbewegung freigebbar. An der Steuerscheibe 159 vorgesehene Ansätze 164, 165 und 166 dienen zur Rückführung der Anker 107 a bis 109 a in die Ausgangsstellung.
Ein mit 167 bezeichneter Steueransatz der Steuerscheibe dient zur Betätigung eines Auslösehebels 168, durch den einerseits ein Belichtungsstartkontakt S 2 und andererseits ein Verschlußöffnungsglied 169 zur Ablaufbewegung freigegeben wird. Ein Verschlußschließglied ist mit 170 bezeichnet. In Abhängigkeit von der Feststellung eines Minimalwertes zwischen der Differenz der Signalwerte einer der Gruppen der zweiten Fotoempfängeranordnung und den Signalwerten der ersten Fotoempfängeranordnung erhält der Ausgang A 1 oder A 2 oder A 3 ein Steuerpotential. Demzufolge wird einer der zuvor erregten Elektromagnete 107 bis 109 aberregt, was zur Folge hat, daß der zugehörige Anker in 'den Bewegungsweg des zugeordneten Ansatzes der Objektivverstellscheibe 152 bewegt wird.
Die Objektivverstellscheibe 152 bewegt sich mit der gleichen Ablaufgeschwindigkeit, wie die Steuerscheibe 159, welche unter der Wirkung des Hemmwerkes 161 abläuft. Mittels der
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Stift-Langloch-Verbindung 157, 158 entsteht eine zwangsläufige Bewegungskopplung zwischen den beiden Scheiben 152 und 159.
Erreicht die Steuerscheibe 159 ihre Endstellung, so veranlaßt der Ansatz 167 das Verschwenken des Auslösehebels 168 und somit das Schließen des Startschalters S 2 für die Belichtungssteuerung einerseits und andererseits die Freigabe des Verschlußöffnungsgliedes 169.
Die Belichtungssteuerung erfolgt durch eine Belichtungssteuerschaltung 106, die u. a. in Figur 3 näher dargestellt ist.
Vom Ausgang 20 der Auswerteschaltung 3 führt eine Verbindung zu einem Spannungsfrequenzwandler 21, dem ein auf einen vorgegebenen Zahlenwert gesetzter Zähler 22 nachgeschaltet ist, der in Rückwärtszählrichtung zählt. Dem Zähler 22 ist ein Flip-Flop 23 nachgeschaltet, in dessen Ausgangsstromkreis ein Verschlußsteuermagnet 24 vorgesehen ist. Der Zähler wird bei Betätigung eines Startkontaktes S 2 eingeschaltet, welcher bei Verschlußauslösung betätigt wird.
Der Ausgang 20 der Auswerteschaltung 3 ist außerdem mit einer Vergleichsstufe 25 verbunden, deren Schwellwert durch einen Widerstand 26 auf. einen vorgegebenen Wert eingestellt ist. Eine ausgangsseitig angeordnete Leuchtdiode 27 zeigt dem Benutzer an, ob die Lichtverhältnisse zur Durchführung einer Aufnahme ausreichen.
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Gemäß Figur 3 sind den drei Eingängen E 11, E 21 und E 31 je ein Operationsverstärker 25, 26, 27 nachgeschaltet. Ebenfalls sind den Eingängen E 12 bis E 52 je ein Operationsverstärker 28, 29, 30, 31 und 32 nachgeschaltet. Die Operationsverstärker 25 bis 32 dienen als Impedanzwandler. Die Ausgänge der Operationsverstärker 23 bis 32 führen über Widerstände 34, 35, 36, 37 und 38 zu einer Verstärkerschaltung 40, deren Verstärkungsfaktor mit Hilfe der Widerstände 41 und 42 gleich dem reziproken Wert der Anzahl der Fotoempfänger F 12 bis F 52 der zweiten Fotoempfängeranordnung ist. Der Verstärkungsfaktor entspricht demnach einem Fünftel. Der Ausgang der Verstärkerschaltung ist einerseits mit dem Ausgang 20 der Auswerteschaltung und andererseits mit den invertierenden Eingängen von drei den Operationsverstärkern 25 bis 27 nachgeschalteten Operationsverstärkern 43, 44, 45 sowie mit den invertierenden Eingängen von den Operationsverstärkern 28 bis 32 nachgeschalteten Operationsverstärkern 46, 47, 48, 49 und 50 verbunden. Mit Hilfe der Operationsverstärker 43 bis 50 erfolgt demnach bezüglich der ersten und zweiten Fotoempfängeranordnung eine Differenzbildung zwischen den elektrischen Werten der beiden Fotoempfängeranordnungen und dem Signalmittelwert· Hierdurch erhält man den Vorteil der Unabhängigkeit von der Umgebungshelligkeit.
Die Ausgänge der Operationsverstärker 43 bis 45 sind mit entsprechenden Eingängen eines Differenzbildners 52 verbunden, dessen drei weitere Eingänge mit einem Analog-Multiplexer 53
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verbunden sind. Der Analog-Multiplexer ist eingangsseitig mit den Operationsverstärkern 46 bis 50 verbunden. Der Analog-Multiplexer wird durch einen sogenannten Johnson-Zähler angesteuert. Dieser Zähler 54 erhält seine Taktimpulse von einem Impulsgenerator 55.
Im Differenzbildner 52 werden die Differenzsignale zwischen den jeweiligen Eingangssignalen dem Betrage nach gebildet.
Der Analog-Multiplexer weist elektronischer Schalter 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63 und 64 auf. Die zum Johnson-Zähler führenden Eingangsverbindungen sind mit 68, 69 und 70 bezeichnet.
Die elektronischen Schalter 56, 58 und 61 sind mit der ersten, zum Differenzbildner 52 führenden Leitung 72, die elektronischen Schalter 57, 60 und 63 mit der zweiten, zum Differenzbildner 52 führenden Leitung 73 und die elektronischen Schalter 59, 62 und 65 mit der dritten, zum Differenzbildner führenden Leitung 74 verbunden. Der Fotoempfänger F 12 ist mit dem elektronischen Schalter 56, der Fotoempfänger F 22 mit den elektronischen Schaltern 57 und 58, der Fotoempfänger F 32 mit den elektronischen Schaltern 59, 60 und 61, der Fotoempfänger F 42 mit den elektronischen Schaltern 62 und 63 der Fotoempfänger F 52 mit dem elektronischen Schalter 65 verbunden.
Erhält die Leitung 68 vom Johnson-Zähler 54 einen positiven
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Impuls, so werden die elektronischen Schalter 56, 57, 59 durchgesteuert und die Signale der Fotoempfänger F 12, F 22 und F über die Leitungen 72, 73 und 74 dem Differenzbildner zugeführt. Es handelt sich hierbei um die Signalwerte der ersten Fotoempfängergruppe. Liegt am Eingang 69 ein Steuerimpuls an, so werden die Schalter 58, 60 und 62 durchgesteuert und die Signale der Fotoempfänger F 22, F 32 und F 42 über die Leitungen 72 bis 74 dem Differenzbildner 52 zugeführt. Liegt am Eingang 70 ein Steuerimpuls an, so werden die Schalter 61, 63 und 65 durchgesteuert und die Signale der Fotoempfänger F 32, F und F 52 über die Leitungen 72 bis 74 zum Differenzbildner 52 weitergegeben.
Die einzelnen Absolutwerte der Differenzbeträge zwischen den Signalwerten der Fotoempfänger F 11 bis F 31 und den Einzelwerten jeder Gruppe der zweiten Fotoempfängeranordnung werden jeweils in einem Addierer 75 aufaddiert. Dem Addierer ist ein Analog-Digital-Wandler 76 nachgeschaltet. Vom Analog-Digital-Wandler 76 führen vier Ausgangsleitungen zu Eingängen A 1, A 2, A 3 und A 4 eines Komparators 77. Außerdem führen von den vier /·.:.(:; "7 an'j ο η dor; 4-Bi t-Analog-Digital-Wandlers 76 Leitungen zu <: i .'.':.·■ :,'Λ,ι<:h(:to'ji.'itor 78, dessen vier Ausgangsleitungen einer- :·.:-:':-. - ; ♦ 'jhU'-'^ii.Uim 79, 80, 81 und 82 und andererseits mit ι·:.'.'.·:' /Oi(W-Ju».Komparator 83 verbunden sind. Ein mit dem Kompa- /.-.·',/ '·;', 'i*%r\siwUiU(it Vergleichssignalgeber ist mit 84
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BAD ORIGINAL
Die weiteren Eingänge der ODER-Gatter 79 bis 82 führen gemeinsam zu einer Inverterstufe 85, die eingangsseitig mit einem Zeitglied, bestehend aus zwei Widerständen 86 und 87 sowie aus einem Kondensator 88 besteht. Die Ausgänge der ODER-Gatter bis 82 führen zu Komparator-Eingängen B 1, B 2, B 3 und B 4 des !Comparators 77. Am Ausgang 89 des Komparators 77 tritt nur dann ein positives Signal auf, wenn der digitale Signalwert an den Eingängen A 1 bis A 4 kleiner ist, als der Signalwert an den Eingängen B 1 bis B 4.
Der Ausgang 89 des Komparators 77 ist einerseits mit dem Stelleingang S des Schieberegisters 78 und andererseits mit dem Stelleingang S eines weiteren Schieberegisters 90 verbunden.
Von drei Ausgängen Q 1, Q 2 und Q 3 des Johnson-Zählers 54 führen Signalleitungen zum Schieberegister 90, dessen entsprechende Ausgangsleitungen mit den Eingängen eines weiteren Schieberegisters 91 verbunden sind. Die Ausgangsleitungen dieses Schieberegisters 91 sind mit A 1, A 2 und A 3 bezeichnet. Der Stelleingang S dieses Schieberegisters 91 ist über RC-Glied 92 mit dem Ausgang Q 3 des Johnson-Zählers 54 verbunden .
Im folgenden wird die Funktionsweise der Schaltungsanordnung gemäß Figur 3 beschrieben.
Zu Beginn des Zählzyklus des Johnson-Zählers 54 erhält der Analog-Multiplexer 53 über seinen Steuereingang 68 einen Steuer-
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impuls, so daß die Differenzwerte zwischen den Signalen der Fotoempfänger F 12, F 22 und F 32 und dem Mittelwert über die Leitungen 72, 73 und 74 dem Differenzbildner 52 zugeführt werden. Die Differenzen zwischen den Signalen der ersten Fotoempfängeranordnung F 11, F 21 und F 31 und den Werten der ersten Fotoempfängergruppe werden im Addierer 75 aufaddiert und dem Analog-Digital-Wandler 76 zugeführt. Zu Beginn der Einschaltung der Schaltungsanordnung liegt über das RC-Glied 86, 87, 88 und über den Inverter 85 das Potential "1" an den entsprechenden Eingängen der ODER-Gatter 79 bis 82 an. Demzufolge liegen auch an den Eingängen B 1 bis B 4 des !Comparators 77 die Potentialwerte "1" an. Der Analog-Digital-Wandler und der Komparator sind bezüglich ihrer Bit-Zahl so ausgelegt, daß die an den Eingängen A 1 bis A 4 des !Comparators 77 anliegende digitale Zahlenkombination mit Sicherheit kleiner als die anfänglich an den Eingängen B 1 bis B 4 anliegenden Potentiale "1" ist. Demzufolge wird vom Ausgang 89 des Komparators 77 ein positives Signal auf den Stelleingang S des Schieberegisters 78 gegeben. Demzufolge wird die an den Eingängen A 1 bis A 4 anliegende digitale Signalkombination zu den Ausgängen des Schieberegisters 78 weitergeleitet. Inzwischen ist das RC-Glied 86, 87, 88 auf den Potentialwert "1" angestiegen, so daß mittels des Inverters 85 an den entsprechenden Eingängen der ODER-Gatter 79 bis 82 das Potential "O" anliegt. Folglich wird die an dem Ausgang des Schieberegisters 78 auftretende Signalkombination an die Eingänge B 1 bis B 4 des Komparators 77 weitergeleitet. Außerdem bewirkt der Impuls am Ausgang 89 des Komparators 77 die
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Beeinflussung des Setzeinganges S des Schieberegisters 90 und demzufolge eine Weiterleitung des Potentials "1" vom Ausgang Q 1 des Zählers 54 zum entsprechenden Ausgang des Schieberegisters 90.
Beim nächsten Fortschaltimpuls des Impulsgenerators 55 erhält der Ausgang Q 2 das Potential "1", was zur Folge hat, daß über den Steuereingang 69 die Signalwerte der Fotoempfänger F 22, F 32 und F 42 über die Leitungen 72, 73, 74 dem Differenzbildner 52 zugeführt werden und von den Signalwerten der Fotoempfänger F 11, F 21 und F 31 abgezogen werden. Die einzelnen absoluten Werte der Differenzbeträge werden dem Addierer 75 zugeführt und von diesem dem Analog-Digital-Wandler 76. Ist nun der digitale Zahlenwert an den Eingängen A 1 bis A 4 kleiner als der digitale Zahlenwert an den Eingängen B 1 bis B 4, tritt am Ausgang 89 des Komparators 77 ein Stellsignal auf. Dieses bewirkt beim Schieberegister 78 eine Weiterleitung der digitalen Zahlenwerte des Analog-Digital-Wandlers 76 zu den Eingängen B 1 bis B 4 des Komparators 77. Außerdem bewirkt der Impuls am Ausgang 89 des Komparators 77 ein Setzen des Schieberegisters 90, was zur Folge hat, daß das Potential "1" vom Ausgang Q 2 zum entsprechenden Eingang des Schieberegisters 91 weitergeleitet wird. Beim nächsten Zählimpuls erhält der Ausgang Q 3 das Potential "1". Es werden nun die auf den Mittelwert bezogenen elektrischen Werte der Fotoempfänger F 32, F 42 und F 52 dem Differenzbildner 52 zugeführt. Die absoluten Differenzwerte gelangen dann zum Addierer 75 und zum Analog-Digital-Wandler 76. Ist nun die Signalkombination größer als die
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vorherige Signalkombination, welche an den Eingängen B 1 bis B 4 anliegt, so gelangt kein positiver Impuls an den Ausgang 89 des !Comparators 77. Folglich wird das Schieberegister 78 nicht gesetzt und demzufolge die digitale Zahlenkombination an den Eingängen A 1 bis A 4 des !Comparators 77 nicht zu den Eingängen B 1 bis B 4 weitergeleitet. Auch wird das Steuerpotential "1" des Zählers 54 nicht an den Ausgang des Schieberegisters 90 weitergeleitet.
Das Steuerpotential "1" wird über die Verzögerungsstufe 92 dem Setzeingang S des Schieberegisters 91 zugeführt. Nach der durch das Verzögerungsglied 92 gegebenen Verzögerungszeit wird demnach am Ende des Zählzyklus des Zählers 54 das Potential "1" des zweiten Einganges des Schieberegisters 91 zum zugeordneten Ausgang A 2 weitergeleitet.
Das Potential "1" am Ausgang A 2 des Schieberegisters 91 zeigt an, daß die elektrischen Signalwerte der zweiten Fotoempfängergruppe F 22, F 32 und F 42 der zweiten Fotoempfängeranordnung gleich bzw. nahezu gleich den Signalwerten der Fotoempfänger F 11, F 21 und F 31 der ersten Fotoempfängeranordnung ist. Dies bedeutet also, daß die Differenz der Signalwerte zwischen der zweiten Fotoempfängergruppe der zweiten Fotoempfängeranordnung und den Fotoempfängern der ersten Fotoempfängeranordnung ein Minimum aufweist.
Der an den Ausgängen des Schieberegisters 78 gespeicherte Mi-
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nimalwert der digitalen Signalkombination liegt außerdem an den Eingängen des Kontrastkomparators 83 an. Ist die digitale Zahlenkombination geringer als die digitale Signalkombination des Vergleichsgebers 84, tritt am Ausgang 15 des Komparators das Potential "0" auf, was zur Folge hat, daß die Leuchtdiode 14 aufleuchtet und dem Benutzer der Kamera anzeigt, daß die Kontrastverhältnisse nicht ausreichen. Der Vergleichssignalgeber 84 erzeugt ein unteres Vergleichssignal für eine noch zufriedenstellende Kontrastbewertung.
Will man eine gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 bis 3 feinere Aufteilung der Fokussierzonen erhalten, so läßt sich das System in einfacher Weise durch Hinzufügung von weiteren Fotoempfängern bei der zweiten Fotoempfängeranordnung, von weiteren Operationsverstärkern und von weiteren Beschaltungen der Ausgänge des Johnson-Zählers 54 bzw. der Eingänge des Analog-Multiplexers erweitern. Hierbei muß lediglich darauf geachtet werden, daß der Verstärkungsfaktor der Mittelwertbildungsstufe 40 entsprechend angepaßt wird.
Anstelle der Auswerteschaltung gemäß Figur 3 kann eine Auswerteschaltung gemäß Figur 4 verwendet werden. Der Einfachheit halber sind die den Teilen gemäß Figur 3 entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Der Ausgang des Operationsverstärkers 43 ist mit dem ersten Eingang eines Differenzverstärkers 130 verbunden, an dessen
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anderem Eingang der Ausgang des Operationsverstärkers 46 angeschlossen ist. Im Differenzverstärker 130 erfolgt die Differenzbildung zwischen dem auf den Mittelwert bezogenen Signal des ersten Fotoempfängers F 12 der zweiten Fotoempfängeranordnung und des ersten Fotoempfängers F 11 der ersten Fotoempfängeranordnung . In einem weiteren Differenzverstärker 131 erfolgt die Differenzbildung zwischen dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers 47 des zweiten Fotoempfängers F 22 der zweiten Fotoempfängeranordnung und dem Operationsverstärker 44 des zweiten Fotoempfängers F 21 der ersten Fotoempfängeranordnung. In einem weiteren Differenzverstärker erfolgt die Differenzbildung zwischen dem Signal des Operationsverstärkers 48 des dritten Fotoempfängers F 32 der zweiten Fotoempfängeranordnung und dem Ausgangssignal des Differenzverstärkers 45 des dritten Fotoempfängers F 31 der ersten Fotoempfängeranordnung.
In einem Differenzverstärker 133 erfolgt die Differenzbildung zwischen dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers 47 des zweiten Fotoempfängers F 22 und dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers 43 des ersten Fotoempfängers F 11. In einem Differenzverstärker 134 erfolgt die Differenzbildung zwischen dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers 48 des dritten Fotoempfängers F 32 und dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers 44 des zweiten Fotoempfängers F 21. In einem Differenzverstärker 135 erfolgt die Differenzbildung zwischen dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers 59 des vierten Fotoempfängers F 42 und dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers 45 des dritten Fotoempfängers F 31.
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In einem Differenzverstärker 136 erfolgt die Differenzbildung zwischen dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers 48 des dritten Fotoempfängers F 32 und dem Ausgangssignal des ersten Fotoempfängers F 11. In einem Differenzverstärker 137 erfolgt die Differenzbildung zwischen dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers 49 des vierten Fotoempfängers F 42 und dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers F 44 des zweiten Fotoempfängers F 21. In einem Differenzverstärker 138 erfolgt die Differenzbildung zwischen dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers 50 des fünften Fotoempfängers F 52 und dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers 45 des dritten Fotoempfängers F 31.
In den Differenzverstärkern 130 bis 138 erfolgt die Differenzbildung dem Betrage nach.
In einem Addierer 139 werden die absoluten Werte der Differenzsignale der Differenzverstärker 130, 131 und 132 addiert. Die Addierstufe 139 weist ausgangsseitig ein Signal auf, welches den auf den Mittelwert bezogenen Vergleich der ersten Fotoempfängergruppe der zweiten Fotoempfängeranordnung mit der ersten Fotoempfängeranordnung ergibt.
In einem Addierer 140 werden die Beträge bzw. Absolutwerte der Differenzsignale der Differenzverstärker 133 bis 135 addiert. Das Ausgangssignal der Addierstufe 140 liefert ein Ergebnis, welches den Vergleich der zweiten Fotoempfängergruppe F 22,
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F 32, F 42 der zweiten Fotoempfängeranordnung mit den Fotoempfängern F 11, F 21 und F 31 der ersten Fotoempfängeranordnung ermöglicht.
In einem Addierer 141 werden die absoluten Werte der Differenzsignale der Differenzverstärker 136 bis 138 addiert. Ausgangsseitig tritt an der Addierstufe 141 ein Signal auf, welches die auf den Mittelwert bezogene Differenz zwischen der dritten Fotoempfängergruppe der zweiten Fotoempfängeranordnung und der ersten Fotoempfängeranordnung kennzeichnet.
Der Ausgang des Addierers 139 ist mit dem invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 142 verbunden. Der Ausgang des Addierers 140 ist an den invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 143 angeschlossen. Der Ausgang des Addierers 141 ist mit dem invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 144 verbunden. Der nicht invertierende Eingang des Operationsverstärkers 142 ist mit dem Ausgang des Addierers 140, der nicht invertierende Eingang des Operationsverstärkers 143 mit dem Ausgang des Addierers 141 und der nicht invertierende Eingang des Operationsverstärkers 144 mit dem Ausgang des Addierers 139 verbunden.
Der Ausgang des Operationsverstärkers 142 ist mit dem einen Eingang eines UND-Gatters 145 verbunden. Sein Ausgang ist mit A 1 bezeichnet. Der weitere Eingang des UND-Gatters 145 ist über einen Inverter 146 mit dem Ausgang des Operationsverstärkers 144 verbunden. ...
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Der Ausgang des Operationsverstärkers 142 ist außerdem über einen Inverter 147 an den ersten Eingang eines weiteren UND-Gatters 148 angeschlossen, dessen Ausgang mit A 2 bezeichnet ist. Der weitere Eingang des UND-Gatters 148 ist mit dem Ausgang des Operationsverstärkers 143 verbunden. Dieser Ausgang ist außerdem mit dem ersten Eingang eines NOR-Gatters 149 verbunden, dessen weiterer Eingang über den Inverter 146 mit dem Ausgang des Operationsverstärkers 144 verbunden ist. Der Ausgang des NOR-Gatters 149 ist mit A 3 bezeichnet.
Am Ausgang A 1 tritt das Potential "1" auf, wenn einerseits der Signalwert am Ausgang des Addierers 139 kleiner als der Gignalwert am Ausgang des Addierers 140 ist und andererseits der Signalwert am Ausgang des Addierers 139 kleiner als der Signalwert am Ausgang des Addierers 141 ist.
Am Ausgang A 2 tritt das Potential "1" auf, wenn einerseits das Potential am Ausgang des Addierers 140 kleiner als das Potential am Ausgang des Addierers 139 und andererseits das Potential am Ausgang des Addierers 140 kleiner ist als das Potential am Ausgang des Addierers 141.
Am Ausgang A 3 tritt das Potential "1" auf, wenn einerseits das Potential am Ausgang des Addierers 141 kleiner ist als das Potential am Ausgang des Addierers 139 und andererseits das Potential am Ausgang des Addierers 141 kleiner ist als das Potential am Ausgang des Addierers 140.
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Ansonsten ist die Arbeitsweise dieser Auswerteschaltung die gleiche wie die Auswerteschaltung gemäß Figur 2. Zur Kontrastanzeige sind die Ausgänge der Addierer 139, 140 und 141 mit einem Komparator 150 verbunden, dessen Vergleichsspannung durch einen Widerstand 150 eingestellt ist. In dem Komparator 150 erfolgt zunächst eine Summenbildung der einzelnen Ausgangssignale der Addierer 139 bis 141. Sind die addierten Werte kleiner als die Vergleichsspannung, erfolgt eine Signalabgabe (Potential "1") an den Ausgang 15. Dies bedeutet, daß der Kontrast nicht ausreicht. Bei ausreichendem Kontrast ist das Potential am Ausgang 15 gleich "0".
Bei der Schaltungsanordnung gemäß Figur 7 ist noch zu beachten, daß der Verstärkungsfaktor der Stufe 40 mit Hilfe der Widerstände 41 und 42 auf den Wert 1/5 eingestellt ist.
Beim Ausführungsbexspiel gemäß Figur 5 sind die den Teilen gemäß Figur 1 entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Anstelle mehrerer Fokussiermagnete ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 ein einziger Fokussiermagnet vorgesehen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind nur zwei Fokussierbereiche vorgesehen. Demzufolge ist der Ausgang A 3 der Auswerteschaltung 3 nicht beschaltet.
Der einzige Fokussiermagnet ist mit 171 bezeichnet. Sein Anker 172 steht unter der Wirkung einer Feder 173. Ein Ansatz des Ankers ist mit 174 bezeichnet. Der Ansatz 174 ist in Abhängig-
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keit von der ermittelten Fokussierzone entweder in den Bewegungsbereich eines Ansatzes 175 oder eines weiteren Ansatzes 176 der Objektivstellscheibe 152 bewegbar.
Das Verschlußöffnungsglied 169 steht unter der Wirkung einer Feder 177, während an dem Verschlußschließglied eine Feder angreift.
Im Bewegungsbereich eines Ansatzes 179 der Objektivverstellscheibe 152 sind in unterschiedlichen Abständen hintereinander zwei Fühlschalter 180 und 181 angeordnet. Jeweils zwei entsprechende Kontakte dieser Fühlschalter 180 und 181 sind gemeinsam mit dem Fokussiermagnet 171 verbunden, während die
beiden freien Enden getrennt mit den Ausgängen A 1 und A 2
der Auswerteschaltung 3 verbunden sind.
Wird in der zweiten Fokussierzone ein Minimal-Signalwert ermittelt, so liegt am Ausgang A 2 der Auswerteschaltung 3 das Potential "1" an. Wird nun während der gehemmten Ablaufbewegung des Objektivstellringes 152 der Schalter 181 geschlossen, so erhält der entsprechende Anschluß des Elektromagneten 171 das Potential "1", was zur Folge hat, daß der Elektromagnet
171 stromlos wird und sein Anker in den Bewegungsbereich des Ansatzes 176 fällt und somit die Objektivstellscheibe 152 anhält.
Im Schließzeitpunkt des zweiten Schalters 181 muß jedoch der
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Schalter 180 bereits wieder geöffnet sein. Die Steuerkurve bzw. der Steueransatz 179 des Objektivstellringes 152 ist daher entsprechend lang auszubilden.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 6 sind die den Teilen gemäß Figur 2 entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Ein einziger Elektromagnet 182 dient sowohl zur Fokussierung als auch zur Belichtungssteuerung.
Der Elektromagnet 182 befindet sich im Stromkreis eines NAND-Gatters 183, dessen einer Eingang über einen Inverter 184 mit dem Ausgang Q des Flip-Flops 23 gemäß Figur 3 oder 4 verbunden ist. Der weitere Eingang des NAND-Gatters 183 führt einerseits zum Zähl-Rücksetzeingang bzw. Zähl-Starteingang des rückwärtszählenden Zählers 22 gemäß Figur 3 bzw. 4. Andererseits ist der betreffende Eingang des NAND-Gatters 183 mit einem feststehenden Schleifer 185 verbunden, welcher mit Kontaktsegmenten 186, 187, 188 und 189 eines unter der Wirkung einer Feder 190 stehenden Objektivstellringes 191 zusammenarbeitet. Das Kontaktsegment 186 ist mit dem Ausgang A 1, das Kontaktsegment 187 mit dem Eingang A 2, und das Kontaktsegment 188 mit dem Ausgang A 3 der Auswerteschaltung 3 verbunden. Das Kontaktsegment 189 ist mit dem Pluspol der Batterie 4 verbunden.
Am Ausgang Q des Flip-Flops 23 der Belichtungssteuerschaltung 106 liegt bis zum Beendigungszeitpunkt der Belichtungszeitbildung das Potential "0" an. Demzufolge liegt am entsprechenden
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Eingang des NAND-Gatters 183 das Potential "1" an. Wird nun
durch die Auswerteschaltung an den Ausgang A 1 zur Kennzeichnung der entsprechenden Fokussierzone das Potential "1" angelegt, so tritt am Ausgang des NAND-Gatters 183 das Potential
"0" auf, was zur Folge hat, daß der Anker des Elektromagneten 182 angezogen bleibt. Wie aus Figur 7 ersichtlich wird, ist
der Anker des Elektromagneten 182 ständig in den Bewegungsbereich eines Steueransatzes geschwenkt, welcher nur bei stromlosem Magnet 182 den Anker abhebt. Da durch den Anker des Elektromagneten 182 die Objektivverstellscheibe 191 gleich zu Beginn angehalten wird, kann bereits in diesem Zeitpunkt die Belichtungszeitbildung erfolgen. Das Potential "1" wird auf den Eingang PE des Digital-Zählers 22 gegeben, der den Zähler einschaltet.
Wird durch die Auswerteschaltung auf den Entfernungswert unendlich erkannt, so erhalten die Ausgänge A 1, A 2, A 3 der
Auswerteschaltung 3 das Potential "0". Erst wenn das Kontaktsegment 189, welches mit dem Pluspol der Batterie 4 verbunden ist, den Schleifer 185 erreicht, wird der Magnet 182 stromlos und das Potential "1" zum Start des Zählers 22 dem Eingang PE zugeführt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 7 sind die den Teilen gemäß den Figuren 1 und 7 entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der Anker 192 des Elektromagneten 182
wird mittels einer Feder 193 an den Kern des Magneten 182 an-
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gezogen. Ein an seinem freien Ende vorgesehener Stift 194 ist in den Bewegungsweg von Ansätzen 195, 196 und 197 bewegt. Eine an der Steuerscheibe 159 vorgesehene Steuerkurve 198 dient zur Beeinflussung von hintereinander angeordneten Schaltern 199, 200 und 201. Diese Schalter sind mit ihrem jeweiligen einen Kontakt gemeinsam mit dem einen Eingang des NAND-Gatters 183 verbunden. Die freien Enden sind getrennt mit den Ausgängen A 1/ A 2 und A 3 der Auswerteschaltung 3 verbunden.
Wird nach Schließen von einem der Schalter 199 bis 201 das Potential "1" an den entsprechenden Eingang des NAND-Gatters 183 gelegt, tritt an seinem Ausgang das Potential "0" auf, was zur Folge hat, daß der Elektromagnet 182 bestromt wird. Demzufolge sind die Steuerschrägen der Ansätze 195 bis 197 nicht in der Lage, den Ankerhebel 192 über den Stift 194 abzuheben. Der Fokussiervorgang ist somit beendet.
Die Steuerscheibe, die nach Betätigung des Auslösers 162 zusammen mit dem Objektivstellring 152 zur Ablaufbewegung freigegeben worden war, veranlaßt mittels ihres Ansatzstiftes im Endbereich ihrer Ablaufbewegung das Verschwenken einer Auslöseklinke 203 entgegen der Kraft einer an ihr angreifenden Feder 204. Die Verschlußöffnungslamelle 169 wird nach Freigabe des Ansatzes 169 a zur Ablaufbewegung freigegeben.
Die bis dahin durch den Stift 205 gehaltene Schließlamelle bewegt sich nun in Ablaufrichtung, wird jedoch durch ihre
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Kante 170 a am Stift 194 des Ankerhebels 192 angehalten. Somit übernimmt der angezogene Ankerhebel 192 die Haltewirkung der Verschlußschließlamelle 170.
Durch den Hebel 203 wurde gleichzeitig der Startkontakt S 2 geöffnet und die Belichtungszeit-Bildungseinrichtung 106 gestartet. Nach Beendigung der Belichtungszeitbildung tritt am Ausgang Q der Auswerteschaltung 3 das Potential "1" auf, was zur Folge hat, daß nun das Potential am Ausgang des NAND-Gatters 183 gleich "1" wird. Der Magnet 182 wird aberregt. Die Kante 170 a sowie die Steuerkante des jeweiligen Ansatzes bzw. 196 bzw. 197 schwenken den Stift 194 aus ihrem Bewegungsbereich, so daß der Objektivstellring 152 einerseits und die Verschlußschließlamelle 170 andererseits in ihre Ablaufstellung bewegt werden. In nicht dargestellter Weise werden die einzelnen mechanischen Teile beim Verschlußspannen in ihre Ausgangslage zurückbewegt.
Die Zusatzeinrichtung gemäß Figur 8 ermöglicht nach dem Fokussiervorgang und vor der Belichtungszeitbildung eine Blendensteuerung. Die den Teilen gemäß Figur 7 entsprechenden Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Eine in Figur 8 nicht dargestellte, der Steuerscheibe 159 entsprechende Steuerscheibe bewegt sich unter der Wirkung eines Hemmwerkes in ihre Ablaufstellung. Eine solche Steuerscheibe ist in nicht dargestellter Weise mit einer Stift-Langloch-Verbindung, wie sie in Figur 7 gezeigt ist, mit der Objektivverstellscheibe 152
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verbunden. Steueransätze der Objektivverstellscheibe sind mit 21O, 211 bezeichnet. Konzentrisch zur Objektiveinstellscheibe 152 ist eine Schaltscheibe 212 vorgesehen. Auf der Objektivverstellscheibe 152 ist eine Sperrklinke 213 drehbar gelagert. Eine an der Klinke angreifende Feder ist mit 214 bezeichnet. Beide Scheiben, 152 und 212, sind mittels einer Feder 215 untereinander verbunden.
Die Schaltscheibe 212 weist zwei Ansätze 216 und 217 auf. Die Scheibe 212 wird mittels der Feder 215 gegen eine Kante 218 der Scheibe 156 gedrückt. Somit weisen beide Scheiben eine vorgegebene Bezugsstellung zueinander auf. Außerdem ist die Schaltscheibe 212 mit einem Steueransatz 219 versehen.
Ist nun der Elektromagnet 182 während des Ablaufes der beiden Scheiben 152 und 212 bestromt, so wird zunächst die Schaltscheibe 212 mittels ihrer Vorderkante des Ansatzes 217 am Stift 194 angehalten. Mittels der Feder 156 wird hingegen die Objektivstellscheibe 152 weiter bewegt, bis die Vorderkante ihres Ansatzes 210 ebenfalls am Stift 194 anliegt. Während der Relativbewegung der Objektiveinstellscheibe 152 gegenüber der Schaltscheibe 212 entgegen der Kraft der Feder 215 bewegt sich der Ansatz 219 entlang der Berührungsfläche der Klinke 213 hinter die Kante 213 a, woraufhin die Klinke 213 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Nunmehr kann die Klinke 213 durch Ansätze 220 und 221 angehalten werden.
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In nicht dargestellter Weise wird der Elektromagnet 182 entströmt. Die beiden Scheiben 152 und 212 bewirken ein Abheben des Ankers 192 und bewegen sich in Ablaufrichtung so lange, bis die stirnseitige Kante der Klinke 213 durch den Ansatz bzw. 221 angehalten wird. Somit ist die Fokussierstellung erreicht.
In nicht dargestellter Weise wird nach einer vorgegebenen Ablaufphase der nicht dargestellten Steuerscheibe eine Blendeneinstellscheibe zur Ablaufbewegung freigegeben. Diese folgt der Steuerscheibe 159. Nach Ermittlung des Blendenwertes wird der Magnet wieder bestromt, so daß der festgehaltene Anker 192 mittels des Stiftes 194 die Blendenscheibe mittels an ihr vorgesehener, den Ansätzen 195 bis 197 der Scheibe 152 gemäß Figur 7 entsprechender Ansätze angehalten wird.
Der Elektromagnet 182 bleibt bestromt. Nach Ablauf einer zweiten Bewegungsphase der Steuerscheibe wird einerseits das Verschlußöffnungsglied zur Ablaufbewegung freigegeben und andererseits der Startschalter für die Belichtungszeitsteuerung betätigt. Die weiteren Vorgänge laufen wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 7 ab.
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Claims (13)

  1. AG FA-G EVAERT AG
    LEVERKUSEN
    CAMERA-WERK MÜNCHEN
    CW 2006.4 PC/MC
    10-vf-hh
    Ansprüche
    Fotografische Kamera mit einer Fokussiervorrichtung, welche eine Auswerteschaltung mit einer elektromagnetischen Steuervorrichtung für ein Objektivstellglied aufweist, wobei die Auswerteschaltung bei in Fokussierstellung befindlichem Objektivstellglied oder bei Ermittlung der Fokussiersollstellung des Objektivstellgliedes ein Steuersignal an die elektromagnetische Steuervorrichtung abgibt und mit einer elektronischen Belichtungssteuervorrichtung, die eine Zeitbildungseinrichtung aufweist, die durch einen Startschalter eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter der Wirkung eines Antriebsgliedes und eines Hemmwerkes stehendes Steuerteil vorgesehen ist, an das das Objektivstellglied mittels eines Ansatzes als Nachlaufteil unter Federwirkung anliegt, daß das Steuerteil unabhängig von der Arretierstellung des Objektivstellgliedes stets in eine Endablaufstellung bewegt wird, daß mittels des Steuerteiles im Bereich
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    ORIGINAL INSPECTED
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    seiner Endstellung ein Auslösehebel für das Verschlußöffnungsglied betätigbar ist und daß der Startschalter der Belichtungssteuervorrichtung mittels eines mit dem Steuerteil zusammenwirkenden Betätigungsgliedes oder mittels einer den Fokussiervorgang abtastenden Steuerstufe frühestens im Beendigungszeitpunkt des Fokussiervorganges selbsttätig in seine Arbeitsstellung geschaltet ist.
  2. 2. Fokussiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste, mehrere Fotoempfänger aufweisende Fotoempfängeranordnung sowie eine vergleichende zweite, mehrere Fotoempfänger aufweisende Fotoempfängeranordnung vorgesehen ist, daß beide Fotoempfängeranordnungen mit den zugehörigen Optiken in der Kamera starr angeordnet sind, daß die zweite Fotoempfängeranordnung gegenüber der ersten Fotoempfängeranordnung eine von der Anzahl der Fokussierzonen abhängige größere Anzahl von Fotoempfängern aufweist, daß die Fotoempfänger der zweiten Fotoempfängeranordnung bei der Signalauswertung sich überlappende, jeweils zusammenhängende Gruppen von Foto-' empfängern von jeweils gleicher Anzahl bilden, wobei jeder der Fotoempfängergruppen eine Fokussierzone zugeordnet ist, daß die Auswerteschaltung eine der Anzahl der Fokussierzonen entsprechende Anzahl von Ausgängen aufweist, die mit jeweils einem Elektromagnet verbunden sind, daß die Anker dieser Elektromagnete mit mindestens einem Ansatz des Objektivstellgliedes zusammenwirken,
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    und daß am jeweiligen Ausgang der Auswertestufe ein Signal auftritt, wenn zwischen den Signalen der betreffenden Gruppe der zweiten Fotoempfängeranordnung und den Signalen der ersten Fotoempfängeranordnung ein Minimal- oder Maximalwert festgestellt wird und daß von den Fotoempfängern der zweiten Fotoempfängeranordnung Verbindungen zu einer Verstärkungsstufe führen, deren Verstärkungsfaktor gleich dem reziproken Wert der Anzahl der Fotoempfänger der zweiten Fotoempfängeranordnung ist und deren Ausgang mit der Belichtungswertbildungsstufe verbunden ist.
  3. 3. Fotografische Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektivstellglied und das Steuerteil konzentrisch gelagerte Scheiben sind, die mittels einer Stift-Langloch-Verbindung miteinander verbunden sind.
  4. 4. Fotografische Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das unter der Wirkung des Hemmwerkes stehende Steuerteil mit einem Steueransatz versehen ist, durch den ein das Verschlußöffnungsglied in der Ausgangsstellung haltender Hebel betätigbar ist und durch welchen der Zeitbildungs-Startschalter betätigbar ist.
  5. 5. Fotografische Kamera insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger, sowohl zur Fo-
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    kussierung als auch zur Belichtungssteuerung dienender Elektromagnet vorgesehen ist, der im Stromkreis einer Verknüpfungsstufe angeordnet ist, die mit der Belichtungssteuerschaltung und mit der Fokussier-Auswerteschaltung verbunden ist, daß eine die Istwert-Stellung des Objektivstellgliedes abtastende Schaltstufe vorgesehen ist, daß der Anker des Elektromagneten zumindest nach Erhalt des Signals zur Stillsetzung des Objektivstellgliedes in den Bewegungsweg desselben bewegt ist, daß vom Steuerstromkreis des Elektromagneten oder vom Startschalter, der bei jedem Fokussiervorgang durch ein stets in die gleiche Ablaufstellung bewegbares Teil betätigt wird, ein Startsignal für die Belichtungssteuerschaltung abgeleitet wird und daß nach erfolgter Freigabe des Verschlußöffnungsgliedes das Verschlußschließglied durch den Anker oder durch ein durch diesen betätigbares Teil bis zur elektrischen Zustandsänderung des Elektromagneten in seiner Ausgangsstellung gehalten wird.
  6. 6. Fotografische Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Anzahl der Fokussierzonen entsprechende Anzahl von Ansätzen am Objektivstellglied vorgesehen ist, daß der Elektromagnet einen Anker aufweist, der mittels einer Feder gegen den Elektromagnetkern gedrückt wird, daß der Anker, der ständig in den Bewegungsweg der Ansätze des Objektivstellgliedes ge-
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    schwenkt ist, mittels dieser Ansätze nur bei unbestromtem Elektromagnet aus dem Bewegungsweg der Ansätze gehoben wird.
  7. 7. Fotografische Kamera nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das über eine Stift-Langloch-Verbindung mit dem Objektivstellring verbundene, gehemmt ablaufende, als Scheibe ausgebildete Steuerteil mit einem Steueransatz zur Beeinflussung eines ortsfest schwenkbar vorgesehenen Winkelhebels versehen ist, welcher einerseits den Zeitbildungsschalter betätigt und andererseits als Haltehebel für das Verschlußschließglied dient.
  8. 8. Fotografische Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gehemmt gegenüber dem Objektivstellring vorlaufende Steuerscheibe eine Steuerkurve zur Betätigung von hintereinander angeordneten Schaltern aufweist, deren eine Enden gemeinsam mit einem Gatter, vorzugsweise einem UND- oder NAND-Gatter, und deren andere Enden getrennt mit den entsprechenden Ausgängen der Auswerteschaltung verbunden sind.
  9. 9. Fotografische Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die hintereinander angeordneten Schalter aus einem feststehenden Schleifer und aus auf der Steuerscheibe vorgesehenen, hintereinander angeordneten Kontaktbahnen bestehen.
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  10. 10. Fotografische Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Eingang des NAND-Gatters mit dem Ausgang der als Schwellwertschalter ausgebildeten Belichtungswert-Kippstufe verbunden ist.
  11. 11. Fotografische Kamera nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des einzigen Elektromagneten nach der Fokussierung mittels des gehemmt ablaufenden Steuerteiles am Ende einer ersten Ablaufphase ein Blendenstellring freigebbar ist, daß mittels des Steuerteiles am Ende einer anschließenden zweiten Ablaufphase der Startschalter für die Zeitbildungseinrichtung betätigbar ist und das Verschlußöffnungsglied freigebbar ist.
  12. 12. Fotografische Kamera nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektivstellteil aus einer ersten, mit Steueransätzen für den Magnetanker versehenen Scheibe und aus einer zweiten, um die gleiche Achse bewegbaren, ebenfalls mit Ansätzen versehenen Scheibe besteht, daß die beiden Scheiben mittels einer Feder miteinander gekoppelt sind, daß die Feder die beiden Scheiben in einer vorgegebenen Stellung zueinander hält, daß die Ansätze beider Scheiben in Betätigungsrichtung gegeneinander versetzt sind, daß bei am Anker des Magneten arretierter erster Scheibe die zweite Scheibe mittels einer an ihr
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    angreifenden Antriebsfeder bis zur Deckungsgleichheit der Ansatzkanten weiterbewegt wird und hierdurch ein an der zweiten Scheibe drehbar gelagerter Klinkenhebel in einer zweiten Stellung verrastet wird, in der dieser in den Weg von Fokussieransätzen bewegt ist.
  13. 13. Fotografische Kamera nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß vom Steuerstromkreis des Elektromagneten eine Steuerverbindung zum Starteingang der Zeitbildungseinrichtung führt.
    Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
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