DE2848658A1 - Mikrowellenherd oder -ofen - Google Patents
Mikrowellenherd oder -ofenInfo
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Description
LANDWEHRHTR. 3Τ COOO MÜKCHEN 2
TiHt-. O 8S / 59 07 S4
München, den 8. November 1978 /WtI.
Anwaltsaktenz. : 27 - Pat. 227
Raytheon Company, l4l Spring Street, Lexington, MA 02173,
Vereinigte Staaten von Amerika
Mikrowellenherd oder -ofen
Die Erfindung betrifft einen Mikrowellenherd oder -ofen mit einem Herdgehäuse, dessen über eine Zutrittsöffnung erreichbarem
und durch eine Tür verschließbarem Innenraum Mikrowellenenergie zuführbar ist, die durch eine am Offnungsrand angebrachte
Mikrowellendichteinrichtung am Austreten aus dem Innenraum gehindert wird.
Man hat für Mikrowellenofen vorgeschlagen, die Mikrowellenenergie
über einen rotierenden Abstrahler in den Innenraum einzuführen. Es werden bei einer solchen Konstruktion zusätzlich
Widerstandsheizelemente verwendet, die um den rotierenden Abstrahler herum angeordnet sind und für das Bereiten von
Speisen oder vor allem für den Selbstreinigungsvorgang des Herdes zusätzlich Wärme erzeugen, wozu jedoch auch eine Abdichtung
an der Türöffnung vorgesehen werden muß, die den Austritt von heißen Dämpfen verhindert. Sekundäre, Mikrowellenenergie
absorbierende Dichtungen, wie etwa mit Kohlenstoff versetzte Plastikwerkstoffe oder mit einem Schicht-
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überzug versehene Mxkrowellendrosseln aus Kunststoff werden
zu heiß, wenn sie vor der Dampf dichtung angeordnet werden. Wird hingegen eine gewöhnliche Heißdampfdichtung allein verwendet,
so absorbiert sie große Mengen an Mikrowellenenergie.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine den Bedingungen eines kombiniert mit Mxkrowellenerhitzung und
Widerstandserhitzung oder dergleichen arbeitenden Herdes gerecht werdende Dichteinrichtung zwischen Herdklappe und Gehäuse
öffnung zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Herdgehäuse der
eingangs kurz skizzierten Art außer der genannten Mikrowellendichteinrichtung
eine den Austritt von Wärme und/oder heißen Dämpfen verhindernde weitere Dichtung vorgesehen, und die als
Mikrowellenfalle ausgebildete Mikrowellendxchtexnrxchtung wird zwischen der Dampfdichtung und dem Innenraum angeordnet.
Die Mikrowellenenergxefalle für den mit hoher Temperatur
arbeitenden Herd wird vorzugsweise mit Schlitzen in einer ihrer Begrenzungswände ausgebildet. Diese geschlitzte Mikrowellenfalle
oder Mikrowellendrossel ist in den Umfangsrand der Herdöffnung eingesetzt, und die Schlitze befinden
sich in einer Wand, die sowohl dem Mikrowellendrosselabschnitt, als auch der sich zwischem dem Inneren des Herdes
und dem Mikrowellendrosseiabschnitt erstreckenden Exngangsübertragungsleitung
für die Mikrowellenenergie angehört.
Vorzugsweise ist zwischen die Wärmedichtung und die Außenseite
des Herdes eine zweite Mikrowellendichtung eingefügt.
Unter Beachtung der hier aufgezeigten Gedanken wird eine zu erhitzende Speise auf einem Rost in den Bereich des von
einem drehenden Abstrahler ausgehenden Strahlungsfeldes so
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eingebracht, daß ein wesentlicher Anteil der Mikrowellenenergie
von der Speise bereits absorbiert wird, wenn sie das erste Mal durch die Speise hindurchtritt und bevor sie von
den Herdwänden reflektiert worden ist. Auf diese Weise läßt sich mit der Mikrowellenenergie ein hoher Erwärmungswirkungsgrad
erzielen, auch wenn die Fände des Herdes aus wenig teurem Werkstoff hergestellt sind, wie beispielsweise emailliertem
Stahlblech, das gegenüber dem Magnetron bereits als eine Belastung wirkt, wenn im Herdraum keine Speise eingesetzt
ist, so daß verhindert wird, daß sich im Herd dann elektrische Feldstärken ausbilden, bei denen Funkenentladüngen
auftreten könnten. Wegen der erfindungsgemäßen Gestaltung des Herdes kann das speisende Magnetron fest an den Herd über
eine Kopplungseinrichtung, wie etwa einen Hohlleiter und einen koaxialen Übergang gekoppelt werden, wodurch der Umwandlungswirkungsgrad
von elektrischer Eingangsleistung in Mikrowellenenergie, die in das zu erwärmende Gut eingekoppelt
wird, gesteigert, wird. Genauer gesagtf befindet sich im Herd
nur eine geringe Menge zu erhitzenden Gutes, oder wird der Herd eingeschaltet, ohne daß sich im Herdraum eine Speise befindet,
dann erreicht die in den Herdraum abgegebene Mikrowellenenergiestrahlung, die zu einem sich drehenden Abstrahler mit mehreren
Abstrahlöffnungen von der gegenüberliegenden Wand des Herdes zurückreflektiert wird, einen gemeinsamen Übergang,
wie etwa den Mittelleiter einer koaxialen übertragungsleitung, mit stark unterschiedlichen Phasenlagen, so daß nur
relativ geringe Anteile der Mikrowellenenergie zum Magnetron zurückgekoppelt werden und große Anteile dieser Energie erneut
in den Herdraum zurückreflektiert werden, wo die Energie dann von den Herdwänden absorbiert wird.
Mit der Erfindung wird ferner erreicht, daß, wenn eine Mikrowellenfalle
für hohe Temperatur zwischen eine für hohe Temperatur vorgesehene Dampfdichtung und den Innenraum des Mikrowellenherdes
eingefügt wird, diese Mikrowellenfalle durch sich niederschlagende Kochdämpfe nicht verunreinigt wird und
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somit Luft als hauptsächliches Dielektrikum Verwendung findet. Schließlich kann ein solcher Aufbau aus emailliertem
Stahlblech hergestellt sein.
Stahlblech hergestellt sein.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der TJnteransprüche,
die hiermit zum Zwecke der Verkürzung zum Bestandteil der Beschreibung gemacht werden. Die Erfindung wird
nachfolgend anhand von in der Zeichnung näher dargestellten Ausführungsbeispielen in ihren Einzelheiten erläutert. Es
zeigen :
zeigen :
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen Mikrowellenherd
in einer ersten Ausführungsform ;
Fig. 2 eine vergrößerte Ausschnittsdarstellung des
Türdichtungsbereiches des Mikrowellenherdes aus Fig. 1 nach der Schnittlinie 2-2 in
Fig. 1;
Fig. 1;
Fig. 3 eine Vergrößerung des Ausschnittes 3 in der
Fig. 1 zur besonderen Darstellung eines
Teils der Mikrowellendichtung;
Teils der Mikrowellendichtung;
Fig. k eine Vergrößerung des Ausschnittes k in der
Fig. 2j
Fig. 5 eine Ausschnittsvergrößerung aus dem Bereich der Scharnieraufhängung der Herdtür und der
Dichtung in diesem Bereich; und
Fig. 6 in nochmaliger Vergrößerung das Gewebe der
Mikrowellendichtung aus Fig. 3·
Mikrowellendichtung aus Fig. 3·
Es werden zunächst die Gesamtdarstellungen der Fig. 1 und 2 betrachtet, die einen mit Mikrowellenenergie· gespeisten
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Herdraum 10 zeigen, der mit einer Tür verschließbar ist und
dem die Mikrowellenenergie über einen sich drehenden Abstrahler ik am Boden des Herdraumes zugeführt wird. Der Abstrahler
ik erhält seine Mikrowellenenergie von einem Magnetron l6 über einen Hohlleiter 18 und einen Koaxialleiter 20, dessen
Mittelleiter 22 mit dem umlaufenden Abstrahler ik starr verbunden
ist und der sich durch den Hohlleiter l8 hindurch bis zu einem Getriebemotor 2k erstreckt. Der Motor 2k sitzt auf
der Unterseite des Hohlleiters 18 und versetzt den Mittelleiter 22 und mit ihm den Abstrahler ik in Drehung. Der Koaxialleiter
20 weist außerdem einen Außenleiter 26 auf, der fest mit der oberen Wand des Hohlleiters 18 verbunden ist
und die Bodenwand des Herdraumes 10 bis in eine Plenumkammer
28 des Abstrahlers ik durchsetzt. Genaueres über die Plenumweist
kammer läßt die Fig. 5 erkennen·Die Kammer 28 eine obere Platte
30 auf, die mit dem Mittelleiter 22 verbunden ist und eine
Anzahl von Öffnungen 32 hat, die von der Achse des Mittelleiters unterschiedlich großen Abstand haben. Die der Plenumkammer
zugeführte Mikrowellenenergie tritt durch diese Öffnungen 32 in den Herdraum 10 ein· Eine untere Abdeckung 38
der Plenumkammer des Abstrahlers ik verhindert, daß Mikrowellenenergie
radial abgestrahlt werden kann, lenkt die Mikrowellenenergie vielmehr durch die Öffnungen 32, wobei die
untere Fläche der Abdeckung 38 einen hinreichend großen Abstand zum Boden des Herdraumes 10 wahrt, damit sich der Abstrahler
Ik frei drehen kann. Mit einer Öffnung in der Abdeckung 38 umfängt diese das obere Ende des äußeren Koaxialleiters
26.
Aus den Fig. 1 und 5 ist erkennbar, daß ein kegelstumpfförmiges
Übergangselement kO zwischen Hohlleiter und Koaxialleitung
ausgebildet ist, wobei eine geschlitzte Mikrowellendrossel den Mittelleiter 22 umgibt. Das Übergangselement k0 erstreckt
sich von der Bodenwand des Hohlleiters entlang dem Mittelleiter 22 um eine solche Strecke nach oben, die der
wirksamen elektrischen Viertelwellenlänge bei der Frequenz
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des Magnetrons l6 gleich ist, so daß hierdurch eine Drosselwirkung
auf Mikrowe11enenergie ausgeübt wird, die versucht,
aus dem Hohlleiter l8 in Richtung auf den Motor 24 auszutreten. Zwischen Übergangselement 40 und Mittelleiter 22
ist eine Lagerhülse 42 eingesetzt, um Entladungen im Lager zu verhindern. Ein Traglager 44 aus Metall am unteren Ende
des als Welle dort im Durchmesser abgesetzten Mittelleiters 22 stützt den Mittelleiter gegenüber dem Herdgehäuse ab, wobei
sich das abgesetzte Ende des Mitteilleiters 22 durch das Lager 44 hindurch zum Motor 24 erstreckt. Die Enden des Hohlleiters
18 sind durch Kurzschlußelemente 46 abgeschlossen, welche für eine Impedanzanpassung zwischen der Ausgangsantenne
48 des Magnetrons l6 und dem Mittelleiter 22 in der dem Fachmann bekannten Weise sorgen.
Von beispielsweise der Deckwand des Herdraumes 10 zu den Öffnungen
32 reflektierte Energie wird abhängig von ihrer Palarisierung
in die Öffnungen 32 eingekoppelt und wandert auf
den gemeinsamen Übergang am Mittelleiter 22 hin. Als Folge der unterschiedlichen Abstände, die die Wellen durchlaufen
haben und die die doppelte Länge der Wellenleiterlängenunterschiede sind, welche die Wellen vom Mittelleiter 22 zu den
Offnungen 32 zurückzulegen haben, treffen diese Wellen am
Mitteilleiter 22 mit unterschiedlicher Phasenlage ein, die vorzugsweise derart gewählt ist, daß sich die Feldvektoren
zum größten Teil gegeneinander aufheben mit der Folge, daß vom Mittelleiter 22 die Energie wieder zurück durch die Öffnungen
32 in den Herdraum 10 reflektiert wird. Auf diese Weise
ist das Magnetron sehr gut gegen reflektierte Wellen abgeschirmt. Da außerdem diese Wirkung besonders auf den Zustand
maximiert ist, wenn der Herdraum unbesetzt ist, und da die Geometrie des Herdraumes festliegt, tritt dann, wenn nur geringe
Menge aufzuheizenden Gutes im Herdraum sind, die nur wenig
Mikrowellenenergie bei deren erstem Durchlauf durch den aufzuheizenden Block absorbieren, dieses gegeneinander Aufheben
in starkem Maße auf. Unter diesen Bedingungen kann des-
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halb das Magnetron l6 sehr fest mit dem Herdraum 10 gekoppelt
sein, während niedrige Mikrowellenenergiefeldgradienten beibehalten
werden können und damit geringe Wandverluste im Hohlleiter l8 auftreten. Eine solche Anpassung wird vornehmlich
mit Hilfe der Wahl für die Stellung der EndabSchlußelemente
46 des Hohlleiters erreicht.
Der Herdraum 10 ist vorzugsweise aus einem verhältnismäßig stark verlustbehafteten oder energieabsorbierenden Werkstoff
hergestellt, der zum Beispiel einige Prozente der Mikrowellenenergie, die auf die Wandung auftrifft und von ihr reflektiert
wird, absorbieren kann. Man kann dazu zum Beispiel gewöhnliches Stahlblech verwenden, wie es bei üblichen Herden
eingesetzt wird und das in gewöhnlicher Weise emailliert ist. Die Her
halten.
halten.
Die Herdwände können dann Temperaturen über 550 Celsius aus-
Man kann Grill- oder Heizeinheiten 34, 36 nahe der Ober- und
Unterwand des Herdraumes 10 mittels gewöhnlicher Träger oder Stützen 38 anbringen. Das Heizelement 36 wird dabei Vorzugs-weise
im Bogen und mit soviel Abstand um den Abstrahler l4 herumgelegt, daß dadurch die vom Abstrahler abgegebenen Mikrowellenfelder
nicht gestört werden. ·
Die Heizelemente 3^ und 36 erstrecken sich durch die Rückwand
des Herdraumes, und die äußere Beschichtung der Heizstäbe ist zu Erdungszwecken mit der Wand des Herdraumes 10 verbunden,
um ein Austreten von Mikrowellenenergie an diesen Stellen zu vermeiden.
Ein Stück 58 einer zu erhitzenden Speise wird beispielsweise
-en
auf ein/Rost 60 oberhalb des Abstrahlers 14 in einer für Mikrowellenenergie
durchlässigen Schüssel 62, beispielsweise aus feuerfester Keramik, angeordnet. Der Rost 60 kann ein
Drahtrost sein, bei dem die Lücken zwischen den einzelnen
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Drahtstäben größer als A~/2 ist und der in verschiedenen
Höhen im Herdraum 10 mit Hilfe von Führungsnuten 64 in den Seitenwänden eingesetzt werden kann.
Ein Ventilator 50 bläst in gewöhnlicher Weise über die Kühlrippen
des Magnetrons 16 Luft und führt diese erhitzte Luft in den Herdraum 10 ein, zum Beispiel durch den Wellenleiter
l8 über Öffnungen 52 der Abschlußplatten 46, durch die übertragungsleitung
20 und dann durch den Spalt zwischen dem Boden des Herdraumes 10 und der Platte 38· Die Luft umströmt
die Widerstandsheizstäbe 36 und streicht während des Erhitzungsvorganges
an der zu erwärmenden Speise 58 vorbei. Die Luft entweicht dann durch ein Rohr 54 am oberen Ende des
Herdraumes und tritt in der Mitte zwischen den Platten 56
einer Kochmulde aus. Während des Selbstreinigungsvorganges des Herdes, bei dem sich im Herdraum 10 keine Speise 58 befindet,
wird die Herdtemperatur auf 400 bis 550 Celsius gesteigert,
indem die Heizstabeinheit 36 gespeist wird, so daß Speiserückstände von den Wänden des Herdraumes 10 abbrennen
und verdampfen und die dabei entstehenden Gase und Dämpfe aus dem Rohr 54, das für eine vollständige Oxidation der Gase und
Dämpfe in bekannter. Weise einen Katalysator enthalten kann, ausgeblasen werden.
Die Tür 12 ist mit einer Wärmedichtung 66 ausgestattet, die mehr im einzelnen in der Fig. 4 dargestellt ist; ein Schlauch
aus Glasfasergewebe 68 umschließt einen Federstahlgewebeschlauch 70 und ist zwischen die Ofenwandfrontfläche und die
Türfläche eingesetzt, so daß keine heißen Gase aus dem Herd entweichen können.
Wärmedichtungen für selbstreinigende Herde sind bekannt und
werden üblicherweise aus einem bei hohen Temperaturen beständigen Glasfasergewebe hergestellt, das ein elastisches Material,
wie etwa Federstahl, umgibt. Im Zusammenhang mit der
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. A;
Erfindung wurde festgestellt, daß derartige Wärmedichtungen
den Austritt von Mikrowellenenergie aus einem Herd, in dem
sowohl Widerstandsheizelemente, als auch Mikrowellenenergie zusammen oder aufeinanderfolgend angewendet werden, beträchtlich
vermindern können, daß aber derartige Dichtungen auch zur Funkenbildung Anlaß geben können und unter Umständen erhebliche
Mikrowellenenergiemengen absorbieren.
Es wird deshalb zwischen den Innenraum des Herdes und die Wärmedichtung 66 eine Mikrowellenenergiedichtung 72 eingesetzt.
Eine derartige Mikrowellenenergiedichtung 72 mit geschlitzten Wandbereichen an der Tür 12 verhindert, daß Mikrowellenenergie
aus dem Herdraum 10 entlang dem Umfang der Tür 12 nach außen dringen kann.'Die Mikrowellendichtung 72 kann
von der Art sein, wie sie in der US-PS 3 767 884 beschrieben
ist und die einen Eingangsabschnitt 7h aufweist, der zwischen
den Herdraum und den eigentlichen Drosselabschnitt 76 mit einer gemeinsamen geschlitzten Wand 78» welche das
Austreten der Mikrowellenenergie über den Umfang der Dichtung 72 verhindert, zwischengekoppelt ist.
Durch den Einsatz einer mit Wandschlitzen versehenen Mikrowellenfalle
wird der Austritt der Mikrowellenenergie in Richtung auf die Wärmedichtung 66 noch weiter vermindert, als
dies mit herkömmlichen Mikrowellendichtungen ohne Wandschlitze bereits erreicht wird, so daß man Wärmedichtungen 66 verwenden
kann, die vornehmlich im Hinblick auf ihre Anwendung bei hohen Temperaturen ausgewählt sind, wie dies bei gewöhnlichen
Wärmedichtungen für selbstreinigende Herde geschieht.
In der genaueren Darstellung der Fig. 2 ist zu sehen, daß ein zweiter Mikrowellendichtungsaufbau 80 nach außen an die
Wärmedichtung 66 anschließend angeordnet ist. Dieser zweite Mikrowellendichtungsaufbau 80 enthält eine zweite Mikrowellendrossel
mit geschlitzten Wandbereichen, die aus einem
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Ausgangsübertragungsleitungsabschnitt 82, welcher zwischen einem leitfähigen Rand 84 der Tür 12 und einer geschlitzten
gemeinsamen Wand 86 zwischen der Ausgangsübertragungsleitung und einem Drosselaufbau 88 gebildet ist, der mit der Ausgangsübertragungsleitung
82 in einem Bereich 90 über ein Element 92, das für Mikrowellenenergie durchlässig ist, gekoppelt
ist. Der Kopplungsbereich 90 ist darüberhinaus über
einen Ubertragungsleitungsberexch 94 zur Wärmedichtung 66
rückgekoppelt und damit auch zum Eingangsübertragungsleitung sabschnitt 74 des Mikrowellendichtungsaufbaus 72.
Die Tür 12 schwingt beim Öffnen an den Scharnieren 96 nach
unten. Dabei bewegt sich die Türkante 84 im wesentlichen
parallel zu dem geschlitzten Wandteil 86, das durch ein Nylonelement $2 abgedeckt ist. Das Wandelement 78 bewegt sich
ebenfalls parallel zum Wandbereich 98 des Herdgehäuses, so
daß das obere Ende der Herdklappe beträchtliche Bewegungen ausführen kann, ohne daß Mikrowellen austreten können. So
kann sich beispielsweise der obere Rand der Herdklappe 12 um mehr als 6 mm verschieben, so daß Unterbrecherschalter (nicht
gezeigt) bereits durch diese Herdklappenbewegung betätigt werden können, die dann das Magnetron l6 abschalten, damit
aus dem Herd keine nennenswerte Mikrowellenenergie austreten kann.
Wie gezeigt, ist zu beiden Seiten der Herdklappe eine zweite Mikrowellenenergiedichtung 80 als Mikrowellendrosseleinheit
angeordnet, während eine dagegen geänderte Form der zweiten Mikrowellendichtung 102 am Oberrand und am Unterrand der Klappe
eingesetzt wird. Die Dichtung 102 ist ein zweiter federnder Aufbau zwischen einer Fläche 104 der Herdklappe und einer
Oberfläche I06 der Herdwand, benachbart der Herdraumöffnung. Genauer zeigt die Fig. 3» daß die Dichtung 102 oberhalb bzw.
unterhalb der Herdraumöffnung, die von der Klappe 12 verschlossen
wird, angeordnet ist und aus schlauchartigen, elastischen Elementen bestehen kann, die aus einem Federstahl-
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.4k-
gewebeschlauch 108 für die erforderliche Elastizität und einem gewebten Schlauchelement 110 zu einem Gebilde zusammengesetzt
ist, das der Mikrowellenenergie eine leitfähige Oberfläche darbietet und in der Lage ist, erheblich Mikrowellenenergie
zu absorbieren, sofern diese noch durch die Wärmedichtung 66 hindurchgetreten ist. In starker Vergrösserung
läßt die Fig. 6 den Aufbau 108 erkennen, der eine Vielzahl von Strängen mit Glasfaserseelen 112 hat, deren
jede mit einem Metallfolienstreifen Il4t, beispielsweise aus
rostfreiem Stahl, umwickelt ist und die dann in Schlauchform miteinander verwebt sind. Es hat sich gezeigt, daß mit
einem derartigen Aufbau jegliches Streufeld der Mikrowellenenergie aller Harmonischen der vorherrschenden Mikrowellenfrequenz
im Herd 10 oder auch Grundfrequenzanteile von geringerer Stärke oder Seitenbänder mit der Grundfrequenz absorbiert
werden können. Dieser Absorptionseffekt ist speziell in Verbindung mit Wandelementen 104 und 106 nützlich,
die aus dem üblicherweise für Herde benutzten Stahl bestehen und mit einer dünnen Keramikschicht 116 in herkömmlicher
Art beschichtet sind. Die Keramikbeschichtung 116 wird, wie
es die Fig. 4 zeigt, auch in der Zone der Hochtemperaturdichtung verwendet und führt auch in diesem Bereich zu gewissen
Verlusten an Mikrowellenenergie.
Vorzugsweise verläuft die Wärmedichtung 66 um die Ofenklappe herum und ist an ihr beispielsweise mit Nieten oder Schrauben
befestigt, kann jedoch auch mit der Ofenwand selbst verbunden sein. Die Wärmedichtung 66 erscheint im Hinblick auf
die Mikrowellenenergie als ein kapazitiver Spalt von verhältnismäßig niedriger Impedanz und wird vorzugsweise so nahe
wie möglich an den Kopplungspunkt des Eingangsabschnitts 7^=
der Dichtung 72 mit dem Drosselbereich 76 herangerückt. Als
diesen Kopplungsbereich kann man beispielsweise den Abschnitt zwischen den Enden der durch Schlitze getrennten Wandfinger
78 und dem Abschnitt II8 der Klappe 12 ansehen, der eine Wand
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des Drosselabschnittes 76 ausmacht. Dieser Kopplungsbereich,
der etwa die in Fig. 2 mit 120 bezeichnete Zone einnimmt, ist als ein Bereich hoher Impedanz anzusehen, und der sich
unmittelbar anschließende Bereich niedriger Impedanz der Wärmedichtung 66 läßt sich so betrachten, als läge er in Reihe
mit dem Bereich 120 hoher Impedanz. Aus der vorangehenden Betrachtung wird deutlich, daß eine wirkungsvolle Dichtung
für hohe Temperatur und Mikrowellenenergie für einen Herd geschaffen worden ist, der für den Selbstreinigungsvorgang
auf beliebige Weise seine hohe Temperatur im Innenraum schafft und der üblicherweise mit Mikrowellenenergie betrieben
wird. Der Selbstreinigungsvorgang läßt sich durchführen, ohne daß die Mikrowellenenergiedichtungen oder die Vorrichtungen
zum Einkoppeln der Mikrowellenenergie von einem Magnetron in den Herd beschädigt werden.
Der Herd kann ein gewöhnliches Gehäuse 12E aus Metall haben,
mit dekorativen Kantenelementen 124 versehen sein und eine
Steuerkonsole 126 besitzen, wie dies allgemein üblich ist. Es kann auch eine Lampe 128 vorgesehen werden, um den Herdinnenraum
10 zu beleuchten. Diese Lampe wird oberhalb des Herdraumes 10 angebracht una schei. t durch ein Metallgitter
130, das von einer durchsichtigen Abdeckung 132 in der oberen
Herdraumwand überdeckt ist.
Es bleibt im Rahmen der Erfindung, wenn der sich drehende Abstrahler lk durch ein anderes, die Mikrowellenenergie einführendes
Teil ersetzt wird. Auch kann statt des emaillierten Stahlbleches ein anderes Material für die Herdraumwände
benutzt werden, und schließlich kann man für die Wärmezufuhr zum Zwecke der Selbstreinigung Heißluft oder Gasbrenner anstelle
der elektrischen Heizeinrichtungen 3^» 36 benutzen.
Es ist in der vorangehenden Beschreibung ein selbstreinigender Herd mit Beheizung des Kochgutes durch Mikrowellenenergie
und/oder Wärmeerzeugung mittels Widerstandsheizung in
- 12 -
S09822/0575
einem gemeinsamen Garraum beschrieben, dessen Tür mit einer
elastischen Wärmedichtung und einer zweiteiligen Mikrowelleudichtung
versehen ist, wobei die eine als Mikrowellendrossei
einrichtung mit geschlitzten Wandbereichen zwischen der
Wärmediohtung und dem Garraum liegt und eine nachgeordnete
Mikrowell ciidi clrtung zwischen Wärmedichtung und Herdaußenseite angebracht ist.
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Claims (13)
- Patentansprüchefl.fMikrowellenherd oder -ofen mit einem Herdgehäuse, dessen über eine Zutrittsöffnung erreichbarem und durch eine Tür verschließbarem Innenraum Mikrovrellenenergie zuführbar ist, die durch eine am Öffnungsrand angebrachte Mikrowellendichteinrichtung am Austreten aus dem Innenraum gehindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Austritt von Wärme und/oder heißen Dämpfen verhindernde weitere Dichtung (66) vorgesehen ist und die als Mikrowellenfalle ausgebildete Mikrowellendichtexnrχchtung (72) zwischen der weiteren Dichtung (66) und dem Innenraum (10) angeordnet ist.
- 2. Mikrowellenherd oder -ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mikrowellendichteinrichtung eine Mikrowellenfalle mit Schlitzen in einer ihrer Begrenzungswände (78) ist.
- 3. Mikrowellenherd oder -ofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Herdgehäuse in seinem Innenraum (10) Widerstandsheizelemente (3^, 35) aufweist.
- 4. Mikrowellenherd oder -ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Mikrowellendichteinrichtung (72) einen Ubertragungsleitungsabschnitt (7^) aufweist, der zwischen dem Umfangswandbereich (98) der Zutritt soff nung zum Gehäuseinnenraum (10) und dem angrenzenden Bereich der Tür (12) gebildet ist und innerhalb des Frequenzbereiches der Mikrowellenquelle (l6) eine niedrige Impedanz bildet und damit die Energieübertragung in Richtung des Eingangsübertragungsleitungsabschnitts (7^) unterbindet, und daß die hochtemperaturfeste Wärme- und Dampfdichtung (66) aus elastischem Material besteht und mit Zonen der Umfangswändbereiche (98) und der Tür (12) in Berührung ist.909822/0575 ORIGINAL INSPEbTED
- 5. Mikrowellenherd oder -ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärme- und Dampfdichtung (66) ein schlauchförmiges Drahtgewebe (70), das von einem isolierenden Material (68) umgeben ist, aufweist.
- 6. Mikrowellenherd oder -ofen nach Anspruch 4 oder 5$ dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangswandbereiehe (98) und die Bereiche der Tür (12), mit denen die hochtemperaturfeste Warme- und Dampfdichtung (66) in Berührung ist, aus einem kaltgewalzten Stahlblech, welches emaillebeschichtet ist, hergestellt sind.
- 7. Mikrowellenherd oder -ofen nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mikrowellenenergie durch einen sich drehenden Abstrahler (l4) mit mehreren Strahlungsaustrittsöffnungen (32), die eine Vielzahl gleichzeitig auftretender Mikrowellenstrahlungsfelder abstrahlen, die innerhalb des Herdraums (10) auf zylindrischen Bahnen bewegt werden, in den Herdraum eingeführt wird.
- 8. Mikrowellenherd oder -ofen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zu erhitzende Körper unmittelbar in die Strahlungsbahnen der Strahlungsfeldmuster einsetzbar ist.
- 9· Mikrowellenherd oder -ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Bereiche der Herdraumwände aus leitfähigem Werkstoff bestehen und einen Übertragungsleitungsaufbau haben, der sich vom Innenraum des Herdes bis zu einem eine hohe Impedanz für die in einen Kopplungsbereich (120) eingekoppelte Mikrowellenfrequenz darstellenden Bereich erstreckt, daß die elastische Wärme- und Dampfdichtung (66) die Wand des Herdes oder Ofens und dem Umfangsbereich der Herdtür (11), angrenzend an den Kopplungsbereich des Übertragungsleitungsaufbaus, berührt und909822/Q57Saus einer äußeren Lage eines schlauchförmig gewebten Isoliermaterials über einer Schlauchlage aus gevrebtem Drahtgitter besteht und daß im Eingangsübertragungsleitungsabschnitt (7^) des Übertragungsleitungsaufbaus Mittel zum Verhindern der Übertragung von Mikrowellenenergie im Übertragungsleitungsaufbau in Richtung entlang dem Rand der Tür (12) vorgesehen sind.
- 10. Mikrowellenherd oder -ofen nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Mittel zum Verhindern der Übertragung von Schlitzen in der Wand (98) oder in der Türbegrenzungswand (78) gebildet sind, die einen gegenseitigen Abstand von weniger als der halben Wellenlänge bei der vorherrschenden Frequenz der Mikrowellenenergie haben.
- 11. Mikrowellenherd oder -ofen nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet, durch eine zweite Mikrowellendichtung (102), die aus einer äußeren Schlauchschicht (110) umsponnener Drähte, welche durch eine Schlauchschicht (IO8) aus umsponnenen Glasfasern gestützt wird, gebildet ist und die sich außerhalb der Dampfdichtung (66) befindet.
- 12. Mikrowellenherd oder -ofen nach einem der Ansprüche 9 bis 11, gekennzeichnet durch eine zweite Mikrowellendichtung (80), die eine Übertragungsleitung (82) mit einem hohen Impedanzwert für die in sie eingekoppelte Mikrowellenfrequenz enthält und die an die Ausgangsseite der Dampfdichtung (66) angekoppelt ist.
- 13. Mikrowellenherd oder -ofen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Mikrowellendichtung (80) Mittel aufweist, die ein Fortschreiten der Mikrowellenenergie entlang dem Umfang der Tür (12) verhindern.909822/057$
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