[go: up one dir, main page]

DE202005006335U1 - Kurzer Verbindungsleinensatz für Kites - Google Patents

Kurzer Verbindungsleinensatz für Kites Download PDF

Info

Publication number
DE202005006335U1
DE202005006335U1 DE200520006335 DE202005006335U DE202005006335U1 DE 202005006335 U1 DE202005006335 U1 DE 202005006335U1 DE 200520006335 DE200520006335 DE 200520006335 DE 202005006335 U DE202005006335 U DE 202005006335U DE 202005006335 U1 DE202005006335 U1 DE 202005006335U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kite
harness
connection
lines
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE200520006335
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Skywalk GmbH and Co KG
Original Assignee
Skywalk GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Skywalk GmbH and Co KG filed Critical Skywalk GmbH and Co KG
Priority to DE200520006335 priority Critical patent/DE202005006335U1/de
Publication of DE202005006335U1 publication Critical patent/DE202005006335U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/50Accessories, e.g. repair kits or kite launching aids
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C31/00Aircraft intended to be sustained without power plant; Powered hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
    • B64C31/06Kites
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/14Carrying-straps; Pack-carrying harnesses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/10Kite-sails; Kite-wings; Control thereof; Safety means therefor
    • B63H8/16Control arrangements, e.g. control bars or control lines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/14Carrying-straps; Pack-carrying harnesses
    • A45F2003/146Pack-carrying harnesses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/10Kite-sails; Kite-wings; Control thereof; Safety means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Abstract

Verbindungsleinensatz für Kites zur kurzen Verbindung eines Kites mit einem Gurtzeug,
gekennzeichnet durch
zumindest eine Steuerverbindungsleine (3, 4), die die hinteren Kite-Leinen (13, 14) mit einem Steuergriff (8) verbindet, und
zumindest einer Tragverbindungsleine (1, 2), die die vorderen Kite-Leinen (11, 12) mit einem Tragegurt (5) des Gurtzeugs verbindet.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Verbindungsleitensatz zur kurzen Verbindung eines Kites mit einem Gurtzeug. Bislang sind lediglich die üblichen Leinensätze (Flugleinen) zur Verbindung eines Kites mit einem Gurtzeug, insbesondere Surf-Gurtzeug bekannt. Diese Leinensätze weisen eine Länge auf, die einen Abstand vom Benutzer zum Kite von ca. 25m ergibt. Bei sog. Tube-Kites werden die Leinen des Leinensatzes üblicher Weise direkt an der Kappe des Kites befestigt und weisen daher eine Länge von ca. 25m auf. Sog. Soft-Kites sind dagegen üblicherweise an der Kappe bereits mit einem Leinensatz versehen, der aus einer Vielzahl mit der Kappe verbundenen Leinen besteht, die Richtung Benutzer in vielfältiger Art und Weise miteinander verbunden sind, so dass diese sog. Kite-Leinen in wenigen Stammleinen enden. Üblicherweise sind dies vier Stammleinen, von denen zwei mit den vorderen Leinengruppen des Kites verbunden sind, also zu Leinen führen, die im vorderen Bereich der Kappe des Kites angelenkt sind, und zwei weitere Stammleinen, die zu Leinen führen, die im hinteren Bereich, insbesondere im Bereich des Achterlieks mit der Kappe des Kites verbunden sind.
  • Wenngleich derartig lange Verbindungsleinen bei Benutzung des Kites zum Surfen, Schnee-Kiten oder Benutzung des Kites als Zugmaschine auf dem Land von Vorteil sind, sind diese Leinensätze nachteilig, wenn es dem Benutzer lediglich darum geht, mit dem Kite zu spielen oder die Reaktion des Kites auf Steuerimpulse oder allgemein das Handling des Kites zu trainieren.
  • Üblicherweise werden Kites über sog. Bars oder Handles gesteuert, an denen zumindest ein Teil der Verbindungsleinen angelenkt ist, um entsprechende Lenkimpulse auf das Kite auszuüben.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Verbindungsleinensatz zu schaffen, der es erlaubt, das Kite auf einfache Weise mit einem Gurtzeug, insbesondere einem Gleitschirm-Gurtzeug zu verbinden und mit einfachen Mitteln zu steuern.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Mit dem Anspruch 1 wird ein Verbindungsleinensatz für Kites zur Verbindung eines Kites mit einem Gurtzeug geschaffen, der dadurch gekennzeichnet ist, dass zumindest eine Steuerverbindungsleine, die die hinteren Kite-Leinen, also die im wesentlichen am Achterliek des Kites angreifenden Leinen, mit einem Steuergriff verbindet, wobei weiterhin zumindest eine Tragverbindungsleine vorgesehen ist, die die vorderen Kite-Leinen mit einem Tragegurt eines Gurtzeugs verbindet.
  • Aufgrund der Verwandtschaft des Kite-Sports mit dem Gleitschirm-Sport besteht ein gewisser Bedarf dahingehend, Kites ähnlich einem Gleitschirm einzusetzen, jedoch nicht zum Fliegen, sondern um das Schirmhandling, insbesondere Steuerbewegungen zu trainieren, was einerseits eine gute Voraussetzung für sichere Schirmbeherrschung beim Gleitschirmfliegen schafft, zum anderen das Kite-Handling beim bestimmungsgemäßen Gebrauch des Kites, z.b. beim Surfen, schult und es dem Benutzer ermöglicht, sich stärker z.B. auf das Surfboard zu konzentrieren und das Kite gefühlsmäßig zu steuern.
  • Wenngleich bei Konzeption des anmeldungsgemäßen Verbindungsleinensatzes an die Verbindung eines Kites mit einem Gleitschirm-Gurtzeug gedacht wurde, ist der Anmeldungsgegenstand nicht hierauf beschränkt, sondern das Kite kann auch mit einem Surf-Gurtzeug, Kletter-Gurtzeug oder ähnlichem verbunden werden.
  • Wie jedes Flügelprofil erzeugt das Kite etwa zwei Drittel des Auftriebs im ersten Drittel der Profiltiefe des Kites. D.h. der Großteil der vom Kite entwickelten Zugkraft wird über die vorderen Leinen auf den Benutzer übertragen. Diese vorderen Kite-Leinen werden mit dem neuen Verbindungsleinensatz mit einem am Gurtzeug vorgesehenen Tragegurt verbunden. Hierbei kann es sich um den vorderen Tragegurt eines Gleitschirm-Gurtzeugs handeln oder um einen Gurt, der mit einem anderen Gurtzeug, wie bspw. einem Surf- oder Klettergurt, verbunden wurde. Die hinteren Kite-Leinen, die – wenn überhaupt – nur eine geringe Zugkraft übertragen und im wesentlichen der Steuerung des Kites dienen, werden über eine Steuerverbindungsleine mit einem Handgriff verbunden. Zweckmäßig ist für jede Seite des Kites eine Steuerverbindungsleine vorgesehen, die in einem Steuergriff mündet. Vorteilhaft wird also eine linke Steuerverbindungsleine zur Verbindung der linken hinteren Kite-Leinen mit einem linken Steuergriff vorgesehen und eine rechte Steuerverbindungsleine zur Verbindung der rechten hinteren Kite-Leine mit einem rechten Steuergriff.
  • Analog wird zweckmäßig eine Verbindung der linken vorderen Kite-Leinen mit einer Tragverbindungsleine zu einem linken Tragegurt des Gurtzeugs hergestellt und eine Verbindung der vorderen rechten Kite-Leinen über eine Tragverbindungsleine mit einem rechten Tragegurt des Gurtzeuges. Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, die gesamten vorderen Kite-Leinen über eine oder zwei Tragverbindungsleinen mit nur einem Tragegurt des Gurtzeuges zu verbinden. Hierdurch erhöht sich jedoch die Gefahr, dass sich das Kite eindreht, also gegenüber dem Benutzer rotiert und dadurch die Leinen eindreht. Grundsätzlich ist dies jedoch möglich, insbesondere bei Kites, die nicht zum Vertwisten neigen, wodurch der Aufbau des Verbindungsleinensatzes vereinfacht wird.
  • Gemäß einer Variante der Erfindung kann die Steuerverbindungsleine einstückig mit den hinteren Kite-Leinen ausgebildet sein. Bei dieser Variante werden die hinteren Kite-Leinen ggf. über mehrere stockwerkartig angeordnete Verbindungen zu jeweils einer Steuerverbindungsleine pro Seite zusammengefasst. Diese Steuerverbindungsleine kann dann direkt mit dem Steuergriff in geeigneter Weise verbunden werden. Ebenso kann grundsätzlich mit den vorderen Kite-Leinen verfahren werden, die zu einer oder mehreren Tragverbindungsleinen zusammengefasst werden und so mit einem oder mehreren Tragegurten des Gurtzeugs in geeigneter Weise verbunden werden.
  • Kite-Leinen weisen üblicherweise zur Verbindung mit einem Leinensatz kleine Schlaufen auf. Vorteilhaft sind gemäß der Erfindung die Steuerverbindungsleine und ggf. auch die Tragverbindungsleine kiteseitig, d.h. an dem zum Kite zeigenden Ende, ebenso mit einer Schlaufe versehen, so dass die Schlaufe der Verbindungsleine in die Schlaufe der Kite-Leine eingeschlauft werden kann. Hierzu wird zunächst die Kite-Leine mit ihrer Schlaufe durch die Schlaufe der Verbindungsleine geführt und dann die Verbindungsleine mit dem freien Ende durch die Schlaufe der Kite-Leine. Hierdurch ergibt sich nicht nur eine stabile Verbindung, sondern auch eine knotenfreie Verbindung der Leine, die weitgehend ausschließt, dass sich andere Leinen an dieser Verbindungsstelle verheddern. Bspw. besteht beim Strömungsabriss (Stall) und nachfolgendem Entlasten und ggf. drucklosem Herabsinken des Kites bzw, beim sich daran anschließendem Wiederfüllen und Aufsteigen des Kites aufgrund der in dieser Phase nicht gestreckten Leinen die Gefahr, dass sich Leinen beim Wiederfüllen des Kites aufgrund der sich wieder spannenden Leinen an Knoten anderer Leinen oder dgl. verheddern und die Leinen hängen bleiben. Insbesondere Aufgabelungen von Kite-Leinen können sich in solchen Zuständen leicht an Knoten oder stärkeren Verdickungen verhängen. Hierdurch wird ein vollständiges Wiederöffnen oder Zurückführen des Kites in die eigentliche Fluglage be- oder sogar verhindert. Weiterhin kann das Kite aufgrund asymmetrischer Anlenkung unsteuerbar werden. Derartige Probleme sind bei der bevorzugten Schlaufenverbindung nicht zu befürchten.
  • Im Fall der Steuerverbindungsleine wird das andere Ende vorteilhaft als freies Ende ausgebildet, das in einen Steuergriff eingeknotet werden kann. Hierdurch kann die wirksame Länge der Steuerleine variiert werden. Es sind aber auch andere Arten der Verbindung, bspw. Karabiner oder Haken grundsätzlich möglich.
  • Ebenso kann das freie Ende der Tragverbindungsleine mit einem Tragegurt verbunden werden. Bevorzugt wird hier jedoch eine Verbindung, die es dem Benutzer nicht erlaubt, die Länge zu variieren, so dass tatsächlich die vom Hersteller vorgesehene Länge erreicht wird. Beim Einsatz von Gleitschirm-Gurtzeug muss eine Verbindung mit dem Tragegurt des Gleitschirm-Gurtzeugs hergestellt werden, der üblicherweise an seinem freien Ende eine kurze Schlaufe aufweist, in die üblicherweise ein Leinenschloss ähnlich einem Karabiner eingeführt ist. Zur vorteilhaften Verbindung mit derartigen Tragegurten weist die Tragverbindungsleine auch an ihrem unteren Ende eine Schlaufe auf, die in die Schlaufe des Tragegurts eingeschlauft wird. Da jedoch das obere Ende der Verbindungsleine bereits mit der Kite-Leine verschlauft ist, kann dieses Ende nicht durch die Schlaufe des Tragegurts geführt werden, um eine Schlaufe-zu-Schlaufe-Verbindung herzustellen. Es muss daher der komplette Tragegurt durch die untere Schlaufe der Tragverbindungsleine durchgeschlauft werden. Die untere Schlaufe der Tragverbindungsleine muss daher entsprechend groß ausgeführt sein. Wenngleich diese Art der Verbindung umständlich erscheinen mag, hat diese nicht unerhebliche Vorteile, da kein Verbindungsglied, wie Schäkel, Karabiner oder Leinenschloss, verwendet werden muss. Hinsichtlich der Tragfähigkeit und der sich ergebenden Länge handelt es sich um eine genau definierte Verbindung. Weiterhin ist zu beachten, dass der anmeldungsgemäße Verbindungsleinensatz in erster Linie zum Spielen und Handlings-Übungen gedacht ist. Hierbei können extreme Flugzustände des Kites erzielt werden, wobei es zu schlagartigen Be- und Entlastungen der Leinen kommen kann. Werden an den Tragegurten schwerere Metallgegenstände wie Schäkel, Karabiner und dgl. eingesetzt, kann es bei derartigen Zuständen durch das Herumschlagen dieser grundsätzlich zu Verletzungen kommen, die vermieden werden, wenn die genannte Schlaufe-zu-Schlaufe-Verbindung eingesetzt wird.
  • Wenngleich aus den genannten Gründen eine Schlaufe-zu-Schlaufe-Verbindung bevorzugt wird, können selbstverständlich die gängigen Verbindungsglieder wie Schäkel oder Karabiner grundsätzlich eingesetzt werden. Auch ist eine Verbindung mittels Knoten und Überwurf möglich, wobei durch geeignete Markierungen sichergestellt werden kann, dass die geeigneten Längen realisiert werden. Eine derartige Verbindung eröffnet natürlich die Möglichkeit, eine Veränderung der Trimmung durch bewusstes Ändern der effektiven Länge zu erreichen.
  • Wie bereits ausgeführt, ist insbesondere eine Verwendung mit einem Gleitschirmgurtzeug interessant. Moderne Gleitschirmgurtzeuge weisen üblicherweise drei oder vier Tragegurte auf. Diese Tragegurte können natürlich genutzt werden, indem die vorderen Kite-Leinen nicht lediglich in einer Tragverbindungsleine enden, sondern in mehreren Tragverbindungsleinen, die mit den jeweiligen Tragegurten des Gurtzeugs verbunden werden. Die Beleinung von Soft-Kites ist der von Gleitschirmen grundsätzlich ähnlich und erfolgt in mehreren Ebenen. Es ist daher eine Aufteilung in mehrere Tragverbindungsleinen, die zu den korrespondierenden Tragegurten des Gurtzeugs geführt werden, ohne weiteres möglich und auch sinnvoll. Hierdurch wird bei Konstruktionen, die mehrere Leinenebenen aufweisen, die Verbindung mit dem Gurtzeug wesentlich erleichtert.
  • Vorteilhaft wird die Steuerverbindungsleine über eine Umlenkrolle geführt, die an einem Tragegurt des Gurtzeugs befestigt ist. Die Umlenkrolle kann an dem Tragegurt des Gurtzeugs befestigt sein, der auch mit der Tragverbindungsleine verbunden wird, oder an einem separaten Tragegurt. Gleitschirm-Gurtzeuge weisen pro Seite mindestens zwei Tragegurte auf, wobei üblicherweise am hintersten Tragegurt eine Umlenkrolle zur Umlenkung der Steuerleine vorgesehen ist. Wird ein derartiges Gurtzeug eingesetzt, wird die Steuerverbindungsleine selbstverständlich über die Umlenkrolle dieses Tragegurts geführt. Abgesehen davon, dass eine derartige Konstruktion den Vorteil hat, dass sich der Steuergriff immer im Bereich der Tragegurte, also in Griffweite des Benutzers befindet, und dieser auch losgelassen werden kann, ohne dass die Gefahr besteht, dass er aus dem Griffbereich des Benutzers gelangt, hat eine derartige Konstruktion noch den weiteren Vorteil. Ist der Kite so ausgelegt, dass die hinteren Kite- Leinen nicht nur zum Steuern dienen und in der neutralen Position weitgehend zugfrei sind, kann ein Restzug an diesen Leinen über die Steuerverbindungsleine bei losgelassenem Steuergriff auf den Tragegurt, an dem die Umlenkrolle befestigt ist, übertragen werden. Der Steuergriff rutscht dabei so weit nach oben, bis er an der Umlenkrolle anliegt. In dieser Position kann über den an der Umlenkrolle anliegenden Steuergriff eine gewisse Zugkraft auf den Tragegurt, an dem die Umlenkrolle befestigt ist, übertragen werden.
  • Im Gegensatz zu Tube-Kites können Soft-Kites üblicherweise relativ leicht durch Übersteuern in den Strömungsabriss gebracht werden. Ist die Strömung vollständig abgerissen, sinkt der Kite drucklos zu Boden. Bei sog. Tube-Kites ist dies nicht ohne weiteres möglich, so dass zumindest bei Verwendung von Tube-Kites ein Schnellauslösesystem zur schnellen Trennung zumindest eines Tragegurts vom Gurtzeug oder zur Trennung des oberen Teils des Tragegurts, an dem die Trageverbindungsleine angelenkt ist, vom unteren Teil des Tragegurts vorgesehen sein sollte, um im Notfallsituationen einen Strömungsabriss des Kites sicher herbeiführen zu können. Weiterhin kann das Schnellauslösesystem auch so gestaltet sein, dass es durch vollständige Trennung der Tragegurte vom Gurtzeug oder Trennen aller Tragegurte den Benutzer vom Kite trennt.
  • Die Erfindung wird folgend anhand eines konkreten Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
  • Die 1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die 2 ist eine Ausschnittsvergrößerung der 1.
  • Im oberen Bereich der 1 ist die Kappe 10 des Kites zu sehen, die mit einer Vielzahl von Kite-Leinen verbunden ist. Diese Leinen sind zu vier Stammleinen 11, 12, 13 und 14 zusammenfasst. Von diesen Stammleinen sind die Stammleinen 11 und 12 mit den vorderen Kite-Leinen und die Stammleinen 13 und 14 mit den hinteren, überwiegend am Achterliek des Kite angelenkten Kite-Leinen verbunden. Wie in der Darstellung, insbesondere hinsichtlich der Stammleinen 11 und 12 zu ersehen, enden die Stammleinen in Schlaufen 11a, 12a, 13a und 14a.
  • Im unteren Bereich der Figur sind vier Tragegurte eines üblichen Gleitschirm-Gurtzeugs zu ersehen. Zur Erläuterung der Erfindung wird nur auf die linke Seite mit den beiden linken Tragegurten 5 und 6 eingegangen. Auf der rechten Seite ist die Erfindung ebenso ausgeführt, so dass es keiner gesonderten Erläuterung bedarf. Von den dargestellten Tragegurten 5 und 6 ist der Tragegurt 5 der vordere Tragegurt und der Tragegurt 6 der hintere Tragegurt, an dem eine Umlenkrolle 7 befestigt ist. Weiterhin sind die Steuergriffe 8 zu ersehen. Wie gut aus der 1 zu ersehen ist, ist der vordere Tragegurt 5 über eine Tragverbindungsleine 1 mit der Stammleine 11 verbunden. Eine analoge Verbindung mit der Stammleine 12 besteht auf der rechten Seite über die Tragverbindungsleine 2. Über die Tragverbindungsleinen 1 und 2 wird somit der größte Teil der Zugkraft des Kites auf die vorderen Tragegurte 5 des Gleitschirm-Gurtzeugs übertragen. Die hinteren Kite-Stammleinen 13 und 14 werden über eine Steuerverbindungsleine 3 und 4 mit dem Steuergriff 8 verbunden. Über die beiden Steuergriffe 8 kann selektiv eine Seite des Achterlieks oder können beide Seiten des Achterlieks herabgezogen werden. Der Kite kann auf diese Weise zum Kurvenflug veranlasst werden oder es kann eine Anstellwinkelerhöhung durch beidseitiges Ziehen der Steuergriffe 8 vorgenommen werden.
  • Die Verbindung der Tragverbindungsleine 1 und 2 mit der Stammleine 11 und 12 sowie mit dem Tragegurt 5 erfolgt über Schlaufen. So sind beide Enden der Tragverbindungsleine 1 und 2 mit Schlaufen versehen, von denen die obere Schlaufe 1a und 2a mit der entsprechenden Schlaufe 11a und 12a der Kite-Stammleine 11 und 12 verbunden wird und die untere Schlaufe 1b mit der Schlaufe 5b des Tragegurts 5.
  • Die Steuerverbindungsleine 3 und 4 ist nur an ihrem oberen Ende mit einer Schlaufe 3a und 4a versehen. Diese Schlaufe wird mit der Schlaufe 13a und 14a der Kite-Stammleine 13 und 14 durch Einschlaufen verbunden. Das untere Ende der Steuerverbindungsleine 3 und 4 ist ein offenes Ende 3c und 4c, das in den Steuergriff 8 eingeknotet wird. Hierdurch ist es möglich, die Position des Steuergriffs 8 zu variieren und den Steuergriff 8 weiter oben oder weiter unten einzuknoten, so dass die wirksame Länge der Steuerleine variiert werden kann. Die Steuerverbindungsleine 3 und 4 wird dabei über die Umlenkrolle 7 geführt, so dass ein Ausrauschen des Steuergriffs 8 unmöglich ist und der Steuergriff 8 immer im Bereich des Tragegurts 6 vorliegt, auch wenn er vom Benutzer freigegeben wird. Der Tragegurt 6 erfüllt darüber hinaus bei der vorliegenden Konstruktion keine weitere Funktion.
  • Folgend wird das Einschlaufen der Verbindungsleinen erläutert. Am besten zu sehen ist das Ineinandergreifen der beiden Schlaufen anhand der Schlaufen 1a und 11a der Kite-Stammleine 11 und der Tragverbindungsleine 1 in der 2. Diese Verbindung wird wie folgt hergestellt. Zunächst wird die Schlaufe 11a der Kite-Stammleine 11 durch die Schlaufe 1a der Tragverbindungsleine hindurchgeführt. Das gegenüberliegende Ende der Tragverbindungsleine, also die Schlaufe 1b, wird nun durch die Schlaufe 11a der Kite-Stammleine 11 geführt und nach unten gezogen. Auf diese Weise erhält man die beschriebene Schlaufe-zu-Schlaufe-Verbindung. Ebenso werden die anderen Schlaufe-zu-Schlaufe-Verbindungen, also auch die entsprechenden Verbindungen der Steuerverbindungsleine 3, 4 mit der zugehörigen Stammleine 13, 14 hergestellt. Auf der gegenüberliegenden Seite der Tragverbindungsleine 1, 2 wird im Grunde die Schlaufe 1b der Tragverbindungsleine 1 in derselben Weise mit der Schlaufe 5b des Tragegurts 5 verbunden. Hierzu wird der Tragegurt 5 vom Gurtzeug abgenommen. Bei dem hier verwendeten Gurtzeug wird der Tragegurt 5 über einen Karabiner mit dem Gurtzeug verbunden. Diese Verbindung ist in der Figur nicht dargestellt. Dann wird die Schlaufe 1b der Tragverbindungsleine 1 durch die Schlaufe 5b des Tragegurts 5 gesteckt und das freie abgenommene Ende des Tragegurts 5 durch die Schlaufe 1b der Tragverbindungsleine 1 geführt. Die untere Schlaufe 1b muss daher so groß bemessen sein, dass der Tragegurt 5 ohne Probleme durch diese hindurchgeführt werden kann. Können die Tragegurte 5 und 6 nicht einzeln vom Gurtzeug abgenommen werden, so müssen beide Tragegurte 5 und 6 durch die Schlaufe 5b durchgeschlauft werden. In diesem Fall muss die Schlaufe 5b noch größer beschaffen sein. Ein Einknoten des Steuergriffs 8 an der Steuerverbindungsleine 3 ist in jedem Fall ohne Probleme möglich. Da nach dem gegenseitigen Verschlaufen der Schlaufen 1b und 5b die Tragverbindungsleine 1 straff gezogen wird und sich die Schlaufe 1b festzieht, ist auch eine größere Schlaufe 1b keineswegs störend.
  • Nach Herstellung der beschriebenen Verbindung kann der Kite einfach wie ein Gleitschirm gestartet werden und befindet sich nur einige Meter über dem Benutzer, so dass der Benutzer einfach mit dem Kite üben oder spielen kann, wobei die Steuerung, wie beschrieben, über die Steuergriffe 8 erfolgt. Aufgrund der relativ geringen Leinenlänge ist ein relativ geringer Sicherheitsabstand zu umstehenden Positionen ausreichend. Auch hat es sich gezeigt, dass der Kite am kurzen Leinensatz leichter zu beherrschen ist.

Claims (13)

  1. Verbindungsleinensatz für Kites zur kurzen Verbindung eines Kites mit einem Gurtzeug, gekennzeichnet durch zumindest eine Steuerverbindungsleine (3, 4), die die hinteren Kite-Leinen (13, 14) mit einem Steuergriff (8) verbindet, und zumindest einer Tragverbindungsleine (1, 2), die die vorderen Kite-Leinen (11, 12) mit einem Tragegurt (5) des Gurtzeugs verbindet.
  2. Verbindungsleinensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine linke Steuerverbindungsleine (3) zur Verbindung der linken hinteren Kite-Leinen (13) mit einem linken Steuergriff (8) und eine rechte Steuerverbindungsleine (4) zur Verbindung der rechten hinteren Kite-Leinen (14) mit einem rechten Steuergriff (8) vorgesehen ist.
  3. Verbindungsleinensatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine linke Tragverbindungsleine (1) zur Verbindung der vorderen linken Kite-Leinen (11) mit einem linken Tragegurt (5) und eine rechte Tragverbindungsleine (2) zur Verbindung der vorderen rechten Kite-Leinen (12) mit einem rechten Tragegurt (5) vorgesehen ist.
  4. Verbindungsleinensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerverbindungsleine (3, 4) an einem Ende eine Schlaufe (3a, 4a) zur Verbindung mit den Kite-Leinen (13, 14) mittels Einschlaufens aufweist.
  5. Verbindungsleinensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerverbindungsleine (3, 4) an einem Ende ein freies Ende zum Einknoten in einen Steuergriff (8) aufweist.
  6. Verbindungsleinensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragverbindungsleine (1, 2) an einem Ende eine Schlaufe (1a, 2a) zur Verbindung mit den Kite-Leinen (11, 12) mittels Einschlaufens aufweist.
  7. Verbindungsleinensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerverbindungsleine (3, 4) über eine Umlenkrolle (7) umgelenkt wird, die an einem Tragegurt (6) des Gurtzeugs befestigt ist.
  8. Verbindungsleinensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragverbindungsleine (1, 2) an einem Ende eine große Schlaufe (1b, 2b) zur Verbindung mit dem Tragegurt (5) des Gurtzeugs aufweist.
  9. Verbindungsleinensatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die große Schlaufe (1b, 2b) so groß ist, dass der Tragegurt (5) oder die Tragegurte (5, 6) oder Teile des Gurtzeugs durch die Schlaufe hindurchgezogen werden können.
  10. Verbindungsleinensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Tragegurt (5, 6) mit einer Schnellauslösung versehen ist, die ein Trennen des Tragegurts (5, 6) oder eines Teils davon vom Gurtzeug ermöglicht.
  11. Verbindungsleinensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren Kite-Leinen (13, 14) über mehrere Verbindungen zu zwei Steuerverbindungsleinen (3, 4) zusammengefasst sind.
  12. Verbindungsleinensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der vorderen Kite-Leinen (11, 12) mit mehreren Tragegurten (5) des Gurtzeugs mehrere Tragverbindungsleinen (1, 2) pro Seite vorgesehen sind.
  13. Verbindungsleinensatz nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Kite-Leinen (11, 12) in Ebenen angeordnet sind, von denen jede Ebene einer Tragverbindungsleine (1, 2) pro Seite zugeordnet ist, die mit einem Tragegurt (5) des Gurtzeugs verbindbar ist.
DE200520006335 2005-04-20 2005-04-20 Kurzer Verbindungsleinensatz für Kites Expired - Lifetime DE202005006335U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200520006335 DE202005006335U1 (de) 2005-04-20 2005-04-20 Kurzer Verbindungsleinensatz für Kites

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200520006335 DE202005006335U1 (de) 2005-04-20 2005-04-20 Kurzer Verbindungsleinensatz für Kites

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202005006335U1 true DE202005006335U1 (de) 2005-06-30

Family

ID=34717025

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200520006335 Expired - Lifetime DE202005006335U1 (de) 2005-04-20 2005-04-20 Kurzer Verbindungsleinensatz für Kites

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202005006335U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2388654C1 (ru) * 2008-10-01 2010-05-10 Закрытое Акционерное Общество "Компания "Параавис" Кайт с ручками управления и изменяемой кривизной крыла

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2388654C1 (ru) * 2008-10-01 2010-05-10 Закрытое Акционерное Общество "Компания "Параавис" Кайт с ручками управления и изменяемой кривизной крыла

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10392594B4 (de) Durch Drücken lösbare Schlaufe
DE2619951C2 (de) Einrichtung zum vorwärtsbewegenden Antreiben des menschlichen Körpers
DE10262138B4 (de) Sportgerät mit Depowerleine
DE2750278A1 (de) Einrichtung zum vorwaertsbewegenden antreiben eines koerpers mittels durch besegelung ausgenutzter windkraft
DE112013002436T5 (de) Sicherungssystem für einen Zugdrachen mit lösbarem, verstellbarem Stangenstopper
DE202005006335U1 (de) Kurzer Verbindungsleinensatz für Kites
WO1982004425A1 (fr) Dispositif de retenue de la bome pour planches a voile
EP1516810B1 (de) Steuersystem für einen Zugdrachen
WO2015110234A1 (de) Vorrichtung zum einstellen eines lenkdrachensystems
EP1569726B2 (de) Sportgerät mit einer sicherheitseinrichtung
DE10304072A1 (de) Sportgerät mit zwei Lenkleinen und einer Sicherheitseinrichtung
DE202009002826U1 (de) Sicherheitseinrichtung an der Zugleine großer Lenkdrachen
DE202019103607U1 (de) Leinensystem eines Lenkdrachens
DE10242454B4 (de) Sicherheitselement eines lenkbaren Drachens
DE10258637B4 (de) Sportgerät mit einer Sicherheitseinrichtung
DE102017220939A1 (de) Trapezhakenvorrichtung
DE3008427A1 (de) Segelfahrzeug
DE8123359U1 (de) "vorrichtung zum segeln mit einem surfbrett"
DE202019101286U1 (de) Safety-Leash und Sicherheitseinrichtung mit einer Safety-Leash
DE2848363A1 (de) Einrichtung zum vorwaertsbewegenden antreiben eines koerpers mittels durch besegelung ausgenutzter windkraft
DE202009010309U1 (de) Ausdrehbare Sicherheitsleine an großen Lenkdrachen
DE202024000573U1 (de) Umgelenkte Kopplung der Zug- und Sicherheitsleine für einen großen Lenkdrachen
DE202010009294U1 (de) Magnetvorrichtung zur Lagerung der Auslösehülse an einer Sicherheitseinrichtung großer Lenkdrachen
WO2005023631A2 (de) Verbessertes sicherheitssystem fur 4 leiner - lenkdrachen
DE9210393U1 (de) Fahrradhundeleine

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20050804

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20081101