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DE2750278A1 - Einrichtung zum vorwaertsbewegenden antreiben eines koerpers mittels durch besegelung ausgenutzter windkraft - Google Patents

Einrichtung zum vorwaertsbewegenden antreiben eines koerpers mittels durch besegelung ausgenutzter windkraft

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Publication number
DE2750278A1
DE2750278A1 DE19772750278 DE2750278A DE2750278A1 DE 2750278 A1 DE2750278 A1 DE 2750278A1 DE 19772750278 DE19772750278 DE 19772750278 DE 2750278 A DE2750278 A DE 2750278A DE 2750278 A1 DE2750278 A1 DE 2750278A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sails
hollow
lines
rope
length
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772750278
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Dr Strasilla
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Priority to NL7811133A priority patent/NL7811133A/xx
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Priority to AU41496/78A priority patent/AU4149678A/en
Publication of DE2750278A1 publication Critical patent/DE2750278A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/10Apparatus for towing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

DirL. ΗΓι. ΓΓ;. TJIAUÄAKfc Dr. Dieter Straailla. 7800 Freiburg i.Br.
Einrichtung zum vorwärtsbewegenden Antreiben eines Körpers Mittels durch Besegelung ausgenutzter Vindkraft,
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum vorwärtsbewegenden Antreiben eines Körpers mittels durch fallschirmartige Besegelung ausgenutzter Vindkraft, wobei die Fangleinen der Besegelung sich gegenüber einem am Körper zu befestigenden Gurtzeug o.dgl. spannen und sich in Anströmrichtung gesehen von der linken und der rechten Seite der Besegelung her je mindestens eine Steuerleine gegen das Gurtzeug hin erstreckt. Eine solche Segeleinrichtung ist an sich schon vorgeschlagen worden. Sie ist in ihrer Art bisher in erster Linie vorgesehen zu einem Skifahren neuer Art mittels Besegelung in hierzu geeignetem ebenen oder gebirgigen Gelände. Eine solche Einrichtung kommt mit ihren Vorteilen und Besonderheiten ebenso aber auch in Betracht für den Eis-, Vaesersport u.dgl. mittels eines Segels zu betreibenden Sportes. Die vorliegende Erfindung bezweckt in der Hauptsache die weitere Verbesserung und Vervollkommnung der besagten Segeleinrichtung und dies mit dem Ziel der Erreichung einer erhöhten Sicherung
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beim Gebrauch derEinrichtung, einer Erweiterung ihrer Anwendungsmöglichkeiten bei der jeweiligen Sportart mit wählbarer Unterschiedlichkeit in ihrer Handhabung.
Eine dem vorstehenden Aufgabenbereich gerecht werdende Maßnahme besteht darin, dass erfindungsgemäss zwischen dem besegelungsfernen Ende der dort bevorzugt bündelweise zusammengefasst gehaltenen Fangleinen der Besegelung und dem Gurtzeug o.dgl. ein die Zugkraft dieser Leinen aufnehmend übertragendes, in sich steiferes Längengebilde eingesetzt vorgesehen ist, das mindestens eine solche Länge hat, die ausreicht, die beim Freiwerden von Zugspannung ineinander zusammen niederfallenden Fangleinen dabei mit einem Sicherheitsabstand vom Körper in Distanz fernzuhalten. Auf diese Weise bleiben die Fangleinen der fallschirmartigen Besegelung ohne jede Beeinträchtigung derselben im Gebrauch ausreichend optimal vom Körper der skisegelnden Person ferngehalten, wenn die Besegelung gewollt oder ungewollt in sich zum Zusammenfallen kommt oder im Gefährdungsfall zum Zusammenfallen gebracht werden soll oder muss, ohne dass die genannten Leinen sich dabei am Körper oder an den Skiern verfangen.
Der wie besagt erstrebte Erfolg ergibt sich noch um so besser und sicherer, wenn das distanzhaltende Längengebilde z.B. aus mindestens einem Seil o.dgl. besteht, das einen zum Durchführen von zu» Besegelung führenden Leinen o.dgl. geeignet groß gewählten, z.B. aus einem Schlauchkern bestehenden Hohlquerschnitt aufweist. Ein solches Hohlseil ist nämlich zufolge seines z.B.
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aus einem Schlauchkern bestehenden Hohlquerschnittes schon in sich mehr oder weniger eigensteif. Es baucht sich beim Zusammenfallen aus und schafft dadurch für die an seinem vorderen Ende gehaltenen Fangleinen den gewünschten Körperabstand besonders gut. Zugleich sind dabei so dann auch die an den Körper heranzuführenden Steuerleinen u.dgl. gesichert gehalten und geführt.
Eine nicht weniger vorteilhafte Ausführung der der Erfindung entsprechenden Einrichtung ergibt sich ferner, wenn das Längengebilde durch zwei Hohlseile gebildet ist, von denen am einen Seil je gebündelt, in Anströmrichtung gesehen die Fangleinen der Linken und am anderen Seil diejenigen der rechten Seite der Besegelung am vorderen Seilende befestigt gehalten sind, wobei im Hohlquerschnitt dieser Seile die entsprechende* Teile der Besegelung steuerfähig bedienenden Leinen o.dgl. bis in den Greifbereich der die Einrichtung handhabenden Person kommend in sich entlanggeführt sind. In diesem Fall ergibt sich der durch das Hohlseil gewonnene Effekt noch wirkungsvoller und ergeben sich auch für die Bedienung der durch die Hohlseile hindurchgeführten Steuerleinen besonders günstige Verhältnisse. Dies trifft noch um so mehr zu, wenn die genannten beiden Hohlseile an ihrem besegelungsfernen Ende durch einen starren, mit der Hand greifbaren Querbügel miteinander verbunden sind, während die durch die Hohlseile herangeführten Leinen o.dgl. in ihrer Längsrichtung über den Querbtigel hinausgehend verlängert sind und dort je einen mit der Hand erfassbaren und sie damit auf Zug bedienbar machenden Knebel o.dgl. aufweisen.
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Zur Bedienungserleichtung trägt ferner noch bei, wenn für den einzelnen Bedienungsknebel der durch die Hohlseile herangeführten Leinen o.dgl. am diese Hohlseile verbindenden Querbügel eine diese Knebel und damit auch deren Leinen in ihrer Ruhestellung haltende Vorrichtung vorgesehen ist. Diese kann vorteilhafterweise ausgebildet sein als kiüierartiger passender Aufnahmebehälter zum Einstecken und wieder Herausziehen dieser Knebel. Dabei ist dieser Behälter am besten jeweils angebracht am Ende des Querbügels und bevorzugt dazu querstehend.
Eine neuartige wirkungsmässige Verbesserung ergibt sich für die der Erfindung entsprechende Einrichtung ferner noch, wenn zu deren weiterer Vervollkommnung bei ihr den zwischen den Fangleinen und dem Gurtzeug o.dgl. vorgesehenen Hohlseilartigen Längengebilde zusätzlich noch eine die fallschirmartige Besegelung innenseitig in deren Mittelbereich erfassende und sie dort entgegen der Anstrdarichtung nach einwärts ziehbar machende Leine, eine sogenannte Mittelleine, beigegeben ist, die entweder nächst am Längengebilde oder an dessen besegelungsfernen Querbügel befestigt gehalten vorgesehen ist. Mit Hilfe einer solchen Mittelleine kann nämlich eine erstrebte Arbeitefunktion der Besegelung variabler und »icher gestaltet werden, sei es in deren seitwärtiger Steuerungemöglichkeit und/oder auch zu deren Höhenstellungsveränderung. Dies wirkt sich vor allem auch sehr vorteilhaft aus, wenn das fragliche, aus einem Hohlseil bestehende Längengebilde in grosser Länge vorgesehen zur Anwendung gebracht wird und gegebenenfalls sogar nur aus eine·
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einzigen Hohlseil bestehend gewählt ist.
Die fragliche Mittelleine kann während ihres Virksamseins in konstant bleibender Länge gehalten vorgesehen sein. Sie kann aber zur Veränderung der Tiefe des Einwärtsziehens des Mittelbereichs der Besegelung in ihrer Länge auch verstellbar gemacht sein. Hierzu kann eine Auf- und Abrollvorrichtung dienen, die im Falle der Verwendung eines aus zwei Hohlseilen bestehenden Längen&ebildes beim Vorhandensein eines Querbügels vorteilhafterweise an diesem Bügel angebracht sein kann. Hierbei ist es dann ferner noch zweckdienlich, diese vo«ra Querbügel getragene Auf- und AbrolIvorrichtung für die Mittelleine aus einer auf der rund gewählten Querbügelstange aufgesetzten Drehbuchse bestehend zu wählen, die eine handbedienbare Aufwickelscheibe aufweist, versehen mit einer Rücklaufsperre und einem Rücklaufauslöser. Auf diese Veise kann dann die fragliche Mittelleine während des Segeins und insbes. des Skisegeins jederzeit bequem langer oder kürzer gemacht werden, um den dadurch für die höher oder tiefer einzustellende Besegelung jeweils gewünschten oder zweckdienlich bewirkten Effekt zu erzielen.
Zu erwähnen bleibt noch, dass bei Verwendung eines einzigen Hohlseiles zwischn den Fangseilen und dem segelnden Körper sich besondere vorteilhaft auch Möglichkeiten ergeben für einen sich zusätzlich anhängenden"Copiloten". Dies gilt vor allem zur Unterstützung für noch weniger geübte Skisegler oder Anfänger. In für diesen Zweck nach hinten
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geführtem, zum Anhängen verlängerten Hohlseil können dabei mindestens eine Leine zum zusätzlichen Bedienen der Besegelung mit eingezogen sein, z.B. eine Notbremsleine. Auch ist noch darauf hinzuweisen, dass die der Erfindung entsprechende Einrichtung auch im Wassersport neuartig für ein segelstangenfrei bleibendes Segelboot zur Verwendung kommen kann.
Die Erfindung ist mit ihren Einzelheiten und Weiterbildungsformen nachstehend beispielsweise anhand von Zeichnungen noch näher erläutert und beschrieben. Es zeigen im einzelnen
Fig. 1 eine der Erfindung entsprechende Segeleinrichtung schematisch schaubildlich wiedergegeben; Fig. 2 in gegenüber Fig. 1 vergröeeerter Wiedergabe in Teilansicht lediglich die der Halterung und Steuerung dieser Segeleinrichtung dienenden Teile; Fig. 3 eine andere Ausführung der Teile nach Fig. 2, vervollkommnet durch eine längenverstellbare Mittelleine;
Fig. k eine Schnittansicht zu Fig. 3 nach der Schnittlinie IV-IV;
Fig. 5 eine nur aus einem einzigen Hohlseil bestehende Halterung für die Besegelung;
Fig. 6 im Schnitt dargestellt die Befestigung des Hohlseile in seiner besegelungsfernen Endhülse; Fig. 7 eine Schnittansicht nach der Schnittlinie VlI-VII in Fig. 5 und
Fig. 8 eine Ansicht zu Fig. 5 von vorne her gesehen nach Pfeil A.
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Die in Pig. 1 dargestellte Besegelungseinrichtung besteht aus der Scttrmsegelflache 1, die aus jedem geeigneten möglichst windundurchlässigem und tunlichst leichtem Stoff, z.B. Seidenstoff, hergestellt ist. 2 sind Schirmatftlähungen. An der Basis 3 des Schirmsegels sind bei den Abnähungen 2 seine Schirm- oder Fangleinen k angebracht. Diese Leinen haben eine passende Länge. Sie sind an ihrem schirmfernen Ende z.B. in vier Bündel 5 zusammengefasst, gebildet durch die Karabinerhaken 6 o.dgl. Mittels dieser Haken 6 sind die Fangleinenbündel 5 »it einem in sich steiferen Längengebilde verbunden, das durch zwei Hohlseile 7 und 8 gegeben ist. Diese Leinen haben an ihrem schirmfernen Ende einen sie verbindenden starren Querbügel 9 in Form einer runden Stange aus geeignetem Werkstoff, z.B. aus Leichtmetall. Dabe'i führen die Fangleinen der linken Hälfte der Schirmsegelfläche 1 zum linken Hohlseil 7 und diejenigen ihrer rechten Hälfte zum Hohlseil 8.
Die Schirmeegelfläche 1 ist auf ihrer linken und rechten Seite mit zum Steuern der Besegelung dienenden Öffnungelappen 10 bzw. 11 versehen, wie dies an sich bei Fallschirmen bekannt ist. Diese Lappen sind in Fig. 1 schematisch dargestellt. Zu diesen Lappen 10 und 11 führen sogenannte Steuerleinen 12 und 13. Diese Leinen sind zu ihrer Bedienung zwecks gewünschter Betätigung der Lappen 10 und 11 zum Querbttgel 9 hingeführt und zwar durch die Hohlteile 7 und 8 hindurchgesogen, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht. Die für die linke Hälfte der Schirmsegelfläche vorgesehene Steuerleine 12 geht also
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durch das Hohlseil 7 hindurch und die Steuerleine 13 für die rechte Schirmsegelhälfte durch das Hohlseil 8. Je nachdem die Lappen 10 und 11 wechselweise nach aussen geöffnet stehen oder mittels der Steuerleinen nach einwärts der Schirmsegelfläche gezogen gehalten sind, lässt sich dadurch der Segel schirm im Wind nach rechts oder links bewegend steuern. Auch die gewünschte Höhenstellung des Schirmeegels in seinem Abstand vom Boden lässt sich dadurch verändern, indem es bei nach aussen geöffneten Lappen an dieser Stelle höherstehend nach oben gezogen wird. Der einwärts gezogene Lappen 10 bzw. 11 drückt den Schinasegel dagegen bodenwärts.
Vie in Fig. 1 gestrichelt eingezeichnet ist, kann noch eine sog. Mittelleine lk vorgesehen sein, die in der Mitte 15 *■> Schirmsegel 1 befestigt ist und and emends zu ihrer Bedienung an den Querbügel 9 herangeführt ist (s. Fig. 3). Diese Leine 14 ermöglicht es, das Schinnsegel 1 in der Mitte mehr oder weniger weit einwärts zu sieben, wie in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist. Dabei ergibt sieh eine we Jeher e und gefühlvollere Bedienung der Besegelung. Auch kann dadurch ein gewünschtes Hohenverstellen derselben erreicht werden, je wie es den gegebenen, eich ändernden Wind- und Bodenverhältnissen optimal •ntspricht.
Die Schireeegelfläche 1 ist ausserdem noch mit einer sogenannten Bremsleine 16 ausgestattet, die in der Mitte
15 ihrer Aussenseite befestigt ist. Diese Bremsleine
16 ist an ihrem Gegenende am vom Segler getragenen Gurt-
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zeug festgehalten (nicht dargestellt). Diesem Gurtzeug ist auch die ganze Segeleinrichtung angehängt und zwar mittels eines am Querbügel 9 befestigten Halteseiles und zwar alt dessen Yirbelkarabineröse 18. Damit die genannte Bremsleine nicht frei weghängt, ist sie nach Fig. 1 und 2 über die runde, auch zum Greifen der Einrichtung mit der Hand vorgesehene Stange des Querbügels 9 gelegt. Sie ist dort noch unter die vorgesehene Federspange 19 geschoben, die sie angedrückt festhält, solange sie nicht seitwärts herausgezogen wird. Dies geschieht von selbst, wenn die vorgeschriebene Sojjjeleinrichtung vom Gurtzeug abgehängt wird, um sie ausser Gebrauch zu nehmen oder sie abzubremsen. Sie wird dadurch nämBch bei Wind von ihm mitgenommen, bleibt aber in jedem Fall noch an der Bremsleine 16 befestigt gehalten. Die Schirmsegelfläche 1 legt sich dabei in umgekehrt gestreckter, geordneter Lange von selbst zusammen, weil sie dabei mit der aussen in ihrer Mitte befestigten, noch am Gurtzeug gehaltenen Leine 16 verbunden bleibt.
Die Fangleinenbündel 5 bleiben auch in diesem Fall geordnet mit den Hohlseilen 7 und 8 verbunden. Diese Seile mit ihrem Hohlkern schaffen ein Längengebilde, das zusammen mit dem Querbügel 9 in sich eine gewisse Steife hat. Die zusammenfallenden Fangleinen k bleiben so in der Regel verhftdderungsfrei vom Körper des Seglers in Abstand gehalten, auch wenn die Schirmsefeelflache 1 evtl. bei Gegenwind in nächster Nähe zu Boden geht.
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Die Hohlseile 7 und 8 werden für das beschriebene Beispiel zweckdienlich in einer Länge von ca. 2 - 5 m gehalten.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die Steuerleinen 12 und 13 noch über den Querbügel 9 hinausgehend verlängert. Sie sind an diesem Verlängerungsstück zu ihrer Bedienung je mit einem mit der Hand zu ergreifenden Knebel 20 bzw. 21 versehen. Dieser Knebel ist bevorzugt als Hülse ausgeführt, in deren Mitte die Leine durch eine Querbohrung nach innen gezogen ist. Innenseitig der Knebelhülse kann dann zur Verankerung, um ein Herausziehen des Knebels auszuschliessen, ein Leinenknoten oder dergl. Hemmung vorgesehen werden (nicht dargestellt) .JTm die Bedienungslänge der Steuerleinen 12 bzw. 13 zu verändern, was oft vorteilhaft ist, kann der genannte Knoten oder dergl. an der Seilverlängerung auch wunschgemäss versetzt werden.
Wie aus Fig. 2 auch noch ersichtlich ist, ist an jedem Ende des Querbügels 9 noch eine Hülse 22 bzw. 23 befestigt. Diese Hülsen sind so bemessen, dass sie die Knebelhülsen 20 und 21 köcherartig zum Einstecken aufnehmen können, solange sie nicht während des Segeins herausgezogen sind, und zum Steuern benutzt werden sollen. Das Herausziehen der Knebel zum Gebrauch erfolgt sehr rasch und einfach durch Ziehen am entsprechend frei heraushängen bleibenden Leinenende (s. Fig. 2 links).
Vorstehend ist schon darauf hingewiesen, dass es bei Verwendung einer Mittelleine 1^ recht vorteilhaft sein kann, diese Mittelleine während des Segeins zur Veränderung der Tiefe der Mitteleinba/fchung der Schirmsegelfläche 1
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längenverstellbar zu haben. Die nach Fig. 3 hierfür geeignet vorgesehene Vorrichtung besteht z.B. aus einer auf die runde Stange 25 des QuerbUgels aufgesteckte DrehhUlse 26, die für die fragliche Mittelleine 14 als Auf- bzw. Abwickeltrommel wirkt. Diese Drehhülse 26 hat eine zum Aufwickeln der Leine von Hand zu bedienende Drehscheibe 27t die entsprechend grösseren Durchmesser hat. Auf der Gegenseite der Drehscheibe 27 ist auf der Hülse 26 noch eine Rücklaufsperre (s. Fig. k) vorgesehen, bestehend aus einem Zahnrad 28 mit jeweils von Zahn zu Zahn selbsttätig einrastender Sperrklinke 29. Zum Ausheben der Rücklaufsperrung kann ein von aussen zu betätigender Hebel 30 o.dgl. dienen, der die Sperrklinke 29 ausheben lässt, um die Mittelleine Ik wunschgemäss ein Stück weit oder ganz wieder nachlassen zu können. Damit diese Leine %k nicht frei durchhängt, ist noch ein Schlitten 31 vorgesehen, der eine Öse 32 aus Gummi o.dgl. hat, durch die die Leine Ik mit Friktion gehalten hindurchgezogen ist. Dieser Schlitten 31 kann dabei auf einem die Länge der Drehhül·· 26 überbrückenden Bügel mit hin- und herlaufen.
Ist nach Fig. 1 bis 3 ein au· zwei Hohlseilen bestehendes Längengebilde zum Anhängen der Fangleinen der Schirmeegelfläche vorgesehen, so kann es aber auch in Betracht kommen, dafür nur ein einziges Hohlseil zu verwenden. Dieser AusfUhrungsform der der Erfindung gemässen Einrichtung entsprechen Fig. 5 bis 8. Das einzige Hohlseil 3** ist für diesen Fall in seinem Aufbau im wesentlichen gleich den Hohlseilen 7 und 8. Es hat ebenfalls einen Hohlkern in
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Form eines Schlauches oder Kunststoffröhrchens 35. Das Hohlseil trägt ausserdem vorteilhaft aussen einen aus sehr kräftigem Material geflochtenen Textilmantel k%, der durch den Kern 35 seine zugfeste Stabilität erlangt.
Die Endstücke des Hohlseils 3k sind feste Hiilsenkörper 36,*tf versehen mit einem verstärkenden Einsatzstück 37» hinter dem sich der umgelegte Textilmantel k$ gegen Herausziehen geesichert verankert hält (vergl. Fig. 6).
Ein solch einziges Hohlseil Jk kann eine sehr vergrösserte Länge bis z.B. 100 m haben. Es nimmt in sich entlanggeführt auf wiederum die beiden Steuerleinen 12 und 13 sowie zweckmässigerweise auch die Bremsleine 16 und evtl. noch eine Mittelleine. Die Fangleinen k sind in diesem Fall z.B. in vier Bündel mittels der Karabinerhaken 6 am einzigen vorderen festen Hülsenkörper j6 des Seiles Jk fest eingehängt. Am schirmfernen Ende des Seiles 3k sind die Steuerleinen 12 und 13 wieder herausgeführt und je mit BedienungsJfebelnV21 versehen. Zum köcherartigen Aufnehmen dieser Knebel dienen ebenfalls wieder Hülsen 39 und kO. Diese sind bei fehlendem Querbügel jetzt unmittelbar am festen hinteren HUlsenstUck *t1 des Hohlseiles 3k angebracht. Dieser Körper k^\ hat diametral Längsschlitze k2, durch die hindurch die Steuerleinen 12 und 13 seitwärts nach aussen geführt sind. Im hinteren Hülsenstück 4i nach Fig. 5 und 6 sitzt noch ein Querbolzen k3 zum Halten des Seilee kk, mittels dessen die letztbeschriebene Einrichtung am Gurtzeug bzw. am zu besegelnden Körper fest angehängt wird. Die dritte gemäsa Fig. 5 bzw. 0 nach hinten weitergeführte Leine 16 ist die Bremsleine (s.o.). Es kann
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aber auch eine Mittelleine durch das Hohlseil nach hinten noch alt durchgezogen sein.
Für eine als "Copilot" oder Lehrer nitsegelnde zweite Person kann das sum besegelungafernen Ende geführte Hohlseil 34 auch noch durch ein angehängtes weiteres Hohlseil nach hinten verlängert vorgesehen sein (nicht dargestellt), das in seines Hohlquerschnitt mindestens zusätzlich eine Bremsleine zur Notbremsung bzw. dafür gegebenenfalls auch eine Mittelleine mit nach hinten führt.
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Claims (12)

Patentansprüche :
1. Einrichtung zum vorwärtsbewegenden Antreiben eines Körpers mittels durch fallschirmartige Besegelung ausgenutzter Windkraft, wobei die Fangleinen der Besegelung sich gegenüber einem am Körper zu befestigenden Gurtzeug o.dgl. spannen und sich in Anstrfmrichtung gesehen von der linken und der rechten Seite der Besegelung her je mindestens eine Steuerleine gegen das Gurtzeug hin erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem besegelungsfernen Ende der dort bevorzugt bündelweise zusammengefasst gehaltenen Fangleinen (h) der Besegelung (i) und dem Gurtzeug o.dgl. ein die Zugkraft dieser Leinen (k) aufnehmend übertragendes, in sich steiferes Längengebilde (Hohlseile 7» 8 bzw. 3*0 eingesetzt vorgesehen ist, das mindestens eine solche Länge hat, die ausreicht, die beim Freiwerden von Zugspannung ineinander zusammen niederfallenden Fangleinen (4) dabei mit einem Sicherheitsabstand vom Körper in Distanz zu halten.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das distanzhaltende Längengebilde aus mindestens einem Seil(3*0 o.dgl. besteht, das einen zum Durchführen von zur Besegelung führenden Leinen (12, 13) o.dgl. geeignet gross gewählten, z.B. aus einem Schlauchkern (35) bestehenden Hohlquerschnitt aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn-
zeichnet, dass das Längengebilde durch zwei Hohlseile (7) 8)/ von denen am einen Seil (7) in Anströmrichtung gesehen
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die Fangleinen (h) der linken und am anderen Seil (8) diejenigen der rechten Seite der Besegelung (i) je gebündelt am vorderen Seilende befestigt gehalten sind, wobei im Hohlquerschnitt dieser Seile (7, 8) die entsprechenden Teile der Besegelung steuerfähig bedienenden Leinen (12 bzw. 13) o.dgl. bis in den Greifbereich der die Einrichtung handhabenden Person kommend in sich entlanggeführt sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hohlseile (7» 8) an ihrem besegelungsfernen Ende durch einen starren, mit der Hand greif-
(9)
baren Querbügel miteinander verbunden sind, während die durch die Hohlseile herangeführten Leinen (12, I3) ο.dgl. in ihrer Längsrichtung über den Querbügel (9) hinausgehend verlängert sind und dort je einen mit der Hand erfassbaren und sie damit auf Zug bedienbar machenden Knebel (20, 21 ) ο. dgl. aufweist!!
5. Einrichtung nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet, dass für den einzelnen Bedienungsknebel (20, 21) der durch die Hohlseile (7, 8) herangeführten Leinen (12, 13) o.dgl. am diese Hohlseile verbindenden Querbügel (9) ein diese Knebel (20, 21) und damit auch deren Leinen (12, 13) in ihrer Ruhestellung haltende Vorrichtung vorgesehen ist, insbes. ausgebildet als köcherartiger, passender Aufnahmebehälter (22, 23) zum Einstecken und wieder Herausziehen dieser Knebel (20, 21), jeweils angebracht am Ende des Querbügels (9) und bevorzugt dazu qufirstehend. "*""
6. Einrichtung nach Ansprach k und 5» dadurch gekennzeichnet, dass die einen bedienungsknebel (20, 21) aufweisenden
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Leinen (12, 13) über ihren Knebel hinausgehend verlängert und in ihrer zum Steuern der Besegelung (1) wirksam werdenden Arbeitslänge verstellbar vorgesehen sind, z.B. ausgeführt indem sie am oder im bevorzugt als Hülse ausgeführten Knebel (20, 21) eine die Leinen (12, I3) dort längenverstellbar machende Fixierhaiterung haben.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass dem zwischen den Fangleinen (k) und dem Gurtzeug o.dgl. vorgesehenen hohlseilartigen Längengebilde (7» 8) zusätzlich noch eine die fallschirmartige Besegelung (i) innenseitig in deren Mittelbereich erfassende und sie dort entgegen der Anströmrichtung nach einwärts ziehbar machende Leine (Mittelleine ik) beigegeben ist, die entweder nächst am Längengebilde oder an dessen besegelungsfernen Querbügel (9) befestigt gehalten vorgesehen ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelleine (i*0 während ihres Wirksamseins in konstant bleibender Länge gehalten vorgesehen oder auch zur Veränderung der Tiefe des EinwärtsZiehens des Mittelbereiches der Besegelung (i) in ihrer Länge verstellbar gehalten ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 3, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelleine (i4) mittels einer auf dem Querbügel (9) der beiden Hohlseile (7f 8) des Längengebildes angebrachten Auf- und Abrollvorrichtung (26, 27) während ihres Wirksamseins längenverstellbar gemacht ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9> dadurch gekennzeichnet, dass die vom Querbügel (9) getragene Auf- und Abrollvor-
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richtung für die Mittelleine (i4) aus einer auf der nand gewählten Querbügel stange (ff) aufgesetzten Drehbuchse
(26) besteht, die eine handbedienbare Aufwickelscheibe
(27) aufweist, und für die Vorrichtung noch eine Rücklaufsperre (28, 29) und ein Rücklaufauslöser (30) vorgesehen ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein einziges vergleichsweise langes Hohlseil (3*0 aufweist, in dessen Hohlquerschnitt die Steuerleinen (12, 13) und mindestens eine Bremsleine (16) zum besegelungsfernen Ende hindurchgeführt sind.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass für eine als Copilot oder Lehrer mitsegelnde zweite Person das zum besegelungsfernen Ende geführte Hohlseil (3*0 durch ein angehängtes weiteres Hohlseil nach hinten verlängert vorgesehen ist, das in seinem Hohlquerschnitt mindestens eine Notbremsleine mit nach hinten führt.
Patentanwalt
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DE19772750278 1977-11-10 1977-11-10 Einrichtung zum vorwaertsbewegenden antreiben eines koerpers mittels durch besegelung ausgenutzter windkraft Withdrawn DE2750278A1 (de)

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