DE2844515A1 - Verriegelungsvorrichtung fuer schiebedaecher, insbesondere fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Verriegelungsvorrichtung fuer schiebedaecher, insbesondere fuer kraftfahrzeugeInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/185—Locking arrangements
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J. Pfenning. Dipl.-Ing. · Berlin Dr. I. Maas, Dipl.-Chem. · München
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Telegrammadresse: Seilwehrpatent
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Date
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10. Oktober 1978
American Sunroof Corporation 13300 Reeck Road, Southgate, Michigan 48195, USA
Verriegelungsvorrichtung für Schiebedächer, insbesondere für Kraftfahrzeuge
809816/096
Io
auf
Die Erfindung bezieht sich Schiebedächer für Kraftfahrzeuge, die mit einer das Schiebedach führenden und dieses in der Schließstellung anhebenden Hebevorrichtung versehen sine und bezieht sich insbesondere auf eine Verriegelungsvorrichtung für die Hebevorrichtung.
Die Erfindung bezieht sich Schiebedächer für Kraftfahrzeuge, die mit einer das Schiebedach führenden und dieses in der Schließstellung anhebenden Hebevorrichtung versehen sine und bezieht sich insbesondere auf eine Verriegelungsvorrichtung für die Hebevorrichtung.
Die heute auf dem Markt befindlichen Kraftfahrzeuge werden in ständig steigendem Maße mit Schiebedächern ausgestattet.
Man unterscheidet von Hand betätigbare, von Hand abnehmbare und automatisch betätigbare Schiebedächer. Die von Hand
betätigten und/oder die abnehmbaren Schiebedächer haben bestimmtenCharakteristiken und Bedingungen zu genügen.
Das gleiche gilt natürlich auch für automatisch betätigbare Schiebedächer,
Derartige automatisch betätigbare Schiebedächer müssen außerdem bestimmten unumgänglichen Kriterien genügen.
Eine wesentliche Bedingung besteht darin, daß das Schiebedach, wenn es sich in der mit der Karosserie fluchtenden
Schließstellung befindet, in dieser Schließstellung festgehalten wird. Es wurde festgestellt, daß ausreichend starke
Vibrationsbewegungen und Kräfte, die auf das Kraftfahrzeug einwirken, dazu führen können, daß das Schiebedach in seiner
Führung aus der geschlossenen Stellung herausgleiten kann.
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Das Auftreten eines solchen Nachteiles muß unter allen Umständen vermieden werden.
Das Auftreten einer derartigen Verschiebebewegung unter
Wirkung von Stoßen ist bei üblichen aus Metalleinsätzen
bestehenden Schiebedächern und auch bei durchsichti gen
Schiebedächern selten. Diese Schiebedächer bewegen sich bei
öffnung und Schließung in Längsrichtung des Fahrzeuges. Solche Schiebedächer sind unter anderem in der US-PS
3 964 784 beschrieben. Das Problem einer zufälligen Verschiebung axis der geschlossenen Stellung heraus tritt jedoch auf
bei sogenannten "hatch"-Dächern. Derartige Schiobedäeher
werden in Querrichtung zum Viagen verschoben und sind in der
US-PS 3 036 860 und in der US-Anmeldung 842 556 und ckir parallelen deutschen Anmeldung P 28 36 221,2 beschrieben.
Die letztgenannten Anmeldungen sind nicht vorveröffontIicht.
Es wurde gefunden, daß bei derartigen "hatch"-Ό'Λ«hern bei
Schließung öcr Tür ein Stoß ausgeübt wird, durch den das
Dach aus seiner dichtenden Schließstel lung nach innon qloiton
kann« Die Verhinderung des Eintretens ei nor (1Oi ;n i i nrn
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Da bei den bekannten derartigen Dächern die Möglichkeit einer 2ufälligen teilweisen öffnung bei auftretendem Stoß
nicht ausgeschlossen ist, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diesen Wachteil zu vermeiden und das Schiebedach
so auszubilden, daß es in seiner geschlossenen Stellung durch äußere Einflüsse unverrückbar festgehalten wird.
Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäß dem Schiebedach eine
Verriegelungsvorrichtung zugeordnet. Bei einer ersten Ausführungsform besteht die Verriegelungsvorrichtung aus
einem Laufbolzen, der mit der Hebevorrichtung des Schiebedaches in Verbindung steht. Der Laufbolzen ist fest an
der Hebevorrichtung angeordnet und bewegt sich gleichzeitig und in Übereinstimmung mit diesem.
iJine geschlitzte Platte greift in den Weg des Laufbolzens
ein. Wenn der Laufbolzen bei seinem Wege auf die Schlitzplatte auftritt, bewegt er sich in dem Schlitz, um die
Bewegung zu begrenzen. Da der Laufbolzen fest mit der Hebevorrichtung
verbunden ist, ist die Bewegung der Hebevorrichtung in gleicher Weise begrenzt. Aufgrund der Ausbildung
des Schlitzes der Platte verbleibt der Laufbolzen bei auf das Schiebedach einwirkenden Stößen, beispielsweise beim
Schließen der Tür, in seiner Riegelstellung, so daß das Schiebedach in abgedichteter und geschlossener Stellung
gohalten wird. 909816/0958 -
Bei einer abgewandelten Ausführungs form besitzt die Riegelvorrichtung
eine Führungsplatte, die in Kontakt steht mit einem das Schiebedach tragenden Arm, der an der Hebevorrichtung
befestigt ist. Die Führungsplatte'bestimmt den Weg des Armes und damit d.es Schiebedaches.
Die Erfindung besitzt auch eine Hebevorrichtung in Zusammenwirkung
mit der Riegelvorrichtung und mit dem Schiebedach.
Die Erfindung ist besonders vorteilhaft bei automatisch betätigten, quer zum Kraftwagen beweglichen Schiebedächern,
sogenannten "hatch"-Dächern.
Die Erfindung ist auch anwendbar für alle Arten von Schiebedächern,
beispielsweise für durchsichtige oder aus Metall bestehende Schiebedächer, die gegenüber sie aufnehmenden
öffnungen im Dach des Kraftwagens beweglich sind. Diese Schiebedächer bewegen sich in Längsrichtung des Kraftwagens
Besonders vorteilhaft ist jedoch die erfindungsgemäße
Verriegelungsvorrichtung bei den sogenannten "hatch"-Dächern wie vorstehend gesagt wurde. Diese Dächer, die entweder undurchsichtig
oder durchsichtig sein können, bewegen sich qu< zum Fahrzeug gegenüber einem mittleren Tragteil des Kraftwagendaches,
Diese Schiebedächer sind so ausgelegt, daß
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sie in ihrer äußeren Schließstellung mit dem Kraftwagendach fluchten und rtit der Tür in dichtende Berührung
treten. Diese "hatch"-Dächer sind im einzelnen beschrieben in der vorerwähnten US-PS 3 036 860 und der US-Anmeldung
842 556 und der entsprechenden deutschen Anmeldung P 28 36 221.2. Auf diese Schiebedächer ist die
Erfindung anwendbar.
Wie bekannt ist, werden diese Schiebedächer durch eine Anhebevorrichtung bewegt, um sie in die Schließstellung
zu bringen. Die Anhebevorrichtung ist gleitend beweglich in einer Führung und mit dem Schiebedach verbunden. Wenn
die Führungsvorrichtung sich in der Führung bewegt, erteil sie eine gleiche Bewegung dem mit ihr verbundenen
Schiebedach. Die Hebevorrichtung wird im allgemeinen durch ein elektrisch angetriebenes Kabel oder dergleichen
betätigt. Solche Hebevorrichtungen sind an sich bekannt, unter anderem aus den US-PS 3055 7Ol und 3 033 6O9.
Gemäß der Erfindung wirktdie Riegelvorrichtung vorzugsweise mit einer Hebevorrichtung zusammen, wie sie in dein
US-PS 3 055 701 aufgezeigt ist. Diese Hebevorrichtung besitzt eine mit einem Betätigungskabel verbundene Gleitplatte.
Die Gleitplatte ist in einer Führung gleitend aufgenommen. Wenn das Kabel betätigt wird, wird die Gleitplatte
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gleichzeitig und in gleicher Weise bewegt. An der Gleitplatte ist ein Gelenk oder ein Hebel befestigt.
Der Hebel trägt einen Arm, der wiederum mit dem Schiebedach verbunden ist. Bei einer Bewegung der Gleitplatte
erfolgt eine Bewegung des Hebels und damit des Schiebedaches. Üblicherweise ist ein Anschlag, beispielsweise
eine Nockenfläche in der Führung angeordnet, und der Hebel tritt bei seiner Bewegung mit der Nockenfläche
in Eingriff. Hierdurch wird der Hebel aus einer horizontalen Stellung in der Führung in eine praktisch
senkrechte Stellung in Kontakt mit der Nockenfläche bewegt und führt hierbei das Schiebedach in seine
dichtende Schließstellung, Wenn der Hebel oder das Gelenk mit der Nockenfläche außer Eingriff tritt, bewegt
sich das Schiebedach aus seiner geschlossenen Stellung heraus. Die erfindungsgemäße Riegelvorrichtung
schließt ein solches Außereingrifftreten mit der Nockenfläche
zuverlässig aus,
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung und es bedeutet:
Fig. 1 Teilaufsicht auf ein mit "hatch"-Dächern ausgestattetes Kraftfahrzeug;
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Fig. 2 perspektivische abgebrochene Darstellung einer ersten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 3 Schnitt gemäß Linie 3-3 der Fig. 2;
Fig. 4 Aufsicht auf die Schlitzplatte und
Darstellung der Führung des Laufbolze4s in dem Schlitz;
Fig. 5 perspektivische Darstellung einer abgewandelten Aus führungs form;
Fig, 6 abgebrochene perspektivische Darstellung der Gleitplatte;
Fig. 7 Seitenansicht gemäß Fig. 5; und
Fig. 8 schematische Darstellung gemäß Fig. bei in der Schließstellung befindlichem
Schiebedach.
In den Fig, 1 bis 4 ist die Verriegelungsvorrichtung IO
gezeigt. Sie arbeitet in Zusammenwirkung mit der Hebevorrichtung 14, die im einzelnen in der US-PS 3 055 701
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aufgezeigt ist. Die Hebevorrichtung 14 besitzt eine nach Art eines Dreiecks ausgebildete Stütze 16 mit einem
Fuß 18, der eine seitliche Ausnehmung 20 besitzt. Die Ausnehmung 20 wird gebildet durch ein Paar gegenüberliegender
Flanschen 22, 24, Jeder Flansch besitzt eine Öffnung 26, von denen nur eine gezeigt ist. Die Öffnungen 26 fluchten
miteinander. Die Breite der Ausnehmung 20 ist so bemessen, daß sie einen Hebel oder ein Gelenk 28 aufnimmt, das an
seinem unteren Ende mit einer Bohrung 30 versehen ist, die mit den Bohrungen 26 fluchtet. Ein Bolzen 32 erstreckt
sich durch die Öffnungen 26, 30 und verbindet den Hebel oder das Gelenk 28 schwenkbar mit der Stütze 16.
An dem Hebel 28 ist ein Träger 17 befestigt, der wiederum mit dem Schiebedach 34 auf an sich beliebige Welse verbunden
ist. Wenn sich die Stütze 16 bewegt, bewegt sich auch der Hebel 28 und über den Träger 17 das Schiebedach
34. Diese Arbeitsweise ist im einzelnen aufgezeigt in den vorerwähnten US-PS 3 055 701 und 3 033 609.
Wie die Fig. 1 bis 4 zeigen, ist die Hebevorrichtung 14
verbunden mit der Verriegelungsvorrichtung 10, Die Verriegelungsvorrichtung
10 besitzt einen Laufbolzen 36, der mit dem Träger 17 verbunden ist, und eine geschlitzte Platti
38, die den Laufweg des Bolzens 36 bestimmt.
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Der Laufbolzen 36 besitzt eine Stange 40, die mit ihrem
einen Ende 42 an dem Träger 17 der Hebevorrichtung 14 auf an sich beliebige Weise, beispielsweise durch Schweißung
oder durch Verschraubung befestigt ist. Das entgegengesetzte freie Ende der Stange 40 besitzt einen Abschnitt 43
verringerten Durchmessers, der einen Schaft 44 bildet. An der Verbindungsstelle der Stange 40 und des Abschnittes
43 geringeren Durchmessers wird eine als Anschlag dienende Ringschulter gebildet. Auf dem Schaft 44 ist eine Unterlegscheibe 48 aufgenommen, die an der Schulter 46 anliegt,
wie Fig, 3 zeigt. Auf dem Schaft 44 ist eine Rolle 50 aufgenommen, die an der Unterlegscheibe 48 anliegt. Die
Rolle ist ringförmig ausgebildet und besitzt eine mittige Bohrung zur Aufnahme auf dem Schaft 44. Eine Kappe oder
ein Niet 52 ist auf dem Ende des Schaftes 44 befestigt. Die Kappe 52 schließt die Rolle 50 zwischen sich und der
Unterlegscheibe 48 ein. Die Rolle 50 arbeitet mit der Schlitzplatte 38 zusammen zur Bildung einer Verriegelung.
Die Schlitzplatte 38 besteht aus einem Paar von im Abstand angeordneten Plattenteilen 53, 54. Der Spalt 56 zwischen
den Plattenteilen 53, 54 bildet einen Schlitz als Führung [ für die Rolle 50. Der Schlitz besitzt einen Einlaufab- j
schnitt 58, einen Führungsabschnitt 60 und einen Ver- j
riegelungsabschnitt 62, Die Breite des Schlitzes 56 ist
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konstant und ist der in ihm aufgenommenen Rolle 50 angepaßt. Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, sind die den Schlitz 56 bildenden
Flächen einander analog ausgebildet.
Die Plattenteile 53, 54 sind auf einer Wand 64 befestigt.
Die Wand 64 bildet einen Teil des Gehäuses oder Rahmens, in dem das Schiebedach aufgenommen ist. An dem unteren
Ende der Wand 64 ist eine Führungsschiene 66 angeordnet. Die Hebevorrichtung 14 gleitet auf der Schiene 66. über der
Führungsschiene 66 ist ein Flansch 68 angeordnet. Der Flansch 6 8 steht nach außen gegenüber der Wand 64 vor und
ist senkrecht zu ihr gerichtet und bildet eine Führungsschiene für die Rolle 50. Die Plattenteile 53, 54 sind an
der Wand 64 befestigt. Der Plattenteil 53 liegt mit seiner Grundfläche auf dem Führungsflansch 68 auf. Die Plattenteile
53, 54 sind mit Schrauben an der Wand 64 befestigt.
Wenn sich die Hebevorrichtung 14 in die Schließstellung des Schiebedaches bewegt, führt die Rolle 50 eine anfängliche
lineare Bewegung längs des Führungsflansches 68 durch.
Nach einem vorbestimmten Teilweg tritt die Rolle 50 in den Eingangsabschnitt 58 des Schlitzes 56 ein. Bei Weiterbewegung
der Hebevorrichtung 14 tritt die Rolle 50 in den aufwärts geneigten Mittelteil 60 des Schlitzes 56 ein und erhält somit
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eine schräg aufwärts gerichtete Bewegung, die auf die Stütze 17 und damit auf das Schiebedach übertragen wird durch Bewegung
des Hebels 28. Wenn die Rolle 50 den geneigten Mittelteil 60 des Schlitzes 56 durchläuft, wird das Schiebedach
teilweise angehoben. Wenn die Rolle in den senkrechten, der Verriegelung dienenden Abschnitt 62 des Schlitzes 56 eintritt
wird das Schiebedach entsprechend weiter angehoben.
Wie vorstehend ausgeführt wurde, ist die Erfindung insbesondei
geeignet für die Anwendung bei sogenannten automatisch angetriebenen "hatch"-Dächern, Hierbei bewegen sich Dacheinsätze
72, 74 zwischen einer inneren Offenstellung und einer äußeren geschlossenen Stellung, in der sie mit dem Dach 76 des Kraftfahrzeuges
fluchten. Zwischen dem Rand 88 des Dacheinsatzes 72 oder 74 und dem Umfang der öffnungen des Fahrzeugdaches
76 ist eine Dichtung 78 angeordnet. Aufgrund der senkrechten Einstellung der mit dem Träger 17 verbundenen Rolle 50 ist
eine Entfernung des DAcheinsatzes 72 oder 74 aus der geschlossenen dichtenden Stellung unmöglich als Folge von
in horizontaler Ebene erfolgenden Stoßen, wie sie beispielsweise beim Schließen der Tür auftreten, wie der Pfeil 82
in Fig. 1 zeigt, Die Dacheinsätze 72 oder 74 bleiben solange fest in der Schließstellung,bis die Hebevorrichtung 14 betätigt
wird zur öffnung der Dacheinsätze. Bei der öffnung der
Dacheinsätze führen der Träger 17 und die Rolle 50 beim
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Austritt aus dem Schlitz 56 die umgekehrten Bewegungen aus.
Die Abschnitte 58 und 60 des Schlitzes 56 verhindern eine vorzeitige Anhebung des Schiebedaches aufgrund des Eingriffes
der Rolle 50 in diese Abschnitte des Schlitzes. Durch diesen Eingriff wird auch eine vorzeitige Bewegung
des Hebels 28 und damit eine vorzeitige Anhebung des Schiebedaches verhindert. Durch den Führungsschlitz 56
wird somit die Schwenkbewegung des Hebels 28 und damit das Anheben des Schiebedaches gesteuert.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Der Führungsbolzen 36 ist ersetzt durch einen Stützhebel, und die Führungsnut
56 ist ersetzt durch eine Führungsplatte , an der der Stützhebel sich in Anlage befindet.
Eine Hebevorrichtung 110 gleitet in einer Führungsschiene
112 schwenkbar;an der Hebevorrichtung 110 ist ein Gelenk 114 angeordnet. Der Gelenkhebel bewegt sich in der Führung
112,bis er mit einem als Nocke 116 ausgebildeten Anschlag
in Eingriff tritt. Beim Auftreffen auf die Nocke 116
schwenkt der Gelenkhebel 114 aus seiner horizontalen Lage in der Führungsschiene 112 in eine senkrechte Lage.
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Diese Schwenkbewegung ist aus den vorerwähnten US-PS bekannt. Die Führungsschiene 112 ist an dem unteren Ende
einer Wand 118 einteilig angeordnet, und die Wand 118 bildet einen Teil des Rahmens, in dem das Schiebedach
gleitend aufgenommen ist.
An dem Gelenkhebel 114 ist eine schwenkbare Stützplatte angeordnet. Die Platte 120 ist schwenkbar an dem freien
Ende des Hebels 114 über einen Bolzen 122 oder dergleichen befestigt. Der Schwenkbolzen 122 kann aus einen Gewindebolzen
mit Mutter bestehen, der einstellbar in einem Schlitz des Hebels 114 befestigbar ist. Die Stützplatte
120 besitzt die Form eines umgekehrten ü und weist eine gerade äußere Oberfläche 124 auf, von der sich seitlich
gegenüberliegend parallele Seitenwände 128, 126 erstrecken. Hin Endflansch 130 bildet mit der Oberfläche 124 einen
Teil und ist nach abwärts gerichtet. Der Flansch 130 besitzt eine Öffnung 132, die den Schwenkbolzen 122 aufnimmt.
Die Oberfläche 124 ist mit dem Schiebedach 134 verbunden.
Die Schwenkstütze 120 arbeitet mit einer Führungsplatte 136 zusammen und bildet die Riegelvorrichtung. Die Führungsplatte
136 ist abgewinkelt und besitzt einen ersten linearen SchenkelB8, einen zweiten anschließenden schräg aufwärts
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gerichteten Schenkel 140 und einen dritten anschließenden senkrechten Schenkel 142. Die Führungsplatte 136 besteht
aus einem Teil. Der dritte Schenkel 142 ist senkrecht zu dem ersten Schenkel 138 gerichtet. Die Breite der schenkel
der Führungsschiene 136 ist so bemessen, daß sie mit der Oberfläche 124 in Kontakt tritt, wie später beschrieben
Wie Fig. 5 zeigt, ist an dem Schenkel 142 der Führungsplatte 136 eine Befestigungsplatte 144 angebogen, die
senkrecht zum Schenkel 142 gerichtet ist. Die Führungsplatte 136 ist an der Wand 118 befestigt durch Schrauben
146, die Bohrungen 148 der Montageplatte 144 durchgreifen. Die Führungsplatte 136 ist oberhalb der Führungsschiene
112 angeordnet. Die Eührungsplatte 136 ist so ausgelegt,
daß sie eine wirksame Gegenfläche für die Schwenkstütze 120 bildet, wenn diese mit ihr in Eingriff tritt.
Die Oberfläche 124 der Schwenkstütze 120 gelangt mit den Außenflächen der Schenkel 138, 140, 142 der Führungsplatte
136 in Eingriff, wenn die Hebevorrichtung 110 in ihrer Führung bewegt wird. Die Oberfläche 124 tritt zuerst in
Kontakt mit der Außenfläche des Sch enkels 138. WEnn der Hebel 114 geschwenkt wird, tritt die Seitenwand 126 der
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Schwenkstütze 120 in Kontakt mit dem geneigten Schenkel und anschließend mit dem senkrecht aufwärtsgerichteten
Schenkel 142. Der Weg der Stützplatte 120 ist somit der gleiche wie derjenige der Rolle 50 gemäß Fig. 4 und ist
in Fig. 5 in gestrichelten Linien gezeigt. Die Antriebskraft des Hebemechanismus 110 ist hierzu Voraussetzung. Der
Schenkel 138 der Führungsplatte 136 verhindert eine vorzeitig Anhebebewegung, der Schenkel 140 bildet eine Führung und
der Schenkel 142 bildet die Verriegelung, wie zu Fig. 1 bis 4 beschrieben.
Bei Anwendung der Vorrichtung auf ein "hatch"-Schiebedach
wird zum Schließen der Dachöffnung die Hebevorrichtung von innen nach außen bewegt. Vorzugsweise trägt das äußere
Ende der Wand einen Anschlag 150, an den ein äußerer Arm 152 zur Anlage kommt, der an dem Schiebedach 134 befestigt
ist. Der Arm 152 ist auf einem Führungsschuh 154 in der Führungsschiene 112 aufgenommen. Diese äußere Anordnung
sichert eine einwandfreie Dichtung zwischen der Dachlinie und der Türlinie.
Wie in FIg, 8 gezeigt ist, befindet sich die Schwenkstütze
120 in ihrer oberen Stellung, wenn das Schiebedach 134 die geschlossene äußere Stellung erreicht hat; hierb ei
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liegt die Seitenwand 126 an dem schenkel 142 an. Eine
auf das Schiebedach in Richtung des Pfeiles 156 wirkende Kraft, wie sie beispielsweise beim Schließen der Tür auftritt,
kann das Schiebedach nicht aus seiner Schließstellung bewegen, da die Kraft lediglich die Seitenwand 126 in
Eingriff mit dem Schenkel 142 bringt. Damit ist das Schiebedach eindeutig verriegelt gegen eine nach innen gerichtete
Bewegung.
Die Rolle, die Schlitzplatte und ebenso auch die Führungsplatte kann aus einem beliebigen geeigneten Material, beispielsweise
Nylon oder dergleichen bestehen.
Die Erfindung bildet eine sichere Verriegelungsvorrichtung gegen ein Austreten des Schiebedaches aus seiner geschlossenen
Stellung bei Auftreten von gegen das Schiebedach gerichteten Stößen, beispielsweise durch eine sich schließen
de Tür und beseitigt somit das bisher bei derartigen Schiebedächern bestehende Problem,
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Claims (1)
- ANSPRÜCHE1. Verriegelungsvorrichtung für das Schiebedach eines Kraftfahrzeuges, dadurch gekennzeichnet , daß sie aus einem mit dem Schiebedach (34,134) verbundenen Führungselement (36,120) und aus einer in den Weg des Führungselementes (36,120) eingreifenden Führungsfläche (62,136) besteht, mit der das Führungselement (36,120) bei seinem Laufweg in Eingriff tritt, und die quer zum Laufweg des Schiebedaches (34,134) gerichtet ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement aus einem, mit seinem einen Ende an einem Träger (17) des Schiebedaches (34) befestigten Bolzen (36) besteht, der an seinem freien Ende eine drehbare Führungsrolle (50) besitzt.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche aus einem Schlitz (56) besteht, der zwischen zwei im Abstand voneinander angeordneten Plattenteilen (53,54) gebildet ist, wobei der Abstand der den Führungsschlitζ (56) bildenden Plattenteile (53,54) dem Durchmesser der Rolle (50) entspricht.909816/09581. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer der Bewegung des Schiebedaches (134) zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung dienenden Gleitführung (110) und aus einem mit der Gleitführung (110) verbundenen, das Schiebedach (134) aufnehmenden Träger (120) besteht, der gleichzeitig das Führungselement bildet.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche aus einer quer zum Verschiebev/eg des Schiebedaches (134) angeordneten Winkelplatte (1J6) besteht, mit der der Träger (120) bei Verschiebung des Schiebedaches (134) in Eingriff steht.6. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Vorrichtungzur Anhiibung des Schiebedaches bestehend aus einer in ejiner in ciincir Öffnung de»s Fihrzeugdaches angeordneten iFührungsschiene» (t>i>) , IL!) gleitenden Stütze (16), !die; einen Schwenkhabül (2b, ILi) trügt, an dessen freien:}i.nde dt;r i'r.igar (L I, ΙΛΟ) für das Schiebedach (3 1,L31) ! atigiifirdtn-it LiJt-, gekennzeichnet durch die Anordnung ;lt! t 7ς·rrLug« Lun ji> vorrLchtun r,_ ο7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement aus einem mit seinem einen Ende an dem Träger (17) des Schiebedaches (34) befestigten Bolzen (36) besteht, an dessen freiem Ende eine drehbare Rolle angeordnet ist, und daß die Führungsfläche (62,136) oberhalb der Führungsschiene (66) angeordnet ist.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (62) aus einem Schlitz (56) besteht, der zwischen zwei im Abstand voneinander angeordneten Plattenteilen (53,54) gebildet, ist und in seiner Breite dem Durchmesser der Rolle (5O) entspricht.9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (120) des Schiebedaches (134) gleichzeitig das Führun ^element bildet.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche aus einer quer zur Laufbahn des Schiebedaches (134) gerichteten winkelförmig abgebogenen Platte (136) besteht, daß der Träger (120) bei der Verschiebebewegung des Schiebedaches (134) in Kontakt an der Platte (136) anliegt, und daß der9 0 9 8 1 β /09ΒΟTräger (120) in der Schließstellung des Schiebedaches (134) in Berührung mit der Platte (136) steht zur Verhinderung einer Bewegung des Trägers (120) bei in horizontaler Richtung erfolgenden Stößen.11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3r dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (56) der Plattenteile ( 53,54 einen Einlaufabschnitt (58), einen mittigen ansteigenden Abschnitt (60) und einen senkrechten Endabschnitt (62) aufweist, und daß in der Schließstellung des Schiebedaches die Rolle (50) in dem Endabschnitt (62) liegt zwecks Verhinderung einer Bewegung des Schiebedaches bei in horizontaler Richtung erfolaenden Stößen.1J Γ <l l·. 1 (· ,' () 9 Ü 8
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/842,556 US4178036A (en) | 1977-10-17 | 1977-10-17 | Positive lock mechanism for vehicular sliding roof panels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2844515A1 true DE2844515A1 (de) | 1979-04-19 |
Family
ID=25287624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782844515 Withdrawn DE2844515A1 (de) | 1977-10-17 | 1978-10-10 | Verriegelungsvorrichtung fuer schiebedaecher, insbesondere fuer kraftfahrzeuge |
Country Status (6)
| Country | Link |
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| GB (1) | GB2007602A (de) |
| IT (1) | IT1098803B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4720138A (en) * | 1985-10-02 | 1988-01-19 | Rockwell-Golde G.M.B.H. | Sliding roof for automobiles |
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| US9931920B1 (en) * | 2016-12-09 | 2018-04-03 | Ford Global Technologies, Llc | Vehicle roof assembly |
Family Cites Families (2)
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| US2190462A (en) * | 1936-07-06 | 1940-02-13 | Briggs Mfg Co | Vehicle body |
| US2556062A (en) * | 1948-07-13 | 1951-06-05 | Gordon M Buehrig | Vehicle top construction |
-
1977
- 1977-10-17 US US05/842,556 patent/US4178036A/en not_active Expired - Lifetime
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1978
- 1978-09-04 IT IT27289/78A patent/IT1098803B/it active
- 1978-10-10 DE DE19782844515 patent/DE2844515A1/de not_active Withdrawn
- 1978-10-17 ES ES1978245521U patent/ES245521Y/es not_active Expired
- 1978-10-17 JP JP12777078A patent/JPS5480924A/ja active Pending
- 1978-10-17 GB GB7840787A patent/GB2007602A/en not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4178036A (en) | 1979-12-11 |
| ES245521U (es) | 1980-06-01 |
| GB2007602A (en) | 1979-05-23 |
| JPS5480924A (en) | 1979-06-28 |
| IT1098803B (it) | 1985-09-18 |
| ES245521Y (es) | 1980-12-16 |
| IT7827289A0 (it) | 1978-09-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |