DE2844550C2 - Webmaschine mit Breitstreckeinrichtung - Google Patents
Webmaschine mit BreitstreckeinrichtungInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/04—Control of the tension in warp or cloth
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
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Description
Die Erfindung betrifft eine Webmaschine mit Breitstreckeinrichtung
der im Oberbegriff der Ansprüche 1 und 3 angegebenen Gattung. Eine Breitstreckeinrichtung
für laufende Warenbahnen aus Papier, Kunststoff, Gewebe oder dergleichen ist bereits aus der DE-OS
39 159 bekannt.
Diese bekannte Breitstreckeinrichtung umfaßt eine mitlaufende Breistreckwalze, die aus einer Vielzahl einzeiner
Walzenabschnitte besteht. Beim Auftreten von losen Warenkanten oder von einzelnen durchhängenden
Stellen in der Warenbahn werden zwischen den einzelnen Abschnitten der Breitstreckwalze vorgesehene,
den Krümmungsgrad der Breitstreckwalze verändernde Stützlager so betätigt, daß die Krümmung (Balligkeit)
der Breitstreckwalzenoberfläche in jedem Bereich örtlich nachgestellt werden kann.
Das Wesen dieser bekannten Breitstreckeinrichtung besteht darin, daß die Breitstreckwalze in eine Vielzahl
unterschiedlicher Abschnitte unterteilt ist und daß in die Zwischenräume zwischen benachbarten Walzenabschnitten
Einrichtungen eingreifen, die so eingestellt werden können, daß die aus der Gesamtheit der WaI-zemabschnitte
bestehende Walzenoberfläche eine gewünschte Durchbiegung erhält.
Aus der US-PS 26 37 891 ist eine Stangen-Biegeeinrichtung bekannt, welche eine federnde Stange sowie
eine Einrichtung zum Verbiegen dieser Stange aufweist, wobei die Wölbung der Stange in Abhängigkeit von der
Größe der Vorspannung veränderlich ist Diese bekannte Stangen-Biegeeinrichtung ist indes nicht in der Lage,
ίο den Scheitelpunkt der Stangen-Durchbiegung aus dem
Bereich der Stangenmitte hinaus längs der Stange zu verschieben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Webmaschine der im Oberoegriff des Anspruchs 1 angege-
ii benen Gattung so auszubilden, daß der Wölbungsscheitel
der Spannstange unter Verzicht auf eine Vielzahl von über die Stangenlänge im Abstand verteilten Stelleinrichtungen
längs der Spannstange verlagerba»· ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung (1. Ausführungsform) sowie durch die im Anspruch 3 angegebene Erfindung (2. Ausführungsform) gelöst.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung (1. Ausführungsform) sowie durch die im Anspruch 3 angegebene Erfindung (2. Ausführungsform) gelöst.
Der mit Hilfe der Erfindung erzielbare technische Fortschritt ergibt sich in erster Linie daraus, daß jedes
der beiden Spannstangenenden unabhängig voneinander mit unterschiedlichen, einstellbaren Biegekräften
beaufschlagbar ist, wodurch es möglich wird, den Wölbungsscheitel der Spannstangendurchbiegung längs der
Spannstange wandern zu lassen, indem die Spannorgane eines jeden Stützlagers einzeln oder gemeinschaftlich
betätigt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen sowie unter Bezug auf die Zeichnung
näher beschrieben. In dieser zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht einer Webmaschine nach der Erfindung,
F i g. 2 eine vergrößerte Detaildarstellung entsprechend Linie If-If in F i g. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der linie III-III in Fig. 2,
und
F i g. 4 eine Ausschnittdarstellung einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
In F i g. I ist eine Webmaschine mit einer Breitstreckeinrichtung 10 dargestellt. Die dargestellte Webmaschine
weist zwei seitliche Rahmenabschnitte 12a und 12£>
auf, die im Abstand voneinander angeordnet sind. Ein Umlenkbaum 14 erstreckt sich zwischen den beiden
Rahmenabschnitten 12a und \2b, zwischen welchen außerdem eine Umschlingungsrolle 16, 2 Andruckrollen
18a und 18Z) sowie ein Warenbaum 20 angeordnet sind.
Eine Gewebebahn 22 wird nach dem Webabschnitt der Webmaschine über den Umlenkbaum 14 hinweg
und dann in den Warenabzugsbereich eingeführt, der durch die Umschlingungsrolle 16 und die Andruckrollen
16a und 166 definiert ist. Sodann wird die Gewebebahn auf den Warenbaum 20 gewickelt, wie in F i g. 1 dargestellt.
Die Breitstreckeinrichtung 10, mit der die Webmaschine kombiniert ist, weist eine biegsame Spannstange
24 auf, die senkrecht quer zur Gewebebahn 22 an einer Stelle zwischen dem Warenbaum 20 und der Umschlingungsrolle
16 verläuft. Die Spannstange 24 ist an der Rückseite der Gewebebahn 22 angeordnet, wie aus den
gestrichelten Linien hervorgeht, die die Spannstange 24 bezeichnen, und befindet sich in Anlage an der Bahn 22.
Beide Enden der Spannstange 24 sind jeweils mit den entsprechenden Rahmenabschnitten 12a und 126 mittels
je einer Stangen-Biegecinrichtung verbunden, die in
Aufbau und Ausbildung im wesentlichen einander gleich sind.
Zum besseren Verständnis wird die nachfolgende Erläuterung
der Stangen-Biegeeinrichtung lediglich hinsichtlich der einen vorgenommen, die im rechten Abschnitt
der Webmaschine gemäß F i g. 1 angeordnet ist Hierfür sind die Teile der im rechten Abschnitt angeordneten
Stangen-Biegeeinrichtung zusätzlich mit dem Buchstaben a bezeichnet, während die der anderen, im
linken Abschnitt angeordneten Stangen-Biegeeinrichtung zugeordneten Bauteile zusätzlich mit dem Buchstaben
b bezeichnet sind.
Die (im rechten Abschnitt der Webmaschine angeordnete) Stangen-Biegeeinrichtung weist ein Stützteil
26a auf, das einteilig mit einem Brückenteil 28a verbunden ist und mit einem Flanschteil am Rahmenabschnitt
12a über Schrauben 30a befestigt ist.
Dies ist ohne weiteres aus F i g. 2 ersichtlich. Wie aus dieser Zeichnung ferner ersichtlich, ist das Brückenteil
28a an seinem mittleren Abschnitt mit einer Ausnehmung
32a versehen, in der ein Tei! der biegsamen Spannstange 24 aufgenommen ist Vorzugsweise sollte
die Form der Ausnehmung 32a an den Querschnitt der Spannstange 24 angepaßt sein. Wenn somit die Spannstange
24 eine zylindrische Stange ist, dann sollte die
Ausnehmung 32a in ihrer Form halbkreisförmig sein. Die mit den Bezugszeichen 26a bis 32a bezeichneten
Bauteile bilden das in F i g. 1 rechtsseitige Stützlager.
Durch das Bezugszeichen 34a ist ein Spannorgan für ein Ende der Spannstange 24 im Bereich des Stützteils
26a bezeichnet Wie aus Fig.3 ersichtlich ist, ist das
Spannorgan 34a allgemein Ω-förmig ausgebildet, und weist in der Mitte eine Ausnehmung 36a auf. Das
Spannorgan 34a ist am Flanschteil des Stützteils 26a unter Verwendung zweier Schrauben 38a befestigt, die
durch Bohrungen 40 hindurchtreten, die im Spannorgan 34a ausgebildet sind, und die einstellbar in mit Gewinde
versehene Sacklöcher 42a eingeschraubt sind, die sich im Sockel des Stützteils 26a befinden. Die Ausnehmung
36a des Sparnorgans 34a nimmt das Ende der Spannstange 24 auf.
Wie aus F i g. 2 verständlich ist, verformt somit eine
Bewegung des Spannorgans 34a zum Flanschteil des Stützteils 26a infolge des Festziehens der Schraube 38a
in Vorwärtsrichtung das Ende der Spannstange 24, um die Ortslage des Wölbungsscheitels der Stange 24 zu
verändern, die sich zwischen den Stützteilen 26a und 26i>
erstreckt. Es sei unterstrichen, daß die Form der Durchbiegung der Spannstange 24 in weitern Umfang
durch geeignetes Festziehen der Schrauben 38a und 386 in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung geändert wird.
Das heißt, daß durch Festziehen oder Lösen der Schrauben 38a und 38b der Wölbungsscheitel der Spannstange
24 längs der Spannstange 24 bewegbar ist, wodurch unterschiedliche Abschnitte der Gewebebahn 22 mit
dem Wölbungsscheitel in Eingriff gebracht werden kön nen.
Wenn demzufolge die Gewebebahn 22, die auf dem Warenbaum 20 aufgewickelt werden sol:, in einer ein
wenig außermittigen, linken Seitenlage gehalten wird, eo wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. dann werden die Schrauben
386 in Vorwärtsrichtung eingeschraubt oder die Schrauben 38a werden in Rückwärtsrichtung herausgeschraubt,
so daß sich der Wölbungsscheitel der Spannstange nach links bewegt, wodurch der seitlich gesehen
mittlere Abschnitt de· Gewebebahn 22 vom Wölbungsscheitel abgestützt wird.
Obwohl bei dem oben beschriebenen Aufbau zwei Stangen-Biegeeinrichturrgen verwendet werden, ist es
möglich, nur eine Stangen-Biegeeinrichtung in der vorliegenden Erfindung zu verwenden, sofern das andere
Ende der Spannstange 24 schwenkbar mit dem entsprechenden Rahmenabschnitt verbunden ist.
Ferner kann die Stangen-Biegeeinrichtung, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, einen derartigen,
abgewandelten Aufbau aufweisen, daß das Brükkenteil 28a des Stützteils 26a in Vertikalrichtung beweglich
ist. In diesem Fall kann die Durchbiegung der Spannstange 24 dadurch abgeändert werden, daß man
das Brückenteil 28a bewegt, ohne daß man die Schrauben 38a betätigt.
Es wird nun Bezug auf F i g. 4 genommen; dort ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die
allgemein mit dem Bezugszeichen 44 bezeichet ist. Die Breitstreckeinrichtung 44 weist zwei Arme 46a und 466
auf, die mit Rahmenabschnitten 12a bzw. 12i> verbunden
sind. Eine biegsame Spannstange 24 erstreckt sich zwischen den beiden Armen 46a und 466 in einer derartigen
Anordnung, daß ihr linkes Ende sch> <:nkbar mit dem
verlängerten Ende des Armes 46ö verbunren ist, und ihr
rechtes Ende auf einer Lageroberfläche einer Rolle 48 aufgelegt ist, die drehbar am vorderen Ende des Bügels
46a abgestützt ist Ein Spannorgan 50 in Form eines Schlitten·», der eine Rolle 52 trägt, ist mittels eines Gewindes
an einer verdrehbaren Gewindewelle 54 gelagert. Die Gewindewelle 54 weist an ihrem einen Ende
einen Handgriff 56 auf, mit dem sie um ihre Achse gedreht werden kann. Durch das Bezugszeichen 58 ist eine
Führungsstange bezeichnet, die sich zwischen den Rahmenabschnitten 12a und \2b erstreckt und durch eine
Bohrung 60, die im Spannorgan 50 ausgebildet ist, derart hindurcntritt, daß das Spannorgan 50 längs der Gewindewelle
54 axial geführt ist. Wie in der Zeichnung gezeigt ist. ist die Rolle 52 derart angeordnet, daß sie die
Spaiinsiange 24 in dieser Zeichnung nach unten drückt,
d. h. gegen die Gewebebahn 33. die auf dem Warenbaum (in dieser Zeichnung nicht gezeigt) aufgewickelt
werden soll, um so die Wölbung der Stange 24 zu bilden. Wenn somit die Gewindewelle 54 um ihre Achse infolge
der Urehung des Handgriffs 56 rotiert.dann bewegt sich
das Spannorgan 50 längs der Welle 54. so daß sich die Rolle 52 längs der Spannstange 24 bewegt, pm deren
Wölbung zu ändern.
Wenngleich es bei den beschriebenen Breitstreckeinrichtungen schwierig ist. eine Wölbung zu bilden, die
bezüglich einer gedachten Ebene, die senkrecht zur Oberfläche der Gewebebahn und durch den Wölbungsscheitel hindurchläuft, symmetrisch ist, hat es sich herausgestellt,
daß eine Anordnung des Wölbungsscheitels leicht außerhalb des. in seitlicher Richtung gesehen,
mittleren Abschnitts der Gewebebahn 22 die Ausbildmg ausgeglichener Zugspannungen in der Gewebebahn
22 verursacht, was ein sauberes Aufwickeln auf dem Warenbaum 20 ermöglicht, ohne Falten in der aufgewickelten
Gewebebahn hervorzurufen.
Hie;VM 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Webmaschine mit einer zwischen seitlichen Rahmenabschnitten in Bewegungsrichtung der Gewebebahn
vor dem Warenbaum angeordneten Breitstreckeinrichtung, die aus einer biegsamen Spannstange und einer Stangen-Biegeeinrichtung
zum Erzeugen einer auf die Gewebebahn gerichteten Wölbung in der Stange besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stangen-Biegeeinrichtung (26 bis 40) zwei die beiden Endabschnitte der Spannstange (24) abstützende, jeweils an den seitlichen
Rahmenabschnitten (12) befestigte Stützlager (26 bis 32) aufweist, denen jeweils ein unabhängiges
Spannorgan (34,38) zugeordnet ist, mit dem die über die Stützlager hinausragenden freien Enden der
Spannstange (24) mit veränderbarer Biegekraft beaufschlagbar sind.
2. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicHrret,
daß jedes Stützlager (26 bis 32) ein am
Rahmenteil (12) befestigtes Stützteil (26) mit einem vorstehenden die Spannstange (24) abstützenden
Brückenteil (28) aufweist und daß jedes Spannorgan (24,38) als Bügel (34) ausgebildet ist, der zur Einstellung
der Biegekraft mit Spannschrauben (38) in das zugeordnete Stützteil (26) einschraubbar ist.
3. Webmaschine nach einer zwischen seitlichen Rahmenabschnitten in Bewegungsrichtung der Gewebebahn
vor dem Warenbaum angeordneten BreitstrecHinrichtung, die aus einer biegsamen
Spannstange und einer Stangen-Biegeeinrichtung zum Erzeugen einer auf die Gewebebahn gerichteten
Wölbung in der Sta.igs besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannstank; (24) an dem einen Rahmenabschnitt (12/^drehbar und an dem anderen
Rahmenabschnitt (12a) an einer Rolle (48) anliegend gelagert ist und daß die Stangen-Biegeeinrichtung
(50 bis 60) ein mit einer Rolle (52) an der Spannstange (24) anliegendes, die Wölbung erzeugendes
Spannorgan (50) aufweist, das auf einer verdrehbaren Gewindewelle (54) entlang der Spannstange (24)
axial verstellbar gelagert ist.
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