DE3528542A1 - Einrichtung zum breitstrecken und aufwickeln eines gewirkes - Google Patents
Einrichtung zum breitstrecken und aufwickeln eines gewirkesInfo
- Publication number
- DE3528542A1 DE3528542A1 DE19853528542 DE3528542A DE3528542A1 DE 3528542 A1 DE3528542 A1 DE 3528542A1 DE 19853528542 DE19853528542 DE 19853528542 DE 3528542 A DE3528542 A DE 3528542A DE 3528542 A1 DE3528542 A1 DE 3528542A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knitted fabric
- drive roller
- edge
- holder
- support drive
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title claims abstract description 80
- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims abstract description 19
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims abstract description 4
- 238000003892 spreading Methods 0.000 claims description 18
- 230000007480 spreading Effects 0.000 claims description 18
- 238000009940 knitting Methods 0.000 description 10
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 5
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 4
- 230000009471 action Effects 0.000 description 2
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 2
- 238000007688 edging Methods 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B27/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B27/34—Take-up or draw-off devices for knitted products
- D04B27/36—Take-up or draw-off devices for knitted products with temples
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H23/00—Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
- B65H23/04—Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
- B65H23/34—Apparatus for taking-out curl from webs
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J1/00—Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
- D03J1/22—Temples
- D03J1/223—Temples acting on the full width of cloth
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Wirkwarenindustrie,
genauer auf eine Einrichtung zum Breitstrecken
und Aufwickeln des Gewirkes.
Die gemäss der vorliegenden Erfindung ausgeführte Einrichtung
kann in der Kettenwirkwarenherstellung zum Aufwickeln
des Gewirkes zu einer Rolle grossen Durchmessers am
effektivsten verwendet werden.
Die erfindungsgemässe Einrichtung zum Breitstrecken
und Aufwickeln des Gewirkes kann ferner auch als Umspulmaschine
für Gewirke mit verdrehten Kanten oder aber als Zusatzvorrichtung
für Trocken- und Breitstreckmaschinen in
der Appretur verwendet werden.
Bekannt ist eine Einrichtung zum Breitstrecken und
Aufwickeln des Gewirkes (siehe z. B. den SU-Urheberschein
Nr. 5 89 310, IPK2 D 06 C 3/06 vom 08. 12. 75), die eine in
der Gewirklaufrichtung angeordnete Führungswalze und einen
Breithalter sowie zwei Stutzantriebswalzen enthält.
Es ist ein Rollenhalter vorhanden, der zum Aufwickeln
des Gewirkes auf denselben bestimmt und auf zwei Stützantriebswalzen
frei abgestützt ist, die zum Unterstützen des
Rollenhalters und zum In-Drehung-Versetzen desselben dienen,
wobei vertikale Bewegung des Rollenhalters gewährleistet
ist. Der Rollenhalter besitzt eine Achse, deren Enden
über die Stirnflächen desselben vorstehen.
Vorhanden sind ferner zwei in Haltern angebrachte
Kantenbreitstrecker, die um die Führungswalze gebogen und
an den Enden derselben angeordnet sind.
Jeder Kantenbreitstrecker besitzt zwei Stäbe, bei denen
die einen Enden im Halter befestigt sind, die anderen
Enden aber bogenförmig ausgebildet sind.
Der erste Stab umfasst die Führungswalze und liegt in
einem bestimmten Abstand von ihr. Der erste Stab endet mit
einer Schleife, die zum Aufdrehen der Gewirkkante bestimmt
ist. Der zweite Stab umfasst mit seinem bogenförmigen Teil
die Führungswalze in der Ablaufzone des Gewirkes von derselben.
Die Halter der Kantenbreitstrecker sind mittels Schraubenbolzen
an einem Balken fixiert, deren Enden am Gestell
der Kettenwirkmaschine starr befestigt sind, von der das
Gewirk kommt.
Die Halter der Kantenbreitstrecker sind am Balken in
einem Abstand voneinander angebracht, der je nach der Gewirkbreite
eingestellt wird.
Jeder Halter stellt eine Buchse rechteckigen Querschnitts
dar, die einen Anguss mit Bohrungen zur Befestigung
der Stäbe des Kantenbreitstreckers sowie einen Anguss
mit Gewinde zur Befestigung der Buchse mittels Schraubenbolzen
am durch diese Buchse gehenden Balken besitzt.
In der bekannten Einrichtung zum Breitstrecken und
Aufwickeln des Gewirkes wird keine vollständige Aufdrehung
der Gewirkkanten aus folgenden Gründen gewährleistet.
Die Kantenbreitstrecker befinden sich an der Führungswalze,
die in der Gewirklaufrichtung vor dem Gewirkbreithalter
liegt, von welchem das Gewirk der Stützantriebswalze
zugeführt wird.
Diese Lage der Kantenbreitstrecker der Führungswalze
und des Breithalters führt dazu, dass die aufgedrehten Gewirkkanten
beim Übergang von den Kantenbreitstreckern zum Breithalter
teilweise verdreht werden und der Breithalter
die Kanten nicht voll aufdreht, und da zwischen dem Breithalter
und der Stützantriebswalze ein bestimmter Abstand
vorhanden ist, so werden die Gewirkkanten teilweise erneut
verdreht und in diesem Zustand auf den Rollenhalter aufgewickelt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
eine Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes
zu schaffen, in der die Kantenbreitstrecker eine
solche Lage in der Gewirklaufrichtung einnehmen würden und
die Halter einen solchen konstruktiven Aufbau hätten, dass
dies ein vollständiges Breitstrecken der Kanten des auf
den Rollenhalter aufgewickelten Gewirkes gewährleisten würde.
Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung zum Breitstrecken
und Aufwickeln des Gewirkes gelöst, die in der Gewirklaufrichtung
angeordnetete: zumindest eine Führungswalze
und zumindest einen Gewirkbreithalter, zwei Stützantriebswalzen,
welche zum Unterstützen und In-Drehung-Versetzen
des an ihnen frei abgestützten vertikal verschiebbaren Rollenhalters
mit dem auf denselben aufgewickelten Gewirk bestimmt
sind, der eine Achse besitzt, deren Enden über die
Stirnflächen des Rollenhalters vorstehen, sowie zwei in einem
Halter angeordnete Kantenbreitstrecker enthält, in der
erfindungsgemäss zwei Kantenbreitstrecker sich an den Enden
der in der Gewirklaufrichtung ersten Stützantriebswalze
befinden und teilweise um diese gebogen sind und der Halter
zwei V-förmige Lebel besitzt, die auf der Achse der
ersten Stützantriebswalze an den beiden Stirnflächen derselben
angelenkt sind und sich mit ihren einen Enden an
der Rollenhalterachse abstützen, wozu diese an einer vertikalen
Achse abgestützt ist, während ihre anderen Arme über
die erste Stützantriebswalze vorstehen und durch eine parallel
zur Achse der Stützantriebswalze liegende Querstange
miteinander verbunden sind, an der abgefederte kammartige
Elemente angebracht sind, welche zum Andrücken der
Kantenbreitstrecker an die erste Stützantriebswalze bestimmt
sind.
Die Anordnung der Kantenbreitstrecker auf der in der
Gewirklaufrichtung ersten Stützantriebswalze gewährleistet
ein vollständiges Aufdrehen der Gewirkkanten und die Zuführung
des Gewirkes mit aufgedrehten Kanten unmittelbar an
die Oberfläche der auf den Rollenhalter aufgewickelten
Rolle. Die aufgedrehte Kante der zu einer Rolle aufgewickelten
Gewirkes kann sich nicht wieder verdrehen, weil
das Gewirk mit einer gewissen Spannung aufgewickelt wird.
Die erwähnte Ausführung der Halter gewährleistet das
Schwenken der Kantenbreitstrecker um die Achse der ersten
Stützantriebswalze bei Änderung des Rollendurchmessers und
die Zuführung des Gewirkes mit aufgedrehten Kanten unmittelbar
an die Oberfläche der auf den Rollenhalter aufgewickelten
Gewirkrolle.
Die Zusammenwirkung der Rollenhalterachse mit dem
V-förmigen Hebel hält einen konstanten vorgeschriebenen Abstand
zwischen dem Kantenbreitstrecker und der Oberfläche
der auf den Rollenhalter aufgewickelten Gewirkrolle aufrecht.
Darüber hinaus gestattet es diese Ausführung der Halter
der Kantenbreitstrecker, das Schieflaufen des Gewirkes
dank dem ständigen elastischen Andrücken der Kantenbreitstrecker
an das Gewirk auszuschliessen, das seinerseits
während dessen Zuführung an die erste Stützantriebswalze
angedrückt wird.
Da das Gewirk unter der Wirkung der elastischen Andrückkraft
einerseits mit der Oberfläche der ersten Stützantriebswalze,
andererseits aber mit der Oberfläche der
Kantenbreitstreckerplatte zusammenwirkt und da die Reibungskraft
zwischen dem Gewirk und der Oberfläche der Stützantriebswalze
ungefähr um das Doppelte die Reibungskraft zwischen
der Oberfläche der Kantenbreitstrecker und des Gewirkes
übersteigt, so bewegt sich das Gewirk mit der linearen
Geschwindigkeit der ersten Stützantriebswalze.
Zweckmässigerweise stellt jeder Kantenbreitstrecker
eine gebogene Platte mit Schlitzen in Form von Dreiecken
mit einem stumpfen Winkel dar, der von zwei Seiten verschiedener
Länge gebildet ist, von denen sich die eine, die die
geringere Länge besitzt, in der Nähe der Kante der gebogenen
Platte befindet, die in der Gewirklaufrichtung als erste
und quer zu dieser Laufrichtung liegt.
Eine solche Ausführung der Kantenbreitstrecker gewährleistet
ein vollständiges (vollkommenes) Aufdrehen der Gewirkkanten
und die Zuführung des Gewirkes mit aufgedrehten
Kanten zum Rollenhalter unabhängig von der Änderung der
Gewirkbreite.
Dies erklärt sich dadurch, dass bei Änderung der Breite
eines Gewirkes dessen Kanten mit wenigstens einem jeweiligen
Schlitz unvermeidlich in Wechselwirkung treten.
Also gewährleistet die gemäss der vorliegende Erfindung
ausgeführte Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln
des Gewirkes praktisch vollständiges Geradestrecken
des Gewirkes und das Aufwickeln desselben unter Erzeugung
einer Rolle recht grossen Durchmessers.
Die erfindungsgemässe Einrichtung zum Breitstrecken
und Aufwickeln des Gewirkes besitzt eine einfache, zuverlässige
und leicht bedienbare Konstruktion.
Nachstehend ist die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf beigefügte
Zeichnungen angeführt, in denen es zeigt:
Fig. 1 schematische Darstellung der Einrichtung zum
Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes, ausgeführt gemäss
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 dasselbe, Planansicht im verkleinerten Massstab;
Fig. 3 dasselbe, Ansicht in der Axonometrie, im vergrösserten
Masstab, Führungswalzen, Breithalter sowie Schlitze
der Kantenbreitstrecker sind bedingt nicht abgebildet;
Fig. 4 schematische Darstellung eines Kantenbreitstreckers
und des an ihm nächstliegenden Teils des Halters, im
vergrösserten Masstab;
Fig. 5 Draufsicht der Platte des Kantenbreitstreckers,
im vergrösserten Masstab, a und b - Varianten des Zusammenwirkungsbildes
der Gewirkkanten mit den Schlitzen des Kantenbreitstreckers.
Die Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des
Gewirkes, die gemäss der vorliegenden Erfindung ausgeführt
ist und weiterunten im Text als "erfindungsgemässe Einrichtung"
bezeichnet wird, enthält in der Laufrichtung eines
von einer (nicht gezeigten) Kettenwirkmaschine kommenden
Gewirkes 1 (Fig. 1, 2) angeordnete: eine Führungswalze 2,
einen Breithalter 3, eine Führungswalze 4 und einen Breithalter
5. Die Führungswalzen 2 und 4 haben eine beliebige
bekannte Konstruktion.
Die Breithalter 3, 5 sind zum Breiten (Breitstrecken)
des um sie laufenden Gewirkes 1 sowie zum Aufdrehen seiner
Kanten bestimmt. Die Breithalter 3 und 5 werden von einem
Elektromotor einer beliebigen bekannten zweckentsprechenden
Konstruktion in Drehung versetzt.
Die Breithalter 3 und 5 stellen Wellen mit Drahtwindungen
dar, wobei der Querschnitt des Drahtes die Form eines
rechtwinkligen Trapezes besitzt. Das Trapez besitzt
einen Winkel von 85°C, der von dessen Seiten gebildet ist,
die zur Zusammenwirkung mit der Kante des Gewirkes 1 bestimmt
sind.
In jedem Breithalter 3 und 5 sind die Windungen der
einen Wellenhälfte unter einem spitzen Winkel zu der nächstgelegenen
Stirnfläche der Welle, d. h. zur Stirnfläche dieser
Wellenhälfte geneigt, während die Windungen der anderen
Wellenhälfte ebenfalls unter einem spitzen Winkel zu der
entgegengesetzten Stirnfläche der Welle geneigt sind.
Dabei besitzen die Windungen der einen Wellenhälfte,
die eine Richtung, die Windungen der anderen Wellenhälfte
aber die entgegengesetzte Richtung.
Die erfindungsgemässe Einrichtung enthält ferner zwei
Stützantriebswalzen 6, 7 gleichen Durchmessers, die weiter
im Laufweg des Gewirkes 1 angebracht sind und von einem
(nicht abgebildeten) Antrieb, und zwar von einem Elektromotor
einer beliebigen bekannten zweckentsprechenden Bauart
in gleicher Richtung mit synchroner Drehzahl in Drehung versetzt
werden, sowie einen Rollenhalter 8, der zum Aufwickeln
des Gewirkes 1 zu einer Rolle 9 auf denselben bestimmt ist.
Die Stützantriebswalzen 6 und 7 sind zum Unterstützen
und In-Drehung-Versetzen des auf ihnen frei abgestützten
Rollenhalters 8, der mit zunehmendem Durchmesser der Rolle
9 sich vertikal verschieben kann, bestimmt.
Der Rollenhalter 8 besitzt eine Achse 10 deren Enden
über die Stirnflächen des Rollenhalters 8 vorstehen und an
vertikalen Führungen 11 abgestützt sind, die an einem
(nicht abgebildeten) feststehenden Auflager befestigt sind.
Die Achsen der Führungswalzen 2, 4, der Breithalter 3,
5, der Stützantriebswalzen 6, 7, des Rollenhalters 8 liegen
parallel zueinander.
Die erfindungsgemässe Einrichtung besitzt zwei Kantenbreitstrecker
12, die an einem Halter 13 (Fig. 1, 3) angebracht
sind. Die Kantenbreitstrecker 12 sind zum endgültigen
Geradestrecken der Kanten des Gewirkes 1 vor der unmittelbaren
Zuführung desselben zur Rolle 9 bestimmt.
Die zwei Kantenbreitstrecker 12 sind an den Enden der
in der Laufrichtung des Gewirkes 1 ersten (wie dies in Fig. 2,
3 dargestellt ist) Stützantriebswalze 6 angebracht und
sind teilweise um dieselbe gebogen.
Der Halter 13 besitzt zwei V-förmige Hebel 14 (Fig. 1, 3),
die auf der Achse der ersten Stützantriebswalze 6 an
den beiden Stirnflächen derselben angelegt sind und sich
mit ihren einen Armen 14 a an der Achse 10 des Rollenhalters
8 abstützen, wozu diese an der vertikalen Führung 11 abgestützt
ist, deren Hauptbestimmung in der Stabilisierung der
Lage des Rollenhalters 8 besteht, und zwar in der Weise,
dass der Rollenhalter 8 nur in der vertikalen Richtung verschiebbar
ist.
Die anderen Arme 14 b der V-förmigen Hebel 14 stehen
über die erste Stützantriebswalze 6 vor und sind durch
eine parallel zur Achse der Stützantriebswalze 6 angeordnete
Querstange 15 miteinander starr verbunden.
Vorhanden sind ferner kammartige Elemente 16 (Fig. 3,
4), die zum Andrücken der Kantenbreitstrecker 12 an die
erste Stützantriebswalze 6 bestimmt und an der Querstange
15 angebracht sind.
Hierzu sind auf der Querstange 15 zwei Buchsen 17 vorhanden,
die die Querstange 15 umfassen und an denen Führungen
18 starr befestigt sind.
Die kammartigen Elemente 16, die die Kantenbreitstrecker
12 tragen, sind längs den Führungen 18 unter der Wirkung
einer Feder 19 (Fig. 4) verschiebbar, die sich mit
ihren Enden gegen die Buchse 17 abstützt. Die Zähne des
kammartigen Elementes 16 sind mit den Kantenbreitstreckern
12 starr verbunden.
Es sind Schraubenbolzen 20 (Fig. 3, 4) vorhanden, die
je eins an einer jeden Buchse 17 angebracht sind, an der
Querstange 15 anliegen und zur Fixierung der Kantenbreitstrecker
12 an der Querstange 15 bestimmt sind.
Jeder Kantenbreitstrecker 12 stellt eine gebogene
Platte mit einem Krümmungshalbmesser dar, der den Halbmessern
der Stützantriebswalzen 6, 7 gleich ist, wobei jede
Platte Schlitze 21 (Fig. 4, 5) aufweist.
Jeder Schlitz 21 hat die Form eines Dreiecks mit einem
stumpfen Winkel, der von zwei Seiten verschiedener
Länge gebildet ist. Die eine von ihnen, und zwar eine Seite
22, besitzt geringere Länge und befindet sich in der
Nähe der in der Laufrichtung des Gewirkes 1 ersten und zu
dieser Laufrichtung querliegenden Kante der gebogenen Platte.
Eine Seite 23 des Dreiecks, die dem stumpfen Winkel gegenüberliegt,
ist zur Zusammenwirkung mit der Kante des Gewirkes
1 bestimmt.
Die gemäss der vorliegenden Erfindung ausgeführte Einrichtung
zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes arbeitet
folgenderweise.
Das Gewirk 1 kommt von der Kettenwirkmaschine mit verdrehten
Kanten, läuft um die Führungswalze 2 und gelangt
sodann an den Breithalter 3.
Das Gewirk 1 läuft um den Breithalter 3, und zwar in
solcher Weise, dass der sich drehende Breithalter 3 das
Gewirk 1 ausbreitet und bei der Zusammenwirkung der Kanten
des Gewirkes 1 mit den Windungen des Breithalters 3 diese
Kanten vorläufig aufgedreht werden, das Gewirk 1 aber vorläufig
ausgebreitet wird.
Danach läuft das Gewirk 1 um die Führungswalze 4 und
tritt mit dem Breithalter 5 in Zusammenwirkung, und zwar
auf dieselbe Weise wie mit dem Breithalter 3, aber der
Breithalter 5 breitet das Gewirk 1 zusätzlich aus und
dreht ebenfalls zusätzlich die Kanten desselben auf.
Das in dieser Weise vorgerichtete Gewirk 1, dessen
Kanten noch nicht voll aufgedreht sind, gelangt an die
erste Stützantriebswalze 6, läuft um dieselbe und tritt
dann während der Drehung der Stützantriebswalze 6 mit den
Kantenbreitstreckern 12 in Zusammenwirkung, deren Lage in
bezug auf die Kanten des Gewirkes 1 durch Verschiebung der
Buchsen 17 an der Querstange 15 eingestellt und mit Hilfe
der Schraubenbolzen 20 fixiert wird.
Bei der Zusammenwirkung des Gewirkes 1 mit den Platten
der Kantenbreitstrecker 12 und der ersten Stützantriebswalze
6 werden die Kanten des Gewirkes 1 voll geradegestreckt.
Die Federn 19 drücken auf die kammartigen Elemente
16, über die die Platten der Kantenbreitstrecker 12 das
Gewirk 1 an die Oberfläche der ersten Stützantriebswalze
6 elastisch andrücken.
Da die Reibungskraft bei der Berührung des Gewirkes
1 mit der Stützantriebswalze 6 ungefähr um das Doppelte
grösser als die Reibungskraft zwischen dem Gewirk 1 und der
Platte des Kantenbreitstreckers 12 ist, die durch die gleiche
Kraft angedrückt ist, so bewegt sich das Gewirk 1 mit
einer Geschwindigkeit, die der Umfangsgeschwindigkeit der
Stützantriebswalze 6 gleich ist.
Da bei dieser Bewegung des Gewirkes 1 unter der angedrückten
Platte des Kantenbreitstreckers 12 die nicht voll
aufgedrehte Kante desselben mit den in ihrem Wege liegenden
Rippen, d. h. den Seiten 22 der dreieckigen Schlitze 21
(Fig. 5, a und b) in der Platte des Kantenbreitstreckers
12 in Wechselwirkung tritt, so wird sie dadurch abgebogen,
geradegebogen und -gestreckt und in diesem Zustand
unter die Platte des Kantenstreckers 12 hineingezogen. Da
die hinteren Seiten der Platten der Kantenbreitstrecker
12 nahe an der auf den Rollenhalter 8 aufgewickelten Rolle
9 liegen, so können sich die geradegestreckten Kanten des
zur Rolle 9 gewickelten Gewirkes 1 nicht verdrehen und
bleiben in der auf den Rollenhalter 8 aufgewickelten Rolle
9 in geradegestrecktem Zustand.
Bei seiner Bewegung kontaktiert das Gewirk 1 über seine
Kante mit im Wege liegenden Seiten 23 der Schlitze 21
in der jeweiligen Platte, und zwar zumindest mit einer Seite
23.
Für die Drehung der Rolle 9 sorgt die vordere Stützantriebswalze
6 und entsprechend die hintere Antriebswalze
7. Die vertikalen Führungen 11 erlauben kein Schwenken des
Rollenhalters 8 in der Horizontalebene, weil seine Achse
10 mit den Führungen 11 im Kontakt ist.
Beim Aufwickeln des Gewirkes 1 auf den Rollenhalter
8 nimmt der Durchmesser der Rolle 9 zu, die Achse 10 des
Rollenhalters 8 wandert aufwärts (steigt hoch), und die
Berührungslinie der Oberfläche der Rolle 9 mit der Oberfläche
der ersten Stützantriebswalze 6 verlagert sich entgegen
der Laufrichtung des Gewirkes 1, so dass sie sich
an die hinteren Kanten der Platten der Kantenbreitstrecker
12 nähert.
In der vorliegenden Erfindung werden bei der Zusammenwirkung
der V-förmigen Hebel 14, und zwar der Arme 14 a,
mit der Achse 10 des Rollenhalters 8, bei zunehmendem Durchmesser
der Rolle 9 die Arme 14 a und gemeinsam mit ihnen
auch die Arme 14 b verschwenkt, dementsprechend wird auch
die Querstange 15 verschwenkt, und zwar um einen solchen
Betrag, dass die hinteren Kanten der Platte der Kantenbreitstecker
12 eine neue Lage einnehmen, bei der der Abstand
von den hinteren Kanten der Platten der Kantenbreitstrecker
12 bis zur Berührungslinie der Rolle 9 mit der vorderen
Stützantriebswalze 6 unverändert bleibt.
Die hergestellten Versuchsmuster der erfindungsgemässen
Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes
sind mit Erfolg allseitig erprobt worden.
Die Versuchsergebnisse haben gezeigt, dass die erfindungsgemässe
Einrichtung Gewirke effektiv geradezustrecken
erlaubt, die Bindungen vom Typ "Trikot-Tuch" (bei denen
sich die Kanten stark verdrehen) besitzen, und sie zu Rollen
mit einer Masse von 200 kg und mehr ordnungsgemäss aufwickelt.
Die somit in der Produktion ermöglichte Anwendung von
grossen Rollen trägt zur Erhöhung des Mechanisierungsgrades
des Produktionsprozesses bei, die Gewirkabfälle werden
verringert, die Bedienung der Strickmaschinen wird erleichtert,
die Gewirkqualität erhöht. Hierbei ist die Konstruktion
der erfindungsgemässen Einrichtung ziemlich einfach.
Claims (2)
- I. Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln eines Gewirkes, die in der Laufrichtung des Gewirkes (1) angeordnet zumindest eine Führungswalze (2, 4) und zumindest einen Breithalter (3, 5) des Gewirkes, zwei Stützantriebswalzen (6, 7), welche zum Unterstützen und In-Drehung-Versetzen eines auf ihnen frei abgestützten vertikal verschiebbaren Rollenhalters (8) mit dem auf denselben aufgewickelten Gewirk (1) bestimmt sind, der eine Achse (10) besitzt, deren Enden über die Stirnflächen des Rollenhalters (8) vorstehen, sowie zwei Kantenbreitstrecker (12) enthält, die in einem Halter (13) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Kantenbreitstrecker (12) sich an den Enden der in der Laufrichtung des Gewirkes (1) ersten Stützantriebswalze (6) befinden und teilweise um diese gebogen sind und der Halter (13) zwei V-förmige Hebel (14) besitzt, die auf der Achse der ersten Stützantriebswalze (6) an den beiden Stirnflächen derselben angelenkt sind und sich mit ihren einen Armen (14 a) an der Achse (10) des Rollenhalters (8) abstützen, wozu diese an einer vertikalen Führung (11) abgestützt ist, während ihre anderen Arme (14 b) über die erste Stützantriebswalze (6) vorstehen und durch eine parallel zur Achse der Stützantriebswalze (6) liegende Querstange (15) miteinander verbunden sind, an der abgefederte kammartige Elemente (16) angebracht sind, welche zum Andrücken der Kantenbreitstrecker (12) an die erste Stützantriebswalze (6) bestimmt sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kantenbreitstrecker (12) eine gebogene Platte mit Schlitzen (21) in Form von Dreiecken mit einem stumpfen Winkel darstellt, der von zwei Seiten verschiedener Länge gebildet ist, von denen sich eine (22), die die geringere Länge besitzt, in der Nähe der Kante der gebogenen Platte befindet, die in der Laufrichtung des Gewirkes (1) als erste und quer zu dieser Laufrichtung liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853528542 DE3528542A1 (de) | 1985-08-08 | 1985-08-08 | Einrichtung zum breitstrecken und aufwickeln eines gewirkes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853528542 DE3528542A1 (de) | 1985-08-08 | 1985-08-08 | Einrichtung zum breitstrecken und aufwickeln eines gewirkes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3528542A1 true DE3528542A1 (de) | 1987-02-19 |
| DE3528542C2 DE3528542C2 (de) | 1987-08-20 |
Family
ID=6278074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853528542 Granted DE3528542A1 (de) | 1985-08-08 | 1985-08-08 | Einrichtung zum breitstrecken und aufwickeln eines gewirkes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3528542A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19620670A1 (de) * | 1996-05-22 | 1997-12-11 | Liba Maschf | Vorrichtung zum Aufwickeln einer Wirkwarenbahn |
| CN102619014A (zh) * | 2012-04-25 | 2012-08-01 | 常州市润源经编机械有限公司 | 经编机扩布装置 |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103303734B (zh) * | 2013-05-20 | 2015-09-09 | 速飞得(浙江)自动化科技有限公司 | 拉布机展布拨布装置 |
| CN103318679B (zh) * | 2013-07-08 | 2015-10-07 | 常熟市龙略机电有限公司 | 针纺织物卷验机 |
| CN103898672A (zh) * | 2013-12-11 | 2014-07-02 | 常熟市国光机械有限公司 | 电脑针织横机罗拉卷取机构 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SU589310A1 (ru) * | 1975-12-08 | 1978-01-25 | Литовский Научно-Исследовательский Институт Текстильной Промышленности | Кромкорасправитель дл трикотажного полотна |
-
1985
- 1985-08-08 DE DE19853528542 patent/DE3528542A1/de active Granted
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SU589310A1 (ru) * | 1975-12-08 | 1978-01-25 | Литовский Научно-Исследовательский Институт Текстильной Промышленности | Кромкорасправитель дл трикотажного полотна |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19620670A1 (de) * | 1996-05-22 | 1997-12-11 | Liba Maschf | Vorrichtung zum Aufwickeln einer Wirkwarenbahn |
| DE19620670C2 (de) * | 1996-05-22 | 1998-07-23 | Liba Maschf | Vorrichtung zum Aufwickeln einer Wirkwarenbahn |
| CN102619014A (zh) * | 2012-04-25 | 2012-08-01 | 常州市润源经编机械有限公司 | 经编机扩布装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3528542C2 (de) | 1987-08-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH615964A5 (de) | ||
| DE2164095C3 (de) | Fadenliefer- und -speichervorrichtung für Textilmaschinen | |
| EP0093189A1 (de) | Zuführeinrichtung für Schussfäden, Fangfäden od. dgl. bei Textilmaschinen | |
| DE3144228C2 (de) | Laufriemenbetriebene Falschdreheinrichtung | |
| DE1510711B1 (de) | Vorrichtung zum Falschdrall-Kraeuseln,insbesondere von vollsynthetischen Faeden | |
| DE2222474C3 (de) | Breithalter an Webmaschinen | |
| DE3528542A1 (de) | Einrichtung zum breitstrecken und aufwickeln eines gewirkes | |
| EP3643828B1 (de) | Stickmaschine und verfahren zum aufnadeln beim wellen eines stickbodens | |
| DE651296C (de) | Warenabzugsvorrichtung fuer Flachstrickmaschinen | |
| DE2249263B1 (de) | Falschdraht-aggregat | |
| DE2415991A1 (de) | Fadenspannexzenter zum spannen des unterfadens einer naehmaschine | |
| DE2131302A1 (de) | Fadenbremse fuer Textilmaschinen | |
| DE3428518A1 (de) | Vorrichtung zum zwirnen eines faserbandes oder garnes | |
| DE1137675B (de) | Vorrichtung zum Wenden des Foerderband-Untertrumes | |
| DE2844550C2 (de) | Webmaschine mit Breitstreckeinrichtung | |
| DE2919916A1 (de) | Fadenzufuehreinrichtung fuer flachstrickmaschinen | |
| DE742707C (de) | Kantenleitvorrichtung fuer die Einfuehrung laufender Gewebebahnen, insbesondere in Appreturmaschinen | |
| DE3231761C2 (de) | ||
| DE2246201C3 (de) | Vorrichtung, bei welcher zwei Fäden um einen Zylinder geführt sind | |
| DE129110C (de) | ||
| DE2458000C3 (de) | Selbsttätiger Breithalter für Webmaschinen | |
| DE49512C (de) | Litzenflechtmaschine | |
| DE169245C (de) | ||
| DE487368C (de) | Spinnmaschine | |
| DE623646C (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |