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DE3528542A1 - Einrichtung zum breitstrecken und aufwickeln eines gewirkes - Google Patents

Einrichtung zum breitstrecken und aufwickeln eines gewirkes

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DE3528542A1
DE3528542A1 DE19853528542 DE3528542A DE3528542A1 DE 3528542 A1 DE3528542 A1 DE 3528542A1 DE 19853528542 DE19853528542 DE 19853528542 DE 3528542 A DE3528542 A DE 3528542A DE 3528542 A1 DE3528542 A1 DE 3528542A1
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Germany
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knitted fabric
drive roller
edge
holder
support drive
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DE19853528542
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English (en)
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DE3528542C2 (de
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Antanas Antanovic Piktys
Vladas Antanovic Lasavicius
Edmundas-Juozas Juo Krasauskas
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LITOVSKIJ NII TEKSTILNOJ PROMY
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LITOVSKIJ NII TEKSTILNOJ PROMY
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/34Take-up or draw-off devices for knitted products
    • D04B27/36Take-up or draw-off devices for knitted products with temples
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/34Apparatus for taking-out curl from webs
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D03J1/223Temples acting on the full width of cloth

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Wirkwarenindustrie, genauer auf eine Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes.
Die gemäss der vorliegenden Erfindung ausgeführte Einrichtung kann in der Kettenwirkwarenherstellung zum Aufwickeln des Gewirkes zu einer Rolle grossen Durchmessers am effektivsten verwendet werden.
Die erfindungsgemässe Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes kann ferner auch als Umspulmaschine für Gewirke mit verdrehten Kanten oder aber als Zusatzvorrichtung für Trocken- und Breitstreckmaschinen in der Appretur verwendet werden.
Bekannt ist eine Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes (siehe z. B. den SU-Urheberschein Nr. 5 89 310, IPK2 D 06 C 3/06 vom 08. 12. 75), die eine in der Gewirklaufrichtung angeordnete Führungswalze und einen Breithalter sowie zwei Stutzantriebswalzen enthält.
Es ist ein Rollenhalter vorhanden, der zum Aufwickeln des Gewirkes auf denselben bestimmt und auf zwei Stützantriebswalzen frei abgestützt ist, die zum Unterstützen des Rollenhalters und zum In-Drehung-Versetzen desselben dienen, wobei vertikale Bewegung des Rollenhalters gewährleistet ist. Der Rollenhalter besitzt eine Achse, deren Enden über die Stirnflächen desselben vorstehen.
Vorhanden sind ferner zwei in Haltern angebrachte Kantenbreitstrecker, die um die Führungswalze gebogen und an den Enden derselben angeordnet sind.
Jeder Kantenbreitstrecker besitzt zwei Stäbe, bei denen die einen Enden im Halter befestigt sind, die anderen Enden aber bogenförmig ausgebildet sind.
Der erste Stab umfasst die Führungswalze und liegt in einem bestimmten Abstand von ihr. Der erste Stab endet mit einer Schleife, die zum Aufdrehen der Gewirkkante bestimmt ist. Der zweite Stab umfasst mit seinem bogenförmigen Teil die Führungswalze in der Ablaufzone des Gewirkes von derselben.
Die Halter der Kantenbreitstrecker sind mittels Schraubenbolzen an einem Balken fixiert, deren Enden am Gestell der Kettenwirkmaschine starr befestigt sind, von der das Gewirk kommt.
Die Halter der Kantenbreitstrecker sind am Balken in einem Abstand voneinander angebracht, der je nach der Gewirkbreite eingestellt wird.
Jeder Halter stellt eine Buchse rechteckigen Querschnitts dar, die einen Anguss mit Bohrungen zur Befestigung der Stäbe des Kantenbreitstreckers sowie einen Anguss mit Gewinde zur Befestigung der Buchse mittels Schraubenbolzen am durch diese Buchse gehenden Balken besitzt.
In der bekannten Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes wird keine vollständige Aufdrehung der Gewirkkanten aus folgenden Gründen gewährleistet.
Die Kantenbreitstrecker befinden sich an der Führungswalze, die in der Gewirklaufrichtung vor dem Gewirkbreithalter liegt, von welchem das Gewirk der Stützantriebswalze zugeführt wird.
Diese Lage der Kantenbreitstrecker der Führungswalze und des Breithalters führt dazu, dass die aufgedrehten Gewirkkanten beim Übergang von den Kantenbreitstreckern zum Breithalter teilweise verdreht werden und der Breithalter die Kanten nicht voll aufdreht, und da zwischen dem Breithalter und der Stützantriebswalze ein bestimmter Abstand vorhanden ist, so werden die Gewirkkanten teilweise erneut verdreht und in diesem Zustand auf den Rollenhalter aufgewickelt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes zu schaffen, in der die Kantenbreitstrecker eine solche Lage in der Gewirklaufrichtung einnehmen würden und die Halter einen solchen konstruktiven Aufbau hätten, dass dies ein vollständiges Breitstrecken der Kanten des auf den Rollenhalter aufgewickelten Gewirkes gewährleisten würde.
Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes gelöst, die in der Gewirklaufrichtung angeordnetete: zumindest eine Führungswalze und zumindest einen Gewirkbreithalter, zwei Stützantriebswalzen, welche zum Unterstützen und In-Drehung-Versetzen des an ihnen frei abgestützten vertikal verschiebbaren Rollenhalters mit dem auf denselben aufgewickelten Gewirk bestimmt sind, der eine Achse besitzt, deren Enden über die Stirnflächen des Rollenhalters vorstehen, sowie zwei in einem Halter angeordnete Kantenbreitstrecker enthält, in der erfindungsgemäss zwei Kantenbreitstrecker sich an den Enden der in der Gewirklaufrichtung ersten Stützantriebswalze befinden und teilweise um diese gebogen sind und der Halter zwei V-förmige Lebel besitzt, die auf der Achse der ersten Stützantriebswalze an den beiden Stirnflächen derselben angelenkt sind und sich mit ihren einen Enden an der Rollenhalterachse abstützen, wozu diese an einer vertikalen Achse abgestützt ist, während ihre anderen Arme über die erste Stützantriebswalze vorstehen und durch eine parallel zur Achse der Stützantriebswalze liegende Querstange miteinander verbunden sind, an der abgefederte kammartige Elemente angebracht sind, welche zum Andrücken der Kantenbreitstrecker an die erste Stützantriebswalze bestimmt sind.
Die Anordnung der Kantenbreitstrecker auf der in der Gewirklaufrichtung ersten Stützantriebswalze gewährleistet ein vollständiges Aufdrehen der Gewirkkanten und die Zuführung des Gewirkes mit aufgedrehten Kanten unmittelbar an die Oberfläche der auf den Rollenhalter aufgewickelten Rolle. Die aufgedrehte Kante der zu einer Rolle aufgewickelten Gewirkes kann sich nicht wieder verdrehen, weil das Gewirk mit einer gewissen Spannung aufgewickelt wird.
Die erwähnte Ausführung der Halter gewährleistet das Schwenken der Kantenbreitstrecker um die Achse der ersten Stützantriebswalze bei Änderung des Rollendurchmessers und die Zuführung des Gewirkes mit aufgedrehten Kanten unmittelbar an die Oberfläche der auf den Rollenhalter aufgewickelten Gewirkrolle.
Die Zusammenwirkung der Rollenhalterachse mit dem V-förmigen Hebel hält einen konstanten vorgeschriebenen Abstand zwischen dem Kantenbreitstrecker und der Oberfläche der auf den Rollenhalter aufgewickelten Gewirkrolle aufrecht.
Darüber hinaus gestattet es diese Ausführung der Halter der Kantenbreitstrecker, das Schieflaufen des Gewirkes dank dem ständigen elastischen Andrücken der Kantenbreitstrecker an das Gewirk auszuschliessen, das seinerseits während dessen Zuführung an die erste Stützantriebswalze angedrückt wird.
Da das Gewirk unter der Wirkung der elastischen Andrückkraft einerseits mit der Oberfläche der ersten Stützantriebswalze, andererseits aber mit der Oberfläche der Kantenbreitstreckerplatte zusammenwirkt und da die Reibungskraft zwischen dem Gewirk und der Oberfläche der Stützantriebswalze ungefähr um das Doppelte die Reibungskraft zwischen der Oberfläche der Kantenbreitstrecker und des Gewirkes übersteigt, so bewegt sich das Gewirk mit der linearen Geschwindigkeit der ersten Stützantriebswalze.
Zweckmässigerweise stellt jeder Kantenbreitstrecker eine gebogene Platte mit Schlitzen in Form von Dreiecken mit einem stumpfen Winkel dar, der von zwei Seiten verschiedener Länge gebildet ist, von denen sich die eine, die die geringere Länge besitzt, in der Nähe der Kante der gebogenen Platte befindet, die in der Gewirklaufrichtung als erste und quer zu dieser Laufrichtung liegt.
Eine solche Ausführung der Kantenbreitstrecker gewährleistet ein vollständiges (vollkommenes) Aufdrehen der Gewirkkanten und die Zuführung des Gewirkes mit aufgedrehten Kanten zum Rollenhalter unabhängig von der Änderung der Gewirkbreite.
Dies erklärt sich dadurch, dass bei Änderung der Breite eines Gewirkes dessen Kanten mit wenigstens einem jeweiligen Schlitz unvermeidlich in Wechselwirkung treten.
Also gewährleistet die gemäss der vorliegende Erfindung ausgeführte Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes praktisch vollständiges Geradestrecken des Gewirkes und das Aufwickeln desselben unter Erzeugung einer Rolle recht grossen Durchmessers.
Die erfindungsgemässe Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes besitzt eine einfache, zuverlässige und leicht bedienbare Konstruktion.
Nachstehend ist die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf beigefügte Zeichnungen angeführt, in denen es zeigt:
Fig. 1 schematische Darstellung der Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes, ausgeführt gemäss der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 dasselbe, Planansicht im verkleinerten Massstab;
Fig. 3 dasselbe, Ansicht in der Axonometrie, im vergrösserten Masstab, Führungswalzen, Breithalter sowie Schlitze der Kantenbreitstrecker sind bedingt nicht abgebildet;
Fig. 4 schematische Darstellung eines Kantenbreitstreckers und des an ihm nächstliegenden Teils des Halters, im vergrösserten Masstab;
Fig. 5 Draufsicht der Platte des Kantenbreitstreckers, im vergrösserten Masstab, a und b - Varianten des Zusammenwirkungsbildes der Gewirkkanten mit den Schlitzen des Kantenbreitstreckers.
Die Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes, die gemäss der vorliegenden Erfindung ausgeführt ist und weiterunten im Text als "erfindungsgemässe Einrichtung" bezeichnet wird, enthält in der Laufrichtung eines von einer (nicht gezeigten) Kettenwirkmaschine kommenden Gewirkes 1 (Fig. 1, 2) angeordnete: eine Führungswalze 2, einen Breithalter 3, eine Führungswalze 4 und einen Breithalter 5. Die Führungswalzen 2 und 4 haben eine beliebige bekannte Konstruktion.
Die Breithalter 3, 5 sind zum Breiten (Breitstrecken) des um sie laufenden Gewirkes 1 sowie zum Aufdrehen seiner Kanten bestimmt. Die Breithalter 3 und 5 werden von einem Elektromotor einer beliebigen bekannten zweckentsprechenden Konstruktion in Drehung versetzt.
Die Breithalter 3 und 5 stellen Wellen mit Drahtwindungen dar, wobei der Querschnitt des Drahtes die Form eines rechtwinkligen Trapezes besitzt. Das Trapez besitzt einen Winkel von 85°C, der von dessen Seiten gebildet ist, die zur Zusammenwirkung mit der Kante des Gewirkes 1 bestimmt sind.
In jedem Breithalter 3 und 5 sind die Windungen der einen Wellenhälfte unter einem spitzen Winkel zu der nächstgelegenen Stirnfläche der Welle, d. h. zur Stirnfläche dieser Wellenhälfte geneigt, während die Windungen der anderen Wellenhälfte ebenfalls unter einem spitzen Winkel zu der entgegengesetzten Stirnfläche der Welle geneigt sind.
Dabei besitzen die Windungen der einen Wellenhälfte, die eine Richtung, die Windungen der anderen Wellenhälfte aber die entgegengesetzte Richtung.
Die erfindungsgemässe Einrichtung enthält ferner zwei Stützantriebswalzen 6, 7 gleichen Durchmessers, die weiter im Laufweg des Gewirkes 1 angebracht sind und von einem (nicht abgebildeten) Antrieb, und zwar von einem Elektromotor einer beliebigen bekannten zweckentsprechenden Bauart in gleicher Richtung mit synchroner Drehzahl in Drehung versetzt werden, sowie einen Rollenhalter 8, der zum Aufwickeln des Gewirkes 1 zu einer Rolle 9 auf denselben bestimmt ist.
Die Stützantriebswalzen 6 und 7 sind zum Unterstützen und In-Drehung-Versetzen des auf ihnen frei abgestützten Rollenhalters 8, der mit zunehmendem Durchmesser der Rolle 9 sich vertikal verschieben kann, bestimmt.
Der Rollenhalter 8 besitzt eine Achse 10 deren Enden über die Stirnflächen des Rollenhalters 8 vorstehen und an vertikalen Führungen 11 abgestützt sind, die an einem (nicht abgebildeten) feststehenden Auflager befestigt sind.
Die Achsen der Führungswalzen 2, 4, der Breithalter 3, 5, der Stützantriebswalzen 6, 7, des Rollenhalters 8 liegen parallel zueinander.
Die erfindungsgemässe Einrichtung besitzt zwei Kantenbreitstrecker 12, die an einem Halter 13 (Fig. 1, 3) angebracht sind. Die Kantenbreitstrecker 12 sind zum endgültigen Geradestrecken der Kanten des Gewirkes 1 vor der unmittelbaren Zuführung desselben zur Rolle 9 bestimmt.
Die zwei Kantenbreitstrecker 12 sind an den Enden der in der Laufrichtung des Gewirkes 1 ersten (wie dies in Fig. 2, 3 dargestellt ist) Stützantriebswalze 6 angebracht und sind teilweise um dieselbe gebogen.
Der Halter 13 besitzt zwei V-förmige Hebel 14 (Fig. 1, 3), die auf der Achse der ersten Stützantriebswalze 6 an den beiden Stirnflächen derselben angelegt sind und sich mit ihren einen Armen 14 a an der Achse 10 des Rollenhalters 8 abstützen, wozu diese an der vertikalen Führung 11 abgestützt ist, deren Hauptbestimmung in der Stabilisierung der Lage des Rollenhalters 8 besteht, und zwar in der Weise, dass der Rollenhalter 8 nur in der vertikalen Richtung verschiebbar ist.
Die anderen Arme 14 b der V-förmigen Hebel 14 stehen über die erste Stützantriebswalze 6 vor und sind durch eine parallel zur Achse der Stützantriebswalze 6 angeordnete Querstange 15 miteinander starr verbunden.
Vorhanden sind ferner kammartige Elemente 16 (Fig. 3, 4), die zum Andrücken der Kantenbreitstrecker 12 an die erste Stützantriebswalze 6 bestimmt und an der Querstange 15 angebracht sind.
Hierzu sind auf der Querstange 15 zwei Buchsen 17 vorhanden, die die Querstange 15 umfassen und an denen Führungen 18 starr befestigt sind.
Die kammartigen Elemente 16, die die Kantenbreitstrecker 12 tragen, sind längs den Führungen 18 unter der Wirkung einer Feder 19 (Fig. 4) verschiebbar, die sich mit ihren Enden gegen die Buchse 17 abstützt. Die Zähne des kammartigen Elementes 16 sind mit den Kantenbreitstreckern 12 starr verbunden.
Es sind Schraubenbolzen 20 (Fig. 3, 4) vorhanden, die je eins an einer jeden Buchse 17 angebracht sind, an der Querstange 15 anliegen und zur Fixierung der Kantenbreitstrecker 12 an der Querstange 15 bestimmt sind.
Jeder Kantenbreitstrecker 12 stellt eine gebogene Platte mit einem Krümmungshalbmesser dar, der den Halbmessern der Stützantriebswalzen 6, 7 gleich ist, wobei jede Platte Schlitze 21 (Fig. 4, 5) aufweist.
Jeder Schlitz 21 hat die Form eines Dreiecks mit einem stumpfen Winkel, der von zwei Seiten verschiedener Länge gebildet ist. Die eine von ihnen, und zwar eine Seite 22, besitzt geringere Länge und befindet sich in der Nähe der in der Laufrichtung des Gewirkes 1 ersten und zu dieser Laufrichtung querliegenden Kante der gebogenen Platte. Eine Seite 23 des Dreiecks, die dem stumpfen Winkel gegenüberliegt, ist zur Zusammenwirkung mit der Kante des Gewirkes 1 bestimmt.
Die gemäss der vorliegenden Erfindung ausgeführte Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes arbeitet folgenderweise.
Das Gewirk 1 kommt von der Kettenwirkmaschine mit verdrehten Kanten, läuft um die Führungswalze 2 und gelangt sodann an den Breithalter 3.
Das Gewirk 1 läuft um den Breithalter 3, und zwar in solcher Weise, dass der sich drehende Breithalter 3 das Gewirk 1 ausbreitet und bei der Zusammenwirkung der Kanten des Gewirkes 1 mit den Windungen des Breithalters 3 diese Kanten vorläufig aufgedreht werden, das Gewirk 1 aber vorläufig ausgebreitet wird.
Danach läuft das Gewirk 1 um die Führungswalze 4 und tritt mit dem Breithalter 5 in Zusammenwirkung, und zwar auf dieselbe Weise wie mit dem Breithalter 3, aber der Breithalter 5 breitet das Gewirk 1 zusätzlich aus und dreht ebenfalls zusätzlich die Kanten desselben auf.
Das in dieser Weise vorgerichtete Gewirk 1, dessen Kanten noch nicht voll aufgedreht sind, gelangt an die erste Stützantriebswalze 6, läuft um dieselbe und tritt dann während der Drehung der Stützantriebswalze 6 mit den Kantenbreitstreckern 12 in Zusammenwirkung, deren Lage in bezug auf die Kanten des Gewirkes 1 durch Verschiebung der Buchsen 17 an der Querstange 15 eingestellt und mit Hilfe der Schraubenbolzen 20 fixiert wird.
Bei der Zusammenwirkung des Gewirkes 1 mit den Platten der Kantenbreitstrecker 12 und der ersten Stützantriebswalze 6 werden die Kanten des Gewirkes 1 voll geradegestreckt. Die Federn 19 drücken auf die kammartigen Elemente 16, über die die Platten der Kantenbreitstrecker 12 das Gewirk 1 an die Oberfläche der ersten Stützantriebswalze 6 elastisch andrücken.
Da die Reibungskraft bei der Berührung des Gewirkes 1 mit der Stützantriebswalze 6 ungefähr um das Doppelte grösser als die Reibungskraft zwischen dem Gewirk 1 und der Platte des Kantenbreitstreckers 12 ist, die durch die gleiche Kraft angedrückt ist, so bewegt sich das Gewirk 1 mit einer Geschwindigkeit, die der Umfangsgeschwindigkeit der Stützantriebswalze 6 gleich ist.
Da bei dieser Bewegung des Gewirkes 1 unter der angedrückten Platte des Kantenbreitstreckers 12 die nicht voll aufgedrehte Kante desselben mit den in ihrem Wege liegenden Rippen, d. h. den Seiten 22 der dreieckigen Schlitze 21 (Fig. 5, a und b) in der Platte des Kantenbreitstreckers 12 in Wechselwirkung tritt, so wird sie dadurch abgebogen, geradegebogen und -gestreckt und in diesem Zustand unter die Platte des Kantenstreckers 12 hineingezogen. Da die hinteren Seiten der Platten der Kantenbreitstrecker 12 nahe an der auf den Rollenhalter 8 aufgewickelten Rolle 9 liegen, so können sich die geradegestreckten Kanten des zur Rolle 9 gewickelten Gewirkes 1 nicht verdrehen und bleiben in der auf den Rollenhalter 8 aufgewickelten Rolle 9 in geradegestrecktem Zustand.
Bei seiner Bewegung kontaktiert das Gewirk 1 über seine Kante mit im Wege liegenden Seiten 23 der Schlitze 21 in der jeweiligen Platte, und zwar zumindest mit einer Seite 23.
Für die Drehung der Rolle 9 sorgt die vordere Stützantriebswalze 6 und entsprechend die hintere Antriebswalze 7. Die vertikalen Führungen 11 erlauben kein Schwenken des Rollenhalters 8 in der Horizontalebene, weil seine Achse 10 mit den Führungen 11 im Kontakt ist.
Beim Aufwickeln des Gewirkes 1 auf den Rollenhalter 8 nimmt der Durchmesser der Rolle 9 zu, die Achse 10 des Rollenhalters 8 wandert aufwärts (steigt hoch), und die Berührungslinie der Oberfläche der Rolle 9 mit der Oberfläche der ersten Stützantriebswalze 6 verlagert sich entgegen der Laufrichtung des Gewirkes 1, so dass sie sich an die hinteren Kanten der Platten der Kantenbreitstrecker 12 nähert.
In der vorliegenden Erfindung werden bei der Zusammenwirkung der V-förmigen Hebel 14, und zwar der Arme 14 a, mit der Achse 10 des Rollenhalters 8, bei zunehmendem Durchmesser der Rolle 9 die Arme 14 a und gemeinsam mit ihnen auch die Arme 14 b verschwenkt, dementsprechend wird auch die Querstange 15 verschwenkt, und zwar um einen solchen Betrag, dass die hinteren Kanten der Platte der Kantenbreitstecker 12 eine neue Lage einnehmen, bei der der Abstand von den hinteren Kanten der Platten der Kantenbreitstrecker 12 bis zur Berührungslinie der Rolle 9 mit der vorderen Stützantriebswalze 6 unverändert bleibt.
Die hergestellten Versuchsmuster der erfindungsgemässen Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln des Gewirkes sind mit Erfolg allseitig erprobt worden.
Die Versuchsergebnisse haben gezeigt, dass die erfindungsgemässe Einrichtung Gewirke effektiv geradezustrecken erlaubt, die Bindungen vom Typ "Trikot-Tuch" (bei denen sich die Kanten stark verdrehen) besitzen, und sie zu Rollen mit einer Masse von 200 kg und mehr ordnungsgemäss aufwickelt.
Die somit in der Produktion ermöglichte Anwendung von grossen Rollen trägt zur Erhöhung des Mechanisierungsgrades des Produktionsprozesses bei, die Gewirkabfälle werden verringert, die Bedienung der Strickmaschinen wird erleichtert, die Gewirkqualität erhöht. Hierbei ist die Konstruktion der erfindungsgemässen Einrichtung ziemlich einfach.

Claims (2)

  1. I. Einrichtung zum Breitstrecken und Aufwickeln eines Gewirkes, die in der Laufrichtung des Gewirkes (1) angeordnet zumindest eine Führungswalze (2, 4) und zumindest einen Breithalter (3, 5) des Gewirkes, zwei Stützantriebswalzen (6, 7), welche zum Unterstützen und In-Drehung-Versetzen eines auf ihnen frei abgestützten vertikal verschiebbaren Rollenhalters (8) mit dem auf denselben aufgewickelten Gewirk (1) bestimmt sind, der eine Achse (10) besitzt, deren Enden über die Stirnflächen des Rollenhalters (8) vorstehen, sowie zwei Kantenbreitstrecker (12) enthält, die in einem Halter (13) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Kantenbreitstrecker (12) sich an den Enden der in der Laufrichtung des Gewirkes (1) ersten Stützantriebswalze (6) befinden und teilweise um diese gebogen sind und der Halter (13) zwei V-förmige Hebel (14) besitzt, die auf der Achse der ersten Stützantriebswalze (6) an den beiden Stirnflächen derselben angelenkt sind und sich mit ihren einen Armen (14 a) an der Achse (10) des Rollenhalters (8) abstützen, wozu diese an einer vertikalen Führung (11) abgestützt ist, während ihre anderen Arme (14 b) über die erste Stützantriebswalze (6) vorstehen und durch eine parallel zur Achse der Stützantriebswalze (6) liegende Querstange (15) miteinander verbunden sind, an der abgefederte kammartige Elemente (16) angebracht sind, welche zum Andrücken der Kantenbreitstrecker (12) an die erste Stützantriebswalze (6) bestimmt sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kantenbreitstrecker (12) eine gebogene Platte mit Schlitzen (21) in Form von Dreiecken mit einem stumpfen Winkel darstellt, der von zwei Seiten verschiedener Länge gebildet ist, von denen sich eine (22), die die geringere Länge besitzt, in der Nähe der Kante der gebogenen Platte befindet, die in der Laufrichtung des Gewirkes (1) als erste und quer zu dieser Laufrichtung liegt.
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