DE2840984A1 - Bakenstaender - Google Patents
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Description
Auf Straßen und Plätzen müssen immer wieder Baken der verschiedenstienArt,
Hinweisschilder, Verbotsschilder, Absperrschranken und dergleichen vorübergehend aufgestellt werden.
Insbesondere an den Baustellen auf den Fernstraßen und Autobahnen werden Baken mit oder ohne zusätzliche Verkehrszeichen
in größerer Anzahl dicht hintereinander aufgestellt, um an den vom üblichen Verkehrsweg abweichenden Streckenabschnitten
eine optisch möglichst lückenlose Verkehrsführung zu schaffen, Diese Baken müssen oft sehr dicht neben den verbliebenen
Verkehrsflächen aufgestellt werden. Die Folge ist, daß sie häufig durch die vorbeifahrenden Fahrzeuge angefahren oder umgefahren
werden.
Die bekannten Bakenständer, die auch Fußplattenständer genannt
werden, weisen eine Fußplatte, ein Bakenrohr und eine Halterung zwischen dem Bakenrohr und der Fußplatte auf. Die
Fußplatte wird meist durch einen flachen Längsträger gebildet, an dessen beiden Enden je ein flacher Stabstahlabschnitt
angeschweißt ist, dessen beiden Enden zur Bildung von Füßen schräg abgewinkelt sind. Auf der von den Füßen abgekehrten
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Seite des Längsträgers ist in dessen Längsmitte als ein Teil der Halterung eine lotrecht stehende Tasche aufgeschweißt,
deren lichter Innenraum einen quadratischen Querschnitt hat. Diese Tasche wird entweder aus Stabstahlabschnitten
zusammengeschweißt oder sie wird durch einen Vierkantrohrabschnitt gebildet. Andere Fußplatten weisen als
Längsträger zwei im Abstand zueinander und parallel zueinander verlaufende Stabstahlabschnitte auf, zwischen denen Querstege
aus Stabstahlabschnitten eingeschweißt sind, um die rechteckigen oder quadratischen Taschen zu bilden. Die zugehörigen
Bakenrohre sind runde Stahlrohre, an deren einem Ende als zweiter Teil der Halterung ein Vierkantfuß vorhanden ist, der
in die Tasche an der Fußplatte lose hineinpaßt. Der Vierkantfuß wird häufig durch Anschweißen von zwei diametral angeordneten
und zueinander parallel verlaufenden Stabstahlabschnitten gebildet, deren Breite gleich ihrem äußeren Abstand
ist. Bei anderen Ausführungsformen wird für den Vierkantfuß ein Vierkantrohrabschnitt verwendet, der auf das Bakenrohr aufgeschoben
und verschweißt ist. Bei einer weiteren Ausführungsform des Vierkantrohrfußes werden Kunststoff-Formteile mit
quaderförmiger Gestalt und einem runden Durchgangsloch verwendet. Die in diese Formteile eingesteckten Rohre werden
meist noch durch einen Niet gegen Verdrehen gesichert.
Der mit der Fußplatte verbundene Teil der Halterung, nämlich die Tasche auf der Fußplatte, hat eine so hohe Festigkeit, daß
beim Anfahren eines Bakenständers dessen Bakenrohr verbogen, meist sogar abgeknickt wird. Das Bakenrohr läßt sich meist nicht
wieder richten, sodaß es durch ein neues Bakenrohr ersetzt werden muß. In den Fällen, in denen das Bakenrohr sich in der
Halterung verklemmt, wird infolge der Hebelwirkungdes Bakenrohres die Fußplatte auf der einen-Seite angehoben, sodaß sie
sich in die Unterseite des darüber hinwegfahrenden Fahrzeuges hineinbohrt und dort an der Vorderachse und vor allem an den
Teilen der Lenkung und der Bremsanlage schwere Schäden anrichten kann. Außerdem kann dabei das Fahrzeug aus seiner
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Fahrtrichtung abgelenkt werden, sodaß es von der Straße abkommt oder, bei Gegenverkehr, in diesen hineinfährt. In
den meisten Fällen wird jedoch das Bakenrohr beim Anfahren nicht nur abgeknickt, sondern auch aus der Halterung herausgerissen
und weggeschleudert. Das birgt in mehrfacher Hinsicht Gefahren in sich. Beim Abknicken des Bakenrohres schlägt
infolge der Trägheitskräfte der obere, abknickende Teil gegen das auffahrende Fahrzeug. Beim Herausreißen des Bakenrohres
aus der Halterung kann es ebenfalls infolge der Trägheitskräfte vorkommen, daß das auffahrende Fahrzeug in das hochfliegende Bakenrohr hineinfährt und dieses durch die Windschutzscheibe
in das Fahrzeuginnere geschleudert vi/ird, wo es
den Insassen schwerste Verletzungen zufügen kann. Ein herausgerissenes Bakenrohr kann auch von dem auffahrenden Fahrzeug
weg in die Bewegungsbahn anderer Fahrzeuge hineingeschleudert werden, was vor allem in Baustellen mit Gegenverkehr schwere
Folgen haben kann, wenn das Bakenrohr auf ein entgegenkommendes Fahrzeug geschleudert wird.
Bei dem Bakenständer gemäß der Erfindung treten diese Nachteile nicht auf oder sie sind zumindest in erheblichem Maße
gemildert.
Beim Anfahren eines Bakenständers wird über das Bakenrohr ein Drehmoment auf die Halterung ausgeübt. Da die Wandteile mit
den Nuten üblicherweise nach der aufgrund der Gegebenheiten am ehesten zu erwartenden Auffahrrichtung ausgerichtet sind,
werden die in die Nuten eingreifenden Federn zum größten Teil
abgeschert. Über die Wahl der Abmessungen und des Werkstoffes der Federn kann man die Scherkraft so bestimmen, daß das
Bakenrohr beim Anfahren lediglich umgelegt, aber nicht verbogen oder gar abgeknickt wird. Dadurch kann das Fahrzeug frei
über das Bakenrohr hinwegfahren, ohne daß dabei die Fußplatte hochgestellt wird und sich in das Fahrzeug bohrt» Da beim Umlegen
des Bakenrohres infolge der Haltekräfte in der Halterung
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der Drehpunkt der Schwenkbewegung des umfallenden Bakenrohres
im Bereich der Halterung liegt, wird ein gewisser Teil der Federn nicht mit abgeschert, sondern bleibt als
zapfenartiger Rest erhalten, der nach wie vor in die zugeordnete
Nut eingreift. Diese als Schwenkzapfen wirkenden Federreste verhindern, daß das umgelegte Bakenrohr weggeschleudert
wird. Dieses bleibt vielmehr zwischen den Wandteilen der Fußplatte liegen. Bei diesem Bakenständer ist
dadurch sowohl die Gefahr einer Beschädigung des auffahrenden Fahrzeuges, wie auch die Gefahr einer Verletzung der Insassen
des auffahrenden Fahrzeuges oder anderer an der Unfallsteile vorbeifahrender Fahrzeuge durch umherfliegende Bakenrohre
im Normalfall ausgeschaltet und selbst bei sehr ungünstigen Umständen, wie zum Beispiel bei einer sehr hohen
Auffahrgeschwindigkeit, in starkem Maße vermindert*
Durch eine Ausgestaltung des Bakenständers nach Anspruch wird der Ersatzbedarf für umgefahrene Bakenrohre auf den
Rohrschuh beschränkt, da die Bakenrohre selbst in den meisten Fällen unbeschädigt bleiben oder sie nur so geringfügig verbogen
sind, daß sie sich ohne Schwierigkeiten leicht wieder richten lassen. Dadurch werden nicht nur die Kosten für den
Ersatzbedarf erheblich verringert, sondern auch die Lagerhaltung für die Ersatzteile, nämlich für die Rohrschuhe, hinsichtlich
des Raumbedarfes erleichtert und der Zeitaufwanal'für
den Ersatz der umgefahrenen Bakenrohre sehr stark verringert. Es müssen lediglich die erforderliche Anzahl
Rohrschuhe an die Unfallstelle gebracht werden, die verbrauchten Rohrschuhe von den umgefahrenen Bakenrohren abgeschlagen
werden und die neuen Rohrschuhe aufgesetzt werden, sodaß in kürzester Zeit die Unfallstelle bezüglich der Bakenständer
wieder beseitigt ist.. Das ist besonders bei stark befahrenen Straßen, wie Autobahnen, sehr erwünscht. Durch die
Ausgestaltung des Bakenständers nach Anspruch 3 wird die Führung zwischen dem Bakenrohr und der Fußplatte für den
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Fall des Umlegens des Bakenrohres verbessert. Bei einem
nach Anspruch 4 ausgestalteten Bakenständer wird eine gewisse Keilwirkung zwischen der Ausnehmung im Rohrschuh und
dem darin einzusetzenden unteren Ende des Bakenrohres erzielt, durch die ohne u/eitere Maßnahme die unvermeidlichen
Fertigungstoleranzen bei der Aufnahme des Bakenrohres im Rohrschuh ausgeglichen u/erden können und ein gegenseitiger
fester Sitz erreicht v/ird. Bei einer Ausgestaltung des Bakenständers
nach Anspruch 5 wird für runde Bakenrohre eine ohne weiteres wirksame Verdrehsicherung geschaffen. Durch
die Weiterbildung dieser Ausgestaltung nach Anspruch 6 wird gleichzeitig eine Keilwirkung zwischen dem Bakenrohr und dem
Rohrschuh erzielt, die einen festen Sitz des Bakenrohres im Rohrschuh gewährleistet. Die Ausgestaltung des Bakenständers
nach Anspruch 7 verbessert ebenfalls die Führung des Bakenrohres für den Fall des Umlegens desselben und verringert zusätzlich
die Gefahr, daß das umgelegte Bakenrohr weggeschleudert wird. Durch die Ausgestaltung des Bakenständers nach
Anspruch 8 wird die Formsteifigkeit der Wangenteile erhöht,
sodaß der gegenseitige Abstand und damit eine sichere Halterung des Bakenrohres verbessert wird. Bei der Ausgestaltung
nach Anspruch 9 wird auf denkbar einfache und billige Weise der in vertikaler Richtung erforderliche Anschlag geschaffen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. t"s zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Bakenständurs
gemäß der Erfindung mit verkürzt dargestellten
Bakenrohr;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Bakenständers; nach
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Bakenständers; nach
Fig. 1 mit angehobenem Bakenrohr; Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Bakenständers; nach
Fig. 1 mit umgelegtem Bakenrohr; Fig. 4 eine Draufsicht eines Rohrschuhs für runde Bakenrohre
für den Bakenständer nach Fig. 1 bis 3;
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Fig. 5 eine Draufsicht eines Rohrschuhs für quadratische
Bakenrohre für den Bakenständer nach Fig. 1 bis 3;
Fig. 6 eine Seitenansicht des Rohrschuhs nach Fig. 4 oder Fig. 5;
Fig. 7 eine ausschnittweise dargestellte Seitenansicht bzw.
n Draufsicht eines Wangenteils einer Fußplatte des Bakenständers
nach Fig. 1 bis 3;
Fig. 9 einen Querschnitt des Wangenteils nach Fig» 7 und 8 gemäß der Linie IX-IX in Fig. 8.
Der Bakenständer 10 u/eist als Hauptbestandteile eine Fußplatte
11 und ein Bakenrohr 12 auf, die mittels einer Halterung 13 lösbar miteinander verbunden sind, wie aus Fig, I und
zu ersehen ist.
Die Fußplatte 11 wird durch zwei Längsträger 14 und 15 gebilde-,
die an ihren Enden durch je einen Quersteg 16 bz\i/. 17 miteinander
verbunden sind. Die Längsträger 14 und 15 «/erden durch L-Profilabschnitte gebildet, deren einer Schenkel lotrecht
und deren anderer Schenkel waagerecht angeordnet ist. Die lotrechten Schenkel der L-Profilabschnitte bilden zwei Wandteile
18 und 19, deren einander zugekehrte Wandflächen 20 bzu/..
21 parallel zueinander ausgerichtet sind. Die waagerechten Schenkel der L-Profilabschnitte sind voneinander abgekehrt.
Sie liegen an ihren Enden auf den Querstegen 16 und 17 auf und sind mit diesen verschweißt. Die Querstege 16 und 17 werden
durch je einen flachen Stabstahlabschnitt gebildet. Ihre Enden sind zur Bildung je eines Fußes 22 und 23 bzw. 24 und
nach der von den Längsträgern 14 und 15 abgekehrten Seite hin schräg abgewinkelt.
Der an der Fußplatte 11 vorhandene Teil der Halterung 13 wird durch zwei Nuten 26 -und 27 gebildet. Je eine dieser Nuten ist
zumindest annähernd in der Längsmitts der beiden Längsträger
14 und 15 an den einander zugekehrten Wandflächen 20 bzw. 21 der Wandteile 18 bzw. 19 angeordnet. Die Nuten 26 und 27 sind
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lotrecht ausgerichtet. Wie vor allem aus den Fig. 7 bis 9
am Beispiel der Nut 26 zu ersehen ist, haben die Nuten 26
und 27 einen rechteckigen Querschnitt. Sie verlaufen vom oberen freien Rand des zugeordneten Wandteils 18 bzu/, 19 bis in die
Nähe des unteren Randes desselben. Beim Fräsen der Nut 26 ist ein kleiner Teil 28 des Wand.teils 18 nicht entfernt worden,
sodaß er einen in der Längsrichtung der Nut 26 wirkenden Anschlag bildet.
An wenigstens einem der Längsträger, hier am Längsträger. 14,
ist ein Haltegriff 29 angeschweißt.
Nach dem Zusammenschweißen aller Teile der Fußplatte 11 wird deren gesamte Oberfläche verzinkt.
Das Bakenrohr 12 wird durch einen in Fig. 1 bis 3 verkürzt dargestellten Abschnitt bestimmter Länge eines runden Stahlrohres
gebildet. Mit seinem unteren Endabschnitt 31 sitzt es in einem Rohrschuh 32. Der Rohrschuh 32 hat näherungsweise
eine quaderförmige Gestalt mit rechteckigem oder, bevorzugt,
mit quadratischem Grundriß, wie insbesondere aus Fig. 4 zu ersehen ist. Der Rohrschuh 32 hat für die Aufnahme des Bakenrohres
12 eine mittige Ausnehmung 33. Diese Ausnehmung ist bei der Herstellung des Rohrschuhes als Strangpreßteil
als Durchgangsloch ausgebildet. Bei der Herstellung des Rohrschuhes als Kunststoff-Formteil kann sie ebenfalls als
Durchgangsloch oder auch als Sackloch ausgebildet sein. Im Bereich des unteren Endabsctinittes 31 ist das Bakenrohr 12
an zwei diametral gelegenen Umfangsbereichen einwärts verformt, wobei die um 90 versetzt liegenden Umfangsbereiche
etwasnach auswärts ausweichen. An diese langrunde Querschnittsform des Endabschnittes 31 des Bakenrohres 12 ist die Querschnittsform
der Ausnehmung 33 angepa0t, wie aus Fig*, 4 zu
ersehen ist. Infolge dieser Abweichung des Grundrißes des Endabschnittes 31 und der Ausnehmung .33 wird eine Verdrehsiche-
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rung zwischen dem Bakenrohr 12 und dem Rohrschuh 32 erzielt. Die Verformung des Endabschnittes 31 kann ungleichmäßig
erfolgen derart, daß die Abweichung des Rohrquerschnittes von der Kreisform zum freien Rohrende hin stetig
zunimmt. Dann bilden die abgeflachten Stellen in Längsrichtung des Bakenrohres zugleich eine Art Keilfläche, durch die
das Bakenrohr 12 im Rohrschuh 32 einen festeren Sitz erhält..
Der zum Bakenrohr 12 gehörende Teil der Halterung 13 wird
durch zwei Rippen 34 gebildet. Diese sind an zwei diametral
gelegenen Seitenflächen des Rohrschuhs 32 angeordnet und ' parallel zur Längsachse der Ausnehmung 33 und damit parallel
zur Längsachse eines darin eingesetzten Bakenrohres 12 ausgerichtet. Die Abmessungen der Rippen 34 sind auf die Nuten
26 und 27 an der Fußplatte 11 abgestimmt*
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, bilden die Rippen 34 des Rohrschuhs 32 die Federn einer Nut-und Federverbindung,
zu der außerdem die Nuten 26 und 27 der Fußplatte 11 gehören. Diese Nut- und Federverbindung ermöglicht es einerseits, das
Bakenrohr 12 mit seinem Rohrschuh 32 lotrecht von oben her zwischen die beiden Wandteile 18 und 19 der Fußplatte 11
einzusetzen und auch wieder herauszuziehen und bildet andererseits die Halterung 13 zwischen der Fußplatte 11 und dem
Bakenrohr 12. Dabei bilden die beiderseits der Nuten oder Federn 34 vorhandenen Wandflächen 35 des Rohrschuhs 32 zusätzliche
Führungsflächen, die mit den Wandflächen 20 und 21 der Randteile 18 bzw. 19 der Fußplatte 11 zusammenwirken.
Am Aufstellungsort wird der Bakenständer 10 so ausgerichtet,
daß die Längsträger 14 und 15 zumindest annähernd parallel zur Fahrtrichtung der in der Nähe vorbeifahrenden Fahrzeuge
ausgerichtet ist. Falls der Bakenständer von einem der vorbeifahrenden
Fahrzeuge einmal unversehens angefahren wird, in dem das Fahrzeug gegen das Bakenrohr 12 stößt, wird auf
die Halterung 13 ein Drehmoment annähernd in der Ebene der
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Führungsflächen 35 am Rohrschuh 32 und der Wandflächen 20
und 21 der Längsträger 14 bzw. 15 ausgeübt,- Dabei v/erden
die Federn 34 zum großen Teil abgeschert. Im Bereich der meist am unteren Ende des Rohrschuh 32 gelegenen Schwenkachse
dieser Schwenkbewegung bleibt ein gewisser Teil des Werkstoffes der Federn 34 erhalten und bildet eine Art
Schwenkzapfen, die nach wie vor in die Nuten 26 und 27 eingreifen. Um diese sogenannten Schwenkzapfen legt sich
das Bakenrohr 12 um, sodaß es mit seinem Rohrschuh zwischen den beiden Längsträgern 14 und 15 liegen bleibt und mit
dem übrigen Teil in deren Fluchtlinie außerhalb der Fußplatte 11 liegen bleibt, wie das in Fig. 3 angedeutet ist.
Die bisherigen auf runde Bakenrohre abgestellten Ausführungen gelten sinngemäß auch für Bakenrohre aus Vierkantrohren.
Für diese muß der Rohrschuh 36 lediglich mit einer Ausnehmung 37 mit quadratischem Querschnitt ausgebildet werden,
wie es aus Fig. 5 ersichtlich ist. Bei dieser Ausführungsform ist eine Verdrehsicherung zwischen dem Bakenrohr
und dem Rohrschuh ohne weiteres gegeben. Um auch hier einen festeren Sitz zwischen dem Bakenrohr und dem Rohrschuh zu
erzielen, ist es zweckmäßig, daß am Bakenrohr zumindest zwei diametral gelegene Seitenflächen, oder alle vier Seitenflächen
im Bereich des Rohrendes um ein bestimmtes zum Rohrende hin stetig zunehmendes Maß einwärts verformt sind,
sodaß dadurch wiederum Keilflächen entstehen. Bei der Herstellung des Formschuhs als Strangpreßteil kann die lichte
Weite der Ausnehmung 37 etwas geringer gewählt werden als die Außenabmessungen des unverformten Vierkantrohres. Bei
der Herstellung des Rohrschuhs 36 als Kunststoff-Formteil können die Umfangsflächen der Ausnehmung 37 an die Verformung
des Endabschnittes des Bakenrohres unmittelbar angepaßt werden. Anstelle der Ausnehmung im Rohrschuh, die in
ihrem Inneren das Bakenrohr aufnimmt, kann die Verbindung zwischen diesen beiden Teilen auch dadurch erzielt werden,
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daß der Rohrschuh mit einem Fortsatz ausgebildet wird,
der in das Innere des Bakenrohres eingesteckt wird.
Bei der Herstellung der Rohrschuhe als Kunststoff-Formteil
können zur Vermeidung von Werkstoffanhäufungen, \i/ie sie
aus Fig. 4 bei dem Rohrschuh 32 für runde Bakenrohre ersichtlich ist, die Umfangsflächen der Ausnehmung 33 und/
oder die äußeren Umfangsflächen des Rohrschuhs 32 Einbuchtungen aufweisen, um die Wandstärke dort zu vermindern.
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Claims (9)
- AnsprücheBakenständer mit einer Fußplatte, mit einem Bakenrohr und mit einer Halterung zwischen Bakenrohr und Fußplatte dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (13 ) zu/ei in Bezug auf das Bakenrohr (12 ) zumindest annähernd diametral angeordnete Nut- und Federverbindungen aufweist, von denen die Federn (34 ) an der Außenseite des der Fußplatte (11 ) zugekehrten Endes (31 ) des Bakenrohres (12 ) angeordnet sind, und von denen je eine Nut (26,27) an je einem an der Fußplatte (11 ) vorhandenen Wandteil (18 bzw.19) angeordnet ist, die beide lotrecht und zueinander parallel ausgerichtet sind und einander zugekehert sind, und daß die Halterung (13 ) zumindest einen in der Längsrichtung der Nut- und Federverbindungen u/irkenden Anschlag (28 ) aufweist.
- 2. Bakenständer nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Federn ( 34 ) an einem Rohrschuh (32; 36 ) angeordnet sind, der eine Ausnehmung (33; 37 ) für die030013/0473Aufnahme des Bakenrohres (12 ) oder einen Fortsatz für das Einführen in das Bakenrohr aufweist, wobei die Querschnittsform der Ausnehmung (32 ) oder des Fortsatzes zumindest näherungsweise auf die Querschnittsform des Bakenrohres (12 ) abgestimmt ist.
- 3. Bakenständer nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrschuh (32 ) im Bereich jeder Feder (34 ) je einen ebenen Wandflächenbereich (35 ) aufweist, die beide untereinander parallel ausgerichtet sind und einen Abstand voneinander haben, der zumindest annähernd gleich dem Abstand der an der Fußplatte ( 11 ) vorhandenen Wandteile (18, 19 ) ist.
- 4« Bakenständer nach Anspruch 2 oder 3, für Bakenrohre mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß am Bakenrohr zumindest eine der Seitenflächen, vorzugsweise zwei diametral gelegene Seitenflächen, im Bereich des Rohrendes um ein bestimmtes zum Rohrende hin stetig zunehmendes Maß einwärts oder auswärts von der regelmäßigen Form abweicht, und daß die zugeordneten Wandflächen der Ausnehmung bzw. des Fortsatzes des Rohrschuhs in der gleichen Weise geformt sind.
- 5. Bakenständer nach Anspruch 2 oder 3, für Bakenrohre mit Kreisquerschnitt,dadurch gekennzeichnet, daß am Bakenrohr (12 ) zumindest an einem Umfangsbereich, vorzugsweise an z-u/ei diametral gelegenen Umfangsbereichen im Bereich des Vorendes die Rohrwand um ein bestimmtes Maß einwärts und/oder auswärts von der Kreisform abweicht, und daß die Wandflächen der Ausnehmung (33 ) bzw. des Fortsatzes in der gleichen Weise geformt sind.030013/0473
- 6. Bakenständer nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abweichung der Rohrform von der Kreisform zum freien Rohrende hin stetig zunimmt. - 7. Bakenständer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatte (11 ) zu/ei zumindest annähernd über ihre ganze Länge sich erstreckende Wandteile (18; 19) aufweist, deren einander zugekehrte Wandflächen (20 bzw.21 ) lotrecht und parallel zueinander ausgerichtet sind und die, vorzugsweise in ihrer Längsmitte, je eine der Nuten (26 bzw.27) der Nut- und Federverbindungen aufweisen.
- 8. Bakenständer nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wandteile (18; 19 ) der Fußplatte (11 ) durch den Steg oder einen der Flansche eines U-Profilabschnittes oder durch einen Schenkel eines L-Profilabschnittes (14; 15 ) gebildet werden. - 9. Bakenständer nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag in der Längsrichtung der Nuten (26; 27 ) durch einen am unteren Ende jeder Nut in diese hineinragenden Vorsprung, vorzugsweise in Form eines bei der spanabhebenden Herstellung der Nut nicht entfernten Teils (28) des Wandteils ( 18 ) der Fußplatte (11 ), gebildet wird.030013/0473
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Also Published As
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| EP0009235A1 (de) | 1980-04-02 |
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