DE29801801U1 - Leiteinrichtung - Google Patents
LeiteinrichtungInfo
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F15/00—Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
- E01F15/02—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
- E01F15/04—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
- E01F15/0407—Metal rails
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Description
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VOEST-ALPINE KREMS FINALTECHNIK Gesellschaft m.b.H. 9735 JS
Leiteinrichtung
Leiteinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Leiteinrichtung, bestehend aus im Untergrund
verankerten Stehern und Leitschienen, die gegebenfalls über
deformierbare Zwischenstücke mittels Verbindungsschrauben an den Stehern befestigt sind, wobei Verbindungsschrauben in der Leitschiene
bzw. im verformbaren Zwischenstück vorgesehene Langlöcher durchgreifen, die eine schlüssellochartige Umrißform mit einem
schmäleren Abschnitt und einem breiteren Abschnitt aufweisen. Solche Leiteinrichtungen werden zur Absicherung von abirrenden Fahrzeugen
sowohl am Fahrbahnrand als auch auf Straßen mit getrennten Richtungsfahrbahnen im Mittelstreifenbereich angeordnet.
Die Leiteinrichtung besteht aus einer Leitschiene, die gegebenenfalls
über ein als Dämpfungselement wirkendes, deformierbares Zwischenstück
an im Boden verankerten Stehern befestigt ist.
Bei der erfindungsgemäßen Leiteinrichtung können auch mehr als eine
Leitschiene übereinander und gegebenenfalls auch parallel zu der Leitschiene verlaufende Gleitprofilschienen vorgesehen sein.
Bei bekannten Leiteinrichtungen besteht insoferne ein Nachteil, als
sich die Steher, an deren oberen Ende die Leitschiene, gegebenenfalls über Dämpfungselemente, befestigt ist, im Kollissionsfall
schrägstellen und dabei die Leitschiene nach unten, also zum Boden hin ziehen, so daß die Leitschiene insoferne unwirksam wird, als sie
das mit ihr kollidierende Fahrzeug nicht mehr zurückhält, so daß 0 dieses die Fahrbahn verlassen kann.
Eine Leiteinrichtung der beschriebenen Art ist aus der US 3 476 362
A bekannt.
5 Bei der bekannten Leiteinrichtung ist die Leitschiene am oberen Ende
von Stehern über dort am Steher angeschweißte Zwischenplatten, die horizontal ausgerichtet sind, befestigt. Die Leitschiene liegt daher
bei der Konstruktion gemäß der US 3 476 362 A von oben her auf den Stehern auf.
Der mit der aus der US 3 476 362 A bekannten Konstruktion angestrebte
Effekt des Lösens der Verbindung zwischen Leitschiene und Steher
im Falle eines Aufpralles eines Fahrzeuges auf den Steher kann ausschließlich erreicht, werden, wenn nicht nur in der Leitschiene
zwei schlüssellochartige Löcher vorgesehen sind, sondern die Löcher in der Zwischenplatte, welche von den Verbindungsschrauben durchgriffen
wwird, auch zu den quer zur Längserstreckung der Leitschiene
ausgerichteten Rändern der Zwischenplatte hin offen sind. Grund
hiefür ist es, daß die Löcher am Ende der Leitschiene bezüglich des
Stehers symmetrisch angeordnet sind, also die .schmäleren Teile
aufeinanderzu weisen, wogegen die breiteren Abschnitte der schlüssellochartigen
Löcher ah den voneinander wegweisenden Enden der Langlöcher angeordnet sind. .
15". ' ■ ■.■■■ ' / '■' ; ■ '· ■■· ■·" '. ■ '.'■■ ■ '· . '." '.■;■·; ;.-■■, '.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Leiteinrichtung
derart zu verbessern, daß der geschilderte Nächteil nicht
auftreten und sich die Leitschiene im Kollissionsfall von Stehern '. lösen kann. / - -
Erfindungsgemäß wird dies bei einer Leiteinrichtung der eingangs
genannten Gattung durch die Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Leiteinrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Da.bei der erfindungsgemäßen Leiteinrichtung die Löcher, die von den
Verbindungsschrauben durchsetzt werden, welche die Leitschiene mit
Stehern oder, wenn deformierbare Zwischenstücke vorgesehen sind,
letztere mit Stehern verbinden, Langlöcher sind, die einen breiteren Abschnitt und einen engeren Abschnitt aufweisen, gelängen die Köpfe
der Verbindungsschrauben nachdem sich die Leitschiene bzw. Dämpfungszwischenstücke unter der Einwirkung eines auffahrenden
Fahrzeuges bei schräggestelltem Steher in Längsrichtung des Stehers
verschoben hat in dem breiten Bereich der Langlöcher, so daß die
■ : ■■'■".. Schraubenköpfe aus den Löchern herausgleiten können. Dadurch löst
sich die Leitschiene bzw. das Dämpfungsstück von Stehern, so daß die
Leitschiene von dem sich.mehr und.mehr nach unten bewegenden Steher
: nicht nach unten gezogen wird und ihre das Fahrzeug rückhaltende
0 Wirkung beibehält. ' :
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachstehenden Beschreibung einer in der Zeichnung
gezeigten, beispielhaften Ausführungsform einer Leiteinrichtung der
5. Erfindung. Es zeigt: ■
Fig. 1, ein an einem Steher im Bereich dessen oberen Endes befestigtes
Zwischenstück in Richtung auf den Steher zu gesehen,
Fig. 2 das Verbindungsstück, aus Fig. 1 im Achsialschnitt und .■;-.'.
... Fig. 3- eine Drauf sieht auf das Verbindungsstück aus Fig. 1.
Bei der erfindungsgemäßen Leiteinrichtung sind die Leitschienen 1 in
einander überlappenden Stücken mittels Flachrundkopfschrauben ver-
: schraubt und werden mit Hilfe von Verbindungsschrauben 19 an einem
abgeflachten Bereich 8 eines als Dämpfungselement dienenden Zwischenstückes 5 befestigt. Im Bereich des oberen Endes des abgeflachten
Bereiches 8 des Zwischenstückes 5 ist ein im wesentlichen senkrecht nach außen abstehender Schenkel 13 vorgesehen, der durch
entsprechende Freistellungen 14 aus dem Werkstoff des Zwischenstückes
5 besteht. ■
Das Zwischenstück 5: besitzt einen Unterrand 15, der zur Achse des
Zwischenstückes 5 schräggestellt ist. Der obere Rand: 17 des
Zwischenstückes liegt im wesentlichen in einer zur Achse des Zwischenstückes
5 senkrechten Ebene,
Die Schrauben 19, welche die Leitschiene 1 am Zwischenstück S.festlegen,
durchsetzen drei Löcher 10,. 11 und 12 im abgeflachten Bereich 8 des Zwischenstückes 5..Das eine Loch 12 erstreckt sich nach beiden
Seiten des Stoßes 9 des Zwischenstückes 5.
Der an einem im Boden verankerten Steher 3 anliegende Flächenbereich
6 des Verbindungsstückes 5 ist vorzugsweise abgeflacht ausgebildet,
so daß dort das Zwischenstück 5 am Steher 3 mit Hilf e ' von Flachrundkopf
schrauben 18 angeschraubt werden kann.
Die Löcher 7 im Zwischenstück 5, durch welche die Verbindüngsschrauben
18 (beispielsweise Flachrundkopfschrauben) greifen, sind als
Langlöcher ausgebildet und besitzen einen breiteren Abschnitt 20 und
einen schmäleren Abschnitt 21.. Insgesamt können die Löcher 7 eine im
wesentlichen schlüssellochartige Umrißfbrm besitzen. Dabei ist der
unten angeordnete, breitere Abschnitt 20 der Löcher 7 so bemessen,
daß der Kopf der Flachrundkopfschrauben 18 durch diesen breiteren
Abschnitt 20 gesteckt werden kann.
Der engere (schmälere) Abschnitt 21 der Löcher 7 besitzt eine B-reite,
die im wesentlichen dem Durchmesser der. Verbindungsschrauben 18 entspricht. '. ' :
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Wenn die Leitschiene 1 ohne deformierbares Zwischenstück 5 an Stehern
.3 zu befestigen sind, sind die für die Befestigung der Leitschiene 1 am Steher 3 in ihr vorgesehenen Löcher ebenfalls so ausge-,
bildet, wie dies für die Löcher 7 im Flächenbereich 6 des deformierbaren Zwischenstückes 5 beschrieben ist.
Durch die spezielle Ausbildung der Löcher 7 inr Zwischenstück 5 bzw.
der Leitschiene 1 ergibt sich folgendes, vorteilhaftes Verhalten der
Leiteinrichtung gemäß der Erfindung im Falle einer Kollission eines
Fahrzeuges. : .
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Bei der Kollission eines Fahrzeuges in die Leiteinrichtung wird
diese unter der Wucht des Aufpralls vom Fahrbahnrand weg verformt,
wobei sich einer oder mehrere der Steher 3 der Leiteinrichtung
. schrägstellen. Durch die parallel zur Längserstreckung der Steher 3
wirkende Komponente der auf die Leitschiene 1, einwirkenden Kraft ergibt sich, sobald diese Kraftkomponente.größer ist als die Reibungskraft
zwischen dem Zwischenstück 5 und einem Steher 3 bzw.
3(3 Leitschiene 1 und Steher 3 eine Relativbewegung, die zur Folge hat,
daß sich die Verbindungsschrauben 18 bzw. 19 aus dem schmäleren
Abschnitt 21 der Löcher 7 in den breiteren Abschnitt 20 bewegen.;
Sobald dies geschehen ist, können die Köpfe der Verbindungsschrauben
10 durch den breiten Abschnitt 20 der Löcher 7 treten und die Leitschiene
1 ist vom Steher 3 gelöst, so daß sie sich selbst bei weiter einwirkender Aufprallkraft nicht mit den sich weiter schrägstellenden
Steher (n) nach unten, bewegt. Die Leitschiene 1 bleibt also bei
der erfindungsgemä-ßen Ausführung der Leiteinrichtung, da sich die
Leitschiene 1 bzw. die mit ihr verbundenen, deformierbaren Zwischen-.
stücke 5 von Stehern 3 lösen kann, in einer Höhe, die für das Rück-
■ ■ ■■ ■ . ··#««·« &PSgr; » &psgr; ■.-■"'
■■■./.· ; ■''... :': '· '.'■ -■ 5.;-· ■ .■·. &Lgr; ...
halten des Fahrzeuges wirksam ist. . . .
halten des Fahrzeuges wirksam ist. . . .
Zusammenfassend kann" ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt
'. beschrieben werden: : . . . .
..-..■ Eine Leitschiene 1 ist über deformierbare Zwischenstücke 5 an, Ste-
: hern 3 befestigt. Die Verbindungsschrauben 18, welche das defor-.mierbare
Zwischenstück 5 mit den Stehern 3 verbinden, durchsetzen
schlüssellochartig geformte Löcher 7, die im an dem. Steher 3
anliegenden Bereich 6 des Zwischenstückes 5 vorgesehen sind. Dadurch,
daß die Löcher 7 im deformierbaren Zwischenstück als schlüssellochartige
Löcher ausgebildet sind, gelangen die Köpfe der Verbindungsschrauben 18 sobald sich das Zwischenstück 5 unter der
Einwirkung eines in die Leiteinrichtung fahrenden Fahrzeuges, also
im. Kpllissionsfa.il.', relativ zum Steher 1 verschiebt, in den breiteren
Bereich der Langlöcher 7 und die deformierbaren Zwischenstücke
■ lösen sich von Stehern 1, da die Köpfe der Verbindungsschrauben 18
durch den breiteren Bereich 21 der Langlöcher 7 treten können. ..
. So bleibt die Leitschiene 1 in einer für. das Rückhalten des Fahr-.
zeuges wirksamen Höhe, da sie nicht von sich mehr und mehr schrägstehenden
Stehern 3 zunehmend nach unten gezogen wird.
Claims (4)
1. Leiteinrichtung bestehend aus im Untergrund verankerten Stehern
(3) und Leitschienen (1),: die gegebenenfalls über defor-
·.:' mierbare Zwischenstücke (5) mittels Verbindungsschrauben (18,
19) an den Stehern/(3) befestigt sind, wobei Verbindungsschrauben
(18, 19) in der Leitschiene (1) bzw. im verformbaren
, '· ^Zwischenstück vorgesehene - Langlöcher (7) durchgreifen, die
eine schlüssellochartige "Umrißform mit einem schmäleren Ab-
. schnitt (21) und einen breiteren Abschnitt (20) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Langlöcher (7) in einem in
Gebrauchslage lotrechten; Teil der Leitschiene (1) oder des
■ Zwischenstückes (5), der wie an sich bekannt, seitlich am
Steher (3) anliegt, vorgesehen sind, und daß der breitere
Abschnitt (20) der Langlöcher (7) in Gebrauchslage unterhalb
des schmäleren Abschnittes (21) derselben angeordnet ist. .
2. Leiteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
. bei mehr als. einem Langloch (7), insbesondere bei zwei Langlöchern
(7),. diese in Gebrauchslage übereinanderliegend angeord-
■■.'■ net. sind. ■ . . .-'. \ ' ' ■■:.. . . · ·■ ..■'."· "'
3. " Leiteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der breitere Abschnitt (20) der Langlöcher (7), wie
an sich bekannt, wenigstens so groß ist wie der Kopf der Verbindungsschrauben
(18, 19) . .
;
4. Leiteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis .3, dadurch
gekennzeichnet, daß der schmälere Abschnitt (21) der Langlöcher
(7) , wie an sich bekannt, wenigstens so breit ist wie der Durchmesser der Verbindüngsschrauben (18, 19), jedoch kleiner
ist als der Kopf der Verbindungsschrauben (18, 19).
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| DE (1) | DE29801801U1 (de) |
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1998
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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Effective date: 19980430 |
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