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DE2702642A1 - Segelbrett - Google Patents

Segelbrett

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Publication number
DE2702642A1
DE2702642A1 DE19772702642 DE2702642A DE2702642A1 DE 2702642 A1 DE2702642 A1 DE 2702642A1 DE 19772702642 DE19772702642 DE 19772702642 DE 2702642 A DE2702642 A DE 2702642A DE 2702642 A1 DE2702642 A1 DE 2702642A1
Authority
DE
Germany
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tree
sail
mast
rig
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772702642
Other languages
English (en)
Other versions
DE2702642C3 (de
DE2702642B2 (de
Inventor
Lothar Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kolbus Kunststoffwerk & Co
Original Assignee
Kolbus Kunststoffwerk & Co
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Publication date
Application filed by Kolbus Kunststoffwerk & Co filed Critical Kolbus Kunststoffwerk & Co
Priority to DE2702642A priority Critical patent/DE2702642C3/de
Priority to SE7800130A priority patent/SE7800130L/xx
Priority to CH14678A priority patent/CH627412A5/de
Priority to NL7800337A priority patent/NL7800337A/xx
Priority to FR7801470A priority patent/FR2377933A1/fr
Priority to GB2640/78A priority patent/GB1564591A/en
Publication of DE2702642A1 publication Critical patent/DE2702642A1/de
Publication of DE2702642B2 publication Critical patent/DE2702642B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2702642C3 publication Critical patent/DE2702642C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/20Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing
    • B63H8/21Wishbones
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/20Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing
    • B63H8/22Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing for connecting wishbones to the mast
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/20Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing
    • B63H8/23Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing for tensioning or trimming the clew of the sail, e.g. outhaul trimmers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)
  • Wind Motors (AREA)
  • Supports For Plants (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Segelbrett mit einem über ein Gelenk allseitig dreh- und schwenkbaren Rigg/ wobei das vom Mast aufgenommene Segel einen sich am Mast abstützenden Baum trägt und über Zugelemente zwischen Mast und Baum verspannbar ist.
In der deutschen Auslegeschrift 19 14 604 wird ein Segelbrett beschrieben, dessen Rigg aus einem einteiligen Segel, aus einem über ein Gelenk mit dem Segelbrettrumpf allseitig frei dreh- und schwenkbaren Mast sowie aus einem Gabelbaum, auch Spreizgaffel genannt, zum Führen des Segelbrettes und zum Spannen des lose in der Spreizgaffel geführten Segels besteht.
Wie die Praxis gezeigt hat, kann jedoch die Funktion eines derart ausgestalteten Riggs nicht voll zufriedenstellend sein, was darauf beruht, daß sich schon bei stärkerem Wind die Gabelbäume relativ stark verformen und somit den Spannweg des Segels verkürzen. Bedingt durch die dadurch zwangsläufig auftretende übermäßige, unkontrollierte Profiltiefe des Segels verringert sich die Windaufnahmefläche beträchtlich. Auch führen die Gabelbäume zum Einschnüren des Segels und verhindern dadurch die gewünschte optimale Segelstellung. Eine solche unkontrollierte Segelverformung wirkt sich besonders nachteilig beim Regattasegeln aus, das ein exaktes, den jeweiligen Bedingungen wie Wellen- und Windverhältnisse und auch Körpergewicht der Bedienungsperson anzupassendes Trimmen des Segels voraussetzt, um erfolgreich zu sein.
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Es ist ferner ein zweiteiliges Segel bekannt, bestehend aus einem durch einen Baum getrennten und an diesen mittels Baumtaue angeschlagenen Großsegel und einem Stützsegel. Der Mast steht über eine Gelenkverbindung mit dem Segelbrett in Verbindung und dient, ebenfalls wie bei der Spreizgaffel, der Abstützung des Baumes. Auch diese Ausführungsform erweist sich als nachteilig, da sie, bedingt durch die für die Bedienung erforderlichen Luftspalte zwischen Baum und den beiden Segeln, dem einteiligen Segel in der Leistung eindeutig unterlegen ist. Gegenüber der Spreizgaffel weist sie zudem eine wesentliche schlechtere Handhabung im Führen des Riggs auf.
Wie man der deutschen Offenlegungsschrift 24 23 250 entnehmen kann, gibt es ferner ein Rigg für Windsurfer, bei dem wiederum ein allseitig frei dreh- und schwenkbarer Mast Verwendung findet, an dem sich ein über eine Baumtasche von einem einteiligen Segel getragener Baum abstützt. Das Segeltrimmen erfolgt, wie dies auch bei den eingangs geschilderten Konstruktionen der Fall ist, über Zugelemente, sogenannte Strecker. Am hinteren Ende des Baumes befinden sich Klemmelemente, die der Aufnahme von zwei Tampen zum Führen des Riggs dienen, wobei diese wiederum um einen am Mast befestigten Beschlag herumgeführt werden. Die Tampen verlaufen jeweils an einer Seite des Segels und sind an dem Beschlag in geeigneter Weise festgelegt.
Es hat sich gezeigt, daß die Handhabung auch eines derart ausgestalteten Riggs nicht voll befriedigt, insofern, als die um das Rigg herumgeführten Tampen lediglich auf Zug beanspruchbar sind, nicht jedoch die zum Steuern des Mastes notwendigen Zug- und Druckkräfte für die Drehbewegung des Riggs zu der Bedienungsperson hin und
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zurück auszuführen vermögen. Ein weiterer Nachteil eines solchen einteiligen Segels liegt im Nichterreichen der optimalen kugelförmigen Profilgebung, bedingt durch die zwangsgeführte, straffe Befestigung des Segels am Baum über die Baumtasche.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Segelbrett der eingangs genannten Gattung so auszugestalten, daß hinsichtlich Segelverformung ein exaktes Anpassen an die jeweiligen Segelbedingungen bei optimaler Handhabung des Riggs möglich ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Segel aus einem Großsegel und aus einem von diesem durch den Baum getrennten Stützsegel besteht und beide Segel in göhlschienenartiqen Führungen des Baumes einsetzbar und am hinteren Baumende einzeln über Spannelemente verspannbar sind, und daß an dem Baum seitliche Bügel zum Steuern des Riggs befestigt sind. Dabei sind Großsegel und Stützsegel untereinander in unmittelbarer Nähe des Mastes über ein Zugelement verspannbar. Vorteilhafterweise sind die Bügel ausschließlich im Bedienungsbereich des Riggs angeordnet. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dient als Lagerung des Baumes am Mast ein Kopfstück, an dem der Baum und die Bügel starr befestigt sind, wobei das Kopfstück in eine Arretierung einer sich auf dem Mast frei beweglichen Hülse einlegbar ist. Bedingt durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Riggs können Großsegel und Stützsegel jeweils getrennt getrimmt werden, und zwar kann die Verspannung mit dem hinteren Baumende beliebig gewählt werden, was eine Anpassung an die unterschiedlichen Segelbedingungen hinsichtlich Wind, Wasser und Körpergewicht zweckdienlich ist. Besonders vorteilhaft erweist sich diese optimale Trimm-Möglichkeit beim Regattasegeln. Eine Veränderung
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der Segelstellung nach dem Befestigen, wie dies bei der Spreizgaffel mit einem einteiligen Segel auftritt, wird ausgeschlossen. Es ist somit möglich, bei mittleren und starken Windverhältnissen hoch am Wind zu segeln, was einer erheblichen Leistungsverbesserung zugute kommt. Diese Riggkonstruktion läßt eine kontrollierte und damit die gewünschte, jeweils optimale Segelverformung zu, die Segelspannung bleibt voll erhalten, da Segel und Baum den gleichen Spannweg beibehalten. Nicht zuletzt trägt die göhlschienenartig ausgestaltete Baumführung für Großsegel und Stützsegel zu der gewünschten bauchigen Profilgebung der Segel bei.
Bedingt durch die Anordnung der Bügel ausschließlich im Bedienungsbereich des Riggs, d.h. zum Mastdrehpunkt hin verlagert, wird eine günstige Gewichtsverteilung des Riggs erzielt, was der Handhabung des Segelbrettes zugute kommt und auch ein ermüdungsfreies Surfen mit sich bringt.
Anhand der Zeichnungen soll die Erfindung in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel beschrieben werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Riggs, vereinfacht gezeichnet,
Fig. 2 eine Seitenansicht dazu, teilweise und vergrößert dargestellt,
Fig. 3 eine Draufsicht der Aufnahme des Baumes am Segelmast,
Fig. 4 einen Schnitt durch den göhlschienenartig ausgestalteten Baum, vergrößert dargestellt.
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Von einem mit dem Segelbrettrumpf verbundenen allseitig frei dreh- und schwenkbaren Mast 1 wird in bekannter Weise über eine Masttasche ein Segel aufgenommen, das aus einem sogenannten Großsegel 2 und aus einem unteren sogenannten Stützsegel 3 besteht. Ein Wantenspanner 4 stellt die Verbindung zwischen beiden Segeln in unmittelbarer Nähe des Mastes her.
Wie insbesondere Fig. 4 veranschaulicht, werden das untere und das obere Segel in zwei göhlschienenartigen Führungen 5a und 5b des Baumes 5 geführt und an dessen hinterem Ende, wie Fig. 2 darstellt, mittels Segelspannleinen 6, Führungsösen 7 und Belegklemmen 8 einzeln gespannt. Bedingt durch die lockere Aufnahme des Segels über diese göhlschienenartigen Führungen, läßt sich eine optimale bauchige Profilgebung erreichen.
Die Abstützung bzw. Lagerung des Baumes 5 am Mast 1 wird über ein Kopfstück 9 ausgeführt, an dessen Querverbindung 9a der Baum starr befestigt ist, wobei eine auf dem Mast frei bewegliche Hülse 10 eine Arretierung 11 trägt, in die das Kopfstück eingelegt und in der es verriegelt wird. Beidseitig des Baumes befinden sich Zugstreben 12 und 12a, die mit ihrem einen Ende fest mit dem Kopfstück und mit ihrem anderen Ende mit dem Baum ebenfalls starr verbunden sind. Zusätzlich wurde das Kopfstück mit einer Schutzkante 13 aus Gummi versehen, um Beschädigungen des Rumpfes beim Umlegen des Riggs zu verhindern.
Wie Fig. 1 zeigt, wurden die beiden Zugstreben ausschließlich im Bedienungsbereich angeordnet im Hinblick auf eine günstige Gewichtsverteilung.
Nachfolgend soll das Setzen der Segel kurz beschrieben werden:
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- JiT-
Beide Segel werden, wie eingangs erwähnt, am Mast mittels einer angenähten Masttasche in bekannter Weise gehalten. Nach dem Aufziehen des Großsegels 2 wird die Führungsbuchse 10 von unten und nachfolgend das untere, das Stützsegel 3 über den Mast gezogen. Beide Segelteile werden dann über den Wantenspanner 4 miteinander verbunden sowie unten am Mast in bekannter Weise befestigt. Daraufhin wird der Baum 5 mit den Zugstreben 12 und 12a in die Arretierung 11 der Führungsbuchse 10 eingehängt, worauf dann letztlich Groß- und Stützsegel in die göhlschienenartigen Führungen des Baumes eingesetzt und jeweils getrennt am hinteren Ende des Baumes verspannt werden.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    ί 1. !Segelbrett mit einem über ein Gelenk allseitig dreh- und schwenkbaren Rigg, wobei das vom Mast aufgenommene Segel einen sich am Mast abstützenden Baum trägt und über Zugelemente zwischen Mast und Baum verspannbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Segel aus einem Großsegel (2) und aus einem von diesem durch den Baum (5) getrennten Stützsegel (3) besteht und beide Segel in göhlschienenartigen Führungen (5a und 5b) des Baumes einsetzbar und am hinteren Baumende einzeln über Spannelemente (6,7 und 8) verspannbar sind, und daß an dem Baum seitliche Bügel (12 und 12a) zum Steuern des Riggs befestigt sind.
  2. 2. Segelbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Großsegel (2) und Stützsegel (3) untereinander in unmittelbarer Nähe des Mastes über ein Zugelement (4) ver spa nnbar s i nd.
  3. 3. Segelbrett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (12 und 12a) ausschließlich im Bedienungsbereich des Riggs angeordnet sind.
  4. 4. Segelbrett nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Lagerung des Baumes am Mast ein Kopfstück (9) dient, an dem der Baum (5) und die Bügel (12 und 12a) starr befestigt sind, wobei das Kopfstück in eine Arretierung (11) einer sich auf dem Mast frei beweglichen Hülse (10) einlegbar ist.
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    ORIGINAL INSPECTED
DE2702642A 1977-01-22 1977-01-22 Rigg für ein Segelbrett Expired DE2702642C3 (de)

Priority Applications (6)

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CH14678A CH627412A5 (en) 1977-01-22 1978-01-06 Windsurfing craft
NL7800337A NL7800337A (nl) 1977-01-22 1978-01-11 Zeilplank.
FR7801470A FR2377933A1 (fr) 1977-01-22 1978-01-19 Planche a voile
GB2640/78A GB1564591A (en) 1977-01-22 1978-01-23 Sail board

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DE2702642C3 DE2702642C3 (de) 1981-01-29

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DE (1) DE2702642C3 (de)
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NL (1) NL7800337A (de)
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