DE2734527A1 - Anlage zur behandlung mit fluessigkeiten von schlauchtextilwaren - Google Patents
Anlage zur behandlung mit fluessigkeiten von schlauchtextilwarenInfo
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Description
BESCHREIBUNG
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Behandlung mit Flüssigkeiten von Schlauchtextilwaren·
Il
Als Beispiele von Behandlungen fur welche die Anlage besonders geeignet ist, werden Mercerisation, Waschen im
allgemeinem Färben u. dgl« erwähnt« Die Erfindung wird
nachstehend insbesondere mit Bezugnahme auf Mercerisation beschrieben* }<~·
Bekanntlich ist die Mercerisation eine chemische Behandlung, welcher die Baumwoll-, Leinen - und Hanfstoffe unterworfen
werden und die darin besteht, dass man die Halbfertigware unter Spannung mit einer alkalischen Losung imprägniert,
worauf der Stoff oder das Garn gewaschen wird, um die Soda vollständig zu entfernen· Durch die Mercerisation wird auf
Grund der quellenden Wirkung der alkalischen Substanzen die
makromolekulare Struktur der Fasern geöffnet, welche sich
π N
aufblähen und abrunden und auf diese Weise glänzend und
fur eine gleichmassige Aufnahme einer Färbung befähigt
werden. 809807/0598
2 7 3 4 b 2
Insbesondere wurden fur die vorliegende Erfindung interessanten Stpffe bereits Mercerisationsanlagen ent>-wiekelt, die über verschiedenartige Organe verfugen, um
dem Stoff die notige Spannung mitzuteilen, und die Wannen
zum Imprägnieren mit Soda, Waschwannen und Spulwannen aufweisen, durch welche der Stoff aufeinanderfolgend
gefuhrt wird· Diese Anlagen haben eine vorwiegend horizontale
Ausdehnung und beanspruchen viel Platz, auf dem hintereinander die verschiedenen Behandlungsstationen verteilt
sind« Insbesondere sind, wie bereits erwähnt wurde, hintereinander angeordnete Wannen vorgesehen·
Die derzeit bestehenden Anlagen sind alle zur Mercerisierung von flachen oder offenen Stoffen konstruiert· Wenn
eine Schlauchtextilware mercerisiert werden soll, so
besteht zum derzeitigen Stand der Technik die einzige
η
Möglichkeit darin, den Stoff aufzuschneiden, zu mercerisieren
Möglichkeit darin, den Stoff aufzuschneiden, zu mercerisieren
und nachher wieder zusammenzunähen, um neuerlich das
Schlauchgebilde zu erhalten.
Es ist offensichtlich, dass sich eine solche Yerfaljrensweise ausserst nachteilig auf die Qualität des Stoffes
auswirkt, da eine ursprunglich ohne Naht erzeugte Schlauch-
ware nach der Mercerisation eine Längsnaht aufweist die,
abgesehen von all den Nachteilen, zu welchen eine solche Naht an sich Anlass gibt, die Einheit des Stoffes unterbricht·
textilwaren nicht durchgeführt, was negative Folgen hin-
N N
sichtlich der Möglichkeit eines guten Gelingens der Färbung
der Schlauchware hat« In Anbetracht dieser Sachlage wurde
die Notwendigkeit erkannt, eine Mercerisationsanlage zu
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entwickeln, die in neuer und besonders origineller Weise konstruiert ist ,und mit welcher die vorerwähnten Nachteile
vermieden werden, d.h., welche befähigt ist, Schlauchtextilwaren zu mercerisieren, ohne dabei in irgendeiner Weise die
n ν η »
Homogenitat derselben zu beeinträchtigen. Ahnliche Überlegungen
sind auch fur andere Flüssigkeitsbehandlungen von Schlauch-
n.
textilwaren gültig.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Anlage
Il
die in der Lage ist, eine einwandfreie Flussigkeitsbehandlung
der Schlauchtextilwaren beliebigen Durchmessers bei erhöhtem Arbeitsrhythmus und ohne dabei in die Ware derart einzugreifen
N Il
dass deren Zusammenhang beeinträchtigt werden konnte, zu
ermöglichen.
Im Rahmen der erwähnten Aufgabe ist weiter ein Ziel der
Erfindung die Schaffung einer Anlage, deren Plajzbedarf auf dem Boden äusserst gering ist und bei deren Aufstellung
folglich die Installation anderer Einrichtungen möglich ist.
Nicht zuletzt ist im Rahmen der genannten Aufgabe ein Ziel
M }
der Erfindung die Schaffung einer Flussigkeitsbehandlungsanlage, welche in besonders wirksamer und vollständiger
Weise das Wasch- und Spulwasser ausnutzt, so dass dabei
It
wesentliche Einsparungen erzielt werden kennen.
Die erwähnte Aufgabe und die angegebenen Ziele werden im
wesentlichen mit der erfindungsgemassen Anlage zur Behandlung mit Flüssigkeiten von Schlauchtextilwaren mit einer ersten
Station zurlmpragaierung der Ware mit einer Flüssigkeit,
einer zweiten Station fur die Spannung der imprägniert en
Ware, in welcher Wasch- und Spuleinrichtungen für die ge-
spannte und mit der besagten Flüssigkeit imprägnierte Ware
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vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite
Station zumindest eine Gestellkonstruktion, Bestandteile
M w
die einen Durchgang fur die Ware, bestimmen, Forderungen fur die Beförderung der Ware durch den besagten Durchgang,
zumindest ein Paar Spannelemente die gleitbar in entgegen* gesetzten Stellen in der den besagten Durchgang durchquerende Schlauchware angeordnet sind, von dem Gestell
getragene Halterungen fur die Spannelement wobei diese Halterungen ausserhalb der Schlauchware angeordnet sind
um entgegengesetzte Teile der Schlauchware entgegen der
Spannelemente in entgegengesetzten Richtungen zu drucken, sowie Einstellelemente welche befähigt sind die Spannelemente
zueinander und auseinander zu bewegen um die Spannung der Schlauchware in der Richtung der Breite zu regeln*
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind deutlicher der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausfuhrungsform
einer erfindungsgemassen Anlage unter Hinweis auf beiliegende Zeichnungen zu entnehmen*
Es zeigen:
tr·
Fig· 1 die erfindungsgemasse Anlage im Gesamtaufbau
in schematischer Vorderansicht;
gemass Fig« 1 in Vorderansicht und im Schnitt;
Fig· 4 eine Grundrissdarstellung einer Einzelheit der vorhergehenden Zeichnungsfiguren·
Gemass der Zeichnung und insbesondere gemass Fig· 1 weist
die Mercerisationsanlage eine erste Station mit einer
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Impragnierwanne 1, in welcher die Schlauchtextilware 2 mit
Atznatron imprägniert wird, mit einer Quetschvorrichtung 3»
die aus zwei gegenüberliegenden rotierenden Zylindern
besteht und, welche das in der Schlauchware nach dem Eintauchen
I· Il N H
in die Impragnierwanne 1 vorhandene überschüssige Atznatron
auspresst, mit einer Sammelrutsche 4, in welcher die Ware einfach wandert und die derart angeordnet und dimensioniert
ist, dass der Ware in Abhängigkeit von ihrer Vorschubge-
I· W
schwindigkeit die notige Zeit zur Herbeiführung der Reaktion
zwischen Ware und Atznatron gegeben wird, und schliosslich
eine zweite Station die als Mercerisationsstation 5 bezeichnet
ist, in welcher die Schlauchtextilware gestreckt wird wahrend
Atznatron noch immer auf die Ware wirkt, und dann gewaschen wird·
In der Impragnierwanne 1, der Abquetschvorrichtung 3 und der
Sammelrutsche 4 wird die Schlauchware 2 in der bei flacher Ware üblichen Weise behandelt* Dabei sind, wie die Zeichnung
zeigt, Mitnehmerwalzen vorgesehen, welche die Schlauchware 2 zusammenpressen und so zu einem im wesentlichen zwei—
dimensionalen Gebilde machen«
Die Mercerisationsstation 5(in den Abb. 2 und 3 ist die Ware
2 durchsichtig gezeigt um besser die Einzelheiten der Station veranschauli sehen zu können) bildet hingegen das
•I
wesentliche Element der erfindungsgemassen Anlage« Sie
besteht (Pig. 2 und 3) aus einer Halterungskonstruktion 6 von im wesentlichen der Form eines Turmes d.h. sie. erstreckt
sich vorwiegend in vertikale Richtung. Elemente der Halterungskonstruktion bestimmen einen Durchgang durch
welchen im Inneren des Turmes 6 die Schlauchware 2 lauft, die von unten nach oben von Vorschuborganen bewegt wird« Diese
Elemente bestehen aus entgegengesetzt angeordneten Walzen 7a
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an der Basis und 7b am Oberende· Auch diese Walzen flachen den Warenschlauch ab* und erteilen ihm eine im wesentlichen
zweidimensional Form. Zwischen den Basiswalzen 7a und den
Walzen 7b am Oberende ist eine im wesentlichen pilzformige Waschkammer 8, die von Seitenwanden 81 begrenzt ist ,vorgesehen»
Diese Waschkammer 8 weist eine obere schuchtelartige
Erweiterung auf, in welcher aus3er den oberen Walzen 7b auch
Spruhdusen 9 enthalten sind, welche die Schlauchware mit Warmwasser besprühen* Sie Spruhdusen 9 sind durch Rohre 9*
bestimmt, die der Ware auf beiden Seiten zugekehrt sind, und
η μ
die mit dusenartigen Querlockern versehen sind, die über
jedes Rohr mit Abstanden verteilt sind und den Strahl in Gegenstrom-Richtung spritzen die zum Gewebe geneigt ist·
Die Rohre 91 sind an ein Sammelrohr angeschlossen, welches
mit dem unten beschriebenen Rohr 13 in Verbindung steht· Im unteren Teil hingegen ist der Querschnitt der Waschkammer
Il
8 herabgesetzt und unregelmassig so dass sie praktisch eng am
Warenschlauch anliegt· Dieser herabgesetzte Querschnittsteil
ist mit konvergenten und divergenten Piachen derart geformt,
η η
dass das von den Düsen 9 ausgespruhte Warmwasser von den
Wanden der Kammer zurückprallt und oftmals auf denιWarenschlauch
auftrifft*Nachdem der Warenschlauch im Gegenstrom
gewaschen wurde gelangt das Waschwasser auf Grund der Schwerkraft in die an der Basis des Turires 6 vorgesehene Sammel-
Il
wanne 10· Diese Sammelwanne steht über ein Filter 11 mit einer
vertikale Rohrleitung 13 das Waschwasser zu den Düsen 9
ruckfuhrt·
Es ist zu beachten, dass oberhalb der Düsen 9 Spritzrohre
vorgesehen sind, welche den sich nach oben bewegenden Waren-
schlauch mit aus einem Behalter 15 kommendem reinem Warmwasser
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berieseln« Das aus dem Behalter 15 stammende Warmwasser hat
H J
praktisch die Punktion von Spülwasser und fliesst ebenfalls
η η
im Gegenstrom in die Sammelwanne 10· Das überschüssige
ν ti , η
Wasser in der Wanne 10 lauft über ein Überlaufrohr 16 ab»
Zugleich mit dem Waschen und dem Spulen im Gegenstrom im Turm 6 erfolgt auch ein Strecken oder Spannen der Schlauchware
2 in der Zone zwischen den Walzen 7a an der Basis und
Il ~~
7b am Oberende, wie unten naher beschrieben ist. Wie
~" Il
insbesondere die Pig· 3 zeigt, lauft dabei der Warenschlauch unmittelbar nach dem Durchlauf durch die Basiswalzen 7a auf
profilierten Teilen, die aus mit 17 bezeichneten im wesent-
It
liehen stangenformigen Elementen bestehen, die nachstehend
im einzelnen beschrieben sein werden· Im dargestellten Ausfuhrungsbeispiel
sind zwei Stangen 17 vorgesehen und gegenüberliegend und symmetrisch in bezug auf die Vorschublinie
der Schlauchware angeordnet, wobei die Stangen einen schragen Einlaufabschnitt 17a und einen geraden Abschnitt 17b aufweisen«
Die beiden geraden Abschnitte 17b sind im wesentlichen parallel oder zueinander schwach in der Richtuig des oberen
Teiles des Turmes 6 konvergierend, um die Reibungepr herabzusetzen,
welche zwischen der Ware und den Stangen mit der
Bewegung der Ware gegen das Oberende des Turmes 6 grosser werden, weil die Ware auf ihrem Wog nach oben immer mehr
von Atznatron gereinigt und dadurch weniger rutschig wird«
M Il
Die Stangenformigen Elemente 17 sind der turmformigen Halterungskonstruktion 6 über teilweise in Fig« 4 sichtbare
Halterungsorgane 18 zugeordnet. Jedes der Halterungsorgane (im gezeigten Fall sind zwei Halterungsorgane vorgesehen, die
im Abstand zueinander und in der Nahe der Enden der geraden Abschnitte 17b der Stangen angeordnet sind) weist eine Regel-
schraube 19 und zwei Fuhrungen 20 auf, welche parallel
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zueinander den Turm 6 in Querrichtung durchsetzen und von der Turmkonstruktion getragen sind. Von aussen ermöglicht ein
Handrad 21 die manuelle Betätigung der Regelschraube 19·
Letztere besteht aus zwei entgegengesetzten Gewinden, die im Bereich ihrer Mittelzone enden· Im Bereich eines jeden
Il It
Stangenelementes 17 stutzen die Fuhrungen 20 und die Regelschraube
19 eine Halterung 22 ab die eine Muffenartige Ausbildung 20· die mit den Führungen 20 gleitbar zusammenarbeitet
und eine Schraubenmittelausbildung 191 die in die Einstellschraube
19 eingeschraubt ist, aufweist. Die Halterung 22 ist
Il
mit einem Bugelteil 22a versehen, welcher in im wesentlichen gegenüberliegenden Stellungen zwei Rollen 23 tragt, welche
Il
gegenwirkend verschiebbar an einem dazugehörigen Stangenelement
17 angreifen« Es ist zu beachten, dass der auf die
Il
gedehnte Schlauchware 2 ausgeübte Zug (Fig· 4) durch die
Blockierungswirkung der Rollen 23 ausgeglichen wird, welche auf die Stangenelemente 17 unter Zwischenschaltung der
Schlauchware 2 wirken, ohne dabei den Lauf desselben zu behindern*
Die Abstutzung in W.rtikalrichtung der Stangen 17 wird durch
die von unten nach oben gerichtete Mitnahmewirkung'der Schlauch-
ware gewahrleistet· Die Stangen 17 werden nur in ihrer
spontanen Bewegung nach oben durch die Entgegenwirkung der oberen Walzen 7b behindert* Es ist zu beachten dass die Regsl-
It
schrauben 19 und die Fuhrungen 20 parallel zu den Walzen 7a
und 7b verlaufen*
Erfindungsgemass ist vorgesehen, dass die Basiswalzen 7a und die Walzen 7b am Oberende durch separate gleichstrom Elektro-
motoren M-) und M2 betätigt werden, welche potentiell den
Walzen unterschiedliche Winkelgeschwindigkeiten mitteilen,
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u.zw. den oberen Walzen 7b eine grossere Winkelgeschwindigkeit
als den Basiswalzen 7a· Daraus resultiert eine*Spannung des
Il
Warenschlauches 2 auch in Längsrichtung.
Z.B. der Motor KL kann in bekannter Weise durch einen Potentiometer derart geregelt werden, dass den Oberwalzen
eine Ttof angsges chwindigkeit von Z.B. 31 m/min und dem Motor M.J kann derart geregelt werden, dass in derselben Weise den
Walzen 7a eine Umfangsgeschwindigkeit von Z.B. 30 m/min ver-
leiht wird, wobei die Gesdrcindigkeitsdifferenz eine genugende
Il Il
Spannung in der Längsrichtung auf die Ware ausübt.
Nach der Mercerisationsstation 5 gelangt die gestreckte,
Il
gewaschene, gespulte und von den oberen Walzen 7b abgequetschte Schlauchware 2 zu einem in Pig. 1 angedeuteten normalen
Auslass.
In der Folge wird die Punktionsweise der erfindungsgeraassen
Anlage erläutert.
Il
Die Schlauchware 2 taucht zuerst in die Impragnierwanne 1
V" " Il
ein und gelangt sodann zu den Quetschwalzen 3, wo das über—
Il "
schussige Atznatron abgequetscht wird. Das verbleibende
11 Il
Atznatron reagiert mit den Pasern des Stoffes, der währenddessen
die Sammelrutsche 4 durchläuft, an deren Ende die nach wie vor abgeflachte Schlauchware in die Mercerisations-
Il
stufe 5 einlauft,die aussen durch den Turm 6 gebildet wird.
Der Stoffschlauch lauft in der Nahe der Basis des Turmes 6
ein und wird sofort durch die Basiswalzen 7a zusammengedruckt
•I
und sodann bis zu den oberen Walzen 7b befordert, im Bereich
Il
welcher der Stoff den Turm 6 verlasst. Zwischen den Basiswalzen 7a und den Walzen am Oberende 7b wird der Waren-
Il
schlauch gestreckt und gespannt sowie gewaschen und gespult
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Das Strecken erfolgt sowohl durch die Wirkung der Stangenelemente 17 als auch durch die Walzen 7a,7b. I&e Stangen
17 erweitern den Stoffschlauch ' in Querrichtung parallel
zu den Walzen 7 und werden in das Innere des Schlauches ein-
gefuhrt, so dass sie dessen Bewegung nicht behindern· Am
Anfang, nach dem ein Anfangsteil der Schlauchware zwischen den Walzen 7a gefuhrt wurde, werden die Stangen 17 gegeneinander
bewegt und in das offene Ende dieses Anfangsteile3
Il
der Schlauchware eingeführt. Die Ware wird dann in die Spalt
•I
zwischen den oberen Walzen 7b gefuhrt, die Stangen 17 werden
durch Einwirkung auf die Regelschraube auseinanderbewegt und
die erwünschte Querspannung wird der Ware verleiht.Die Vorrichtung ist dann fur ein kontinuierliches Arbeiten
bereit« Die Stangen 17 werden in sehr einfacher und wirkearaer
Weise durch Halterungsorgane 18 in ihrer Lage gehalten, welche
von aussen auf den Warenschlauch ratschend anliegend entgegen»
Il
wirken, welche Wirkung in Abhängigkeit von der Art des Stoffes
und den Bearbeitungserfordernissen regelbar ist· Wie die Fig#4
zeigt, arbeiten die Halterungsorgane 18 mit der Schlauchware
Il
2 in dem Sinne zusammen, dass sie die Stangen 17 abstutzen,
Il
wobei es tatsächlich nur die Schlauchware 2 ist, welche die
Stangenelemente 17 gegen die Walzen 17b am Oberende druckt
und ar.gehoben halt«
Das Waschen und Spulen des Stoffes erfolgt vorzugsweise im Gegenstrom und auf dem noch gespannten Stoff« Das Waschen
wird von den Düsen 9 mit von der Pumpe 12 im Kreislauf ge-
fuhrtem Wasser bewirkt, wobei din Pumpe das Wasser aus einer
Sammelwanne 10 an der Basis des Turmes 6 ansaugt« Die
Spulung erfolgt hingegen durch die Spritzrohre 14 mit
frischem Warmwasser·
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Das im Turm 6 durchgeführte Waschen im Gegenstrom ist
dadurch besonders wirksam, dass das Waschwasser vertikal in einer Waschkammer 8 nach unten läuft, die derart bemessen und
geformt ist, dass das Wasser selbst in seiner Wirbelbewegung dauernd auf die gespannte Schlauchware auftrifft und von
dieser abprallt. Es ist zu betonen, dass die Walzen 7a und 7b an der Basis bzw. am Oberende des Turmes 6 die dreifache
Punktion von Fuhrungswalzen, Quetschwalzen und Spannelementen
für den Warenschlauch in Längsrichtung haben, da, nachdem eine Steuerung vorgesehen ist, die bestrebt ist, den
Walzen eine unterschiedliche Winkelgeschwindigkeit mitzu-
Il
teilen, wobei die der oberen Walzen 7b grosser ist, der Warenschlauch in seiner Laufrichtung gut gespannt bleibt»
Durch die Erfindung wird die eingangs gestellte Aufgabe gelost,
Il
wobei gleichzeitig die erwähnten Ziele erreicht werden.
Insbesondere wird eine Kercerisationsanlage geschaffen, die
•I
sich perfekt zur Behandlung von Textilwarenschlauche unter Wahrung von deren Zusammenhang eigriet. Weiters wird eine
wirksame Breithaltevorrichtung für die Stoffe und eine hinsichtlich Punktionsweise und Platzaufwand sowie reduzierten
Wasserverbrauch äusserst vorteilhafte Gegenstromwasche
vorgeschlagen. Tatsächlich besitzt die Mercerisationsanlage
5 gemass der Erfindung einen sehr kleinen Querschnitt auf dem
Boden, und das verwendete Waschwasser wird grosstensteils
im Kreislauf geführt. Die eigenartige Form der Waschkammer
η η
verlängert und unterstutzt die Wirkung der Waschflüssigkeit
M Il
über eine lange Strecke, die weit über die Zone im Bereich
•I
der Spritzdusen 9 hinausreicht.
Il
Die angegebenen Vorteile der erfindungsgemassen Anlage werden
trotz einfacher und von der einschlagigen Industrie leicht
durchfuhrbaren Konstruktion erreicht.
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Die vorstehend beschriebene erf indungsgernasse .Anlage kann in
η !
vieler Hinsicht abgeändert und variiert werden, ohne dadurch
M H
den Erfindungsrahmen zu überschreite, Ausserdem können
alle Einzelteile durch andere technisch äquivalente Teile ersetzt und in der Praxis die angewendeten Materialien und
Il
Abmessungen, je nach den Erfordernissen, beliebig gewählt
werden, ohne dadurch die Erfindung zu verlassen.
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Claims (8)
1. Anlage zur Behandlung mit Flüssigkeiten von Schlauch-
textilwaren mit einer ersten Station zur Imprägnierung
N Π
der Ware mit einer Flüssigkeit, einer zweiten Station fur
die Spannung der imprägnierten Wars, in welcher Wasch-und
H Il
Spuleinrichtungen fur die gespannte und mit der besagten
Flüssigkeit imprägnierte Ware vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Station zumindest eine Gestellkonstruktion (6), Bestandteile (8,8·) die einen
η ι·
Durchgang fur die Ware (2), bestimmen, Forderungen (7a,7b)
fur die Beförderung der Ware (2) durch den besagten Durchgang,
zumindest ein Paar Spannelemente (17)die gleitbar in entgegengesetzten Stellen in der den besagten Durchgang durchquerende Schlauchware angeordnet sind, von dem Gestell (6)
getragene Halterungen (22,23) fur die Spannelement (17), wobei diese Halterungen (22,23) ausserhalb der Schlauchware
(2) angeordnet sind um entgegengesetzte Teile der Schlauchware entgegen der Spannelemente in entgegengesetzten
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ORIGINAL INSPECTED
Richtungen zu drucken, sowie Einstellelemente (19) welche
w t
befähigt sind die ,Spannelemente (17) zueinander und auseinander
zu bewegen um die Spannung der Schlauchware (2) in der Richtung der Breite zu regeln.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Halterungskonstruktion (6) im wesentlichen turmartig
ausgebildet ist und die Wasch- und Spuleinrichtungen Spritzdusen (9) und Spritzrohre (14) aufweisen, die in der
Nahe des Oberendes des Turmes selbst angeordnet sind, so dass die durch die Vorschuborgane (7a, 7b) nach oben bewegte
Schlauchware gewaschen und sodann gespult wird.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlauchware im Turm (6) in einer sich vertikal erstreckenden
Waschkammer (8) lauft, die derart geformt ist,
dass der Wasserfluss in enger Berührung mit der Ware selbst
gehalten wird.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Wascheinrichtungen eine Vielzahl von Düsen (9)" aufweisen,
die derart angeordnet sind, dass die Wasserstrahlen gegen die Schlauchware im Bereich des Endteiles der Zone,
in welcher die Ware auf die Breithalteinrichtungen (17) auftrifft, auftreffen, und dass an der Basis des Turmes (6)
eine Auffangwanne (10) fur das Wasser und eine Pumpe (12),
die befähigt ist, das in der Wanne aufgefangene Wasser zu
W W N
den Susen (9) im Kreislauf ruckzufuhren, vorgesehen sind.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Turm (6) unmittelbar oberhalb der erwähnten Düsen
mit einem Wasser gespeiste Spritzrohre (14) die fur die
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Spulung der Ware sorgen, vorgesehen sind, und dass die Auf-
H t Il
fangwanne (10) mj.t, einem überlauf abfluss (16) fur das
aufgefangene Wasser versehen ist, das andauernd durch das
reine Spulwasser vermehrt und erneuert wird.
6. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Il
Breithalteelemente (17) aus zwei stangenformigen, im wesentlichen parallelen und vertikalen Elementen bestehen,
η η
von denen jedes einen schräg gegen das gegenüberliegende
Stangenelement umgebogenen Einlaufabschnitt (17a) aufweist.
7· Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane gegenwirkend an den Breithalteelementen (17)
über direkt gegen die die Breithalteelemente selbst bedeckende
Ware (2) anliegenden Rollen (23) angreifen, wobei die Rollen (23) durch Regelschrauben (19) regelbaren Halterungen (22)
zugeordnet sind.
8. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Vorschubeinrichtungen aus Mitnehmerrollen (7a,7b) bestehen, die an den Enden der Zone der Schlauchware, die imrBereich
der Breithalteelemente (17) liegt, angeordnet sind und potentiell mit untereinander verschiedenen Geschwindigkeiten
rotieren, so dass die Schlauchware auch in der Lange gespannt
wird·
Dipl.-Ing 809807/0598 Patentanwalt
Applications Claiming Priority (1)
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| IT26214/76A IT1078779B (it) | 1976-08-11 | 1976-08-11 | Impianto di mercerizzazione per tessuti tubolari |
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|---|---|
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