DE2734328A1 - Mikrofilmbildvorrichtung - Google Patents
MikrofilmbildvorrichtungInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
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Description
29. Juli 1977 PH 11 860
6800 McCormick Road, Chicago, Illinois 60645, USA
Die Erfindung betrifft eine Mikrofilmbildvorrichtung und insbesondere eine mit photo graphischen Bildern arbeitende
Vorrichtung, die eine Filmrolle mit einer Vielzahl von darauf aufgenommenen Mikrofilmbildern transportieren kann.
Unter einer mit photographischen Bildern arbeitenden Vorrichtung wird dabei irgendein Gerät verstanden, das mit
den Bildern arbeiten kann, die durch den erfindungsgemäßen Aufbau ausgewählt und projiziert werden können. Dieses Gerät
kann beispielsweise ein Mikrofilmprojektor, ein Mikrofilmlesegerät, ein Mikrofilmvergrößerungsgerät oder ähnliches
sein.
Ein Mikrofilm oder Mikroplanfilm ist ein bekanntes photographisches Hilfsmittel mit einer Vielzahl von aus herkömmlichen Mikrophotographien bestehenden Bildern in einer recht-
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ΤΪΙΪΓΟΗ (CIO) 2113 Si
TZLEX 0S-S9 38O
I· MONAPAT
winkligen Gruppierung auf einem schmalen Planfilm. Gewohnlich
ähnelt der Film etwa einer Karteikarte mit einer Größe
von annähernd 105 mm χ 14& mm. In herkömmlicher Veise werden
diese Karten einzeln von der Bedienungsperson gehalten, gehandhabt oder bewegt. Sie können daher verloren gehen, beschädigt
werden, zerstört werden oder durcheinander gebracht werden.
Manchmal enthält ein Mikroplanfilm eine Information, die fortlaufend
auf den neuesten Stand gebracht werden muß, da die aufgezeichnete Information veraltet oder überholt ist. Venn
eine große Kartei von Mikroplanfilmen fortlaufend auf den neuesten Stand gebracht werden muß, sind ein beträchtlicher
Zeit- und Arbeitsaufwand erforderlich, und werden oft Fehler beim Einordnen der Planfilme gemacht. Weiterhin entstehen Kosten
beim Kopieren und Handhaben der einzelnen Planfilme, die nicht auftreten, wenn Filmrollen kopiert oder gehandhabt werden.
Ein weiteres Problem konzentriert sich um die Überwachung einer Mikrofilmkartei. Oft treten Umstände auf, unter denen beispielsweise
eine Firma eine neue Ausgabe des Mikroplanfilmes mit der Sicherheit ausgeben will, daß er durch die Benutzer an vielen
weit verstreuten Orten richtig eingeordnet und verwandt wird. Es kann auch passieren, daß die Firma eine unberechtigte Entnahme
eines einzelnen Mikroplanfilms aus der Kartei der Firma
ausschließen will. Auf einigen der Mikrofilme kann eine vertrauliche Information aufgezeichnet sein und es kann vorkommen,
daß die Firma nicht will, daß diese Mikroplanfilme ohne weiteres zum Kopieren zur Verfügung stehen.
Als ein weiterer Punkt ist das gegenwärtige Verhalten des Verbrauchers in Betracht zu ziehen. In üblicher Veise hat ein
Service-Mann oder jemand, der Reparaturen durchführt, eine Anzahl sehr großer Bücher, die Bilder der Anlagen und Vorrich-
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tungen and lange Listen der Bauteile enthalten. Venn diese
Bucher auf einem Mikroplanfilm wiedergegeben werden, sollte
der Mikroplanfilm derart angeordnet sein, daß der Service-Mann oder derjenige, der die Reparaturen ausfuhrt, im wesentlichen seinem bisherigen Verhaltensmuster folgen kann, das er
dann an den Tag legt, wenn er seine Bücher verwendet.
Diese Probleme werden erfindungsgemäß durch eine Mikrofilmbildvorrichtung gelost, bei der alle Bilder auf eine Filmrolle aufgenommen sind. Diese mit photographischen Bildern
arbeitende Torrichtung zeichnet sich durch einen automatischen Abruf aus, so daß irgendein gegebener photo graphischer Bildbereich auf das Drücken eines Knopfes oder die Betätigung eines
anderen geeigneten Schalters hin ausgewählt und projiziert werden kann. Ein Mikroprozessor liefert die logische Steuerung zum
automatischen Steuern der Bewegung einer Filmtransporteinrichtung, um einen gewählten photographischen Bildbereich im Sichtfeld anzuordnen, wo er ortsfest gehalten wird, während ein Objektiv bewegt wird, um ein auf dem photographischen Bildbereich
ausgewähltes Bild zu projizieren. Eine manuelle Hilfseinrichtung gibt dem Benutzer die Möglichkeit, auf die auf dem
Film aufgezeichnete Information selbst dann zurückzugreifen, wenn das Auswahlsystem fehlerhaft gearbeitet hat.
Ein besonders bevorzugter Gedanke der Erfindung besteht in einer elektronisch gesteuerten, mit photographischen Bildern
arbeitenden Vorrichtung, die so ausgebildet ist, daß sie eine Bolle eines Mikrofilmes transportiert, auf den alle Bilder in
getrennten photo graphischen Bildbereichen aufgenommen sind, wobei jeder Bildbereich ein Mikroplanfilmformat hat. Die mit
photographischen Bildern arbeitende Vorrichtung zeichnet sich durch einen automatischen Abruf aus, so daß jeder gegebene
photographische Bildbereich auf das Drucken eines Knopfes und/ oder die Betätigung eines Drehschalters ausgewählt und projiziert werden kann. Entlang des Bandes des Filmes ist ein spe-
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-/- 273Λ328
zieller Strichcode gedruckt, der in Verbindung mit einer geschlossenen Filmsteuereinrichtung verwandt wird, damit eine
präzise taktgesteuerte Synchronisierung zwischen dem Filmtransport und dem Lesen des Codes nicht mehr notwendig ist.
Vorzugsweise wird der Strichcode durch optoelektronische Sensoren gelesen. Sie elektronische Steuerung spricht daraufhin
an und bringt ein gewähltes photographisches Bild auf dem Mikrofilm genau in ein Sicht feld. Während der Filmtransport
angehalten wird, kann danach irgendein beliebiges Bild auf dem Mikrofilm durch eine von Hand aus erfolgende Bewegung
einer einfachen Stelleinrichtung für das Objektiv, die klein, kompakt und leicht zu bewegen ist, zur Projektion ausgewählt
werden. Erforderlichenfalls kann das Lesegerät auch von Hand aus bedient werden, so daß die automatischen Steuerungen umgangen werden können.
Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung bevorzugte
Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert:
Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen, mit photographischen Bildern auf einer Mikrofilmrolle arbeitenden
Vorrichtung.
Figur 2 zeigt schematisch die Auslegung eines Streifens der Filmrolle mit einer Vielzahl von photographischen
Bildbereichen, wobei auf (jeden Bildbereich Bilder in einer orthogonalen Gruppierung mit einem speziellen
Strichcode aufgezeichnet sind, der am Band des Filmes entlang aufgedruckt ist, und in der Nähe des photographischen Bildbereiches vorgesehen ist, den er identifiziert.
Figur 3 zeigt das Beispiel eines Strichcodes, der zum Identifizieren jedes photo graphischen Bildbereichee auf der
Filmrolle verwandt wird.
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Figur 4 zeigt in einer graphischen Darstellung, wie der
Strichcode gelesen wird.
Figur 5 und Figur 6 zeigen in einer graphischen Sarstellung
die Transportbewegung, wenn der Film transportiert, aufgespult und anschließend angehalten wird.
Figur 7 zeigt das Blockschaltbild einer elektronischen Einrichtung
zur Steuerung des in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Figur 8 zeigt das logische Schaltbild einer Steuerschaltung, die zur Ausführung des Blockschaltbildes von Figur 7
verwandt wird.
Figur 9 zeigt in einer graphischen Darstellung, in der die Geschwindigkeit
gegenüber dem Drehmoment auftragen ist, wie der Film ohne Spannungsverlust beschleunigt wird.
Figur 10 zeigt eine graphische Darstellung zur Erläuterung, wie die Spannung im Film beibehalten wird.
Figur 11 zeigt schematisch, wie die Filmrolle transportiert wird.
Figur 12 zeigt in einer Seitenansicht längs der Linie 12-12 in Figur 11, wie sich der Film zwischen zwei Flachgläsern
bewegt.
Figur 13 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Halterung für das Objektiv und die Lichtquelle zum Auswählen
und Anzeigen eines beliebigen Bildes auf einem gegebenen photographischen Bildbereich.
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Figur 14· zeigt die für die in Figur 13 dargestellte Einrichtung
verwandte Einrichtung zum Scharfeinstellen des Objektivs.
Figur 15 zeigt schematisch und graphisch, wie ein gegebenes
Bild auf einem photographischen Bildbereich auf den Schirm der mit photographischen Bildern arbeitenden
Vorrichtung projiziert wird.
Figur 16 zeigt eine Reihe von drei graphischen Darstellungen,
die weiter zeigen, wie die Bilder von Figur 15 auf
den Schirm der mit photographischen Bildern arbeitenden Vorrichtung projiziert werden.
Die mit photographischen Bildern arbeitende Vorrichtung umfaßt grob eine Haube 50, eine Filmtransporteinrichtung 51 und ein
Bedienungspult 52. Die Haube 50 enthält einen von hinten beleuchteten
Schirm 5^ vor einem Hohlraum, der groß genug ist, um einen Lichtstrahl, der das projizierte Mikrofilmbild trägt,
zu erzeugen.
Die Filmtransporteinrichtung weist, bezogen auf einen Filmtransport
in Vorwärtsrichtung, eine Abwickelrolle oder Abwickelspule 56, eine Aufwickelrolle oder Aufwickelspule 58 und einen
Materialstreifen auf, der in Form eines Filmstücks 60 dargestellt ist, der zwischen den beiden Spulen verläuft. Vorzugsweise
haben die Spulen 56, 58 Spulenkörper, Naben oder Mittelteile
mit einem Durchmesser, der so groß wie möglich ist, so daß das interne Arbeiten im Film selbst so gering wie möglich
ist. Es kann gleichfalls eine geeignete Anzahl von Führungsrollen, die bei 62, 64- dargestellt sind, vorgesehen sein, um
den Material streifen oder Film 60 glatt und gleichmäßig durch die mit photographischen Bildern arbeitende Einrichtung zu befördern.
Wenn die Materialbahn oder der Film zwischen den Rollen 62 und 64 läuft, geht er zwischen zwei flachen Glasplatten
66, 68 hindurch, die gewöhnlich Flachgläser genannt werden und
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die in einem geringen Abstand voneinander angeordnet sind, an den Film und daher die Mikrofilmbilder in einer genauen
vertikal orientierten Lage relativ zum in Figur 1 nicht dargestellten Objektiv zu halten.
Um einen Material streifen oder ein bahnförmiges Material, wie beispielsweise einen Film 60, in die in Figur 1 dargestellte,
mit photographischen Bildern arbeitende Vorrichtung einzulegen, wird das bahnformige Material oder der Streifen von der Nabe,
der Spule oder dem Mittelteil 56 abgezogen, zwischen den Flachgläsern 66, 68 hindurchgeführt und an der Nabe, der Spule oder
dem Mittelteil 58 befestigt. Sie Haben, Spulen oder Mittelteile
der Filmspulen sind intern mit einer Keilverbindung versehen, so daß sie nicht über Spindeln passen, die in den Hohlräumen
70, 72 angeordnet sind, es sei denn, daß sie richtig angeordnet sind und das Bahnmaterial, der Streifen oder der Film richtig orientiert ist.
Nicht dargestellte Abdeckplatten können dazu vorgesehen sein,
eine unbeabsichtigte Entnahme des Filmes und das Eindringen von Staub und anderen Fremdkörpern in die Hohlräume 70, 72 zu
verhindern. Aus Sicherheitsgründen können diese Abdeckplatten durch ein abschließbares Schloß gesichert sein.
Das Bedienungspult 52 weist eine Wähleinrichtung für den photographischen Bildbereich in Form einer Anzahl von Druckknopfen
74 und in Form eines Drehschalters 76 auf. Der Drehschalter
kann gedreht werden, um ein Buch auszuwählen und die Druckknopf e können betätigt werden, um ein Kapitel im Buch auszuwählen. Bei einem großen Ersatzteillager kann beispielsweise
das Buch den Titel "Basenmäher" und das Kapitel die Überschrift "Maschinen" haben. Die Schalter 76, 74 können daher direkt mit
diesen Titeln bezeichnet werden. Auf diese Weise kann der Service-Mann oder derjenige, der Reparaturen ausführt, bei der Verwendung der mit photographischen Bildern arbeitenden Einrich-
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tung in der gewohnten Weise das Buch und das Kapitel auswählen, wie er es gewohnlich getan hat, bevor ihm der Mikrofilm
zur Verfugung stand.
Es kann eine weitere zusätzliche Steuerung, beispielsweise ein Schalter 75» vorgesehen sein, um die mit photo graphische η Bildern
arbeitende Einrichtung oder die Lampe ein- und auszuschalten oder irgendeine andere geeignete Funktion zu erfüllen.
Venn der photographische Bildbereich, der ein Buch und ein Kapitel
wiedergibt, automatisch zu einer Lese- und Betrachtungsstelle befördert ist, bleibt er dort stehen. Die Bedienungsperson
ergreift einen Handgriff 77 und bewegt ihn über einen Index, der auf die Platte 78 gedruckt ist. Wenn der Handgriff 77 einen
gewählten Punkt erreicht, erscheint der gewünschte Index auf der Platte 78 in einem Fenster 80, das dem Handgriff 77 zugeordnet
ist und wird die entsprechende Seite oder das entsprechende Bild auf dem photographischen Bildbereich des Filmes 60
auf den Schirm 54- der mit photographischen Bildern arbeitenden
Einrichtung projiziert.
Ein spezieller "plus Eins "-Druckknopf 81 ist dazu vorgesehen,
das Kapitel durch einen Vorschub des Filmtransports auszudehnen, um den nächsten photographischen Bildbereich anzuzeigen, wenn
ein Kapitel mehr als einen dieser Bildbereiche umfaßt. Wenn der Film den letzten photographischen Bildbereich in einem Kapitel
erreicht, spult sich die Filmrolle automatisch zurück, um wieder den ersten photographischen Bildbereich des gewählten Kapitels
anzuzeigen, wenn der "plus Eins "-Knopf 81 wieder gedruckt wird.
Ein Zackenrad 82 am Handgriff 77 kann gedreht werden, um das auf den Schirm 5^ projizierte Bild scharf einzustellen.
Figur 2 zeigt ein kleines Stück eines Filmes 60 und erläutert, wie die photographischen Bildbereiche auf dem Film angeordnet
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sind. Sas heißt im einzelnen, daß jeder photographische Bildbereich, beispielsweise der Bildbereich 85, irgendeine zweckmäßige Lange L und eine Breite V haben kann, die annähernd
gleich der Breite des Filmes ist, wobei passende Ränder gelassen sind. Jeder photographische Bildbereich enthält eine
Anzahl einzelner Bilder, von denen eines bei 86 zur leichten Identifizierung hervorgehoben ist. Sie Bilder auf dem photographischen Bildbereich sind in einer orthogonalen Auslegung
angeordnet. Ein passender Index oder eine Tabelle des Inhalts kann in der Nähe eines Randes jedes photographischen Bildbereichs vorgesehen sein, wie es durch eine Kreuz Schraffierung
bei 88 dargestellt ist.
In der Zeichnung ist beispielsweise bei 90 eine Markierung dargestellt, die angibt, daß die Bilder im photographischen Bildbereich 87 das Buch 6, Kapitel 9 wiedergeben, was gleichfalls
durch den Strichcode 92 angegeben wird. Ser Buchstabe A am photographischen Bildbereich 85 bedeutet, daß das Kapitel 9
so lang ist, daß es sich über mehrere photographische Bildbereiche erstreckt. Ser Benutzer erkennt, daß er auf einen anderen
photographischen Bildbereich übergehen muß und drückt den speziellen "plus Eins"-Druckknopf 81 in Figur 1, damit die mit
photographischen Bildern arbeitende Einrichtung vom photographischen Bildbereich 87 auf den photographischen Bildbereich
85 weitergeht, wo sie auf eine speziell aus einem Strich bestehende Strichcodierung 89 trifft. Wenn der "plus Eins"-Sruckknopf 81 nochmals gedruckt wird, transportiert der Transport
ein zweites Kai weiter, wobei er eine andere aus einem Strich bestehende Strichcodierung aussucht. Sieses Hai wird jedoch
eine normale Strichcodierung 91 gefunden. Sie zweite Betätigung des "plus Eins "-Druckknopfes 81 bewirkt daher, daß der
Film kurzzeitig zurückgespult wird, so daß wieder der erste photographische Bildbereich 87 des Kapitels 9 angezeigt wird.
Ser Weitertransport um einen Bildbereich auf den nächsten photographischen Bildbereich und zwar immer jeweils um einen Bildbereich kann so oft wiederholt werden, wie es erforderlich ist.
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Eine Reihe von Strichcodes, beispielsweise 89, 92, 91» ist
an einem Rand des Filmes entlang gedruckt und genau an denselben relativen Stellen in der Nähe jedes photographischen
Bildbereiches angeordnet. Wenn der Strichcode 92 beispielsweise genau durch die Filmtransporteinrichtung so in Stellung
gebracht ist, daß ein Sensor sich beispielsweise an einem Ende 93 des Codes 92 befindet, ist der photographische Bildbereich
84 genau im Sichtfeld oder im optischen Weg der mit photographischen Bildern arbeitenden Einrichtung angeordnet.
Der Aufbau und die Funktion des Strichcodes ist in Figur 3
dargestellt. In Figur 3 ist eine Anzahl (im vorliegenden Fall 9) von Punkten oder Markierungen in einer Reihe angeordnet.
Jede Binärzahl "1" ist ein breiter Punkt oder eine breite Markierung,
beispielsweise die Markierung 98, und jede Binärzahl "0" ist ein schmaler Punkt oder eine schmale Markierung, beispielsweise
die Markierung 100. Jeder breite Punkt 98 ist genau
zweimal so breit wie ein schmaler Punkt 100. Zwei Sensoren oder Wandler 104, 106 sind neben dem Rand des Filmes 60 angeordnet,
um den Strichcode zu lesen, wenn der Film in der Nähe der Sensoren vorbeigeht. Wenn beispielsweise die Punkte oder
Markierungen 98, 100 dunkle Flächenbereiche sind, die auf einen
transparenten Film aufgezeichnet sind, oder wenn die Markierungen transparente Markierungen auf einem dunklen Film sind, können
die Sensoren oder Wandler 104, 106 Lichtquellen auf einer Seite des Filmes und Photoζeilen auf der anderen Seite des Filmes
aufweisen. Die Breite des Abstandes 107 zwischen jedem Punkt oder jeder Markierung ist genau gleich der Breite eines schmalen
Punktes 100. Die Sensoren oder Wandler 104, 106 sind um eine Strecke 108 voneinander getrennt, die genau 1,5 mal so
groß wie die Breite eines schmalen Punktes oder einer schmalen Markierung 100 ist.
Erfindungsgemäß ist es vollständig gleichgültig, ob der Film von rechts nach links oder von links nach rechts läuft. Keine
Richtung ist bevorzugt. Es ist jedoch zweckmäßig, diese beiden
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Richtungen mittels eines Ausdruckes zu unterscheiden. Eine Richtung wird daher willkürlich die Vorwärtsrichtung genannt,
während die andere Richtung als die Rückwärtsrichtung bezeichnet wird. Diese willkürliche Terminologie wird _ auch dazu verwandt, die Vorwärts- und Rückwärtsmotoren zu bezeichnen, die
den Film in die beiden jeweiligen Richtungen transportieren.
Es sei darauf hingewiesen, daß der B-Sensor oder Wandler 104·
vor den Α-Sensor oder Wandler 106 auf den Strichcode 92 trifft,
wenn der PiIm in die Vorwartsrichtung läuft. Der A-Seneor trifft
zuerst auf den Strichcode, wenn der Film in die Rückwärtsrichtung läuft. Es tritt jedoch kein Problem auf, da der A-Sensor
an einer Seite eines Schieberegisters und der B-Sensor an der anderen Seite desselben Schieberegisters liegt. Durch das Schiebe*
register werden unabhängig davon, wie die Signale anliegen, dieselben Ausgangsleiter markiert.
Figur 4· zeigt graphisch, wie die Ausgangs signale der Sensoren
oder Wandler durch die zugehörigen elektronischen Steuerschaltungen interpretiert ' werden. Es besteht allerdings keine Korelation zwischen den in den Figuren 3 und 4 dargestellten Codes.
Der Sensorausgangsimpuls 109 ist ein breiter Impuls, der einem breiten Punkt oder einer breiten Markierung entspricht. Ein
schmaler Punkt oder eine schmale Markierung 100 erzeugt einen schmalen Impuls 110 und der Zwischenraum 107 zwischen den Punkten oder Markierungen wird durch schmale Zwischenräume 111 zwischen den Impulsen wiedergegeben. Die relativen Breiten der Impulse und Zwischenräume und die relative GrSSe des Abstandes
zwischen den Sensoren oder Wandlern sind in Figur 4- durch X, 2X und 1,5X wiedergegeben. Jeder Strichcode weist eine Schutzzone 112 an einem Ende auf, in der ein anderer Strichcode verboten ist. In irgendeinem Abstand hinter dem Ende dieser Schutzzone, der größer als 2Z, d.h. größer als die Breite eines breiten Punktes oder einer breiten Markierung ist, kann ein neuer
Strichcode beginnen. Ein photographischer Bildbereich muß daher keine feste Länge oder Standardlänge haben. Am anderen Ende
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des Strichcodes muß keine Schutzzone vorhanden sein, da dieser Baum durch den nächst benachbarten Strichcode geschützt ist.
Das Ausgangssignal des Sensors oder Wandlers B ist durch die Kurve B in Figur 4- dargestellt und das Ausgangssignal des
Sensors oder Vandlers A ist durch die Kurve A dargestellt. Es sei darauf hingewiesen, daß das Ausgangssignal A gleich
dem Ausgangssignal B ist, außer daß zwischen beiden Ausgangssignalen eine Verzögerung von 1,5^ besteht. Wenn die Laufrichtung des Filmes umgekehrt wird, werden die Impulse in Figur 4-B
den Impulsen in Figur 4-A nachlaufen, da der Sensor A beim Filmrücklauf vor dem Sensor B auf den Strichcode trifft.
Der Sensor oder Wandler mit verzögertem Ausgangs signal wirkt
als Taktgeber oder Abtastimpulsgeber für den Lesevorgang des vorderen oder führenden Wandlers. Dadurch ist es nicht notwendig, daß ein Taktgeber eine genaue Synchronisierung zwischen
dem Filmtransport und dem Codeleser beibehält. Im einzelnen ist die Kurve A mit Ff eilköpf en markiert, um anzuzeigen, ob
die Übergänge im Ausgangs signal des Sensors oder Wandlers A
in die positive oder negative Richtung gehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die zugehörige logische Schaltung so ausgelegt, daß sie immer dann das Ausgangs signal des
Sensors oder Wandlers B liest, wenn der Übergang des Auegangssignals des Sensors oder Wandlers A in die positive Richtung
geht, wie es beispielsweise bei 117 der Fall ist. Die Kurve B ist am linken Ende markiert, um anzuzeigen, daß die Spannungspegel die logischen Werte W1" und "0" wiedergeben.
Ersichtlich gibt die Kurve C den Zustand des Ausgangssignals des Wandlers oder Sensors B zu den Zeitpunkten wieder, zu denen in die positive Richtung gehende Übergänge im Ausgangssignal des Sensor oder Wandlers A auftreten. Das heißt, daß die
logische Schaltung das binäre Wort 101100 sieht, wie es durch arabische Zahlen unter der Kurve C dargestellt ist. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß jeder breite Impuls in der
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Kurve B der binären Zahl 1 entspricht und daß jeder schmale Impuls der binären Zahl O entspricht, ergibt sich aus Figur
4-, daß der ursprünglich durch den Sensor oder Wandler B gelesene Code durch die logische Schaltung richtig interpretiert
wird.
Der Anfang und das Ende eines Strichcodes sind durch die Kurve D wiedergegeben und werden durch die in negative Richtung gehenden übergänge im Ausgangssignal des Sensors A gesteuert.
Der erste in die negative Richtung gehende Übergang I13 in
Ausgangssignal des Sensors oder Wandlers A löst den Beginn der Codeaufnahme aus, wie es bei 114· in Kurve D dargestellt ist.
Solange der Strichcode weiter vom PiIm gelesen wird, spricht
die Steuerschaltung auf die in negative Richtung gehenden übergänge an und zählt diese Übergänge, so daß die Kurve D auf dem
hohen Pegel bleibt. Nachdem die Zahl der gezählten, in negative Richtung gehenden Übergänge einen bestimmten Wert erreicht hat,
haben die Sensoren gerade das letzte Zeichen eines Strichcodes gelesen. Beim in die negative Richtung gehenden Übergang 115«
der ein Ende eines Strichcodes angibt, kommt die Kurve D daher vom hohen Pegel auf den niedrigen Pegel, wie es bei 116 dargestellt ist. Das Ende des Codesignals 116 tritt beim sechsten,
in die negative Richtung gehenden Übergang (Kurve A) in Figur oder beim neunten übergang beim in Figur 3 dargestellten Code
auf. Da die Anzahl der Punkte oder Markierungen bei allen Strichcodes dieselbe ist, erfolgt eine Paritätsprüfung, da die
richtige Anzahl von Punkten oder Markierungen zu dem Zeitpunkt registriert sein muß, zu dem die Kurve D in die negative Richtung geht. Bei dem dargestellten Ausf Uhrungsbeispiel erfolgt
die Paritätsprüfung, wenn die Schaltung die richtige Zahl der nach unten gehenden übergänge zwischen den Flanken 114- und 116
einschließlich zählt.
Der Film wird auf eine Betätigung der Schalter am Bedienungspult 52 transportiert, um automatisch einen gewünschten photo-
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graphischen Bildbereich auszuwählen und anzuzeigen. Die Figuren 5 und 6 dienen insbesondere zur Erläuterung, wie die Filmrolle
transportiert wird, um einen ausgewählten photographischen Bildbereich
in Abhängigkeit vom Lesen der in den Figuren 2 bis 4-dargestellten
Strichcodes in das Sichtfeld der in Figur 1 dargestellten, mit photographischen Bildern arbeitenden Vorrichtung
zu bringen. Figur 5 zeigt graphisch den in Vorwärtsrichtung laufenden Film 60, während Figur 6 denselben Film 60 beim
Rücklauf zeigt.
Zu einem Zeitpunkt, zu dem ein gelesener Befehl das erste Mal empfangen wird, weiß die mit photographischen Bildern arbeitende
Vorrichtung nicht immer, ob das gewünschte Bild sich auf der rechten oder der linken Seite des Sichtfeldes befindet, da der
Film 60 in seiner letzten Haltestellung stehen bleibt. Beispielsweise kann die mit photographischen Bildern arbeitende Vorrichtung
ihre gespeicherte Information verlieren, wenn die Energieversorgung unterbrochen oder abgeschaltet wird. Wenn die Information
über den letzten gelesenen Strichcode gespeichert ist, kann die mit photographischen Bildern arbeitende Vorrichtung
daher immer in die richtige Richtung zu arbeiten beginnen. Wenn diese Information jedoch verloren gegangen ist, beginnt die mit
photographischen Bildern arbeitende Vorrichtung in eine bevorzugte Richtung zu arbeiten. Ein Strichcode oder mehrere Strichcodes
werden gelesen und die elektronische Steuerschaltung entscheidet, ob der Film in die richtige Richtung läuft oder nicht.
Wenn der Film in die richtige Richtung läuft, wird er in diese Richtung weiter transportiert. Falls er nicht in die richtige
Richtung läuft, kehrt der Filmtransport seine Transportrichtung um.
Bei beiden Laufrichtungen ist es immer notwendig, daß der Film an derselben Stelle relativ zum Strichcode anhält. Wie es in
den Figuren 2 und 3 dargestellt ist, ist es beispielsweise wünschenswert, daß der Film immer so anhält, daß der Α-Sensor oder
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Wandlerkopf 106 (Figur 3) mit dem linken Rand 93 des Strichcodes 92 in einer Linie liegt, gleichgültig, ob der Film in
die Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung läuft.
Figur 5 zeigt, wie der Film aus der Vorwärtsbewegung 184- heraus in dieser Weise angehalten wird. Am Anfang wird dem Filmtransport der Befehl gegeben, mit einer hohen Suchgeschwindigkeit zu laufen. Wenn die Steuerschaltung zum erstem Kai einen
Strichcode erkennt, der ihrem Befehlscode entspricht, kann der Filmtransport mit einer sehr hohen Geschwindigkeit laufen, wenn
er bereits lang genug gelaufen ist, um seine maximale Geschwindigkeit zu erreichen. Da die Transporteinrichtung eine mechanische Einrichtung mit einer gewissen Trägheit ist, kann der
Film 60 einen Strichcode oder mehrere Strichcodes über den gewünschten photographischen Bildbereich hinaus weiter laufen.
Wenn die Transporteinrichtung daher tatsächlich anhält, kehrt sie ihre Richtung 186 um und läuft sie danach mit einer niedrigen Geschwindigkeit. Wenn der gewünschte Strichcode nochmals
erkannt wird, wird die Transporteinrichtung nochmals angehalten. Bei niedriger Geschwindigkeit wird die Transporteinrichtung
durch die Trägheit nicht so weit wie bei einer hohen Geschwindigkeit getragen. Der Film kann jedoch immer noch um wenigstens
irgendeine diskrete Strecke weiterlaufen. Die Transporteinrichtung kehrt daher die Richtung (188) mehrmals,beim dargestellten
Ausführungsbeispiel 6-mal/ um, wobei der Film bei jeder Umkehr
etwas weniger bewegt wird, bis der vordere Rand 93 des Strichcodes genau unter dem Α-Sensor oder Wandlerkopf 106 liegt. Der
Rand 93 schwingt daher unter dem Sensor A mit abnehmender Amplitude.
Wenn der Film in die umgekehrte Richtung läuft, wie es in Figur 6 dargestellt ist, sucht die Steuerschaltung wiederum nach
einem Strichcode, der ihrem Befehlscode entspricht. Es wäre jedoch teuer und ungeschickt, zu verlangen, daß die richtige
Anordnung des Filmes auf zwei verschiedene Weisen in Abhängigkeit von der Laufrichtung des Filmes während der Suche mit
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hoher Geschwindigkeit erfolgt. Venn daher einmal der Strichcode,
der dem Befehlscode entspricht, während der Suche mit hoher Geschwindigkeit in die Umkehrrichtung 189 angetroffen
ist, kehrt die Transporteinrichtung ihre Laufrichtung ohne direkte Einwirkung um, bevor die Haltefolge beginnt. Das heißt,
daß selbst bei einer Suche in der umgekehrten Richtung der Film in die Vorwärts richtung 184· läuft, wenn mit der Haltefolge
begonnen wird. Danach läuft die Haltefolge in derselben Weise ab, wie es beim Transport in die Vorwärtsrichtung der
Fall ist.
Die elektronische Steuerschaltung ist in den Figuren 7 und 8 dargestellt. Die Dreh- und Druckknopfschalter 74, 76 (Figur 7)
senden Befehlscodesignale zu einem Mikroprozessor 192, der irgendein auf dem Markt erhältliches Gerät sein kann. Während
irgendeines dieser Geräte verwandt" werden kann, werden vorzugsweise
die bekannten FS-Mikroprozessorsystemkomponenten,hergestellt von Fairchild Camera & Instrument Corporation, verwandt.
Die A-, B-Sensoren oder Wandler 106, 104 übertragen die Sensorsignale
(Figur 4) über Schaltverstärker 194» 196 auf den Mikroprozessor
192. Der Mikroprozessor erregt ein Flachglassolenoid
197 über einen Treiberverstärker 198. Der Mikroprozessor steuert die Richtung des Filmlaufes, indem er wahlweise die mit FWD,
GO und REV bezeichneten Leitungen 200 mit Energie versorgt. An die mit FWD und REV bezeichneten Leitungen wird ein konstantes
Gleichspannungspotential gelegt, um die Richtung des Filmtransports zu wählen. An die mit GO bezeichnete Leitung wird
entweder ein konstantes Gleichspannungspotential, um den Motoren 202 und 204 für die Vorwärtsrichtung (F) und die Rückwärtsrichtung
(R) den Befehl zu geben, sich mit einer hohen Geschwindigkeit zu drehen, oder ein unterbrochenes Gleichspannungspotential
gelegt, um den Motoren den Befehl zu geben, sich mit einer niedrigen Geschwindigkeit zu drehen. Die tatsächliche niedrige
Geschwindigkeit hängt vom Prozentsatz des Arbeitszyklus ab, über
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den das unterbrochene Gleichspannungspotential an der mit GO bezeichneten Leitung liegt. Diese Befehlssignale werden über
zwei einzelne Treiberverstärker 206, 208, die im wesentlichen UHD-Glieder sind, an die Motoren 202, 204 gegeben.
Jeder der Motoren 202 und 204- ist mechanisch in passender Weise
angeschlossen, um einen der zugehörigen Filmspulenmittelteile anzutreiben. Der Motor 202 für die Vorwärtsrichtung treibt den
Mittelteil der Filmaufwickelspule 58 (Figur 1) an, während der
Motor 204 den Mittelteil der Abwickelspule 56 antreibt.
Figur 8 zeigt das logische Schaltbild einer elektronischen Steuerschaltung, die dazu verwandt werden kann, das Blockschaltbild
von Figur 7 zu vervollständigen. Die Steuerschalter 7^»76
sind ein Teil einer Matrix 212.
Die Matrix 212 besteht aus einer Anzahl von horizontalen und vertikalen Leitungen, die eine Vielzahl von Kreuzungspunkten
bilden. Jeder Schalter 74-, 76 weist einen Satz von Eontakten
auf, die zwischen die Matrixkreuzungspunkte geschaltet sind. Es sei beispielsweise angenommen, daß ein Satz der über einen
Schalter gesteuerten Kreuzungspunktkontakte, die bei 209 dargestellt
sind, nur Kontakte sind, die durch einen betätigten Druckknopf 7k geschlossen werden. Natürlich können auch andere
Kreuzungspunktkontakte gleichfalls die geschlossenen Kontakte
sein.
Ein Abtaster 210, der ein Teil des Mikroprozessors sein kann, legt am Anfang die oberste horizontale Leitung H1 der Matrix
212 an Masse. Alle anderen horizontalen Leitungen werden mit dem positiven Potential P1 beaufschlagt. Alle vertikalen Leitungen
sind mit dem positiven Potential P2 beaufschlagt.
Ein Abtaster 211, der auch ein Teil des Mikroprozessors sein kann, tastet der Reihe nach das Potential an jeder vertikalen
Leitung der Matrix 212 ab und findet nur das Potential P2, da
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aufgrund der obigen Annahme nur die Kreuzungspunkte 209 geschlossen
sind.
Nachdem der Abtaster 211 einen Abtastzyklus beendet hat, wird
der Abtaster 210 in Betrieb gesetzt, um die oberste horizontale Leitung H1 von Masse G zu trennen und die nächst niedrigere
horizontale Leitung H2 an Masse zu legen. Der Abtaster 211 findet das Potential P2 auf der vertikalen Leitung V1.
Die vertikale Leitung V2 ist jedoch über die Kontakte 209,
von denen angenommen ist, daß sie geschlossen sind, mit Masse G verbunden.
Augenblicklich erkennt die Steuerschaltung, daß sie einen geschlossenen
Druckknopfkontakt gefunden hat und der Abtaster
210 wird in seinem Zyklus weiter bewegt, so daß er die horizontale
Leitung H5 an Masse G legt. Wiederum sucht der Abtaster
211 nach einem Massepotential, das über einen gewählten Kontaktsatz
am Drehschalter anliegt. Wenn der geschlossene Drehschalterkontakt an der horizontalen Leitung H5 liegt, hält die Steuerschaltung
die Abtaster an. Falls das nicht der Fall ist, wird der Abtaster 210 weiter bewegt, so daß er die horizontale Leitung
H6 an Masse G legt, und der Abtaster 211 das Massepotential sucht.
Es ist somit ersichtlich, daß die Matrix 212 es der elektronischen
Schaltung ermöglicht, den Befehlscode nach Maßgabe einer selektiven Betätigung eines Druckknopfes 74 und des Drehschalters
76 zu ermitteln.
Der Logikteil des Mikroprozessors 192 ist bei 214 dargestellt. Der Vollständigkeit halber sind in Figur 8 die Sensoren oder
Wandler 104, 106, das Flachglassolenoid 197 und die Verstärker 194, 196 und 198 nochmals dargestellt. Jeder der Sensorverstärker
194, 196 enthält einen Pufferverstärker 216, 218, an den sich einzelne zugehörige Triggerschaltungen 220, 222, vorzugs-
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weise Schmitt-Triggerschaltungen anschließen^ In dieser Weise
empfängt die logische Schaltung 214 eindeutige, vom Sensor erzeugte Signale (Figur 4) nach Maßgabe jeder Wahrnehmung
eines Strichcodepunktes oder einer Strichcodemarkierung.
Der Best von Figur 8 zeigt eine Schaltung zum Betreiben der
Filmtransporteinrichtung und zum Aufrechterhalten der Filmspannung. Dieser Teil der Figur ist durch eine strichpunktierte
Linie 224 unterteilt, wobei der Antriebsverstärker 206 oberhalb der Linie und der Antriebsverstärker 208 unterhalb der
Linie dargestellt sind. Da die Schaltungen 206 und 208 gleich sind, wird nur die Schaltung 206 beschrieben.
Die Leitungen FWD und EEV für den Transport in Vorwärtsrichtung
und für den Transport in Rückwärtsrichtung stehen mit einzelnen zugehörigen UND-Gliedern 226, 228 in Verbindung.
Das UND-Glied 226 leitet somit, wenn der Mikroprozessor 192 die Leitungen FWD und GO mit Energie versorgt. Das UND-Glied
228 leitet, wenn der Mikroprozessor die Leitungen REV und GO mit Energie versorgt.
Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 226 liegt an einem ODER-Glied 230, das eine Motorbetriebsschaltung 232 mit Energie versorgt.
Die Motorbetriebsschaltung liefert eine Gleichspannung den Motor 202 für den Filmtransport in Vorwärtsrichtung. Wenn
der Motor 202 sich im schnell laufenden Betriebszustand befindet, liegt ein konstantes Gleichspannungspotential an. Der
Mikroprozessor 192 versorgt die Leitung GO fortlaufend und
ohne Unterbrechung mit Energie. Die Betriebsschaltung 232 legt dann die maximale Versorgungsgleichspannung an den Motor 202,
der mit einer hohen Geschwindigkeit läuft.
Wenn der gewünschte Strichcode wahrgenommen wird, wird der Motor 202 angehalten. Das Mikroprozessorsignal zum Anhalten
des Motors ist gleichzeitig die Energieversorgung der Leitungen FWD, REV und GO, so daß beide Motoren gegeneinander ziehen.
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Das Potential auf der Leitung GO wird zunächst langsam und
dann progressiv schneller unterbrochen. Wenn die Frequenz der Unterbrechungen einen hochfrequenten Grenzwert überschreitet,
kann das System den Unterbrechungen nicht langer folgen
und halten die Motoren an, wobei der am Anfang nicht angetriebene Motor als Bremse auf den Film wirkt, um die Filmspannung
beizubehalten und beim Anhalten des angetriebenen Motors zu helfen.
Wenn der Motor 202 dann im langsam laufenden Betriebszustand angetrieben wird, ergibt sich ein Problem, da sich die Reibungskräfte
von Zeit zu Zeit ändern können. Für dieselbe langsame Geschwindigkeit kann sich die Menge.an Energie, die zu einem
gegebenen Zeitpunkt zugeführt wird, von der Menge unterscheiden, die zu einem anderen Zeitpunkt zugeführt werden muß. Wenn daher
die Kombination der Signale, die vom Logikteil 214· des Mikroprozessors über die Leitungen FWD und GO an der Motorbetriebsschaltung
232 liegt, eine niedrige Geschwindigkeit anzeigt, liefert die Motorbetriebsschaltung 232 vorzugsweise die
Energie dem Motor in der in Figur 9 dargestellten Weise, wobei in Figur 9 die Geschwindigkeit auf der vertikalen Koordinate
und das Drehmoment auf der horizontalen Koordinate aufgetragen sind. Am Anfang liegt eine sehr niedrige Spannung am Motor
für den Transport in Vorwärtsrichtung mit einem Potential, das willkürlich mit X bezeichnet ist. Wenn sich der Motor nicht
dreht, wird das Potential allmählich auf 2Σ verdoppelt. Wenn der Motor sich immer noch nicht dreht, wird die Spannung auf
3X erhöht und so weiter. Schließlich beginnt sich der Motor zu
drehen.
Um das am Motor 202 liegende Potential in dieser Weise zu erhöhen,
wird mit den schrittweise Unterbrechungen des Potentials auf der Leitung GO, die eine niedrige Geschwindigkeit anzeigen,
in Form von schmalen Impulsen begonnen, die mit einer linear ansteigenden Kennlinie allmählich breiter gemacht werden. Wenn
die Leitung GO über fortschreitend längere Zeitspannen im Unterbrechungsarbeitszyklus
mit Energie versorgt wird, läuft der
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Motor 202 mit zunehmend schnellerer Geschwindigkeit jedoch
immer noch relativ langsam. Sobald somit die Anfangsreibung des Motors überwunden ist, beginnt der Motor langsam zu laufen
und erhöht der Motor danach seine Geschwindigkeit mit
einer Beschleunigungskennlinie, die in Figur 9 durch die Linie 233 dargestellt ist.
Immer wenn ein Motor, nämlich der angetriebene Motor, arbeitet, um am Film zu ziehen, wird der andere Motor, d.h. der nicht
betriebene Motor, mit einem schwachen Strom versorgt. Der nicht betriebene Motor liefert nur ein ausreichendes Drehmoment, so
daß er als Bremse wirkt, um dadurch die Filmspannung aufrecht zu erhalten. Die Steuerung dieser Bremswirkung ist außerordentlich
wichtig, da sie für die Beibehaltung einer gleichmäßigen Filmspannung sorgt. Sonst konnten sich die Filmwicklungen auf
der Spule abwechselnd lockern und festziehen und könnte daher der Film beschädigt werden. Es ist daher notwendig, daß der
Mikroprozessor den Strom genau steuert, der dem nicht angetriebenen Motor zugeführt wird.
Figur 10 zeigt, wie der dem nicht angetriebenen Motor gelieferte Strom gesteuert und geregelt wird, um eine vorbestimmte
Filmspannung beizubehalten. Das heißt im einzelnen, daß dann, wenn der Motor zum ersten Mal mit Energie versorgt wird, der
Motor einen Strom aufnimmt, der von der Nullachse auf den Punkt 24-0 in Figur 1OA hochspringt. Wenn der Motor sich zu drehen
beginnt, fällt der Strom ab und zwar mit einer Abfallkennlinie, wie sie zwischen den Punkten 240 und 24-2 dargestellt ist.
Der Stromsensor 244 ist eine Triggerschaltung, die mit dem
Ausgang der Motorbetriebsschaltung 232 verbunden ist, um den durch den Motor aufgenommenen Strom wahrzunehmen, der in Figur
1OA dargestellt ist. Der Sensor 244 stellt fest, wann der Strom auf den Punkt 242 abfällt und liefert daraufhin ein Signal
über die Leitung 250 zum UND-Glied 252. Am anderen Eingang
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des UND-Gliedes 252 liegt bereits über die Leitung PWD und den Ausgang des UND-Gliedes 226 ein Signal. Wenn somit der
Motor 202 für den Transport in Vorwärtsrichtung arbeitet, legt das UND-Glied 252 ein Signal über das ODER-Glied 254
an die Motorbetriebsschaltung 256 und den Motor 20A- für den
Rücklauf.
Wenn der Motor 204 für den Rücklauf mit Energie versorgt
wird, wirkt er als Bremse auf den Film 60 und daher auf den Motor 202 für den Transport in Vorwärtsrichtung, der dann
von der Motorantriebsquelle 232 mehr Strom aufnehmen muß. Der Stromsensor 244 verwendet eine Triggerschaltung, die
abschaltet, wenn der Strom im Motor 202 zunimmt. Die Stromversorgung für den Motor 204 für den Rücklauf wird unterbrochen.
Die Motorbetriebsschaltung 256 hat somit einen Antriebsstromimpuls empfangen, der durch den Impuls 258 in Figur 1OB
dargestellt ist. Die Abschaltung der Energieversorgung für den Motor 204 für den Rücklauf verringert die Bremswirkung
auf den Film 60 und den Motor 202 für den Transport in Vorwärtsrichtung und der Arbeitszyklus wiederholt sich;
Erforderlichenfalls kann die Motorbetriebsschaltung auch auf analoger Basis arbeiten.
Der Vorteil des oben beschriebenen erfindungsgemäßen Aufbaus
besteht darin, daß der Transport vollständig ohne Bremsen, Kupplungen und ähnlichem erfolgt, die notorische Fehlerquellen
sind. Der Film 60 folgt insbesondere dem Weg von der Spule oder dem Mittelteil 56 über die Rollen 62, 64 zur Spule oder
dem Mittelteil 58. Der Motor 202 transportiert den Film 60 in Vorwärtsrichtung und der Motor 204 empfängt dann einen
sehr geringen Strom, so daß er als Bremse oder Widerstand auf den Film wirkt. In ähnlicher Weise transportiert der Motor
204 den Film in die entgegengesetzte Richtung oder in die Rückwärtsrichtung, wobei während dieser Zeit der Motor 202
einen geringen Strom empfängt, so daß er als Bremse oder Wider-
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~
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stand wirkt. In dieser Weise hat immer ein Motor die Wirkung)
daß er die Filmspannung aufrechterhält, während er Kupplungsund Bremsfunktionen erfüllt.
Solange somit der angetriebene Motor 202 für den Transport in Vorwärtsrichtung weiterläuft (Kurve A, Figur 10), schwankt
sein Versorgungsstrom, während der Motor 202 seine richtige
Geschwindigkeit sucht, wie es bei 260 dargestellt ist. Der nicht angetriebene Motor 204 für den Rücklauf wird auf die
Stromschwankungen 260 hin gepulst, wie es bei 262 dargestellt ist. Der nicht angetriebene Motor empfängt somit eine Gleichetromenergie mit niedrigem Pegel, die aus einer Integration und
einer Mittelung der Impulse 262 erhalten wird» Dieser niedrige
Pegel des Stromes bewirkt, daß der Motor 204 für den Rücklauf einer Drehung widersteht und dadurch eine stabile konstante
Spannung am Film 60 beibehält.
Zwischen die Ausgänge der UND-Glieder 226, 228 ist eine Verriegelungsschaltung geschaltet, die so ausgelegt ist, daß sie
immer dann einen Antrieb der Motoren verhindert, wenn die mechanischen Bauteile der mit photographischen Bildern arbeitenden Vorrichtung sich nicht in einer Lage befinden, in der der
Film sicher laufen kann. Das heißt im einzelnen, daß eine Anzahl beliebiger passender mechanischer Schalter 264 in Reihe
zwischen Masse und einen Spannungsteiler aus Widerständen 266, 268, 270 geschaltet ist. Diese Schalter 264 Können Mikroschalter sein, die durch die mechanischen Bauteile der mit photographischen Bildern arbeitenden Vorrichtung, beispielsweise
durch das bewegliche Flachglas 68, die Filmspulen 56, 58 oder
andere mechanische Bauteile betätigt werden, die sich alle in der normalen Lage befinden sollten, bevor der Film sicher
transportiert werden kann. Wenn alle Schalter 264 in passender Weise geschlossen sind, liegt das Massepotential an der Basis
eines Transistors 272, der daraufhin sperrt. Danach können die Ausgangssignale der UND-Glieder 226, 228 für die Motoren 202,
204 wirksam werden. Wenn jedoch einer oder mehrere der Verrie-
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gelungsschalter 264 geöffnet sind, bildet das durch die Spannungsteiler
266, 268, 270 bestimmte Potential eine Basisvorspannung, die den Transistor 272 durchschaltet so daß das
Hassepotential am Verbindungspunkt zwischen den Dioden 274,
276 liegt, die mit den Ausgängen der UND-Glieder 226, 228 jeweils verbunden sind. Die Ausgänge der UND-Glieder 226,
werden danach an Masse geklemmt und den Motoren 202 und 204 kann nicht der Befehl gegeben werden, zu arbeiten.
Wenn die elektronische Steuerschaltung, die in Figur 8 dargestellt
ist, schließlich den Film anhält, ist ein gewünschter Mikroplanfilm genau in einer Betrachtungsstellung zwischen den
Flachgläsern 66, 68 (Figur 11) angeordnet. Das heißt im einzelnen, daß die den Strichcode lesenden Sensor- oder Wandlerkopf e
104, 106 sich an irgendeiner passenden Stelle längs der Bewegungsbahn des Filmes 60 befinden. Figur 11 zeigt die A- und
B-Sensoren 106, 104 jeweils an einer Stelle in der Nähe des rechten Endes der Flachgläser 66, 68. Wenn beispielsweise der
Strichcode 92 (Figur 2) an einer passenden Stelle auf den Film 60 gedruckt ist, ist der photographische Bildbereich 87 genau
zwischen den Flachgläsern 60, 68 angeordnet, wenn ein Band (Figur 2) des Strichcodes sich direkt unter einem der Sensoren
befindet, von dem beim vorliegenden Ausführungsbeispiel angenommen wird, daß es der A-Sensor 106 ist. Vorzugsweise weist jeder
Sensor eine Lichtquelle direkt unter dem Film und eine dazu passende Photozelle über dem Film auf. Natürlich befindet sich
die Projektionslichtquelle des Lesegerätes gleichfalls unterhalb des Filmes. Die Sensoren können daher einfache Photozellen
sein, die über dem Film angeordnet sind. Diese Anordnung der Sensoren kann in irgendeiner passenden Weise auch geändert
werden.
Figur 11 zeigt die Flachgläser 66, 68 in der geschlossenen Stellung oder der Lesestellung. In dieser Stellung schwebt
ein Objektivhalter 300 lose auf der Oberfläche des oberen Flachglases 68. Der Film 60 könnte jedoch verkratzt werden,
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wenn er zwischen den Flachgläsern hindurchgezogen wird, während diese zusammengeklemmt sind, so daß es wünschenswert ist,
die Flachgläser während des Filmtransports zu offnen· Eine passende, nicht dargestellte Einrichtung bewegt automatisch
den Objektivhalter 300 von der Lesestellung oben auf der Oberfläche des beweglichen Flachglases 68 weg, bevor oder während
die Flachgläser sich öffnen.
Es ist eine Einrichtung vorgesehen, um von Hand aus den gewünschten
photographischen Bildbereich auszuwählen. Das heißt im einzelnen, daß in der dargestellten Weise das Filmspulenmittelteil
56 normalerweise durch den Motor 204 angetrieben
wird, der über einen Satz von Untersetzungszahnrädern 295 arbeitet. Das Filmspulenmittelteil 58 wird normalerweise durch
den Motor 202 angetrieben, der über seinen Satz von Untersetzungszahnrädern 296 arbeitet. In dieser Weise kann der Film
durch eine passende Energieversorgung eines der Motoren in eine von beiden Richtungen transportiert werden. Durch den niedrigen
Pegel des Versorgungsstromes für den anderen Motor wird
die Filmspannung beibehalten. Wenn es notwendig ist, die Motoren zu umgehen oder den Leser ohne Motorunterstützung zu betreiben,
weist jedes Filmspulenmittelteil 56, 58 eine Einwegkupplung
297, 298 auf, die ihnen einzeln zugeordnet sind. Wenn
die Kupplung 297 von Hand aus in die durch den Pfeil angegebene Richtung gedreht wird, wird der Film vom Filmspulenmittelteil
58 abgezogen und auf den Filmspulenmittelteil 56 aufgewickelt. Die Einwegwirkung der Kupplung 297 bewahrt den Benutzer davor,
den Filmspulenmittelteil in die falsche Richtung zu drehen und dadurch die Filmspannung zu lösen. Durch den nicht mit Energie
versorgten Motor 202, das Untersetzungsgetriebe 296 und die anderen mechanischen Bauteile wird natürlich gleichfalls der
Drehung ein Widerstand entgegengesetzt, um die Filmspannung zu liefern. Wenn in ähnlicher Weise die Kupplung 298 von Hand
aus gedreht wird, wird der Film vom Spulenmittelteil 56 abgezogen
und auf den Spulenmittelteil 58 aufgewickelt, wobei die
Filmspannung in ähnlicher Weise beibehalten wird.
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Wie es in Figur 12 dargestellt ist, ist das obere Flachglas
68 durch eine Feder bei 302 in Richtung auf eine gewöhnlich offene Stellung vorgespannt. Wenn ein Bild gelesen oder projiziert
werden soll, wird ein Flachglassolenoid 197 erregt, um einen Anker 304 anzuziehen, wodurch das bewegliche Flachglas
68 auf das untere oder feststehende Flachglas 66 zu geschlossen wird. Natürlich kann auch das bewegliche Flachglas
68 auf die geschlossene Stellung zu gewöhnlich durch eine Feder vorgespannt sein und durch das Solenoid 197 geöffnet werden.
Die in Figur 12 dargestellte, gewöhnlich offene Stellung ist bevorzugt, da sie zu einer Stromersparnis führt und zuverlässiger
ist, da eine geringere Gefahr besteht, daß der Film durch die geschlossenen Flachgläser gezogen wird und da es
leichter ist, den Film in die Lesevorrichtung einzulegen, wenn die Flachgläser normalerweise offen stehen.
Figur 13 zeigt die mechanische Einrichtung, die dazu verwandt
wird, das Bild des photographischen Bildbereiches auszuwählen
und zu projizieren, das angezeigt werden soll. Diese Bildwähleinrichtung umfaßt ein Joch 332, das an einer Transporteinrichtung
angebracht ist, die aus zwei horizontalen Stangen 33^ und einem Gleitblock 336 besteht. Der Gleitblock läuft in
einem passenden U-Profilteil 338, das starr an der in Figur 1
dargestellten Lesevorrichtung angebracht ist, so daß er in die Eichtungen V und W vor- und zurückgleiten kann. Die Gleiteinrichtung
kann beispielsweise in gewissem Maße Gleiteinrichtungen ähnlich sein, die in herkömmlicher Weise dazu verwandt
werden, Aktenschrankschube anzubringen.
Jede der zwei Stangen 334 ist an einem Ende starr am Block
angebracht, so daß die Stangen sich mit dem Block 336 bewegen, wenn dieser in die Richtungen V-W vor- und zurückläuft. Die
gegenüberliegenden Enden der Stangen 334 sind starr an einem
Block 340 angebracht, der unter seinem Eigengewicht frei auf
der Indexplatte 78 (Figur 1) der Lesevorrichtung aufliegt. Ein
kleiner Fuß oder ein Gleitelement 342 ist an der Unterseite
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des Blocks 3^O ausgebildet, so daß er mit einer geringen
Reibung in die Richtungen V-W gleitet.
Das Joch 332 gleitet frei in die Richtungen X-Y in Längsrichtung der beiden Stangen 334-· Wenn daher der Handgriff
77 und somit das Joch 332 bewegt werden, kann eine Indexeinrichtung oder Kennzeichnungseinrichtung (Fenster 80)
zu irgendeiner gewählten Stelle auf der Indexplatte 78 bewegt
werden. Diese Bewegung bringt den Objektivhalter 30 0 direkt über das ausgewählte Bild.
Es versteht sich, daß die eine Form der Objektiwerschiebungs einrichtung338,339eine
ObjekfcLvabtastug und eine Abtastung des Projektionssystems in einer Richtung, nämlich der V-W-Richtung,
ermöglicht und daß die andere Form der Objektivverschiebungseinrichtung
334- eine Abtastung durch das Objektivsystem in
einer dazu senkrechten Richtung, nämlich der X-Y-Richtung, ermöglicht.
Das Objektiv kann somit über einen Flächenbereich zu irgendeinem Punkt in einer Ebene bewegt werden, die durch diese beiden
zueinander senkrechten Richtungen bestimmt ist. Es ist nahezu unmöglich, daß zwei derart verschiedene Verschiebungseinrichtungen, die voneinander getrennt sind, dieselben Reibungskräfte
zeigen, die der Bewegung der einen Richtung einen Widerstand entgegensetzten. Die obige Beschreibung hat beispielsweise
gezeigt, daß die Gleiteinrichtung 336 ähnlich der gleitenden Anordnung eines Aktenschrankeinschubs ist, dessen
Reibung gering ist, während das Joch 332 so beschrieben wurde, daß es lediglich längs zweier Stangen gleitet. Es ist daher
klar, daß mit Sicherheit in der V-W-Richtung eine geringere Reibung als in der X-Y-Richtung auftreten wird. Die spezielle
Richtung, in der die geringere Reibung auftritt, ist jedoch nicht wichtig.
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31»
Wichtig ist, daß die Objektiwerschiebungseinrichtung eine
Bewegungsrichtung, verglichen mit der anderen Bewegungsrichtung, bevorzugt. Der Objektivhalter kann somit über einer
gewählten Zeile angeordnet werden, woraufhin eine leichte Berührung des Handgriffes 77 bewirkt, daß der Objektivhalter
über alle Bilder in der gewählten Zeile läuft. Wenn die Reibungskräfte gerade umgekehrt sind, bewirkt eine leichte Berührung
des Objektivhalters, daß dieser über alle Bilder in der gewählten Spalte läuft. In dieser Weise neigt die Objektiwerschiebungseinrichtung
dazu, einem mehr vorgeschriebenen Weg längs einer gegebenen Linie zu folgen und nicht mehr andersförmig
quer über den abgetasteten photographischen Bildbereich zu laufen. Es ist somit wesentlich einfacher, ein Bild aus
einer orthogonalen Anordnung von Bildern zu finden, wenn die oben beschriebene Objektivverschiebungseinrichtung verwandt
wird.
Ein weiterer Vorteil dieser Objektiwerschiebungseinrichtung besteht darin, daß sich das Bild in dieselbe Richtung quer über
dem Schirm bewegt, in der sich der Objektivhalter 300 bewegt.
Eine den Handgriff 77 haltende Person kann daher seine Hand in dieselbe Richtung bewegen, in die sich das Bild bewegen soll.
Die Bewegung zum Auswählen des Bildes ist daher eine instinktive, reflexartige Tätigkeit. Das steht im Gegensatz zu vielen
optischen Systemen, bei denen das Bild umgekehrt oder umgedreht ist. Bei diesen Systemen muß eine Person ihre Hand beispielsweise
in die Richtung "8 Uhr" ziehen, damit sich das Bild in die Richtung "2 Uhr" bewegt.
Das Joch 332 weist eine öffnung 3^6, 34-7 zur Aufnahme der
beiden Flachgläser 66, 68 und des Filmes 60 auf. Weder der Film noch die Flachgläser berühren das Joch 332 selbst. Eine
Lichtquelle y\*\ ist unter den öffnungen 3^6, 3^7 angeordnet.
Vor der Lichtquelle V1A befindet sich ein Spiegel 350, der
unter einem Winkel von 4-5° bezüglich der Σ-T-Richtung eingestellt
ist. Daher wird ein horizontaler Lichtstrahl 352 von
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is
der Lichtquelle ym im rechten Winkel reflektiert, so daß
er vertikal durch den Film und ein Objektiv 354 im Objektivhalter
300 geht. Es ist somit klar, daß das Objektiv 35A- über
und daß der Spiegel 350 unter einem gewählten Bild im photographischen
Bildbereich angeordnet werden können, der zwischen den Flachgläsern festgeklemmt ist. In dieser Weise kann irgendein
Bild im photographischen Bildbereich auf den Schirm 5^
länge des optischen Weges projiziert werden, der durch die strichpunktierte Linie 352 dargestellt ist. Passende zusätzliche
Spiegel können gleichfalls vorgesehen sein, um den optischen Weg umzuknicken, was erforderlich sein kann, um ihn
in die Haube 50 (Figur 1) einzupassen. Der Spiegel 350 kann
natürlich auch fehlen, wenn die Lichtquelle 3^ direkt auf
das Objektiv 354- gerichtet ist. Ein Vorteil des Spiegels
besteht darin, daß er einen speziellen Überzug haben kann, um die Wärmestrahlung vom Licht zu trennen.
Das Joch 332 ist so aufgebaut, daß der Objektivhalter 300 lose und frei direkt auf der Oberfläche des Flachglases 68 gleiten
kann. Dadurch, daß der Objektivhalter direkt auf dem Glas aufliegt, ist er immer genau im selben Abstand vom Mikrofilm angeordnet.
Im Inneren des Objektivhalters 300befindet sich eine teleskopartige Objektivhalterung 355, die auf- und abbewegt
werden kann, um das Bild des photo graphischen Bildbereichs
auf den Schirm 54 scharf abzubilden.
Die Einrichtung zur Scharfeinstellung des Objektives ist in Figur 14 dargestellt. Das heißt im einzelnen, daß der Objektivhalter
300vertikal angeordnet ist und daß die Objektivhalterung 355 im Halter so angeordnet ist, daß sie sich teleskopartig
bewegen kann. Neben der Objektivhalterung 355 befindet sich eine drehbar angebrachte horizontale Welle 356 mit einer
exzentrischen Verlängerung oder einem exzentrischen Nocken 358, der in einem Stück damit ausgebildet ist. Der Nocken erfaßt
die teleskopartig ausgebildete Objektivhalterung 355· Wenn
sich die Welle 356 dreht, bewegt sich daher die Objektivhal-
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terung 355 im Objektivhalter 300in die Richtungen C-D auf und ab.
Eine Seilscheibe 362 ist starr an einem Ende der Welle 356
angebracht, so daß sie die Welle dreht, wenn sich die Seilscheibe dreht. Ein Seil 364 ist über die Scheibe 362, zwei
Führungsscheiben 366 und eine horizontal angeordnete Seilscheibe 368 gezogen. Das Zackenrad 82 (Figur 1) ist an derselben
Welle 370 angebracht, die die Seilscheibe 368 trägt, und dreht sich mit dieser Welle. Wenn daher das Zackenrad 82
gedreht wird, dreht sich die Scheibe 368, so daß am Seil 364 gezogen wird. Das Seil 364 dreht die Scheibe 362, um die Welle
356 zu drehen und die Objektivhalterung 355 anzuheben oder abzusenken.
Diese gesamte Scharfeinstellungseinrichtung (Figur ist am Joch 332 (Figur 13) angebracht und wird durch das Joch
332 getragen. Daher bewegt sich die Scharfeinstellungseinrichtung zusammen mit dem Joch auf eine Betätigung des Handgriffes
77· Die Welle 356 kann auch so angepaßt oder ausgebildet sein,
daß sie um die Achse der Führungsscheiben 366 schwenkt, so daß der Objektivhalter angehoben oder abgesenkt werden kann, wenn
sich das obere Flachglas 68 anhebt oder absenkt.
Das Grundprinzip der Bildauswahl ist graphisch in den Figuren 15 und 16 dargestellt. Der Mikroplanfilm 84 wird unter dem
Joch und unter dem Objektiv angeordnet, die graphisch in den drei Stellungen 380, 382, 384 dargestellt sind. Der Schirm
54 befindet sich über dem Objektiv mit oder ohne dazwischen befindlichen, den optischen Weg abknickenden Spiegeln. Die
Vergrößerung des Objektives ist derart, daß zwei Bilder 386,
388 den gesamten Schirm 54 ausfüllen.
Wenn das Joch und daher das Objektiv in die Stellung 380 bewegt sind, ist das auf den Schirm 54 projizierte Bild so
orientiert, wie es durch die strichpunktierte Linie 390 dargestellt ist. Somit befindet sich beispielsweise ein Bild in
der unteren rechten Ecke in der Ansicht gemäß Figur 15 und 16
70988R/0790
auf dem Schirm 54. Der Rest des projezierten Bildes 390 geht
im Inneren der Haube 50 verloren. Venn das Joch und das Objektiv
in die Stellung 382 bewegt werden, wird auch das prodizierte Bild auf dem Mikrofilm in die Stellung bewegt, die
durch die strichpunktierte Linie 392 dargestellt ist. Diesmal sind die beiden einzelnen Bilder 386, 388, die auf den Schirm
54 fallen, aus der Nähe der Mitte des photographischen Bildbereiches
84- genommen. Venn in ähnlicher Veise das Joch und das Objektiv in die Stellung 384 bewegt werden, wird das projizierte
Bild auf dem Mikrofilm in eine Stellung verschoben, die durch die strichpunktierte Linie 394 dargestellt ist. Diesmal
sind die beiden einzelnen Bilder 386, 388, die auf den Schirm 54 fallen, aus der oberen linken Ecke des photographischen
Bildbereiches 84 genommen. Viederum gehen alle projizier-
ten Bilder außer denen, die auf den Schirm 54 fallen, im Inneren
der Haube verloren, so daß sie durch die Betrachtungsperson nicht gesehen werden.
709886/0790
Lee
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Claims (16)
- r=». v~ ε ν ta N w :x LT ξA. GRUNECKERon. iMiH. KINKELDEYW. STOCKMAIROR-Nl tmt lCALTBCrtK. SCHUMANNP. H. JAKOBG.BEZOLDOR HER Mt ■ CX. OCM8 MÜNCHEN 22MAXIMIUANSTRASSC 43PH 11 860Patentansprüchertikrofilmbildvorrichtung zum Projizieren von Bildern auf ein Betrachtungsfeld, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (56, 58) zum Transportieren einer Filmrolle (60) in eine von zwei Richtungen, wobei der Film (60) eine Vielzahl von Bildern (86) aufweist, die darauf in diskreten photographischen Bildbereichen (85« 87) aufgenommen sind und jeder photographische Bildbereich (85, 87) eine Vielzahl von einseinen Bildern (86) aufweist, die in einer orthogonalen Gruppierung angeordnet sind, durch eine Einrichtung zum automatischen Antreiben der Transporteinrichtung, um den Film (60) in eine der beiden Richtungen aufzuspulen und dadurch einen gewählten photographischen Bildbereich (85* 87) in eine Leseposition zu bringen und durch eine von Hand bewegbare Einrichtung mit einem beweglichen Objektiv (35*0 zum Projizieren eines gewählten Bildes vom photographischen Bildbereich (85» 87), der sich dann im Betrachtungsfeld befindet.709886/0790ΤΒ-|ΌΝ (Οββ) 99 as 63 TCLCX OS-9S3BO TELCQRAMME MONAPAT TELEKOPIERERORIGINAL INSPECTED
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung zum Auswählen eines photographischen Bildbereiches (85, 87) nach Maßgabe der Betätigung wenigstens eines Steuerschalters (7^·, 76) zur Ausgabe eines codierten Befehls.
- 3· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der photographischen Bildbereiche (85, 87) einen individuell zugeordneten Strichcode (91, 92) aufweist, der auf den Film (60) an einer Stelle gedruckt ist, die eine genaue geometrische Anordnung bezüglich des einzelnen identifizierten photographischen Bildbereiches (85, 87) aufweist, daß eine Einrichtung (1CW-, 106) vorgesehen ist, die auf den codierten Befehl anspricht und das Aufsuchen eines der Strichcodes (91» 92), der dem codierten Befehl entspricht, durch die Transporteinrichtung (56, 58) in Gang setzt, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die feststellt, ob die Transporteinrichtung (56, 58) in die für den einen Strichcode richtige Richtung der beiden Richtungen sucht,und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die die Transporteinrichtung umschaltet, wenn die Einrichtung feststellt, daß die Transporteinrichtung nicht in die richtige Richtung sucht.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die die Transporteinrichtung (56, 58) mit einer vorbestimmten Anzahl von mechanischen Schwingbewegungen abnehmender Amplitude anhält.
- 5- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung (56, 58) sich entweder mit einer hohen Suchgeschwindigkeit oder einer niedrigen Stellgeschwindigkeit bewegen kann und daß die Einrichtung zum Anhalten der Transporteinrichtung auf die Wahrnehmung des einen gewählten photographischen Bildbereiches (85, 87) an der Lesestelle anspricht, wobei die Halteeinrichtung eine Einrichtung zum709886/0790Anhalten der Transporteinrichtung (56, 58), während sie mit der hohen Suchgeschwindigkeit in eine der beiden Richtungen angetrieben wird, eine darauf ansprechende Einrichtung, um danach die Transporteinrichtung (56, 58) mit der niedrigen Stellgeschwindigkeit in die entgegengesetzte Richtung anzutreiben und eine Einrichtung aufweist, die danach wiederholt die Richtung der Transporteinrichtung (56, 58) mit einer bestimmten Anzahl von Umschaltungen umkehrt, um den Film (60) dazu zu bringen, daß er mit einer Schwingbewegung mit abnehmender Amplitude an einer genauen Stelle anhält.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von Hand steuerbare Kupplungseinrichtung (297» 298), um die automatische Aufwickeleinrichtung dadurch zu umgehen, daß es möglich ist, die Filmrolle (60) unabhängig von der Transporteinrichtung abzurollen, um den Film (60) an einer von Hand aus gewählten Stelle in Stellung zu bringen.
- 7· Vorrichtung nach Anspruch Ί, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung zwei Motoren (202, 204) aufweist, von denen der eine die Transporteinrichtung in eine von beiden Richtungen antreibt, von denen der andere die Transporteinrichtung in die andere der beiden Richtungen antreibt, und daß eine elektronische Schaltung (192) vorgesehen ist, die wahlweise die Motoren (202, 204) ansteuert, wobei die elektrische Schaltung (192) drei Leitungen (FWD, GO, REV), eine Einrichtung zum Versorgen einer dieser drei Leitungen mit Energie, um einen ersten Motor in Gang zu setzen, eine Einrichtung zum Versorgen einer zweiten Leitung mit Energie, um den anderen Motor in Gang zu setzen, und eine Einrichtung aufweist, um verschiedenartig in einer von zwei Arten die dritte Leitung mit Energie zu versorgen, um dem in Gang gesetzten Motor zu befehlen, entweder mit einer hohen Geschwindigkeit oder einer niedrigen Geschwindigkeit zu laufen.709886/0790
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Arten der Energieversorgung der dritten Leitung (GO) darin besteht, daß ein konstantes Potential an die dritte Leitung (GO) gelegt wird und daß die andere der beiden Arten darin besteht, daß das Potential mit Unterbrechungen an die dritte Leitung (GO) gelegt wird, und daß eine Motorbetriebseinrichtung (232, 256) vorgesehen ist, die bewirkt, daß der in Gang gesetzte Motor mit einer niedrigen Geschwindigkeit läuft, die eine Funktion des prozentualen Zeitanteils ist, über den das unterbrochene Potential an der dritten Leitung (GO) liegt.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Energieversorgung der dritten Leitung (GO) in der anderen Art, wobei die Periode der Unterbrechungen des Potentiales progressiv kleiner wird und die Perioden zwischen den Unterbrechungen, wenn das Potential an der dritten Leitung (GO) liegt, progressiv größer werden, wodurch der in Gang gesetzte Motor langsam anläuft, wenn die addierte Dauer des anliegenden Potentials einen Wert erreicht, der die momentane Reibung in der Transporteinrichtung überwindet, um den angeschalteten Motor in Gang zu setzen, woraufhin der angeschaltete Motor mit progressiv zunehmender Geschwindigkeit läuft.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß der angeschaltete Motor einen Strom aufnimmt, der sich als Punktion der am Motor liegenden Last ändert, daß eine Einrichtung (244) vorgesehen ist, die die augenblickliche Hohe des sich ändernden Stromes wahrnimmt und daß eine Einrichtung auf die Wahrnehmungseinrichtung anspricht und wahlweise den nicht angeschalteten Motor mit einem Spannungspegel versorgt, der sich als Funktion des wahrgenommenen Stromes ändert, wodurch der nicht angeschaltete Motor als Bremse auf den angeschalteten Motor wirkt, wodurch eine bestimmte Spannung im Film aufgebaut und beibehalten wird.709886/0790
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Anhalten der Transporteinrichtung, indem sowohl-die erste als auch die zweite Leitung (FVD1 BEV) mit Energie versorgt werden, wodurch beide Motoren angeschaltet werden, und durch eine Einrichtung zum Unterbrechen der Energieversorgung der dritten Leitung (GO), wobei die Frequenz der Unterbrechungen zunimmt, bis keiner der Motoren den Unterbrechungen folgen kann, und beide Motoren (202, 204) zum Stillstand kommen.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Objektiv (35*0 eine Jocheinrichtung (332) aufweist, die über der orthogonalen Gruppierung der Bilder beweglich ist, während sich einer der photographischen Bildbereiche im Betrachtungsfeld befindet und daß das Objektiv (35*0 so am Joch (332) angebracht ist, daß es wenigstens eines der Bilder unter dem Objektiv (35*0 an der augenblicklichen Stellung projiziert, an der sich das Joch (332) befindet.
- 13· Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (355)» die am Joch (332) angebracht und mit diesem beweglich ist, um das Objektiv (35*0 scharf einzustellen.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß das Betrachtungsfeld ein Bildschirm (5*0 in der Vorrichtung ist, und daß das Objektiv (354) einen Verstärkungsfaktor hat, der passend ist, um wenigstens eines der Bilder so zu projizieren, daß es im wesentlichen den Schirm (54) ausfüllt.
- 15· Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die am Joch (332) angebrachte Einrichtung schwenken kann, damit die Objektivhalterung (300) ohne eine Trennung von der Scharfeinstellungseinrichtung (355) angehoben und abgesenkt werden kann.709886/0790
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 7i gekennzeichnet durch eine Verriegelungseinrichtung (264·) zum wahlweisen Klemmen der ersten und der zweiten Leitung (FWD1 REV) an ein festes Potential, um auszuschließen, daß einer der Motoren (202, 204) auf die Energieversorgung der ersten und der zweiten Leitung (PWD, EEV) hin ein Anschaltpotential empfängt, und durch eine Einrichtung zum Betätigen der Verriegelungseinrichtung in Abhängigkeit von irgendeinem von mehreren Umständen, die den Film (60) beschädigen könnten, wenn die Transporteinrichtung sich während dieses zur Verriegelung führenden Umstandes in Gang setzen sollte.709886/0790
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