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DE3248278A1 - Verfahren zur positionsgerechten stillsetzung eines films - Google Patents

Verfahren zur positionsgerechten stillsetzung eines films

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Publication number
DE3248278A1
DE3248278A1 DE19823248278 DE3248278A DE3248278A1 DE 3248278 A1 DE3248278 A1 DE 3248278A1 DE 19823248278 DE19823248278 DE 19823248278 DE 3248278 A DE3248278 A DE 3248278A DE 3248278 A1 DE3248278 A1 DE 3248278A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
pulse
flip
detector device
flop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823248278
Other languages
English (en)
Inventor
Hartmut 8000 München Droege
Karl-Heinz 8011 Kirchheim Kemner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19823248278 priority Critical patent/DE3248278A1/de
Publication of DE3248278A1 publication Critical patent/DE3248278A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K17/00Methods or arrangements for effecting co-operative working between equipments covered by two or more of main groups G06K1/00 - G06K15/00, e.g. automatic card files incorporating conveying and reading operations
    • G06K17/0016Selecting or retrieving of images by means of their associated code-marks, e.g. coded microfilm or microfiche
    • G06K17/0019Selecting or retrieving of images by means of their associated code-marks, e.g. coded microfilm or microfiche for images on filmstrips
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen
    • G03B21/11Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading
    • G03B21/111Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading of roll films
    • G03B21/113Handling roll films

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Description

  • Verfahren zur positionsgerechten Stillsetzung eines Films
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur positionsgerechten Stillsetzung eines mit Filmbildern versehenen, durch eine Antriebsvorrichtung vorwärts oder rückwärts bewegbaren Films, der mit einzelnen oder mehreren Filmbildern zugeordneten Markierungen versehen ist, die durch eine Detektoreinrichtung festgestellt und ausgesertet werden, wobei die Detektoreinrichtung in einem vorgegebenen Abstand vor. der optischen Achse der Bildbühne angeordnet ist.
  • Der Erfindung 1 ieg die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dessen Hilfe sowohl bei -Filmvorwärtslauf als auch bei Filmrückwärtslauf eine störsichere Bildmarkierungserkennung und positionsgerechte Stillsetzung des Filmbildes in der Bildbühne ermöglicht werden soll. Solche Filmbildmarkierungen können am einen oder anderen Filmrand oder aber auch an beiden Filmrändern vorgesehen sein.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das angewähite Filmbild mittels einer durch eine Regelschaltung beeinflußten Antriebsvorrichtung im Schnellauf entweder direkt im Vorwärtslauf und/oder über die optische Achse im Rückwärtslauf zur Detektoreinrichtung bewegt wird, daß bei direkt im Vorwärts lauf bewegtem Film bei der ersten Erkennung der angewählten Filmbildmarkierung die Antriebsvorrichtung auf schnellen Rücklauf umgeschaltet wird, die bei Erkennung der angewählten Filnbildmarkierung in der Detektoreinrichtung aus dem schnellen Rücklauf abgebremst und anschließend auf Langsamvorwärtslauf umgeschaltet wird, daß nach erneuter Erkennung der Filntildmarkierung des im Langsamlauf bewegten Films mit der angewählten Markierung in der Detektoreinrichtung ein Filmlängenimpulsgeber wirksam geschaltet wird, dessen Impulse in einer Speichereinrichtung schieberegisterartig eingelesen und mit einem Impulsvergleichswert für die Entfernung zwischen Detektoreinrichtung und optischer Achse verglichen werden und daß während des Langsamlaufbetriebes eventuelle weitere, durch die Detektoreinrichtung erkannte Markierungen eingelesen und lagemaßig erfaßt werden.
  • Dieses Verfahren bietet den Vorteil, daß der Film zunächst im Schnellgang bewegt wird, wobei bei Erkennung einer Filmbildmarkierung des sich von Anfang an im Rückwärtsschnellauf bewegten oder nach vorheriger Umkehr aus dem Vorwärtsschnellauf im Rückwärtsschnellauf bewegten Films in der Markierungs-Detektoreinrichtung der Film abgebremst wird, wobei sich jedoch der Film aufgrund der Trägheitswirkung des gesamten Systems noch ein Stück weiterbewegt. In diesem Stadium oder nach einer vorgegebenen Strecke wird der Film in den Langsamlauf (Vorwärtslauf) umgeschaltet. In dem Zeitpunkt, in dem die Filmbildmarkierung die Detektoreinrichtung erneut erreicht, wird ein Filmlängenimpulsgeber wirksam geschaltet, der mindestens eine Impulsfolge abgibt, deren zeitliche bzw. örtliche Wellenlänge klein ist gegenüber den Abmessungen eines Filmbildes. Mit dem Wirksamschalten der Filmlängenimpulsgeberstufe wird nun der momentane Stand des sich langsam auf die optische Achse hin bewegenden Filmbildes mit der Impulszahl verglichen, die dem Abstand zwischen der Detektoreinrichtung und der optischen Achse entspricht. Hat das Filmbild die Bildbühne lagegerecht erreicht, wird die Antriebsvorrichtung stillgesetzt. In vorteilhafter Weise werden mit der Einschaltung des Langsamlaufbetriebes auch weitere, an der Bildmarkierungs-Detektorstufe erkannnte Filmbildmarkierungen eingelesen und lagemäßig erfaßt. Somit kann bei einer folgenden Anwahl eines Filntildes, das sich nun zwischen der Detektoreinrichtung und der optischen Achse befindet, in einfacher Weise ohne Einschaltung des Schnellaufbetriebes erfaßt und vor die Bildbühne gebracht werden.
  • Gemäß weiterer Ausbildung erfolgt die Beeinflussung bzw. Regelung der Antriebsvorrichtung des Filmlesegerätes, das vorzugsweise ein Mikofilmlesegerät ist, die Speicherung und das Vergleichen der Impulse sowie die Beeinflussung der Anzeigevorrichtung in einem Mikrocomputer, wobei eine Unterbrecher-Logikschal tung (Interrupt-Logikschal tung), die sowohl durch die Detektoreinrichtung als auch durch- den Filmlängenimpulsgeber beeinflußt wird, beim Abtasten eines angewählten Bildmarkierungssignals das Routineprogramm des Mikrocomputers so lange unterbricht, bis die in der Unterbrecher-Logikschal tung enthaltene Information im Mikrocomputer ausgewertet ist.
  • Der Erfindung liegt außerdem die Aufgabe zugrunde, eine sicher arbeitende Vorrichtung zur Durchführung des eingangs genannten Verfahrens zu schaffen. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Unterbrecher-Logikschaltung eine durch den Filmlängen-Impulsgeber beeinflußbare Impuls-Logikschaltung aufweist, in der eine Arbeitstaktimpulsfolge sowie Signale zur Erkennung der Filmlaufrichtung erzeugt werden und wobei ferner getaktete Speicherstufen vorgesehen sind, die die Bildmarkierungssignale und Laufsignale speichern.
  • In vorteilhafter Weise enthält die Unterbrecher-Logikschaltung eine Filmmarkierungslängen-Meßschaltung, die aus einem Auf- und Abwärtszähler und einer Torschaltung besteht, deren Torzeit durch die jeweils ansteigende Filmmarkierungs-Impulsflanke und deren zugeordnete abfallende Filmmarkierungs-Impulsflanke bestimmt ist und deren Takteingang mit den Ar beitstaktimpulsen versorgt wird. Hierdurch ist der Vorteil gegeben, daß mit Hilfe des auf- und abwärts zählenden Zählers die Länge einer Filmbildmarkierung festgestellt werden kann, wobei die Zahl der Taktimpulse innerhalb der kürzestmöglichen Torzeit groß ist gegenüber dieser Torzeit.
  • Mit jeder Filmbildmarkierung wird demnach dem Auf- und Abwärtszähler ein Impulspaket vorgegebener Länge zugeführt. Erhält der Film dann, wenn sich gerade eine Filntildmarkierung unterhalb der Filmbildmarkierungs-Detektoreinrichtung befindet, den Befehl zur Rückwärtsbewegung, so wird die Torzeit bestimmt durch die Zeit zwischen dem Anlauf des tTarkierungsbeginns und dem anschließenden Verlassen dieses Markierungsanfanges nach erfolgter Richtungsumkehr. Im Zähler ist im Zeitpunkt des Verlassens des Markierungsanfanges der Zählerstand gleich "0", da die Zahl der eingezählten Impulse gleich der Zahl der abwärts gezählten Impulse ist. Ein solcher Impuls wird nicht ausgewertet.
  • Im vorteilhafter Weise werden die getakteten Speicherstufen durch die jeweils abfallende Flanke der Impulse gesteuert. Dies hat den Vorteil, daß erst der Zählinhalt des Zählers erreicht wird, bevor dann die Weiterleitung der Signale an die Ausgänge der Speicher-Flip-Flops erfolgt.
  • Gemäß weiterer Ausbildung sind die getakteten Speicherstufen vorzugsweise JK-Flip-Flops. Diese sind mit einer Prioritäts-Codierstufe verbunden, deren Eingangssignale nach einem vorgegebenen Prioritätsschlüssel den Digitalausgängen zugeführt werden. Hierdurch ist der Vorteil gegeben, daß die anschließende Mikrocomputer-Schaltung die zu verarbeitenden Signale nach einer vorgegebenen Prioritäts- bzw. Rangfolge erhält.
  • In weiterer Ausgestaltung ist der die Drehrichtung kennzeichnende Ausgang des Impulslogikschaltung jeweils mit dem Eingang eines ersten und zweiten JK-Flip-Flops verbunden, dessen Takteingang jeweils durch die Filmbildmarkierungs-Detektoreinrichtung beeinflußbar ist.
  • In weiterer Ausgestaltung weist die Impulslogtkschaltung zwei Steuerverbindungen zur Filmlängen-Impulsgeberschaltung auf, die zwei Impulsstufen enthält, von denen die erste eine erste Impulsfolge und die zweite eine phasenverschobene Impulsfolge liefert, wobei die Phasenverschiebung so gewählt ist, daß eine ansteigende oder abfallende Impulsflanke einer Impulsphase der einen Impulsfolge innerhalb der Impulsphase der anderen Impulsfolge liegt. Hierbei fällt die jeweilige Impulsphase der einen Impulsfolge zeitlich in einen Teil der entsprechenden Impulsphase der anderen Impulsfolge sowie in deren jeweils angrenzenden Null-Phasenbereich.
  • Dies ermöglicht den Vorteil, daß eine klare Richtungserkennung des sich bewegenden Filmes möglich ist. In vorteilhafter Weise ist bei gleich großen Impuls- und Null phasen der beiden Impulsfolgen die Phasenverschiebung gleich 900.
  • Gemäß weiterer Ausbildung weist die Filmlängen-Impulsgeberschaltung vier getaktete Flip-Flop-Stufen auf, die monostabiles Verhalten zeigen. Ihre Kippzeit ist kurz gegenüber der zeitlichen Phasenverschiebung. Die Eingänge der ersten zwei Kippstufen werden direkt durch die erste Impulsfolge, die Eingänge der zwei weiteren Kippstufen durch die invertierte erste Impulsfolge, die Takteingänge der ersten und vierten Kippstufe direkt durch die zweite Impulsfolge und die Takteingänge der zweiten und dritten Kippstufe durch die invertierte zweite Impulsfolge gesteuert. Hierbei werden die Kippstufen durch die jeweils abfallende Flanke der zweiten Impulsfolge getaktet.
  • Die Signale an den Ausgängen der einzelnen vier Kippstufen werden durch ODER-Gatter miteinander verknüpft. In vorteilhafter Weise sind die Ausgänge der ersten und dritten Kippstufe mit einem ersten ODER-Gatter und die Ausgänge der zweiten und vierten Kippstufe mit einem zweiten ODER-Gatter verbunden, wobei die Ausgänge beider ODER-Gatter mit einem weiteren ODER-Gatter sowie mit einem Setz- und Rucksetzeingang eines Speicher-Flip-Flops verbunden sind, wobei am Ausgang des ODER-Gatters die Zähltaktimpulse, am Ausgang des Speicher-Flip-Flops ein statisches, die Filmbewegungsrichtung kennzeichnendes Potential und am Ausgang der dritten oder vierten Kippstufe die jeweilige Filmbewegungsrichtung kennzeichnende Kurzimpulse auftreten. Diese sind sogenannte dynamische Filmbewegungsrichtungssignale, die mit jedem Takt der zweiten Impulsfolge erneut auftreten. Die Zähltaktimpulse treten mit doppelter Frequenz auf, da während jeder Impulszeit zwei Taktimpulse erzeugt werden. Das statische Richtungssignal steuert z. B. den Auf- und Abwärtszähler.
  • Gemäß weiterer Ausbildung besteht die Filmlängen-Impulsgeberstufe aus einem mit einer durch den Film angetriebenen Rolle, einer mit dieser verbundenen, abwechseln lichtdurchlässige und lichtundurchlässige radiale Streifen aufweisenden Scheibe, aus einer feststehenden, sonst lichtundurchlässig ausgebildeten Scheibe, die mit zwei Ausschnitten versehen ist, die jeweils mit radialen, abwechselnd lichtdurchlässigen und lichtundurchlässigen Streifen versehen ist, die denen der rotierenden Scheibe entsprechen, wobei die Streifen des einen Ausschnittes gegenüber den Streifen des anderen Ausschnittes örtlich um den Phasenwinkel, vorzugsweise phasenmäßig 900, versetzt sind und wobei beiden Ausschnitten je eine Gabellichtschranke zugeordnet ist.
  • Im folgenden wird die Erfindung eines in den Figuren 1 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben. Es zeigen: Figur 1 in schematischer Darstellung eine Mikrofilmantriebs- und -steuerungsvorrichtung mit Abtastung von Filmmarkierungen, Figur 2 eine Teildraufsicht der Vorrichtung nach Figur 1, Figur 3 eine mit Gabellichtschranken versehene Impulsgebervorrichtung, Figur 4 die beiden aus der Impulserzeugervorrichtung erhaltenen Impulsfol gen, Figur 5 eine schematische Darstellung der- durch die Vorrichtung gemäß Figur 1 bzw. 2 an gesteuerten Mikrofilmsteuer- und -regelvorrichtung, Figur 6 eine Signalaufbereitungsschaltung für die Schaltung gemäß Figur 5 und Figur 7 eine Drehrichtungserkennungsschaltung.
  • Gemäß Figur 1 ist mit 1 ein Mikrofilm bezeichnet, der mit Filmnarkierungen 2 und 3 versehen ist, die auch Blips genannt werden. Mit 4 ist eine Filmspule bzw. Abwickelspule bezeichnet, die mit einem Motor 5 verbunden ist. Mit 6 ist eine Aufwickelspule bezeichnet, die durch einen Motor 7 angetrieben wird. Mittels eines Elektromagneten 8 ist eine Gegenrolle 9 bei gewünschtem Langsamlauf gegen den Film 1 bewegbar, wodurch der Film gegen eine Filmantriebsrolle 10 für Langsamlauf gedrückt wird. Diese Filmlangsamlaufrolle 10 ist mit einem Motor 11 verbunden. Mit 12 ist eine Führungsrolle bezeichnet. Diese befindet sich vor einer Abtastanordnung 13 zur Erkennung von Blips. Diese Blip-Abtastvorrichtung besteht aus einer Lampe 14, einer Blende 15 und einer Blip-Sensorstufe 16. Die Blip-Abtastvorrichtung 13 befindet sich in einem vorgegebenen Abstand a vor der optischen Achse 17. Mit C ist die Filmlaufvorrichtung (Vorwärtslauf) bezeichnet. Hinter der optischen Achse befindet sich eine Umlenkrolle 18, die Bestandteil eines codierten optischen Impulsgebers oder Filmlängengebers 19 ist. Mit der Umlenkrolle 18 ist eine Codierscheibe 20 verbunden. Mit 21 ist eine feststehende Codierscheibe bezeichnet, die an einer Platine 22 angebracht ist. Zwei. Gabellichtschranken 23 und 24 liefern an je einem Ausgang Al und B1 Impulse.
  • Die beiden Ausgänge der Blip-Abtastvorrichtung 13 sind mit A2 und B2 bezeichnet.
  • Eine Gegenrolle 25 befindet sich neben der Umlenkrolle 18. Eine weitere Umlenkrolle ist mit 26 bezeichnet.
  • Gemäß Figur 3 weist die mit der Rolle 18 verbundene Codierscheibe 20 radial abwechselnd lichtdurchlässige und lichtundurchlässige Streifen auf. Bei einem Rollenumfang von 6 cm sind zweckmäßigerweise 250 durchsichtige bzw. nicht durchsichtige Streifen vorgesehen (Teilverhältnis 1 : 250). Die feststehende Codierscheibe 21 weist zwei sektorenartige Codierbereiche 27 und 28 auf. Die einzelnen radialen lichtdurchlässigen und lichtundurchlässigen Streifen der beiden Codiersegnente 27 und 28 weisen das gleiche Teilerverhältnis auf wie die drehbare Codierscheibe 20. Die Streifen des Codiersegmentes 28 sind jedoch gegenüber den Streifen des Codiersegmentes 27 örtlich um 900 (1/4 Wellenlänge) verschoben. Dies bedeutet, daß bei sich bewegendem Film 1 die am Ausgang Al erhaltene Impulsfolge 29 gegenüber der am Ausgang B1 auftretenden Impulsfolge 30 um 900 versetzt ist. Dieser Kurvenverlauf ist in Figur 4 verdeutlicht. Mit T ist die Periode der beiden Impulsfolgen bezeichnet.
  • Aufgrund der gleichen Teilung der beiden Codiersegmente 27 und 28 und der drehbaren Codierscheibe 20 sind die Impulse hinsichtlich ihrer Form, ihrer Wellenlänge bzw. Periode und hinsichtlich ihrer Amplitude gleich groß. Der einzige Unterschied besteht in dem Phasenversatz von 900.
  • Beim Umfang von 6 cm der Rolle 18 ergibt sich bei der Teilung von 1 : 250 pro volle Impulslänge eine Filmlängenzuordnung von 0,24 mm. Durch den Phasenversatz beider Impulsfolgen ergibt sich die Möglichkeit, festzustellen, in welche Richtung der Film bewegt wird.
  • Gemäß Figur 5 sind die beiden Anschlußstellen Al und B1 des Filmlängengebers mit einer Signalaufbereitungsschaltung 31 verbunden, die auch als Interrupt-Logikschal tung bezeichnet wird. Diese Interrupt-Logikschaltung 31 steht in Wechselwirkung mit einem Mikrocomputer 32, in dem die einzelnen Blips gezählt werden, gespeichert werden, die Ablaufsteuerung des gesamten Steuer- und Regelzyklus erfolgt sowie die automatische Steuerung und Regelung der Filmbewegung erfolgt. Durch die sogenannte Interrupt-Logikschaltung 31 wird der normale bzw. routinemäßige Ablauf des Mikrocomputers 32 unterbrochen und die in dieser Logikschaltung enthaltene Information dem Mikrocomputer 32 zugeführt. Der normale Arbeitszyklus dieses Mikrocomputers 32 wird erst dann wieder aufgenommen, wenn die aus der Interrupt-Logikschaltung 31 eingeflossene Information verarbeitet ist. In diesem Falle erhält die Interrupt-Logikschaltung 31 ein Beendigungs- bzw. Stop-Signal.
  • Mit 33 ist ein Programmspeicher und mit 34 ein Datenspeicher bezeichnet.
  • Dieser Datenspeicher 34 hat u. a. die Arbeitsweise eines Schieberegisters. Die Zahl der Impulse des optischen Impulsgebers bzw. Filmlängengebers 19, die notwendig sind, um die Strecke a zwischen der Blip-Abtast- çorrichtung 13 und der optischen Achse 17 zu durchfahren, ist fest eingespeichert.
  • Mit 35 ist eine Ansteuerschaltung für die Motoren 5, 7, 11 und den Elektromagneten 8 bezeichnet. Ein Bedienungsfeld 36 weist eine Anzeigevorrichtung 37 3 7 auf.
  • Die beiden Ausgänge A2, B2 der Blip-Abtastvorrichtung 13 sind über Verstärker 38, 39 mit einem Komparator 40 verbunden, dessen Ausgang mit der sogenannten Interrupt-Logikschaltung 31 verbunden ist.
  • Nach Anwahl eines bestimmten Mikrofilmbildes bewegt sich der Film mit hoher Geschwindigkeit in Richtung auf die optische Achse. Erreicht die zugeordnete Blip-Markierung die Blip-Abtast- bzw. -Sensorstation 13, so wird die Stillsetzung und Unpolung des Motors 7 veranlaßt. Aufgrund des Trägheitsverhaltens der Anordnung wird jedoch das angewählte Bild bis in den Bereich der optischen Achse 17 bzw. darüber hinaus bewegt. Anschliessend erfolgt der Rücktransport des Films bis hin zur Blip-Sensorstation 13. Sodann erfolgt die Einschaltung des Motors 11 für Langsamtransport des Films. Das dem angewählten Filmbild zugeordnete Blip sowie die folgenden Blips werden nun schieberegisterartig eingelesen und gespeichert. Die Anzahl der Speicherplätze ist so gewählt, daß alle zwischen der Blip-Sensorstation 13 und der optischen Achse 17 befindlichen Blips des Films 1 eingespeichert werden. Die Anzahl der Speicherplätze ist damit ein Maß für den Abstand a zwischen der Blip-Sensorstation 13 und der optischen Achse 17. Erreicht nun das Blip des angewählten Filmbildes den der optischen Achse zugeordneten Speicherplatz des Schieberegisters, so wird der Motor 11 stillgesetzt. Aufgrund der Feinunterteilung des optischen Impulsgebers 19 befindet sich das angewählte Filmbild nun lagegerecht in der optischen Achse der Filmbühne.
  • Der mit 33 bezeichnete Programmspeicher ist ein sogenannter Programmfestspeicher (ROM). Der mit 34 bezeichnete Datenspeicher wird auch Arbeitsspeicher genannt und dient zum Schreiben und Lesen von Daten (RAM).
  • In Figur 6 ist die Signalaufbereitungs- bzw. Interrupt-Logikschaltung 31 im einzelnen dargestellt. Von den Anschlüssen Al, Bl des Impulslängengignalgebers führt je eine Verbindung über einen Verstärker 41, 42 zu einer Logikschaltung 43, in der Zähltaktimpulse erzeugt werden in der ein die Drehrichtung bzw. Bewegungsrichtung des Filmes festlegendendes Potential erzeugt wird und in der Impulse erzeugt werden, die die Dreh- bzw. Beviegungsrichtung des Films kennzeichnen. Pm Ausgang Ql dieser Schaltung 43 treten die Zähltaktimpulse, am Ausgang Q2 das Drehrichtungspotential, am Ausgang Q3 die Rückwärts impulse und am Ausgang Q4 die Vorwärtsimpulse auf. Der Taktausgang Q1 der Impulsschaltung 43 ist einerseits mit einer Torschaltung 44 und andererseits mit einer Anschlußstelle 45 verbunden, die zum Mikrocomputer 32 führt.
  • Vom Ausgang 42 führt die die -Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Films festlegende Ausgangsleitung zum J-Eingang eines JK-Flip-Flops 469 das auch als Blip-Vorlauf-Flip-Flop bezeichnet wird. Der Ausgang Q2 ist außerdem mit dem invertierten Eingang J eines zweiten JK-Flip-Flops 47 verbunden, welches auch als Blip-Rücklauf-Flip-Flop bezeichnet wird.
  • Des weiteren ist der Ausgang Q2 mit dem Eingang E eines Auf- und Abwårtszählers 48 verbunden, der bei Vorwärtslauf des Films vorwarts und der bei Rückwårtslauf des Films rückwärts zählt. Sein Takteingang ist mit dem Ausgang der Torschaltung 44 verbunden. Die Torschaltung 44 weist einen zweiten Eingang auf, der mit dem Ausgang einer Invertierschaltung 49 verbunden ist. Ein erster Eingang dieser Invertierschaltung ist mit dem Ausgang der komparatorschaltung 40 verbunden, während ein zweiter Eingang mit einem Anschluß 50 verbunden ist. Das Potential am Eingang 50 legt fest, ob ein Positiv- oder Negativfilm mit Blip-Markierungen verwendet wird. Die beiden JK-Flip-Flops 46 und 47 haben eine gemeinsame Taktleitung, die mit dem Ausgang der Invertierschaltung 49 verbunden ist.
  • Der Ausgang Q3 der Impulserzeugerschaltung 43 ist mit dem Takteingang eines Flip-Flops 51 verbunden, während der Ausgang Q4 der Impulserzeugerschaltung 43 an den Takteingang eines zweiten Flip-Flops 52 angeschlossen ist.
  • In der Torschaltung 44 wird ein Impulspaket erzeugt, dessen Einzel impulse durch die Frequenz der Taktimpulse des Ausgangs Q1 der Impulserzeugerschaltung 43 bestimmt ist und deren Torzeit durch die Länge der auf dem Film 1 vorhandenen Blips festgelegt wird.
  • Die JK-Flip-Flops 46 und 47 sind flankengesteuerte Kippstufen, die so geschaltet sind, daß sie auf die abfallende Flanke beim Potentialsprung von "1" auf "0" getaktet werden. Die Torschaltung 44 wird durch die anund absteigende Flanke des Blipsignals gwsteuert. Dies hat u. a. den sehr wesentlichen Vorteil, daß z. B. auch dann,-wenn bei Richtungsumkehr des Filmes sich ein Blip zwischen der Lichtschranke der Blip-Sensorschaltung 16 befindet, in der Torschaltung 44 ein einziges Impulspaket erzeugt wird. Im einzelnen bedeutet dies, daß während der Filmvorwärtsbewegung für dieses betreffende Blip eine bestimmte Anzahl von Impulsen des Taktausganges Ql der Impulserzeugerschaltung 43 in Vorwärtsrichtung in den Aufwärts-Abwärtszähler 48 eingezählt werden und daß anschließend bei Umkehr der Bewegungsrichtung des Filmes der gleiche Anzahl von Impulsen rückwärts gezählt werden, so daß beim Erreichen der Anstiegsflanke für Vorwärtsbewegung diese bei Rückwärtslauf als abfallende Flanke gewertet wird, woraufhin die Torschaltung 44 gesperrt wird. Die Torzeit wird bestimmt durch die Zeit zwischen Anstiegsflanke und Abfallsflanke des Blip-Impulses. Bei Bewegungsumkehr auf einem Blip wird demnach die Anstiegsflanke bei der Rückwärtsbewegung zur Abfallsflanke. Da in diesem Fall der Aufwärts-Abwärtszähler am Ausgang Q die Impulszahl "0" anzeigt, wird dieser Impuls im Mikrocomputer 32 nicht ausgewertet. Mit 53 ist die Anschlußstelle bezeichnet, die mit dem Ausgang Q des Aufwärts-Abwärtszählers 48 verbunden ist. Mit 54 ist eine weitere Anschlußstelle der Interrupt-Logikschaltung bezeichnet, die mit Rücksetzeingängen des Aufwårts-Abwärtszählers 48 und der JK-Flip-Flops 46 und 47 verbunden ist.
  • Hat nämlich der Mikrocomputer 32 seine von der Interrupt-Logikschaltung erhaltenen Informationen ausgewertet, so gibt er über die Anschlußstelle 54 einen Beendigungsimpuls an die Stufen 46 bis 48.
  • Mit 55 ist eine Codierschaltung bezeichnet, in der die Signale der JK-Flip-Flops 46 und 47 sowie der Flip-Flops 51 und 52 sowie von weiteren Stufen, die als spiegelbildliche Stufen zu den Flip-Flops 46 und 47 nicht näher dargestellt sind, nach einer vorgegebenen Prioritätsfolge bzw.
  • Rangordnung bewertet und kodiert werden. Dies bedeutet, daß die vorgenannten Signale in der festgelegten Rangfolge über die Ausgänge Ql und Q2 dem Mikrocomputer 32 zugeführt werden. Hierbei liefert der Ausgang Ql einen sogenannten Interrupt-Befehl bzw. Interrupt-Aufforderungsimpuls an den Mikrocomputer 32. Der Mikrocomputer 32 holt sich dann über den 3-Bit-Ausgang Q2 in der Prioritätsfolge die Dateninformatibnen. Die dem Ausgang Q2 zugeordnete Anschlußstelle ist mit 56 und die dem Ausgang Ql zugeordnete Anschlußstelle mit 57 bezeichnet.
  • Mit 58 ist eine Anschlußstelle bezeichnet, über die der Mikrocomputer 32 dann ein Rücksetz- bzw. Sperrsignal an die R-Eingänge der Flip-Flops 51 und 52 abgibt, wenn in der Interrupt-Codierschaltung 55 keine Vor- oder Rückwärtssignale bewertet bzw. ausgewertet werden sollen. Die den beiden Flip-Flops 51 und 52 zugeordneten Eingänge der Interrupt-Codierschaltung 55 sind mit Al und A2 und die den Q-Ausgängen der JK-Flip-Flops 46 und 47 zugeordneten Eingänge mit A3 und A4 bezeichnet. Die Eingänge A5 und A6 führen zu Ausgängen Q von spiegelbildlichen, den Flip-Flops 46 und 47 zugeordneten JK-Flip-Flops. Die spiegelbildlichen Schaltungsstufen sind in der mit 59 bezeichneten Stufe angeordnet.
  • Bei Vorwärts lauf des Filmes liegt am Ausgang Q2 der Impulserzeugerschaltung 43 das Potential "1" an. Mit der fallenden Flanke des am Ausgang der Invertierschaltung 49 auftretenden Impulses am Ende eines abgetasteten Blips wird dieses Potential "1" vom J-Eingang des JK-Flip-Flops 46 zum Ausgang Q durchgeschoben und liegt am Eingang A3 der Interrupt-Logikschaltung 55 an. Bei Rückwärtslauf des Filmes liegt das am Ausgang Q2 der Impulserzeugerschaltung befindliche Potential "O" als "I" (infolge Invertierung ) am J-Eingang des JK-Flip-Flops 47 an. Mit der fallenden Flanke eines Blip-Impulses wird dieses "I"-Potential zum Ausgang Q durchgeschoben und liegt als solches am Eingang A4 der Interrupt-Logikschaltung 55 an (statisch).
  • Dem Vorwärts-Flip-Flop 52 wird bei vorwärts laufendem Film bei jeder Periode der Filmlängenimpulsgebers 19 ein Kurz impuls als Taktimpuls angeboten. Ist das Potential- am Eingang R gleich "O", wird mit dem ersten Vorwärts impuls der Ausgang Q potential mäßig gleich "1". Wird vom Mikrocomputer 32 das Flip-Flop 52 gesperrt, so springt das Potential am Ausgang Q gegen "0". -Es springt erst dann auf den Wert "1", wenn nach Aufhebung des Rücksetzsignales ein neuer Impuls vom Filmlängenimpulsgeber kommt.
  • Das Gleiche gilt bei Rückwärtsbewegung des Filmes hinsichtlich des Flipflops 51. Bei Vorwärtsbewegung des Filmes treten am Ausgang Q3 der Impulserzeugerschaltung 43 keine Impulse auf. Bei Rückwärtsbewegung des Filmes treten am Ausgang Q4 der Impulserzeugerschaltung 43 keine Impulse auf.
  • Die Impulserzeugerschaltung 43 ist in Figur 7- dargestellt. Diese Impulserzeugerschaltung weist vier flankengesteuerte JK-Flip-Flops auf. Das erste JK-Flip-Flop 60 ist mit seinem J-Eingang mit der Anschlußstelle Al verbunden, während der Takteingang an den Eingang Bl angeschlossen ist.
  • Vom Ausgang Q führt eine Verbindung über ein Verzögerungsglied 61 zu einem invertierenden RUcksetzeingang R . Die Verzögerungszeit ist sehr klein gegenüber der zeitlichen 90°-Phasenverschiebung zwischen den beiden Impulsfolgen des optischen Filmiängenimpulsgebers 19. Der K-Eingang des Flip-Flops 60 ist mit Masse verbunden. Das zweite JK-Flip-Flop ist mit 62 bezeichnet. Sein J-Eingang ist ebenfalls direkt mit der Anschlußstelle Al verbunden, während der Takteingang über ein Invertiergatter 63 an die Anschlußstelle B1 angeschlossen ist. Der Ausgang Q ist über ein Verzögerungsglied 64 mit dem invertierenden Rucksetzeingang R verbunden. Die Verzögerungszeit entspricht der des Verzögerungsgliedes 61. Das dritte JK-Flip-Flop ist mit 65 bezeichnet. Sein J-Eingang ist über ein Invertierglied 66 mit dem Eingang Al verbundene während der Takteingang über das Invertierglied 63 an die Anschlußstelle B1 angeschlossen ist.
  • Der Ausgang Q dieses JK-Flip-Flops 65 ist über eine Verzögerungsstufe 67 mit dem invertierenden Rücksetzeingang R verbunden. Das vierte JK-Flip-Flop ist mit 68 bezeichnet. Sein J-Eingang ist über das Invertierglied 66 mit der Anschlußstelle Al verbunden, während der Takteingang direkt mit der Anschlußstelle Bl verbunden ist. Der Ausgang Q ist über ein Verzögerungsglied 69 mit dem invertierenden Rücksetzeingang R verbunden.
  • Der Ausgang Q des ersten JK-Flip-Flops 60 ist mit dem ersten Eingang eines ODER-Gatters 70 verbunden, dessen zweiter Eingang an den Ausgang Q des JK-Flip-Flops 65 angeschlossen ist. Der Ausgang Q des zweiten JK-Flip-Flops 62 ist mit dem ersten Eingang eines weiteren ODER-Gatters 71 verbunden, dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang des vierten JK-Flip-Flops 68 verbunden ist. Der Ausgang des ersten ODER-Gatters 70 ist mit dem R-Eingang eines RS-Flip-Flops 72 verbunden, dessen Setzeingang S mit dem Ausgang des zweiten ODER-Gatters 71 in Verbindung steht.
  • Von den Ausgängen der beiden ODER-Gatter 70 und 71 führt je eine Verbindung zu einem dritten ODER-Gatter 73, dessen Ausgang mit der Anschlußstelle Ql verbunden istg an der die Taktimpulse auftreten.
  • Der Ausgang Q des R-Flip-Flops 72 ist mit der Anschlußstelle Q2 verbunden, an der ein die Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung des Filmes kennzeichnendes Potential auftritt. Bei Vorwärtsbewegung des Filmes ist das Potential an diesem Ausgang gleich "1" während es bei Rückwärl;sbDIegung gleich "O" ist.
  • Der Ausgang Q des dritten JK-Flip-Flops 65 ist mit der Anschlußstelle Q3 verbunden, an der ein kurzer Impuls dann auftritt , wenn das Potential am Eingang Al gleich "0" ist und gleichzeitig am Eingang B1 das Potential von "0" auf den Wert "1" springt. Dieser Impuls weist die Impulslänge der Verzögerungsstufe 67 auf. Dieser kurzzeitige Impuls kennzeichnet den Rückwärtslauf des Films. Er tritt periodisch auf, und zwar mit derselben Frequenz wie die Impulsfolge am Eingang Bl. Am Ausgang Q -des vierten JK-Flip-Flops 68 tritt ein Impuls dann auf, wenn bei Vorwärtsbewegung des Films das Potential am Eingang Al gleich "0" ist. und das Potential am Eingang B1 von "1" auf "0" springt. Die Impulslänge ist durch das Verzögerungsglied 69 bestimmt. Bei jeder abfallenden Impulsflanke der am Eingang B1 auftretenden Impulsfolge wird dieser Vorwärts impuls erzeugt.
  • Bei vorwärts laufendem Film tritt am Ausgang Q3 kein Impuls auf. Bei rückwärts laufendem Film tritt am Ausgang Q4 kein Impuls auf.
  • Bei vorwärts laufendem Film wird am Ausgang Q des zweiten Flip-Flops 62 dann ein Impuls erzeugt, wenn das Potential am Eingang Al gleich "1" ist und am Eingang B1 ein Potentialsprung vom Wert "0" auf den Wert "1" " erfolgt. Diese Annahme gilt für vorwärts laufenden Film. Gemäß Figur 4 ist dies im Zeitpunkt t2 der Fall. Am Ausgang des vierten JK-Flip-Flops 68 tritt dann ein Impuls auf, wenn am Eingang Al das Potential "0" ist und am Eingang B1 das Potential vom Wert "1" auf den Wert "0" springt. Dies ist gemäß Figur 4 im Zeitpunkt t4 der Fall.
  • Somit treten während einer Periode T der Impulsfolge 30 zwei Kurzimpulse auf, die bei Vorwärts lauf des Films am Ausgang des ODER-Gatters 71 auftreten und über das weitere ODER-Gatter 73 auf den Ausgang Ql übertragen werden. Bei rückwärts laufendem Film treten die beiden Einzel impulse nacheinander während jeweils einer Periode am Ausgang des ersten JK-Flip-Flops 60 und am Ausgang des dritten JK-Flip-Flops 65 auf. Diese Impulse treten ebenso am Ausgang des ODER-Gatters 70 und damit am Ausgang des folgenden ODER-Gatters 73 auf.
  • Bei vorwärts laufendem Film wird das RS-Flip-Flop 72 über den Eingang S angesteuert, und zwar im Takt der Tatkfrequenz, die doppelt so groß ist wie die Frequenz der Impulsfolge, während bei rückwärts laufendem Film der Eingang R des RS-Flip-Flops 72 im gleichen Takt getaktet wird. Bei vorwärts laufendem Film ist daher das Potential am Ausgang Q2 gleich "1", während es bei rückwärts laufendem Film gleich "0" ist.
  • Bei schnell laufendem Film (vorwärts ode rückwärts) erhalten die R-Eingange der beiden Flip-Flops 51 und 52 vom Mikrocomputer das Potential "1", was bedeutet, daß die Vorwärts- und Rückwärts impulse der Impulserzeugerschaltung 43 unterdrückt werden. Erst wenn der Film auf Langsamlauf geschaltet ist, erhalten die Rücksetzeingänge R der beiden Flip-Flops 51 und 52 das Potential "0" vom Mikrocomputer. Dies bedeutet, daß je nachdem, ob Vorwärts- oder Rückwärtslauf vorhanden ist, vom Flip-Flop 51 oder 52 her das Potential 11111 zur Interrupt-Codierstufe 55 gelangt.
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Claims (14)

  1. Ansprüche Verfahren zur positionsgerechten Stillsetzung eines mit Filmbildern versehenen, durch eine Antriebsvorrichtung vorwärts oder rückwärts bewegbaren Films, der mit einzelnen oder mehreren Filmbildern zugeordneten Markierungen versehen ist, die durch eine Detektoreinrichtung festgestellt und ausgewertet werden, wobei die Detektoreinrichtung in einem vorgegebenen Abstand vor oder hinter der optischen Achse der Bildbühne angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das an gewählte Filmbild mittels einer durch eine Regelschaltung (31 bis 40) beeinflußten Antriebsvorrichtung (5, 7, 11, 8) im Schnellauf entweder direkt im Vorwärtslauf und/oder über die optische Achse im Rückwärtslauf zur Detektoreinrichtung (13) bewegt wird, daß bei direkt im Vorwärtslauf bewegtem Film bei der ersten Erkennung der angewählten Filmbildmarkierung (3) die Antriebsvorrichtung auf schnellen Rücklauf umgeschaltet wird, die bei Erkennung der angewählten Filmbildmarkierung (3) in der Detektoreinrichtung (13) aus dem schnellen Rücklauf abgebremst und anschließend auf Langsaiworwärtslauf umgeschaltet wird, daß nach erneuter Erkennung der Filtrbildmarkierung des im Langsamlauf bewegten Films (1) mit der angewählten Markierung in der Detektoreinrichtung ein Filmlängenimpulsgeber (19) wirksam geschaltet wird, dessen Impulse in einer Speichereinricha tung (32 bis 34) schieberegisterartig eingelesen und mit einem Impulsvergleichswert für die Entfernung (a) zwischen Detektoreinrichtung (13) und optischer Achse (17) verglichen werden und daß während des Langsamlaufbetriebes eventuelle weitere, durch die Detektoreinrichtung erkannte Markierungen eingelesen und lagemäßig erfaßt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beeinflussung bzw. Regelung der Antriebsmotoren (5, 7, 11) des Filmlesegerätes, die Speicherung und das Vergleichen der Impulse sowie die Beeinflussung der Anzeigevorrichtung (36, 37) in einem Mikrocomputer (32, 33, 34) erfolgt und daß eine Unterbrecher-Logikschaltung (31), die sowohl durch die Detektoreinrichtung (13) als auch durch den Filmlängenimpulsgeber (19) beeinflußt wird, beim Abtasten eines angewählten Bildmarkensignals (3) das Routineprogramm des Mikrocomputers (32) so lange unterbricht, bis die in der Unterbrecher-Logikschaltung enthaltene Information im Mikrocomputer ausgewertet ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Abbremsen des Films aus dem schnellen Rücklauf und vor dem Umschalten auf langsamen Vorwärts lauf der Film im langamen Rückwärtslauf über eine vorgegebene Strecke bewegt wird, die größer oder gleich dem Abstand zwischen der Detektoreinrichtung und der optischen Achse ist.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrecher-Logikschaltung eine durch den Filmlängenimpulsgeber (19) beeinflußbare Impuls-Logikschaltung (Q1) aufweist, in der Arbeitstaktimpulse sowie sowie Signale zur Erkennung der Filmlaufrichtung (Q2, Q3, Q4) erzeugt werden und daß ferner getaktete Speicherstufen (46, 47) vorgesehen sind, die die Bildmarkierungssignale und Laufsignale speichern.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrecher-Logikschaltung eine Fil mmark ierungs Iängen-Meßschal tung enthält, die aus einem Auf- und Abwärtszähler (48) und einer Torschaltung (49) besteht, deren Torzeit durch die jeweils ansteigende Filmmarkierungs-Impulsflanke und deren zugeordnete abfallende Filmmarkierungs-Impulsflanke bestimmt ist und deren Takteingang mit den Arbeitstaktimpulsen versorgt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die getakteten Speicherstufen durch die jeweils abfallende Flanke der Impulse gesteuert werden.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die getakteten Speicherstufen (46, 47), vorzugsweise JK-Flip-Flops, mit einer Prioritäts-Codierstufe (55) verbunden sind, deren Eingangssignale nach einem vorgegebenen Prioritätenschlüssel den Digitalausgängen zugeführt werden.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Drehrichtung kennzeichnende Ausgang (Q2) der Impulslogik-Schaltung (43) jeweils mit dem Eingang eines ersten und zweiten JK-Flip-Flops verbunden ist, dessen Takteingang jeweils durch die Filmbildmarkierungs-Detektoreinrichtung (13) beeinflußbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulslogikschaltung (43) zwei Steuerverbindungen zur Filmlängen-Impulsgeberschaltung (19) aufweist, die zwei Impulsstufen enthält, von denen die erste eine erste Impulsfolge und die zweite eines phasenverschobene Impul sfol ge liefert, wobei die Phasenverschiebung so gewählt ist, daß eine ansteigende oder abfallende Impulsflanke einer Impulsphase der einen Impulsfolge innerhalb der Impulsphase der anderen Impulsfolge liegt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenverschiebung bei gleich großer Impuls- und Null-Phase der beiden Impulsfolgen 90" ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmlängen-Impulsgeberschaltung vier getaktete, monostabiles Verhalten aufweisende Flip-Flop-Stufen (60, 62, 65, 68) aufweist, deren Kippzeit kurz ist gegenüber der zeitlichen Phasenverschiebung, daß die Eingänge der ersten zwei Kippstufen (60, 62) direkt durch die erste Impulsfolge, die Eingänge der zwei weiteren Kippstufen (60, 62) durch die invertierte erste Impulsfolge, die Takteingänge der ersten und vierten Kippstufe (60, 68) direkt durch die zweite Impulsfolge und die Takteingänge der zweiten und dritten Kippstufe (62, 65) durch die invertierte zweite Impulsfolge gesteuert werden.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippstufen durch die jeweils abfallende Flanke der zweiten Impulsfolge getaktet werden.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der ersten und dritten Kippstufe mit einem ersten ODER-Gatter (70) und die die Ausgänge der zweiten und vierten Kippstufe mit einem zweiten ODER-Gatter (71) verbunden sind, daß die Ausgänge beider ODER-Gatter (70, 71) an ein weiteres ODER-Gatter (73) sowie an einen Setz- und Rücksetzeingang eines Speicher-Flip-Flops (72) angeschlossen sind und daß am Ausgang des ODER-Gatters (73) die Zähltaktimpulse, am Ausgang des Speicher-Flip-Flops (72) ein statisches, die Filmbewegungsrichtung kennzeichnenden Potential und am Ausgang der dritten oder vierten Kippstufe (65, 68) die jeweilige Filmbewegungsrichtung kennzeichnende Kurz-Impulse auftreten.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmlängen-Impulsgeberstufe aus einem mit einer durch den Film angetriebenen Rolle (18), einer mit dieser verbundenen, abwechselnd lichtdurchlässige und zu i lichtundurchlässige radiale Streifen aufweisende Scheibe (20), aus einer feststehenden, sonst lichtundurchlässig ausgebildeten Scheibe (21) besteht, die mit zwei Ausschnitten (27, 28) versehen ist, die jeweils mit radialen, abwechselnd lichtdurchlässigen und lichtundurchlässigen Streifen versehen sind, die denen der rotierenden Scheibe (20) entsprechen, wobei die Streifen des einen Ausschnittes gegenüber den Streifen des anderen Ausschnittes örtlich um den Phasenwinkel, vorzugsweise phasenmäßig 900 , versetzt sind und daß beiden Ausschnitten je eine Gabellichtschranke (23, 24) zugeordnet ist.
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