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Verfahren zur positionsgerechten Stillsetzung eines Films
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur positionsgerechten Stillsetzung
eines mit Filmbildern versehenen, durch eine Antriebsvorrichtung vorwärts oder rückwärts
bewegbaren Films, der mit einzelnen oder mehreren Filmbildern zugeordneten Markierungen
versehen ist, die durch eine Detektoreinrichtung festgestellt und ausgesertet werden,
wobei die Detektoreinrichtung in einem vorgegebenen Abstand vor. der optischen Achse
der Bildbühne angeordnet ist.
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Der Erfindung 1 ieg die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs
genannten Art zu schaffen, mit dessen Hilfe sowohl bei -Filmvorwärtslauf als auch
bei Filmrückwärtslauf eine störsichere Bildmarkierungserkennung und positionsgerechte
Stillsetzung des Filmbildes in der Bildbühne ermöglicht werden soll. Solche Filmbildmarkierungen
können am einen oder anderen Filmrand oder aber auch an beiden Filmrändern vorgesehen
sein.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das angewähite
Filmbild mittels einer durch eine Regelschaltung beeinflußten Antriebsvorrichtung
im Schnellauf entweder direkt im Vorwärtslauf und/oder über die optische Achse im
Rückwärtslauf zur Detektoreinrichtung bewegt wird, daß bei direkt im Vorwärts lauf
bewegtem Film bei der ersten Erkennung der angewählten
Filmbildmarkierung
die Antriebsvorrichtung auf schnellen Rücklauf umgeschaltet wird, die bei Erkennung
der angewählten Filnbildmarkierung in der Detektoreinrichtung aus dem schnellen
Rücklauf abgebremst und anschließend auf Langsamvorwärtslauf umgeschaltet wird,
daß nach erneuter Erkennung der Filntildmarkierung des im Langsamlauf bewegten Films
mit der angewählten Markierung in der Detektoreinrichtung ein Filmlängenimpulsgeber
wirksam geschaltet wird, dessen Impulse in einer Speichereinrichtung schieberegisterartig
eingelesen und mit einem Impulsvergleichswert für die Entfernung zwischen Detektoreinrichtung
und optischer Achse verglichen werden und daß während des Langsamlaufbetriebes eventuelle
weitere, durch die Detektoreinrichtung erkannte Markierungen eingelesen und lagemaßig
erfaßt werden.
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Dieses Verfahren bietet den Vorteil, daß der Film zunächst im Schnellgang
bewegt wird, wobei bei Erkennung einer Filmbildmarkierung des sich von Anfang an
im Rückwärtsschnellauf bewegten oder nach vorheriger Umkehr aus dem Vorwärtsschnellauf
im Rückwärtsschnellauf bewegten Films in der Markierungs-Detektoreinrichtung der
Film abgebremst wird, wobei sich jedoch der Film aufgrund der Trägheitswirkung des
gesamten Systems noch ein Stück weiterbewegt. In diesem Stadium oder nach einer
vorgegebenen Strecke wird der Film in den Langsamlauf (Vorwärtslauf) umgeschaltet.
In dem Zeitpunkt, in dem die Filmbildmarkierung die Detektoreinrichtung erneut erreicht,
wird ein Filmlängenimpulsgeber wirksam geschaltet, der mindestens eine Impulsfolge
abgibt, deren zeitliche bzw. örtliche Wellenlänge klein ist gegenüber den Abmessungen
eines Filmbildes. Mit dem Wirksamschalten der Filmlängenimpulsgeberstufe wird nun
der momentane Stand des sich langsam auf die optische Achse hin bewegenden Filmbildes
mit der Impulszahl verglichen, die dem Abstand zwischen der Detektoreinrichtung
und der optischen Achse entspricht. Hat das Filmbild die Bildbühne lagegerecht erreicht,
wird die Antriebsvorrichtung stillgesetzt. In vorteilhafter Weise werden mit der
Einschaltung des Langsamlaufbetriebes auch weitere, an der Bildmarkierungs-Detektorstufe
erkannnte Filmbildmarkierungen eingelesen und lagemäßig erfaßt. Somit kann bei einer
folgenden Anwahl eines Filntildes, das sich nun zwischen der Detektoreinrichtung
und
der optischen Achse befindet, in einfacher Weise ohne Einschaltung des Schnellaufbetriebes
erfaßt und vor die Bildbühne gebracht werden.
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Gemäß weiterer Ausbildung erfolgt die Beeinflussung bzw. Regelung
der Antriebsvorrichtung des Filmlesegerätes, das vorzugsweise ein Mikofilmlesegerät
ist, die Speicherung und das Vergleichen der Impulse sowie die Beeinflussung der
Anzeigevorrichtung in einem Mikrocomputer, wobei eine Unterbrecher-Logikschal tung
(Interrupt-Logikschal tung), die sowohl durch die Detektoreinrichtung als auch durch-
den Filmlängenimpulsgeber beeinflußt wird, beim Abtasten eines angewählten Bildmarkierungssignals
das Routineprogramm des Mikrocomputers so lange unterbricht, bis die in der Unterbrecher-Logikschal
tung enthaltene Information im Mikrocomputer ausgewertet ist.
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Der Erfindung liegt außerdem die Aufgabe zugrunde, eine sicher arbeitende
Vorrichtung zur Durchführung des eingangs genannten Verfahrens zu schaffen. Die
Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Unterbrecher-Logikschaltung eine durch den
Filmlängen-Impulsgeber beeinflußbare Impuls-Logikschaltung aufweist, in der eine
Arbeitstaktimpulsfolge sowie Signale zur Erkennung der Filmlaufrichtung erzeugt
werden und wobei ferner getaktete Speicherstufen vorgesehen sind, die die Bildmarkierungssignale
und Laufsignale speichern.
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In vorteilhafter Weise enthält die Unterbrecher-Logikschaltung eine
Filmmarkierungslängen-Meßschaltung, die aus einem Auf- und Abwärtszähler und einer
Torschaltung besteht, deren Torzeit durch die jeweils ansteigende Filmmarkierungs-Impulsflanke
und deren zugeordnete abfallende Filmmarkierungs-Impulsflanke bestimmt ist und deren
Takteingang mit den Ar beitstaktimpulsen versorgt wird. Hierdurch ist der Vorteil
gegeben, daß mit Hilfe des auf- und abwärts zählenden Zählers die Länge einer Filmbildmarkierung
festgestellt werden kann, wobei die Zahl der Taktimpulse innerhalb der kürzestmöglichen
Torzeit groß ist gegenüber dieser Torzeit.
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Mit jeder Filmbildmarkierung wird demnach dem Auf- und Abwärtszähler
ein Impulspaket vorgegebener Länge zugeführt. Erhält der Film dann, wenn sich
gerade
eine Filntildmarkierung unterhalb der Filmbildmarkierungs-Detektoreinrichtung befindet,
den Befehl zur Rückwärtsbewegung, so wird die Torzeit bestimmt durch die Zeit zwischen
dem Anlauf des tTarkierungsbeginns und dem anschließenden Verlassen dieses Markierungsanfanges
nach erfolgter Richtungsumkehr. Im Zähler ist im Zeitpunkt des Verlassens des Markierungsanfanges
der Zählerstand gleich "0", da die Zahl der eingezählten Impulse gleich der Zahl
der abwärts gezählten Impulse ist. Ein solcher Impuls wird nicht ausgewertet.
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Im vorteilhafter Weise werden die getakteten Speicherstufen durch
die jeweils abfallende Flanke der Impulse gesteuert. Dies hat den Vorteil, daß erst
der Zählinhalt des Zählers erreicht wird, bevor dann die Weiterleitung der Signale
an die Ausgänge der Speicher-Flip-Flops erfolgt.
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Gemäß weiterer Ausbildung sind die getakteten Speicherstufen vorzugsweise
JK-Flip-Flops. Diese sind mit einer Prioritäts-Codierstufe verbunden, deren Eingangssignale
nach einem vorgegebenen Prioritätsschlüssel den Digitalausgängen zugeführt werden.
Hierdurch ist der Vorteil gegeben, daß die anschließende Mikrocomputer-Schaltung
die zu verarbeitenden Signale nach einer vorgegebenen Prioritäts- bzw. Rangfolge
erhält.
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In weiterer Ausgestaltung ist der die Drehrichtung kennzeichnende
Ausgang des Impulslogikschaltung jeweils mit dem Eingang eines ersten und zweiten
JK-Flip-Flops verbunden, dessen Takteingang jeweils durch die Filmbildmarkierungs-Detektoreinrichtung
beeinflußbar ist.
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In weiterer Ausgestaltung weist die Impulslogtkschaltung zwei Steuerverbindungen
zur Filmlängen-Impulsgeberschaltung auf, die zwei Impulsstufen enthält, von denen
die erste eine erste Impulsfolge und die zweite eine phasenverschobene Impulsfolge
liefert, wobei die Phasenverschiebung so gewählt ist, daß eine ansteigende oder
abfallende Impulsflanke einer Impulsphase der einen Impulsfolge innerhalb der Impulsphase
der anderen Impulsfolge liegt. Hierbei fällt die jeweilige Impulsphase der einen
Impulsfolge zeitlich in einen Teil der entsprechenden Impulsphase der anderen
Impulsfolge
sowie in deren jeweils angrenzenden Null-Phasenbereich.
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Dies ermöglicht den Vorteil, daß eine klare Richtungserkennung des
sich bewegenden Filmes möglich ist. In vorteilhafter Weise ist bei gleich großen
Impuls- und Null phasen der beiden Impulsfolgen die Phasenverschiebung gleich 900.
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Gemäß weiterer Ausbildung weist die Filmlängen-Impulsgeberschaltung
vier getaktete Flip-Flop-Stufen auf, die monostabiles Verhalten zeigen. Ihre Kippzeit
ist kurz gegenüber der zeitlichen Phasenverschiebung. Die Eingänge der ersten zwei
Kippstufen werden direkt durch die erste Impulsfolge, die Eingänge der zwei weiteren
Kippstufen durch die invertierte erste Impulsfolge, die Takteingänge der ersten
und vierten Kippstufe direkt durch die zweite Impulsfolge und die Takteingänge der
zweiten und dritten Kippstufe durch die invertierte zweite Impulsfolge gesteuert.
Hierbei werden die Kippstufen durch die jeweils abfallende Flanke der zweiten Impulsfolge
getaktet.
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Die Signale an den Ausgängen der einzelnen vier Kippstufen werden
durch ODER-Gatter miteinander verknüpft. In vorteilhafter Weise sind die Ausgänge
der ersten und dritten Kippstufe mit einem ersten ODER-Gatter und die Ausgänge der
zweiten und vierten Kippstufe mit einem zweiten ODER-Gatter verbunden, wobei die
Ausgänge beider ODER-Gatter mit einem weiteren ODER-Gatter sowie mit einem Setz-
und Rucksetzeingang eines Speicher-Flip-Flops verbunden sind, wobei am Ausgang des
ODER-Gatters die Zähltaktimpulse, am Ausgang des Speicher-Flip-Flops ein statisches,
die Filmbewegungsrichtung kennzeichnendes Potential und am Ausgang der dritten oder
vierten Kippstufe die jeweilige Filmbewegungsrichtung kennzeichnende Kurzimpulse
auftreten. Diese sind sogenannte dynamische Filmbewegungsrichtungssignale, die mit
jedem Takt der zweiten Impulsfolge erneut auftreten. Die Zähltaktimpulse treten
mit doppelter Frequenz auf, da während jeder Impulszeit zwei Taktimpulse erzeugt
werden. Das statische Richtungssignal steuert z. B. den Auf- und Abwärtszähler.
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Gemäß weiterer Ausbildung besteht die Filmlängen-Impulsgeberstufe
aus
einem mit einer durch den Film angetriebenen Rolle, einer mit
dieser verbundenen, abwechseln lichtdurchlässige und lichtundurchlässige radiale
Streifen aufweisenden Scheibe, aus einer feststehenden, sonst lichtundurchlässig
ausgebildeten Scheibe, die mit zwei Ausschnitten versehen ist, die jeweils mit radialen,
abwechselnd lichtdurchlässigen und lichtundurchlässigen Streifen versehen ist, die
denen der rotierenden Scheibe entsprechen, wobei die Streifen des einen Ausschnittes
gegenüber den Streifen des anderen Ausschnittes örtlich um den Phasenwinkel, vorzugsweise
phasenmäßig 900, versetzt sind und wobei beiden Ausschnitten je eine Gabellichtschranke
zugeordnet ist.
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Im folgenden wird die Erfindung eines in den Figuren 1 bis 7 dargestellten
Ausführungsbeispieles beschrieben. Es zeigen: Figur 1 in schematischer Darstellung
eine Mikrofilmantriebs- und -steuerungsvorrichtung mit Abtastung von Filmmarkierungen,
Figur 2 eine Teildraufsicht der Vorrichtung nach Figur 1, Figur 3 eine mit Gabellichtschranken
versehene Impulsgebervorrichtung, Figur 4 die beiden aus der Impulserzeugervorrichtung
erhaltenen Impulsfol gen, Figur 5 eine schematische Darstellung der- durch die Vorrichtung
gemäß Figur 1 bzw. 2 an gesteuerten Mikrofilmsteuer- und -regelvorrichtung, Figur
6 eine Signalaufbereitungsschaltung für die Schaltung gemäß Figur 5 und Figur 7
eine Drehrichtungserkennungsschaltung.
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Gemäß Figur 1 ist mit 1 ein Mikrofilm bezeichnet, der mit Filmnarkierungen
2 und 3 versehen ist, die auch Blips genannt werden. Mit 4 ist eine Filmspule bzw.
Abwickelspule bezeichnet, die mit einem Motor 5 verbunden ist. Mit 6 ist eine Aufwickelspule
bezeichnet, die durch einen Motor 7 angetrieben wird. Mittels eines Elektromagneten
8 ist eine Gegenrolle 9 bei gewünschtem Langsamlauf gegen den Film 1 bewegbar, wodurch
der Film gegen eine Filmantriebsrolle 10 für Langsamlauf gedrückt wird. Diese Filmlangsamlaufrolle
10 ist mit einem Motor 11 verbunden. Mit 12 ist eine Führungsrolle bezeichnet. Diese
befindet sich vor einer Abtastanordnung 13 zur Erkennung von Blips. Diese Blip-Abtastvorrichtung
besteht aus einer Lampe 14, einer Blende 15 und einer Blip-Sensorstufe 16. Die Blip-Abtastvorrichtung
13 befindet sich in einem vorgegebenen Abstand a vor der optischen Achse 17. Mit
C ist die Filmlaufvorrichtung (Vorwärtslauf) bezeichnet. Hinter der optischen Achse
befindet sich eine Umlenkrolle 18, die Bestandteil eines codierten optischen Impulsgebers
oder Filmlängengebers 19 ist. Mit der Umlenkrolle 18 ist eine Codierscheibe 20 verbunden.
Mit 21 ist eine feststehende Codierscheibe bezeichnet, die an einer Platine 22 angebracht
ist. Zwei. Gabellichtschranken 23 und 24 liefern an je einem Ausgang Al und B1 Impulse.
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Die beiden Ausgänge der Blip-Abtastvorrichtung 13 sind mit A2 und
B2 bezeichnet.
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Eine Gegenrolle 25 befindet sich neben der Umlenkrolle 18. Eine weitere
Umlenkrolle ist mit 26 bezeichnet.
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Gemäß Figur 3 weist die mit der Rolle 18 verbundene Codierscheibe
20 radial abwechselnd lichtdurchlässige und lichtundurchlässige Streifen auf. Bei
einem Rollenumfang von 6 cm sind zweckmäßigerweise 250 durchsichtige bzw. nicht
durchsichtige Streifen vorgesehen (Teilverhältnis 1 : 250). Die feststehende Codierscheibe
21 weist zwei sektorenartige Codierbereiche 27 und 28 auf. Die einzelnen radialen
lichtdurchlässigen und lichtundurchlässigen Streifen der beiden Codiersegnente 27
und 28 weisen das gleiche Teilerverhältnis auf wie die drehbare Codierscheibe
20.
Die Streifen des Codiersegmentes 28 sind jedoch gegenüber den Streifen des Codiersegmentes
27 örtlich um 900 (1/4 Wellenlänge) verschoben. Dies bedeutet, daß bei sich bewegendem
Film 1 die am Ausgang Al erhaltene Impulsfolge 29 gegenüber der am Ausgang B1 auftretenden
Impulsfolge 30 um 900 versetzt ist. Dieser Kurvenverlauf ist in Figur 4 verdeutlicht.
Mit T ist die Periode der beiden Impulsfolgen bezeichnet.
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Aufgrund der gleichen Teilung der beiden Codiersegmente 27 und 28
und der drehbaren Codierscheibe 20 sind die Impulse hinsichtlich ihrer Form, ihrer
Wellenlänge bzw. Periode und hinsichtlich ihrer Amplitude gleich groß. Der einzige
Unterschied besteht in dem Phasenversatz von 900.
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Beim Umfang von 6 cm der Rolle 18 ergibt sich bei der Teilung von
1 : 250 pro volle Impulslänge eine Filmlängenzuordnung von 0,24 mm. Durch den Phasenversatz
beider Impulsfolgen ergibt sich die Möglichkeit, festzustellen, in welche Richtung
der Film bewegt wird.
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Gemäß Figur 5 sind die beiden Anschlußstellen Al und B1 des Filmlängengebers
mit einer Signalaufbereitungsschaltung 31 verbunden, die auch als Interrupt-Logikschal
tung bezeichnet wird. Diese Interrupt-Logikschaltung 31 steht in Wechselwirkung
mit einem Mikrocomputer 32, in dem die einzelnen Blips gezählt werden, gespeichert
werden, die Ablaufsteuerung des gesamten Steuer- und Regelzyklus erfolgt sowie die
automatische Steuerung und Regelung der Filmbewegung erfolgt. Durch die sogenannte
Interrupt-Logikschaltung 31 wird der normale bzw. routinemäßige Ablauf des Mikrocomputers
32 unterbrochen und die in dieser Logikschaltung enthaltene Information dem Mikrocomputer
32 zugeführt. Der normale Arbeitszyklus dieses Mikrocomputers 32 wird erst dann
wieder aufgenommen, wenn die aus der Interrupt-Logikschaltung 31 eingeflossene Information
verarbeitet ist. In diesem Falle erhält die Interrupt-Logikschaltung 31 ein Beendigungs-
bzw. Stop-Signal.
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Mit 33 ist ein Programmspeicher und mit 34 ein Datenspeicher bezeichnet.
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Dieser Datenspeicher 34 hat u. a. die Arbeitsweise eines Schieberegisters.
Die Zahl der Impulse des optischen Impulsgebers bzw. Filmlängengebers 19, die notwendig
sind, um die Strecke a zwischen der Blip-Abtast-
çorrichtung 13
und der optischen Achse 17 zu durchfahren, ist fest eingespeichert.
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Mit 35 ist eine Ansteuerschaltung für die Motoren 5, 7, 11 und den
Elektromagneten 8 bezeichnet. Ein Bedienungsfeld 36 weist eine Anzeigevorrichtung
37 3 7 auf.
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Die beiden Ausgänge A2, B2 der Blip-Abtastvorrichtung 13 sind über
Verstärker 38, 39 mit einem Komparator 40 verbunden, dessen Ausgang mit der sogenannten
Interrupt-Logikschaltung 31 verbunden ist.
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Nach Anwahl eines bestimmten Mikrofilmbildes bewegt sich der Film
mit hoher Geschwindigkeit in Richtung auf die optische Achse. Erreicht die zugeordnete
Blip-Markierung die Blip-Abtast- bzw. -Sensorstation 13, so wird die Stillsetzung
und Unpolung des Motors 7 veranlaßt. Aufgrund des Trägheitsverhaltens der Anordnung
wird jedoch das angewählte Bild bis in den Bereich der optischen Achse 17 bzw. darüber
hinaus bewegt. Anschliessend erfolgt der Rücktransport des Films bis hin zur Blip-Sensorstation
13. Sodann erfolgt die Einschaltung des Motors 11 für Langsamtransport des Films.
Das dem angewählten Filmbild zugeordnete Blip sowie die folgenden Blips werden nun
schieberegisterartig eingelesen und gespeichert. Die Anzahl der Speicherplätze ist
so gewählt, daß alle zwischen der Blip-Sensorstation 13 und der optischen Achse
17 befindlichen Blips des Films 1 eingespeichert werden. Die Anzahl der Speicherplätze
ist damit ein Maß für den Abstand a zwischen der Blip-Sensorstation 13 und der optischen
Achse 17. Erreicht nun das Blip des angewählten Filmbildes den der optischen Achse
zugeordneten Speicherplatz des Schieberegisters, so wird der Motor 11 stillgesetzt.
Aufgrund der Feinunterteilung des optischen Impulsgebers 19 befindet sich das angewählte
Filmbild nun lagegerecht in der optischen Achse der Filmbühne.
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Der mit 33 bezeichnete Programmspeicher ist ein sogenannter Programmfestspeicher
(ROM). Der mit 34 bezeichnete Datenspeicher wird auch Arbeitsspeicher genannt und
dient zum Schreiben und Lesen von Daten (RAM).
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In Figur 6 ist die Signalaufbereitungs- bzw. Interrupt-Logikschaltung
31 im einzelnen dargestellt. Von den Anschlüssen Al, Bl des Impulslängengignalgebers
führt je eine Verbindung über einen Verstärker 41, 42 zu einer Logikschaltung 43,
in der Zähltaktimpulse erzeugt werden in der ein die Drehrichtung bzw. Bewegungsrichtung
des Filmes festlegendendes Potential erzeugt wird und in der Impulse erzeugt werden,
die die Dreh- bzw. Beviegungsrichtung des Films kennzeichnen. Pm Ausgang Ql dieser
Schaltung 43 treten die Zähltaktimpulse, am Ausgang Q2 das Drehrichtungspotential,
am Ausgang Q3 die Rückwärts impulse und am Ausgang Q4 die Vorwärtsimpulse auf. Der
Taktausgang Q1 der Impulsschaltung 43 ist einerseits mit einer Torschaltung 44 und
andererseits mit einer Anschlußstelle 45 verbunden, die zum Mikrocomputer 32 führt.
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Vom Ausgang 42 führt die die -Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des
Films festlegende Ausgangsleitung zum J-Eingang eines JK-Flip-Flops 469 das auch
als Blip-Vorlauf-Flip-Flop bezeichnet wird. Der Ausgang Q2 ist außerdem mit dem
invertierten Eingang J eines zweiten JK-Flip-Flops 47 verbunden, welches auch als
Blip-Rücklauf-Flip-Flop bezeichnet wird.
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Des weiteren ist der Ausgang Q2 mit dem Eingang E eines Auf- und Abwårtszählers
48 verbunden, der bei Vorwärtslauf des Films vorwarts und der bei Rückwårtslauf
des Films rückwärts zählt. Sein Takteingang ist mit dem Ausgang der Torschaltung
44 verbunden. Die Torschaltung 44 weist einen zweiten Eingang auf, der mit dem Ausgang
einer Invertierschaltung 49 verbunden ist. Ein erster Eingang dieser Invertierschaltung
ist mit dem Ausgang der komparatorschaltung 40 verbunden, während ein zweiter Eingang
mit einem Anschluß 50 verbunden ist. Das Potential am Eingang 50 legt fest, ob ein
Positiv- oder Negativfilm mit Blip-Markierungen verwendet wird. Die beiden JK-Flip-Flops
46 und 47 haben eine gemeinsame Taktleitung, die mit dem Ausgang der Invertierschaltung
49 verbunden ist.
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Der Ausgang Q3 der Impulserzeugerschaltung 43 ist mit dem Takteingang
eines Flip-Flops 51 verbunden, während der Ausgang Q4 der Impulserzeugerschaltung
43
an den Takteingang eines zweiten Flip-Flops 52 angeschlossen ist.
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In der Torschaltung 44 wird ein Impulspaket erzeugt, dessen Einzel
impulse durch die Frequenz der Taktimpulse des Ausgangs Q1 der Impulserzeugerschaltung
43 bestimmt ist und deren Torzeit durch die Länge der auf dem Film 1 vorhandenen
Blips festgelegt wird.
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Die JK-Flip-Flops 46 und 47 sind flankengesteuerte Kippstufen, die
so geschaltet sind, daß sie auf die abfallende Flanke beim Potentialsprung von "1"
auf "0" getaktet werden. Die Torschaltung 44 wird durch die anund absteigende Flanke
des Blipsignals gwsteuert. Dies hat u. a. den sehr wesentlichen Vorteil, daß z.
B. auch dann,-wenn bei Richtungsumkehr des Filmes sich ein Blip zwischen der Lichtschranke
der Blip-Sensorschaltung 16 befindet, in der Torschaltung 44 ein einziges Impulspaket
erzeugt wird. Im einzelnen bedeutet dies, daß während der Filmvorwärtsbewegung für
dieses betreffende Blip eine bestimmte Anzahl von Impulsen des Taktausganges Ql
der Impulserzeugerschaltung 43 in Vorwärtsrichtung in den Aufwärts-Abwärtszähler
48 eingezählt werden und daß anschließend bei Umkehr der Bewegungsrichtung des Filmes
der gleiche Anzahl von Impulsen rückwärts gezählt werden, so daß beim Erreichen
der Anstiegsflanke für Vorwärtsbewegung diese bei Rückwärtslauf als abfallende Flanke
gewertet wird, woraufhin die Torschaltung 44 gesperrt wird. Die Torzeit wird bestimmt
durch die Zeit zwischen Anstiegsflanke und Abfallsflanke des Blip-Impulses. Bei
Bewegungsumkehr auf einem Blip wird demnach die Anstiegsflanke bei der Rückwärtsbewegung
zur Abfallsflanke. Da in diesem Fall der Aufwärts-Abwärtszähler am Ausgang Q die
Impulszahl "0" anzeigt, wird dieser Impuls im Mikrocomputer 32 nicht ausgewertet.
Mit 53 ist die Anschlußstelle bezeichnet, die mit dem Ausgang Q des Aufwärts-Abwärtszählers
48 verbunden ist. Mit 54 ist eine weitere Anschlußstelle der Interrupt-Logikschaltung
bezeichnet, die mit Rücksetzeingängen des Aufwårts-Abwärtszählers 48 und der JK-Flip-Flops
46 und 47 verbunden ist.
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Hat nämlich der Mikrocomputer 32 seine von der Interrupt-Logikschaltung
erhaltenen
Informationen ausgewertet, so gibt er über die Anschlußstelle 54 einen Beendigungsimpuls
an die Stufen 46 bis 48.
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Mit 55 ist eine Codierschaltung bezeichnet, in der die Signale der
JK-Flip-Flops 46 und 47 sowie der Flip-Flops 51 und 52 sowie von weiteren Stufen,
die als spiegelbildliche Stufen zu den Flip-Flops 46 und 47 nicht näher dargestellt
sind, nach einer vorgegebenen Prioritätsfolge bzw.
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Rangordnung bewertet und kodiert werden. Dies bedeutet, daß die vorgenannten
Signale in der festgelegten Rangfolge über die Ausgänge Ql und Q2 dem Mikrocomputer
32 zugeführt werden. Hierbei liefert der Ausgang Ql einen sogenannten Interrupt-Befehl
bzw. Interrupt-Aufforderungsimpuls an den Mikrocomputer 32. Der Mikrocomputer 32
holt sich dann über den 3-Bit-Ausgang Q2 in der Prioritätsfolge die Dateninformatibnen.
Die dem Ausgang Q2 zugeordnete Anschlußstelle ist mit 56 und die dem Ausgang Ql
zugeordnete Anschlußstelle mit 57 bezeichnet.
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Mit 58 ist eine Anschlußstelle bezeichnet, über die der Mikrocomputer
32 dann ein Rücksetz- bzw. Sperrsignal an die R-Eingänge der Flip-Flops 51 und 52
abgibt, wenn in der Interrupt-Codierschaltung 55 keine Vor- oder Rückwärtssignale
bewertet bzw. ausgewertet werden sollen. Die den beiden Flip-Flops 51 und 52 zugeordneten
Eingänge der Interrupt-Codierschaltung 55 sind mit Al und A2 und die den Q-Ausgängen
der JK-Flip-Flops 46 und 47 zugeordneten Eingänge mit A3 und A4 bezeichnet. Die
Eingänge A5 und A6 führen zu Ausgängen Q von spiegelbildlichen, den Flip-Flops 46
und 47 zugeordneten JK-Flip-Flops. Die spiegelbildlichen Schaltungsstufen sind in
der mit 59 bezeichneten Stufe angeordnet.
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Bei Vorwärts lauf des Filmes liegt am Ausgang Q2 der Impulserzeugerschaltung
43 das Potential "1" an. Mit der fallenden Flanke des am Ausgang der Invertierschaltung
49 auftretenden Impulses am Ende eines abgetasteten Blips wird dieses Potential
"1" vom J-Eingang des JK-Flip-Flops 46 zum Ausgang Q durchgeschoben und liegt am
Eingang A3 der Interrupt-Logikschaltung 55 an. Bei Rückwärtslauf des Filmes liegt
das am Ausgang Q2 der Impulserzeugerschaltung befindliche Potential "O" als "I"
(infolge Invertierung
) am J-Eingang des JK-Flip-Flops 47 an. Mit
der fallenden Flanke eines Blip-Impulses wird dieses "I"-Potential zum Ausgang Q
durchgeschoben und liegt als solches am Eingang A4 der Interrupt-Logikschaltung
55 an (statisch).
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Dem Vorwärts-Flip-Flop 52 wird bei vorwärts laufendem Film bei jeder
Periode der Filmlängenimpulsgebers 19 ein Kurz impuls als Taktimpuls angeboten.
Ist das Potential- am Eingang R gleich "O", wird mit dem ersten Vorwärts impuls
der Ausgang Q potential mäßig gleich "1". Wird vom Mikrocomputer 32 das Flip-Flop
52 gesperrt, so springt das Potential am Ausgang Q gegen "0". -Es springt erst dann
auf den Wert "1", wenn nach Aufhebung des Rücksetzsignales ein neuer Impuls vom
Filmlängenimpulsgeber kommt.
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Das Gleiche gilt bei Rückwärtsbewegung des Filmes hinsichtlich des
Flipflops 51. Bei Vorwärtsbewegung des Filmes treten am Ausgang Q3 der Impulserzeugerschaltung
43 keine Impulse auf. Bei Rückwärtsbewegung des Filmes treten am Ausgang Q4 der
Impulserzeugerschaltung 43 keine Impulse auf.
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Die Impulserzeugerschaltung 43 ist in Figur 7- dargestellt. Diese
Impulserzeugerschaltung weist vier flankengesteuerte JK-Flip-Flops auf. Das erste
JK-Flip-Flop 60 ist mit seinem J-Eingang mit der Anschlußstelle Al verbunden, während
der Takteingang an den Eingang Bl angeschlossen ist.
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Vom Ausgang Q führt eine Verbindung über ein Verzögerungsglied 61
zu einem invertierenden RUcksetzeingang R . Die Verzögerungszeit ist sehr klein
gegenüber der zeitlichen 90°-Phasenverschiebung zwischen den beiden Impulsfolgen
des optischen Filmiängenimpulsgebers 19. Der K-Eingang des Flip-Flops 60 ist mit
Masse verbunden. Das zweite JK-Flip-Flop ist mit 62 bezeichnet. Sein J-Eingang ist
ebenfalls direkt mit der Anschlußstelle Al verbunden, während der Takteingang über
ein Invertiergatter 63 an die Anschlußstelle B1 angeschlossen ist. Der Ausgang Q
ist über ein Verzögerungsglied 64 mit dem invertierenden Rucksetzeingang R verbunden.
Die Verzögerungszeit entspricht der des Verzögerungsgliedes 61. Das
dritte
JK-Flip-Flop ist mit 65 bezeichnet. Sein J-Eingang ist über ein Invertierglied 66
mit dem Eingang Al verbundene während der Takteingang über das Invertierglied 63
an die Anschlußstelle B1 angeschlossen ist.
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Der Ausgang Q dieses JK-Flip-Flops 65 ist über eine Verzögerungsstufe
67 mit dem invertierenden Rücksetzeingang R verbunden. Das vierte JK-Flip-Flop ist
mit 68 bezeichnet. Sein J-Eingang ist über das Invertierglied 66 mit der Anschlußstelle
Al verbunden, während der Takteingang direkt mit der Anschlußstelle Bl verbunden
ist. Der Ausgang Q ist über ein Verzögerungsglied 69 mit dem invertierenden Rücksetzeingang
R verbunden.
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Der Ausgang Q des ersten JK-Flip-Flops 60 ist mit dem ersten Eingang
eines ODER-Gatters 70 verbunden, dessen zweiter Eingang an den Ausgang Q des JK-Flip-Flops
65 angeschlossen ist. Der Ausgang Q des zweiten JK-Flip-Flops 62 ist mit dem ersten
Eingang eines weiteren ODER-Gatters 71 verbunden, dessen zweiter Eingang mit dem
Ausgang des vierten JK-Flip-Flops 68 verbunden ist. Der Ausgang des ersten ODER-Gatters
70 ist mit dem R-Eingang eines RS-Flip-Flops 72 verbunden, dessen Setzeingang S
mit dem Ausgang des zweiten ODER-Gatters 71 in Verbindung steht.
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Von den Ausgängen der beiden ODER-Gatter 70 und 71 führt je eine Verbindung
zu einem dritten ODER-Gatter 73, dessen Ausgang mit der Anschlußstelle Ql verbunden
istg an der die Taktimpulse auftreten.
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Der Ausgang Q des R-Flip-Flops 72 ist mit der Anschlußstelle Q2 verbunden,
an der ein die Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung des Filmes kennzeichnendes Potential
auftritt. Bei Vorwärtsbewegung des Filmes ist das Potential an diesem Ausgang gleich
"1" während es bei Rückwärl;sbDIegung gleich "O" ist.
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Der Ausgang Q des dritten JK-Flip-Flops 65 ist mit der Anschlußstelle
Q3 verbunden, an der ein kurzer Impuls dann auftritt , wenn das Potential am Eingang
Al gleich "0" ist und gleichzeitig am Eingang B1 das Potential von "0" auf den Wert
"1" springt. Dieser Impuls weist die Impulslänge der Verzögerungsstufe 67 auf. Dieser
kurzzeitige Impuls kennzeichnet den
Rückwärtslauf des Films. Er
tritt periodisch auf, und zwar mit derselben Frequenz wie die Impulsfolge am Eingang
Bl. Am Ausgang Q -des vierten JK-Flip-Flops 68 tritt ein Impuls dann auf, wenn bei
Vorwärtsbewegung des Films das Potential am Eingang Al gleich "0" ist. und das Potential
am Eingang B1 von "1" auf "0" springt. Die Impulslänge ist durch das Verzögerungsglied
69 bestimmt. Bei jeder abfallenden Impulsflanke der am Eingang B1 auftretenden Impulsfolge
wird dieser Vorwärts impuls erzeugt.
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Bei vorwärts laufendem Film tritt am Ausgang Q3 kein Impuls auf. Bei
rückwärts laufendem Film tritt am Ausgang Q4 kein Impuls auf.
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Bei vorwärts laufendem Film wird am Ausgang Q des zweiten Flip-Flops
62 dann ein Impuls erzeugt, wenn das Potential am Eingang Al gleich "1" ist und
am Eingang B1 ein Potentialsprung vom Wert "0" auf den Wert "1" " erfolgt. Diese
Annahme gilt für vorwärts laufenden Film. Gemäß Figur 4 ist dies im Zeitpunkt t2
der Fall. Am Ausgang des vierten JK-Flip-Flops 68 tritt dann ein Impuls auf, wenn
am Eingang Al das Potential "0" ist und am Eingang B1 das Potential vom Wert "1"
auf den Wert "0" springt. Dies ist gemäß Figur 4 im Zeitpunkt t4 der Fall.
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Somit treten während einer Periode T der Impulsfolge 30 zwei Kurzimpulse
auf, die bei Vorwärts lauf des Films am Ausgang des ODER-Gatters 71 auftreten und
über das weitere ODER-Gatter 73 auf den Ausgang Ql übertragen werden. Bei rückwärts
laufendem Film treten die beiden Einzel impulse nacheinander während jeweils einer
Periode am Ausgang des ersten JK-Flip-Flops 60 und am Ausgang des dritten JK-Flip-Flops
65 auf. Diese Impulse treten ebenso am Ausgang des ODER-Gatters 70 und damit am
Ausgang des folgenden ODER-Gatters 73 auf.
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Bei vorwärts laufendem Film wird das RS-Flip-Flop 72 über den Eingang
S angesteuert, und zwar im Takt der Tatkfrequenz, die doppelt so groß ist wie die
Frequenz der Impulsfolge, während bei rückwärts laufendem Film der Eingang R des
RS-Flip-Flops 72 im gleichen Takt getaktet wird. Bei vorwärts laufendem Film ist
daher das Potential am Ausgang Q2 gleich "1",
während es bei rückwärts
laufendem Film gleich "0" ist.
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Bei schnell laufendem Film (vorwärts ode rückwärts) erhalten die R-Eingange
der beiden Flip-Flops 51 und 52 vom Mikrocomputer das Potential "1", was bedeutet,
daß die Vorwärts- und Rückwärts impulse der Impulserzeugerschaltung 43 unterdrückt
werden. Erst wenn der Film auf Langsamlauf geschaltet ist, erhalten die Rücksetzeingänge
R der beiden Flip-Flops 51 und 52 das Potential "0" vom Mikrocomputer. Dies bedeutet,
daß je nachdem, ob Vorwärts- oder Rückwärtslauf vorhanden ist, vom Flip-Flop 51
oder 52 her das Potential 11111 zur Interrupt-Codierstufe 55 gelangt.
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