DE2163993C2 - Vorrichtung zur Auswertung von Mikrofilmstreifen - Google Patents
Vorrichtung zur Auswertung von MikrofilmstreifenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Auswertung von Mikrofilmstreifen mit einer die Filmstreifen
gestapelt aufnehmenden Kassette, welche zur Ausgabe der Filmstreifen ein offenes Ende aufweist, mit einem
die Kassette aufnehmenden, in verschiedene, zur Ausgabe eines Filmstreifens längs einer vorgegebenen
Bahn geeignete Arbeitsstellungen bewegbaren Halter, mit Mitteln zur selektiven Bewegung des Halters in eine
dieser Arbeitsstellungen, mit Vorschubmitteln zur Bewegung der Filmstreifen aus der bzw. in die Kassette,
und mit einem im Bereich dieser vorgegebenen Bahn angeordneten optischen System, wobei ein Antriebsmechanismus
vorgesehen ist, um in zur Ebene des jeweils ausgegebenen Filmstreifens parallelen Richtungen die
gegenseitige Zuordnung von Filmstreifen und optischem System zu verändern.
Die US-PS 35 28 735 zeigt eine Vorrichtung, bei welcher in einer Kassette gestapelte Filmstreifen durch
die Bewegung der Kassette gegenüber einer vorgegebenen Bahn ausgerichtet und längs dieser Bahn aus der
Kassette in eine Leseposition in den Bereich eines optischen Systems bewegt werden können. In der
Leseposition kann eine Relativbewegung zwischen dem Filmstreifen und dem optischen System stattfinden, um
das optische System gegenüber einem bestimmten Bildfenster auf dem Filmstreifen auszurichten.
Bei dieser bekannten Konstruktion wird der Filmstreifen mittels eines einfachen Transporthakens jeweils
in ganzer Länge aus der Kassette gezogen, so daß es nur eine einzige definierte Leseposition für alle Filmstreifen
gibt, mit der Folge, daß für die Ausrichtung des optischen Systems verhältnismäßig große Wege erforderlich
sind, die den gesamten Bildteil des Filmstreifens bestreichen müssen. Außerdem wird für diese Ausrichtung
der aus der Kassette auf einen geeigneten Träger überführte Filmstreifen gegenüber dem optischen
System bewegt, so daß vor der Rückführung des Filmstreifens in die Kassette zunächst der Filmstreifen
aus seiner der Bildauswahl entsprechenden Position
wieder in eine zur Ruckführung geeignete Position überführt werden muß.
Aufgrund dieser Konzeption ergibt sich ein relativ großer Zeitbedarf zur Überführung des ausgewählten
Abschnittes des Filmstreifens in die Leseposition, weil 5 einerseits der Filmstreifen stets voliständig aus der
Kassette herausgezogen werden muP> und weil andererseits erst dann, wenn der Filmstreifen vollständig aus
der Kassette herausgezogen ist, durch eine weitere Bewegung des Filmstreifens dieser gegenüber dem ι ο
optischen System zur Auswahl eines bestimmten Bildfensters eingestellt werden muß. Im ungünstigsten
Fall sind dabei Wege erforderlich, die der gesamten Ausdehnung des Bildteils des Filmstreifens entsprechen.
Die Arbeit mit der bekannten Vorrichtung wird weiter noch dadurch verzögert, daß der Filmstreifen
nach Beendigung des Lesevorgangs zunächst in eine gegenüber der Kassette ausgerichtete Position zurückgeführt
werden muß, bevor er in die Kassette zurückbewegt werden kann.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine große Informationsmenge besonders rasch zugänglich
zu machen und dabei den Bauaufwand gering zu halten und eine einfache Bedienbarkeit zu ermöglichen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art darin, daß
die Vorschubmittel geeignet sind, den der Arbeitstellung der Kassette entsprechenden Filmstreifen über unterschiedliche,
vorgewählte Längen aus der Kassette längs der vorgegebenen Bahn zu bewegen, um einen
ausgewählten Abschnitt des Filmstreifens in eine dem optischen System zugeordnete Leseposition zu überführen,
daß Haltemittel vorgesehen sind, um lösbar den Filmstreifen in der Leseposition zu fixieren, und daß der
Antriebsmechanismus mit dem optischen System 3ϊ
verbunden ist, welches gegenüber dem in der Leseposition fixierten Filmstreifen beweglich ist.
Durch diese Konstruktion ergibt sich der Vorteil, daß der Filmstreifen in der Mehrzahl der Fälle nur über eine
begrenzte Länge aus der Kassette herausgezogen werden muß, wodurch sich eine Verkürzung der
Zugriffszeit ergibt.
Da das optische System ebenfalls gegenüber dem Filmstreifen beweglich ist, kann nach der Eingabe einer
Bildadresse in die Steuereinheit das optische System bereits seine Einstellbewegung zur Auswahl eines
bestimmten Bildes durchführen, während gleichzeitig noch der Filmstreifen aus der Kassette bzw. zunächst
die Kassette in die Ausgabeposition bewegt wird, wodurch sich ein weiterer wesentlicher Zeitvorteil w
ergibt. Schließlich ist es aber auch nicht notwendig, das optische System in eine Grundstellung zurückzubewegen,
bevor der Filmstreifen in die Kassette zurückbewegt wird, so daß auch hierdurch noch ein Zeitgewinn
erzielt wird.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Anhand der nun folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung
wird diese nähef· erläutert. bo
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen
Filmstreifen-Lesegerätes, bei dem ein Filmstreifen einer Mehrzahl von Filmstreifen aus einer
Kassette in eine Position bewegt ist, in der er durch das μ
optische System des Gerätes gelesen werden kann;
Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht eines Teils der Mittel zur Bewegung des Filmstreifens in die und aus
der Kassette,
Fig.3 eine Halteeinrichtung zum lösbaren Niederdrücken
eines Filmstreifens in eine feste Lage gegenüber dem optischen System des Geräts,
Fig.4 eine vergrößerte, teilweise Seitenansicht der
Lichtquelle und des Fühlers zum Lesen der kodierten Bereiche längs eines Seitenrandes eines Filmstreifens,
F i g. 5 eine vergrößerte Draufsicht auf einen aus der
Kassette entnommenen Filmstreifen,
F i g. 6 eine vergrößerte, teilweise Draufsicht auf den Filmstreifen, wobei ein Abschnitt des Filmstreifens und
die Mehrzahl von Bildfeldern des Abschnittes gezeigt ist,
F i g. 7 eine vergrößerte schematische Draufsicht auf den Fühler nach Fig.4, wobei die Relativlage einer
Anzahl von Lichtfühleinrichtungen gezeigt ist,
F i g. 8 eine graphische Ansicht in tabellarischer Form desauf jedem Filmstreifen benutzten Kodiersystems,
F i g. 9 eine Seitenansicht der Filmstreifenkassette,
Fig.9A eine Stirnansicht der Kassette in Richtung
der Linie 9Α-9Λ in F i g. 9,
F i g. 9B eine Bodenansicht der Kassette in Richtung der Linie 9ß-9ßiri F i g. 9 und
F i g. 10 ein Blockschaltbild der Steuereinrichtung für
die verschiedenen Antriebsmotoren des Gerätes.
Das erfindungsgemäße Gerät zur Handhabung und zum Lesen von Filmstreifen ist allgemein durch das
Bezugszeichen 11 gekennzeichnet und ist geeignet, mit
einer Filmstreifenkassette 12 benutzt zu werden, die eine Anzahl von Filmstreifen 14 in im allgemeinen
parallelen, horizontalen Ebenen enthält, wodurch die Filmstreifen in vertikaler Richtung gestapelt sind. Die
Kassette ist beweglich auf dem Gerät 11 derart gelagert,
daß ein ausgewählter Filmstreifen teilweise aus der Kassette und in Richtung auf eine Lesestation bewegt
werden kann, wobei diese Lesestation in der Nähe eines optischen Systems des Gerätes angeordnet ist und
wobei dieses optische System zum Ablesen der Information auf einem bestimmten Bildfeld des
Filmstreifens dient, worauf der Filmstreifen nach dem Ablesen der Information in die Kassette zurückbewegt
und ein anderer ausgewählter Filmstreifen dann teilweise zum Ablesen von Informationen aus der
Kassette bewegt werden kann. Die Art und Weise, in der der vorstehend beschriebene Vorgang stattfindet
und in der die Information auf jedem Filmstreifen lokalisiert ist, wird nachfolgend näher erläutert.
Die Kassette 12 (Fig. 9, 9A und 9B) besitzt ein Paar
gegenüberliegender Seitenwandungen 16 und 18, wobei jede Seite mit einer Reihe paralleler, sich in Längsrichtung
erstreckender Nuten 20 versehen ist, um entsprechende Seitenränder der Filmstreifen aufzunehmen,
wobei jeder Nut 20 an der Seitenwandung 18 eine Nut 20 an der Seitenwandung 16 entspricht. Ein Ende 26
der Kassette ist offen, um das Einsetzen der Filmstreifen zu gestatten. Die Kassette besitzt außerdem eine
Oberseite 22, einen Boden 24 und eine Stirnwand 25. Die Seitenwandung 18 ist mit einer Öffnung 28 versehen und
die Oberseite 22 und der Boden 24 sind, wie in F i g. 9B dargestellt, ausgeschnitten, so daß Teile der Seitenränder
der Filmstreifen einer mit den Filmrändern zusammenwirkenden Vorschubeinrichtung 30 zusammenwirken
können, die noch beschrieben wird. Die F 1 g. 9B zeigt in unterbrochenen Linien einen seitlichen,
der Öffnung 28 benachbarten Randabschnitt 15 des untersten Filmstreifens, wobei die entsprechenden
Abschnitte 15 der anderen Filmstreifen nicht gezeigt sind, man muß sich jedoch vorstellen, daß sie in
vertikaler Richtung gegenüber dem in Fig. 9B gezeigten
Abschnitt 15 ausgerichtet sind.
Das Gerät 11 umfaßt eine Grundplatte 32 mit einem dessen einem Ende benachbart angeordneten, verschieblichen
optischen System 34 zum Ablesen der auf einem ihm gegenüber ausgerichteten Filmstreifen 14
enthaltenen Information. Ein zur Verschiebung in X- und Y- Koordinaten bestimmter Mechanismus 35 wird
ebenfalls von der Grundplatte getragen und ist so betätigbar, daß er das optische System relativ zu einer
stationären Halteeinrichtung 37 zum Niederhalten des Filmstreifens bewegen kann. Ein Kassettenhalter 36 ist
auf der Grundplatte dem gegenüberliegenden Ende der Grundplatte benachbart angeordnet, um die Kassette in
einer Arbeitsposition zu halten, die der mit den Filmrändern zusammenwirkenden Vorschubeinheit 30
benachbart ist. Das Gerät 11 ist geeignet, in einem nicht
dargestellten Gehäuse angeordnet zu werden, das eine öffnung 38 aufweist, durch die die Kassette bewegt
werden kann, wenn sie mit dem Kassettenhalter 36 in Kupplungsverbindung gebracht werden soll.
Der Halter 36 umfaßt einen C-förmigen Lagerbock 40 mit einer Oberseite 42, einer seitlichen Stütze 44 und
einem nicht dargestellten Bodenteil, wobei der Lagerbock so geformt ist, daß die Kassette darin in der in
Fig. 1 ersichtlichen Weise aufgenommen werden kann. In typischer Weise wird die Kassette einen rechteckigen
Querschnitt besitzen, wie er aus den F i g. 9, 9A und 9B ersichtlich ist und der Lagerbock 40 wird im
wesentlichen den gleichen Querschnitt jedoch mit größeren Abmessungen aufweisen. Ein Paar Blattfedern
46 an der inneren Oberfläche der Oberseite 42 drückt die Kassette 12 nach unten gegen den Boden des
Lagerbocks 40. Außerdem drückt eine Blattfeder 48 die Kassette gegen die seitliche Stütze 44. Ein nicht
gezeigter Anschlag ist vorgesehen, um die nach innen gerichtete Bewegung der Kassette in das Gerätegehäuse
zu begrenzen. Auf diese Weise wird die Betriebsstellung der Kassette festgelegt, so daß die mit den
Filmkanten zusammenwirkende Vorschubeinrichtung 30 richtig gegenüber der Öffnung 28 in der Kassettenseitenwandung
18 ausgerichtet ist.
Während die Filmstreifen 14 vorstehend als im allgemeinen in parallelen, horizontalen Ebenen liegend
beschrieben worden sind, ist doch zu erwähnen, daß diese Ebenen nicht horizontal liegen müssen. Auch der
Lagerbock 40 muß nicht C-förmig ausgebildet sein. Beispielsweise kann er die Form eines rechteckigen,
hohlen, festen Rohres besitzen.
Der Halter 36 ist mit einer Hubeinrichtung 50 verbunden, die aus einer Schraubenspindel 52 besteht,
die mit einem umsteuerbaren Gleichstrommotor 54 gekuppelt ist, der auf einen Querträger 56 gelagert ist,
der die oberen Enden von zwei Stützstangen 58 und 60 verbindet Die Stangen sind an ihren unteren Enden mit
der Grundplatte 32 verbunden und verlaufen im wesentlichen parallel zur Schraubenspindel 5Z Die
Spindel steht im Gewindeeingriff mit einer Seitenplatte 62, die an der Stützplatte 44 des Lagerbocks 40
angebracht ist. Das Teil 62 besitzt mit Ausnehmungen versehene Enden, um verschieblich die Stangen 58 und
60 zu umkreisen. Das untere Ende der Spindel steht mit
einem nicht gezeigten, von der Grundplatte 32 getragenen Lager in Verbindung. Wenn der Motor 54 in
Betrieb gesetzt wird, wird die Spindel 52 relativ zur
Seitenplatte 62 in Drehbewegung versetzt wodurch in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Spindel 52 der
Lagerbock 40 auf oder ab bewegt wird.
Die Vorschubeinrichtung 30 umfaßt ein Rad 63, das durch zwei Scheiben 64 und 66 (Fig. 2) gebildet wird,
die aneinander anliegen, jedoch voneinander lösbar sind. Die Scheiben besitzen abgeschrägte äußere
Umfangsränder, die derart miteinander zusammenwirken,
daß das Rad 63 einen im wesentlichen V-förmigen, durch die Scheiben 64 und 66 gebildeten äußeren
Umfang 68 erhält. Die Scheiben sind auf einer Welle 70 gelagert, die von einem Arm 72 getragen wird, der
ίο verschwenkbar auf einen Stift 74 gelagert ist. der
seinerseits an einem Block 76 befestigt ist, welcher sich von der Grundplatte 32 aus nach oben erstreckt und mit
dieser fest verbunden ist. Die Scheibe 66 ist fest mit der Welle 70 verbunden und die Scheibe 64 ist auf dieser
Welle in axialer Richtung verschieblich. Eine Schraubenfeder 77 (F i g. 2) umgibt die Welle 70 und drückt die
Scheibe 64 gegen die Scheibe 66.
Das Rad 63 wird durch eine Druckwalze 78 in Drehbewegung versetzt, die auf der Welle 80 eines
umsteuerbaren Gleichstrommotors 82 angebracht ist, der von einem Arm 72 hängend getragen wird. Wenn
der Motor 82 in Betrieb gesetzt wird, wird die Druckwalze 78 in entsprechender Richtung angetrieben,
um ihrerseits die Drehbewegung in entgegengesetzter Richtung auf das Rad 63 zu übertragen. Falls erwünscht,
können auch andere Antriebsverbindungen zwischen dem Rad 63 und dem Motor 82 benutzt werden.
Der Arm 72 ist in F i g. 1 im Uhrzeigersinn durch eine Feder 84 vorgespannt, die mit einem Ende eines
jo Vorsprungs 86 verbunden ist, der mit dem Arm 72 fest
verbunden ist und sich von diesem aus seitlich erstreckt. Auf diese Weise wird das Rad 63 gegen und in die
öffnung 28 der Kassette 12 und in Eingriff mit der Längskante eines Filmstreifenabschnittes 15 gedrückt,
der ihm gegenüber ausgerichtet ist. Die Kassette ist ständig derart positioniert, daß ein Filmstreifenabschnitt
15 gegenüber dem V-förmigen, äußeren Umfang 68 des Rades 63 ausgerichtet ist, so daß die Feder 84 das Rad
mit dem benachbarten Filmstreifenabschnitt in Reibungseingriff drückt. Auf diese Weise kann der
Filmstreifen entweder aus der Kassette heraus oder in diese zurückbewegt werden, je nach der Drehrichtung
der Motorwelle 80. Da sich die obere Scheibe 64 relativ zur unteren Scheibe 66 nach oben bewegen kann, kann
der benachbarte Filmstreifenabschnitt 15 leicht zwischen den Scheiben eingeklemmt werden, um eine
wirksamere Antriebsverbindung zwischen dem Filmstreifen und dem Rad 63 zu bewirken.
Ein auf dem Block 88 angeordneter Elektromagnet 87 ist an der Grundplatte 32 befestigt und besitzt einen
Anker 90, der durch einen Stift 92 verschwenkbar an der Verlängerung 86 angelenkt ist Wenn der Elektromagnet
erregt wird, wird deshalb der Arm Ti entgegen dem Uhrzeigersinn um einen Stift 74 gegen die
Vorspannkraft der Feder 84 gedreht Dadurch wird das Rad 63 außer Eingriff mit dem benachbarten Filmstreifenabschnitt
15 gebracht, wodurch die Kassette 12 nun unter dem Einfluß der Spindel 52 und des Motors 54
angehoben und abgesenkt werden kann. Wenn der Elektromagnet 87 ausgeschaltet wird, bewegt sich das
Rad 63 zurück in Eingriff mit dem benachbarten Filmstreifenabschnitt 15. Anschließend kann der Motor
82 eingeschaltet werden, um den Filmstreifen teilweise aus der Kassette zu bewegen.
Der Verschiebemechanismus 35 umfaßt einen vertikal angeordneten Bügel 94 (Fig. 1), an dem ein optisches
System 34 angebracht ist, wobei dieses optische System eine Linsenanordnung 96 am oberen Ende des Bügels
und eine Lichtquelle 98 an dessen unterem Ende umfaßt. Der Bügel 94 ist relativ zur Grundplatte beweglich und
besitzt zur einfacheren Darstellung eine flache, untere Oberfläche,, die über die flache obere Oberfläche der
Grundplatte verschiebbar ist. Es können andere Lagerelemente für den Bügel benutzt werden, vorausgesetzt,
daß sie eine Relativverschiebung des Lagerbügels gegenüber der Grundplatte ermöglichen.
Der Bügel 94 besitzt eine untere Verlängerung 100, die einer zweiten Verlängerung 102 benachbart ist,
wobei diese Verlängerungen relativ zueinander und relativ zur Grundplatte beweglich sind. Die Verlängerungen
besitzen Blöcke 101 bzw. 103, die mit zugeordneten, zueinander rechtwinkligen Schraubenspindeln
104 und 106 in Gewindeeingriff stehen. Die Spindeln werden durch zugehörige, umsteuerbare
Gleichstrommotoren 108 und 110 angetrieben. Die Spindel 104 liegt außerhalb der Ebene der Spindel 106
und wird durch eine Backe 112 getragen, die verschieblich auf einer feststehenden Stützstange 114
angeordnet ist, die durch Posten 116 (Fig. 1) mit Abstand über der oberen Oberfläche der Grundplatte
32 gehalten wird. Die Stange 114 verläuft zur Spindel
106 parallel und im wesentlichen in einer Ebene mit dieser.
Ein Lager 118 stützt das mit dem Motor 110 verbundene Ende der Spindel 106. Eine im wesentlichen
parallel und in einer Ebene zur Spindel 104 verlaufende Stützstange 120 ist an einem Ende fest mit der Backe
112 und an ihrem entgegengesetzten Ende verschieblich
an der Verlängerung 102 befestigt. Die Verlängerung 100 ist außerdem verschieblich auf der Stützstange 120
gelagert, so daß der Bügel 94 und die Verlängerung 102 zusammen in einer zur Stange 114 parallelen Richtung
unter dem Einfluß des Motors 110 beweglich sind. Der
Bügel kann auch in eine parallel zur Stange 120 verlaufende Richtung und relativ zur Verlängerung 102
unter dem Einfluß des Motors 108 bewegt werden. Auf diese Weise kann das optische System 34 in der durch
die flache, obere Oberfläche der Grundplatte bestimmten X-V-Koordinatenebene in jeder einer Anzahl
verschiedener Richtungen unter der kombinierten Wirkung der Motoren 108 und 110 bewegt werden,
wobei die Motoren gleichzeitig in Betrieb sein können.
Die Lichtquelle 98 ist vertikal und unterhalb der Linsenanordnung % ausgerichtet, um Licht durch die
Halteeinrichtung 37 gegen die Linsenanordnung 96 zu richten. Die Halteeinrichtung 37 umfaßt ein Paar
transparenter Fenster 122 und 124, wobei das Fenster 124 sich unter dem Fenster 122 befindet und durch eine
C-förmige Verlängerung 127 eines Lagerbocks 128 in irgendeiner geeigneten Weise an der Grundplatte
verschwenkbar gelagert ist, um eine im wesentlichen horizontale, durch einen Schwenkpunkt 126 bestimmte
Achse verschwenkbar zu sein. Ein auf dem Lagerbock 128 angeordneter Elektromagnet 130 besitzt einen
Anker 132, der mit dem Ende des Fensters 124 in Eingriff steht, das dem Schwenkpunkt 126 benachbart
ist, jedoch einen Abstand von diesem einhält Ein Blattfedernpaar 136, von denen nur eine Feder in F i g. 3
dargestellt ist, wird durch entsprechende Posten 138 am Lagerbock 128 getragen, um das Fenster 124 nach oben
gegen das Fenster 122 zu drücken. Wenn der Anker 132 nach unten gedrückt wird, arbeitet der Elektromagnet
130 derart, daß das Fenster 124 nach unten in die in Fig.3 unterbrochenen Linien gezeigte Lage bewegt
wird, so daß ein Filmstreifen 14 in den oder aus dem Bereich zwischen den Fenstern 122 und 124 wandern
kann. Wenn der Anker des Elektromagneten 130 nach oben gedrückt wird, drücken die Federn 136 das untere
Fenster 124 nach oben gegen den Filmstreifen, um diesen gegen die Bodenfläche 142 des Fensters 122 zu
drücken. Die Fläche 142 ist optisch flach, so daß ein zwischen den beiden Fenstern eingeklemmter Filmstreifen
14 gegenüber der Linsenanordnung 96 jederzeit richtig fokussiert ist.
Wenn von der Lichtquelle 98 Licht durch die Fenster 122 und 124 und den Filmstreifen 14 hindurchtritt, tritt es aus dem oberen Fenster aus, wandert durch die Linsenanordnung 96 und kann dann direkt auf einen vom Gerätegehäuse getragenen Bildschirm gerichtet werden. Nur zum Zwecke der Erläuterung ist in F i g. 1 ein Spiegel 144 in unterbrochenen Linien dargestellt, der benutzt werden kann, um die Bahn des aus der Linsenanordnung 96 austretenden Lichtes zu verändern. Ein Bildschirm 145 ist in der schematischen Darstellung nach Fig. 10 gegenüber dem Spiegel 144 ausgerichtet
Wenn von der Lichtquelle 98 Licht durch die Fenster 122 und 124 und den Filmstreifen 14 hindurchtritt, tritt es aus dem oberen Fenster aus, wandert durch die Linsenanordnung 96 und kann dann direkt auf einen vom Gerätegehäuse getragenen Bildschirm gerichtet werden. Nur zum Zwecke der Erläuterung ist in F i g. 1 ein Spiegel 144 in unterbrochenen Linien dargestellt, der benutzt werden kann, um die Bahn des aus der Linsenanordnung 96 austretenden Lichtes zu verändern. Ein Bildschirm 145 ist in der schematischen Darstellung nach Fig. 10 gegenüber dem Spiegel 144 ausgerichtet
2C gezeigt. Das Fenster 124 schützt den Filmstreifen bei der vorstehenden Anordnung vor der Wärme der
Lichtquelle 98.
Jeder Filmstreifen 14 besitzt eine Anzahl von Abschnitten 150 (F i g. 5), die in seiner Längsrichtung
angeordnet sind, wobei jeder Abschnitt eine Mehrzahl von Bildfeldern 152 (F i g. 6) aufweist. Für die Darstellung
sind fünf Abschnitte und 420 Bildfelder in jedem Abschnitt vorgesehen. Andere Anordnungen der
Abschnitte und Bildfelder können nach Wunsch gewählt werden. Jeder Filmstreifen 14 besitzt einen Seitenrand
154, der mit einem Kodiersystem für die Segmente 150 versehen ist, wobei jedem Segment jeweils ein
Kodbereich 156 zugeordnet ist. Wie aus Fig.5 ersichtlich ist, sind solche Kodbereiche 156 gegenüber
den zugeordneten Segmenten 150 versetzt angeordnet und werden durch einen Abstand voneinander getrennt,
der gleich dem Abstand zwischen benachbarten Abschnitten ist.
Eine den Kode lesende Einrichtung wird von der Grundplatte 32 getragen und umfaßt eine Lichtquelle
158 (Fig.4) und einen Lichtfühler 160 mit fünf Fotozellen zur Abtastung zugeordneter Informationsbänder in einem jeden Kodebereich 156. Ein Lagerbock
162 (Fig. 1) trägt den Fühler 160, so daß sein unteres Ende sich direkt oberhalb des Bereiches befindet und
diesem gegenüber ausgerichtet ist, durch den sich ein Randstreifen 154 eines Filmstreifens bewegen wird,
wenn letzterer aus der Kassette 12 gegen das Halteelement 37 bewegt wird. Die Anordnung der fünf
Fotozellen im Fühler 160 ist in F i g. 7 gezeigt, wobei die Fotozellen die Bezeichnungen JVl, 1, 2, 3 und JV 2
tragen.
Jedes Ködefeid 158 besitzt ein Paar äußerer Bänder
172 und 174, die durch die Fotozellen JVl und JV 2 abgetastet werden. Diese Fotozellen entwickeln Signale,
die zum Motor 82 gesandt werden, um diesen zu veranlassen, das Rad 63 in Drehung zu versetzen, bis ein
vorgegebener Abschnitt 150 gegenüber dem optischen System 34 richtig positioniert ist Diese Positionierung
wird durch einen Nullpunkt bestimmt und dieser Nullpunkt wird erreicht, wenn die Fotozelle Nl das
rechte Ende des Bandes 172(Fi g. 8) abtastet und wenn
die Fotozelle JV2 das linke Ende des Bandes 174 abtastet Der Zwischenraum zwischen den äußeren
Bändern 172 und 174 jedes Kodefeldes 156 kann mit einer beliebigen Kombination von drei inneren Bändern
176,178 und 180 versehen werden, um eine besondere
Zahl, wie zum Beispiel eine in binärer Form
darzustellen. Die F i g. 8 zeigt in Tabellenform die Anordnung dieser Bänder, die binäre Zahlen 1 bis 5 für
die kodierten Felder 156 darstellen.
Die Fotozellen 1,2 und 3 zwischen den Fotozellen N 1 und /V 2 (Fig. 7) tasten die entsprechenden inneren
Bänder 176,178 und 180 eines zugeordneten Kodefeldes
156 ab. Sie erzeugen Signale, die mit einem spezifischen Eingangssignal verglichen werden, um den Betrieb des
Motors 82 aufrecht zu erhalten, bis ein gewünschter Abschnitt 115 sich zwischen den Fenstern 122 und 124
befindet, zu welcher Zeit dann der Motor 82 angehalten wird.
Das Steuersystem 190 des Gerätes U ist in Fig. 10 dargestellt, wobei die verschiedenen Antriebsmotoren,
ein Filmstreifen und das optische System schematisch dargestellt sind, während die elektronische Einrichtung
zur Betätigung des Motors als Blockschaltbild gezeigt ist. Das Steuersystem 190 umfaßt eine Eingabeeinheit
192, wie zum Beispiel ein Schaltbrett, das Eingangssignale an ein Filmsteuergerät 194 weitergibt, sowie an
ein Hubregister 196, ein Spaltenregister 198 und ein Zeilenregister 200. Das Filmsteuergerät 194 umfaßt eine
nicht gezeigte Vergleichseinrichtung, die das Eingangssignal von der Einrichtung 192 und ein digitales Signal
vom Fühler 160 über die Leitung 202 erhält. Der Ausgang des Steuergerätes 194 wird zu einer Servoeinheit
204 geleitet, die den Betrieb des Motors 82 bewirkt, wobei letzterer dazu dient, das Rad 63 zu drehen, um
einen Filmstreifen 14 gegenüber der Kassette 12 vor- oder zurückzubewegen. Ein Filmstreifen wird nur
teilweise aus der Kassette 12 herausgeschoben, so daß zumindest ein Teil 157 (F i g. 5) des Filmstreifens ständig
in der Kassette verbleibt. Dieser Teil 157 befindet sich den zur Identifizierung jedes Filmstreifens dienenden
Indizes 159 benachbart.
Elektromagnete 87 und 130 sind mit der Servoeinheit
204 derart verbunden, daß sie den Motor 82 in Betrieb setzen können, wenn das Rad 63 mit einem Filmstreifen
in Eingriff steht und wenn das Fenster 124 sich in der in Fig.3 in unterbrochenen Linien gezeigten Lage
befindet. Auf diese Weise kann ein Filmstreifen ununterbrochen entweder aus der Kassette heraas oder
in die Kassette bewegt werden.
Das Hubregister 1% steuert eine Hub-Servoeinheit 206, die ihrerseits den Motor 52 in Betrieb setzt. Das
Spaltenregister 198 steuert eine Spalten-Servoeinheit 208, um den Motor 110 in Betrieb zu setzen und das
Zeilenregister 200 steuert eine Zeilen-Servoeinheit 210, die den Motor 108 betreibt
Die in F i g. 10 gezeigte Eingangseinheit 192 ist ein mit
Kontakten bestücktes, speicherndes Schaltbrett. Anstelle dieser Eingangseinheit kann auch eine Computereingabeeinheit
212 benützt werden, um das Eingangssignal
zu liefern. Zum Zwecke der Erläuterung besitzt die Einheit 212 eine Bauart, bei der hintereinander
geschaltete Grenzflächenelemente 214 benutzt werden, um ein Signal in die Signaleingangsleitung 216
einzugeben. Alternativ kann eine andere Computereingangseinheit 218 durch ein mit Momentkontakten
bestücktes Schaltbrett 219 betrieben werden, das mit parallel geschalteten Grenzflächenelementen 220 betrieben wird, um eine zweite Art eines Eingangssignals
in die Leitung 216 einzugeben.
Jeder der Motoren 52, 108 und 110 ist mit einem Potentiometer ausgerüstet, um ein Rückkopplungssignal zu erzeugen, das mit einem Eingangssignal
verglichen wird, um das geeignete Ausgangssignal an dem Motor zu erhalten. Beispielsweise ist mit der
Hub-Servoeinheit 206 eine Vergleichseinheit verbunden, um das ihr zugeführte Eingangssignal von der
Eingangseinheit 192 mit dem Rückkopplungssignal vom entsprechenden Potentiometer 222 zu vergleichen.
Das Gerät 11 wird dadurch in Betrieb gesetzt, daß zunächst eine Kassette 12 in das Gehäuse des Gerätes
durch die Öffnung 38 eingesetzt wird. Die Kassette wird in den Lagerbock 40 eingedrückt, bis ein innerster
Anschlag erreicht wird.
ίο Die mit den verschiedenen Antriebsmotoren verbundene
Steuereinheit 190 (Fig. 10) wird dann betätigt, indem manuell die Ziffern des Eingangssignal auf dem
Schaltbrett 192 gedrückt werden. Dadurch wird der Elektromagnet 87 erregt, um den Arm 72 von der
Kassette wegzudrücken. Dann wird der Motor 54 in Betrieb gesetzt, um die Kassette durch die Spindel 52
anzuheben oder abzusenken. Wenn die Kassette in eine Lage bewegt worden ist, in der der gewünschte
Filmstreifen gegenüber der Hebeeinrichtung 37 ausgerichtet ist, wird der Motor 54 abgeschaltet, worauf der
Elektromagnet 87 abgeschaltet wird und die Feder 84 das Rad 63 in seine Betriebstellung in Antriebsverbindung
mit dem gewünschten Filmstreifenabschnitt 15 bewegt, der damit ausgerüstet ist. Der Elektromagnet
130 wird betätigt, bevor der Motor 82 eingeschaltet wird, um das Fenster 124 vom Fenster 122 abzuheben.
Wenn dann der Motor in Betrieb gesetzt wird, kann ein Filmstreifen teilweise aus der Kassette durch deren
offenes Ende 26 heraus und zwischen die Fenster 122 und 124 bewegt werden. Wenn sich der Filmstreifen aus
der Kassette bewegt, werden die darauf befindlichen Kodeflächen 156 durch den Fühler 160 abgetastet, der
von der Lichtquelle 158 Lichtsignale erhält, bis der gewünschte Kode erreicht wird, worauf der Motor 82
abgeschaltet wird und der Film am gewünschten Abschnitt anhält. Während dieser Ablaufes werden die
Motoren 108 und 110 betätigt, um den Bügel 94 in der
richtigen Richtung zu bewegen, um die optische Bahn der Linsenanordnung 96 und der Lichtquelle 98 in dem
Bereich auszurichten, der von einem vorgewählten Bildfeld des gewünschten Abschnittes eingenommen
werden wird, wenn der Filmstreifen anhält. Auf diese Weise bewegt sich das optische System selbst
automatisch relativ zum Filmstreifen zum gewünschten Bildfeld, unabhängig von der großen Anzahl von
Bildfeldern in jedem Filmstreifenabschnitt. Wenn der Filmstreifen angehalten hat, wird der Elektromagnet
130 abgeschaltet, um durch das Fenster 124 den Filmstreifen an die untere, optisch flache Oberfläche 142
des Fensters 122 zu drücken. Licht aus der Lichtquelle 98 wird dann durch das ausgewählte Bildfeld und durch
die Linsenanordnung 96 auf den Spiegel 144 projiziert, und von dort auf den Bildschirm, wodurch das Bild des
Bildfeldes in stark vergrößertem Maßstab betrachtet werden kann, wobei die Vergrößerung in der Größenordnung von 175fach liegt
Falls es erwünscht ist, ein anderes Bildfeld oder einen
Abschnitt eines anderen Filmstreifens zu betrachten, wird die Steuereinheit 180 wieder betätigt, worauf der
Elektromagnet 130 erneut eingeschaltet wird, um das Fenster 124 nach unten zu bewegen, wobei dann der
Motor 82 in entgegengesetzter Drehrichtung eingeschaltet wird, um den Filmstreifen in die Kassette zu
bewegen. Dann wird der Elektromagnet 87 erregt, um
das Rad 63 von der Kassette wegzubewegen. Es wird
nun der Motor 54 eingeschaltet, um die Kassette in die neue Betriebsstellung anzuheben oder abzusenken und
der Elektromagnet 87 wird abgeschaltet wodurch das
Rad 63 in Eingriff mit dem Filmstreifenabschnitt 15 des gewünschten Filmstreifens gelangt. Nun wird der Motor
82 betätigt, nachdem der Elektromagnet 130 erregt worden ist, um das Fenster 124 nach unten zu drücken.
Es kann nun der Filmstreifen zwischen den Fenstern 122 und 124 hindurchbewegt werden und der Fühler 160
kann erneut den richtigen Abschnitt ermitteln. Wenn der Filmstreifen anhält, werden der Motor 82 und der
Elektromagnet 130 abgeschaltet. Während der vorstehend beschriebenen Schritte wurden die Motoren 108
und 110 gleichzeitig betrieben, um den Bügel 94 derart
zu bewegen, daß die optische Bahn des optischen Systems gegenüber dem Bereich ausgerichtet ist, der
von dem Bildfeld eingenommen wird, dessen Bild betrachtet werden soll.
Ist das Betrachten der Filmstreifen einer Kassette abgeschlossen, wird die Kassette von Hand aus dem
Lagerbügel 40 herausbewegt, indem sie durch die öffnung 38 gezogen wird. Eine andere, eine Mehrzahl
von Filmstreifen 14 enthaltende Kassette kann dann in dem Haltebügel angeordnet werden und der beschriebene
Vorgang kann wiederholt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Auswertung von Mikrofilmstreifen mit einer die Filmstreifen gestapelt aufnehmenden
Kassette, welche zur Ausgabe der Filmstreifen ein offenes Ende aufweist, mit einem die
Kassette aufnehmenden, in verschiedene zur Ausgabe eines Filmstreifens längs einer vorgegebenen
Bahn geeignete Arbeitsstellungen bewegbaren Haiter, mit Mitteln zur selektiven Bewegung des Halters
in eine dieser Arbeitsstellungen, mit Vorschubmitteln zur Bewegung der Filmstreifen aus der bzw. in
die Kassette, und mit einem im Bereich dieser vorgebenen Bahn angeordneten optischen System,
wobei ein Antriebsmechanismus vorgesehen ist, um in zur Ebene des jeweils ausgegebenen Filmstreifens
parallelen Richtungen die gegenseitige Zuordnung von Filmstreifen und optischem System zu verändern,
dadurch gekennzeichnet; daß die Vorschubmittel (30) geeignet sind, den der Arbeitsstellung
der Kassette (12) entsprechenden Filmstreifen (14) über unterschiedliche, vorgewählte Längen
aus der Kassette (12) längs der vorgegebenen Bahn zu bewegen, um einen ausgewählten Abschnitt (150)
des Filmstreifens (14) in eine dem optischen System (34) zugeordnete Leseposition zu überführen, daß
Haltemittel (37) vorgesehen sind, um lösbar den Filmstreifen (14) in der Leseposition zu fixieren, und
daß der Antriebsmechanismus (35) mit dem optisehen System (34) verbunden ist, welches gegenüber
dem in der Leseposition fixierten Filmstreifen (14) beweglich ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorschubmittel einen Antrieb (82) aufweisen, der mit Mitteln (63) zur Übertragung
einer Antriebsbewegung auf einen Filmstreifen (14) versehen ist, daß der Bahn benachbart ein Fühler
(160) zur Wahrnehmung von Markierungen (156) auf einem längs der Bahn bewegten Filmstreifen (14)
angeordnet ist und daß der Fühler (160) mit einem Steuersystem (190) zur Steuerung des Antriebs (82)
zusammenwirkend mit dem Antrieb (82) gekuppelt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubmittel (30) einen Rotor
(63) umfassen, welcher derart angeordnet ist, daß er geeignet ist, auf die Längskante eines längs der Bahn
beweglich angeordneten Filmstreifens (14) unter Reibungswirkung eine längs dieser Bahn wirkende
Kraft zu übertragen, und daß mit dem Rotor (63) Mittel (78, 80, 82) zum wahlweisen Antrieb des
Rotors (63) in entgegengesetzten Richtungen verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (63) ein Paar relativ
zueinander verschieblicher, normalerweise aneinander anliegender Scheiben (64, 66) aufweist, von
welchen eine gegenüber der anderen axial beweglich und in Richtung auf die andere Scheibe vorgespannt
ist und daß beide Scheiben (64, 66) eine äußere, zur Aufnahme der Längskante eines Filmstreifens (14)
geeignete Umfangsnut bilden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arm (72) in Richtung auf die t>5
Kassette (12) und in Richtung von der Kassette verschwenkbar auf einer Grundplatte (32) gelagert
ist, daß der Rotor (63) mit Abstand von dessen Schwenkachse (74) auf den Arm (72) gelagert ist, daß
mit dem Arm (72) Mittel (87) zur Verschwenkung des Arms in einer Richtung und Mittel (84) zur
Vorspannung des Arms in der Gegenrichtung verbunden sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel (37) ein festes Fenster
(122) und Kiemmittel (124) zum lösbaren Festklemmen eines Filmstreifens (14) an einer Seite des
Fensters (122) aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmittel aus einem zweiten
Fenster (124) bestehen, welches mit dem ersten Fenster (122) deckungsgleich angeordnet und um
eine Schwenklagerung (126) gegenüber dem ersten Fenster (122) verschwenkbar ist, daß das zweite
Fenster (124) in Richtung auf das erste Fenster (122) vorgespannt ist und daß mit dem zweiten Fenster
(124) Mittel veibunden sind, um das zweite Fenster (124) zum Einführen eines Filmstreifens (14)
zwischen die Fenster (122, 124) vom ersten Fenster (122) abzuheben.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seite (142) des ersten Fensters
(122) optisch flach ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US10122470A | 1970-12-24 | 1970-12-24 |
Publications (2)
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