DE272217C - - Google Patents
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- DE272217C DE272217C DENDAT272217D DE272217DA DE272217C DE 272217 C DE272217 C DE 272217C DE NDAT272217 D DENDAT272217 D DE NDAT272217D DE 272217D A DE272217D A DE 272217DA DE 272217 C DE272217 C DE 272217C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/52—Ring-and-traveller arrangements
- D01H7/64—Ring supports, e.g. ring rails
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 272217 -. KLASSE 76 c. GRUPPE
JOHANN FRANZ ROTH in BASEL, Schweiz.
mit den Spindeln umlaufen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1913 ab.
Bei Fadenaufwickeleinrichtungen für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen, bei denen
die Ringe mit den Spindeln umlaufen, wird bekanntlich der den Faden führende Läufer,
der mit dem umlaufenden Ringe mit umzulaufen trachtet, durch Reibung am Ringe abgebremst,
um das richtige Aufwickeln des Fadens zu ermöglichen.
Um bei diesen Einrichtungen die Abbremsung des Läufers während des Betriebes regelbar
zu gestalten, hat man schon die Verwendung eines dem umlaufenden Ringe beigeordneten,
nicht drehbaren, zu ihm in der Höhenrichtung einstellbaren Hemmringes in Vorschlag
gebracht, der je nach seiner Höhenlage den Läufer mehr oder weniger stark abzubremsen
gestattet.
•Bedient man sich nun dieses Hilfsmittels
zur Abbremsung des Läufers, so verfügt man beim Anlaufen der Spindel nicht über eine
genügende Läuferreibung, denn diese hängt in erster Linie von dem Drucke ab, mit dem
der Läufer unter der Wirkung der Fliehkraft gegen seine Führung gepreßt wird. Die Folge
davon ist ein anfängliches unrichtiges Aufwinden des Fadens unter Krängelbildung,
und die richtigen Aufwindeverhältnisse treten erst dann ein, wenn die Spindel annähernd
ihre normale Umdrehungszahl erreicht hat.
Um diesen Ubelstand zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung der innen trichterförmig
gestaltete, den Läufer umfassende Hemmring mit einem oder mehreren, zweckmäßig leicht
nachgiebigen Anschlägen versehen, die, in Ermangelung der nötigen Reibung des Läufers
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an der glatten Hemmringinnenwand, in den Bewegungsbereich des Läufers gebracht, diesen
beim Vorübergehen zurückhalten und das Anspannen des von den Lieferwalzen kommenden
Fadens veranlassen.
Die inneren Anschläge bestehen beispielsweise in lose beweglichen Kugeln, die über
die Innenwand des Hemmringes etwas vorstehen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist die Endansicht der Spindelbank einer Ringspinnmaschine, bei der die Erfindung
angewendet ist.
Fig. 2 ist ein Grundriß hierzu.
Fig. 3 ist eine um 90 ° gedrehte Ansicht von Fig. i,
Fig. 4 zeigt den Hemmring in größerem Maßstabe in Verbindung mit dem Läufer.
Der von den Lieferwalzen kommende Faden d (Fig. 1 bis 3) wird mittels des auf dem
umlaufenden Ring g reitenden Läufers c an die unten abgebrochen dargestellte umlaufende
Spindel α geleitet und in dem mit der Spindel α und dem Ring g umlaufenden, unten
abgebrochen dargestellten, hohlzylindrischen Ringträger e durch Auf- und Niedergehen der
Spindel α auf bekannte Weise zu einem Kötzer aufgewickelt.
Jeder umlaufende Ring g ist mit einem innen trichterförmig gestalteten, nicht drehbaren
Hemmring b ausgestattet. Derselbe ist auf zwei Stangen i aufgeschoben und mittels der
Schrauben k an diesen Stangen befestigt. Die Stangen i sind an dem T-förmigen Träger m
bei η drehbar angelenkt und klemmen sich,
wenn sie in die in Fig. ι mit Vollstrichen dargestellte Lage gebracht sind, vermöge ihrer
Eigenfederung an der am Träger m befindliehen
Nase ν fest.
Am Träger m kann der Hemmring b vermittels eines an ihm vorgesehenen Daumenstückes
ζ in einer bei anderen Auwickelvorrichtungen bekannten Weise in die in Fig. ι
ίο durch strichpunktierte Linien angedeutete
Lage niedergedreht werden; in derselben ist der Läufer c von dem Hemmring b freigelegt,
so daß der Hemmring b dann kein Hindernis bildet für das Einführen des Fadens in den
Läufer c.
Der Träger m ist mittels der Schrauben u
in senkrechten Schlitzen einstellbar an einer Trägerschiene f angebracht, die mit Hilfe der
Lenker q und einer in Lagern 0 wagerecht verschiebbaren Stellstange r senkrecht verstellbar
ist. Dadurch kann der Hemmring b zum Läuferring g in an sich bekannter Weise
in der Höhenrichtung verstellt werden, um mit seiner trichterförmigen Innenfläche mehr
oder weniger stark gegen den Läufer c zu drücken. Die Verschiebung der Stange r kann
mittels des Hebels I erfolgen, der bei t an der Spindelbank h gelagert ist.
In der Arbeitsstellung des Hemmringes b streift der über den Rand des Ringes g ausschwingende
Läufer c an der glatten Innenwand des Hemmringes b, auf die er infolge
der ihn beeinflussenden Fliehkraft einen Druck ausübt; durch die hierbei zwischen den Läufer
c und der Innenwand des Hemmringes b auftretende Reibung wird der Läufer c an dem
Ring g, der ihn mitzuschleppen trachtet, in bekannter Weise abgebremst, so daß der Faden
auf der nackten Spindel oder einer aufgesteckten Hülse, Spule o. dgl. aufgewunden
werden kann. Durch Verstellen des Hemmringes b in der Höhenrichtung kann der Druck
des Läufers c und mithin seine Reibung an der Innenfläche des Hemmringes während des
Betriebes nach Wunsch geregelt werden, wobei gegebenenfalls gleichzeitig auch eine Änderung
der Reibung des Läufers am umlaufenden Ringe g eintritt.
In Fig. 3 sind die Hemmringe δ mit Hilfe des Hebels I in die unterste Lage gebracht,
die ihnen zweckmäßig zum Abnehmen der Kötzer gegeben wird.
Beim Anlaufen der Spindel α hat der Ring g das Bestreben, den auf ihm ruhenden Läufer c
mitzunehmen. Damit nun der Läufer c sofort bei Beginn des Spinnens gehemmt wird,, was
erforderlich ist, damit nicht der von den Lieferwalzen gelieferte Faden d Schlaufen oder
Krängel bildet, sind hier an dem unteren Teil des Hemmringes b leicht nachgiebige Anschläge
angebracht, die beim Anlaufen der Spindel die zwangsweise Hemmung des Läufers übernehmen.
Diese Anschläge bestehen, wie dies am besten aus Fig. 4 ersichtlich ist, in losen beweglichen
Kugeln χ aus Metall, Leder, Kork u. dgl., die in schräg nach abwärts gerichteten,
nach außen durch Schrauben s geschlossenen, nach einwärts dagegen offenen Kanälen des
Hemmringes b gelagert sind, wobei sie am Herausfallen nach dem Ringinnern gehindert sind,
aber immerhin genügend weit über die Innenwand des Hemmringes vorstehen, um für den
gegen sie treffenden Läufer einen leicht nachgiebigen Anschlag zu bilden.
Für das Anlaufen der Spindel ist der Hemmring b vermittels des Hebels I so weit gehoben
worden, daß die Kugelanschläge χ sich auf Höhe des Läufers c befinden, um dessen
Hemmung zu veranlassen (Fig. 4). Sobald der Ring g eine mäßige Umlaufgeschwindigkeit
erreicht hat, z. B. 1000 Umdrehungen pro Minute, kann der Hemmring b in die gewünschte
Höhenstellung, z. B. in die in Fig. 1 dargestellte Bremslage niedergelassen werden,
in der der Läufer c durch Streifen an der Innenwand des Hemmringes b abgebremst
wird.
Claims (2)
1. Fadenaufwickeleinrichtung für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen, deren
Ringe mit den Spindeln umlaufen und deren den Faden führende Läufer auf dem Ring mit Hilfe eines in der Höhenrichtung
einstellbaren Hemmringes regelbar abgebremst wird, dadurch gekennzeichnet, daß der innen trichterförmig gestaltete, den
Läufer (c) umfassende Hemmring (b) mit einem oder mehreren inneren, zweckmäßig
leicht nachgiebigen Anschlägen (x) versehen ist, die, in Ermangelung der nötigen
Reibung des Läufers an der glatten Hemmringinnenwand, in den Bewegungsbereich
des Läufers gebracht, diesen beim Vorübergehen zurückhalten und das Anspannen des von den Lieferwalzen kommenden Fadens
veranlassen.
2. Fadenaufwickeleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
inneren Anschläge (x) in Kugeln bestehen, die in nach abwärts geneigten Kanälen
des Hemmringes (b) lose beweglich sind und über dessen Innenwand etwas vorstehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE272217C true DE272217C (de) |
Family
ID=528805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT272217D Active DE272217C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE272217C (de) |
-
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