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DE2051754A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Ansetzen von Fäden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ansetzen von Fäden

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DE2051754A1
DE2051754A1 DE19702051754 DE2051754A DE2051754A1 DE 2051754 A1 DE2051754 A1 DE 2051754A1 DE 19702051754 DE19702051754 DE 19702051754 DE 2051754 A DE2051754 A DE 2051754A DE 2051754 A1 DE2051754 A1 DE 2051754A1
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DE
Germany
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ring
traveler
spinning
ring traveler
determined
Prior art date
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Pending
Application number
DE19702051754
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English (en)
Inventor
auf Nichtnennung. M Antrag
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Rieter Ingolstadt GmbH
Original Assignee
Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG filed Critical Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
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Priority to GB4868671A priority patent/GB1330789A/en
Priority to CH1529271A priority patent/CH531065A/de
Publication of DE2051754A1 publication Critical patent/DE2051754A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H15/00Piecing arrangements ; Automatic end-finding, e.g. by suction and reverse package rotation; Devices for temporarily storing yarn during piecing
    • D01H15/013Carriages travelling along the machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H17/00Hand tools
    • D01H17/02Arrangements for storing ring travellers; Devices for applying travellers to rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

P + Gin 70/386.
Verfahren und Vorrichtung zum Ansetzen von Fäden
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ansetzen von Fäden an Kingspinn- oder Hingzwirnmaschinen, wobei die Spinnstelle mit fehlendem Faden aufgespürt und der auf dem Spinnring sich befindende Kingläufer ermittelt wird, und eine Vorrichtung zum automatischen Kingläuferwechsel zur Dur c hf Uhr ung" des Verfahrens. ·
Fadenbrüche an Spinnmaschinen treten meist infolge von Fehlern i.ii Vorgarn und Gespinstunegalität auf. Zu einem nicht geringen !'eil werden Fadenbrüche aber auch durch schadhafte oder verbrannte Ringläufer verursacht und können dann nur dauerhaft behoben werden, wenn die Ursache dea Fadenbruches durch Austausch des Ringlaufers beseitigt wird.
Die bisher bekanntgewordenen automatischen Ansetzvorrichtungen berücksichtigen diese Tatsache nicht. Sie beschränken sieh darauf, den gerissenen Faden wieder an das Spinndreieck anzulegen und werden daher bei der Behebung des durch einen fehlerhaften Kingläufer verursachten Fadenbruches keinen oder nur einen sehr kurzfristigen Erfolg haben. Die Folge sind zwei- oder mehrmalige Ansetzversuche, durch die die V/eiterfahrt der Ansetzvorrichtung verzögert und der Produktionaausfall der von ihr zu bedienenden Spindeln vergrößert werden.
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BAD ORIGINAL
aufgäbe der vorliegenden Erfindung ist es,1 den Erfolg . des Ansetzena auch in den Fällen sicherzustellen, in denen ein schadhafter Ringläufer die Ursache des Fadenbruches ist. Dies wird erfindungsgenäß dadurch erreicht, daß vor jedem Ansetzen der sich auf dem Spinnring befindende Ringläufer entfernt und- durch einen neuen Ringläufer ersetzt wird. Der neue Ringläufer wird zusammen mit dem unter, den Ringläufer gebrachten anzusetzenden Faden auf den Spinnrin'g aufgesetzt, wodurch das Einfädeln.des Fadens unter den auf den Spinnring aufgesetzten Ringläufer vermieden und die Konstruktion der Vorrichtung vereinfacht wird. Zuvor wird der auf dem Spinnring ermittelte Ringläufer über die an den Spinnring gebrachte Einrichtung zum Entfernen des ermittelten Ringläufers geschoben Und anschließend ausgehoben.
Durch das Auswechseln des Ringläufers vor jedem Ansetzen wird die Erfolgsquote beim Ansetzen erhöht und die Fadenbruchzahl vermindert. Außerdem führt diese Maßnahme dazu, daß sämtliche Ringläufer einer Haschine ,allmählich erneuert werden. Dadurch kann der turnusmäßige v/echsel aller Ringläufer einer Maschine, der bisher nach einer bestimmten Laufzeit der Ringläufer durchgeführt werden muß, entfallen. Der gemeinsame Wechsel a.ller Ringläufer einer Maschine bleibt auf den Vartiewechsel mit Änderung der Garnnummer beschränkt.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin eine Vorrichtung zum automatischen Ringläuferwechsel an Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens in die Konstruktion einer Vorrichtung zum automatischen Ansetzen von Fäden einbezogen wird. Sie kann jedoch auch als unabhängige Vorrichtung ausgebildet 3ein und als solche den bisher von Hand ausgeführten periodischen Wechsel der Ringläufer an den Maschinen übernehmen. Die mit einer Ringläufer-Sucheinrichtung ausgestattete Vorrichtung zum automatischen Ringläuferwechsel .Ls t erfindungsgemäß längs
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BAD
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der Haοchine verfahrbar und weist eine Einrichtung zum Entfernen des ermittelten Ringlauferc sowie eine aus einer Ruhestellung über den Spinnring bewegbare Ringläufer-Aufsetzeinrichtung auf. Ein weiterer Beatandteil der erfindungs- £emäßen Vorrichtung ist ein ortsfest angeordnetes und die bewegbare Kingläufer-Aufsetzeinrichtung speisendes Ringlauf ermagnEin. Es besteht aua einer senkrecht stehenden, am unteren Ende waagrecht abgebogenen Stange.
Die Einrichtung zum Entfernen des ermittelten Ringläufers weist eine h;>konförmige Kante auf, die bogenförmig der Ringform Eingepaßt ist. D- durch kann der auf dem Spinnring ermittelte Ringlaufer von der Ringlaufer-Sucheinrichtung sicher über die Kante geschoben werden. Um zu gewährleisten, daß der Ringlaufer auf dem Spinnring stets in einer Stellung cum Stilüctand kommt, in der er von der Kante erfaßt wird, weist die Einrichtung ζ,υ.ζ, Entfernen des ermittelten Ringlaufers einen Anschlag zur Fixierung dej ermittelten Riηgluufert; auf. Eine Vereinfachung in der IIer;;tc.-llur.g wird durch eine unter den ermittelten Ringläufer bringbai'e gerade K:Uit<3 ZYC. Entfernen des Ringläufers erreicht. Ein den aus dem Spinr.rii g gehcl-enen Ringläufer auffangender Behälter verhindert, da;; uci· Ringläufer nach üc-in^-ir. Auswurf i.uf den Boden fällt und dort möglicherweise festgetreten wird.
Die Erfinäui^; ist in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und wird anhand dieser Zeichnungen nachfolgend niaher beschrieben. Ee zeigen:
Pig. 1 eir.e pererektivische Gesamtansicht einer Fr.den- ^ni-:eti:\ orrichtung mit der erfindungsgemäßen Einrichtung zum auswechseln der Ringläufer;
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BAD ORIGINAL
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■werden können. Die Welle 26 ist in lager schild en "27, "27' und 28, 28', die verschiedene Punktionseieraente tragen, gelagert. Auf der Welle 25 ist ein Kegelrad 250 befestigt, das über ein Kegelrad 251 das Zahnrad 252 antreibt. Das Zahnrad 252 steht in Eingriff mit der im Unterteil als Zahnstange ausgebildeten Schiene 20 und wälzt sich auf ihr ab, wodurch dem Gehäuse 2 und damit der Fadenansetzvorrichtung eine Bewegung entlang der Spinnmaschine 1 erteilt wird.
Die Welle 26 ist in dem zwischen den Lagerschilden 27 und liegenden Teil als Keilwelle ausgebildet,um das durch die Lagerschilde 27, 27' gebildete untere Gehäuseteil auf ihr verschieben und so der jeweiligen Ringbankhöhe anpassen zu •können. Eine Führung 272 verhindert, daß sich der untere Gehäuseteil beim Verschieben dreht. Konstruktive Lösungen zum Auf- und Abbewegen des unteren Gehäuseteiles sind.an sich bekannt. Im vorliegenden Fall tastet eine Fühleinrichtung 15 die Lage der Ringbank 14 ständig ab, wobei ein beispielsweise im Getriebekasten angeordneter Antrieb über eine den Lagerschild 27 und damit das gesamte untere Gehäuse tragende Spindel 273 dieses fortlaufend der Ringbankhöhe anpreßt. . ■ ■ .
Das Stillsetzen des Fahrwerkes erfolgt, wenn die Ansetzvorrichtung eine Spinnstelle erreicht hat, deren Überprüfung mittels Photozelle 253 und Reflektor 255 ergibt, daß der aus -dem-Streckwerk -11 austretende und auf die Hülse aufzuwindende Spinnfaden F gebrochen ist. In diesem Fall wird das im Getriebekasten 24 befindliche Getriebe durch einen elektrischen'Impuls umgeschaltet, wodurch die Welle und damit das Fahrwerk stillgesetzt und die Welle 26 mit den auf ihr befestigten Kurvenscheiben zur Steuerung der ^nsetzvorgänge in Bewegung gesetzt wird. Die ünge, die nicht Gegenstand der i'k'findung sind, werden naohstehend nur soweit erläutert, wie en zum Verständn.iij der Erfindung erforderlich ist.
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BAD ORi1QfNAL
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Zum Ansetzen wird ein Hilfsfaden H vorgesehen, der auf _-,s >;·... der auf einem Dorn 3 steckenden Vorratsspule S ".aufge-■ : ·. .,-lC. wickelt ist und von dieser durch eine rechenförmig aus- ■ ,;{·, gebildete Fadenabwickel- und Abmeßeinrichtung 32 in der, «^; = erforderlichen Länge abgewickelt wird* Das Ende des Hilfsjfadens H befindet sich beim Abwickeln in dem vertikalen . Teil des Rohres 40, das in Bezug auf die auf der Welle, 26 verschiebbaren Lagerschilde 27» 27* ortsfest angeordnet ist. Die Auslage der von der Spule S abgewickelten Hilfsfadenlänge vor der Spinnstelle erfolgt mittels Druckluft, die von einer geeigneten Druckluftquelle zu einem mit den Rohren 40, 41 in Verbindung stehenden Ventil 4 geliefert, wird. Die Öffnung des Ventiles 4-, die bei geschlossener Klemme 31 und geöffneter Klemme 31' erfolgt, wird der Hilfsfaden H von der Druckluft durch die Rohrleitungen 40, 41 gerissen und passiert nach seinem Austritt aus dem vertikalen Teil 410 des Rohres 41 das Führungsrohr 42. Eine um die Achse 282 schwenkbare Fadenklemme 44 drückt den Hilfsfaden H nun gegen eine am Führungsrohr 42 befestigte Platte 421 und klemmt ihn dadurch fest, ilach der Klemmung des Hilfsfadens wird die Druckluftzufuhr unterbunden. Gleichzeitig wird die Klemme 31' geschloasen und die Klemme 31 -geöffnet. ■ .
Während der Hilfsfaden H in der beschriebenen Weise vor der Spinnstelle ausgelegt wird, ermittelt eine Läufersucheinrichtung 5 den auf dem Spinnring 140 befindlichen Ringläufer 141 und schiebt ihn über einen Läuferauswerfer 6, welcher inzwischen an die Vorderseite dey Spinnringes 140 herangebracht worden ist. Die Läufereucheiririchtung ist nicht Gegenstand dar Erfindung und wird daher nicht näher beschrieben. .
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BAD OBtGiNAL
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Der plattenförmig ausgebildete und vorzugsweise aus Feders kahl gefertigte LauferauBwerfer 6 ist mit seinem Bewegungsmeehanismus auf dem Lagerschild 27 angeordnet lind hat an s ein ein dem Spinnring 140 zugekehrten Ende eine hakenartige Kante 60 (Fig* 3)* Me Kante 60 ist bogenförmig der Form des Spiiinringeo 140 angepaßt» wodurch sie bei der Anlage . an den Spinnring diesen teilweise umfaßt» Der auf dem Spinhring 140 befindliche Ringläufer 141 kann somit von der Laufersuch einrichtung 5 sicher über die Kante 6© geschoben werden* Um su verhindern» daß der !Ringläufer Ί41 durch die vom rotierenden Kops erzeugte Lüftfeewegüüg über die Kante 60 hinaus bewegt wird j besitzt der Läuferäuswerfer 6 zweckmäßig einen Anschlag 61 zur Fixierung des Ringläufers Hl über der Kante 60*
Die Bewegung des in einer Führungsplatte 631 geführten Läufer"-ausweifers 6 zum Spinnning i4ö lind von diesem weg wird durch eiiie auf der MIe. 26 (Mg* 1) befestigte Kurvenscheibe (nicht gezeigt) über einen Hebel 62 (Fig* 2) gesteuert-, der mittels eines Zapfens 620 mit dem Läuferausv.'erf er 6 verbunden isti. Die Führungsplatte 631 ist an einem um eine in den Lagerblöcken 275i 276 gelagerte Achse 630 schwenkbaren Hebel 63 befestigt$ an dem die Zugstange 640 eines Hebels 64 angelenkt ist* Dessen Rolle (nicht gezeigt) liegt an einer auf der Yfelle 26 (Fig* 1) befestigten Kurvenscheibe (nicht gezeigt) an; Der Hebel 64 wird betätigt, sobald sich der Ringläufer 141 über der Kante 60 des Läuferauswerfers 6 befindet (Fig. 4)* Die Betätigung des Hebels 64 bewirkt, daß sich der Lauf er auswerf er 6 infolge der Schwenkung des Hebels 63 ua die Achse 630 aufwärts bewegt« Dabei erfaßt seine hakenartige Kante 60 den Ringläufer i4i und wirft ihn aus dem Spinnring 140* Der ausgeworfene Ringläufer I4I trifft auf eine Fangpiatte 650 f von der1 aus er in einen am Lagerschild 27 befestigten Behälter 65 gleitet* Ilach der Entfernung dea RiiitSläufers 14I aus dem Spinnring I4O kehrt der Läuferauswerfer 6 in ceine Ausgangsstellung zurück.
Der Läuferauswerfer 6 kann selbstverständlich auch eine andere Form haben. So kann beispielsweise an Stelle der hakenartigen Kante 60 auch eine gerade Kante 600 vorgesehen werden (Fig. 6). Eine solche gerade Kante 600 ist insbesondere auch bei Ansetzautomaten vorteilhaft zu ver-■ wenden, bei denen der Ringläufer nicht ausgewechselt, sondern der Faden in den auf dem Spinnring befindlichen Ring- ■ läufer eingefädelt wird. Die Vorrichtung 6 kann bei.die.sen Ansetzautomaten dazu benützt werden, den Ringläufer auf dem Spinnring in der Einfädelstellung festzuhalten. Der Auswerfmechanismus entfällt dann.
Das Aufsetzen eines neuen Ringläufers auf den Spinnring 140 erfolgt mittels einer Ringlaufer^AufSetzeinrichtung 7 (Fi^* ^ und 2), die von einem ortsfest angeordneten Ringläufermagazin 66 gespeist wird. Das Ringlauf er.magaz in 66, auf dem Ringläufer 141' aufgereiht sind (Fig. 2), besteht aus einer'senkrecht stehenden, am unteren Ende waagrecht abgebogenen Stange und ist an einer mit dem Lagerschild 27' verbundenen Platte · 660 befestigt. Zur Verdeutlichung der Ausbildung des Ringlauf ermagazins 66 wurde die Platte 660 in Fig. 2 unterbrochen. Die auf dem Ringläufermagazin 66 aufgereihten Ringlaufer 141' werden durch ihr Eigengewicht gegen die in Aufnahmestellung a befindliche Ringläufer-Aufsetzeinrichtung 7 bzw. gegen einen Anschlag 67 gedrückt, der an einem Lagerteil 270' des Lagerschildes 27' drehbar befestigt und durch Verdrehen -der Welle·' 67O auf die jeweilige Stärke der Ringläufer Hl1 einstellbar ist.
Die zangenartig ausgebildete Ringläufer-Aufsetzeinrichtung 7 besteht aus einem Hebel 70 und einem Klemmteil 71, die miteinander durch einen Bolzen 72 drehbeweglich verbunden sind.
Durch einen Federbügel 73 wird der eine Nase 710 aufweisende Klemmteil 71 gegen den Hebel 70 gedrückt, der einen Ans'chlag 700 besitzt und mittels der Achse 7;4 im Doppelhebel 75 gelagert ist. Der Doppelhebel 75 ist um eine in den Lagerblöcken
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BAD ORIGINAL
275, 276 befestigte Welle 750 schwenkbar. Versetzt zu dem Hebel 70 ist auf der Achse 74 ein Hebel 76 angeordnet, der mittels einer Rolle 760 in einer Kurvenbahn 761 geführt wird. Die Bewegung zum Spinnring 140 und von diesem weg zum Ringläufermagazin 66 wird der Ringläufer-Aufsetzeinrichtung 7 durch eine auf der Welle 26 (Fig.1) befestigte Kurvenscheibe (nicht gezeigt) über Hebel 77 (Fig,2) und die an ihn und an einen Schenkel des Doppelhebels 75 angelenkte Zugstange 770 erteilt.
Bei der Rückbewegung der Ringläufer-Aufsetzeinrichtung 7 vom Spinnring 140 in ihre Ausgangsposition a stößt die Nase 710 des Klemmteils 71 gegen einen am Lagerteil 270* befestigten Anschlag 78. Dadurch wird der Klemmteil 71 gegen die Kraft des Federbügels 73 geöffnet. Der Weg der Nase 710 und damit die Öffnungsweite des Klemmteiles 71 wird durch den Anschlag 700 des Hebels 70 begrenzt. In die der Ringläuferform angepaßte Öffnung des durch Hebel 70 und Klemmteil 71 gebildeten Zangenmaules, die in Fig.8,9 am besten zu sehen ist, gleitet vom Ringläufermagazin 66 ein Ringläufer 141', wobei der Ringläufer durch den Anschlag 67 seitlich gehalten wird. Durch die nachfolgende Bewegung der Ringläufer-Aufsetzeinriehtung 7 .in die Position b entfernt sich die Nase 710 vom Anschlag 78, so daß sich der Klemmteil unter der Wirkung des Federbügels 73 schließt und der erfaßte Ringläufer 141' zwischen dem Klemmteil 71 und dem Hebel 70 festgehalten wird.
In der Position b, in der sich die Ringläufer-Aufsetzeinriehtung 7 während des Auslegens des Hilfsfadens H vor der Spinnstelle sowie des Suchens und Auswerfens des Ringläufers 141 befindet, wird der Hilfsfaden H in den von der Ringläufer-Aufsetzeinriehtung gehaltenen Ringläufer 141' eingelegt. Dazu wird das Rohr 41 zunächst gedreht, so daß das abgewinkelte Rohrende 410 aus seiner vertikalen Stellung (Fig.8) in eine annähernd horizontale Stellung gelangt. Seine Mündung 410* ist dabei gegen den Spinnring 140 gerichtet.
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Durch eine nachfolgende axiale Verschiebung wird das abgewinkelte Rohrende 410 mit dem aue seiner Mündung 410' austretenden Hilfsfaden H unter der Ringläufer-Aufsetzeinrichtung vorbeibewegt, wodurch sich der Hilfsfaden H in dem vom Hebel 70 und Klemmteil 71 gehaltenen Ringläufer 141' einlegt (Fig. 9). Nach Abschluß der Rohxbewegungen kann ein später aus der Blasdüse 4101 austretender Luftstrom an der Oberkante des Ringflansches vorbeistreichen und den auf der Spindel umlaufenden Kops annähernd tangieren. Die Ringläufer-Aufsetzeinrichtung 7 bewegt sieh nun mit dem von ihr gehaltenen Ringläufer 141' ttnd dem in den Ringläufer P 141' eingelegten Hilfsfaden H in die Position c und drückt den Ringläufer im Bereich d in den Spinnring 140 ein (Fig. 7). Unmittelbar darauf kehrt die Ringläufer-Aufsetzeinrichtung 7 in die Ausgangsposition a zurück, erfaßt ; dort in der beschriebenen Weise einen neuen Ringläufer 141' und bewegt sich in die Position b. Dort verharrt sie bis zum nächsten Aufsetzvörgang.
Nach dem Aufsetzen des neuen Ringlaufers 141' auf den Spinnring 140 wird der Hilfsfaden H von einem Anleger 8 an das Spinndreieck angelegt, von einer Schere 48 abgeschnitten und mittels eines aus der Blasdüse 410' austre-λ tenden Luftstromes an den rotierenden Kops angeworfen.
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Claims (10)

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    It- ·
    P + Gm 70/386
    Paten tan sprüch e
    Verfuhren zum Ansetzen von Fäden an Rängspinn- oder Riiigz'.virnmr schinen, wobei die Spinnzelle mit fehlendem Faden aufgespürt und der auf dem Spinnring sich befindende Hingläufer ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor jeder, ..nsetzen der sich auf den: Spinnring befindende Hingläufer entfernt und durch einen neuen Ringläufer ersetzt wird.
  2. 2. Verfuhren nach .tiijjpruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der neue Ringläufer susummen mit dem unter den Ringläufer gebrachten -iiisusetsenden Paden auf den Spinnring aufgesetzt v;ira.
  3. J. Verfahrer ii-xeh jinsj-ruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß der ermittelte Hingläufer über die an den Spinnring gebrachte Einrichtung zu:n Entfernen des ermittelten Hingläufers geuchoben und anschließend ausgehoben v;ird.
  4. 4. Vorrichtung zum automatischen Hingläufez'wechsel an Ringspinn- und xvingzwirnniaachinen, wobei ciiese Vorrichtung ir.it einer Hingläufer-Sucheinrichtung ausgestattet ist, gekennzeichnet durch eine längs der Haschine verfahrbare Einrichtung zum Entfernen des ermittelten Ringläufers (6) und eine aus einer Ruhestellung über den Spinnring bewegbare Ringläufer-Aufsetzeinrichtung (7).
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    BAD
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein ortsfest angeordnetes und die bewegbare Ringläufer-Aufsetzeinrichtung (7) speisendes Kingläufermagazin (66).
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringläufermagazin (66) aus einer senkrecht stehenden, am unteren Ende waagerecht abgebogenen Stange besteht.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Entfernen des ermittelten Ringläufers (6) eine hakenartige Kante (60) aufweist, die bogenförmig der Form des Spinnringes (140) angepaßt ist.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Entfernen des ermittelten Ringläufers (6) einen Anschlag (61) zur Fixierung des ermittelten Ringläufers (141) aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6. und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Entfernen des ermittelten Ringläufers (6) eine unter den ermittelten Ringläufer (141) bringbare gerade Kante (600) aufweist.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 9, gekennzeichnet durch einen den aus dem Spinnring (140) gehobenen Ringläufer (141) auffangenden Behälter (65).
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    BAD ORiGINAL
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