DE2719564A1 - Klappwand fuer einen von der rueckseite beladbaren muellastwagen o.dgl. - Google Patents
Klappwand fuer einen von der rueckseite beladbaren muellastwagen o.dgl.Info
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Description
TELEeRAMMADNKSSK
DIPL.-PHYS. F. KNDLICH. D - 80S4 UNTKKPFAFFENHOFEN, POSTF.
TKLKX: BXI73O
Peabody International Corporation
Galion, Ohio, USA
Klappwand für einen von der Rückseite beladbaren MUllastwagen oder dergleichen
Die Erfindung betrifft eine rückwärtige Klappwand gemäß den
Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Es sind bereits verschiedene Arten von Müllastwägen bekannt
oder vorgeschlagenr die von der Rückseite beladen werden, sowie
verschiedene Arten von Einrichtungen zur Betätigung der Aufnahme- bzw. Verdichtungsschaufeln, die dazu dienen, den
MUlI von den trichterförmigen Bodenabschnitten der rückwärtigen
Klappwand in den Körper des MUllastwagens zu bewegen. In den US-PS^en 3 615 028 und 3 615 029 weist die rückwärtige
Klappwand nach oben und nach vorne geneigte, lineare
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Führungsschienen in den Seitenwänden, sowie eine sich in Querrichtung verlaufende, massive Trägerplatte auf, die in
den Führungsschienen gleitet. Die Aufnahme- oder Verdichtungsschaufel ist drehfähig entlang ihrer oberen Kante an
der hinteren oder unteren Kante der Trägerplatte befestigt. Die Trägerplatte nimmt auch hydraulische Zylinder auf, die
als "Ausladezylinder" oder "Schwenkzylinder" bezeichnet werden und die Kolben aufweisen, welche mit der Aufnahmeschaufel
verbunden sind, um die Schaufel in einem Winkel gegenüber der Trägerplatte zu verschwenken die Schaufel nach
unten in den Müll in dem Sammeltrichter zu bewegen. Die Trägerplatte wird in den Führungsschienen durch hydraulische
Zylinder und Kolben hin und her bewegt, die an den Außenflächen der Seitenwände der rückwärtigen Klappwand befestigt
sind und betätigt werden, um die Trägerplatte und die Aufnahmeschaufel nach oben und nach vorne zu bewegen, damit der
Müll aus der Klappwand in den Körper des Müllastwagens verbracht wird. Die Grundteile oder 3asisteile der Zylinder
sind an den unteren, rückwärtigen Enden der Führungsschienen angeordnet und deren Kolbenstangen erstrecken sich nach oben
und sind mit der Trägerplatte verbunden. Die Kolbenstangen bzw. Stangen werden ausgefahren, um den Müll aus der rückwärtigen
Klappwand in den Fahrzeugkörper zu bewegen und werden als "Aufnahmezylinder'Oder "Verdichtungszylinder" bezeichnet.
Derartige Anordnungen bringen mehrere Probleme mit sich, einschließlich
der Tatsache, daß die Trägerplatte schwer genug oder massiv genug sein muß, um die Hydraulikzylinder zu bewegen,
welche die Aufnahmeschaufel nach unten in den Müll-
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aufnahmetrichter an der Rückseite der Klappwand verschwenken,
wobei dieser Bewegung ein Widerstand durch den im Aufnahmetrichter befindlichen Müll entgegengesetzt wird. Außerdem
sind die äußeren Zylinder so angeordnet, daß der Bewegungsweg der Trägerplatte und der Aufnahmeschaufel nach unten und
nach hinten dadurch begrenzt wird, daß die Körper dieser Zylinder an der unteren Rückseite der Klappwand angeordnet
sind, so daß die äußeren Enden von deren Kolbenstangen sich nur zu den oberen Enden der Zylinder zurückziehen können.
Dies ergibt einen verringerten Bodenabstand, d.h. eine verringerte Bodenfreiheit, um den gleichen Bewegungsweg der
Aufnahmeschaufel in den Führungsschienen und die gleiche Trichterkapazität zu erreichen.
Wenn die Ausladezylinder die Aufnahmeschaufel in den Trichter verbracht haben, wird die aus der Trägerplatte und der Aufnahmeschaufel
bestehende Einheit eine steife bzw. feste Konstruktion, die durch die Aufnahmezylinder nach oben gedrückt werden
muß. An diesem Punkt wird die durch den Müll im Aufnahmetrichter resultierende Belastung, die der Verdichtungsbewegung
entgegenwirkt, an die Aufnahmeschaufel angelegt und die durch die Aufnahme- oder Verdichtungszylinder auf die Trägerplatte
wirkende Kraft ergibt eine äußerst starke Belastung in Aufwärtsrichtung der Schiene. Wenn die Aufnahmezylinder nicht gegenüber
den Führungsschienen der Trägerplatte ausgerichtet sind, sondern Abstand zu diesen,einnehmen, wie dies in der
US-PS 3 615 029 der Fall ist, dann ist der Hebelarm für die Kraft der Aufnahmezylinder sogar noch größer. Demzufolge müssen
die Führungsschienen bei einer solchen Anordnung sehr stark oder massiv sein und es wird ein Hauptteil der Leistung
der Aufnahmezylinder verschwendet.
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AO
Die in den US-PS^n 3 7Ao 192 und 3 777 917 gezeigte Anordnung
überwindet einige dieser Schwierigkeiten dadurch, daß die Ausladezylinder zwischen den oberen, rückwärtigen Bereichen der
rückwärtigen Klappwand und der Aufnahmeschaufel selbst miteinander in Verbindung stehen. Dadurch wird die Notwendigkeit für
eine Trägerplatte beseitigt. Die Aufnahmeschaufel wird dabei durch Gleitblöcke drehfähig aufgenommen, die in geneigten
Schienen bewegt werden. Wenngleich durch diese Vorschläge die schwere oder massive Trägerplatte beseitigt wird, so sind dennoch
die äußeren, linear wirkenden Hydraulikzylinder und -stangen immer noch durch die Anordnung der Zylinder an den
unteren Teilen der Schienen beschränkt. Diese Geometrie führt dazu, daß eine starke nach unten wirkende Belastung auf die
Schienen selbst wirkt, wenn die Aufnahmezylinder zur Bewegung der Aufnahmeschaufeln aktiviert werden, um eine Müllast nach
oben und nach vorne aus dem Aufnahmetrichter und in den Körper des Müllastwagens zu stoßen. Auch hier müssen die Führungsschienen
sehr fest und massiv sein und es wird eine erhebliche Leistung der Aufnahmezylinder verschwendet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine rückwärtige Klappwand für von der Rückseite beladbare Nüllastwagen o. dgl.
zu schaffen, deren Betätigungsmechanismus für die Aufnahmeschaufel die vorstehend angegebenen Schwierigkeiten und Nachteile
beseitigt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Hauptanspruchs gelöst. Weitere Ausgestaltungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Mit der erfindungsgemäßen, den Betätigungsmechanismus für die Aufnahmeechaufel beinhaltenden Klappwand wird erreicht, daß
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AA
Ausgleichskräfte hervorgerufen werden, die sowohl auf die obere und untere Seite der Führungsschienen wirken, die teilweise
sich gegeneinander aufheben und in einer tatsächlich geringeren Belastung der Führungsschienen resultieren, auch wenn
diese Zylinder die gleiche Kraft ausüben, die bei den bekannten bzw. vorgeschlagenen Anordnungen durch die entsprechenden
Zylinder ausgeübt wird.
Somit wird insbesondere ein Mechanismus für die Betätigung der
Aufnahme- oder Verdichtungsschaufel in der rückwärtigen Klappwand eines Müllastwagens geschaffen, der linear verlaufende,
nach oben und nach vorne geneigte Führungsschienen für den Bewegungsweg der Aufnahmeschaufel aufweist und ferner so konstruiert
und angeordnet ist, daß die Führungsschienen sich in Richtung auf die Innenseiten der Klappwand öffnen; die Aufnahme-
oder Verdichtungszylinder sind in dem inneren Bereich der rückwärtigen Klappwand vorgesehen und deren Neigung gegenüber
den Führungsschienen kann derart gewählt werden, daß eine wesentliche Reduzierung der auf die Schienen wirkenden,
vorhandenen Belastungskräfte erreicht wird und daß schließlich eine größere Bodenfreiheit ermöglicht wird, wobei gleichzeitig
ein Aufnahmetrichter vorgesehen wird, dessen Aufnahmekapazität gleich groß oder größer gegenüber der Kapazität der bekannten
bzw. vorgeschlagenen Anordnungen ist.
Ferner wird ein Mechanismus für den zyklischen Betrieb der Aufnahmeschaufel
durch die Klappwand hindurch geschaffen, der die Verschleiß und Zerstörung bewirkenden Kräfte an der Klappwandanordnung
selbst dadurch verringert, daß ein Teil der Kräfte auf den Körper des Fahrzeugs übertragen wird, so daß die Klappwand
aus weniger massivem Material erstellt werden kann, wodurch sich letztlich die Kosten und das Leergewicht bzw. Totgewicht
verringern.
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Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand von Zeichnungen zur Erläuterung weiterer Merkmale
beschrieben. Es zeigen:
Fig.l eine teilweise in Seitenansicht und teilweise in Vertikalschnittansicht
gehaltene Teilansicht einer rückwärtigen Klappwand mit dem Stell- oder Antriebsmechanismus,
Fig.2, 3 und 4 gegenüber Fig. 1 vereinfachte Ansichten, wobei
weniger Einzelheiten dargestellt und die aufeinanderfolgenden Positionen der Aufnahmeschaufel während
eines Betriebszyklus dargestellt sind, in kleinerem Maßstab,
wobei der Deckel der Klappwand entfernt ist, in vergrössertem
Maßstab,
Fig.6 eine teilweise vergrößerte Teilschnittansicht entlang der
Linie 6-6 nach Fig. 5,
Fig.7 eine Teilschnittansicht der Aufnahmeschaufel und des zugeordneten
Antriebsmechanismus,
Fig.8 eine auseinandergezogene Teilansicht der Aufnahmeschaufel
und der zugeordneten Antriebseinrichtung,
Fig.9, 10 vereinfachte, schematische Ansichten zur Erläuterung
der Arbeitsweise bekannter Klappwände, sowie der sich er-
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gebenden Belastungen auf die Führungsschienen des Stelloder
Antriebsmechanismus für die Aufnahmeschaufel, und
auftretenden Kräfte und die sich bei der Erfindung ergebenden resultierenden Schienenbelastungen dargestellt
sind.
Eine rückwärtige Klappwand 20 weist gemäß Fig. 1 vertikale
Seitenwände 21 und 22, ein Dach 23 und einen trichterförmigen
Boden 24 auf. Die Seitenwände 21, 22 und der Boden 24 legen eine rückwärtige Öffnung fest, die mit 25 bezeichnet ist und
durch die der Müll in den Boden 24 ausgeleert wird.
Die rückwärtige Klappwand 20 ist an der Rückseite des Körpers 26 eines Müllastwagens befestigt, der in den Fig.l bis 4 nur
teilweise dargestellt ist. Die Befestigung der Klappwand 20 an dem Rahmen bzw. Körper 26 des Müllastwagons ist ähnlich
ausgeführt, wie dies im allgemeinen üblich ist; die Gelenkeinrichtung,
durch die die rückwärtige Klappwand befestigt ist, weist ein massives, sich nach hinten erstreckendes Angelband
27 an dem Rahmen 26 an jeder Seite der Klappwand 20 auf, sowie ein ähnliches, massives Angelband 28, welches an jeder
oberen Vorderkante der Klappwand. 20 in steifer Anordnung zu der Klappwand vorgesehen ist. Die beiden Angelbänder 27, 28
sind an jeder Seite durch einen schweren Scharnierbolzen 29 miteinander verbunden. Die hintere Öffnung des Körpers 26 des
Müllastwagens wird durch schwere Rahmenglieder 30 festgelegt, während die Vorderseite der Klappwand 20 in ähnlicher Weise
durch schwere Rahmenglieder 31 festgelegt ist.
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Jede Seitenwand 21, 22 weist eine nach oben und nach vorne geneigte
Führungsschiene 32 auf, die gemäß den Fig. 6 und 7 eine
obere Fläche 33, eine untere Fläche 34 und eine äußere, geschlossene
Seite 35 aufweist. Cei der dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemüßen Klappwand ist ein länglicher, im wesentlichen
rechteckiger Gleitblock 3ό zur Ausführung einer Hin- und Herbewegung in jeder der Führungsschienen 32 vorgesehen.
Jeder Gleitblock 36 weist einen integralen Arm 37 auf, der angeschweißt
oder anderweitig fest bzw. steif an der Innenseite des zugehörigen Gleitblocks 36 angebracht ist und sich von
diesem Gleitblock nach oben und nach hinten weg erstreckt. Ein Aufnahraezylinder 38 ist gelenkig an seinem oberen Ende an
dem Angelband 28 an jeder Seite der Klappwand 20 befestigt und den Zylindern 38 jeweils zugeordnete Stangen 39 sind durch
Bügel bzw. Gabelköpfe mit einem der Arme 37 verbunden.
Eine Aufnahmeschaufel 41 mit im wesentlichen rechteckiger Form
erstreckt sich quer zur Klappwand 20 und ist gelenkig bzw. drehfähig
auf einer Querstange 42 befestigt, deren Enden an den unteren Enden der Gleitblöcke 3ό befestigt sind, so daß die Aufnahmeschaufel
41 sich um die Querstange 42 während ihres Arbeitszyklus durch die Klappwand 20 dreht. Ausladezylinder 43 (Fig. 7)
sind an ihren ßasisenden zwischen schweren Eckplatten 44 drehfähig
gelagert, welche an den oberen, rückwärtigen Ecken bzw. Kanten der Klappwand 20 vorgesehen sind; ein Zylinder 43 fUr
den Schwenkvorgang ist an jeder Seite der Klappwand 20 vorgesehen.
Zylinderstangen 45 der Zylinder 43 sind an einer Position zwischen der oberen Ka.te 46 und der unteren Kante
der Aufnahmeschaufel 41 an dieser drehfähig angelenkt.
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AS
Durch abwechselnde Betätigung der Schwenkzylinder 43 und der
Einlade- oder Aufnahmezylinder 38 wird die Schaufel 41 in jedem Aufnahmezyklus über eine Auslenkung bewegt bzw. führt
die entsprechende Bewegung durch. Fig. 1 zeigt die Aufnahmeschaufel in ihrer vordersten Position, in der sie den unteren
Abschnitt des Körpers 26 abschließt, um zu verhindern, daß bereits in dem Körper 26 befindlicher Müll nach hinten und
nach unten auf den Boden 24 fällt. Vie η η der Steuermechanismus einen Arbeitszyklus ausführt, wird der Schwenkzylinder 43
zuerst aktiviert, um seine Stangen oder Kolben 45 einzufahren und um die Aufnahmeschaufel von der in Fig. 1 gezeigten Position
in die in Fig. 2 gezeigte Position zu verlagern. Auf diese Weise wird die untere Kante 47 über das Höheniveau des
Mülls angehoben, der in den Boden 24 ausgekippt ist, und hält die Aufnahmeschaufel 41 in ihrer oberen Stellung. Die Aufnahmezylinder
38 werden dann betätigt, um ihre Stangen oder Kolben 39 auszufahren, wobei die Gleitblöcke 36 entlang der Führungsschienen
32 nach unten bewegt werden und die Aufnahmeschaufel 41 aus der in Fig. 2 gezeigten Stellung in die in
Fig. 3 gezeigte Position verbracht wird. Während diese Bewegung zwischen den Positionen nach Fig. 2 und 3 werden die Schwenkzylinder
43 nicht betätigt und schwingen nur um ihre Gelenke an den Eckplatten 44, so daß die Aufnahmeschaufel 41
nach hinten in eine im wesentlichen horizontale Position (Fig. 3) verbracht wird, wobei die untere Kante 47 über dem
hinteren Abschnitt des Bodens 24 liegt.
In der dargestellten Arbeitsstellung verschiebt der Steueroder
Kontrollmechanismus die Fluidventile derart, daß die Schwenkzylinder 43 aktiviert werden, um ihre Kolbenstangen 45 aus-
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zufahren, so daß die Aufnahmeschaufel 41 nach unten bewegt
wird, wobei ihre untere Kante 47 sich entlang der Oberfläche des rückwärtigen Abschnitts des bogenförmig geformten Bodens
24 bewegt; durch diese Bewegung wird der auf dem trichterförmigen
Boden 24 befindliche Hüll vorläufig verdichtet bzw. zusammengedruckt.
Wenn die Aufnahraeschaufel 41 die Postition gemäß Fig. 4 erreicht,
läßt die hydraulische Steuerung wieder das Fluid zu den Aufnahmezylindern
38 zurückfließen, wodurch sie ihre Kolbenstangen 39 einfahren und die Gleitblöcke 38 entlang der Führungsschienen
nach oben bewegt werden; dadurch wird die Aufnahmeschaufel 41 nach vorne und nach oben gezogen, so daß der Hüll, der vor ihr
angesammelt wurde, in den Körper des Müllastwagens bewegt wird; der Mechanismus hält an, wenn die Teile wieder die in Fig. 1 gezeigte
Position erreicht haben.
Aus Fig. 1 ist erkennbar, daß die Aufnahmeschaufel 41 eine konkave
Fläche 48 aufweist, die dem Hüll vor der Aufnahmeschaufel
41 eine Roll- und Preßwirkung während ihrer Bewegung aus der Position nach Fig. 3 in die Position nach Fig. 4 und dann
von dieser Position in die Position nach Fig. 1 verleiht. Die dargestellte Form der Fläche 48 der Aufnahmeschaufel 41
hat sich als äußerst wirksam erwiesen, kann jedoch auch andere Gestalt haben.
Aus den Fig. 5, 6 und 8 ist erkennbar, daß die erfindungsgemäße
Einrichtung auch eine Schutzeinrichtung aufweisen kann, die ein Zurückfallen des Mülls verhindert und die sich mit den Gleitblökken
46 über und vor der Oberkante 46 der Aufnahmeschaufel 41 be-
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Aus Fig. 8 geht hervor, da3 die Schutz- oder Sperreinrichtung einfach aus einer verstärkten, flachen Platte, beispielsweise
einer Stahlplatte bestellt, die cn die beiden Gleitblöcke 36
angeschraubt ist und sich quer zur Klappwand 20 erstreckt, jedoch keinen Aktivierungsmechanismus trägt und keinen wesentlichen
Bestandteil der erläuterten Arbeitsweise bildet. Wenn
die Aufnahmeschaufel 41 aus der Position nach Fig. 4 in die Position nach Fig. 1 bewegt ist, kann weiterer Müll, der in
den unteren Abschnitt des Fahrzeugkörpers eingegeben wird, einen bereits vorher eingefüllten Müll verlagern und es könnte
ohne Anordnung der Schutz- oder Sperrplatte 49 ein Teil dieses Mülls nach hinten über die Oberkante der Aufnahmeschaufel
41 zurückfallen und in den trichterförmigen Soden 24 zurückfallen.
Bei der erfindungsgenäßen Einrichtung bzw. Klappwand, insbesondere
bei dem erläuterten Steuermechanismus für die Aufnahmeschaufel sind vorteilhafterweise die Zylinder 38 im inneren
Bereich der Klappwand 20 vorgesehen. Dies führt zu mehreren Vorteilen, insbesondere zum Schutz des Zylinders 33 und dessen
Verbindungen bzw. Anschlußeler.iunte gegenüber einer Beschädigung,
falls der Hüllastwagen mit einem anderen Fahrzeug kollidiert oder versehentlich an ein Gebäude oder ein anderes
Fahrzeug zurückstößt. Dadurch, daß die Aufnahmezylinder 38 im inneren Bereich der Klappwand 20 angeordnet sind, ergibt
sich hinsichtlich der hydraulischen Leitungen für die Zylinder 38 eine kürzere Länge und sie können durch das Innere des Körpers
26 und der Klappwand 20 hindurchgeführt werden, wodurch wiederum die Möglichkeit ausgeschlossen wird, daß sie durch eine
unabsichtliche Kollision beschädigt werden oder zu Druch gehon,
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Die Zylinder 33 sind nit ihren Dasisabschnitten an den oberen
Enden der Führungsschienen 32 befestigt. Dies führt zu einem
zusätzlichen Vorteil. Oa der aktive !!üb der Zylinder durch
deren Länge und die Länge der Hubkolben oder Hubstangen begrenzt ist, die in die Zylinder eingefahren und aus den Zylindern
ausgefahren werden können, ist ersichtlich, daß bei Anwendung solcher Aufnahnozylindcr, wenn sie mit ihren Basisabschnitten
an den unteren Enden der Führungsschienen 32 befestigt sind, bei den bekannten Anordnungen die Bewegung der
Aufnahmeschaufel nach unten durch die Tatsache begrenzt ist, daß die Zylinder zur Betätigung der Aufnahmeschaufel ihre
Kolbenstangen nur in einen begrenzten U:.ifang in der nach unten
gerichteten Richtung einfahren können. Dies ergibt die
Notwendigkeit, die Basis- oder Grundübschnitte der Zylinder
möglichst weit nach unten hin anzuordnen, wodurch der Sodenabstand der Bodenfläche der rückwärtigen Klappwand verringert
wird und sie stärker ausgebildet werden muß.
Da außerdem die Zylinder 38 so angeordnet sind, daß ihre Basisoder
Bodenabschnitte nach oben liegen, können sie an den massiven Angelbändern 28 befestigt wenden, welche die Reaktionskraft auf
die Angelbänder 27 und die massiven Rahmenglieder 30 des Körpers 26 übertragen, wodurch wieder die erforderliche Stärke der
Klappwand 20, deren Kosten und deren Leergewicht reduziert werden.
Der durch die erfindungsgemüße Klappwand erreichte Hauptvorteil
ergibt sich insbesondere aus den Fig. 9 bis 11.
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Fig. 9 zeigt in schematischer Ansicht den Aufbau bekannter Anordnungen
für die rückwärtige Klappwand, wobei Trägerplatten eingesetzt werden können, um sich in den Führungsschienen nach
hinten und nach vorne zu bewegen. Die Trägerplatten tragen und halten die entsprechenden Ausladezylinder.
Gemäß Fig. 9 ist ein Schwenkzylinder 43' cn seinem oberen Ende
der Trägerplatte befestigt, die sich in nach oben und nach vorne geneigten Führungsschienen vor- und zurückbewegt. Die Trägerplatte
wird in den Führungsschienen durch Aufnahmezylinder 38' zurUck- und vorbewegt, deren Grundelemente an den unteren, rückwärtigen
Bereichen des Klappwand-Trichters angeordnet sind und die sich parallel zu den Führungsschienen nach oben erstrecken; die Enden
der Zylinderstangen bzw. Kolbenstangen sind drehfähig an Armen befestigt, die an den Trägerplatten fest angeordnet sind. Bei
dieser Anordnung wird eine in voll ausgezeichneten Linien dargestellte Aufnahmeschaufel P-I an dem mittleren, vorderen Abschnitt
an dem unteren Ende der Trägerplatte drehfähig gelagert. Das obere Ende der Aufnahmeschaufel ist gelenkig mit den Stangen der
Schwenkzylinder 43* verbunden.
i£in Arbeitszyklus des Aufnahmeschaufelmechanismus gemäß Fig. 9
beinhaltet auch die aufeinanderfolgende und wechselweise Betätigung der Schwenk- und Aufnahaezylinder. Die in Fig. 9 voll
ausgezeichnete Stellung gibt die geschlossene Stellung oder Bewegungsstellung (Transportstellung) wieder. Wenn der Kontrollmechanismus
einer derartigen Einrichtung aktiviert wird, ziehen die Schwenkzylinder 43' ihre Stangen an bzw. ein, wodurch die
Aufnahmeschaufel im Uhrzeigersinn um ihr Gelenk am unteren Ende der Trägerplatte verschwenkt wird. Die Aufnahmezylinder 38' zie-
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hen dann ihre Stangen ein, wodurch die Trägerplatte und die Aufnahmeschaufel 41' nach unten gezogen wird/ so daß deren
Unterkante Über dem rückwärtigen Bereich des trichterförmigen
Bodens der rückwärtigen Klappwand liegt. Die Schwenkzylinder 43"
werden dann aktiviert, um ihre Stangen auszufahren, wobei wiederum
die Aufnahmeschaufel 41' in die in Fig. 9 gestrichelt
und mit P eingezeichnete Stellung bewegt wird, in welcher MUlI aus den zylindrischen Abschnitten des trichterförmigen
Bodens entfernt und gegen die Vorderfläche der Aufnahmeschaufel 41'
leicht verdichtet wird. Die Aufnahmezylinder 38* werden, dann betätigt,
um ihre Stangen bzw. Kolbenstangen wieder auszufahren, wodurch die Trägerplatte und die Aufnahmeschaufel in eine Position zurückbewegt
werden, die in Fig. 9 durch voll ausgezeichnete Linien gezeigt ist.
Nimmt man an, daß die Aufnahmezylinder 38', die auch als Verdichtungszylinder
bezeichnet werden können (zum Verdichten des NUlIs), eine Kraft von 0,9 Tonnen (20.000 lbs) ausüben und daß
der der Bewegung der Aufnahmeschaufel 41' von der gestrichelt
eingezeichneten Position in Fig. 9 in die voll ausgezeichnete obere Position entgegenwirkende V/iderstand durch verdichteten
MUlI die gleiche Kraft ergibt, dann ist die sich fUr die Führungsschienen
ergebende Belastung sehr erheblich. Die durch den Mull verursachte Belastung ist in der Zeichnung durch einen Pfeil
auch derart dargestellt, daß diese Belastung an die Spitze der Aufnahmeschaufel 41' mit 0,9 Tonnen wirkt. V/enn die Aufnahmeöder
Verdichtungsschaufel 41' aus der gestrichelt eingezeichneten
Stellung "P-I" bewegt ist, liefert der Müll Über der Schaufel
einen Widerstand gegen diese Bewegung und läßt die unterste Kant« der Schaufel als Drehpunkt wirken, um den herum die Kraft
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der Aufnahme- oder Verdichtungszylinder 38' angelegt wird. Ersichtlicherweise
ergibt sich demzufolge eine erhebliche Schienenbelastung nach oben aufgrund des angezeigten Zwischenraums von 12 cm (5 inch)
der Mittellinie der Stangen des Aufnahmezylinders 38* Über der Mittellinie
der Führungsschiene. Gleichzeitig ruft die Kraftanlegung durch die Aufnahmezylinder 38' über die Arme auf die Trägerplatte
ein Drehmoment hervor, das eine nach oben gerichtete Schienenbelastung am unteren Ende der Trägerplatte und eine nach
unten gerichtete Schienenbelastung an ihrem oberen Ende herbeifuhrt.
Aufgrund der geometrischen Form des Betätigunsmechanismus fUr die Aufnahme- oder Verdichtungsschaufel, wie er in Fig. 9 gezeigt ist,
und die auf ihn einwirkenden Kräfte ergeben sich Momente um das obere Ende der Trägerplatte, die sich im Uhrzeigersinn und in Richtung
entgegen dem Uhrzeigersinn ausgleichen. L»ie im Uhrzeigersinn wirkenden Momente ergeben sich aus der Summe des Produktes der
Kraft des Aufnahmezylinders 38' und dem Hebelarm des Aufnahmezylinders
38', d.h. 9060 · 0,127 (20000 · 5), sowie der Last von
9060 kg (20000 lbs) und dem Hebelarm der Belastung, d.h. 0,76 m (30 inch), was dem Abstand von der Spitze der Aufnahmeschaufel
gegenüber der Mittellinie der Führungsschiene entspricht und somit
ergibt sich der Betrag von 9060 · 0,76 = 6885,6 kpm (600000 lbs);
als Gesamtsumme der Drehmomente ergibt sich dann 8036 kpm (700000 lbs), Die Drehmomente im Gegenuhrzeigersinn ergeben sich aus dem Produkt
der gesamten, nach oben wirkenden Schienenbelastung und der Länge der Trägerplatte von 1,01 m (40 inch). Diese Belastung ergibt sich
dann zu 8036 : 1,01 = 7909 (17500. lbs), was die entsprechende Nettobelastung
ist.
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QJSi
Die mechanische Verbindung, die sich aufgrund der Kraftanlegung von den Aufnahmezylindern 38* an die Trägerplatte ergibt, und
zwar infolge der Kraft von 9060 kp, welche Über einen Hebelarm
von 0,127 ro (5 inch) wirkt, wird durch die Länge der Trägerplatte,
d.h. 1,016 m (40 inch) dividiert und ergibt somit eine nach
oben gerichtete Schienenbelastung von 8893 kp (2500 lbs), die
am unteren Ende der Trägerplatte auftreten, sowie einer ähnlichen, nach unten gerichteten Schienenbelastung am anderen Ende der
Trägerplatte.
Der flir die Betrachtung dieser Anordnung wesentliche Teil ist
natürlich die tatsächliche, nach oben wirkende Schienenbelastung von 7909 kp (17500 lbs), die von den Aufnahmezylindern 38' während
der Bewegung der Schaufel aus der in gestrichelter Linie eingezeichneten Position "P" in die Position "P-I" auftritt. Diese
Kraft tendiert dazu, die obere und untere Seite der Führungsschienen
zu trennen, so daß sie sehr massiv sein müssen; diese Kraft kann auch nicht von der Führungsschiene oder von der rückwärtigen
Klappwand auf den Körper des Fahrzeugs übertragen werden.
Es ist ferner wichtig zu beachten, daß die Grundflächen bzw. Grundelemente der Aufnahmezylinder 38' bei der Anordnung nach
Fig. 5 nur durch die rückwärtigen, unteren Abschnitte der Klappwand aufgenommen bzw. befestigt werden, so daß die Anordnung dieses
Abschnitts der Klappwand sehr massiv sein muß, um dem Gegendruck aufgrund des Stoßes von 9060 kp (20000 lbs) aufgrund der
Aufnahmezylinder 38' zu widerstehen.
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Die in Fig.10 gezeigte Geometrie der Anordnung hat Ähnlichkeit
mit der Geometrie der erfindungsgemäßen Anordnung, weist jedoch einige der unter Bezugnahme auf die in Fig. 9 gezeigte Anordnung
erläutertenNachteile auf.
Gemäß Fig. 10 sind die Schwenkzylinder zwischen den oberen, rückwärtigen
Kanten der Klappwand und dem mittleren Abschnitt oder zwischenliegenden Abschnitt der Schaufel miteinander verbunden.
Gemäß Fig. 9 sind jedoch die Grundflächen der Aufnahmezylinder in dem unteren, rückwärtigen Abschnitt der Klappwand befestigt,
erstrecken sich jedoch nach oben in Ausrichtung zu den Mittellinien der Führungsschienen. Die Stangen der Aufnahmezylinder
sind an den unteren Enden der Führungsblöcke -angebracht, die in den Führungsschienen durch die Aufnahmezylinder hin und her bewegt
werden.
Wird angenommen, daß die gleiche Leistung bzw. Kraft in den Aufnahmezylindern,
d.h. 9060 kp (20000 lbs) und der gleiche Widerstand gegenüber der Bewegung der Aufnahmeschaufel aus der gestrichelt
eingezeichneten Position am Boden des trichterförmigen Aufnahmeelementes in die in Fig. 10 voll ausgezeichnete Position
auftritt, der ebenfalls 9060 kp beträgt, dann liefert die Geometrie
eine Belastung viel mehr in Abwärtsrichtung der Schienen als in Aufwärtsrichtung der Schienen, wie dies bei der in Fig.
gezeigten Anordnung der Fall ist. Wenn die Spitze der Schaufel wiederum den Drehpunkt bildet, um welchen die Kräfte auftreten,
dann ergibt sich bezüglich der Kraft von 9060 kp des Aufnahmezylinders
eine Hebelarmlänge von 0,43 m (17 inch), so daß sich ein Drehmoment von 3885 kpra in Uhrzeigerrichtung ergibt. Da das
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Drehmoment entgegen dem Uhrzeigersinn gleich dem Drehmoment im Uhrzeigersinn ist, ergibt sich fUr das Drehmoment entgegen den
Uhrzeigersinn der Wert 3885 : 0,38 m (15 inch), was der Hebelarmlänge
zwischen dem Verbindungspunkt der Auslade- oder Räumzylinderstangen gegenüber der Schaufel und dem Drehpunkt der
Schaufel in den FUhrungsblöcken entspricht, wie dies in der Skizze dargestellt ist; die resultierende, an den Schienen nach
unten wirkende Belastung ergibt sich dann zu 10223 kp (22667 lbs)
am Drehpunkt der Schaufel in den Führungsblöcken.
Die an den Schienen nach unten wirkende Belastung ist wünschenswerter
als die Belastung in Schienenrichtung nach oben (Anordnung nach Fig. 9), da die Belastung nach unten durch strukturelle Elemente
im unteren Teil der Klappwand aufgenommen bzw. entgegengewirkt werden kann, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, wobei die Klappwand
gegen die massiven Rahmenteile 30 des Körpers des MUllfahrzeugs selbst anliegt.
Im Gegensatz zu den Anordnungen nach Fig. 9 und 10, die vorstehend
beschrieben sind und bei denen im Gegensatz zu den Fig. 1 bis 8 gleiche Teile mit den Bezugsziffern entsprechend Fig. 1 bis 8 und
einen Apostroph versehen sind, wird bei der Erfindung eine Geometrie der Anordnung geschaffen, die in vielen Verbesserungen resultiert
und dem Gesamtmechanismus eine größere Lebensdauer vermittelt; dabei weist die Klappwand die gleiche Kapazität auf, ist
jedoch aus weniger massiven Materialien hergestellt, so daß sich letztlich eine Kostenreduzierung und eine wesentliche Verringerung
des Totgewichtes ergibt.
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Wenn die Aufnahmezylinder wiederum eine Kraft von 9036 kp ausüben
und ihre Mittellinien sich parallel zu den entsprechenden Mittellinien der benachbarten Führungsschiene unter Einhaltung
eines Abstandes von 0,14 in (5,5 inch) erstrecken, wobei die
Stangen der Aufnahmezylinder eingefahren bzw. eingezogen sind, dann wirkt die Spitze bzw. Oberseite der Schaufel wiederum als
Drehpunkt aufgrund des Widerstands gegen eine Bewegung durch den MUlI, wobei diese Widerstandskraft gleich 9036 kp (20000 lbs)
ist. Die Anbringung der Aufnahmezylinder an den Führungsbacken
an den Enden der starren Arme, d.h. 0, 14 m von den Mittellinien der Führungsschienen entfernt, ergibt ein Kräftemoment von
etwa 1718 kp (3793 lbs) in der nach oben gerichteten Richtung
der Führungsschienen am unteren Ende der Führungsblöcke; der gleiche Wert ergibt sich in Abwärtsrichtung der Führungsschiene
an den unteren Enden der Führungsblöcke.
Obgleich entsprechend der Darstellung nach Fig. 1 die Mittellinie der Aufnahmezylinder parallel zur Mittellinie der Führungsschienen
liegt und einen Abstand von 0,14 m gegenüber letzteren einnimmt, ist zu erkennen, daß dies kein spezielles Erfordernis
ist und daß bei verschiedenen Ausführungsvarianten der erfindungsgemäßen Anordnung die Mittellinien der Aufnahmezylinder parallel
oder nicht parallel zu den Mittellinien der Führungsschienen liegen können und daß der Abstand zwischen letzteren größer oder
kleiner als 0,14 m sein kann. Wenn die Länge der Führungsblöcke die gleiche ist, dann lassen sich die Kräfte in Schienenaufwärts-
und Abwärtsrichtung aufgrund der Kräftemomente nach folgender Gleichung bestimmen:
Kraft der Aufnahmezylinder · Hebelarmlänge , . , M .
—i s mechanisches Moment
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Aufgrund dieser Formel ergibt sich für die Darstellung nach Fig. 1
9060' 0,14 171Ö /,J70- .. %
—^— =1718 kp (3793 lbs)
Wenn die Länge der Arme der Führungsblöcke 0,17 m (7 inch) betrag
tf ergibt sich 2181 kp (4828 lbs).
Da das Verhältnis in der Gleichung wiedergegeben ist, würde jede Änderung der Länge der Führungsblöcke auch eine Änderung der
sich in Schienenaufwärts- und Schienenabwärtsrichtung ergebenden Belastungen ergeben, die durch das mechanische Moment auftreten.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Darstellung ist die in Schienenabwärtsrichtung
auftretende Belastung aufgrund der Lösung vorstehender Gleichung, wobei die Kraft der Aufnahmezylinder und der
Widerstand des Mülls berücksichtigt werden, die gleiche, wie dies bei der US-PS 3 746 192 und 3 777 917 wiedergegeben ist, da gegenüber
dieser Anordnung bei der Erfindung die Zylinderkraft, der Verbindungspunkt der Ausladezylinderstangen gegenüber der
Schaufel und der Drehmomentarm zwischen dem genannten Punkt und dem unteren Ende der Schaufel in der gleichen Anordnung vorgesehen
sind.
Wegen des mechanischen Momentes, welches vorstehend erläutert wurde, wird die in Schienenabwärtsrichtung auftretende Belastung
bei der Erfindung durch die in Schienenaufwärtsrichtung hervorgerufene Wirkung des Drehmomentes reduziert, so daß die tatsächliche
Belastung in Schienenabwärtsrichtung bei der Anordnung nach Fig. 11 nur 8505 kp (18874 lbs) beträgt. Wenn die Länge der
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Arme, die sich nach oben und nach hinten von den Führungsblökken weg erstrecken, in der oben erläuterten Weise vergrößert
wird und die resultierende Kraft des mechanischen Momentes in ähnlicher Weise angelegt wird, dann wird die in Abwärtsrichtung
auftretende Belastung des Mechanismus gemäß der Erfindung noch weiter reduziert, nämlich auf 8042 kp (17839 lbs). Vorstehend
wird erläutert, auf welche Weise bei dem Betätigungs- oder Stellmechanismus fUr die Aufnahmeschaufel erfindungsgemäß ein verbessertes
Ergebnis gegenüber ähnlichen, bekannten Anordnungen erreicht wird, wobei die bekannten Anordnungen auf den ersten
Blick gegenüber der Erfindung sehr ähnlich sind. Weiterhin ist ersichtlich, daß die verbesserten Anordnungen gemäß der Erfindung
nicht auf spezielle Dimensionierungen des in den Zeichnungen und insbesondere in Fig. 11 gezeigten Mechanismus beschränkt
sind, sondern daß auch Mechanismen mit unterschiedlicher Größe und Anordnung vorgesehen bzw. konzipiert werden können, vorausgesetzt,
daß die angegebenen Bedingungen fUr die Erfindung in der Geometrie berücksichtigt bzw. ausgeführt werden.
Die Erfindung schafft somit eine rückwärtige Klappwand fUr ein
Mullfahrzeug mit Beladung von der Ruckseite. Die Klappwand weist
vertikale Seitenwände und einen trichterförmigen Boden auf. An jeder Seitenwand ist eine nach oben und nach vorne geneigte
Führungsschiene vorgesehen. In jeder Führungsschiene wird durch
ein Paar von Aufnahme- oder Verdichtungszylinder ein Gleitblock hin-und herbewegt, wobei die Aufnahmezylinder sich entlang der
Führungsschienen erstrecken und in Querabstand gegenüber diesen
Führungsschienen angeordnet sind; die Grundelemente der Zylinder sind an den oberen Enden der Schienen und die Stangenenden dieser
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Af
Zylinder an den Gleitblöcken befestigt. Eine im wesentlichen
reckteckige Schaufel oder Aufnahmeschaufel wird drehfähig entlang ihrer Unterkante durch die Führungsblöcke gelagert.
Ein Paar von Ausladezylindern oder Räumzylindern ist drehfähig an der oberen, rückwärtigen Kante der Klappwand befestigt
und deren Stangen sind drehfähig mit der Schaufel an einem Punkt verbunden, der zwischen den oberen und unteren
Kanten der Schaufel liegt. Die Geometrie ist so gewählt, daß eine quer zu den Führungsschienen wirkende Kraft vorwiegend
in Abwärtsrichtung angelegt wird, so daß die Anordnung oder Gestaltung der Klappwand gegen diese Kraft durch den Körper
des Fahrzeugs gestützt wird, wobei die Seitenwände der Klappwand weniger massiv sein müssen. Vorzugsweise'öffnen sich die
Führungsschienen in Richtung auf die Innenseite der Klappwand und die Aufnahmezylinder sind in der Innenseite der Klappwand
vorgesehen. Vorzugsweise kann eine Sperr- oder Schutzeinrichtung, die ein Zurückfallen des Mülls verhindert und die keiner
Belastung ausgesetzt wird, von den Gleitblöcken getragen werden, um zu verhindern, daß bereits im Körper des MUllfahrzeugs befindlicher
Müll über die Schaufel nach hinten zurückfällt.
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Leerseite
Claims (14)
1.] Rückwärtige Klappwand für einen von der Rückseite beladbaren
Müllastwagen ode^· dergleichen, mit Abstand zueinander
einhaltenden Seitenwänden, einer.? trichterförmigen Boden,
einer Aufnahmeschaufel, einer Einrichtung zur Bewegung der Aufnahmeschaufel, nach oben und nach vorne geneigten Führungsschienen,
die in den Seitenwänden angeordnet sind, einer Lagereinrichtung für die Aufnahmeschaufel, welche
sich quer zur Klappwand erstreckt und in den Führungsschienen hin-und herbewegbare Elemente enthält, wobei die Aufnahmeschaufel
im v/esentlichen rechteckige Form hat, sich quer zur Klappwand erstreckt und an ihrer oberen, horizontalen
Kante an der Lagereinrichtung angelenkt ist, mit ei-
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ORIGINAL INSPECTED
27195GA
nem Paar hydraulischer Aufnahrnezylinder und Kolbenstangen sowie
mit einem Paar hydraulischer Schwenkzylinder und Kolbenstangen, die jeweils an der oberen, rückwärtigen Kante der Klappwand
mit ihrem oberen Ende drehfähig befestigt und gelenkig an ihrem unteren Ende an der Aufnahmeschaufel an einer Stelle angebracht
sind, die zwischen den oberen und unteren Horizontalkanten der Aufnahmeschaufel liegt,
dadurch gekennzeichnet , daß die Aufnahmezylinder (38) und die zugeordneten Kolbenstangen (39) jeweils
mit dem oberen Ende nahe der oberen Seite bzw. dem oberen Ende und gegenüber der i-iittellinie der zugeordneten Führungsschiene
(32) versetzt angebracht, sowie am unteren Ende an einem der hin- und herbewegbaren Elemente (37) der Lagereinrichtung
(36) für die Aufnahmeschaufel (41) befestigt sind.
2. Klappwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmezylinder
(38) mit ihrer Grundflüche in der Nähe der oberen Enden der Führungsschienen (32) befestigt sind und daß deren
Stangen bzw. Kolbenstangen (39) mit den hin- und herbewegbaren Elementen (37) verbunden sind, wobei die Mittellinien der Zylinder
und Kolbenstangen parallel zu den Mittellinien der Führungsschienen verlaufen.
3. Klappwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Teil (49) als integraler Bestandteil mit den Gleitblöcken (36) vorgesehen ist und quer zur Klappwand liegt.
4. Klappwand nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitblöcke (36) einen ein-
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stückig ausgebildeten Befestigungsart (37) aufweisen, der sich
von der Mittellinie der zugeordneten Führungsschiene (32) nach hinten weg erstreckt und daß das untere Ende der Kolbenstange
eines Aufnahmezylinders(33) an den Befestigungsarm (37) an einer
Stelle befestigt ist, die Abstand zur Mittellinie der Führungsschiene
einhält.
5. Klappwand nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (32) untere
und obere Flächen (34, 33) aufweisen und daß die Gleitblöcke (36) gegen diese Flächen anliegen, wenn sie in den Führungsschienen
hin- und herbewegt werden.
6. Klappwand nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungsarme (37) und Gleitblöcke (36) ein Drehmoment erzeugen, welches gleichzeitig eine in Richtung der Schienen
nach oben und unten gerichtete Belastung gegenüber den unteren und oberen Seiten der jeweiligen Führungsschiene hervorruft,
wenn die Aufnahmezylinder (38) aktiviert werden, um die Gleitblöcke
sowie die Aufnahmeschaufel nach vorne und nach oben anzuziehen, um Hüll aus dem Boden (24) in den Körper des Müllastwagens
zu verbringen.
7. Klappwand nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei die Führungsschienen einen nach oben und nach vorne gerichteten linearen Verlauf haben, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsschienen (32) an der Innenseite der Seitenwände (21,22) vorgesehen sind, daß jedem Gleitblock (36) eine erste
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hydraulische Zylinder- und Kolbenstangeneinheit (33, 39) zugeordnet
ist, daß eine Einrichtung (29) zur Befestigung der Grundflächen der hydraulischen Zylinder (38) an der Innenseite einer
Seitenwand an einer Stelle vorgesehen ist, die nach oben und nach hinten gegenüber dem oberen Abschnitt der jeweiligen Führungsschiene
Abstand aufweist, daß ein Arm (37) jedes Gleitblocks (36) von dessen unteren Bereich nach oben verläuft, daß ein Joch (40)
zur Verbindung des äußersten Endes der Kolbenstangen (39) mit einem Befestigungsarm (37) vorgesehen ist, so daß sich die Zylinder-
und Kolbenstangeneinheit etwa parallel zu einer Führungsschiene
erstreckt, daß ein horizontales Gelenkglied (42) die Aufnahmeschaufel (41) lagert und sich entlang deren Oberkante erstreckt,
wobei das horizontale Lagerglied in den Gleitblöcken (36) drehfähig angeordnet ist, daß zur Befestigung der Grundflächen
der Schwenkzylinder (43) Einrichtungen (44) an der oberen, rückwärtigen
Kante bzw. Ecke der Klappwand vorgesehen sind, daß zur Verbindung der äußersten Enden der Kolbenstangen (45) der Schwenkzylinder
an der Aufnahmeschaufel (41) eine Einrichtung vorgesehen ist, welche die Kolbenstangen an Punkten an der Aufnahmeschaufel
befestigt, die in der Mitte zwischen den oberen und unteren Kanten der Aufnahmeschaufel liegen, daß zur wechselweisen Aktivierung
der Aufnahme- und Schwenkzylinder eine Steuereinrichtung angeordnet ist, welche die Aufnahmeschaufel Über den Müll im
trichterförmigen Boden nach hinten und in den Boden nach unten sowie nach vorne bewegt, um den MUlI vom Boden in den Körper des
MUllastwagens zu bewegen.
8. Klappwand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arn (37)
der Gleitblöcke (36) sich von der Mittellinie der Gleitblöcke Über
eine Distanz erstreckt, so'daß die Mittellinie des betreffenden
709BA9/0716
Aufnahmezylinders und der Kolbenstange von der Mittellinie der zugeordneten Führungsschiene nach hinten divergiert.
9. Klappwand nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem HUlI in Berührung gelangende
vordere Fläche der Aufnahmeschaufel im wesentlichen zylindrische, konkave Form aufweist.
10. Klappwand nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine linear bewegbare Steuereinrichtung (38, 39) vorgesehen ist, welche die Lagereinrichtung
(36) fUr die Aufnahmeschaufel (41) entlang der Führungsschienen
(32) hin- und herbewegen läßt, daß eine Einrichtung (42) zur Aufnahme eines Endes der Steuereinrichtung im oberen,
vorderen Teil der Klappwand an einem Punkt angeordnet ist, der gegenüber dem oberen Abschnitt einer Führungsschiene nach
oben und nach hinten Abstand einhält, daß an jedem Gleitblock ein Arm (37) vorgesehen ist und sich von dem unteren Abschnitt
des Gleitblocks nach oben und nach hinten erstreckt, daß ein Joch (40) das untere Ende der Steuereinrichtung mit einem der
Arme (37) verbindet, so daß die Richtung der durch die Steuereinrichtung angelegten Kraft im wesentlichen parallel zur zugeordneten
Führungsschiene liegt, daß ein Paar von Schwenkzylindern (43) und Kolbenstangen (45) vorgesehen sind und daß
eine Einrichtung die Schwenkzylinder und deren Kolbenstangen an der oberen, rückwärtigen Kante der Klappwand befestigt, während
eine weitere Einrichtung die anderen Enden der Schwenkzylinder und Kolbenstangen an Stellen an der Aufnahmesehaυfei
gelenkig befestigt, die zwischen den oberen und unteren Kanten der Aufnahmeschaufel liegen.
:hautei liegen.
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11. Klappwand nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
daß an der vorderen und rückwärtigen, oberen Kante des Körpers des Müllfahrzeugs Gelenkeinrichtungen (27, 28) vorgesehen sind,
daß die einen Gelenkeinrichtungen (28) die Grundflächen der Aufnahmezylinder (38) gelenkig lagern, wobei sich die Grundflächen
der Zylinder entlang der Führungsschienen von den Gelenkeinrichtungen nach unten erstrecken und die Kolbenstangen
der Zylinder gelenkig mit ihrem unteren Ende an der Lagereinrichtung
für die Aufnahmeschaufel befestigt sind, während die Kolbenstangen der Schwenkzylinder drehfähig an den unteren
Enden der Aufnahmeschaufel befestigt sind, um die Aufnahmeschaufel
unter einem Winkel gegenüber der Lagereinrichtung zu verschwenken.
12. Klappwand nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittellinien der Aufnahmezylinder (38) parallel zu den Führungsschienen (32) liegen.
13. Klappwand nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagereinrichtung aus einem in den Führungsschienen hin- und herbewegbar angeordneten Gleitblock
und einem Querglied besteht, das zwischen den Gleitblöcken verläuft, an welchen die Aufnahmeschaufel gelenkig gelagert ist.
14. Klappwand nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Kolbenstange der Aufnahmezylinder (38) an einer Stelle an dem zugeordneten Arm (37) befestigt
ist, die Abstand nach oben gegenüber der Mittellinie der jeweiligen Führungsschiene einhält.
709849/0718
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