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DE2730507A1 - Beladevorrichtung fuer muellfahrzeuge - Google Patents

Beladevorrichtung fuer muellfahrzeuge

Info

Publication number
DE2730507A1
DE2730507A1 DE19772730507 DE2730507A DE2730507A1 DE 2730507 A1 DE2730507 A1 DE 2730507A1 DE 19772730507 DE19772730507 DE 19772730507 DE 2730507 A DE2730507 A DE 2730507A DE 2730507 A1 DE2730507 A1 DE 2730507A1
Authority
DE
Germany
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loading
press plate
garbage
section
press
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772730507
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Ing Grad Altstetter
Jiri Dipl Ing Karaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KUKA AG
Original Assignee
Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG filed Critical Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG
Priority to DE19772730507 priority Critical patent/DE2730507A1/de
Priority to FR7819813A priority patent/FR2396706A1/fr
Priority to NL7807242A priority patent/NL7807242A/xx
Priority to IT7825378A priority patent/IT1097472B/it
Priority to BE189118A priority patent/BE868793A/xx
Priority to GB7829000A priority patent/GB2000742A/en
Publication of DE2730507A1 publication Critical patent/DE2730507A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/14Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle
    • B65F3/20Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle with charging pistons, plates, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

Karlsruhe, den 04.07. ZJP/H/fe
INDUSTRIE-WERKE KARLSRUHE AUGSBURG Aktiengesellschaft Gartenstraße 71
7500 Karlsruhe 1
Beladevorrichtung für Müllfahrzeuge
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beladen, Fördern und Verdichten von Haus- und/oder Sperrmüll in ein kurzbauendes, motorisch angetriebenes Straßenfahrzeug mit einem hinter dem Fahrerhaus in der Fahrzeug-Längsachse sich erstreckenden Müll-Sammel- und Transportbehälter, welcher heckseitig mit einem nahezu allseitig geschlossenen, jedoch wesentlich kürzeren und den Müll nach dem Einschütten aufnehmenden, die Beladewanne enthaltenden Kasten in Verbindung steht,
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wobei der Kasten zugleich auch der Aufnahme bzw. Anordnung des Ladewerkes dient, welches den Müll von der Beladewanne unter - ggf. stufenweiser Verdichtung - in den Müll-Sammel- und Transportbehälter überführt.
Beladevorrichtungen für Müllfahrzeuge sind seit langem bekannt. Ihnen liegt der Gedanke zugrunde, unter Zuhilfenahme geeigneter mechanischer Mittel, etwa einer Preßplatte oder dgl., den Müll von einer am Fahrzeugheck angeordneten Einfüllöffnung aus unter Verdichtung, d.h. Verringerung seines Volumens, in einen Müll-Sammel- und Transportbehälter zu überführen.
Zum Erzielen eines angemessenen Wirkungsgrades ist insbesondere die Ausbildung der den Mülltransport von der Einfüllöffnung in den Müll-Sammel- und Transportbehälter bewirkenden mechanischen Glieder, also beispielsweise einer Preßplatte, einerseits und die Ausbildung der Einfüllöffnung sowie auch der Beladewanne andererseits von wesentlicher Bedeutung.
In der US - PS 3 143 230 wurde bereits vorgeschlagen, daß im oberen Teil des Heckeinlasses eine Schubplatte
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eine geradlinige Hin- und Herbewegung in schlitzartigen Führungen ausführt, welche an den Seitenwandungen des Ladewerkes vorgesehen sind, während am rückwärtigen Ende der Schubplatte eine verschwenkbare Preßplatte angeordnet ist. Bei diesem Lösungsvorschlag verfolgt die Kante der Preßplatte während ihrer Schwenkbewegung einen einfachen Bogen. Die Beladewanne besteht in ihrem Querschnitt aus einem Radius, welcher in eine etwa 45° geneigte Schräge übergeht. Analog hierzu verhält sich der Bewegungsweg der Preßplatte.
Eine derartige Lösung ergibt einen relativ großen Überhang des Ladewerkes über der Hinterachse des Fahrzeuges. Bei etwaiger Veränderung des Neigungswinkels, d.h. wenn er steiler ausgebildet wird, ließe sich zwar ein kürzerer Überhang des Ladewerkes über der Hinterachse erzielen, jedoch ginge damit auch eine ungünstigere Förder- und Preßrichtung des Mülls einher, indem dieser durch die Preßplatte vorwiegend gegen das Dach des Müll-Sammel- und Transportbehälters gefördert wird und nicht - wie wünschenswert in Horizontalrichtung. Hierdurch wird der Müll-Sammel- und Transportbehälter unnötigerweise belastet. Im übrigen liegt bei dieser Lösung der Müll in der Phase vor dem Abschieben in den Behälter auf der Preßplatte
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auf. Bei deren Zurückschwenken aus dieser (Ausgangs- bzw. End-) Stellung fällt praktisch der gesamte, noch auf der Preßplatte befindliche Müll wieder in die Beladewanne zurück. Eine Verdichtung des Mülls innerhalb des Beladezyklus wird bei diesem Lösungsvorschlag lediglich in der letzten Phase bewirkt.
Infolge des relativ großen Überhanges des Ladewerkes über der Hinterachse ist auch dessen Bodenfreiheit systembedingt begrenzt. Außerdem erhält das Müllfahrzeug bei einem derartigen Überhang und schwerem Ladewerk eine ungünstige Schwerpunktlage.
Bei der vorgeschlagenen Lösung werden die schlitzartigen Führungen, welche zur Bewegung der Schubplatte erforderlich sind, durch die dabei auftretenden Aktionskräfte belastet. Dies bedingt wiederum eine schwerere Bauweise.
Mit der in der DT - OS 21 31 337 vorgeschlagenen Lösung wurde der Versuch unternommen, das vorstehend erörterte System zu verbessern. Im folgenden wird dargestellt, ob, und wenn ja, in welchem Umfang dies nun tatsächlich auch gelungen ist.
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Diese Lösung sieht eine Beladevorrichtung vor, bei welcher am oberen Ende des Ladewerkes ein teleskopartig ein- und ausfahrbarer Preßschild drehbeweglich angelenkt ist. Am ein- und ausfahrbaren Teil dieses Preßschildes ist eine Preßplatte angelenkt. Diese wiederum ist zu beiden Seiten mittels besonderer Schwingen oder aber in Schlitzen der Seitenwände geführt.
Gegenüber dem Lösungsvorschlag nach der US - PS 3 143 230 wird bei der hier vorgeschlagenen und insoweit schon erörterten Lösung ein kürzerer Überhang des Ladewerkes über der Hinterachse erzielt, indem die Preßplatte beim öffnen zugleich zurückschwenkt. Außerdem wird durch die Zurückschwenkbarkeit des Preßschildes der Versuch unternommen, einen gewissen Effekt zum Festhalten bzw. Festklemmen und (teilweise) Pressen des Mülls zu erzielen. Allerdings wird dieser angestrebte Effekt dadurch gemindert, daß beim Ausfahren des mit dem Müll in Berührung stehenden Preßschildes der Müll wieder in die Beladewanne zurückgerissen wird.
Die Beladewanne besteht bei dem hier erörterten Lösungsvorschlag in ihrem Querschnitt aus einer
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Vielzahl ineinanderübergehender Radien, an welche sich sodann in Richtung des Müll-Sammel- und Transportbehälters eine Schräge anschließt. Durch alle diese Maßnahmen wird gegenüber der Lösung nach der US - PS 3 143 230 keine Volumenvergrößerung der Beladewanne gewonnen. Allerdings wird eine gewisse Verkürzung des Ladewerk-Überhanges über der Hinterachse erzielt.
Auch in der US - PS 3 921 832 wurde der Versuch unternommen, bestehende Ladesysteme zu verbessern:
Bei diesem Lösungsvorschlag ist an zwei parallelogrammähnlichen Schwingenpaaren, welche am Ladewerksrahmen drehbeweglich gelagert sind, ein Schild angelenkt. Dieser trägt an seiner Unterseite eine schwenkbare Preßplatte. Die parallelogrammähnlichen Schwingenpaare sind mittels Hydraulikzylindern steuerbar. Desgleichen die Preßplatte mit weiteren Hydraulikzylindern. Der an den Schwingen angelenkte Schild hat im übrigen keinerlei Preß- oder Haltefunktion für den Müll.
Die Beladewanne besteht bei dem hier erörterten Vorschlag aus einem relativ flachen Radius,
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analog der Schwenkbewegung der Preßplatte. Dieser Radius geht sodann in einen Gegenradius über, dessen Größe durch die Bewegung der Spitze der Preßplatte bestimmt ist, welche ihrerseits an den parallelogrammähnlichen Getriebegliedern angelenkt ist.
Wenngleich dieser Lösungsvorschlag hinsichtlich des Verhältnisses Überhang des Ladewerkes zum Volumen der Beladewanne, Bodenfreiheit, Verdichtungseffekt und Schwerpunktlage gegenüber den beiden zuvor schon erörterten Lösungsvorschlägen dem angestrebten Ideal näher kommt, ist er dennoch weiter verbesserungsfähig.
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Angesichts der sich aus den vorgeschlagenen Lösungen ergebenden Erkenntnisse hat sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Beladevorrichtung zu schaffen, welche sowohl hinsichtlich ihrer mechanisch-kinematischen Getriebeglieder, Gewicht, Volumen der Ladewanne, Mülldurchsatz pro Arbeitszyklus, Verdichtungseffekt als auch geringstmöglichem Überhang des Ladewerkes einschließlich seiner Beladewanne über der Hinterachse nach derzeitigem Erkenntnisstand optimiert ist. Zugleich soll auch die Aufgabe gelöst werden, das Ladewerk auf einfache Weise zur Aufnahme unterschiedlicher Müllarten auszugestalten.
Gelöst wird diese Aufgabe im wesentlichen durch einen den Müll-Sammel- und Transportbehälter mit der Beladevorrichtung verbindenden Rahmen, an welchem in Gelenkpunkten definierten Seiten- und Höhenabständes je zwei Schwingen drehbeweglich angeordnet und an ihren jeweils entgegengesetzten Gelenkpunkten über Koppelglieder miteinander verbunden sind, wobei in dem einen der Gelenkpunkte zugleich eine mit einer Kante versehene Preßplatte od.dgl. drehbeweglich angelenkt ist, und die Preßplatte weitere Gelenkpunkte aufweist, welche einerseits dem Anlenken eines in einem bestimmten
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Gelenkpunkt drehbeweglichen, teleskopartig ein- und ausfahrbaren Preßschildes und andererseits der Anordnung von in· einem anderen bestimmten Gelenkpunkt drehbeweglichen weiteren Getriebegliedern, etwa Hydraulikzylinder oder dgl., dienen, und der durch ein Kurvenviereck während eines Arbeitszyklus vorgegebene Weg der Preßplattenkante zumindest in einem definierten Abschnitt für die Beladewanne querschnittsbestimmend ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung dieses die vorgeschlagene Erfindung tragenden Gedankens sind die als einfache Koppelstangen ausgebildeten Koppelglieder außerhalb des Ladewerkes angeordnet. Gleicherweise vorteilhaft wirkt sich auch der weitere, alternative Erfindungsgedanke aus, daß die im wesentlichen als U-förmige Träger ausgebildeten Koppelglieder innerhalb des Ladewerkes angeordnet sind.
Zwei weitere, zueinander ebenfalls alternative Erfindungsmerkmale bestehen darin, die obere der beiden Schwingen entweder als Einfach- oder aber als Doppelschwinge auszubilden. Ein anderes, nicht minder wichtiges Merkmal besteht bei der vorgeschlagenen Erfindung auch in einem zweiteilig ausgebil-
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deten, nach Art eines Teleskopes ein- und ausfahrbaren Preßschild, dessen oberer Teil in einem definierten Punkt drehbeweglich angelenkt und mit einer sich über seine gesamte Breite erstreckenden Nase versehen ist.
Erfindungsgemäß entspricht die Preßplatte in ihrer Breite derjenigen des Ladewerkes sowie derjenigen des Preßschildes, jeweils vermindert um einen beiderseitigen Sicherheitsspalt.
Sowohl für die Funktion der mechanischen Getriebeglieder als auch für die Kapazität der Beladewanne ist es erfindungsgemäß von Bedeutung, daß der Querschnitt der Beladewanne zumindest in einem Abschnitt einer Vielzahl von zueinander unterschiedlich großer und ineinander übergehender Radien entspricht und ein weiterer, dem Verbindungsrahmen zugekehrter, sich an den ersten Abschnitt anschließender Abschnitt auf dieselbe Weise ausgebildet ist.
Ergänzt und vervollkommnet wird die vorgeschlagene Erfindung schließlich auch noch durch einen sich in Abhängigkeit von den Parametern "Bodenfreiheit", "kurzer Chassisabschnitt zwischen Hinterachse und
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Vorderkante Beladewanne" sowie "ideale Ladekantenhöhe" ergebenden extrem kurzen Überhang der Beladewanne bei zugleich optimalem Wannenvolumen.
Die vorgeschlagene Erfindung zeichnet sich durch eine Vielzahl von Vorteilen aus, deren wesentlichster in einem Müllfahrzeug großer Universalität besteht, welches zudem für alle gängigen Müllarten optimale Ladeergebnisse gewährleistet.
Selbstverständlich erschöpfen sich die Vorteile der vorgeschlagenen Erfindung nicht allein schon in den eben genannten:
Ein weiterer Vorteil bei der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der obere Teil des teleskopartig ausfahrbaren und zugleich schwenkbaren Preßschildes an einem Verbindungsrahmen des Ladewerkes mit dem Müll-Sammel- und Transportbehälter angelenkt ist, so daß die Seitenwände nur indirekt belastet sind und sich demzufolge leichter ausbilden lassen. Des weiteren ist der obere, drehbar angelenkte Teil des Preßschildes auch über seine gesamte Breite mit einem nasenartig ausgebildeten Niederhalter versehen, welcher die Aufgabe hat, den Müll zu
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leiten und zu halten. Die Nase und ihre Form beeinflußt die Preßrichtung des Preßschildes in den Müll-Sammel- und Transportbehälter, vor allem in Richtung von dessen Boden. Bei dem teleskopartig ein- und ausfahrbaren Preßschild handelt es sich also um ein Mehrzweckorgan: In seiner Eigenschaft als Leitblech lenkt der nasenartig ausgebildete Niederhalter den Müll während des Verdichtungshubes unter einem bestimmten Winkel in das Innere des Müll-Sammel- und Transportbehälters. Durch Ändern der Nasenform läßt sich zugleich der Müll-Einschubwinkel ändern, so daß nicht nur eine Optimierung für unterschiedliche Behälter-Volumina, sondern auch ebenso für unterschiedliche Müllarten damit einhergeht.
Der Müll wird während der Ladewerk-Bewegung "Preßschild auf" durch die Nase, und zwar beim Schwenken des Niederhalters nach vorn, am Zurückfallen in die Ladewanne gehindert. Außerdem verhindert der obere Teil des Preßschildes, daß beim Herabfahren von dessen unterem Teil der Müll in die Wanne gerissen wird. Der Niederhalter läßt sich im Bedarfsfall auch mit einer Zahnleiste oder dgl. versehen, wodurch der Müll-Rückhalteeffekt vergrößert
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wird. Er kann zudem mit festen Reißzähnen oder aber mit einem Gehäuse zur Aufnahme einer beispielsweise schwenkbaren" Aufreißvorrichtung für Säcke und ähnliche Müll-Aufbewahrungsbehältnisse versehen werden.
Besonderes Augenmerk wurde bei der vorliegenden Erfindung auch darauf gerichtet, eine wünschenswerte Steigerung des Müll-Verdichtungseffektes zu erzielen: Das Ladewerk ist aus diesem Grunde derart konzipiert, daß die Gesamtverdichtung in mehreren Partialverdlchtungen erreicht wird. In praktisch jedem Teilschritt des Ladewerks-Zyklus erfolgt eine Verdichtung des Mülls. Ein "Leerhub" wird deshalb vermieden und der Wirkungsgrad entsprechend verbessert.
Von wesentlichem Vorteil ist bei der vorgeschlagenen Erfindung schließlich auch die überaus günstige Lage des Ladewerks-Schwerpunktes in bezug auf die Fahrzeug-Hinterachse. Hierdurch wird bereits schon im Leerzustand des Fahrzeuges eine ausgewogene Verteilung der Achslasten gewährleistet. Unter Einbeziehung dieser baulich-konstruktiven Gegebenheiten der Kinematik ergibt sich zudem auch ein
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At
größtmögliches Volumen der Ladewanne, eine Minimierung des Aufbau-Überhanges über der Hinterachse, ein entsprechend gewählter Bodenfreiheit-Winkel sowie eine optimale Höhe der Ladekante.
Das Ladewerk nach der Erfindung bietet zugleich auch eine Basis, einen mit ihm kombinierten bzw. baulich vereinigten, jedoch vom Fahrzeug-Chassis abnehmbaren und auf ein anderes Fahrzeug-Chassis aufsetzbaren Müll-Sammel- und Transportbehälter als Wechselbehälter auszubilden und zu benutzen.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 ein kinematisches Schaubild der Beladevorrichtung mit Koppelkurven der Gelenkpunkte "A" und "E" in den vier Hauptstellungen der Ladeschaufel, wobei die Beladevorrichtung als mehrgliedriges Gelenkgetriebe mit zwei positiven Freiheitsgraden ausgebildet ist,
Fig. 2
Fig. 3
Fig. 4
Fig. 5
Einzeldarstellungen der vier Hauptstellungen entsprechend Fig. 1 für außerhalb des Beladeraumes liegender Koppel "f",
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Ansicht auf die linke Hälfte der Beladevorrichtung in Fahrtrichtung für eine Koppel "f!1 entsprechend den Fig. 2 bis 5,
Fig. 71
Fig. 8
Fig. 9
Fig. 1OJ
Einzeldarstellungen der vier Hauptstellungen entsprechend Fig. 1 für innerhalb des Beladeraumes liegender Koppel "f",
Fig. 11 Ansicht auf die linke Hälfte der Beladevorrichtung in Fahrtrichtung für eine Koppel "f" entsprechend den Fig. 7 bis 10, und schließlich
Fig. 12 den optimierten Querschnitt der erfindungsmäßen Beladewanne entsprechend dem Kurvenverlauf des Punktes "E".
Der mit dem - nicht dargestellten - Müll-Sammel- und Transportbehälter lösbar verbundene Rahmen R trägt die Gelenkpunkte X, Y. In diesen Gelenkpunkten sind die Schwingen b, c drehbeweglich gelagert, deren Gelenkpunkte B, C durch die Koppel f miteinander verbunden sind. Im Gelenkpunkt B ist zugleich die Preßplatte oder dgl. drehbeweglich gelagert.
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Sie ist desweiteren noch mit den Gelenkpunkten A, D versehen, wobei im Punkt A ein teleskopartig ein- und ausfahrbarer Preßschild a, a. mit einer über seine gesamte Breite verlaufenden Nase ap gelagert ist. Der obere Teil a des Preßschildes wiederum ist im rahmenfesten Gelenkpunkt X drehbeweglich gelagert. In dem schon genannten Gelenkpunkt D der Preßplatte e ist ein weiteres Getriebeglied, etwa ein Hydraulikzylinder d, d,., drehbeweglich gelagert. Der dem Gelenkpunkt D abgekehrte Befestigungsort für den oberen Teil des Hydraulikzylinders ist der schon erwähnte Gelenkpunkt C. Der obere Teil des Hydraulikzylinders sowie auch der ein- und ausfahrbare Preßschild a, a* dienen abwechselnd als Antriebsoder als Stützglieder. Sie sind dabei jedoch derart gesteuert, daß beispielsweise eine gleichzeitige Verwendung nur als Antriebs- oder nur als Stützglieder ausgeschlossen ist. Die Beladevorrichtung hat mithin nicht den Freiheitsgrad + 2, sondern lediglich + 1. Die Spitze der Preßplatte e ist mit E bezeichnet; das Kurvenviereck E1 - E2 - E, - E. ist dabei der Weg des Punktes E während eines Arbeitszyklus. Der Kurvenabschnitt E, - E» - E,. einschließlich einem parallel zur
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Kurve vorzusehenden Sicherheitsabstand entspricht dann praktisch dem Querschnitt der Innenseite der Beladewanne. Das durch die Punkte A1 - A2 A, - A. definierte Kurvenviereck entpricht dem Weg des Punktes A während des schon erwähnten Arbeitszyklus. Die Zahlen-Indices an den jeweiligen Gelenkpunkten definieren die augenblickliche Stellung der Getriebeglieder des Ladewerkes, während die Pfeile die jeweilige Bewegungsrichtung der Punkte A und E angeben.
Der teleskopartig ein- und ausfahrbare Preßschild a, a1 nimmt bis auf einen beidseitigen definierten Sicherheitsspalt die ganze Breite des Beladeraumes ein. Der obere Teil a des Preßschildes ist mit je einer, beispielsweise U-förmig ausgebildeten Schiene versehen, in welcher der untere Teil a^ des Preßschildes gelagert und geführt ist. Der obere Teil a des Preßschildes ist im Gelenkpunkt X des Rahmens R drehbeweglich gelagert, während der untere Teil a.* mit der Preßplatte e im Punkt A drehbeweglich verbunden ist. Zu beiden Seiten des Preßschild-Oberteils a ist ein Hydraulikzylinder angeordnet. Er ist mit seinem Zylindergehäuse im Punkt X gelagert. Die Kolbenstange der Hydraulik-Einrichtung ist demhingegen mit dem Unterteil a1 des Preßschildes ver-
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bunden bzw. im Punkt A angelenkt. Die Nase a2 am Preßschild-Oberteil a hat die Aufgabe, ein Zurückfallen des Mülls in die Beladewanne Z zu verhindern. Sie gewährleistet zugleich auf einfache Weise ein vorteilhaftes Überführen des Mülls in den Müll-Sammel- und Transportbehälter.
Die Preßplatte e nimmt unter Einschluß eines definierten beidseitigen Sicherheitsspaltes zu den Seitenwänden des Ladewerkes W hin deren volle Breite ein. Während die Preßplatte e im Punkt A und im Punkt B mit der Schwinge b sowie mit der Koppel f drehbeweglich verbunden ist, befinden sich sowohl die Schwinge b als auch die Koppel f auf den Außenseiten des Ladewerkes W. Aus diesem Grunde erstrecken sich die die beiderseitigen Gelenkpunkte B konkretisierenden Bolzen durch die Seitenwände des Ladewerkes hindurch. Die Seitenwände sind hierzu mit je einem bogenförmigen Ausschnitt oder dgl. versehen, welcher sich aus dem Radius Y - B um den Punkt Y ergibt.
Zu beiden Seiten der Preßplatte e ist in deren Gelenkpunkt D je ein teleskopartig ausgebildetes Getriebeglied, etwa ein Hydraulikzylinder d, angelenkt.
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Diese Zylinder d, die Koppeln f sowie die Schwingen c sind mittels je einem Bolzen gemeinsam in den beidseitigen Gelenkpunkten C drehbeweglich gelagert. In den beiderseitigen Gelenkpunkten C sind die Hydraulikzylinder d und die Koppeln f angelenkt. Die Schwingen c sind beispielsweise als Doppelschwingen ausgebildet; ihr Mittelteil durchdringt die Seitenwand, welche zu diesem Zwecke mit einem kreisförmigen Ausschnitt versehen ist. Die Schwingen c sind in den beiderseitigen Gelenkpunkten X am Rahmen R angelenkt. Die Kräfte des insoweit schon beschriebenen Ladewerkes W werden über die Lager- bzw. Gelenkpunkte X, Y in den das Ladewerk mit dem Müll-Sammel- und Transportbehälter verbindenden Rahmen R eingeleitet. Die Seitenwände sind daher lediglich durch den Druck des Mülls auf den Boden der Beladewanne Z belastet und lassen sich daher relativ leicht ausbilden.
In Fig. 2 ist das Ladewerk W in einer Stellung dargestellt, in welcher der untere Teil a* des Preßschildes mittels des mit ihm verbundenen Hydraulikzylinders eingefahren ist. Der Preßschild a1, a2 befindet sich dabei, bezogen auf die Fahrzeug-Längsachse, in vorderster Schwenkstellung. Der
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Hydraulikkolben d,., durch welchen das Schwenken der Preßplatte e bewirkt wird, ist in dieser Stellung voll ausgefahren. Die Preßplatte e befindet sich mithin in ausgeschwenkter oberster Position, welche zugleich der Endstellung innerhalb des Arbeitszyklus entspricht.
In Fig. 3 ist das Ladewerk W in einer weiteren Phase dargestellt: Die Kolbenstange d1 des Hydraulikzylinders d ist hier voll eingefahren und hat dabei die Preßplatte e, gesehen in Richtung der Fahrzeug-Längsachse, nach hinten geschwenkt. Die am Unterteil a* des Preßschildes angelenkte Kolbenstange ist in eingefahrener Stellung verblieben. Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, hat sich in dieser Arbeitsphase die Spitze E der Preßplatte e von E1 nach Ep bewegt, während sich der Gelenkpunkt A zugleich von A1 nach Ap fortbewegt hat. Mittels der hierbei nach vorn (in Richtung Fahrzeug-Längsachse) geschwenkten Preßplatte e wird der Müll einer. Verdichtung unterworfen und im wesentlichen durch die Nase a2 festgehalten.
Die Fig. 4 zeigt die an die vorstehend beschriebene Phase sich anschließende weitere Arbeitsphase des Ladewerkes W: Hier ist das Unterteil a* des Preßschildes durch den zugehöriger! Hydraulikzylinder voll
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ausgefahren; der Gelenkpunkt A bewegt sich dabei von Ap nach A,. Wie auch aus Fig. 1 ersichtlich, ist in dieser Phase der Preßschild a, a^ am weitesten nach vorn geschwenkt, d.h. in Richtung des - nicht dargestellten - Müll-Sammel- und Transportbehälters. Die Spitze E der Preßplatte e hat dabei eine Schwenkbewegung von Ep nach E, ausgeführt. Hierbei ist die Preßplatte e bei eingefahrener Kolbenstange d. nach hinten verschwenkt geblieben. Der in der Beladewanne Z befindliche Müll wird im Verlauf der beiden vorstehend beschriebenen Arbeitsphasen in zunehmendem Maße gegen den Wannenboden im Bereich des Abschnittes E, - E. gedrückt und dabei einer weiteren Teilverdichtung unterworfen. Der Preßschild a, a^, a~ schwenkt hierbei nach hinten und gibt dabei den Weg frei für den Müll.
Die sich an den vorstehend beschriebenen Arbeitsablauf anschließende weitere Phase bzw. Stellung des Ladewerkes W ist aus Fig. 5 ersichtlich: Die Preßplatte e ist hier durch volles Ausfahren der Kolbenstange d. des Hydraulikzylinders d nach vorn geschwenkt; die Spitze E der Preßplatte e wird dabei von Punkt E, nach Punkt E^ verfahren. Das Verfahren erfolgt dabei parallel zum Boden der Beladewanne Z. Die Arbeitsstellung zwischen
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den Punkten E, und E, ist zugleich der Bereich der wirkungsvollsten Müllvorverdichtung. Das Optimum der Müllverdichtung wird indes an jener Stelle der Beladewanne Z erreicht, wo das Profil der Preßplatte e etwa parallel zum Abschnitt E. - E1 steht. Das Unterteil a,. des Preßschildes bleibt in der hier beschriebenen Phase voll ausgefahren. Der Preßschild a, a, schwenkt vom Punkt A, nach Punkt A# wieder zurück. Dies ist für die Arbeit des Hydraulikzylinders d und seiner Kolbenstange d1 insofern von Vorteil, als in dieser - größten - Belastungsphase, bedingt durch die Preßplatte e, der Druck des Mülls auf den Preßschild a, a. den Hydraulikzylinder d entlastet.
Im Bereich der vorstehend schon beschriebenen und in Fig. 5 dargestellten Arbeitsphase bleibt die Preßplatte e nach vorn geschwenkt, die Kolbenstange d1 des Hydraulikkolbens d also ausgefahren. Die Spitze E der Preßplatte e wird dabei etwa parallel zum Wannenboden vom Punkt E. nach Punkt E2 verfahren. Dies wird durch das Einziehen des Unterteils a1 des Preßschildes a bewerkstelligt. In dem durch die Punkte E» und E1 vorgegebenen Bereich wird der Müll aus der Beladewanne W in den - nicht dargestellten Sammel- und Transportbehälter entleert. Der Preßschild
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a, a* schwenkt nunmehr von Punkt A. nach Punkt A.. zurück, d.h. also"in die hinterste Stellung. Dies erleichtert das Fördern des Mü^ls in den Sammel- und Transportbehälter nicht unwesentlich. Der auf den Preßschild a, a,. wirkende Mülldruck reduziert in dessen Bewegungsrichtung die zum Betätigen des zum Preßschild gehörenden Hydraulikzylinders erforderliche Kraft und wirkt zudem auch entlastend auf die Haltekraft des Hydraulikzylinders d, d,..
Die Darstellung nach Fig. 6 beinhaltet, in Fahrtrichtung gesehen, die linke Halte der Beladevorrichtung; die Koppel f liegt dabei außerhalb des Ladewerkes W. Von dieser Lösung unterscheidet sich die in den Fig. 7 bis 11 dargestellte Lösung lediglich dadurch, daß die Schwinge b auf den Innenseiten des Ladewerkes W angeordnet ist. Bei dieser Lösung ist der obere Ausschnitt in den Seitenwänden zum Durchtritt der Schwinge c entbehrlich. Die Koppel f läßt sich im Beispiel nach Fig. 7 bis 11 nach Art eines U-Profils ausbilden. Innerhalb dieses Profils ist dann der Hydraulikzylinder d angeordnet.
Aus Fig. 12 ist schließlich ersichtlich, daß unter Anwendung der vorstehend beschriebenen Kinematik
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sowie unter Berücksichtigung bestimmter Daten ein optimales Volumen der Beladewanne Z erzielbar ist.
Das Maß T minus S ist hauptsächlich durch die Größe der Preßplatte e bestimmt; das Maß T entspricht dabei dem Abstand von der Mitte der Fahrzeug-Hinterachse HA bis zur Hinterkante der Beladevorrichtung und das Maß S etwa der halben Blattfederlänge. Unter Berücksichtigung dieser (und weiterer) Gegebenheiten ergibt sich eine Beladevorrichtung mit relativ geringem Überhang über der Hinterachse HA, was wiederum deren übermäßige und daher auch unerwünschte Belastung vermindert. Wie schon beschrieben und insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, läßt sich dies dadurch erreichen, daß der Gelenkpunkt A in den Stellungen A1 bis Ap und A, bis Α« sich in entgegengesetzter Richtung zum Punkt E der Preßplatte e in den Stellungen E1 bis Ep und E-, bis E. bewegt. Die Beladevorrichtung verkürzt sich dabei in ihrer Längserstreckung etwa um den Betrag A, bis A..
Die Größe der Beladewanne Z ist von den Größen U, V und T abhängig, wobei U die Bodenfreiheit der Beladewanne ist und oberhalb eines etwa 10° ... 12° betragenden Winkels a*C liegen sollte. Die Größe V entspricht
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der Höhe der Beladekante; die Größe T ist der maximale Überhang der Beladevorrichtung über der Hinterachse HA. Der durch die vorgegebene Ladewerks-Kinematik gebildete Wannenquerschnitt ist demgemäß optimal an die Bemessungswerte S, T, U und V sowie an den Winkel oC angeglichen.
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Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Beladen, Fördern und Verdichten von Haus- und/oder Sperrmüll in ein kurzbauendes,
motorisch angetriebenes Straßenfahrzeug mit einem hinter dem Fahrerhaus in der Fahrzeug-Längsachse sich erstreckenden Müll-Sammel- und Transportbehälter, welcher heckseitig mit einem nahezu allseitig geschlossenen, jedoch wesentlich kürzeren und den Müll nach dem Einschütten aufnehmenden, die Beladewanne enthaltenden Kasten in Verbindung steht, wobei dieser zugleich auch der Aufnahme bzw. Anordnung des Ladewerkes dient, welches den Müll von der Beladewanne unter - ggf. stufenweiser - Verdichtung in den Müll-Sammel- und Transportbehälter überführen ,
gekennzeichnet durch
einen den Müll-Sammel- und Transportbehälter mit der Beladevorrichtung verbindenden Rahmen (R), an welchem in Gelenkpunkten (X, Y) definierten Seiten- und Höhenabstandes je zwei Schwingen (b, c) drehbeweglich angeordnet und an ihren jeweils entgegengesetzten
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ORIGINAL INSPECTED
Gelenkpunkten (B, C) über Koppelglieder (f) miteinander verbunden sind, wobei in dem einen der Gelenkpunkte (b) zugleich eine mit'einer Kante (E) versehene Preßplatte oder dgl. (e) drehbeweglich angelenkt ist, und die Preßplatte weitere Gelenkpunkte (A, D) aufweist, welche einerseits (A) dem Anlenken eines im Gelenkpunkt (X) drehbeweglichen, teleskopartig ein- und ausfahrbaren Preßschildes (a, a.) und andererseits (D) der Anordnung von im Gelenkpunkt (C) drehbeweglichen weiteren Getriebegliedern, etwa Hydraulikzylinder oder dgl. (d, d.), dienen, und der durch ein Kurvenviereck (E1, Ep, E^, E.) während eines Arbeitszyklus vorgegebene Weg der Preßplattenkante (E) zumindest in einem definierten Abschnitt (E^, Ei, E.) für die Beladewanne (W) querschnittsbestimmend ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die als einfache Koppelstangen ausgebildeten Koppelglieder (f) außerhalb des Ladewerkes (W) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
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daß die im wesentlichen als U-förmige Träger ausgebildeten Koppelglieder (f) innerhalb des Ladewerkes (W) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die obere (c) der beiden Schwingen (b, c) als Einfachschwinge ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die obere (c) der beiden Schwingen (b, c) als Doppelschwinge ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet
durch einen zweiteilig ausgebildeten, nach Art eines Teleskopes ein- und ausfahrbaren Preßschild (a, a^.) dessen oberer Teil im Punkt (X) drehbeweglich angelenkt und mit einer sich über seine gesamte Breite erstreckenden Nase (a„) versehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Preßplatte (e) in ihrer Breite derjenigen
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des Ladewerkes (W) sowie derjenigen des Preßschildes (a, a,.), jeweils vermindert um einen beiderseitigen Sicherheitsspalt, entspricht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt der Beladewanne (Z) zumindest in einem Abschnitt (E,, E») einer Vielzahl von zueinander unterschiedlich großer und ineinander übergehender Radien entspricht und ein weiterer, dem Verbindungsrahmen (R) zugekehrter, sich an den ersten Abschnitt (E^, E.) anschließender Abschnitt (E., E1) auf dieselbe Weise ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 8, gekennzeichnet
durch einen sich in Abhängigkeit von den Parametern "Bodenfreiheit", "kurzer Chassisabschnitt zwischen Hinterachse und Vorderkante Beladewanne" sowie "ideale Ladekantenhöhe" ergebenden extrem kurzen Überhang der Beladewanne (Z) bei zugleich optimalem Wannenvolumen.
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