DE2730507A1 - Beladevorrichtung fuer muellfahrzeuge - Google Patents
Beladevorrichtung fuer muellfahrzeugeInfo
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- B65F3/14—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle
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Description
Karlsruhe, den 04.07. ZJP/H/fe
INDUSTRIE-WERKE KARLSRUHE AUGSBURG Aktiengesellschaft Gartenstraße 71
7500 Karlsruhe 1
Beladevorrichtung für Müllfahrzeuge
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beladen, Fördern und Verdichten von Haus- und/oder Sperrmüll
in ein kurzbauendes, motorisch angetriebenes Straßenfahrzeug mit einem hinter dem Fahrerhaus in der Fahrzeug-Längsachse
sich erstreckenden Müll-Sammel- und Transportbehälter, welcher heckseitig mit einem nahezu
allseitig geschlossenen, jedoch wesentlich kürzeren und den Müll nach dem Einschütten aufnehmenden, die
Beladewanne enthaltenden Kasten in Verbindung steht,
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wobei der Kasten zugleich auch der Aufnahme bzw. Anordnung des Ladewerkes dient, welches den Müll
von der Beladewanne unter - ggf. stufenweiser Verdichtung - in den Müll-Sammel- und Transportbehälter
überführt.
Beladevorrichtungen für Müllfahrzeuge sind seit langem bekannt. Ihnen liegt der Gedanke zugrunde, unter
Zuhilfenahme geeigneter mechanischer Mittel, etwa einer Preßplatte oder dgl., den Müll von einer am
Fahrzeugheck angeordneten Einfüllöffnung aus unter Verdichtung, d.h. Verringerung seines Volumens, in
einen Müll-Sammel- und Transportbehälter zu überführen.
Zum Erzielen eines angemessenen Wirkungsgrades ist insbesondere die Ausbildung der den Mülltransport
von der Einfüllöffnung in den Müll-Sammel- und Transportbehälter bewirkenden mechanischen Glieder,
also beispielsweise einer Preßplatte, einerseits und die Ausbildung der Einfüllöffnung sowie auch der Beladewanne
andererseits von wesentlicher Bedeutung.
In der US - PS 3 143 230 wurde bereits vorgeschlagen,
daß im oberen Teil des Heckeinlasses eine Schubplatte
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eine geradlinige Hin- und Herbewegung in schlitzartigen Führungen ausführt, welche an den Seitenwandungen
des Ladewerkes vorgesehen sind, während am rückwärtigen Ende der Schubplatte eine verschwenkbare
Preßplatte angeordnet ist. Bei diesem Lösungsvorschlag verfolgt die Kante der Preßplatte während
ihrer Schwenkbewegung einen einfachen Bogen. Die Beladewanne besteht in ihrem Querschnitt aus einem
Radius, welcher in eine etwa 45° geneigte Schräge übergeht. Analog hierzu verhält sich der Bewegungsweg der Preßplatte.
Eine derartige Lösung ergibt einen relativ großen Überhang des Ladewerkes über der Hinterachse des
Fahrzeuges. Bei etwaiger Veränderung des Neigungswinkels, d.h. wenn er steiler ausgebildet wird, ließe
sich zwar ein kürzerer Überhang des Ladewerkes über der Hinterachse erzielen, jedoch ginge damit auch eine
ungünstigere Förder- und Preßrichtung des Mülls einher, indem dieser durch die Preßplatte vorwiegend
gegen das Dach des Müll-Sammel- und Transportbehälters
gefördert wird und nicht - wie wünschenswert in Horizontalrichtung. Hierdurch wird der Müll-Sammel-
und Transportbehälter unnötigerweise belastet. Im übrigen liegt bei dieser Lösung der Müll in der Phase
vor dem Abschieben in den Behälter auf der Preßplatte
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auf. Bei deren Zurückschwenken aus dieser (Ausgangs- bzw. End-) Stellung fällt praktisch der
gesamte, noch auf der Preßplatte befindliche Müll wieder in die Beladewanne zurück. Eine Verdichtung
des Mülls innerhalb des Beladezyklus wird bei diesem Lösungsvorschlag lediglich in der
letzten Phase bewirkt.
Infolge des relativ großen Überhanges des Ladewerkes über der Hinterachse ist auch dessen
Bodenfreiheit systembedingt begrenzt. Außerdem erhält das Müllfahrzeug bei einem derartigen Überhang
und schwerem Ladewerk eine ungünstige Schwerpunktlage.
Bei der vorgeschlagenen Lösung werden die schlitzartigen Führungen, welche zur Bewegung der Schubplatte
erforderlich sind, durch die dabei auftretenden Aktionskräfte belastet. Dies bedingt wiederum
eine schwerere Bauweise.
Mit der in der DT - OS 21 31 337 vorgeschlagenen Lösung wurde der Versuch unternommen, das vorstehend
erörterte System zu verbessern. Im folgenden wird dargestellt, ob, und wenn ja, in welchem Umfang
dies nun tatsächlich auch gelungen ist.
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Diese Lösung sieht eine Beladevorrichtung vor, bei welcher am oberen Ende des Ladewerkes ein
teleskopartig ein- und ausfahrbarer Preßschild
drehbeweglich angelenkt ist. Am ein- und ausfahrbaren Teil dieses Preßschildes ist eine Preßplatte
angelenkt. Diese wiederum ist zu beiden Seiten mittels besonderer Schwingen oder aber in Schlitzen
der Seitenwände geführt.
Gegenüber dem Lösungsvorschlag nach der US - PS 3 143 230 wird bei der hier vorgeschlagenen und
insoweit schon erörterten Lösung ein kürzerer Überhang des Ladewerkes über der Hinterachse erzielt,
indem die Preßplatte beim öffnen zugleich zurückschwenkt. Außerdem wird durch die Zurückschwenkbarkeit
des Preßschildes der Versuch unternommen, einen gewissen Effekt zum Festhalten bzw. Festklemmen
und (teilweise) Pressen des Mülls zu erzielen. Allerdings wird dieser angestrebte Effekt
dadurch gemindert, daß beim Ausfahren des mit dem Müll in Berührung stehenden Preßschildes der
Müll wieder in die Beladewanne zurückgerissen wird.
Die Beladewanne besteht bei dem hier erörterten Lösungsvorschlag in ihrem Querschnitt aus einer
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Vielzahl ineinanderübergehender Radien, an welche sich sodann in Richtung des Müll-Sammel- und
Transportbehälters eine Schräge anschließt. Durch alle diese Maßnahmen wird gegenüber der
Lösung nach der US - PS 3 143 230 keine Volumenvergrößerung
der Beladewanne gewonnen. Allerdings wird eine gewisse Verkürzung des Ladewerk-Überhanges
über der Hinterachse erzielt.
Auch in der US - PS 3 921 832 wurde der Versuch unternommen, bestehende Ladesysteme zu verbessern:
Bei diesem Lösungsvorschlag ist an zwei parallelogrammähnlichen Schwingenpaaren, welche am Ladewerksrahmen
drehbeweglich gelagert sind, ein Schild angelenkt. Dieser trägt an seiner Unterseite eine
schwenkbare Preßplatte. Die parallelogrammähnlichen Schwingenpaare sind mittels Hydraulikzylindern steuerbar.
Desgleichen die Preßplatte mit weiteren Hydraulikzylindern. Der an den Schwingen angelenkte
Schild hat im übrigen keinerlei Preß- oder Haltefunktion für den Müll.
Die Beladewanne besteht bei dem hier erörterten Vorschlag aus einem relativ flachen Radius,
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analog der Schwenkbewegung der Preßplatte. Dieser Radius geht sodann in einen Gegenradius über,
dessen Größe durch die Bewegung der Spitze der Preßplatte bestimmt ist, welche ihrerseits an
den parallelogrammähnlichen Getriebegliedern angelenkt ist.
Wenngleich dieser Lösungsvorschlag hinsichtlich des Verhältnisses Überhang des Ladewerkes zum
Volumen der Beladewanne, Bodenfreiheit, Verdichtungseffekt und Schwerpunktlage gegenüber
den beiden zuvor schon erörterten Lösungsvorschlägen dem angestrebten Ideal näher kommt, ist
er dennoch weiter verbesserungsfähig.
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Angesichts der sich aus den vorgeschlagenen Lösungen ergebenden Erkenntnisse hat sich die
vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Beladevorrichtung zu schaffen, welche
sowohl hinsichtlich ihrer mechanisch-kinematischen Getriebeglieder, Gewicht, Volumen der
Ladewanne, Mülldurchsatz pro Arbeitszyklus, Verdichtungseffekt als auch geringstmöglichem
Überhang des Ladewerkes einschließlich seiner Beladewanne über der Hinterachse nach derzeitigem
Erkenntnisstand optimiert ist. Zugleich soll auch die Aufgabe gelöst werden, das Ladewerk
auf einfache Weise zur Aufnahme unterschiedlicher Müllarten auszugestalten.
Gelöst wird diese Aufgabe im wesentlichen durch einen den Müll-Sammel- und Transportbehälter mit
der Beladevorrichtung verbindenden Rahmen, an welchem in Gelenkpunkten definierten Seiten- und
Höhenabständes je zwei Schwingen drehbeweglich
angeordnet und an ihren jeweils entgegengesetzten Gelenkpunkten über Koppelglieder miteinander verbunden sind, wobei in dem einen der Gelenkpunkte
zugleich eine mit einer Kante versehene Preßplatte od.dgl. drehbeweglich angelenkt ist, und die Preßplatte weitere Gelenkpunkte aufweist, welche einerseits dem Anlenken eines in einem bestimmten
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Gelenkpunkt drehbeweglichen, teleskopartig ein- und ausfahrbaren Preßschildes und andererseits
der Anordnung von in· einem anderen bestimmten Gelenkpunkt drehbeweglichen weiteren Getriebegliedern,
etwa Hydraulikzylinder oder dgl., dienen, und der durch ein Kurvenviereck während eines
Arbeitszyklus vorgegebene Weg der Preßplattenkante zumindest in einem definierten Abschnitt für die
Beladewanne querschnittsbestimmend ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung dieses die vorgeschlagene
Erfindung tragenden Gedankens sind die als einfache Koppelstangen ausgebildeten Koppelglieder
außerhalb des Ladewerkes angeordnet. Gleicherweise vorteilhaft wirkt sich auch der weitere,
alternative Erfindungsgedanke aus, daß die im wesentlichen als U-förmige Träger ausgebildeten
Koppelglieder innerhalb des Ladewerkes angeordnet sind.
Zwei weitere, zueinander ebenfalls alternative Erfindungsmerkmale bestehen darin, die obere der
beiden Schwingen entweder als Einfach- oder aber als Doppelschwinge auszubilden. Ein anderes, nicht
minder wichtiges Merkmal besteht bei der vorgeschlagenen Erfindung auch in einem zweiteilig ausgebil-
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deten, nach Art eines Teleskopes ein- und ausfahrbaren Preßschild, dessen oberer Teil in einem
definierten Punkt drehbeweglich angelenkt und mit einer sich über seine gesamte Breite erstreckenden
Nase versehen ist.
Erfindungsgemäß entspricht die Preßplatte in ihrer Breite derjenigen des Ladewerkes sowie derjenigen
des Preßschildes, jeweils vermindert um einen beiderseitigen Sicherheitsspalt.
Sowohl für die Funktion der mechanischen Getriebeglieder als auch für die Kapazität der Beladewanne
ist es erfindungsgemäß von Bedeutung, daß der Querschnitt der Beladewanne zumindest in einem Abschnitt
einer Vielzahl von zueinander unterschiedlich großer und ineinander übergehender Radien entspricht und
ein weiterer, dem Verbindungsrahmen zugekehrter, sich an den ersten Abschnitt anschließender Abschnitt
auf dieselbe Weise ausgebildet ist.
Ergänzt und vervollkommnet wird die vorgeschlagene Erfindung schließlich auch noch durch einen sich
in Abhängigkeit von den Parametern "Bodenfreiheit", "kurzer Chassisabschnitt zwischen Hinterachse und
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Vorderkante Beladewanne" sowie "ideale Ladekantenhöhe" ergebenden extrem kurzen Überhang der Beladewanne
bei zugleich optimalem Wannenvolumen.
Die vorgeschlagene Erfindung zeichnet sich durch eine Vielzahl von Vorteilen aus, deren wesentlichster
in einem Müllfahrzeug großer Universalität besteht, welches zudem für alle gängigen Müllarten optimale
Ladeergebnisse gewährleistet.
Selbstverständlich erschöpfen sich die Vorteile der vorgeschlagenen Erfindung nicht allein schon in
den eben genannten:
Ein weiterer Vorteil bei der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der obere Teil des teleskopartig
ausfahrbaren und zugleich schwenkbaren Preßschildes an einem Verbindungsrahmen des Ladewerkes mit dem
Müll-Sammel- und Transportbehälter angelenkt ist, so daß die Seitenwände nur indirekt belastet sind
und sich demzufolge leichter ausbilden lassen. Des weiteren ist der obere, drehbar angelenkte Teil
des Preßschildes auch über seine gesamte Breite mit einem nasenartig ausgebildeten Niederhalter
versehen, welcher die Aufgabe hat, den Müll zu
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leiten und zu halten. Die Nase und ihre Form beeinflußt die Preßrichtung des Preßschildes in den
Müll-Sammel- und Transportbehälter, vor allem
in Richtung von dessen Boden. Bei dem teleskopartig ein- und ausfahrbaren Preßschild handelt
es sich also um ein Mehrzweckorgan: In seiner Eigenschaft als Leitblech lenkt der nasenartig ausgebildete
Niederhalter den Müll während des Verdichtungshubes unter einem bestimmten Winkel in das
Innere des Müll-Sammel- und Transportbehälters. Durch Ändern der Nasenform läßt sich zugleich der
Müll-Einschubwinkel ändern, so daß nicht nur eine Optimierung für unterschiedliche Behälter-Volumina,
sondern auch ebenso für unterschiedliche Müllarten damit einhergeht.
Der Müll wird während der Ladewerk-Bewegung "Preßschild
auf" durch die Nase, und zwar beim Schwenken des Niederhalters nach vorn, am Zurückfallen in
die Ladewanne gehindert. Außerdem verhindert der obere Teil des Preßschildes, daß beim Herabfahren
von dessen unterem Teil der Müll in die Wanne gerissen wird. Der Niederhalter läßt sich im Bedarfsfall
auch mit einer Zahnleiste oder dgl. versehen, wodurch der Müll-Rückhalteeffekt vergrößert
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wird. Er kann zudem mit festen Reißzähnen oder aber mit einem Gehäuse zur Aufnahme einer beispielsweise
schwenkbaren" Aufreißvorrichtung für Säcke und ähnliche Müll-Aufbewahrungsbehältnisse
versehen werden.
Besonderes Augenmerk wurde bei der vorliegenden Erfindung auch darauf gerichtet, eine wünschenswerte
Steigerung des Müll-Verdichtungseffektes zu erzielen: Das Ladewerk ist aus diesem Grunde derart
konzipiert, daß die Gesamtverdichtung in mehreren Partialverdlchtungen erreicht wird.
In praktisch jedem Teilschritt des Ladewerks-Zyklus erfolgt eine Verdichtung des Mülls. Ein "Leerhub"
wird deshalb vermieden und der Wirkungsgrad entsprechend verbessert.
Von wesentlichem Vorteil ist bei der vorgeschlagenen Erfindung schließlich auch die überaus günstige
Lage des Ladewerks-Schwerpunktes in bezug auf die Fahrzeug-Hinterachse. Hierdurch wird bereits schon
im Leerzustand des Fahrzeuges eine ausgewogene Verteilung der Achslasten gewährleistet. Unter
Einbeziehung dieser baulich-konstruktiven Gegebenheiten der Kinematik ergibt sich zudem auch ein
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At
größtmögliches Volumen der Ladewanne, eine Minimierung des Aufbau-Überhanges über der Hinterachse,
ein entsprechend gewählter Bodenfreiheit-Winkel sowie eine optimale Höhe der Ladekante.
Das Ladewerk nach der Erfindung bietet zugleich auch eine Basis, einen mit ihm kombinierten bzw. baulich
vereinigten, jedoch vom Fahrzeug-Chassis abnehmbaren und auf ein anderes Fahrzeug-Chassis aufsetzbaren
Müll-Sammel- und Transportbehälter als Wechselbehälter
auszubilden und zu benutzen.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 ein kinematisches Schaubild der Beladevorrichtung mit Koppelkurven der Gelenkpunkte
"A" und "E" in den vier Hauptstellungen der Ladeschaufel, wobei die Beladevorrichtung als mehrgliedriges
Gelenkgetriebe mit zwei positiven Freiheitsgraden ausgebildet ist,
Fig. 2
Fig. 3
Fig. 4
Fig. 5
Einzeldarstellungen der vier Hauptstellungen entsprechend Fig. 1 für
außerhalb des Beladeraumes liegender Koppel "f",
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Ansicht auf die linke Hälfte der Beladevorrichtung in Fahrtrichtung für
eine Koppel "f!1 entsprechend den Fig. 2 bis 5,
Fig. 71
Fig. 8
Fig. 9
Fig. 1OJ
Einzeldarstellungen der vier Hauptstellungen entsprechend Fig. 1 für
innerhalb des Beladeraumes liegender Koppel "f",
Fig. 11 Ansicht auf die linke Hälfte der Beladevorrichtung in Fahrtrichtung für eine
Koppel "f" entsprechend den Fig. 7 bis 10, und schließlich
Fig. 12 den optimierten Querschnitt der erfindungsmäßen
Beladewanne entsprechend dem Kurvenverlauf des Punktes "E".
Der mit dem - nicht dargestellten - Müll-Sammel-
und Transportbehälter lösbar verbundene Rahmen R trägt die Gelenkpunkte X, Y. In diesen Gelenkpunkten
sind die Schwingen b, c drehbeweglich gelagert, deren Gelenkpunkte B, C durch die Koppel f miteinander
verbunden sind. Im Gelenkpunkt B ist zugleich die Preßplatte oder dgl. drehbeweglich gelagert.
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Sie ist desweiteren noch mit den Gelenkpunkten A, D versehen, wobei im Punkt A ein teleskopartig
ein- und ausfahrbarer Preßschild a, a. mit einer über seine gesamte Breite verlaufenden
Nase ap gelagert ist. Der obere Teil a des Preßschildes
wiederum ist im rahmenfesten Gelenkpunkt X drehbeweglich gelagert. In dem schon genannten
Gelenkpunkt D der Preßplatte e ist ein weiteres Getriebeglied, etwa ein Hydraulikzylinder d, d,.,
drehbeweglich gelagert. Der dem Gelenkpunkt D abgekehrte Befestigungsort für den oberen Teil
des Hydraulikzylinders ist der schon erwähnte Gelenkpunkt C. Der obere Teil des Hydraulikzylinders
sowie auch der ein- und ausfahrbare Preßschild a, a* dienen abwechselnd als Antriebsoder als Stützglieder. Sie sind dabei jedoch derart
gesteuert, daß beispielsweise eine gleichzeitige Verwendung nur als Antriebs- oder nur
als Stützglieder ausgeschlossen ist. Die Beladevorrichtung hat mithin nicht den Freiheitsgrad
+ 2, sondern lediglich + 1. Die Spitze der Preßplatte e ist mit E bezeichnet; das Kurvenviereck
E1 - E2 - E, - E. ist dabei der Weg des Punktes E
während eines Arbeitszyklus. Der Kurvenabschnitt E, - E» - E,. einschließlich einem parallel zur
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Kurve vorzusehenden Sicherheitsabstand entspricht dann praktisch dem Querschnitt der Innenseite
der Beladewanne. Das durch die Punkte A1 - A2 A,
- A. definierte Kurvenviereck entpricht dem Weg des Punktes A während des schon erwähnten Arbeitszyklus.
Die Zahlen-Indices an den jeweiligen Gelenkpunkten definieren die augenblickliche Stellung
der Getriebeglieder des Ladewerkes, während die Pfeile die jeweilige Bewegungsrichtung der
Punkte A und E angeben.
Der teleskopartig ein- und ausfahrbare Preßschild a, a1 nimmt bis auf einen beidseitigen definierten
Sicherheitsspalt die ganze Breite des Beladeraumes ein. Der obere Teil a des Preßschildes ist mit je
einer, beispielsweise U-förmig ausgebildeten Schiene versehen, in welcher der untere Teil a^ des Preßschildes
gelagert und geführt ist. Der obere Teil a des Preßschildes ist im Gelenkpunkt X des Rahmens R
drehbeweglich gelagert, während der untere Teil a.*
mit der Preßplatte e im Punkt A drehbeweglich verbunden ist. Zu beiden Seiten des Preßschild-Oberteils
a ist ein Hydraulikzylinder angeordnet. Er ist mit seinem Zylindergehäuse im Punkt X gelagert. Die
Kolbenstange der Hydraulik-Einrichtung ist demhingegen
mit dem Unterteil a1 des Preßschildes ver-
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bunden bzw. im Punkt A angelenkt. Die Nase a2 am
Preßschild-Oberteil a hat die Aufgabe, ein Zurückfallen des Mülls in die Beladewanne Z zu verhindern.
Sie gewährleistet zugleich auf einfache Weise ein vorteilhaftes Überführen des Mülls in den Müll-Sammel-
und Transportbehälter.
Die Preßplatte e nimmt unter Einschluß eines definierten beidseitigen Sicherheitsspaltes zu den Seitenwänden
des Ladewerkes W hin deren volle Breite ein. Während die Preßplatte e im Punkt A und im
Punkt B mit der Schwinge b sowie mit der Koppel f drehbeweglich verbunden ist, befinden sich sowohl
die Schwinge b als auch die Koppel f auf den Außenseiten des Ladewerkes W. Aus diesem Grunde erstrecken
sich die die beiderseitigen Gelenkpunkte B konkretisierenden Bolzen durch die Seitenwände des Ladewerkes
hindurch. Die Seitenwände sind hierzu mit je einem bogenförmigen Ausschnitt oder dgl. versehen,
welcher sich aus dem Radius Y - B um den Punkt Y ergibt.
Zu beiden Seiten der Preßplatte e ist in deren Gelenkpunkt D je ein teleskopartig ausgebildetes Getriebeglied,
etwa ein Hydraulikzylinder d, angelenkt.
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Diese Zylinder d, die Koppeln f sowie die Schwingen c sind mittels je einem Bolzen gemeinsam in
den beidseitigen Gelenkpunkten C drehbeweglich gelagert. In den beiderseitigen Gelenkpunkten C
sind die Hydraulikzylinder d und die Koppeln f angelenkt. Die Schwingen c sind beispielsweise als
Doppelschwingen ausgebildet; ihr Mittelteil durchdringt die Seitenwand, welche zu diesem Zwecke mit
einem kreisförmigen Ausschnitt versehen ist. Die Schwingen c sind in den beiderseitigen Gelenkpunkten
X am Rahmen R angelenkt. Die Kräfte des insoweit schon beschriebenen Ladewerkes W werden über die
Lager- bzw. Gelenkpunkte X, Y in den das Ladewerk mit dem Müll-Sammel- und Transportbehälter verbindenden
Rahmen R eingeleitet. Die Seitenwände sind daher lediglich durch den Druck des Mülls auf den
Boden der Beladewanne Z belastet und lassen sich daher relativ leicht ausbilden.
In Fig. 2 ist das Ladewerk W in einer Stellung dargestellt, in welcher der untere Teil a* des Preßschildes
mittels des mit ihm verbundenen Hydraulikzylinders eingefahren ist. Der Preßschild a1, a2
befindet sich dabei, bezogen auf die Fahrzeug-Längsachse, in vorderster Schwenkstellung. Der
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Hydraulikkolben d,., durch welchen das Schwenken der
Preßplatte e bewirkt wird, ist in dieser Stellung voll ausgefahren. Die Preßplatte e befindet sich mithin
in ausgeschwenkter oberster Position, welche zugleich der Endstellung innerhalb des Arbeitszyklus entspricht.
In Fig. 3 ist das Ladewerk W in einer weiteren Phase
dargestellt: Die Kolbenstange d1 des Hydraulikzylinders
d ist hier voll eingefahren und hat dabei die Preßplatte e, gesehen in Richtung der Fahrzeug-Längsachse,
nach hinten geschwenkt. Die am Unterteil a* des Preßschildes
angelenkte Kolbenstange ist in eingefahrener Stellung verblieben. Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich,
hat sich in dieser Arbeitsphase die Spitze E der Preßplatte e von E1 nach Ep bewegt, während sich
der Gelenkpunkt A zugleich von A1 nach Ap fortbewegt
hat. Mittels der hierbei nach vorn (in Richtung Fahrzeug-Längsachse) geschwenkten Preßplatte e wird der
Müll einer. Verdichtung unterworfen und im wesentlichen durch die Nase a2 festgehalten.
Die Fig. 4 zeigt die an die vorstehend beschriebene Phase sich anschließende weitere Arbeitsphase des
Ladewerkes W: Hier ist das Unterteil a* des Preßschildes
durch den zugehöriger! Hydraulikzylinder voll
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ausgefahren; der Gelenkpunkt A bewegt sich dabei von Ap nach A,. Wie auch aus Fig. 1 ersichtlich,
ist in dieser Phase der Preßschild a, a^ am weitesten
nach vorn geschwenkt, d.h. in Richtung des - nicht dargestellten - Müll-Sammel- und Transportbehälters.
Die Spitze E der Preßplatte e hat dabei eine Schwenkbewegung von Ep nach E, ausgeführt.
Hierbei ist die Preßplatte e bei eingefahrener Kolbenstange d. nach hinten verschwenkt geblieben.
Der in der Beladewanne Z befindliche Müll wird im Verlauf der beiden vorstehend beschriebenen Arbeitsphasen in zunehmendem Maße gegen den Wannenboden
im Bereich des Abschnittes E, - E. gedrückt und dabei einer weiteren Teilverdichtung unterworfen.
Der Preßschild a, a^, a~ schwenkt hierbei nach hinten
und gibt dabei den Weg frei für den Müll.
Die sich an den vorstehend beschriebenen Arbeitsablauf anschließende weitere Phase bzw. Stellung
des Ladewerkes W ist aus Fig. 5 ersichtlich: Die Preßplatte e ist hier durch volles Ausfahren der
Kolbenstange d. des Hydraulikzylinders d nach vorn geschwenkt; die Spitze E der Preßplatte e
wird dabei von Punkt E, nach Punkt E^ verfahren.
Das Verfahren erfolgt dabei parallel zum Boden der Beladewanne Z. Die Arbeitsstellung zwischen
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den Punkten E, und E, ist zugleich der Bereich der
wirkungsvollsten Müllvorverdichtung. Das Optimum der Müllverdichtung wird indes an jener Stelle der Beladewanne
Z erreicht, wo das Profil der Preßplatte e etwa parallel zum Abschnitt E. - E1 steht. Das Unterteil
a,. des Preßschildes bleibt in der hier beschriebenen
Phase voll ausgefahren. Der Preßschild a, a, schwenkt vom Punkt A, nach Punkt A# wieder zurück.
Dies ist für die Arbeit des Hydraulikzylinders d und seiner Kolbenstange d1 insofern von Vorteil, als
in dieser - größten - Belastungsphase, bedingt durch die Preßplatte e, der Druck des Mülls auf den Preßschild
a, a. den Hydraulikzylinder d entlastet.
Im Bereich der vorstehend schon beschriebenen und in Fig. 5 dargestellten Arbeitsphase bleibt die
Preßplatte e nach vorn geschwenkt, die Kolbenstange d1 des Hydraulikkolbens d also ausgefahren. Die
Spitze E der Preßplatte e wird dabei etwa parallel zum Wannenboden vom Punkt E. nach Punkt E2 verfahren.
Dies wird durch das Einziehen des Unterteils a1 des
Preßschildes a bewerkstelligt. In dem durch die Punkte E» und E1 vorgegebenen Bereich wird der Müll
aus der Beladewanne W in den - nicht dargestellten Sammel-
und Transportbehälter entleert. Der Preßschild
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a, a* schwenkt nunmehr von Punkt A. nach Punkt A..
zurück, d.h. also"in die hinterste Stellung. Dies erleichtert das Fördern des Mü^ls in den Sammel-
und Transportbehälter nicht unwesentlich. Der auf den Preßschild a, a,. wirkende Mülldruck reduziert
in dessen Bewegungsrichtung die zum Betätigen des zum Preßschild gehörenden Hydraulikzylinders erforderliche
Kraft und wirkt zudem auch entlastend auf die Haltekraft des Hydraulikzylinders d, d,..
Die Darstellung nach Fig. 6 beinhaltet, in Fahrtrichtung gesehen, die linke Halte der Beladevorrichtung;
die Koppel f liegt dabei außerhalb des Ladewerkes W. Von dieser Lösung unterscheidet sich
die in den Fig. 7 bis 11 dargestellte Lösung lediglich dadurch, daß die Schwinge b auf den Innenseiten
des Ladewerkes W angeordnet ist. Bei dieser Lösung ist der obere Ausschnitt in den Seitenwänden
zum Durchtritt der Schwinge c entbehrlich. Die Koppel f läßt sich im Beispiel nach Fig. 7 bis 11
nach Art eines U-Profils ausbilden. Innerhalb dieses Profils ist dann der Hydraulikzylinder d angeordnet.
Aus Fig. 12 ist schließlich ersichtlich, daß unter Anwendung der vorstehend beschriebenen Kinematik
- 24 -
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sowie unter Berücksichtigung bestimmter Daten ein optimales Volumen der Beladewanne Z erzielbar ist.
Das Maß T minus S ist hauptsächlich durch die Größe der Preßplatte e bestimmt; das Maß T entspricht dabei
dem Abstand von der Mitte der Fahrzeug-Hinterachse HA bis zur Hinterkante der Beladevorrichtung und das
Maß S etwa der halben Blattfederlänge. Unter Berücksichtigung dieser (und weiterer) Gegebenheiten ergibt
sich eine Beladevorrichtung mit relativ geringem Überhang über der Hinterachse HA, was wiederum deren
übermäßige und daher auch unerwünschte Belastung vermindert. Wie schon beschrieben und insbesondere
aus Fig. 1 ersichtlich, läßt sich dies dadurch erreichen, daß der Gelenkpunkt A in den Stellungen A1 bis Ap und
A, bis Α« sich in entgegengesetzter Richtung zum
Punkt E der Preßplatte e in den Stellungen E1 bis
Ep und E-, bis E. bewegt. Die Beladevorrichtung verkürzt
sich dabei in ihrer Längserstreckung etwa um den Betrag A, bis A..
Die Größe der Beladewanne Z ist von den Größen U, V und T abhängig, wobei U die Bodenfreiheit der Beladewanne
ist und oberhalb eines etwa 10° ... 12° betragenden Winkels a*C liegen sollte. Die Größe V entspricht
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--as -
der Höhe der Beladekante; die Größe T ist der maximale Überhang der Beladevorrichtung über der Hinterachse
HA. Der durch die vorgegebene Ladewerks-Kinematik gebildete Wannenquerschnitt ist demgemäß optimal
an die Bemessungswerte S, T, U und V sowie an den Winkel oC angeglichen.
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Claims (9)
1. Vorrichtung zum Beladen, Fördern und Verdichten von Haus- und/oder Sperrmüll in ein kurzbauendes,
motorisch angetriebenes Straßenfahrzeug mit einem hinter dem Fahrerhaus in der Fahrzeug-Längsachse
sich erstreckenden Müll-Sammel- und Transportbehälter, welcher heckseitig mit einem nahezu allseitig
geschlossenen, jedoch wesentlich kürzeren und den Müll nach dem Einschütten aufnehmenden, die
Beladewanne enthaltenden Kasten in Verbindung steht, wobei dieser zugleich auch der Aufnahme bzw. Anordnung
des Ladewerkes dient, welches den Müll von der Beladewanne unter - ggf. stufenweiser - Verdichtung
in den Müll-Sammel- und Transportbehälter überführen ,
gekennzeichnet durch
einen den Müll-Sammel- und Transportbehälter mit der Beladevorrichtung verbindenden Rahmen (R), an
welchem in Gelenkpunkten (X, Y) definierten Seiten- und Höhenabstandes je zwei Schwingen (b, c) drehbeweglich
angeordnet und an ihren jeweils entgegengesetzten
- 2 Ö09883/0360
ORIGINAL INSPECTED
Gelenkpunkten (B, C) über Koppelglieder (f) miteinander
verbunden sind, wobei in dem einen der Gelenkpunkte (b) zugleich eine mit'einer Kante (E)
versehene Preßplatte oder dgl. (e) drehbeweglich angelenkt ist, und die Preßplatte weitere Gelenkpunkte
(A, D) aufweist, welche einerseits (A) dem Anlenken eines im Gelenkpunkt (X) drehbeweglichen,
teleskopartig ein- und ausfahrbaren Preßschildes (a, a.) und andererseits (D) der Anordnung von im
Gelenkpunkt (C) drehbeweglichen weiteren Getriebegliedern, etwa Hydraulikzylinder oder dgl. (d, d.),
dienen, und der durch ein Kurvenviereck (E1, Ep, E^,
E.) während eines Arbeitszyklus vorgegebene Weg der Preßplattenkante (E) zumindest in einem definierten
Abschnitt (E^, Ei, E.) für die Beladewanne (W)
querschnittsbestimmend ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die als einfache Koppelstangen ausgebildeten Koppelglieder (f) außerhalb des Ladewerkes (W)
angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
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7 _
daß die im wesentlichen als U-förmige Träger ausgebildeten
Koppelglieder (f) innerhalb des Ladewerkes (W) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die obere (c) der beiden Schwingen (b, c) als Einfachschwinge ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die obere (c) der beiden Schwingen (b, c) als Doppelschwinge ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet
gekennzeichnet
durch einen zweiteilig ausgebildeten, nach Art eines Teleskopes ein- und ausfahrbaren Preßschild (a, a^.)
dessen oberer Teil im Punkt (X) drehbeweglich angelenkt und mit einer sich über seine gesamte Breite
erstreckenden Nase (a„) versehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Preßplatte (e) in ihrer Breite derjenigen
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des Ladewerkes (W) sowie derjenigen des Preßschildes (a, a,.), jeweils vermindert um einen
beiderseitigen Sicherheitsspalt, entspricht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt der Beladewanne (Z) zumindest in einem Abschnitt (E,, E») einer Vielzahl von
zueinander unterschiedlich großer und ineinander übergehender Radien entspricht und ein weiterer,
dem Verbindungsrahmen (R) zugekehrter, sich an den ersten Abschnitt (E^, E.) anschließender Abschnitt
(E., E1) auf dieselbe Weise ausgebildet
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 8, gekennzeichnet
durch einen sich in Abhängigkeit von den Parametern "Bodenfreiheit", "kurzer Chassisabschnitt zwischen
Hinterachse und Vorderkante Beladewanne" sowie "ideale Ladekantenhöhe" ergebenden extrem kurzen
Überhang der Beladewanne (Z) bei zugleich optimalem Wannenvolumen.
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Priority Applications (6)
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772730507 DE2730507A1 (de) | 1977-07-06 | 1977-07-06 | Beladevorrichtung fuer muellfahrzeuge |
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Family Applications (1)
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- 1978-07-06 GB GB7829000A patent/GB2000742A/en not_active Withdrawn
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