DE2718191A1 - Vorrichtung zum transport eines auf spulen aufwickelbaren bandes - Google Patents
Vorrichtung zum transport eines auf spulen aufwickelbaren bandesInfo
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Description
14761 Califa Street, Van Nuys,
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D-4 500 Osnabrück Großhandelsring β · Postisch 1226
Fernsprecher (0541) 586081 u. 588082
Telegramme: patgewar Osnabrück
22. April 1977
VB/Kr
VB/Kr
Vorrichtung zum Transport eines auf Spulen aufwickelbaren Bandes
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Vorrichtung
zum Transport eines auf Spulen aufwickelbaren Bandes und betrifft insbesondere eine Magnetband-Transporteinrichtung
der Art, bei der ein endloser Riemen mit auf drehbaren Bandspulen befindlichen Bandrollen bzw.
-wickeln in Anlage kommt und diese antreibt.
Bekannte Transporteinrichtungen mit Riemenantrieb sind beispielsweise in den US-PSen Nr. 3 907 230, 3 692 255,
2 7^3 878 und 3 8o8 902 beschrieben. Bei einiger dieser
Patentschriften ist der Riemen über Rollen geführt, die feststehend zu dem Rahmen sind. Bei der PS Nr.
3 907 230 ist die Riemenrolle zu dem Rahmen bewegbar, jedoch unterliegen deren Bewegung und Anordnung in bezug
auf angetriebene Bandrollen einer Riemenspannung. Keine dieser Veröffentlichungen befaßt sich mit einem
Riemenantrieb, bei dem die Abstützung des Riemens und zumindest einer der durch Riemen angetriebenen Bandrollen
derart angelegt ist, daß das Herausnehmen und
angelegt
V0984
ORIGINAL INSPECTED
Ersetzen der Bandrolle ohne weiteres erfolgen kann. Auch befaßt sich keine der Veröffentlichungen mit einem Antrie
bei dem Bandrollen von einem Riemen angetrieben werden, der durch separate Rollen gegen die Bandrollen gedrückt
wird. Außerdem ist keine wirksame Selbsteinfädelung des Bandes zwischen den Bandspulen bei bekannten Vorrichtunge;
vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile bekannter Vorrichtungen zu vermeiden oder zu verringern.
Ausgehend von einer Bandtransportvorrichtung mit einem Spulenpaar für von einem auf der einen Spule befindlichen
Speicher- bzw. Zuführwickel zu einem auf der anderen Spule befindlichen Aufnahmewickel zu transportierendes
Band , ist die Erfindung gekennzeichnet durch einen zur bogenförmigen Anlage an den Bandrollen auf den jeweiligen
Spulen angeordneten endlosen Riemen für das Drehen der Wickel und Spulen und das Bewirken des Bandtransportes
in Abhängigkeit von der Längsbewegung des Riemens sowie durch eine Halteeinrichtung zum Abstützen der
Spulen und des Riemens und für ein Verlagern von zumindest einer der Spulen zu dem Riemen und in die und aus der
Stellung, in der der Bandwickel auf der einen Spule einen ersten Abschnitt des Riemens bogenförmig ausbiegt und
sich an diesen anlegt.
709845/0933
Wie aus den weiteren Unteransprüchen und der nachfolgenden erläuternden Beschreibung im einzelnen noch näher
ersichtlich, ist durch anfängliche umfangsmäßige "Dreipunkf'-Abstützung eine besondere Möglichkeit zum
Entfernen und Ersetzen einer Bandrolle mit zugehöriger Spule gegeben. Das Zentrieren der Spule und Rolle in
bezug auf den Rahmen erfolgt anfänglich durch zwei Hilfselemente, die mit dem Spulenumfang in Anlage kommen
und zusammen mit einer der beiden vorgenannten Rollen derart an einem Arm schwenkbar sind, daß sie den Riemen
federnd in bogenförmiger Anlage an das Band drücken. Das nachfolgende Zentrieren der Spule und Rolle beim
Bandtransport wird zum Zwecke geringer Reibung und geringen Verschleißes durch eine koaxiale Achse oder
Anbringung erreicht. Dementsprechend können Spule und Rolle aus der zentrierten Stellung in einer im ganzen
senkrecht zu der Rotationsachse der Spule verlaufenden Richtung entfernt werden, und zwar entgegen demtber den
Riemen durch die von dem einem Arm abgestützte Rolle aufgebrachten Widerstand, um gegen eine Ersatzspule und
Bandrolle ersetzt zu werden. Dabei sind Spule und Rolle in der aus der Beschreibung ersichtlichen Weise bei
einem Minimum an Laufreibung während des Bandtransports koaxial zentriert.
Weitere Vorteile des Gegenstands der Erfindung bestehen aus den nachfolgendaufgeführten:
1. Eine einstückige, auswechselbare Bandeinheit, d.h.
eine Spule mit Rolle, kann durch einen Riemenantrieb angetrieben werden, wobei die Notwen-digkeit einer
auswechselbaren Patrone unter Einsatz mehrer drehbarer Teile, wie Naben und Walzen bzw. Rollen, entfällt.
2. Die Verwendung einer Federeinrichtung zum Bewegen von zwei armabgestützten Rollen über eine Bogenlinie, die
den Riemen in bogenförmiger Anlage an den Bandrollen zu halten bestrebt ist, vermindert die Anforderungen
an Riemen- und Rollenkonstruktxon, d. h. es können preiswerte Riemen mit rundem Querschnitt Anwendung
finden und der Bedarf an präzise ausgerichteten Rollen und Wellen ist erheblich geringer.
3. Es können leicht große Drehzahlunterschiede erzeugt werden, was zu größerer Zuverlässigkeit in der
Bandbehandlung führt-, da Durchhang schneller aufgenommen wird *
1I. Es werden feststehende Spulzentren verwendet,
was einen besseren Widerstand gegen Erschütterungen und Vibrationen schafft. Außerdem ergibt die geometrische
Anordnung des Riemenantriebs eine Riemenlänge, die für alle Bandstellungen auf den beiden Spulen
annähernd konstant bleibt, wodurch die elastischen Eigenschaften des Riemens in bezug auf Temperatur und
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vom Anfang bis zum Ende des Bandtransports zwischen den beiden Rollen nahezu unverändert bleiben. Außerdem
können die Normalkräfte zwischen den von Armen abgestützten "Schwimm"-Rollen und den Bandwickeln bzw.
-rollen von den elastischen Eigenschaften des Riemens unabhängig und daher präziser steuerbar sein. Die
Zwei-"Schwimm"-Rollen-Konstruktion ermöglicht außerdem optimale Riemenumschlingungswxnkel um die Bandwickel,
was die Zugkraft erhöht, so daß höhere Beschleunigungen und Verzögerungen erreicht werden können.
5. Bei einem System mit Riemenantrieb werden Einfachheit
und Zuverlässigkeit der Bandselbsteinfäderung erreicht.
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| sind in der nachfolgenden Beschreibung | 1 | zeigen: | |
| in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. In der | eine Seitenansicht der die Erfindung ver | ||
|
/
IH 2718191 |
Zeichnung | körpernden Bandtransportvorrichtung bei | |
| Mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der | Fig. | 2 | fehlender Zuführ- bzw. Speicherspule, |
| Erfindung | 3 | eine Seitenansicht der Speicherspule, | |
| einen Schnitt nach Linie 3-3 der Pig. 2, | |||
| Pig. | eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht in | ||
| Pig. | Betriebsstellung der Vorrichtung bei einge | ||
| Pig. | 5 | setzter Speicherspule, | |
| einen Horizontalschnitt nach Linie 5-5 | |||
| 6 | der Fig. 4, | ||
| Pig. | einen Teilschnitt nach Linie 6-6 der Fig. k | ||
| 7 | in vergrößertem Maßstab, | ||
| Pig. | einen Teilschnitt nach Linie 7-7 der Fig. Ί | ||
| bei auf die Aufnahmespule gewickeltem | |||
| Pig. | 8 | Führungsstreifen, | |
| eine der Fig. 7 ähnliche Darstellung bei | |||
| Veranschaulichung der Aufnahmespule nach | |||
| Pig. | 9 | Aufwickeln des Bands, | |
| einen Teilschnitt nach Linie 9-9 der Fig. 4 | |||
| 10 | in vergößertem Maßstab, | ||
| Pig. | eine der Fig. 9 ähnliche Darstellung, jedoch | ||
| bei auf die Aufnahmespule aufgewickeltem Band | |||
| Pig. | |||
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| 11 | 'Ίζ 2718191 | |
| Fig. | eine perspektivische Darstellung der selbst | |
| abdichtenden Speicherspule nach Fig. 4 | ||
| 11a | bei Rotation in Bandabwickelrichtung, | |
| Fig. | einen Teilschnitt bei Darstellung des | |
| 11b | Abwickeins des Bandes von der Speicherspule3 | |
| Fig. | eine geschnittene Teildarstellung in | |
| Seitenansicht bei Abwickeln des Bandes | ||
| lic | von der Speicherspule, | |
| Fig. | eine Teildarstellung des Endes eines | |
| 12 | Führungsstreifen, | |
| Fig. | eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung, | |
| jedoch bei Rotation der Spule in Wider | ||
| 13 | aufwickelrichtung des Bandes, | |
| Fig. | li» | einen Schnitt nach Linie 13-13 der Fig. 4, |
| Fig. | 15 | einen Schnitt nach Linie 14-14 der Fig. 4, |
| Fig. | einen Vertikalschnitt nach Linie 15-15 | |
| 16 | der Fig. 4, | |
| Fig. | eine perspektivische Darstellung der die | |
| 17 u | Erfindung verkörpernden Vorrichtung, | |
| Fig. | .18 Schnitte bei Darstellung anderer Riemen | |
| 19 | querschnitte, | |
| Fig. | eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung | |
| 20 | einer Abwandlung, | |
| Fig. | 21 | einen Schnitt nach Linie 20-20 der Fig. 19, |
| Fig. | 22 | einen Schnitt nach Linie 21-21 der Fig. 19, |
| Fig. | eine schematische Darstellung der Spulen- | |
| wiedereinstellung , | ||
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Fig. 23 einen vergrößerten Schnitt nach Linie
23-23 der Fig. 22, Fig. 24 eine der Fig. 20 entsprechende Darstellung
einer weiteren Abwandlung und Fig. 25 eine Draufsicht auf eine jioch weitere
Abwandlung.
Entsprechend den Fig. 2 bis 6, 11 und 16 umfaßt die Bandspeicher- oder Vorratseinheit eine selbstabdichtende
Speicherspule 10 mit einer Achse 11, sich in zu der Achse senkrechten Ebenen erstreckenden, im Abstand
zueinander angeordneten Flanschen 12 und 12' und einer Nabe 13, um die gespeichertes Magnetband 1*1 als
spiralförmiger Wickel 14a zwischen den Flanschen gewickelt
ist. Dabei ist die Bandbreite geringer als die Breite des Zwischenraums zwischen den Flanschinnenwänden 12a, so daß dazwischen geringfügiges Spiel vorhanden
ist.
Bei 15 ist ein dünner Führungsstreifen angedeutet, der mit dem Ende des Bandes verbunden ist und z. B.
aus Kunststoff, wie "MYLAR", besteht. Der Führungsstreifen ist zusätzlich.zu seiner Flexibilität in der
Länge auch in der Breite nachgebend flexibel, um eine in Fig. lic in ausgezogenen Linien veranschaulichte
flache planare Gestalt anzustreben. Die Breite des Führungsstreifens übersteigt,außerdem sowohl diejenige
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des Bandes als auch die des Zwischenraums zwischen den Planschinnenflächen 12a. In gespeichertem Zustand gemäß
Fig. 6 sind die gegenüberliegenden Ränder 15a des Führungsstreifens zum Reibeingriff mit den Innenwänden
der Plansche gebogen und erstrecken sich ringförmig um die Nabe, und zwar im radial nach außen zu dieser
bestehenden Abstandsverhältnis; dementsprechend ist das Band lh nach innen zu dem Führungsstreifen und zwischen
den Flanschen geschützt eingeschlossen, wenn die Länge des gespeicherten Führungsstreifens zumindest etwa mit
dem Umfang des Bandwickels übereinstimmt. Hierzu wird auch auf die schwebende Patentanmeldung P 26 48 292.8
verwiesen.
Die Fig. 6 zeigt wie der Führungsstreifen unter Zwang in die gespeicherte Stellung verlagert werden kann. Zu
diesem Zweck können die Flansche 12 und 12· ringförmig gegenüberliegende Flächen 12b aufweisen, die radial
auch innen konisch zulaufen, um die gegenüberliegenden Ränder des Führungsstreifens den Flanschinnenwänden 12a
zuzuführen. Weiterhin hat ein mit dem Führungsstreifen in Eingriff stehender Drehkörper 18 einen Flächenbereich
18a, der derart zwischen die Flansche 12 und 12« vorsteht3
daß er örtliche Berührung mit dem Führungsstreifen hat und diesen in der Breite und in Richtung zu der Spulenachse
wölbt, um die gegenüberliegenden Ränder 15a unter Zwang bzw. "einschnappend" gegen die Inennwände 12a
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zu drücken. Die Fig. 6 zeigt diesen gespeicherten und vorübergehend federnd gewölbten oder örtlich umgebogenen
Zustand des Führungsstreifens.'
Die Fig. 6 zeigt weiter die gegenseitige Anlage zwischen den ringförmigen Außenflächen 19a der Drehkörperflansche
18b und den Außenflächen 12c der Spulenflansche 12 und 12'. Ein derartiges gegenseitiges Anlageverhältnis
ordnet den Flächenbereich l8a im wesentlichen derart zwischen den Flanschen 12 und 12· an, daß der
Führungsstreifen zwangsweise gewölbt wird, was das Einführen der gegenüberliegenden Ränder 15a des Führungsstreifens über die Kanten 20 zwischen den Flächen 12b un
den Innenwänden 12a ermöglicht. Die Ränder 12b können abgerundet sein.
Entsprechend den Fig. 1 und 4 umfaßt die Transportvorrichtung
im Prinzip ein Spulenpaar für das Band 14, das von einer auf einer Spule, z. B. der Spule 10,
befindlichen Speicherrolle bzw. einem Bandwickel l4a zu einer auf der anderen Spule, z. B. der
Spule 20, befindlichen Aufnahmerolle bzw. einem Bandwickel 1Mb zu transportieren ist. Weiterhin ist ein
bei 22 veranschaulichter endloser Riemen derart angeordnet, daß er in bogenförmiger Anlage mit den Bandrollen
bzw. -wickeln auf den jeweiligen Spulen steht, um in Abhängigkeit von seiner Längsbewegung die Band-
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rollen bzw. -wickel auf den Spulen für den Transport des Bandes zwischen den Spulen zu -drehen. Schließlich
ist eine Halteeinrichtung vorgesehen, die die Spulen und den Riemen abstützt und das Verlagern von zumindest
einer der Spulen (z. B. der Spule 10) in bezug auf den Riemen und in die und aus der Transportstellung
(gemäß Fig. 4), in der die Band-rolle 14a auf der
Spule 10 einen ersten Abschnitt 22a des Riemens bogenförmig ausbiegt und sich daran anlegt, zuläßt. Die Pig. I
zeigt den ersten Riemenabschnitt 22a in dem vor dem Einbri: gen der Spule 10 und der Bandrolle I1Ja in die Transportstellung
bestehenden Zustand des Nichtausbiegens.
Die Halteeinrichtung kann vorteilhaft einen Rahmen umfassen, der z. B. eine Tragplatte 23, eine Wand 24 und
ein Schaltbrett 25 aufweist, die durch Pfosten 26 miteinander verbunden sind. Wei-ter kann die Halteinrichtung
den Riemen mitnehmende Riemenrollen 27 und und letztere derart abstützende Arme 29 und 30 umfassen,
daß die Rollen im Bogen geschwenkt werden. Wie veranschaulicht, ist eine Laufrolle 27 derart durch den Arm
29 abgestützt, daß sie abhängig von der Verlagerung der mit Band beladenen Spule 10 in die und aus der
Transport stellung im Uhrzeigersinn nach Pig. 4 und in einem Bogen zu dem Rahmen schwenkt. Weiterhin stützt
der Arm 29 die Riemenrolle 27 so ab, daß sie im Gegenuhrzeigersinn in einem Bogen schwenkt, der die bogenförmige
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Anlage zwischen dem ersten Bandabschnitt 22a und der Bandrolle I1Ia auf der Spule 10 während des Bandtransports
aufrechterhält. In ähnlicher Weise wird die Laufrolle 28 derart durch den zweiten Arm 30 abgestützt, daß sie
im Uhrzeigersinn in einem solchen Boden schwenkt, daß bogenförmige Anlage zwischen einem zweiten Riemenabschnitt
22b und der Bandrolle I1Ib auf der Spule 20 aufrechterhalten
wird. Die Fig. h und I1J zeigen bei 33 um
eine gemeinsame Achse schwenkbar angelenkte Arme 29 und 30 und eine letztere federnd gegen die Bandwickel
drückende Torsionsfeder 3^. Die Federwindungen sind um
einen an der Tragplatte 23 befestigten Lagerstift 33 gewickelt. Die Fig. 9 und 10 zeigen die Stellungen des
Armes 30 und der Rolle 28, wie sie während des Aufwickeins des Bandes auf die Spule 20 bestehen.
Die Halteeinrichtung kann weiter eine durch einen Motor angetriebene Riemenscheibe 31 umfassen, die den Riemen
bei 22c zwischen den Abschnitten 22a und 22b mitnimmt, wobei ein Antrieb, z. B. ein einzelner Motor 32, zum
Drehen der Riemenscheibe mit dieser in Wirkverbindung steht. Der Riemen selbst kann aus elastomerem Material
bestehen und vorteilhaft kreisförmigen Querschnitt aufweisen. Er kann somit z. B. aus einem O-Ring aus
Gimmi bestehen. Folglich können die Rollen 27 und 28 Riemenscheiben darstellen.
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Die Halteeinrichtung kann außerdem am Rahmen abgestützte Hilfsrollen umfassen, mit denen die Spule 10 in Abhängigkeit
von ihrer Verlagerung in die Lade- oder Einsetzstellung nach Fig. 4 in Eingriff kommt. Diese Hilfsrollen
können den vorbeschriebenen Drehkörper 18 als Laufrolle und eine Rolle 35 umfassen, deren Konstruktion
derjenigen der Rolle 18 ähnlich ist. Dementsprechend hat die Rolle 35 ebenfalls den Flanschen l8a und l8b
entsprechende Flansche mit gleichen oder ähnlichen Funktionen. Die Fig. 6 veranschaulicht die Rolle 18 in
drehbarer Anbringung an einer von der Tragplatte 23 abgestützten Achse 36, und die Rolle 35 kann in ähnlicher
Weise in feststehender Stellung zu der Tragplatte 23 drehbar gelagert sein.
Die Spule 20 ist in geeigneter Weise in feststehender Stellung z. B. durch reibungsfreie Lager 37 und eine
Achse 38, gemäß Fig. 5 gelagert. Die Achse 38 wird von der Tragplatte 23 getragen.
Wie aus den Fig. 1, H, 11, 11a und 11b ersichtlich,
ragt ein Abstreifer Hl zwischen den Führungsstreifen und das Band 14 des auf der Spule 10 befindlichen
Wickels und in die Flansche 12 und 12' hinein und dient zum Abstreifen des Führungsstreifens von den Wänden 12a,
wenn sich die Spule in Bandzuführrichtung (s. Fig. 11) dreht. Der Abstreifer 41 hat einander gegenüberliegende
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Flächen 42 und 43, die sich zu einer Spitze 4la verjüngen, wobei die Fläche 43 im ganzen parallel zu und an
der Fläche des Bandwickels liegt. Die nach unten und in Längsrichtung konkave Fläche 42 des Abstreifers bewirkt
das Ausweichen bzw. Abbiegen des-abgestreiften Führungsstreifens und des Bandes zu und in einen breiten
Führungssdiitz 45 hinein zum Aufnehmen und Führen des
sich abwickelnden Führungsstreifens und des Bandes. Entsprechend Fig. 11a hat die Fläche 42 vorzugsweise
Abschnitte 42a, die sich zur Innen- bzw. Unterseite des Führungsstreifens hin verjüngen, um diesen beim
Abstreifen nach außen umzubiegen. Die Fig. lib und lic
zeigen eine Nase bzw. ein Endstück 15e am Ende des Führungsstreifens, das sich nach außen von dem gespeicherten
Führungsstreifens.hinwegbiegt und einen Zwischenraum
2QO bildet, in dem der Abstreifer zum Einleiten des Abstreifens aufgenommen wird. Der Schlitz 45 erstreckt
sich entsprechend Fig. 4 zu einem Ables/Schreibkopf bzw. Wiedergabe/Aufnahmekopf 46, an dem das Band
vorbeigeführt wird.
Die Bandführungseinrichtung kann weiter eine eine nach oben konkave Führungsfläche 44 bildende Einrichtung 47
aufweisen, die zum Bilden des breiten Schlitzes 45 für
das Führen des Führungsstreifens während des Einfädeins mit einer Einrichtung 48 zusammenwirkt. Die unterbrochene
Linie 15h in Fig. 4 zeigt den Führungsstreifen-
3S
weg beim anfänglichen Einfädeln. Die Bandführungseinrichtung kann außerdem Bandführungen, z. B. Laufrollen
50 und 51, aufweisen, deren Außenflächen dae straffgezogene Band bei dessen Längsbewegung in dem Schlitz
45 tangieren. Die Fig. 12 zeigt das Aufwickeln des
Führungsstreifens 15 auf die Spule 10 bei deren Rotieren im Wiederaufwickelsinn. Die Verbindung zwischei
dem Führungsstreifen und dem Band ist bei 201 veranschaulicht. Die Länge des Führungsstreifens reicht
typischerweise aus, um die Verbindung 201 zumindest einmal zu überlappen.
In den Fig. 5 und 7 bis 10 ist die Konstuktion der zweiten bzw. Aufnahmespule 20 veranschaulicht, die
eine Achse 53, eine Nabe 51* und im Abstand zueinander
angeordnete, sich senkrecht zu der Achse 53 und radial von der Nabe nach außen vor erstreckende Flansche 55
aufweist. Eine Laufrolle 56 ist vorgesehen, um den aus dem Schlitz Ί5 kommenden Führungsstreifen 15
nahe dem Außenumfang der Laufrolle 56 am Außenumfang
der Nabe 54 aufzunehmen. Die Laufrolle 56 ist schwenkbar
an einem Arm 57 gelagert, der seinerseits schwenkbar an einem mit dem Rahmen verbundenen Lagerstift 58
angebracht ist. Eine Torsionsfeder 59 drückt den Arm und die Laufrolle 56 gegen die Spule 20, wobei die
Laufrolle entsprechend Fig. **, 7 und 8 zwischen die
Flansche 55 eindringt.
98 4 5/0931
Beim Rotieren der Spule 20 und der Laufrolle 56 im Aufnahmesinn wird der zwischen diese eintretende
Führungsstreifen derart gewölbt bzw. umgebogen, daß seine Randbereiche 15a in die in die Innenflächen
der Flansche. 55 eingelassenen Rillen b-zw. Vertiefungen 64 gezwängt und der Führungsstreifen 15 und das Band
l4b gemäß Fig. 8 aufeinanderdrückend gespeichert werden Diese Flächen verjüngen sich bei 55a zu der ringförmigen
Führungsstreifenspeicherzone zwischen den Rillei und an der Außenfläche 54a der Nabe. Die radialen Abmessungen
der Rillen 64 sind genügend breit, um einer od mehreren Stärken des Führungsstreifens das "Einschnappen
in ihrer Stellung zu ermöglichen. Das Bilden und Speichern des Bandes zu einem strammen Wickel I1Ib
auswärts zu dem Führungsstreifen 15 nach Fig. 8 wird durch das aufgrund von Reibung erfolgende Gefangenhalten
des Führungsstreifens in den Rillen 64,, wie beschrieben, erleichtert. Ein überzug 203 aus nicht■=·
rutschendem Material, z. B. Gummi oder weichem Kunststoff, kann zum Verhindern des Rutschens des in den
Rillen 64 festgehaltenen Führungsstreifens an der Nabefläche der Aufnahmespule angeordnet sein. Die Aufnahme-Laufrolle
56 kann einen zentralen Flächenbereich mit einer flachen Außenfläche 56a aufweisen, dessen Breite
/ist
geringfügig kleiner als die Breite des Zwischenraums
geringfügig kleiner als die Breite des Zwischenraums
zwischen den Innenkanten 55 b der Flächen 55a.
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Im Wiederaufwickelbetrieb bei im Uhrzeigersinn entsprechend
Fig. 4 rotierenden Spulen wird das Band von dem Wickel 14b an der Außenfläche 56a der Laufrolle 56 abgewickelt,
wandert der Länge nach durch den Schlitz 45,
wird alsdann durch Schlitzbegrenzungen und die Laufrollen 50 und 51 zur Nabenfläche 13a der Spule 10 geführt und
wickelt sich zum Bilden des in Fig. 6 veranschaulichten Wickels l4a um die Nabe. Zum Schluß wird der Führungsstreifen
durch eine Rolle 204 von der Spule 20 abgestreift, wandert zurück zu dem Schlitz 45 und wird in
der in Verbindung mit Fig. 6 beschriebenen Weise in seiner
den Bandwickel 14a umgebenden Stellung gespeichert.
Im Betrieb wird die Straffhaltung des Bandes in erster
Linie durch einen sog. "Klemmzonenanlaufradiuseffekt"
erzeugt und aufrechterhalten. Beim Wandern des Riemens 22 von A nach B in Fig. 4 ist dieser so gebogen, daß er
(in bezug auf den Mittelpunkt der Rolle 27) einen negativen Radius rg hat, wobei letzterer denjenigen
der Riemenberührung mit dem Wickel I1Ia darstellt. Da der
Anlaufradius des Riemens bei dessen Eintreten in die Klemmzone B-C negativ ist, versucht der Bandspeicherwickel
l4a sich langsamer zu drehen als das Verhältnis von rs zu r2 besagen würde, wobei r2 den Riemenberührungsradius
der RiIe 27 darstellt. Beim Weiterlaufen des Riemens von E nach F hat er (in bezug auf den Mittelpunkt
der Rolle 28) einen Radius r, und daher versucht der
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Aufnahmewickel lib schneller zu rotieren als das Verhältnis
zwischen r. zu r, besagen würde, wobei rt den
Riemenberührungsradius des Bandwickels I1Ib darstellt.
Diese Geschwindigkeitsdifferenz zwischen der Flächengeschwindigkeit des Aufnahmewickels und. des Speicherwickels
hat die Straffhaltung des Bandes an dem' Magnetkopf zu Folge. Da das Band (verglichen mit dem Riemen)
relativ steif ist, erfolgt kein merkliches Strecken desselben und die Flächengeschwindigkeiten der Bandwickel
sind zwangsläufig die gleichen. Dies belastet seinerseits das Riemensystem, so daß die Geschwindigkeitsdifferenz durch Bandstreckung und Schubablenkung an den
Berührungspunkten ausgeglichen wird. Wenn die normale Kraft an den Laufrollen genügend hoch ist, so entsteht
kein Rutschen in den Klemmzonen B-C und F-G. Hieraus ergibt sich eine Kraftantriebsverbindung, die aufgrund
der Systemsymmetrie in beiden Bandrichtungen gleich gut arbeitet. Die Steuerung der Bandspannung erfolgt
durch Wahl der Radien für die Rollen 27 und 28 und Wahl der Riemenstärke und -steifigkeit.
Gemäß Fig. 1, 3, 5 und 15 bildet die Spule 10 eine ringförmige Ausnehmung 70, die sich um die Achse 11
erstreckt und die zur Seite hin und parallel zu dieser Achse gerichtet ist. Der Rahmen, d. h. die Tragplatte 23,
trägt daher eine Rastnase 71 und einen Magneten 72, wobei die Rastnase 71 durch den Magneten z. B. über
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einen Kniehebel 7** derart betätigbar ist, daß sie sich
vorbewegt und in die Ausnehmung 70 vorsteht, wenn die Spule 10 (gemäß Fig. k und 5) voll in die Transportstellung
aufgenommen worden ist. Dementsprechend kann die Spule während des Bandtransports nicht aus
dieser Stellung zurückgezogen werden. Die Betätigung des Rastnasenmagnets kann durch äußere elektronische
SchaTöcieise herbeigeführt werden, die das Entfernen der
Spule verhindern, während das Band noch in Transportstellung eingefädelt ist. Ein Schalter 75 hat einen eine ι
Kontakt betätigenden Stößel 76, der durch einen Arm verlagert wird, welcher seinerseits im Uhrzeigersinn
nach Fig. 15 durch einen Stößel 78 verlagert wird. Der
Stößel 78 wird durch einen konvexen Knopf bzw. Kopf verlagert, der von der Mittelnabe 80 der Spule 10
getragen wird. Wenn die Spule die Stellung nach Fig. erreicht, tritt (wenn der Knopf 79 in Stellung ist)
der Schalter in Tätigkeit, um der "Schreib"-Elektronik
206 das Aufzeichnen auf dem Band zu ermöglichen. Bei nicht in Stellung befindlichem Knopf 79 kann die
Schreibelektronik nicht erregt werden.
Entsprechend der Fig. l6 ist ein Halteteil, z. B. ein Deckel 85 mit daran angebrachtem U-Profil-Halter 86,
zum herausnehmbaren Abstützen der Spule 10 beweglich an dem Rahmen abgestützt. So kann der Deckel 85
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ν* it
zum Verschwenken zwischen einer heruntergelassenen, zurückgezogenenen
Stellung (wie dargestellt) und einer die öffnung 87 in dem Bandtransportgehäuse 88 schließenden,
angehobenen und vorgeschobenen Stellung schwenkbar- bzw. klappbar an der Rahmenplatte oder Wand 23a angebracht
sein. In der dargestellten zurückgezogenen Stellung kann die Spule 10 in den U-Profilhalter 86 eingesetzt
oder aus diesem entfernt werden, wobei die Schenke] des Halters die Spulenaußenfläche locker abstützen» In
angehobener, vorgeschobener Stellung des Deckels 85 ist die Spule in die Transportstellung entsprechend Pig. 1I
eingesetzt und die Nase wird betätigt. Bei Freigabe der Rastnase kann der Deckel geöffnet werden, um die Spule
in die Zugangsstellung zurückzuziehen.
Wie in der Patentanmeldung P 26 M8 292.8 offenbart,
kann der Führungsstreifen 15 aus zwi in übereinanderlage miteinander verbundenen Einzelstreifen 15b und 15c bestehen,
wobei von einem Einzelstreifen 15b gebildete Randbereiche 15a seitlich über die von dem zweiten
Einzelstreifen gebildeten Ränder 15d überstehen. Die Konstruktion ist derart, daß der Führungsstreifen 15 in
seiner Gesamtheit in Längserstreckung eine Biegesteifigkeit aufweist, die wesentlich höher als die Biegesteifig·
keits-Charakteristik in der Breitenerstreckung des Streifens ist, d. h. die beiden Einzelstreifen können unterschiedliche
Biegemodule aufweisen, und ein Einzelstreifen 15b kann aus Vinyl und der andere Eieelstreifen 15c kann
aus MYLAR (mit:größerer Biegesteifigkeit) bestehen. Dem-
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entsprechend können die Randbereiche 15a des Führungsstreifens mit den nichtgerillten Innenwänden 12a der
Flansche 12 und 12' der Spule in Eingriff kommen, um zwischen diesen durch Reibeingriff in Stellung gehalten
zu werden. Diese Konstruktion hat bei dem hier beschriebenen Riemenantriebs-Transport einen besonderen Vorteil,
da der Riemen mit dem Führungsstreifen 15 zusammenwirkt, welcher abhängig von der Bandwickelcharakteristika unter-
chiedliche radiale Stellungen haben kann, und in den Planschwänden keine den Führungsstreifen festhaltende
Rillen vorhanden sind. Außerdem sind die Toleranzen in der Breite der Spulenwände 12a weniger problematisch.
In den Fig. 17 und 18 sind abgewandelte Antriebsriemen 122 bzw. 222 mit dreieckigem und rechteckigem Querschnitt
dargestellt, die anstelle des veranschaulichten Riemens mit rundem Querschnitt verwendbar sind.
Die Fig. 19 bis 23 zeigen eine Abwandlung bei der eine Einrichtung
zum anfänglichen Aufnehmen und umfangsmäßigen Abstützen oder Positionieren einer Bandspule
vorgesehen ist zusammen mit einer Einrichtung zum anschließenden mittigen Abstützen der Bandspule zu deren
Rotation, und zwar vorzugsweise bei körperlich verla-
erter Stellung zum Vermindern oder Unterbinden des Reibeingriffs mit ein oder mehreren der Umfangsabstützungen.
Als Folge werden Verschleiß und Reibung herabgesetzt, durch den niedrigeren Reibungsverschleiß werden weniger
durch Reibung gebildete Rückstände erzeugt (die sich andernfalls auf dem Band ansammeln und beim Passieren
des Ables-/Schreibkopfes Irrtümer verursachen können) und es wird der Bedarf an reibungsarmen Lagern für die
Umfangsabstützungen (z. B. Rollen) vermieden.
Bei dem dargestellten Beispiel bleiben bestimmte Teile unverändert und sind daher mit den glächen Bezugszeichen
bezeichnet. Es kommt zumindest eine Umfangsbastützung umfangsmäßig mit der einen Spule 10
in Eingriff, um diese nach deren anfänglicher Aufnahme (in Richtung nach rechts senkrecht zu der Spulenachse
11, gemäß Fig. 19) in der Vorrichtung in Stellung zu bringen. So kommt z. B. ein Stützpfosten 135, wie bei
dem Spu]aTariLagepunkt 10a in Fig. 22 dargestellt, anfänglich
an der Spule 10 in Anlage. Desgleichen kommt eine zweite Umfangsabstützung in Form der Laufrolle 18 an
dem durch die gestrichelte Linie dargestellten Punkt 10b in Fig. 22 an der Spule 10 in Anlage und hält diese
nach deren beschriebener anfänglicher Aufnahme in die Vorrichtung dort in ihrem Sitz. Genauer ausgedrückt,
sind die ringförmigen Umfangsflächen 19a der Laufrolle
anfänglich mit den Umfangsflächen 12c der Spulenflansche 12 in Anlage. Die Punkte 10a und 10b sind gemäß Fig.
im Abstand zu dem Punkt des Riemeneingriffs mit der Bandrolle um die Spulenachse 11 angeordnet. Die
zentrierende Stützvorrichtung für die Spule 10 wird von
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der Vorrichtung getragen für eine relative Bewegung in
die mittige Spulenstützstellung, in der die Spule 10 aus der Umfangsanlage mit zumindest einer der Umfangsabstützungen
herausbewegt und weiterhin zum Rotieren mittig abgestützt wird. Hierzu wird z. B. auf die in
Fig. 19,22 und 23 in ausgezogenen Linien angedeuteten
Spulenumfangsflachen verwiesen, wobei geringfügige
Zwischenräume zwischen den Spulenflanschumfangsflächen
12c und den Laufrollenumfangsflächen 19a und auch dem Stützpfosten 135 bestehen.
Die zentrierende Stützvorrichtung kann vorteilhaft einen Stößel 136 umfassen, der gemäß Fig. 20 mit der Spulenachse
11 in vorbewegter Stellung koaxial ist. Der Stößel hat eine Zapfenverlängerung 136a mit geringerem Durchmesser,
die einen Laufsitz mit der Bohrung 137 in der Spulennabe 80 hat,wobei die Fläche der Nabe gleitend
auf der Schulter I38 am Stößel anliegt. Eine an dem Pfosten 26 befestigte Blattfeder 139 trägt einen Vorsprung
l40 der an der gegenüberliegenden Seite der Spule in Anlage kommt und diese leicht gegen den Stößel drückt.
Das Ende der Zapfenverlängerung 136a ist abgerundet, um in die Bohrung 137 einzudringen und die Spule, wie
beschrieben, senkrecht zu deren Achse und von dem Pfosten 135 und der Laufrolle l8 hinweg zu verlagern, wenn der
Stößel in die in Fig. 20 veranschaulichte Stellung vorbewegt worden ist.
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Zum Vorbewegen und Zurückziehen des Stößels in die und aus der Spulen-Zentrierstützstellung ist eine Betätigung
einrichtung vorgesehen, die vorteilhaft einen Hebel l4l umfaßt, der mit dem Stößel in Wirkverbindung steht,
z. B. über einen Querbolzen 142, der sich durch einen gegabelten Bereich des Hebels und durch den Stößel
hindurcherstreckt. Eine zwischen den Platten 23 und 25 vorgesehene Schwenkführung 143 stützt den Hebel zu dessei
Schwenkbewegung in Stößelvorbewegungs- und zurückziehrichtung, wie in Fig. 20 verdeutlicht. Der Hebel kann
bei l4la frei aus einem Gehäuse 144 für die Vorrichtung zur Handbetätigung vorstehen.
Weiter ist z. B. bei 150 in Fig. 21 ein Sperrglied angeordnet, um die Zurückziehung des Stößels 136 dann
zu blockieren, wenn das Band 14 von der Spule 10 abgewickelt wird. Ein Magnet 151 ist z. B. über einen Magnetanker
152 mit dem Sperrglied verbunden, um letzteres dann zur Freigabe des Stößels 136 von dem Ende des
Querbolzens 142 hinweg zu verlagern, wenn das Band wiedei voll auf die Spule 10 zurückgewickelt worden ist. Ein
durch den Hebel l4l (z. B. durch gegenseitigen Eingriff zvrischen einem Arm 154a und den Querbolzen 142) betätigter
Schalter 154 zeigt an, ob sich der Hebel l4l in der "Lauf-" oder "Entlast-"Stellung befindet, so daß der
Magnet von außen kontrollier- bzw. steuerbar ist.
709845/0933
Schließlich ist ein Schalter 156 vorgesehen, der auf
einen Aufzeichnungs-Schutzring 157. anspricht. Ist der
Schutzring 157 nicht in seiner Stellung in der Spule 10, so kann ein Schreibkopf, wie bei 46, nicht von dem hiermit
in Verbindung stehenden Schreib-Schaltkreis l6l erregt werden. Ist daher bei der Spule ein Schreibschutzring
nicht in seiner Stellung, so ist die zuvor auf dem Magnetband vorgenommene Aufzeichnung geschützt
bsw. gesichert. Gemäß Fig. 20 ist der Schalter 156 mit einen Arm 156a versehen, der an dem als Spulen-Ringeinsatz
ausgebildeten Schutzring 157 an der Stößelseite der Spule in Anlage kommen kann, und zwar an einer zur
Spulenachse versetzten Stelle. Nach Fig. 25 kann der Arm 156a des Schalters 15ö mit einem Schreibschutz-Stößel
158 in Anlage kontr.en, der von der Spule an deren dem Stößel gegenüberliegenden Seite und an einer in der
Mähe der Spulenachse liegenden Stelle getragen wird. Der Schreib3chutz-Stö3el 158 kann aus einem Stift mit
einander gegenüberliegenden Enden 158a und 158b kleinerer und größerer Länge bestehen. Bei der dargestellten
Stellung ist das kürzere Ende 158a mit dem Schalterarm 156a in Anlage, so daß der Schalter I56
nicht erregt ist. V/ird der Stift jedoch in der Spule umgekehrt, so kommt das längere Ende 158b an dem Arm
156a in Anlage und betätigt den Schalter, wodurch
der Schreib-Schaltkreis unwirksam gemacht und die zuvor auf dem Magnetband vorgenommene Aufzeichnung geschützt
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ORIGINAL INSPECTED
wird. Eine in der Spule vorhandene Bohrung 159 nimmt die Sitftenden 158a und 158b wahlweise auf, wobei ein
Plansch 158c sie voneinander trennt und an der Spulenfläche 160 anliegt.
Gemäß Fig. 24 hat ein Gehäuse 170 einen Deckel 171, der
wie durch die gestrichelten Linien 171a angedeutet, zum Einsetzen der Spule 10 an einem Scharnier 172 nach
außen schwenkbar ist. Ein (dem Hebel l4l entsprechender) Hebel 21Il steht z. B.über einem Hebel 173 und Gelenke 174
und 175 mit dem Deckel in Wirkverbindung. Beim öffnen des Deckels wird der Stößel 136 in die "Entlast-"Stellung
zurückgezogen, während bei dessen Schließen der Stößel 136 in die die Spule mittig einstellende und stützende
"Lauf-Stellung vorbewegt wird.
709845/0.93.5.
Claims (23)
1. ) Bandtransportvorrichtung.mit einem Spulenpaar
für von einem auf der einen Spule befindlichen Speicherbzw. Zuführwickel zu einem auf der anderen Spule befindlichen
Aufnahmewickel zu transportierendes Band, gekennzeichnet durch einen zur bogenförmigen Anlage an den
Bandrollen auf den jeweiligen Spulen angeordneten endlosen Riemen für das Drehen der Wickel und Spulen und das
Bewirken des Bandtransportes in Abhängigkeit von der Längsbewegung des Riemens sowie durch eine Halteeinrichtung
zum Abstützen der Spulen und des Riemens und für ein Verlagern von zumindest einer der Spulen zu
dem Riemen und in die und aus der Stellung, in der der Bandwickel auf der einen Spule einen ersten Abschnitt
des Riemens bogenförmig ausbiegt und sich an diesen anlegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung eine den Riemen mitnehmende
angetriebene Riemenscheibe umfaßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Abschnitt de$ Riemens
bogenförmig mit dem auf der anderen Spule befindlichen Bandwickel in Anlage steht und die Riemenscheibe den
Riemen zwischen dem ersten und dem zweiten Riemenabschnit'
ORIGINAL INSPECTED
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche^ bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung einen Rahmen und den Riemen mitnehmende Riemenrollen umfaßt,
wobei eine der Riemenrollen so abgestützt ist, daß sie ansprechend auf die Verlagerung der Spule in die
und aus der Riemenanlagestellung mit dem Bandwickel in bezug auf den Rahmen verlagerbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung einen
die Riemenrolle derart abstützenden ersten Arm aufweist, daß die Riemenrolle in einem Bogen schwenkbar ist und
die bogenförmige gegenseitige Anlage zwischen dem ersten Riemenabschnitt und dem auf der einen Spule befindlichen
Bandwickel beim Bandtransport beibehalten bleibt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung einen
eine weitere Riemenrolle derart abstützenden zweiten Arm aufweist, daß diese in einem Bogen schwenkbar ist
und die bogenförmige gegenseitige Anlage zwischen einem zweiten Riemenabschnitt und dem auf der anderen Spule
befindlichen Bandwickel beim Bandtransport beibehalten bleibt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine den ersten und den zweiten
Arm für ein bogenförmiges Verschwenken federnd beaufschlagende Pedereinrichtung.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung einen
Rahmen mit einer daran schwenkbar befestigten Tragvorrichtung und an dieser vorgesehenen Haltegliedern
umfaßt, die die eine Spule bei der Schwenkbewegung der Tragvorrichtung halten und das Einbringen der Spule in
eine Spuleneingriffsstellung durch Hilfsrollen und Bandwickelanlage an dem Riemen ermöglichen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Spule eine sich
um eine von ihr gebildete Achse erstreckende und seitlicl"
parallel zu der Achse gerichtete ringförmige Ausnehmung bildet und der Rahmen eine Sperrklinke und eine Betätigungseinrichtung
hierfür trägt, wobei letztere in Riemenanlagestellung mit dem Bandwickel die Sperrklinke
zum Vorragen in die Ausnehmung vorbewegt und sie zum Lösen der Spule für deren Verlagern aus der Riemenanlagestellung
aus der Ausnehmung zurückzieht.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine an dem Rahmen beweglich abge-
Ϊ09845/0935,
stützte Tragvorrichtung zum lösbaren Abstützen der Spule, wobei die Tragvorrichtung eine das Einsetzen
oder Entfernen der Spule ermöglichende zurückgezogene Stellung und eine bei in Stellung befindlicher Spule
vorbewegte Stellung einnehmen kann.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Speicherspule
befindliche Band einen hiermit verbundenen Führungsstreifen aufweist, der aus zumindest zwei in Ubereinanderlage
miteinander verbundenen Einzelstreifen besteht wobei von einem Einzelstreifen gebildete Randbereiche
seitlich über die Ränder des anderen Einzelstreifens überstehen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Spule einen
festen Platz in bezug auf den Rahmen hat und der Rahmen eine Führungseinrichtung zum Führen des zwischen den
auf den Spulen befindlichen Bandwickeln transportierten Bandes aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung eine
UmfangsabStützung zur Anlage an einer der Spulen und zu deren Positionierung nach anfänglicher Aufnahme in
der Vorrichtung aufweist und daß eine zentrierende
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Stützeinrichtung vorgesehen ist, die von der Vorrichtung für eine relative Bewegung in die und aus der zentrierenden
Abstützstellung getragen ist, in der die Spule aus der Umfangsabstützung verlagert und zur Rotation mittig
abgestützt ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bi3 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Riemen während der Spulenverlagerung durch die zentrierende Stützeinrichtung
mit dem auf der Spule befindlichen Bandwickel in Anlage bleibt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
gekennzeichnet durch den Riemen mitnehmende Riemenrollen, von denen eine für eine Bewegung in bezug auf den
Rahmen in Abhängigkeit von der durch die zentrierende Stützeinrichtung erfolgende Verlagerung der einen
Spule abge-stützt ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Spule eine Achse
aufweist und die Umfangsabstützung einen Pfosten umfaßt, der bei der anfänglichen Aufnahme der einen Spule
in senkrecht zu der Spulenachse verlaufender Richtung anfänglich mit der Umfangsfläche der Spule in Anlage
steht.
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17· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis Io,
dadurch gekennzeichnet, daß die eine Spule eine Achse aufweist und eine zweite Umfangsabstützung vorgesehen
ist, wobei die erste und die zweite Umfangsabstützung bei der anfänglichen Aufnahme der einen Spule in senkrech
zu der Spulenachse verlaufender Richtung und an einer zu der Stelle der gegenseitigen Anlage zwischen dem
Riemen und dem auf der einen Spule befindlichen Band im Abstand angeordneten Stelle um die Achse anfänglich
mit der Umfangsflache der Spule in Anlage stehen.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daS die zweite Abstützung einen
Drehkörper mit einer Fläche zum Vorragen zwischen die von der einen Spule gebildeten Plansche aufweist und
in Abhängigkeit von dem Aufwickeln des Pührungsstreifens auf das auf der einen Spule befindliche Band den Führungsstreifen
unter Zwang durch Biegen zwischen den Planschen in Stellung bringt, wobei der Drehkörper ringförmige
Umfangsflächen zur Anlage an den Flanschenumfangsflachen
aufweist, welch letztere bei der Verlagerung der einen Spule in die mittig abgestützte Stellung
einer Verlagerung für das Freikommen von den ringförmigen Umfangsflächen des Drehkörpers unterworfen sind.
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19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Abstützung einen
Pfosten umfaßt, der in einer Kreisrichtung um die Spulenachse zwischen der zweiten Abstützung und der Stelle
der Anlage zwischen Riemen und dem auf der einen Spule befindlichen Band angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrierende Abstützung
einen Stößel umfaßt und daß eine Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, die den Stößel in die und aus der die
Spule zentrierenden Abstützstellung vorbewegt und zurückzieht.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung
einen mit dem Stößel in Wirkverbindung stehenden Hebel und einen Mechanismus umfaßt, der den Hebel für eine
Schwenkbewegung in einer den Stößel vorbewegenden und zurückziehenden Richtung abstützt.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 21, gekennzeichnet durch ein Sperrglied, das zum Blockieren
der Zurückziehung des Stößels beim Abwickeln des Bandes von der einen Spule angeordnet ist.
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23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, gekennzeichnet durch einen mit dem Sperrglied in Wirkverbindung
stehenden Magneten für das Verlagern des Sperrgliedes zum Freigeben des Stößels, wenn das Band
voll auf die eine Spule aufgewickelt ist, wobei ein hebelbetätigter Schalter zum Abtasten der Stößelstellung
für ein von außen erfolgendes Kontrollieren bzw. Steuern des Magneten und der duch die Vorrichtung gebildeten
Bandantriebs-Schaltkreise vorgesehen ist.
709845/0935
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