DE2711771A1 - Fuellstands-ueberwachungseinrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Füllstands-Überwachungseinrichtung,
insbesondere eine Wassermangelsicherung in einem Boiler-IJeizsystem.
In Boiler-Heizsystemen ist es von größter Wichtigkeit, den
Wasserpegcl des Boilers zu überprüfen, bevor der den Boiler aufheizende
Brenner eingeschaltet wird. Die Aufheizung des Boilers muß auf jeden Fall vermieden werden, wenn dieser nicht in ausreichender
Weise mit Wasser gefüllt ist. Bei dem erwähnten System und ganz allgemein bei Flüssigkeitsbehandlungsr.ystemen ergibt
sich aufgrund der Sicherheitsanforderungen, insbesondere in automatisierten Systanen,die Notwendigkeit einerFüllstandsüberwachung.
Hierbei hat es sich herausgestellt, daß die Fühler selbst bzw. die nachgeordneten Schaltkreise aufgrund von Fehlern einen ausreichenden
Flüssigkeitspegel anzeigen können, obwohl dieser in Wirklichkeit nicht vorhanden ist.
Im Hinblick auf diesen bekannten Umstand hat sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Füllstands-überwachungseinrichtung
anzugeben, die die Betätigung beispielsweise eines Heizsystems erst dann gestattet, wenn tatsächlich ein ausreichender
Füllstand vorliegt. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der im Anspruch 1 gekennzeichneten Erfindung. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich, ohne darauf beschränkt zu sein, mit einer Wassermangelsicherung in einem Boiler-Heizsystem.
Zur Funktionsprüfung der überwachungseinrichtung wird vor dem Einschalten des Brenners zunächst der Wasserstand des Boilers
unter einen vorgegebenen Minimalpegel abgesenkt, bzw. es wird dieses Absenken durch geeignete Mittel simuliert. Dieser Zyklus
der Absenkung der Wiederherstellung des Flüssigkeitspegels wird durch einen Flüssigkeitsfühler und zugeordnete Schaltkreise vor
jeder Einschaltung des Brenners durchlaufen.
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Bei einer ersten Ausführungsform wird das cigensichere Prüfsystem
in der Weise realisiert, indem ein mit dem Boiler verbundener kleiner Kontrollbehälter entleert wird. Der Pegelfühler ist hierbei
in dem Kontrollbehälter angeordnet. Die Entleerung des Kontrollbehälters wird sofort angehalten, wenn der Pegelfühler in
dem Kontrollbehälter ein Absinken des Wasserspiegels unter einen vorbestimmten Pegel feststellt. Da der Kontrollbehälter ein sehr
kleines Volumen aufweist, fällt die dem Boiler entnommene Wassermeng^jaicht
ins Gewicht. Durch den Wasserverlust im Kontrollbehälter wird jedoch der Pegelfühler geschaltet, wobei dieser Schaltvorgang
auf einen elektrischen Schaltkreis einwirkt, der schließlich das Zünden des Brenners gestattet.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel wird ein Boiler benutzt,
dem kein Wasser entnommen wird und dessen Füllstand durch einen eigensicheren Pegelfühler überwacht wird. Ein solcher eigensicherer Pegelfühler ist in der älteren Patentanmeldung
P 26 43 522.3 beschrieben. Die Funktionstüchtigkeit von nachgeordneten Schaltkreisen kann geprüft werden, indem durch einen
Schaltkontakt zwischen dem eigensicheren Fühler und den nachgeordneten elektrischen Schaltkreisen ein mangelnder Pegelstand
simuliert wird.
Anhand von in den Figuren der beiliegenden Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen sei die Erfindung im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Wasserbehälters eines Boilers;
Fig. 1a ein elektrischer Schaltkreis, der in Zusammenhang mit dem Boiler gemäß Fig. 1 ein vollständiges Boiler-Heizsystem
ergibt;
Fig. 2 eine andere Ausführungsform eines Flüssigkeitspegelfühlers;
und
Fig* 3 eine Füllstands-Uberwachungseinrichtung, bei der ein
eigensicherer Flüssigkeitspegelfühler verwendet wird.
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Gemäß den Figuren 1 und 1a ist eine Füllstands-Ü^berwachungseinrichtung
anhand eines Boiler-Reizsystems dargestellt. Ein Boiler
10 ist mit Wasser 11 bis zu einem normalen Füllstand 12 gefüllt.
Dem Boiler 10 ist ein Kontrollbehälter 14 zugeordnet, wobei sich der Füllstand über eine Blende 15 ausgleichen kann. Beim Wirksamwerden
einer elektrisch betätigten Entleerungseinrichtung 16 verhindert die Blende 15 eine Entleerung des Boilers 10. Die Entleerungseinrichtung
16 besteht aus einem Ventil 17 und einer zugeordneten Betätigungseinrichtung 18, die über Leitungen 20 und 21
an das elektrische System gemäß Figur 1a angeschlossen ist. Das Ventil 17 entleert bei seiner Betätigung den Kontrollbehälter 14
über den Rohraustritt 22, wobei das bei 22 austretende Wasser entweder verloren sein kann oder über eine nicht dargestellte Pumpe
in den Boiler 10 zurückgeführt wird.
Im Kontrollbehälter 14 ist oben mittels eines Isolierstücks 23 ein
Fühler 24 angeordnet, der sich in das Wasser 11 erstreckt. Der Fühler 24 ist über eine Leitung 25 an das Pegel-Fühlsystem 27
gemäß Figur 1a angeschlossen. In gleicher Weise ist die Wand des Kontrollbehälters 14 über eine Leitung 26 an das Pegel-Fühlsystem
27 angeschlossen.
Wenn das Ventil 17 durch die Betätigungseinrichtung 18 betätigt wird, so wird Flüssigkeit aus dem Kontrollbehälter 14 relativ
rasch entnommen, ohne daß dies den Wasserspiegel in dem Boiler 10 nennenswert beeinflußt. Sobald der Fühler 24 entsprechend dem
Pegelstand 30 nicht mehr von der Flüssigkeit benetzt wird, spricht das Pegel-Fühlsystem 27 an und die elektrische Betätigungseinrichtung
18 schließt das Ventil 17. Da der Kontrollbehälter 14 mit dem Boiler 10 nach Art kommunizierender Gefäße verbunden ist,
steigt das Wasser 11 anschließend in dem Kontrollbehälter 14
wieder auf den Normalpegel 12 an, wodurch der Schaltkreis des
Pegelfühlers 24 wieder geschlossen wird. Diese Vorgänge seien nachstehend anhand von Fig. 1a näher erläutert.
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Eine elektrische Spannungsquelle 31 ist über einen Leitungspfad 32 und 33 an das Pegel-Fühlsystem 27 angeschlossen. Ein in die
Leitung 32 hinter dem System 27 eingeschalteter Schalter 34 wird geschlossen, wenn die überwachungseinrichtung wirksam werden soll
und ein dem Boiler 10 zugeordneter Brenner gezündet werden soll. Das Pegel-Füh.!system 27 steuert mit seinem Ausgang ein Relais 40
an, das als Kontakte einen Ruhekontakt 41 und einen Arbeitskontakt 42 aufweist. Wenn der Fühler 24 einen ausreichenden Wasserpegel
fühlt, so wird das Relais 40 von dem Pegel-Fühlsystera 27
an Spannung gelegt, so daß der Kontakt 41 geöffnet und der Kontakt 42 geschlossen ist. Ein weiteres Relais 50 weist zwei Arbeitskontakte 51 und 52 sowie einen Ruhekontakt 53 auf. Ein Brennersystem
62 ist über Leitungen 60 und 61 über die Kontakte 42 und 52 an die Spannungsquelle 31 anschließbar.
Beim Schließen des Schalters 34 wird die elektrisch betätigte Entleerungseinrichtung
16 über den Ruhekontakt 53 an Spannung gelegt. Die Entleerungseinrichtung 16 bewirkt daraufhin den Abfluß der
Flüssigkeit aus dem Kontrollbehälter 14. Sobald der Flüssigkeitspegel den mit 30 bezeichneten Pegelstand erreicht, trennt das
Pegel-Fühlsystem 27 das Relais 40 von der Spannung ab. Hierdurch wird der Kontakt 41 geschlossen und der Kontakt 42 geöffnet. Durch
den Kontakt 41 wird daraufhin unmittelbar das Relais 50 an Spannung gelegt. Das Relais 50 besitzt einen Verriegelungskontakt 51,
durch den das Relais 50 anschließend in der betätigten Stellung gehalten wird. Gleichzeitig wird mit der Betätigung des Relais
die elektrisch betätigte Entleerungseinrichtung 16 von der Spannung abgetrennt, indem die Kontakte 53 geöffnet werden und das
Brennersystem 62 wird über den nunmehr geschlossenen Kontakt 52 für eine Zündung vorbereitet. Die Zündung kann jedoch nicht erfolgen,
da zuvor über das entregte Relais 40 der Kontakt 42 aufgetrennt worden ist.
Bei dieser Ereignisfolge wurde aufgrund der Auftrennung des Kontakts 53 das Ventil 17 geschlossen, so daß der Wasserpegel in dem
Kontrollbehälter 14 wieder ansteigt und den elektrischen Schaltkreis zwischen dem Fühler 24 und der Leitung 26 schließt. Hierdurch
wird über das Pegel-Fühlsystem 27 das Relais 40 wieder an
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M Ω —
Spannung gelegt/ wodurch der Kontakt 41 wiederum geöffnet und der Kontakt 42 wiederum geschlossen wird. Da nunmehr sowohl der Kontakt
42 als auch der Kontakt 52 geschlossen ist, kann das Brennersystem 62 aufgrund der angelegten Spannung gezündet werden.
Es ist somit ersichtlich, daß,bevor das Brennersystem 62 gezündet
wird, der Wasserspiegel in dem Kontrollbehälter 14 unter einen
von dem Fühler 24 erfaßten Flüssigkeitspegel abfallen und anschließend
wieder ausreichend ansteigen muß, bevor das Brennerzündsystem 62 über die hierbei betätigten Kontakte gezündet
werden kann.
Für den Fall, daß anfänglich oder während des Brennerbetriebs eine unzureichende Wassermenge vorliegt, wird das Relais 40 von
der Spannung abgetrennt, wodurch zwar das Relais 50 an Spannung gelegt wird.aber der Schaltkreis aufgrund des geöffneten Kontakts
42 für den Brenner nicht geschlossen wird. Das vorliegende System macht es erforderlich, daß die Flüssigkeit abfällt und
anschließend wieder ansteigt, wobei der elektrische Schalkreis zwischen den Fühlern 24 und den Leitungen 26 zunächst unterbrochen
und anschließend wieder geschlossen wird, bevor die Relais 40 und 50 in der geeigneten Reihenfolge über die Kontakte
und 52 einen elektrischen Schaltkreis für die Betätigung des Brennersystems 62 herstellen. Hierbei ist die Art des verwendeten
Fühlers ohne Bedeutung und es kommt nur auf die Anordnung und zyklische Betätigung der Kontakte an. Selbstverständlich können
anstelle von Relaiskontakten auch Halbleiterschalter Verwendung finden.
Gemäß Fig.' 2 ist ein anderer Pegelfühler dargestellt. Hierbei enthält wiederum der Kontrollbehältori 4 eine Flüssigkeit und
deren Pegel wird von einem Schwimmer 70 abgefühlt, der direkt eine Schalteinrichtung 71 betätigt. Die Schalteinrichtung 17
enthält hierbei den Ruhekontakt 41 und den Arbeitskontakt 42, wobei diese in der gleichen Weise wie in Figur 1a dargestellt
angeordnet sind. Eine Leitung 72 entspricht der Leitung 72 in
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Fig. 1a, während die Leitung 73 der Leitung 73 zwisehen dem
Kontakt 41 und dem Relais 50 in Fig. 1a entspricht. Ferner entspricht die Leitung 74 der entsprechenden Leitung 74 zwischen den
Kontakten 42 und 52 in Fig. 1a. Im Falle des gemäß Fig. 2 verwendeten Schwimmerfühlcirs kann das Relais 40 gemäß Fig. 1a durch
den schwimmer^betätigten Schalter 71 ersetzt werden, der entsprechende
Kontakte 41 und 42 gemäß Fig. 1a besitzt.
Gemäß Fig. 3 ist eine Füllstands-Überwachungseinrichung dargestellt,
bei der die Anordnung eines Kontrollbehälters 14 entfallen kann und bei der von einem eigensicheren Pegelfühler 75
Gebrauch gemacht wird. Der eigensichere Pegelfühler 75 ist sowohl in der Lage, das Nicht-Vorhandensein einer Flüssigkeit als auch
den Kurzschluß eines Fühlerelements festzustellen, ohne daß hierbei das Vorhandensein einer Flüssigkeit simuliert wird. Hinsichtlicht eines solchen Fühlers sei auf die zuvor erwähnte ältere
Patentanmeldung P 26 43 522.3 verwiesen. Das auf diese Weise eigensichere System zur Erfassung einer Flüssigkeit 76 in einem
Behälter 77 weist zusätzlich einen Verstärker 84 auf, der über
en
Leitung 80 und 81 an die Spannungsquelle 31 eines elektrischen Schaltkreises angeschlossen ist, der dem in Fig. 1a dargestellten Schaltkreis im wesentlichen entspricht.
Leitung 80 und 81 an die Spannungsquelle 31 eines elektrischen Schaltkreises angeschlossen ist, der dem in Fig. 1a dargestellten Schaltkreis im wesentlichen entspricht.
Zwischen dem eigensicheren Fühler 75 und dem Verstärker 84 sind drei Leitungen 82,83 und 86 angeordnet. In der Leitung 82 ist
ein Arbeitskontakt 85 eines Relais angeordnet, so daß hinsichtlich des Verstärkers 84 ein zu niedriger Flüssigkeitspegel in dem
Behälter 77 in dem Fall simuliert werden kann, indem der Kontakt 85 geöffnet ist. An den Ausgang des Verstärkers 84 ist ein
Relais 90 angeschlossen. Dem Relais 90 sind in gleicher Weise wie dem Pegel-Fühlsystem 27 gemäß Fig. 1a Kontakte 41 und 42
zugeordnet. Weiterhin ist in gleicher Weise das Relais 50 mit seinen Arbeitskontakten 51 und 52 vorgesehen. Das Relais 50
steuert ferner den Arbeitskontakt 85 in der Leitung 82. Ein auf
die Flüssigkeit 76 in dem Behälter 77 einwirkendes System 91 ist wiederum Über Leitungen 60 und 61 an den erwähnten Schaltkreis
angeschlossen. Die Einschaltung dieses Systems 91 darf wiederum nur erfolgen, wenn zuvor mit Sicherheit festgestellt worden ist,
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daß ein ausreichender Füllstand des Behälters vorliegt.
Die Wirkungsweise der Anordnung gemäß Fig. 3 ist folgende: Bei geöffnetem Schalter 34 wird dem Verstärker 34 ein zu niedriger
Füllstand hinsichtlich der Flüssigkeit 76 vorgespiegelt, da in diesem Fall der Kontakt 85 geöffnet ist. Somit ist das Relais
90 abgefallen und die Kontakte 41 und 42 nehmen die gezeigte
ein«
Stellung' ö.h. der Kontakt 41 ist geschlossen, während der Kontakt
42 geöffnet ist. Beim Schließen des Schalters 34 legt der geschlossene Kontakt 41 das Relais 50 an Spannung, worauf sich
dieses über den Selbsthaltekontakt 51 sofort verriegelt. Der Kontakt
52 wird hierbei ebenfalls geschlossen aber es kann keine Spannung an das System 91 angelegt werden, da der Kontakt 42 geöffnet
ist. Durch das Anziehen des Relais 50 wird jedoch der Kontakt 85 geschlossen. Bei geschlossenem Kontakt 85 steuert der
Verstärker 84 das Relais 90 an, sofern ein ausreichender von dem eigensicheren Fühler 75 erfaßter Füllstand vorliegt. Das Relais
öffnet seinerseits den Kontakt 41 und schließt den Kontakt 42. Da andererseits der Kontakt 52 im geschlossenen Zustand verriegelt
wurde, kann nunmehr über die Leitungen 60 und 61 das System 91 mit Spannung versorgt werden.
Bei dem System gemäß Fig. 3 wird der eigensichere Fühler 75 zum Prüfen der elektronischen Schaltkreise des Verstärkers 84 benutzt,
indem aufgrund des geöffneten Kontakts 85 jedesmal vor Inbetriebnahme des Systems ein unzureichender Füllstand simuliert wird.
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Leerseite
Claims (10)
1. Füllstands-üherwachungseinrichtung, insbesondere Wassermangelsicherung
in einem Boiler-Heizsystem, gekennzeichnet durch
einen Flüssigkeitspegelfühler (27,75), der wenigstens zwei Kontakte (41,42) steuert, wobei der erste Kontakt (41) geöffnet
ist und der zweite Kontakt (42) geschlossen ist, wenn der Fühler einen geeigneten Flüssigkeitsstand fühlt;
eine Schalteinrichtung (50), die durch den ersten Kontakt (41) betätigbar ist, wenn die Flüssigkeit unter einen vorgegebenen
Pegel abgesunken ist;
eine Verriegelung (51), um die Schalteinrichtung (50) in ihrem betätigten Zustand zu verriegeln, wenn sie einmal betätigt
worden ist; und
eine zu dem zweiten Kontakt (42) in Reihe geschaltete Steuereinrichtung
(52), die von der Schalteinrichtung (50) betätigbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalteinrichtung aus einem Relais (50) besteht, mit einem Arbeitskontakt (51) zur Verriegelung und
einem Ruhekontakt (52) als Steuereinrichtung.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn-
ze i chne t, daß der Flüssigkeitspegelfühler (27) ein zweites
Relais (40) steuert, das als erste und zweite Kontakte einen Ruhekontakt (41) und einen Arbeitskontakt (42) aufweist.
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4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem eigentlichen Flüssigkeitsbehälter
(10) ein kleiner Kontrollbehälter (14) vorgesehen ist, wobei beide Behälter miteinander verbunden sind, daß
der Kontrollbehälter (14) an eine elektrisch betätigbare Entleerungseinrichtung (16) angeschlossen ist, wobei die
Erniedrigung des Füllstandes des Kontrollbehälters (14) ohne
wesentlichen Einfluß auf den Füllstand des eigentlichen Flüssigkeitsbehälters (10) bleibt, daß der Pegelfühler (24)
dem Kontrollbehälter (14) zugeordnet ist und daß das erste
Relais (50) einen weiteren Ruhekontakt (53) aufweist, über den die elektrisch betätigte Entleerungseinrj.chtung (16) angeschlossen
ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Kontakte der Relais (40,50) ein Brenner (62) nur dann einschaltbar ist, wenn nach Entleerung
des Kontrollbehälters (14) dieser - bedingt durch den Füllstand des eigentlichen Behälters (10) - von diesem wieder
auf einen ausreichenden Flüssigkeitspegel gebracht worden ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, gekennzei chnet
durch einen Benetzungsfühler (24) zur Steuerung des zweiten
Relais (40).
7. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Schudinmerfühler (70) zur unmittelbaren Betätigung
der normalerweise dem zweiten Relais (40) zugeordneten Kontakte (41,42).
8. Einrichtung nach Anspruch 2,dadurch gekennzei chnet, daß der Flüssigkeitspegelfühler einen an die
Fühleinrichtung (75) angeschlossenen Verstärker (84) aufweist, daß der Verstärker (84) den ersten und zweiten Kontakt (41,42)
steuert und daß im Eingangskreis (82) des Verstärkers (84) ein Arbeitskontakt (85) angeordnet ist, der von dem ersten Relais
(50) betätigt wird, wobei der Arbeitskontakt (85) zunächst
einen mangelnden Behälter-Füllstand simuliert.
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9. Einrichtung nach Anspruch 8,gekennzeichnet durch die Verwendung eines eigensicheren Fühlers (75),
der sowohl eine nicht-vorhandene Flüssigkeit als auch ein kurzgeschlossenes Fühlelement als kritischen Zustand cmzeigt,
10. Einrichtung nach Anspruch 9, d a d u r ch gekennzeichnet,
daß der Verstärker (84) ein Relais (90) zwecks Betätigung der beiden Kontakte (41,42) ansteuert.
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