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DE4015232A1 - Anordnung zum entlueften und ueberwachen der wassermenge in einem heizungssystem - Google Patents

Anordnung zum entlueften und ueberwachen der wassermenge in einem heizungssystem

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DE4015232A1
DE4015232A1 DE19904015232 DE4015232A DE4015232A1 DE 4015232 A1 DE4015232 A1 DE 4015232A1 DE 19904015232 DE19904015232 DE 19904015232 DE 4015232 A DE4015232 A DE 4015232A DE 4015232 A1 DE4015232 A1 DE 4015232A1
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vent valve
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lever
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DE19904015232
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DE4015232C2 (de
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Frank Wilhelm
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Samson AG
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Samson AG
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Publication date
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Publication of DE4015232A1 publication Critical patent/DE4015232A1/de
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K24/00Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures
    • F16K24/04Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only
    • F16K24/042Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only actuated by a float
    • F16K24/048Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only actuated by a float a transmission element, e.g. arm, being interposed between the float and the valve element, the transmission element following a non-translational, e.g. pivoting or rocking, movement when actuated

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Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Entlüften und Überwachen der Wassermenge in einem Heizungssystem, mit einem in einem vom Wasser des Heizungssystems durchflossenen Gehäuse angeordneten, zwischen zwei Grenzlagen bewegbaren Schwimmer mit einem Auslöseorgan für ein Entlüftungsventil und mit einem bei Wassermangel die Energiezufuhr unterbre­ chenden Schaltorgan.
Bekanntlich müssen bei Heizungssystemen mit vorwiegend geschlossenem Wasserkreislauf Vorrichtungen zur automatischen Entlüftung des Leitungssystems vorgesehen werden, um Luftansammlungen zu verhindern. Luftblasen in Heizungs­ systemen führen bekanntlich zu Störungen des Wärmeüberganges. Insbesondere bei Heizungssystemen mit Pumpenumlauf verursachen Luftblasen unangenehme Fließgeräusche und Kavitation an den Pumpen. Ebenso notwendig sind bei solchen Heizungssystemen Wassermangelsicherungen, um die Heizkessel gegen Ausglühen bei Wasserverlust, insbesondere durch Leckagen zu schützen. Hierbei ist Vorsorge zu treffen, daß nach dem Ausschalten des Brenners beim Ansprechen der Wassermangelsicherung eine Verriegelung durchgeführt wird, um ein selbsttätiges Wiedereinschalten des Brenners zu verhindern.
Bei einer bekannten schwimmerbetätigten Vorrichtung zum Entlüften von Heizungssystemen mit geschlossenem Wasserkreis­ lauf ist ein Druckschalter vorgesehen, der bei infolge Wassermangel auftretendem Druckverlust im geschlossenen Leitungssystem, z. B. um 0,5 bar, reagiert und entweder den Brenner am Kessel abschaltet und/oder gleichzeitig eine Nachspeisung von Frischwasser einleitet oder signalisiert; vgl. DE-PS 30 12 078.
Abgesehen davon, daß eine solche Anordnung nur für Heizungssysteme mit geschlossenem Wasserkreislauf anwendbar ist, arbeitet diese unzuverlässig, da Druckänderungen bekanntlich auch durch Temperaturänderungen hervorgerufen werden, was zu Fehlschaltungen führt.
In der Praxis sind daher zwecks zuverlässiger Absicherung solcher Heizungssysteme gegenüber Luftansammlungen und Wassermangel stets getrennte Vorrichtungen verwendet worden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe durch eine neue Anordnung zu schaffen, mittels der beide Sicherungen unter allen Betriebsbedingungen in betriebssicher arbeitender Weise durchführbar sind, und die auch in bereits bestehende Heizungssysteme leicht installiert werden kann, sowie mit der darüber hinaus auch Prüfungsfunktionen durchführbar sind.
Ausgehend von der eingangs genannten gattungsbildenden Anordnung ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Entlüftungsventil und das Schaltorgan vom gleichen im Gehäuse angeordneten Schwimmer betätigbar sind.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Auslöseorgan für das Entlüftungsventil Teil einer vom Auslöseorgan des Schwimmers betätigbaren, bei Auslösung sich selbst verriegelnden und beim Bewegen des Schwimmers in die eine Grenzlage wirksam werdenden Schaltvorrichtung.
Die erfindungsgemäße Anordnung umfaßt also die Kombination der den beiden Funktionen "Entlüftung" und "Wassermangel­ sicherung" zugeordneten, zu einer Baueinheit zusammenge­ faßten Bauelemente, die durch einen gemeinsamen Schwimmer betätigbar sind, wobei Vorsorge getroffen ist, daß diese Baueinheit auf einfache Weise, z. B. mittels einer Schraubver­ bindung, an den Wasserkreislauf des Heizungssystems angeschlossen werden kann. Beim Einbau in bereits vorhandene Heizungssysteme braucht beispielsweise lediglich der dort installierte Entlüfter durch die erfindungsgemäße Anordnung ersetzt werden.
Erfindungsgemäß weist die Schaltvorrichtung ein zwischen Auslöseorgan und als elektrischer Schalter ausgebildeten Schaltorgan angeordnetes Klinkengesperre auf, dem ein seine sperrende Riegellage lösendes von Hand betätigbares, federnd in seiner Ruhelage gehaltenes Schaltglied zugeordnet ist.
Da vorteilhafterweise das Entlüftungsventil ein Teil des Betätigungsorganes dieses elektrischen Schalters bildet, kann die gesamte Schaltvorrichtung auf einer als Deckel für das Schwimmergehäuse ausgebildeten Montageplatte samt dem wasserdicht ausgebildeten elektrischen Schalter angeordnet werden, was sich günstig auf Montage- und Servicearbeiten auswirkt.
Der Schaltvorrichtung ist hierbei zwecks Funktionsprüfung ein das Entlüftungsventil unmittelbar und damit den Schwimmer sowie das Klinkengesperre mittelbar beeinflußendes Schaltglied zugeordnet, wobei vorzugsweise beide Schaltglie­ der koaxial zueinander angeordnet sind, wobei Vorsorge dafür getragen ist, daß auch bei verriegeltem System die Entlüftungsfunktion der Anordnung erhalten bleibt.
Der Entriegelungsknopf, welcher gleichzeitig als optische Kontrolle der Verriegelung dient, weist eine konzentrische Bohrung auf, in der die als Schließorgan dienende verlängerte Ventilstange des Entlüftungsventiles geführt ist. Wird das Ende dieser Ventilstange z. B. mittels eines Stiftes in seine Führung hineingedrückt, so wird damit eine Funktionsprüfung der Anordnung auch während des Betriebes des Heizungssystems ermöglicht.
Das Klinkengesperre weist erfindungsgemäß einen schwenkbar gelagerten dreiarmigen Winkelhebel auf, der mit seinem einen Hebelarm die Ventilstange des Entlüftungsventiles umfaßt, während die zwei anderen stumpfwinklig zueinander angeord­ neten Hebelarme einen außermittig gelagerten, über eine Stift-Schlitz-Verbindung geführten Schalthebel für das Betätigen des elektrischen Schalters zugeordnet sind, wobei der Schalthebel mit einem Fortsatz an seinem langen Hebelarm den einen Hebelarm des Winkelhebels durchdringt und in der entriegelten Schaltstellung entgegen der Wirkung einer Feder mit einem Vorsprung hinter einen Absatz des anderen Hebelarmes des Winkelhebels greift.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Schaltvorrichtung arbeitet also form- und kraftschlüssig und unabhängig von Druckänderungen im Heizungssystem, allein wegabhängig von dem proportional zum Wasserstand sich bewegenden Schwimmer, also unter allen Betriebsbedingungen sicher und zuverlässig.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung mehr oder minder schematisch dargestellten Ausführungsbei­ spieles beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Anordnung gemäß der Erfindung zum Entlüften und Überwachen der Wassermenge in einem Heizungssystem in einer Schaltstellung, bei der ein integriertes Entlüftungsventil geschlossen und eine integrierte Wassermangelsicherung entriegelt ist,
Fig. 2 die Anordnung nach Fig. 1 in der Schaltstel­ lung Entlüftungsventil geöffnet und Wasser­ mangelsicherung entriegelt,
Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 1 in der Schaltstel­ lung Entlüftungsventil geöffnet und Wasser­ mangelsicherung verriegelt,
Fig. 4 einen Schnitt durch ein Klinkengesperre, verschiedene Auslöseorgane und einen elektrischen Schalter beinhaltendes Schalter- Gehäuse auf einer als Deckel für ein Schwimmer- Gehäuse ausgebildeten Montageplatte, wobei das Klinkengesperre die Entriegelungsstellung einnimmt, und
Fig. 5 das Schalter-Gehäuse nach Fig. 4, wobei das Klinkengesperre die Verriegelungsstellung einnimmt.
In einem mit einem Gewindeanschluß 10 - vgl. Fig. 1 bis 3 versehenen, vorzugsweise rotationssymmetrischen Gehäuse 11 ist ein Schwebekörper als Schwimmer 12 auf- und abbeweglich angeordnet, der in einer Flüssigkeit 14 - zum Beispiel Wasser - schwimmt, die über das hier nicht gezeigte, da nicht zur Erfindung gehörende Heizungssystem über den Gewindeanschluß 10 in das Schwimmer-Gehäuse eingespeist wird.
Der Schwimmer 12 ist von einer rohrförmigen Durchdringung durchsetzt, die in einen rohrförmigen Fortsatz 16 ausläuft, der sich in das nicht dargestellte Heizungssystem erstreckt, mit dem das Gehäuse 11 verbunden ist.
An dem dem Fortsatz abgewandten Ende des Schwimmers greift ein Auslöseorgan in Form einer Schaltstange 17 an, die mit einem an einem Vorsprung 18 angelenkten Hebel 19 gelenkig verbunden ist. Der Vorsprung 18 ist Teil eines als Montageplatte für die noch zu beschreibende Schaltvorrichtung dienenden Deckels 20. Der Deckel 20 ist mittels einer Schraubverbindung 22 mit dem dem Gewindeanschluß 10 abgewandten Ende 23 des Gehäuses 11 lösbar verbunden.
Der als Montageplatte für die nunmehr zu beschreibende Schaltvorrichtung - insgesamt mit der Bezugsziffer 25 bezeichnet - für die Betätigung und Verriegelung der Wassermangelsicherung dienende Deckel 20 weist ein als integrales Bauteil ausgebildetes Entlüftungsventil 26 auf, in dem über eine Ventilstange 27 ein von einer Feder 28 belasteter Ventilkegel 29 gelagert ist, dem ein Ventilsitz 30 des Entlüftungsventils zugeordnet ist.
Die Ventilstange 27 ist über ihr geeignet ausgebildetes Ende mit dem Hebel 19 und damit mit dem Auslöseorgan 17 gelenkig verbunden.
Über eine in den Fig. 1 bis 3 nur schematisch dargestellte Hebelverbindung 31 wirkt die Ventilstange 27 auf ein als Schaltorgan für die Wassermangelsicherung dienenden elektrischen Schalter 32, der in dem hier nicht dargestellten Brennerstromkreis des ebenfalls nicht dargestellten Heizungssystems liegt, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß bei geöffnetem Schalter (vgl. Fig. 3) der Brennerstrom­ kreis unterbrochen ist.
Der elektrische Schalter 32 weist ein Schaltorgan 33 für die nur angedeuteten elektrischen Kontakte auf, mit dem eine von einer Feder 34 beaufschlagte Taste 35 derart zusammenwirkt, daß bei einem Drücken der Taste in Bezug auf die Figuren bis 3 nach links entgegen der Wirkung der Feder 34 über eine Schräge 36 an der Taste das Schaltorgan 33, wenn es seine in Fig. 3 dargestellte unwirksame Schaltlage eingenommen hat, in seine wirksame Schaltstellung gemäß den Fig. 1 und 2 überführt werden kann.
Die Ausbildung der vorstehend beschriebenen, in den Fig. 1 und 2 lediglich schematisch dargestellten Bauteile, ist in den Fig. 4 und 5 näher dargestellt.
Mit dem in den Fig. 4 und 5 lediglich angedeuteten Deckel 20 des Schwimmer-Gehäuses 11 ist ein Schalter-Gehäuse 40 verbunden, das den oberen Teil des im Deckel integrierten Entlüftungsventils 26 umfaßt. Für den drucklosen Austritt von überlaufendem Wasser sind im oberen Teil des Entlüftungsven­ tils Öffnungen 41 und zwischen Deckel und Schalter-Gehäuse Schikanen 42 vorgesehen.
Ferner ist in den Fig. 4 und 5 der obere Teil der Ventilstange 27 des Entlüftungsventils 26 dargestellt, die dort einen als Widerlager für eine Feder 43 dienenden Kragen 44 trägt und an ihrer Stirnseite in einen Schaltbolzen 45 übergeht, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Ventilstange 27. Der Schaltbolzen 45 ist von einer Taster-Hülse 46 koaxial umgeben, die Teil der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Taste 35 ist. Die Taster-Hülse 46 und der koaxiale Schaltbolzen 45 sind in einem Lagerflansch 47 des Schalter-Gehäuses 40 hin- und herbeweglich gelagert. Die Feder 43 stützt sich mit ihrem anderen Ende an einem Bund 52 im Entlüftungsventil 26 ab und hat das Bestreben, die Ventilstange entgegen der Richtung des Pfeiles 55 (Fig. 5) zu bewegen.
Auf der Schalterhülse 46 befindet sich ein Kupplungsstift 48, der in einen Schlitz 49 eines außermittig gelagerten Schalthebels 50 greift, der auf einem Lager 51 des Schalter- Gehäuses schwenkbar gelagert ist. Der kurze Hebelarm des Schalthebels 50 wirkt auf das in den Fig. 4 und 5 gezeigte Schaltorgan 33 des elektrischen Schalters 32 mittels der Schräge 35 ein, während der lange Hebelarm im vorderen Drittel einen Vorsprung 53 und nahe seinem Ende einen kreisbogenförmigen Fortsatz 54 trägt.
Schließlich ist auf einem Lagerbolzen 56 des Schalter- Gehäuses ein dreiarmiger Winkelhebel 57 schwenkbar gelagert, der mit seinem einen Hebelarm 58 mittels eines Durchbruches 59 die Ventilstange 27 des Entlüftungsventils 26 umfaßt. Die zwei anderen stumpfwinklig zueinander angeordneten Hebelarme 61 und 62 sind dem langen Hebelarm des Schalthebels 50 zugeordnet. Hierzu weist der Hebelarm 61 einen mit dem Fortsatz 64 des Schalthebels 50 zusammenwirkenden Absatz 64 und der Hebelarm 62 einen Durchbruch 65 auf, der von dem kreisbogenförmigen Fortsatz 54 des Schalthebels 50 durchsetzt ist. Eine Feder 67 auf dem kreisbogenförmigen Fortsatz 54 des Schalthebels 50 hat das Bestreben, den Winkelhebel 57 und den Schalthebel 50 in der in Fig. 5 dargestellten Lage zu halten.
Wie sich aus dem Vorstehenden sofort ergibt, bilden der Schalthebel 50 und der Winkelhebel 57 in Verbindung mit der Stift-Schlitz-Verbindung 48/49, deren Stift 48 der Taster- Hülse 46 zugeordnet ist, ein sogenanntes Klinkengesperre, das nach seiner Auslösung - Schaltstellung gemäß Fig. 5 - lediglich durch Betätigen der Taster-Hülse 46 in die in Fig. 4 dargestellte Schaltstellung- Entriegelungs­ stellung - zu überführen ist. In dieser Schaltstellung schließen die Schaltkontakte des elektrischen Schalters 32 den hier nicht dargestellten Brennerstromkreis, während der Brennerstromkreis in der in Fig. 5 dargestellten Schaltstel­ lung geöffnet ist.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Anordnung ist folgende:
Bei betriebsfähigem Heizungssystem nimmt die vorstehend beschriebene Anordnung die in den Fig. 1 und 4 dargestell­ te Lage ein, in der das in den Leitungen des Heizungssystems befindliche Wasser im Schwimmer-Gehäuse etwa das in Fig. 1 gezeigte Niveau N1 einnimmt. Der Schwimmer 12 befindet sich dabei in seiner oberen Grenzlage, in der über das Hebelge­ stänge 17/19 das Entlüftungsventil 26 entgegen der Wirkung der Feder 28 geschlossen ist. In dieser Schaltstellung ist das als Wassermangelsicherung dienende Schaltorgan, nämlich der elektrische Schalter 32, geschlossen, das Klinkengesperre 25 nimmt die in Fig. 4 dargestellte Entriegelungsstellung ein.
Bei fallendem Wasserstand, etwa bis zum Niveau N2 in Fig. 2, z. B. infolge aufsteigender Luft zwischen Schwimmer und Schwimmer-Gehäuse, beginnt über das Hebelgestänge 17/19 das Entlüftungsventil 26 zu öffnen, so daß Luft aus dem Heizungssystem über die Öffnungen 41 entweichen kann.
Sinkt das Niveau weiter, etwa in die in Fig. 3 dargestellte untere Grenzlage des Schwimmers 12, so wird über das Hebelgestänge 17/19 sowie über die Ventilstange 27 der dreiarmige Winkelhebel 57 soweit im Uhrzeigersinne verschwenkt, daß der Absatz 64 des Hebelarmes 62 vom Vorsprung 53 des Schalthebels 50 freigegeben wird. Der Schalthebel 50 schwenkt dabei unter der Wirkung der Feder 67 in die in Fig. 5 dargestellte Verriegelungsstellung und öffnet durch Freigabe des Schaltorgans 33 den elektrischen Schalter 32, so daß der Brennerstromkreis des Heizungssystems geöffnet wird. Hierbei wird ferner die Schalter-Hülse 46 in die in Fig. 5 dargestellte Lage nach außen verschoben.
Der verriegelte Schaltzustand der Anordnung ist damit von außen für Bedienungspersonen erkennbar. Auch in dieser Schaltstellung bleibt das Entlüftungsventil 28 geöffnet, wie Fig. 3 zeigt. Die Entlüftungsfunktion der Anordnung bleibt also auch in der Verriegelungsstellung voll erhalten.
Diese Schaltstellung ist durch das Klinkengesperre 50/57 verriegelt und kann erst von Hand durch Betätigen der Schalter-Hülse 46, in den Fig. 1 bis 3 als Taster 35 dargestellt, in die in Fig. 4 dargestellte Entriegelungs­ stellung überführt werden, in der der Schalthebel 50 soweit im Gegenzeigersinne um seinen Drehpunkt 51 verschwenkt wird bis der unter dem Einfluß der Feder 67 stehende dreiarmige Winkelhebel 57 mit seinem Absatz 64 hinter den Vorsprung 53 des Schalthebels 50 greift.
Ein selbständiges Wiedereinschalten des Brenners des Heizungssystems ist also nicht möglich.
Während des Betriebs der Anordnung kann durch Betätigen des Schaltbolzens 45 die Ventilstange 27 soweit in Bezug auf Fig. 4 nach unten bewegt werden, bis der Winkelhebel 57 durch Verschwenken im Uhrzeigersinne den Schalthebel 50 freigibt und dieser unter der Wirkung der Feder 67 in die in Fig. 5 dargestellte Verriegelungsstellung schwenkt. Auf diese Weise ist eine Funktionsprüfung der Anordnung auf einfache Weise möglich.
Durch die konzentrische rohrförmige Durchdringung 15 im Schwimmer 12 wird sichergestellt, daß das Schwimmer-Gehäuse oberhalb des Schwimmers belüftet werden kann. Dies ist notwendig, da nach dem Entlüften und Prüfen der Anordnung von Hand das Schwimmer-Gehäuse vollständig mit Wasser gefüllt sein kann und der Schwimmer über das Gestänge 17/19 die Entlüftungsöffnungen fest abschließt. Würde in einem solchen Falle das Heizungssystem leerlaufen, also ein Wassermangel entstehen, so kann unter Umständen wegen der recht engen Bohrung am Fuß des Schwimmer-Gehäuses und des dabei entstehenden Vakuums das Wasser nicht aus dem Schwimmer- Gehäuse auslaufen. Infolge der rohrförrmigen Durchdringung 15 kann jedoch oberhalb des Schwimmers befindliches Wasser in die leergelaufene Rohrleitung ablaufen, während gleichzeitig Luft zwischen Schwimmer und Gehäusewand nach oben steigt und das Restwasser auslaugen kann.
Selbstverständlich sind Abwandlungen der beschriebenen Bauteile möglich, ohne daß hierbei der Erfindungsgedanke verlassen wird. Beispielsweise kann anstelle der mechanischen Anzeige der Verriegelungsstellung auch eine elektrische Anzeige verwendet werden. Auch ist eine andere Form der Verriegelung der Wassermangelsicherung möglich. Anstelle einer glatten Außenwandung des Schwimmers sind dort auch Einkerbungen 13 (vgl. Fig. 1) möglich, um den Wasserablauf im Gehäuse 11 zu begünstigen.

Claims (10)

1. Anordnung zum Entlüften und Überwachen der Wassermenge in einem Heizungssystem, mit einem in einem vom Wasser des Heizungssystems durchflossenen Gehäuse angeordneten, zwischen zwei Grenzlagen bewegbaren Schwimmer mit einem Auslöseorgan für ein Entlüftungsventil und mit einem bei Wassermangel die Energiezufuhr unterbrechenden Schaltorgan, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil (28) und das Schaltorgan (32) vom gleichen im Gehäuse (11) angeordneten Schwimmer (12) betätigbar sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltorgan (32) Teil einer vom Auslöseorgan (17/19) des Schwimmers (12) betätigbaren bei Auslösung sich selbst verriegelnden und beim Bewegen des Schwimmers in die eine Grenzlage wirksam werdenden Schaltvorrichtung (25) ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (25) ein zwischen Auslöseorgan (17/19) und als elektrischer Schalter ausgebildeten Schaltorgan (32) angeordnetes Klinkengesperre (50, 53, 57, 64, 67) ausweist, dem ein seine sperrende Riegellage lösendes, von Hand betätigbares, federnd (Feder 43) in seiner Ruhelage gehaltenes Schaltglied (Schalterhülse 46) zugeordnet ist.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Ventilstange 27 des Entlüftungsventils (28) einen Teil des Betätigungsorganes (17/19) für den elektrischen Schalter (32) bildet.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4 dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schaltvorrichtung (25) zwecks Funktions­ prüfung ein das Entlüftungsventil (28) unmittelbar und damit den Schwimmer sowie das Klinkengesperre (50, 53, 57, 64, 67) mittelbar beeinflussendes Schaltglied (Schaltbolzen 45) zugeordnet ist.
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß beide Schaltglieder (45, 46) koaxial zueinander angeordnet sind.
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Klinkengesperre einen schwenkbar gelagerten dreiarmigen Winkelhebel (57) aufweist, der mit seinem einen Hebelarm (58) die Ventilstange (27) des Entlüftungsventils (28) umfaßt, während die zwei anderen stumpfwinklig zueinander angeordneten Hebelarme (61, 62) einem außermittig gelagerten, über eine Stift-Schlitz- Verbindung (48, 49) geführten Schalthebel (50) für das Betätigen des elektrischen Schalters (32) zugeordnet sind, wobei der Schalthebel mit einem Fortsatz (54) an seinem langen Hebelarm den einen Hebelarm (62) des Winkelhebels durchdringt und in der entriegelten Schaltstellung entgegen der Wirkung einer Feder (67) mit einem Vorsprung (53) hinter einem Absatz (64) des anderen Hebelarmes (62) des Winkel­ hebels greift.
8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (12) eine zum Auslöseorgan (17) koaxiale Durchdringung (15) aufweist, die sich mit einem Fortsatz (16) in das mit dem Gehäuse (11) verbundene Heizungssystem erstreckt.
9. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schaltvorrichtung (25) und das Entlüftungs­ ventil (28) auf einer als Deckel (20) für das Schwimmer- Gehäuse (11) ausgebildeten Montageplatte angeordnet sind, die gegenüber dem Gehäuse (11) um 360° drehbar ist.
10. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (12) Einkerbungen (13) aufweist.
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