DE2751097A1 - Triggerschaltungseinheit - Google Patents
TriggerschaltungseinheitInfo
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Description
Int. Az.: Case 1116 ι 12. Oktober 1977
Hewlett-Packard Company f Darf ni
2751ÖT7"
TR I GG ER SC HALTUNGSE I NHE IT
Die Erfindung betrifft eine Triggerschaltungseinheit g e m
ä β dem Oberbegriff des Anspruchs 1 .
Bei vielen Meßgeräten, beispielsweise Oszillographen,
Logikpegel-Ana 1ysatoren und dgl., welche zur Überwachung
von digitalen Signalen verwendet werden, soll die Anzeige,
eine Speicherfunktion oder ein Rechenvorgang erfolgen,
wenn ein bestimmtes Datenmuster oder ein "Triggerwort"
auftritt. Typischerweise werden ".oniparatoren für Datenmuster
aufgebaut mit Logikgliedern und Schaltern mit drei
Schaltstellungen. Jeder Eingangskanal hat einen Schalter,
der dem Kanal zugeordnet ist und jeder Schalter kann sich in einer der folgenden Schaltstellungen befinden: "1" bzw.
Signalpegel "H", so daß ein Triggerbefehl nur erzeugt
werden kann, wenn der dem Schalter zugeordnete Eingang das Potential "H" führt, "0" bzw. der Signalpegel "L",
d.h. daf- ein Triggerbefehl nur erzeugt werden kann, wenn
der dem Schalter zugeordnete Eingang das Potential "L" führt, oder "neutral", d.h. daß ein Triggerbefehl unabhängig
vom Zustand des dem Schalter zugeordneten Eingangssignales
erzeugt werden kann (vgl. US-PS 3 843 898).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Triggerschaltung der eingangs genannten Art derart zu verbessern,
daß im schaltungstechnisch und bedienungstechnisch einfacher
Weise ein ausgewählter Satz oder Bereich von Triggermustern wahlweise verwendet werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Anspruch 1 gekennzeichnet.
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27b I ÜÜ7
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert; es stellen dar:
Figur 1 ein Blockdiagram einer ersten Ausführungsform der
Erfi ndung,
Figur 2 ein Blockdiagram einer zweiten AusfUhrungsform der
Erfindung,
Figur 3 ein Blockdiagram eines gemäß der Erfindung aufgebauten Komparators und
Figur 4 ein Blockdiagram, aus dem zwei Kombinationen des
Komparators gemäß Figur 3 hervorgehen.
Gemäß Figur 1 ist ein Speicher mit 2n Speicherstellen vorgesehen,wobei η die Anzahl der binären Dateneingänge angibt.
Jedes mögliche Dateneingangsmuster stellt eine bestimmte Adresse im Speicher 20 dar. Ein Prozessor 30 speichert eine
"1" in jeder Adresse, die einem Eingangsmuster entspricht, das ein Triggersignal erzeugen soll , und eine "0" in jede
Adresse, welche einem Eingangsmuster entspricht, die kein Triggersignal erzeugen soll. Die Eingangsdaten werden in
einem Zwischenspeicher 10 gespeichert, und jedes Eingangsmuster adressiert die in der zugeordneten Speicherstelle
gespeicherten Daten, welche nachfolgend am Ausgang des Speichers 20 auftreten. Somit erscheint am Ausgang das Logiksignal 1, wenn in der entsprechenden Speicherstelle vorher
durch den Prozessor 30 eine "1" gespeichert wurde. Der Satz von Datenmustern, welche ein Triggersignal erzeugen, kann
auf jede Unterkombination von 2n möglichen Dateneingangsmustern eingestellt werden. Dadurch wird eine wesentlich erhöhte Variationsmöglichkeit gegenüber der herkömmlichen Anordnung erreicht, bei welcher jedes Bit durch nur einen Schalter in einer von drei Schaltstellungen dargestellt werden
kann.
Die Erfindung kann auch durch Anordnungen realisiert werden, welche weniger als 2n Speicherstellen erfordern, wenn η
die Anzahl der Dateneingänge ist, wobei sich eine etwas
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<0
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geringere Variationsmöglichkert ergibt.
Aus Figur 2 geht eine zweite Ausführungsform der Erfindung
vor. Bei dieser Ausführungsform sind die Daten in getrennte
Blöcke unterteilt worden und die Einspeicherung in jeden
Block erfolgt wie bei der vorhergehenden Schaltung. Beispielsweise
kann ein gewünschtes aus acht Bits bestehendes
Triggermuster 10010111 unterteilt werden in die beiden aus
jeweils vier Bits bestehenden Blöcke 1001 und Olli. Der erste Speicher hat eine logische "0" an jeder Adresse mit
Ausnahme der Adresse 1001 eingespeichert. Der zweite Speicher
hat eine logische "0" an jeder Adresse mit Ausnahme der Adresse Olli eingespeichert. Wenn die Ausgänge der beiden
Speicher in der Logikeinheit 40 durch ein UND-Glied verbunden werden, wird ein Triggersignal nur dann abgegeben,
wenn das Eingangsmuster 10010111 ist. Bei dieser Anordnung
wird die benötigte Speichermenge wesentlich vermindert,
beispielsweise werden fur 16 Eingänge nur vier Speicher
mit 16 χ 1 Bits erforderlich. Die Eingänge können jedoch
willkürlich lediglich in Blöcken von vier mit 16-Wort-Speichern
verbunden werden. Obgleich in dem vorstehenden Beispiel die Speicherausgänge durch UND-Glieder verbunden
werden, können auch andere logische Verknüpfungen sinnvoll
sein. Wenn der Logikblock 40 auch ODES-V er knüpfungen
von Speicherausgängen herstellen kann, kann ein Triggersignal erzeugt werden, wenn das Eingangsmuster nicht dem
vorgeschriebenen Eingangsmuster entspricht. Wenn wieder
das Eingangsmuster 1001 Olli verwendet wird, wird in dem
ersten Speicher eine "1" an jeder Spei eherstel1e mit Ausnahme
von der Spei eherstel1e 1001 eingespeichert. In dem
zweiten Speicher wird eine "1" in jeder Spei eherstel 1 e mit
Ausnahme der Speicherstelle Olli eingespeichert, und die
Speicherausgänge werden durch ein ODER-Glied verknüpft. Am Triggerausgang erscheint das Signal "1". solange nicht
am Eingang die Kombination 1001 Olli auftritt, und es tritt eine "0" auf wenn die besagte Binärkombination auftritt.
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Bei vielen digitalen Anlagen werden wenigstens einem Teil der Binärkombination die Bedeutung von Ziffern zugeordnet.
Beispielsweise wird Binäradressen ein Ziffernwert oder
ein binärgewichteter Code zugeordnet. Somit kann ein Unterprogramm
einer Adresse 137O zu einer Adresse 243O ablaufen.
O O
Es soll ein Triggersignal erzeugt werden, wenn der Programmablauf
in das Unterprogramm eintritt. Umgekehrt ist es häufig wünschenswert, daß ein Triggersignal erzeugt wird,
wenn der Wert 137„ größer ist als die Programmadresse oder
wenn der Wert 243R kleiner als die Programmadr-esse ist,
d.h. daß ein Triggersignal erzeugt wird, wenn die Befehlsfolge aus dem Unterprogramm austritt. Um diese Triggerfunktion
auszuführen, müssen zwei arithmetische Komparatoren
verwendet werden. Figur 3 ist ein Blockdiagramm des einen
arithmetischen Komparators, der gemäß der bevorzugten Ausführungsform
aufgebaut ist.
Der Komparator von Figur 3 zeigt die in vier Blöcke eingeteilten Eingangsdaten A: A3, A2, Al und AO, wobei A3 der
Block mit dem höchsten Stellenwert und AO der Block mit
dem geringsten Stellenwert ist. In ähnlicher Weise ist ein Referenzwert M in vier Gruppen unterteilt: M3, M2, Ml
und MO, wobei M3 die Gruppe mit dem höchsten Stellenwert und MO die Gruppe mit dem geringsten Stellenwert ist.
Die in Figur 3 dargestellte Schaltung würde ein Ausgangstriggersignal
erzeugen, wenn der Wert des Eingangssignales
A größer als der Wert des Referenzsignales M ist. Der Eingangsdatenblock
A3 mit dem höchsten Stellenwert wird in den Zwischenspeicher 10 gespeichert. Der Speicher 20 hat
zwei Speicherstellen für jeden möglichen Eingangsdatenblock.
Der nichtdargestellte Prozessor lädt eine "1" in jede der Speicherstel1 en des ersten Blocks entsprechend
den Adressen, welche größere Nummern als der Referenzwert M3 haben. Der Prozessor speichert auch eine logische "1"
in die Spei eherstel1e in dem zweiten Satz von Speicherstellen
an diejenigen Speicherstelle, die dem numerischen
Wert des Referenzwertes M3 entspricht. Ein erster Trigger-
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ausgang 3 vom Speicher 2 0 ist nit dem ersten Satz von
Speicherstellen verbunden. Eic zweiter Ausgang von
Speicher 20 ist mit dem zweiten Satz von Speicherstellen
im Speicher 20 verbunden. Wenn der Eingangsdatenblock A3
größer als der Referenzdatenblock M3 ist, erscheint am
Triggerausgang 3 vom Speicher 20 eine logische "1", welche
bewirkt, daß ein Triggerausgangssignal durch das ODER-Glied
30 erzeugt wird. Wenn der Eingangsdatenblock A3
den gleichen Ziffernwert wie der Referenzwert M3 hat, wird durch den Speicher 20 ein Betätigungssignal 3 erzeugt,
welches das UND-Glied 60 auftastet. Der Eingangsdatenblock
A2 mit der nächst höchsten Stellenwertigkeit bildet den
Eingang für den Zwischenspeicher 40. Der Prozessor hat
Daten in den Speicher ZO eingespeichert, so daß diese-Daten
enthält, die ein ähnliches Format wie diejenigen im Speicher
20 haben, mit der Ausnahme, daß die Ziffernwerte dem Referenzwert M2 entsprechen. Der Eingangsdatenblock A2 ist
größer als der Referenzwert M2, und vom Speicher 50 wird
ein entsprechendes Triggersignal 2 erzeugt. Wenn durch den
Speicher 20 auch ein Schaltsignal 3 erzeugt worden ist,
gibt das UND-Glied 60 ein Ausgangssigna 1 2 ab, welches einem
ODER-Glied 30 zugeführt wird und bewirkt, daß durch die
Schaltung ein Triggersigna 1 erzeugt wird. Falls der Eingangsdatenblock
A2 gleich dem in dem Speicher 50 gespeicherten Referenzwert M2 ist, wird ein Schaltsignal 2 erzeugt, welches
das UND-Glied 90 auftastet, falls der Speicher 20 auch ein Schaltsignal 3 abgegeben hat. Der Betrieb der
Zwischenspeicher sowie UND-Glieder für die den Blocks mit
geringerer Stellenwertigkeit zugeordneten nachfolgenden
Dateneingänge ist gleich dem Betrieb der Blocks mit der
höchsten Stellenwertigkeit. Natürlich kann die Schaltung
dazu verwendet werden, um die Bedingungen "größer als" oder "gleich" zu realisieren, indem einfach die Ausgänge des
Endspeichers durch UND-Glieder verknüpft werden oder ein Speicher mit nur einer Spei eherstel1e für jeden möglichen
Eingangswert für den Datcneingangsblock mit der geringsten
Stellenwertigkeit verwendet wird.
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Ein zweiter arithmetischer Komparator wird dadurch realisiert,
daß die Werte "1" in den erste·! Satz von Speicherstellen eingespeichert
werden, welche Referenzwerten entsprechen, deren Ziffern kleiner als die Werte.der entsprechenden Werte der
Referenzblocks sind.
Aus Figur 4 geht die Kombination der numerischen Komparatoren bei zwei verschiedenen Anordnungen hervor. Bei der ersten Anordnung
entsprechend Figur 4A sind die Ausgänge der ersten und zweiten numerischen Komparatoren durch ein UND-Glied 10 verknüpft.
Dabei können insbesondere Logikschaltkreise verwendet
werden, bei denen eineTriggerung bei jedem Eingangssignal
erforderlich ist, welches einen ziffernmäßigen Wert hat, der
kleiner als ein erster und größer als ein zweiter Referenzwert ist. Gemäß Figur 4B sind die Ausgänge der beiden ziffernmäßigen
Komparatoren durch ein ODER-Glied 20 verknüpft. Dabei können Logikschaltkreise verwendet werden, bei denen ein
Triggersignal abgegeben wird* wenn die Eingangsdaten größer
als ein erster Referenzwert oder kleiner als ein zweiter Referenzwert sind.
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Claims (5)
1. Triggerschaltungseinheit für mehrkana1ige digitale Eingangssignale, dadurch gekennzeichnet, daß ein
erster Speicher (20) eine erste Gruppe der mehrkanaligen
digitalen Signale aufnimmt, die den Bfnärziffern mit der
höchsten Stellenwertigkeit des digitalen Eingangssignales
entspricht und zwei Sätze von adressierbaren Speicherstellen
aufweist, bei welchem eine bestimmte Speicherstelle in jedem
Satz jeder möglichen binären Kombination der empfangenen Signale der Kanäle zugeordnet ist, jede Speicherstelle einen
ersten oder einen zweiten Wert speichern kann und ein erstes Ausgangssignal erzeugt, das repräsentativ für den
vorgespeicherten Wert ist, der sich in einer Speicherstelle
des ersten Satzes befindet, die durch die empfangenen digitalen Signalen adressiert ist, sowie ein zweites Ausgangssignal
erzeugt, das repräsentativ für einen vorgespeicherten
Wert ist, der in einem Speicherelement des zweiten
Satzes enthalten ist, das durch die empfangenen digitalen Signale adressiert ist, ein zweiter Speicher (50) eine
Gruppe der digitalen mehrkanaligen Signale aufnimmt, die
den Binärziffern des Eingangssignales mit den nächsthöheren
Stellenwerten entspricht und zwei Sätze von adressierbaren
Speicherstellen aufweist, bei denen jeweils eine
bestimmte Speicherstelle in jedem Satz jeder möglichen
binären Kombination der empfangenen Eingangssignale der
Kanäle zugeordnet ist und ein erstes Ausgangssignal erzeugt,
das repräsentativ für einen vor gespeicherten Wert ist, der
sich in einer Speicherstelle des ersten, durch die digitalen
Signale adressierten Satzes befindet, jede Speicherstelle einen ersten oder zweiten Wert speichern kann und ein Ausgangssignal
erzeugt wird, das repräsentativ für einen vorgespeicherten
Wert ist, der sich in einem Speicherelement
des zweiten Satzes befindet, das durch die empfangenen
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27b
digitalen Signale adressiert :st, eine Verknüpfungseinrichtung (60) ein erstes Signal erzeugt, wenn das zweite Ausgangssignal
des ersten Speichers (20) und das erste Ausgangssignal
des zweiten Speichers (50) einen ersten Wert erhalten,
und ein Ausjangsschaltkreis (30) ein Triggersignal erzeugt,
falls entweder das erste Ausgangssignal des ersten
Speichers oder das erste Signal einen ersten Wert aufweist.
2. Triggerschaltungseinheit nach Anspruch 1, dadurch g e k
e η η ζ e i c h η e t , daß eine Ladeeinrichtung zum
Vorspeichern eines ersten Wertes in die Speicherstellen des ersten Satzes des ersten Speichers (20) vorgesehen ist,
und diesen Adressen zugeordnet sind, die numerisch größer
als ein wählbarer Referenzwert sind, und ein erster Wert in
eine Speicherstelle des zweiten Satzes einspeicherbar ist,
die der Adresse zugeordnet ist, welche den gleichen Ziffernwert wie der ausgewählte Referenzwert hat.
3. Triggerschaltungseinheit nach Anspruch 1, dadurch g e -
k e η η ζ e i ch η e t , daß eine Ladeeinrichtung vorgesehen
ist, welche einen ersten Wert in die Speicherstellen
des ersten Satzes des ersten Speichers vorspeichert, dem
Adressen zugeordnet sind, die numerisch kleiner als ein wählbarer Referenzwert sind, und ein erster Wert in eine
Speieherstel1e des zweiten Satzes eingespeichert wird,
welcher eine Adresse zugeordnet ist, die numerisch gleich dem ausgewählten Referenzwert ist.
4. Triggerschaltung mit zwei Triggerschaltungseinheiten nach
Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß
deren Triggerausgänge den Eingängen eines Logikelementes (10)
zugeführt s i η d > das ein Ausgangssignal beim Auftreten eines
Signales an dessen beiden Eingängen auslöst.
5. Triggerschaltung mit zwei Triggerschaltungseinheiten nach
Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß
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ORIGINAL INSPECTED
6
2 7 b ι υ y 7
deren Ausgänge mit den Eingängen eines Logi kel eniente s (20)
verbunden sind, welches ein Ausgangssignal beim Auftreten
eines Signales an einem seiner Eingänge erzeugt.
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