DE2940653A1 - Programmierbare logische anordnung - Google Patents
Programmierbare logische anordnungInfo
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Description
29AÜ653
Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk, N.Y. 10504
ru/sp
Programmierbare logische Anordnung
Programmierbare logische Anordnung
Die Erfindung betrifft eine verbesserte programmierbare logische Anordnung (PLA) nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Komplexe logische Funktionsergebnisse sind bekanntlich eine Kombination einfacher Grundfunktionen, zu denen insbesondere
UND- und ODER-Verknüpfungen gehören. Die Fortschritte im Bereich
der hochgradigen Integrationstechnik, auch LSI-Technik
genannt, ermöglichte die Herstellung und den Vertrieb neuer Schaltungstypen, sogenannter programmierbarer logischer Schaltungen
(PLA), die im wesentlichen aus Schaltelementen bestehen, die in einer Matrix zur Ausführung der UND-Funktionen und
in einer anderen Matrix zur Ausführung von ODER-Funktionen verdrahtet sind. In der einfachsten Form umfaßt eine solche
Schaltung eine Matrix von UND-Schaltungen, die sogenannte UND-Matrix, und eine Matrix aus ODER-Schaltungen, die sogenannte
ODER-Matrix. Die zu verarbeitenden Daten werden im allgemeinen in die UND-Matrix eingegeben, die logische UND-Verknüpfungen
mit den Eingabedaten und ihren komplementierten Werten vornimmt. Die von dieser Matrix gelieferten Terme werden dann in
die ODER-Matrix eingegeben, wo sie weiter logisch verknüpft werden. Für manche Anwendungen erhält man das gewünschte Ergebnis
am Ausgang der ODER-Matrix, für andere Anwendungen müssen jedoch rückgekoppelte Operationen ausgeführt werden,
mit anderen Worten, die am Ausgang der ODER-Matrix erscheinenden Ausgabedaten müssen auf den Eingang der UND-Matrix
zurückgeleitet werden. Das gewünschte Ergebnis erhält man dann bei Beendigung eines nachfolgenden Prozesses, von dem bestimmte
Schritte, die während des unmittelbar vorhergehenden Schrittes erzielten Ergebnisse benutzen. Für diese Funktionen
FR 978 008
t) .10020/057*
ist am Ausgang der ODER-Matrix ein Pufferregister (Ausgaberegister)
vorgesehen, und der Ausgang dieses Registers ist mit dem Eingang der UND-Matrix verbunden. Obwohl diese logischen
Schaltungen allgemein als programmierbar bezeichnet werden, bedeutet das nicht, daß sie die Möglichkeit haben, verschiedene
Funktionen dynamisch auf Wunsch des Programmierers auszuführen. Um die Funktionen zu ändern, muß wenigstens eine der
beiden Matrizen geändert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine programmierbare logische Anordnung mit ODER- und UND-Matrizen zu schaffen, die
dynamisch programmierbar ist, ohne daß der Aufwand in den Peripherieschaltkreisen
für die UND- und ODER-Matrizen sich wesentlich erhöht.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht im Kennzeichen des Patentanspruchs
1 .
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen
2 bis 4.
Dadurch, daß die ODER- und UND-Matrizen als Lese-/Schreibspeicher ausgeführt sind, kann eine Änderung der durchzuführenden
logischen Funktionen lediglich durch die Änderung des Inhalts der Speicher erreichh werden. Vorteilhaft dabei ist, daß beide
Speicher von demselben Adressgenerator adressiert werden können und demzufolge zu einem Element kombiniert werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und wird anschließend näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine bekannte Schaltung,
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2 9 A υ 6 5 3
Fig. 2 schematisch die Arbeitsweise der in Fig. 1 gezeigten Schaltung,
Fig. 3 schematisch eine erfindungsgemäße Schaltung,
Fign. 4 bis Einzelheiten der erfindungsgemäßen Schaltungen 6 und
Fign. 7 und die Anwendung der erfindungsgemäßen Schal-8
tung.
Eine programmierbare logische Schaltung, PLA, ist im einzelnen beschrieben im Kapitel 8 des Buches "MOS/LSI and Applications",
von William N. Carr und Jack P. Mize, veröffentlicht von
MacGraw-Hill, Texas Instruments Electronics Series. Insbesondere die dortige Abbildung 8-4 zeigt die Grundbestandteile einer
PLA aus zwei Matrizen mit UND-Schaltungen bzw. ODER-Schaltungen, und einer Rückkopplungsschleife, die ein Pufferregister
enthält. Exemplarische Anwendungen sind genauer im Kapitel 8 des genannten Buches beschrieben.
In Fig. 1 sind die Grundbestandteile einer Eingabe-PLA einer Umlaufschaltung gezeigt. Dazu gehören die UND-Matrix mit der
Bezeichnung AM, die bei G die logischen Eingangssignale und ihre an das Eingaberegister mit den Verriegelungsschaltungen
L1 und L2 angelegten Komplemente empfängt. Die Ausgänge von der Matrix AM werden auf eine ODER-Matrix mit der Bezeichnung
OM geleitet. Die die gewünschten Ergebnisse darstellenden digitalen Daten erhält man am Ausgang von OM über ein Ausgaberegister
mit den Verriegelungsschaltungen QO, Q1 , Q2, das mit parallelen Eingängen und Ausgängen versehen ist. Dieses Register
wird ganz oder teilweise zum Speichern der Daten verwendet, die über eine Rückkopplungsschleife an die Matrix AM zurückzuleiten
sind. Taktsignale (CK) und eventuell auch Rückstellsignale (R) sind ebenfalls zur Steuerung der ausgeführten
FR 978 008 . .
0 3 0 C 2 0 / 0 B Ή
2940853
Operationen vorgesehen.
In Fig. 1 ist eine Schaltung zur Ausführung einer gegebenen logischen Funktion mit Hilfe einer Folge von Operationen zu
erkennen, während der der Inhalt des Ausgaberegisters, der zur Ausführungszeit eines gegebenen Schrittes gespeichert ist,
während des nächst folgenden Schrittes benutzt wird.
Nimmt man insbesondere an, daß aufwärts und abwärts entsprechend dem Schaltbild in Fig. 3 gezählt werden soll, wo "INC"
und "DEC" die Befehle aufwärts zählen und abwärts zählen für den Zähler bezeichnen, dann gilt folgende Wahrheitstabelle:
| INC (LD |
DEC (L2) |
QO | Q1 | Q2 | Befehl | |
| (D | 1 | O | 0 | O | 0 | St Q2 . |
| (2) | 1 | O | 0 | 0 | 1 | St Q1, Rst Q2 . |
| (3) | 1 | O | O | 1 | 0 | St Q2 . |
| (4) | 1 | O | 0 | 1 | 1 | St QO, Rst Q1, Rst Q2 . |
| (5) | O | 1 | 1 | 0 | 0 | Rst QO, St Q1, St Q2 . |
| (6) | O | 1 | 0 | 1 | 1 | Rst Q2 . |
| (7) | O | 1 | O | 1 | O | Rst Q1, St Q2 . |
| (8) | O | 1 | O | 0 | 1 | Rst Q2 . |
Die Abkürzungen St und Rst beziehen sich auf Befehle zum Einbzw. Ausschalten der betroffenen Verriegelungsschaltungen (Q1,
Q2 oder Q3).
Die auszuführenden logischen Funktionen sind in der nachstehenden Tabelle 1 zusammengefaßt:
FR 978 008
02Ö/067A
29
| LOGISCHE GLEICHUNG | (D (2) (3) (4) |
L1.L2.QO.Q1.Q2 L1.lT.QÖ.qT.Q2 L1 .L~2.QO.Q1 .Q2" L1 .L~2.QÖ.Q1 .Q2 |
FUNKTION | Q1, Q1, |
St Q2 . Rst Q2 . St Q2 . Rst Q2 . |
| (5) | lT.L2.QO.QT.Q2' | —>■ St —■+ »- St QO, Rst |
Q1, | St Q2 . | |
| (6) | LT.L2.QÖ.Q1.Q2 | Rst QO, St | Rst Q2 . | ||
| (7) (8) |
LT.L2.QÖ.Q1 .Q2" lT.L2.QÖ.QT.Q2 |
Q1, | St Q2 . Rst Q2 . |
||
| Rst —-»■ |
|||||
| ~ -*· | |||||
Eine herkömmliche PLA, die beispielsweise die Funktion eines Zwei-Weg-Zählers ausführt, erhält man normalerweise durch
überschreiben der obigen Tabelle im Festwertspeicher (ROM). Der linke Teil der Tabelle diente zur Personalisierung der
UND-Matrix und der rechte Teil zur Personalisierung der ODER-Matrix. Di3 logischen Gleichungen für die Positionen (1) und
(3) der Tabelle 1 definieren dieselben Funktionen, nämlich St Q2, mit anderen Worten
L1 .L~2.QO.qT.Q2" + L1 .L~2.QÖ.Q1 .02" = St Q2
Somit können die Zeilen (1) und (3) ersetzt werden durch eine Zeile, nämlich
L1.L2.QO.Q2
St Q2 .
Ähnlich werden die Zeilen (6) und (8) zu
LT.L2.QO.Q2
Rst Q2 .
Vereinfacht man die obige Tabelle entsprechend, so erhält man:
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0 ;■; Π O 2 0/0 b 7
| LOGISCHE GLEICHUNG | FUNKTION | St Q1, | St Q2 | |
| (D | L1.L2.QÖ. Q2 | Rst Q1, | RSt Q2 . | |
| (2) | L1.L2.QÖ.QT.Q2 | St Q1 , | Rst Q2 . | |
| (3) | L1.L2.QÖ.Q1.Q2 | St QO, | St Q2 . | |
| (4) | lT.l2.qo.qT.q2 | Rs t QO | RSt Q1, | RSt Q2 |
| (5) | LT.L2.QÖ. Q2 | St Q2 | ||
| (6) | LT.L2.QÖ.Q1 .Q2~ | |||
Zur Ausführung dieser Funktionen mit einer herkömmlichen PLA
würde man die ROM's durch Festlegung der "Verbindungen" (dargestellt durch Punkte in den Matrizen der Fig. 1) an den in
Tabelle 2 definierten Stellen personalisieren. Einschalt- und Rückschaltbefehle werden entsprechend an die Eingänge J und K
der Verriegelungen QO, Q1 und Q2 angelegt.
Wenn die ROM's einmal personalisiert sind, ist die Funktion der PLA "eingefroren" und kann normalerweise nur durch Änderung
der Speicher geändert werden.
Bei manchen Anwendungen ist jedoch die Verwendung derselben Hardware zur Ausführung verschiedener Funktionen auf Wunsch
des Benutzers erwünscht.
Dieses Ziel wird nach der vorliegenden Erfindung durch eine Anordnung erreicht, wie sie schematisch in Fig. 3 gezeigt ist.
In dieser PLA wurden anstelle von ROM's Randomspeicher mit den Bezeichnungen AMEM und OMEM eingesetzt. Diese logische
Schaltung enthält weiterhin ein Pufferregister REG1, einen
Vergleicher mit der Bezeichnung COMPAR, der die Datenübertragung durch das Register REG1 steuert, und eine Bezeichnung mit
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0 3 0 0 2 Π / 0 6 7 A
der Schaltung SCAN, die zur sequentiellen und zyklischen Adressierung
der Speicher und zum Rückstellen des Registers REG1 verwendet wird. Die Speicher AMEM und OMEM haben dieselbe Größe
wie die ROM's einer äquivalenten PLA, die in herkömmlicher Technik ausgeführt ist. Das Laden erfolgt durch Speichern von
Einerbits in den Positionen, die in den entsprechend personalisierten Matrizen AM und OM verbunden wären, und von Nullbits
in den nichtverbundenen Positionen. Diese Schreiboperationen sind alles, was zur Personalisierung der logischen Schaltung
für eine gegebene Funktion erforderlich ist. In diesem Beispiel (des oben erwähnten Zwei-Weg-Zähler) hätten die Speicher
nachfolgend dargestellten Inhalt.
L1 L1 L2 L2 QO QO Q1 Q1 Q2 Q2
QO
Q1
Q2
(D (2) (3) (4) (5) (6)
| 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 |
| 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 |
AMEM
OMEM
Die Adressierschaltung (SCAN) besteht im wesentlichen aus einem Modulo-8-Zähler, der sequentiell und gleichzeitig die Leitungen
der beiden ROM's mit einer Rate adressiert, die achtmal höher ist als diejenige der Taktsignale CK. Bei der Zahl 0
adressiert der Zähler die Zeile (1) der Speicher, bei der Zahl 1 adressiert er die Zeile (2) usw. bis zur Zahl 5. Bei der
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030020/0 5
Zahl 6 lädt der Zähler die Eingabe- und Ausgaberegister neu, genauso wie das Taktsignal CK in der PLA der Fig. 1. Bei der
Zahl 7 stellt der Zähler das Pufferregister REG1 zurück.
Ein Ausführungsbeispiel der Adressierschaltung (SCAN) ist in Fig. 4 gezeigt und enthält einen 3-Bit-Zähler CP, zwei logische
Schaltungen AND1 und AND2 und einen Inverter I. Die Schaltung AND2 liefert die logischen Daten für die Rückstellung
des Registers REG1, die später noch zu beschreiben ist. Die Ausgabe von AND1 liefert das Taktsignal CK. Der Zähler CP
wird durch ein Signal CK1 hochgeschaltet, das achtmal schneller erzeugt wird als das Signal CK.
Wenn die vom Speicher AMEM an die Eingänge des Vergleichers !angelegten Bits mit "Ri" und die an den anderen Eingang des
Vergleichers angelegten Bits mit "Ii" bezeichnet werden, dann ergibt sich als Vergleichsergebnis M = 1, wenn
Π (Ri Ii + Ri) =1 (1)
Jetzt, Ri Ii + Ri = Ri Ii + Ri (Ii + ΪΤ) = Ri Ii + Ri Ii + rT ΪΙ = Ri Ii + Ri Ii + Rl Ii +
Rl ΪΤ = (Ri + Ri) Ii + (Ii + ΪΤ) Ri = Ii + Ri .
= IT . Ri
Die Beziehung (1) kann auch geschrieben werden als Π (Ri + Ii) = 1
Die Schaltung in Fig. 5 übernimmt diese Funktion. Da die wahren und die Komplementausgänge an den Verriegelungsschaltungen
L1 , L2, QO, Q1, Q2 zur Verfügung stehen, kann die Funktion TL
durch einfaches Invertieren dieser Ausgänge ausgeführt werden. Zur Ausführung der Funktion Ii.Ri und der Funktion AND wurden
die logischen Schaltungen mit der Bezeichnung ÄT bis A1O zu- I
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samen mit einer Schaltung vorgesehen, die die Bezeichnung A11
trägt und die logische UND-Funktion übernimmt. Sobald der Ausgang M = 1 ist, wird der Inhalt des Registers REG1 fortgeschrieben.
Dieser Inhalt wird nun an das Ausgaberegister (QO, Q1, Q2) übertragen, nachdem alle Wortpositionen im Speicher
AMEM von der Schaltung SCAN abgefragt wurden.
Ein Ausführungsbeispiel des Registers REG1 ist in Fig. 6 gezeigt. Das Register besteht im wesentlichen aus Schaltungen,
die die logische Funktion AND übernehmen. Einige dieser Schaltungen mit der Bezeichnung A12 bis A17 dienen als Torschaltungen,
die durch M geöffnet werden. Die anderen Schaltungen sind paarweise zu bistabilen Verriegelungsschaltungen B1 bis B6 zusammengeschaltet,
die an den Ausgängen von den Schaltungen A12 bis A17 geladen und vom Ausgang der oben erwähnten Schaltung
AND2 zurückgestellt werden.
Die Speicher AMEM und OMEM werden gleichzeitig von demselben Adressgenerator adressiert und können demzufolge zu einem Element
kombiniert werden.
Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel kann auch für andere Anwendungen eingesetzt werden, ohne die Hardware in irgendeiner
Weise verändern zu müssen. Lediglich der Inhalt der Speicher muß geändert werden.
Wenn z. B. angenommen wird, daß die gewünschte Funktion diejenige eines Schieberegisters mit drei Bitpositionen (QO, Q1 ,
Q2) ist, dann würde der Eingang 12 zum Laden von Daten in das Register benutzt und der Eingang 11, um die Daten nach rechts
zu schieben (s. Abbildung 7). Wenn 11 niedrig ist, werden die neuen Daten in QO geladen, der Inhalt von QO wird nach Q1
übertragen und derjenige von Q1 nach Q2. Wenn 11 hoch ist, bleibt der Inhalt des Registers unverändert.
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2 9 ^ ü 6 5 3
Fig. 8 zeigt eine herkömmliche PLA, die die gewünschte Schieberegisterfunktion
übernehmen kann. Ein Vergleich zwischen dieser Figur und der Fig. 1 zeigt, daß die Matrizen AM und OM
geändert werden müssen, d. h. ein wesentlicher Teil der Schaltung, um den Zwei-Weg-Zähler in ein Schieberegister zu verwandeln.
Nach der vorliegenden Erfindung verlangt diese Funktionsänderung jedoch lediglich die Änderung des Inhaltes der Speicher
AMEM und OMEM. Für die gewünschte Schieberegisterfunktion würden die Speicher gemäß der nachstehenden Tabelle geladen.
| L1 | L1 | L2 | L2 | AMEM | QO | Q1 | Q1 | Q2 | Q2 | J | OMEM | QO | K | J | Q1 | K | J | Q2 | K | |
| 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||
| 1 | 0 | 0 | 1 | QO | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |||||
| (D | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | ||||
| (2) | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | ||||
| (3) | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | ||||
| (4) | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | ||||
| (5) | 0 | |||||||||||||||||||
| (6) | 0 | |||||||||||||||||||
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0 I 0 0 2 0 / 0 B 7 U
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE^1J Programmierbare logische Anordnung mit einer UND- und einer ODER-Matrix sowie einem Rückkopplungspfad und Ein- und Ausgaberegistern sowie Pufferspeicher, dadurch gekennzeichnet,daß die UND- und ODER-Matrix als Lese-Schreibspeicher ausgeführt sind, die mit einer gemeinsamen Schaltung (SCAN) zur sequentiellen und zyklischen Adressierung und zum Rückstellen der zugeordneten Register (REG1) verbunden sind,daß der UND-Matrix (AMEM) ein Vergleicher (COMPAR) nachgeschaltet ist, der mit Verriegelungsschaltungen (QO bis | Q2) verbunden ist, die ihrerseits mit dem der ODER-Matrix (OMEM) nachgeschalteten Register (REG1) verbunden sind, und daß der Vergleicher außerdem von vorgeschalteten Ver- j riegelungsschaltungen (L1, L2) gesteuert wird, an denen Funktionsbits (z. B. INC, DEC) anliegen.
- 2. Programmierbare logische Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Adressierschaltung (SCAN) aus einem Modulo-8-Zähler besteht, der sequentiell und gleichzeitig die Leitungen der beiden Speichermatrizen mit einer Rate adressiert; die achtmal höher ist als diejenige der anliegenden Taktsignale (CK).
- 3. Programmierbare logische Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2,dadurch gekennzeichnet,daß die Adressierschaltung (SCAN) aus einem 3-Bit-Zähler (CT) und zwei logischen Schaltungen (AND1 und AND2) sowie einem Inverter (I) besteht,daß die zweite UND-Schaltung (AND2) die logischen Signale für die Rückstellung des Registers (REG1) liefert undFR 978 008030020/0574daß die erste UND-Schaltung (AND1) das Taktsignal (CK) liefert, das ein Achtel der Frequenz des Taktsignals
(CK1) hat. - 4. Programmierbare logische Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet,daß die Speicher der UND-Matrix und der ODER-Matrix
(AMEM und OMEM) gleichzeitig von einem gemeinsamen Adressgenerator (Fig. 4) adressierbar sind.FR 978 008030020/0574
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