DE2740249A1 - Kaffeemaschine - Google Patents
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Description
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Kaffeemaschine mit einem in einem
Gehäuse untergebrachten, von außen befüllbaren Wassertank, mit einer temperaturgeregelten Wassertankheizung, mit einem am
freien Ende mit einem Sprühkopfstück versehenen, in den Wassertank ragenden Saugrohr sowie mit einer im Abstand unter dem Sprühkopfstück im Fußgestell des Gehäuses vorgesehenen Heizplatte.
freien Ende mit einem Sprühkopfstück versehenen, in den Wassertank ragenden Saugrohr sowie mit einer im Abstand unter dem Sprühkopfstück im Fußgestell des Gehäuses vorgesehenen Heizplatte.
Derartige Kaffeemaschinen sind allgemein bekannt. Im Betrieb
wird der Wassertank bis zur Höhe des Saugrohrs oder bis zu
einer Überströmleitung mit Wasser befüllt und die Heizung solange angeschaltet, bis das im Wassertank befindliche Wasser kocht. Das kochende Wasser tritt durch das Sprühkopfstück am freien Ende des Saugrohres in einen mit Kaffeepulver befüllten Filter aus, wobei das ausgetretene heiße Wasser durch in einer Wasserschale gespeichertes kaltes Wasser ergänzt wird. Zu diesem Zweck ist an die Wasserschale ein Rohr angeschlossen, das in Bodennähe des Wassertanks mündet und dadurch eine Vermischung des frischen Kaltwasser mit dem erwärmten Heißwasser verhindert.
einer Überströmleitung mit Wasser befüllt und die Heizung solange angeschaltet, bis das im Wassertank befindliche Wasser kocht. Das kochende Wasser tritt durch das Sprühkopfstück am freien Ende des Saugrohres in einen mit Kaffeepulver befüllten Filter aus, wobei das ausgetretene heiße Wasser durch in einer Wasserschale gespeichertes kaltes Wasser ergänzt wird. Zu diesem Zweck ist an die Wasserschale ein Rohr angeschlossen, das in Bodennähe des Wassertanks mündet und dadurch eine Vermischung des frischen Kaltwasser mit dem erwärmten Heißwasser verhindert.
Die durch das Sprühkopfstück abgegebene Wassermenge entspricht
dann der zugeführten Frischwassermenge, wenn sich der Wasser-
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spiegel zuvor unmittelbar unter der Mündung des Saugrohres
oder eines Überstromrohres befand.
Derartige Kaffeemaschinen eignen sich üblicherweise nur zum
Kochen von großen Kaffeemengen, für die Abgabe kleiner, abgemessener
Heißwassermengen zur Herstellung von Tee, Suppen, heißer Schokolade oder anderen heißen Getränken sind sie ungeeignet.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Kaffeemaschinen liegt darin,
daß bei einer mehrere Stunden ungenützt stehenden Kaffeemaschine das heiße Wasser verdampft und der Wasserspiegel im
Wassertank absinkt. Die durch das Sprühkopfstück in dem Fall abgegebene Wassermenge ist geringer als die aufgegossene Wassermenge,
so daß der Kaffee schlechter wird. Von außen ist der Wasserstand bei bekannten Kaffeemaschinen jedoch nicht
sichtbar. Man kann also nicht erkennen, ob für die gewünschte Kaffeemenge die richtige Menge Frischwasser aufgegossen wird.
Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß eine übermäßige Menge von kaltem Wasser zum Ausgleich der Verdampfungsverluste erforderlich
ist, wodurch sich die mittlere Heißwassertemperatur in unerwünschtem Maße verringert.
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Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Kaffeemaschine zu
schaffen, mit der verhältnismäßig geringe, jedoch bestimmte Heißwassermengen abgegeben werden können, ohne daß sich dabei
die weiterhin zur Verfügung stehende Heißwassermenge in unkontrollierbarer Weise verändert. Außerdem sollen die durch
Verdampfung auftretenden Verluste automatisch ausgeglichen werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe dient eine Kaffeemaschine der eingangs
erwähnten Art, welche gekennzeichnet ist durch einen abnehmbaren, zusätzlichen Wasserbehälter, der strömungsmäßig
mit dem Wassertank verbunden ist.
Dadurch wird erreicht, daß der Wasserstand im Wassertank immer auf gleicher Höhe gehalten wird.
Vorzugsweise ist der Wasserbehälter an seiner Oberseite verschlossen,
während an seiner Unterseite eine verschließbare Ausströmleitung von oben strömungsmäßig in den Wassertank
ragt. Dadurch kann der Wasserbehälter in abgenommenem und umgedrehtem Zustand befüllt werden, während die verschließbare
Ausströmleitung das Ausströmen von Wasser beim Aufsetzen des Wasserbehälters auf die Kaffeemaschine verhindert.
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In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung liegt die dem Wasserbehälter abgewandte Mündung der Ausströmleitung tiefer
als die Saugrohrmündung des im Wassertank liegenden Endes des Saugrohres, so daß Wasser immer dann aus dem Wasserbehälter
nachströmt, wenn der Wasserstand im Wassertank unter die Mündung der Ausströmleitung abgesunken ist. Durch die Wahl
des vertikalen Abstandes von der Mündung der Ausströmleitung zur Saugrohrmündung bestimmt sich die jeweils automatisch zu
ergänzende Wassermenge.
Zum selbsttätigen Öffnen der nach dem Befüllen verschlossenen
Ausströmleitung des Wasserbehälters dient insbesondere ein Kugelventil, dessen Kugel bei in der Kaffeemaschine eingesetztem
Wasserbehälter von einem Magnetring einen Ventilsitz in der Ausströmleitung freigebend gehalten ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Figuren näher erläutert;
es zeigen:
Figur 1 eine geschnittene Seitenansicht einer Ausführung einer Kaffeemaschine;
Figur 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 durch die Kaffeemaschine
gemäß Figur 1;
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Figur 3 eine geschnittene Seitenansicht von Einzelheiten einer Verschlußeinrichtung des zweiten Wasserspeichers
gemäß Figur 1;
Figur 4 eine Draufsicht auf ein in Figur 3 dargestelltes Gitter; und
Figur 5 eine geschnittene Seitenansicht ähnlich Figur 2 durch eine andere Ausführung der erfindungsgemäßen
Kaffeemaschine.
Die Figuren zeigen eine Kaffeemaschine mit einem auf einem
Fußgestell 12 montierten Gehäuse 11. In dem Gehäuse 11 ist
ein Wassertank 13 vorgesehen. Der Wassertank 13 besitzt einen Deckel 14, durch den sich ein Wassereinlaßrohr 15 von oben
in Richtung auf den Boden des Wassertanks 13 erstreckt. Das Wassereinlaßrohr 15 ragt ferner durch den Deckel 14 nach
oben bis zum Boden 16 einer Wasserschale 17, die über dem Wassertank 13 angeordnet ist. Die Wasserschale 17 weist eine
Abdeckung 18 zum Schutz des Gehäuses 11 auf. Sie besitzt ferner eine Öffnung 19, vorzugsweise in Form eines Gitters,
für das Einfüllen von Wasser, das durch das Wassereinlaßrohr 15 in den Wassertank 13 fließen kann.
Durch den Deckel 14 ist ein Saugrohr 20 an den Wassertank 13
angeschlossen. Am freien Ende des Saugrohres 20 ist ein Sprühkopfstück 21 angebracht, das tiefer als die im Wassertank 13
liegende Saugrohrmündung 22 liegt. Außerdem liegt das Sprühkopfstück 21 unter einem horizontalen Arm 23 des Gehäuses 11,
jedoch über dem eine Heizplatte 24 aufweisenden Teil des Fußgestells 12.
Der Wassertank 13 ist mit einer elektrischen Heizung, vorzugsweise
einem Heizstab 25 (Calrod-Heizung) versehen. Außerdem ragt ein Wärmefühler 26 in den Wassertank 13, welcher an eine
eingestellte oder von Hand einstellbare Wärmesteuerung 27 für die Temperaturregelung des Heizstabes 25 angeschlossen ist.
Eine derartige Kaffeemaschine ist allgemein bekannt. Im Betrieb
wird Wasser in die Öffnung 19 eingefüllt, das aus der Wasserschale 17 durch das Wassereinlaßrohr 15 in den Wassertank 13
fließt. Der Wasserspiegel im Wassertank 13 steigt bis zum Scheitel des Saugrohrs 20 an, wonach Wasser durch das Saugrohr
20 und das Sprühkopfstück 21 in einen darunter vorgesehenen
Kaffeefilter austritt. Das Kaffeekochen erfolgt dabei durch die Durchleitung von heißem Wasser durch das im
Filter zurückgehaltene Kaffeepulver. Aufgrund der Saugwirkung des Saugrohrs 20 entspricht die aus dem Wassertank 13 abge-
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gebene Wassermenge der in die Wasserschale 17 eingefüllten Wassermenge, sofern natürlich der Wasserspiegel im Wassertank
13 ursprünglich unmittelbar unterhalb der Saugrohrmündung 22 lag. Sinkt der Wasserspiegel unter die Saugrohrmündung
22 ab, dann wird die Saugwirkung unterbrochen, und das Wasser strömt nicht langer aus.
Da in die Wasserschale 17 eingefülltes Frischwasser durch das Wassereinlaßrohr 15 zunächst zum Boden des Wassertanks
13 gelangt, wird das im Wassertank 13 befindliche heiße Wasser
praktisch ohne Vermischung nach oben verdrängt und durch das Saurohr 20 bei im wesentlichen Wassertanktemperatur abgegeben.
Der Wassertank 13 ist dabei so bemessen, daß die zum Kochen eines Kaffeetopfes erforderliche Wassermenge jeweils
heiß genug abgegeben wird.
Es wird darauf hingewiesen, daß aber auch andere bekannte Wasserabgabevorrichtungen in Verbindung mit der Erfindung
verwendbar sind.
Zur Abgabe von bestimmten, jedoch begrenzten Heißwassermengen ohne Verwendung der Saugleiutng 20 oder einer Überströmleitung
dient ein getrennter, geschlossener Wasserbehälter 28 in Form einer abnehmbaren Flasche, welcher über der Abdeckung
18 oberhalb der Wasserschale 17 angeordnet ist. Eine
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Eine Ausströmleitung 29 ragt vom Boden des Wasserbehälters 28 nach unten durch den Deckel 14 des Wassertanks 13. Zwei
ineinander verschiebbare Teleskoprohre 30 und 31 erstrecken sich durch den Deckel 14 des Wassertanks 13 und den Boden
16 der Wasserschale 17 und dienen zur Abgabe von Wasser aus dem Wasserbehälter 28 an ziemlich weit unten liegender Stelle
im Wassertank 13. Eine kleine Öffnung an der Oberseite des Teleskoprohrs 30 am Hals des Wasserbehälters 28 dient
zur Belüftung der Teleskoprohre 30 und 31.
Die untere Mündung 32 der mit dem Wasserbehälter 28 verbundenen Ausströmleitung 29 liegt tiefer als die Saugrohrmündung
22. Im Falle einer Überströmleitung liegt die Mündung 32 der Ausströmleitung 29 unter dem obersten Ende der Überströmleitung.
Eine Heißwasserleitung 33 ist an die Seitenwand 34 des Wassertanks
13 angeschlossen und erstreckt sich nach außen durch das Gehäuse 11 zu einem Handventil 35. Die Betätigung des
Handventils 35 erfolgt mittels eines Hebels 36 für die Abgabe gewünschter Heißwassermengen.
Im Betrieb ist der Wasserbehälter 28 gemäß Figur 1 und 2 mit Wasser gefüllt, wobei die Ausströmleitung 29 nach unten
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in den WassertarK 13 ragt. Dies ist die übliche Lage für den
Wasserbehälter 28 und die zugehörigen Teile einschließlich der Ausströmleitung 29. Überdeckt der Wasserspiegel im Wassertank
13 die Mündung der Ausströmleitung 29, dann strömt kein Wasser aus dem Wasserbehälter 38, da dieser durch eine Luftfalle
verschlossen ist. Wegen der tiefer als die Saugrohrmündung 22 liegenden Mündung der Ausströmleitung 29 strömt
normalerweise kein Wasser aus dem Wasserbehälter 28 in den Wassertank 13 und durch das Saugrohr 20 sowie das Sprühkopfstück
21. Das gleiche gilt für eine Kaffeemaschine mit Überströmleitung.
Ist das Handventil 35 hingegen zur Entnahme von Heißwasser aus dem Wassertank 13 geöffnet, dann sinkt der
Wasserspiegel im Wassertank 13 unter die Mündung 32 der Ausströmleitung 29, so daß Wasser aus dem Wasserbehälter 2 8
entsprechend der durch die Heißwasserleitung 33 entnommenen Menge nachzuströmen vermag. Bei geschlossenem Handventil
strömt kein Wasser weiter aus dem Wasserbehälter 28 in den Wassertank 13, wenn der Wasserspiegel im Wassertank 13 die
Mündung der Ausströmleitung 29 verschließt.
Die Heißwasserleitung 33 liegt vorzugsweise am oberen Rand des Wassertanks 13, so daß jeweils heißes Wasser entnehmbar
ist. Das vom Wasserbehälter 28 nachströmende kalte Wasser gelangt zuerst durch das Teleskoprohr 31 zum Boden des Wasser-
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tanks 13 und verdrängt das Heißwasser nach oben, so daß kaltes
Wasser nicht zur Heißwasserleitung 33 gelangt. Zu diesem Zweck sollte der senkrechte Abstand von der Heißwasserleitung 33 zur
Mündung des Teleskoprohrs 31 so groß sein, daß die mittlere Heißwassertemperatur in der Heißwasserleitung 33 etwa der Temperatur
des Heißwassertanks 13 entspricht.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren 3, 4 und 5 näher erläutert, wonach die Ausströmleitung 29 lösbar mit dem
Wasserbehälter 28 verbunden ist. Ferner weist die Ausströmleitung 29 einen Verschluß 40 zur Verhinderung der Abgabe von Wasser
vor dem Aufsetzen des Wasserbehälters 28 auf den Wassertank 13 auf.
Es ist klar, daß das Füllen des Wasserbehälters 28 in von der Kaffeemaschine abgenommenem Zustand durch eine Wasserflasche
oder einen Wasserhahn erfolgt, wobei der Wasserbehälter 28 über Kopf gehalten wird. Dazu ist die Ausströmleitung 29 vom
Wasserbehälter 28 abgeschraubt, während der Verschluß 40 nach dem Befüllen ein Auslaufen des Wasserbehälters 28 bei dessen
Aufsetzen auf den Wassertank 13 verhindert.
Der Verschluß 40 besteht vorzugsweise aus einer festen Kugel oder einem Ball 42 aus einem ferromagnetischen Material, welcher
unter dem Einfluß von Schwerkraft normalerweise bei
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aufgesetztem Wasserbehälter 28 auf einem in der Ausströmleitung
28 vorgesehenen ringförmigen Ventilsitz 44 aufliegt. Die Ausströmleitung 29 ist ferner mit einer Kammer 45 für die Aufnahme
der Kugel 42 versehen, welche im wesentlichen zylindrisch ist und an ihrem unteren Ende in den ringförmigen Ventilsitz 44
übergeht. Der Innendurchmesser des Ventilsitzes 44 bildet eine Wasseröffnung 47, deren Durchmesser kleiner als der Durchmesser
der Kugel 42 ist. Liegt die magnetische Kugel 42 auf dem Ventilsitz 44, dann ist die Wasseröffnung 47 verschlossen,
und es kann kein Wasser aus dem Wasserbehälter 28 ausströmen.
An der Oberseite der Kammer 45 liegt ein in Figur 4 deutlicher dargestelltes ringförmiges Gitter 48, das die Kugel 42
bei über Kopf gehaltenem Wasserbehälter 28 zurückhält. Das Gitter 48 besitzt Öffnungen 49 für das Durchströmen von Wasser
aus dem Wasserbehälter 28 in den Wassertank 13 bei erfindungsgemäß von dem Ventilsitz 44 abgehobener Kugel 42. Die
Öffnungen 49 sind klein genug, um einen Durchtritt der Kugel 42 zu verhindern. Das Gitter 48 ist entweder durch einen Preßsitz
oder durch eine Klebestelle in seiner Lage gesichert. Die Ausströmleitung 29 und das Gitter 48 bestehen aus einem
unmagnetischen Stoff, vorzugsweise Kunststoff. Die Ausströmleitung 29 ist entweder einstückig oder zweistückig gefertigt
und im letzteren Falle verklebt. Zur Abgabe von Wasser aus dem Wasserbehälter 28 dient eine Öffnungseinrichtung 50.
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Die Öffnungseinrichtung 50 umfaßt vorzugsweise Magnete 54 und
56 zum Anheben der magnetischen Kugel 42 und damit zur Freigabe des in Figur 3 deutlich erkennbaren Ventilsitzes 44. Dies
ist durch die ausgezogene Umrißlinie der Kugel 42 dargestellt, während der gestrichelte Kugelumriß 42 den verschlossenen Wasserbehälter
28 andeutet. Wird der Verschluß 40 beim Einschieben des Wasserbehälters 28 in den Wassertank 13 durch die feststehende
öffnungseinrichtung 50 nach unten bewegt, dann hebt sich dabei die Kugel 42 aus der Verschlußstellung und gibt
einen Strömungsweg frei.
Gemäß Figur 3 umfaßt die Öffnungseinrichtung 50 eine ringförmige
Anordnung von Magneten 54 und 56, die in einem Kreisring
57 mechanisch befestigt oder eingebettet sind. Die Figuren 1 und 2 zeigen, daß die Öffnungseinrichtung 50 zweckmäßigerweise
in einem über der Abdeckung 18 der Kaffeemaschine angeordneten Paßstück unterbringbar ist. Die Öffnungseinrichtung 50 umgibt
dabei jene Öffnung, durch die sich die Ausströmleitung 29 zur Verbindung des Wasserbehälters 28 mit dem Wassertank 13 erstreckt.
Es wird darauf hingewiesen, daß der Verschluß 40 und die Öffnungseinrichtung
50 gemäß Erfindung eine unerwünschte Wasserausgabe aus dem Wasserbehälter 28 verhindern und ein automatisches
öffnen des Wasserbehälters 28 gewährleisten, wenn dieser
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in betriebsbereitem Zustand in die Kaffeemaschine eingesetzt
ist. Eine unerwünschte Wasserabgabe aus dem Wasserbehälter ist daher gemäß Erfindung zuverlässig verhindert.
Figur 5 zeigt eine andere Ausführung der Erfindung, die besonders für den Umbau bekannter Kaffeemaschinen geeignet ist.
Bekannte Kaffeemaschinen tragen nämlich üblicherweise eine
große Anzahl von Hilfseinrichtungen auf der Oberseite des Wassertanks 13, so daß die Anbringung des Wasserbehälters 28
unmöglich ist. Die in Figur 5 dargestellte Ausführungsform trägt diesen Schwierigkeiten Rechnung.
Figur 5 zeigt den seitlich am Wassertank 13 angeordneten Wasserbehälter
28, wobei die Mündung 32 der an den Wasserbehälter 28 angeschlossenen Ausströmleitung 29 seitlich tiefer als
die Saugrohrmündung 22 und für eine Kaffeemaschine mit Überströmleitung unter der obersten Öffnung der Überströmleitung
liegt.
Anstelle der Teleskoprohre 30 und 31 nach Figur 2 sind der Wasserbehälter 28 und der Wassertank 13 durch ein Winkelrohr
60, 61 verbunden, wobei der horizontale Schenkel 60 in den Wassertank 13 führt, während der an den horizontalen Schenkel
60 anschließende vertikale Schenke L 61 an den Wasserbehälter
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angeschlossen ist. Im Wassertank 13 ist vor der Mündung des
Winkelrohrs 61, 60 ein Leitblech 64 befestigt, das bis in die Nähe des Bodens ragt und das aus dem Wasserbehälter 28
einströmende zum Boden des Wassertanks 13 leitet. Somit wirkt das Leitblech 64 als die Vermischung hindernde Trennwand.
Der vertikale Schenkel 61 des Winkelrohres 60, 61 durchsetzt einen am Gehäuse 11 befestigten Montageblock 62 und wird von
diesem gehalten. Der Montageblock 62 trägt außerdem die in Figur 3 in Einzelheiten dargestellte öffnungseinrichtung 50
sowie den Wasserbehälter 28. Die Ausströmleitung 29 ist darüber hinaus mit einem Verschluß 40 gemäß Figur 3 versehen.
Die Figuren 1 und 2 zeigen ferner eine an der Oberseite des Teleskoprohres 30 vorgesehene Entlüftungsöffnung 37, während
in der Ausführung gemäß Figur 5 eine Entlüftung zwischen der Oberseite des Montageblocks 62 und der Öffnungseinrichtung
50 dadurch vorgesehen ist, daß diese Teile nicht luftdicht miteinander verbunden sind. Eine Entlüftung erfolgt ferner
durch den zwischen der Ausströmleitung 29 und der Öffnungseinrichtung 50 gebildeten Ringraum.
9815/iUfin
leerse ite
Claims (15)
- UEXKÜLL & SVOLBEHf!BESELERSTRASSE Λ 20OO HAMBURG 52PATENTANWÄLTEDR. J.-D. FRHR. von UEXKÜLL DR. ULRICH GRAF STOLBERG DIPL-ING. JÜRGEN SUCHANTKEEdward Lerner3 Marshall StreetIrvington, N.J. 07111 / V.St.A.(Prio: 28. Februar 1977 US 772 855 - 13991)John A. Ventura32 Jefferson StreetNutley, N.J. 07110 / V.St.A.Hamburg, 6. September 1977KaffeemaschinePatentansprücheKaffeemaschine mit einem in einem Gehäuse angebrachten, von außen befüllbaren Wassertank, mit einer temperaturgeregelten Wassertankheizung, mit einem am freien Ende mit einem Sprühkopfstück versehenen, in den Wassertank ragenden Saugrohr sowie mit einer im Abstand unter dem Sprühkopfstück im Fußgestell des Gehäuses vorgesehenen Heizplatte, gekennzeichnet durch einen abnehmbaren, zu-809835/0480sätzlichen Wasserbehälter (28), der strömungsmäßig mit dem Wassertank (13) verbunden ist.
- 2. Kaffeemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter (28) an seiner Oberseite geschlossen ist und mit einer an seiner Unterseite vorgesehenen verschließbaren Ausströmleitung (29) von oben strömungsmäßig in den Wassertank (13) ragt.
- 3. Kaffeemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausströmleitung (29) ein den Wasserbehälter (28) absperrender, von außen aufmachbarer Verschluß (40) vorgesehen ist.
- 4. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (40) ein Kugelventil mit einem im Abstand zum Wasserbehälter (28) liegenden ringförmigen Ventilsitz (44) und mit einer zwischen dem Ventilsitz (44) und dem Wasserbehälter (28) liegenden Kugel (42) ist.
- 5. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (42) zwischen dem Ventilsitz (44) und einem Gitter (48) eingeschlossen ist.«09835/048027Λ02Α9
- 6. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (42) aus einem ferromagnetischen Material besteht.
- 7. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magnetring (54, 56, 57) innerhalb einer Öffnungseinrichtung (50) für die Aufnahme des aufgesetzten Wasserbehälters (28) die Kugel (42) vom Ventilsitz (44) abhebend angeordnet ist.
- 8. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmleitung (29) und der Verschluß (40) mit dem Wasserbehälter (28) lösbar verschraubt sind.
- 9. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Wasserbehälter (28) abgewandte Mündung (32) der Ausströmleitung (29) tiefer als die Saugrohrmündung (22) des im Wassertank (13) liegenden Endes
des Saugrohres (20) liegt. - 10. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter (28) mit seiner
Ausströmleitung (29) von oben durch die Abdeckung (18)
des Gehäuses (11) in den Wassertank (13) ragt.809835/0480 - 11. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmleitung (29) innerhalb des Wassertanks (13) von einem in der Nähe des Bodens des Wassertanks (13) mündenden Teleskoprohr (30, 31) umgeben ist.
- 12. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter (28) seitlich am Gehäuse (11) angeflanscht ist, wobei die Ausströmleitung (29) in einem in den Wassertank (13) mündenden Winkelrohr (60, 61) steckt.
- 13. Kaffeemaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Wassertanks (13) vor der Mündung des Winkelrohrs (60, 61) ein bis in die Nähe des Bodens des Wassertanks (13) reichendes Leitblech (64) vorgesehen ist.
- 14. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine in der Nähe des Verschlusses (40) vorgesehene Entlüftungsöffnung (37).
- 15. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß knapp unterhalb der Saugrohrmündung (22) eine außerhalb des Gehäuses (11) mit einem Handventil (35) verschlossene Heißwasserleitung (33) ansetzt.809835/0480
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1977
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