DE2528379A1 - Getraenkebereiter - Google Patents
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Description
26 923
Jet Spray Cooler, Inc., Waltharn, Mass./USA
Getränkebereiter
Die Erfindung bezieht sich auf einen Getränkebereiter mit einem Flüssigkeitsspeicher- und -abgabesystem und einem mit
einem Auslaß versehenen Vorratsbehälter zur Aufnahme eines Flüssigkeitsvolumens.
Getränkebereiter dieser Art können im allgemeinen von Hand gefüllt werden, und werden zur Bereitung von Kaffee, heißer
Schokolade, Suppe oder dergleichen verwendet.
Auf dem Ladentisch angeordnete Heißgetränkebereiter enthalten gewöhnlich unabhängige Zuführeinrichtungen für Geschmackskonzentrat und neißes Wasser. Die Getränkebereiter mischen
diese zwei Zutaten bei Bedarf im richtigen Verhältnis und so, daß ein Getränk nach dem anderen abgegeben wird. Das Heiß-
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wasserzuführsystem für diese Einheiten umfaßt üblicherweise einen
Heizbehälter, der entweder an eine Druckwasserversorgungsleitung angeschlossen ist oder von Hand gefüllt wird. Wenn es unpraktisch
oder zu teuer ist, den Behälter an eine Wasser zuführ leitung anzuschließen
oder wenn der Getränkebereiter tragbar sein soll, wird die von Hand füllbare Anordnung verwendet. Gewöhnlieh haben die
von Hand gefüllten Behälter einen mit Schwerkraft arbeitenden Ausstoß heißen Wassers zu einer Mischkammer, wo das Wasser mit dem
Geschmackskonzentrat zusammengesetzt wird. Die verfügbaren, von Hand füllbaren Getränkebereiter haben verschiedene Nachteile, die
in der deutschen Patentanmeldung P 24 59 622.3 vom 17. Dezember
1974 beschrieben sind. In dieser Anmeldung wird im allgemeinen
eine Anordnung mit einem Heizbehälter und einem getrennten, von Hand füll baren Vorratsbehälter mit Einrichtungen beschrieben, die
es ermöglichen, Wasser bei Bedarf vom Vorratsbehälter in den Heizbehälter fließen zu lassen. Diese Vorrichtung befaßt sich jedoch
mit der von Hand durchzuführenden Füllung des Vorratsbehälters, während dieser fest oben auf dem Getränkebereiter angebracht bleibt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Getränkebereiter für heiße Getränke zu schaffen, der einen Vorratsbehälter
aufweist, der vom Getränkebereiter abgenommen und in diesem
Zustand direkt gefüllt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Einrichtung
zum lösbaren Anschließen des Vorratsbehälters an das Flüssigkeitsspeicher- und -abgabesystem zur Bewirkung einer Verbindung
zwischen dem Vorratsbehälter und dem Flüssigkeitsspeicherund -abgabesystem über den Auslaß vorgesehen ist, um einen Fluß
von Flüssigkeit vom Vorratsbehälter zum Flüssigkeitsspeicher- und -abgabesystem und eine vollständige Trennung des Vorratsbehälters
vom System zu ermöglichen, daß eine dem Vorratsbehälter zugeordnete Ventilanordnung zum Verschließen des Auslasses beim Abnehmen des
Vorratsbehälters vom System vorgesehen ist, und daß das System eine mit der Ventilanordnung zusammenwirkende Einrichtung zum Offen
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derselben bei der Verbindung des Vorratsbehälters mit dem System und zum Steuern des Durchflusses von Flüssigkeit durch den Auslaß
des Vorratsbehälters bei an das System angeschlossenem Vorratsbehälter aufweist.
Durch die Erfindung wird somit eine verbesserte Ventilverbindung
zwischen dem Vorratsbehälter und dem Getränkebereiter geschaffen, welche es erlaubt, den Vorratsbehälter abzunehmen und direkt zu
füllen und wieder auf dem Getränkebereiter anzubringen, so daß das erneute Füllen des Vorratsbehälters erleichtert wird.
Der Getränkebereiter umfaßt einen herkömmlich beheizten Heißwassertank,
eine darauf angeordnete und mit ihm verbundene Schwimmerkammer und einen Vorratsbehälter, der oben auf der Schwimmerkammer
ruht. Der Boden des Vorratsbehälters hat eine öffnung, die mit der
Schwimmerkammer in Verbindung steht, damit Wasser vom Vorratsbehälter in die Schwimmerkammer und dann in den Heißwassertank fließen
kann. Eine Ventilanordnung ist in der öffnung des Vorratsbehälters
vorgesehen und so betätigbar, daß sie die öffnung beim Abnehmen des
Vorratsbehälters schließt. Wenn der Vorratsbehälter anschließend wieder auf die Oberseite der Schwimmerkammer aufgesetzt wird, erfaßt
ein aus der Schwimmerkammer ragendes Betätigungsteil die Ventilanordnung und veranlaßt eine öffnung derselben, so daß anschließend
Wasser aus dem Vorratsbehälter fließen kann.
So wird durch die Erfindung ein Vorratsbehälter für einen Getränkebereiter
für heiße Getränke mit einer verbesserten Ventilanordnung geschaffen, um Wa'sser vom Vorratsbehälter zum Heißwasserbehälter
zu leiten.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Getränkebereiters,
welcher ein Ausführungsbeispiel der Erfindung enthalten kann,
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Flg. 2 eine teilweise geschnittene, etwas schematische Seitenansicht
des in Fig. 1 gezeigten Getränkebereiters, in welcher das Heißwassersystem und die verbesserte Ventilanordnung
dargestellt sind,
Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt des Ventils entlang der Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt der Ventilanordnung entlang der Linie 4-4 der Fig. 3, und
Fig. 5 eine Seitenansicht des Ventils.
Der in Fig. 1 und 2 gezeigte Getränkebereiter hat ein Gehäuse IO
und ist so ausgelegt, daß er auf einem Ladentisch in einer Snack-Bar
oder einem anderen Schnellimbißrestaurant angeordnet werden und zu einem Zeitpunkt immer ein Getränk abgeben kann. Beim Gebrauch
wird die Tasse oder der zu füllende Behälter auf der Tropfschale 12 an der Vorderseite des Gehäuses unterhalb der
Mischanordnung und des Abgabestutzens 14 angeordnet oder gehalten. Ein Betätigungsknopf 16 am Gehäuse ist elektrisch mit einem nicht
dargestellten Steuerkreis verbunden, der eine Art Zeitgeber umfaßt, der den Getränkebereiter zur Abgabe eines Getränkes mit vorbestimmten
Volumen veranlaßt. Diese Komponenten haben die Standardauslegung, wie sie in Getränkebereiterη für heiße Schokolade zu finden
ist, z.B. in den US-PS 3 737 076, 3 730 144 und 3 568 887.
Im Gehäuse 10 ist ein Heißwasserbehälter 20 angeordnet, der vorzugsweise
wie der in der US-PS 3 730 144 gezeigte Behälter aufgebaut ist. Weil der Heißwasserbehälter im einzelnen in dieser früheren
Patentschrift beschrieben ist, wird er hier nur kurz beschrieben. Er besteht aus einem Kunststoffgehäuse 22 und einem Abschnitt 26
aus rostfreiem Stahl,in welchem am Behälterboden ein Tauchsieder
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befestigt ist. Ein Thermostat 28 ist im Heißwasserbehälter befestigt,
um eine elektrische Schaltung für den Tauchsieder zu regeln. Der Heißwasserbehälter ist auf dem Boden 30 des Gehäuses
über einen Sockel 32 gelagert.
Das obere Ende des Heißwasserbehälters 20 ist über eine Leitung 34 mit dem oberen Abschnitt des Trichters 36 der Mischanordnung
und des Abgabestutzens 14 verbunden und ein in die Leitung 34 an
der Auslaßöffnung des Heißwasserbehälters eingesetztes Magnetventil regelt den Heißwasserstrom vom Heißwasserbehälter 20 zum
Trichter 36. Wenn der Getränkebereiter zur Abgabe heißer Schokoladegetränke verwendet wird, ist üblicherweise ein nicht dargestellter
Behälter für Geschmackskonzentrat (entweder in pulvriger oder flüssiger Form) im Fach 40 angeordnet, das einen Teil des
Gehäuses 10 bildet und seinen Inhalt in den Trichter 36 abgibt,
wie es in der US-PS 3 568 887 gezeigt ist.
Ein Vorratsbehälter 50 ist an der Oberseite 52 des Gehäuses 10
angebracht und dient als Wasserquelle für den Heißwasserbehälter 20. Der Vorratsbehälter 50 hat einen Deckel 54, der zum Füllen
leicht abnehmbarist, wie beschrieben werden wird und vorzugsweise ist der Vorratsbehälter aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden
Material, so daß der Wasserpegel im Vorratsbehälter beobachtet werden kann, ohne den Deckel abzunehmen. Weil der Vorratsbehälter
50 auf die Oberseite des Gehäuses 10 paßt und nicht darin enthalten ist, ist er für einen Bedienungsmann leicht zugänglich
und kann, wenn es erforderlich ist, zum Füllen abgenommen werden. Der Vorratsbehälter ist mit dem Heißwasserbehälter 20 über eine
Schwimmerkammer60 und eine Verbindungsleitung 62 verbunden. Die unterhalb der Oberseite 52 des Gehäuses 10 angeordnete Schwimmerkammer
60 ruht auf der Oberseite des Heißwasserbehälters 20 und die Schwimmerkammer und der Heißwasserbehälter stehen miteinander
in ständiger Verbindung. Ein durch einen Hals 66 der oberen Wand des Heißwasserbehälters 20 gebildeter Durchlaß 64 mündet in die
Schwimmerkammer 60 und der Hals 66 erstreckt sieh nach oben und
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ist mit einer Hülse 68 ausgerichtet. Diese zwei Teile sind miteinander
durch eine Dichtung 70 abgedichtet. Eine Anzahl öffnungen
in der Hülse 68 verbindet das Innere der Schwimmerkammer 60 mit dem Durchlaß 64. * .
Das obere Ende der Hülse 68 dient als Führung für einen Zapfen eines Schwimmers 82, der einen Teil der Schwimmerventilanordnung
84 bildet, welche den Zustrom von V/asser vom Vorratsbehälter 50 zum Heißwasserbehälter 20 regelt. Ein vom Schwimmer 82 getragener
Stift 86 erstreckt sich durch eine öffnung 88 nach oben, die in einem Deckel 90 der Schwimmerkammer 6o angebracht ist. Die öffnung
88 wird vorzugsweise durch eine nach oben ragende Buchse 92 begrenzt,
die integral mit dem Deckel 90 ausgebildet ist. Der Stift 86 ragt durch die öffnung 88 nach oben um die Ventilanordnung 9^
im Vorratsbehälter 50 in einer unten näher erläuterten Weise zu
erfassen und zu betätigen.
Die Schwimmerkammer 60 ist durch eine zylindrische Trennwand 100 in zwei Kammern unterteilt. Die äußere ringförmige Kammer ist am
Boden an die Verbindungsleitung 62 angeschlossen, während die innere Kammer 104 über den Durchlaß 64 und die öffnungen 72 in
der oben beschriebenen Weise mit dem Innern des Heißwasserbehälters 20 verbunden ist.
Der Schwimmer 82 trägt einen nach außen ragenden Plansch 110, der
sich über die Oberseite der zylindrischen Trennwand 100 erstreckt und als Leitblech dient, um Wasser, das vom Vorratsbehälter 50
durch die öffnung 88 in den Deckel 90 fließt, in die äußere ringförmige
Kammer 102 zu leiten. So verläuft der Strom vom Vorratsbehälter
50 zum Heißwasserbehälter 20 normalerweise durch die Ventilanordnung
94, die öffnung 88 über den als Leitblech dienenden Plansch 110 durch die ringförmige Kammer 102 und die Verbindungsleitung 62 nach unten und zum T-Stück 112 und Verteiler 114 nach
oben. Ein Ablaßstopfen 116 ist am unteren Ende des T-Stückes 112
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dargestellt. Er dient gegebenenfalls zum Entleeren des Systems.
Ein Entlüftungsrohr 120 ragt mit seinem oberen offenen Ende in die Schwimmerkammer 60,über den normalen Arbeitswasserpegel in
der Schwimmerkammer hinaus und hält die Innenseite der Schwimmerkammer über die Leitung 122 auf atmosphärischem Druck. Die Leitung
122 endet mit ihrem unteren Ende an der Vorderseite des Gehäuses 10 oberhalb der Tropfschale 12. Die Leitung 122 ist ferner
über ein "Y"-Anschlußstück 124 mit der zur Abgabe des Heißwassers dienenden Leitung J54 verbunden. Diese Entlüftungsanordnung verhindert,
daß heißes Wasser in der Leitung 34 eingeschlossen bleibt
und veranlaßt bei einer Fehlfunktion des Heißwassersystems einen
Ausstoß des Wassers in die Tropfschale 12, wo es leicht beobachtet werden kann. Der Vorratsbehälter 50 wird durch eine Entlüftung 130
im Deckel 54 ebenfalls auf atmosphärischem Druck gehalten.
Typisch kann der Heißwasserbehälter 20 ein Fassungsvermögen von 3,8 1 (1 gal) haben und der Vorratsbehälter 50 kann ein Fassungsvermögen
von 3*8 oder 7*6 1 (1 oder 2 gal) haben, während die ringförmige
Kammer 102 der Schwimmerkammer 60 ein Fassungsvermögen von ungefähr 0,4 1 (0,1 gal) haben kann.
Die Ventilanordnung 94 ist vorzugsweise als getrenntes Teil ausgebildet
und am Boden 96 des Vorratsbehälters 50 befestigt. Wie in
den Fig. 3 bis 5 gezeigt ist, kann die Ventilanordnung aus einem einstückig gegossenen Kunststoffaufbau bestehen und umfaßt eine
im allgemeinen runde Befestigungsscheibe 126. Eine Hülse 128 ist integral mit der Befestigungsscheibe 126 ausgebildet und erstreckt
sich nach unten. Eine Öffnung I30 ist in der Mitte der Scheibe 126
ausgebildet und stellt eine Verbindung zum hohlen Innenraum der Hülse 128 her, um einen Durchlaß vom Vorratsbehälter 50 zu bilden,
wenn die Ventilanordnung mit dem Boden 96 des Vorratsbehälters 50 verbunden ist, wie noch beschrieben werden wird. Die Hülse 128 ist
lang genug, so daß bei auf die Oberseite des Getränkebereiters mit
der Ventilanordnung aufgesetztem Vorratsbehälter das untere Ende
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der Hülse 128 nach unten in die öffnung 88 im Deckel 90 ragt.
Eine Dichtung 98 kann zwischen der Hülse 128 und der Buchse 92
vorgesehen sein, welche die öffnung 88 bildet. Eine Ventilkugel 152 ist in der Hülse 128 eingeschlossen und darin frei zwischen
einer oberen Lage,in welcher die Ventilkugel 132 die öffnung I30
verschließt und einer unteren Lage, in welcher die Ventilkugel 132 das untere Auslaßende 134 der Hülse 128 verschließt, bewegbar.
Die Ventilkugel 132 hat einen größeren Durchmesser als die
öffnung 130, ist jedoch kleiner als der Innendurchmesser der Hülse
128, so daß bei nicht am Ventilsitz anliegender Ventilkugel Wasser durch die Hülse fließen kann. Das untere Ende der Hülse 128 ist
in der dargestellten Weise nach innen gebogen, um den Auslaß 134 zu bilden, der ebenfalls einen kleineren Durchmesser als
die Ventilkugel 132 aufweist. Die obere Fläche 136 des Durchlasses in der Hülse ist ebenso wie die untere Innenfläche I38
der Hülse vorzugsweise abgerundet um einen guten Sitz für die Ventilkugel in ihrer oberen und unteren Lage zu bilden.
Die Ventilanordnung kann am Boden 96 des Vorratsbehälters 50 durch
verschiedene geeignete Anschlüsse angebracht werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Ventilbefestigungseinrichtung
aus einem Paar diametral gegenüberliegender Pinger l40, die integral mit der Unterseite der Befestigungsscheibe gegenüber
den Seiten der Hülse 128 ausgebildet sind. Jeder der Pinger l40 erstreckt sich im allgemeinen radial nach außen und ihre äußeren
Enden sind mit Abstand unterhalb der Unterseite der Befestigungsscheibe 126 angeordnet. Die nach oben gerichteten Flächen 142 der
Finger können in der dargestellten Weise abgeschrägt sein. Der Boden 96 des Vorratsbehälters 50 hat eine öffnung 144 durch welche
die Hülse 128 ragt. Ein Paar sich nach außen erstreckender diametral gegenüberliegender Schlitze 146 ist im Boden zur Aufnahme
der Finger 140 ausgebildet, so daß der gesamte Ventilaufbau dann
gedreht werden kann, um ihn am Randabschnitt 148 des Bodens zu verriegeln, der zwischen der Unterseite der Befestigungsscheibe
und den gegenüberliegenden Fingern 140 liegt. Der Boden 96 kann
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mit einer Schulter I50 versehen sein, so daß die zusammengebaute
Ventilanordnung und der Boden glatt und fortlaufend zusammenpassen, wie dargestellt ist. Eine ringförmige Nut I52 kann in der Schulter
150 zur Aufnahme eines Ohrrings 154 ausgebildet sein, um die Abdichtung
zwischen der Befestigungsscheibe 126 und dem Boden 96 zu verbessern. Vorzugsweise wird eine Anzahl radial verlaufender
Rippen I56 an der Oberseite der Befestigungsscheibe 126 vorgesehen,
um das Drehen der Befestigungsscheibe in eine gesicherte Lage zu erleichtern und auch eine erhöhte Steifigkeit der Befestigungsscheibe
126 herbeizuführen.
Im Betrieb kann unter der Voraussetzung, daß das System trocken ist, der gesamte Vorratsbehälter 50 mit der daran befestigten
Ventilanordnung als Einheit abgenommen und zu einem entsprechenden Wasserhahn gebracht werden, wo der Vorratsbehälter gefüllt werden
kann. Die Ventilkugel 1^2 steht in festem Eingriff mit der
unteren Fläche I38 der Hülse 128 um das Wasser ohne Lecken im Vorratsbehälter
50 zu halten. Der gefüllte Vorratsbehälter 50 kann
dann zum Getränkebereiter zurück und wieder in seine normale Arbeitslage gebracht werden. Wenn das System zu Anfang trocken war,
als die Hülse 128 durch die öffnung 88 und den Deckel 90 der Schwimmerkammer
60 eingesetzt wurde, so erfaßt der nach oben ragende Stift 86 des Schwimmers 82 die Ventilkugel 1J52, wenn der Vorratsbehälter
50 in seine richtige Lage abgesenkt wird. Wenn die Ventilkugel 1J52
von ihrem Sitz gehoben wird, kann Wasser vom Vorratsbehälter 50
durch die öffnung 1J50 und die Hülse 128 in die Schwimmerkammer 60
fließen. Das in die Schwimmerkammer 60 strömende Wasser fließt über
den als Leitblech dienenden Flansch 110 in die ringförmige äußere Kammer 102 und über die Verbindungsleitung 62 und den Verteiler
114 in den Heißwasserbehäler 20. Der Wasserpegel im Heißwasserbehälter
20 steigt an und wenn der Heißwasserbehälter voll ist, setzt der Wasserpegel seinen Anstieg fort und tritt durch den Durchlaß 64
und die öffnungen 72 in die innere Kammer 104 der Schwimmerkammer
60 ein und hebt den Schwimmer 82. Der Schwimmer wird angehoben bis sein Stift 86 die Ventilkugel Ij52 in einen festen Sitz mit der
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- ίο -
oberen Fläche 136 im oberen inneren Ende der Hülse 128 drückt,
um die Strömung durch die öffnung I30 zu unterbrechen. Wenn
der Heißwasserbehälter voll ist, kann ein nicht dargestellter Einschalter betätigt werden, um den Tauchsieder ,24 einzuschalten,
so daß er das Wasser im Heißwasserbehälter 20 auf die gewünschte Temperatur erwärmt. Das Wasser in der Kammer 104 wird auf die
gleiche Temperatur erwärmt, während die Temperatur des Wassers im äußeren ringförmigen Behälter 102 etwas niedriger als die
im Heißwasserbehälter ist.
Wenn der Wasserpegel in den Kammern 102 und 104 so ist wie es in Fig. 2 dargestellt ist, wird nur das Wasser in der inneren Kammer
104 aufgrund seiner direkten Verbindung mit dem Heißwasserbehälter erwärmt. Wenn sich jedoch das kalte V/asser der ersten Füllung beim
Erwärmen im Heißwasserbehälter 20 ausdehnt, steigt der Wasserpegel in der Kammer 104 an und das Wasser fließt gewöhnlich über die ringförmige
Trennwand 100. Wenn dieses eintritt, steigt auch die Temperatur des Wassers in der ringförmigen Kammer 102.Aufgrund des Temperaturunterschiedes
zwischen den Kammern 104 und 102 tritt eine merkliche Pumpwirkung auf, wodurch das kühlere Wasser über die Verbindungsleitung
62 in den Boden des Heißwasserbehälters 20 fließt, wenn das heiße Wasser der inneren Kammer 104 über die Trennwand
fließt.
Wenn ein Getränk aus dem Getränkebereiter gezapft wird, sinkt der Wasserpegel in den Kammern 102 und 104. Wenn der Wasserpegel in
der Kammer 104 sinkt, sinken auch der Schwimmer 82 und der Stift 86, welcher die Ventilkugel 1J2 zur Freigabe der öffnung 130 von
ihrem Sitz bewegt. Dadurch kann Wasser vom Vorratsbehälter 50 in
die Schwimmerkammer 60 fließen, um das System wieder aufzufüllen.
Das gesamte eintretende Wasser wird durch den als Leitblech dienenden Flansch 110 in die äußere Kammer 102 geleitet. Das aus dem Heißwasserbehälter
20 durch das Magnetventil 38 austretende Wasser ist
normalerweise das heißeste Wasser im System, weil das in den Heißwasserbehälter eintretende kalte Wasser normalerweise das heiße
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Wasser im Heißwasserbehälter nach oben drängt. Es ist zu bemerken,
daß der Verteiler 114 die Turbulenz im Heißwasserbehälter beim Einbringen des kalten Wassers auf ein Minimum verringert, um ein
Mischen des in den Heißwasserbehälter eintretenden kalten Wassers mit dem bereits darin erwärmten heißen Wasser zu verhindern. Das
heiße Wasser wird lediglich nach oben verdrängt, ohne daß seine Temperatur verringert wird.
Es ist auch zu beachten, daß der Höhenunterschied zwischen dem Magnetventil
58 und dem Wasserpegel in der Kammer 104 durch die Schwimmerventilanordnung
84 aufrechterhalten wird. So lange Wasser im Vorratsbehälter 50 ist, wird die Ausstoßmenge aus dem Heißwasserbehälter
nicht durch ein Absinken des Pegels im Vorratsbehälter 50
beeinflußt, wenn Getränke abgezapft werden.
Weil der Vorratsbehälter 50 entfernt vom-heißen Wasser im Heißwasserbehälter
20 und der Schwimmerkammer 60 angeordnet ist, bleibt die Temperatur des Wassers im Vorratsbehälter im wesentlichen
auf Umgebungstemperatur und es tritt nur eine geringe Verdampfung und es besteht keine Gefahr von Verbrennungen durch Verspritzen
von Wasser aus dem Vorratsbehälter, wenn Wasser zugegeben wird. Weil das V/asser im Heißwasserbehälter 20 und der Schwimmerkammer
60 nur über das Entlüftungsrohr 120 mit der Atmosphäre in Verbindung steht, werden darüber hinaus Verdampfungsverluste auf
ein Minimum verringert.
Es versteht sich, daß der Vorratsbehälter bei der oben beschriebenen
Anordnung leicht und bequemer gefüllt werden kann, und daß es überflüssig ist, besondere Behälter zum Transport von Wasser
von einem Hahn zum Vorratsbehälter 50 zu verwenden. Es versteht
sich jedoch, daß die obige Beschreibung der Erfindung lediglich zur Veranschaulichung derselben gedacht ist, und, daß andere Abwandlungen
und Ausführungsbeispiele für den Fachmann ohne Abweichung vom Gedanken und Anwendungsbereich der Erfindung klar sind.
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Daher soll diese Beschreibung die Erfindung nicht auf das einzige dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränken.
Statt dessen umfaßt die Erfindung alle in den Ansprüchen definierten Merkmale und deren Äquivalente.
Kurz zusammengefaßt wird durch die Erfindung ein Getränkebereiter für heiße Getränke zur Verwendung an Stellen geschaffen, wo es
nicht wünschenswert oder praktisch ist, den Getränkebereiter mit einer Wc.sserzuführung zu verbinden. Das Heißwasser sys tem im Getränkebereiter
enthält einen elektrisch beheizten Heißwasserbe-
r
hälter und einen mit diesem lösbar verbundenen Vorratsbehälter. Der Vorratsbehälter kann abgenommen werden, um ihn von Hand zu füllen und dann wieder aufzusetzen. Es wird eine verbesserte selbstdichtende Ventilanordnung verwendet, um den Vorratsbehälter abzudichten, wenn er abgenommen wird, und auch um den Zustrom von V/asser vom Vorratsbehälter zum Heißwasserbehälter zu regeln, wenn der Vorratsbehälter wieder angeschlossen ist.
hälter und einen mit diesem lösbar verbundenen Vorratsbehälter. Der Vorratsbehälter kann abgenommen werden, um ihn von Hand zu füllen und dann wieder aufzusetzen. Es wird eine verbesserte selbstdichtende Ventilanordnung verwendet, um den Vorratsbehälter abzudichten, wenn er abgenommen wird, und auch um den Zustrom von V/asser vom Vorratsbehälter zum Heißwasserbehälter zu regeln, wenn der Vorratsbehälter wieder angeschlossen ist.
- 13 -6 0 9 8 2 3/0 2-5-0 W
Claims (9)
- Patentansprüchel.j Getränkebereiter mit einem Plüssigkeitsspeicher- und ^^rabga be system und einem mit einem Auslaß versehenen Vorratsbehälter zur Aufnahme eines Flüssigkeitsvolumens, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (128) zum lösbaren Anschließen des Vorratsbehälters (50) an das Flüssigkeitsspeicher- und -abgabesystem zur Bewirkung einer Verbindung zwischen dem Vorratsbehälter (50) und dem Flüssigkeitsspeicher- und -abgabesystem über den Auslaß (130, 134) vorgesehen ist, um einen Fluß von Flüssigkeit vom Vorratsbehälter (50) zum Flüssigkeitsspeicherund -abgabesystem und eine vollständige Trennung des Vorratsbehälters (50) vom System zu ermöglichen, daß eine dem Vorratsbehälter (50) zugeordnete Ventilanordnung (94) zum Verschließen des Auslasses (134) beim Abnehmen des Vorratsbehälters vom System vorgesehen ist, und daß das System eine mit der Ventilanordnung (94) zusammenwirkende Einrichtung (84, 86) zum öffnen derselben bei der Verbindung des Vorratsbehälters mit dem System und zum Steuern des Durchflusses von Flüssigkeit durch den Auslaß des Vorratsbehälters bei an das System angeschlossenem Vorratsbehälter (50) aufweist.
- 2. Getränkebereiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkende Einrichtung einen Schwimmer (82) mit einem zugeordneten Betätigungsteil (86) aufweist, und daß das Betätigungsteil zum Eingriff mit der Ventilanordnung (84) angeordnet ist, wenn der Vorratsbehälter (50) an das System angeschlossen ist.
- 3. Getränkebereiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilanordnung (94) eine sich vom Boden (96) des Vorratsbehälters (50) nach unten erstreckenden Hülse (128) umfaßt, die an gegenüberliegenden Enden gebildete Ventilsitze (136, 138) aufweist, daß ein Ventilteil (132) entfernbar609823/0250 -14-innerhalb der Hülse angeordnet ist und mit den Ventilsitzen zur abwechselnden Abdichtung eines der beiden Enden der Hülse angeordnet ist, daß die zusammenwirkende Einrichtung ein Betätigungselement (86) enthält, um das Ventilteil in Richtung des einen Ventilsitzes (IJ>6) zu drücken, wenn der Vorratsbehälter an das System angeschlossen ist.
- 4. Getränkebereiter nach Anspruch ^, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Hülse (128) offen ist und einen unteren (1^8) der Ventilsitze bildet, und daß das Betätigungselement (86) durch das untere offene Ende der Hülse zum Eingriff mit dem Ventilteil (132) aufnehmbar ist.
- 5· Getränkebereiter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß das Ventilteil aus einer Ventilkugel (132) besteht, deren Durchmesser kleiner als der Innendurchmesser der Hülse (128) ist.
- 6. Getränkebereiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennze lehnet, daß die Ventilanordnung (94) vom Vorratsbehälter (50) abnehmbar ist.
- 7. Getränkebereiter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilanordnung (94) eine mit dem oberei Ende der Hülse (128) verbundene Befestigungsscheibe (126) aufweist, daß der Vorratsbehälter (50) eine Öffnung (144) im Boden (96) zur Aufnahme der Hülse (128) aufweist, daß die Befestigungsseheibe (126) im Vorratsbehälter so aufgebaut und angeordnet ist, daß sie am Vorratsbehälter im Bereich seiner Öffnung dichtend angebracht werden kann.
- 8. Getränkebereiter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsscheibe (126) am Vorratsbehälter (50) mittels eines Paares von an ihrer Unterseite angebrachten Fingern (l40) befestigt ist, wobei sich die Pinger im allgemeinen radial nach außen erstrecken und mit Abstand zur Unter-609823/0250 -15-seite der Befestigungsscheibe (126) angeordnet sind, daß die öffnung (144) im Boden (96) des Vorratsbehälters (50) ein Paar radialer Schlitze (146) zur Aufnahme der Finger enthält, daß Einrichtungen (I56) an der Oberseite der Befestigungsscheibe zur Erleichterung der Drehung derselben nach dem Einsetzen der Hülse (128) in die öffnung im Vorratsbehälter vorgesehen sind, und daß die Finger an der anderen Seite des Bodens des Vorratsbehälters so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie die Befestigungsscheibe bei einer Drehung in dichtem Sitz verkeilen.
- 9. Getränkebereiter nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkende Einrichtung (84) einen Schwimmer (82) und ein Betätigungselement (86) enthält, das am Schwimmer zur Bewegung mit demselben befestigt ist, und daß der Schwimmer zwischen einer ersten Lage, in welcher das Betätigungselement das Ventilteil (132) zwischen den Ventilsitzen (I36, 1^8) hält und einer zweiten Lage bewegbar ist, in welcher das Betätigungselement das Ventilteil fest gegen einen der Ventilsitze drückt.609823/0250
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