DE2635309A1 - Vorrichtung zur unterbrechung des stromhaltezustands bei einem magnetmechanismus - Google Patents
Vorrichtung zur unterbrechung des stromhaltezustands bei einem magnetmechanismusInfo
- Publication number
- DE2635309A1 DE2635309A1 DE19762635309 DE2635309A DE2635309A1 DE 2635309 A1 DE2635309 A1 DE 2635309A1 DE 19762635309 DE19762635309 DE 19762635309 DE 2635309 A DE2635309 A DE 2635309A DE 2635309 A1 DE2635309 A1 DE 2635309A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- power supply
- circuit
- transistor
- state
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 title claims description 38
- 238000012360 testing method Methods 0.000 claims description 11
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 6
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 6
- 230000004044 response Effects 0.000 claims description 2
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 claims 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 33
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 11
- 238000004146 energy storage Methods 0.000 description 10
- 230000002159 abnormal effect Effects 0.000 description 6
- 230000009471 action Effects 0.000 description 5
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 4
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000005265 energy consumption Methods 0.000 description 2
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 2
- 238000010297 mechanical methods and process Methods 0.000 description 2
- 230000005226 mechanical processes and functions Effects 0.000 description 2
- 230000011514 reflex Effects 0.000 description 2
- BGPVFRJUHWVFKM-UHFFFAOYSA-N N1=C2C=CC=CC2=[N+]([O-])C1(CC1)CCC21N=C1C=CC=CC1=[N+]2[O-] Chemical compound N1=C2C=CC=CC2=[N+]([O-])C1(CC1)CCC21N=C1C=CC=CC1=[N+]2[O-] BGPVFRJUHWVFKM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 208000025865 Ulcer Diseases 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 210000001520 comb Anatomy 0.000 description 1
- 244000221110 common millet Species 0.000 description 1
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 1
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 229910052754 neon Inorganic materials 0.000 description 1
- GKAOGPIIYCISHV-UHFFFAOYSA-N neon atom Chemical compound [Ne] GKAOGPIIYCISHV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 230000007723 transport mechanism Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 230000036269 ulceration Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/091—Digital circuits
- G03B7/093—Digital circuits for control of exposure time
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Exposure Control For Cameras (AREA)
Description
Dipl.-Chem. Biihling
Dipl.-Ing. Kinne
Bavariaring 4, Postfach 20 24 8000 München 2
Tel.:(0 89)53 96 53-56
Telex:5 24 845tipat
cable. Germaniapatent München
5. August 1976 B 7529/case f. 4773
CANON KABUSHIKI KAISHA Tokyo, Japan
Vorrichtung zur Uixterbreellung des
Stromhaltezustands bei einem Magnetmechanismus
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Unterbrechung des Stromhaltezustands bei einem Magnetmechanismus
zur Steuerung mechanischer Abläufe mit Hilfe von Magneten oder dergleichen, und bezieht sich insbesondere auf eine
Anordnung zur Unterbrechung des Stromhaltezustands bei einem Magnetmechanismus zur Steuerung des Verschlusses oder
anderer Vorgänge einer Kamera.
709810/0737 Ofijr
°™&HAL INSPECTED
In jüngerer Zeit werden verschiedene Mechanismen von
Laufbildkameras, Standbildkameras usw. mehr und mehr
mit Hilfe von Magneten gesteuert, wobei im Hinblick auf Platzprobleme bemerkenswert kleine Batterietypen
als Spannungsquellen in solchen Kameras verwendet werden. Es ist daher zu einem der wichtigsten Faktoren
im Kamerabau geworden, wie gering der Energieverbrauch durch, die magnetischen Mechanismen, die die Hauptverbraucher
der Kamera darstellen, gemacht werden kann. Zur Lösung des genannten Problems wurde jüngst eine
Anordnung für eine Kamera entwickelt, die Strom an
den magnetischen Mechanismus nur während einer sehr kurzen Zeit liefert. Der Energieverbrauch, läßt sich,
jedoch, nur für den Fall nennenswert verringern, daß
der Funktionsablauf der Kamera normal vonstatten geht, während der Strom dem magnetischen Mechanismus permanent
zugeführt wird, wenn aus irgendeinem Grund der genannte Funktionsablauf unterwegs gestört wird, was
zu einer rapiden Entleerung der kleinen Batterie führt und unangenehmerweise eine weitere Aufnahme unmöglich
ma ent.
Es ist daher Ziel der Erfindung, eine Anordnung zur Unterbrechung des Zustandes kontinuierlicher Stromzufuhr
an den magnetischen Mechanismus zu schaffen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Anordnung
zur automatischen Unterbrechung des Zustandes kontinuierlicher Stromzufuhr an dem magnetischen Mechanismus zu
schaffen.
Ferner ist es Ziel der Erfindung, eine einfach aufgebaute Anordnung zur Unterbrechung des Zustandes kontinuierlicher
Stromzufuhr an den magnetischen Mechanismus zu schaffen.
703810/0737
Darüber hinaus ist es Ziel der Erfindung, eine Anordnung zur Unterbrechung des Zustandes kontinuierlicher Stromzufuhr
an dem magnetischen Mechanismus durch Verwendung des Spannungsprüfknopfes der Kamera zu schaffen.
Die Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der beigefügten
Zeichnung. Auf dieser zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung des
Prinzips einer Anordnung nach der Erfindung zur Unterbrechung der Stromzufuhr für einen elektromagnetischen
Mechanismus,
Fig. 2 den wesentlichen Aufbau einer Ausführungsform
einer einäugigen Spiegelreflexkamera, bei welchem die Anordnung nach der Erfindung angewandt
wird,
Fig. 3 das Schaltbild zur in Fig. 2 gezeigten Kamera,
Fig. h im Detail den Lichtmeßschaltungsblock B1 und den
Steuerschaltungsblock B„ der Fig. 3>
Fig. 5 ein Schema, der wesentlichen Schaltung einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 6 ein Blockschaltbild des wesentlichen Teils einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 7 im Detail das Schaltbild des Blocks H der in Fig. gezeigten Ausführungsform,
Fig. 8 im Detail das Schaltbild des Blocks T der in Fig. gezeigten Ausführungsform, und
Fig. 9 im Detail das Schaltbild des Blocks G der in Fig.
gezeigten Ausführungsform.
709810/073?
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild für den Prinzipaufbau
einer Anordnung gemäß der Erfindung zur Unterbrechung des Haltezustands der Stromzufuhr. In der Figur bezeichnet
A die Startschaltung für den Funktionsablauf, die ein Startsignal für den Photographiervorgang beispielsweise
über die Verschlußauslösung der Kamera erzeugt. Ferner wird das Startsignal für den Funktionsablauf
erzeugt, indem die Vorrichtung durch Schließen des Schalters der Stromquelle der Kamera betriebsbereit gemacht
wird. B bezeichnet den magnetischen Steuermechanis—
mus zur Steuerung verschiedener Arten von Mechanismen, wobei elektrische Signale in mechanische Abläufe umgesetzt
werden. C ist der Haltestromkreis zur Aufrechterhaltung der Stromversorgung von der Stromquelle E der
Vorrichtung zum magnetischen Steuermechanismus B. D1 ist
die erste Rücksetzschaltung. Wenn der magnetische Steuermechanismus B einen normalen Vorgang, beispielsweise einen
bestimmten Funktionsablauf beendet hat, wird das Beendigungssignal von B an D1 geliefert. Auf dieses Beendigungssignal liefert D1 das Rückstellsignal für den Haltestromkreis
C, so daß der Haltezustand gelöst wird. Soweit ist dies die Arbeitsweise der genannten Teile,
wenn die Vorrichtung richtig funktioniert. Wenn andererseits in obigem Funktionsablauf aus irgendwelchen Gründen
Unregelmäßigkeiten auftreten und der Mechanismus B nicht den normalen Vorgang ausführt, wird kein Beendi—
gungssignal von B nach D1 geliefert, was dazu führt, daß
kein Rucksteilsignal von D nach C erzeugt wird. Auf diese
Weise liefert der Haltestromkreis weiterhin permanent Strom an den Mechanismus B, so daß die Stromquelle innerhalb
kurzer Zeit entleert ist. Zur Beseitigung der erwähnten Nachteile ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung
ein weiteres Rücksetzsignal vorgesehen, daß, entsprechend dem vom magnetischen Steuerkreis B kommenden Been—
709810/073?
digungssignal, mit Hilfe der Rücksetzschaltung D„ produziert
wird, so daß der Haltestromkreis C rückgesetzt und die Stromzufuhr zu dem Mechanismus B unterbrochen wird.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera angewandten Unterbrecheranordnung für
die Stromzufuhr gemäß der Erfindung, insbesondere die photοgraphische Linse und verschiedene Einheiten
in der Umgebung des Spiegelkastens im Kameragehäuse in perspektivischer Ansicht. Hierbei veranschaulicht Fig.
den Zustand, wenn der Film transportiert und der Verschluß gespannt ist. 1 bezeichnet den Blendenring, auf
welchem das Symbol AE für automatische Blendeneinstellung und die Symbole für manuelle Blendeneinstellung vorgesehen
sind. Der Blendenring weist ferner eine Anschlagnase 1 a und einen Nocken 1 b auf. Mit 2 ist die Einstellmarke
für das Symbol AE der automatischen Blendeneinstellung und die Symbole zur manuellen Blendeneinstellung
bezeichnet. 3 ist der Blendenvorwahlring, welcher durch eine Feder 3 & in Uhrzeigerrichtung vorgespannt
ist und eine Nase 3 t> aufweist, welcher an der Anschlagnase
1 a des Blendenrings 1 angreifen kann. Ferner ist der Blendenvorwahlring 3 mit einem Arm 3 c versehen,
der dazu bestimmt ist, über den in der Figur nicht gezeigten Blendeneinstellnockenring durch den Hebel 3 d
die Drehung des Glockenarms zu bestimmen, wodurch der Glockenarm die Drehung des in der Zeichnung nicht gezeigten
Blendenstellrings zur Bestimmung der Blendenöffnung steuert. 4 bezeichnet einen auf dem Blendenstellring vorgesehenen
Stift, wobei das eine Ende dieses Stifts am Automatikblendenhebel 6 angreift, der durch eine auf der
Automatikblendeneinheit Ad vorgesehene Feder 6 a in Gegenuhrzeigerrichtung
vorgespannt ist. Der Automatikblendenhebel weist einen nach unten ragenden Teil 6 b auf.
7Q981Q/0737
5 ist der Automatik-Manuell-Umschaltsteuerstift, der
in funktionellem Eingriff beim Ausrichten des Symbols
AE und der Symbole für manuelle Blendeneinstellung, die sich alle auf dem Blendenring 1 befinden, auf die Marke
2 eine Bewegung erfährt. Auf dem Automatikblendenhebel 6 ist, mit ihm koaxial und drehbar, der Automatikblendenenergiespeicherhebel
7 vorgesehen. Dieser Automatik— blendenenergiespeicherhebel 7 ist durch eine Feder 7 aim
Uhrzeigersinn vorgespannt, und auf der einen Seite des Hebels 7 befindet sich in der Mitte ein Zapfen 8,
der durch die Feder 9 den gemeinsamen Hebel 10 trägt. Das eine Ende dieses gemeinsamen Hebels 10 greift am
nach unten weisenden Teil 6 b des Automatikblendenhebels 6 an und ist mit einem Stift 10a versehen.
Ferner greift der Automatikblendenenergiespeicher— hebel 7 in die Klinke 11 ein und hält so die Feder
7 a gespannt, 12 ist der Automatikblendenrückkehrsig— nalhebel, dessen eines Ende so angeordnet ist,
daß es an dem.Stift 10 a des gemeinsamen Hebels 10 angreift. I3 bezeichnet den Anschlagzapfen zur Begrenzung
des Drehbereichs des Automatikblendenenergiespeicherhebels 7· 1 ^- ist der Spannhebel zum Spannen der Feder
7 a des Automatikblendenenergiespeicherhebels 7 j wobei der abgesetzte Teil 14 a des in der Mitte des
Spannhebels 14 vorgesehenen Stifts am Teil 7 θ des
Automatikblendenenergiespeicherhebels 7 angreift. Um ferner in der Lage zu sein, den Spannhebel in funktionalem
Zusammenwirken mit dem Filmtransport spannen zu können, sind ein mit der mit dem Filmtransport in Verbindung
stehenden Welle einstückiger Spannnocken 16, ein Spannübertragungshebel 17» eine Rolle 18 und ein auf dem
Hebel 17 angeordneter Stift 17a vorgesehen. Ferner befindet
sich gegenüber dem Spannübertragungshebel I7 ein
Zwischenhebel 19» welcher vermittels nicht gezeigter
70981G/0737
Elemente mit dem Hebel 17 verbunden ist, wobei sich auf dem Hebel 19 ein Stift 19 a befindet. Ferner ist in der
Mitte des Zwischenhebels 19 eine Magnetspannplatte 19 b
aus elastischem Material befestigt. 20 ist ein dreiarmiger Hebel, der als Spannelement dient, welches den Automatikbelichtungssteuermagneten
21 den Anker 22 anziehen läßt, wobei das erste Ende 20 a am abgesetzten Teil 14 a des Stifts des Spannhebels 14 angreift, während
das zweite Ende 20 b durch das hakenförmige Teil 23 b
des Lösehebels 23 gehalten wird. Das dritte Ende 20 c
greift am Ende 3I d. der später zu erläuternden Stellradklinke
31 ein. Der Auslösehebel 23 ist ebenfalls dreiarmig
und wird durch eine Feder 23 f im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt. Auf der automatischen Belichtungssteuereinheit
Ae ist ein Spann-Zahnsegment 2k vorgesehen, welches am Spannhebel 14 angreifen kann, während der Zahnsektor,
auf welchem das mit dem Spann-Zahnsegment kämmende Zahnrad 25 a, der Widerstands schleifer 26 und der
Ae-Verriegelungsarm 25 d. befestigt sind, auf die Über—
setzungszahnräder 27» 28 und das Stellrad 29 wirkt.
Ferner wird durch den auf dem Zahnsektor 25 befestigten Stift 25 b und die. Feder 25 c das Zahnsegment 25 im Gegenuhrzeigersinn
vorgespannt. Hierbei ist die Feder 25 c so ausgelegt, daß sie schwächer als die linsenseitige
Feder 3 a ist. 30 bezeichnet den Ae-Verriegelungshebel,
dessen eines Ende vom Verriegelungsarm 25 d. des Zahnsektors 25 gehalten wird, während das andere Ende am gabelförmigen
Teil 23 c des Lösehebels 23 angreift. 3I ist
die Stellradklinke die durch die Feder 31 a im Gegenuhrzeigersinn
vorgespannt ist, wobei ein Ende das Klin— kenteil 3I b für das Anhalten der Drehung des Stellrads
29 bildet, während das andere Ende über die Welle 3I c
am Anker 22 angelenlct ist, 32 bedeutet den Körper eines
später zu erklärenden variablen Widerstands VR-, der für
709810/073?
die automatische Bellchtungssteuerung vorgesehen 1st.
33 ist der Signalliebel, dessen eines Ende am Arm 3 c
des Blendenvorv/ahlrings 3 angreift, dessen Mittelabschnitt
auf dem am Zahnsektor 25 vorgesehenen Stift
25 e und dessen anderes Ende am Traghebel 34 drehbar gelagert ist. Am Spiegelanhebemechanismus 35 ist der
Spiegels tellliabel 37 vorgesehen, der am Ende 7 b des
Automatikblendenenergiespeicherhebels 7 angreift, wobei das abgebogene obere Ende des Hebels 37 durch die
Feder 37 a im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt wird. Mit
dem Spiegelstellhebel 37 ist der Spiegelanhebehebel koaxial so gelagert, daß er am hakenförmigen Teil 2>9 a
der Anhebeverriegelungsklinke 39 angreift, die auf der auf dem Spiegelstellhebel 37 vorgesehenen Welle 37 c
drehbar ist. Hierbei wird die Anhebeverriegelungsklinke 39 durch die Feder 39 b in Uhrzeigerrichtung vorgespannt.
Der Spiegelanhebehebel 38 greift an dem an dem einen Ende des Anhebezwischenhebels 40 vorgesehenen
Stift an, während das andere Ende des Hebels 40 an dem Stift 41 a angreift, welcher auf der Spiegelaufnahmeplatte 41 (41 b ist die Drehwelle der Spiegelaufnahmeplatte 41 ) vorgesehen ist. Der Spiegelstellhebel 37
weist eine Nase 37 d auf, welche mit einem Ende 42 a am Verriegelungshebel 42 für das vordere Verschluß—
rollo angreift, während das andere Ende des Hebels 42
an dem abstehenden Teil des Lösehebels 43 für das vordere Verschlußrollo angreift. Der Lösehebel 43 für das
vordere Verschlußrollo greift am Feststellhebel 44 für das vordere Verschlußrollo des nicht gezeigten Verschlußmechanismus
an, wodurch das vordere Verschlußrollo gestartet wird. Der Hebel 43 wird in funktionalem
Zusammenwirken mit dem nicht gezeigten Transportmechanismus so eingestellt, daß die Feder 43 a gespannt
7G981Ö/073?
wird. Ferner ist der Signalhebel 45 des hinteren Verschlußrollos
koaxial mit, aber unabhängig vom Verriegelungshebel 42 für das vordere Verschlußrollo vorgesehen, und
greift am Signalhebel 46 an, welcher durch das vom Verschlußmechanismus kommende Beendigungssignal des hinteren
Verschlußrollos betätigt wird. Das andere Ende des Hebels 45 greift am oberen Ende des Spiegelrückkehrsignalhebels
4? an, während ein in der Mitte des Spiegelrückkehrsignalhebels 47 vorgesehener Stift 47 a am Teil
39 c der Anhebeverriegelungsklaue 39 angreift. Ferner greift das untere Ende des Spiegelrückkehrsignalhebels
47 auch an dem einen Ende des Automatikblendenrückkehrsignalhebels
12 der oben erwähnten Ad-Einheit an. Xn der Kameraauslöseeinheit Sm ist 4dem Elektromagneten 48 ein Permanentmagnet
49 zugeordnet. An dem Elektromagneten 48 und dem Permanentmagneten
49 ist der den Anker 51 tragende Ankerhaltehebel
50 vorgesehen. Der Ankertraghebel 50 ist durch eine Feder
50 a im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt, wobei die Feder
so ausgelegt ist, daß sie stärker als die Feder 23 f
des Lösehebels 23, aber schwächer als die Anzugskraft des Permanentmagneten 49 ist. Ferner ist an dem einen Ende des
Ankertraghebel 50 ein Stift 50 b so vorgesehen, daß er
am Speicherschalter 52 angreift. Die Kameraauslöseeinheit
Sm hat ferner einen aus nicht magnetischem Werkstoff bestehendem Rahmenkörper zur Aufnahme des Magneten 48, des
Ankertraghebels 50, des Speicherschalters 52 usw., wobei auf der Unterseite ein Element zur Abschirmung des
magnetischen Flusses vorgesehen ist. Ferner befindet sich die gesamte Kameraauslöseeinheit Sm in einem Gehäuse,
so daß die Einheit über die Welle 54 a des Startsignalhebels $k für die Abnahme des Signals des Ankertraghebels
50 angeschlossen ist. Der auf dem Startsignalhebel 54 vorgesehene Stift greift am Ende 23 a des
Lösehebels 23 an, während der am anderen Ende vorgesehene
709810/073?
Stift 54 b an der Magnetspannplatte^ b des Zwischenhebels
19 angreift.
Fig. 3 zeigt das Schaltbild der zu in Fig, 2 gezeigten
Kamera, wobei Elemente mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 2 die gleiche Wirkungsweise haben, so daß
auf ihre Erklärung hier verzichtet ist. Xn Fig. 3 bilden die Widerstände 100 und 101 einen Spannungsteiler,
während 102 eine Hickstroinsperrdiode ist, wobei der
Spannungsteilende Punkt der Spannungsteilerwiderstände mit der Basis eines pnp-Transistors 103 verbunden ist.
104 ist der Diodentreibertransistor, in dessen Kollektorkreis die Leuchtdiode für die Selbstauslöseranzeige und
dessen Basis an dem spannungsteilenden Punkt der Spannungsteilerwiderstände
105 j 106 liegt, die ihrerseits
mit dem Kollektor des Transistors IO3 verbunden sind. 108 ist der Kondensator zur Speicherung des Helligkeitswertes
des zu photographierenden Objekts, während 52 den Speicherschalter bezeichnet, welcher vor dem Anheben
des Spiegels 55 in funktionalem Zusammenwirken mit der Erregung des Elektromagneten 48 zur Auslösung
des in Fig. 2 gezeigten Schnellrückkehrmechanismus für den Spiegel geöffnet wird. Der Speicherschalter 52 ist
so an den Block B1 angeschlossen, daß der Wert für die
Objekthelligkeit unmittelbar vor dem Anheben des Spiegels
55 im Kondensator 108 als elektrisches Signal gespeichert
wird. Der Elektromagnet 48 ist bezüglich des Permanentmagneten auf dem Joch in einer Weise angeordnet, daß
dieses den Anker anzieht, wenn kein Strom fließt. Wenn beim Auslösevorgang Strom zugeführt wird, wird der Elektromagnet
so erregt, daß der Anker freigegeben wird. 109 ist ein Transistor, dessen Basis mit dem spannungsteilenden
Punkt der Spannungsteilerwiderstände 110, 111 verbunden
ist, die ihrerseits über eine Diode 112 mit dem Schalter
70981 0/0731
I'll+ und über eine Diode 1 13 mit dem Kollektor des Haltetransistors
115 verbunden sind, wobei die beiden Dioden
112 und 113 zueinander parallel liegen. Der Transistor
109 dient als Stromschalter, der den Steuerblöcken B
und B. nur im Bedarfsfall Strom zuführt, wobei beim
Schließen des Schalters 114 durch Niederdrücken des Auslösers II6 bis zur zweitenStellung der Transistor
109 in einer solchen Weise durchgeschaltet wird, daß
durch, den Widerstand 117 auch der Transistor 115 durchgeschaltet
wird. Da beim Durchschalten des Transistors 115 das Basispotential des Transistors IO9 auf niedrigem
Pegel gehalten wird, entsteht auf diese Weise ein Selbsthaltekreis derart, daß der Transistor 109 auch
dann im durchgeschalteten Zustand bleibt, wenn der Auslöser 116 losgelassen wird und der Schalter ~\~\k in die
geöffnete Stellung zurückkehrt. 118 und 119 bilden Widerstand
und Kondensator einer Verzögerungsschaltung, zur Verzögerung des Kamerastarts während des Lichtmeßvorgangs
speziell beim Wiederholtphotographieren, wobei die jeweiligen Impedanzwerte so gewählt sind, daß
sich eine Zeitkonstante von ungefähr 10 ms ergibt. ist der Kondensator zur Einstellung der Zeit des Selbstauslösers,
liegt parallel zum Kondensator 119 und ist mit dem Selbstauslöserschalter 120 über die Diode 121
verbunden, 123 und 12k sind Transistoren zur Entladung der Kondensatoren 119 bzw. 120, um sie in den rückge—
setzten Zustand zu bringen, und 125 ist der Kondensator zur Steuerung der Entladezeit. 126 und 127 bilden
den Kondensator zur Speicherung der Ladung für die Schnellerregung des in Fig. 2 gezeigten Startmagneten
48, bzw. den Ladewiderstand. Der Ausgang des Steuerblocks B , der aus einer Schmitt-Trigger-Schaltung besteht,
ist mit der Basis des Transistors I30 über die Dibde 128 und den Widerstand 129 verbunden. Hierbei
709810/0*747
dient der Transistor I3O zur Steuerung der Stromzufuhr
und ist mit der Stromversorgungsschaltung des später
zu erläuternden Steuerblocks B verbunden. Der Steuerblock Β,ς, dessen Eingang mit den Kondensatoren 119 und
120 verbunden ist, ist der Block zur Vorgabe der Tätigkeit des Selbstauslösers, und besteht aus einer herkömmlichen
Schmitt-Trigger-Schaltung, wobei der leitende Pegel dieses Blocks etwas niedriger eingestellt
ist als der Schwellwert der den Eingangsteil des Steuerblocks B_ bildenden Schmitt-Trigger-Schaltung.
131 ist der Kondensator zur Speicherung der Energie für die Leuchtdiode I33, während 132 den ¥iderstand
zur Steuerung des Ladestroms darstellt. Der Schalter
134 ist der Startschalter, welcher durch das Ende des
auf der Zeichnung nicht gezeigten vorderen Verschlußrollos des Verschlusses der Fig. 2 vor dem Start geschlossen
und mit dem Start geöffnet wird, während
135 den Kondensator zur Einstellung der Verschlußzeit
darstellt und zusammen mit dem variablen ¥iderstand
136 eine Zeitschaltung für Tageslichtphotographie bildet,
deren Wert mit Hilfe der Verschlußscheibe gesteuert wird. 137 und 138 sind Transistoren zur Steuerung der
Stromversorgung für den aus einer Schmitt-Trigger-Schaltung bestehenden Steuerblock B . Die Basis des pnp-Transistors
137 ist mit dem Spannungsteilenden Punkt der Spannungsteilerwiderstände 139 "und 1 40 verbunden, während
der Kollektor über den Widerstand 142 an die Basis des
Transistors I38 angeschlossen ist. Da die Basis des Transistors 138 an den spannungsteilenden Punkt der
Spannungsteilerwiderstände 142 und 143 angeschlossen ist,
wird, wenn der Transistor 137 in den durchgeschalteten
Zustand, nämlich in den stromzuführenden Zustand, gebracht wird, der Transistor 138 leitend und das Basispotential des Transistors 137 "wird abgesenkt, so daß
709810/0737
der Transistor im durchgeschalteten Zustand gehalten wird. 144 ist die Leuentdiode, welche mit dem Zusatzgeräteschuhanschluß
T der Kamera verbunden ist, der seinerseits mit der an den Hauptkondensator eines herkömmlichen
Blitzgerätes angeschlossene Neonröhrenschaltung in
einer Weise verbunden wird, daß, wenn die Ladespannung des Hauptkondensators des Blitzgerätes einen bestimmten
Wert erreicht, ein Transistor 1 45 > dessen Basis mit
der Leuchtdiode verbunden ist, leitend wird. Der Steuerblock B7 dient dazu, mit Hilfe des vom Blitzgerät kommenden
Signals, daß die Ladung abgeschlossen ist, ein Steuersignal zur automatischen Umwandlung der Verschlußzeit
in die Verschlußzeit für Blitzphotographie zu erzeugen,
wobei der Kollektor des Transistors 145 mit dem
Transistor 146 verbunden ist. Folglich wird beim Durchschalten des Transistors 145 auch der Transistor 146
durchgeschaltet, so daß der Widerstand 147 für Blitzphotographie
in Reihe mit dem Kondensator 135 liegt. Andererseits wird, da wegen des durchgeschalteten Zustands
des Transistors 145 die Transistoren 148 und 149
in den abgeschalteten Zustand gebracht werden, die Verschlußzeit auf eine für die Blitzphotographie geeignete
Zeit, beispielsweise 1/6O s eingestellt, die durch die Zeitkonstantenschaltung, bestehend aus dem Widerstand
147 und dem Kondensator 135» bestimmt wird.
Hierbei hat der mit dem Transistor 145 verbundene Kondensator
15Oj der im durchgeschalteten Zustand des Transistors
145 geladen wird, die Aufgabe, die Rückkehr von
der Zeit für Blitzphotographie zur Zeit für Tageslichtphotographie
zu verzögern, um einen momentanen unstabilen Zustand des Ladungsbeendigungssignals zu verhindern,
wenn das Blitzgerät in Betrieb ist. I5I ist ein Leerbzw.
Blindwiderstand, der ein Lastäquivalent zur elektrischen
Schaltung der Kamera bildet und dazu dient, die
709810/075?
Spannung der Stromquelle 152 zu prüfen, 153 ist der Pegelverschiebewiderstand,
um das Meßinstrument beim oben genannten Prüfen geeignet zu eichen. 15^· stellt die Diode
dar, die verhindert, daß Strom durch den Leerwiderstand 151 fließt, -wenn das Meßinstrument 155 als Blendenwertanzeige
verwendet wird. 156 ist der Schalter, der durch
das hintere Verschlußrollo über den in Fig. 2 gezeigten Hebel 46 in den abgeschalteten Zustand umgelegt wird
und bildet das erste Rücksetzelement, BB ist der Batterieprüfknopf
zur Prüfung der Stromquelle 152,und 157 ist der
das zweite Rücksetzelement bildende Umschalter und weist die Kontaktklemmen 157 a und 157 t>
auf. Hierbei wird der Umschalter 157 in funktionalem Zusammenwirken mit dem
Niederdrücken des Batterieprüfknopfes BB von der Kontaktklemme 157 a auf die Kontaktklemme 157 b umgelegt. I58
ist der mit der Leuchtdiode IO7 verbundene Widerstand
und 159 das photoelektrische Element zur Umwandlung der
vom Objekt kommenden Lichtmenge in ein elektrisches Signal, 160 ein pnp-Transistor, I6I und 162 sind Widerstände,
163, 164, 165 und 166 Dioden, 167 ist der mit der Basis
des npn-Transistors 115 und dem Kondensator 168 verbundene
Widerstand, 169 der mit der Basis des npn-Transistors
124 verbundene Widerstand, 170 der mit der Basis des pnp—
Transistors 123 verbundene Widerstand, I7I die Diode zur
Rauschunterdrückung, 172 die mit dem Widerstand 140 verbundene
Diode, 173 bis 177 sind Widerstände, 178 ist ein Kondensator, 179 bis 180 sind Widerstände, 181 ist ein
Magnet zur Steuerung des auf der Zeichnung nicht gezeigten hinteren Verschlußrollos, 182 ist ein Kondensator
und 183 und 184 sind Komparatoren.
Im folgenden werden nun der LichtmeßSchaltungsblock B1
und der Steuerschaltungsblock B2, die in Fig. 3 gezeigt
sind, anhand der Fig. 4 im einzelnen erläutert.
709810/0737
2Θ35309
In Fig. 4 ist 159 das in Pig. 3 gezeigte photoelektrische
Element, 200 ein Operationsverstärker mit zwei Eingängen, die mit den Ausgängen des photoelektrischen Elements 159
verbunden sind, 201 eine zwischen dem Eingang und dem Ausgang des Verstärkers 200 liegende Diode, 202 ein Operationsverstärker
mit einem invertierenden Eingang 202 a, der über den Widerstand 203 mit dem Ausgang des Operationsverstärkers
200 verbunden ist, mit einem zweiten invertierenden Eingang 202 b, der über den "Widerstand
204 mit der Informationseinstellschaltung 210 des Blitzgerätes
FA verbunden ist, und mit einem dritten Eingang, der an eine Vorspannungsquelle Vc angeschlossen ist. Ferner
weist der Operationsverstärker 202 einen Umschalteranschluß 202 c auf, der mit dem Anschluß T verbunden
ist. Hierbei wird, wenn vom Anschluß T„ kommend das Ladungsbeendigungssignal
an den Anschluß 202 c gelegt wird, der Eingang 202 b ausgewählt, während, wenn vom Anschluß
T„ kein Ladungsbeendigungssignal an den Anschluß 202 c gelangt,
der Eingang 202 a ausgewählt wird. 205 ist ein variablerWiderstand,
dessen Wert im Einklang mit der Verschlußzeit und der Filmgeschwindigkeit eingestellt wird,
206 und 207 sind Widerstände, 208 ist ein eine Pufferschaltung bildender Operationsverstärker, dessen einer
Eingang mit dem Ausgang des Operationsverstärkers 202 über den in Fig. 3 gezeigten Speicherschalter verbunden ist,
211 eine Konstantspannungsquelle und 210 die oben genannte Informationseinstellschaltung, wobei der Widerstand dem
durch das elektrische Blitzgerät FA ausgewählten Blendenwert entspricht, 212 ist ein Operationsverstärker, dessen
invertierender Eingang mit dem Ausgang der Pufferschaltung
208 über den Widerstand 209 verbunden ist, und dessen nichtinvertierender Eingang mit der Vorspannungsquelle Vc verbunden
ist, 32 stellt den in Fig. 2 gezeigten variablen Wi-
709810/073?
2635308
derstand dar. Ferner sind die Versorgungsanschlüsse der
Operationsverstärker 200 und 208 mit der Kollektorelektrode des auch in Fig. 3 gezeigten Transistors 160 verbunden,
während der Versorgungsanschluß des Operationsverstärkers 212 mit der Kollektorelektrode des auch in
Fig. 3 gezeigten Transistors I3O verbunden ist, und der
Ausgang des Operationsverstärkers 212 ist an den Magneten 21 angeschlossen.
Im folgenden wird nun die Wirkungsweise der ersten Ausführungsform
anhand der Fign. 1 bis 4 beschrieben.
Mit dem Herunterdrücken des Auslöserknopfes II6 bis zur
ersten Stellung wird der Schalter 186 geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Schalter 156 und I85 geschlossen,
während der Umschalter 157 auf der Seite 157 a liegt,
so daß die Transistoren IO3 und 104 so in den durchgeschalteten
Zustand gebracht werden, daß der Transistor 160 durchgeschaltet wird. Auf diese Weise werden das Ver—
arbeitungsergebnis des von dem photoelektrischen Element 159 herkommenden Signals und die Informationen der Filmempfindlichkeit
und der am Widerstand eingestellten Verschlußzeit, nämlich der Blendenwert zur Erzielung der
richtigen Belichtung, über den Operationsverstärker 202 (Fig. 4) in den Kondensator als Ladung eingespeist.
Wenn der Auslöserknopf II6 weiter nach unten gedrückt
wird, dann wird der Schalter 114 geschlossen und der Transistor 109 gleichzeitig in den durchgeschalteten
Zustand gebracht, ebenso wird der Haltetransistor II5
durchgeschaltet, so daß der Transistor 109 im durchgeschalteten
Zustand gehalten wird. Folglich beginnt die Stromzufuhr zu den Steuerblöcken B und Bl und macht sie
betriebsbereit. Durch den Beginn der Stromzufuhr wird
^09810/07^1
der Transistor 124 in den abgeschalteten Zustand gebracht,
so daß mit dem Laden der Zeitkonstantenschaltung, bestehend aus den Kondensatoren 119 und 120 und
dem Widerstand 118, begonnen wird. Wenn beim Hochlaufen der Ladespannung der Kondensatoren 119 und 120 diese
einen Pegel unmittelbar vor dem Xnbetriebgehen des Steuerblocks B erreicht hat, wird der Steuerblock B,-in
den eingeschalteten Zustand gebracht, wodurch die Leuchtdiode infolge der im Kondensator I3I gespeicherten
Ladung zum Aufleuchten gebracht wird. Die Diode 107 geht durch Öffnen des Schalters mit dem Loslassen
des Auslöserknopfes aus, so daß sich ein unnötiger Stromverbrauch vermeiden läßt, während die Leuchtdiode
133 während einer Zeit aufleuchtet, die proportional
der in dem Kondensator gespeicherten Ladung ist. Wenn der Ladungspegel der Kondensatoren 119 und 120 nach
dem Aufleuchten der Diode 133 weiter nach oben geht, arbeitet der Steuerblock B so, daß der monostabile
Mulitvibratorschaltkreis B· getriggert wird. Infolgedessen werden rechteckförmige Treiberimpulse an den
Magneten 48 gelegt. Wenn der Magnet 48 erregt ist, wird" die Kraft des-Permanentmagneten 49 kompensiert,
so daß sich der Ankertraghebel 50 unter dem Einfluß
der Feder 50 a im Gegenuhrzeigersinn dreht und dabei
den Speicherschalter 52 mit Hilfe des Stifts 50 b öffnet. Da einstückig mit dem Hebel verbunden, wird
der außerhalb des Gehäuses vorgesehene Signalstarthebel 54 ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn gedreht, wobei sich
die Drehung auf das gabelförmige Teil 23 a des Lösehebels
23 der Automatikblendeneinheit Ad überträgt. Der Lösehebel 23 wird gegen die Kraft der Feder 23 f im
Uhrzeigersinn rotiert, wobei entsprechend dem Ausmaß der Drehung zuerst das hakenförmige Teil 23 b das nach
709810/0731
lauten abgewinkelte Teil 20 b des dreiarmigen Hebels 20
freigibt. Zu dieser Zeit wird der Automatikbelichtungssteuermagnet
21 durch den Speisetransistor I30 durch.
Drücken des Verschlußauslöseknopfes 116 mit Strom versorgt,
so daß der dreiarmige Hebel auf die Stellrad— klinke 3I der Automatikbelichtungssteuereinheit Ae hin
gegen die Kraft der Feder 3I a angezogen wird, so daß trotz
des entriegelten dreiarmigen Hebels 20 keine Wirkung eintritt, bevor die Stromzufuhr unterbrochen wird. Ferner
dreht im Zuge der Drehung des Lösehebels 23 der gabelförmige
Abschnitt 23 c den Ae-Verriegelungshebel 30 im
Uhrzeigersinn. Damit wird der Verriegelungsarm au.f dem Zahnsektor 25 freigegeben, und der Zahnsektor beginnt
gegen die Kraft der Feder 25 c über den Signalhebel 3I
durch die Feder 3 a des Blendenvorwahlrings 3 an der
Seite der Linse zu rotieren. Die mit dem Zahnsektor 25 und dem Stellrad im Eingriff stehenden Zahnräder 27 und
28 rotieren beschleunigt, wodurch der zum Widerstand gehörige Schleifer 26 des Zahnsektors 25 über den Widerstandskörper
schleift und dabei den Wert des Widerstandes 32 ändert. Durch das Auslösen der oben genannten Automatikbelichtungseinheit
Ae wird der Widerstand 32 in der beschriebenen Weise geändert und erreicht einen Wert,
der dem im Kondensator 108 gespeicherten Blendenwert entspricht, zu welchem Zeitpunkt die Stromzufuhr zum Automatikbelichtungssteuermagneten
21 unterbrochen wird und die Stellradklinke 3I sich unter der Wirkung der Feder 3I a
im Gegenuhrzeigersinn dreht und dabei die Drehung des Stellrads 29 anhält. Auf diese Weise wird die Lage des am Signalarm
33 angreifenden Armes 3 c des Blendenvorwahlrings gesteuert, wodurch der Blendenwert bestimmt wird. Nahezu
gleichzeitig mit dem Lösen des Ae-Verriegelungshebels
wird die Klinke 11 durch das Ende 23 d. des oben genannten
709810/073?
Lösehebels 23 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß der Automatikblendenenergiespeiclierliebel 7 gelöst und unter
dem Einfluß der Feder 7 a- im Uhrzeigersinn gedreht wird.
Durch den Automatikblendenenergiespeicherhebel 7 wird der Automatikblendenhebel 6 als ein Körper mit dem Hebel
7 unter Mitwirkung des gemeinsamen Hebels 10 im Uhrzeigersinn gedreht, so daß der Stift 4 des Blendenstellrings
an der Seite der Linse im Uhrzeigersinn gedreht wird und dabei die auf der Zeichnung nicht gezeigten Blendenlamellen
einstellt. Hierbei wird der Automatikblendenenergiespeicherhebel
so gedreht, daß das Ende 7 b das untere Ende 37 b des Spiegelstellhebels 37 verläßt, so
daß der Spiegelstellhebel 37 unter der Wirkung der Feder 37 a im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. Der mit
dem Spiegelstellhebel 37 koaxial gelagerte Spiegelanhebehebel wird in der gleichen Richtung gedreht, zusammen
mit dem Ende 39 a der Anhebeverriegelungsklinke 39» so daß der Stift 40 a des Anhebezwischenhebeis 40
im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird, wodurch über
den Stift 41 a der Spiegelaufnahmeplatte 41 durch das andere Ende 40 b die Spiegelaufnahmeplatte 41 mit der
Welle 41 b als Zentrum nach oben bewegt wird. Ferner dreht durch Verschwenken des Spiegelstellhebels 37
die Nase 37 d das Ende 42 a des Verriegelungshebels 42 für das vordere Verschlußrollo im Uhrzeigersinn, wodurch
das hakenförmige Teil am anderen Ende den vorspringenden Teil des Lösehebels 43 für das vordere Verschlußrollo
verläßt, so daß der Lösehebel 43 den Feststellhebel 44 für das vordere Verschlußrollo mit Hilfe
der Feder 43 a in Richtung des Pfeiles A verdreht, wodurch
der auf der Zeichnung nicht gezeigte Mechanismus für das vordere Verschlußrollo freigegeben wird.
709810/Q73?
Auf der anderen Seite wird durch die Wirkungsweise des
Steuerblocks B der Transistor 137 in den durchgeschalteten
Zustand gebracht, und die Stromzufuhr zum Steuerblock B1, setzt ein. Ferner wird, wenn das vordere Verschlußrollo läuft, der Schalter 134 durch das vordere
Verschlußrollo geöffnet, so daß die Ladung des Kondensators 135 über den Widerstand beginnt. Nach Ablauf der
am Widerstand I36 eingestellten Verschlußzeit ist der
Zustand der Schmitt-Trigger-Schaltung B1, umgekehrt und
der Magnet 181 nicht mehr erregt, wenn das auf der Zeichnung nicht gezeigte hintere Verschlußrollo zu laufen
beginnt. Zu dieser Zeit wird der mit der Wirkung des hinteren Verschlußrollos in funktionaler Verbindung stehende
Schalter 156 geöffnet, so daß alle Transistoren
109, 137 und 130, die als Speisetransistoren der Steuerblöcke
dienen, in den abgeschalteten Zustand gebracht werden und damit die Stromzufuhr zu allen Steuerblöcken
unterbrechen. Wenn, wie oben erwähnt der Punktionsablauf bei der Belichtung richtig von statten geht, wird
dem Magneten nur während des Einsteilens des Objektivs auf den eingestellten Blendenwert Strom zugeführt, so
daß ein permanenter Stromfluß niemals auftritt. Wenn folglich die Belichtungsfolge normal abläuft, tritt ein
anomaler Verbrauch der Batterie 152 niemals auf.
Wenn jedoch zwisehen dem Joch des Magneten 48 und dem Anker
(Fig. 2) Unregelmäßigkeiten existieren, wenn beispielsweise der Magnet 48 umgekehrt zu den Erregerimpulsen magnetisiert
worden ist oder wenn der Anker 51 und das Joch aufgrund von Feuchtigkeit aneinander kleben, wird die
Automatikbelichtungssteuereinheit Ae (Fig. 2) niemals gelöst, obwohl der Magnet 48 erregt ist. Folglich wird
dann die Blende niemals auf den festgelegten Wert ein—
709810/073t
gestellt, so daß dem Steuerblock B„ permanent Strom zugeführt
wird, was die Batterie 152 anomal verbracht. Im
Falle der Erfindung wird beim Niederdrücken des Batterieprüfknopfes BB durch den Photographen der Umschalter auf
die Seite der Klemme 1 57 b gelegt und die Stromzufuhr zu allen Steuerblöcken unterbrochen, so daß ein anomaler
Verbrauch der Batterie 152 niemals stattfindet. Ferner
wird mit dem Drücken des Batterieprüfknopfes BB die
elektrische Schaltung der Kamera auf den Anfangszustand
zurückgesetzt, so daß beim erneuten Bedienen des Verschlußauslösers 116 nach dem Beseitigen der Unregelmäßigkeiten
der normale Funktionsablauf vor sich gehen kann. Ferner wird mit dem Verschlußbeendigungssignal als Folge
der Beendigung der Wirkungsweise des hinteren Verschlußrollos der Signalhebel 46 in Richtung des Pfeiles B gedreht.
Es wird also der Signalhebel 45 für das hintere Verschlußrollo im Gegenuhrzeigersinn gedreht, der Spie—
gelrückkehrsignalhebel 47 wird im Uhrzeigersinn gedreht, und mit Hilfe des Stifts 47 a wird das Ende 39 b der
Spiegelanhebeverriegelungsklinke 39 im Gegenuhrzeigersinn
so gedreht, daß der Eingriff des Endes 39 b mit dem Ende 38 a des Spiegelanhebehebels 38 gelöst wird,
wodurch die angehobene Stellung der Spiegelaufnahmeplatte 41 gelöst wird, so daß der Spiegel mit Hilfe einer
auf der Zeichnung nicht gezeigten Feder wieder die untere Stellung annimmt, Mit Hilfe des unteren Endes
des Spiegelrückkehrsignalhebels 47 wird der Automatikblendenrückkehrsignalhebel 12 im Gegenuhrzeigersinn gedreht,
so daß der Stift 10 a des gemeinsamen Hebels 10 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, wobei sich der Eingriff
des Hebels 10 an dem nach unten weisenden Teil 6 b des Automatikblendenhebels 6 löst. Der Automatikblendenhebel
6 wird mit Hilfe der Rückstellfeder 6 a
709Ö1Ö/073?
im G-egenuhr zeiger sinn gedreht, und der Stift 4 des Blendenstellrings
auf der Seite der Linse folgt durch, eine auf der Zeichnung nicht gezeigte Feder der Drehung des
Automatikblendenhebels 6, so daß die Blendenlamellen geöffnet werden und der Photographiervorgang beendet wird.
Gemäß Fig. 2 bis Fig. 4 ist eine Ausführungsform gezeigt,
bei welcher der Stromversorgungskreis der Steuerschaltung durch den Batterieprüfknopf BB unterbrochen wird, um den
Speisestromhaltezustand des magnetischen Mechanismus zu lösen. Der gleiche Effekt kann erreicht werden, wenn der
elektrische Kreis nur für kurze Zeit unterbrochen wird.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform für den letzteren Fall,
Fig. 5 zeigt das Schaltbild der zweiten Ausführungsform,
in welcher die Erfindung an einer Kamera angewandt wird, wobei die Schaltung weitgehend derjenigen der Fig. 3
gleicht, so daß nur die von den in Fig. 3 abweichenden Elemente erklärt werden.
157 A ist ein anstelle des Spannungsprüfschalters 157
der Fig. 3 zu verwendender Schalter, 153 A ein anstelle
des Begrenzungswiderstands 153 der Fig. 3 ZXL verwendender
Widerstand, 151 A ein anstelle des Leer- bzw. Blindwiderstands
151 der Fig. 3 ζυ- verwendender Leer- bzw. Blindwiderstand,
154 A ein anstelle der Diode 154 der Fig. 3 zu
verwendende Diode, 155 A ein anstelle des Meßinstruments
155 der Fig. 3 zu- verwendendes Anzeigegerät für die
Spannung der Stromquelle, wobei ein Anschluß des Meßgeräts 155 A mit der Basis des Transistors 2Ο3 und dem
in Fig. 3 gezeigten Element I83 verbunden ist, 152 A
ist eine anstelle der in Fig. 3 gezeigten Batterie 152
zu verwendende Batterie, 200 ein Kondensator, 201 und 202 sind Widerstände, 203 und 204 npn-Transistoren und
709810/013?
205 ist ein pnp-Transistor, Dabei ist 156 ein Schalter,
der die gleiche ¥irlcungs-weise wie der Schalter I56 der
Fig. 3 hat, wobei ein Anschluß des Schalters I56 mit
dem in Fig. 3 gezeigten Element 137 und über den Schalter 185 mit dem Element 100 verbunden ist.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der in Fig. 5 gezeigten
Schaltung erklärt.
Mit dem Einschalten des Prüfschalters 157 A fließt
plötzlich ein großer Strom durch den Kondensator 200, so daß das Basispotential des Transistors 203 abgesenkt
wird, und damit geht der Transistor 203 in den abgeschalteten Zustand über. Mit dem Übergang des Transistors
203 in den abgeschalteten Zustand geht der Transistor
204 in den durchgeschalteten Zustand über, wodurch das Basispotential des Transistors 205 ansteigt
und der Transistor 205 durch den Kondensator 200 somit für einen Augenblick in den abgeschalteten Zustand gebracht
wird. Auf diese Weise wird die aus Transistoren bestehende Stromversorgungsschaltung (Fig. 3) in einer
Weise zurückgesetzt, daß sich ein anomaler Verbrauch der Batterie 152 A'vermeiden läßt. Hierbei zeigt nach
Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Betätigen des Prüfschalters 157 A das Meßinstrument 155 A die Spannung der
Stromquelle an.
Bei der oben beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsform wird der Stromzuführungshaltezustand von Hand
wieder eingestellt, während Fig. 6 eine Ausführungsform zeigt, bei welcher der Stromzuführungshaltezustand automatisch
wieder eingestellt wird. In Fig. 6 ist G der später zu erläuternde Magnetsteuerblock, H der später
zu erläuternde Stromversorgungssteuer- und Halteblock, T die später zu erläuternde Zeitgeberschaltung, 3OO
und 301 sind AND-Gatter, 302 bis 303 und 304 bis 3O7
709810/073?
sind NAND-Gatter bzw. Inverter, 114, 134, I56 und 186
sind Schalter, die die gleiche Wirkungsweise haben wie die Schalter 114, 134, I56 und 186 der Fig. 3.
Im folgenden wird der in Fig. 6 gezeigte Block H anhand
der Fig. 7 im einzelnen beschrieben. 3IO ist die mit dem
Ausgang des in Fig. 6 gezeigten AND-Gatters3OO zu verbindende
Klemme. 3II ist die mit dem Ausgang des Inverters 3Q6 zu verbindende Klemme, 312 die mit dem Ausgang
des NAND-Gatters 303 zu verbindende Kämme, 313 bis
32Ο sind die den Stromzufuhrhaltekreis bildenden Elemente,
313 und 317 sind Transistoren, 314, 315, 318 und 319 Widerstände,
316 ist eine Diode, 320 ein Kondensator, 321,
322, 325, 326, 328 und 332 sind Transistoren, 323, 324,
33Ο und 331 Widerstände und 327 sowie 329 Dioden. Hierbei
ist die Emitterelektrode des Transistors 321 mit der Stromquelle 152 (Fig, 9) verbunden. Im folgenden wird
der in Fig. 6 gezeigte Block T anhand der Fig. 8 im einzelnen erläutert.
In Fig. 8 ist 400 die mit der Basiselektrode des npn-Transistors
401 verbundene Eingangsklemme, die an den Ausgang des AND-Gatters 301 zu legen ist. 402, 4O4 und
4O7 sind Widerstände, 403 ist ein npn-Transistor, 405
ein Kondensator, der zusammen mit dem Widerstand 4O4 eine Zeitkonstantenschaltung bildet, 4o6 eine Schmitt—Trigger-Schaltung
und 408 die mit dem Ausgang der Schmitt-Trigger-Schaltung 4O6 verbundene Ausgangsklemme, die an den
Eingang des in Fig. 6 gezeigten NAND-Gatters zu legen ist.
Schließlich wird der in Fig* 6 gezeigte Block G anhand
der Fig. 9 im einzelnen erklärt.
In Fig. 9 bezeichnet 5OO die an die Kollektorelektrode des
709810/073?
Transistors 332 des Blocks H zu legende Klemme, wobei
die neben der Klemme 500 vorhandenen weiteren Elemente
den gleichen Aufbau bilden wie diejenigen mit den gleichen Bezugszeichen der Fig. 3» so daß auf ihre Erklärung
hier verzichtet wird. Fig. 9 zeigt hierbei nur die wesentlichen Teile.
Xm folgenden wird nun die Wirkungsweise der dritten Aus—
führungsform anhand der Fign. 6 bis 9 beschrieben.
Wenn zunächst mit dem Niederdrücken des Auslöserknopfes
der Schalter 186 geschlossen wird, geht der Ausgang des Inverters nach "1" wobei die in Fig. 7 gezeigten Transistoren
328 und 332 in den durchgeschalteten Zustand
übergehen, so daß dem gesamten in Fig. 9 gezeigten Krefe
über die Klemme 500 Strom zugeführt wird. Venn dann mit dem
weiteren Niederdrücken des Auslöserknopfes der Schalter 114 geschlossen wird, sind alle Eingänge des AND-Gatters
3OO im Zustand "1", so daß der Ausgang des AND-Gatters
3OO ebenfalls "1" ist, was den in Fig. 7 gezeigten Transistor 326 in den durchgeschalteten Zustand bringt.
Wenn der Transistor 326 in den durchgeschalteten Zustand
gebracht ist, fließt durch die Basis des Transistors 313
Strom, so daß der Transistor 313 An den durchgeschalteten
Zustand gebracht wird, wodurch ein Basisstrom durch die
Basis des Transistors 3I7 fließt. Folglich wird auch der
Transistor 317 in den durchgeschalteten Zustand gebracht.
Wenn dann der Auslöserknopf freigegeben wird und die mit
dem Auslöserknopf in Wirkverbindung stehenden Schalter und 186 geöffnet werden, wird der Ausgang des AND-Gatters
300 "O11, so daß derinFig. 7 gezeigte Transistor 326 in
den abgeschalteten Zustand übergeht, während weiterhin ein Basisstrom durch die Basis des Transistors 313 durch
709810/0737
den Transistor 317, die den Stromversorgungsiialtekreis
bilden, fließt, so daß der Transistor 3^3 im
durchgeschalteten Zustand gehalten wird. Ferner wird, durch das funktionale Zusammenwirken beim Umlegen des Schalters
114 in den abgeschalteten Zustand der Schalter 186 in den abgeschalteten Zustand gebracht, wenn der in Fig.
gezeigte Transistor 328 ebenfalls in den abgeschalteten
Zustand gebracht wird, wobei ein Basisstrom durch die Basis des Transistors 332, durch den Widerstand 330, die
Diode 327 und den Transistor 317 fließt, so daß der Transistor
332 im durchgeschalteten Zustand gehalten wird
und weiterhin dem gesamten in Fig. 9 gezeigten Kreis Strom zugeführt wird.
Wenn der Stronrversorgungshaltekreis wie oben beschrieben arbeitet, nimmt die Leitung E? (Fig. 7) den Zustand
"1" an. Zu dieser Zeit ist der Schalter 114 im abgeschalteten
Zustand, so daß der Ausgang des AND-G-atters
301 zu "1" wird, so daß die Zeitgeberschaltung T (Fig. 8)
zu arbeiten beginnt. Xm Falle normalen Arbeitens wird, wie in Verbindung mit der ersten Ausführungsform dargelegt
j am Ende des Belichtungsvorgangs der Schalter 156
(Fign. 6 und 7) in Wirkverbindung mit dem Arbeiten des
hinteren Verschlußrollos geöffnet, so daß der Ausgang des NAND-Gatters 303 "1" wird, was die Transistoren 325
und 322 (Fig. 7) in den durchgeschalteten Zustand bringt.
Folglich wird der Transistor 321 (Fig. 7) in den abgeschalteten
Zustand gebracht, so daß der Stromzufuhrhaltekreis
zurückgestellt wird, wobei der Transistor 332 ebenfalls
-in den abgeschalteten Zustand gebracht wird, so daß er die Stromzufuhr zur in Fig.- 9 gezeigten Belichtungs—
Steuereinheit unterbricht. Auf diese Weise kann im Falle des normalen Belichtungsablaufs eine anomale Schädigung
709810/0717
der Batterie vermieden -werden.
Andererseits wird selbst, wenn der Magnet 48 (Fig. 9)
nicht in Ordnung ist,weiterhin Strom dem Magneten 21
zugeführt (Erklärung zur ersten Ausführungsfοrm).
Jedoch im Falle der dritten Ausführungsform beginnt
mit dem Freigeben des Auslöserknopfes die Zeitgeberschaltung
T zu arbeiten (Fig. 8). Nach Ablauf einer durch den Widerstand 4O4 und den Kondensator 405 vorgegebenen
Zeit wird der Zustand der Ausgangsklemme 408 "1", Damit wird einer der Eingänge des in Fig. 6 gezeigten
NAND-Gatters 302 "1". Andererseits ist zu diesem Zeitpunkt die Stromversorgungsschaltung (Fig. 7) im gesetzten
Zustand, so daß der Ausgang der Stromversorgungsleitung E1 (Fig. 7) im Zustand "1" ist, während
sich der Startschalter 134 für die Zeit steuerschaltung
im eingeschalteten Zustand befindet, so daß alle Eingänge des NAND-Gatters 302 auf "1" sind. Daher wird
zu einer bestimmten durch die Zeitgeberschaltung T vorgegebenen Zeit nach dem Freigeben des Auslöserknopfes
durch die Ausgangsgröße der Zeitgeberschaltung T der Ausgang des NAND-Gatters 302 zu "0", während der Ausgang
des NAND-Gatters 3O3 (Fig. 6) zu "1" wird. Folglich wird der Stromversorgungshaltekreis (Fig. 6) zurückgesetzt,
und die Ausgangsgröße der Stromversorgungsleitung E1 (Fig. 6) wird zu "0", wobei der in Fig. 9 gezeigte
Transistor I30 in den abgeschalteten Zustand gebracht
wird, so daß die Stromversorgung zu Magneten 21 unterbrochen wird. Folglich kann eine anomale Schädigung
der Batterie 152 durch einen fehlerhaften Magneten 48 mit Hilfe der Zeitgeberschaltung T automatisch
vermieden werden.
7098107073*
¥ie oben anhand der erfindungsgemäßen Halteanordnung beschrieben,
wird der Steuerkreis für den magnetischen Lö— semchanismus durch den Selbsthaltekreis in einer solchen
Weise mit Strom versorgt, daß sich eine permanente Stromzufuhr zur Schaltung und ein vom normalen Funktionsablauf
abweichender Betrieb, wenn die magnetische Lösevorrichtung aus irgend einem Grunde nicht arbeitet und
der vollständige Funktionsablauf nicht bis zum Ende durchgeführt
wird, bei einer Schaltung vermeiden läßt, bei welcher am Ende des Funktionsablaufs ein Rücksetzsignal zur
Unterbrechung der Stromzufuhr zum Magnetkreis erzeugt
wird, wodurch durch Vorsehen eine Rücksetzschaltung für den obigen Zweck das Lösen der oben genannten Stromzufuhr
sowie der Wiederbeginn des Funktionsablaufs in einer solchen Weise durchgeführt werden kann, daß der Verbrauch
der Batterie durch den magnetischen Mechanismus und den falschen Funktionsablauf vermieden werden kann,
was ein großer Vorteil ist.
Zusammengefaßt schafft die Erfindung eine Anordnung für
den Magnetmechanismus, welcher neben dem normalen Rückstellelement
ein zweites Rückstellelement zur Unterbrechung der Stromzufuhr zum Magnetmechanismus aufweist.
Im Falle, daß die Stromzufuhr zum Magnetmechanismus durch einen Fehler fortgesetzt wird, unterbricht das zweite
Rückstellelement anstelle des normalen Rückstellelements die Stromzufuhr zu dem magnetischen Mechanismus. Auf diese
Weise läßt sich ein nutzloses Aufbrauchen der Batterie vermeiden.
709810/0731
Claims (3)
- Pat entansprüchei1j Vorrichtung· zur Unterbrechung des Stromhaltezustands für eine Kamera mit einer Stromquelle, einem durch die Stromquelle im Versorgungszustand gehaltenen Magnetmechanismus und einer ersten Unterbrechereinrichtung zur Unterbrechung der Stromversorgungsschaltung des Magnetmechanismus am Ende des Belichtungsvorgangs, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Unterbrecher einrichtung (157 j Fig. 2, Fig. 3; 157 A, 200, 202, 203, 205, Fig. 5; 302, 303, 332, T.H, Fig. 6, Fig. 7) mit der Stromversorgungsschaltung des Magnet— mechanismus in einer Weise verbunden ist, daß die zweite Unterbrechereinrichtung die Stromzufuhr zum Zeitpunkt der Unterbrechung der Belichtungsablauffolge unterbricht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Unterbrechereinrichtung (157> Fig. 2, fig. 3; 157 Ai Fig. 5) mit einem Batterieprüfknopf (BE) in Wirkverbindung steht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetmechanismus von der Stromquelle durch einen Stromversorgungshaltekreis (I09, 110, 113, 115, 117, 167, Fig. 3, Fig. 5), bestehend aus Halbleiterelementen, versorgt wird, und daß als zweite Unterbrecher einri chtung eine Schalteinrichtung (157 A, 200, 202, 203, 205, Fig. 5) verwendet wird, welche mit der Stromversorgungsschaltung des Stromversorgungshalte— kreises verbunden ist und die Stromversorgungsschaltung des Stromversorgungshaltekreises zum Zeitpunkt der Un-709810/0737terbrechung der Belichtungsablauffolge für eine bestimmte Zeit unterbricht,Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zeitgeberschaltung (T, Fig. 5) vorgesehen ist, welche nach dem Beginn der Belichtungsablauffolge zu arbeiten beginnt und ein Ausgangssignal nach einer bestimmten Zeit ausgibt, und daß eine Schalteinrichtung (302, 3Ο3, 332, Fig. 6), welche die Stromversorgungsschaltung des Magnetmechanismus als Folge des Ausgangssignals des Zeitgebers unterbricht, mit der Stromversorgungssschaltung- des Magnetmechanismus verbunden ist.70981 0/07StsiLeerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP50095121A JPS5219527A (en) | 1975-08-05 | 1975-08-05 | Energization holding disengagement system for the electromagnetic mech anism |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2635309A1 true DE2635309A1 (de) | 1977-03-10 |
| DE2635309B2 DE2635309B2 (de) | 1979-04-26 |
Family
ID=14128990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2635309A Ceased DE2635309B2 (de) | 1975-08-05 | 1976-08-05 | Stromversorgungseinrichtung für eine Kamera |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4145130A (de) |
| JP (1) | JPS5219527A (de) |
| DE (1) | DE2635309B2 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5421329A (en) * | 1977-07-18 | 1979-02-17 | Hitachi Ltd | Control system for cameras |
| JPS5542821U (de) * | 1978-09-14 | 1980-03-19 | ||
| JPS5557830A (en) * | 1978-10-23 | 1980-04-30 | Canon Inc | Power supply holding device of camera |
| JPS55130644A (en) * | 1979-04-02 | 1980-10-09 | Olympus Optical Co | Camera device for endoscope |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS4860626A (de) * | 1971-11-25 | 1973-08-25 | ||
| US3940776A (en) * | 1973-05-18 | 1976-02-24 | Olympus Optical Co., Ltd. | Motor-drive controlling apparatus |
| JPS598806B2 (ja) * | 1973-10-26 | 1984-02-27 | 株式会社リコー | カメラにおける自動露光調定回路の消費電流節減方式 |
| US4015198A (en) * | 1973-12-26 | 1977-03-29 | Canon Kabushiki Kaisha | Shutter-time-preference single lens reflex camera with automatic film wind-up |
| JPS5347945Y2 (de) * | 1974-05-10 | 1978-11-16 |
-
1975
- 1975-08-05 JP JP50095121A patent/JPS5219527A/ja active Pending
-
1976
- 1976-08-03 US US05/711,294 patent/US4145130A/en not_active Expired - Lifetime
- 1976-08-05 DE DE2635309A patent/DE2635309B2/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5219527A (en) | 1977-02-14 |
| DE2635309B2 (de) | 1979-04-26 |
| US4145130A (en) | 1979-03-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2659032C2 (de) | Stromversorgungsschaltung für eine Kamera | |
| DE2461151A1 (de) | Einaeugige spiegelreflexkamera mit verschlusszeit-bevorzugung | |
| DE2615387A1 (de) | Sicherheitseinrichtung fuer eine belichtungsmengensteueranordnung | |
| DE1288424B (de) | Elektronische Belichtungssteuereinrichtung fuer photographische Apparate | |
| DE2742486A1 (de) | Aufzugvorrichtung fuer kameras | |
| DE2702072A1 (de) | Fotografische kamera mit einer einrichtung zur anzeige der betriebsweise | |
| DE2504566A1 (de) | Reflexkamera | |
| DE1223693B (de) | Photographische Kamera mit einer Schalt-anordnung zur elektrischen Steuerung der Belichtungsdauer | |
| DE2804453A1 (de) | Doppelautomatik-kamera | |
| DE1497892A1 (de) | Fotografische Kamera mit einer Belichtungssteuervorrichtung | |
| DE2416066A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur automatischen belichtungssteuerung in einer photographischen kamera | |
| DE2560172C2 (de) | ||
| DE2937093A1 (de) | Belichtungsart-einstellvorrichtung fuer eine kamera | |
| DE2635309A1 (de) | Vorrichtung zur unterbrechung des stromhaltezustands bei einem magnetmechanismus | |
| DE1955688A1 (de) | Belichtungswert-Regeleinrichtung | |
| DE2240920A1 (de) | Fotografische kamera | |
| DE3133875C2 (de) | ||
| DE3038813A1 (de) | Kamera mit einer elektromagnetischen antriebsquelle | |
| DE2131007B2 (de) | Belichtungssteuerung für eine Kamera | |
| DE2333075C3 (de) | Elektronischer Verschluß für eine photographische Kamera | |
| DE2954091C2 (de) | Photokamera mit automatischer Belichtungssteuerung und verschiebbarem Schutzdeckel | |
| DE2744610A1 (de) | Kamera mit waehler fuer entweder elektromagnetisches ausloesen oder fuer mechanisches ausloesen | |
| DE2635310A1 (de) | Photographische kamera mit elektromagnetischer funktionssteuerung | |
| DE2243440A1 (de) | Vorrichtung fuer eine einaeugige spiegelreflexkamera mit lichtmessung durch das objektiv und automatischer belichtungszeitsteuerung | |
| DE2704544A1 (de) | Steuereinrichtung fuer das photografieren mit beliebigen verschlusszeiten (b-stellung) bei einer kamera mit elektrischem verschluss |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8235 | Patent refused |