DE2633037A1 - Abstandshalter fuer betonschalungen - Google Patents
Abstandshalter fuer betonschalungenInfo
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Description
PATENTANWALT DIPL.-ING. OTTO BERMÜHLER
8 MÜNCHEN 40, öen
DBGBNBBLDSTRASSB IO TELEFON 3001351
21.7.197ο
loiuxbetk MHHcfjeH 132.93-804
Oeutmbt Bank AG. MSnAeH 35/31165
BBTR.: MEINE AKTE 2542/P
IHR ZEICHEN:
Jean Pierre LnJlOCEB, Ma ζ ion /Frankreich
Abstandshalter für Betonschaluagen.
Die Erfindung "betrifft einen Abstandshalter für Betonschalungen,
ein Werkzeug zum. Entfernen der Abstandshalter aus dem Beton, einen Dübel zum Verschließen der durch die entfernten
Abstandshalter im. Beton verursachten Löcher und ein Verfahren zum Einbringen der Dübel in diese Löcher.
609886/0848
Beim Gießen von Betonwänden verwendet man bekanntlich Schalungen
aus Holz oder Metall„ Damit die Schalungen ihre Lage
während des G-usses nicht ändern, werden zwischen ihnen Abstandshalter
angerachto Diese Abstandshalter haben an sich die Form, von Kegelstumpfen, werden aber nachfolgend als "Kegel"
bezeichnet, wie dies in der Baubranche üblich ist. Die zur Zeit bekannten Kegel bestehen meistens aus Kunststoff» Un
aber preislich interessant zu sein, muß jeder Kegel zwar das kleinstmö'gliche Kunststoff volumen besitzen, jedoch gleichzeitig
robust sein und glatte Flächen aufweisen, die nicht ara .oeton
haften. Zur Heraosetzuag des Selbstkostenpreises weisen
die meisten der bekannten Kegel ein konisches Axialloch auf. In diesen. Pail erweist sich jedoch die Zentrierung des Kegels
auf den Spannbolsen als recht problematisch«,
Außerdem erfolgt das Sntfern3n dieser Kegel aus dem Beton
durch einen Schlag auf ihre kleinere Stirnseite0 Beim Herausfallen
kann es vorkommen, aaS die Kegel brechen, einen. Unfall
verursachen oder verloren gehen. Die Kegel sollen aber möglicnst mehrmals verwendbar sein. Dafür müssen die Kanten glatt sein
und dürfen keine entgegengesetzt verjüngte Bereiche bilden, die
das Haftan der Kegel ε η der Letonschalung vergrößern und deren
Extraktion noch schwieriger machen,,
Ein weitere wachteil der bereits bekannten Abstandshalter
für schalungen besteht darin, daß der Kunststoff sehr stoßempfindlich
undj insbesondere an den Kanten, wenig verschleiiüfest
ist„ Wenn die Kante der größeren Stirnseite verschlissen ist, ist es schwierig, den ggfs. durch einen Zementgrat
zurückgehaltenen Kegel herauszuschlagen«,
Zudem müssen bei der Ausschalung, nachdem der Beton fest geworden ist, die durch die entfernten Abstandskegel für
Schalungen verursachten Löcher verschlossen werden. Da die Eöcher nur schwer durch herkömmliche Methoden verschlossen
werden "können, müssen spezialisierte Arbeitskräfte für die Fertigstellung eingesetzt werden. Außerdem
ist dieses Verschließen langwierig und meistens von zweifelhafter Qualität* Schließlich sind die herkömm-. .
liehen Lösungen wenig zufriedenstellend und sehr teuer.
Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck, den oben genanten Nachteilen abzuhelfen, und betrifft einen Abstandshalter
für Betonschalungen, der einfach, günstig und leicht einzusetzen und zu entfernen sein soll. Sie beabsichtigt
ebenfalls die Probleme, die durch das Verschliessen der durch die entfernten Abstandskegel im Beton verursachten
Löcher gestellt werden, vorteilhaft zu lösen.
Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung einen Abstandshalter für Betonschalungen, der dadurch charakterisiert
ist, daß er aus einem Kegelstumpf mit einem um seine große Basis gepressten Verschleißwulst besteht.
Dank diesem Wulst kann der Kegel mehrmals verwendet werden,
indem er aus seinem Sitz herausgenommen wird, ohne durch einen Grat zurückgehalten zu werden.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung besteht
der Abstandshalter aus Kunststoff.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind die
zwei Basen des Kegels nicht flach. Jede Basis besteht aus einem sehr flachen Kegel, dessen Spitze zum Inneren des
Abstandshalters gewandt ist.
'6 09 886/0840 " 4 "
Dieses Kennzeichen ermöglicht, daß beim Einspannen des
Kegels sich seine beiden Enden durch den Druck plan an die Schalung anlegen. Dadurch wird die Vorrichtung dicht
und kann sich nicht mit Zementmilch auffüllen. Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist der
Abstandshalter hohl und seine inneren Wände weisen Schaufeln auf, die seine Zentrierung auf eine Spannstange
bei seinem Einbringen zwischen den Schalungen ermöglichen.
Durch diese Schaufeln deckt sich die Kegelachse mit der Spindelachse, wodurch sich die Steifheit des Kegels beim
Einspannen erhöht.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind die Schaufeln in einem bestimmten Abstand vom größeren Ende
des Kegels unterbrochen, damit ein Ausziehwerkzeug unabhängig von der Kegellänge eingerastet werden kann.
Um die Festigkeit des Kegels nicht zu beeinträchtigen, kann man nur alle zwei Schaufeln auf einer Länge von 15
mm unterbrechen. Durch diese Anordnung kann man eine Stütze für ein Ausziehwerkzeug einrichten. Das Werkzeug
wird zwischen den Schaufeln des Kegels bis zu deren Unterbrechung eingeführt. Dann dreht man das Werkzeug, bis es
sich in den Schaufelausschnitten befindet und anschließend zieht man, um den Kegel abzuheben und herauszuziehen.
Um Abstände für Schalungen größer als mit einem einzigen Kegel zu erhalten, kann man zwei Kegel aus Kunststoff verwenden,
wobei die kleinen Enden der zwei Kegel aufeinander treffen. In diesem Fall ist es nicht möglich, auf die
kleinen Kegelenden zu schlagen, um sie zu lösen. Häufig muß man (auch bei einem einzigen Kegel) das kleine Kegelende
zur unerreichbaren Seite der Wand hineinsetzen.
"609886/0848 - 5 -
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist ein Verschleißwulst um die große Basis des Kegels gepresst.
Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Werkzeug zum Entfernen des Abstandshalters £ür Betonschalungen, das aus
einem Einführungsschaft besteht, der an einem Ende einen
Extraktionskopf mit Zapfen aufweist, deren Form ergänzend zu der Form der Kegelschaufeln ist, und am anderen Ende
einen Anschlag. Das Werkzeug besteht außerdem aus einem Rohr, das entlang des Schafts gleitet und an einem Ende
einen Griff aufweist, der schwer genug ist, um einen Schlagaufsatz zu bilden, wobei die Bewegung des Rohres
entlang des Schaftes durch den Anschlag eingeschränkt wird.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung weist der Einführungsschaft über dem Extraktionskopf zwei diametral
entgegengesetzte Stifte auf, die an die Schaufeln stoßen, wenn man den Extraktionskopf gegen den Kegel verdreht.
Diese Stifte können zum Beispiel 8 mm entfernt vom Extraktionskopf angebracht werden.
Durch diese Einrichtung können die Kegel ohne Gefahr und ohne Verlust- oder Bruchrisiko sehr leicht herausgezogen
werden, da die Kegel nach der Extraktion nicht mehr auf den Boden fallen können.
Damit man das Ausziehwerkzeug mit nur einer Hand bedienen kann, dürfen sich der Extraktionskopf und der Schaft, auf
welchen er befestigt ist, nicht gegen den Griff drehen.
Der Schaft und das auf ihm gleitende Rohr haben also
keinen zylindrischen Querschnitt. Dieser Querschnitt kann ohne Unterschied viereckig, dreieckig oder anders sein.
'S098Ö6/0848
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung weist der Griff eine Sperre auf, die die Verschiebung des Schaftes
beim Einbringen des Werkzeugs in den Kegel begrenzt. Nachdem man den Extraktionskopf zwischen den Schaufeln
eingeführt hat und ihn drehen läßt, damit er in den Schaufelausschnitten steht, bewegt man den schweren Griff,
der aufgrund des Stoßes beim Treffen des Anschlags auf deir. Schaft den Kegel vom Beton abhebt und ihn mitnimmt.
Diese Einrichtung begrenzt die Beschädigung der Kanten der großen Basis des Kegels. Der letztere klebt dadurch
auf dem Ausziehwerkzeug, anstatt frei zu fallen, wie es der Fall ist, wenn man ihn- mit Hammer schlagen auf die
kleine Basis löst.
Die Erfindung betrifft ebenfalls einen Dübel zum Verschliessen der durch die entfernten Abstandshalter im Beton verursachten
Löcher, der dadurch charakterisiert ist, daß er die Form eines Kegelstumpfes hat.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der vorliegenden Erfindung sind die Länge dieses Kegels wie auch der Durchmesser
seiner großen Basis etwas kleiner als die des zu verschliessenden
Lochs.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der vorliegenden Erfindung erhöht sich die Steigung des Kegels auf der Höhe der
kleinen Basis des Dübels und beträgt ungefähr das Doppelte der Steigung des übrigen Kegels.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der vorliegenden Erfindung
ist die Außenfläche des Kegels nicht geglättet. Sie kann Kratzer, Unebenheiten oder Hohlräume aufweisen. Dieser
konische Dübel kann industriell ausgeführt werden und dadurch preislich sehr günstig im Vergleich zu den herkömmlichen
Lösungen sein.
"6098S6 /08^a - 7 -
Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zum Einbringen der Dübel,in die durch die entfernten
Abstandshalter im Beton verursachten Löcher.
Dieses Verfahren ist charakterisiert dadurch, daß man das zu verschließende Loch mit einem Überzug versieht; man
führt den Kegel in das Loch mit der kleinen Basis ein und dreht ihn darauf, um den Überzug gleichmäßig auf den
Kegelwänden zu verteilen und drückt dann den Kegel mit einem Hammer ein. Die erhöhte Steigung am Ende des Kegeis
hat zum Zweck, daß der Kegel den Überzug nicht auf den Boden des Loches zurückschiebt, was ein schlechtes Verschließen
und eine schlechte Befestigung des Dübels im Loch verursachen würde. Außerdem sind die Wände der Löcher
durch das Rütteln des Betons meistens sehr glatt. Die Hohlräume auf der Oberfläche des Dübels dienen dazu, den
Überzug entlang der Wände des Loches besser zu verteilen.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung setzt man ein Dichtungsprodukt um die kleine Basis des Dübels, um
die plastische Dichtheit des Ganzen zu sichern. Der Einsatz des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung
kann durch nicht spezialisierte Arbeitskräfte realisiert werden, Das Einbringen des konischen Dübels geht
so schnell im Verhältnis zu allen anderen bekannten Verfahren, daß sich die Rentabilität des Verfahrens verzehnfacht.
Die vorliegende Erfindung kann anhand der beiliegenden
Zeichnungen besser verstanden werden:
- Das Bild 1 stellt eine Schnittansicht eines Abstandshalters für Betonschalungen dar;
609886/0840
- Das Bild 2 stellt eine Teilschnittansicht eines Kegels gemäß Schnittebene II-II des Bildes 3 dar, in welchen ein
Ausziehwerkzeug eingeführt ist;
- Das Bild 3 ist ein Schnitt gemäß Schnittebene III-III
des Bildes 2;
- Das Bild 4 stellt einen Dübel gemäß der vorliegenden Erfindung in einer Betonwand dar;
- Das Bild 5 zeigt das Einbringen eines Dübels in ein zu verschließendes Loch im Fall, wo die Steigung seines Endes
nicht erhöht wird;
- Das Bild 6 zeigt diese Einführung des Dübels in ein zu verschließendes Loch, wenn die Steigung seines Endes erhöht
wird.
Auf den Bildern 4, 5 und 6 wird die Steigung des Dübels
übertrieben dargestellt.
Gemäß dem Bild 1 ist jeder Kegel 1 aus hohlem Kunststoff und weist an seinen Innenwänden Schaufeln 3 auf, die die
Zentrierung des Kegels 1 auf die Spannstange beim Einbringen ermöglichen. In dem auf den Bildern dargestellten
Fall sind sechs Schaufeln vorhanden.
Die Form der Schaufeln ist derart, daß sie zwischen sich einen Abstand lassen, in welchem die Entfernung a zum
Beispiel 1.mra- größer als die Entfernung b ist. Diese Anordnung
ermöglich eine leichtere Reinigung des Kegels. Damit das Ausziehwerkzeug 2 im Inneren des Kegels 1 einrasten
"kann, wie weiter unten näher beschrieben wird, sind einige Schaufeln 3 im Teil 4 des Kegels 1 unterbrochen.
Aus Steifheitsgründen weisen die Schaufeln eine dreieckige Form auf, und nur jede zweite Schaufel ist unterbrochen,
zum Beispiel auf einer Länge von 15 mm.
609886/084(5 - 9 -
Außerdem sind die zwei Basen 3o und 4o des Kegels 1 nicht flach, sondern bilden einen sehr flachen Kegel mit dem
Scheitelwinkel Θ, dessen Spitze zum Inneren des Kegels 1 gerichtet ist.
Um einerseits zu vermeiden, daß die Kanten 5 der großen Basis des Kegels 1 beschädigt werden, und um andererseits
die Extraktion des Kegels 1 zu erleichtern, der durch den Zementgrat in dem Loch nicht zurückgehalten wird, ist
außerdem ein Verschleißwulst 6 um die große Basis des Kegels 1 gepresst.
Gemäß den Bildern 2 und 3 besteht das Ausziehwerkzeug 2 aus einem Einführungsschaft 7 und aus einem im Verhältnis
zum Einführungsschaft 7 beweglichen Rohr 8. Der Einführungsschaft 7 besteht aus einem Extraktionskopf
9, den man zuerst in den hohlen Teil des Kegels 1 einführt; dieser Kopf 9 ist durch den Schaft Io verlängert, der
selbst durch einen Anschlag 11 verlängert ist. Das Rohr 8 kann entlang des Schaftes Io gleiten. Seine Bewegung
ist einerseits durch den Extraktionskopf 9 und andererseits durch den Anschlag 11 begrenzt.
Das Ende 13 des Rohres 8 auf der Seite des Extraktionskopfes
9 des Einführungsschafts 7 trägt einen Griff 12, dessen Gewicht ausreicht, um einen Schlagaufsatz zu bilden.
Der Extraktionskopf 9 des Exnfuhrungsschafts 7 weist auf seinem Ende Zapfen 13o ergänzender Form zu. der der Schaufeln
3 des Kegels 1 auf. Aus Festxgkeitsgründen und zur Vereinfachung des Ausziehwerkzeuges verwendet man nur jede
zweite Schaufel und deshalb trägt der Extraktionskopf 9 nur drei Zapfen 13o.
Auf dem Schaft lo, der den Extraktionskopf S.-tijägt, sind
in ungefähr 8 mm Entfernung vom letzteren zwei diametral
"609886/0848 - io -
entgegengesetzte Stifte 14 befestigt, die an die Schaufeln
3 stoßen, wenn man das Ausziehwerkzeuges 2 gegen den Kegel 1 verdreht.
Damit man das Ausziehwerkzeug mit nur einer Hand bedienen
kann, dürfen sich der Extraktionskopf 9 sowie der Schaft
lo, auf welchen er befestigt ist, im Verhältnis zum Griff
1 2 nicht drehen. Der Einführungsschaft 7 und das auf ihm gleitende Rohr 8 haben also keinen zylindrischen Querschnitt.
Der Griff 12 weist eine Sperre 14o auf, die die Verschiebung des Schaftes Io beim Einbringen des Werkzeuges in den
Kegel 1 begrenzt.
Die Einführung des Ausziehwerkzeuges 2 in den Kegel 1 ist weiter unten beschrieben.
Das Ausziehwerkzeug 2 wird zuerst in den Kegel eingeführt und anschließend gedreht, so daß sich die Zapfen 13o des
Extraktionskopf 9 zwischen die Schaufeln 3 einschieben, wie auf dem Bild 3 durch die Stellung A gestrichelt dargestellt,
Wenn die Zapfen auf der Höhe der Aussparungen
4 stehen, dreht man den Griff 12 entsprechend der Pfeilrichtung, damit die Zapfen 13o die Stellung B einnehmen,
in welcher die Stifte 14 an die Schaufeln 3 stoßen. Wenn das Ausziehwerkzeug 2 in der Stellung B ist, zieht die
Bedienperson den Griff 12, der wie ein. Schlagaufsatz wirkt. Aufgrund des Stoßes löst sich der Kegel vom Beton
und ist somit aus seinem Sitz getrieben.
Diese Vorrichtung erleichtert also das Entfernen der Kegel,
die auf dem Ausziehwerkzeug kleben urid nicht auf den Boden fallen, wodurch jedes Bruch- und Beschädigungsrisiko ausgeschlossen
ist~ Dadurch können die Kegel mehrmals ver-
'609886/0848 ~1X~
wendet werden, was ihren Selbstkostenpreis stark herabsetzt·
Gemäß dem Bild 4 führt man einen Dübel 24 in das Loch 23 ein,» . das in der Betonwand 21 durch . das Entfernen der
Abstandshalter verursacht wurde.
Länge und Durchmesser des Dübels 24 sind etwas kleiner als die des zu verschließenden Loches 23. Diese Maßnahme dient
dazu, das Fertigstellen der Sichtfläche mit SpezialÜberzügen zu erleichtern, die häufig auf Baustellen verwendet
werden, und um Raum für Abdichtmörtel auf dem ganzen Umfang des Kegels offen zu lassen. Außerdem weist das Ende
25 des Dübels 24 eine Steigung auf, die fast das Doppelte von dem übrigen Dübel 24 ist. Dies ermöglicht die Einführung,
Verteilung und anschließende Entspannung des zum Abdichten des Dübels 24 im Loch 23 notwendigen Überzugs.
Außerdem sind die Wände des Loches 23 im allgemein sehr glatt, da die Wand 21 während des Trocknens gerüttelt
wurde; um also eine bessere Verteilung des Überzugs zu
erreichen, kann die Oberfläche des Dübels 24 Unebenheiten
wurde; um also eine bessere Verteilung des Überzugs zu
erreichen, kann die Oberfläche des Dübels 24 Unebenheiten
26 aufweisen.
Die Bilder 5 und 6 zeigen die Verteilung dieses Überzugs 27f wenn man anfängt, den Dübel 24 in das Loch 23 einzuführen.
Bei dem Bild 5 ist die Steigung des Endes 25 des Dübels 24 nicht erhöht worden, dadurch kann sich der Überzug 27
entlang der Wände des Loches 23 nicht regelmäßig verteilen. Er wird nämlich auf den Boden des Loches 23 gedrückt, wo
er sich anhäuft.
Im Gegenteil bewirkt bei dem Bild 6 die erhöhte Steigung des Endes 25 des Dübels 24, daß der überzug 27 sich entlang
der Wände des Loches 23 regelmäßig verteilen kann.
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Man kann leicht feststellen, daß, wenn man die Dübel 24
verwendet, das Verschließen der durch die Abstandshalter verursachten Löcher sehr einfach istj man braucht nur den
Überzug in die Löcher einzuführen, ohne zu versuchen, den Überzug gleichmäßig zu verteilen; anschließend führt man
den Dübeä. 24 in das Loch 23 mit seiner kleinen Basis ein,
wobei man ihn dreht und dadurch den Überzug gleichmäßig auf den Wänden des Loches 23 verteilt; schließlich muß
man nur noch den Dübel 24 mit einem Hammer eindrücken und die Sichtfläche mit SpezialÜberzügen fertigstellen.
Nach dem Bild 4 kann man die kleine Basis 25 des Dübels 24 mit einem Dichtungsprodukt 28 zur plastischen Abdichtung
des Ganzen ausrüsten.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht nur auf die oben beschriebenen und dargestellten Ausführungen beschränkt,
auf deren Grundlage man andere Formen und andere Ausführungen realisieren kann, ohne dafür den Rahmen der Erfindung
zu sprengen.
609886/084P
Claims (14)
- Patentansprüche ;(l.j Abstandshalter für Betonschalungen , dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Kegelstumpf (l) mit einem an dem Rand seiner größeren Stirnseite (4-0) angeordneten Verschleißwulst (6) besteht.
- 2. Abstandshalter nach Anspruch 1, dadurch geksnnzeichnet, daß
er aus Kunststoff hergestellt ist. - 3. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stirnseiten (30, 40) des Kegelstumpfes (1) in Form eines sehr flacnen Kegels mit im Innern des Abstandshalters liegender Spitze ausgebildet sind.
- 4. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er hohl ausgebildet ist und im Innern
Längsrippen (3) aufweist um seine Zentrierung auf dem Spannbolzen beim Einbringen zwischen die Schalungswände zu ermöglichen. - 5. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrippen (3) in einem bestimmten Abstand von der größeren Stirnseite l40) des Kegelstumpfes (l) mit Ausnehmungen (4) zum Einrasten eines Ausziehwerkzeuges (2) versehen sind.- 14 809886/0848
- 6. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 "bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die übernächste Rippe (3) mit einer Ausnehmung (4) ausgestattet ist.
- 7. Werkzeug zum. Entfernen eines Abstandshalters gemäß den Ansprüchen 1 "bis 6 aus der Betonwand, gekennzeichnet durch einen Einführungsschaft (7, 10), der an einem Ende einen mit der Form der Rippen (3) angepaßten laschen (130) versehenen Extraktionskopf (9) aufweist und am anderen Ende einen Anschlag (11) trägt, der mit einem Rohr (8) zusammenwirkt, in dem der Einführungsschaft (7, 10) verschiebbar gelagert ist, wobei an dem Rohr (8) ein Schlagaufsatz (12) mit einer Sperre (140) für den Anschlag (11) vorgesehen ist.
- 8c Werkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Einführungsschaft (7, 10) über den Laschen (130) zwei diametral entgegengesetzte Stifte (14) aufweist, die als Anschlag gegen die Rippen (3) beim Verdrehen des Werkzeuges dienen.
- 9ο Werkzeug nach einem der Ansprüche 7 und 8 , dadurch gekennzeichnet, daß der iSinführungsschaft (7, 10) und das diesen. aufnehmende Rohr (8) einen mehreckigen, z.B» drei- oder viereckigen Querschnitt haben.
- 10. Dübel aus Beton zum Verschließen der durch die entfernten- 15 -609886/0848.- 15 -Abstandshalter gemäß den Ansprüchen 1 "bis 6 im Beton verursachten Löcher (23), dadurch gekennzeichnet, daß er in Form eines der Form der Abstandshalter entsprechenden Kegelstumpfes gestaltet ist.
- 11. Dübel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß seine Länge und der Durchmesser seiner größeren Stirnseite etwas kleiner sind als die Dimension des Loches (23).
- 12. Dübel nach einem der Ansprüche 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Konizität des Dübels im Bereich der kleineren Stirnseite (25), z.B. um das Zweifache, größer ist, als die übrige Konizität.
- 13. Dübel nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß seine Außenfläche nicht glatt sondern aufgerauht oder mit Vorsprüngen, Erhebungen, bzw. Einprägungen, Ausnehmungen (26) usw. versehen ist.
- 14. Verfahren zum Einsetzen eines Dübels nach den Ansprüchen. 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß man in das zu verschließende Lochi(23) eine Überzugsmasse einbringt, denn den Dübel (24) mit der kleineren Stirnseite (25) voraus in daa Loch einführt und zur gleichmäßigen Verteilung der Über-- 16 -6098 86/08 48zugsmasse auf 'den Innenwand en des Loches dreht und dann mit dem Hammer einschlägt,,15o Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in das Loch (23) in Bereich der kleineren Stirnseite (25) des Dübele (24) ein Dichtungsmaterial (28) eingebracht wird ο609886/084RLeerseite
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