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DE2629099A1 - Verfahren und vorrichtung zum ueberziehen von auf einer palette gestapeltem gut mit einer umhuellung - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum ueberziehen von auf einer palette gestapeltem gut mit einer umhuellung

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Publication number
DE2629099A1
DE2629099A1 DE19762629099 DE2629099A DE2629099A1 DE 2629099 A1 DE2629099 A1 DE 2629099A1 DE 19762629099 DE19762629099 DE 19762629099 DE 2629099 A DE2629099 A DE 2629099A DE 2629099 A1 DE2629099 A1 DE 2629099A1
Authority
DE
Germany
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hose
section
goods
tube
edges
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19762629099
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Lucien Charle Hurdequint
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bpifrance Financement SA
Original Assignee
Agence National de Valorisation de la Recherche ANVAR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agence National de Valorisation de la Recherche ANVAR filed Critical Agence National de Valorisation de la Recherche ANVAR
Publication of DE2629099A1 publication Critical patent/DE2629099A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B9/00Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
    • B65B9/10Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs
    • B65B9/13Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs the preformed tubular webs being supplied in a flattened state
    • B65B9/135Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs the preformed tubular webs being supplied in a flattened state for palletised loads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

PATKNTANWAiT
DIPL. ING. K. HOLZES,
PHItIPPINK-WELSEB-STIlASSB 14
8900 AUGSBURG
TBtEFON 51647 5 TELEX 5 33S02 patol d
B.393
Augsburg, den 29. Juni 1976
ANVAR - Agence Nationale de Valorisation de la Recherche 13 Rue Madeleine Michelis, Neuilly-sur-Seine, Haut3-de-Seine,
Frank reich
Verfahren und Vorrichtung zum überziehen von auf einer Palette gestapeltem Gut mit einer Umhüllung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum überziehen von in Form eines geraden vertikalen Prismas auf einer Palette gestapeltem Gut mit einer Umhüllung, wobei ein flach auf einer Vorratsrolle aufgewickelter wärmeschweißbarer Hüllschlauch abgezogen, sodann nach unten über einen
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keilförmigen, auf außerhalb des Schlauches angeordneten Walzen abgestützten Spreizkörper geführt, der den Schlauch in eine der Prismenform des Gutes ähnliche Prismenform bringt, danach bis über die Palette nach unten gezogen und schließlich durch Einfalten und Wärmeschweißen über dem Gut verschlossen und horizontal über der Schweißnaht abgeschnitten wird, und wobei eine Zusammenziehung des das Gut umhüllenden Schlauchabschnittes herbeigeführt wird, so daß die fertige Umhüllung das Gut auf der Palette eng umschließt.
Allgemein wird ein solches Umhüllungsverfahren unter Verwendung einer wärmeschrumpfbaren Hülle durchgeführt, wobei das mit einem zugeschweißten und abgeschnittenen Hüllschlauchabschnitt überzogene Gut durch einen Tunnel hindurchgeführt wird, in welchem die Schrumpfung der Umhüllung mit Hilfe eines Heißluftstromes herbeigeführt wird, oder wobei man eine, einen horizontalen Heißluft strahl erzeugende Heizdüsen anordnung vertikal von der Palette aus nach oben entlang der gesamten Höhe des Gutes an diesem vorbeiführt. Der Energieverbrauch für die Heizung der auf die Umhüllung geblasenen Luft ist ziemlich beträchtlich und die Regelung der Temperatur, mit welcher die Heißluft zur Erzielung der gewünschten Wärmeschrumpfung ausgeblasen werden muß, ist wesentlich von den jeweils herrschenden Umgebungs-
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bedingungen abhängig. Außerdem ist das Umhüllen von wärmeempfindlichen Gütern nach diesem bekannten Verfahren nicht möglich.
Es sind zum Umhüllen von Gütern auch schon dehnbare überzüge verwendet worden, d.h. überzüge, die sich unter Zug elastisch dehnen und nach Entlastung in ihre ursprüngliche Form zurückzukehren suchen. Diese dehnbaren überzüge werden beispielsweise unter gleichzeitiger Zuganwendung spiralförmig mit seitlicher überdeckung gewickelt und durch eine transversale Schweißung oder Klebung fixiert, oder sie werden gedehnt und um das Gut herumgeschlagen, wonach die beiden Enden des Überzugs durch Klebung oder Schweißung aufeinander befestigt werden,, Dabei wird in beiden Fällen das Gut während des Umhüllens infolge der Dehnung des Überzuges einer unsymmetrischen seitlichen Belastung ausgesetzt. Ferner ist es schwierig, die Spannung des Überzuges so zu steuern, daß sich eine gleichförmige Dehnung ergibt. Außerdem wirkt die das elastische Zusammenziehen bewirkende Rückfederkraft auf die Verbindungslinie der beiden Enden des Überzugs. Schließlich ist die Umhüllung oben nicht wasserdicht und, wenn eine wasserdichte Umhüllung des Gutes erforderlich ist, muß eine wasserdichte Abdeckung auf der Oberseite des Gutes angebracht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs dargelegten Art so auszubilden, daß zum Einschließen des auf der Palette befindlichen Guts in die Umhüllung keine Wärmeanwendung erforderlich ist. Außerdem soll das zu umhüllende Gut beim Umhüllen keinen unsymmetrischen seitlichen Belastungen ausgesetzt werden.
Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe ist ein solches Verfahren gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß ein elastisch dehnbarer Hüllschlauch mit im ungedehnten Zustand kleinerem Umfang als demjenigen des Gutes verwendet wird und daß der, der Prismenform des Gutes angepaßte Schlauch oberhalb des Gutes an allen Kanten seiner Prismenform ergriffen und durch horizontalen Zug umfangsmäßig bis in eine der Prismenform des Gutes ähnliche Prismenform mit größerem Umfang als demjenigen des Gutes gedehnt und nach dem im so gedehnten Zustand stattfindenden überziehen über das Gut gleichzeitig an allen Kanten los~ gelassen wird.
Durch die Anwendung des er fin dungs gemäßen Verfahrens umspannt der an allen Kanten seiner Prismenform gleichzeitig losgelassene Hüllschlauch das auf der Palette befindliche Gut gleichförmig. Durch Zuganwendung in den Winkelhalbierenden Ebenen der Kanten der Prismenform wird eine gleichförmige
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Spannung des Schlauches sichergestellt, weshalb sich eine regelmäßige Umschließungsspannung ergibt. Die Schlauchförmige Umhüllung zeigt keine Schwächung des Widerstands gegen die Restdehnungsbeanspruchung, wenn das Gut umhüllt ist. Ohne daß es notwendig ist, die Umhüllung und damit unvermeidbar auch das Gut zu erwärmen, ergeben sich sämtliche Vorteile hinsichtlich Dichtheit und Regelmäßigkeit der Umhüllung, wie sie nach den herkömmlichen Verfahren mit Hilfe der Wärmeschrumpfung erzielt worden sind»
Vorteilhafterweise werden zum Ergreifen jeder Kante des Schlauchprismas an regelmäßig längs der Kante verteilten Griffstellen diese Griffstellen längs einer in der die betreffende Kante Winkelhalbierenden Ebene abwärts verlaufenden Bahn geführt, die einen ersten, schräg von einem an der betreffenden Kante des Schlauchprismas gelegenen Anfangspunkt aus nach außen verlaufenden Abschnitt und einen zweiten, vertikal längs und mit Abstand außen entlang der zugehörigen Kante des Güterprismas verlaufenden Abschnitt aufweist. Dabei wird die betreffende Schlauchprismenkante fortschreitend beim Durchlaufen des genannten Anfangspunktes durch die Griffstellen während des Abwärtsziehens des Schlauches ergriffen, und, nachdem sich alle Griffstellen in dem zweiten Bahnabschnitt befinden, werden alle Griffstellen gleichzeitig losgelassen.
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Die Schlauchdehnung findet querschnittsmäßig statt, wenn die Griffstellen den ersten Bahnabschnitt durchlaufen, wobei diese Dehnung während der Abwärtsbewegung des Schlauches oberhalb des Gutes erfolgt.
Zum Umhüllen von in Form eines rechteckigen Parallelepipeds mit gegebener Höhe, Breite und Tiefe gestapeltem Gut mittels eines flach auf einer Walze aufgewickelten Schlauches, der zwei gleichschenklige, einwärts gefaltete Doppelfalten aufweist, die zwischen zwei äußeren Streifen mit parallelen Rändern liegen, wobei dieser Schlauch durch Aufspreizen der inneren Palten in eine im Querschnitt rechteckige Prismenform gebracht wird, bei welcher die Prismenkanten durch die genannten Ränder der beiden äußeren Streifen des zusammengelegten Schlauches gebildet sind, ist das Schlauchmaterial vorzugsweise um mindestens 6% elastisch dehnbar und die Breite der beiden äußeren Streifen und die Tiefe der beiden inneren Palten sind jeweils um mindestens k% kleiner als die Breite und die halbe Tiefe des Güterstapels.
Das rechteckige Parallelepiped stellt die gängigste und für die Lagerung günstigste Form des Güterstapels dar, und bei dieser Form wird die Entfaltung des Schlauches und das Ergreifen der Kanten des Schlauchprismas durch
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das Vorhandensein der Falten erleichtert, die nach der Entfaltung diese Kanten bilden. Die Größe der Schlauchdehnung stellt einen Kompromiß zwischen der für die fertige Umhüllung gewünschten Dehnung und dem erforderlichen Spiel für das überziehen des Schlauches über das Gut dar.
Die Erfindung umfaßt auch eine Vorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, mit einem Gestell, das im wesentlichen die Form eines vertikalen, rechteckigen Parallelepipeds hat und mit seinem unteren Teil einen Durchführungskanal für das auf einer Palette gestapelte Gut mit einer mittigen Umhüllungsposition bildet, weiter mit Schlauchabzieh- und FührungsmitteIn, die den Schlauch in einer vertikalen Mittelebene des Gestells abwärts führen, ferner mit einem .Schlauchspreizkörper in Form eines nach oben weisenden Keils, dessen Kanten die Kanten des Schlauchprismas festlegen und der auf außerhalb des Schlauches angeordneten Walzen abgestützt ist, zwischen denen und dem Spreizkörper der Schlauch hindurchpassiert, und mit einer Schweiß- und Schneideinrichtung, die höhenmäßig zwischen dem Spreizkörper und dem Gut angeordnet ist und die ihrerseits ein Heizbackenpaar, zwischen dem der Schlauch in der genannten Gestellmittelebene längs einer horizontalen Schweißlinie zwischen 3ich einklemmbar ist, zwei in der genannten Gestellmittelebene wirksame Einwärtsfaltkeile
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und ein parallel zur Schweißlinie und oberhalb derselben verschiebIiches Messer aufweist. Diese Vorrichtung ist gemäß der Erfindung durch vier an den vier vertikalen Kanten des Gestells angeordnete Führungsschienen, die jeweils einen ersten, in der die jeweils zugehörige Schlauchprismenkante Winkelhalbierenden Vertikalebene von einem Anfangspunkt an dieser Schlauchprismenkante aus schräg abwärts auswärts verlaufenden Abschnitt und einen zweiten, mit Abstand entlang der jeweils zugehörigen Kante des Gutes vertikal verlaufenden Abschnitt aufweisen, weiter durch vier an den Führungsschienen geführte Ketten, die jeweils mit regelmäßigen Abständen angeordnete Kettenglieder mit jeweils einer selbstklemmenden Klemmzange mit einem Zangenöffnungselement aufweisen, ferner durch einen die vier Ketten gleichzeitig längs der Führungsschienen abwärts ziehenden Kettenantrieb, weiterhin durch jeweils eine erste, nahe dem Anfangspunkt des ersten Abschnittes jeder Führungsschiene angeordnete, das Zangenöffnungelement beim Vorbeilauf einer Klemmzange betätigende Zangenöffnungseinrichtung und jeweils eine zweite, sich über den zweiten Abschnitt jeder Führungsschiene erstreckende Zangenöffnungseinrichtung zur gleichzeitigen Betätigung der Zangenöffnungselemente aller auf diesem Führungsschienenabschnitt befindlichen Klemmzangen s und durch
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eine Polgesteuereinrichtung zur koordinierten sequentiellen Betätigung des Kettenantriebs, der zweiten Zangenöffnungseinrichtung und der Schweiß- und Schneideinrichtung gekennzeichnet.
Während ihrer Abwärtsbewegung laufen die Klemmzangen der Ketten am Anfangspunkt des ersten Führungsschienenabschnittes vorbei. Die Klemmzangen werden jeweils beim Vorbeilauf an diesem Anfangspunkt durch die erste Zangenöffnungseinrichtung geöffnet und schließen sich wieder, indem sie die betreffende Schlauchprismenkante ergreifen, welche sie dann nach unten ziehen. Die Klemmzangen jeder Kette laufen aufeinanderfolgend an dem genannten Anfangspunkt vorbei, so daß das Ergreifen und Abwärtsziehen der jeweils betreffenden Schlauchprismenkante kontinuierlich erfolgt. Die Führung der Kettenglieder längs des ersten Führungsschienenabschnittes führt zu einer umfangsmäßigen Dehnung des Schlauches, so daß dieser über den oberen Teil des Gutes geführt wird. Während der Abwärtsbewegung längs des zweiten Führungsschienenabschnittes halten die Klemmzangen den gedehnten Schlauch mit Abstand vom Gut, so daß er, ohne das Gut zu berühren, über dasselbe geführt werden kann. Wenn der Schlauch bis über die Palette über das Gut gezogen worden ist, wird der Schlauch durch gleichzeitige öffnung aller Klemmzangen mittels der zweiten
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Zangenöffnungsvorrichtung losegelassen und spannt sich eng um das auf der Palette befindliche Gut. Sodann wird der Schlauch an der Oberseite des Gutes durch koordinierte Betätigung der Einwärts faltkeile und der Heizbacken zusammengelegt und durch die den zusammengelegten Schlauch zwischen sich einklemmenden Heizbacken verschweißt. Sodann wird der das Gut umhüllende Schlauchabschnitt durch das bewegliche Messer abgetrennt, so daß einerseits das umhüllte Gut und andererseits stromauf davon der freie Schlauch für das nächste Gut zur Verfügung stehen. Die verschiedenen Arbeitsvorgänge werden durch eine Polgesteuereinrichtung koordiniert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die Führungsschienen jeweils einen über dem ersten Führungsschienenabschnitt vertikal nach oben verlaufenden Magazinabschnitt auf, auf welchem sich die jeweils zugehörige Kette befindet, solange der gemeinsame Kettenantrieb nicht in Tätigkeit ist. Bei dieser Anordnung befinden sich die Ketten also jeweils oberhalb des ersten Führungsschienenabschnittes in Wartestellung auf den jeweiligen Magazinabschnitten, so daß sie die Schlauchprismenkanten jeweils in Höhe des Spreizkörpers erfassen könnene
Gemäß einer Abwandlung dazu bilden die Ketten jeweils eine
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geschlossene Schleife und sind am Anfangspunkt des ersten Pührungss chienenab schnittes und am unteren Rand des zweiten Pührungsschienenabschnittes über Umlenkrollen geführt. Dabei befinden sich die Ketten auf den nach oben verlaufenden Abschnitten der geschlossenen Schleifen in Wartestellung, und die Pührungsschienenanordnung weist eine verringerte Höhe auf.
Vorzugsweise weisen die Klemmzangen jeweils einen am betreffenden Kettenglied befestigten Zangenkörper auf, der eine feststehende Backe und eine bewegliche Backe trägt, welch letztere durch einen Öffnungszapfen verlängert ist. Die erste Zangenöffnungseinrichtung ist dabei durch einen am Anfangspunkt des ersten Abschnittes jeder Führungsschiene in der Bahn des öffnungs zapf ens angeordneten Nocken gebildet. Die zweite öffnungseinrichtung kann als entlang des zweiten Pührungsschienenabschnittes verlaufendes flexibles Rohr ausgebildet sein, das über ein auf ein öffnungssignal ansprechendes Magnetventil mit Druckluft aufblasbar ist, wobei das sich durch das Aufblasen ausdehnende Rohr die öffnungs zapfen der Klemmzangen betätigt.
Die Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen beispielsweise näher beschrieben.
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In den Zeichnungen stellen dar:
Fig. 1 eine schematische perspektivische
Ansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Frontansicht der Vorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 4 den Schweiß- und Schlauchabschneide
mechanismus der Vorrichtung,
Fig. 5 perspektivisch als Einzelheit ein
eine Klemmzange tragendes Kettenglied,
Fig. 6 ebenfalls als Einzelheit ein Organ
zum öffnen der Klemmzange, und
Fig. 7 eine Teilansicht einer abgewandelten
Ausführungs form der Erfindung.
Gemäß der schematisch in Fig. 1 und mehr im einzelnen
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in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungs form weist die Vorrichtung ein Gestell 1 auf, das aus Metallprofilen aufgebaut ist und im wesentlichen die Form eines rechtwinkligen Parallelepipeds mit vertikalen Kanten besitzt. Die vertikalen Kanten des Gestells sind durch vier Winkeleisen 11 bis 14 gebildet. Das Gestell 1 bildet eine Brückenkonstruktion, die das Hindurchführen von auf einer Palette 3 gestapeltem Gut 2 ermöglicht. In der Darstellung befindet sich das Gut in der Umpackungsstellung, in welcher seine vertikale Mittelachse mit der vertikalen Mittelachse des Gestells 1 zusammenfällt.
Auf einer Vorratsrolle 10 ist Umhüllungsmaterial in Form eines Schlauches 4 flach aufgewickelt, der nach Art eines Faltenbalges zwei inwendige Doppelfalten aufweist, die schematisch bei 4c im oberen Bereich des Gestells sichtbar sind«, Der von der Vorratsrolle 10 abgezogene Schlauch 4 wird zunächst nach oben gezogen, sodann über eine erste Umlenkwalze 5 und dann über eine zweite Umlenkwalze 6 in eine Mittelebene des Gestells 1 geführt. Danach gleitet der Schlauch über einen die Form eines nach oben gerichteten Keiles aufweisenden, den Schlauch entfaltenden Spreizkörper 7, der mit Walzen 16 versehen ist, die sich auf am Gestell 1 gehalterten Stützwalzen
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abstützen. Der Schlauch 4 passiert zwischen den Walzen und 17 hindurch. Nach der Entfaltung des Schlauches 4 durch den Spreizkörper 7 hat der Schlauch die Form eines rechtwinkligen Prismas mit zwei Frontflächen 4a und zwei Seitenflächen 4b, welch letztere durch die entfalteten Doppelfalten 4c gebildet sind.
An den vier vertikalen Kanten des Gestells 1 sind Führungsschienen 21 bis 24 angeordnet, die jeweils einen ersten, in Höhe der Unterkante des den Schlauch entfaltenden Führungskörpers 7 beginnenden, schräg divergierenden Abschnitt 21a ... 24a aufweisen. An diese ersten Abschnitte 21a bis 24a schließt sich nach unten jeweils ein zweiter, vertikaler Abschnitt 21d ... 24d an. Diese zweiten Abschnitte 21b bis 2 4b verlaufen längs der Kanten des Gutes 2. Außerdem weisen die Führungsschienen 21 bis 24 jeweils einen Magazinabschnitt 21c ..e 24c auf. Diese Magazinabschnitte 21c bis 24c verlaufen von den ersten Abschnitten 21a bis 24a aus nach oben und sind im wesentlichen vertikal orientiert.
Die Führungsschienen 21 bis 24 führen jeweils eine Kette 31 ... 34, die aus aufeinanderfolgenden, jeweils eine Klemmzange tragenden Kettengliedern zusammengesetzt
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ist. Diese Kettenglieder werden später noch im einzelnen beschrieben. Die Ketten 31 bis 34 sind mit Transportseilen 31' bis 34' versehen, die eine gleichzeitige Abwärtsbewegung der Ketten von den Magazinabschnitten 21c bis 24c aus nach unten ermöglichen, bis die Ketten sich auf den vertikalen Abschnitten 21b bis 24b befinden. Die Abwärtsbewegungsbahnen der Ketten 31 bis 34 entlang der Führungsschienen 21 bis 24 enthalten jeweils einen ersten, schräg verlaufenden Abschnitt, der bei 31a .·<> 34a an einer Kante des durch den entfalteten Schlauch 4 gebildeten rechtwinkligen Prismas beginnt. In den Anfangsbereichen 31a bis 34a dieser ersten Kettenbahnabschnitte sind an den Anfangsbereichen der entsprechenden ersten Führungsschienen ab schnitt en 21a bis 24a Öffnungsnocken 41 bis 44 angeordnet, von denen nur der Nocken 41 an der Führungsschiene 21 in Fig. 2 sichtbar ist.
Im Mittelteil des Gestells 1 zwischen dem den Schlauch entfaltenden Spreizkörper 7 und dem oberen Ende des auf der Palette gestapelten Gutes 2 ist eine Schweiß- und Schneidvorrichtung 18, 18', 19, 19f angeordnet, die in Fig. 4 mehr im einzelnen dargestellt ist. Diese Schweiß- und Schneidvorrichtung weist zwei auf den beiden Frontseiten 4a des Schlauchprismas 4 parallel angeordnete Backen 18 und 181 auf. Diese Backen weisen
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geheizte Backenkörper 18O bzw. 180· auf, die mittels
Pneumatikzylindern l8l bzw. I8l? derart betätigbar
und mittels in Führungen gleitenden Stangen 182 bzw. 182' geführt sind, daß sie in der Mittelebene des Gestells aufeinandertreffen und den Schlauch 4 wieder zusammendrücken.
Über dem geheizten Beckenkörper 180 ist ein
Messer 183 angeordnet, das mittels eines nicht
dargestellten Pneumatikzylinders transversal über die gesamte Länge des Backenkörpers 180 verschiebbar ist. Schließlich weist die Schweiß- und Schneidvorrichtung Faltmechanismen 19 und 19f auf, von denen nur der
Mechanismus 19 dargestellt ist. Diese Faltmechanismen enthalten jeweils einen Pneumatikzylinder 190, der einen zweischenkIigen Einwärtsfaltkeil 191a, 191b betätigt, dessen beide Schenkel 191a und 191b mit ihren freien Enden in einer Führungsbahn 192 gleiten. Die Ketten 31 bis 34 weisen jeweils eine Reihe von Kettengliedern auf, die jeweils eine Klemmzange tragen. Fig. 5 zeigt ein solches Kettenglied 30 das eine auf einer elastischen Metallplatte 301 angeordnete selbstspannende Klemmzange 300 aufweist. Jeweils eine Reihe solcher Platten 301 bildet eine Kette. Die selbstspannende Klemmzange 300 besteht aus einem auf
der Platte 301 befestigten Zangenkörper 302 mit einer
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festen Backe 303 und einer mittels eines Stiftes 305 am Zangenkörper 302 angelenkten beweglichen Backe 3°4, die durch eine Drehfeder 307 gegen die feste Backe 303 gedrängt ivird. Ein mit der beweglichen Jacke 304 einstückig ausgebildeter Zapfen 3O0 dient zum Öffnen der Klemmzange 300. Zum öffnen der Zange wird der Zapfen 306 in Richtung des Pfeiles 310 bewegt.
Zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Rollen 308 und 309 laufen auf ihnen zugeordneten Pührungsflächen der Führungsschiene 20 und führen dadurch die Kette. Man wird feststellen, daß die Abstützung der beweglichen Backe auf der festen Backe 303 an der Innenseite der Zange stattfindet, so daß ein zwischen den beiden Backen ergriffener Schlauchabschnitt die Zangenklemmkraft verstärkt, da die Führungsfläche 202 der Führungsschiene 20 die Rolle 3O8 zurückhält und der Schlauch deshalb unter Zug steht.
Entlang den vertikalen zweiten Führungsschienenabschnitten 21b bis 24b (Figuren 1 bis 3) sind Zangenöffnungsorgane 51 bis 54 angeordnet. Ein solches Zangenöffnungsorgan ist in der Fig» 6 mehr im einzelnen dargestellt und dort mit 50 bezeichnete Es besteht aus einer U-Metallschiene 500, in welche ein biegsames Rohr 501 eingelegt ist, das an seinen beiden Enden verschlossen und mit einem nicht dar-
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gestellten Aufblasmundstück versehen ist. Die Zangenöffnungsorgane verlaufen entlang der vertikalen zweiten Führungsschienenabschnitte 21b dis 24b und sind jeweils so angeordnet, daß die Zapfen 306 der Klemmzangen 300 (siehe Fig. 5) der Ketten 31 bis 34 quer vor der offenen Seite der U-Schiene 5°0 (Fig. 6) liegen. Wenn sich die Ketten 31 bis 34 vollständig entlang der vertikalen zweiten Führungsschienenabschnitte 21b bis 24b befinden, werden beim Aufblasen des Rohres 501, welches dann die mit 502 bezeichnete, strichpunktiert dargestellte Form einnimmt, die Zapfen 306 (Fige 5) der beweglichen Zangenbacken in Richtung des Pfeiles 310 geschwenkt.
Zum Umpacken des auf der Palette 3 gestapelten Gutes wird der Schlauch 4 von der Vorratsrolle 10 abgezogen, gelangt über die Umlenkwalzen 5 und 6 und wird so über den Spreizkörper 7 geführt, daß seine beiden Frontflächen 4a auseinander gedrängt werden und sich ie seitlichen Doppelfalten 4c zwecks Bildung der Seitenflächen 4b entfalten, wonach die Ränder der beiden Front flächen die Kanten eines rechtwinkligen Prismas bilden. Sodann wird der Schlauch zwischen den Walzen 16 und 17 hindurchgeführt und nach unten gezogen, bis die Kanten des vom Schlauch 4 gebildeten Prismas die Anfangs stellen 31a bis 34a der ersten Bahn-
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abschnitte der Ketten 31 bis 34 erreichen. Die Ketten 31 bis 34 werden sodann entlang der Führungsschienen bis 24 nach unten gezogen. Im Verlaufe dieses Abwärtsziehens der Ketten passieren die an den Kettengliedern angeordneten Klemmzangen der Ketten 31 bis 34 nacheinander den Bahnanfangspunkt 31a ... 34a, wobei der Öffnungszapfen 306 (siehe Fig. 5) jeder Zange über den der betreffenden Kette zugeordneten Nocken 41 läuft, wodurch die Zange sich öffnet und die beiden·Backen 303 und beiderseits der jeweils benachbarten Kante des durch den Schlauch gebildeten Prismas zu liegen kommen. Beim Wiederablaufen des Zapfens 306 vom Nocken 41 schließt sich die Klemmzange wieder und klemmt die Schlauchkante zwischen sich ein, sodaß durch die Abwärtsbewegung der Zange der Schlauch mitgezogen wird. Bei der Abwärtsbewegung des jeweils zugehörigen Kettenglieds entlang des ersten, schräg verlaufenden Führungsschienenabschnitts 21a .«. 24a wird der Schlauch 4 gleichzeitig an allen vier Kanten derart auseinandergezogen, daß sein Umfang, der im ungedehnten Zustand kleiner als derjenige des gestapelten Gutes 2 i3t, nunmehr so gestreckt ist, daß der Schlauch über das gestapelte Gut 2 passieren kann. Die Kettenbahnen liegen derart in durch die Mittelachse de3 Gestells gehenden vertikalen Ebenen,
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daß die Richtungen der DehnungsZugkräfte in den Ebenen liegen, welche die von den Schlauchkanten eingeschlossenen Winkel halbieren. Im Verlaufe des zweiten ßahnabschnittes entlang den vertikalen zweiten Führungsschienenabschnitten 21b bis 2 4b wird der Schlauch über das gestapelte Gut 2 gezogen, bis er über die Palette 3 gleitet. Die Ketten 31 bis 34 befinden sich dann vollständig entlang den zweiten Führungsschienenabschnitten 21b bis 24b, wobei die Zapfen der Klemmzangen 300 quer vor den aufblasbaren Schläuchen der zweiten öffnungsorgane 51 bis 54 liegen. Sodann wird Druckluft in die aufblasbaren Rohre 501 eingeblasen, wodurch alle Klemmzangen gleichzeitig geöffnet werdeno Das so losgelassene Schlauchprisma umschließt dadurch eng das auf der Palette 3 befindliche Gut 2.
Sodann wird die Schweiß- und Schneidvorrichtung 18, 18', 19, 19' in Tätigkeit gesetzt (Fig. 4). Dazu wird den vier Pneumatikzylindern 182, 182 ·, 190 und 190« Druckluft zugeführt. Dadurch werden einerseits durch die Pneumatikzylinder und 190' die Faltkeile 191a, 191b betätigt, die sich an den mittleren Teil der Seitenflächen 4b des Schlauches anlegen und die ursprünglichen Doppelfalten 4c wieder zusammenlegen, und andererseits legen die durch die Pneumatikzylinder 181 und l8lf vorgeschobenen geheizten Backenkörper 180 und 1801 die Frontflächen 4a des Schlauches über die horizontale
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Deckfläche des gestapelten Gutes 2. Die Palten 4c sind nun in Form von gleichschenkligen Dreiecken eingeschlagene Der zwischen den geheizten ßackenkörpern 180 und 180· eingeklemmte Schlauch wird längs einer horizontalen Linie verschweißt. Sodann wird das Messer 183 durch seinen Pneumatikzylinder längs der Breite des zusammengedrückten Schlauches verschoben und durchtrennt den Schlauch 4 oberhalb der Schweißnaht. Das Gut 2 ist nun umhüllt und kann nach der Freigabe durch die Schweiß- und Schneidvorrichtung noch evakuiert werden, während der Schlauch 4 zum Umpacken des nächsten Güterstapels verfüg-* bar ist, nachdem die Ketten 31 bis 34 auf die Magazinabschnitte 21c bis 24c der Führungsschienen zurückgezogen worden sind.
Die verschiedenen Einzeloperationen des Umhüllungsvorgangs, d.h. das Herabziehen der den Schlauch mitziehenden Ketten, die Betätigung eines Magnetventils zur Zuführung von Druckluft in die aufblasbaren Öffnungsorgane für die Klemmzangen, die Betätigung von Magnetventilen zur Beaufschlagung der die geheizten Backenkörper vorschiebenden Pneumatikzylinder 181 und zur Beaufschlagung der die Einwärts faltung vornehmenden Pneumatikzylinder 190, die Steuerung der Schweißdauer, die Betätigung des Messers I83 und das Rückholen der Ketten auf
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die Magazinabschnitte der Führungsschienen, erfolgt mittels einer nicht dargestellten Folgesteuereinheit oder Programmsteuereinheit.
Fig. 7 zeigt schematisch eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Ketten 31 bis 34 jeweils eine endlose Schleife bilden. Die Führungsschienen bis 24 weisen keine Magazinabschnitte auf. Am Anfang der schrägen, ersten Abschnitte 21a bis 24a der Führungsschienen 21 bi3 24 sowie am unteren Ende der zweiten Führung3schienenabschnitte 21b bis 24b sind ümlenkrollen angeordnet, die es ermöglichen, daß die Ketten 31 bis eine Wartestellung auf dem nach oben verlaufenden Zweig jeder Schleife 31b ... 34b zwischen den Führungsschienen bis 24 und den Eckkanten 11 bis 14 des Gestells 1 einnehmen,, Die Schweiß- und Schneidvorrichtung 18 weist bei dieser Ausführungsfrom zwei geheizte Backen 180 und 1801 auf, die an den Enden von seitwärts ragenden Haltearmpaaren bzw. 184' angeordnet sind» Die Haltearme sind um in der Mittelebene des Gestells verlaufende horizontale Drehzapfen drehbar. In ihrer mit Vollinien dargestellten Wartestellung bilden die Backen 180 und 180' und die Haltearmpaare 184 und 184' einen den Schlauch umschließenden rechteckigen Rahmen. In der strichpunktiert dargestellten Schweißstellung klemmen die Backen 180 und 180' den Schlauch unterhalb
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der Achse der Drehzapfen 185 zwischen sich ein. Diese Anordnung stellt eine über die gesamte Schlauchbreite kontinuierliche Schweißnaht sicher. Ferner ermöglicht diese Ausführunge form in gewissem Maße eine Verringerung der Höhe des Gestells, da keine Magazinabschnitte der Führungsschienen vorhanden sind.
Der dehnbare Schlauch besitzt eine elastische Dehnung von mehr als 6$, die ggfs. größer als 20$ sein kanne Um dem zum überziehen des gedehnten Schlauches über das gestapelte Gut erforderlichen Spiel Rechnung zu tragen, ist der Umfang des Schlauches vor der Dehnung um mindestens 4% kleiner als der Umfang des Güterstapels. Um eine gleichmäßige Dehnung zu erhalten, sind die Breite der Frontseiten und die Tiefe der seitlichen Falten jeweils im gleichen Verhältnis um mindestens vier % kleiner als die Breite bzw. die halbe Tiefe des Güterstapels. Vorzugsweise werden etwa zwei Drittel der Dehnfähigkeit zum Umspannen des Güterstapels verwendet, während das verbleibende Drittel der Dehnfähigkeit zur Herstellung des zum überziehen des Schlauches über das Gut erforderlichen Spiels dient.
Obwohl die beispielsweise beschriebene Ausführungsform zum Umhüllen von Güterstapeln in Form eines rechteckigen Parallelepipeds ausgelegt ist, ist die Erfindung
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selbstverständlich auch zum Umhüllen von Güterstapeln anwendbar, die ein gerades, im Querschnitt vieleckiges Prisma bilden, insbesondere mit einem Querschnitt in Form eines gleichseitigen Dreiecks oder regelmäßigen Sechsecks. Der Schlauch wird dabei wiederum in die Form eines zur Prismenform des Güterstapels ähnlichen Prismas gebracht und sodann durch Ergreifen der Prismenkanten jeweils in Richtung von die Kantenwinkelhalbierenden Ebenen gedehnt. Die Umhüllungsvorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung weist jeweils ebensoviele Führungsschienen und Klemmzangen tragende Ketten auf, wie das durch das zu umhüllende Gut gebildete Prisma Kanten besitzt.
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Claims (8)

  1. Pat entansprüche
    j 1.jverfahren zum überziehen von in Form eines geraden vertikalen Prismas auf einer Palette gestapeltem Gut mit einer Umhüllung, wobei ein flach auf einer Vorratsrolle aufgewickelter wärme schweißbarer Hüllschlauch abgezogen, sodann nach unten über einen keilförmigen, auf außerhalb des Schlauches angeordneten Walzen abgestützten Spreizkörper geführt, der den Schlauch in eine der Prismenform des Gutes ähnliche Prismenform bringt, danach bis über die Palette nach unten gezogen und schließlich durch Einfalten und Warmeschweißen über dem Gut verschlossen und horizontal über der Schweißnaht abgeschnitten wird, und wobei eine Zusammenziehung des das Gut umhüllenden Schlauchabschnittes herbeigeführt wird, so daß die fertige Umhüllung das Gut auf der Palette eng umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß ein elastisch dehnbarer Hüllschlauch mit im ungedehnten Zustand kleinerem Umfang als demjenigen des Gutes verwendet wird und daß der, der Prismenform des Gutes angepaßte Schlauch oberhalb des Gutes an allen Kanten seiner Prismenform ergriffen und durch horizontalen Zug umfangsmäßig bi3 in eine der Prx3menform des Gutes ähnliche Prismenform mit größerem Umfang als demjenigen
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    des Gutes gedehnt und nach dem im so gedehnten Zustand stattfindenden überziehen über da3 Gut gleichzeitig an allen Kanten losgelassen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ergreifen der Schlauchprismenkanten jeweils an entlang der Kanten gleichmäßig verteilten Griffstellen diese Griffstellen längs einer in einer die betreffende Schlauchprismenkante Winkelhalbierenden Ebene verlaufenden Bahn geführt werden, die einen ersten, von einem Anfangspunkt an der zugehörigen Schlauchprismenkante aus schräg abwärts auswärts verlaufenden Abschnitt und einen zweiten, mit Abstand von der zugehörigen Kante des Gutes vertikal nach unten verlaufenden Abschnitt besitzt, und daß die Schlauchkanten jeweils beim Vorbeibewegen an dem Bahnanfangspunkt an den Griffstellen ergriffen werden und daß alle Griffstellen, nachdem sie sich alle im zweiten Bahnabschnitt befinden, gleichzeitig losgelassen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, zum überziehen von Gut in Form eines rechteckigen Parallelepipeds mit gegebener Höhe, Breite und Tiefe, wobei der flach auf der Vorratsrolle aufgewickelte Schlauch zwei gleichschenklige, einwärts gefaltete Doppelfalten aufweist, die zwischen zwei äußeren Streifen mit parallelen Rändern liegen, wobei der Schlauch durch Aufspreizen der Doppel-
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    falten in eine im Querschnitt rechteckige Prismenform gebracht wird, deren Kanten durch die parallelen Ränder der beiden äußeren Streifen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchmaterial eine elastische Dehnbarkeit von mindestens 6 % aufweist und daß die Breite der beiden äußeren Streifen und die Tiefe der Doppelfalten jeweils um mindestens k% kleiner als die Breite bzw. die halbe Tiefe des Gutes sind.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 3, mit einem Gestell, das im wesentlichen die Form eines vertikalen, rechteckigen Parallelepipeds hat und mit seinem unteren Teil einen Durchführungskanal für das auf einer Palette gestapelte Gut mit einer mittigen Umhüllungsposition bildet, weiter mit Schlauchabzieh- und -führungsmitteln, die den Schlauch in einer vertikalen Mittelebene des Gestells abwärts führen, ferner mit einem Schlauchspreizkörper in Form eines nach oben weisenden Keils, dessen Kanten die Kanten des Schlauchprismas festlegen und der auf außerhalb des Schlauches angeordneten Walzen abgestützt ist, zwischen denen und dem Spreizkörper der Schlauch hindurchpassiert, und mit einer Schweiß- und Schneideinrichtung, die höhenmäßig zwischen dem Spreizkörper und dem Gut angeordnet ist und die ihrerseits ein Heizbackenpaar, zwischen dem der Schlauch in der genannten Gestellmittelebene länge einer horizontalen
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    Schweißlinie einklemmbar ist, zwei in der genannten Gestell mittelebene wirksame Einwärtsfaltkeile und ein parallel zur Schweißlinie und oberhalb derselben verschiebIiehes Messer aufweist, gekennzeichnet durch vier an den vier vertikalen Kanten des Gestells (1) angeordnete Führungsschienen (21 bis 24), die jeweils einen ersten, in der die jeweils zugehörige Schlauchprismenkante Winkelhalbierenden Vertikalebene von einem Anfangspunkt (31a bis an dieser Schlauchprismenkante aus schräg abwärts auswärts verlaufenden Abschnitt (21a bis 24a) und einen zweiten, mit Abstand entlang der jeweils zugehörigen Kante des Gutes (2) vertikal verlaufenden Abschnitt (21b bis 24b) aufweisen, weiter durch vier an den Führungsschienen geführte Ketten (31 bis 34), die jeweils mit regelmäßigen Abständen angeordnete Kettenglieder (30) mit jeweils einer selbstklemmenden Klemmzange (300) mit einem Zangenöffnungselement (306) aufweisen, ferner durch einen die vier Ketten gleichzeitig längs der Führungsschienen abwärts ziehenden Kettenantrieb (31* bis 34f), weiterhin durch jeweils eine erste, nahe dem Anfangspunkt des ersten Abschnitts jeder Führungsschiene angeordnete, jeweils beim Vorbeilauf einer Klemmzange das Zangenöffnungselement betätigende Zangenöfnungseinrichtung (41) und jeweils eine zweite, sich über den zweiten Abschnitt jeder Führungsschiene erstreckende
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    Zangenöffnungseinrichtung (50) zur gleichzeitigen Betätigung der Zangenöffnungselemente aller auf diesem Führungsschienen ab schnitt befindlichen Klemmzangen, und durch eine Folgesteuereinrichtung zur koordinierten sequentiellen Betätigung des Kettenantriebs, der zweiten Zangenöffnungseinrichtung und der Schweiß- und Schneideinrichtung (18, 18«, 183).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (21 bis 24) jeweils einen Magazinabschnitt (21c bis 24c) aufweisen, der sich oberhalb des ersten Führungsschienenabschnittes (21a bis 24a) vertikal nach oben erstreckt und zur Aufnahme der jeweils zugehörigen Kette (31 bis 34) dient, bevor der Kettenantrieb in Tätigkeit tritt«,
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten (31 bis 34) jeweils als geschlossene Schleife ausgebildet und über einen am Anfang des ersten Führungsschienenabschnittes (21a bis 24a) und eine am unteren Ende des zweiten Führungsschienenabschnittes (21b bis 24b) angeordnete Umlenkrolle geführt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, bei welcher die Klemmzangen jeweils einen am zugehörigen Kettenglied
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    befestigten Zangenkörper mit einer feststehenden Backe und eine daran angelenkte bewegliche Backe aufweisen, welch letztere durch einen Offnungszapfen verlängert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Zangenöffnungseinrichtung jeweils einen am Anfang des ersten Führungsschienenabschnittes (21a bis 24a) in der Bahn der Öffnungszapfen (306) der Klemmzangen (300) angeordneten Nocken (4l) aufweist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Zangenöffnungseinrichtung jeweils ein entlang des zweiten PührungsSchienenabschnittes (21b · bis 24b) verlaufendes flexibles Rohr (501) aufweist, das über ein auf ein Öffnungssignal ansprechendes Magnetventil mit Druckluft aufblasbar X3t und beim Aufblasen durch seine Ausdehnung die Öffnungszapfen (306) der längs diesem zweiten Pührungs schienenabschnitt befindlichen Klemmzange (300) betätigt.
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    Leerse ite
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