DE2942883C2 - Vorrichtung zum Verschließen des Bodens einer rechteckigen aufgerichteten Faltschachtel - Google Patents
Vorrichtung zum Verschließen des Bodens einer rechteckigen aufgerichteten FaltschachtelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen des Bodens einer rechteckig aufgerichteten
Faltschachtel nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Rechteckige Faltschachteln, die üblicherweise aus Karton hergestellt sind, besitzen im allgemeinen vier
faltbare untere und vier faltbare obere Laschen, jede
Gruppe von vier Laschen besitzt dabei zwei Endlaschen
und zwei Seitenlaschen, die nach den ersten beiden eingefaltet werden. Es verbleibt dann zwischen den beiden
eingefaltetcn Seitenlaschen ein Spalt, der durch einen Streifen aus Klebeband od. dgl. verschlossen wird.
Es ist eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bekannt (US-PS 27 39 513). bei der ein aufgerichteter
Faltkarton von einer Bedienungsperson zwischen zwei Führungsständern nach unten gedrückt wird, und zwar
so, daß die Endlaschen vcn zwu gegen Federkraft
schwenkbaren Hebeln zugefaltet werden und beim weiteren Herunterdrücken, bei dem sich diese Schwenkhebel gegen die Federkraft mit verschwenken, die zwei
Scitenlaschen durch gekreuzte Faltarmpaare geschlossen werden können, auf die die Schachtel beim Herun-
!erdrücken aufläuft und die sich unter der nach unten gerichteten Kraft ebenfalls gegen Federwirkung in eine
etwa parallele Lage auseinänderschwenken, in der dann der Boden geschlossen ist. Nachteilig ist, daß bei einer
solchen halbautomatischen Vorrichtung der Schließvor
gang ausschließlich von der Einwirkung und der Kraft
der Bedienungsperson abhängt, welche die geschlossene und vorher gefüllte Schachtel auch wieder aus der
Vorrichtung herausnehmen muß. Nachteilig ist auch, daß keinerlei Vorkehrungen getroffen sind, um den
Spachtelboden während des Füllvorganges zu stützen,
oder ihn beim Herausziehen zu führen. Solche Vorrichtungen sind daher nur verhältnismäßig schwache Hilfsmittel für die Bedienungsperson, von deren Geschicklichkeit und physischer Kraft die Wirkungsweise aus-
schließlich abhängt.
Bekannt sind auch Vorrichtungen ähnlicher Art (DE-AS 22 37 092), bei denen der zu schließende Karton in
eine rinncnförmige Führung eingesetzt und dort durch
eine verstellbare Schiebewand gehalten wird, wonach
zwei gegenüberliegende Schwenkhebel die Endlaschen
und dann zwei Schwenkplatten die Scitenlaschen einfalten. Nachteilig ist dort, daß diese Einrichtung nicht für
Faltschachteln beliebiger Länge eingesetzt werden
kann, weil die bewegliche Schiebewand immer in dieselbe
Endposition fährt. Es werden außerdem neben der beweglichen Schiebewand noch vier schwenkbare Teile
benötigt, so daß diese bekannte Einrichtung verhältnismäßig aufwendig ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, den Bedienungsaufwand für die Bedienungsperson
bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art auf das Einführen der Schachtel zu beschränken
und bei einer Vereinfachung des Herstellungs- und Betätigungsaufwandes für eine Unterstützung
.und Führung der zugefalteten Schachtel für den Füllvorgang und das Ausstoßen zu sorgen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst Durch diese Ausgestaltung wird
nur ein Schwenkelemenl für die Endlaschen benötigt, da
der T-förmige Schwenkarm gleichzeitig beide Endlaschen zufaltet. Dieser Schwenkarm kann auch für Faltschachteln
beliebiger Länge eingesetzt werden. Sein waagrechter Schenkel bildet eine sichere Mittenauflage
für die Faltschachtel während des Eefüllens. während sein vertikaler Schenkel die Faltschachtel bebi Ausstoßen
aus der Vorrichtung führt. Bei der neuen Vorrichtung ist für die Bedienungsperson weder eine besondere
Kraft noch eine spezielle Tätigkeit erforderlich. Die Bedienungsperson
hat nach dem Einlegen nicht mehr zu tun, als die Maschine zu beobachten. Diese bewegt völlig
automatisch die Stangen aus der Lage weg, in der sie die Schwenkbewegung der seitlichen Platten behindern
würden und sie verschwenkt die seitlichen Platten, um Seitenlaschen zu schließen. Im geschlossenen Zustand
des Bodens wird der Karton durch den T-förmigen Schwenkhebel in einer Lage gehalten, aus der er nicht
so leicht herausbewegt werden kann und in der er daher sicher mit dem zu verpackenden Gut gefüllt werden
kann. Die gefüllte Schachtel wird auf dem T-förmigen Schwenkhebel beim Ausstoßen geführt, auch hier ist ein
Bedienungsaufwand nicht notwendig.
Weitere Merkmale und Vorteile gehen aus den Unteransprüci.en
hervor. Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt und
wird im folgenden beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Maschine in der Ruhelage,
Fig. 2 die Draufsicht auf die Maschine der Fig. 1,
Fig.3einen Längsschnitt längs&■:>· Linie IiI-IIIdurch
die Maschine der F i g. 2,
F i g. 4 einen Querschnitt der Maschine längs der Linie IV-IV der F ig. 3,
F i g. 5 eine Rückansicht der in der F i g. 3 gezeigten
Maschine.
Fig.6 jincn Längsschnitt ähnlich Fig.3, aber in der
Stellung, in der die Maschine eine Schachtel vollkommen
verschlossen hat,
Fig. 7 einen Querschnitt durch die Maschine in der
Lage, in der sie die Schachtel geschlossen hat, und zwar
geschnitten längs der Linie VII-VII der Fig. bund
F i g. 8 einen Querschnitt ähnlich F i g, 7, der aber eine geänderte Ausführungsform der Maschine der vorhergehenden
Figuren zeigt. ho
In den F i g. 1 bis 7 ist eine Maschine gezeigt, die aus
einem Grundgestell 1 besteht, an dessen einem Ende bei 2(Fig. 1,2,3,5 und6)einT-förmigcrTeil3schwenkbar
angelenki ist, der aus einem vertikalen unteren Sieg 4
und einem oberen Quersteg 5 (Fig.4) besteht. Ein pneumatischer Zylinder 6, der durch eine Fühlstangc 7
gesteuert ist, die durch entsprechende elastische Mittel in einem festen Zylinder 8 (Fig.3 und 4) nach oben
gedrückt ist, kann den Teil 3, aus der in der Fig.3 gezeigten
Ruhelage, in der der Quersteg 5 schräg nach unten verläuft, in die Arbeitsstellung der Fig.6 verschwenken,
in der der Quersteg 5 hori/onnil verlauft.
Hin pneumatischer J-ndsihuliiT 9 (Fig. J und b) ist an
dem Grundgestell J so befestigt, daS er die Ankunft des
Teiles 3 oder wenigstens dessen Quersteges 5 in der Arbeitsstellung ertastet.
Vor dem T-förmigen Teil 3 sind zwei zueinander parallele und von einem Träger 10 gehaltene Stangen 11
vorgesehen, die in solchem (seillichen) Abstand angeordnet
sind, daß die Schwenkbewegung des Teiles 3 in die Arbeitsstellung nicht behindert wird. Wie aus den
F i g. 3 und 6 ersichtlich ist. können die Stangen 11 aus
einer Arbeitsstellung (F i g. 3), in der sie sich von dem Träger 10 aus schräg zur Bildung einer V-förmigen
Konfiguration auf den Teil 3 zu erstrecken, axial in eine Ruhestellung (F i g. 6) verlagert werden, in der sie fast
vollständig in den Träger 10 zurückgezogen sind. Diese Bewegung wird durch einen pneumatischen Zylinder 12
ausgelöst, der entsprechend durch „fen Endschalter 9
gesteuert ist Ein weiterer Endschalter !3 ist den Stangen 11 zugeordnet, um das Erreichen ihrer Arbeitsstellung
zu erfassen.
Der Träger 10 ist mit einer Brücke 14 verbunden, deren Lage auf längsverlaufenden Gleitschienen 15, 16
und 17 über eine mit einem Teil 19 der Brücke 14 zusammenwirkende Schraube 18 abhängig von der Länge der
Schachtel einstellbar ist. Die Schraube 18 kann durch einen Handgriff 20 (Fig.3, 5 und 6) betätigt werden.
Eine vordere Endwand 21 ist fest an der Brücke 14 angeordnet und bildet mit einer Seitenwand 22 einen
Winkel, der sich zusammen mit der Brücke 14 in Längsrichtung in der Maschine erstreckt. Die Wand 22 kann
ebenfalls, in diesem Fall entsprechend der Breite der
Schachtel, quer zur Maschine bewegt werden, und zwar mit Hilfe einer Schraube 23, die mit einem Teil 24 zusammenwirkt,
der fest mit dem Teil 22 (Fig.4 und 7)
verbunden und über einen Handgriff 25 beiätigöar ist.
Die Brücke 14 kann auf den Führungen 15 bis 17 durch eirc Klemme 26 festgesetzt werden. Die Seitenwand 22
kann auf der Brücke 14 ihrerseits durch eine Klemme 27 festgelegt werden.
Zu beiden Seiten des T-förmigen Teiles 3 und des Paares der Stangen 11 sind im Bereich zwischen der
Schwenkachse 2 des Teiles 3 und der Brücke 14 zwei seitliche Platten 28 angeordnet, die jeweils fest mit entsprechenden
parallel verlaufenden und als Längsstangen ausgebildeten Schwenkachsen 29 so verbunden
sind, daß sie aus einer Ruhelage, in der sie sich, so wie in F i g. 4 gezeigt, vertikal erstrecken, in die in F i g. 7 gezeigte
Arbeitsstellung geschwenkt werden können, in der sie horizontal auf dem Teil 3 zu verlaufen. Wenn
dieser Teil daher in seiner Arbeitslage ist, dann liegen die Platten unterhalb von dessen Quersteg 5 und an der
Seite des unteren Steges 4. Wie in den Fig.4 und 7
gezeigt, wird die Schwenkachse 29 jeder Platte 28 an jedem Ende in einem zugeordneten Arm 30 schwenkbar
aufgenommen, de. seinerseits am Grundgestell 1 bei 31 schwenkbar angeordnet ist und in seiner Winkelstellung
entsprechend der Weite der Schachtel durch Verlagerung des Feststellpunktes 32 entlang einer Fiihrungsstange
33 einstellbar ist. Die Fig.4 und 7 zeigen die
beiden äußersten Einstellagen mit einer voll ausgezogenen und einer strichpunktierten Linie. Die Schwenkachse
29 und demzufolge auch die Platten 28 werden durch Kurbeln 34 über entsprechende pneumatische Zylinder
35 bewegt, die auseinandergedrückt werden, wenn der
JLZJ -ΎΔ. OO>J
Endschalter 13 anspricht. Wie aus Fig. 1 und 4 zu erkennen
ist, ist eine der beiden Platten 28 mit einem vertikalen Schnitt 36 versehen, durch den die Fühlslange
7 durchgreift, wenn die Platten in der Ruhelage stehen. 'S
Die neue Maschine besitzt auch eine Aussloßstange 37. die aus ihrer Ruhelage (F i g. 1 bis 5). in der sie quer
zur Maschine unmittelbar neben der Brücke 14 verlauft, längs der Maschinenachse (Fig.2) bis zum Ende bewegt
werden kann, dem sich die Schwenkachse des T-förmigen Teiles 3 befindet. Diese Bewegung wird
durch einen Hebel 38 ausgelöst, der an dem Tragteil 10 angeordnet ist und sie wird hervorgerufen durch die
Verlängerung eines pneumatischen Zylinders 39 (F i g. 2 und 5), der eine Trageinrichtung mit einem Support 42 n
für die Ausstoßstange 37 längs einer Führung 40 verschiebt. Die Ausstoßstangc 37 ist an dem Support 42
schwenkbar angeordnet und es ist eine Feder vorgesehen, uic sie in ihre normalerweise senkrecht zur Lsrsgs
achse der Maschine verlaufende Lage zurückführt, um eine Verletzung der Bedienungsperson zu vermeiden,
die unbeabsichtigt die Hand zwischen die Stange 37 und die Brücke 14 bringen kann. Ein Endschalter 43 (F i g. 5)
tastet die größte Vorwärtsbewegung des Schlittens 41 und damit das Ende der Vorwärtsbewegung der Stange
37 ab und veranlaßt dann die verschiedenen Zylinder 6, 12,35 und 39, in ihre Ruhelage zurückzukehren.
Bevor eine solche in den Zeichnungen gezeigte Maschine zum Schließen der unteren Laschen einer rechteckigen
Schach!·.·! mit Fahlaschcn (Schachtel 44) einge- so
setzt wird, die zwei größere Seiten 45. zwei kleinere oder Endseiten 46, zwei untere Seitenlaschen 47 und
zwei untere Endlaschen 48 besitzt, wie das in den F i g. 3, 4, 6 und 7 gezeigt ist, ist es notwendig, die Lage der
Endwände 21 und 22 mit Hilfe der Handgriffe 20 und 25 js
so einzustellen, daß die Bedienungsperson die Schachtel in ährer richtigen Stellung relativ zum Teil 3 dadurch
einsetzen kann, daß eine der kleineren Seiten der Schachtel an die Wand 21 und eine der größeren Seiten
an die Wand 22 angelegt wird. Es wird daher notwendig, die günstigste Lage zwischen den beiden in der Fig.4
gezeigten Endlagen zu suchen, welche dann die Ruhelage für die Seitenplattcn 28 darstellt. Diese Einstellung
w ird in Abhängigkeit von der Länge und der Breite der zu schließenden Schachtel vorgenommen. v.
Nach dieser Justierung wird eine Schachtel 44 in der vorbestimmten Lage so eingesetzt, daß sie oberhalb des
Bereiches zu liegen kommt, der von dem Teil 3 und den Stangen 11 eingenommen wird. Die Schachtel wird
dann leicht nach unten gestoßen, so daß die Endlaschen so 48 anfangen, sicii in Richtung auf ihre geschlossene Stellung
zu zuverschwenken, was durch die Einwirkung der konvergierenden schrägen Flächen ausgelöst wird, die
von dem oberen Arm 5 des Teiles 3 und von den Stangen 11 gebildet werden. Zur gleichen Zeit erreicht dann
eine der Seitenkiappen 47 die Fühistange 7 (die Lage ist
durch strichpunktierte Linien in der F i g. 3 gezeigt) und löst diese aus. Zu diesem Zeitpunkt ist die Arbeil der
Bedienungsperson abgeschlossen, weil die Maschine von nun an alle weiteren Arbeitsvorgänge automatisch
ausführt, und zwar einschließlich des vollkommenen Schließens der unteren Laschen der Schachtel und einschließlich
des Festhaltens in einer für den Füllvorgang geeigneten sicheren Lage. Das wird dadurch erreicht,
daß die Fühistange 7 zunächst den Zylinder 6 zur Aus- &s
dehnung veranlaßt, und daß dieser dann den Teil 3 in die in den Fig.6 und 7 gezeigte Arbeitsstellung verschwenkt,
wobei durch die ständige Anlage an dem Teil 3 die lÄndlaschen 48 geschlossen werden. Sobald der Teil
3 diese Arbcitslage erreicht hat. beaufschlagt der I:nd-.schiiltcr
9 den Zylinder 12 so. daß sich dieser verkürzt und damit die Stangen 11 in ihre zurückgezogene l-agc
(!■' i g. 6) führt, in der dann der Endschalter die Zylinder
.15 zu einer Verlängerung veranlaßt und diese dadurch die Platten 28 verschwenken und somit die Scitcnlaschcn
47 (F i g. 7) verschließen.
An diesem Punkt hüll die Maschine an und hält die Schachtel 44 in einer zum Hüllen geeigneten Lage fest,
in der die unteren Laschen geschlossen sind. Nach Beendigung des Füllvorgangcs braucht die Bedienungsperson
nur den Hebel 38 zu betätigen, um den Zylinder 39 die Stange 37 nach vorne schieben zu lassen, die an der
Seite der Schachtel angreift, die an der Wand 21 anliegt und die dann die Schachtel zum Bcladccndc (das mit der
Schwenkachse 2 versehene Ende) schiebt und so die Schachtel auswirft. Der Endschalter 43 bringt dann alle
Maschinenteile wieder in die Ruh**'00*1 *"iriu*L·
Lvs sind verschiedene Modifikationen der in den Fig. I bis 7 gezeigten Maschine möglich. Eine dieser
Möglichkeiten ist beispielsweise in F i g. 8 gezeigt. Diese Ausführungsform weist den Vorteil auf. daß von der
Anfangsjuslicrung der Lage der Platten 28 abgesehen werden kann. Die zwei Achsen 29 sind schwenkbar von
Armen 49 gehalten, die bei 50 schwenkbar angeordnet sind und von einem pneumatischen Zylinder 51 betätigt
werde: können, der die beiden Arme 49 untereinander verbindet. Die Achsen 29 sind auch fest an Kurbeln 52
angeordnet, die untereinander durch Stangen 53 verbunden sind. Aufgrund dieser Ausgestaltung bewegt der
Zylinder 51 die Achsen 29 und die daran angeordneten Platten 28. ausgehend von einer Ruhciagc, die in ausgezogenen
Linien dargestellt ist und in der die Platten 28 den größten Abstand zueinander aufweisen, mit einer
rotatorischen und einer translatorischen Bewegungskomponente in ihre Arbeitsstellung, die für jede Schachtclbreite
geeignet ist. wie durch strichpunktierte Linien gezeigt ist.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Verschließen des Bodens einer rechteckig aufgerichteten Faltschachtel, die mit einem in der Ausgangslage schräg nach unten weisenden und in eine nahezu horizontale Endlage
schwenkbaren Faltorgan zum Einfetten zweier gegenüberliegender Bodenlaschen der Faltschachtel
sowie mit einem Paar seitlicher Faltplatten versehen ist, die aus einer Ausgangsstellung, in der sie vertikal
zur Achse des Faltorgans stehen, zum Einfalten der restlichen, gegenüberliegenden Bodenlaschen der
Faltschachtel in eine horizontale Arbeitsstellung schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Faltorgan ein T-förmig profilierter
Schwenkarm (3) ist, wobei der obere Quersteg (5) des T-Profils in seiner Ausgangsstellung eine der
beiden Endlaschen (48) beim Einsetzen der aufgerichteten faltschachtel (44) in die Vorrichtung um
einen bestimmten Winke! in Richtung auf ihre geschlossene Stellung faltet, der Schwenkarm (3) in
seiner Arbeitsstellung die beiden Endlaschen (48) der Faltschachtel (44) beim Verschließen nach oben
in eine horizontale Lage drückt und anschließend die seitlichen Faltplatten (28), durch die in ihrer Arbeitsstellung der vertikal nach unten sich erstreckende
Steg (4) des T-förmig profilierten Schwenkarms (3) hindurchgreift, die Seitenlaschen (47) von unten gegen die Unterseite des oberen Quersteges (5) drükken, daß den Schwenkarm (3) gegensinnig schräg zu
seiner Ausgangsstellung vf'aufende Stangen (11) zugeordnet sind, die die andere der beiden Endlaschen (48) beim Einsetzen de1 Faltschachtel in die
Vorrichtung um einen bestimmten Winkel in Richtung auf ihre geschlossene Stellung umfalten, wobei
die Stangen (11) die Schwenkbewegung des Schwenkarms (3) nicht behindern und axial in eine
Position in einem Tragteil (10) zurückziehbar sind, daß ferner Fühler (7, 9, 13) vorgesehen sind, wobei
die Fühler (7) dann, wenn eine Faltschachtel (44) mit offenen Bodenlaschen oberhalb des Schwenkarm
(3) und der Stangen (11) so angeordnet ist, daß ihre
größeren Seiten (45) parallel zu der Achse des Schwenkarms (3) liegen, aktiviert werden, um den
Schwenkarm (3) aus seiner schrägen Ruhelage in die horizontale Arbeitslage zu bringen, die Fühler (9)
ansprechen, wenn der Schwenkarm (3) in die Arbeitsstellung gelangt ist und dann die Stangen (U)
veranlassen, sich aus der Arbeitsstellung in die zurückgezogene Stellung zu bewegen und Fühler (13)
ansprechen, wenn die Stangen (11) die zurückgezogene Stellung erreicht haben, so daß die seitlichen
Faltplatten (28) zu ihrer Schwenkbewegung zum Einfalten der Seitenlaschen (47) der Faltschachtel
(44) auf die bereits cingefalteten Endla.schcn (48) veranlaßt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Ausstoßvorrichtungen (37), die so gesteuert
sind, daß sie mit der kleineren Seite (46) der Schachtel (44) in Eingriff kommen und sie nach dem Füllen
aus der Vorrichtung herausstoßen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Fühler (43) vorgesehen sind, die dann,
wenn die Schachtel (44) ausgestoßen ist, den schwenkbaren Teil (3), die Stangen (11), die seitlichen Platten (28) und die Ausstoßeinrichtung (37)
zur Rückbewegung in die Ruhelage veranlassen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Einstelleinrichtungen (20,25) zum Einjustieren der Schachtel (44) in einer solchen Lage
vorgesehen sind, daß das Schließen der unteren La
sehen (47,48) möglich wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden seitlichen Platten (28) mit
Drehachsen (29) versehen sind, die an schwenkbaren Teilen (30) angebracht sind, die ihrerseits mit in ei-
to nem einstellbaren festen Abstand zueinander angeordneten Schwenkachsen (32) versehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Platten (28) mit Drehachsen (29) versehen sind, die in der Ruhelage sind,
is wenn sie voneinander weggezogen sind und die gleichzeitig mit der Rotation der Platten (28) in die
Arbeitsstellung aufeinander zu bewegt werden (F ig. 8).
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