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DE2628243C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2628243C2
DE2628243C2 DE2628243A DE2628243A DE2628243C2 DE 2628243 C2 DE2628243 C2 DE 2628243C2 DE 2628243 A DE2628243 A DE 2628243A DE 2628243 A DE2628243 A DE 2628243A DE 2628243 C2 DE2628243 C2 DE 2628243C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concave mirror
light
horizontal plane
lamp according
reflector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2628243A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2628243A1 (de
Inventor
Knut Otto 6580 Idar-Oberstein De Sassmannshausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Busch and Muller KG
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19762628243 priority Critical patent/DE2628243A1/de
Priority to US05/808,726 priority patent/US4213171A/en
Priority to US05/808,728 priority patent/US4143412A/en
Priority to IT49911/77A priority patent/IT1079057B/it
Priority to CA281,280A priority patent/CA1088903A/en
Priority to IT49963/77A priority patent/IT1079075B/it
Priority to CA281,274A priority patent/CA1089828A/en
Priority to NL7706954A priority patent/NL7706954A/xx
Priority to NL7706955A priority patent/NL7706955A/xx
Priority to IE129977A priority patent/IE45860B1/en
Priority to FR7719500A priority patent/FR2356075A1/fr
Priority to IE1300/77A priority patent/IE45107B1/en
Priority to GB26628/77A priority patent/GB1527587A/en
Priority to GB26629/77A priority patent/GB1570805A/en
Publication of DE2628243A1 publication Critical patent/DE2628243A1/de
Priority to US06/018,931 priority patent/US4277821A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE2628243C2 publication Critical patent/DE2628243C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S43/00Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights
    • F21S43/40Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights characterised by the combination of reflectors and refractors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Hohlspiegelleuchte gemäß den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkma­ len.
Eine Hohlspiegelleuchte der genannten Art ist aus dem DE-GM 16 85 076 bekannt. Diese Hohlspiegelleuchte ist als eine Signal­ leuchte ausgebildet und gelangt insbesondere an Eisenbahnüber­ wegen zum Einsatz. Der Hohlspiegelreflektor ist das erste optische Sammelsystem, dessen optische Achse im wesentlichen horizontal ausgerichtet ist, so daß das Hauptlichtbündel im wesentlichen in der Horizontalen abgestrahlt wird, um einen auf einer Straße sich nähernden Verkehrsteilnehmer ggf. zu warnen. Ferner kann ein Teil des Lichtes an der der Straße zugekehrten Seite des Gehäuses in einem vertikal sich er­ streckenden Winkel unterhalb der Horizontalen austreten, wobei dieses Seitenlicht zur Ausleuchtung der Straße unterhalb der Hohlspiegelleuchte dient. Der Hohlspiegelreflektor weist einen als Lichtaustrittsöffnung ausgebildeten unverspiegelten Bereich auf, durch welchen das von der Glühlampe ausgestrahlte Licht zu einer Gehäuseöffnung gelangen kann, durch welches es in der genannten Weise unterhalb der Horizontalen austreten kann. Ferner ist dem Leuchtkörper als zweites optisches Sam­ melsystem eine rotationssymmetrische Sammellinse vorgelagert, mittels welcher das in Richtung der optischen Achse austreten­ de und nicht zum Hohlspiegelreflektor gelangende Licht über den gesamten Winkelbereich bezüglich der optischen Achse gleichmäßig zu dieser gesammelt wird. Zwischen dem horizonta­ len Hauptlichtbündel und dem nach unten abgestrahlten Seiten­ licht wird in einem vergleichsweise großen Winkelbereich kein Licht ausgestrahlt. Ein sich in diesem Winkelbereich nähernder Verkehrsteilnehmer kann folglich auch die Leuchte nicht mit der erforderlichen Sicherheit wahrnehmen.
In der DE-AS 19 25 277 ist eine Hohlspiegelleuchte beschrie­ ben, die unmittelbar vor dem Leuchtkörper eine rotationssym­ metrische Sammellinse sowie vor dieser in einer Abdeckscheibe eine zylindrische Zerstreuungslinse aufweist. In Richtung der optischen Achse wird das Hauptlichtbündel ausgestrahlt, das beispielsweise bei Ausbildung als Rückleuchte zur Sichtbar­ machung für den von hinten sich nähernden Verkehr dient. Die­ ses Hauptlichtbündel kann in einer horizontalen Ebene und ferner in einer vertikalen Ebene jeweils in einem Winkelbe­ reich von 20° entgegengesetzt zur Fahrtrichtung eines Fahrzeu­ ges ausgestrahlt werden. Ein Fahrzeug kann für einen sich in diesem Winkelbereich nähernden Verkehrsteilnehmer auf recht große Entfernungen erkennbar sein. Mittels der genannten zylindrischen Zerstreuungslinse wird zusätzlich zu dem Haupt­ lichtbündel in dem zweiten Lichtabstrahlbereich, der in der Horizontalebene an das Hauptlichtbündel anschließt, Licht ausgestrahlt, so daß beispielsweise in einer starken Kurve oder für seitlich einbiegende andere Verkehrsteilnehmer die Rückleuchte wahrnehmbar ist. Es sind hier zwei optische Systeme in Strahlungsrichtung hintereinanderliegend angeord­ net, und zwar zum einen die Sammellinse und zum anderen die Zerstreuungslinse. Für den zweiten Lichtabstrahlbereich steht nur die mittels der Sammellinse gesammelte Lichtmenge zur Verfügung, so daß nur ein vergleichsweise kleiner Winkelbe­ reich in der horizontalen Ebene hinreichend ausgeleuchtet werden kann.
Ferner ist in der US-PS 16 47 150 eine Leuchte beschrieben, bei welcher vor der Hauptlichtaustrittsöffnung des Hohlspie­ gelreflektors ein ringförmiger Hilfsreflektor angeordnet ist. Mittels des Hilfsreflektors kann ein Teil des Lichtes, welches vom Hohlspiegelreflektor in Richtung der optischen Achse aus­ gestrahlt wird, zur Seite abgelenkt werden, so daß ein zum Hauptlichtbündel koaxialer Lichtring ausgestrahlt wird. Zwischen diesem Lichtring und dem Hauptlichtbündel ist wiederum ein Winkelbereich vorhanden, der praktisch nicht aus­ geleuchtet ist. Der Hohlspiegelreflektor weist keine Seiten­ lichtaustrittsöffnung auf.
Ferner ist aus der DE-PS 4 73 024 ein Scheinwerfer für Kraft­ wagen nachgewiesen, bei welchem zwecks Vermeidung der Blendung von entgegenkommenden Verkehrsteilnehmern keine Strahlen ober­ halb der durch die Lichtquelle hindurchtretenden Horizontal­ ebene ausgesandt werden sollen. Hierbei ist ein reflektieren­ der Abblendschirm oberhalb der Lichtquelle und der genannten Horizontalebene angeordnet, wobei im Strahlengang der nach unten ausgesandten Lichtstrahlen eine Sammellinse angeordnet ist. Mittels dieser Sammelinse wird in gewohnter Weise in dem durch die Sammellinse vorgegebenen Bereich das Licht gebün­ delt, wobei jedoch zwischen dem aus der Sammellinse austre­ tenden Licht und den nichtgebündelten Lichtstrahlen wiederum ein nicht ausgeleuchteter Winkelbereich vorhanden ist.
Schließlich ist in dem DE-GM 19 69 538 eine Signalleuchte für Kraftfahrzeuge beschrieben, welche einen Reflektor und eine durchscheinende vorgewölbte Abschlußscheibe aufweist, welche mit Streumitteln versehen ist. Diese Streumittel sind vor der Hauptlichtaustrittsöffnung angeordnet, um einen Teil des vom Leuchtkörper direkt ausgestrahlten Lichtes zur Seite oder auch nach hinten als Seitenlicht auszustrahlen. Hierbei ergibt sich eine Verminderung der Lichtintensität in dem Bereich, in wel­ chem ohne diese Streumittel das Licht ungehindert austreten könnte. Es ist folglich im seitlichen Lichtabstrahlbereich wiederum eine Lücke vorhanden, die unerwünscht und im Hinblick auf die Sicherheitsvorschriften für den Straßenverkehr sogar unzulässig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hohlspiegel­ leuchte der eingangs genannten Art mit geringem Aufwand dahin­ gehend auszubilden, daß das Seitenlicht zur Erzielung eines in der Horizontalebene durchgehenden Lichtfächers an das Haupt­ lichtbündel anschließt, wobei in vertikaler Richtung eine Begrenzung vorgebbar sein soll. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß den im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angege­ benen Merkmalen.
Die vorgeschlagene Hohlspiegelleuchte zeichnet sich durch eine einfache Konstruktion aus und sendet in der Horizontalebene einen durchgehenden Lichtfächer aus. Mit dem dritten optischen Sammelsystem werden Teile des vom Leuchtkörper direkt ausge­ strahlten Lichtes zur Horizontalebene hin abgelenkt, wobei jedoch das Hauptlichtbündel durch das zweite optische Sammel­ system nicht beeinflußt wird. Die ansonsten mehr oder weniger nutzlos bezüglich der Horizontalebene nach unten oder nach oben abgestrahlten Teile des direkt ausgestrahlten Lichtes werden gezielt zur Ausleuchtung des Bereiches zwischen dem Seitenlicht und dem Hauptlichtbündel genutzt. Ein schlecht oder gar vollständig unausgeleuchteter Bereich zwischen dem Hauptlichtbündel und dem Seitenlicht wird in zweckmäßiger Weise vermieden. Mittels des zweiten optischen Sammelsystems kann das Licht ohne weiteres in vertikaler Richtung auf 20° gebündelt werden, um in diesem Bereich hohe Lichtstärken zu erhalten. Die in der Horizontalebene sowie hierzu parallelen Ebenen vorhandenen Divergenz des vom Leuchtkörper direkt aus­ gestrahlten Lichtes bleibt hingegen erhalten. Man erhält also einen in der Höhe bzw. in vertikaler Richtung begrenzten Lichtabstrahlbereich, dessen Fächerung bezüglich der horizon­ talen Ebene durch die Lage des Leuchtkörpers in bezug auf die Reflektoröffnung bestimmt ist, wobei die ursprüngliche Divergenz von dem zweiten optischen Sammelsystem praktisch nicht beeinflußt wird. Entsprechend der Ausbildung der Seiten­ lichtaustrittsöffnung wird die Größe des Winkelbereiches, des durchgehenden Lichtfächers vorgegeben. In diesem Lichtfächer sind folglich drei Bereiche zu unterscheiden, und zwar zu­ nächst der der optischen Achse benachbarte des Hauptlicht­ bündels. Daran schließt sich in der horizontalen Ebene der mittels des zweiten optischen Sammelsystems erzielte Bereich an und schließlich zur Seite hin der Bereich des Seiten­ lichtes. Die Größe und die Lichtstärken der einzelnen Bereiche können entsprechend den jeweiligen Anforderungen eines speziellen Einsatzzweckes definiert vorgesehen werden. Das gesamte vom Leuchtkörper ausgestrahlte Licht wird auf die jeweiligen Bereiche in zweckmäßiger Weise aufgeteilt, wobei ein unerwünschtes Abstrahlen in weitere Bereiche vermieden werden kann.
Eine besondere Ausgestaltung ist im Patentanspruch 3 angege­ ben. Das zweite optische Sammelsystem muß sich also nicht über die gesamte Reflektoröffnung erstrecken, wobei sich ein Winkelbereich von mindestens 30° als zweckmäßig erwiesen hat. In bestimmten Anwendungsfällen ist jedoch die Erstreckung des zweiten optischen Sammelsystems quer über die gesamte Reflek­ toröffnung zweckmäßig. In der horizontalen Ebene ist der Win­ kelbereich der Lichtausstrahlung gleich dem der Lichterfas­ sung. Es genügt die durch den Durchmesser der Reflektoröff­ nung gegebene Fächerung des zweiten Lichtabstrahlbereiches, um, beispielsweise beim Einbau in ein Fahrzeug, die Hohlspiegel­ leuchte auch in starken Kurven sichtbar zu machen. Bei zwei­ spurigen Fahrzeugen genügt es, wenn der Hohlspiegelreflektor in der horizontalen Ebene nur auf einer Seite seiner Achse eine Seitenlichtaustrittsöffnung aufweist. Bei einspurigen Fahrzeugen, wie z. B. Fahrrädern oder Motorrädern, weist hinge­ gen der Hohlspiegelreflektor zu beiden Seiten seiner Achse in der Horizontalebene jeweils eine Seitenlichtaustrittsöffnung auf.
Eine besondere Ausgestaltung der Hohlspiegelleuchte ist in Patentanspruch 13 angegeben. Je größer nämlich die Fläche der Seitenlichtaustrittsöffnung ist, desto geringer ist die ver­ bleibende reflektierende Fläche des Hohlspiegelreflektors; jede Erhöhung der Intensität des Seitenlichtes führt also zu einer Verminderung der Intensität des Hauptlichtbündels. Auf­ grund der angegebenen Fläche der Seitenlichtaustrittsöffnung wird sowohl für das Hauptlichtbündel als auch für das Seiten­ licht die vor allem im Straßenverkehr günstige Aufteilung er­ reicht.
Eine weitere besondere Ausgestaltung ist im Patentanspruch 19 angegeben. Bei dieser Konstruktion erstreckt sich also der in der horizontalen Ebene ausgestrahlte Lichtfächer derart, daß das Fahrzeug auch aus solchen Richtungen sichtbar ist, die mit der Achse des Hohlspiegelreflektors nach beiden Seiten jeweils einen Winkel von 90° oder größer bilden.
Gemäß dem Patentanspruch 20 wird ein besonders kontinuier­ licher Übergang vom Seitenlicht zu dem durch die Reflektor­ öffnung ausgestrahlten Lichtes des zweiten Lichtbereiches erreicht.
Eine andere Ausgestaltung ist im Patentanspruch 21 angegeben. Hierdurch erfolgt ein Ausgleich einer mit dem Abstand vom Leuchtkörper zunehmenden Divergenz. Um zu erreichen, daß der Sammellinsenbalken über seine gesamte Erstreckung das Licht in einen gleichmäßigen Winkelbereich erfaßt, nimmt zweckmäßig seine Höhe proportional zu seinem Abstand vom Leuchtkörper zu (Patentanspruch 22). Bleibt hingegen die Höhe des Sammellinsenbalkens konstant oder nimmt sie weniger als proportional zum Abstand vom Leuchtkör­ per zu, so kann vorteilhaft das Verhältnis zwischen der Dicke des Sammellinsenbalkens und seiner Höhe mit zunehmendem Ab­ stand vom Leuchtkörper abnehmen (Patentanspruch 23). Hierdurch wird erreicht, daß trotz Abnahme des Winkelbereiches der Lichterfassung der Winkelbereich der Lichtausstrahlung konstant bleibt.
Gemäß der in Patentanspruch 24 angegebenen Ausgestaltung kann der Sammellinsenbalken bikonvex oder plankonkav ausgebildet sein. Der Sammellinsenbalken ist zweckmäßig in der Nähe des Leuchtkörpers bikonvex. Der Krümmungsradius einer der gekrümm­ ten Flächen des Sammellinsenbalkens nimmt mit zunehmendem Abstand vom Leuchtkörper kontinuierlich in der Weise zu, daß der Sammellinsenbalken in einem größeren Abstand vom Leucht­ körper plankonvex oder auch konvex/konkav ausgebildet ist.
Die Höhe des zweiten optischen Sammelsystems wird in der Weise vorgegeben, daß das Hauptlichtbündel nicht gestört wird. Auf­ grund der Höhe des zweiten optischen Sammelsystems ist jedoch der erfaßte Winkelbereich und damit die Intensität des an das Hauptlichtbündel anschließenden Teiles des Lichtfächers be­ grenzt. Um insoweit die Intensität zu erhöhen und/oder die Höhe des zweiten optischen Sammelsystems vermindern zu können und folglich das Hauptlichtbündel weniger zu stören, wird gemäß dem Patentanspruch 27 dem Leuchtkörper eine rotations­ symmetrische Sammellinse vorgelagert. In der Praxis ist es vorteilhaft, hierzu eine Linsenglühlampe vorzusehen, deren Linse zwischen dem Leuchtkörper und dem zweiten optischen Sam­ melsystem liegt, welches der Reflektoröffnung vorgelagert ist oder sich innerhalb dieser erstreckt.
Eine andere zweckmäßige Ausgestaltung ist in dem Patentan­ spruch 32 angegeben. Durch Integration des Sammellinsenbalkens und/oder der Zerstreuungslinse in die Abdeckkappe wird eine einfache Konstruktion erreicht, da insoweit keine zusätzlichen Bauteile benötigt werden. Bei Fertigung der Abdeckkappe werden gemeinsam mit dieser der Sammellinsenbalken und/oder die Zer­ streuungslinse hergestellt.
Ein geschlossener Aufbau der Hohlspiegelleuchte wird gemäß den im Patentanspruch 33 angegebenen Merkmalen erreicht. Die ange­ gebene Konstruktion wird in Anlehnung an amerikanischem Sprachgebrauch von deutschen Fachleuten als "sealed beam" be­ zeichnet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen
Fig. 1-9 verschiedene Anwendungsgebiete der Hohlspiegel­ leuchte,
Fig. 10 einen axialen Schnitt der Hohlspiegelleuchte in einer vertikalen Ebene,
Fig. 11 einen Schnitt durch die Hohlspiegelleuchte gemäß Fig. 10 in einer Horizontalebene,
Fig. 12 eine Ansicht der Hohlspiegelleuchte, und zwar gemäß Fig. 10 von links,
Fig. 13 eine Ansicht der Hohlspiegelleuchte, und zwar gemäß Fig. 11 von links,
Fig. 14-16 verschiedene Ansichten des Sammellinsenbalkens,
Fig. 18 einen axialen Schnitt in einer Horizontalebene einer Ausführungsform mit einem dritten optischen Sammelsystem vor der Seitenlichtaustrittsöffnung,
Fig. 19 eine Ansicht des Hohlspiegelreflektors gemäß Fig. 18 in Blickrichtung auf die Reflektoröffnung,
Fig. 20, 21 eine weitere Ausführungsform der Hohlspiegelleuch­ te in axialen Schnitten, und zwar in der Vertikal­ ebene bzw. der Horizontalebene,
Fig. 22, 23 Schnitte durch die Abdeckkappe entlang den Schnittlinien 1 bzw. 2 gemäß Fig. 21,
Fig. 24, 25 Schnitte quer zur Achse des Hohlspiegelreflektors entlang den Schnittlinien 3, 4 gemäß Fig. 21,
Fig. 26, 27 axiale Schnitte einer weiteren Ausführungsform, und zwar in der Vertikalebene bzw. Horizontal­ ebene,
Fig. 28-31 Schnitte durch die Abdeckkappe entlang den Schnittlinien 5 bis 8 gemäß Fig. 27,
Fig. 32, 33 Schnitte entlang den Linien 9, 10 gemäß Fig. 27,
Fig. 34, 35 Ansichten einer in der Abdeckkappe der Hohlspie­ gelleuchte angeordneten Zerstreuungslinse,
Fig. 36, 37 eine Ausführungsform, bei welcher der Hohlspie­ gelreflektor und die Abdeckkappe miteinander ver­ schweißt sind.
In Fig. 1 ist ein Automobil 50 dargestellt, an dessen Heck eine als Schlußleuchte 52 ausgebildete Hohlspiegelleuchte angebracht ist, welche ein Hauptlichtbündel in einem Winkel­ bereich Beta 1 nach hinten aussendet, welcher in der zur Hori­ zontalebene A-B senkrechten Zeichenebene liegt. Vorne ist eine Stand- oder Positionsleuchte 54 dargestellt, deren Hauptlicht­ bündel einen Winkelbereich Beta 2 überstreicht. Die Horizon­ talebene A-B verläuft durch die Mitte der genannten Leuchten 52, 54. Die Leuchten 52, 54 sind derart montiert, daß die jeweils durch die Achse der Hohlspiegelreflektoren verlaufende Ebene in einer Horizontalebene A-B liegt.
Fig. 2 zeigt das Automobil 50 von hinten, wobei nunmehr die beiden Schlußleuchten 52 zu erkennen sind, welche jeweils zur Seite ein Lichtbündel aussenden, das sich in vertikaler Rich­ tung über einen Winkelbereich Beta 3 erstreckt.
Fig. 3 zeigt eine Aufsicht von oben auf das Automobil 50 gemäß Fig. 1. Man erkennt hinten die beiden Schlußleuchten 52 , welche jeweils zur Seite ein Lichtbündel aussenden, das sich in vertikaler Richtung über einen Winkelbereich Beta 3 erstreckt. Man erkennt vorne die beiden Positions- bzw. Stand­ leuchten 54. Ferner erkennt man an den eingezeichneten Pfeilen die Lichtaustrittsrichtungen, welche die Lichtfächer bilden. Die Länge der Pfeile entspricht der Lichtintensität, wobei die Lichtintensität des Hauptlichtbündels des Hohlspiegelreflek­ tors in einem rotationssymmetrischen Winkelbereich von etwa 15° um die jeweilige optische Achse herum sehr hoch ist und zur Seite hin die Intensität des Lichtfächers geringer ist. Der Lichtfächer der Leuchten 52, 54 erstreckt sich in der Horizontalebene A-B jeweils zur Seite nach außen über einen Winkelbereich Gamma 1 und nach innen jeweils über einen Winkelbereich Gamma 2. Im dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der äußere horizontale Winkelbereich Gamma 1 gleich 110°, wogegen der innere horizontale Winkelbereich Gamma 2 gleich 50° beträgt.
Fig. 4 zeigt von der Seite ein Fahrrad 60 mit einer Schluß­ leuchte 62, deren Hohlspiegelreflektor in einem Winkelbereich Beta 1 von etwa 30° das Hauptlichtbündel mit hoher Intensität aussendet.
Fig. 5 zeigt das Fahrrad 60 von hinten. Die Schlußleuchte 62 sendet nach beiden Seiten einen gebündelten Lichtfächer verti­ kal in einem Winkelbereich Beta 3 aus, der in diesem Falle 20° beträgt.
Fig. 6 zeigt das Fahrrad in einer Draufsicht von oben. Die Schlußleuchte 62 sendet das vom Hohlspiegelreflektor erzeugte Hauptlichtbündel in einem rotationssymmetrischen Winkelbereich Beta 1 von ca. 30° nach hinten aus. In der Horizontalebene, die mit der Zeichenebene übereinstimmt, schließt sich ein Lichtfächer an, der sich nach beiden Seiten jeweils über den Winkelbereich Gamma 1, gemessen von der Achse des Hohlspiegel­ reflektors aus, erstreckt. Die gesamte Öffnungsweite des hori­ zontalen Lichtfächers beträgt somit das Zweifache des Winkels Gamma 1, im vorliegenden Falle 220°.
In Fig. 7 bis 9 ist ein Fahrrad mit einer Hohlspiegelleuchte 64 dargestellt, welche die Sicherheit des Fahrrades nach vorne gewährleistet, und - abgesehen von der Färbung des Glases einer Abdeckscheibe - ebenso ausgebildet ist, wie die in den Fig. 4 bis 6 gezeigte Schlußleuchte, im Vergleich hiermit jedoch höher angeordnet ist.
Fig. 10 zeigt die Hohlspiegelleuchte in einem axialen Schnitt. Eine Glühlampe 70 ist in einem Hohlspiegelreflektor 72 eingebaut. Vor der Lichtaustrittsöffnung 75 des Hohlspie­ gelreflektors 72 ist als zweites optisches Sammelsystem ein Sammellinsenbalken 74 angeordnet, welcher als eine Zylinder­ sammellinse ausgebildet ist und welcher das vom Leuchtkörper 76 in dem Winkelbereich Alpha ausgehende Licht sammelt und in den Winkelbereich Beta zur Horizontalebene A-B hin bündelt. Die von dem Leuchtkörper 76 der Glühlampe 70 auf die verspie­ gelte Innenfläche 78 des Hohlspiegelreflektors 72 fallenden Lichtstrahlen werden von dem Hohlspiegelreflektor 72 zu einem Hauptlichtbündel gesammelt.
Fig. 11 zeigt einen axialen Schnitt der Hohlspiegelleuchte in der Horizontalebene A-B. Das von dem Leuchtkörper 76 der Glüh­ lampe 70 nach vorne zur Reflektoröffnung 75 hin ausgestrahlte Licht passiert den Sammellinsenbalken 74 ohne in horizontalen Richtungen verändert zu werden; der Sammellinsenbalken 74 weist nämlich in der Horizontalebene eine gleichbleibende Stärke auf, so daß die natürliche Divergenz der vom Leucht­ körper 76 ausgehenden Lichtstrahlen in der Horizontalebene A-B erhalten bleibt. Der geringfügige, parallele Versatz des Lichtes beim Durchdringen des Sammellinsenbalkens 74 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
Fig. 12 zeigt eine Ansicht in Richtung auf die Reflektoröff­ nung 75 gemäß Fig. 10. Das vom Sammellinsenbalken 74 zwischen seinen Begrenzungslinien 80, 82 erfaßte Licht wird in Richtung zur Horizontalebene A-B hin gebrochen. Das zwischen den Be­ grenzungslinien 80, 82 und der Innenkante 73 der Reflektor­ öffnung 75 austretende, von dem Sammellinsenbalken nicht er­ faßte Licht wird in seiner Richtung nicht verändert.
Fig. 13 zeigt eine Ansicht in Richtung auf die Reflektoröff­ nung, und zwar gemäß Fig. 11 von links. Der sich über die gesamte Reflektoröffnung 75 erstreckende Sammellinsenbalken 74 ist gut zu erkennen.
In Fig. 14 ist eine Ansicht des Sammellinsenbalkens 74 bei Blickrichtung auf die Horizontalebene dargestellt.
Fig. 15 zeigt eine Seitenansicht des Sammellinsenbalkens 74. Wie ersichtlich, ist der Sammellinsenbalken 74 plankonvex ausgebildet.
In Fig. 16 und 17 ist eine andere Ausgestaltung des Sammel­ linsenbalkens dargestellt, der hier als ein bikonvexer Sammel­ linsenbalken 84 ausgebildet ist. Mit einem derartigen bikon­ vexen Sammellinsenbalken 84 wird im Vergleich mit einem plan­ konvexen Sammellinsenbalken eine stärkere Sammlung zur Hori­ zontalebene A-B erzielt. Die Begrenzungslinien 86, 88 bestim­ men die Symmetrieebene des Sammellinsenbalkens 84.
Fig. 18 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Hohlspie­ gelleuchte, wobei der Einfachheit halber das oben erläuterte zweite optische Sammelsystem bzw. der Sammellinsenbalken weg­ gelassen ist. Im Hohlspiegelreflektor 72 sind zwei gegenüber­ liegende Seitenlichtaustrittsöffnungen 90, 92 angeordnet. Vor diesen Seitenlichtaustrittsöffnungen 90, 92 ist als drittes optisches Sammelsystem je ein Sammellinsenbalken 74′ angeord­ net. Das vom Leuchtkörper 76 der Glühlampe 70 auf die ver­ spiegelte Innenfläche 78 des Reflektors 72 fallende Licht wird als Hauptlichtbündel in Richtung der Achse 142 gebündelt. Das Seitenlicht, welches durch die Seitenlichtaustrittsöffnungen 90, 92 auf den seitlichen Sammellinsenbalken 74′ fällt, passiert diesen in der Horizontalebene innerhalb des Winkel­ bereiches Gamma 3 ohne in seiner Richtung geändert zu werden.
Fig. 19 zeigt eine Ansicht in Richtung auf die Reflektor­ öffnung gemäß Fig. 18. Man erkennt die Glühlampe 70 mit ihrem Leuchtkörper 76 und den Reflektor 72 mit seiner verspiegelten Innenfläche 78. Das vom Leuchtkörper 76 ausgehende Licht, welches auf die verspiegelte Innenfläche des Reflektors 72 fällt, wird von diesem zu dem hier nicht dargestellten Haupt­ lichtbündel gesammelt. Durch die Seitenlichtaustrittsöffnungen 90, 92 fällt das Seitenlicht jeweils auf die beiden plankon­ vexen Sammellinsenbalken 74′, welche das Licht in dem Winkel­ bereich Alpha erfassen, um es in Richtung auf die Horizontal­ ebene A-B in den Winkelbereich Beta hineinzubündeln. Der Sam­ mellinsenbalken 74′ kann entsprechend Fig. 16, 17 auch bikon­ vex ausgebildet sein.
Fig. 20 zeigt eine weitere Ausführungsform der Hohlspiegel­ leuchte im Schnitt senkrecht zur Horizontalebene A-B. Das von dem Leuchtkörper 76 der Glühlampe 70 auf die verspiegelte Innenfläche 78 des Reflektors 72 fallende Licht wird zu dem Hauptlichtbündel gesammelt, wogegen das von dem Leuchtkörper 76 direkt ausgesandte Licht in einem Winkelbereich Alpha von ca. 60° erfaßt und in den kleineren Winkelbereich Beta, hier etwa 20°, zur Horizontalebene A-B hin gebündelt wird. Der der Reflektoröffnung 75 zugeordnete Sammellinsenbalken 74 ist mit dem der Seitenlichtaustrittsöffnung zugeordneten Sammellinsen­ balken 74′ zu einem einheitlichen Sammellinsenbalken zusammen­ geschlossen. Der Sammellinsenbalken 74, 74′ ist bei dieser Ausführung ein integraler Bestandteil der Abdeckkappe 94. Der Sammellinsenbalken 74, 74′ verläuft in der Horizontalebene A-B gebogen. Der Sammellinsenbalken 74, 74′ bildet einen Teil der Abdeckkappe 94 (vergleiche Fig. 21), in welche er an seinen Begrenzungslinien 98 übergeht, und endet in den Endflächen 96. Der Sammellinsenbalken 74, 74′ soll in allen Bereichen der Horizontalebene A-B etwa den gleichen Winkelbereich von ca. 60° senkrecht zur Horizontalebene A-B erfassen. Aus diesem Grunde muß er mit seiner Entfernung vom Leuchtkörper 76 höher werden und man kann an dem Ende 96 des seitlichen Sammellinsenbalkens 74 erkennen, daß er hier wesentlich höher ist, als in der Nähe der Kuppe 100 der Glühlampe 70.
Damit das vom Leuchtkörper 76 der Glühlampe 70 ausgehende Licht die gesamte Länge und Höhe des Sammellinsenbalkens 74, 74′ treffen kann, hat der Reflektor 72 zwei gegenüberliegende keilförmige Seitenlichtaustritt­ öffnungen 104, deren Ränder 102 in den Fig. 20, 24 und 25 erkennbar sind. Die Seitenlichtaustrittsöffnungen 104 erweitern sich vom hinteren Rand 77 zur Lichtaustrittsöffnung 75 des Reflektors 72, um senkrecht zur Horizontal­ ebene A-B immer einen Winkelbereich Alpha von 60° des vom Leucht­ körper 76 ausgehenden Lichtes zu dem Sammellinsenbalken 74, 74′ passieren zu lassen. Da das vom Leuchtkörper 76 ausgehende Licht in jeder Ebene senkrecht zur Achse 142 des Reflektors 72, in dem Bereich vom Rand 77 des Reflektors 72 bis zu seiner Lichtaustrittsöffnung 75, normalerweise auf den Reflektor 72 rundum in einem Winkelbereich von 360° auftrifft, sind in dem hier vorliegenden Fall durch die Seitenlichtaustrittsöffnungen 104, welche vom Leuchtkörper 76 aus gesehen jeweils 60° groß sind, zweimal 60° oder 120° von insgesamt 360° von der Bündelung durch den Reflektor 72 ausgenommen. Hier werden also nur circa zwei Drittel des sonst auf den Reflektor 72 fallenden Lichtes durch den Reflektor zum Hauptlichtbündel gebündelt, wogegen circa ein Drittel des sonst auf den Reflektor 72 fallen­ den Lichtes durch die Seitenlichtaustrittsöffnungen 104 dem Sammel­ linsenbalken 74′ zugeführt wird.
Fig. 21 zeigt einen Schnitt durch Fig. 20 in der Horizontalebene A-B. Das vom Leuchtkörper 76 der Glühlampe 70 ausgehende Licht kann durch die Reflektoröffnung 75 und durch die keilförmigen Seitenlichtaustritts­ öffnungen 104 des Reflektors 72 auf die gesamte Länge des Sammellinsen­ balkens 74, 74′, von seinem einen Ende 96 bis zu seinem anderen Ende 96, fallen. In der Horizontalebene A-B können die Lichtstrahlen den Sammellinsen­ balken 74, 74′ passieren, ohne eine wesentliche Richtungsänderung zu erfahren, wogegen senkrecht zur Horizontalebene A-B die Lichtstrahlen in einem Winkel­ bereich Alpha von circa 60° erfaßt und in einen Winkelbereich Beta vor circa 20° gebündelt werden. Dadurch entsteht ein Lichtfächer, welcher von der Achse 142 bis zur Endfläche 96 des Sammmel­ linsenbalkens 74′ einen Winkelbereich Gamma von etwa 112° einschließt, d. h. insgesamt einen Öffnungswinkel von circa 224 Grad.
Wenn ein zweispuriges Fahrzeug mit jeweils zwei Leuchten vorne und zwei Leuchten hinten ausgerüstet ist, ist es vorteilhaft, auf der inneren Seite die Seitenlichtaustrittsöffnung 104 im Reflektor 72 wegzulassen und mit diesem Reflektorteil das Hauptlichtbündel zu verstärken.
Fig. 22 zeigt einen Schnitt durch Fig. 21 durch die Linie 1-1. Man erkennt die Abdeckkappe 94 und den Sammellinsenbalken 74, der an dieser Stelle, aufgrund seiner größeren Entfernung vom Leuchtkörper 76, bereits höher geworden ist, um den selben Winkelbereich von circa 60° des vom Leuchtkörper 76 ausgehenden Lichtes sammeln zu können. Dahinter erkennt man den weiteren Verlauf des Sammellinsenbalkens 74 mit seinen äußeren Begrenzungslinien 98 und seinem Ende bei 96.
Fig. 23 zeigt einen Schnitt durch Fig. 21 auf der Linie 2-2. Der Sammellinsenbalken 74 ist im Schnittbereich bereits wesentlich höher als in Fig. 22, um den lichterfassenden Winkel von 60° zu erzielen, und an diesen Schnitt schließen sich seitliche Bereiche an, die durch die Begrenzungslinien 98 und die Endfläche 96 ange­ deutet sind.
Fig. 24 zeigt einen Schnitt durch Fig. 21 auf der Linie 3-3, welche senkrecht zur Reflektorachse verläuft. Der in der Abdeckkappe 94 angeordnete Sammellinsenbalken 74′ ist hier bereits sehr hoch. Mit 98 sind die Ränder des Sammellinsenbalkens 74′ bezeichnet, der sich nach außen höher werdend, quer über die Kuppe der Abdeckkappe 94 erstreckt. Mit Alpha ist der Winkelbereich von circa 60° bezeichnet, in dem das durch die beiden Seitenlichtaustrittsöffnungen 104 des Reflektors 72 durchtretende Licht durch den Sammellinsenbalken 74′ erfaßt und zur Horizontalebene A-B hin in einen Winkelbereich Beta von circa 20 Grad gebündelt wird. Mit 102 sind die Ränder der Seitenlichtaustrittsöffnungen 104 des Reflektors 72 bezeichnet. Die Glühlampe 70 und der Leuchtkörper 76 sind im Schnitt zu erkennen.
Fig. 25 zeigt einen Schnitt durch Fig. 21 auf der Linie 4-4, welche senk­ recht zur Reflektorachse verläuft. Mit A-B ist die Horizontalebene bezeichnet, mit 94 die Abdeckkappe, mit 74 der Sammellinsenbalken. Mit 98 sind die Ränder des Sammellinsenbalkens 74 bezeichnet. Mit Alpha ist wieder der Winkelbereich von circa 60° bezeichnet, in dem senkrecht zur Axialebene A-B das Licht erfaßt wird und in den Winkelbereich Beta von circa 20 Grad hinein gebündelt wird. Mit 102 sind die Ränder der Seitenlichtaustrittsöffnungen 104 bezeichnet.
Der in den Fig. 20 bis 25 gezeigte Sammellinsenbalken könnte zum Beispiel auch an der Kuppe der Abdeckkappe 94 plankonvex sein, um dann mit größerer Entfernung vom Leuchtkörper 76 konkavkonvex zu werden.
Fig. 26 zeigt eine Ausführungsform mit einer Linsen­ glühlampe 106 derart, daß ihre Linse 108 das im Winkelbereich Alpha von z. B. circa 130 Grad von dem Leuchtkörper 76 ausgehende Licht erfaßt und zu einem Lichtbündel in einem Winkel­ bereich von Beta, vorteilhaft z. B. etwa 30 Grad, bündelt. Dieses von der rotationssymmetrischen Sammellinse 108 gebündelte Licht tritt in Ebenen senkrecht zur Horizontalebene A-B durch die Zerstreuungsrinnenlinse 110, welche in dieser Ebene von gleichmäßiger Stärke ist, aus, ohne die Richtung zu verändern. Bei 96 sieht man das Ende des Sammellinsen­ balkens 74′, dessen äußere Ränder mit 98 bezeichnet sind. Die Zerstreuungsrinnenlinse 110 ist ein integraler Bestandteil der Abdeckkappe 94. Das auf die verspiegelte Innenseite 78 des Reflektors 72 fallende Licht erhält durch von Wöl­ bungen, d. h. Erhöhungen oder Vertiefungen, welche sich auf der wirk­ samen Innenfläche des Reflektors befinden, eine begrenzte Streuung in einem zur Achse des Reflektors rotationssymmetrischen Winkelbereich Epsilon von etwa 30 Grad, wobei die Wölbungen so auf der Reflektor­ fläche 78 verteilt sind, daß die Intensität des Hauptlichtbündels in der Achse am höchsten ist und nach außen hin abnimmt. Der Reflektor 72 hat sich von der Reflektorbasis zur Reflektorlicht­ austrittsöffnung 75 konisch erweiternde Seitenlichtaustrittsöffnungen 104, deren Ränder mit 102 bezeichnet sind, während die inneren Kanten der Zerstreuungsinnenlinse 110 mit 112 bezeichnet sind.
Fig. 27 ist ein Schnitt von Fig. 26 in der Horizontalebene A-B. Das vom Leuchtkörper 76 der Linsenglühlampe 106 ausgehende Licht wird durch die Linse 108 gebündelt und dann durch die Zerstreuungsrinnenlinse 110 in der Horizontalebene A-B in einen Winkelbereich y von etwa 110 Grad aus­ einandergezogen. Die Zerstreuungsrinnenlinse 110 geht bei einer äußeren Randlinie 114 und bei einer inneren Randlinie 115 in den Sammel­ linsenbalken 74 über. Da unmittelbar neben der Zerstreuungsrinnenlinse 110, im Bereich 116, der Sammellinsenbalken wegen der Abschirmwirkung der Linse 108 keine Licht­ strahlen des Leuchtkörpers 76 empfangen kann, könnte man zwischen der Zerstreuungsrinnenlinse 110 und dem Sammellinsenbalken 74 eine Lücke lassen.
Aus spritztechnischen Gründen hat es sich jedoch als vorteilhaft er­ wiesen, wenn Zerstreuungsrinnenlinse 110 und Sammellinsenbalken 74 ineinander übergehen. In die keilförmigen Seitenlichtaustrittsöffnungen 104 ragt der Bereich 118 des Sammellinsenbalkens 74′ hinein, um eine gleichmäßigere Lichtverteilung des entlang der Horizontalebene A-B verlaufenden Licht­ fächers zu erreichen. Dieser Lichtfächer erstreckt sich von der Achse 142 zum Ende 96 des Sammellinsenbalkens 74′ über einen Winkelbereich Gamma von circa 115 Grad, d. h. der gesamte Lichtfächer erstreckt sich in der Horizontalebene A-B, vom Leuchtkörper 76 aus gesehen, über einen Winkelbereich von circa 220 Grad, während er sich senkrecht zur Horizontalebene über einen Winkelbereich von 20 Grad bis 30 Grad erstreckt.
Die Fig. 28, 29, 30 und 31 zeigen Schnitte durch die Abdeckkappe 94 senkrecht zur Horizontalebene A-B, also senkrecht zu der Zeichenebene der Fig. 27 längs den Linien 5-5, 6-6, 7-7 bzw. 8-8 dieser Fig. 27. Man erkennt, daß mit zunehmendem Abstand von der Achse des Reflektors der Schnitt durch die Abdeckkappe 94 sich verändert. Bei Fig. 28 erkennt man die sich senkrecht zur Horizontalebene A-B erstre­ ckende Zerstreuungsrinnenlinse 110 mit ihrer inneren Kante 112 und ihrer äußeren zylindrisch-konkaven Zerstreuungsrinne 113, die in Fig. 34 in Aufsicht dargestellt ist.
Im Schnitt 6-6 der Fig. 29 dagegen ist die vordere Fläche der Abdeck­ kappe 94 eben. Innen jedoch ist die konvexe Krümmung des Sammel­ linsenbalkens 74 erkennbar.
In den Fig. 30 und 31 erkennt man, wie der Bereich 118 des Sammel­ linsenbalkens 74 mit zunehmendem Abstand von der Achse des Reflektors nach innen zurückgeht, so daß die Außenfläche der Abdeckkappe 94 dort eine Nut mit rechteckigem Querschnitt hat, deren Breite gleich der Höhe des Sammellinsenbalkens 74 ist und somit nach außen hin zunimmt. Im Be­ reich 118 ragt auf der Innenseite der Abdeckkappe 94 der Sammellinsen­ balken 74 mit seiner konvexen Innenfläche in die keilförmigen Lichtaus­ trittsöffnungen 104 des Reflektors hinein.
Im Vergleich der Fig. 29, 30 und 31 erkennt man, daß der Sammel­ linsenbalken 74 mit zunehmendem Abstand von der Achse des Reflektors, also nach außen hin, breiter wird. Hierdurch wird erreicht, daß dieser Sammellinsenbalken einen gleichmäßigen Winkelbereich Alpha, hier von etwa 42 Grad, des vom Leuchtkörper 76 ausgesandten Licht erfaßt.
Fig. 32 zeigt einen Schnitt durch Fig. 27 auf der Linie 9-9, welche senkrecht zur Reflektorachse verläuft. Der Sammellinsenbalken 74′ ist hier bereits sehr hoch. Mit 98 sind die Ränder des Sammellinsenbalkens 74′ bezeichnet, der sich, nach außen höher werdend, quer über die Kuppe der Abdeckkappe 94 erstreckt. Mit Alpha ist der Winkelbereich von circa 42 Grad bezeichnet, in dem das durch die beiden Seitenlichtaustrittsöffnungen 104 des Reflektors 72 durchtretende Licht durch den Sammellinsenbalken 74′ erfaßt und zur Horizontalebene A-B hin in einen Winkelbereich Beta von circa 20 Grad gebündelt wird. Mit 102 sind die Ränder der Seitenlichtaustrittsöffnungen 104 des Reflektors 72 bezeichnet. 106 ist der Schnitt durch die Linsenglühlampe. Mit 76 ist der Leuchtkörper bezeichnet.
Fig. 33 zeigt einen Schnitt durch Fig. 27 auf der Linie 10-10, welche senkrecht zur Reflektorachse verläuft. Mit A-B ist die Horizontalebene be­ zeichnet, mit 94 die Abdeckkappe, mit 74 die Sammellinsenbalken. Mit 98 sind die Ränder der Sammellinsenbalken 74 bezeichnet. Mit Alpha ist wieder der Winkelbereich von circa 42 Grad bezeichnet, in dem senkrecht zur Horizontalebene A-B das Licht erfaßt wird. Dieses Licht wird in den Winkelbereich Beta von circa 20 Grad hinein gebündelt. Mit 102 sind die Ränder der Seitenlichtaustrittsöffnungen 104 bezeichnet. Bei 106 sieht man den Schnitt durch die Linsenglühlampe. Der Leucht­ körper befindet sich vor der Zeichenebene der Fig. 33, so daß sein Licht nicht senkrecht auf die Sammellinsenbalken 74′ fällt, sondern mit dem in Fig. 27 erkennbaren Winkel.
Die Zerstreuungsrinnenlinse 110 ist in Fig. 34 in der Aufsicht von außen, in Fig. 35 in der Aufsicht von innen dargestellt.
Gemäß Fig. 34 ist die Zerstreuungsrinnenlinse 110 von einer Randlinie 114 gegenüber der übrigen Außenfläche der Abdeckkappe 94 abgegrenzt. Innerhalb dieser kreisförmigen Umrißlinie 114 bezeichnen parallele Höhenlinien den Abstand der Fläche der Zerstreuungsrinne von der Zeichenebene. Man erkennt, daß der Abstand der Höhenlinien nach außen hin abnimmt, entsprechend der zunehmenden Steigung dieser Fläche nach außen, bei gleichmäßiger zylindrischer Wölbung.
Auch erkennt man, daß die Richtung der Zerstreuungsrinne senkrecht zur Horizontalebene A-B verläuft.
Fig. 35 zeigt die Zerstreuungsrinnenlinse 110 von innen gesehen, also aus der Richtung des Leuchtkörpers 76. Die innere Umrißlinie 115 begrenzt kreisförmig die Zerstreuungsrinnenlinse 110 gegenüber der übrigen Innenfläche der Abdeckkappe 94. Diese kreisförmige Umrißlinie möge in der Zeichenebene der Fig. 35 liegen. Die auch in Fig. 26 erkennbare innere Kante 112 steht vor die Zeichenebene vor. Sie um­ grenzt eine Rinne, deren Abstand von der Zeichenebene, nach oben, durch Höhenlinien ebenso symbolisiert ist wie in Fig. 34. Man erkennt, durch Vergleich der Fig. 34 und 35, daß die Dicke der Zerstreuungs­ rinnenlinse 110 nach außen zunimmt. Außerhalb der inneren Kante 112 fällt die Linse, wie durch eng aneinanderliegende Höhenlinien dargestellt, auf die Zeichenebene bis zur kreisförmigen Umrißlinie 115 ab.
Sämtliche Leuchten der vorstehend beschriebenen Konstruktion können auch als sealed-beam aufgeführt werden, wobei dann die Abdeckkappe, welche gemäß den vorstehenden Figuren beispielsweise die Zerstreuungs­ rinne trägt, mit einem Reflektor verschweißt ist, dessen Verspiege­ lung im Bereich der Seitenaustrittsöffnungen fehlt, um durch das durchsichtige Reflektormaterial das Seitenlicht austreten zu lassen. Im Bereich der Seitenaustrittsöffnungen ist in diesem Fall die Wandung des Reflektors als Sammellinse ausgebildet, um das Seitenlicht zur Horizontalebene hin zu sammeln.
Ein derartiges Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 36 und 37 darge­ stellt. Ähnlich wie Fig. 20 zeigt Fig. 36 einen Schnitt senkrecht zur Horizontalebene, wogegen Fig. 37, entsprechend Fig. 21, einen Schnitt in der Horizontalebene A-B zeigt.
Die Abdeckkappe 94 trägt einen Sammellinsenbalken 74, der sich in diesem Fall mit gleichbleibender Höhe quer über die gesamte Abdeckkappe 94 erstreckt. Die Abdeckkappe 94 ist an ihrem Rand 71 mit dem Reflektor 72 dicht verschweißt. Der Sammellinsenbalken 74 der Abdeckkappe 94 setzt sich, mit gleichbleibender Höhe, in dem Sammel­ linsenbalken 74′ fort, der sich vor den unverspiegelten Seitenlichtaustritts­ öffnungen des Reflektors 72 erstreckt. Man erkennt in Fig. 36, daß die Ränder 98 des Linsenbalkens bzw. des unverspiegelten Be­ reiches einen konstanten Abstand voneinander haben. Der erfaßte Winkelbereich Alpha des vom Leuchtkörper 76 ausgesandten Lichtes ist somit um so geringer, je größer der Abstand des jeweiligen Abschnittes des Sammellinsenbalkens 74 vom Leuchtkörper 76 ist. Aus diesem Grund ist auch die Divergenz des erfaßten Lichtes um so geringer, je größer der Abstand vom Leuchtkörper ist, und zur Erzielung eines senkrecht zur Horizontalebene konstanten Winkelbereiches des Lichtfächers nimmt die Sammelwirkung und somit die Dicke des Sammellinsenbalkens mit zu­ nehmendem Abstand seines jeweiligen Abschnittes von dem Leuchtkörper 76 ab. Man erkennt dies in Fig. 37, welche einen Schnitt in der Horizontalebene A-B durch den gesamten, zusammengefaßten Sammellinsenbalken 74, 74′ zeigt. Man sieht, daß die Dicke des Sammellinsenbalkens 74 im Bereich des Randes 71, wo der Abstand vom Leuchtkörper 76 am größten ist, am geringsten ist; je näher ein jeweiliger Bereich des Sammellinsenbalkens dem Leucht­ körper 76 ist, um so größer ist die Dicke und somit seine Sammelwirkung.
Auch in Fig. 37 erkennt man die Ränder 98 der unverspiegelten Bereiche des Reflektors, die die Lichtaustrittsöffnungen bilden. Der Lichtfächer in der Horizontalebene, die mit der Zeichenebene der Fig. 42 übereinstimmt, er­ streckt sich zu jeder Seite der Achse 142 jeweils über einen Winkelbereich Gamma, insgesamt den zweifachen Wert von Gamma 1. Verwendet man jedoch die Hohlspiegelleuchte für ein zweispuriges Fahrzeug, so genügt es, auf einer Seite der Achse 142 einen unverspiegelten Bereich mit der Begrenzung 98 anzubringen, so daß der Seitenlichtfächer sich auf der einen Seite über einen Winkelbereich Gamma 1 zu einer Seite der Achse 142 erstreckt, wogegen er sich auf der anderen Seite nur über den kleineren Winkelbereich Gamma 2 erstrecken würde.

Claims (33)

1. Hohlspiegelleuchte, insbesondere Rück-, Sicherungs- oder Signalleuchte, mit einem Leuchtkörper, mit einem als Hohlspie­ gelreflektor ausgebildeten ersten optischen Sammelsystem, mittels welchem vom Leuchtkörper ausgestrahltes Licht erfaßt und als Hauptlichtbündel durch eine Hauptlichtaustrittsöffnung des Hohlspiegelreflektors im wesentlichen in Richtung der optischen Achse ausgestrahlt wird, und mit einem dem Leucht­ körper vorgelagerten zweiten, optischen Sammelsystem, wobei der Hohlspiegelreflektor eine Seitenlichtaustrittsöffnung auf­ weist, um Seitenlicht unter einem Winkel zur optischen Achse auszustrahlen,
dadurch gekennzeichnet, daß das zweite optische Sammelsystem (74) in Richtung der optischen Achse (142) in einer horizon­ talen Ebene (A-B) in dem Bereich angeordnet ist, in welchem aufgrund der Seitenlichtaustrittsöffnung (90, 92, 104) keine Strahlen des Hauptlichtbündels nach vorne abgestrahlt werden,
daß das zweite optische Sammelsystem (74) Teile des vom Leuchtkörper (76) direkt ausgestrahlten Lichtes zu einer hori­ zontalen Ebene hin ablenkt,
und daß die Seitenlichtaustrittsöffnung (90, 92, 104) in einer Horizontalebene (A-B) liegt und derart gestaltet ist, daß ein durchgehender Lichtfächer in einem Winkelbereich (Gamma) vor­ handen ist, der sich von der optischen Achse (142) bis zum hinteren Rand (77) der Seitenlichtaustrittsöffnung (90, 92, 104) erstreckt.
2. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite optische Sammelsystem (74) in oder vor der Reflek­ toröffnung (75) angeordnet ist.
3. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das zweite optische Sammelsystem (74) das vom Leuchtkörper (76) ausgestrahlte Licht in einer zur Horizontal­ ebene (A-B) senkrechten Ebene in einem Winkelbereich (Alpha) von mindestens 20 Grad, vorteilhaft von mindestens 30 Grad und vorzugsweise von mindestens 40 Grad, erfaßt.
4. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite optische Sammelsystem (74) das erfaßte Licht in eine zur horizontalen Ebene (A-B) senkrechten Ebene in einem Winkelbereich (Beta) von mind. 5° bis höchstens 50°, vorteil­ haft von mind. 10° bis höchstens 35°, vorzugsweise von mind. 20° bis höchstens 30°, ausstrahlt.
5. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Winkelbereich (Alpha bzw. Beta) zur horizon­ talen Ebene (A-B) symmetrisch ist.
6. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite optische Sammelsystem (74) das vom Leuchtkörper (76) unmittelbar ausgestrahlte Licht in der horizontalen Ebene (A-B) und in zur horizontalen Ebene (A-B) parallelen Ebenen in einem Winkelbereich ab der optischen Achse (142) von mind. 30° und vorzugsweise von mind. 85° erfaßt und ausstrahlt.
7. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß der Hohlspiegelreflektor (72) zu beiden Seiten der optischen Achse (142) die Seitenlichtaus­ trittsöffnungen (90, 92, 104) aufweist.
8. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß der Seitenlichtaustrittsöffnung (90, 92, 104) ein drittes optisches System (74′) vorge­ lagert ist, welches das Seitenlicht zur horizontalen Ebene (A- B) hin sammelt.
9. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte optische Sammelsystem (74′) das Seitenlicht in einer zur horizontalen Ebene (A-B) senkrechten Ebene in einem Winkelbereich (Alpha) von mind. 20° vorteilhaft von mind. 30° und vorzugsweise von mind. 40°, erfaßt.
10. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß das dritte optische Sammelsystem (74′) das erfaßte Seitenlicht in der zur horizontalen Ebene (A-B) senkrechten Ebene in einem Winkelbereich (Beta) von mind. 5° bis höch­ stens 50°, vorteilhaft von mind. 10° bis höchstens 35°, vor­ zugsweise von mind. 20° bis höchstens 30°C, ausstrahlt.
11. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Winkelbereich (Alpha bzw. Beta) zur horizontalen Ebene (A-B) symmetrisch ist.
12. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 8 bis 11, da­ durch gekennzeichnet, daß das dritte optische Sammelsystem (74′) das Seitenlicht in der horizontalen Ebene (A-B) und in zu dieser parallelen Ebene in einem Winkelbereich (Gamma γ) von mind. 20°, vorteilhaft von mind. 30° und vorzugsweise von mind. 85°, erfaßt und ausstrahlt.
13. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da­ durch gekennzeichnet, daß die Fläche der Seitenlichtaustritts­ öffnung (90, 92, 104) 10% bis 40%, vorteilhaft 20% bis 35% der (ohne Berücksichtigung dieser Lichtaustrittsöffnung) reflektierenden Fläche (78) des Hohlspiegelreflektors (72) be­ trägt.
14. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da­ durch gekennzeichnet, daß die Seitenlichtaustrittsöffnung als ein sich parallel zur horizontalen Ebene (A-B) erstreckender Schlitz (90, 92, 104) ausgebildet ist, welcher vorteilhaft zur horizontalen Ebene symmetrisch ist und sich vorzugsweise radial nach außen erweitert.
15. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich­ net, daß der Schlitz (104) sich von der Basis, in welcher die Glühlampe (70) angeordnet ist, bis zur Lichtaustrittsöffnung (75) des Hohlspiegelreflektors (72) erstreckt.
16. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich­ net, daß der hintere Rand (77) des Schlitzes (90, 92) im wesentlichen auf dem halben Abstand zwischen der Basis, in welcher die Glühlampe (70) angeordnet ist, und der Lichtaus­ trittsöffnung (75) des Hohlspiegelreflektors (72) angeordnet ist.
17. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 16, da­ durch gekennzeichnet, daß das zweite und/oder dritte optische Sammelsystem (74, 74′) ein sich in Richtung der horizontalen Ebene (A-B) erstreckender, vorteilhaft zu diesem symmetrischer Sammel­ linsenbalken ist.
18. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 17, da­ durch gekennzeichnet, daß die der Seitenlichtaustrittsöffnung (90, 92, 104) sowie der Reflektoröffnung (75) vorgelagerten Sammellinsenbalken (74, 74′) einen zusammengeschlossenen Sam­ mellinsenbalken bilden, um den durchgehenden Lichtfächer in dem Winkelbereich (Gamma) auszustrahlen.
19. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich­ net, daß der durch den zusammengeschlossenen Sammellinsenbal­ ken (74, 74′) ausgestrahlte Lichtfächer in der horizontalen Ebene (A-B) sowie in zu dieser parallelen Ebenen sich über den Winkelbereich (Gamma) von mind. 180°, vorteilhaft von mind. 190° und vorzugsweise von mind. 210° erstreckt.
20. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß der zusammengeschlossene Sammel­ linsenbalken (74, 74′) gekrümmt ausgebildet ist und in die Schlitze (90, 92, 104) des Hohlspiegelreflektors (72) ein­ greift.
21. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 20, da­ durch gekennzeichnet, daß das zweite und/oder dritte Sammel­ system (74, 74′) umso stärker sammelt, je geringer dessen Ab­ stand zum Leuchtkörper (76) ist.
22. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zur horizontalen Ebene (A-B) gemessene Höhe des Sammellinsenbalkens (74, 74′) proportional zu seinem Abstand vom Leuchtkörper (76) zunimmt.
23. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zur horizontalen Ebene (A- B) gemessene Höhe des Sammelllinsenbalkens (74, 74′) mit zunehmendem Abstand vom Leuchtkörper (76) konstant bleibt oder weniger als proportional zunimmt und daß das Verhältnis der Dicke des Sammellinsenbalkens (74, 74′) und seiner Höhe mit zunehmendem Abstand vom Leuchtkörper (76) abnimmt.
24. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 17 bis 23, da­ durch gekennzeichnet, daß der Sammellinsenbalken (74, 74′) bikonvex oder plankonvex ist.
25. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 17 bis 24, da­ durch gekennzeichnet, daß der Sammellinsenbalken (74, 74′) in der Nähe des Leuchtkörpers (76) bikonvex ist, wobei der Krüm­ mungsradius der einen gekrümmten Fläche mit zunehmendem Ab­ stand vom Leuchtkörper (76) kontinuierlich derart zunimmt, daß der Sammellinsenbalken (74, 74′) in größerem Abstand vom Leuchtkör­ per (76) plankonvex oder konvex-konkav ausgebildet ist.
26. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 25, da­ durch gekennzeichnet, daß dem Leuchtkörper (76) eine rota­ tionssymmetrische Sammellinse (108) vorgelagert ist.
27. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich­ net, daß der rotationssymmetrischen Sammellinse (108) ein in zwei entgegengesetzte, in der horizontalen Ebene (A-B) liegen­ de Richtungen zerstreuendes optisches System vorgelagert ist.
28. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 27, dadurch gekennzeich­ net, daß das zerstreuende optische System eine im wesentlichen zylindrische Zerstreuungslinse (110) ist, die in der Mitte am dünnsten ist und ggf. planparallel ausgebildet ist und von der Mitte ausgehend monoton, vorzugsweise stetig, stärker wird und daß die Zerstreuungslinse (110) sich zur horizontalen Ebene (A-B) senkrecht erstreckt.
29. Hohlspiegelleuchte nach den Anspüchen 2, 17 und 28, da­ durch gekennzeichnet, daß die zylindrische Zerstreuungslinse (110) in einer Unterbrechung des Sammellinsenbalkens (74) an­ geordnet ist, welcher der Reflektoröffnung (75) vorgelagert ist.
30. Hohlspiegelleuchte nach Anspruch 28 oder 29, dadurch ge­ kennzeichnet, daß lediglich dem durch die Sammellinse (108) einer Linsenglühlampe (106) erzeugtem Lichtbündel das zer­ streuende optische System vorgelagert ist.
31. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 28 bis 30, da­ durch gekennzeichnet, daß die Zerstreuungslinse (110) bikonkav ist.
32. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 17 bis 27 so­ wie 18 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammellinsen­ balken (74, 74′) und/oder die Zerstreuungslinse (110) ein integrale Bestandteile einer Abdeckkappe (94) sind.
33. Hohlspiegelleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenlichtaustritts­ öffnung (90, 92, 104) Hohlspiegelreflektor (72) mit der Ab­ deckkappe (94) dicht verschweißt sind.
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