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DE3115024C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3115024C2
DE3115024C2 DE3115024A DE3115024A DE3115024C2 DE 3115024 C2 DE3115024 C2 DE 3115024C2 DE 3115024 A DE3115024 A DE 3115024A DE 3115024 A DE3115024 A DE 3115024A DE 3115024 C2 DE3115024 C2 DE 3115024C2
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DE
Germany
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lens
luminous flux
axis
lenses
lamp
Prior art date
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DE3115024A
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DE3115024A1 (de
Inventor
Werner Ing.(Grad.) Stoeckel-Menzel
Guenter 7340 Geislingen De Reister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ulo-Werk Moritz Ullmann & Co Kg 7340 Geislingen De GmbH
Original Assignee
Ulo-Werk Moritz Ullmann & Co Kg 7340 Geislingen De GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Ulo-Werk Moritz Ullmann & Co Kg 7340 Geislingen De GmbH filed Critical Ulo-Werk Moritz Ullmann & Co Kg 7340 Geislingen De GmbH
Priority to DE19813115024 priority Critical patent/DE3115024A1/de
Publication of DE3115024A1 publication Critical patent/DE3115024A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3115024C2 publication Critical patent/DE3115024C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S43/00Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights
    • F21S43/20Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights characterised by refractors, transparent cover plates, light guides or filters
    • F21S43/26Refractors, transparent cover plates, light guides or filters not provided in groups F21S43/235 - F21S43/255

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Signalleuchte, insbesondere zum Einsatz als Fahrtrichtungsanzeigeleuchte an Zweiradfahrzeugen, nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Leuchten, die als Fahrtrichtungsanzeigeleuchten an Zweiradfahrzeugen dienen, sind bekannt. Sie werden hauptsächlich an Motorrädern angebracht, um diese Zweiradfahrzeuge verkehrssicherer zu machen, d. h. dem Fahrer die Möglichkeit zu geben, eine gewünschte Fahrtrichtungsänderung durch Betätigung der in der Art eines Blinkers wirkenden Fahrtrichtungsanzeigeleuchten anzuzeigen. Da diese Zweiradfahrzeuge mit genügend starken Stromgeneratoren versehen sind, können für deren Fahrtrichtungsanzeigeleuchten z. B. 21-Watt-Lampen eingesetzt werden, die zwar einen relativ großen Energiebedarf haben, dafür aber eine genügende Helligkeit der Anzeigeleuchten garantieren.
Bei kleineren Zweirädern, wie z. B. Fahrrädern mit Hilfsmotor und Kleinkrafträdern, sind diese bekannten Leuchten deshalb problematisch, weil diese üblicherweise nicht über genügend starke Generatoren verfügen, um zusätzlich zur üblichen Beleuchtung noch 21-Watt-Lampen allein für den Fahrtrichtungsanzeiger versorgen zu können. Gerade bei diesen Fahrzeugen aber ist es erstrebenswert, Fahrtrichtungsanzeiger vorzusehen, um die Verkehrssicherheit dieser häufig in Unfällen verwickelten Fahrzeuge zu erhöhen. Schwierig dabei ist, daß wegen der geringeren Leistung der Stromversorgungsgeneratoren solcher Fahrzeuge nur schwächere Lampen verwendet werden können, wobei dann der Nachteil auftritt, daß bei den bekannten Leuchten die Lichtstärke nicht mehr ausreicht, d. h. also, daß die Fahrtrichtungsanzeiger nicht genügend hell sind, so daß der Sinn solcher Fahrtrichtungsanzeigeleuchten in Frage gestellt ist.
Es ist zwar bekannt, zur Erhöhung der Lichtströme die Leuchten mit einem Reflektor zu versehen (DE-OS 28 10 670), der ebenfalls im Leuchtengehäuse untergebracht ist, um den Lichtstrom über eine optisch wirksame Lichtscheibe abzustrahlen. Diese Lichtscheibe ist dabei so ausgelegt, daß eine zu starke Ablenkung des von den Außenbereichen des Reflektors reflektierten Lichtes vermieden wird. Durch die Anordnung eines Reflektors kann die Lichtstärke einer solchen Leuchte zwar erhöht werden. Mit den bekannten Lichtscheiben kann aber für Lampen geringer Leistung (z. B. 10-Watt-Lampen) trotzdem noch keine ausreichende und den gesetzlichen Vorschriften genügende Lichtstärke erreicht werden.
Aus der DE-AS 11 79 164 ist es auch bekannt, eine katadioptische Leuchtenabdeckung vorzusehen, mit der das von einer Lampe abgegebene Licht - ohne die Anordnung eines Reflektors - mit gleichmäßiger Intensität abgegeben werden soll. Dadurch kann zwar der bei anderen Leuchtenabdeckungen auftretende "Speicheneffekt" und der "Ringeffekt" in der Lichtwirkung vermieden werden. Mit Lampen geringerer Leistung als üblich kann aber keine für eine Signalwirkung ausreichende Lichtintensität erreicht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leuchte zu schaffen, die insbesondere zum Einsatz als Fahrtrichtungsanzeigeleuchten an Zweiradfahrzeugen, speziell an Fahrrädern mit Hilfsmotor und Kleinkrafträdern Verwendung finden kann, indem sie mit einer Lampe geringer Leistung auskommt, wobei dennoch eine ausreichende Lichtstärke zur Verfügung gestellt werden soll. Außerdem soll die neue Leuchte nicht größer als die bekannten Leuchten sein, so daß sie insbesondere bei kleineren Zweiradfahrzeugen verwendet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden bei einer Signalleuchte der eingangs genannten Art die kennzeichnenden Merkmale gemäß Anspruch 1 vorgesehen. Durch diese Ausgestaltung der unterschiedlich abgestimmten optischen wirksamen Elemente kann eine Abbildung geschaffen werden, die einen Großteil des in den gesamten Raumwinkel von der Lampe abgegebenen Lichtstromes aufnimmt und so streut, bündelt oder bricht, daß genügend Lichtstärke erreicht wird, um die Leuchte ausreichend hell, auch mit relativ leistungsschwachen Lampen, betreiben zu können. Insbesondere durch die Anordnung der weiteren Zone mit den Ringlinsenabschnitten, die sowohl dem Direktlampenlichtstrom als auch dem Reflektorlichtstrom zugeordnet sind, können von der Lampe ausgehende Strahlen noch in Signalrichtung ausgerichtet werden, die ohne diese Elemente keinen Beitrag zur Lichtstärke in dem gewünschten Bereich leisten könnten.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Am günstigsten ist es, wenn die dem Direktlichtlampenstrom zugeordnete Sammellinse konvex ausgebildet ist. Die Sammellinse kann einteilig oder in Form von Ringlinsen ausgestaltet sein, die wiederum konzentrisch um das Zentrum angeordnet sind. Durch eine solche Sammellinse kann der in Hauptabstrahlrichtung der Lampe abgestrahlte Lichtstrom fokussiert werden, so daß eine ausreichend große Achslichtstärke erreicht wird. Gute Abbildungseigenschaften ergeben sich dann, wenn die Sammellinse eine Toruslinse ist, die mit zwei von der Glühlampenwendelform und -lage abhängigen Krümmungsradien versehen ist. Dadurch wird die Sammellinse auf die vorzugsweise in ihrem Fokus angeordnete Glühlampenwendel abgestimmt und kann die längliche Ausdehnung der Glühlampenwendel wegen der unterschiedlichen Radien mit berücksichtigen. Der Lichtkegel, der von der Linse ausgeht, erhält dadurch auch eine etwa elliptische Form.
Günstig ist es, wenn die dem Reflektorlichtstrom zugeordneten Prismen als in einer Ebene mit Krümmungsradien versehene Ablenkprismen ausgebildet sind. Diese Ablenkprismen können im Gegensatz zu der Sammellinse, die dem Direktlampenlichtstrom zugeordnet ist und hauptsächlich in einem Winkel zwischen 0° und 10° zur optischen Achse abstrahlt, einen Winkelbereich zwischen 10° und 20° zur optischen Achse ausleuchten, wobei das Licht dort dann als Streulicht vorliegt.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die dem Reflektorlichtstrom zugeordneten Prismen Streulinsen umfassen, die als Konvexlinsen oder als konvexe Toruslinsen mit zwei verschiedenen Krümmungsradien ausgebildet sind. Diese Streulinsen sind so vorgesehen, daß ihre Wirkungsrichtung in horizontaler und in vertikaler Richtung zwischen 0° und 10° liegt. Die konvexe Toruslinse mit zwei verschiedenen Krümmungsradien ist so ausgestaltet, daß sie in horizontaler Richtung bis 10° und in vertikaler Richtung bis 5° wirkt, so daß dadurch die elliptische Form der von der Sammellinse ausgehenden Ausrichtung unterstützt wird. (Die Winkelangaben beziehen sich auf die Winkel, die die Lichtstrahlen nach dem Durchtritt durch die Lichtscheibe mit der optischen Achse der Lichtscheibe bilden.)
Wenn die sowohl dem Reflektorlichtstrom als auch dem Direktlampenlichtstrom zugeordneten Ringlinsenabschnitte eine als Konvexlinse und eine als Konkavlinse ausgebildete Ringlinse umfassen, die sich konzentrisch an die dem Direktlampenlichtstrom zugeordneten Element anschließen, wird ein optisches Element geschaffen, das sowohl die parallel vom Reflektor kommenden Strahlen als auch die von der Lampe kommenden Strahlen bündeln kann. Diese Ringlinsen sind so ausgebildet, daß sie die unter größeren Winkeln abgestrahlten Strahlen der Lampe aufnehmen und in eine Wirkungsrichtung sowohl in Hauptausstrahlungsrichtung als auch zwischen 10° und 20° abstrahlen. Diese Ringlinsen dienen dem Zweck, Strahlen der Lampe aufzunehmen, die unter einem etwas größeren Winkel abgestrahlt werden, als von der Sammellinse aufgenommen werden kann. Mit jeder dieser Ringlinsen kann ebenfalls eine Bündelung in Achsrichtung erreicht werden, so daß hierdurch noch ein zusätzlicher Beitrag zur Gesamtachslichtstärke erhalten wird. Die Ringlinse, die konzentrisch zur Sammellinse um diese umlaufend angeordnet ist, ist ebenfalls als Konvexlinse vorgesehen, um die gewünschte Bündelung in Hauptabstrahlrichtung zu erhalten.
Auf der Lichtscheibe wird eine entlang eines Durchmessers verlaufende Symmetrieachse definiert, um die das optische System spiegelsymmetrisch angeordnet ist. Durch diese Ausgestaltung wird eine zur Symmetrieachse symmetrische Abbildung erhalten, die eine gleichmäßige Ausleuchtung der entsprechenden Bereiche garantiert.
Beidseitig der Sammellinse werden entlang der Symmetrieachse radial nach außen bis zum Rand der Lichtscheibe hin konzentrische Ringlinsen vorgesehen, die dem Reflektorlichtstrom zugeordnet sind. Diese Ringlinsen bewirken, daß eine Abstrahlung in einen Horizontalwinkelbereich zwischen 10° und 20° erfolgt. Sie sind ebenfalls als Konvexlinsen ausgebildet. An die Ringlinsen schließen sich dann in beiden Richtungen von der Symmetrieachse weg zwei parallel zu dieser verlaufende Prismenreihen an, die von den dem Reflektorlichtstrom zugeordneten Prismen gebildet werden. Die Prismen der Prismenreihe können so ausgestaltet sein, daß wiederum ein Winkelbereich in Horizontalrichtung zwischen 10° und 20° und in Vertikalrichtung zwischen 2°30′ und 7°30′ ausgeleuchtet wird.
Es kann vorgesehen werden, daß der Winkel zwischen dem Lot auf die wirksame Prismenfläche und einem parallel vom Reflektor einfallenden Lichtstrahl mit weiter zur Zentrumslinse hin angeordneten Prismen abnimmt. Dadurch werden die in geringerem Abstand zur optischen Achse vom Reflektor ausgehenden Lichtstrahlen auch um einen geringeren Winkel abgelenkt, als diejenigen, die mit einem größeren Abstand zur optischen Achse auf die Prismenflächen fallen. Die Strahlen werden dann mit verschiedenen Winkeln in den oben angegebenen Winkelbereich abgelenkt.
Weiterhin kann vorgesehen werden, daß sich an die Prismenreihen in Richtung von der Symmetrieachse weg auf jeder Seite eine parallel zur Symmetrieachse verlaufende Reihe als Streulinsen dienender Konvexlinsen anschließt, die so ausgestaltet sind, daß sie eine Wirkungsrichtung von 10° in horizontaler Richtung und ca. 10° in vertikaler Richtung haben. An diese Konvexlinsen können sich auf beiden Seiten der Symmetrieachse jeweils drei parallel zur Symmetrieachse verlaufende Reihen mit Streulinsen anschließen, wobei jeweils die beiden innenliegenden Reihen von abwechselnd angeordneten Konvexlinsen und konvexen Toruslinsen gebildet wird. Dadurch entsteht eine Überlappung der einzelnen ausgestrahlten Winkelbereiche, wobei diese Konvexlinsen und die konvexen Toruslinsen als Streulinsen wirken. Die jeweils außenliegende Reihe kann von konvexen Toruslinsen gebildet werden, wobei in der Reihenmitte jeweils eine Konvexlinse angeordnet ist. Dadurch werden auch die am äußeren Rand des Reflektors reflektierten Lichtstrahlen noch mit zur Bildung der Gesamtlichtstärke herangezogen, wobei diese Bereiche so vorgesehen sind, daß sie ebenfalls in einen Winkel von ca. 10° zur optischen Achse in horizontaler Richtung und 5° in vertikaler Richtung abstrahlen.
Günstig ist es, wenn im Leuchtengehäuse eine Aufnahmebohrung für einen Leuchtenträger vorgesehen ist, wobei in der Bohrung Rastelemente derart angeordnet sind, daß nach erfolgter Montage der Leuchte die Symmetrieachse der Lichtscheibe eine Horizontalachse darstellt. Dadurch wird sichergestellt, daß schon bei der Montage der Leuchte automatisch eine Justierung erfolgt, so daß die Hauptachsen des elliptischen Lichtkegels mit dieser Horizontalachse zusammenfallen.
Der Reflektor kann rotationsparabolisch, segmentiert, gestuft oder kombiniert ausgeführt werden, wobei verschiedene Zonen mit verschiedenen Parabelbrennweiten sowie hochglänzend oder schwach strukturiert verspiegelt sein können. Diese an und für sich bekannten Maßnahmen dienen zur optischen Reflexion der auftreffenden Lichtstrahlen und können je nach Erfordernissen vorgenommen werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles einer Leuchte näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Leuchte mit Reflektor und Lichtscheibe,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Lichtscheibe,
Fig. 3 einen teilweisen Querschnitt entlang der Linie A-A der Fig. 2 durch die Lichtscheibe,
Fig. 4a einen Querschnitt durch einen Teilbereich der Lichtscheibe entlang der Linie E-E der Fig. 2,
Fig. 4b einen Querschnitt entlang der Linie E-E der Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt entlang der Linie C-C der Fig. 2 und
Fig. 6 eine tabellarische Darstellung der Lichtstärkeverteilung für die Leuchte.
In der Fig. 1 ist schematisch der Aufbau einer Leuchte gezeigt, wobei mit 1 die Lampe bezeichnet ist, die mit ihrem Sockel 2 in einer nicht näher gezeigten Fassung im Leuchtengehäuse, das ebenfalls nicht gezeigt ist, gehalten wird. Um die Lampe ist ein Reflektor 3 angeordnet, der als Rotationsparaboloid ausgebildet ist. Der Reflektor könnte aber ebenso segmentiert, gestuft oder kombiniert ausgeführt werden. Günstig ist es in jedem Fall, den Reflektor hochglänzend oder schwach strukturiert verspiegelt auszugestalten, da sich dadurch die Reflexionseigenschaften verbessern.
Die von der Lampe in verschiedene Winkelbereiche α, β und γ ausgehenden Lichtstrahlen können in Lichtströme unterteilt werden, wobei der Direktlampenlichtstrom mit ΦL bezeichnet ist, dessen Merkmal es ist, daß er direkt, d. h. also ohne Reflexion am Reflektor, auf die Lichtscheibe 4 auftrifft. Diejenigen Strahlen, die im Winkelbereich β von der Lampe 1 ausgestrahlt werden, daß sie auf den Reflektor 3 treffen, bilden den Reflektorlichtstrom ΦR. Diese Strahlen treffen als "parallele" Strahlen auf die Lichtscheibe 4 auf, während der Direktlampenlichtstrom ΦL als divergentes Strahlenbündel auf die Lichtscheibe 4 auftrifft. Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, sowohl dem Direktlampenlichtstrom ΦL als auch dem Reflektorlichtstrom ΦR in Fig. 1 nur teilweise gezeigten optischen Elemente auf der Lichtscheibe 4 zuzuordnen, die für den jeweiligen Lichtstrom günstige Abbildungseigenschaften in dem Sinne haben, daß eine optimale Lichtstärkeverteilung erreicht wird. Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, einen Bereich zu schaffen, in dem optische Elemente angeordnet sind, die sowohl für den Direktlampenlichtstrom ΦL als auch den Reflektorlichtstrom ΦR eine günstige Abbildung besorgen. Der in diesem Winkelbereich γ vorliegende Lichtstrom ist mit ΦR+L in der Fig. 1 bezeichnet. Durch diese speziellen optischen Elemente kann erreicht werden, daß der von der Lampe ausgehende gesamte Lichtstrom aus einem großen Raumwinkelbereich abgebildet werden kann, so daß hohe Lichtstärken auch bei Lampen erreicht werden, die eine relativ geringe Leistung aufweisen.
Wie die verschieden wirkenden optischen Elemente auf der Lichtscheibe angeordnet sein können, ist in Fig. 2 dargestellt. Dort ist zu erkennen, daß auf der Lichtscheibe 4 eine Symmetrieachse A-A definiert ist, zu der die Lichtscheibe und die Anordnung der optischen Elemente spiegelsymmetrisch getroffen ist. Die Mitte der Lichtscheibe 4 wird von einer Zentrumslinse in Form einer Sammellinse ZL gebildet, die einen Durchmesser aufweist, der größer als die Länge der Glühwendel 6 ist. Dadurch wird eine Unabhängigkeit von der Lage der Glühwendel 6 erreicht, so daß Lampen verwendet werden können, deren Glühwendelverlauf unterschiedlich ist. Konzentrisch um die Zentrumslinse ZL ist ein Ringlinsenabschnitt R₁ angeordnet, der als Konvexlinse ausgebildet ist; konzentrisch um diesen Ringlinsenabschnitt R₁ verläuft ein Ringlinsenabschnitt R₂ in Form einer Konkavlinse. Beide Ringlinsenabschnitte sind sowohl dem Direktlampenlichtstrom ΦL als auch dem Reflektorlichtstrom ΦR zugeordnet. Nach außen hin entlang der Symmetrieachse A-A schließen sich nach beiden Seiten als Ringlinsen ausgebildete Prismenelemente R₃ bis R₈ an, die kreisausschnittförmig verlaufen und als Konvexlinsen ausgebildet dem Reflektorlichtstrom ΦR zugeordnet sind. Parallel zur Symmetrieachse A-A nach außen hin schließen sich an die in Form von Ringlinsen ausgebildeten Prismenelemente R₃ bis R₈ jeweils zwei Reihen von Prismenelementen P₁ bis P₁₀ an, die dem Reflektor 3 zugeordnet sind und als in einer Ebene mit einem Streuradius versehene Ablenkprismen ausgestaltet sind.
Weiter nach außen hin ebenfalls in parallelen Reihen ist jeweils eine Reihe mit Streulinsen angeordnet, die als Konvexlinsen ausgestaltet und dem Reflektor zugeordnet sind. Die jeweils äußeren drei Reihen werden von abwechselnd angeordneten als Konvexlinsen und konvexen Toruslinsen ausgebildeten Prismenelementen S₁, die mit verschiedenen Streuradien versehen sind, gebildet.
Die Abbildungseigenschaften der einzelnen Elemente, die entlang der Symmetrieachse A-A angeordnet sind, werden im folgenden anhand der Fig. 3 erläutert. Die Fig. 3 zeigt einen Querschnitt entlang der Symmetrieachse A-A in vergrößerter Darstellung, wobei wegen der Symmetrie bezüglich des Mittelpunktes der als Sammellinse Z₂ ausgebildeten Zentrumslinse nach beiden Richtungen entlang der Symmetrieachse A-A nur eine Hälfte dargestellt ist. Mit I bis IV sind vier unterschiedliche, horizontale Abstrahlbereiche bezeichnet, die jeweils den verschieden wirkenden optischen Ebenen zugeordnet sind. Die Zentrumslinse ist als konvexe Toruslinse ausgebildet und weist zwei unterschiedliche Streuradien auf, die jeweils der Glühlampenwendelform und -lage angepaßt werden können. Bei einem Abstand von 1,5 cm zwischen dem Fokus F, also dem Sitz der Glühwendel 6 einer handelsüblichen 10-Watt-Glühlampe, kann der Krümmungsradius der als Sammellinse ZL ausgebildeten Zentrumslinse in horizontaler Richtung 17 cm betragen, in vertikaler Richtung 13,5 cm. Durch diese Ausgestaltung mit zwei unterschiedlichen Radien wird erreicht, daß eine elliptische Abbildung geschaffen wird, deren Hauptachsen mit der Symmetrieachse A-A zusammenfällt. Eine solche Zentrumslinse kann dann eine Wirkungsrichtung in horizontaler Richtung von ±10° und in vertikaler Richtung von ±5° haben, wobei die Strahlen im Bereich I austreten. Der sich konzentrisch um die Zentrumslinse anlegende Ringlinsenabschnitt R₁ nimmt Strahlen auf, die sowohl dem Direktlampenlichtstrom ΦL als auch dem Reflektorlichtstrom ΦR zugeordnet sind und bildet diese ebenfalls mit einer Wirkungsrichtung zwischen 0° und 10° ab. Diese Strahlen treten etwa im Bereich II aus. Der Ringlinsenabschnitt R₁ verstärkt dadurch die Lichtverteilung um die optische Achse 0 in dem Bereich zwischen 0° und 10° zu dieser Achse. Der konzentrisch um den Ringlinsenabschnitt 1 angeordnete Ringlinsenabschnitt R₂ (Bereich III) ist im Gegensatz zum Ringlinsenabschnitt R₁, der als Konvexlinse ausgebildet ist, als Konkavlinse ausgebildet und kann ebenfalls noch Strahlen, die dem Direktlampenlichtstrom ΦL zugeordnet sind, abbilden. Ebenso kann sie auch Strahlen, die vom Reflektor 3 kommen, abbilden, wobei in beiden Fällen die Wirkungsrichtung so ausgelegt ist, daß sie 10° bis 20° beträgt.
Die kreisausschnittförmigen als Ringlinsen ausgebildeten Prismenelemente R₃ bis R₈ sind auf den Reflektorlichtstrom ΦR abgestimmt und bilden diesen in einen Horizontalwinkelbereich zwischen 10° und 20° ab. Dadurch wird die Horizontalrichtung der Abbildung verstärkt, so daß dadurch das elliptische Aussehen der Abbildung verstärkt wird (Bereich IV).
Fig. 4a zeigt einen Querschnitt durch die Prismenelemente P₁ bis P₄, wobei der zwischen den parallel einfallenden Strahlen und dem Lot auf die brechenden Kanten der Prismenelemente gebildeten Winkel ε vom äußeren Prismenelement P₁ bis zum innersten Prismenelement P₄ etwa jeweils um ca. 1,5° abnehmend ausgebildet ist. Dadurch werden die auf die inneren Prismenelemente, z. B. das Prismenelement P₄, auftreffenden Strahlen unterschiedlich abgelenkt, so daß sich Wirkrichtungen in unterschiedliche Winkelbereiche einstellen. Die Wirkrichtungen liegen dabei in horizontaler Richtung zwischen 10° und 20° und in vertikaler Richtung zwischen 2°30′ bis 7°30′. Es wird damit also Licht auch in den Bereich gesteuert, in den auch die als Ringlinsen ausgebildeten Prismenelemente R₃ bis R₈ streuen. Fig. 4b zeigt die Prismenelemente P₁ bis P₅ der zweiten, also weiter von der Symmetrieachse A-A weggelegenen Reihe an. Die Prismenelemente P₆ bis P₁₀ der beiden Prismenreihen sind entsprechend mit entgegengesetzt geneigten Prismenflächen ausgestattet, wobei deren Winkel ε ebenfalls für weiter innen angeordnete Prismenelemente abnimmt.
Die in Fig. 2 mit S₁ und S₂ bezeichneten, als Konvexlinsen bzw. konvexen Toruslinsen, ausgebildeten Prismenelemente, die in größerem Abstand von der Symmetrieachse A-A angeordnet sind, sind ausschnittsweise in Fig. 5 dargestellt. Die Konvexlinsen können z. B. mit einem Radius von 5 cm hergestellt werden. Die konvexen Toruslinsen werden mit zwei verschiedenen Krümmungsradien hergestellt, so daß dadurch das elliptische Gesamtbild der Abbildung verstärkt wird.
Die gesetzlich vorgeschriebene Lichtstärkeverteilung, die mit einer solchen Leuchte erreicht wird, ist in Fig. 6 aufgezeigt. Dabei sind auf der Abszisse Horizontalwinkel in Grad eingetragen und auf der Ordinatenachse die Vertikalwinkel ebenfalls in Grad. Diese Lichtstärkeverteilung ist auf die Lichtstärke in Horizontalrichtung 0° und Vertikalrichtung 0° normiert, die daher mit 100% angegeben ist, wobei diese 100% einer Lichtstärke von 175 cd für einen Lampenlichtstrom von 100 lm entsprechen. Unter Beibehaltung des Vertikalwinkels 0° werden dann unter Horizontalwinkeln von 5° noch 90% der Achslichtstärke erreicht, unter 10° noch 35%. Die Ausleuchtung der Vertikalwinkel bei 5° und einem Horizontalwinkel zwischen 10° und 20° wird im wesentlichen von den Prismenelementen P₁ bis P₁₀ vorgenommen, wie sie in Fig. 2 gezeigt sind. Dadurch kann dort noch eine 10%ige Lichtstärke erreicht werden. Für größere Vertikalwinkel und kleine Horizontalwinkel wird noch eine Lichtstärke von 20% der Achslichtstärke erreicht, was auch durch die Anordnung der als Streulinsen ausgebildeten Prismenelemente S₁ und S₂ ermöglicht wird. Durch eine derartige Leuchte, die mit der erfindungsgemäßen Lichtscheibe 4 versehen ist, wird somit die Möglichkeit gegeben, auch Kleinkrafträder mit Fahrtrichtungsanzeigern zu versehen, was deren Verkehrssicherheit erhöht. Diese Leuchte ist aber nicht auf den Einsatz an Kleinkrafträdern beschränkt, sondern kann auch an Motorrädern eingesetzt werden, wobei in jedem Fall eine Energieerparnis erzielt werden kann, da leistungsschwächere Lampen Verwendung finden können, ohne daß ein Verlust an Lichtstärke eintritt.

Claims (14)

1. Signalleuchte, insbesondere zum Einsatz als Fahrtrichtungsanzeigeleuchte an Zweiradfahrzeugen mit einem Leuchtengehäuse mit einem Reflektor und mit einer in dessen Brennpunkt angeordneten Lampe, deren Lichtstrom über eine in Form von konzentrisch zur Achse des optischen Systems angeordneter Zonen unterschiedlicher optischer Wirkung aufgeteilte Lichtscheibe in einer vorgegebenen Signalrichtung abstrahlt, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtscheibe in ihrer zentralen Zone mit mindestens einer Sammellinse (ZL) versehen ist, die den Direktlampenlichtstrom (ΦL) ausrichtet und radial außenliegende Prismenelemente (R₃ bis R₈, P₁ bis P₁₀, S₁, S₂) aufweist, die den Reflektorlichtstrom (ΦR) ausrichten sowie zwischen beiden Zonen eine weitere Zone aufweist, die mindestens mit Ringlinsenabschnitten (R₁, R₂) ausgestattet ist, die sowohl mindestens dem Randbereich des Direktlampenlichtstromes (ΦL) als auch mindestens dem inneren Randbereich des Reflektorlichtstroms (ΦR) zugeordnet sind.
2. Signalleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Direktlampenlichtstrom (ΦL) zugeordnete Sammellinse (ZL) konvex ausgebildet ist.
3. Signalleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammellinse (ZL) eine Toruslinse mit zwei von der Glühlampenwendelform und -lage abhängigen Krümmungsradien ist.
4. Signalleuchte nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Reflektorlichtstrom (ΦR) zugeordneten Prismenelemente (P₁ bis P₁₀) als in einer Ebene mit Krümmungsradien versehenen Ablenkprismen ausgebildet sind.
5. Signalleuchte nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Reflektorlichtstrom (ΦL) zugeordneten Prismenelemente (S₁, S₂) in Form von Streulinsen ausgebildet sind, die entweder als Konvexlinsen oder als konvexe Toruslinsen mit zwei verschiedenen Krümmungsradien ausgebildet sind.
6. Signalleuchte nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die sowohl dem Reflektorlichtstrom (ΦR) als auch dem Direktlampenlichtstrom (ΦL) zugeordneten Ringlinsenabschnitte (R₁, R₂) Teile einer als Konvexlinse ausgebildeten Ringlinse und einer als Konkavlinse ausgebildeten Ringlinse umfassen, die sich konzentrisch an die dem Direktlampenlichtstrom (ΦL) zugeordnete Sammellinse anschließen.
7. Signalleuchte nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Lichtscheibe (4) eine entlang eines Durchmessers verlaufende Symmetrieachse (A-A) definiert ist, um die das optische System spiegelsymmetrisch angeordnet sind.
8. Signalleuchte nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Symmetrieachse (A-A) bei montierter Leuchte eine Horizontalachse darstellt.
9. Signalleuchte nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig der Sammellinse (ZL) entlang der Symmetrieachse (A-A) radial nach außen bis zum Rand der Lichtscheibe (4) Prismenelemente (R₃ bis R₈) in Form von konzentrischen Ringlinsenabschnitten vorgesehen sind, die dem Reflektorlichtstrom (ΦR) zugeordnet sind.
10. Signalleuchte nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Prismenelemente (R₃ bis R₈) in Form von Ringlinsen in Richtung von der Symmetrieachse (A-A) weg zwei parallel zu dieser verlaufende Prismenreihen anschließen, die von den dem Reflektorlichtstrom (ΦL) zugeordneten Prismenelementen (P₁ bis P₁₀) gebildet werden.
11. Signalleuchte nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (ε) zwischen dem Lot auf die wirksamen Prismenflächen und einem parallel vom Reflektor kommenden Lichtstrom für weiter zur Sammellinse hin angeordnete Prismen abnimmt.
12. Signalleuchte nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Prismenreihen in Richtung von der Symmetrieachse (A-A) weg auf jeder Seite der Symmetrieachse eine parallel zur Symmetrieachse (A-A) verlaufende Reihe von als Streulinsen dienenden Konvexlinsen anschließt.
13. Signalleuchte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich an diese Reihe auf beiden Seiten der Symmetrieachse (A-A) jeweils drei parallel zur Symmetrieachse (A-A) verlaufende Reihen mit Prismenelementen (S₁, S₂) in Form von Streulinsen anschließen, wobei jeweils die beiden innenliegenden Reihen von abwechselnd angeordneten Konvexlinsen und konvexen Toruslinsen gebildet werden.
14. Signalleuchte nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils außenliegende Reihe von konvexen Toruslinsen gebildet werden, wobei in der Reihenmitte jeweils eine Konvexlinse angeordnet ist.
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