DE2605622A1 - Disperse monoazofarbstoffe - Google Patents
Disperse monoazofarbstoffeInfo
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- C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
- C09B29/00—Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
- C09B29/0003—Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from diazotized anilines
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Description
',.R,-I N G. H. FINCKE
DIPL.-ING. H. BOHR DIPL.-ING. S. STAEGER
£R rau fWL Ii KNElSBl.
β München 5, 12. Februar 197ü
M5llerstroße 31 Fernruf: (089) ·264060
Telegramme: Claims München Telex: 523903 claim d
Mopp«No. 23924 - Dr.K/hö
Case Dd 27615
IMPERIAL CHEMICAL INDUSTRIES LTD. London - Großbritannien
"Disperse Monoazofarbstoffe"
Die Erfindung bezieht sich auf disperse Monoazofarbstoffe, die zum Färben von synthetischen Textilmaterialien verwendet
werden können.
Gemäß der Erfindung werden disperse Monoazofarbstoffe vergesehlagen,die frei von Sulfonsäuregruppen sind und
die Formel
609335/10 26
aufweisen, worin E für den Rest einer Kupplungskomponente
der Acylacetarylamid-, Pyrazolon-, Aminopyrazol-, Phenol-,
2,6-Dihydroxypyridin- oder Arylaminreihe steht.
In der gesamten Beschreibung beziehen sich die Ausdrücke
"Mederalkyl" und "Niederalkoxy" auf Alkyl- bzw. Alkoxyradikale
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
Der Rest der Kupplungskomponente E besitzt vorzugsweise die Formel
R1
1 2
worin R und R jeweils unabhängig voneinander für ein Wasserstoffatoir. oder ein gegebenenfalls substituiertes Kohlenwasserstoffradikal, insbesondere ein gegebenenfalls substituiertes Niederalkylradikalj stehen und der Benzolring 3 zusätzliche Substituenten enthalten oder einen Teil eines gegebenenfalls weiter substituierten Naphthalin- oder Chinolinrings bilden kann.
worin R und R jeweils unabhängig voneinander für ein Wasserstoffatoir. oder ein gegebenenfalls substituiertes Kohlenwasserstoffradikal, insbesondere ein gegebenenfalls substituiertes Niederalkylradikalj stehen und der Benzolring 3 zusätzliche Substituenten enthalten oder einen Teil eines gegebenenfalls weiter substituierten Naphthalin- oder Chinolinrings bilden kann.
E ist insbesondere ein Radikal der Formel
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worin W für Wasserstoff oder ein Niederalkyl- oder Niederalkoxyradikal
steht, V für Wasserstoff, Chlor oder Brom oder ein Niederalkyl-, Niederalkoxy-, Trifluorcmethyl-,
Cyano- oder Acylaminoradikal oder ein Radikal der Formel
-SOpT , vorzugsweise ein Acylaminoradikal der Formel -NHCOT2 oder -NHSO2T3, steht, wobei T2 Wasserstoff, Alkyl,
insbesondere Niederalkyl, Aryl oder -NHT ist, T^ ggf.
substituiertes Niederalkyl oder Aryl ist und T Wasserstoff, Alkyl oder Aryl ist, R für Wasserstoff oder ein ggf. substituiertes
Alkylradikal und insbesondere Niederalkylradikal steht und R für Wasserstoff oder ein ggf. substituiertes
Alkyl- und insbesondere Niederalkylradikal oder ein ggf. substituiertes Aryl- oder Cycloalkylradikal steht.
Beispiele für ggf. substituierte Niederalkylradikale Yr
4 und R sind Hydroxyniederalkyl, wie z.B. ß-Hydroxyäthyl,
ß- oder 1Jf-HyUrOXyPrOPyI und &-Hydroxybutyl, Niederalkoxyniederalkyl,
wie z.B. ß-(Methoxy oder Äthoxy)-äthyl und g^-Methoxypropyl, Cyano-niederalkyl, wie z.B. ß-Cyanoäthyl,
Aryl-niederalkyl, wie z.B. Benzyl und ß-Fhenyläthyl,
Acyloxy-niederalkyl, wie z.B. ß-Acetoxyäthyl und 6 -Acetoxybutyl, Carboxy-niederalkyl, wie z.B. ß-Carboxyäthyl
und ά-Carboxybutyl, Niederalkoxy-carbonyl-niederalkyl,
wie z.B. ß-Methoxycarbonyläthyl, Hydroxy-niederalkoxy-niederalkyl,
wie z.B. ß-(ß'-Hydroxyäthoxy)-äthyl, Niederalkoxyniederalkoxy-niederalkyl,
wie z.B. ß-(ß'-Methoxyäthoxy)-äthyl,
Niederälkoxy-niederalkoxy-carbohyl-niederalkyl, wie z.B. ß-(ß'-Methoxyäthoxycarbonyl)-äthyl, Acyloxyniederalkyl,
insbesondere Niederalkylcarboriyloxy-niederalkyl, wie z.B. ß-Acetoxyäthyl und ί-Acetoxybutyl, Chloro-niederalkyl,
wie z.B. 7T-ChIOrOPrOPyI, und Niederalkoxycarbonyloxyniederalkyl,
wie z.B. ß-Ä'thoxycarbonyloxyäthyl.
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Gemäß der Erfindung wird weiterhin ein Verfahren zur
herstellung der oben definierten Azofarbstoffe vorgeschlagen,
welches dadurch ausgeführt wird, daß man 2,6-Dicyano-3,5-dimethylanilin
diazotiert und die resultierende Diazoverbindung mit einer oben definierten Kupplungskomponente
kuppelt, wobei die Kupplungskomponente frei von Sulfonsäuregruppen
ist.
Die Diazotierung und Kupplung können durch Verfahren ausgeführt werden, die üblicherweise für diese Reaktionen
verwendet v/erden. Beispielsweise kann das erfindungsgemäße
Verfahren zweckmäßig dadurch ausgeführt werden, daß man Natriumnitrit zu einer Lösung oder Dispersion des Amins
in einer starken anorganischen Säure oder einer wäßrigen Lösung derselben zugibt oder daß man das Amin mit Nitrosylschwefeisäure
rührt und die resultierende Lösung oder Dispersion der Diazokomponente zu einer Lösung der Kupplungskomponente
in Wasser oder in einer Mischung aus Wasser und einer mit Wasser mischbaren organischen Flüssigkeit zugibt,
nötigenfalls den pK des Gemischs zur Erleichterung der Kupplungskomponente einstellt und abschließend den resultierenden
Farbstoff durch herkömmliche Verfahren isoliert.
Als Beispiele für Kupplungskomponenten sollen die folgenden erwähnt v/erden: Acy lace tarylamide, wie z.B. Acetoacetanilid
und Acetoacet-2,5-dimethoxyanilid; Aminopyrazole, wie z.B.
l-Phenyl-3-methyl-i5-aminopyrazol; Pyrazolone, wie z.B.
l^-Dimethyl-S-pyrazolon, aber insbesondere l-Phenyl-3-(methyl,
carbonamido oder carbomethoxy)-5-pyrazolon, worin das Phenylradikal ggf. beispielsweise durch Methyl,
Methoxy, A'thoxy, Chlor, Brom, Nitro, Sulfonamido oder
Acetylamino substituiert ist; 2,6-Dihydroxypyridine, wie z.B. S-Cyano-iJ-methyl-ajo-dihydroxypyridin und 1-A" thy 1-3-cyano-4-niethyl-6-hydroxypyrid-2-on;
Phenole, wie z.B.
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o-Cresol, Resorcin und 3-Acetylaminophenol; aber insbesondere
Arylamine der Naphthylamineine, wie z.3. 1-Naphthylamin,
und insbesondere der Anilinreihe, wie z.B. 2,5-Dlir.ethoxyanilin,
Ν,Ν-Diäthylanilin, N,N-Di-(ß-hydroxyäthyl)-mtoluidin,
N,N-Di-(ß-cyanoäthyl)-anilin, N-Äthyl-N-(ß-äthoxyäthyl)
-anilin, NjN-Di-Cß-carbometnoxyäthyl) -xntoluidin,
N-Zß-(ß'-Kethoxyäthoxycarbonyl)-äthyl7-iri-toluidin,
2-Kethoxy-5-acetylamino-N-/ß-(ßl-methoxyäthoxycarbonyl)-äthy17-anilin,
N,N-Di-(ß-acetoxyäthyl)-n-toluidin, N-Äthyl-N-(ß-cyanoäthyl)-anilin,
N-A'thyl-N-( & -acetoxybutyl)-anilin
und N-A'thyl-N-benzyl-m-toluidin.
Eine bevorzugte Klasse von erfindungsgemäßen Farbstoffen
umfaßt die Farbstoffe der Formel
OL CH
■IfcN
worin W, V, Fr und R die obenangegebenen Bedeutungen besitzen.
Eine zweite bevorzugte Klasse von erfindungsgemäßen Farbstoffen
umfaßt die Farbstoffe der Formel
A1 - COOX1
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-G-
worin W und V die oben angegebenen Bedeutungen besitzen,
1 2
A. und A jeweils unabhängig voneinander für Niederalkylenradikale mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen stehen und X und X jeweils unabhängig voneinander für Niederalkylradikale stehen.
A. und A jeweils unabhängig voneinander für Niederalkylenradikale mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen stehen und X und X jeweils unabhängig voneinander für Niederalkylradikale stehen.
Vorzugsweise ist V Wasserstoff, Niederalkyl, Niederalkoxy
"5 S
oder -NnCOT , worin T Niederalkyl ist.
oder -NnCOT , worin T Niederalkyl ist.
Eine dritte bevorzugte Klasse von erfindungsgemäßen Farbstoffen
umfaßt die Farbstoffe der Formel
• <' V»*H
worin W für Wasserstoffs Niederalkyl oder Niederalkoxy steht,
V für Wasserstoff, Niederalkyl, Niederalkoxy oder -NHCOT^ steht, wobei T5 Niederalkyl ist, und R^ und R° jeweils
unabhängig voneinander für Wasserstoff, Niederalkyl, Niece ralkylcarbonyloxy-niederalkyl, Niederalkoxycarbonyl-alkyl,
Hydroxy-niederalkyl, Niederalkylcarbonyl-niederalkyl, i^-Chlor
ß-hydroxypropyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cyano-niederalkyl,
Niederalkoxycarbonyl-niederalkoxycarbonyl-niederalkyl, Cyanoniederalkoxy-niederalkyl,
Niederalkoxy-niederalkyl, Niederalkoxy carbonyl-niederalkylthio-niederalkyl, Niederalkoxyniederalkoxycarbonyl-niederalkyl,
Niederalkoxycarbonyloxyniederalkyl, Phenyl-niederalkyl, Chloro-niederalkyl, Niederallcoxy-niederalkoxy-niederalkoxycarbonyl-niederalkyl,
Cyanoniederalkoxycarbonyl-niederalkyl, Niederalkylsulfonylaminoniederalkyl,
Niederalkylsulfonyl-niederalkyl, Carboxyniederalkyl-
und Hydroxy-niederalkoxycarbonyl-niederalkyl stehen.
609835/1D 28
Die erfindungsgemäßen Azofarbstoffe können zum Färben von synthetischen Textilmaterialien, insbesondere Textilmate'rialien
aus sekundärem Celluloseacetat und Cellulosetriacetat, Polyamid, wie z.B. Pclyhexamethylenadipamid,
und ganz besonders aromatischem Polyester, wie z.B. PoIyäthylenterephthalat,
verwendet werden. Diese Materialien können die Form von Fäden, Fasern oder gewebten oder gestrickten
Materialien aufweisen.
Die Azofarbstoffe können auf die synthetischen Textilmaterialien ggf.· gemeinsam mit ein oder mehreren weiteren
dispersen Farbstoffen durch Verfahren aufgebracht werden, die üblicherweise zum Aufbringen von dispersen Farbstoffen
auf solche Textilmaterialien verwendet werden. So können die Farbstoffe in Form von wäßrigen Dispersionen durch Färbe-,
Klotz- oder Druckverfahren aufgebracht werden, wobei solche Bedingungen und Zusätze verwendet werden, die üblicherweise
bei der Durchführung solcher Prozesse herangezogen werden. Alternativ können die Farbstoffe auf die synthetischen
Textilmaterialien durch Lösungsmittelfärbeverfahren aufgebracht werden, beispielsweise dadurch, daß man eine Lösung
oder Dispersion des Farbstoffs in Perchloroäthylen, welches
ggf. eine kleinere Menge Wasser' enthält, auf das Textilmaterial aufbringt, und zwar vorzugsweise bei einer erhöhten
Temperatur. Die Farbstoffe können auch zum Schmelzfärben von " synthetischen Polymeren verwendet werden, beispielsweise
durch Techniken mit verzögerter Einspritzung, wobei die gefärbten Polymere dann in Fasern oder Fäden gesponnen werden
können. Die Farbstoffe können schließlich auch auf synthetische Textilmaterialien durch Transferdruck aufgebracht werden,,
und zwar ggf. unter vermindertem Luftdruck oder unter feuchten oder nassen Bedingungen.
609835/1D26
Wenn die erfindungsgemäßen Azofarbstoffe auf synthetische
Textilmaterialien aufgebracht werden, dann ergeben sie gelbe bis violette Färbungen, die eine vorzügliche Echtheit
gegenüber Licht und nassen und trockenen Wärmebehandlungen aufweisen, und zwar sowohl vor als auch nach einer Wärmefixierung.
Die Farbstoffe besitzen auch eine hohe Farbkraft, ein vorzügliches Färbeverhalten, einen guten Egalisierungstemperaturbereich
und vorzügliche Aufbaueigenschaften auf synthetischen Textilmaterialien, insbesondere Textilnaterialien
aus aromatischen Polyestern, so daß leicht tiefe Farbtöne erhalten werden können.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert, worin die Teile und Prozentangaben in Gewicht ausgedrückt
sind.
1,71 Teile 2,6-Dicyano-3,5-dimethylanilin werden zu einer Lösung von lütrosyls chwe feisäure, die durch Auflösen von
0,7 TelIm Natriumnitrit in 8 Teilen Schwefelsäuremonohydrat
erhalten worden ist, zugegeben, wobei die Temperatur beim Kischen durch äußere Kühlung auf -5°C gehalten wird. Das
Gemisch wird dann 2 st bei -5 bis 00C gerührt. Die erhaltene
Lösung der Diazoverbindung wird dann zu einer Lösung von 2,06 Teilen NjN-Diäthyl-in-aminoacetanilid in einem
Gemisch aus 100 Teilen Wasser, 10 Teilen einer 5£igen wäßrigen Salzsäure und 30 Teilen Eis zugegeben, das Gemisch
wird 30 min bei 0 bis 50C gerührt, und der ausgefallene
Farbstoff wird dann abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
609835/1X126
Wenn er in einem wäßrigen Medium dispergiert ist, dann
färbt der Farbstoff Textilmaterialien aus einem aromatischen Polyester in rubinrote Farbtöne mit einer vorzüglichen
Echtheit gegenüber Licht, nassen Behandlungen und trockenen Wärmeb eh an dlungen.
Das im obigen Beispiel verwendete 2,6-Dicyano-3,5-dimethylanilin
wurde selbst dadurch erhalten, daß ein Gemisch aus 25,7 Teilen Acetylacetcnamin, 18,9 Teilen Kalonodinitril
und 20 Teilen Wasser 18 st gerührt wurde. Der ausgefallene
Feststoff wurde dann abfiltriert, mit V/asser gewaschen,
mit einer 8#igen wäßrigen Natriumhydroxydlösung extrahiert,
mit Wasser gewaschen und abschließend getrocknet, wobei 13j5 Teile des gewünschten Produkts erhalten wurden.
In der folgenden Tabelle sind weitere Beispiele für erfindungsgemäße
Farbstoffe angegeben, die dadurch erhalten werden können, daß man die 2,06 Teile der Kupplungskomponente
von Beispiel 1 durch eine äquivalente Menge einer der in der zweiten Spalte der Tabelle angegebenen Kupplungskomponente
ersetzt. In der dritten Spalte der Tabelle sind die Farbtöne angegeben, die erhalten werden, wenn die Farbstoffe
auf ein Textilmaterial aus einem aromatischen Polyester aufgebracht werden.
809835/1026
| Beispiel | Kupplungskomponente | Farbton | |
| CVl | N,N-Di(ß-acetoxyäthyl)anilin | Rötlich-orange | |
| 3 | N^-DKß-acetoxyäthyD-m-toluidin | Scharlach | |
| N,N-Di(ß-n-propylcarbonyloxy)-m-toluidin | ti | ||
| 5 | N,N-Di(ß-methoxycarbonyläthyl)anilin | Rötlich-orange | |
| cn j—% |
6 | 3-Acetylamino-N,N-di(ß-methoxycarbonyläthyl)anilin | Bläulich-rot |
|
CO
00 |
7 | N,N-Diäthyl-m-toluidin | Il |
| co cn |
8 | N-Äthyl-N-(ß-hydroxyäthyl)-m-toluidin | It |
| 9 | N-Äthyl-N-(ß-methoxycarbonyläthyl)anilin | Scharlach | |
|
to
Cf) |
10 | N,N-Di(ß-hydroxyäthyI)-m-toluidin | Rot |
| 11 | N-Äthyl-N-(ß-methoxycarbonyläthyl)-m-toluidin | It | |
| 12 | N,N-Diäthylanilln | ti | |
| 13 | N-Äthyl-N-(ß-acetyläthyl)-m-toluldin | It | |
| m | N-Äthyl-N-(ß-acetoxyäthyl)-m-toluidin | ti | |
| 15 | N-Äthyl-N-( a>-hydroxy-n-pentyl) -m-toluidin | Bläulich-rot |
| Beispiel | Kupplungskomponente | Farbton- | Rot | Rot | |
| 16 | N-Äthyl-N-(4 -acetoxy-n-butyl)-m-toiuidin | Bläulich-rot | Il | Violett | |
| 17 | N-Äthyl-N-Co*. -methyl-ß-methoxycarbonyläthyl)-m- | Scharlach | |||
| toluidin | Rot | ||||
| 18 | N-Äthyl-N-(^f-chloro-ß-hydroxypropyl)-m-toluidin | U | Bläulich-rot | ||
| 19 | 3-Methoxy-N,N-diäthylanilin | Bläulich-rot | Il | ||
| W/ ο co |
20 | 3-Methoxy-N-äthyl-N-(ß-hydroxyäthyl)anilin | Il | ||
|
CX)
GJ |
21 | N-Cyclopentylanilin | Il | ||
| cn | 22 | N-Äthyl-N-Cß-cyanoäthyl)anilin | Il | ||
|
iMmA
O NJ |
23 | N,N-Di(ß-propionyloxyäthyl)~m-toluldin | |||
| O> | 24 | N/-Äthyl-N-/ß-(ß'-me thoxycarbony la thoxycarbonyl) - | |||
| äthy 17-m-toluidin | |||||
| 25 | N-Ä'thyl-N-/S.-(ßf -cyanoäthoxy) -äthyl_7-m-toluidin | ||||
| 26 | N-Äthyl-N-Zß-(ß'-niethoxycarbonyläthylthio)-äthyi7- | ||||
| m-toluidin | |||||
| 27 | N-Äthyl-N-(ß-methoxyäthyI)-m-toluidin | ||||
| 28 | N-Methyl-N-(ß-hydroxyäthyl)-2}5-dimethylanilin | ||||
| 29 | N ,N-Di.ä thy 1-2,5-dime thoxy anilin |
Ρ) ο co
00
CaJ
| Beispiel | Kupplungskomponente | Farbton |
| 30 | 3-Acetylamino-N-(ß-cyanoäthyl)-N-/ß-(ß'-methoxyäthoxycarbonyl)- | |
| äthy Ij-anilin | Scharlach | |
| 31 | 3-Acetylamino-N-/ß-(ß'-äthoxyäthox-ycarbonyl) -äthyl7-anilin | ti |
| 32 | 3-Acetylamino-N,N-di-(ß-hydroxyäthyl)-anilin | Rubin |
| 33 | 3-(N-Äthylureido)-N,N-di-(ß-acetoxyäthyl)-anilin | Bläulich-rot |
| 34 | N-Äthyl-N-(ß-methoxycarbonyloxyäthyl)-anilin | Rot |
| 35 | 2-Methoxy-5-acetylamino-N-^ß-(ß'-methoxyäthoxycarbonyl)- | |
| äthy17-anilin | Violett | |
| 36 | 3-(Methylsulfonylamino)-anilin | Rötlich-orange |
| 37 | N-Äthyl-N-benzyl-m-toluidin | Rot |
| 38 | S-Chloro-N-äthyl-N-Cß-chloroäthyl)-anilin | Scharlach |
| 39 | 3-Bromo-N,N-di-(ß-hydroxyäthyI)-anilin | 11 |
| 40 | 3-Ureidoanilin | Il |
| 41 | 2,5-Dimethyl-N-(ß-methoxycarbonyläthyl)-anilin | Il |
| 42 | 3-Acetylamino-N,N-di-(ß-acetoxyäthyI)-anilin | Bläulich-rot |
| 43 | NjN-Di-Cß-äthoxycarbonyläthyD-m-toluidln | Scharlach · |
| 44 | 2-Äthoxy-5-acetylamino-N,N-dl-(ß-acetoxyäthyl)-anilin | Violett |
CD N) N>
| Beispiel | Kupplungskomponente | Farbton |
|
45
46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 |
3-Chloro-N-äthyl-H-(ß~TTiethoxycarbonyloxyäthyl) -anilin 2-Äthoxy-5-formylamino-N-Zß-(ß'-äthoxyäthoxy carbonyl)-äthy17- anilin 3-(N,N-Dläthylureido)-N,N-diäthylanllin 2~Methoxy-5-acetylamino-N-äthyl-N-Zfr-(ß'-niethoxyäthoxycarbonyl) - äthyl7-anilin 2-Kethoxy-5-acetylamino-N-/ß-(ß'-{ß''-methoxyäthoxy^ -äthoxy- carbonyl) -äthylj-ariilin J-Acetyl-NjN-di-Cß-acetoxyüthyl)-anilin N,N-Di-Zß-(p-bromobenzoyloxy)-äthy17-anilin N-Äthyl~N-(m-methylsulfonylbenzyl)-anilin 2-Methyl-5-(methylsulfonylamino)-anilin N-Methyl-N-Cß-cyanoäthyD-anllln N-rn-Butyl-N-Cß-cyanoäthyD-m-toluidin N-Äthyl-N-(ß,T^-dihydroxypropyl)-m-toluidin N-Äthyl-N-/^,ß-di-(äthoxycarbonyl)-äthyl7-anilin N-Äthy1-N-(ß-phenylathyI)-anilin |
Rötlich-orange Rötlich-violett Rubin Bläulich-violett Violett Orange It Scharlach Orange ti Scharlach Rot Or an pe Scharlach |
| Beispiel | Kupplungskomponente | Farbton | Rot | |
| 59 | 3-Trifluoromethyl-N,N-diäthylanilln | Scharlach | Il | |
| 60 | N,N-Di-/ß-(cyanomethoxycarbonyl) -ü. thy l7-anilin | 11 | It | |
| 61 | 2-Methoxy-5-bensoylamino-N,N-di-(ß~acetoxyäthyl)-anilin | Violett | Scharlach | |
| 1 62 | 3-Acetylamino-N,N-di-Zß-(methylsulfonyloxy)-äthyl?-anilin | Rot | Orange | |
| cn | 63 | 3-(ß-Chloropropionylantf.no) -Ν,Ν-dläthylanilin | Bläulich-rot | Scharlach |
| σ co |
64 | 3-(Isopropionylamino)-N,N-dibenzylanilin | Il | |
|
OO
LO tn |
651 | N-Äthyl-N-Cß-succinlmidoäthyD-m-tolduldin | Il | |
| \J f | 66 | N-Äthyl-N-Zß-(methylsulfonylamino)-äthyl7-m-toluidin | Bläulich-rot | |
| O ro |
67 | N-Äthyl-N-(ß-äthylsulfonyläthyl)-m-toluidin | ||
| cr> | 68 | 3-Äthoxycarbonyl-N,N-diäthylanilin | ||
| 69 | 3-Cyano-N,N-diäthylanilin | |||
| 70 | 3-Ä'thy lthio-N,N-di-(ß-me thoxy carbonyle! thy I)-anilin | |||
| 71 | 3-(N-Äthylacetylamino)-N,N-di-(ß-methoxycarbonyläthyl)- | |||
| anilin | ||||
| 72 | 3-(Dimethylaminosulfonylamino)-N,N-diäthylanilin |
| Beispiel | Kupplungskomponente | N-Phenylmorpholin | Farbton | Rot | |
| 73 | N-Phenylpyrrolidin | Il | |||
| 74 | l-Phenyl~3~methyl-5-pyrazolon | Gelb | |||
| 75 | 1-(N-ß-Hydroxyäthylamino)-naphthalin | Violett | |||
| 76 | 3-Cyano-4-methyl-2,6-dlhydroxypyridin | GrünIich-ge Ib | |||
| O) | 77 | Phenol •Acetoacetanilid l-Phenyl-3-niethyl-5-aminopyra2ol |
Ge Ib Il It |
||
| 09835/1 | 78 79 80 |
p-Cresol | It | ||
| ο ΙΌ |
81 | Resorcin | Ge Ib Ii ch -b raun | ||
| O) | 82 | N,N-Di-(ß-äthoxycarbonyläthyl)-anilin | Orange | ||
| 83 | NjN-Di-Cß-methoxycarbonyläthylJ-m-toluidin | Scharlach | |||
| 84 | 3-Acetylamino-Ν,Ν-di-(ß-äthoxycarbonylathyI)-anilin | Bläulich-rot | |||
| 85 | 3-Ureido-N,N-di-(ß-methoxycarbonylathyI)-anilin | Il | |||
| 86 |
cn ο co
| Beispiel | Kupplungskomponente | Farbton |
| 87 | 3-(N-Methylureido)-N,N-di-(ß-me thoxycarbony la" thy 1)- | |
| anilin | Bläulich-rot | |
| 88 | 3-Proplonylamino-N,N-di-(ß-methoxycarbonylathy 1)- | |
| anilin | tt | |
| 89 | 3-(Methoxycarbonylamino)-N,N-di-(ß-methoxycarbonyl- | |
| äthyl)-anilin | t! | |
| 90 | 3-(Methylsulfonylamino)-NjN-di-Cß-methoxycarbonyl- | |
| äthyl)-anilin | Rot | |
| 91 | 3-Methoxy-N,N-di-(ß-methoxycarbonyläthyl)-anilin | Scharlach |
| 92 | 3-Äthoxy-N,N-di-(ß-methoxycarbonylathyI)-anilin | 11 |
| 93 | 3-Chloro-N,N-di-(ß-methoxycarbonylathyI)-anilin | Orange |
| 94 | 3-Bromo-N,N-di-(ß-methoxycarbonyläthyl)-anilin | Il . |
| 95 | 3-Cyano-N,N-di-(ß-methoxycarbonyläthyl)-anilin | It |
| 96 | 3-Methylsulfonyl-N,N-di-(ß-methoxycarbonyläthyl)-anilin | |
| 97 | 3-Sulfamoyl-N,N-di-(ß-methoxycarbonylathyI)-anilin | ti I |
to ro cn
| Beispiel | Kupplungskomponente | Farbtcjn |
| 98 | 2-Methyl-N,N-di~(ß-methoxycarbonyläthyl)-anilin | Scharlach |
| 99 | 2-Methoxy-N,N-di-(ß-methoxycarbonylathyI)-anilin | Rot |
| 100 | 2-Methoxy-5-methyl-N,N-di-(ß-methoxycarbonylsthy1)-anilin | Il |
| 101 | 2,5-Dimethoxy-N,N-di-(ß-methoxycarbonylathyI)-anilin | Bläulich-rot |
| 102 | 2-Methoxy-5-acetylamino-N,N-di-(ß-methoxycarbonylathyI) - | |
| anilin | Violett | |
| 103 | 3-Methyl-N,N-di~Zß-(ß'-methoxyäthoxy carbonyl) -äthyXJ- | |
| anllin | Scharlach | |
| 104 | 3-Methyl-NjN-di-Zß-Cß1-hydroxyäthoxycarbonyl)-üthyl7- | |
| anilin | Il | |
| 105 | 3-Methyl-N-(ß-carboxyüthyI) -N-(ß-äthoxycarbonyläthyl) - | |
| anilin | Il | |
| 106 | N-Äthyl-N-(ß-carboxyäthyl)-anilin | Il |
| 107 | 3-Methy1-N-Cß-cyanoäthyl)-N-(ß-carboxyäthy1)-anilin | Orange |
| 108 | 2-Methoxy-5-acetylamino-N,N-di-/ß-(ß'-methoxyiithoxy- | |
| carbonyl)-äthyI7-anilin | Violett |
| Beispiel | Kupplungskomponente | Farbton | |
| 109 | J-Acetylamino-NjN-di-Zß-Cß'-methoxyäthoxycarbonyl)- | ||
| äthylj-anilin | Bläulich-rot | ||
| an ο |
110 | 3-Acetylamino-N,N-di-/ß-(cyanomethoxycarbonyl)- | |
| CD co |
äthyl7-anilin | Rot | |
| co | |||
| cn *>> |
ΙΌ C73
O
Claims (2)
1. Disperse Monoazofarbstoffe, die frei von Sulfonsäuren
gruppen sind und die Formel
CN
N = N-E
CN
aufweisen, worin E für den Rest einer Kupplungskomponente
der Acylacetarylamid-, Pyrazolon-, Aminopyrazol-,
Phenol-, 2,6-Dihydroxypyridin- oder Arylaminreihe steht.
2. -Disperse Monoazofarbstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Formel
N=N
CH CN .V
aufweisen, worin W für Wasserstoff oder ein Niederalkyl- oder Niederalkoxyradikal steht, V für Wasserstoff, Chlor
oder Brom oder ein Niederalkyl-, Niederalkoxy-, Trifluoromethyl-, Cyano- oder Acylaminoradikal oder ein Radikal
der Formel -SOpT , insbesondere ein Acylaminoradikal
609835/1026
-2C- ■
der Formel -NHCOT* oder -NKSO2T3, steht, wobei T2
'.vasserstoff, Alkyl, insbesondere Niederalkyl, Aryl
Ii τ
oder -NHT ist, TJ gegebenenfalls substituiertes
4 Niederalkyl oder Aryl ist und T Wasserstoff, Alkyl
oder Aryl ist, R für Wasserstoff oder ein gegebenenfalls
substituiertes Alkyl- und insbesondere Niederalkylradikal steht und R für V/asserstoff oder ein
gegebenenfalls substituiertes Alkyl- und insbesondere Nieaeralkylradikal oder ein gegebenenfalls substituiertes
Aryl- oder Cycloalky!radikal steht.
Verfahren zur Herstellung der Farbstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man 2,6-Dicyano-3,5-dimethylanilin
diazotiert und die resultierende Diazokomponente mit einer Kupplungskomponente gemäß
Definition von Anspruch 1, die frei von Sulfonsäuregruppen
ist, kuppelt.
Verwendung der Farbstoffe nach Anspruch 1 oder 2 zum Färben von Textilmaterialien.
PÄTENTÄHWXttf
DR-U)Q. H. FINCKE. DIPL.- INQ. H-G.
S. STAEGER. DR. tu. Mt. It
609835/1026
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|---|---|---|---|
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