DE2602762A1 - Verschaeumbare styrolpolymerisatteilchenmasse und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents
Verschaeumbare styrolpolymerisatteilchenmasse und verfahren zu ihrer herstellungInfo
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Description
Anmelder: Sekisui Kaseihin Kogyo Kabushiki Kaisha
No. 25, Minami-Kyobatecho 1-Chome, Nara-Shi, Japan
Verschäumbare Styrolpolymerisatteilchenmasse "und Verfahren
zu ihrer Herstellung
Die Erfindung "betrifft eine verschäumbare Styrolpolymerisatteilchenmasse
und ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
Verschäumbare Styrolpolymerisatteilchen, die 1 bis 20 Gew.-%
Treibmittel, das sich verflüchtigen kann, wie Propan, Butan,
Pentan, Methylchlorid oder Dichlorfluormethan, in den Styrolpolymerisatteilchen enthalten, sind bereits bekannt. Diese
verschäumbaren Styrolpolymerisatteilchen ergeben beim Erhitzen
auf eine Temperatur oberhalb des Erv/eichungspunkt es
der Polymerisatteilchen vorverschäumte Polymerisatteilchen. Aus diesen vorverschäumten Polymerisatteilchen erhält man
beim Erhitzen, beispielsweise mittels Wasserdampf, auf einer Temperatur oberhalb des Erweichungspunktes der Polymerisatteilchen
in einer Hohlform, in der die Polymerisatteilchen schmelzen (zusammensintern)^ zellförmige (zelluläre) Formkörper.
Deshalb werden fast alle zellförmigen Formkörper derzeit unter Verwendung von Polymerisatteilchen hergestellt.
Die Verteilung der Zellen in den zellförmigen Formkörpern hängt von derjenigen der vorverschäumten Polymerisatteilchen
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ab. Die Verteilung der Zellen in den vorverschäumten Polymerisatteilchen
hat nicht nur einen Einfluß auf die Qualität der daraus hergestellten zellförmigen Formkörper, sondern auch
auf die Art der Herstellung der zellförmigen Formkörper. Im allgemeinen wurden bisher vorverschäumte Polymerisatteilchen
durch Wasserdampf erhitzt und in einer Hohlform geschmolzen (gesintert) zur Herstellung von Körpern, welche die Gestalt
der Hohlform haben. Die zellulären Formkörper haben jedoch die Neigung, sich zu verformen, wenn sie ohne vorherige Abkühlung
unter die Temperatur des Erweichungspunktes der FoIymerisatteilchen
aus der Form herausgenommen werden. Um die zellförmigen Formkörper ohne Veränderung ihrer Gestalt aus
der Form herausnehmen zu können, müssen sie im allgemeinen für einen längeren Zeitraum als den ErhitzungsZeitraum abgekühlt
werden. Die Abkühlungszeit ist daher ein sehr wesentlicher Faktor in dem Herstellungscyclus der zellförmigen Formkörper.
Nach dem Formen werden die zellförmigen Formkörper durch ein geeignetes Kühlmedium, wie z.B. Wasser, in der Form
abgekühlt. Das Abkühlen muß so lange fortgesetzt werden, bis die inneren Abschnitte des Formkörpers auf eine Temperatur
unterhalb des Erweichungspunktes der Polymerisate abgekühlt sind. Wenn er vorher herausgenommen wird, kann eine Verformung
auftreten. Da zellförmige Formkörper gute Isolatoren darstellen sind zum Abkühlen der Formlinge verhältnismäßig lange Zeiträume
erforderlich. Der Zeitraum, nach dem die zellförmigen Formkörper ohne nachfolgende Verformung aus der Form herausgenommen
werden können, wird in der Regel als minimale Verweilzeit bezeichnet.
So kann beispielsweise die minimale Verweilzeit von zellförmigen (zellulären) Formkörpern mit feinen Zellen im Vergleich
zu derjenigen von solchen mit großen Zellen abgekürzt werden,
weil die Zellmembran dünner wird, wenn die Zelle kleiner wird und das zurückbleibende Treibmittel schneller abgegeben wird.
Die hergestellten zellförmigen Formkörper mit feinen Zellen verformen sich auch dann nicht, wenn sie, während sie noch
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heiß sind, aus der Hohlform (dem Formhohlraum) herausgenommen
werden, da der Innendruck der Formkörper und des Nachverschäumungspulvers
absinken. Dadurch wird es möglich, die Abkühlungsdauer
für zellfÖrmige-Formkörper deutlich herabzusetzen,
wobei man darüber hinaus zellförmige Formkörper mit einer fein geschnittenen Oberfläche erhält, da die Zellgröße
sehr gering ist.
Es ist schwierig, die Zellgröße in den vorschäumten Polymerisateilchen
wunschgemäß zu steuern, da die Zellgrößenverteilung
durch viele Faktoren, wie z.B. die Art und Menge des Treibmittels, den Polymerisationsgrad des Styrols und andere unbekannte
Faktoren, beeinflußt wird.
Aufgrund umfangreicher Untersuchungen bei einem Verfahren zur
Herstellung von vorverschäumten Polymerisatteilchen mit innerhalb
der Teilchen verteilten feinen Zellen wurde folgendes gefunden:
Vorverschäumte Styrolpolymerisatteilchen, die auf das 70-fache
des ursprünglichen Volumens der verschäumbaren Styrolpolymerisatteilchen
verschäumt worden sind, weisen eine Zellgröße mit einem Durchmesser an der Schnittfläche von etwa 0,01 bis
etwa 0,3 mm auf. Zellen mit einer Größe von etwa 0,08 bis etwa
0,3 M gehören zur Gruppe der großen Zellen. Zellförmige Form-.
körper mit großen Zellen sind hart unä weisen eine gute Wärmebeständigkeit
auf. Es dauert jedoch lange, um die zellförmigen
Formkörper in der Hohlform abzukühlen. Wenn die zellulären Formkörper aus der Form herausgenommen werden, bevor das
Abkühlen beendet ist,dehnen sich die herausgenommenen Formkörper weiter aus, weil die Abgabe des in den Zellen zurückbleibenden
Treibmittels söchlange hinauszögert, da die Membranen
der Zelle dick sind«. Darüber hinaus sind die Schnittflächen ode.
der zellulären Formkörper grob, da die Zellen groß sind.
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Andererseits gehören Zellen mit einer Größe von weniger als etwa 0,08 mm im Durchmesser zur Gruppe der feinen Zellen.
Zelluläre Formkörper mit feinen Zellen können nach einer kürzeren Abkühlung ze it aus der Form herausgenommen werden.,
da der Innendruck der Zellen schnell abfällt und die SdinittfLadi
oder gesdiabten Oberflächen der Formkörper sehr fein sind. Die
Oberflächen der vorverschäumten Teilchen sind jedoch glänzend
und die Oberflächender zellulären Formkörper werden teilweise
geschmolzen (gesintert). Deshalb entstehen Formkörper einer minderen Qualität.
Um vorverschäumte Styrolpolymerisatteilchen mit einer feinen Zellgröße zu erhalten, verwendet man nach den Angaben in der
US-Patentschrift 3 565 835 Ammoniumsulfat und nach den Angaben
in der US-Patentschrift 3 503 905 ein bromiertes Polymerisat
eines 1,3-Diens. Diese Verbindungen eignen sich zwar zur Herstellung
von zellulären Formkörpern mit einer feinen Zellgröße
sie haben jedoch auch einige Kachteile, So ist es beispielsweise schwierig, eine gleichmäßige feine Zellgröße zu erzielen
da die Polymerisatteilchen durch die Lagertemperatur während
der Vorverschäumung beeinflußt werden. Darüber hinaus haben die daraus hergestellten zellulären Formkörper die !Neigung,
sich bei Einwirkung von Sonnenlicht, ultravioletter Strahlung und dgl. über einen längeren Zeitraum hinweg in der
freien Atmosphäre gelb zu verfärben, da die in den Formkörpern zurückbleibenden oben genannten Verbindungen durch ultraviolette
Strahlung und dgl. beeinflußt werden.
In dem Bestreben, die unerwünschten Effekte der oben genannten
■ Polymerisatteilchen zu verbessern, wurde nun erfindungsgeciäß
gefunden, daß eine Verbesserung dadurch erzielt werden kann, daß man den verschäumbaren Styrolpolymerisatteilchen eine
kleine Menge einer bestimmten Verbindung einverleibt, wobei man vorverschäumte Polymerisatteilchen, die auf das 70-fache
ihres ursprünglichen Volumens verschäumt worden sind, mit einer feinen Zellgröße von weniger als etwa 0,08 mm, vorzugsweise
weniger als 0,05 mm erhält, die keine glänzenden Ober-
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flächenaufweisen und durch die Einwirkung von ultravioletter
Strahlung und dgl. nicht verfärbt werden, und v/ob ei außerdem diese Zellgröße durch Änderung der Atmosphärentemperaturen
nicht inhomogen gemacht wird.
Gegenstand der Erfindung sind verschaumbare Styrolpolymerisatteilchenmassen
und ein Verfahren zu ihrer Herstellung. Gegenstand der Erfindung sind insbesondere verschaumbare Styrolpolymerisatteilchenmassen,
die ein Treibmittel in einer Menge von 1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf die Polymerisatteilchen,
das sich verflüchtigen kann und die Styrolpolymerisatteilchen nicht löst oder diese nur schwach zum Aufquellen bringen kann,
sowie eine Schwefelverbindung in einer Menge von 0,0001 bis
0,05 Gew.~%, bezogen auf die Polymerisatteilchen, der folgenden
allgemeinen Formel enthalten
R2
worin bedeuten:
R^l und R2, die gleich oder voneinander verschieden sein können
niedere Alkyl-, Ar alkyl- oder Arylgruppen oder miteinar.
verbunden sein können unter Bildung einer gruppe und
R^ ein monovalentes Metallatom, eine Ammonium- oder
organische Amingruppe, die in einem organischen Lösungsmittel ein lösliches Salz bilden kennen,
oder die Gruppe -(S)n-CS-N^H2 , worin η eine
ganze Zahl von 0 bis 5 bedeutet und R^ xind Rp die
oben angegebenen Bedeutungen haben.
Zu den erfindunr;s:':enä;? verwendbaren StyrolrOl,Mn^ri:.r.tt-eilvl:---ii
gehören Polymerisatteilchen, die durch Polymerisation von vinylaromatischen Monomeren, wie z.B. Styrol, Viny!toluol,
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Isopropyltoluol, α-Methyltoluol, Kernmethylstyrol, Chlorstyrol,
tert.-Butylstyro 1 und dgl.^hergestellt worden sind, St7/rolmischpolymerisatteilchen,
die durch Mischpolymerisation eines Styrolmonoraeren mit Monomeren, wie 1,5-Butadien, Alkylacrylat
(z.B. Butylacrylat, Athylacrylat und 2-Äthylhexylacrylat),
Alkylmethacrylat (z.B. Metier lmethacrylat, Butylmethacrylat
und 2-Äthylhexylmethacrylat), Acrylnitril, Vinylacetat, oc-Methyläthylen,
Divinylbenzol, Dimethylmaleat und Diäthylmaleat.j
hergestellt worden sind, in denen das Styrolmonomere in einer Menge von mindestens et v/a 50 Gew.-%, bezogen auf das
Mischpolymerisat, vorliegt.
Die Styrolpolymerisatteilchen können natürlich nach jedem der bekannten Verfahren, beispielsweise durch Polymerisation in
Suspension oder durch Polymerisation in Masse, hergestellt werden, bei denen Teilchen in Form von Perlen oder Pellets
erhalten werden. Diese Polymerisatteilchen haben eine durchschnittliche Teilchengröße von etwa 0,2 bis etwa 6, vorzugsweise
von 0,4- bis 3 mm.
Zu den erfindungsremäß verwendbaren Treibmitteln gehören solche
welche die Styrolpolymerisatteilchen nicht lösen oder die Polymerisatteilchen nur schwach zum Aufquellen bringen und einen
Siedepunkt aufweisen, der unterhalb des Erweichungspunktes der oben angegebenen Polymerisatteilchen liegt. Zu solchen
Treibmitteln gehören z.B. aliphatisch^ Kohlenwasserstoffe,
wie Propan, Butan, Isobutan, Pentan, neopentan, Isopentan, Hexan und Butadien, aliphatische cyclische Kohlenwasserstoffe,
wie Gyclobutan, Cyclopentan und Cyclohexan, sowie halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylchlorid, Methyleneη1orid, Dichlorfluormethan,
Chlortrifluoriaethan, Dichlordifluormethan, Chlordifluormethan und Trichlorfluormethan. Die Polymerisatteilchen
werden mit diesen Treibmitteln in einer Menge von etwa 1 bis etwa 20 Gew.-%, bezogen auf die Styrolpolymerisatteilchen,
imprägniert.
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Wenn als Treibmittel Propan, Butan oder eine Mischung davon
verwendet wird, wird vorzugsweise eine geringe Menge eines organischen Lösungsmittels verwendet, welches die Styrolpol:/--merisatteilchen
lösen kann. Zu Beispielen für solche organische Lösungsmittel gehören Ithylendichlorid, Trichloräthylen,
Tetrachloräthylen, Benzol, Toluol und Xylol. Diese organischen
Lösungsmittel werden in einer Menge von etwa 0,01 bis etwa 3, vorzugsweise von 0,05 bis 2 Gew.-%, bezogen auf die Polymerisatteilchen,
verwendet.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Schwefelverbindungen sind durch die oben angegebene allgemeine Formel I dargestellt.
Zu diesen Schwefelverbindungen gehören Thiuramverbindungen (in der allgemeinen Formel I bedeutet R-, die GruüOe
N ) und Dithiocarbamate Cl R2
) und Dithiocarbamate (R-, bedeutet ein Metallatom,
eine Ammonium- oder organische Amingruppe).
In der allgemeinen Formel I stehen R^ und Rp für eine Alkylgruppe,
wie z.B. Methyl, Äthyl, Propyl und Butyl, eine Aralkylgruppe,
wie Benzyl,und eine Arylgruppe, wie z.B. Phenyl
und ToIyI. Zu Methylengruppen, die durch Verbinden von R1 und
R2 gebildet werden, gehören z.B«, die Tetramethylen- und Pentamethylengruppe.
Beispiele für Thiuramverbindungen sind folgende: Tetramethylthiurammonosulfid,
Tetramethylthiuramdisulfid, Tetraäthylthiuramdisulfid,
Tetrabutylthiurammonosulfid, Tetrabutylthiuramdisulfid,
N, N' -Dimethy 1-Ή,N·■ -diphenyl-thiuramdisulfid,
Dipentamethylenthiurammonosulfid, Dipentamethylenthiuramdisulfid,
Dipentamethylenthiuramtetrasulfid, Dipentametbylenthiuramhexasulfid
und Dicyclopentamethylenthiuramdisulfid. Diese Thiuramver*bindungen werden allein oder in Form einer
Kombination aus zwei oder mehr Thiuramverbindungen verwendet.
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Zu den Dithiocarbamaten der allgemeinen Formel I (E, bedeutet
ein Metallatom, wie Zn, Cu, Pe, M, Se, Te, Fo, Cd und dgl.,
eine Ammonium- oder organische Amingruppe, wie Dialkylamin, z.B. Dimethylamin, Diäthylamin und Dibutylamin, und cyclisches
Amin, z.B. Piperidin) gehören z.B. Dialkyldithiocarbamat,
Diaralkyldithiocarbamat, Diaryldithiocarbamat und Alkylaryldithioearbamat.
Beispiele für Dithiocarbamate sind Zinkdimethyldithiocarbamat,
Zinkdiäthyldithiocarbamat, Zinkdibutyldithiocarbamat,
Zinkäthylphenyldithiocarbamat, Kupferdimethyldithiocarbamat,
Eisen(III)dimethyldithiocar-bamat, Selendiäthyldithiocarbamat,
Tellurdiät hr/ldithiocarbamat, Zinkdibenzyldithiocarbamat,
Zink-N-pentamethylendithiocarbamat, Bleidimethyldithiocarbamat,
Zinkdibut3^1dithiocarbamat-Dibutylamin-Eomplex,
Cadmiumdiäthyldithiocarbamat, Dibutylammoniumdibutyldithiocarbamat,
Diäthylamindiäthyldithiocarbamat, Piperidinpentamethylendithiocarbamat,
UTickeldibutyldithiocarbamat und dgl.
Fach umfangreichen Untersuchungen wurde gefunden, daß die Schwefelverbindungen der allgemeinen !Formel I außerordentlich
wirksam sind bei der Erzielung von vorverschäumten Polymerisatteilchen
mit einer feinen Zellgröße und daß sie auch die Wärmebeständigkeit der Polymerisatteilchen verbessern.
Erfindungsg-emäß sind die Oberflächen der vorverschäumten
Styrο!polymerisatteilehen nicht glänzend, obgleich die Polymerisatteilchen
feine Zellen aufweisen,, Die Folge davon ist, daß nach dem gleichen Verfahren wie für Formkörper lait großen
Zellen in einer Hohlform zelluläre Formkörper gebildet werden, •die keine geschmolzene (gesinterte) Oberfläche aufweisen.
Die Schwefelverbindungen der allgemeinen Formel I werden in einer Menge von etwa 0,0001 bis etwa 0,05, vorzugsweise von
0,0005 bis 0,02% d. Gew. der Styrolpolymerisatteilchen verwendet
Bei Verwendung von mehr als der oben angegebenen Maximalmenge von Schefelverbindungen der allgemeinen Formel I wird praktisch
keine weitere Verbesserung erzielt und sie beeinträchtigen die
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Qualität der Styrolpolymerisatteilchen, während im Falle der Verwendung von weniger als der oben angegebenen Minimalmenge
der Schwefelverbindungen der allgemeinen Formel I der Effekt, die Zellen fein (klein) zu machen, nicht erzielt wird. Beides
ist unerwünscht. Die Schwefelverbindungen der allgemeinen Formel I v/erden im allgemeinen allein verwendet. Sie können
aber auch in Form einer Kombination aus zwei oder mehr Schwefelverbindungen der allgemeinen Formel I verwendet v/erden.
Die Schwefe!verbindungen der allgemeinen Formel I enthaltenden
Styrolpolymerisatteilchen v/erden nach den folgenden Verfahren hergestellt:
Eine Lösung der Schwefelverbindung der allgemeinen Formel I,
gelöst in einem Lösungsmittel, wird zu einer wäßrigen Suspension
der Styrolpolymerisatteilchen zugegeben. Die dabei erhaltene Mischung wurd unter Rühren erhitzt, wobei die die
Schwefelverbindung der allgemeinen Formel I enthaltenden Styrolpolymerisatteilchen erhalten werden.
Die die Schwefelverbindung der allgemeinen Formel I enthaltenden
Styrolpolymerisatteilchen werden auch erhalten durch Zugabe der Schwefelverbindung während der Polymerisation von
Styrol. In diesem Falle sollten die Schwefelverbindungen in einer Menge von nicht mehr als 0,025 Gew.-%, bezogen auf die
dabei erhaltenen Styrolpolymerisatteilchen, zugegeben werden, damit die Schwefelverbindungen nicht als Kettenübertragungsmittel
oder Polymerisationsverzögerer wirken.
Bei der Durchführung der Polymerisation des Styrolmonomeren
werden Polymerisationskatalysatoren verwendet. Zu Beispielen für geeignete Polymerisationskatalysatoren gehören organische
Peroxide, wie Benzoylperoxid, Lauroylperoxid, t-Butylperbenzoat,
t-Butylperoxypivalat und dgl., sowie Azoverbindungen,
wie Azobisisobutyronitril, Azobisdimethylvaleronitril und db'i.
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Um die Styrolpolymerisatteilchen in einem wäßrigen Medium ausreichend zu suspendieren^werden Suspendiermittel verwendet.
Zu geeigneten Suspendiermitteln gehören in Wasser schwer lösliche feine Pulver, wie Calciumphosphat, Calciumpyrophosphat,
ITatriumpyrophosphat, Calciumcarbonat, Calciumsilicat, Bentonit,
Calciumhydroxid, Magnesiumoxid und dgl., Metallsalze von Fettsäuren, wie Calciucistearat, Zinkstearat und dgl., !Fettsäurebisamide,
wie Äthylenbisstearοamid und dgl., sowie wasserlösliche
polymere Verbindungen, wie Polyvinylalkohol, Methylcellulose,
Polyacrylamid und dgl. Diese Suspendiermittel werden im allgemeinen in einer Menge von etwa 0,2 bis etwa 3
Gew.-%, bezogen auf das Wasser, verwendet.
Die erfindungsgemäßeη verschäumbaren Styrolpolymerisatteilchen
ergeben beim Erhitzen vorverschäumte Styrolpolymerisatteilchen die feine Zellen mit einer gleichmäßigen G-röße aufweisen im
Vergleich zu vorverschäumten Styrolpolymerisatteilchen, welche
die Schwefelverbindungen der allgemeinen Formel I nicht enthaltene Die erfindungsgemäß hergestellten vorverschäumten
Styrolpolymerisatteilchen eignen sich daher insbesondere für die Herstellung von zellförmigen (zellulären) Formkörpern
mit einem schönen Aussehen, wobei die AbkühlungsZeiträume bis
zur Herausnahme desselben aus der Hohlform deutlich kürzer sind.
Die vorliegende Erfindung kann auch auf verschäumbare Styrolpolymerisatteilchen
angewendet werden, die nicht die bevorzugten zellulären Formkörper bilden, da große Zellen gebildet
werden, um ihnen vorteilhafte Eigenschaften zu verleihen. Die
Erfindung kann auch auf verschäumbare Styrolpolymerisatteilchen angewendet werden, die vorverschäumte Styrolpolymerisarteilchen-mit
großen Zellen mit einem großen Durchmesser bilden, die bei dex Weiterbehandlung bevorzugte verschäumbare
Styrolpolymerisatteilchen ergeben.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläu-
rtafȣmf
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2200 g Styrolmonomeres, 6 g Benzoylperoxid, 1,2 g t-Butylperbenzoat
und 0,11 g der in der weiter unten folgenden Tabelle I angegebenen Schwefelverbindung (0,005 Gew.-%, bezogen ε^
;die erhaltenen Styrolpolymerisatteilchen) wurden in einen mit/
mechanischen Rührer ausgestatteten 5>6-l-Autoklaven eingeführt.
Zu der obigen Mischung wurden 2200 g reines Wasser, 9,0 g Natriumpyrophosphat-decahydrat und 0,48 g Hatriumdodecylbenzolsulfonat
zugegeben. Die dabei erhaltene Mischung wurde unter Rühren auf 80°C: erhitzt und es wurden 10 g
Magnesiumchlorid-hexahydrat zugegeben. Nach 15-stündigem
Reagierenlassen bei 80 C wurde die Mischung auf 100°C erhitzt
und es wurden 66 g Propan und 200 g Pent an zugegeben. Die Reaktion wurde weitere 6 Stunden lang durchgeführt. Dann
wurde der Autoklav auf 30°C abgekühlt und die gebildeten verschäumbaren Styrolpolymerisatteilchen wurden entwässert
und getrocknet.
Uach 1-wöchigem Altern bei 15° C wurden die verschäumbaren
Styrolpolymerisatteilchen nach dem Passieren durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 1,4-1 bis 2,0 mm (10 bis
14 mesh ASTM) mittels Wasserdampf zu vorverschäumten Styrolpolymerisatteilchen
mit dem 70-fachen des ursprünglichen Volumens verschäumt.
Nach 24-stündigem Altern wurden die vorverschäumten Styrolpolymerisatteilchen
in eine Hohlform einer Größe von 300 mm χ
400 mm χ 100 mm eingeführt und mit Wasserdampf erhitzt unter
Bildung von zellförmigen (zellulären) ITormkörpern. Die minimale
Verweilzeit, die Verteilung der Zellengröße und die durchschnittliche Zellengröße sind in der folgenden Tabelle I
angegeben. Darin ist auch das Ergebnis von auf die gleiche Weise wie oben, jedoch ohne Verwendung einer Schwefelverbindung
hergestellten "verschäumbaren Styrolpolymerisatteilchen im Vergleich zu den erfindungsgemäß erzielten Ergebnissen
angegeben.
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Schwefelverbin- minimale Ver- Zellgrößenver- durchscbnittdung
der allge- weilzeit teilung (mm) liehe ZeIlmeinen Formel I
(Sek.) größe (iron)
| kein Zusatz | 420 | 0,05 | - 0,2 . | 0,18 |
| Tetramethyl- thiurammono- sulfid |
250 | 0,03 | - 0,07 | 0,04 |
| Tetrabutyl- thiuramdi- sulfid |
270 | 0,03 | - 0,08 | 0,05 |
| NjN'-Dimethyl- N, IT1 -diphenyl- thiuramdi sulfid |
300 | 0,04 | - 0,10 | o,O7 |
| Dipentamethylen- thiuramtetrasul- fid |
290 | 0,03 | - 0,08 | 0,06 |
| Dipentamethylen- thiuramhexasulfid |
300 | 0,03 | - 0,10 | 0,07 |
| Beispiel 2 |
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde im wesentlichen wiederholt, wobei diesmal jedoch die Menge des Dipentamethylenthiuramtetrasulfids
und die Reaktionszeit bei 800C geändert wurden.
Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle II angegeben.
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zugegebene minimale Zellgrößen- durchschnitt- Reaktions-Menge (%) Verweilzeit verteilung liehe Zeil- zeit bed
(Sek.) (mm) größe (mm) 800C (Std.)
0.05 280 0.02 - 0.05 0.04 48
0.025 280 0.02 - 0.06 0.04 22
0.005 290 0.03 - 0.08 0.06 15
0.0005 320 0.04 - 0.10 0.07 15
0.0001 380 ■ 0.05 - 0.17 0.12 15
kein Zusatz420 0.05-0.20 0.13 15
2000 g reines Wasser, 800 g Styrolpolymerisatteilchen, die
ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 1,41 bis 1,00 mm passiert hatten, 9 g Natriumpyrophosphat-decahydrat und 0,48 g
Natriumdodecylbenzolsulfonat wurden in einen mit einem mechanischen
Rührer ausgestatteten 5,6 1-Autoklaven eingeführt. Nach dem Erhitzen auf 85°C wurden 10 g Magnesiumchloridh.exahydrat
zu der obigen Mischung zugegeben. Dann wurde eine gemischte Lösung aus 200 g Styrolmonocierem und 30 g Toluol
mit 0,05 g darin gelöstem Dipentamethylenthiuramdisulfil
zugegeben. Über einen Zeitraum von 3 Stunden wurde eine Lösung von 1000 g StyroLmonomereni, 4,8 g Benzoylperoxid und
1»2 g p-Butylperbenzoat zugegeben, während die Temperatur
bei 85 G gehalten wurde. Nach dem Erhitzen der Mischung auf 100 G wurde die Reaktion 6 Stunden lang durchgeführt. Dann
wurden 80 g Propan und 140 g Butan unter Druck zugegeben und die Reaktion wurde weitere 6 Stunden lang durchgeführt, wobei
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_ 14 -
verschäumbare Str/rolpolymerisatteilchen erhalten wurden.
Wenn die dabei erhaltenen verschäumbaren Styrolpolymerisatteilchen zu zellulären ^ormkörpern verschäumt vrurden, "betrug
die minimale Verweilzeit beim Formen 300 Sekunden, die Zellgrößenverteilung betrug 0,02 bis 0,10 mm und die durchschnittliche
Zellgröße betrug 0,07 mm.
In einem Vergleichsbeispiel wurde das vorstehend beschriebene Verfahren im wesentlichen wiederholt, wobei diesmal kein Dipentamethylenthiuramdisulfid
verv/endet wurde. In diesem Falle betrug die minimale Verweilzeit 610 Sekunden, die Zellgrößenverteilung
betrug 0,1 bis 0,3 mm und die durchschnittliche Zellgröße betrug 0,22 mm.
2200 g Styrolpolymerisatteilchen, die durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 1,4-1 bis 2,00 mm (10 bis 14
mesh ASTH) passiert worden waren, 6 g Mg2PpO7, hergestellt
durch doppelte Umsetzung, 0,4- g Natriumdodecylbenzolsulfonat
und 0,44 g Dipentamethylenthiuramhexasulfid wurden in einen
mit einem mechanischen Rührer ausgestatteten 5,6 1-Autoklaven eingeführt. Zu dieser Mischung wurden 44 g Propan und
176 g Pentan zugegeben und die Temperatur wurde auf 1000C
erhitzt und zur Herstellung von verschäumbaren Styrolpolymerisatteilchen wurde 5 Stunden lang eine Imprägnierung durchgeführt.
Wenn die dabei erhaltenen verschäumbaren Styrolpolymerisatteilchen zu zellulären Formkörpern wie in Beispiel 1 angegeben
verschäumt wurden, betrug die minimale Verweilzeit beim Formen 3^0 Sekunden, die Zeilgrößenverteilung betrug
0,02 bis 0,1 mm und die durchschnittliche Zellgröße betrug 0,08 mm. .
In einem Vergleichsbeispiel wurde das vorstehend beschriebene
Verfahren im wesentlichen wiederholt, wobei diesmal jedoch kein Dipentamethylenthiuramdisulfid verwendet wurde. In
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diesem Falle betrug die minimale Verweilzeit 4-50 Sekunden,
die Zellgrößenverteilung betrug 0,07 bis 0,3 mm und die
durchschnittliche Zellgröße betrug 0,18 mm.
die Zellgrößenverteilung betrug 0,07 bis 0,3 mm und die
durchschnittliche Zellgröße betrug 0,18 mm.
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde im wesentlichen wiederholt wobei diesmal anstelle der Thiuramverbindung die in der folgeden
Tabelle III aufgezählten Dithiocarbamate verwendet wurden.
Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle III angegeben.
Schwefelverbin- minimale Zellgrößenver- durchschnittdung
der allge- Verweilzeit teilung (mm) liehe Zellgröße meinen Formel I (Sek.) (mm)
| Zinkdiäthyldithio- carbamat |
300 | 0,04-0,10 | 0,08 |
| Zinkäthylphenyldi- thiocarbamat |
270 | 0,03-0,07 | 0,06 |
| Kupfer-dimethyldi- t hi ο c arb amat |
320 | 0,05-0,10 | 0,08 |
| kein Zusatz | 420 | 0,05-0,2 | 0,18 |
| Beispiel 6 |
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde im wesentlichen wiederholt, wobei diesmal anstelle der Thiuramverbindung verschiedene Mengen
Zinkdiäthyldithiocarbamat verwendet wurden. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle IV angegeben.
Die Reaktionszeit wurde ge nach Menge des Zinkdiäthyldithiocarbamats
geändert.
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zugegebene Men- minimale Zellgrößen- durchschn. Beaktions
ge an Zinkdi- Verweil- verteilung Zellgröße zeit bei äthyldithiocarb- zeit (mm) (mm) 80 C (
amat (-/a) . (Sek.)
0.05 290 0.03 - 0.09 0.07 45
• 0.025 290 0.04-0.09 0.07 20
0.005 300 0.04 - 0.10 0.08 15
0.0005 -330 0.05 - 0.12 0.10 15
0.0001 390 0.05 - 0.15 0.12 15
.. kein Zusatz 420 0.05 - 0.20 0.18 15 Beispiel 7
Das Verfahren des Beispiels 3 wurde im wesentlichen wiederholt,
wobei diesmal anstelle von Dipentamethylenthiuramdisulfid
Zinkäthylphenyldithiocarbamat verwendet wurde.
Wenn die dabei erhaltenen verschäumbaren Styrolpolymerisatteilchen
zu zellulären Formkörpern, verschäumt wurden, betrug die minimale Verweilzeit 330 Sekunden, die Zellgrößenverteilung
betrug 0,04- bis 0,12 mm und die durchschnittliche Zellgröße betrug 0,09 mm.
In einem Vergleichsbeispiel wurde das vorstehend beschriebene
Verfahren im wesentlichen wiederholt, wobei diesmal jedoch kein Zinkäthylphenyldithiocarbamat verwendet wurde.
In diesem Falle betrug die minimale Verweilzeit 610 Sekunden, die Zellgrößenverteilung betrug 0,1 bis 0,3mm und die durchschnittliche
Zellgröße betrug 0,22 mm.
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Das Verfahren des Beispiels 4 wurde im wesentlichen wiederholt, wobei diesmal anstelle von Dipentamethylenthiuramhexa-.sulfid
Mckelbibutyldithiocarbamat verwendet wurde.
Wenn die dabei erhaltenen verschäumbar en Styrolpolrnnerisatteilchen
zu zellulären Formkörpern verschäumt wurden, betrug
die minimale Verweilzeit 350 Sekunden, die Zellgrößenverteilung
betrug 0,03 his 0,11 mm und die durchschnittliche Zellgröße
betrug 0,09 mm.
In einem Vergleichsbeispiel wurde das vorstehend beschriebene Verfahren im wesentlichen wiederholt, wobei diesmal kein
Nickeldibutyldithiocarbamat verwendet wurde. In diesem Falle
betrug die minimale Verweilzeit 450 Sekunden, die Zeilgrößenverteilung
betrug 0,07 bis 0,3 mm und die durchschnittliche Zellgröße betrug 0,18 mm.
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde im wesentlichen wiederholt, wobei diesmal anstelle von 0,11 g Thiuramverbindung jeweils
0,055 S jeder Verbindung der nachfolgend angegebenen Kombination von Schwefelverbindungen der allgemeinen Formel I verwendet
.wurden. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle V angegeben.
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| - | 18 - | minimale Verweil zeit (Sek |
2602762 | 0.07 | |
| Tabelle Y | |||||
| Bei- SOiel Nr. |
Schwefelverbindung der allgemeinen Formel I |
300 | 0.05 | ||
| Dipentömeth,7len— thiuram—tetra- sulfid |
Zellgrößenver- άυΓοη- teilung (mm) sehn. .) Zellgrö ße (mm) |
||||
| y | Dipentarae thylen- thiuram-hexa- sulfid |
250 | 0.03 | 0.06 | |
| φ etraäthyl—thiu- rarn-disulfid |
- 0.09 | ||||
| iu | Tetramethjri-thiu- ram-monosulfid |
280 | 0.03 | 0.08 | |
| •Ί τ | Zink-dibutyl- dithiocarbamat |
- 0.07 | 0.07 | ||
| 11 | Zink-äthyl-phenyl- dithiocarbamat |
320 | 0.03 | ||
| LT.iclceL-dibutyl— dithiocarbamat |
310 | - 0.08 | 0.06 | ||
| 12 | EiaenCllOdimethyl- dithiocarbamat |
0.05 | |||
| 13 | Dipentamethylen^ thiuramhexasul- fid Zink-diäthyl- dithiocarbamat |
280 | - 0.1 | ||
| φβ trabutyl-th iu- ram-disulfid |
0.03 - 0.08 |
||||
| 14 | Kupfer-diäthyl— dithiocarbamat |
0.03 | |||
| - 0.09 | |||||
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Claims (8)
1. Verschäumbare Styrolpolymerisatteilchenmasse, dadurch
.gekennzeichnet, daß sie besteht aus Styrolpolymerisatteilchen,
die ein Treibmittel, das verflüchtigt werden kann und die Styrolpolymerisatteilchen nicht lösen oder nur schwach zum
Aufquellen bringen kann, in einer Menge von 1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf die Styrolpolymerisatteilchen, sowie eine Schwefelverbindung
der allgemeinen Formel
R„ S
11
E2
worin bedeuten:
und Ep5 die gleich oder voneinander verschieden sein können,
niederes AIkVl5 Aralkyl oder Aryl oder miteinander verbu
den sein können unter Bildung einer Alkylengruppe und
R^ ein monovalentes Metallatom, Ammonium oder ein organisches
Amin, das in einem organischen Lösungsmittel ein- lösliches Salz bilden kann, oder
-(S) -CS-IT^ 1 , worin η eine ganze Zahl von 0
E2
bis 5 bedeutet und R^ und Rp die oben angegebenen Bedeutungen haben,
bis 5 bedeutet und R^ und Rp die oben angegebenen Bedeutungen haben,
in einer Menge von etwa 0,0001 bis etwa 0,05, vorzugsweise von 0,0005 bis 0,025 Gew.-%, bezogen auf die Styrolpolymerisatteilchen,
enthalten·
2. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es
sich bei den Styrolpolymerisatteilchen um Polymerisatteilchen handelt, die durch Polymerisieren eines aromatischen Vinylmonomeren
aus der Gruppe Styrol, Viny!toluol, Isopropyltoluol,
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α-Methylstyrol, Kernmethylstyrol, Chlorstyrol und t-Butylstyrol
hergestellt worden sind.
3. Masse nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es
sich bei den Styrolpolymerisatteilchen um Mischpolymerisatteilchen
handelt, die durch Mischpolymerisation eines Styrolmonomeren
mit einem damit mischpolymerisierbaren Monomeren
aus der Gruppe 1,3-Butadien, Butylacrylat, Äthylacrylat, 2-Äthylhexylacrylat,
Methylmethacrylat, Butylmethacrylat, 2-Ä*thylhexylmethacrylat,
Acrylnitril, Vinylacetat, a-Methyläthylen,
Divinylbenzol, Dimethylmaleat und Diäthylmaleat hergestellt
worden sind, in denen das Styrolmonomere in einer Menge von mindestens 50 Gew.-%, bezogen auf das Mischpolymerisat,
vorliegt.
4. Masse nach mindestens · einem der Ansprüche Λ bis- 3? dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei dem Treibmittel um ein solches aus der Gruppe Propan, Butan, Isobutan, Pentan, Neopentan,
Isopentan, Hexan, Butadien, Cyclobutan, Cyclopentan,
Cyclohexan, Methylchlorid, Methylenchlorid, Dichlorfluormethan,
Chlortrifluormethan, Dichlordifluormethan, Chlordifluormethan
und Trichlorfluormethan handelt.
5. Masse nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß -es sich bei der Schwefelverbindung um eine Thiuramverbindung aus der Gruppe Tetramethylthiurammonosulfid,
Tetramethylthiuramdisulfid, Tetraäthylthiuramdisulfid,
Tetrabutylthiurammonosulfid, Tetrabutylthiuramdisulfid,
NjW'-Dimethyl-lTjN'-diphenylthiuramdisulfid, Dipentamethylenthiurammonosulfid,
Dipentamethylenthiuramdisulfid,
Dipentamethylenthiuramtetrasulfid, Dipentamethylenthiuramhexasulfid.
und Dicyclopentamethylenthiuramdisulfid handelt.
6. Masse nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Schwefelverbindung
um ein Dithiocarbamat aus der Gruppe Zinkdimethyldithio-
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carbamat, Zinkdiäthyldithiocarbamat, Ziiikdibutyldithiocarbamat,
Zinkäthylphenyldithiocarbamat, Kupferdimethyldithiocarbamat,
Eisen(III)dimethyldithiocarbamat, Selendiäthyldithiocarbaiaat,.Tellurdiäthyldithiocarbamat,
Zinkdibenzyldithiocarbamat, Zink-N-pentamethylendithiocarbamat, Bleidimethyldithiocarbamat,
Zinkdibutyldithiocarbamat-D.ibutylamin-Komplex,
Cadmiumdiäthyldithiocarbamat, Dibutylammoniiundibutyldithiocarbamat,
Diäthylamindiäthyldithiocarbamat, Piperidinpentamethylendithiocarbamat
und Nickeldibtrfcyldithiocarbamat
handelt.
7. Verfahren zur Herstellung der verschäumbaren Styrolpolymerisatteilchenmasse
nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Lösung der Schwefelverbindung
zu einer wäßrigen Suspension der Styrolpolymerisatteilchen
zugibt.
8. Verfahren zur Herstellung der verschäumbaren Styrolpolymerisatteilchenmasse
nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man während der Polymerisation
des Styrolmonomeren eine Lösung der Schv/efelverbindung
zugibt.
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-
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-
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