DE2461130A1 - Verfahren zur herstellung von schaeumbaren teilchen auf der grundlage von polystyrol und geformten koerpern aus diesen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von schaeumbaren teilchen auf der grundlage von polystyrol und geformten koerpern aus diesenInfo
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Description
DR. STEPHAN G. BESZEDES PATENTANWALT
OACHAU bei MÜNCHEN
POSTFACH 1168
AM HEIDEWEG 2
eparkasse Dachau-Indersdorf
P 761
zur Patentanmeldung
MONTEDISON S.p.A.
Milano, Italien
betreffend
Verfahren zur Herstellung von schäumbaren Teilchen auf der Grundlage von Polystyrol
und geformten Körpern aus diesen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von schäumbaren Teilchen auf der Grundlage von Polystyrol
und geformten Körpern, insbesondere Blöcken von großen Abmessungen, mit einer gleichmäßigen Zellenstruktur und
mit besonders kurzer Verweilzeit in der Form aus diesen.
509827/0881
Es ist bekannt, daß geformte Körper auf der Grundlage von geschäumten Styrolpolymeren durch Formpressen von
feinen Polymerteilchen mit einem Gehalt an gasförmigen oder flüssigen Treibmitteln in geschlossenen (nicht gasdichten)
Formen erhalten werden können, wobei bei einer Temperatur über dem Siedepunkt des Treibmittels und dem Erweichungspunkt
des polymeren Materiales gearbeitet wird.
Nach , einem üblicherweise durchgeführten Verfahren werden
die Polymerteilchen mit einem Gehalt am Treibmittel " ■
zunächst in einem geschlossenen oder offenen Gefäß bis zur Erreichung eines vorher festgesetzten Schuttgewichtes erhitzt (Vorschäumen) und dann nach einem ausreichenden
Zeitraum des Alterns durch Erhitzen (Formen beziehungsweise Formpressen) in einer druckhaltenden (Jedoch nicht
gasdichten) Form weitergeschäumt.
Infolge dieses Erhitzens sintern die Teilchen zu einem
Körper von der Gestalt der Form.
Nach dem Formen wird der geformte Körper in der Form während einer Zeitdauer, die lang genug ist, um Verformungen
des geformten Körpers, wenn er von der Form entfernt ist, zu vermeiden, kühlen gelassen.
Dieses Verfahren ist Jedoch nicht völlig frei von Nachteilen. Die schäumbaren Teilchen können nämlich bereits in
der Vorschäumstufe sintern, wodurch Krümel hervorgerufen werden, beziehungsweise gleichzeitig können die geformten
Blöcke lange Kühlzeiten in den Formen erfordern, bevor sie
aus diesen ohne Jegliche Gefahr des Aufblähens beziehungsweise Quellens und von Deformationen entfernt werden können.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Herstellung von schäumbaren Teilchen auf der Grundlage von
Polystyrol, aus welchen geschäumte Körper mit überlegenen Eigenschaften, die von den obigen Nachteilen frei sind,
erhalten werden können, su schaffen. Dies wird erfindungsgemäß erreicht.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung
von schäumbaren Teilchen auf der Grundlage von Polystyrol und geformten Körpern aus diesen durch Styrolpolymerisation
und Zugabe eines Treibmittels beziehungsweise von Treibmitteln, vorzugsweise während der Polymerisation, sowie gegebenenfalls
anschließendes Behandeln der schäumbaren Teilchen zur Vermeidung des Agglomerierens in der Vorschäumstufe,
Vorschäumen der behandelten schäumbaren Teilchen, Altern der vorgeschäumten Teilchen und Formen beziehungsweise Formpressen
der vorgeschäumten und gealterten Teilchen in einer druckhaltenden, jedoch nicht gasdichten Form, welches dadurch
gekennzeichnet ist, daß die Styrolpolymerisation und/oder die Behandlung der schäumbaren.Teilchen vor dem
Vorschäumen in Gegenwart von 0,005 bis 0,5 Gew.-%, Vorzugsweise
0,05 bis 0,25 Gew.-%, Dimeren beziehungsweise Trimeren von ungesättigten höheren Fettsäuren beziehungsweise deren
Estern mit Alkoholen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen durchgeführt wird.
Es wurde nämlich überraschenderweise festgestellt, daß
die erfindungsgemäß hergestellten geschäumten geformten Körper, insbesondere Blöcke, gleichzeitig die folgenden
Eigenschaften aufweisen:
a) Eine kurze Verweilzeit in der Form von im allgemeinen gleich oder,sogar unter 50%
der Zeitdauer, die zum Kühlen von geformten
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Körpern allgemein, insbesondere von aus vorgeschäumten Teilchen hergestellten
Blöcken, ohne G-ehalt an während der Polymerisation beziehungsweise den schäumbaren
Teilchen vor dem Vorschäumen zugesetzten Dimeren beziehungsweise Trimeren
von ungesättigten höheren Fettsäuren beziehungsweise Estern derselben erforderlich
ist,
b) Schrumpfen der Blockdicke von ύ Λ% und
c) hoher Sinterungsgrad.
Im Falle der erfindungsgemäßen Verwendung der Dimere beziehungsweise
Trimere von ungesättigten höheren Fettsäuren beziehungsweise von Estern derselben zur Behandlung der schäum-'
baren Teilchen vor dem Vorschäumen zeigen die so behandelten Teilchen überhaupt keinen praktischen Nachteil in der Vorschäumstufe
durch Bildung von Krümeln.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Dimere beziehungsweise Trimere von ungesättigten höheren Fettsäuren beziehungsweise
deren Ester können aus einem weiten Bereich von Produkten gewählt werden.
Solche Produkte werden vorteilhafterweise in Mengen von 0,05 bis 0,15 Gew.-%, bezogen auf das Styrol, im Falle der
Zugabe während der Polymerisation und/oder in Mengen von 0,10 bis 0,25 Gew.-%, bezogen auf das Polymer auf der Grundlage
von Styrol, im Falle der Behandlung der schäumbaren Teilchen verwendet.
Besonders vorteilhafte Ergebnisse werden erhalten, wenn Dimere beziehungsweise Trimere von ungesättigten Fettsäuren
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~ 5 —
mit 18 Kohlenstoffatomen, insbesondere ölsäure, Linolensäure,
Linolsäure beziehungsweise Elaidinsäure, und/oder die entsprechenden Ester derselben mit Alkoholen mit
1 bis 18 Kohlenstoffatomen, insbesondere Alkoholen mit
1 bis 8 Kohlenstoffatomen, verwendet werden. Dies stellt daher eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens dar. Solche Produkte können einzeln sowie in Mischung miteinander verwendet werden.
Die Bezeichnung "Polymere auf der Grundlage von Styrol" beziehungsweise "Teilchen auf der Grundlage von Polystyrol"
werden hier als Homopolymere von Styrol sowie Copolymere von Styrol mit anderen Vinyl- und/oder Vinylidenmonomeren
.mit einem Gehalt an mindestens 50 Gew.-% chemisch gebundenem
Styrol umfassend gebraucht.
Beispiele für solche Comonomere sind a-Methylstyrol,
kernhalogenierte Styrole, Acrylnitril, Methacrylnitril, Ester der Acryl- und/oder Methacrylsäure mit Alkoholen
mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und N-Viny!verbindungen, wie
Vinylcarbazol. Diese Klasse von Styrolcopolymeren umfaßt auch diejenigen, welche außer Styrol und gegebenenfalls
den oben genannten Vinyl- und/oder Vinylidenmonomeren auch geringe Mengen von Monomeren mit 2 Doppelbindungen,
wie Divinylbenzol, enthalten.
Die als Treibmittel für die Polymere auf der Grundlage
von Styrol zu verwendenden Verbindungen können aus einem
weiten Bereich von Verbindungen, deren Eigenschaften aus
dem Stand der Technik wohlbekannt sind, gewählt werden.
Besonders geeignet sind aliphatische und cycloaliphatische
Kohlenwasserstoffe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie Propan, Butan, Pentan, Hexan beziehungsweise Cyclohexan,
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und Halogenderivate von aliphatischen Kohlenwasserstoffen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, wie Chlorfluorderivate von
Methan, Äthan und Äthylen, allein oder in passenden Mischungen miteinander.
Außer den Treibmitteln können die erfindungsgemäß verwendeten Polymere auf der Grundlage von Styrol auch andere
Zusätze, wie feuerhemmende Mittel, organische und anorganische Füllstoffe, Farbstoffe, Mittel zur Verhinderung
der elektrostatischen Aufladung, Weichmacher und andere analoge Verbindungen sowie gegebenenfalls Mittel gegen das
Agglomerieren beziehungsweise Zusammenbacken zur Verhinderung der Bildung von Krümeln beziehungsweise Klumpen in
der Vorschäumstufe, enthalten.
Die Polymerisation des Styroles, vorzugsweise in wäßriger Suspension, die Zugabe des Treibmittels beziehungsweise
der Treibmittel, vorzugsweise während der Polymerisation, die Behandlung der schäumbaren Teilchen in der Vorschäumstufe*
ä-as Vorschäumen der so erhaltenen schäumbaren Teilchen
sowie das Altern und das Überführen der vorgeschäumten und gealterten Teilchen in geformte Körper durch Formen
beziehungsweise Formpressen in geschlossenen Formen können nach bekannten Verfahren des Standes der Technik, beispielsweise
den in "Rigid Plastic Foams" von T. IT. Ferrigno, Reinhold Publishing Corp., New York, USA, 1967, 2. Auflage
ausführlich beschriebenen, durchgeführt werden.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden nicht als Beschränkung
aufzufassenden Beispiele näher erläutert.
Die Polymerisation wurde in wäßriger Suspension ausgehend von einer Mischung aus den folgenden Bestandteilen
- 7 50 9827/08 81
durchgeführt.
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Monomeres Styrol Entionisiertes Wasser
Polymerisationsinitiator (1) Suspendiermittel (2) NaOl
Dimer einer ungesättigten Fettsäure (5)
100 Gew.-Teile 100 Gew.-Teile 0,20 Gew.-Teil
0,05 Gew.-Teil 0,1 Gew.-Teil
0,1 Gew.-Teil
Zeichenerklärung:
(1) Mischung aus tert.Butylperoxyd und tert.Butylperbenzoat
(2) Copolymer von Acrylsäure und Acrylsäure- -2-äthylhexylester
(Gewichtsverhältnis - 89 : 11)
(Gewichtsverhältnis - 89 : 11)
(3) Dimer einer ungesättigten Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen mit einem Molekulargewicht
von etwa 600
Die Polymerisation wurde bei Temperaturen von 100 bis 1400O mit einer Gesamtdauer von 20 Stunden durchgeführt.
Während der Polymerisation wurden 8 Gew.-Teile eines Treibmittels, bestehend aus einer Mischung von n-Pentan
und Isopentan (Gewichtsverhältnis «70 : $0), zugesetzt.
- 8 ■-
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Nach dem Kühlen auf Raumtemperatur, Filtrieren, Waschen mit V/asser und 7 Stunden langen Trocknen bei 35 bis 4O°C
wurde das Polymer so gesiebt, daß schäumbare Teilchen auf der Grundlage von Polystyrol mit Durchmessern von 0,9 bis
1,6 mm erhalten wurden.
Diese Teilchen hatten einen Treibmittelgehalt von etwa 6 Gew.-%.
Den schäumbaren Teilchen wurde dann 0,15 Gew.-^ eines
Mittels gegen das Agglomerieren beziehungsweise Zusammenbacken der herkömmlichen Art zugesetzt.
Die Zugabe wurde in einem Schneckenmischer vom Typ SAGA bei Raumtemperatur während etwa 10 Minuten durchgeführt.
Die so behandelten schäumbaren Teilchen wurden einer Vorschäumvorrichtung vom Typ Erlenbach Mod. K2 mit dem
Einlaß zur Schnecke am Boden und dem Auslaß des vorgeschäumten Materiales oben, in welcher die Teilchen mit
Dampf etwa 5 Minuten bei 95 "bis 1000C vorgeschäumt wurden,
zugeführt.
Die vorgeschäumten Teilchen wurden dann etwa 24 Stunden
bei Raumtemperatur an der Luft altern gelassen.
Daraufhin wurden die vorgeschäumten und gealterten Teilchen in eine Blockerzeugungspresse vom Typ Rauscher
eingeführt, bis der Formhohlraum mit Abmessungen von 100 cm χ 100 cm χ 50 cm ausgefüllt war. Das Formpressen
wurde mit Dampf mit einem Überdruck von 1 atü durchgeführt.
Die iCühldauer für die Blöcke ist die Zeit, die erforderlich
ist, um den Abfall des Druckes innerhalb der Blöcke auf 0 .nach der Beendigung der Dampfbehandlung herbeizuruhren.
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Der Schrumpfungsgrad und der Sinterungsgrad der Blöcke wurden 48 Stunden nach dem Formpressen ermittelt. Diese
letztere Eigenschaft wurde an einer 2 cm dicken Platte,
die vom mittleren Teil des Blockes durch Schneiden mit einem heißen Draht erhalten wurde, bestimmt und sie wurde
als Prozente geschäumte Teilchen, welche wegbrachen, wenn die Platte gebrochen wurde, ermittelt.
Es wurden geformte Blöcke mit den folgenden Eigenschaften erhalten:
Dichte 20
Kühldauer 30 Minuten
Schrumpfung der Blockdicke ύ 1%
Sinterungsgrad 70%
In Abwesenheit des Dimers einer ungesättigten Fettsäure
hergestellte Blöcke zeigten mit Ausnahme der Kühldauer, welche 70 Minuten betrug, also etwa das Doppelte
der beim Arbeiten nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erzielbaren Kühldauer war, dieselben Eigenschaften.
Beispiel 2 ■
Beispiel 1 wurde wiederholt, das Dimer einer ungesättigten Fettsäure wurde Jedoch auch als Mittel gegen
das Agglomerieren, welches die Bildung von Krümeln während
der Vorschäumstufe zu verhindern vermag, verwendet.
Zu diesem Zweck wurde den nach dem Beispiel 1 hergestellten
schäumbaren Teilchen 0,2% des Dimers einer unge-
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sättigten höheren Fettsäure der im Beispiel 1 beschriebenen Art zugesetzt.
Die Zugabe wurde in einem Schneckenmischer vom !Typ SAGA bei Raumtemperatur während etwa 10 Minuten durchgeführt. Die
schäumbaren Teilchen, denen das Mittel gegen das Agglomerieren zugesetzt worden ist, wurden dann einer kontinuierlich
arbeitenden Vorschäumvorrichtung vom Typ Erlenbach Mod. K2
zugeführt, in welcher die Teilchen mit Dampf etwa 5 Minuten bei 95 his 1000O vorgeschäumt wurden.
Dann wurden die Dichte und die Prozente der beim Vorschäumen gebildeten Krümel der vorgeschäumten Teilchen ermittelt.
Die vorgeschäumten Teilchen mit Durchmessern von 0,9 "bis 1,6 mm wurden dann etwa 24- Stunden bei Raumtemperatur
an der Luft altern gelassen, worauf sie durch Formpressen nach der im vorherigen Beispiel beschriebenen Verfahrensweise
in einen Block mit Abmessungen von 100 cm χ 100 cm χ 50 cm überführt wurden.
Die Eigenschaften der so erhaltenen vorgeschäumten Teilchen und geformten Blöcke sind im folgenden zusammengestellt.
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Prozente Krümel beim Vorschäumen keine Blockdichte 20 kg/nr
Kühldauer JO Minuten
Schrumpfung der Blockdicke £ 1%
Sinterungsgrad 70%
In Abwesenheit des als Mittel gegen das Agglomerieren verwendeten Dimers einer Fettsäure waren bereits in der
Vorschäumstufe 100% der Teilchen in Form von Krümeln, weshalb es praktisch unmöglich war, das Formpressen zu
Blöcken mit zufriedenstellenden Eigenschaften zu erreichen.
Patentansprüche 509827/0881
Claims (2)
1.). Verfahren zur Herstellung von schäumbaren Teilchen auf der Grundlage von Polystyrol und geformten Körpern
aus diesen durch Styrolpolymerisation und Zugabe eines Treibmittels "beziehungsweise von Treibmitteln,
vorzugsweise während der Polymerisation, sowie gegebenenfalls anschließendes Behandeln der
schäumbaren Teilchen zur Vermeidung des Agglomerierens in der Vorschäumstufe, Vorschäumen der behandelten
schäumbaren Teilchen, Altern der vorgeschäumten Teilchen und Formen beziehungsweise
Formpressen der vorgeschäumten und gealterten Teilchen
in einer druckhaltenden, jedoch nicht gasdichten Form, dadurch gekennzeichnet, daß man die
Styrolpolymerisation und/oder die Behandlung der schäumbaren Teilchen vor dem Vorschäumen in Gegenwart
von 0,005 bis 0,5 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 ^is 0,25 Gew.-%, Dimeren beziehungsweise
Trimeren von ungesättigten höheren Fettsäuren beziehungsweise deren Estern mit Alkoholen mit
1 bis 18 Kohlenstoffatomen durchführt.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Dimere beziehungsweise Trimere von ungesättigten
höheren Fettsäuren solche von ungesättigten Fettsäuren mit 18 Kohlenstoffatomen, insbesondere
ölsäure, Linolensäure, Linolsäure beziehungsweise Elaidinsäure, und/oder von entsprechenden
Estern derselben mit Alkoholen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, insbesondere Alkoholen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen
, verwendet.
5·) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Styrolpolymerisation in Gegen-
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/4b F - 13 -
wart der Diniere "beziehungsweise Trimere von ungesättigten
höheren Fettsäuren in Mengen von 0,05 bis 0,15 Gew.T-%, bezogen auf das Styrol, durch
führt.
4-.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß man die Behandlung der schäumbaren Teilchen auf der Grundlage von Polystyrol in Gegen-.
wart der Dimere beziehungsweise Trimere von- ungesättigten
höheren Fettsäuren in Mengen von 0,10 bis 0,25 Gew.-%, bezogen auf das Polymer auf der Grundlage
von Styrol, durchführt.
50 9827/088 1
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |