DE2600034A1 - Verfahren zum abscheiden von stickstoffoxyden aus abgas - Google Patents
Verfahren zum abscheiden von stickstoffoxyden aus abgasInfo
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Description
1.) B1U1Ji Kasui Engineering Co., Ltd. 2.) Sumitomo Metal
Industries, Ltd.
Verfahren zum Abscheiden von Stickstoffoxyden aus Abgas
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abscheiden von Stickstoffoxyden (NO ), wie Stickstoffmonoxyd (NO) und
Stickstoffdioxyd (NOp) aus Stickstoffoxyde enthaltenden
Abgasen, wie beispielsweise Verbrennungsgase, Abgase von Metallöseanlagen und elektrolytischen Beizanlagen, Abgasen
von verschiedenen chemischen Prozessen und anderen Abgasen, die Stickstoffoxyde enthalten.
In neüersr Zeit sind zur Verhütung einer Umweltverschmutzung
verschiedene Denitrierungsverfahren entwickelt worden, um
Stickstoffoxyde aus industriellen Abgasen abzuscheiden. Unter diesen Verfahren sind Alkali- oder Schwefelsäureabsorptionsverfahren,
Oxydations-Absorptionsverfahren, Komplexverbindung-Abscheidungsverfahrens
Reduktionsabscheideverfahren und dgl. als sogenannte Naßverfahren zum Abscheiden von Stickstoffoxyden
aus Abgasen bekannte
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Bei den Verfahren, bei denen in dem Abgas enthaltene Stickstof
foxyde beispielsweise mit Wasser, Natriumhydroxyd oder Schwefelsäure ausgewaschen werden, ist die Abscheiderate von
Stickstoffoxyden im allgemeinen nicht zufriedenstellend, da die Absorptionsrate von Stickstoffoxyden, insbesondere Stickstof
fmonoxyd, sehr gering ist. Um den Umfang und die Geschwindigkeit des Abscheidens von Stickstoffoxyden zu verbessern,
hat man versucht, ein Verhältnis von Stickstoffmonoxyd zu
Stickstoffdioxyd von 1 : 1 zu erreichen, oder das vorhandene Stickstoffmonoxyd zu Stickstoffdioxyd oder Distickstoffpentaoxyd
zu oxydieren, bevor die die Stickstoffoxyde enthaltenden Abgase gewaschen werden. Auch bei einer derartigen Verfahrensweise
ist das Ausmaß und die Geschwindigkeit des Abscheidens von Stickstoffoxyden nur sehr gering, und es wird eine beträchtliche
*Waschlösungsmenge benötigt. Wenn man zum Auswaschen von in dem Abgas enthaltenen Stickstoffoxyden beispielsweise
eine wässrige Ferrosulfatlösung verwendet, die
Stickstoffoxyde absorbiert, welche zu einer Komplexverbindung Fe(NO)SO^ umgeformt werden, ist es schwierig, zu verhindern,
daß das Ferrosulfat durch in dem zu waschenden Gas vorhandenen Sauerstoff oxydiert wird.
Ein Reduktionsverfahren zum Abscheiden von Stickstoffoxyden aus Abgas durch Reduzieren der Stickstoffoxyde mit einem
Reduktionsmittel wie beispielsweise Natriumsulfit (Na2SO,),
Ammoniumsulfit ((NEL)2SO,,) und dgl. ist als ein bevorzugtes
Verfahren bekannt; bei diesem Verfahren wird jedoch eine große Reduktionsmittelmenge unnütz durch Autooxydation des Sulfits
oder durch Oxydation des Sulfits mit Sauerstoff verbraucht, der in dem zu waschenden Abgas vorhanden ist.
Auf diese Weise wird das für die Reduktion von Stickstoffdioxyd vorgesehene Sulfit zu Sulfat umgewandelt, welches das
Stickstoffdioxyd nicht reduziert. Die Oxydationsreaktion des Sulfits mit Sauerstoff wird zusätzlich noch durch das Vorhandensein
von Stickstoffdioxid beschleunigt, d.h.. durch die
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Substanz, die entfernt werden soll und die damit in dem zu
waschenden Abgas auf jeden Fall vorhanden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zum Abscheiden von Stickstoffoxyden aus Abgasen ein Verfahren zu schaffen, welches
nicht mit den oben beschriebenen Nachteilen und Schwierigkeiten der bekannten reduzierenden Denitrierungsverfahren behaftet
ist. Dabei geht es darum, ein Verfahren zu schaffen, das in der Lage ist, mit einem verbesserten Wirkungsgrad
Stickstoffoxyde aus Abgasen abzuscheiden, wobei außerdem die Oxydationsreaktion des für die Denitrierung vorgesehenen
Reduktionsmittels durch in den Abgasen vorhandenen Sauerstoff unterdrückt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren
zum Abscheiden von Stickstoffoxyden, einschließlich Stickstoffmonoxyd
und Stickstoffdioxyd, aus Stickstoffoxyde enthaltendem
Abgas dadurch gekennzeichnet, daß dem Abgas zur Oxydation von Stickstoffmonoxyd zu Stickstoffdioxyd ein Oxydationsmittel
zugesetzt wird, und daß das Abgas anschließend mit einer wässrigen Waschlösung gewaschen wird, die mindestens 0,5
Gew.-% einer Schwefel enthaltenden Reduktionsverbindung der Alkalimetalle oder des Ammoniums und mindestens, bezogen auf
das Gewicht, 500 ppm mindestens einer katalytischen Verbindung enthält, die aus der Gruppe von Aminoverbindungen, Nitroverbindungen
und den Oxydations- oder Reduktionsderivaten davon ausgewählt ist.
Als Oxydationsmittel werden bevorzugt Chlordioxyd (ClOp)
Ozon (θ·,) od.dgl. verwendet.
Zum Abscheiden von Stickstoffoxyden aus Abgas wird somit ein
Oxydationsmittel wie etwa Chlordioxyd, Ozon und dgl. zuerst dem Abgas zugesetzt, um das in dem Abgas enthaltene Stickstoffmonoxyd
zu Stickstoffdioxyd zu oxydieren. Die Zugabe des Oxydationsmittels erfolgt beispielsweise durch die Leitung,
durch die das zu waschende Abgas einer Waschkolonne zugeführt
β η 9 η ? π / π π 1 ^
wird. Diese Oxydationsreaktionen lassen sich durch die folgenden Gleichungen ausdrücken:
2NO + ClO2 + H2O >
NO2 + HCl + HNO, (1)
NO + O3 ^NO2 + O2 (2)
2NO+ 3Ο3^Νθ +
Gemäß einer bevorzugten AusfUhrungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird eine stöchiometrische Menge Chlordioxyd oder Ozon zu Stickstoffmonoxyd verwendet. Wenn Chlordioxyd
als Oxydationsmittel benutzt wird, wird das Chlordioxyd dem Abgas in einer solchen Menge zugesetzt, daß das Molverhältnis
von Chlordioxyd zu Stickstoffmonoxyd etwa 0,5 beträgt.
Venn Ozon verwendet wird, liegt das Molverhältnis von Ozon zu Stickstoffmonoxyd innerhalb des Bereiches von etwa
1,0 bis etwa 1,5.
Das Abgas, d.as dann Stickstof fdiox3>u enthält, wird mit einer
wässrigen Waschlösung gewaschen, die die Schwefel enthaltende Reduktionsverbindung der Alkalimetalle oder des Ammoniums
und mindestens eine katalytisch^ Verbindung enthält, die aus der Gruppe von Aminoverbindungen, Nitroverbindungen und
Oxj^dations- oder Reduktionsderivaten davon ausgewählt ist.
Das in dem Abgas enthaltene Stickstoffdioxyd kann auf diese Weise durch eine Reduktionsreaktion abgetrennt werden, die
sich durch die folgenden Gleichungen ausdrücken läßt:
NO2 + 2M2SO3 ^iN2 + 2M2SO4 (3)
NO2 + 4M2S2O3 + 2H2O ^1N2 + 2M2S^Og + 4M0H (4)
5N02+8M2S204+4M0H —>
5N2+SM2SO4+2M2S4O6+2H2O ( 5)
NO2 + 4M2S + 2H2O-^I-]N2 + 2M3S2O3 + 4M0H (6)
NO2 + 2MHS 5>1N2 + 2S + 2M0H (?)
wobei M Alkalimetalle (Na, K) oder Ammonium (NH^) repräsentiert.
Der Waschprozeß kann beispielsweise in der Weise durchgeführt werden, daß das Abgas nach dem Gegenstromprinzip
in einer üblichen Waschkolonne mit der wässrigen Waschlösung in Kontakt gebracht wird.
Die Schwefel enthaltende Reduktionsverbindung, die erfindungsgemäß
zum Abtrennen von Stickstoffoxyden aus Abgasen verwendet wird, umfaßt Sulfite der Alkalimetalle oder des Ammoniums
(MpSO^) wie beispielsweise I^ϊatriums^^lfit, Kaliumsulfit und
Ammoniumsulfit, oder Thiosulfate der Alkalimetalle oder des Ammoniums (MpSpO^) wie Natriumthiosulfat, Kaliumthiosulfat
und Ammoniumthiosulfat, oder Sulfide oder Polysulfide der
Alkalimetalle oder des Ammoniums (M2Sx, χ = 1, 2, 3, 4 ),
wie Natriumsulfid, Kaliumsulfid, Ammoniumsulfid, Natriumpolysulfide,
Kaliumpolysulfide und Ammoniumpolysulfide, oder Hydrosulfite der Alkalimetalle oder des Ammoniums (MpSpO;)
wie Natriumhydrosulfit, Kaliumhydrosulfit und Ammoniumhydrosulfit, oder Hydrosulfide der Alkalimetalle oder des
Ammoniums (MHS), wie Natriumhydrosulfid, Kaliumhydrosulfid
und Ammoniumhydrosulfid, oder Wasserstoffsulfide (H2S) und
Mischungen davon.
Die Konzentration der Schwefel enthaltenden Reduktionsverbindung in der wässrigen Waschlösung beträgt, bezogen auf
das Gesamtgewicht der wässrigen Waschlösung, im allgemeinen 0,5 Gew.-?o oder mehr; die Konzentration liegt vorzugsweise
in einem Bereich von 1-5 Gewo-% bezogen auf das Gesamtgewicht
der wässrigen Waschlösung. Wenn die Konzentration dieser Schwefel enthaltenden Reduktionsverbindung in der
wässrigen Waschlösung unter 0,5 Gew.-?c liegt, läßt sich ein
gleichmäßiger Prozeß zum Abscheiden der Stickstoffoxyde aus den Abgasen mit einer hohen Denitrierungsgeschwindigkeit
nicht in zufriedenstellender Weise durchführen, während, obwohl die Konzentration der Schwefel enthaltenden Verbindung
über 5 Gew.-% liegen kann, eine derartige Verfahrensweise
unwirtschaftlich ist.
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Die im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendete katalytisch^ Verbindung umfaßt Aminoverbindungen mit der all-,
gemeinen Formel R(NH2) , wobei R einen substituierten oder
nicht substituierten Kohlenwasserstoffrest mit bis zu 20 Kohlenstoffatomen und η eine positive ganze Zahl, vorzugsweise
1-5, insbesondere 1-3 repräsentieren, und wobei es sich bei dem Substitut um ein oder mehrere sauerstoff-, schwefel-
oder stickstoffhaltige Heteroradikale handelt; bei der Aminoverbindung handelt es sich beispielsweise um Methylamin,
Dimethylamin, Trimethylamin, o-Aminophenol, p-Aminophenol, Dinitroanilin, Diäthylendiamin, Triaminophenol,
Cyclohexylamin und dgl.o Die verwendeten Nitroverbindungen haben die allgemeine Formel R(NO2) , wobei R und η die gleiche
Bedeutung wie oben haben, wie beispielsweise Nitroglycerin, o-Nitrotoluol, Trinitrophenol und dgl.. Bei den Oxydationsoder Reduktionsderivaten, die durch die Oxydationsreaktion
der beschriebenen Aminoverbindungen oder durch die Reduktionsreaktion der beschriebenen Nitroverbindungen hergestellt
sind, handelt es sich z.B. um Hydroxylaminoverbindungen, wie Dinitrohydroxylaminophenol, Phenolhydroxylamin, 2-Hydroxylamino-1,3-Propandiol
und dgl., oder Nitrosoverbindungen, wie beispielsweise Dinitro-Nitrosophenol, p-Nitrosophenol,
2-Nitroso-1,3-Propandiol und dgl., oder Mischungen davon.
Von diesen Verbindungen sind die aromatischen Aminoverbindungen, insbesondere die aromatischen Polyaminverbindungen
mit einer großen Anzahl von Aminogruppen wie beispielsweise Triaminophenol, am wirksamsten, um mit einer hohen Denitrierungsrate
und beieinem geringen Verbrauch an Schwefel enthaltendem Reduktionsmittel Stickstoffoxyde aus Abgasen abzuscheiden,,
Die Konzentration der katalytischen Verbindung in dtr wässrigen
Waschlösung beträgt, bezogen auf das Gewicht, vorzugsweise 500 ppm oder mehr, und zwar ausgehend von de» Gesamtgewicht
der Waschlösung.
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Die Konzentration liegt vorzugsweise im Bereich von 1000 - 5000 ppm. Wenn die Konzentration der katalytischen
Verbindung in der wässrigen Waschlösung unter 500 ppm liegt, läßt sich NO nicht in einem stabilen Prozeß aus dem Abgas
mit einer hohen Denitrierungsrate und bei einem geringen Verbrauch an Schwefel enthaltender Reduktionsverbindung
durchführen, während, obwohl die Konzentration der katalytischen Verbindung über 500 ppm liegen kann, eine derartige
Verfahrensweise unwirtschaftlich ist.
Die katalytische Verbindung führt dann zu ausgezeichneten Ergebnissen beim Abscheiden von Stickstoffoxyden aus Abgasen,
wenn sie mit einer Schwefel enthaltenden Reduktionsverbindung
in der wässrigen Waschlösung verwendet wird. Wenn die katalytische Verbindung allein verwendet wird, ist sie nur
in geringem Umfang wirksam.
Im folgenden wird der Mechanismus des erfindungsgemäßen
Prozesses zum Abscheiden von Stickstoffdioxyd (NOp) aus
Abgasen für einen Fall beschrieben, bei dem Natriumsulfit (Na2SO-*) und eine Arainoverbindung (RNHo) in der wässrigen
Waschlösung als die Schwefel enthaltende Reduktionsverbindung bzw. die katalytische Verbindung benutzt werden.
Es wird davon ausgegangen, daß das in dem zu v/aschenden Abgas
enthaltene Stickstoffdioxyd hauptsächlich mit dem in der wässrigen Waschlösung vorhandenen RNHp reagiert, und daß
Stickstoffgas (Np) und Oxydationsprodukte des Amins
(R i_(NH2)n(O2)mT) gemäß der folgenden Gleichung gebildet
werden:
R(NH2)n + InNO2-^ ψ2 + R f (NH2)n(02)m] (8)
wobei R und η die oben angegebene Bedeutung haben, und wobei
m eine positive ganze Zahl repräsentiert.
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Die evS diese Weise gebildeten Oxydationsprodukte werden durch
das in der Waschlösung enthaltende Na^SO, gemäß der folgenden
Gleichung reduziert:
R DNH2 Wm]+2m Na2S03~->
R (NH2)n+2m Na3SO4 (9)
Auijdiese Weise wird die Aminoverbindung FJTC-L, reproduziert und
die Oxydations-Reduktionsreaktionen (8) und (9) werden in dem System während des Denitrierungsprozesses wiederholt durchgeführt.
Abschließend ist das in dem Abgas enthaltene Stickstoffdioxyd, weitgehend reduziert und wird in Gegenwart der katalytischen
Verbindung mit Natriumsulfit gewaschen.
Die katalytische Verbindung beschleunigt nicht nur die Denitrierungsreaktion
sondern verlängert auch die Lebensdauer der Schwefel enthaltenden Reduktionsverbiryiui^ in der Yaschlösung.
Die Lebensdauer der Schwefel enthaltenden Reduktionsverbindung in der yaschlösung wird somit beträchtlich durch die Zugabe
der katalytischen Verbindung zu der Waschlösung verlängert, während ohne diese katalytische Verbindung die Lebensdauer
nur sehr gering ist, so wie es oben beschrieben ist. Es wird angenommen, daß diese Erhöhung der Lebensdauer der Schwefel
enthaltenden Reduktionsverbindung darauf beruht, daß die Oxydation dieser Verbindung rait molekularem Sauerstoff in dem
zu waschenden Abgas v/irksam durch die katalytische Verbindung unterdrückt wird.
Die Lösungsgeschwindigkeit des in der Luft enthaltenden Sauerstoff
in Wasser ist eine den Umsatz bestimmende Stufe im Verlauf der LuftOxydationsreaktion des Natriumsulfits, und die
Oxydationsausbeute des Natriumsulfits nimmt linear mit der Zeit zu. Wenn, in der wässrigen Natriumsulfitlösung eine Aminoverbindung
RNHg mit einer Konzentration von 500 ppm oder mehr
gelöst wird, ist die Oxydationsausbeute des Natriumsulfits in der Lösung ein Zehntel oder weniger gegenüber einer Lösung,
in der keine Aminoverbindung gelöst ist. Dieses bedeutet, daß das RIxTHg sowohl selektive als auch katalytische Reaktions-
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funktionen beim Abscheiden von Stickstoffdioxyden aus Abgasen hat. Wenn die Aminoverbindung (RNHp) und Katriumthiosulfat
(Na9SpO,.) benutzt werden, läßt sich eine hohe Denitrierungsrate
durch eine Oxydations-Reduktionsreaktion erhalten, die ähnlich der oben beschriebenen Reaktion ist, während die
Denitrierungsrate beträchtlich niedriger ist, wenn nur Natriumthiosulfat verwendet wird.
Wenn weiterhin die Schwefel enthaltende Reduktionsverbindung mit einer Nitroverbindung (RNC2) und nicht mit der Aminoverbindung
(RNHp) verwendet wird, läßt sich auch eine hohe Denitrierungsrate erhalten. Es wird angenommen, daß die
Nitroverbindung durch das Einführen der Schwefel enthaltenden Reduktionsverbindung reduziert wird, und zwar in die entsprechende
Nitroso- oder Hydroxylaminoverbindung, die als die katalytische Verbindung für die Reduktion des Stickstoffdioxyds
wirksam ist.
Die folgende Tabelle zeigt vergleichende Versuchsergebr.isse
hinsichtlich der Lebensdauer verschiedener Absorptionslösungen, die die erfindungsgemäßen ¥aschlcsungen und übliche
Waschlösungen umfassen. Die Versuche wurden in der Weise durchgeführt, daß 2 l/min Luft, die, bezogen auf das Volumen,
700 - 800 ppm NO2 enthielt, in 200 ml Absorptionslösung eingeblasen
wurden, die sich in Kolben befanden. Die Denitrierungsrate wurde in der Weise berechnet, daß die Konzentration
des Reststickstoffdioxyd in der die Kolben verlassenden
Luft mittels eines Chemolumineszenz-NOp-Analysegeräts (hergestellt
von Shimadzu Seisakusho Ltd., Japan) bestimmt wurde.
Wenn die Denitrierungsrate unter 90% liegt, hat die Lebensdauer der Absorptionslösung die in der Tabelle gezeigten
Werte:
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- 10 Tabelle
| Ver | komponente in | kor. ν | o-r tration | Denitrie- | 96 | I | 94 | Lebens | >420 |
| such | der wässrigen | rungs- | i | dauer | |||||
| Absorptions | rate | 96 | (min) | ||||||
| lösung | (s:·) | >600 | |||||||
| 1 | Na0SO-, | 0.4 | Mol/l | 96 | 97 | 24 | |||
| 2 | IMa^2O3 | *' 0.4 | Kol/l | 41 | ! — < | ||||
| 3 | ! 0.4 | Mol/l | 96 | 93 | ■ 22 ! | ||||
| 4 | Na2S | 0.4 | Mol/l | 93 | ' 240 j | ||||
| 5 | Na2S2O3 | 0.4 | Kol/l | 90 - | 92 | >b00 j | |||
| O.A.P.*1 | ■ 1000 | ppm | |||||||
| ,_ D |
Ka2S2O3 | 0.4 | Mol/l | 90 - | >600 j | ||||
| O.A.P. | 2000 | ppm | |||||||
| 7 | Na2S2O3 | 0.4 | Mol/l | 90 - | >600 ) | ||||
| O.A.P. | 5000 | ppm | |||||||
| 8 | Ma2S2O3 | 0.1 | Mol/l | , 90 - | >600 j | ||||
| O.A.P. | 2000 | ppm | i | ||||||
| 9 | (WH4J2SO3 | 0.4 | Mol/l | 90 - | |||||
| Diäthylen- | |||||||||
| diamin *2 | 2000 | ppm | |||||||
| 10 | Ka2S | 0.4 | Mol/l | 90 - | |||||
| T.N.P.*3 | 2000 | ppm | |||||||
*\ O.A.P.: o-Aminophenol
*3 T.K»Pe: Trinitrophenol O9Im
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Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Abscheiden
von Stickstoffoxyden aus Abgasen bestehen darin, daß
1) eine hohe Denitrierungsrate erreicht wird und daß
2) die Lebensdauer der wässrigen Waschlösung außerordentlich hoch ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich demzufolge zum Reinigen von Abgasen verwenden, die eine hohe Konzentration
an Stickstoffoxyd und/oder eine hohe Konzentration an Sauerstoff haben, wie beispielsweise Abgas von Sinterofen, Abgase
von Metallöseanlagen und von galvanischen Beizbädern.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand der folgenden Beispiele näher beschrieben.
1OOOOO Nm /Std. Abgas, das von einem mit Schweröl betriebenen
Heizkessel stammte, und bezogen auf das Volumen, etwa 200 ppm NO enthielt, wurde nach Abtrennen der Schwefeloxyde in der
folgenden Weise denitriert:
Dem Abgas wurden, bezogen auf das Volumen, 100 ppm GIO2 zugesetzt,
das von einem üblichen Chlordioxydgenerator stammte, und das Abgas wurde dann kontinuierlich dem Boden einer Waschkolonne
zugeführt, die drei Moredana-Böden (perforierter Boden ohne Wehr und Fallrohr) ir.it einem Freiraun.verhältnis
(Gesamtgröße der Bodenöffnungen/Gesamtbodenfläche) von 0,35 und einem Lochdurchmesser von 8 nur. umfaßte, wobei das Abgas
im Gegenstrom mit einer zirkulierenden wässrigen Waschlösung in Kontakt gebracht wurde, die die unten angegebene Zusammensetzung
hatte. Die Oberflächengasgeschwindigkeit in der Kolonne betrug 3,5 m/sec und das Flüssigkeits-Gas-Verhältnis
(L/G) in eier Kolonne lag bei 3.
6 η 9 R ") R / η α
- 12 Zusammensetzung der Waschlösung
| Komponente | Eil |
| Na2S2O3 | 10 |
| Na2SO4 | 40 |
| Na2S4O6 | 150 |
| NaCl | 52 |
| NaNO3 | 72 |
| o-Aminophenol | 2 |
Die Zusatzmengen an Na2S2O3 und o-Aminophenol lagen unter
98,6 kg/Std. bzw. 1 kg/Std..
Der NO -Gehalt in dem die Waschkolonne verlassenden Gas betrug 0 ppm für NO und weniger als 10 ppm für NO2, und der
Prozeß lief mit einer gleichmäßigen Denitrierungsrate ab.
100000 Nm /Std. eines Abgases, das von einem mit Schweröl betriebenen Heizkessel stammte und, bezogen auf das Volumen,
etwa 200 ppm NO enthielt, wurde nach Abtrennen der Schwefeloxyde aus dem Abgas in der gleichen Weise wie im Beispiel 1
denitriert, wobei jedoch eine zirkulierende wässrige Waschlösung der folgenden Zusammensetzung benutzt wurde:
Zusammensetzung der Waschlösung
Na2S
Na2S2O3 11
Na2S4O6
Na2SO4 20
NaCl 51
NaNO3 65
T.N.P. 2
Die Zusatzmengen an Na2S, Na2S3O3 und T.N.P. (Trinitrophenol)
lagen unter 10 kg/Std., 90 kg/Std. bzw. 1 kg/Std..
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Der NO -Gehalt in dem die Kolonne verlassenden Gas betrug O ppm für NO und 7 ppm für NO2, und der Prozeß lief mit einer
im wesentlichen konstanten Denitrierungsrate ab.
100000 Nnr/Std. Abgas von einem Heizofen mit volumenmäßig etwa
200 ppm NO wurden kontinuierlich denitriert, indem zuerst, bezogen auf das Volumen, 100 ppm ClO5 zugesetzt wurden, das
von einem üblichen Chlordioxydgenerator stammte, und das Gas wurde anschließend im Gegenstrom in Kontakt gebracht mit
einer zirkulierenden wässrigen Waschlösung mit der folgenden Zusammensetzung, wobei eine Waschkolonne gemäß Beispiel 1
benutzt wurde:
| Zusammensetzung | der WaschlösunÄ |
| Komponente | g/l |
| Na2SO3 | 12 |
| Na2SO4 | 112 |
| NaCl | 50.5 |
| NaNO3 | 74 |
| Triäthvlendiamin 2 |
Die Zusatzmenge an Na2SO, und Triäthylendiamin lag unter
80 kg/Std. bzw. 1 kg/Std..
Der NO -Gehalt in dem die Waschkolonne verlassenden Gas be-
«Λ.
trug 0 ppm for NO und weniger als 20 ppm für NO2 und der
Prozess lief mit einer im wesentlichen konstanten Denitrierungsrate ab.
Es wurde das Beispiel 1 wiederholt, wobei jedoch 200 ppm 0,
an Stelle von ClO2 benutzt wurden.
Der NO -Gehalt in dem die Waschkolonne verlassenden Gas betrug ο ppm für NO und weniger als 10 ppm NO2, und der Prozeß
lief mit einer im wesentlichen konstanten Denitrierungsrate ab.
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Es wurde das Beispiel 1 wiederholt, wobei jedoch eine zirkulierende
wässrige Waschlösung mit der folgenden Zusammensetzung benutzt wurde:
| Komponente | β/λ |
| (NH4)2S03 | 11 |
| (NH4)2S04 | 104 |
| NH4Cl | 46 |
| NH4NO3 | 70 |
| Triaminophenol | 2 |
Der NO -Gehalt in dem die Waschkolonne verlassenden Gas betrug 0 ppm für NO und weniger als 20 ppm für NOp, und der
Prozeß lief mit einer im wesentlichen konstanten Denitrierungsrate
ab.
Es wurde Beispiel 1 wiederholt, wobei jedoch eine zirkulierende wässrige Waschlösung mit der folgenden Zusammensetzung
benutzt wurde:
| Komponente | Βίλ |
| Na2S2O4 NaOH |
13 3 |
| Na2SO4 | 68 |
| Na2S4O6 NaCl |
24 52 |
| NaNO3 | 72 |
| Triaminophenol | 2 |
Der NO -Gehalt in dem die Waschkolonne verlassenden Gas betrug 0 ppm für NO und weniger als 20 ppm für NO2, und der
Prozeß lief mit einer im wesentlichen konstanten Denitrierungsrate
ab.
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- 15 -
Es wurde Beispiel 1 wiederholt, wobei jedoch eine zirkulierende
wässrige Waschlösung mit der folgenden Zusammensetzung benutzt wurde:
| Zus ammens etzung | der Waschlösung |
| Komponente | |
| NaHS | 5.4 |
| S | 4.5 |
| NaCl | 26 |
| NaNO3 | 36 |
| Tri aminophenol | 2 |
Der NO -Gehalt in dem die Waschkolonne verlassenden Gas betrug
O ppm for NO und weniger als 20 ppm für NO2, und der
Prozeß lief mit einer im wesentlichen Denitrierungsrate ab,
Prozeß lief mit einer im wesentlichen Denitrierungsrate ab,
Claims (11)
1. Verfahren zum Abscheiden von Stickstoffoxyden, einschließlich
Stickstoffmonoxyd und Stickstoffdioxyd, aus Stickstoffoxyde enthaltendem&^s, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Abgas zur Oxydation von Stickstoffmonoxyd zu Stickstoffdioxyd ein Oxydationsmittel zugesetzt wird, und daß das
Abgas anschließend mit einer wässrigen Waschlösung gewaschen wird, die mindestens 0,5 Gew.-% einer Schwefel
enthaltenden Reduktionsverbindung der Alkalimetalle oder des Ammoniums und mindestens, bezogen auf das Gewicht,
500 ppm mindestens einer katalytischen Verbindung enthält, die aus der Gruppe von Aminoverbindungen, Nitroverbindungen
und den Oxydations- oder Reduktionsderivaten davon ausgewählt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Oxydationsmittel Chlordioxyd oder Ozon verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Molverhältnis von Chlordioxyd zu Stickstoffmonoxyd etwa 0,5 beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Molverhältnis von Ozon zu Stickstoffmonoxyd im Bereich von etwa 1,0 bis etwa 1,5 liegt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß als Schwefel enthaltende Reduktionsverbindung Sulfite, Thiosulfate, Sulfide, Polysulfide, Hydrosulfite
und Hydrosulfide der Alkalimetalle oder des Ammoniums verwendet werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn-'
zeichnet, daß die Konzentration der Schwefel enthaltenden Reduktionsverbindung in der Waschlösung im Bereich von
1-5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Waschlö-
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- 17 sung, liegt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aminoverbindungen die allgemeine Formel R(NH2)n haben, wobei R einen substituierten oder nicht
substituierten Kohlenwasserstoffrest und η eine positive ganze Zahl repräsentieren, und daß es sich bei dem
Substitut um einen oder mehrere sauerstoff-, schwefel- oder stickstoffhaltige Heteroradikale handelt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlenstoffrest 1-20 Kohlenstoffatome enthält.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nitroverbindungen die allgemeine Formel R(NOg)n haben, wobei R einen substituierten oder nicht
substituierten Kohlenwasserstoffrest und η eine positive ganze Zahl repräsentieren, und daß es sich bei dem
Substitut um einen oder mehrere sauerstoff-, schwefel- oder stickstoffhaltige Heteroradikale handelt.
10.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als
Reduktions- oder Oxydationsderivate die Nitrosoverbindungen und Hydroxylaminoverbindungen verwendet werden, die durch
Reduktion der jeweiligen Nitroverbindungen oder durch Oxydation der jeweiligen Aminoverbindungen hergestellt
sind.
11.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Konzentration der katalytischen Verbindung, bezogen auf das Gewicht, in dem Bereich von
1000 - 5000 ppm liegt, und zwar bezogen auf das Gesamtgewicht der Waschlösung.
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