DE2656462A1 - Pigmente enthaltende beschichtungskomposition mit einem hohen feststoffgehalt - Google Patents
Pigmente enthaltende beschichtungskomposition mit einem hohen feststoffgehaltInfo
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Description
Γ .,„„.., Π
Pigmente enthaltende Beschichtungskomposition mit einem
hohen Feststoffgehalt
Akzo GmbH
Wuppertal
Wuppertal
Die Erfindung betrifft eine Pigment-enthaltende Beschichtungskomposition
mit einem hohen Feststoffgehalt, die aus einer
Mischung eines Esterdiols als Bindemittel und einem Härtungsmittel hergestellt wird. Eine Komposition dieses Typs, die aus
einem Diesterdiol hergestellt wird, ist aus der US-PS 3 857 817 bekannt. Die für die Herstellung des Diesterdiols
verwendete Dlcarbonsäure ist entweder eine aromatische Dicarbonsäure, wie Terephthalsäure, oder eine aliphatische Dicarbonsäure.
Die Anmelderin hat nun gefunden, daß die daraus resultierende
Beschichtung sowohl eine genügende Härte als auch eine genügende Biegsamkeit entfaltet, wenn eine solche Komposition
kein Pigment enthält. Wenn jedoch diese Komposition ein Pigment enthält, was meist der Fall ist, dann ist die Beschichtung entweder unzureichend hart oder ungenügend flexibel.
Die Erfindung stellt daher eine Beschichtungskomposition des
oben genannten Typs bereit, die sowohl flexibel ist als auch
eine hohe Härte aufweist.
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7 O 3 S 2 £ / O 9 6 8
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Die erfindungsgemäße Beschichtungskomposition ist dadurch
gekennzeichnet, daß als Esterdiol ein Gemisch aus a) 20 bis 80 Mol.-% einer Verbindung der allgemeinen Formel
H-
* η i η
-0 - R, - OH, m J
worin R. eine Gruppe darstellt, die durch Entziehung von zwei Carboxylgruppen aus einer cycloaliphatischen und/oder
aromatischen Dicarbonsäure mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen
gebildet wird, und R2 und R- gleich oder verschieden sein
können und Gruppen darstellen, die durch Entziehung von zwei Hydroxylgruppen aus einem divalenten Alkohol mit 2 bis 12
Kohlenstoffatomen gebildet werden, und m eine Zahl von 1
bis 3 ist, und b) aus 80 bis 20 Molprozent einer Verbindung der allgemeinen Formel
H-
-ο -
— Λ μ — L.
H * Ii
0 0
* R6 - 0H
verwandet wird, worin R. eine Gruppe darstellt, die durch
Entziehung von zwei Carboxylgruppen aus einer aliphatischen Dicarbonsäure mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen gebildet wird,
und Rg und Rß gleich oder verschieden sein können und
Gruppen darstellen, die durch Entziehung von zwei Hydroxylgruppen aus einem divalenten Alkohol mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen
gebildet werden, und η eine Zahl von 1 bis 3 ist.
Unter Beschichtungskompositionen mit einem hohen Feststoffgehalt
werden hierin Kompositionen verstanden, die einen Feststoffgehalt von mindestens 70 Gewichtsprozent aufweisen
und vorzugsweise von mindestens 80 Gewichtsprozent. Der Fest-
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stoffgehalt wird nach der ASTM-Methode D 1644-59 durch einstündiges
Erhitzen bei 105°C bestimmt.
Das erfindungsgemäße Gemisch aus Esterdiolen schließt ein a) ein Esterdiol, das aus einer oder mehreren cycloaliphatischen
oder aromatischen Dicarbonsäuren, deren Anhydrid oder deren Alkylester, wobei die Alkylgruppe im allgemeinen
1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, und aus einem oder mehreren
Diolen und/oder entsprechenden Epoxy-Verbindungen gebildet werden kann. Geeignete Dicarbonsäuren oder deren Derivate
sind Tetrahydrophthalsäure, Tetrahydrophthalsäureanhydrid,
Endo-methylen-tetrahydrophthalsäure, Hexachlor-endo-methylentetrahydrophthalsäu^e,Hexahydrophthalsäure,
Phthalsäure, p-Carboxymethyl-benzoesäure, Dichlorphthalsäure, Tetrachlorphthalsäure,
Dimethylterephthalat, Naphthalin-2/6-dicarbonsäure und Diphenyl-0,0'-dicarbonsäure. Es wird bevorzugt,
eine oder mehrere Dicarbonsäuren mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen zu verwenden, zum Beispiel Isophthalsäure und Terephthalsäure.
Als Beispiele geeigneter Diole und/oder Epoxyverbindun
gen seien erwähnt: Äthylenglykol, Äthylenoxid, Propan-1,2-diol,
Propan-1,3-diol, Propylenoxid, 2,2-Dimethyl-propan-diol,
Butan-1,2-diol, Butan-1,3-diol, Butan-l,4-diol, Butylenoxid,
Hexan-1,6-diol, Diäthylenglykol, Triäthylenglykol, Dipropylenglykol,
2-Äthyl-hexan-l,6-diol, 2,2,4-Trimethyl-pentan-l,3-diol,
2,2,4-Trimethyl-hexan-1,6-diol und/oder Octan-1,8-diol.
Es wird bevorzugt, ein Diol mit 2 bis 9 Kohlenstoffatomen zu
verwenden. Die oben beschriebenen Esterdiole werden nachstehend als "cyclisches Esterdiol" bezeichnet.
Das erfindungsgemäße Gemisch aus Esterdiolen enthält b) ein Esterdiol, das aus einer oder mehreren aliphatischen Dicarbonsäuren,
einem Anhydrid oder Alkylester davon, dessen Alkylgruppe im allgemeinen 1 bi» 4 Kohlenstoffatome enthält, und
aus einem oder mehreren Diolen und/oder entsprechenden Epoxy-
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verbindungen gebildet sein kann. Geeignete aliphatische
Dicarbonsäuren oder deren Derivate umfassen Oxalsäure,
Malonsäure, Bernsteinsäure, Bernsteinsäureanhydrid, Glutarsäure, Adipinsäure, Azelainsäure, Sebazinsäure, Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid, Fumarsäure, Itaconsäure und/oder Citraconsäure. Es wird bevorzugt, eine oder mehrere
aliphatische Dicarbonsäuren mit 2 bis 10 Kohlenstoffatoiren, insbesondere Dicarbonsäuren mit 4 bis 6 Kohlenstoffatomen,
zu verwenden, wobei die Säuren äthylenisch ungesättigt sein können oder nicht, z.B. Maleinsäure und/oder Adipinsäure.
Die Diole und/oder Epoxyverbindungen, die bei der Herstellung dieses Esterdioltyps verwendet werden, können dieselben
sein wie jene, die bei der Herstellung des cyclischen Esterdiols verwendet werden, jedoch ist dies keine absolute Notwendigkeit. Es wird bevorzugt, ein Diol mit 2 bis 9 Kohlenstoffatomen zu verwenden. Der oben in Betracht gezogene
Esterdioltyp wird nachstehend als "aliphatisches Esterdiol" bezeichnet.
Dicarbonsäuren oder deren Derivate umfassen Oxalsäure,
Malonsäure, Bernsteinsäure, Bernsteinsäureanhydrid, Glutarsäure, Adipinsäure, Azelainsäure, Sebazinsäure, Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid, Fumarsäure, Itaconsäure und/oder Citraconsäure. Es wird bevorzugt, eine oder mehrere
aliphatische Dicarbonsäuren mit 2 bis 10 Kohlenstoffatoiren, insbesondere Dicarbonsäuren mit 4 bis 6 Kohlenstoffatomen,
zu verwenden, wobei die Säuren äthylenisch ungesättigt sein können oder nicht, z.B. Maleinsäure und/oder Adipinsäure.
Die Diole und/oder Epoxyverbindungen, die bei der Herstellung dieses Esterdioltyps verwendet werden, können dieselben
sein wie jene, die bei der Herstellung des cyclischen Esterdiols verwendet werden, jedoch ist dies keine absolute Notwendigkeit. Es wird bevorzugt, ein Diol mit 2 bis 9 Kohlenstoffatomen zu verwenden. Der oben in Betracht gezogene
Esterdioltyp wird nachstehend als "aliphatisches Esterdiol" bezeichnet.
Das Durchschnittsmolekulargewicht des cyclischen und des
aliphatischen Esterdiols liegt im allgemeinen in dem Bereich von 254 bis 2000 beziehungsweise 178 bis 2000 und vorzugsweise in dem Bereich von 254 bis 550 beziehungsweise 178 bis 550. Im allgemeinen bildet das erfindungsgemäße Gemisch der Esterdiole mehr als 60 Gewichtsprozent des Bindemittels {d.h.
nicht eingeschlossen das Härtungsmittel) und vorzugsweise
mindestens 75 Gewichtsprozent.
aliphatischen Esterdiols liegt im allgemeinen in dem Bereich von 254 bis 2000 beziehungsweise 178 bis 2000 und vorzugsweise in dem Bereich von 254 bis 550 beziehungsweise 178 bis 550. Im allgemeinen bildet das erfindungsgemäße Gemisch der Esterdiole mehr als 60 Gewichtsprozent des Bindemittels {d.h.
nicht eingeschlossen das Härtungsmittel) und vorzugsweise
mindestens 75 Gewichtsprozent.
Die erfindungsgemäß verwendeten Esterdiole können in jeder
geeigneten Weise hergestellt werden. So können zum Beispiel ein oder mehrere Diole und/oder Epoxyverbindungen mit einer oder mehreren Dicarbonsäuren, deren Anhydrid und/oder deren Alkylester in einem molaren Verhältnis von 2 : 1 umgesetzt
werden. Alternativ kann ein Dicarbonsäureanhydrid zuerst mit
geeigneten Weise hergestellt werden. So können zum Beispiel ein oder mehrere Diole und/oder Epoxyverbindungen mit einer oder mehreren Dicarbonsäuren, deren Anhydrid und/oder deren Alkylester in einem molaren Verhältnis von 2 : 1 umgesetzt
werden. Alternativ kann ein Dicarbonsäureanhydrid zuerst mit
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- *·- A3CO21691 '
einem Diol in einem molaren Verhältnis von 1 : 1 umgesetzt
v/erden, worauf das resultierende Reaktionsprodukt mit
einer Epoxy verbindung umgesetzt v/ird und vorzugsweise in einem molaren Verhältnis von 1:1. Die Veresterungsreaktionen finden bei erhöhter Temperatur statt, z.B. bei
115° bis 25O°C, gegebenenfalls in Gegenwart von einem oder
mehreren organischen Lösungsmitteln, vie Toluol oder Xylol. Es wird bevorzugt, die Reaktion so durchzuführen, daß die
durchschnittliche Anzahl von Estergruppen pro Molekül des hergestellten Esterdiols in dem Eereich von 2 bis 4 (m oder
η = 1 bis 2) liegt. Die Reaktion wird im allgemeinen in Gegenwart eines Veresterungskatalysators von üblicher Konzentration
ausgeführt. Der Katalysator kann von Üblicher Art sein und kann z.B. ein saurer Katalysator sein, wie p-Toluolsulfonsäure,
eine basische Verbindung, wie ein Amin, oder eine Verbindung wie Zinkoxyd, Tetraisopropylorthotitanat
und Triphenylbenzylphosphoniumchlorid.
Erfindungsgemäß liegt das molare Verhältnis des cyclischen
Esterdiols zum aliphatischen Esterdiol im allgemeinen zwischen 8 : 2 und 2 : 8 und vorzugsweise zwischen 3 : 1 und 1:3,
und insbesondere zwischen 2:1 und 1:2.
Die Esterdiole können in jeder geeigneten Weise gemischt werden, indem man z.B. die Esterdiole zunächst getrennt
herstellt und sie darauf vermischt. Eine andere geeignete Methode besteht darin, daß eines der Esterdiole in Gegenwart
des anderen Esterdiols oder Esterdiole hergestellt wird.
In Abhängigkeit von der Methode, die zur Herstellung der
Esterdiole verwendet wird, können sich in geringen Mengen andere Veresterungsprodukte gebildet haben und in den
erfindungsgemäßen Esterdiolen anwesend sein. Solche zusätzlichen Vereeterungsprodukte sind üblicherweise die höher-
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molekularen Reaktionsprodukte der angewandten Dicarbonsäuren
oder Diole oder Derivate dieser Verbindungen, z.B. Veresterungsprodukte mit 7 bis 10 Estergruppen. In der
Regel enthalten die erfindungsgemäßen Esterdiole nicht mehr als etwa 5 Gewichtsprozent und oft weniger als
1 Gewichtsprozent derartiger höhermolekularer Veresterungsprodukte .
Als Härtungsmittel kann für das erfindungsgemäße Gemisch aus Esterdiolen jedes Härtungsmittel verwendet werden, das
zur Härtung einer Hydroxylgruppen enthaltenden Verbindung geeignet ist. Geeignete Härtungsmittel sind im allgemeinen
die N-Methylolgruppen- und/oder N-Methyloläthergruppen-enthaltenden
Aminoharze, die durch Umsetzung eines Aldehyds, wie Formaldehyd, mit einer Verbindung, die Aminogruppen
oder Amidgruppen enthält, wie Melamin, Harnstoff, Ν,Ν1-Äthylenharnstoff,
Dicyandiamid und Benzoguanamin, erhalten werden. Zur Herstellung derartiger Verbindungen vergleiche
man Houben-Weyl, Methoden der organischen Chemie, Band 14/2,
Seiten 319-371 (1963). Es wird bevorzugt, daß diese vorerwähnten Verbindungen völlig oder teilweise mit Alkoholen
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, beispielsweise mit Methanol, Äthanol, n-Propanol, Isopropanol, n-Butanol, Isobutanol,
Amylalkohol, Hexanol oder mit Gemischen dieser Alkohole, veräthert sind. Insbesondere wird ein Methylolmelamin verwendet,
das 4 bis 6 Methylolgruppen pro Molekül Melamin enthält, wobei mindestens drei Methylolgruppen mit Methanol,
Äthanol und vorzugsweise mit Butanol veräthert sind, oder
ein Butanol-veräthertes Kondensationsprodukt aus Formaldehyd und Ν,Ν'-Äthylendiharnstoff. Insbesondere wird ein Hexaalkoxymethylmelamin
verwendet, dessen Alkoxygruppen 1 bis 4 Kohlenstoff atome enthalten. Anstelle oder außer den oben beschriebenen
Härtungsmitteln können auch andere geeignete Mittel verwendet werden, wie blockierte oder nicht-blockierte
Polyisocyanate.
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Das Härtungsmittel wird im allgemeinen in solch einer Menge verwendet, daß das molare Verhältnis der Hydroxylgruppen
des Esterdlolgemisches zu den reaktiven Gruppen des Härtungsmittels annähernd zwischen etwa 0,7 hnd 1,5
beträgt und vorzugsweise zwischen 0,8 und 1,3.
Die Beschichtungskomposition kann weiterhin übliche Hilfsmittel
und Zusatzmittel enthalten, wie Pigmentdispersionsmittel, thixotrope Mittel oder andere Mittel, um die rheologischen
Eigenschaften zu beeinflussen, ferner Farbstoffe, Lösungsmittel und Beschleuniger für die Härtungsreaktion,
z.B. saure Verbindungen, wie Paratoluolsulfonsäure oder blockierte Produkte davon.
In jedem Fall enthält die Beschichtungskomposition ein oder mehrere Pigmente in einer Gesamtmenge von mindestens 30
Gewichtsprozent, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der
Beschichtungskomposition. Geeignete Pigmente schließen die üblichen Arten ein, nämlich saure, neutrale oder
basische Pigmente, die organischer oder anorganischer Natur sein können. Falls gewünscht, können die Pigmente vorbehandelt
worden sein, um die Eigenschaften zu modifizieren. Als Beispiele geeigneter Pigmente seien Titandioxyd, rotes
Eisenoxyd, Ruß und Phthalocyanin-Pigmente erwähnt. Unter Pigmenten werden hierin auch metallische Pigmente, wie
diejenigen aus Aluminium und korrosionsbeständigem Stahl, verstanden. Die gebrauchsfertige Beschichtungskomposition
besitzt im allgemeinen eine Viskosität von nicht höher als 20 Poise und vorzugsweise 0,5 bis 10 Poise.
Die Beschichtungskomposition kann auf ein Substrat in jeder gewünschten Weise appliziert werden, z.B. durch Aufwalzen,
Aufsprühen, Pinseln, Bespritzen, Fließbeschichtung, Tauchen oder elektrostatisches Besprühen.
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AO
Weiterhin kann die Beschichtungskompesition in üblicher
Weise gehärtet oder mit Hitze behandelt werden, z.B. bei Umgebungstemperatur oder bei den üblichen Temperaturen
zwischen 100° und 160°, und zwar bei < 20 bis 60 Minuten in einem Härteofen.
Herstellung der Esterdiole
Methode A
zwischen 100° und 160°, und zwar bei einer Verweilzeit von
Die folgenden Stoffe wurden in einen Reaktor eingebracht, der mit einem Rührer, einem Thermometer und einem Kondensator
ausgestattet war:
1461 g Adipinsäure, 3044 g Propan-1,2-diol, 4 g Zinkoxyd.
Das Gemisch wurde auf eine Temperatur geringfügig oberhalb 150°C erhitzt, worauf das bei der Veresterungsreaktion gebildete
Wasser überzufließen begann. Während der Reaktion wurden 360 g Wasser abdestilliert und die Temperatur stieg
auf 18O°C. Nachdem die Temperatur nachfolgend auf 90°C gesenkt worden war, wurde der Überschuß an Propan-1,2-diol (1522 g)
im Vakuum abdestilliert. Der hergestellte Ester enthielt im Durchschnitt 2,5 Estergruppen pro Molekül (n » 1,25) und
wird nachfolgend als Di-(propan-1,2-diol)-adipat bezeichnet.
Methode B
In einen Reaktor, der mit einem Rührer, einem Thermometer und einem Kondensator ausgestattet war, wurden nacheinander
1942 g Dimethylterepthalat, 3044 g Propan-1,2-diol und 2,5 g Tetraisopropylorthotitanat eingetragen. Das Gemisch
wurde auf eine Temperatur geringfügig oberhalb 150°C erhitzt, worauf das bei der Umesterungsreaktion gebildete Methanol
überzufließen begann. Während der Reaktion wurden 641 g Methanol abdestilliert und die Temperatur stieg auf 18O°C.
Nachdem die Temperatur darauf auf 90°C gesenkt worden war,
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wurde der Überschuß an Propan-1,2-diol (1522 g) im Vakuum
abdestilliert. Der hergestellte Ester enthielt im Durchschnitt 3,0 Estergruppen pro Molekül (m = 1,5) und wird
nachfolgend als Tri-(propan-1,2-diol)-terephthalat bezeichnet.
Methode C
In einen Reaktor, der mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Rückflußkühler und einem Tropftrichter ausgestattet
war, wurden 1661 g Isophthalsäure eingebracht. Der Reaktor wurde darauf auf 150°C erhitzt, worauf ein Gemisch
aus 1276 g Propylenaxid und 3 g Triphenyl-benzyl-phosphoniumchlorid
so langsam hinzugefügt wurde, daß ein ständiger
Rückfluß bei 150°C aufrechterhalten wurde. Nachdem das ganze Gemisch hinzugefügt worden war, wurde die Temperatur für eine
weitere Stunde auf 15O°C gehalten. Nach Beendigung der Reaktion wurde der geringe Überschuß an Propylenoxid im
Vakuum entfernt. Der hergestellte Ester hatte durchschnittlich 2,4 Estergruppen pro Molekül (m - 1,2} und wird nachfolgend
als Di-(propan-1,2-diol)-isophthalat bezeichnet.
Methode D
In einen Reaktor, der mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Rückflußkühler und einem Tropftrichter ausgestattet
war, wurden 1481 g Phthalsäureanhydrid und 761 g Propan-1,2-diol
eingebracht. Das Gemisch wurde auf 1200C erhitzt, wonach der Reaktor gekühlt wurde, so daß die aufgrund der
Reaktionswärme ansteigende Temperatur des Inhalts auf unter 18O°G gehalten werden konnte.
Nachdem die Temperatur auf 150 C abgesunken war, wurde ein
Gemisch aus 638 g Propylenoxid und 1,5 g Triphenyl-benzylphosphoniumchlorid
so langsam hinzugefügt, daß ein ständiger
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Rückfluß bei 150 C aufrechterhalten wurde. Nachdem das ganze
Gemisch hinzugefügt worden war, wurde die Temperatur für eine weitere Stunde auf 150 C gehalten. Nach Beendigung der
Reaktion wurde der geringe Überschuß an Propylenoxid im Vakuum entfernt. Der hergestellte Ester enthielt im Durchschnitt
2,4 Estergruppen pro Molekül (m β 1,2) und wird nachfolgend als Di-(propan-l,2-diol)-phthalat bezeichnet.
In den folgenden Vergleichsbeispielen und den anderen Beispielen, die den Erfindungsgedanken der vorliegenden Erfindung
nicht begrenzen sollen, wurde die Persoz-Härte gemessen und in Sekunden ausgedrückt. Die Flexibilität wurde mit Hilfe
des "Fallgewichts"-Prüfgerätes (Erichsen-Typ 304) gemäß
ASTM D 2794-69 bestimmt, indem ein Gewicht von 0,908 kg eines Durchmessers von 15,9 nun und einer Fallöffnung von 16,3 mm
verwendet wurde. Der erhaltene Wert wurde in kg-cm ausgedrückt. Gemäß dieser Methode wurden sowohl die Werte für die beschichtete
Seite als auch für die Rückseite der Stahltestplatte (Bonder 120) bestimmt. Weiterhin wurde der konische Dorntest
ausgeführt, dessen Ergebnisse in mm ausgedrückt werden. Ein akzeptabler Mindestwert der Härte beträgt etwa 200 Sekunden.
Ein akzeptabler Mindestwert der Flexibilität liegt in der Größenordnung von 35 kg-cm, der höchste Meßwert beträgt
85 kg-cm. Der konische Dorntest (ausgeführt gemäß ASTM D 522-41) ergibt im Falle von sehr flexiblen Beschichtungen einen Wert
unterhalb des unteren Meßwertes 1; ein Wert von 104 in diesem Test ist kennzeichnend dafür, daß die Beschichtung sehr
spröde ist. Der Glanz wurde bei 60° und bei 20° bestimmt (ASTM D-523). Ein Glanzwert von 90 bei 60° wird als sehr
hoch angesehen. Ein Glanzwert von über 80 bei 20° wird auch als hoch erachtet. Die Werte der gemessenen Eigenschaften
sind in der Tabelle 1 zusammengefaßt.
Die sprühbaren Kompositionen, die in den Vergleichsbeispielen
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ft
und in den anderen Beispielen beschrieben werden, besitzen
alle eine Viskosität von 25 Sekunden bei 200C (Ford-Prüfbecher
No. 4). Die resultierende Beschichtung (nach dem
Härten)hatte die in der Tabelle 1 angegebene Dicke.
Härten)hatte die in der Tabelle 1 angegebene Dicke.
Es wurden die folgenden Komponenten homogen vermischt:
Tri-(propan-1,2-diol)-terephthalat (hergestellt
nach Methode B): 28Og
Hexamethoxymethyl-melamin: 130 g
20%ige Lösung aus p-Toluolsulfonsäure in Isopropanol: 6 g
Dieses Gemisch wurde auf die Sprühviskosität verdünnt, indem es mit 68 g eines Gemisches aus gleichen Gewichtsteilen von
Xylol und Äthylglykolacetat vermischt wurde. Die resultierende unpigmentierte Beschichtungskomposition wurde auf eine Stahlplatte appliziert, die mit Zinkphosphat behandelt worden war (Bonder 120), und 30 Minuten lang bei einer Temperatur von
130°C gehärtet. Die erhaltene Beschichtung besaß eine gute
Härte und war nicht spröde (siehe auch Tabelle 1).
Xylol und Äthylglykolacetat vermischt wurde. Die resultierende unpigmentierte Beschichtungskomposition wurde auf eine Stahlplatte appliziert, die mit Zinkphosphat behandelt worden war (Bonder 120), und 30 Minuten lang bei einer Temperatur von
130°C gehärtet. Die erhaltene Beschichtung besaß eine gute
Härte und war nicht spröde (siehe auch Tabelle 1).
Um den Einfluß der Anwesenheit eines Pigments auf die Eigenschaften
der Beschichtung herauszufinden, wurde eine sprühbare Beschichtungskomposition mit den folgenden Bestandteilen
hergestellt:
Tri-(propan-1,2-diol)-terepthalat (hergestellt nach
Methode B) ι 28Og
Hexamethoxymethyl-melamin: 130 g
L "'"■ J
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20%ige Lösung aus p-Toluolsulfonsäure in
Isopropanol: 10 g
Titandioxyd: 282 g
Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen Xylol
und Äthylglykolacetat: 117 g
Die Beschichtung wurde appliziert und in der gleichen Weise getestet wie im Vergleichsbeispiel 1. Es wurde gefunden, daß
die gehärtete pigmentierte Beschichtung zwar eine gute Härte besaß, aber sehr spröde war (vergleiche auch Tabelle 1).
Eine pigmentierte Beschichtungskomposition, die aus einem
aliphatischen Esterdiol hergestellt wurde, wurde in der gleichen Weise getestet wie im Vergleichsbeispiel 1.
Die Beschichtungskomposition wurde aus den folgenden Bestandteilen
hergestellt:
Di-(propan-l,2-diol)-adipat (hergestellt nach Methode A): 26Og
Hexamethoxymethyl-melamin: 130 g
20%ige Lösung aus p-Toluolsulfonsäure in Isopropanol: 10 g
Titandioxyd: 267 g
Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen Xylol und Xthylenglykolacetat: 89 g.
Es wurde gefunden, daß die gehärtete pigmentierte Beschichtung zwar eine hohe Flexibilität besaß , ihre Härte jedoch unzureichend
war (vergleiche auch Tabelle 1).
- 13 -
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26564S2
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Vergleichsbeispiel 4
In einen Reaktor, der mit einem Rührer, einem Thermometer,
einem Rückflußkühler und einem Tropftrichter ausgestattet war, wurden 830 g Terephthalsäure und 1095 g Adipinsäure
eingebracht. Das Gemisch wurde auf eine Temperatur von 150°C erhitzt, worauf,ein Gemisch aus 1600 g Propylenoxid
und 4 g Triphenylbenzylphosphonium-chlorid so langsam hinzugefügt wurde, daß ein ständiger Rückfluß bei 150°C aufrechterhalten
wurde. Nachdem das ganze Gemisch hinzugefügt worden war, wurde die Temperatur für eine weitere Stunde
auf 1500C gehalten. Nach Reaktionsschluß wurde der geringe
Überschuß an Propylenoxid im Vakuum entfernt. Der erhaltene Ester besaß im Durchschnitt 3 Estergruppen pro Molekül.
Eine Beschichtungskomposition, die aus dem vorhergehend beschriebenen Esterdiol hergestellt wurde, wurde in der
gleichen Weise wie im Vergleichsbeispiel 1 getestet. Die Beschichtungskomposition wurde wie folgt zubereitet:
Esterdiol: 236 g
Hexamethoxymethyl-melamin: 114 g
20%ige Lösung aus p-Toluolsulfonsäure in Isopropanol: 9 g
Titandioxyd: 24Og Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen von Xylol und
Äthylglykolacetat: 89 g
Es wurde gefunden, daß die gehärtete pigmentierte Beschichtung
zwar eine hohe Flexibilität besaß, jedoch ihre Härte unzureichend war (vergleiche auch Tabelle 1).
Es wurden die folgenden Komponenten homogen vermischt:
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7 0 9 B ν h / 0 9 6 8
Γ Π
A3CO21691
Tri-(propan-1,2-diol)-terephthalat (hergestellt
nach Methode B): . 98g
Di-(propan-1,2-diol)-adipat (hergestellt nach
Methode A): 138g
Hexamethoxymethyl-melamin: · 114 g
20%ige Lösung aus p-Toluolsulfonsäure in
Isopropanol: 9 g
Titandioxyd: 240 g
Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen von Xylol
und Äthylglykolacetat: 90 g
Die sprühbare Komposition wurde auf eine Stahlplatte appliziert,
die mit Zinkphosphat behandelt worden war (Bonder 120) , und 30 Minuten lang bei einer Temperatur von 130°C gehärtet.
Die Eigenschaften der gehärteten Beschichtung sind in der Tabelle 1 zusammengefaßt.
Beispiel 1 wurde wiederholt, ausgenommen daß für die Herstellung der Beschichtungskomposition 98 g Di-(propan-1,2-diol)
-isophthalat anstelle von 98 g Tri-(propan-1,2-diol)-terephthalat verwendet wurden. Das Isophthalat wurde nach der Methode C
hergestellt. Die Beschichtungskomposition wurde appliziert und getestet wie in Beispiel 1. Die Eigenschaften der gehärteten
Beschichtung sind in der Tabelle 1 aufgeführt.
Beispiel 1 wurde wiederholt, ausgenommen daß für die Herstellung
der Beschichtungskomposition 98 g Di-(propan-1,2-diol)-phthalat anstelle von 98 g Tri-(propan-1,2-diol)-terephthalat
verwendet wurden. Das Phthalat wurde nach der Methode D hergestellt. Die Beschichtungskomposition wurde wie
in Beispiel 1 appliziert und getestet. Die Eigenschaften der gehärteten Beschichtung sind in Tabelle 1 aufgeführt.
L ■»■ J
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' - i& - A3CO21691
Die folgenden Komponenten wurden homogen vermischt:
Di-(propan-1,2-diol)-tetrahydrophthalat (analog hergestellt nach der Methode D; m « 1,25): 133 g Di- (hexan-1,6-diol)-maleinat (analog hergestellt nach
Di-(propan-1,2-diol)-tetrahydrophthalat (analog hergestellt nach der Methode D; m « 1,25): 133 g Di- (hexan-1,6-diol)-maleinat (analog hergestellt nach
der Methode A; η - 1,25); 111 g
Hexamethoxymethyl-melamin: 106 g
20%ige Lösung von p-Toluolsulfonsäure in
Isopropanoli 9 g
Titandioxyd: 24Og
Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen von Xylol und
Äthylenglykolacetat: 110 g
Äthylenglykolacetat: 110 g
Die aufsprühbare Komposition wurde appliziert und getestet
wie in Beispiel 1. Die Eigenschaften der gehärteten Beschichtung
sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Die folgenden Komponenten wurden homogen vermischt:
Di-(propan-l,2-diol)-isophthalat (hergestellt nach
Di-(propan-l,2-diol)-isophthalat (hergestellt nach
Methode C): 123 g
Dl-(hexan-1,6-diol)-maleinat (analog hergestellt nach
Methode A; η - 1,25): 121 g
Hexamethoxymethyl-melamin: 106 g
20%ige Lösung von p-Toluolsulfonsäure in Isopropanol: 9 g Titandioxyd: 24Og
Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen von Xylol und
Xthylglykolacetat: 100 g
Xthylglykolacetat: 100 g
Die sprühbare Komposition wurde appliziert und getestet wie in Beispiel 1. Die Eigenschaften der gehärteten Beschichtung sind
in Tabelle 1 zusammengefaßt.
- 16 -
L J
709824/0968
A3CO21691
Es wurden die folgenden Komponenten homogen vermischt: Di- (2,2,4-trimethyl-pentan-l,3-diol)-isophthalat
(analog hergestellt nach der Methode A; m = 1,2): 180 g Di-(2,2,4-trimethyl-pentan-l,3-diol)-adipat
(hergestellt unter Verwendung der Verfahrensweise 90 g der Methode A; η - 1,25):
Hexamethoxymethyl-melamin: 95 g
20%ige Lösung von p-Toluolsulfonsäure in Isopropanol: 9 g
Titandioxyd: 24Og
Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen von Xylol und Äthylglykolacetat: 92 g
Die sprühbare Komposition wurde appliziert und getestet wie in Beispiel 1, Die Eigenschaften der gehärteten Beschichtung
sind in Tabelle 1 angeführt.
Es wurden die folgenden Komponenten homogen vermischt: Di-(neopentylglykol)-isophthalat (analog hergestellt
nach der Methode A; m « 1,3): 170 g
Di-(neopentylglykol)-adipat (analog hergestellt nach
der Methode A; η = 1,2): 85 g
Hexamethoxymethyl-melamin: 110 g
20%ige Lösung von p-Toluolsulfonsäure in Isopropanol: 9 g Titandioxyd: 2 4Og
Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen von Xylol und Äthylglykolacetat: 96 g
Die sprühbare Komposition wurde appliziert und getestet wie in Beispiel 1. Die Eigenschaften der gehärteten Komposition
sind in Tabelle 1 angeführt.
L """ J
7 0 9 8 M / 0 9 6 8
' - tT - A3CO21691 '
- tT - A3CO21691
Beispiel 7 wurde wiederholt, ausgenommen daß zur Herstellung
der Beschichtungskomposition 85 g Di-(2,2,4-trimethyipentan-1,3-diol)-adipat
anstelle von 85 g Di-(neopentylglykol)-adipat verwendet wurden. Das Adipat wurde nach der Methode A
(n - 1,25) hergestellt. Die Beschichtungskomposition wurde appliziert und getestet wie in Beispiel 1. Die Eigenschaften
der gehärteten Beschichtung sind in Tabelle 1 angeführt.
Beispiel 7 wurde wiederholt, ausgenommen daß zur Herstellung der Beschichtungskomposition sowohl Di-(neopentylglykol)-isophthalat
als auch Di-(neopentylglykol)-adipat in Mengen von 128 g verwendet wurden. Die Beschichtungskomposition
wurde appliziert und getestet wie in Beispiel 1. Die Eigenschaften ain^ in der Tabelle 1 zusammengefaßt.
Beispiel 8 wurde wiederholt, ausgenommen daß zur Herstellung der Beschichtungskomposition sowohl Di- (2 ,2 ,4-trinethylpentan-1,3-diol)-adipat
als auch Di-(neopentylglykol)-isophthalat in Mengen von 128 g verwendet wurden. Die Beschichtungskomposition
wurde appliziert und getestet wie in Beispiel 1. Die Eigenschaften sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Beispiel 7 wurde wiederholt, ausgenommen daß zur Herstellung der Beschichtungskomposition 170 g Di-(2,2, 4-trimethylpentan-1,3-diol)-isophthalat
anstelle von 170 g Di-(neopentylglykol)-isophthalat verwendet wurden. Die Beschichtungskomposition
wurde appliziert und getestet wie in Beispiel 1. Die Eigenschaften sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
- 18 -
L J
7 o 9 8;; u ο 9 6 8
~Ί
A3CO21691
to
Fallgewichts-
Vergleiche- Beschich- Persoz- test (k9~cm) Konischer Glanz
beispiel tungs- Härte Beschich- Rück- Dorntest
dicke (sec.) tungs- seite (mm)
(/Lin) seite
60°
1
2
3
4
2
3
4
40 40 45 40
| 340 | > 85 | >85 |
| 310 | 14 | < 2 |
| 82 | =*85 | > 85 |
| 90 | >85 | > 85 |
>104
| 99 | 75 |
| 93 | 70 |
| 91 | 70 |
10
11
11
40 40 25 35 40 40 40 40 4O 40 40
255
250
240
220
260
280
=»300
»3OO
>300
»300
>300
85 85
85
85 =-85 >85
^85
=-85 ^85 ^85
| 97 | 82 |
| 95 | 75 |
| 97 | 82 |
| 96 | 86 |
| 97 | 89 |
| 92 | 85 |
| 96 | 90 |
| 98 | 91 |
| 93 | 85 |
| 96 | 88 |
| 95 | 88 |
709824/0968 - 19 -
Claims (6)
1. Pigment-enthaltende Beschichtungskompositlon mit einem
hohen Feststoffgehalt, die aus einer Mischung eines Esterdiols als Bindemittel und einem Härtungsmittel hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Esterdiol
ein Gemisch aus a) 20 bis 80 Mol% einer Verbindung der allgemeinen Formel
H-
-0-R0-O-C-R1 - C-
-0 - R3 - OH,
worin R. eine Gruppe darstellt, die durch Entziehung
von zwei Carboxylgruppen aus einer cycloaliphatischen und/oder aromatischen Dicarbonsäure mit 8 bis 20 Kohlenetoff atomen gebildet wird, und R2 und R3 gleich oder verschieden sein können und Gruppen darstellen, die durch
Entziehung von zwei Hydroxylgruppen aus einem divalenten Alkohol mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen gebildet werden,
und m eine Zahl von 1 bis 3 ist, und b) aus 80 bis 20 Molprozent einer Verbindung der allgemeinen Formel
H-
O-Re-O-C-R1-C-
ο ο
- OH
verwendet wird, worin R, eine Gruppe darstellt, die durch
Entziehung von zwei Carboxylgruppen aus einer aliphatischen Dicarbonsäure mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen gebildet wird, und R5 und R- gleich oder verschieden sein
können und Gruppen darstellen, die durch Entziehung von zwei Hydroxylgruppen aus einem divalenten Alkohol mit 2
bis 12 Kohlenstoffatomen gebildet werden, und η eine Zahl von 1 bis 3 ist.
709824/0968
- 20 -
ORIGINAL INSPECTED
2 6 b 6 4 b
' - *©- - A3CO21691 '
2. Beschichtungskomposition nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet,
daß das molare Verhältnis der Esterdiole zwischen 3zl und i : 3 liegt.
3. Beschichtungskomposition nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das molare Verhältnis der Esterdiole zwischen 2:1 und 1 : 2 liegt.
4. Beschichtungskomposition nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eines
der Esterdiole aus einer cycloaliphatischen und/oder aromatischen Dicarbonsäure, die 8 bis IO Kohlenstoffatome
enthält, und einem Diol, das 2 bis 9 Kohlenstoffatome enthält, gebildet wird.
5. Beschichtungskomposition nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eines
der Esterdiole aus einer aliphatischen Dicarbonsäure, die 2 bis 10 Kohlenstoffatome enthält, und einem Diol,
das 2 bis 9 Kohlenstoffatome enthält, gebildet wird.
6. Beschichtungskomposition nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das molare Verhältnis der Hydroxylgruppen des Esterdiolgemisches
zu den reaktiven Gruppen des Härtungsmittels annähernd zwischen 0,7 und 1,5 beträgt.
7t Beschichtungskomposition nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge an Pigment in der Beschichtungskomposition mindestens
30 Gewichtsprozent, bezogen auf den gesamten Feststoffgehalt, beträgt.
L J
709324/0968
[NiSPECTED ' '
Applications Claiming Priority (1)
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| 8136 | Disposal/non-payment of the fee for publication/grant |