[go: up one dir, main page]

DE2654076A1 - Druck- oder kopiergeraet - Google Patents

Druck- oder kopiergeraet

Info

Publication number
DE2654076A1
DE2654076A1 DE19762654076 DE2654076A DE2654076A1 DE 2654076 A1 DE2654076 A1 DE 2654076A1 DE 19762654076 DE19762654076 DE 19762654076 DE 2654076 A DE2654076 A DE 2654076A DE 2654076 A1 DE2654076 A1 DE 2654076A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
charge image
drum
image
display
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762654076
Other languages
English (en)
Other versions
DE2654076C2 (de
DE2654076C3 (de
Inventor
Toshio Honma
Hisashi Sakamaki
Katsuichi Shimizu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP50143178A external-priority patent/JPS5266431A/ja
Priority claimed from JP50143179A external-priority patent/JPS5266440A/ja
Priority claimed from JP50143180A external-priority patent/JPS5949582B2/ja
Priority claimed from JP50144158A external-priority patent/JPS5911904B2/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Priority claimed from DE2661068A external-priority patent/DE2661068C2/de
Publication of DE2654076A1 publication Critical patent/DE2654076A1/de
Publication of DE2654076C2 publication Critical patent/DE2654076C2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2654076C3 publication Critical patent/DE2654076C3/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G21/00Arrangements not provided for by groups G03G13/00 - G03G19/00, e.g. cleaning, elimination of residual charge
    • G03G21/14Electronic sequencing control

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)

Description

  • Druck- oder Kopiergerät
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Druck- oder Kopiergerät mit einem Steuersystem, daß auf das für das Drucken oder das Kopieren erforderliche Verfahren einwirkt.
  • Bei einem Kopiergerät mit beispielsweise einem trommelförmigen Abbildungselement konnte bisher fortlaufendesKopieren dadurch bewerkstelligt werden, daß die Trommel gedreht wurde und zugleich Trommel-Signale zum fortlaufenden Wiederholen der Vorgänge wie die Ausbildung eines Ladungsbilds auf dem Abbildungselement,das Entwickeln des Ladungsbilds und die Übertragung des entwickelten Bilds verwendet wurden. Beim fortlaufenden Kopieren war es daher erforderlich, daß die für einen früheren Vorgang erforderlichen Einrichtungen schon vor dem Einleiten eines nachfolgenden Vorgangs in Betrieb genommen worden sind. Das Vorhandensein einer Einrichtung wie einer Papierzuführwalze, die später zu starten ist, hat es jedoch unvermeidbar gemacht r ein gewisses Intervall zwischen einem Vorgang und einem nachfolgenden Vorgang sicherzustellen, so daß der Ausbildung eines ersten Ladungsbilds nicht unmittelbar der Beginn der Ausbildung eines zweiten Ladungsbilds folgen konnte. Dies hat zu Einschränkungen bei der Steigerung der Kopiergeschwindigkeit geführt und ferner zudem den Nachteil herbeigeführt, daß die Form der Trommel nicht wirkungsvoll festgelegt werden kann.
  • Ferner waren viele herkömmliche Kopiergeräte so ausgebildet, daß dann, wenn eine Anzahl von Kopien von der gleichen Bildvorlage zu erzeugen sind, zur Ausbildung eines elektrostatischen Ladungsbilds auf einem lichtempfindlichen Medium die Vorlage jedesmal belichtet und abgetastet wird; dies machte es mechanisch schwierig, die für die Rückkehr des optischen Abtastsystems in seine Ausgangsstellung nach der Belichtung und Abtastung erforderliche Zeit zu verringern, so daß daher die Steigerung der Kopiergeschwindigkeit begrenzt war. Ferner hat die aufeinanderfolgende Erzeugung einer Vielzahl von Kopien die wiederholte Verwendung des lichtempfindlichen Mediums erforderlich gemacht, was zu großen Ermüdungserscheinungen oder Abnutzungserscheinungen und daher zu kürzerer Lebensdauer des lichtempfindlichen Mediums geführt hat.
  • Bisher wurde das Einstellen und Zählen der Anzahl zu erzeugender Kopien und der Anzeige des eingestellten Werts oder des gezählten Werts mittels eines Wählers unter Verwendung einer Sperrklinkenkombination oder mittels eines mechanischen Wählers unter Verwendung von Drehschaltern oder Schaltradschaltern für jeweilige Anzeigeziffern ausgeführt.
  • Der rein mechanische Wähler ist jedoch nicht für schnelles Kopieren geeignet und der Wähler mit Drehschaltern oder dergleichen hat Fehlfunktionen ergeben, die sich aus unzureichender Kupplung zwischen dessen mechanischen Kontakten ergeben haben, wobei darüberhinaus bei der Einstellung einer Anzahl von Ziffernstellen eine entsprechend große Anzahl von Drehschaltern erforderlich war , was zu einer großen Erschwerung bei der Einstellung einer Anzahl von Kopien geführt hat.
  • Ferner wurde bei herkömmlichen Kopiergeräten eine in dem Gerät entstehende Papier-Ladestörung mittels einer Lampe oder dergleichen angezeigt, die an der Bedienungstafel der Maschine angebracht war, wobei eine derartige Anzeige unabhängig von anderen Anzeigen (Anzeige der Anzahl der Kopien und dergleichen) durchgeführt wurde. Daher mußten auf der Bedienungstafel unterschiedliche Anzeigeeinrichtungen wie eine Anzeigeeinrichtung für die Anzeige.
  • der Anzahl der Kopien, eine Anzeigeeinrichtung für die ausschließliche Anzeige einer Ladestörung bzw. Hemmung und andere Anzeigeeinrichtungen gesondert angebracht werden, was eine beträchtliche Kompliziertheit des Bedienungstafel -aufbaus und die Notwendigkeit entsprechend zahlreicher Mechanismen und Schaltungen für das Ansteuern der einzelnen Anzeigeeinrichtungen einschließt. Im Hinblick auf die gegenwärtige Tendenz zur verschiedenartigen Gestaltung von Kopiergeräten führt dies zu weiteren Steigerungen der Kompliziertheit der Mechanismen und Schaltungen in Kopiergeräten. Wenn es gewünscht ist, möglichst viele unterschiedliche Betriebszustände des Geräts anzuzeigen, muß sich daher die Bedienungsperson oder die Wartungsperson höhere technische Kenntnisse in Hinsicht auf die Anzeigeeinrichtungen aneignen. Wenn es andererseits erwünscht ist, die Anzahl der Anzeigeeinrichtungen zu verringern, wird die Reparatur oder die Prüfung eines Fehlers in der Maschine schwierig.
  • Wenn ferner das Papier auf seinem Transportweg gehemmt wird, ist es üblicherweise der Fall, daß die Bedienungsperson das Gerät zeitweilig zum Beseitigen der Störung bzw.
  • Hemmung anhält. Wenn in einem solchen Fall das Gerät ein Kopier- gerät ist, muß die Anzahl der zu erzeugenden Kopien erneut eingestellt werden, weil anderweitig die Anzahl der gewünschten Kopien nicht erreicht werden konnte, wenn der Kopiervorgang nach der Beseitigung der Störung wieder aufgenommen wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Druck- oder Kopiergerät mit einem Steuersystem zu schaffen, das zur Vermeidung der vorgenannten Nachteile den aus einer Anzahl von Schritten bestehenden Druck- oder Kopiervorgang umfassend beeinflußt.
  • Ferner soll erfindungsgemäß ein Druck- oder Kopiergerät mit einem Steuersystem geschaffen werden, das durch Verwendung mit der Bewegung eines lichtempfindlichen oder einen isolierenden Mediums synchroner Signale, aus der Wiederholung des Verfahrens resultierender Signale und eines der eingestellten Anzahl von Abdrucken oder Kopien entsprechenden Signals die Betriebsvorgänge der Bearbeitungsvorrichtungen für die Abbildung eines latenten Bilds einer Bildvorlage auf dem lichtempfindlichen oder dem isolierenden Medium, für die Entwicklung des latenten Bilds und für die Übertragung des entwickelten Bilds steuert.
  • Weiterhin soll erfindungsgemäß ein Druck- oder Kopiergerät mit einem Steuersystem geschaffen werden, das für die Erzeugung einer Anzahl von Kopien mit hoher Geschwindigkeit durch wiederholtes Ausbilden eines sekundären latenten oder Ladungsbildes auf dem isolierenden Medium aus einem primären latenten oder Ladungsbild auf dem lichtempfindlichen Medium zweckdienlich ist.
  • Ferner soll mit der Erfindung ein Druck- oder Kopiergerät geschaffen werden, bei dem der Vorgang der Ausbildung eines sekundären Ladungsbilds auf einer isolierenden Trommel aus einem auf einer lichtempfindlichen Steuergittertrommel ausgebildeten primären Ladungsbild einer Bildvorlage, der Vorgang des Entwicklung des sekundären Ladungsbilds und der Vorgang des Übertragung des entwickelten Bilds mit einer vollen Umdrehung der Steuergittertrommel als Bezug gesteuert werden.
  • Weiterhin soll mit der Erfindung ein Druck- oder Kopiergerät geschaffen werden, bei dem eine zur Ausbildung des sekundären Ladungsbilds verwendete Korona-Entladespannung in Übereinstimmung mit der eingestellten Anzahl von Abdrucken bzw. Kopien gesteuert wird.
  • Die Erfindung verwendet numerische Tastenschalter zum Einstellen der Anzahl der Kopien und löst unterschiedliche Probleme, die sich aus der Verwendung solcher Tastenschalter bei einem Kopiergerät ergeben.
  • Wenn die Anzahl der Ziffernstellen der numerischen Anzeigevorrichtungen auf eine im Hinblick auf eine normale maximale Anzahl von Kopien notwendige Anzahl verringert wird, sieht die Erfindung eine Taste oder dergleichen dafür vor, eine größe Anzahl von zu erzeugenden Kopien als unendlich vielfaches Kopieren (Multikopieren) zu ermöglichen und auch die Anzeige darüber als ein von Tasteneingaben unterscheidbar erscheinendes Symbol zu ermöglichen.
  • Ferner ist es ein Ziel der Erfindung, eine besondere Anzeigevorrichtung (wie beispielsweise diejenige für die Anzeige der Anzahl der Kopien) zur Anzeige unterschiedlicher Betriebszustände des Kopiergerätes heranzuziehen, wie beispielsweise nicht nur zur Anzeige einer Ladestörung, sondern auch zur Anzeige des Punkts, an dem die Hemmung bzw. Ladestörung auftritt, des Fehlerorts in dem Gerät, oder zur Anzeige des zeitweiligen Wechsels bei der Anzahl der Kopien während des Kopierbetriebs.
  • Die Erfindung ergibt ferner ein einzigartiges System, durch das selbst bei Auftreten von Störungen oder Hemmungen die Verfahrenssteuerung so aufrecht erhalten wird, daß die automatische Erzeugung einer vorbestimmten Anzahl von Kopien nach der Behebung der Störung bzw. Hemmung ermöglicht ist.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. 1 ist ein schematischer Querschnitt eines Ausführungsbeispiels des Kopiergeräts; Fig. 2 zeigt schematisch eine Ansteuerungsschaltung für eine Anzeigeeinrichtung bei einem Ausführungsbeispiel des Kopiergeräts; Fig. 3 ist ein Zeitablaufdiagramm zur Erläuterung der Funktionen unterschiedlicher Vorrichtungen bei einem Ausführungsbeispiel des Kopiergeräts; Fig. 4 ist ein Blockschaltbild des Steuerabschnitts bei einem Ausführungsbeispiel des Kopiergeräts; Fig. 5 ist ein Ablaufdiagramm der Ablauffolgeentscheidung; Fig. 6 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Schaltung zur Durchführung der Ablauffolgeentscheidung nach Fig. 5; Fig. 7 zeigt schematisch die Ansteuerschaltungen für unterschiedliche Vorrichtungen; Fig. 8 (a) und 8 (b) sind ein Zeitablaufdiagramm bzw.
  • ein Schaltbild zur Darstellung der Störungsermittlungsvornge; Fig. 9 ist ein Zeitablaufdiagramm zur Darstellung der Funktionen unterschiedlicher Vorrichtungen nach einer Störungsermittlung; Fig. 10 (a) bis 10 (e) sind ausführlichere Ablaufdiagramme der Ablauffolgeentscheidung; Fig. 11 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Schaltung zur Durchführung der Ablauffolgeentscheidungen nach Fig. 10; Fig. 12 und 13 sind eine grafische Darstellung bzw. ein Schaltbild zur Darstellung einer Korrektur von Veränderungen der Bildqualität, die während des sogenannten Mehrfachkopierensauftreten; Fig. 14 ist ein Zeitablaufdiagramm der Funktionen der Bauelemente in Fig. 13; Fig. 15 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Ansteuerschaltung für die Schaltung nach Fig. 13; Fig. 16 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Ansteuerschaltung für die in Fig. 3 gezeigten Vorrichtungen; Fig. 17 ist ein Querschnitt eines lichtempfindlichen Steuergitters; Fig. 18 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Schaltung für die Erzeugung von Sperrzeitsignalen bei auftretenden Störungen; Fig. 19 zeigt schematisch ein Abrechnungssystem; Fig. 20 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Steuerschaltung für die Abgabekontakte von Ladern; Fig. 21 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Signalgeneratorschaltung, bei der die Schaltung nach Fig. 18 verwendet ist und die der Fig. 16 entspricht; Fig. 22 zeigt einige Beispiele mittels der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung hervorgerufener Anzeigen; Fig. 23 zeigt ein Beispiel einer Ansteuerschaltung zum Herbeiführen der in Fig. 22 gezeigten Anzeigen.
  • Das Druck- bzw. Kopiergerät wird nachstehend anhand eines Geräts als Beispiel beschrieben, das zur Erzeugung von Kopien mit starkem Kontrast bei hoher Geschwindigkeit als lichtempfindliches Medium ein lichtempfindliches Steuergitter in Dreischichtenaufbau mit einer Isolierschicht, einer fotoleitfähigen Schicht und einer elektrisch leitfähigen Schicht verwendet (siehe offengelegte japanische Patentanmeldung 1 9455/1975); dabei wird das lichtempfindliche Medium einer ersten Aufladung, einer Belichtung mit Licht von der Bildvorlage und einer mit der Belichtung oder nach die Belichtung erfolgenden Entladung unterzogen, um damit ein primäres Ladungsbild auf dem lichtempfindlichen Medium auszubilden, wonach ein Koronaionenstrom mittels des primären Ladungsbilds zur Ausbildung eines sekundären Ladungsbilds auf einem isolierenden Material nahe dem lichtempfindlichen Medium moduliert wird und das sekundäre Ladungsbild mittels einer bekannten Entwicklungsvorrichtung in ein sichtbares Bild entwickelt wird, während das isolierende Element bewegt wird; danach wird das sichtbare Bild auf ein Blatt gewöhnlichen Papiers übertragen, welches wiederum von dem isolierenden Element abgelöst wird und eine Kopie ergibt.
  • Die Fig. 1 ist ein Querschnitt eines derartigen Kopiergeräts, dessen mechanischer Aufbau nun beschrieben wird. Das vorgenannte lichtempfindliche Dreischichten-Steuergitter (siehe Fig. 17) ist über eine metallische Steuergittertrommel-Unterlage gestreckt und an dieser durchkleben oder anderweitig befestigt, deren ringförmige entgegengesetzte Stirnseiten einstückig mittels eines Verbindungsbands verbunden sind, so daß auf diese Weise eine Steuergittertromnel 1 gebildet ist, die an einer rohrförmigen Steuergittertrommel-Achswelle 2 angebracht ist. Im Hinblick auf das Anlegen einer Vorspannung ist an jeder Stirnseite der Steuergittertrommel 1 beispielsweise mittels Schrauben ein Steuergittertrommelflansch aus Isoliermaterial befestigt, dessen nach vorne gerichteter Teilbereich eine Öffnung hat, durch die ein Modulierlader 1' (zweiter Modulierlader) und ein Vormodulierlader (erster Modulierlader) 13 innerhalb der Steuergittertrommel 1 angebracht werden können.
  • Der Steuergittertrommelflansch ist an der röhrenförmigen Steuergittertrommel-Achs we1le 2 angebracht, die mittels Kugellagern festgelegt ist. Die Steuergittertrommel 1 ist um die festgelegte Steuergittertrommel-Achswelle 2 drehbar.
  • Die Steuergittertrommel 1 ist durch ein elektrisch leitfähiges Organ mit einer Anzahl kleiner Öffnungen sowie einem lichtempfindlichen Organ und einem Isolierorgan gebildet, die aufeinanderfolgend auf dem leitfähigen Organ so auf geschichtet sind, daß eine Fläche des leitfähigen Organs bzw.
  • der leitfähigen Schicht freiliegt. Das leitfähige Organ kann durch Verweben dünnen Drahts aus Metall wie rostfreien Metall oder Nickel in die Gestalt eines Netzwerks hergestellt werden. Die Maschenweite des leitfähigen Organs soll im Hinblick auf das Auflösungsvermögen bei dem Kopieren zweckdienlich 100 bis 400 Maschen (ungefähr 0,15 bis 0,038 nach DIN 1171) betragen, wobei vorzugsweise eine numerische Öffnung von 50 % oder mehr sichergestellt sein soll. Das fotoempfindliche Organ kann durch Aufdampfen von Se-Legierung oder dergleichen, durch Aufsprühbeschichtung von dispergiertem isolierendem Harz, das Teilchen von CdS, PbO oder einer ähnlichen Substanz enthält, oder durch Ätzen hergestellt werden. Das isolierende Organ kann entweder durch Aufsprühen oder durch Vakuumaufdampfen eines organischen isolierenden Lösungs-Materials wie Epoxyharz, Akrylharz oder Siliconharz hergestellt werden.
  • Das Freilegen einer Fläche des leitfähigen Organgs kann durch Aufbringen der Beschichtung oder der Besprühung auf das leitfähige Organ unter Abdeckung einer Fläche desselben mittels einer geeigneten Vorrichtung oder aber durch Abschleifen des Teils des Beschichtungsmaterials erfolgen, das um das leitfähige Organ herumgekommen ist und diese eine Fläche bedeckt.
  • Die für die Ausbildung des elektrostatischen Ladungsbilds auf. dem lichtempfindlichen Steuergitter notwendigen folgenden Vorrichtungen sind um die Steuergittertrommel 1 herum angeordnet: Eine Vorbelichtungslampe 3 ist zum Löschen unerwünschter "Geister" oder dergleichen auf dem lichtempfindlichen Steuergitter vorgesehen, während ein Primärlader 4 dazu dient, auf das lichtempfindliche Steuergitter eine gleichförmige elektrostatische Ladung aufzubringen. Da der Durchmesser der StSuergittertrommel relativ klein ist r kann der Anfangsbereich des ausgebildeten Bilds während der Ausbildung des elektrostatischen Ladungsbilds auf dem lichtempfindlichen Steuergitter manchmal wieder geladen werden, obgleich ein elektrostatisches Ladungsbild s.chon darauf ausgebildet wurde. Daher ist der Primärlader 4 in zwei Lader geteilt, wobei an die beiden Lader in ei-nem Zeitabstand die gleiche Spannung oder der gleiche Strom angelegt werden können. Ein Wechselstromentlader 6 ist zum Entferner der Ladung von dem lichtempfindlichen Medium in Übereinstimmung mit Bildlicht 5 von der Vorlage vorgesehen, die mittels einer Vorlagebeleuchtungslampe 52 beleuchtet ist.
  • Der Wechselstromentlader kann durch einen Gleichstromentlader ersetzt werden, der in der Polarität zu dem Primärlader entgegengesetzt ist. Eine Gesamtflächenbelichtungslampe 7 wird zur -Verbesserung des Kontrasts des auf dem lichtempfindlichen Steuergitter ausgebildeten primären Ladungsbilds verwendet.
  • Eine Isolationstrommel 8 aus einem elektrisch leitfähigen Material, das mit einer Isolierschicht in Form eines dünnen Films beschichtet ist, ist eng angrenzend an die Steuergittertrommel 1 angebracht. Die Steuergittertrommel 1 und die Isolationstrommel 8 sind zueinander synchron, jedoch jeweils in den Richtungen der Pfeile A bzw. B drehbar.
  • Innerhalb der Steuergittertrommel 1 ist der Modulationslader 11 auf einer Schiene 10 angebracht, die von einem Isolierblock 9 an der nächstliegenden Stellung bezüglich der Isolationstrommel 8 gehalten ist, während der Vormodulationslader 13 an einer Schiene 12 angebracht ist, die gleichfalls von dem Isolierblock 9 gehalten ist. Um zu vermeiden, daß Staub die Steuergittertrommel 1 verstopft und die Ausbildung primärer und sekundärer Ladungsbilder behindert, sind ein Gebläse 14 und ein in einem Kanal des Gebläses angebrachter Entlader 15 vorgesehen, so daß irgendein feinverteilter Staub an der Gegenplatte des Entladers haftet und über eine Entstaubungsdüse 17 reine Luft gegen die Steuergittertrommel geblasen wird. Wenn das lichtempfindliche Steuergitter durch niedrige Temperatur und hohe Feuchtigkeit nachteilig beeinflußt wird, kann auch die eingeblasene Luft mittels einer Wärmequelle 18 erwärmt werden. Der Vormodulierlader 13 dient zum Anlegen einer Spannung, deren Polarität entgegengesetzt zu derjenigen des Modulierladers 11 ist, um damit sicherzustellen, daß das Potential des primären Ladungsbilds auf der Steuergittertrommel 1 immer konstant ist, wenn eine Anzahl sekundärer Ladungsbilder von diesem primären Ladungsbild erzielt werden.
  • Das sekundäre Ladungsbild auE-der Isolationstrommel 8 kann mittels einer Entwicklungsvorrichtung 20 entwickelt werden.
  • Die Entwicklungsvorrichtung 20 schließt eine Tonerzufuhrvorrichtung 22 ein, die von einem Entwicklungsabschnitt 24 mittels einer Trennplatte 23 abgesondert ist. Entwicklungstoner 25 kann in die Entwicklungsvorrichtung 20 durch Drehung einer Tonerverteilungswalze 26 eingeführt werden. Der Entwicklungstoner 25 kann ausreichend durch Drehen einer Rührwalze 27 umgerührt werden, um damit das elektrostatische Ladungsbild auf der Isolationstrommel 8 mit Hilfe eines Zylinders 29 zu entwickeln, in welchem ein Magnet 28 enthalten ist.
  • Ein Papierzuführtisch 30 kann auf demselben eine große Anzahl von Kopierpapier (2000 bis 4000 Blatt) aufnehmen, wobei das oberste Niveau des Kopierpapier-Stapels so erfaßt werden kann, daß das oberste Niveau 31 immer eine vorbestimmte Lage einnehmen kann und der Papierzuführtisch 30 durch Antrieb mittels eines Hebemotors entsprechend der Verminderung der Menge an Kopierpapier entlang einer Führungsschiene 32 angehoben werden kann.
  • Ein Blatt Kopierpapier kann von dem obersten Niveau des Kopierpapierstapels mittels einer Abnahmewalze 33 im wesentlichen synchron mit dem sichtbaren Bild auf der Isolationstrommel 8 zugeführt werden und ferner mit diesem sichtbaren Bild mittels Steuerung- bzw. Registrierwalzen 34 in Übereinstimmung gebracht werden; danach kann es zwischen Förderwalzen 35 so hindurchgeführt werden, daß das sichtbare Bild auf der Isolationstrommel 8 mittels eines Bildübertragungsladers 36 auf das Kopierpapier übertragen werden kann. Ein Trennlader 37 ist dafür vorgesehen, die Anziehungskraft zwischen der Isolationstrommel 8 und dem Kopierpapier abzuschwächen, während ein Förderband 38 mit einer darin enthaltenen Saugvorrichtung 39 dafür vorgesehen ist, das Kopierpapier von der Isolationstrommel 8 abzulösen und es zu befördern. Das Förderband 38 erstreckt sich über eine Bandantriebswalze 40 und Walzen 41 und 42 und ist mit der Drehung dieser Walzen rundum bewegbar, um damit das Kopierpapier zu befördern, während es an das Förderband angezogen wird. Ein weiteres Förderband erstreckt sich über Walzen 43 und 44, um damit das Kopierpapier zu einem Satz von Fixierwalzen 45 zu befördern. Danach kann das Toner- bild auf dem Kopierpapier eingeschmolzen und fixiert werden, wonach des Kopierpapier entlang einer Führung 46 zu einem Ablagetisch 47 gelangen kann.
  • Funktion des Tastenbedienungsfelds.
  • Der Betrieb des Kopiergeräts wird mittels eines Befehls von einer in Fig. 1 gezeigten Bedienungstafel 61 eingeleitet.
  • Die Bedienungstafel 61 weist zwei Anzeigevorrichtungen 62, 63, zwei Anzeigelampen 65, 66 und ein Tastenfeld 64 auf. Eine Taste 0 "O" (Vorlage) auf dem Tastenfeld 64 wird zur Einstellung der Anzahl auf der Steuergittertrommel 1 auszubildender elektrostatischer Ladungsbilder verwendet. Wenn auf das Drücken der Taste "O" Zahlentasten "O" bis "9" gedrückt werden, kann der jeweilige Inhalt dieser Tasten in die Anzeigevorrichtung 62 eingegeben werden. Wenn eine Taste "t " nach der Eingabe mit Zifferntasten gedrückt wird, wird der Inhalt der Anzeigevorrichtung 62 gelöscht und die ">w"-Anzeigelampe 65 eingeschaltet.
  • Wenn im Gegensatz dazu die Zifferntasten gedrückt werden, nachdem die "#"-Anzeigelampe 65 eingeschaltet ist, wird diese Anzeigelampe ausgeschaltet und die Ziffern werden in die Anzeigevorrichtung 62 eingegeben. Auf diese Weise können Zifferndaten und der "5°"-Befehl automatisch ausgewechselt werden. Es ist hier anzumerken, daß "co" einen Arbeitsvorgang bedeutet, der endlos lange fortgesetzt wird, bis ein später beschriebener "STOP"-Befehl kommt.
  • Eine Taste "R" (Mehrfachkopieren ) wird zur Einstellung der Anzahl von Kopien verwendet, die von einem einzigen auf der Steuergittertrommel ausgebildeten elektrostatischen Ladungsbild zu erzeugen sind. Die Eingabe mit den Zifferntasten oder der "#"-Taste kann auf die gleiche Weise erfolgen, wie sie vorstehend im Zusammenhang mit der "O"-Taste beschrieben wurde; Die Inhaltswerte dieser Tasten können mittels der Anzeigevorrichtung 63 oder der Anzeigelampe 66 sichtbar gemacht werden.
  • Wenn beispielsweise "123" und "456" jeweils in die Anzeige- vorrichtungen 62 bzw. 63 einzugeben sind, findet das Drücken des Tasten in der Reihenfolge "O" - "1" - "2" - "3"-"R"- "4" - "5" - "6" statt. Auf diese Weise kann durch Wechseln der beiden Funktionstasten "O" und "R" eine Eingabe von den Zifferntasten "0" bis "9" und der ''vot-Taste beliebig in die beiden Anzeigevorrichtungen 62 und 63 oder die beiden Anzeigelampen 65 und 66 erfolgen. Selbstverständlich kann das Drücken der "O"-Taste und der "R"-Taste in der Reihenfolge ausgetauscht werden. Eine Taste "CO" (Löschen Vorlage) dient zum Löschen der Anzeigevorrichtung 62 oder der Anzeigelampe 65 und kann zum Korrigieren irgendwelcher irrtümlich eingegebener numerischer Daten verwendet werden.
  • Wenn beispielsweise die in die Anzeigevorrichtung 62 eingegebene Zahl "123" in die Zahl "456" zu korrigieren ist, können die Taster in der Reihenfolge "CO" - "0" - "4" - "5" - "6" gedrückt werden. Eine Taste "CR" (Löschen Mehrfachkopieren) iSt für einen gleichartigen Zweck vorgesehen und kanh zum Löschen der Anzeigevorrichtung 63 oder der Anzeigelampe 66 verwendet werden.
  • Zum Einleiten des Kopiervorgangs wird eine "START"-Taste verwendet, die aber nicht arbeitet, wenn der Inhalt der Anzeigevorrichtungen62, 63 und der Anzeigelampen 65, 66 eine irrationale oder unsinnige Kombination ist. Eine solche irrationale Kombination ist der Fall, bei dem der Inhalt der Anzeigevorrichtung 62 "000" ist, und der Fall, bei dem beide Anzeigelampen 65 und 66 eingeschaltet sind. Der erstere Fall ist deshalb irrational, da kein Kopieren stattfinden kann, ohne daß jemals ein elektrostatisches Ladungsbild auf der Steuergittertrommel 1 ausgebildet wurde, während der letztere Fall deshalb irrational ist, weil eine unendliche Anzahl von Mehrfach- oder Wiederholungskopien nicht jedesmal stattfinden kann, wenn ein elektrostatisches Ladungsbild auf der Steuergittertrommel 1 ausgebildet wird. Wenn ferner einmal die "START"-Taste zum Starten des Kopiergeräts betätigt ist, sind die anderen Tasten mit Ausnahme der"STOP"-Taste durch eine später beschriebene Sperrschaltung in der Wirkung gesperrt. Wenn ferner in die Anzeigevorrichtungen 62 und 63 jeweils die Werte "002" und "003" eingegeben sind, wird ein primäres Ladungsbild auf der Steuergittertrommel ausgebildet, und danach findet je dreimal die Modulation, das Entwickeln und die Übertragung statt, wonach dieser Zyklus noch einmal wiederholt wird, wodurch sechs Kopien erzeugt werden. In diesem Fall zeigen nach der Bedienung der "START"-Taste die beiden Anzeigevorrichtungen "000" an und kommen dann beim Fortschreiten des Kopierbetriebvorgangs auf Anzeigen "001", "002" und so weiter.
  • Bedienungstafelschaltung Die Fig. 2 ist ein Blockschaltbild der Bedienungstafelschaltung. Ein Speicher 202 und ein Zähler 201 entsprechen der Anzeigevorrichtung 62 und dienen jeweils zum Speichern und Zählen der Anzahl von Ausbildungen elektrostatischer Ladungsbilder auf der Steuergittertrommel. Ein Speicher 203 und ein Zähler 204 entsprechen der Anzeigevorrichtung 63 und dienen jeweils zum Speichern und Zählen der Anzahl von Kopien, die von einem einzigen primären Ladungsbild erzeugt werden. Diese Zähler 201 und 204 können von einem Steuergittertrommelzähler und einem Isolationstrommelzähler hergeleitet werden, die später beschrieben werden.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung wird nunmehr beschrieben.
  • Signale aus einer Gruppe von Tasten 217 bis 221 an der Bedienungstafel werden mittels einer Ausgangs-Signalleitung 214 aus einer Sperrschaltung 216 gesteuert, wobei diese Signalleitung 214 normalerweise den Pegel "1" aufweist, jedoch bei irgendeiner Betätigung der Sperrschaltung 216 den Pegel "O" annimmt, so daß selbst bei Betätigung der Tastengruppe kein Ausgangssignal erzeugt wird. Die Sperrschaltung 216 weist Flipflops 209, 210, 211 und zwei ODER-Glieder 222 und 223 auf. Die Flipflops speichern jeweils das Drücken der "START"-Taste, das Drücken der "STOP"-Taste und die Ladestörung des Papiers wie Papierüberschuß, gleichzeitiges Zuführen zweier Blätter, unzureichende Abtrennung des Papiers oder dergleichen. Die Flipflops 209 und 210 sind so ausgebildet, daß sie nicht gleichzeitig gesetzt sind, sondern jeweils eines von ihnen gesetzt ist, während das andere rückgesetzt ist. D. h., der "START"-Befeh und der "STOP"-Befehl wirken niemals gleichzeitig. Wann immer ferner das Flipflop 211 gesetzt ist, sind die Flipflops 209 und 210 in jedem Fall rückgesetzt und unterbrechen jeden Betriebsvorgang, wenn eine Papierladestörung auftritt. Die Ausgangssignale der ODER-Glieder 222 und 223 haben normalerweise den Pegel "1" bzw. "O", jedoch werden diese Pegel in "O" bzw. "1" umgekehrt, wenn irgendeines der Flipflops 209, 210 und 211 gesetzt ist. D. h., wenn die "START"-Taste, die 1,STOP"-Taste oder der Störungsdetektor betätigt sind, nimmt die Signalleitung 214 den Pegel "O" an, während eine Signalleitung 215 den Pegel "1 annimmt. Auf diese Weise wird die Gruppe der Tasten 217, 218, 220 und 221 an der Bedienungstafel gesperrt, während zugleich Schaltglieder 225 und 226 gesperrt und Schaltglieder 224 und 227 geöffnet werden, so daß bei den Anzeigevorrichtungen 62 und 63 der mahlt der Speicher 202 und 203 durch den Inahlt der Zähler 201 und 204 ersetzt wird, was auf diese Weise angezeigt wird. Während des Kopiervorgangs sind die anderen Tasten mit Ausnahme der "STOP"-Taste nicht wirksam. Daher ist zum Augenblick der Betätigung der "START"-Taste der Inhalt der Zähler noch Null, so daß auf diese Weise die Anzeigevorrichtung 62 von "002" auf "000" wechselt, während die Anzeigevorrichtung 63 von "003" auf "000" wechselt. Da jedoch der Kopiervorgang fortschreitet, werden diese Ziffern aufgezählt, bis die Ziffern der entsprechenden Speicher und die Ziffern der entsprechenden Zähler gleich werden, wonach der Kopiervorgang abgeschlossen wird. Nach Beendigung des Kopiervorgangs wird jeder der Zähler auf Null in Vorbereitung auf einen weitern Vorgangzyklus gelöscht und die Anzeigevorrichtungen 62 und 63 zeigen wieder die Ziffern der Speicher an.
  • Neben diesem Zeitpunkt kann beim Drücken der "STOP"-Taste zu irgendeinem gewünschten Zeitpunkt während des Kopiervorgangs der Kopiervorgang an einem betrieblich günstigen Zeitpunkt abgeschlossen werden.
  • Flipflops 205 und 206 speichern das Drücken der Tasten "O" bzw. "R" und sind so ausgebildet, daß nur eins von ihnen gesetzt ist, während das andere jeweils rückgesetzt ist. Wenn die "O"-Taste gedrückt ist, ist das Flipflop 205 gesetzt, während Schaltglieder 228 und 229 geöffnet sind. Wenn folglich eine der Zifferntasten 217 gedrückt ist, gelangt das Signal aus der gedrückten Taste über das Schaltglied 228, wobei dann, wenn eine Anzeigelampe 234 mittels eines Flipflops 207 eingeschaltet ist, über eine Signalleitung 232 das Flipflop rückgesetzt und die Anzeigelampe ausgeschaltet wird. Wenn die 110Q,-Taste 221 anstelle einer der Zifferntasten 217 gedrückt wird, wird das Signal zum Setzen des Flipflops 207 und Einschalten der Anzeigelampe 234 über das Schaltglied 229 geleitet, während zugleich der Speicher 202 über eine Signalleitung 233 gelöscht wird, wenn in den Speicher eine Ziffer schon eingegeben worden sind. Daher kann nie gleichzeitig eine Eingabe einer Ziffer in den Speicher und der "oo"-Befehl gleichzeitig auftreten, sondern beim Bestehen eines dieser Signale ist immer das andere nicht vorhanden.
  • Wenn die "R"-Taste gedrückt ist, wird das Flipflop 205 rückgesetzt, während das Flipflop 206 gesetzt wird, so daß Schaltglieder 230 und 231 geöffnet werden. Wie bereits im Zusammenhang mit dem Drücken der "O"-Taste beschrieben wurde, wird danach eine Ziffer einer der Zifferntasten 217 über das Schaltglied 231 zu dem Speicher 203 geführt und das Signal der "Co"-Taste über das Schaltglied 230 zum Setzen des Flipflops 208 und zum Einschalten einer Anzeigelampe 235 durchgeleitet.
  • Wenn wiederum in diesem Fall einige Ziffern in den Speicher 203 eingegeben sind, wird das Flipflop 208 rückgesetzt, während im Gegensatz dazu bei gesetzten Flipflop 208 der Speicher 203 gelöscht wird. Daher werden die Eingaben der numerischen Daten in den Speicher und des "oc"-Befehls automatisch untereinander ausgetauscht. Es ist ferner möglich, mittels der Tasten 217 und 221 einer Art Eingaben in die zwei verschiedenen Speicher 202 und 203 einzugeben.
  • Beziehung zwischen Ablauf folge und mechanischer Funktj.on Die Fig. 3 ist ein Zeitablaufdiagramm der betrieblichen Aufeinanderfolge bei dem Kopiergerät nach Fig. 1 hinsichtlich des Falls, bei dem die Befehle von der Bedienungstafel "Vorlage 002" und "Wiederholung 002" sind. Nach dem Schließen des Hauptschalters wird als erstes ein Reinigungsmotor 320 für das Sammeln von der Isolationstrommel entfernten restlichen Toners und für den Antrieb des Fördermotors, der Staubsammei-Entlader 15 für das Steuergitter (Fig. 1), das Gebläse 14 für die Steuergitter-Staubbeseitigung (Fig. 1), zwei Steuergitter-Heizer als Wärmequellen 18, (Fig. 1) und ein Staubsammelgebläse 325 für das Absaugen innerhalb der Entwicklungsvorrichtung verteilten Toners angelassen und bis zum ÖT'fnen des Hauptschalters betrieben, mit der einzigen Ausnahme, daß einer der beiden Schirmgitter-Heizer zu einem Zeitpunkt abgeschaltet wird, an dem die Ausbildung eines ersten Ladungsbilds abgeschlossen ist.
  • Wenn darauffolgend die "START"-Taste zum Starten des Kopiervorgangs gedrückt wird, wird der Steuergittertrommel-Motor 301 gedreht. Danach wird eine hin- und hergehende Kopplung für das optische System betätigt, um dadurch das optische System synchron mit der Steuergittertrommel anzutreiben. In Beschreibung des Mechanismus des optischen Systems in Bezugnahme auf Fig. 1 wird eine Vorlage auf einem Vorlageablageglas mittels der Vorlagebeleuchtungslampe 52 beleuchtet, während diese Beleuchtungsvorlagenlampe 52 und ein integral'mit dem Reflektor dieser Lampe ausgebildeter ersten Spiegel 53 mit einer Geschwindigkeit v synchron mit der Umfangs- geschwindigkeit der Steuergittertrommel 1 bewegt werden.
  • Solange der Steuergittertrommel-Motor während der Beleuchtung durch die Vorlagenbeleuchtungslampe angetrieben wird, wird die Steuergittertrommel mit ihrer Umfangsgeschwindigkeit gedreht, während dann, wenn dieser Motor abgeschaltet wird, während ein Isolationstrommelmotor eingeschaltet wird, diese beiden Trommeln augenblicklich ihre Geschwindigkeiten auf ungefähr das Doppelte steigern.
  • Während der Drehung des Steuergittertrommel-Motors 301 wird ein Kühlgebläse 326 für das optische System angetrieben, um einen Hitzestau in dem optischen System zu vermeiden, der durch das Einschalten der Vorbelichtungslampe 3, der Gesamtflächenbelichtungslampe 7 und der Vorlagenbelichtungslampe 52 verursacht ist.
  • Ferner schaltet das Schließen der "START"-Taste den Bildübertragungslader 36 für die Tonerbildübertragung, den Trennlader 37 für die Papierabtrennung, einen Entlader 50 für die Isolationstrommel und ein Abzugsgebläse 319-für die Papierabtrennung (Fig. 3) ein, die bei Abschluß des Kopiervorgangs ausgeschaltet werden. Die Potentiale der vorgenannten Lader 36 und 37 und des Entladers 50 sind jedoch so vermindert, daß keine überschüssige Ladung auf die Isolationstrommel aufgebracht werden kann, die langsam mit der Umfangsgeschwindigkeit des Steuergittertrommel-Motors gedreht wird (317, 318 und 321 in Fig. 3).
  • Als nächstes wird nach der Ausbildung eines primären Ladungsbilds der Steuergittertrommel-Motor ausgeschaltet und der Isolationstrommel-Motor eingeschaltet, wonach die Kopiervorgänge wie die Modulation, die Entwicklung, die Bildübertragung, die Papierabtrennung usw. begonnen werden. Nach der Modulation wird eine erste Kopie bei drei vollständigen Umdrehungen der Steuergittertrommel beendet, während danach eine Kopie für jede vollständige Umdrehung der Steuergittertrommel gefertigt wird.
  • In Beschreibung dieses Vorgangs unter Bezugnahme auf Fig. 3 wird zuerst die Drehung der Trommeln auf den Isolationstrommel-Motor 328 umgestellt und zugleich damit werden der erste Modulationslader 310 und eine Förderwalzen-Kupplung 316 für die Übertragung des Antriebs des Reinigungsmotors 320 auf das Förderband 38 (Fig. 1) eingeschaltet. Wenn die Steuergittertrommel fortlaufend aus ihrer Anfangsstellung über 800 dreht, wird der zweite Modulationslader 311 für die Übertragung des Ladungsbilds von der Steuergittertrommel auf die Isolationstrommel eingeschaltet; wenn die Steuergittertrommel auf eine Winkelstellung von 3100 dreht, wird eine Papierzuführwalzen-Kupplung 314 für das Zuführen eines Blatts Kopierpapier von dem Papierzuführtisch eingeschaltet; wenn dann die Steuergittertrommel auf eine Winkelstellung von 3500 dreht, werden ein Entwicklermotor 312 und ein umkehrbarer Rührmotor 313 zur Vermeidung des Zusammenbackens des Toners für das Rühren des in der Entwicklungsvorrichtung befindlichen Toners eingeschaltet. Nachdem die Modulation eingeleitet ist, beginnt die Steuergittertrommel einen zweiten Drehzyklus, wobei dann, wenn sie in die Stellung von 300 gelangt, die Papierzuführwalzen-Kupplung 314 abgeschaltet wird, während eine Registrierwalzen-Kupplung 315 eingeschaltet wird, um den vorderen Rand des zugeführten Papiers in Übereinstimmung mit dem vorderen Rand des entwickelten sichtbaren Bilds auf der Isolationstrommel zu bringen. Wenn die Anzahl der gewünschten Kopien 1 ist, werden der erste Modulationslader 310 und der zweite Modulationslader 311 abgeschaltet wenn die Steuergittertrommel bei einer Stellung von 800 ist, während aber im vorliegenden Fall dieses Lader nicht abgeschaltet werden, weil die Anzahl der era7ünschten Kopien zwei ist. Wenn die Steuergittertrommel weiter auf die Stellung 3100 dreht, wird die Papierzuführwalzen-Kupplung 314 zum Zuführen eines zweiten Blatts Kopierpapier eingeschaltet.
  • An der Stellung 3600 wird die Registrierwalzen-Kupplung 315 für das erste Blatt Kopierpapier ausgeschaltet. Nun wird ein dritter Drehzyklus eingeleitet, wobei dann, wenn die Steuergittertrommelauf die Stellung 300 gelangt, die Papierzuführwalzen-Kupplung 314 abgeschaltet wird und die Registrierwalzen-Kupplung 315 für das zweite Blatt Kopierpapier eingeschaltet wird. An der Stellung 800 werden der erste Modulationslader 310 und der zweite Modulationslader 311 abgeschaltet. Wenn die Anzahl der erwünschten Kopien 1 ist, werden zu diesem Zeitpunkt der Entwickler-Motor 312 und der Rührmotor 313 abgeschaltet. Bei der Stellung 3600 wird die Registrierwalzen-Kupplung 315 abgeschaltet. Ein weiterer Drehzyklus wird begonnen; wenn die Steuergittertrommel zur Stellung 80° gelangt, werden der Entwickler-Motor 312 und der Rührmotor 313 abgeschaltet. Bei der Stellung 3600 werden der Isolationstrommel-Motor 328 und die Förderwalzenkupplung 316 abgeschaltet, so daß auf diese Weise der Wiederholungszyklus abgeschlossen ist.
  • Ein Trennklinkensolenoid 329 für die Abtrennung des Papiers von der Isolationstrommel (in Fig. 1 mit 73 bezeichnet) wird durch Zählung der Impulse, die vom Zeitpunkt des Durchlaufen des vorderen Rand des Papiers zwischen einer Lampe 69 und einem Lichtempfangselement 70 (Fig. 1) gezählt werden, an der in Fig. 3 gezeigten Stellung wirksam.
  • Wenn der ganze Kopiervorgang abgeschlossen ist, wird zum Bremsen der Trommeln gegen ein Wbiterlaufen eine elektromagnetische Bremse 327 zeitweilig wirksam.
  • Aufbau der Ablaufsteuerschaltung Die Fig. 4 ist ein Blockschaltbild des Steuerteils. Von außen her sind an einen Zentralsteuerteil 401 Signale aus einem Tastenfeld 402, die Operationsbefehle ergeben, eine Erfassungssignal 403 für die Ausgangsstellung der Steuergittertrommel, das den Bezug für die Ablauf folge bildet, eine Reihe von Taktimpulsen 404 aus einem Taktimpulsgenerator in Synchronisierung mit der Drehung der Isolationstrommel und sechs Mikroschalter-Signale 405 angelegt, die die Zeitsteuerung der ersten Ladungsbildausbildung festlegen.
  • Entsprechend diesen Eingabesignalen steuert der Zentralsteuerteil 2 Speicher und drei Zähler, um die Speicherung, die Beurteilung und die Ausgabe geeigneter Signale an eine Schnittstelle 406 zu bewirken.
  • Die Steuergittertrommel-Ausgangsstellung wird in Form von Erfassungsimpulsen 330 (Fig. 3) mittels eines Magneten 68 und eines agnetoelektrischen Umsetzungselements 67 (Fig. 1) an der Steuergittertrommel für jede vollständige Umdrehung der Steuergittertrommel erhalten. Kennimpulse (1) 331 werden von dem Zeitpunkt, an dem ein Ladungsbild auf der Steuergittertrommel ausgebildet worden ist, bis zum Zurückkehren des optischen Systems in seine Ausgangsstellung MS 1 erzeugt, wonach die Steuergittertrommel in ihrer Ausgangsstellung gelangt. Während der Zeit, während der solche Kennimpulse (1) 331 erzeugt werden, wird die Beurteilung getroffen, ob die Inhalt des Speichers (1) 202 und des Steuergittertrommel-Zählers 201 gleich sind oder nicht, und ob der "STOP"-Befehl gegeben ist oder nicht, wodurch der Isolationstrommel-Motor zur Einleitung des Vorgangs des Sekundärladungsbildausbildung gestartet wird, die Primärladungsbildausbildung erneut begonnen wird oder der Steuergittertrommel-Motor angehalten wird, so daß dadurch festgelegt wird, ob die Ablauffolge abgeschlossen wird oder nicht.
  • Derartige Bestimmungen können in dem in Fig. 5 gezeigten Ablaufdiagramm ausgedrückt werden. Wie hier zu sehen ist, sind diese Festlegungen bzw. Bestimmungen aufeinanderfolgend mit Y, Z und X bezeichnet. Ferner kann dieses Ablaufdiagramm in der Form eines elektrischen Schaltbilds gemäß der Darstellung in Fig. 6 dargestellt werden. Dabei sollen vertikale Sammelleitungen als Spalten und horizontale Sammelleitungen als Zeilen bezeichnet sein. Die durch # bezeichneten Steuerbefehle sind jeweils an Spalten 601 bis 604 angeschlossen. Ferner sind diese Signale mittels Invertern 605 bis 608 invertiert und an Spalten 609 bis 612 angeschlossen. Zeilen 613 bis 617 sind über Widerstände an die Stromversorgung angeschlossen. Diese Stromversorgung muß einen dem logischen Pegel "1" entsprechenden Pegel haben.
  • Beispielsweise entspricht der Zustand # in Fig. 5 demjenigen, das "kein" STOP"-Befehl gegeben ist, die Anzeigelampe (1) nicht eingeschaltet ist und in dem Speicher 2 eine Zahl ist",was daher durch die logische Gleichung # = FSTOP . FS# . IL = 0" ausgedrückt werden kann. Wenn daher zwischen die Spalten 609, 610 und 611 und die Zeile 615 Dioden in dem gezeigten Sinn eingefügt sind, ist ein UND-Schaltglied gebildet, bei dem die Zeile 615 nur auf dem Pegel "1" steht, wenn die Spalten 609 bis 611 auf dem Pegel 1 sind. D. h., die Zeile 615 nimmt den Pegel "1" an, wenn der Zustand 6 eingestellt ist. Auf ähnliche Weise werden die Zuständebis@auf die Zeilen 613 bis 617 ausgegeben. Ferner werden diese Zeilen 8 613 bis 617 mittels Invertern 61 bis 622 invertiert und an Zeilen 623 bis 627 angeschlossen. Wenn diese Zeilen 623 bis 627 schneidende Spalten 628 bis 630 über Widerstände an die Stromversorgung E zur Bildung einer weiteren Diodenmatrix angeschlossen sind, nimmt die Spalte 630 den Pegel "O" nur an, wenn die Zuständeodereingestellt sind, so daß das Ausgangssignal 644 eines Inverters 633 zu einem Ausdruck der logischen Gleichung "#+#" wird und den Pegel "1" nur annimmt, wenn der vorgenannte Zustand eingestellt ist. Wird demgemäß dieses Ausgangs signal zu einem UND-Glied 638 mit einem Steuerimpuls (1) FJ 1 331 und dem Steuergittertrommel-Ausgangsstellung-Impuls DHP 330 durchläuft, der einen Fixpunkt der Operation darstellt, kann zum Verriegeln der Speicherschaltung der Operationsbefehl "X" abgegeben werden, der die Beendigung der Ablauffolge darstellt. Auf gleiche Weise können die anderen Signale Y und Z abgegeben werden. Im Falle des Signals Z werden die Ausgangs leistungen der vorgenannten Lader 36 und 37 und des Entladers 50 auf die in Fig. 20 gezeigte Weise verringert.
  • Wenn der Zustand eingestellt ist und das Signal Y erhalten ist, wird der Steuergittertrommel-Motor abgeschaltet, während der Isolationstrommel-Motor angelassen wird und die Geschwindigkeit der Trommeln auf einen hohen Wert wechselt, wobei durch Verzahnung in Synchronisierung mit den Trommeln eine Scheibe 59 gedreht wird. Signale, die durch Öffnungen erzeugt werden, die am Umfang der im Zwischenraum zwischen einem Paar aus einem lichtaussendenden Element und einen Lichtempfangselement 60 durchlaufenden Scheibe 59 ausgebildet sind, werden als Taktimpulse 332 (Fig. 3) ausgegeben. Diese Taktimpulse werden in der Weise erzeugt, daß für je ein Grad Drehung der Steuergittertrommel ein Impuls und für je 3600 Drehung der Steuergittertrommel 360 Impulse erzeugt werden. Da es schwierig ist, eine Öffnung für je ein Grad in der Scheibe zu erzeugen, die den gleichen Durchmesser wie die Steuergittertrorrxnel hat, ist eine weitere Scheibe vorgesehen,deren Drehzahl durch Getriebeumsetzung zum n-fachen der Steuergittertrommel gemacht ist und die mit dem 1/n-fachen der Anzahl der Öffnungen ausgestaltet ist.
  • Bei dem Kopiergerät werden während des der Modulation folgenden Verfahrens diese Taktimpulse zur Verwendung als Ansteuersignale für unterschiedliche Einrichtungen verarbeitet. Während des der Modulation folgenden Verfahrens wird gemäß der Darstellung in Fig. 3 das erste Kopierblatt während einer vollständigen und einer halben Umdrehung der Isolationstrommel fertig gemacht, während das zweite Kopierblatt und folgende Kopierblätter während jeweils einer Hälfte einer vollständigen Umdrehung der Isolationstrommel fertig gemacht werden, so daß daher mit einer halben Umdrehung der Isolationstrommel oder einer vollständigen Umdrehung der Steuergittertrommel als Bezug für die Ablaufsteuerung ein binärcodierter 360-Zähler mittels der Taktimpulse 332 betrieben wird, um damit die in Fig. 3 gezeigten Steuerimpulse 333 bis 345 auszugeben.
  • Ein Beispiel der Schaltung für die Erzeugung solcher Steuerimpulse ist in Fig, 7 gezeigt. Zur Bildung eines 360-Zählers, der Taktimpulse von 0 bis 359 zählen kann, sind zehn Flipflops zusammengeschaltet. Die ersten vier Flipflops bilden einen Dezimalzähler, der die Ziffernstelle mit dem Wert 1 darstellt und wiederholt von 0 bis 9 zählt, die nächsten vier Flipflops bilden einen Dezimalzähler, der die Ziffernstelle mit dem Wert 10 darstellt und wiederholt von 0 bis 9 zählt, und die letzten beiden Flipflops bilden einen Trinärzähler, der die Ziffernstelle mit dem Wert 100 darstellt. Wenn jedoch die von Null fortschreitende Zählung von 359 auf 360 wechselt, wird von einem Decodierer ein Setzsignal ausgegeben, um alle Flipflops rückzusetzen. Auf diese Weise ergeben diese Flipflops einen 360-Zähler,der die Zählung von 0 bis 359 für jede vollständige Umdrehung der Steuergittertrommel aus ihrer Ausgangsstellung wiederholt.
  • Die Steuerimpulse 333 bis 345 in Fig. 3 werden durch die Ausgabe des vorgenannten Zählers erzeugt, die mittels der Matrixschaltung (Decodierer) nach Fig. 7 decodiert wird. Wo es erwünscht ist, die Zeitgabe der Aufeinanderfolge der Einrichtungen 310 bis 316 in Fig. 3 zu ändern, kann dies durch Veränderung der Anbringungsstellen der Dioden in dem Decodierer nach Wunsch bewerkstelligt werden. Beispielsweise können leicht kritische Einstellungen wie die Zeitsteuerung der Papierzuführung oder das Registrieren zwischen dem vorderen Rand des Papiers und dem vorderen Rand des entwickelten sichtbaren Bilds auf der Trommel bewerkstelligt werden, die nicht durch eine Mikroschalter-Nocken-Kombination ausgeführt werden könnten.
  • Die anderen Steuerimpulse werden auf gleichartige Weise ausgegeben.
  • In Fig. 3 ist die Auswahl der Steuerimpulse dafür notwendig, daß der erste Modulationslader 310 bei der Zählung 1 in dem ersten Umlauf eingeschaltet werden kann und dann, wenn die Anzahl der gewünschten Kopien 1 ist, bei der Zählung 80 in dem zweiten Umlauf abgeschaltet werden kann, während er dann, wenn die Anzahl der gewünschten Kopien 2 ist, bei der Zählung 80 im dritten Umlauf abgeschaltet werden kann.
  • Bei dem Kopiergerät sind gemäß der Darstellung in Fig. 4 zwei Isolationstrommelzähler IC und IC' (413 und 414) dafür verwendet, Kennimpulse (2) zu zählen und die Zählerzahl mit dem Speicher (2) (203) zu vergleichen, um dadurch die Auswahl der Steuerimpulse zu ermöglichen.
  • Insbesondere ist der Isolationstrommelzähler IC 347 (413) zur Ausführung der Zählung "1" aus dem zweiten Umlauf so betrieben, daß ein EIN-Signal während dieses Umlaufs unterdrücktwird,wenndiemit diesem Zähler gezählte Anzahl gleich der in dem Speicher (2) 203 ist, der die erwünschte Anzahl der Kopien speichert.
  • Es ist hier anzumerken, daß beispielsweise die Registrierwalzen-Kupplung für das erste Blatt Papier zum ersten Mal im zweiten Umlauf betrieben wird. Beim Vergleich mit dem Speicher (2) 203 wird jedoch der Isolationstrommelzähler IC im dritten Umlauf in seinem Inhalt gleich dem Speicher (2) 203 , so daß auf diese Weise diese Kupplung für das zweite Blatt Papier nicht betätigt wird. Daher wird bei dem Kopiergerät der Isolationstrommelzähler IC', der mit einer Verzögerung um eine Zählung in bezug auf den Isolationstrommel- zähler IC hochzählt., mit dem Speicher (2) 203 verglichen, um dadurch das Ein- und Ausschalten der vorgenannten Kupplung zu steuern.
  • Im Falle der Fig. 3 stimmt der Isolationstrommelzähler IC mit dem Speicher (2)- im dritten Umlauf überein und hört zu zählen auf, wogegen der Isolationstrommelzähler IC' mit dem Speicher (2) im vierten Umlauf übereinstimmt. Auf diese Weise stimmen die Isolationstrommelzähler IC und IC' miteinander im vierten Umlauf überein. Die Übereinstimmung zwischen diesen beiden Zählern bedeutet den letzten Kopierumlauf, wobei während der letzten Zeitdauer dieses Umlaufs, nämlich während der Zeit des Kennimpulses (2) die beiden Zähler gelöscht werden, um festzustellen, ob der Steuertrommelzähler 201 wieder mit dem Speicher (1) 202 übereinstimmt oder nicht, der die Anzahl der Ausbildungen des Ladungsbilds speichert, wobei bei Übereinstimmung ein Kopieabschlußbefehl ausgegeben wird, um die Trommeldrehung anzuhalten. Wenn keine Übereinstimmung besteht, wird der Isolationstrommel-Motor 328 abgeschaltet und der Steuergittertrommel-Motor 301 zum Einleiten der Belichtung eingeschaltet, wonach die gleiche Ablauf folge wie die nach der Primärladungsbild-Ausbildung wiederholt wird.
  • Die Fig. 16 zeigt Beispiele der Antriebssteuerungen für unterschiedliche Einrichtungen. In dieser Fig. entsprechen die Bezugszeichen 310, 312, 314 und 315 jeweils dem ersten Modulationslader, dem Entwickler-Motor, der Papierzuführwalzen-Kupplung und der Registrierwalzen-Kupplung gemäß der Darstellung in Fig. 3. Mit 160 ist ein Verstärker zum Betreiben dieser Einrichtungen bezeichnet. Ferner sind Schaltglieder 169 und 170 von Flipflops, Inverter 161, 164, 166 und 168, ein NAND-Glied 162, ein NOR-Glied 163 und UND-Glieder 165 und 167 gezeigt. Wenn die Übereinstimmungen zwischen den vorgenannten Isolationstrommelzählern IC und IC' und dem Kopie- anzahleinstell-Speicher (2) mittels der jeweiligen Koinzidenzschaltungen erfaßt werden, werden EIN-Impulse unterbrochen und die Einrichtungen durch AUS-Impulse angehalten. Auf diese Weise können die Einrichtungen mit einer vorbestimmten Zeitgabe gesteuert werden.
  • Ferner ist anzumerken, daß dann, wenn der betreffende Verfahrensvorgang die Aufeinanderfolge der Schritte der Ladungsbildausbildung oder dergleichen ist und ein Steuerimpuls für jeden Verfahrensvorgang erzeugt wird, der dem jeweiligen Verfahrensvorgang entsprechende notwendige Steuerimpuls gemäß dem vorstehend beschriebenen Verfahren gewählt werden kann.
  • Wenn ferner die Entwicklungseinrichtung eine Flüssigentwicklungseinrichtung ist, können ein Schritt der Leerdrehungsreinigung der Isolationstrommel vor der Ausbildung des sekundären Ladungsbilds und ein Schritt der Leerdrehungsreinigung der gleichen Trommel nach der Bildübertragung vorgesehen werden, um sicherzustellen, daß die nächste Bildausbildung gut ist. Insbesondere wird es möglich, Schwierigkeiten zu vermeiden, die sonst als Ergebnis des Austrocknens der Flüssigkeit an der Oberfläche der Trommel oder des Toners an einer Reinigungsklinge 48 (Fig. 1) beim Reinigen der Isolationstrommel während des nächsten Umlaufs auftreten würden. Verbesserte Wirkung würde sich ergeben, wenn die routierende Isolationstrommel einer Wechselstrom-Koronaentladung ausgesetzt wäre. Die Vor-Drehung der Trommel kann die Drehung für die Ausbildung des primären Ladungsbilds ergeben. Es wird ferner auch möglich, den Steuerimpuls nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren so zu bilden, daß eine Nachdrehung im wesentlichen eine vollständige Umdrehung ist.
  • Nunmehr wird auf Fig. 8 Bezug genommen, um einige Fälle zu erläutern, bei denen das Kopierpapier klemmt. Wenn das Kopierpapier auf seinem Förderweg stecken bleibt, wenn das Kopierpapier nach der Bildübertragung nicht richtig von der Isolationstrommel abgelöst wird, sondern mit dieser bewegt wird, oder wenn zwei Blatt Kopierpapier gleichzeitig zugeführt worden sind, wird die sich daraus ergebende Störung mittels des Paars aus der Lichtquelle 69 und dem Lichtempfangselement 70 und einem Paar aus einer Lichtquelle 71 und einem Lichtempfangselement 72 erfaßt, die gemäß der Darstellung in Fig. 1 angebracht sind. Wenn der vordere Rand des Kopierpapiers an der Lichtquelle 69 (SGI) vorbeiläuft, wird aus dem vorstehend genannten Taktimpulsgenerator ein Impuls von dem Lichtempfangselement 70 aufgenommen, um einen Störungs-Zähler zu starten, während beim Vorbeilaufen des vorderen Rands des Kopierpapiers an der Lichtquelle 71 (SGO) das Lichtempfangselement 72 Abtrennungsbestätigung-Kennimpulse SDP ausgibt, die das decodierte Ausgangssignal des Störungs-Zählers umfassen. Die gezählte Anzahl der Kennimpulse entspricht dem Förderabstand von der Lichtquelle 69 zur Lichtquelle 71. Wenn daher das Kopierpapier auf seinem Förderweg stecken bleibt oder nicht von der Isolationstrommel abgetrennt wird, unterbricht es trotz der Ausgabe der Trennungs-Kennimpulse nicht die Lichtquelle 71. Folglich wirdüber eine in Fig. 8 (b) gezeigte Schaltung ein Störkennsignal JP ausgegeben. Es ist auch möglich, diesen Zähler dazu zu verwenden, den gleichen Decodierer für die Ausgabe eines Impulssignals für die Erzeugung einer Steuerung zu bringen, mit dem eine Trennklinke 73 (Fig. 1) betätigt werden kann.
  • Nunmehr wird auf Fig.9 bezug genommen, um die bei dem Kopiergerät einmalige Ablaufsteuerung zu erläutern, die nach einer Störungserkennung stattfindet.
  • Sobald eine Störung auftritt, wird die elektromagnetische Bremse dafür verwendet, den Isolationstrommel-Motor plötzlich anzuhalten und dadurch den ganzen Ablauf anzu- halten, um auf diese Weise die Ausführung der Reparatur zu ermöglichen, ohne daß der Hauptschalter ausgeschaltet wird. Während der Reparatur bleibt der Zähler unverändert fest, während die zum Zeitpunkt des Auftretens der Störung gezählte Anzahl angezeigt wird. Wenn nach Abschluß der Reparatur die "STARTt'-Taste wieder gedrückt wird, wird der Steuergittertrommel-Motor zum Drehen der Steuergittertrommel auf ihre Ausgangsstellung eingeschaltet, wobei in dieser Ausgangsstellung der Steuergittertrommel-Motor ausgeschaltet wird, während der Isolationstrommel-Motor eingeschaltet wird.
  • Da das Ladungsbild auf dem Steuergitter auch während der Reparatur beibehalten wird, wird die auf die Modulation folgende Ablauffolge wieder aufgenommen. Beschreibt man die Einzelheiten der Steuerung unter Bezug auf die Fig. 9, so macht es die auf die Modulation folgende Ablauffolge erforderlich, daß die Isolationstrommel eine vollständige und eine halbe Drehung (drei vollständige Umdrehungen der Steuergittertrommel) ohne Berücksichtigung des ursprünglichen ersten Blatts oder des ersten Blatts für den Wiederanlauf nach der Störung ausführt. Daher ist es bei dem Wiederanlauf nach der Störung notwendig, die Steuerung der Ablauffolge für das erste Blatt nach der Modulation hervorzurufen, während die Isolationstrommelzähler IC (1) und IC' (2) unverändert bleiben. Aus diesem Grund werden gemäß der Darstellung in Fig. 9 eine Sperrzeit 1 und eine Sperrzeit 2 für den ersten und den zweiten Umlauf in der Ablauffolge geschaffen, wodurch die Steuerung der Ablauffolge für das erste Blatt hervorgerufen wird. Die Isolationstrommelzähler IC (1) und IC' (2) bewirken das Hochzählen vom Beginn des dritten Umlaufs an, wonach die Ablaufsteuerung auf die gleiche Weise wie bei der normalen Steuerung ausgeführt wird.
  • Es wird das Auftreten der Störung in folgenden Fällen betrachtet: 1) Wenn das erste Blatt klemmt, d. h., wenn die Isolationstrommelzähler IC (1) und IC' (2) nicht mit dem Speicher (2) übereinstimmen; 2) wenn der Isolationstrommelzähler IC (1) mit dem Speicher (2) übereinstimmt; und 3) wenn der Isolationstrommelzähler IC' (2) mit dem Speicher (2) übereinstimmt.
  • Die Veränderungen der Zähler im Falle des Wiederanlaufs nach der Störung sind nachstehend veranschaulicht, wobei als Inhalt des Speichers (2) der Wert "4" zu sehen ist.
    1) STÖRUNG START 3 UMLÄUFE
    IC 0 1 # 1 # 1 1 2 3 4 4 0
    IC' 0 0 # 0 # 0 0 1 2 3 4 0
    SPERRZEIT 1 l
    SPERRZEIT 2
    KOPIEZAHL 1.BLATT KLEMMT EINS ZWEI DREI VIER
    2) 1
    IC 3 4 # 4 # 4 4 4 0
    IC' 2 3 # 3 # 3 3 4 0
    KOPIEZAHL zwei 4.BLATT KLEMMT VIER
    DREI
    3)
    IC 4 4 # 4 # 4 4 4 0
    IC' 3 4 # 4 # 4 4 4 0
    KOPIEZAHL zwei 4.BLATT KLEMMT
    DREI
    Im Fall 1) zählen die beiden Zähler IC und IC' von dem dritten Umlauf an hoch. Im Fall 2) zählt der Zähler IC' nur im dritten Umlauf hoch, bis die beiden Zähler IC und IC' übereinstimmen, wodurch dieser Fall am Ende des dritten Umlaufs abgeschlossen ist. Im Fall 3) wird eine Hochzählung selbst dann nicht vorgenommen, wenn der dritte Umlauf begonnen wird, wobei am Ende des dritten Umlaufs die Gleichheit der Zähler IC und IC' ermittelt wird, so daß auf diese Weise der Fall abgeschlossen wird. Wie aus den Ergebnissen zu ersehen ist, enden die Fälle 2) und 3) im gleichen Umlauf, was deshalb geschieht, weil sich der Unterschied zwischen den Fällen 2) und 3) aus dem Zeitunterschied zwischen dem Zeitpunkt, an dem die Störung nahe dem Papiervorderranddetektor aufgrund der gleichzeitigen Zuführung von zwei Blättern auftritt, und dem Zeitpunkt ergibt, an dem die Störung wegen der nicht erfolgreich ausgeführten Abtrennung des Papiers erfolgt, selbst wenn die Papierblätter identisch sind.
  • Nunmehr wird das AblaufsteuerverfahTen unter Verwendung der Sperrzeit 1 (INH 1) und der Sperrzeit 2 (INH 2 ) beschrieben. Bei der nach der Störung wieder eingeleiteten Ablauf folge muß das erste Blatt irgendwie bedruckt werden, so daß daher in der Sperrzeit 1 die Bauelemente 310 bis 314 in Fig. 3 mit einer richtigen Zeitgabe eingeschaltet werden müssen. Das Bauelement 315, nämlich die Registrierwalzen-Kupplung 315 muß ferner mit der richtigen'Zeitgabe von INH1 INH2 eingeschaltet werden (INH1 ist das invertierte Signal des Signals INH1). Darauf folgend werden während der Zeit INH1.INH2 die Elemente 310 und 311, nämlich der erste Modulationslader 310 und der zweite Modulationslader 311 ausgeschaltet, wenn der Inhalt des Zählers IC schon gleich dem Inhalt des Speichers (2) geworden ist, wobei in diesem Fall auch das Element 314, nämlich die Papierzuführwalzenkupplung ausgeschaltet wird. In dem Umlauf nach der Sperrzeit 2 (INH2) werden die Zähler IC und IC' in der schon beschriebenen Weise gesteuert, so daß daher die bei der normalen Steuerung die Steuerung durch den Vergleich zwischen dem Speicher (2) und diesen beiden Zählern bewerkstelligt wird.
  • Die Schaltung zur Erzeugung der Sperrzeitsignale INH1 und INH2 ist in Fig. 18 gezeigt, wo Flipflops 181 und 182, Schaltglieder 183 und 184, ein das Anlaufen der Isolationstrommel betreffendes Startsignal FRSTRT und ein Kennimpuls (2) FJ2 dargestellt sind. Die Schaltglieder 183 und 184 geben die Sperrzeitsignale INH1 und INH2 mit der in Fig. 9 gezeigten Zeitgabe aus. Das Ansteuern der Einrichtungen und das Anhalten der Zähler während die Sperrzeiten wird mittels einer Schaltung gemäß der Darstellung in Fig. 21 gesteuert.
  • In dieser Fig. entsprechen der EIN-Impuls und der AUS-Impuls den Ablauffolgeimpulsen in Fig. 3.
  • Die Ablauffolgesteuerung nach der vorangehend beschriebenen Ladungsbildmodulation benützt ein System, das gleichartig zu dem Entscheidungsablauf nach Fig. 5 und der Entscheidungsschaltung nach Fig. 6 ist, die schon im Zusammenhang mit der Ablauffolge der Primärladungsbildausbildung beschrieben wurden. Wie aus der bereits erfolgten Beschreibung ersichtlich ist, entspricht jeder Umlauf nach der Modulation einem Umlauf des 360-Zählers, der die Taktimpulse zählt. Die Impulse 334 bis 353 in Fig. 3 werden mit der richtigen Zählung für jeden Umlauf erzeugt, wobei aber nicht alle Impulse verwendet werden, sondern die Impulse nur in gut ausgewogenen Zyklen zum Einschalten oder Ausschalten von Flipflops für die Sperrung der zugeordneten Vorrichtungen verwendet werden, so daß es auf diese Weise möglich ist, einen Ablauffluß mit einer Schleife vom Zählinhalt 0 bis 359 des 360-Zählers zu bilden. In Fig. 10 ist das Schema eines solchen Ablaufflusses gezeigt, der mittels einer elektrischen Schaltung gemäß der Darstellung in Fig. 11 ausgeführt werden kann. Auf die vorangehend beschriebene Weise kann dieser Ablauffluß mit einer auf der Impuls zählung beruhenden programmierten Reihe von Ablauffolgen in einer Schaltung mit einer Diodenmatrix aus zwei Blöcken und mit Invertern eingebaut werden, wodurch die Ablauffolgesteuerung ohne Verwendung irgendeiner Art von Schaltern ausgeführt werden kann. In den Fig. 10 und 11 befehlen ein Signal SET FHFT 5 das Einschalten des ersten Modulationsladers, ein Signal RESET FCL 3 das Ausschalten der Papierzuführwalzen und ein Signal SET FCL 4 das Einschalten der RegistrierwaPzen, während das Signal FRSTRT erfaßt, ob das Kopieren nach der Modulation eingeleitet werden soll oder nicht, und ein Signal FIw erfaßt, ob ein Vielfach-Wiederholungskopieren stattfindet oder nicht. In Fig. 10 können wie bei dem Ablauffluß bei der Zählung 30 die leergelassenen Teilbereiche gleichfalls Operationsbefehle für die notwendigen Einrichtungen bei einer geeigneten Zählung ausgeben. Betätigungsschaltungen für weitere Einrichtungen können auf die gleiche Weise wie in Fig. 11 ausgebildet sein.
  • Nunmehr werden Einrichtungen beschrieben, die dazu dienen, das Wiederholungs- oder Mehrfachkopieren gleichmäßig zu machen. Mit ansteigender Anzahl von Wiederholungs,- oder Mehrfachkopien erleidet das auf dem Steuergitter ausgebildete Ladungsbild'einen natürlichen Ladungsverlust und eine Verringerung des Potentials, was die Gradation, den Kontrast oder dergleichen des sich ergebenden sichtbaren Bilds beeinträchtigt. Zum Korrigieren der Veränderung durch das auf diese Weise verminderte Potential bei dem sich ergebenden Bild wird bei dem Kopiergerät mit steigender Anzahl von Wiederholungskopien däs'Potential des zweiten Modülationsladers gesteigert.
  • Bei dem Kopiergerät ist gemäß der Darstellung in Fig. 12 das Potential für das erste Blatt höher als für das zweite Blatt und die folgenden Blätter, wonach das Potential stufenweise für-das zehnte, das 30., das 50., das 70. und das 90. Blatt angehoben-wird.
  • Der Anstieg und der Abfall des Potentials kann durch Veränderung der Eingangsspannung an der Primärwicklung des Hochspannungstransformators bewerkstelligt werden. Dies wird im einzelnen unter Bezugnahme auf Fig. 13 beschrieben. Es sind sechs Widerstände in Reihe geschaltet, die aufeinanderfolgend durch Relais oder dergleichen kurz geschlossen werden, welche mit Ansteigen der Anzahl der Wiederholungskopie betätigbar sind, so daß dadurch das Potential angehoben wird. Diese Widerstände können gemäß der Darstellung in Reihe eingeschleift sein, oder es können alternativ unterschiedliche Widerstandswerte parallel geschaltet werden, zwischen denen umgeschaltet wirda Die zeitliche Steuerung, mit der die vorgenannten Relais oder Schalter betätigt werden, ist in Fig. 14 gezeigt. Eine derartige Zeitsteuerung kann durch eine Kombination aus dem Zählstand des Isolationstrommelzählers (1) IC und dem Modulationslader-Einschaltimpuls gebildet werden. Beispielsweise wird bei dem Kopiergerät, bei dem das Potential für das zweite, das zehnte, das dreißigste, das fünzigste, das siebzigste und das neuzigste Blatt geändert wird, die Zeitsteuerung durch Schalten des Modulationslader-Einschaltimpulses mittels des decodierten Ausgangssignals des Isolationstrommelzählers (1) IC hervorgerufen. Demgemäß werden die Betätigungsimpulse für Relais K 1 bis K 6 bei der Zählung 80 der Taktimpulse ausgegeben, wenn für das zweite Blatt der Isolationstrommelzählstand IC = 1 ist, wenn für das 10. Blatt der Zählstand IC = 9 ist, wenn für das 30. Blatt der Zählstand IC = 29 ist, wenn für das 50. Blatt der Zählstand IC = 49 ist, wenn für das 70. Blatt der Zählstand IC = 69 ist bzw. wenn für das 90. Blatt der Zählstand IC = 89 ist, wobei Zwischenspeicher 1 bis 6 zum Betreiben der Spulen der Relais K 1 bis K 6 eingesetzt sind. (Fig. 15).
  • Nunmehr wird ein wirtschaftliches Verfahren zur Abrechnung von Kopiegebühren bei dem Kopiergerät beschrieben.
  • Die Lichtquelle für die Beleuchtung der Bildvorlage wird nur während des Verfahrensschritts der Ausbildung des primären Ladungsbilds verwendet, während eine Verschlechterung des lichtempfindlichen Mediums üblicherweise bei dem Durchleiten des Stroms durch das lichtempfindliche Medium hervorgerufen wird, so daß daher die Verschlechterung der Lichtquelle und des lichtempfindlichen Steuergitters hauptsächlich während der Stufen der Ausbildung des primären Ladungsbilds auftritt und nur wenig oder gar nicht mit den nachfolgenden Schritten in Verbindung steht. Bei einem derartigen Kopiergerät ist daher nicht nur einVerfahren zur Abrechnung der Gebühren nach Format und Qualität des verwendeten Kopierpapiers notwendig, sondern auch ein Verfahren zur Abrechnung der Gebühren unter Berücksichtigung des Unterschieds zwischen dem Verfahrensschritt der Ausbildung eines primären Ladungsbilds auf dem lichtempfindlichen Steuergitter und den nachfolgenden Verfahrensschritten bis zu dem Verfahrensschritt der Übertragung des Bilds auf das Kopierpapier. Ein Beispiel für das letztgenannte Verfahren wird hunter Bezugnahme auf Fig. 19 erläutert. In dieser Fig. ist ein Summenzähler 191 zur Zählung der Anzahl der Ausbildungen elektrostatischer Ladungsbilder auf dem lichtempfindlichen Steuergitter und ein Summenzähler 192 zum Zählen der Anzahl der Verfahrensschritte der Ausbildung eines sekundären Ladungsbilds auf der Isolationstrommel aus dem primären Ladungsbild auf der Steuergittertrommel, des Entwickelns des sekundären Ladungsbilds und des 'übertragens des ermittelten Bilds auf das Kopierpapier gezeigt (wobei diese Anzahl der aufgerechneten Anzahl der Kopierblätter entspricht). Die anderen Bezugszeichen entsprechen den Bezugszeichen in Fig. 2 (BlockschAltbild der Bedienungstafel). Nunmehr wird die Funktion erläutert. Jedesmal, wenn ein elektrostatisches Ladungsbild auf der Steuergittertrommel durch die beleuchtete Bildvorlage ausgebildet wird, wiederholt ein Hochzählschalter 241 ein Einschalten und ein Ausschalten, so daß die Zählzahlen in derr. Zähler 201 und in dem Summenzähler 191 jeweils um "1" gesteigert werden. Das Gerät wiederholt eine Reihe von Kopiervorgängen, wobei dann, wenn die Zählzahl in dem Zähler 201 in Übereinstimmung mit der in den Speicher 202 gespeicherten voreingestellten Anzahl von Kopien übereinstimmt, der Zähler 201 gelöscht wird. Andererseits wird der Summenzähler 191 nicht gelöscht, sondern fährt auch für die nachfolgenden Kopiervorgänge zu zählen fort. D. h., wenn die kopierte Bildvorlage entfernt und durch eine andere Bildvorlage ersetzt wird und eine neue Anzahl von Kopien eingestellt wird, beginnt der Zähler 201 wieder von 1 auf 2, 3 usw. zu zählen, während aber der Summenzähler 191 von dem vorherigen Zählstand mit 't1" mehr hochzuzählen beginnt.
  • Ferner wiederholt jedesmal für die Verfahrensschritte der Sekundärladungsbildausbildung, des Entwickelns und der Übertragung auf das Kopierpapier ein Hochzählschalter 242 einen Einschalt- und einen Ausschaltvorgang, so daß der Zähler 204 und der Summenzähler 192- ihre jeweiligen Funktionen entsprechend denjenigen des Zählers 201 und des Summenzählers 191 ausführen, wobei der Summenzähler 192 nicht gelöscht wird, sondern die Gesamtanzahl der erzeugten Kopien zu zählen fortfährt. Auf diese Weise werden die Anzahl der Ausbildungen des elektrostatischen Ladungsbilds auf der Steuergittertrommel und die Anzahl der nachfolgenden Verfahrensschritte bis zur Übertragung des sichtbaren Bilds auf das Kopierpapier gezählt, wobei die Zählungen mittels der jeweiligen Summenzähler einzeln in gesonderten Raten zum Zeitpunkt der Abrechnung summiert werden. Durch ein derartiges Abrechnen der Kopiegebühren ist ein Abrechnungssystem geschaffen, durch das der Einheitspreis einer Kopie mit steigender Anzahl der Kopien in dem Falle abnimmt, bei dem eine Anzahl von Kopien von der gleichen Bildvorlage gewünscht ist, wobei mit einem derartigen Abrechnungssystem die beste Nutzung der Merkmale des Kopiergeräts vorgenommen werden kann.
  • Wenn immer ferner das Papier auf seinem Durchgangsweg während des Kopierens klemmt, kann das Gerät auf seinen Normalzustand gebracht werden, wenn das klemmende Papier durch die Bedienungsperson entfernt wird, wobei auf diese Weise das Entfernen der Hemmung von der Bedienungsperson auf einfache Weise aufgeführt werden kann, wenn diese nur darüber informiert ist, wo in dem Gerät die Hemmung aufgetreten ist. Bei dem Kopiergerät wird eine Anzeigevorrichtung für die Anzeige der Anzahl der Kopien auch für diesen Zweck benützt, wobei diese Anzeigevorrichtung eine numerische Anzeigevorrichtung ist,- die durch Verwendung von sieben Segmenten eine Anzeige mit zwei Ziffernstellen hervorruft. Wenn unter einer zahlreichen Anzahl möglicher Stellen für'die Hemmungsermittlung das Papier an der zweiten Stelle klemmt, wird die Störung gemäß der Darstellung in Fig. 22 (a) als- J 2 angezeigt.
  • Ferner können in Vorbereitung auf einen Fehler, der an irgendeiner der Steuerschaltungen für das optische System, der Entwicklungseinrichtung,der Bildübertragung usw. auftritt, die für das Kopiergerät notwendig sind, den jeweiligen Steuerschaltungen entsprechende Ziffern so vorbestimmt werden, daß beispielsweise bei Ausfall der Steuerschaltung für das optische System ( dessen entsprechende Nummer die Nr. 8 ist) gemäß der Darstellung in Fig. 22 (b) durch ,Hinzufügen des Anfangsbuchstabens von "Fehler" die Anzeige F 8 sichtbar wird. Wenn der Benützer diese Anzeige sieht, ist er über das Vorliegen eines Fehlers in dem Gerät inforciert und kann auch die Fehlernummer der Kundendienstabteilung des Herstellers weitergeben, so daß eine Wartungsperson schnell die geeigneten Maßnahmen treffen kann. Dies führt zu einer kürzeren für die Wartung erforderlichen Zeitdauer.
  • Die gleiche Anzeigevorrichtung kann auch zur Anzeige des Fehlens von Kopierpapier verwendet werden. Insbesondere kann das Fehlen von Papier als Anzeige PE angezeigt werden, die die Anfangsbuchstaben von "Papierende" umfaßt, wobei bei der Ausstattung des Geräts mit einer Anzahl von Kassetten für die Aufnahme von Kopierpapier die Nummer der leergewordenen Kassette zusätzlich nach der Anzeige PE angezeigt werden kann, wie beispielsweise gemäß der Darstellung in Fig.
  • 22 (c) als PE 3, was bedeutet, daß die Kassette Nr. 3 leer geworden ist. Dies kann auch mit zwei Ziffernstellen als P 3 angezeigt werden.
  • Ferner kann das Ausgehen von für die Bildentwicklung verwendeten Entwickler als DE (Fig. 22 (d)) sowie das Ausgehen von Isopar (Lösungsmittel, Gemisch von Is?Paraffinen) als IE (Fig. 22 (e)) angezeigt werden. Die zur.Darstellung der unterschiedlichen Betriebszustände verwendeten Anfangsbuchstaben sind nicht auf die gezeigten Beispiele eingeschränkt.
  • Zur Beschreibung einer Schaltung, die als Umschaltvorrichtung für die Ausführung der vorstehend beschriebenen Anzeigen dient, wird nunmehr auf Fig. 23 bezug genommen.
  • In Fig. 23 wird die Anzeigevorrichtung für die gezählte Anzahl von Kopien zur Anzeige der Störung (als beispielsweise "J") und zur Anzeige der Störstelle durch Ziffern (als beispielsweise "1" oder "2") herangezogen. Damit kann eine einzige Anzeigevorrichtung auf einfache Weise sowohl zur Anzeige der Zählung als auch zur Anzeige der Störung dienen.
  • In Fig. 23 ist eine Zählvorrichtung 701 für das Zählen der Anzahl erzeugter Kopien, ein Schaltglied 702 für die Steuerung des Zählungsausgangssignals derselben, ein Schaltglied 703 für die Ausgabesteuerung über eine Störstelle, ein Schaltglied 704 für die Ausgabe eines Zählsignals oder eines Störungssignals, ein Decodierer 705 für das Umsetzen des Ausgangssignals des Schaltglieds 704 in Steuersignale für die Segmente einer Anzeigevorrichtung 711, Flipflops 706 für die Ausgabe eines eine Störstelle anzeigenden binären Signals, Detektoren 707 für die Erfassung der Störstelle, ein Codierer 708 für die Umsetzung des Erfassungssignals in ein binärcodiertes dezimales Ausgangssignal und ein Flipflop 709 für die Ausgabe eines Störungssignals gezeigt.
  • Eine Mehrzahl von Störungsdetektoren 707 (die im wesentlichen durch Schalter gebildet sind) ist von vorneherein mit Nummern versehen (wie beispielsweise 01 für die Umgebung der Registrierwalzen, 02 für die Umgebung des Papierabtrenners, 03 für die Umgebung der Fixiervorrichtung usw.), wobei irgendeine dieser Nummern mittels des Codierers 708 in eine Binärnummer umgesetzt wird dessen Ausgangssignal wiederum einer Gruppe aus einer Mehrzahl dem Wert der Binärnummer entsprechender Flipflops angelegt wird. Der Codierer 708 gibt auch ein Störermittlungssignal 710 ab, um damit das Flipflop 709 zu setzen, dessen Ausgangssignal zum Umschalten von dem Zähler 701 auf die Störungsanzeige verwendet wird. Durch dieses Umschalten wird der Inhalt des Zählers 701 mittels des Schaltglids 702 gesperrt und das binärkodierte Ausgangs signal der Flipflops 706 über das Schaltglied 703 geleitet, mittels des Decodierers 705 umgesetzt und mittels der Anzeigevorrichtung 711 angezeigt.
  • Als Beispiel wird der Fall beschrieben, daß der Störungsdetektor Nr. 2 betätigt wirdr so daß an der dreistelligen Anzeigevorrichtung "J02" angezeigt wird.
  • Wenn der Störungsdetektor Nr. 2 betätigt wird, werden das Flipflop F 2 mit dem Wert 2 und das Flipflop 709 mittels des Codieres 708 gesetzt und das Zählen des Zählers 701 angehalten, woraufhin das Schaitglied 702 gesperrt und das Schaltglied 703 durchgeschaltet wird. Der Inhalt der Flipflop-Gruppe 706 wird über das Schaltglied 703 und über das Schaltglied 704 zu dem Decodierer 705 durchgeleitet, wodurch er an den beiden Stellen mit niedrigstem Stellenwert in der Anzeigevorrichtung angezeigt wird. Das Ausgangssignal des Flipflops 709 wird direkt an den Decodierer 705 angelegt und in den Buchstaben J kodiert, der wiederum an der Stelle mit dem höchsten Stellenwert der Anzeigevorrichtung angezeigt wird.
  • Obgleich die Erfindung in bezug auf ein Kopiergerät beschrieben wurde, bei dem ein sichtbares Bild auf gewöhnliches Papier übertragen wird, kann sie sehr wirkungsvoll bei einem Gerät mit Verwendung des sogenannten TESI-System angewendet werden, bei dem ein auf einem lichtempfindlichen Medium ausgebildetes Ladungsbild durch Belichtung und andere Verfahrens schritte direkt auf gewöhnliches Papier übertragen wird, um dadurch eine Kopie herzustellen oder bei einem Gerät, bei dem ein sekundäres Ladungsbild auf einer Isolationstrommel direkt auf gewöhnliches Papier übertragen und das Übertragungsbild zur Erzeugung einer Kopie entwickelt wird. Die Erfindung ist auch zweckdienlich für gewöhnliche Kopiergeräte, mit denen eine festgelegte Anzahl von Kopien erzeugt wird.
  • Mit der Erfindung ist ein Druck- oder Kopiergerät geschaffen, das ein drehbares Element, eine Anzahl von Verarbeitungsvorrichtungen zur Ausbildung eines elektrostatischen Ladungsbilds auf dem drehbaren Element, zum Entwickeln des Ladungsbilds und zum übertragen des entwickelten Bilds von dem drehbaren Element auf ein Bildempfangsmaterial, eine Einrichtung zur Erzeugung einer Reihe von Taktsignalen im Ansprechen auf die Drehung des drehbaren Elements, eine Einrichtung für das wiederholte Erzeugen von Steuerimpulsen bei jedem Verfahrensvorgang in Übereinstimmung mit den Taktimpulsen, wobei die Steuerimpulse die Zeitgabe bestimmen, mit der die Verarbeitungsvorrichtungen betätigt werden, sowie eine Vorrichtung zum Steuern der gewünschten Funktionen der Verarbeitungsvorrichtungen entsprechend den notwendigen Steuerimpulsen aus diesen Steuerimpulsen aufweist.

Claims (13)

  1. Patentansprüche 1. Kopier- oder Druckgerät, gekennzeichnet durch ein drehbares Element (8), eine Anzahl von Verarbeitungsvorrichtungen (1, 11; 20; 36) zum Ausbilden eines elektrostatischen Ladungsbilds auf dem drehbaren Element, zum Entwickeln des Ladungsbilds und zum Ubertragen des entwickelten Bilds von dem drehbaren Element auf Bildempfangsmaterial (31) , eine Vorrichtung (59, 60 ; 404) zum Erzeugen einer Reihe von Taktsignalen im Ansprechen auf die Drehung des drehbaren Elements, eine Vorrichtung (Fig. 7) zum wiederholten Erzeugen von Steuerimpulsen bei jedem Verfahrensvorgang in übereinstimmung mit den Taktimpulsen, wobei die Steuerimpulse die Zeitsteuerung bestimmen, mit der die Verarbeitungsvorrichtungen betätigt werden, und eine Steuervorrichtung (413 bis 416) zum Steuern der gewünschten Funktionen der Verarbeitungsvorrichtungen in Ubere1nstiiii£rung mit den von den Steuerimpulsen benötigten Steuerimpulsen.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während eines fortschreitenden Schritts oder Zyklus des Verfahrens die Steuervorrichtung (413 bis 416) betrieblich diejenigen der Verarbeitungsvorrichtungen steuert, die für den nachfolgenden Schritt oder Zyklus notwendig sind.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung eine Mehrzahl von Zählvorrichtungen (413, .414) zum Zählen der Schritte oder Zyklen des Verfahrens aufweist und daß eine der Zählvorrichtungen das Zählen bei einen Schritt oder bei einem Zyklus beginnt, der unterschiedlich von dem Schritt oder Zyklus ist, an welchem eine andere Zählvorrichtung zu zählen beginnt, wobei die Verarbeitungsvorrichtungen betrieblich mittels der Zählstände der genannten beiden Zählvorrichtungen und mittels der Steuerimpulse gesteuert werden.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (61; 203) zum Einstellen der Anzahl der Wiederholung des Verfahrens vorgesehen ist und daß die Steuervorrichtung (413 bis 416) Vorrichtungen (413, 414) zum Zählen der Schritte oder Zyklen des Verfahrens aufweist, wobei die Verarbeitungsvorrichtungen betrieblich durch die Zählung und durch den eingestellten Wert gesteuert werden.
  5. 5. Kopiergerät, gekennzeichnet durch ein lichtempfindliches Medium (1), ein Isolationsmedium (8), eine erste Verarbeitunysvorrichtung (6) zur Ausbildung eines primären Ladungsbilds einer Bildvorlage auf dem lichtempfindlichen Medium, eine Vorrichtung (328) zum Bewegen des Isolationsmediums, eine zweite Verarbeitungsvorrichtung (11) zur Ausbildung eines sekundären Ladungsbilds auf dem Isolationsmedium aus dem primären Ladungsbilds auf dem lichtempfindlichen Medium, eine Entwicklungsvorrichtung (20) zum Sichtbarmachen des sekundären Ladungsbilds auf dem Isolationsmedium und eine Steuervorrichtung (67, 68; 59, 60) zum betrieblichen Steuern wenigstens der zweiten Verarbeitungsvorrichtung und der Entwicklungsvorrichtung in übereinstimmung mit der Bewegungsstellung des Isolationsmediums nach der Ausbildung des primären Ladungsbilds.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtempfindliche Medium (1) die Form eines Steuergitters (Fig. 17) hat und daß die zweite Verarbeitungsvorrichtung einen Koronalader (11) besitzt, dessen Foronaladevoraussetzungen in Übereinstimmung mit der Anzahl der gewünschten Kopien gesteuert werden (Fig. 12 bis 15).
  7. 7. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung eine Vorrichtung (59, 60) zur Erzeugung von Taktimpulsen im Ansprechen auf die Drehung des Isolationsmediums (8) und eine Vorrichtung ( 67,68) zur Erzeugung eines Einstellsignals in übereinstimmung mit einer bestimmten Stellung des lichtempfindlichen Mediums aufweist und daß wenigstens die zweite Verarbeitungsvorrichtung oder die Entwicklungsvorrichtung in übereinstimmung mit den Taktimpulsen und dem Einstellsignal gesteuert wird.
  8. 8. Kopiergerät, gekennzeichnet durch ein lichtempfindliches Medium (1), eine Vorrichtung (6) zur Ausbildung eines primären elektrostatischen Ladungsbilds auf dem lichtempfindlichen Medium, eine Vorrichtung (11) zum Anlegen einer Koronaentladung an das primäre Ladungsbild für die Ausbildung eines sekundären elektrostatischen Ladungsbilds auf einem Isolationsmedium (8), eine Vorrichtung (20) zum Entwickeln des sekundären Ladungsbilds, eine Vorrichtung (36) zum übertragen des entwickelten Tonerbilds auf Bildempfangsmaterial (31) und eine Vorrichtung (48) zum Reinigen des Isolationsmediums für dessen Wiederverwendung, wobei nach dem Reinigen des Isolationsmediums auf diesem von dem primären Ladungsbild wieder ein sekundäres Ladungsbild ausbildbar ist.
  9. 9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsgeschwindigkeiten des Isolationsmediums (8) und des lichtempfindlichen Mediums (1) im Ansprechen auf den Beginn der Ladungsbildausbildung gesteigert werden.
  10. 10. I;opiergerät, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (61) zum Einstellen einer Anzahl zu erzeugender Kopien, eine Anzahl von Verarbeitungsvorrichtungen (1, 11; 20; 36) zum Durchführen eines Kopiervorgangs mit einer Häufigkeit, die der mittels der Einstellvorrichtung eingestellten Anzahl entspricht, eine Vorrichtung (413, 414,) zum Zählen der Anzahl stattfindender Kopiervorgänge, eine Vorrichtung (63) zum Anzeigen der Anzahl der Kopien, die laufend erzeugt werden, oder der Anzahl von Leerblättern, die laufend übrig bleiben, während des Fortschreitens des Kopiervorgangs, eine Vorrichtung (707) zum Ermitteln von Hemmungsstörungen bei dem Kopiermaterial innerhalb des Gerätes, eine Vorrichtung, die im Ansprechen auf das Ermittlungssignal aus der Ermittlungs-Vorrichtung jegliches andere Eingabesignal in das Gerät außer einem erneuten Kopierstartbefehl abschaltet und die Zustände der Vorrichtung zum Zählen und der Vorrichtung zur Anzeige beibehält, und eine Vorrichtung (708, 709) zum Steuern der Anzeige der Anzahl der Kopien zum Zeitpunkt des erneuten Kopierstarts, so daß ein hemmendes Kopiermaterial entfernbar ist.
  11. 11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (59, 60) zum Erzeugen von Taktsignalen im Ansprechen auf den Betriebsablauf des Geräts vorgesehen ist, die die unterschiedlichen Verarbeitungsvorrichtungen betrieblich steuert, und daß die Hemmungserrnittlungs-Vcrrichtung eine Vorrichtung zum Zählen der Taktsignale und zum Bestimmen, ob das Kopiermaterial durch seinen Durchlaufweg gelangt ist oder nicht, mittels eines der für das Durchlaufen des Kopiermaterials durch seinen Durchlaufweg notwendigen Zeit entsprechenden gezählten Werts aufweist.
  12. 12. Kopiergerät, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (61) zum Einstellen der Anzahl der zu erzeugenden Kopien, eine Anzahl von Verarbeitungsvorrichtungen für die Durchführung eines Kopiervorgangs in einer Häufigkeit, die der mittels der Einstell-Vorrichtung eingestellten Anzahl entspricht, eine numerische Anzeigevorrichtung (62, 63) mit einer Mehrzahl von Ziffernstellen, eine Einstellvorrichtung 217 ) aus einer Gruppe von Zifferntasten und eine Steuervorrichtung zur Inbetriebnahme der Anzeigevorrichtung nach Betätigung der Gruppe von Zifferntasten für das Anzeigen einer von der Bedienungsperson des Geräts gewählten Zahl in der Reihenfolge von der Stelle mit dem niedrigsten Wert an.
  13. 13. Kopier- oder Druckyerät, gekennzeichnet durch eine Anzahl von Verarbeitungsvorrichtungen zur Durchführung des Kopierens oder Druckens, eine an der Oberfläche einer Tafel des Geräts angebrachte Anzeigevorrichtung (61) zur Ausführung einer bestimmten Anzeigeart, eine Detektorvorrichtung (707) zum Erfassen eines abnormalen Zustands im Inneren des Gerätes oder eines abnormalen Zustands irgendeiner der Verarbeitungsvorrichtungen und eine Vorrichtung (708, 709), die auf die Detektorvorrichtung durch Umschalten der Anzeigevorrichtung von der bestimmten Anzeigeart auf eine Zustandanzeigeart anspricht.
DE2654076A 1975-11-28 1976-11-29 Kopiergerät Expired - Lifetime DE2654076C3 (de)

Applications Claiming Priority (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP50143178A JPS5266431A (en) 1975-11-28 1975-11-28 Copying machine
JP50143179A JPS5266440A (en) 1975-11-28 1975-11-28 Copying machine
JP50143180A JPS5949582B2 (ja) 1975-11-28 1975-11-28 フクシヤキノヒヨウジソウチ
JP50144158A JPS5911904B2 (ja) 1975-12-02 1975-12-02 像形成装置
DE2661068A DE2661068C2 (de) 1975-11-28 1976-11-29
AU47566/79A AU524477B2 (en) 1975-11-28 1979-05-29 Printing or copying apparatus

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2654076A1 true DE2654076A1 (de) 1977-06-02
DE2654076C2 DE2654076C2 (de) 1986-09-04
DE2654076C3 DE2654076C3 (de) 1994-12-22

Family

ID=27542724

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2654076A Expired - Lifetime DE2654076C3 (de) 1975-11-28 1976-11-29 Kopiergerät

Country Status (2)

Country Link
AU (1) AU524477B2 (de)
DE (1) DE2654076C3 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2809057A1 (de) 1977-03-02 1978-09-07 Canon Kk Kopierverfahren und bilderzeugungsgeraet zur durchfuehrung des verfahrens
DE2919784A1 (de) * 1978-05-17 1979-11-22 Canon Kk Kopiergeraet
DE2919591A1 (de) * 1978-05-15 1979-11-29 Iwatsu Electric Co Ltd Fotokopiergeraet
DE3038972A1 (de) * 1979-10-16 1981-04-30 Canon K.K., Tokyo Geraet zur erzeugung mehrerer bilder von einem latentbild
DE3104006A1 (de) 1980-02-08 1981-12-17 Canon K.K., Tokyo "sichtanzeigeeinrichtung"
US5192971A (en) * 1977-03-02 1993-03-09 Canon Kabushiki Kaisha Image forming apparatus with image forming interruption capabilities
DE2858780C2 (de) * 1977-03-02 1996-10-17 Canon Kk Ablauffolgesteuerung für ein Kopiergerät

Citations (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3588472A (en) 1966-11-18 1971-06-28 Xerox Corp Logic control apparatus
DE2050012A1 (de) * 1970-10-12 1971-11-11 Kalle Ag Elektrophotographisches Mikrofilmrückvergrößerungsgerät
DE2161833A1 (de) * 1970-12-14 1972-06-29 Xerox Corp Elektrostatische Reproduktionseinrichtung
US3677635A (en) * 1970-04-22 1972-07-18 Saxon Ind Inc Copying machine system
US3682544A (en) * 1970-10-26 1972-08-08 Burroughs Corp Electronic controller for copying machine
US3749833A (en) * 1972-02-14 1973-07-31 Pelorex Corp Facsimile transmission system
DE2318297A1 (de) * 1972-08-30 1974-03-14 Xerox Corp Bearbeitungssteuersystem fuer druckoder kopiergeraete
US3813157A (en) 1973-04-06 1974-05-28 Xerox Corp Control logic for trouble detection and recovery
DE2507527A1 (de) * 1974-02-22 1975-09-04 Xerox Corp Automatisches schriftstueckverarbeitungssystem
US3914047A (en) * 1973-10-01 1975-10-21 Eastman Kodak Co Synchronizing control apparatus for electrophotographic apparatus utilizing digital computer
US3936182A (en) * 1974-08-12 1976-02-03 Xerox Corporation Control arrangement for an electrostatographic reproduction apparatus
DE2434878B2 (de) * 1973-08-31 1980-10-30 Xerox Corp., Rochester, N.Y. (V.St.A.) Steuerschaltung fur ein Kopiergerät

Patent Citations (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3588472A (en) 1966-11-18 1971-06-28 Xerox Corp Logic control apparatus
US3677635A (en) * 1970-04-22 1972-07-18 Saxon Ind Inc Copying machine system
DE2050012A1 (de) * 1970-10-12 1971-11-11 Kalle Ag Elektrophotographisches Mikrofilmrückvergrößerungsgerät
US3682544A (en) * 1970-10-26 1972-08-08 Burroughs Corp Electronic controller for copying machine
DE2161833A1 (de) * 1970-12-14 1972-06-29 Xerox Corp Elektrostatische Reproduktionseinrichtung
US3749833A (en) * 1972-02-14 1973-07-31 Pelorex Corp Facsimile transmission system
DE2318297A1 (de) * 1972-08-30 1974-03-14 Xerox Corp Bearbeitungssteuersystem fuer druckoder kopiergeraete
US3813157A (en) 1973-04-06 1974-05-28 Xerox Corp Control logic for trouble detection and recovery
DE2434878B2 (de) * 1973-08-31 1980-10-30 Xerox Corp., Rochester, N.Y. (V.St.A.) Steuerschaltung fur ein Kopiergerät
US3914047A (en) * 1973-10-01 1975-10-21 Eastman Kodak Co Synchronizing control apparatus for electrophotographic apparatus utilizing digital computer
DE2507527A1 (de) * 1974-02-22 1975-09-04 Xerox Corp Automatisches schriftstueckverarbeitungssystem
US3936182A (en) * 1974-08-12 1976-02-03 Xerox Corporation Control arrangement for an electrostatographic reproduction apparatus

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2809057A1 (de) 1977-03-02 1978-09-07 Canon Kk Kopierverfahren und bilderzeugungsgeraet zur durchfuehrung des verfahrens
US5192971A (en) * 1977-03-02 1993-03-09 Canon Kabushiki Kaisha Image forming apparatus with image forming interruption capabilities
DE2858780C2 (de) * 1977-03-02 1996-10-17 Canon Kk Ablauffolgesteuerung für ein Kopiergerät
DE2919591A1 (de) * 1978-05-15 1979-11-29 Iwatsu Electric Co Ltd Fotokopiergeraet
DE2919784A1 (de) * 1978-05-17 1979-11-22 Canon Kk Kopiergeraet
DE3038972A1 (de) * 1979-10-16 1981-04-30 Canon K.K., Tokyo Geraet zur erzeugung mehrerer bilder von einem latentbild
DE3104006A1 (de) 1980-02-08 1981-12-17 Canon K.K., Tokyo "sichtanzeigeeinrichtung"

Also Published As

Publication number Publication date
AU4756679A (en) 1979-09-27
DE2654076C2 (de) 1986-09-04
AU524477B2 (en) 1982-09-16
DE2654076C3 (de) 1994-12-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2661117C2 (de)
DE2434878C3 (de) Steuerschaltung für ein Kopiergerät
DE2446919C3 (de) Steuereinrichtung für eine elektrofotografische Kopiervorrichtung
DE2713402C2 (de) Vorlagebogeneingabevorrichtung
DE2858298C2 (de)
DE2722800C2 (de)
DE3438269C2 (de)
DE2823889C2 (de)
DE2838207A1 (de) Automatische pruefeinrichtung fuer ein kopiergeraet
DE3239007C3 (de) Kopiergerät mit variablem Abbildungsmaßstab
DE2626037C3 (de) Elektrostatische Kopiervorrichtung mit zwei Umdrehungen einer Aufzeichnungstrommel
DE2919784C2 (de)
DE2809056A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bilderzeugung
DE2844098A1 (de) Verfahren zur herstellung von kopiensaetzen und kopiermaschine zur ausfuehrung des verfahrens
DE3247871C2 (de)
DE3141464C2 (de)
DE1283855B (de) Zaehlvorrichtung zur Zaehlung und Anzeige der Anzabl von mit Hilfe einer Vervielfaeltigungsmaschine hergestellten Vervielfaeltigungen
DE2658819C2 (de) Kopier- oder Druckgerät
DE2654076A1 (de) Druck- oder kopiergeraet
DE2928050A1 (de) Tonerreinigungsvorrichtung
CH619796A5 (de)
DE2818123A1 (de) Einrichtung zur automatischen handhabung von bildvorlagen
DE3151634C2 (de)
DE2809057C2 (de) Kopiergerät
DE3423066C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
8125 Change of the main classification

Ipc: G03B 27/52

8172 Supplementary division/partition in:

Ref country code: DE

Ref document number: 2661068

Format of ref document f/p: P

Q171 Divided out to:

Ref country code: DE

Ref document number: 2661068

D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
AH Division in

Ref country code: DE

Ref document number: 2661068

Format of ref document f/p: P

8366 Restricted maintained after opposition proceedings
8305 Restricted maintenance of patent after opposition
AH Division in

Ref country code: DE

Ref document number: 2661068

Format of ref document f/p: P

D4 Patent maintained restricted