DE2919784A1 - Kopiergeraet - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kopiergerät und insbesondere auf ein Kopiergerät, bei dem die Zuführungszeit
eines übertragungs- bzw. Bildempfangsmaterials
so gesteuert wird, daß die Relativlage eines auf einem Aufzeichnungsmaterial ausgebildeten Bilds gegenüber dem
Bildempfangsmaterial in eine vorbestimmte Beziehung gebracht
wird.
Bei einem elektrophotographischen Kopiergerät wurde zum Registrieren des Vorderrands eines auf einem
photoempfindlichen Material durch Belichtung und Entwicklung ausgebildeten Bilds eine vorbestimmte Drehstellung
des photoempfindlichen Materials erfaßt, um eine Transportwalze zur Zufuhr von Übertragungs- bzw. Bildempfangs-'
papier zu einer Bxldübertragungsstation in Betrieb zu setzen. Dies ergab jedoch dahingehend einen Nachteil,
daß aufgrund des nicht immer konstanten Ablaufens eines optischen Systems oder eines Vorlageschlittens, die
zum Belichten des photoempfindlichen Materials und zur
VI/rs
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Dresdner Bank (München) Klo. 3939 844
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Abtastung hin- und herbewegbar sind, ein Ladungsbild nicht immer an einer vorbestimmten Stelle an dem photoempfindlichen
Material ausgebildet wurde, so daß dementsprechend der Vorderrand des Bilds an dem Bildempfangspapier
abweichende Lagen hatte. Zur Ausschaltung dieses Nachteils wurde ein Gerät entwickelt, bei dem zur Betätigung
einer Zuführungswalze eine bestimmte Bewegungsstellung des optischen Systems oder des Vorlagenträgers in ihrer
jeweiligen Bahn erfaßt wurde; bei diesem Gerät war jedoch die Zuführungszeit während der Hin- und Herbewegung des
optischen Systems oder des Vorlagenträgers beschränkt. Daher war diese Ausführung nicht bei Kopiergeräten anwendbar,
bei welchen die Bildübertragung unabhängig von
der Belichtung und Abtastung erfolgt. 15
. Ferner unterscheidet sich bei Kopiergeräten, bei denen die Vergrößerung veränderbar ist, der zeitliche
Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt der Erfassung einer besonderen Stellung bei der Hin- und Herbewegung und
dem ZuführungsZeitpunkt entsprechend der Vergrößerung,
so daß der Zuführzeitpunkt nicht unterschiedslos aus dem ErfassungsZeitpunkt bestimmt werden kann. Dies ist auch
der Fall bei Kopiergeräten mit einer Mehrzahl von Papierzufuhrstationen und dementsprechend unterschiedlichen
Zufuhrbahnlängen für die jeweiligen Papierzufuhrstationen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopiergerät zu schaffen, bei dem die vorangehend genannten
Nachteile der bekannten Geräte ausgeschaltet sind und
eine genaue Registrierung sichergestellt ist.
Erfindungsgemäß wird die Zuführzeit für die Registrierung
vorgewählt und für eine vorbestimmte Zeitdauer gespeichert, wobei eine Zufuhrwalze mittels eines
gespeicherten Zeitsignals betrieben wird. Darüber hinaus kann dieses gespeicherte Zeitsignal wiedergewonnen werden,
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um auch bei Kopiergeräten mit unterschiedlichen Bildübertragungs-Betriebsarten
immer die Ausbildung eines Bilds an einer vorbestimmten Stelle an einem Übertragungs-
bzw. Bildempfangsmaterial sicherzustellen. Das erfindungsgemäße Kopiergerät hat ein Aufzeichnungsmaterial, eine
Bearbeitungsvorrichtung zur Ausbildung eines Bilds auf dem Aufzeichnungsmaterial, eine Zuführvorrichtung, die
zur Übertragung des auf dem Aufzeichnungsmaterial ausgebildeten
Bilds auf ein Bildempfangsmaterial wiederholt
^O das Bildempfangsmaterial dem Aufzeichnungsmaterial zuführt,
eine Speichervorrichtung zum Voreinstellen bzw. Vorwählen der Zeit für die Inbetriebnahme der Zuführvorrichtung
in der Weise, daß der Vorderrand des Bildempfangsmaterials und der Vorderrand des Bilds an dem
'5 Aufzeichnungsmaterial in ein vorbestimmtes Lageverhältnis
gebracht werden, und zum Speichern des vorgewählten Zeitpunkts über eine vorbestimmte Zeitdauer, sowie eine
Steuereinrichtung zum wiederholten Betreiben der Zuführvorrichtung
durch das in der Speichervorrichtung gespeicherte
υ Signal. Das erfindungsgemäße Gerät weist als ein weiteres
Merkmal auf, daß zur Einstellung der Speichervorrichtung die Bewegungsstellung einer hin- und herbewegbaren Einrichtung
für die Beleuchtung und Abtastung eines Vorlagenbilds erfaßt wird. Eine weitere Ausgestaltung des erfin-
dungsgemäßen Geräts besteht darin, daß mittels einer hin- und herbewegbaren Einrichtung auf einem ersten Aufzeichnungsmaterial
ein erstes Ladungsbild ausgebildet wird, mittels des ersten Ladungsbilds auf einem zweiten
Aufzeichnungsmaterial ein zweites Ladungsbild ausgebildet
wird, dieses Ladungsbild entwickelt wird und bei der Übertragung des entwickelten Bilds auf das Bildempfangsmaterial
die Zuführvorrichtung wiederholt mittels der Speichervorrichtung so betrieben wird, daß ein und dasselbe erste Ladungsbild auf eine Mehrzahl von Bildempfangsmaterialien
übertragen werden kann. Ferner wird die Zu-
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füllvorrichtung dann betrieben, wenn ein synchron mit der
Drehung des Aufzeichnungsmaterials erzeugtes Zeitsignal
mit dem mittels der Speichervorrichtung gespeicherten Speicherwert übereinstimmt.
5
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Es ist ferner möglich, die Speicherung und Einstellung dadurch zu bewerkstelligen, daß der Vorderrand des Ladungsbilds
direkt mittels einer Potentialmeßeinrichtung oder dgl. erfaßt wird. Ferner kann bei Ausführung der
bildweisen Belichtung während des Transports der Vorlage (des Vorlagenblatts) die Speicherung und Einstellung
dadurch bewerkstelligt werden, daß die Transportstellung der Vorlage selbst erfaßt wird. Die vorstehend beschriebene
Lage-bzw. Stellungserfassung kann durch Betätigen eines Mikroschalters, eines photoelektrischen Elements
oder eines Hall-Elements in der Bewegungsbahn mittels eines Nockens, eines Leuchtelements bzw. eines Magneten
an dem Vorlagenschlitten oder dem optischen System erfolgen. Die Erfassung der Lage bzw. Stellung der Vorlage
kann durch Betätigen des Mikroschalters mittels der Vorlage oder durch Erfassen des Reflektionslichts aus
dem in der Bewegungsbahn angebrachten Leuchtelement bewerkstelligt werden.
Mit der Erfindung soll ferner ein Kopiersteuersystem für die Voreinstellung bzw. Vorwahl des Zeitpunkts
zur Betätigung der Zuführvorrichtung entsprechend einer Mehrzahl von Kopiervergrößerungen geschaffen
werden, wobei die voreingestellte bzw. vorgewählte Zeit
über eine vorbestimmte Zeitdauer gespeichert wird und die Zuführvorrichtung gesteuert wird.
'Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
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Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht eines
Wiederholungs- bzw. Speicher-Kopiergeräts .
Fig. 2 zeigt den Bedienungsabschnitt des
Kopiergeräts nach Fig. 1.
Fig. 3 zeigt die Art der Registrier-Zeit-
steuerung bei einem ersten Ausführungs- ^O beispiel.
Fig. 4 (a) und (b) sind Schaltbilder einer
Steuerschaltung in dem ersten Ausführungsbeispiel.
15
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Fig. 5 zeigt die Beziehungen zwischen Signalen in der Schaltung nach Fig. 4 und Drehwinkeln
einer Gittertrommel.
zu Fig. 6 zeigt die Art der Registrier-Zeitsteuerung
bei einem zweiten Ausführungsbeispiel.
Fig. 7 veranschaulicht Registrier-Stellungen
eines optischen Systems bei dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Fig. 8 veranschaulicht die Registrier-Zeitsteuerung bei dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Fig. 9 bis 11 sind Steuerablaufdiagramme für das zweite Ausführungsbeispiel·.
Fig. 12 veranschaulicht die Zeitsteuerung bei
dem zweiten Ausführungsbeispiel.
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Fig. 13 ist ein Schaltbild einer Steuerschaltung
bei dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Fig. 14 ist der Speicherplan eines Schreib/
Lese-Speichers in der Steuerschaltung nach Fig. 13.
Fig. 15 bis 19 sind Ablaufdiagramme, die die
Ablaufdiagrainme in den Fig. 9 bis 11
in größeren Einzelheiten darstellen.
In Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht eines Kopiergeräts der Wiederhol- bzw. Speicherausführung
gezeigt.
Mit 11 ist ein das Gerät umgebendes Gehäuse bezeichnet.
Eine Vorlage wie ein Schriftstück oder eine Urkunde wird auf einen Vorlagentisch 12 aufgelegt, der an der
Oberseite des Gehäuses 11 aus einem transparenten EIe-
ment wie einer Glasplatte oder dgl. gebildet ist. Dieser Vorlagentisch ist ein feststehender Tisch, während die
Projektion eines Bilds auf eine später beschriebene Gitter-Trommel 13 durch Bewegung eines Teils einer
optischen Einrichtung bewerkstelligt wird. Die optische 25
Einrichtung ist bekannter Art; ein erster Spiegel 14 und
eine Vorlagen-Beleuchtungslampe 15 werden mit einer Geschwindigkeit V über die gesamte Strecke des Vorlagentischs
12 aus ihren mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellungen in ihre am weitesten links liegenden, mit gestrichelten
Linien dargestellten Stellungen bewegt. Andererseits ist gleichzeitig mit der zur Abtastung des
Vorlagentischs 12 herbeigeführten Bewegung des ersten
Spiegels 14 ein zweiter Spiegel 16 mit einer Geschwindigkeit von V/2 aus seiner mit ausgezogenen Linien dargestellen
Stellung in seine am weitesten links liegende,
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' mit gestrichelten Linien dargestellte Stellung bewegbar.
Das durch die Abtastung mittels des ersten und des zweiten Spiegels 14 und 16 erzielte Vorlagenbild wird über
ein Linsensystem 17 mit einem Blendenmechanismus und einen ortsfesten Spiegel 18 auf die Gitter-Trommel 13 projiziert,
deren Umfangsgeschwindigkeit gleich V ist. Die Gitter-Trommel 13 hat eine siebartige Trommel aus einer elektrisch
leitenden Schicht, einer über die leitende Schicht gelegten photoleitfähigen Schicht und einer über die photoleitfähige
'0 Schicht gelegten durchsichtigen Isolierschicht und entspricht
beispielsweise der in der GB-PS 1 480 841 beschriebenen.
Die Trommel 13 ist in Richtung des Pfeils F drehbar; entlang des Umfangs der Trommel 13 und nahe an diesem
sind Ladungsbild-Erzeugungseinrichtungen angeordnet. 20 bezeichnet einen Koronaentlader, der eine Einrichtung
zum Aufbringen einer Primärspannung darstellt und die drehende Gitter—Trommel 13 auf eine ausreichende
Spannung aufladen soll. 21 ist ein Koronaentlader, der eine Einrichtung zum Aufbringen einer Sekundärladung
darstellt und ein primäres elektrostatisches Ladungsbild durch Entladen der mittels des Koronaentladers
20 aufgebrachten Ladung an der Gitter-Trommel 13 unter
Projektion des Vorlagenbilds auf die Trommel 13 bildet.
Zu diesem Zweck ist eine hintere Abschirmplatte des Koronaentladers 21 optisch offen. 22 bezeichnet eine
Gesamtflächen- bzw. Totalbelichtungslampe, mit der die
Gitter-Trommel 13 gleichförmig belichtet wird und der elektrostatische Kontrast des primären Ladungsbilds
plötzlich gesteigert wird. Mittels der vorstehend beschriebenen Einrichtungen wird an .der Gitter-Trommel
13 ein primäres Ladungsbild mit hohem elektrostatischem Kontrast ausgebildet. Das auf diese Weise an der Trommel
13 ausgebildete primäre Ladungsbild wird mittels eines
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Modulations-Koronaentladers 23 als sekundäres elektrostatisches
Ladungsbild an einer Isoliertrommel 24 abgebildet, die in Richtung des Pfeils M dreht. Die
Isoliertrommel 24 hat ein elektrisch leitendes Traqelement 25, das mit einer Isolierschicht 2 6 bedeckt ist;
das sekundäre Ladungsbild wird durch Anlegen einer Spannung zwischen dem leitenden Tragelement 25 und dem
leitenden Teil bzw. der leitenden Schicht der Gitter-Trommel 13 und Heranführen von Modulations-Koronaionen
an die Isolierschicht 26 geformt. Das derart auf der Isolierschicht 26 ausgebildete sekundäre Ladungsbild
kann mittels einer bekannten Naß- oder Trocken-Entwicklungsvorrichtung 27 zu einem Tonerbild entwickelt werden.
Danach kann das Tonerbild auf ein synchron zu dem Tonerbild zu einer Bildübertragungsstatxon 28 hin transportiertes
Übertragungs- bzw. Bildempfangsmaterial (Papierblatt)
29 übertragen werden. Nach der Bildübertragung wird die Isoliertrommel 24 mittels einer bekannten
Reinigungsvorrichtung 30 unter Verwendung einer Klinge oder einer Bürste gereinigt, um damit irgendwelchen
an der Isolierschicht 26 zurückgebliebenen Toner zu entfernen, und mittels eines Koronaentladers 31 auf ein
gleichmäßiges Oberflächenpotential gebracht, so daß sie für einen weiteren Kopierzyklus bereit wird.
Das zu der Bildübertragungsstatxon 28 hin zu befördernde Bildempfangsmaterial 2 9 ist in einer unteren
Kassette 32 bzw. einer oberen Kassette 42 gestapelt, wird blattweise mit Hilfe einer Zufuhrwalze 33 bzw. 43
und einer Ablöseplatte 34 bzw. 44 vereinzelt und mittels einer Registrierwalze 35 zu der Tonerbild-Stelle
hin befördert'. Die untere Kassette 32 kann 2 000 bis 3 000 Blatt Papier aufnehmen, während die obere Kassette
42 500 bis 1 000 Blatt Papier aufnehmen kann. Mit 36
ist ein Entlader bezeichnet, der auf das Bildempfangs-
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material eine Vorspannung aufbringt, wenn das Tonerbild mittels des Bildübertragungs-Koronaentladers übertragen wird. Nach der Bildübertragung wird das Bildempfangsmaterial
29 mittels eines (nicht gezeigten) Trennriemens von der Isoliertrommel 24 abgelöst und
einer Fixiervorrichtung 38 zugeführt, wo das Tonerbild an dem Bildempfangsmaterial mittels einer Fixierwalze
39 fixiert wird, wonach das Bildempfangsmaterial zu einer Endkopie-Ablage 41 hin befördert wird. Das vorstehend
beschriebene Kopiergerät ist ein sog. Speicherbzw. Wiederhol-Kopiergerät, bei welchem nach einer einmaligen
Ausbildung eines primären Ladungsbilds an der Gitter-Trommel 13 dieses primäre Ladungsbild zur Ausbildung
eines sekundären Ladungsbilds verwendet wird, so daß daher kein erneutes Abtasten der Vorlage notwendig
ist, wenn mehrere Kopien erzeugt werden sollen.
Daher brauchen dann, wenn eine Mehrzahl von Kopien hergestellt werden soll , nur die der Ausbildung des
sekundären Ladungsbilds folgenden Betriebsvorgänge ausgeführt werden, so daß es daher möglich ist., die
Kopiergeschwindigkeit dadurch zu steigern, daß während dieser Betriebsvorgänge durch Verwendung bekannter
Kupplungen, Zahnräder und dgl. die Drehzahl der Gitter-Trommel 13 auf das zwei- oder dreifache der Drehzahl
derselben bei der Ausbildung des primären Ladungsbilds erhöht wird.
Die Fig. 2 zeigt einen Bedienungsabschnitt und ou ein Anzeigefeld des Geräts nach Fig. 1. Mit SW ist ein
Hauptschalter bezeichnet, der eine Betriebsverbraucher-Steuerschaltung des Kopiergeräts mit einer Stromversorgung
verbindet. 121 ist eine Kopierstarttaste, 122 eine Tastatur für die Einstellung der Kopienanzahl,
123-1 eine Einstellzahl-Anzeige und 123-2 eine Kopierabschluß-Anzeige,
die mit Hilfe von 7-Segment-Leuchtdioden
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die Anzahl der fertiggestellten Kopien anzeigt.
Mit 126 und 127 sind Leuchttasten zur Wahl der
oberen bzw. der unteren Papierzufuhr-Kassette; die Leuchttasten sind durch ihr Schließen einschaltbar, um die
Wahl anzuzeigen und ferner auch mittels einer Papierformat-Anzeige 132 das Format des Papiers in der oberen bzw. der unteren Kassette anzuzeigen. 128-1 bis 128-3
sind Leuchttasten für die Helligkeitswahl. Sie bestimmen jeweils Dunkel-Kopieren, Halbtönungs-Kopieren bzw. HeIl-Kopieren und werden durch ihr Schließen beleuchtet, um
die gewählte Tönung anzuzeigen. Mit 129 ist eine Stopptaste zum Anhalten des Kopiervorgangs bezeichnet. 130-1 bis 130-3 sind Vergrößerungswechsel-Wähltasten, die jeweils die Vergrößerung 1:1, die Vergrößerung auf das
0,76-fache (die nachstehend als Verkleinerung (1)
bezeichnet wird) bzw. die Vergrößerung auf das 0,65-fache (die nachstehend als Verkleinerung (2) bezeichnet wird) bestimmen und mit denen eine entsprechende Stelle an
oberen bzw. der unteren Papierzufuhr-Kassette; die Leuchttasten sind durch ihr Schließen einschaltbar, um die
Wahl anzuzeigen und ferner auch mittels einer Papierformat-Anzeige 132 das Format des Papiers in der oberen bzw. der unteren Kassette anzuzeigen. 128-1 bis 128-3
sind Leuchttasten für die Helligkeitswahl. Sie bestimmen jeweils Dunkel-Kopieren, Halbtönungs-Kopieren bzw. HeIl-Kopieren und werden durch ihr Schließen beleuchtet, um
die gewählte Tönung anzuzeigen. Mit 129 ist eine Stopptaste zum Anhalten des Kopiervorgangs bezeichnet. 130-1 bis 130-3 sind Vergrößerungswechsel-Wähltasten, die jeweils die Vergrößerung 1:1, die Vergrößerung auf das
0,76-fache (die nachstehend als Verkleinerung (1)
bezeichnet wird) bzw. die Vergrößerung auf das 0,65-fache (die nachstehend als Verkleinerung (2) bezeichnet wird) bestimmen und mit denen eine entsprechende Stelle an
einem Anzeiger 131 einschaltbar ist.
Nachstehend wird die Registrier-Zeitsteuerung ausführlich beschrieben, die einen wesentlichen Teil des
Kopiergeräts darstellt.
25
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Die Fig. 3 bis 5 veranschaulichen ein erstes
Ausführungsbeispiel, bei dem kein Vergrößerungswechselmechanismus vorgesehen ist. Die Fig. 6 bis 19 veranschaulichen ein zweites Ausführungsbeispiel, das einen Vergrößerungswechselmechanismus hat.
Ausführungsbeispiel, bei dem kein Vergrößerungswechselmechanismus vorgesehen ist. Die Fig. 6 bis 19 veranschaulichen ein zweites Ausführungsbeispiel, das einen Vergrößerungswechselmechanismus hat.
Zunächst wird das erste Ausführungsbeispiel beschrieben.
Die Fig. 3 ist eine schematische Ansicht allein der
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Teile, die bei dem Gerät nach Fig. 1 für die Registrierung
des Kopierpapiers bei der Bildübertragung notwendig sind. Hierzu zählen eine Vorlage 49, die auf einem Vorlagentisch
12-1 aufgelegt ist,.ein Mikroschalter 44-1 zur Erfassung
der Ruhestellung (Ausgangsstellung) eines ersten Spiegels 14-1 {der nachstehend als das optische System
bezeichnet wird), und ein in der Bahn des optischen Systems angebrachter Mikroschalter 45-1, der eine (nachfolgend
als Registrier-Stellung bezeichnete) Bewegungsstellung
des optischen Systems erfaßt, um damit die Zufuhrzeitsteuerung des Kopierpapiers zu bestimmen, und
der auf das Durchlaufen eines an dem optischen System angebrachten Nockens hin ein Signal erzeugt. Ferner sind
ein Mikroschalter 46-1 für die Erfassung der Endstellung
bei der Vorwärtsbewegung bzw. dem Vorlauf des optischen Systems (die nachstehend als Umkehrstellung bezeichnet
wird) und ein Mikroschalter 47-1 für die Erfassung der Ruhestellung bzw. Ausgangsstellung einer photoempfindlichen
Trommel 13-1 vorgesehen, der mittels eines an einer Bezugsstelle P der photoempfindlichen Trommel 13-1 angebrachten
Nocken betätigbar ist.
Mit 48 ist eine Kupplung bezeichnet, die einem Registrierwalzensatz
35-1 einen mit der photoempfindlichen Trommel 13-1 synchronen Drehantrieb erteilt (und die
nachstehend als Registrierkupplung bezeichnet wird). Mit A ist die Stelle bezeichnet, an der das Bildlicht
auf die photoempfindliche Trommel fällt. Mit B ist die Stelle bezeichnet, an der durch Ionenmodulation mittels
eines primären Ladungsbilds an der photoempfindlichen
Trommel 13-1 ein sekundäres Ladungsbild an einer Isoliertrommel 24-1 ausgebildet wird. Mit C ist die Stelle bezeichnet,
an der zur Bildübertragung der Vorderrand des Tonerbilds an der Isoliertrommel 24-1 mit dem Vorderrand
des Bildempfangsmaterials bzw. Kopierpapiers 2 9 in Berührung kommt, während mit D die Stelle bezeichnet ist,
die den Berührungspunkt zwischen der oberen und der unte-
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ren Walze des Registrierwalzensatzes 35-1 darstellt und an der das Kopierpapier 29 zeitweilig anhält. Mit tQ ist
die Strecke (die Zeitdauer) bezeichnet, über die sich das optische System von seiner Ruhestellung (OHP)
an dem Mikroschalter 44-1 zu der Registrierstellung an dem Mikroschalter 45-1 bewegt. Mit t- ist die Zeit bezeichnet,
die das optische System dafür braucht, nach dem Durchlaufen der Stelle P an der photoempfindlichen
Trommel 13-1 durch die Trommel-Ruhestellung (DHP) an dem Mikroschalter 47-1 seine Registrierstellung bei
45-1 zu erreichen (Pig. 5). Mit t2 ist die Strecke
(Zeit) bezeichnet, über die sich das Kopierpapier von der Anhalte-Stelle D des Kopierpapiers an dem Registrierwalzensatz
35-1 weg bis zu der Berührungsstelle C an der
■5 Isoliertrommel 24-1 bewegt.
Die Fig. 4 ist ein Schaltbild einer Ansteuerungsschaltung für die Registrierkupplung 48, während die
Fig. 5 ein Betriebszeitdiagramm der Schaltung nach Fig.
ist. In Fig. 4 bezeichnen 50, 51, 52 und 53 gewöhnliche R-S-Flipflops, die jeweils so ausgebildet sind, daß sie
bei einem Eingangssignal mit dem Pegel "1" an einem Eingang S an Anschlüssen Q bzw. Q einen Pegel "1" bzw.
"0" abgeben und danach bei einem Eingangssignal "1" an
" dem Anschluß R die Ausgangspegel an den Anschlüssen Q
und Q wechseln» 54 bis 59 sind UND-Glieder. Mit 60 und 61 sind dreistellige Vorwärts-Zähler bezeichnet, bei
denen Anschlüsse C Eingangsanschlüsse für zu zählende
Impulse sind, Anschlüsse R Rücksetzanschlüsse sind und on
Anschlüsse Q1, Q. _ und Q-iqq BCD-Ausgangsanschlüsse für
Einer-, Zehner- bzw. Hunderter-Einheiten mit jeweils vier Signalleitungen sind. Der Zähler 60 speichert die
Registrierzeit, während der Zähler 61 die Zeit bis zur Registrierung bemißt. Mit 62 ist eine Koinzidenzerfassungs-
schaltung bezeichnet, die die Übereinstimmung zwischen den Zählern 60 und 61 erfaßt. Die Koinzidenzerfassungs-
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schaltung vergleicht an Anschlüsse A1, A10, A. bzw.
B , B1_ und B1 QQ angelegte digitale Signale und gibt
an seinem Ausgangsanschluß OUT ein Signal "1" ab, wenn A1 = B1, A10 = B10 und A100 = B100 gilt. Mit
63 ist eine übliche Differenzierschaltung aus einem Widerstand und einem Kondensator bezeichnet, die das
Ansteigen eines Signals erfaßt. Mit 64 ist eine Koppelbzw. Verstärkerschaltung zum Umsetzen des Ausgangssignals
des Flipflops 53 in ein Ansteuerungssignal für die Registrierkupplung 48 bezeichnet.
In den Fig. 4 und 5 ist mit DHP ein Trommelruhestellung-Erfassungssignal
bezeichnet, während CP eine Folge von Taktimpulssignalen ist, die synchron mit der
photoempfindlichen Trommel 13-1 erzeugt werden und dadurch
gewonnen werden können, daß mittels eines optischen Detektors 51' eine Anzahl von Öffnungen in einer Scheibe
50' erfaßt wird, die gemäß der Darstellung mit der photoempfindlichen Trommel 13-1 verbunden ist und synchron
mit der Drehung derselben drehbar ist. RG ist ein Registrierstellungs-Erfassungssignal·,
während TES ein die Modulation anzeigendes Signal ist, das mit einem Pegel "1" vom Beginn
der Modulation an bis zum Ende des Kopierens mittels einer nicht näher dargestellten Ablaufsteuerschaltung CT
(Fig. 4(a)} erzeugt wird. END ist ein Signal, das den Abschluß des Kopierens anzeigt und ein Impuls ist, der mit
dem Pegel "1" von der Ablaufsteuerschaltung zum Abschluß
des Kopierens einer vorbestimmten Anzahl erzeugt wird. CLOFF ist ein Signal zum Auskuppeln der Registrierkupplung
18 und stellt einen Impuls dar, der erzeugt wird, wenn die Taktimpulse CP mittels der Ablauffolgesteuerschaltung
gezählt werden, nämlich die photoempfindliche Trommel 13-1 einen vorbestimmten Drehwinkel ausführt. FAD ist
ein Signal zur Anzeige der Vorwärtsbewegung bzw. des
Vorlaufs des optischen Systems und wird mit einem Pegel "1" durch die Ablaufsteuerschaltung erzeugt, wenn sich
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das optische System zum Ausbilden eines Primärbilds vorwärtsbewegt.
In dem Zeitdiagramm in Fig. 5 bezeichnet Oi die Änderung der Zeit tn, die das optische System zu
seiner Bewegung aus seiner Ruhestellung 44-1 zu seiner Registrierstellung 45-1 benötigt.
Nachstehend wird die Funktionsweise der Schaltung beschrieben. In dem Schaltbild in Fig. 4 werden mittels
einer (nicht gezeigten) üblichen Einschalt-Rücksetzschaltung beim Schließen des Hauptschalters die Flipflops
50, 51, 52 und 53 rückgesetzt, so daß ihre Ausgangsanschlüsse Q den Pegel "0" und ihre Ausgangsanschlüsse
Q den Pegel "1" abgeben. Auf gleiche Weise werden die Zähler 60 und 61 rückgesetzt, so daß ihre Ausgangsan-Schlüsse
alle den Pegel "0" annehmen. Wenn bei diesem Zustand ein Kopierknopf CPB gedrückt wird, um das Kopieren
einzuleiten, beginnen die gitterartige photoempfindliche
Trommel 13-1 und die Isoliertrommel 24-1 zu drehen, womit zugleich ein Taktimpuls CP erzeugt wird und an einen
Eingangsanschluß eines jeden der UND-Glieder 56 und 57 angelegt wird. Da jedoch die mit den zweiten Eingangsanschlüssen
der jeweiligen UND-Glieder verbundenen Flipflops 51 und 52 rückgesetzt sind und den Pegel "0" anlegen,
bleiben die Ausgänge der UND-Glieder auf dem Pegel "0". Bei diesem Zustand sind alle Ausgangsanschlüsse
der Zähler 60 und 61 auf dem Pegel "0" und daher die Eingänge A und B der Koinzidenzerfassungsschaltung
62 einander gleich, so daß dessen Ausgangsanschluß OUT den Pegel "1" abgibt. Demgemäß nimmt ein Eingang
des UND-Glieds 58 den Pegel "1" an, während das zweite Eingangssignal nicht das Flipflop 53 setzt, da das
Modulations-Signal TES noch auf dem Pegel "0" verbleibt; folglich wird die Registrierkupplung 48 nicht betätigt.
Wenn zu diesem Zeitpunkt das optische System nicht in
seiner Ruhestellung bei 44-1 steht, wird es in Gegen-
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' richtung zu dem Pfeil 70 bewegt und an seiner Ruhestellung
44-1 angehalten. Während dieser Zeit durchläuft das optische System seine Registrierstellung 45-1; da-jedoch das
an einen Eingang des UND-Glieds 54 angelegte Vorlaufsignal FAD für das optische System "0" ist, bleibt das
Ausgangssignal des UND-Glieds 54 auf "0". Falls auch
dann, wenn die Bezugsstelle P der photoempfindlichen Trommel 13-1 die Trommel-Ruhestellung 47-1 durchläuft,
das optische System nicht in der Ruhestellung 44-1 ist, '" hat ein Eingangssignal des UND-Glieds 59 den Pegel "0",
so daß dessen Ausgangssignal auf "0" verbleibt. Wenn danach das optische System in seiner Ruhestellung 44-1
steht und die photoempfindliche Trommel gedreht wird, bis die Bezugsstelle P die Trommel-Ruhestellung erreicht,
nehmen alle Eingangssignale des UND-Glieds 5 9 den Pegel "1" an, so daß das Ausgangssignal des UND-Glieds von
"0" auf "1" wechselt. Damit wird das Flipflop 51 gesetzt, so daß dessen Ausgangssignal von "0" auf "1" wechselt.
Dadurch nimmt ein Eingangssignal des UND-Glieds 56 den Pegel "1" an, so daß sein Ausgang durch die Taktimpulse
CP ein Signal ausgibt. Folglich beginnt der mit dem Ausgang des UND-Glieds 56verbundene Zähler 60 die Taktimpulse
CP zu zählen. Sobald die Bezugsstelle P der photoempfindlichen Trommel die Ruhestellung durchläuft, beginnt die
Ablaufsteuerschaltung CT (Fig. 4 (a)) die Taktimpulse
CP zu zählen und die Bearbeitungsvorrichtungen in einer vorprogrammierten Ablauffolge ein- und auszuschalten.
Die photoempfindliche Trommel 13-1 dreht weiter; wenn
ihre Bezugsstelle P über 150° aus der Trommel-Ruhestellung 30
heraus gedreht hat, wird durch die Steuerschaltung CT die Vorlaufkupplung des optischen Systems eingekuppelt,
woraufhin das optische System aus seiner Ruhestellung 44-1 vorzulaufen beginnt. Wenn das optische System in der
Zeit tn vom Erreichen des Drehwinkels 150° an die Registrierstellung
45-1 erreipht, nehmen beide Eingangssignale des
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UND-Glieds 54 den Pegel "1" an, so daß sein Ausgangssignal zum ersten Mal von "0" auf "1" wechselt, wodurch
das Flipflop 51 in seinen Rücksetzzustand gekippt wird.
Zugleich damit nimmt ein Eingang des UND-Glieds 56, der mit dem Q-Ausgang des Flipflops 51 verbunden ist, den
Pegel "0" an, so daß das UND-Glied 56 unabhängig vom Anlegen der Taktimpulse CP an seinen zweiten Eingang
danach keinerlei Ausgangssignal mehr ausgibt. Zur gleichen
Zeit wird das weitere Flipflop 50 in seinen Setz zustand umgesetzt, so daß das an den Ausgang Q des Flipflops 50
angeschlossene UND-Glied 5 9 gesperrt wird, so daß das Flipflop 51 nicht gesetzt wird, bis das Flipflop 50 durch
das Kopierabschlußsignal END rückgesetzt wird, d.h. sein Ausgang Q den Pegel "1" annimmt. D. h. die vom Durchlaufen
der Trommel-Ruhestellung 47-1 an eingeleitete Zählung der Taktimpulse wird auf den Durchlauf des optischen Systems
durch die Registrierstellung 45-1 hin beendet, so daß der Zähler 60 bis zum Anlegen des Rücksetzsignals an den
Anschluß R den bisher gezählten Wert speichert und bis dahin aus den Ausgangsanschlüssen Q1, Q1n und Q10n Ausgangssignale
abgibt. Damit wird nämlich der Zeitpunkt, an dem der Vorderrand des Bildlichts auf die photoempfindliche
Trommel 13-1 fällt, als ein Zählwert gespeichert, der den Drehwinkel nach dem Durchlaufen der Bezugsstelle
der photoempfindlichen Trommel 13-1 durch die Trommel-Ruhestellung
47-1 angibt.
Die photoempfindliche Trommel 13-1 dreht weiter und
an ihrer Oberfläche wird ein vollständiges primäres Ladungsbild des Vorlagenbilds ausgebildet; mittels des Ladungsbilds beginnt an der Stelle B in Fig. 3 die Ausbildung
eines Modulationsbilds an der Isoliertrommel 24-1, nämlich dann, wenn gemäß dem Zeitdiagramm in Fig. 5 die photoempfindliche
Trommel während ihrer zweiten Drehung den Drehwxnkel 260° erreicht; daraufhin wechselt das Modulations-
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signal TES von dem Pegel "O" auf den Pegel "1", der an einen Eingangsanschluß des UND-Glieds 55 angelegt
wird. Die photoempfindliche Trommel 13-1 dreht weiter,
wobei die Modulation vom Vorderrand des Ladungsbilds an beginnt, wenn die Bezugsstelle P der photoempfindlichen
Trommel die Stellung @ gemäß dem Zeitdiagramm in Fig. erreicht. Wenn ein drittes Trommelruhestellungs-Signal
DHP an einen Eingang des UND-Glieds 55 angelegt wird, gibt dessen Ausgang das DHP-Signal weiter, da der zweite
Eingangsanschluß schon den Pegel "1" angenommen hat. Dadurch wird das Flipflop 52 gesetzt, so daß das mit dessen
Ausgangsanschluß Q verbundene UND-Glied 57 die Taktimpulse CP abzugeben beginnt. D.h., der mit dem Ausgang
des UND-Glieds 57 verbundene Zähler 61 beginnt die Taktimpulse zählen. Entsprechend der auf diese Weise
gezählten Taktimpulsanzahl wird ein dreistelliges BCD-Signal
ausgegeben und an die B-Eingangsanschlüsse der Koinzidenzerfassungsschaltung 62 angelegt. Wenn der
Zähler 61 die Taktimpulsanzahl gezählt hat, die gleich dem Speicherwert in dem Zähler 60 ist, wechselt das
Signal an dem Ausgangsanschluß der Digitalsignal-Koinzidenzerfassungsschaltung 62 von dem Pegel "0" auf
den Pegel "1", der an einen Eingang des UND-Glieds angelegt wird. Da das an den zweiten Eingang des UND-Glieds
58 angelegte Modulationssignal zu diesem Zeitpunkt "1" ist, wird das Flipflop 53 gesetzt. Dadurch
wechselt das Q-Ausgangssignal des Flipflops 53 von "0" auf "1", wodurch über die Verstärkerschaltung 64
die Registrierkupplung 48 eingekuppelt wird. 30
Die Änderung des Q-Ausgangssignals wird über die Differenzierschaltung 6 3 als differenziertes Signal
an den R-Anschluß des Flipflops 52 angelegt, um dieses rückzusetzen. Dieses differenzierte Signal wird auch
an den R-Anschluß des Zählers 61 angelegt, um diesen rückzusetzen und alle seine Ausgänge Q., Q10 und Q100
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auf "O" zu bringen. D.h., nachdem von dem Zeitpunkt an,
an dem die Bezugsstelle P der photoempfindlichen Trommel
bei dem dritten Umlauf die Trommel-Ruhestellung durchlaufen hat, gemäß dem Zeitdiagramm in Fig. 5 eine der
vorangehend genannten Zeit t1 gleiche Taktimpulsanzahl
gezählt worden ist, wird die Registrierkupplung 48 betätigt, während zugleich die Zählung der Taktimpulse
unterbrochen wird und der Zähler 61 rückgesetzt wird.
Dadurch wird das Kopierpapier 29, das mittels einer von der Ablaufsteuerschaltung CT in Betrieb gesetzten
Zufuhrwalze 33-1 befördert und an der Stelle D des Registrierwalzensatzes
35-1 angehalten wurde, so daß es eine Ausbauchung zwischen der Zufuhrwalze 33-1 und dem Registrierwalzensatz
35-1 bildete, mit der Drehung des Registrierwalzensatzes 35-1 zugeführt. Nachdem die photoempfindliche
Trommel 13-1 über die Zeitdauer t~ weiter gedreht hat, berührt das Kopierpapier die Isoliertromnel
24-1 an der Stele C, wobei (zu einem Zeitpunkt (ä· '
in Fig. 5) sein Vorderrand mit dem Tonerbild an der Isoliertrommel übereinstimmt.
Die photoempfindliche Trommel 13-1 dreht weiter;
wenn die Bezugsstelle P zum vierten Mal die Trommel-25
Ruhestellung durchläuft, wird das Flipflop 5 2 wieder gesetzt, so daß der Zähler 61 die Zählung der Taktimpulse
CP beginnt. Wenn der Zähler 61 die Taktimpulse bis zum Erreichen des Drehwinkels 150° bei dem vierten
Umlauf gezählt hat, wird von der Ablaufsteuerschaltung CT ein Registerkupplungs-Auskuppelsignal CLOFF erzeugt
und an den R-Anschluß des Flipflops 53 angelegt, das auf diese Weise rückgesetzt wird. Dadurch wird die Registrierkupplung
48 ausgekuppelt, um damit die Zufuhr eines ersten
Kopierpapierblatts zu beenden. Zu diesem Zeitpunkt ist ob
das Kopierpapier vollständig von den Registrierwalzen gelöst. Die photoempfindliche Trommel 13-1 dreht weiter;
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wenn der Speicherwert des Zählers 60 mit dem Ausgangssignal
des Zählers 61 in Übereinstimmung gelangt, wird die Registrierkupplung 48 wieder eingekuppelt, um ein
zweites Blatt Kopierpapier in Registrierung bzw. Deckung zu bringen. Wenn durch Wiederholung dieser Betriebsvorgänge eine vorbestimmte Anzahl von Kopien hergestellt
worden ist, wechselt das Modulationssignal TES von "1" auf 11O", während ferner die Ablauf steuerschaltung
CT ein Kopierabschlußsignal END erzeugt und an die An-Schlüsse R des Plipflops 50 sowie des Zählers 60 anlegt,
um die beiden rückzusetzen, wobei dadurch alle Betriebsvorgänge abgeschlossen werden und die Bereitschaft für
einen weiteren Kopierzyklus herbeigeführt wird.
'5 Wenn die Zeit, die das optische System während der
Belichtungsabtastung zu der Bewegung aus einer Ruhestellung in seine Registrierstellung 45-1 braucht, nicht
tQ ist, sondern sich auf t~ + Cx ändert, ändert sich auch
die Zeit t.. , die das optische System nach Durchlaufen der
ζυ Bezugsstelle P der photoempfindlichen Trommel 13-1 durch
die Trommel-Ruhestellung 47-1 zum Erreichen der Registriers-tellung
45-1 braucht, auf t- + C\ . Demgemäß ändert sich
auch die in dem Zähler 60 gespeicherte Taktimpulsanzahl
auf eine dem Wert t1 + X entsprechende Anzahl. Auch wenn
daher die Zeitsteuerung für das Einkuppeln der Registrierkupplung
beim nächsten Mal nach Zählung einer dem Wert t- + ~x nach Durchlaufen der Trommel-Ruhestellung entsprechenden
Taktimpulsanzahl erfolgt und der Beginn der Belichtung des optischen Systems und des Vorlagentisches verzögert.
ist, so daß sich die Lage des Vorderrands des Vorlagenbilds an der Trommel ändert, arbeitet die Registrierkupplung
48 so, daß dies korrigiert wird und sichergestellt wird, daß der Vorderrand des Kopierpapiers mit dem Vorderrand
des Vorlagenbilds übereinstimmt. Es ist ferner möglich, die Stellung des Mikroschalters 45-1 und damit die
._ Registrierstellung zu verändern oder den Wert des Zählers
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60 etwas einzustellen, um dadurch den Vorderrand des
Bilds in die richtige Lage zu bringen, der um eine vorbestimmte Strecke vom Vorderrand des Papiers abweicht.
Zur Beschreibung eines zweiten Ausführungsbeispiels des Kopiergeräts wird nun auf die Fig. 6 bis 9 Bezug genommen
.
Die Fig. 6 ist eine schematische Ansicht nur der '" Teile, die für die Registrierung des Kopierpapiers bei der
in dem Gerät nach Fig. 1 ausgeführten Bildübertragung notwendig sind. Es ist eine auf einen Vorlagentisch 12-2
aufgelegte Vorlage 49-2 sowie eine integrierte Hall-Schaltung 44-2 gezeigt, die die Ruhestellung eines (nachstehend
als optisches System bezeichneten)ersten Spiegels 14-2
erfaßt und mittels eines an dem optischen System angebrachten Magneten ein Ausgangs- oder Ruhestellungssignal
OHP für das optische System erzeugt. Ferner ist eine integrierte Hall-Schaltung 45-2 gezeigt, die in der Bahn ent-
lang dem Vorlagentisch die Bewegungsstellung des optischen
Systems erfaßt, um damit die Zufuhrzeitsteuerung für das Kopierpapier 2 9 zu bestimmen (wobei diese Stellung
nachstehend als Registrierstellung des optischen Systems bezeichnet wird), und die auf das Vorbeilaufen eines an
dem optischen Syst an angebrachten Magneten hin ein Registrierstellungs-Signal
ORGP für das optische System abgibt. Mit 46-2 ist eine integrierte Hall-Schaltung bezeichnet,
die die (nachstehend als Umkehrstellung bezeichnet=) Endstellung der Vorwärtsbewegung bzw. des Vorlaufs des
optischen Systems erfaßt und ein Umkehrstellungs-Signal OBP für die Umkehrstellung des optischen Systems ausgibt.
Mit 47-2 ist eine integrierte Hall.-Schaltung bezeichnet,
die die (nachstehend als Trommel-Ruhestellung bezeichnete) Ruhe- bzw. Ausgangsstellung einer Gitter-Trommel 13-2
erfaßt und mittels eines Magneten schaltbar ist, der an der Bezugsstelle P der Gitter-Trommel 13-2 angebracht ist.
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50' bezeichnet eine Taktplatte bzw. -scheibe, die mit
Schlitzen 50" versehen ist. Die Taktscheibe 50 erzeugt mit Hilfe eines optischen Detektors bzw. einer Lichtschranke
51' aus einer Leuchtdiode und einem Phototransistör
Taktimpulse CP. Die Taktimpulse CP sind so gewählt, daß für eine Drehung der Gitter-Trommel um 1° ein Impuls
erzeugt wird.
CL4 ist eine (nachstehend als Registrierkupplung bezeichnete) Kupplung, die einer Registrierwalze 35-2
eine mit der Gitter-Trommel 13-2 synchronisierte Drehantriebskraft zuführt; CL3A ist eine untere Papierzufuhrkupplung,
die einer Papierzufuhrwalze 33-2 der unteren Kassette 32 eine Antriebskraft zuführt; CL3B ist eine
obere Papierzufuhrkupplung, die einer Papierzufuhrwalze 43-2 der oberen Kassette 42 eine Antriebskraft zuführt.
Die Stellen A, B, C und D entsprechen denjenigen bei dem ersten Ausführungsbeispiel. D.h., die Stelle A ist
die Belichtungsstelle, an der das Bildlicht von der Vorlage 49-2 auf die Gitter-Trommel 13-2 fällt, die Stelle
B ist eine Modulationsstelle, an der zur Bildung eines sekundären Ladungsbilds an einer Isoliertrommel 24-2 die
Ionenmodulation mittels des primären Ladungsbilds an der Gitter-Trommel 13-2 erfolgt, die Stelle C ist die BiId-Übertragungsstelle,
an der der Vorderrand des Pulver— bzw. Tonerbilds an der Isoliertrommel 24—2 mit dem Vorderrand
des Kopierpapiers 29 in Berührung kommt, und die Stelle D ist die Berührungsstelle zwischen der oberen
und der unteren Walze des Satzes mit der Registrierwalze 35-2 und stellt damit die Anhaltestelle dar, an
der das Kopierpapier zeitweilig angehalten wird.
T„, T-, T2, T^ und T, entsprechen Taktimpulsanzahlen,
die während der Bewegung des Kopierpapiers oder des
OJ optischen Systems abgegeben werden. Die Taktimpulsanzahl
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entspricht nicht tatsächlich der Zeit im Verhältnis 1:1, da die Drehzahl der Gitter-Trommel 13-2 verändert
wird, jedoch wird die Anzahl hier als Zeit beschrieben. T0 ist die Zeit (Strecke), während der sich das optische
System aus seiner Ruhestellung 44-2 in seine Registrierstellung 45-2 bewegt; T„ ändert sich von der Zeit für
die Vergrößerung 1:1 auf diejenige für die Verkleinerung (1) oder die Verkleinerung (2), was durch T01, TQ2 und
T03 dargestellt ist. T1 ist die Zeit (Strecke), die das
optische System zum Erreichen der Hall-Schaltung 45-2 an der Registrierstellung des optischen Systems braucht,
nachdem die Bezugsstelle P an der Gitter-Trommel 13-2
die Ausgangs- bzw. Ruhestellung 47-2 durchlaufen hat;
T. ist entsprechend der Vergrößerung 1:1, der Verkleinerung
(1) bzw. der Verkleinerung (2) verschieden, was durch T11f.T12 und T13 dargestellt ist. T2 ist die Zeit (Strecke),
während der sich das Kopierpapier von der Anhalte-Stelle D an dem Satz mit der Registrierwalze 35-2 bis zu der
Bildübertragungs-Stelle C an der Isoliertrommel 24-2 bewegt. T- ist die Zeit (Strecke), die vom Beginn der
Drehung der unteren Papierzufuhrwalze 33-2 bis zu dem Zeitpunkt notwendig ist, an dem das Kopierpapier 29 zumindest
die Anhalte-Stelle D erreicht. T-, ist die Zeit (Strecke), die vom Beginn des Drehens der oberen Papier-
ZJ zufuhrwalze 43-2 an bis zu dem Zeitpunkt notwendig ist,
an dem das Kopierpapier 29 mindestens die Anhalte-Stelle D erreicht. T^ und T. sind voneinander verschieden, da
die Länge des Papierwegs zwischen der oberen Station und der unteren Station verschieden ist. Die Zeiten T,
und T, sind auf Werte gewählt, die länger als die Zeiten
sind, die das Kopierpapier zu seiner Bewegung zwischen den Papierzufuhrwalzen und dem Registrierwalzensatz
braucht; dadurch bildet das Kopierpapier 2 9 eine Ausbauchung zwischen den Papierzufuhrwalzen 33-2 bzw. 43-2 und der
Registrierwalze 35-2.
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Gemäß der Darstellung in den Fig. 6 und 7 sind entsprechend der Vergrößerung 1:1, der Verkleinerung (1)
bzw. der Verkleinerung (2) die Stellung des Linsensystems 17-2 und die Anfangsstellung des zweiten Spiegels 16-2
unterschiedlich. Die Stellungen des Linsensystems 17-2 sind mit 17a, 17b und 17c bezeichnet, während die Ausgangsstellungen
des zweiten Spiegels 16-2 mit 16a, 16b
und 16c bezeichnet sind. Die Ausgangsstellung des ersten Spiegels 14-2 ist unveränderbar. Dementsprechend unterscheiden
sich bei der Verkleinerung (1) bzw. (2) gegenüber der Vergrößerung 1:1 bzw. dem Maßstab 1:1 die Stellungen
des ersten Spiegels 14-2 und des zweiten Spiegels 16-2 zu dem Zeitpunkt, an dem die Hauptachse des vom vorderen
Rand der Vorlage 49-2 reflektierten Lichts mit einer Hauptachse 8 des Lichtwegs zusammenfällt. Daher fällt im Falle
der Vergrößerung 1:1 aie Hauptachse des von dem Vorderrand der Vorlage 49-2 reflektierten Lichts mit der Hauptachse
8 des Lichtwegs dann zusammen, wenn der erste Spiegel 14-2 mittels der Hail-Schaltung 49-2 erfaßt wird (wenn der
erste Spiegel 14-2 in der Stellung 14a in Fig. 7 steht);
demgegenüber wird im Falle der Verkleinerung (1) das Signal ORGP zu einem Zeitpunkt B1 nach der Übereinstimmung
der Hauptachse des reflektierten Lichts mit der Hauptachse des Lichtwegs erfaßt (nämlich wenn der erste Spiegel 14-2
^ in der Stellung 14b in Fig. 7 steht), während im Falle
der Verkleinerung (2) das Signal ORGP bei einer Zeit ß2
nach der Lage des ersten Spiegels 14-2 an der Stellung "14c in Fig. 7 erfaßt wird. Daher kann der Zusammenhang
zwischen T1 ., , T1 o und T1 -, folgendermaßen ausgedrückt
ÖL/ -i
werden:
= T+ ß2
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Nimmt man hierbei an, daß die Registrierwalze 35-2 gleichförmig mit einer bestimmten Zeitverzögerung gegenüber
dem Registrierstellungs-Signal ORGP angetrieben wird, so können zugleich bei der Vergrößerung 1:1, der Verkleinerung
(1) und der Verkleinerung (2) der Vorderrand des Bilds an der Isoiiertrommel und der Vorderrand des
Kopierpapiers 2 9 nicht miteinander in Übereinstimmung kommen. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel werden derartige
Abweichungen ausgeschaltet, wobei es so ausgelegt ist, daß die Lage der Hall-Schaltung 45-2 für die Erfassung
der Registrierstellung nicht in Abhängigkeit von der Vergrößerung versetzt wird.
D. h., bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird die Zeit T1 gemessen und so in einen später beschriebenen
Schreib/Lese-Speicher RAM gespeichert, daß die den Kopiervergrößerungen entsprechenden Zeiten B1 und ß~ von der
gespeicherten Zeit T1 subtrahiert werden, um die Zeitsteuerung
für den Antrieb der Papierzufuhrwalzen 33-2 und 43-2 zu bestimmen.
Im einzelnen bestimmt gemäß der Darstellung in dem Zeitdiagramm in Fig. 8 die Gitter-Trommel 13-2 die
Zeitsteuerung für die Betätigung der Papierzufuhrkupplung ■" CL3A und die Registrierkupplung CL4 aufgrund des Trommelruhestellungs-Signals
DHP bei dem dritten Umlauf. Im Falle der Vergrößerung 1:1 wird die untere Papierzufuhrkupplung
CL3A angetrieben, wenn von der Trommel-Ruhestellung DHP bei dem dritten Umlauf an eine durch Sub-
traktion der Zeit T4 von der Zeit T11 erzielte Zeitdauer
verstrichen ist, während die Papierzufuhrkupplung CL3A ausgekuppelt und die Registrierkupplung CL4 betätigt
wird, wenn von der Trommel-Ruhestellung an beim dritten Umlauf die Zeit T.. verstrichen ist. Im Falle der
Verkleinerung (1) wird die untere Papierzufuhrkupplung CL3A angesteuert, nachdem mit der Trommel-Ruhestellung DHP
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bei dem dritten Umlauf als Bezug eine Zeitdauer verstrichen ist, die durch Subtraktion der Zeit T. und der
Korrekturzeit ß. von der Zeit T12 gewonnen ist, wonach
die Papierzufuhrkupplung CL3A ausgekuppelt und die Registrierkupplung
CL4 betätigt wird, wenn unter Festsetzung der Trommel-Ruhestellung bei dem dritten Umlauf als
Bezugspunkt eine Zeit verstrichen ist, die durch Subtraktion der Korrekturzeit B1 von der Zeit T12 erzielt
wird. .Auf ähnliche Weise erfolgt im Falle der Verkleinerung (2) die Antriebssteuerung der Kupplungen mit einer
Zeitgabe, die durch Subtraktion der Korrekturzeit ß2
erzielt wird. Wenn eine Mehrzahl von Kopien herzustellen ist, wird dies wiederholt. Hierbei ist der Fall beschrieben,
daß die untere Kassette verwendet wird; wenn dagegen die obere Kassette verwendet wird, ist die Zeit für die
Ansteuerung der Papierzufuhrkupplung die Zeit T3.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wird die Zeit für die Betätigung der Zuführvorrichtung wie der Papierzufuhrkupplung,
der Registrierkupplung usw. entsprechend der Kopiervergrößerung vorgewählt und die gewählte Zeit
eingespeichert, um damit wiederholt die Zuführvorrichtung in Betrieb zu setzen; daher ist es möglich, den Vorderrand
des Bilds mit dem Vorderrand des Kopierpapiers in Übereinstimmung zu bringen, ohne entsprechend der Vergrößerung
eine bestimmte Stellungsdetektorvorrichtung zu bewegen, die ein Registrierstellungs-Signal ausgibt;
darüber hinaus ist es möglich, die Bildübertragung unabhängig von der Belichtungsabtastung zu steuern. Ferner
ist eine gleichmäßige Steuerung auch dann möglich, wenn in Abhängigkeit vom Unterschied der verwendeten Papierzufuhrstation
die Länge des Papierzufuhrwegs verschieden
Weiterhin ist bei Verwendung ein und derselben
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Papierzufuhrstation das Intervall zwischen dem Zeitpunkt des Beginns des Antriebs der Papierzufuhrwalze
und dem Zeitpunkt des Beginns des Antriebs der Registrierwalzen immer konstant, so daß die Größe der Ausbauchung
zwischen der Papierzufuhrwalze und den Registrierwalzen immer konstant ist. Damit wird die Unzulänglichkeit ausgeschaltet,
daß bei einem zu spaten Beginn des Antriebs der Papierzufuhrwalze die Registrierwalzen gedreht werden,
bevor das Kopierpapier die Registrierwalzen erreicht, und daher der Vorderrand des Bilds nicht mit dem Vorderrand
des Kopierpapiers übereinstimmt.
Ferner ist es durch von der Vergrößerung 1:1 oder einer veränderten Vergrößerung unabhängiges Verschieben
der Lage der Hall-Schaltung 45-2 oder Einstellen der Korrekturzeit möglich, den Vorderrand des Bilds in eine
vorbestimmte Stellung zu bringen, die von derjenigen des Vorderrands der Kopierpapiers abweicht.
Die nachstehende Erläuterung erfolg t unter Lazugnahne
auf die Ablaufdiagramme in den Fig. 9 bis 11 und das Zeitdiagramm in Fig. 12.
(Schritt 1)
25
25
Wenn der Kopierstartknopf gedrückt wird, werden ein Hauptmotor M1, ein Fixiervorrichtungs-Motor M4, ein
Tonerbild-Übertragungs-Hochspannungstransformator HVT7
und ein Isoliertrommel-Entlader-Transformator HVT8 eingeschaltet.
(Schritt 2)
Es wird überprüft, ob das Ruhestellungs-Signal OHP für das optische System abgegeben wurde oder nicht;
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wenn das Signal OHP nicht abgegeben wurde, wird eine Rücklaufkupplung CL2 für das optische System eingekuppelt,
um das optische System in seine Ausgangsbzw. Ruhestellung zurückzubringen.
(Schritt 3)
Es wird überprüft, ob das Trommel-Ruhestellungs-Signal. DHP abgegeben wurde oder nicht. Wenn das Signal
DHP abgegeben wurde, wird der Schritt 4 eingeleitet.
(Schritt 4)
Die mit einem Kennsatz TL1 bezeichnete Adresse in einem Festspeicher ROM wii+d in ein Arbeitsregister
WA(O) in dem Schreib/Lese-Speicher ROM eingespeichert (Fig. 14). D.h., die Adresse des Festspeichers ROM,
in der'ein bei einem später beschriebenen Unterprogramm
SUBCP erzielter Zählstand CPX der Trommeltaktxmpulse CP gespeichert ist, wird in WA107 aufgenommen. Ferner
wird ein Registermerker FLAG RGT gesetzt, ein vorhergehen- '
der Registerzählstand RG-CNT1 gelöscht und ferner ein Primärladungs-Hochspannungs-Transformator HVT1 eingeschaltet.
(Schritt 5)
Nachdem in dem später beschriebenen Unterprogramm SUBCP 110 Taktimpulse CP gezählt worden sind, werden ein
Sekundärentladungs-Hochspannungs-Transformator HVT3,
eine Bildbelichtungslampe L1 und eine Totalbelichtungslampe
L3 eingeschaltet.
(Schritt 6, 7 und 8)
Es wird erfaßt, ob die Kopiervergrößerung die Ver-
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größerung 1:1, die Verkleinerung (1) oder die Verkleinerung (2) ist, wonach jeweils mit einer vorbestiinmten
Zeitsteuerung eine entsprechende Kupplung CL1A, CL1B
oder CL1C angesteuert wird.
(Schritt 9)
Wenn die Gitter-Trommel eine volle Umdrehung ausgeführt
hat und wieder das Signal DHP ausgegeben wird, wird der Primärladungs-Hochspannungs-Transformator
HVT1 ausgeschaltet.
(Schritt 10)
Wenn die Gitter-Trommel beim zweiten Umlauf im, Unterprogramm SUBCP 115° erreicht, werden der Sekundärentladungs-Hochspannungs-Transformator
HVT3 und die Bildbeiichtungslampe L1 ausgeschaltet. Damit ist die
Ausbildung eines primären Ladungsbilds an der Gitter-Trommel 13-2 abgeschlossen.
(Schritt 11)
Wenn die Gitter-Trommel 13-2 bei dem zweiten Umlauf
132° erreicht, wird der Hauptmotor M1 mittels eines Schalters M1H auf höhere Drehzahl geschaltet und die
Rücklauf-Kupplung CL2 für das optische System eingekuppelt. Der Hauptmotor wird mit einer Drehzahl gedreht, die die
Dreifache derjenige bei der Ausbildung des primären
ou Ladungsbilds ist. Daher werden die Taktimpulse CP mxt
der dreifachen Geschwindigkeit abgegeben. Dabei wird für eine Drehung der Gitter-Trommel um 1° ein Impuls
CP abgegeben.
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(Schritt 12)
Wenn die Gitter-Trommel 13-2 beim zweiten Umlauf 165° erreicht, wird die Totalbelichtungslampe L3 ausgeschaltet.
(Schritt 13)
Wenn die Gitter-Trommel 13-2 beim zweiten Umlauf 200° erreicht, wird ein Entwicklungsvorrichtungs-Motor
M2 eingeschaltet.
(Schritt 14)
Wenn die Gitter-Trommel 13-2 bei dem zweiten Umlauf 250° erreicht, wird ein Ladungsbildübertragungs-Hochspannungs-Transformator
HVT6 eingeschaltet.
(Schritt 15) 20
Es erfolgt eine Korrektur der Zeitsteuerung für die Ansteuerung der Papierzufuhrkupplung und der Registrierkupplung
entsprechend der Kopiervergrößerung.
(Schritt 16)
Es wird erfaßt, qb die verwendete Papierzufuhrkassette die obere oder die untere Kassette ist, wonach entsprechend
der oberen oder der unteren Station ein Papierzufuhr-Zähler und ein Registrier-Zähler gesetzt werden.
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(Schritt 17)
Es wird festgestellt, ob die Gitter-Trommel 13-2
beim dritten Umlauf die Trommel-Ruhestellung bzw. -Ausgangsstellung erreicht hat; wenn die Ruhestellung beim dritten
Umlauf erreicht wurde, wird ermittelt, ob ein Stop-—
Befehl vorliegt und ob in der gewählten Papierzufuhrstation Papier vorhanden ist. Wenn ein Stop-Befehl vorliegt
oder in der gewählten Papierzufuhrstation kein Papier vorhanden ist, erfolgt ein Fortschreiten nach
(f) und ein Einleiten eines Stop-Procrrarons. Wenn kein
ungewöhnlicher Zustand besteht, erfolgt ein Fortschreiten zum Schritt 18.
(Schritt 18)
Die Daten des Papierzufuhr-Zählers in dem Schreib/ Lese-Speicher RAM und die Daten des Registrier-Zählers
werden zu anderen Adressen übertragen und ein Papierzufuhr-Merker FLAG PF sowie ein Registrier-Merker (2.)
FLAG RG2 werden gesetzt. Ferner wird die mit der Markierung TL3 bezeichnete Adresse des Festspeichers ROM
in das Arbeitsregister WA(O) in dem Schreib/Lese-Speicher
RAM eingespeichert.
25
25
(Schritt 19)
Wenn die Gitter-Trommel 13-2 beim dritten Umlauf 110° erreicht, wird die Registrierkupplung CL4 ausgekuppelt.
(Schritt 20 und 21)
Wenn die Gitter-Trommel 13-2 im dritten Umlauf
120° erreicht, wird eine Brems-Kupplung CL5 eingekuppelt,
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die ausgekuppelt wird, wenn die Trommel 150° erreicht.
(Schritt 22)
Es wird überprüft, ob die Anzahl der fertiggestellten
Kopien gleich der Einstellanzahl ist oder nicht; wenn die Anzahl der fertiggestellten Kopien noch nicht die
Einstellanzahl erreicht hat, erfolgt ein Rückschritt zu dem. Schritt 17 zum Fortsetzen des Kopierens; wenn
die Anzahl der fertiggestellten Kopien gleich der Einstellanzahl ist, erfolgt ein Fortschreiten zu dem Schritt
23 und den nachfolgenden Stop -Programmschritten.
(Schritt 23)
15
15
Nachdem die Einstellanzahl von Kopien fertiggestellt
wurde, wird das Trommelruhestellungs-Signal DHP ermittelt.
Zur Vereinfachung wird dieses Signal DHP als das Signal DHP beim vierten Umlauf definiert, jedoch ist dieses Signal
bei einer tatsächlichen Kopieneinstellanzahl von M dasjenige
beim dem(M+3)-ten Umlauf.
(Schritt 24)
Die mit der Markierung TL4 bezeichnete Adresse des Festspeicher ROM wird in dem Arbeitsregister WA(O) in
dem Schreib/Lese-Speicher RAM gespeichert.
(Schritte 25 bis 32)
30
30
Nachdem die Gitter-Trommel 13-2 den vierten Umlauf begonnen hat und 110° erreicht hat, werden der Entwicklungsvorrichtungs-Motor
M2 und die Registrierkupplung CL4 ausgeschaltet (Schritt 25); wenn die Trommel 120° erreicht
OJ hat, wird die Brems-Kupplung CL5 eingekuppelt, während die
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Registrierwalzen angehalten werden (Schritt 26); wenn die Trommel 150° erreicht hat, wird die Bremskupplung
CL5 ausgekuppelt (Schritt 27); wenn die Trommel 260° erreicht hat, wird der Ladungsbildübertragungs-Hochspannungs-Transformator
HVT6 ausgeschaltet (Schritt 28). Im weiteren werden in den Schritten 2 9 und 30 die
Signale DHP bei dem fünften und dem sechsten Umlauf erfaßt; wenn die Trommel im sechsten Umlauf 210° erreicht
hat, wird der Hauptmotor von hoher Drehzahl auf niedrige Drehzahl umgeschaltet (Schritt 31); wenn die Trommel
260° erreicht hat, werden der Hauptmotor M1, der Tonerbildübertragungs-Hochspannungs-Transformator
HVT7, der Isoliertrommel-Entladungs-Hochspannungs-Transformator
HVT8 und der Fixiervorrichtungs-Motor M4 ausgeschaltet.
Damit wird das Hauptprogramm abgeschlossen, wonach am Gerät ein Wartezustand für eine erneute Eingabe eines
Kopxerstartsxgnals herbeigeführt wird.
Die Fig. 15 bis 17 sind Mikro-Ablaufdiagramme, die größere Einzelheiten der Ablaufdiagramme in den
Fig. 9 und 10 zeigen.
Nachstehend wird .das Unterprogramm SUBCP in Fig.
11 beschrieben.
25
25
(Schritt S1)
Die durch das Arbeitsregister WA(O) in dem Speicher
RAM bestimmten Daten des Festspeichers ROM werden in on
° einem Taktimpulszähler CPX in dem Speicher RAM gesetzt.
° einem Taktimpulszähler CPX in dem Speicher RAM gesetzt.
D.h., die bei dem ersten Unterprogramm SUBCP gezählte Taktimpulsanzahl wird in den Zähler CPX eingespeichert.
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g 919 7 § 4
- 47 - B 9671
(Schritt S2)
Es wird geprüft, ob der Taktimpuls CP "1" ist oder nicht; wenn der Impuls auf "1" steht, wird ein Taktimpuls-Merker
FLAG CP des Speichers RAM gesetzt.
(Schritt S3)
Es wird ermittelt, ob das Ruhestellungssignal OHP für das optische System ausgegeben wird oder nicht;
wenn das Signal OHP ausgegeben wird, wird die Rücklaufkupplung CL2 für das optische System ausgekuppelt.
(Schritt S4)
15
15
Es wird ermittelt, ob das Umkehrstellungssignal OBP für das optische System ausgegeben wird oder nicht;
wenn das Signal ausgegeben wird , werden die Vorlaufkupplungen CL1Ä, CL1B und CL1C für das optische System
zu für die Vergrößerung 1:1/ die Verkleinerung (1) bzw.
die Verkleinerung (2) ausgekuppelt. (Schritt S5)
Es wird ermittelt, ob das Registrierstellungssignal
ORGP abgegeben wird oder nicht. Wenn das Signal ORGP abgegeben wird, wird der bei dem Schritt 4 des Hauptprogramms
gesetzte Registermerker FLAG RG1 rückgesetzt.
(Schritt S6)
Es wird ermittelt, ob der TaktimpuIsmerker FLAG CP
gesetzt wurde oder nicht; wenn der Merker gesetzt wurde, erfolgt ein Fortschreiten zu dem Schritt S7, während ein
Rückschritt zu dem Schritt S2 erfolgt, wenn der Merker
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!§11784
- 48 - B 9671
nicht gesetzt wurde.
(Schritt S7)
Es wird ermittelt, ob der Taktimpuls CP den Pegel "0" hat; wenn der Pegel "1" ist, erfolgt ein Rückschritt
zu dem Schritt S2; wenn der Taktimpuls CP abgefallen ist und zu "0" wird, wird der numerische Wert (CPX)
in dem Taktimpulszähler CPX der Subtraktion von 1 unterzogen und dann in den Zähler CPX eingegeben, um den
Merker FLAG CP rückzusetzen. D.h., bei den Schritten S2, S6 und S7 wird das Abfallen des Taktimpulses CP
ermittelt (CPX) und eine Subtraktion von 1 bewerkstelligt.
(Schritt S8)
Es wird festgestellt, ob während des Abfallens des Taktimpulses CP der Registermerker FLAG RG1 gesetzt
worden ist oder nicht. Wenn der Merker gesetzt worden ist, wird der Registrierzähler (1) einer Addition von
1 unterzogen. Der Registermerker FLAG RG1 wird für die Zeitdauer T.. gesetzt und bewirkt die Zählung der
Zählanzahl während dieser Zeit an dem Registrierzähler (1) RG-CNT1, d.h. die Zählung der Zeit T1 und die Speiche-
rung derselben.
(Schritt S9)
Es wird festgestellt, ob der Papierzufuhrmerker FLAG PF zur Ausführung des Setzens bei dem Schritt
des Hauptprogramms gesetzt ist oder nicht; wenn der Merker nicht gesetzt ist, erfolgt ein Fortschreiten zu
dem Schritt S11; wenn der Merker gesetzt ist, wird an dem numerischen Wert (PF-CNT1) des Papierzufuhr-Zählers
(1) PF-CNT1 in dem Speicher RAM eine Subtraktion
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von 1 ausgeführt. Danach wird ermittelt, ob der Wert (PF-CNT1) Null ist oder nicht; wenn der Wert Null ist,
erfolgt ein Fortschreiten zu dem Schritt S10; wenn der Wert nicht Null ist, erfolgt ein Fortschreiten zu dem
Schritt S13.
(Schritt S10)
Es wird ermittelt, ob die verwendete Papierzufuhrstation die untere oder die obere Station ist; wenn
die untere Station verwendet wird, wird die untere Papierzufuhrkupplung CL3A eingekuppelt, während bei
Verwendung der oberen Station die obere Papierzufuhrkupplung CL3B eingekuppelt wird, wonach der Papierzufuhrmerker
FLAG PF rückgesetzt wird und ein Fortschreiten zu dem Schritt S13 erfolgt. D.h., in den
Schritten S9 und S1O wird die in dem Hauptprogramm-Schritt
16 bestimmte Zeit (T1 - T4) oder (T1 - T3)
vom Signal DHP bei dem'dritten Umlauf der Gitter-Trommel
13-2 an bis zur Papierzufuhr gezählt und die Papierzufuhrkupplung eingekuppelt.
(Schritt S11 )
Es wird festgestellt, ob der Registermerker (2)
FLAG.RG2 gesetzt ist oder nicht; wenn der Merker nicht gesetzt ist, erfolgt ein Fortschreiten zu dem Schritt
S13; wenn der Merker gesetzt ist, wird der numerische
Wert (RG-CNT1) des Registrierzählers (1) RG-CNT1 in
dem Speicher RAM einer Subtraktion von 1 unterzogen.
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(Schritt S12)
Es wird erfaßt, ob der Wert (RG-CNTT) Null ist oder nicht; wenn der Wert Null ist, wird die obere bzw. untere
Papierzufuhrkupplung CL3A bzw. B ausgekuppelt und die Registrierkupplung CL4 eingekuppelt, während der Registermerker
(2) FLAG RG2 rückgesetzt wird. D.h., es wird die Zeit vom Einkuppeln der Papierzufuhrkupplung bei den
Schritten S11 und S12 an bis zur Ansteuerung der Registrierkupplung
gezählt (die bei Verwendung der oberen Zufuhrstation T3 und bei Verwendung der unteren Zufuhrstation
T4 ist) und die Registrierkupplung angesteuert.
(Schritt S13)
15
15
Es wird ermittelt, ob der in dem Schritt S1 gesetzte Taktimpulszähler CPX auf Null gelangt ist oder nicht;
wenn der.Zähler nicht auf Null gelangt ist, wird die Zählung der Taktimpulse fortgesetzt; wenn der Zähler
auf Null gelangt ist, wird die in dem Arbeitsregister WA(O) gespeicherte Adresse des Festspeichers ROM aufgestuft.
Das Ablaufdiagramm nach Fig. 8 wurde beschrieben.
Die Fig. 18 und 19 isind Mikro-Ablaufdiagramme, die das Ablaufdiagramm nach Fig. 8 in größeren Einzelheiten
zeigen.
Die Fig. 12 ist ein Zeitsteuerungsdiagramm, in
welchem Pfeile die bei einem jeweiligen Unterprogramm SUBCP ausgeführte Taktimpulszählung zeigen. Die nachstehende
Tabelle zeigt den Zusammenhang zwischen den Adressen des Festspeichers ROM mit der Markierung,
die dje Zählstände des Zählers CPX in dem Speicher RAM 35
bestimmen, die eingespeicherten Daten und den Trommel-Winkel .
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Mark.
TL1
TL.
TL.
TL.
TL
| 0 | 0 | - 51 | E | a yo / t | <DHP 110° | |
| 0 | 1 | F | 1.Umlauf 125° | |||
| 0 0 |
2 3 |
Tabelle | O 3 |
ROM-Daten dezimal Trominel- umgesetzt winkel |
+ 136° <DHP 115° |
|
| 0 | 4 | ROM-Daten (hexadezimal) OPR ΟΡΑ |
1 ' - | 110 | i 132° | |
| 0 | 5 | 6 | 1 | 15 | 2.Umlauf 165° | |
| 0 0 0 |
6 7 8 |
O | 3 2 E |
16 115 |
■200° 250° <DHP |
|
| ROM-Adresse ACH ACM ACL |
0 | 9 | 1 7 |
A | 17 | 3.umlauf 120° |
| F | 0 | A | 1 | E | 33 | 150° |
| F | 0 0 |
B C |
2 | 6 E |
35 50 110 |
300° <DHP + 110° |
| Cm Pm | 0 | D | 2 3 6 |
A | 10 | 4.Umlauf 120° |
| F | 0 | E | O | E | 30 | ψ 150° |
| F | 0 1 |
F O |
1 | E 2 |
150 110 |
260° <DHP,DHP λ 210° |
| F F F |
1 | 1 | 9 6 |
2 | 10 | 6.OnIaUf 260° |
| F | 1 | 2 | O | 1 | 30 | |
| F | 1 | 110 210 |
||||
| F F |
6 D |
50 | ||||
| F | 3 | 1 | ||||
| F | O | |||||
| F F |
||||||
| F | ||||||
| F |
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Die Pig. 13 zeigt eine Steuerschaltung zur Ausführung
der vorstehend beschriebenen Verfahrensschritte unter Verwendung eines Mikrocomputers. Die Fig. 14
zeigt den Speicherplan des Schreib/Lese-Speichers RMl. 5
In Fig. 13 ist ROM ein Festspeicher, der in jeweiligen
Adressen die Ablauffolge-Inhalte der Anzeigevorgänge
für die Tasteneingabedaten und der Kopierprozeß-Vorgänge gemäß den Fig. 9 bis 11 in einer vorgeordneten Reihenfolge
enthalten kann und der den Inhalt einer jeweiligen Adresse jedesmal aufnimmt, wenn die Adresse eingestellt
wird; der Festspeicher kann der von der Nichiden-sha Co., Ltd. im Handel erhältlichen Speicher μ PD 454 sein.
RAM ist ein Schreib/Lese-Speicher zur Speicherung der·Anzahl der Kopien und zur zeitweiligen Speicherung
der Steuersignale während der Programmsteuerung,, der einen Satz von Binärcodes speichert. Der Inhalt des
Speichars RAM ist im einzelnen in Fig. 14 gezeigt. Der
Speicher hat eine Mehrzahl von Flipflop-Sätzen, von denen jeder gewünschte Satz durch ein Adressenbestimmungssignal
angewählt werden kann, um in eine Mehrzahl von Flipflops des gewählten Satzes die Daten einzuschreiben oder aus
dieser die Daten auszulesen.
25
25
I/O 100 bis I/O NOO sind Eingabe/Ausgabe-Einrichtungen,
die Dateneingabesignale wie das Signal OHP, das Signal DHP, ein Papiermangel-Signal, die Tasteneingabesignale
usw. aufnehmen und Ausgangssignale für die
Ansteuerung von Kupplungen, Solenoiden, Motoren usw. ausgeben, wobei sie aufeinanderfolgend durch das Ablaufprogramm
in dem Festspeicher ROM angesteuert werden.
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Gemäß der bisherigen Beschreibung wird die Zeit für die Betätigung der Zuführvorrichtung vorgewählt
und für eine vorbestimmte Zeitdauer gespeichert, so daß der Vorderrand des Bildempfangsmaterials und der Vorderrand
des zur Bildübertragung beitragenden Bilds in ein vorbestimmtes Lageverhältnis entsprechend der Kopiervergrößerung
gebracht werden, wobei die Zuführvorrichtung funktionell durch den gespeicherten Wert so gesteuert
wird, daß unabhängig von der zur Bildübertragung beitragenden Bilderzeugung das Bild an einer vorbestimmten Stelle
an dem Bildempfangsmaterial ausgebildet werden kann, wobei dies selbst dann immer ermöglicht ist, wenn die
Bildübertragung von ein und demselben Bild wiederholt erfolgt.
Bei dem ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel werden die Anfangspunkte der Zeit bis zum Durchlaufen
des optischen Systems durch die Registrierstellung 'und der Zeit bis zum Ansteuern der Registrierkupplung
beide auf die Trommel-Ruhestellung (Sonderstellung) gesetzt. Diese Anfangspunkte können jedoch auch auf unterschiedliche
vorbestimmte Stellen des Aufzeichnungsmaterials gewählt werden, auf welchen das Ladungsbild ausgebildet
wird.
Obgleich die Erfindung unter Bezugnahme auf ein Gitter-Kopiergerät beschrieben wurde, besteht hierauf
keine Einschränkung; vielmehr ist die Erfindung auch zur Registrierung zwischen Papier und Bild bei der BiIdübertragung
in einem Kopiergerät anwendbar, bei welchem zur Ausbildung eines elektrostatischen oder eines magnetischen
latenten Bilds eine gewöhnliche photoempfindliche Trommel oder eine magnetische Trommel mit dem Bildlicht
belichtet wird, wonach das latente Bild entwickelt und
das entwickelte Bild auf Bildempfangsmaterial übertragen
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wird. D.h.,die Erfindung ist bei Kopiergeräten wirkungsvoll,
bei denen die Registrierwalzen vor oder nach der Bildbelichtung angetrieben werden.
Mit der Erfindung ist ein Kopiergerät geschaffen,
das ein Aufzeichnungsmaterial, eine Bearbeitungseinrichtung zur Ausbildung eines Bilds auf dem Aufzeichnungsmaterial,
die eine Bildübertragungsvorrichtung
zur Übertragung des auf dem Auf-Zeichnungsmaterial ausgebildeten Bilds auf ein Bildempfangsmaterial
aufweist, eine Zuführvorrichtung zur Zuführung des Bxldempf angsiaaterials zu einer Bildübertragungsstation,
eine Speichervorrichtung zur Speicherung der Betriebszeit der Zuführvorrichtung in
der Weise, daß der Vorderrand des Bilds an dem Aufzeichnungsmaterial und der Vorderrand des Bildempfangsmaterials
in ein vorbestimmtes Verhältnis gebracht werden, und eine Steuereinrichtung hat, die im Ansprechen
auf das Ausgangssignal der Speichervorrichtung die Zeit steuert, bei der die Zuführvorrichtung arbeitet.
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Claims (1)
10 Patentansprüche
11 .J Kopiergerät, gekennzeichnet durch ein Aufzeichnungsmaterial
(13, 24), eine Bearbeitungseinrichtung (14 - 23, 27) zur Ausbildung eines Bilds an dem Auf-Zeichnungsmaterial,
die eine Bildübertragungsvorrichtung (36) zum Übertragen des auf dem Aufzeichnungsmaterial
ausgebildeten Bilds auf ein Bildempfangsmaterial (29) aufweist, eine Zuführvorrichtung (33 -35, 43, 44) für
die Zufuhr des Bildempfangsmaterial zu einer Bildübertragungsstation,
eine Speichervorrichtung (60), die die Betriebszeit der Zuführvorrichtung so speichert,
daß der Vorderrand des Bilds an dem Aufzeichnungsmaterial
und der Vorderrand des Bildempfangsmaterials in ein bestimmtes Lageverhältnis gebracht werden, und eine Steuereinrichtung
(Fig. 4; 48), die im Ansprechen auf das Ausgangssignal der Speichervorrichtung die Zeit steuert,
während der die Zuführvorrichtung arbeitet.
2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungseinrichtung (14 - 23, 27) eine
hin- und herbewegbare Abtastvorrichtung (14 - 16) zur Abtastung eines Vorlagebilds für das Ausbilden eines
Ladungsbilds an dem Aufzeichnungsmaterial (13, 24) aufweist.
·
·
$09847/0861
VI/rs
Deutsche Bank (München! Klo. 5t/6TO70
Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844
Postscheck (München) Kto. 670-43-804
- 2 - B 9671
3. Kopiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn der Abtastvorrichtung (14 16)
eine Detektorvorrichtung (45) zur Erfassung des Vorhandenseins der Abtastvorrichtung angeordnet ist
und daß die Speichervorrichtung (60) die Ausgabezeit des Erfassungssignals der Detektorvorrichtung speichert.
4. Kopiergerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Generatorvorrichtung (501, 51') zur Erzeugung
eines mit der Drehung des Aufzeichnungsmaterials (13)
synchronen Zeitsignals.
5. Kopiergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitsignal ein Taktimpulssignal (CP) ist.
6. Kopiergerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (Fig. 4; 48) eine Zählvo'rrichtung
(61) zum Zählen des Taktimpulssignals aufweist und die Zuführvorrichtung betätigt, wenn der Zähl-
stand der Zählvorrichtung und der Speicherwert in der Speichervorrichtung (60) einen vorbestimmten Zusammenhang
annehmen.
7. Kopiergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Detektorelement (47) zur Erfassung
einer bestimmten Stellung des Aufzeichnungsmaterials (13) vorgesehen ist und daß die Speichervorrichtung (60)
das Zeitintervall zwischen dem Ausgabezeitpunkt des Detektorelements und dem Ausgabezeitpunkt der Detektor-
Vorrichtung (45) speichert.
8. Kopiergerät nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Generatorvorrichtung (50', 51') zur Erzeugung
eines Synchronisierimpulses in Synchronisierung mit der
Drehung des Aufzeichnungsmaterials (13).
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' 9. Kopiergerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Speichervorrichtung (60) die während des Zeitintervalls erzeugte Anzahl von Synchronisierimpulsen
speichert.
5
5
10. Kopiergerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (Fig. 4; 48) die
Zuführvorrichtung (3 3 - 35, 43, 44) betätigt, nachdem von einer vorbestimmten Stellung des Aufzeichnungsmaterials
(13) an eine der in der Speichervorrichtung (60) gespeicherten Anzahl von Synchronisierimpulsen entsprechende
Anzahl von Synchronisierimpulsen gezählt worden ist.
11. Kopiergerät, gekennzeichnet durch ein Aufzeich-'^
nungsmaterial (13, 24), eine Bearbeitungseinrichtung (14 - 23, 27) zur Ausbildung eines Bilds auf dem Aufzeichnungsmaterial
bei mehreren Vergrößerungen in bezug auf das Format eines Vorlagenbilds, die eine Bildübertragungsvorrichtung
(36) zur Übertragung des Bilds an dem zu Aufzeichnungsmaterial auf ein Bildempfangsmaterial (29)
aufweist, eine Zuführvorrichtung (33 - 35, 43, 44) zur Zufuhr des Bildempfangsmaterials zu einer Übertragungsstation, eine Speichervorrichtung (RAM), die entsprechend
den Vergrößerungen die Zeit der Betätigung der Zuführvorrichtung so speichert, daß der Vorderrand des Bilds
an dem Aufzeichnungsmaterial und der Vorderrand des Bildempfangsmaterials zueinander in ein bestimmtes Lageverhältnis
gebracht werden, und eine Steuereinrichtung (Fig. 13) zur Steuerung der Betriebszeit der Zuführvor-
richtung entsprechend dem Ausgangssignal· der Speichervorrichtung.
12. Kopiergerät nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Generatorvorrichtung (50', 51') zur Erzeugung
eines Zeitsignals in Synchronisierung mit der Drehung
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des Aufzeichnungsmaterials (13).
13. Kopiergerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zeitsignal ein Taktimpulssignal ist.
14. Kopiergerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung (Fig. 13) eine Zählvorrichtung zum Zählen des Taktimpulssignals aufweist
und die Zuführvorrichtung (33 - 35, 43, 44) betätigt, wenn der Zählstand der Zählvorrichtung und der Speicherwert in der Speichervorrichtung ein bestimmtes Verhältnis
in Übereinstimmung mit einer jeweiligen Vergrößerung einnehmen.
15. Kopiergerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungseinrichtung (14-23, 27)
eine hin- und herbewegbare Abtasteinrichtung (14 - 16)
aufweist, die zur Ausbildung eines Ladungsbilds an dem
Aufzeichnungsmaterial (13) das Vorlagenbild abtastet.
20
16. Kopiergerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn der Abtastvorrichtung (14 - 16)
eine Detektorvorrichtung (45) zur Erfassung des Vorhandenseins der Abtastvorrichtung angebracht ist und daß
die Speichervorrichtung (RAM) den Ausgabezeitpunkt des Erfassungssignals der Detektorvorrichtung speichert.
17. Kopiergerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Detektorelement (47) für die Erfassung
einer bestimmten Stellung des Aufzeichnungsmaterials
(13) vorgesehen ist und daß die Speichervorrichtung (RAM) das Zeitintervall zwischen dem Ausgabezeitpunkt des
Detektorelements und dem Ausgabezeitpunkt der Detektorvorrichtung
(45) speichert.
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18. Kopiergerät nach Anspruch 17, gekennzeichnet
durch eine Generatorvorrichtung (5O1, 51') zur Erzeugung
eines Synchronisierimpulses in Synchronisierung mit der
Drehung des Aufzeichnungsmaterials (13).
19. Kopiergerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Speichervorrichtung (RAM) die Anzahl der während des Zeitintervalls erzeugten Synchronisierimpulse
speichert.
20, Kopiergerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung (Fig. 13) die Zuführvorrichtung (33 - 35, 43, 44) betätigt, nachdem
entsprechend einer jeweiligen Vergrößerung von einer vorbestimmten Stellung des Aufzeichnungsmaterials (13)
ab eine der Synchronisierimpuls-Anzahl in der Speichervorrichtung (RAM) entsprechende Synchronisierimpuls-Anzahl
gezählt wurde.
21. Kopiergerät, gekennzeichnet durch ein Aufzeichnungsmaterial (13, 24), eine Bearbeitungseinrichtung
(14 - 23, 27) zur Ausbildung eines Bilds auf dem Aufzeichnungsmaterial,
die eine Abtastvorrichtung (14 - 16) zur Abtastung einer Vorlage (49) sowie eine übertragungs-
Vorrichtung (36) zur Übertragung des Bilds an dem Aufzeichnungsmaterial
auf ein Bildempfangsmaterial (29) aufweist, eine Zuführvorrichtung (33 - 35, 43, 44)
zur Zufuhr des Bildempfangsmaterials zu einer Übertragungsstation, eine Generatorvorrichtung (501, 51') zur Er-
zeugung eines Taktsignals in Synchronisierung mit der Drehung des Aufzeichnungsmaterials, eine Zählvorrichtung
(60) zur Zählung des Taktsignals, das während der Zeitdauer ausgegeben wird, während der sich von einer vorbestimmten
Stellung des drehenden Aufzeichnungsmaterials
an die Abtastvorrichtung bis zu einer vorbestimmten Abtaststellung bewegt, und eine Zufuhrsteuereinrichtung
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(Fig. 4; 48), die die Zuführvorrichtung betätigt, nachdem das Taktsignal in einer dem Zählstand in der Zählvorrichtung
von einer vorbestimmten Stellung des Aufzeichnungsmaterials .an entsprechenden Anzahl gezählt
worden ist.
22. Kopiergerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhrsteuereinrichtung (Fig. 4; 48)
eine Koinzidenzerfassungsvorrichtung (62) aufweist, die die Übereinstimmung zwischen dem Zählstand in der
Zählvorrichtung (60) und dem Zählstand des Taktsignals von einer vorbestimmten Stellung des Aufzeichnungsmaterials
(13) an erfaßt, und daß die Zufuhrsteuereinrichtung die Zuführvorrichtung (33 - 35, 43, 44) mittels des Aus-
gangssignals der Koinzidenzerfassungsvorrichtung betätigt.
23. Kopiergerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des Aufzeichnungsmaterials
(13) während der Abtastung mittels der Abtastvorrichtung
(14-16) von derjenigen während der Bildübertragung
mittels der übertragungsvorrichtung verschieden ist.
24. Kopiergerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des Aufzeichnungsmaterials
(13) während der Bildübertragung höher als während der Abtastung ist.
25. Kopiergerät nach Anspruch 21, gekennzeichnet
durch eine Behältereinrichtung (32, 42) für die Aufnahme
von Bildempfangsmaterial (29) und eine Aufnehmervorrichtung
(33, 43) für den Transport des Bildempfangsmaterials aus dem Inneren der Behältereinrichtung heraus zu der
Zuführvorrichtung (35) .
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26. Kopiergerät nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Bildempfangsmaterial (29) zu Beginn
des Betriebs der Zuführvorrichtung (35) zwischen der Aufnehmervorrichtung (33, 43) und der Zuführvorrichtung
eine Ausbauchung bildet.
27. Kopiergerät, gekennzeichnet durch ein Aufzeichnungsmaterial (13, 24), eine Bearbeitungseinrichtung
(14 - 23, 27) zur Ausbildung eines Bilds auf dem Aufzeichnungsmaterial mit mehreren Vergrößerungen in
bezug auf das Format einer Vorlage (49), wobei die Bearbeitungseinrichtung eine Abtastvorrichtung (14 - 16)
zur Abtastung der Vorlage und eine übertragungsvorrichtung zur Übertragung des Bilds an dem Aufzeichnungs-
'5 material auf ein Bildempfangsmaterial (29) aufweist,
eine Zuführvorrichtung (35) zur Zufuhr des Aufzeichnungsmaterials zu einer Übertragungsstation, eine Generatorvorrichtung
(5O1, 51') zur Erzeugung eines Taktsignals
in Synchronisierung mit der Drehung des'Aufzeichnungs-
^υ materials, eine Zählvorrichtung zur Zählung des Taktsignal,
das während der Zeit ausgegeben wurde, während der sich von einer bestimmten Stellung des drehenden
Aufzeichnungsmaterials an die Abtastvorrichtung bis zu
einer vorbestimmten Abtaststellung bewegt, eine Korrektur-Vorrichtung zur Korrektur des Zählstands in der Zählvorrichtung
entsprechend der jeweiligen Vergrößerung und eine Zufuhrsteuereinrichtung (Fig. 13), die die Zuführvorrichtung
betätigt, nachdem von einer vorbestimmten Stellung des Aufzeichnungsmaterials an das Taktsignal
in einer dem in der Korrekturvorrichtung korrigierten Wert entsprechenden Anzahl gezählt worden ist.
28. Kopiergerät nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhrsteuereinrichtung (Fig. 13)
eine Vergleichervorrichtung zur Erfassung der überein-
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Stimmung zwischen dem korrigierten Wert und dem Zählstand des Taktsignals von der vorbestimmten Stellung
des Aufzeichnungsmaterials (13) an aufweist und daß
die Zufuhrsteuereinrichtung die Zuführvorrichtung (35) mittels des Ausgangssignals der Vergleichervorrichtung
betätigt.
29. Kopiergerät nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastgeschwindigkeit des Aufzeichnungs·
materials (13) entsprechend den jeweiligen Vergrößerungen unterschiedlich ist.
30. Kopiergerät nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des Aufzeichnungsmaterials
(13) sich von der Zeitdauer der Abtastung mittels
der Abtastvorrichtung (14 - 16) zur Zeitdauer der Bildübertragung
mittels der übertragungsvorrichtung (36) verändert.
31. Kopiergerät nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehzahl des Aufzeichnungsmaterials (13) während der Bildübertragung höher als während der
Abtastung ist.
32. Kopiergerät nach Anspruch 29, gekennzeichnet
durch eine Behältereinrichtung (32, 42) für die Aufnahme von Bildempfangsmaterial (29) und eine Aufnehmervorrichtung
(33, 43) zum Transport des Bildempfangsmaterials aus dem Inneren der Behältereinrichtung zu
der Zuführvorrichtung (35).
33. Kopiergerät nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß zu Beginn des Betriebs der Zuführvorrichtung
(35) das Bildempfangsmaterial zwischen der Aufnehmer-
vorrichtung (33, 43) und der Zuführvorrichtung eine Ausbauchung bildet.
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34. Bilderzeugungsgerät, gekennzeichnet durch ein Bildträgermaterial (13, 24), eine Bilderzeugungseinrichtung
(14 - 23, 27) zur Erzeugung eines Bilds auf dem Bildträgermaterial, eine übertragungsvorrichtung (36) zur
Übertragung des Bilds an dem Bildträgermaterial auf ein Bildempfangsmaterial (29), eine erste Zuführvorrichtung
(35) für die Zufuhr des Bildempfangsmaterials zu einer Übertragungsstation, eine zweite Zuführvorrichtung (33,
34, 43, 44) für die Zufuhr des Bildempfangsmaterials zu der ersten Zuführvorrichtung und eine Steuereinrichtung
(Fig. -4; 48), die die Betriebszeit der ersten Zuführvorrichtung'
so steuert, daß der Vorderrand des Bilds an dem Bildträgermaterial und der Vorderrand des
Bildempfangsmaterials zueinander in eine bestimmte Lagebeziehung
gebracht werden, und die die zweite Zuführvorrichtung immer während einer vorbestimmten Zeit vor
der Betriebszeitsteuerung betreibt.
35. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Bilderzeugungsvorrichtung (14 23,
27) eine Abtastvorrichtung (14 - 16) für das Abtasten
eines Vorlagenbilds zum Ausbilden eines Ladungsbilds an dem Bildträgermaterial (13, 24) aufweist.
36. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 35, gekennzeichnet
durch eine in der Bahn der Abtastvorrichtung (14 - 16) angebrachte Vorderrand-Detektorvorrichtung
(45) für die Erfassung des Vorderrands des Vorlagenbilds .
37. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 36, gekennzeichnet durch eine Generatorvorrichtung (50', 51') zur
Erzeugung eines mit der Drehung des Bildträgermaterials (13, 24) synchronen Impulssignals.
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38. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (Fig. 4; 48)
das Impulssignal von einer vorbestimmten Stellung des Bildträgermaterials (13, 24) an zählt und die zweite
Zuführvorrichtung (33, 34, 43, 44) sowie die erste Zuführvorrichtung (35) in Übereinstimmung mit dem Zählstand
betreibt.
39. Kopiergerät, gekennzeichnet durch ein erstes Bildträgermaterial (13), das ein einem Vorlagenbild
entsprechendes erstes Ladungsbild trägt, ein zweites Bildträgermaterial (24), das ein dem Bild an dem ersten
Bildträgermaterial entsprechendes zweites Ladungsbild trägt und das synchron zur Bewegung des ersten Bildträger-•5
materials bewegbar ist, eine Bilderzeugungseinrichtung (14 - 22) zur Ausbildung des ersten Ladungsbilds an dem
ersten Bildträgermaterial, eine erste übertragungsvorrichtung (23) zum wiederholten übertragen des ersten Ladungsbilds auf das zweite Bildträgermaterial, eine zweite
zu Übertragungsvorrichtung (36) zum übertragen des zweiten
Ladungsbilds auf ein Bildempfangsmaterial (29) , eine Zuführvorrichtung (33 - 35, 43, 44), die das Bildempfangsmaterial
dem zweiten Bildträgermaterial zuführt, eine Detektorvorrichtung (45, 47) zur Erfassung der Stellung
•des Vorderrands des ersten Ladungsbilds an dem ersten Bildträgermaterial, eine Haltevorrichtung (CT) zum
Speichern des Ausgangssignals der Detektorvorrichtung während des Betriebs der ersten und der zweiten Übertragungsvorrichtung
und eine Steuereinrichtung (Fig. 4;
48) zum Steuern der Zuführvorrichtung mittels des Ausgangssignals der Haltevorrichtung in der Weise, daß der
Vorderrand des zweiten Ladungsbilds und der Vorderrand des Bildempfangsmaterials während des Betriebs der
ersten und der zweiten Übertragungsvorrichtung zueinander
in ein bestimmtes Lageverhältnis gebracht werden.
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40. Kopiergerät nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bilderzeugungseinrichtung (14 - 22) . eine Abtastvorrichtung (14 - 16) für das Abtasten eines
Vorlagenbilds zur Bildung des ersten Ladungsbilds an dem ersten Bildträgermaterial (13) aufweist.
41. Kopiergerät nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet,,
daß die Detektorvorrichtung ein erstes Detektorelement (45), das bei einer vorbestimmten Abtaststellung
der Abtastvorrichtung (14 - 16) vorgesehen ist, und ein zweites Detektorelement (47) aufweist, das bei einer vorbestimmten
Stellung des ersten Bildträgermaterials (13) vorgesehen ist.
42. Kopiergerät nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bemessungsvorrichtung zur Bemessung
der Bewegungsstrecke des ersten Bildträgermaterials (13) von dem Erfassungs-Ausgabezeitpunkt des zweiten Detektorelements
(47) an bis zum Erfassungs-Ausgabezeitpunkt
des ersten Detektorelements (45) vorgesehen ist und daß die Haltevorrichtung (CT) das Ausgangssignal der Bemessungsvorrichtung speichert.
43. Kopiergerät nach Anspruch 42, dadurch gekenn-ZJ
zeichnet, daß ein Erfassungselement zur Erfassung einer besonderen Stellung des ersten Bildträgermaterials (13)
vorgesehen ist und daß die Steuereinrichtung (Fig. 4; 48) die Zuführvorrichtung (33 - 35, 43, 44) betätigt,
nachdem sich vom Erfassungs-Ausgabezeitpunkt des Erfassungs-
elements an das erste Bildträgermaterial· um eine der Bewegungsstrecke
in der Haltevorrichtung (CT) entsprechende Strecke bewegt hat.
44. Kopiergerät nach Anspruch 39 oder 40, dadurch
gekennzeichnet, daß die Beweguhgsgeschwindigkeiten des
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ersten und des zweiten Bildträgermaterials (13 bzw. 24) während des Betriebs der ersten und der zweiten übertragungsvorrichtung
(23 bzw. 35) höher als während des Betriebs der Bilderzeugungseinrichtung (14 - 22) sind.
45. Kopiergerät nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Bildträgermaterial (13) ein
gitterartiges photoempfindliches Material ist, während die Oberfläche des zweiten Bildträgermaterials (24) aus
Isoliermaterial (26) besteht.
46. Kopiergerät, gekennzeichnet durch ein erstes Bildträgermaterial (13), das ein einem Vorlagenbild entsprechendes
erstes Ladungsbild trägt, ein zweites BiId-
'5 trägermaterial (24), das ein dem Bild an dem ersten Bildträgermaterial
entsprechendes zweites Ladungsbild trägt und das synchron mit der Bewegung des ersten Bildträgermaterials
bewegbar ist, eine Bilderzeugungseinrichtung (14 - 22) zur Ausbildung des ersten Ladungsbilds an dem
•^ ersten Bildträgermaterial mit einer Mehrzahl von Vergrößerungen
in bezug auf das Vorlagenbild, eine erste Übertragungsvorrichtung (23) zum übertragen des ersten
Ladungsbilds auf das zweite Bildträgermaterial, eine
zweite übertragungsvorrichtung (3 6) zum Übertragen des
95
zweiten Ladungsbilds auf ein Bildempfangsmaterial (29), eine Zuführvorrichtung (33 - 35, 43, 44), die das Bildempfangsmaterial
dem zweiten Bildträgermaterial zuführt, eine Detektorvorrichtung (47) zur Erfassung einer dem
Vorderrand des ersten Ladungsbilds an dem ersten BiId-
trägermaterial entsprechenden Stellung, eine Haltevorrichtung zum Speichern des Ausgangssignals der Detektorvorrichtung
während des Betriebs der ersten und der zweiten Übertragungsvorrichtung und eine Steuervorrichtung,
die entsprechend dem Ausgangssignal der Haltevorrichtung und den Vergrößerungen die Zuführvorrichtung
so steuert, daß der Vorderrand des zweiten Ladungsbilds
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und der Vorderrand des Bildempfangsmaterials während des Betriebs der ersten und der zweiten übertragungsvorrichtung
zueinander in ein bestimmtes Lageverhältnis gebracht werden.
47. Kopiergerät nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, daß die Bilderzeugungseinrichtung (14 - 22)
eine Abtasteinrichtung (14 - 16) aufweist, die das Vorlagenbild
zur Bildung des ersten Ladungsbilds an dem ersten Bildträgermaterial (13) abtastet.
48. Kopiergerät nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektorvorrichtung ein erstes Detektorelement
(45), das an einer vorbestimmten Abtaststelle
'5 der Abtastvorrichtung angebracht ist, und ein zweites
Detektorelement (47) aufweist, das an einer vorbestimmten Stelle des ersten Bildträgermaterials (13) angebracht
ist.
zu 49. Kopiergerät nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Bemessungsvorrichtung zum Bemessen der Bewegungsstrecke des ersten Bildträgermaterials
(13) von dem Erfassungs-Ausgabezeitpunkt des zweiten Detektorelements (47) an bis zum Erfassungs-Ausgabe-Zeitpunkt
des ersten Detektorelements vorgesehen ist und daß die Haltevorrichtung das Ausgangssignal der
Bemessungsvorrichtung speichert.
50. Kopiergerät nach Anspruch 49, dadurch gekenn-
zeichnet, daß ein Erfassungselement zum Erfassen einer
besonderen Stellung des ersten Bildträgermaterials (13) vorgesehen ist und daß die Steuereinrichtung (Fig. 13)
die Zuführvorrichtung (33 - 35, 43, 44) betätigt, nachdem sich von dem Erfassungs-Ausgabezeitpunkt des Erfassungselements
an das erste Bildträgermaterial um eine
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Strecke bewegt hat, die der entsprechend der jeweiligen Vergrößerung korrigierten Bewegungsstrecke in der Haltevorrichtung
entspricht.
51. Kopiergerät nach Anspruch 46 oder 47, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsgeschwindigkeiten des
ersten und des zweiten Bildträgermaterials (13 bzw. 24) während des Betriebs der ersten und der zweiten Übertragungsvorrichtung
(23 bzw. 36) höher sind als während des Betriebs der Bilderzeugungseinrichtung (14 - 22).
52. Kopiergerät nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Bildträgermaterial (13) ein
gitterartiges photoempfindliches Material ist und daß '5 die Oberfläche des zweiten Bildträgermaterials (24)
ein Isoliermaterial (26) ist.
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Ipc: G03G 15/00 |
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