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Einrichtung zur automatischen Handhabung von
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Bildvorlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur
automatischen Handhabung von Bildvorlagen bei einem Bilderzeugungsgerät, wie einem
Kopiergerät und dgl., das reproduzierte Bilder bzw. Kopien von einer Bildvorlage
erzeugt, und betrifft insbesondere eine automatische Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung
derjenigen Art, bei der die Bildvorlage automatisch zu einem Bildvorlagen-Belichtungsabschnitt
zur Durchführung des Belichtungsvorganges der Vorlage und der für die Bilderzeugung
in dem Kopiergerät oder dgl. erforderlichen optischen Abtastung usw. transportiert
und nach Beendigung des Bilderzeugungsvorganges bzw. Kopiervorganges automatisch
wieder aus dem Kopiergerät oder dgl.
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ausgetragen wird.
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Bei den bisher bekannten automatischen Bildvorlagen-Handhabungseinrichtungen
von Bilderzeugungsgeräten bzw.
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Kopiergeräten oder dgl. ist für wartende Personen eine Benutzung der
automatischen Bildvorlagen-Handhabungsvorrich-
tung nicht möglich,
bevor nicht die vor ihnen befindliche Person den Bilderzeugungs- bzw. Kopiervorgang
der jeweiligen Bildvorlage beendet hat. Sollte der Fall eintreten, daß eine Bildvorlage
der nächsten Person während des von der vor ihr befindlichen Person durchgeführten
Kopiervorganges in die automatische Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung eingelegt
wird, so ist in den meisten Fällen der Nachteil unvermeidlich, daß lediglich die
von der vorherigen Person festgelegte Anzahl von Kopieblättern bzw. Kopien erhalten
werden kann. Für den Fall, daß die jeweils nächste Person die Beendigung des Kopierens
der vor ihr befindlichen Person abwarten muß, müssen sich ferner diejenigen, die
Kopien herstellen wollen, für eine längere Zeitdauer in eine Warteschlange einreihen.
Es liegt auf der Hand, daß eine solche Situation sehr ineffizient ist und eine Zeitverschwendung
darstellt.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine automatische Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung
zu schaffen, durch die die vorstehend genannten Nachteile vermeidbar sind.
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Es soll somit eine automatische Bildvorlagen-Handhabungsvorrichtung
geschaffen werden, bei der die Wiedergabe- bzw. Kopierbedingungen für jede, in einer
Anzahl von mit einer Vielzahl von Bilavorlagen versehbaren Vorlagen-Bereitstellungseinheiten
bzw. -Abschnitten angeordnete Bildvorlage voreinstellbar sind. Hierbei sollen die
Wiedergabe- bzw. Kopiervorgänge für die Bildvorlage in der nächstfolgenden Vorlagen-Bereitstellungseinheit
durchgeführt werden, wenn die Wiedergabe bzw. das Kopieren der in einer bestimmten
Vorlagen-Bereitstellungseinheit befindlichen Bildvorlage abgeschlossen ist, wobei
außerdem der jeweilige Wiedergabe- bzw. Kopierzustand sichtbar bzw. anzeigbar sein
soll.
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Ferner soll eine automatische Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung
geschaffen werden, die eine Einstellung der Wiedergabe- bzw. Kopierbedingungen für
jede aus einer Vielzahl von Bildvorlagen in der Reihenfolge ihres Einlegens bzw.
ihrer Anordnung in die Vorlagen-Bereitstellungseinheiten vornimmt. Dies soll bei
der mit einer Vielzahl von Bildvorlagen versehbaren Anzahl von Vorlagen-Bereitstellungseinheiten
erfolgen, indem zuerst die Reihenfolge des Einlegens bzw. der Anordnung der Bildvorlagen
in die jeweilige Vorlagen-Bereitstellungseinheit ermittelt wird und sodann die Wiedergabe-bzw.
Kopierbedingungen in Abhängigkeit von dieser festgestellten Reihenfolge eingestellt
werden. AuBerdem soll ein Löschen der Wiedergabe- bzw. Kopierbedingungen für jede
der Bildvorlagen in Abhängigkeit von dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von
Bildvorlagen in den Vorlagen-Bereitstellungseinheiten oder in Abhängigkeit von der
Beendigung der Durchführung des Wiedergabe- bzw. Kopierablaufs möglich sein.
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Darüber hinaus soll die Einstellung der Wiedergabe- bzw.
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Kopierbedingungen für in anderen Vorlagen-Bereitstellungseinheiten
befindliche Bildvorlagen möglich sein, während die Bildvorlagen in eine Anzahl von
mit einer Vielzahl von Bildvorlagen versehbaren Vorlagen-Bereitstellungseinheiten
bzw. -Abschnitten eingelegt werden und die Wiedergabe-bzw. Kopiervorgänge für eine
in eine dieser Vorlagen-Bereitstellungseinheiten eingelegte Vorlage durchgeführt
werden.
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Hierbei soll die Einstellung der Wiedergabe- bzw. Kopierbedingungen
für andere Bildvorlagen durchführbar sein, während die Wiedergabe- bzw. Kopiervorgänge
für eine bestimmte Bildvorlage ablaufen bzw. durchgeführt werden.
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Darüber hinaus soll eine automatische Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung
geschaffen werden, die in der Lage ist, den Abschluß der Einstellung der Wiedergabe-
bzw.
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Kopierbedingungen für jede aus einer Vielzahl von Bildvorlagen zu
melden bzw. anzuzeigen.
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Außerdem soll eine automatische Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung
geschaffen werden, die in der Lage ist, eine Reproduktion der in einer Anzahl von
mit einer Vielzahl von Bildvorlagen versehbaren Vorlagen-Bereitstellungseinheiten
bzw. -Abschnitten angeordneten jeweiligen Bildvorlagen in der Reihenfolge ihres
Einlegens bzw. ihrer Anordnung in die Vorlagen-Bereitstellungseinheiten durchzuführen.
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Außerdem soll eine automatische Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung
geschaffen werden, bei der die Bildvorlagen jeweils nach Abschluß der Wiedergabe-
bzw. Kopiervorgänge für die in den Vorlagen-Bereitstellungseinheiten angeordneten
jeweiligen Bildvorlagen jeweils in einer entsprechenden Vorlagen-Aufnahmeeinheit
aufgenommen werden.
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Ferner soll eine automatische Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung
geschaffen werden, bei der das Einlegen bzw. Anordnen der Bildvorlagen in die Vorlagen-Bereitstellungseinheiten
und der Reproduktionsablauf bzw. die Kopierreihenfolge für jede der Bildvorlagen
aus einer Vielzahl von Bildvorlagen feststellbar und anzeigbar ist.
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Weiterhin soll eine automatische Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung
geschaffen werden, die in der Lage ist, die Reproduktion bzw. das Kopieren der jeweils
nächstfolgenden Bildvorlage in Abhängigkeit von der Beendigung der Reproduktion
bzw. des Kopierens der jeweils vorhergehenden Bildvorlage durchzuführen.
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Zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabenstellung ist
zunächst eine Vielzahl von Vorlagenfächern oder Vorlagenbehältern zur Aufnahme von
zu reproduzierenden bzw. kopierenden Bildvorlagen sowie eine in jedem der Vorlagenbehälter
angeordnete Transporteinrich-
tung zum Herausbewegen der Bildvorlagen
aus dem jeweiligen Vorlagenbehälter vorgesehen. Durch diesen Aufbau der Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung
wird eine aus dem jeweiligen Vorlagenbehälter herausbewegte Vorlage über einen gemeinsamen
Transportweg zur Bilderzeugung zu dem Vorlagen-Belichtungsabschnitt usw. des Bilderzeugungs-
bzw. Kopiergerätes bewegt und nach Abschluß der mittels einer Belichtungseinrichtung
wie etwa einer optischen Abtasteinrichtung oder dgl. durchgeführten erforderlichen
Bilderzeugung für die Reproduktion bzw. Kopie in einen dem jeweiligen Vorlagen-Bereitstellungsbehälter
entsprechenden Vorlagen-Aufnahmebehälter zurückgeführt. Wenn bei dieser automatischen
Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung eine erste Bedienungsperson eine Bildvorlage
in einen Vorlagen-Bereitstellungsbehälter einlegt und die erforderlichen Reproduktions-
bzw. Kopierbedingungen an einer Einstelleinrichtung für die Kopienblattzahl usw.
für den jeweiligen Vorlagen-Bereitstellungsbehälter einstellt, sind die Reproduktions-
bzw. Kopiervorgänge vorbereitet und die Bedienungsperson kann den Kopierablauf beginnen.
Während dieses, von der ersten Bedienungsperson durchgeführten Kopierablaufs können
diejenigen Personen, die nach der zweiten und den darauffolgenden Personen darauf
warten, daß die Reihenfolge an sie gelangt, ihre Bildvorlagen in getrennte Vorlagen-Bereitstellungsbehälter
einlegen und die erforderlichen Reproduktions- bzw. Kopierbedingungen wie die Einstellung
der gewünschten Anzahl von Reproduktionsblättern bzw. Kopien usw. an der Kopienblattzahl-Einstelleinrichtung
durchführen. Sobald der von der ersten Bedienungsperson durchgeführte Kopiervorgang
beendet ist, beginnen dann automatisch die von der zweiten Bedienungsperson vorgegebenen
bzw. eingestellten Kopiervorgänge.
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Die "Reproduktions- bzw. Kopierbedingungen", wie sie im Rahmen der
Beschreibung genannt sind, können jeweils dann, wenn die die erforderlichen Bildvorlagen
aufnehmenden Vorlagen-Bereitstellungsbehälter von einem Behälter auf den nächsten
umgeschaltet werden, in Abhängigkeit von gespeicherten Betriebsdaten wie etwa der
Anzahl von Reproduktionsblättern bzw. Kopien pro Bildvorlage, der Bilddichte, der
Bildvergrößerung usw., die sämtlich entsprechend einem jeden der Vorlagen-Bereitstellungsbehälter
-gespeichert sind, geändert werden, so daß die für jeden Bereitstellungsbehälter
eingestellten Reproduktions- bzw. Kopierbedingungen zur Durchführung der Reproduktions-
bzw. Kopiervorgänge in der festgelegten Reihenfolge geändert werden können.
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Erfindungsgemäß wird es somit der zweiten und den darauffolgenden
Bedienungspersonen ermöglicht, eine Voranmeldung bzw. Voreinstellung der Reproduktion
bzw.
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des Kopierens unter gewünschten Kopierbedingungen auch dann vorzunehmen,
wenn eine vor ihnen befindliche Bedienungsperson Kopiervorgänge durchführt.
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Vorzugsweise verwendete Ausführungsformen der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und werden hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Wirkungsweise
nachstehend näher beschrieben.
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Es zeigen: Fig. 1 eine Querschnittsansicht der automatischen Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung,
Fig. 2 eine Querschnittsansicht eines Antriebsabschnittes der automatischen Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung
gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines
Vorlagen-Aufnahmeabschnittes der automatischen Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Steuereinheit der automatischen Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung,
Fig. 5 ein Blockschaltbild eines Festwertspeicherabschnittes der Steuereinheit gemäß
Fig. 4, Fig. 6A ein Blockschaltbild eines Direktzugriffsspeicherabschnittes der
Steuereinheit gemäß Fig. 4, Fig. 6B ein Diagramm zur Erläuterung des Speicherinhalts
des Direktzugriffsspeicherabschnittes der Steuereinheit gemäß Fig. 4, Fig. 7 ein
Blockschaltbild der Ein-Ausgabeeinheiten 1/0-1 bis 1/0-3 der Steuereinheit gemäß
Fig.
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4, Fig. 8 ein Schaltbild der äußeren Beschaltung der Ein-Ausgabeeinheiten
1/0-1 bis I/0-3, Fig. 9 ein Schaltbild der äußeren Beschaltung der Ein-Ausgabeeinheit
I/0-4, Fig. 10 einen grundlegenden Steuersignalplan, Fig. 11 bis 23 jeweils Diagramme
zur Erläuterung der Ablaufsteuerungen und
Fig. 24 einen Steuersignalplan
der Außensignale.
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Zur detaillierten Beschreibung der Erfindung sei zunächst auf die
Fig. 1 bis 3 eingegangen.
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In Fig. 1 ist eine Bilderzeugungs-Zubehöreinrichtung 1 dargestellt,
die einen Bildvorlagen-Bereitstellungsabschnitt 2, einen Bildvorlagen-Transportabschnitt
3 und einen Bildvorlagen-Aufnahmeabschnitt 4 aufweist.
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Der Bildvorlagen-Bereitstellungsabschnitt 2 ist mit einer Vielzahl
von Vorlagen-Bereitstellungsbehältern bzw.
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Vorlagen-Bereitstellungsfächern 5, 6, 7, 8 und 9 versehen, die jeweils
die Bildvorlagen aufnehmen können.
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Wenn eine Bildvorlage 10 in das Vorlagen-Bereitstellungsfach 9 eingelegt
wird, wird ein Bildvorlagen-Detektormikroschalter MSW1 betätigt, wodurch die Anzahl
der Kopienblätter der in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach 9 befindlichen Bildvorlage
10 mittels eines an dem Bilderzeugungsgerät bzw. Kopiergerät oder dgl. vorgesehenen
Kopienwählers in einen Kopienzähler eingegeben werden kann.
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Dieser elektrische Steuerablauf wird nachstehend noch näher beschrieben.
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Wenn der Bildvorlagen-Detektormikroschalter MSW1 betätigt wird, senkt
sich eine über der Bildvorlage angeordnete Vereinzelungswalze 13 auf die Oberfläche
der obersten Bildvorlage 10 ab, wobei ihre Drehachse 14 als Schwenkpunkt dient,
so daß die Bildvorlage 10 transportierbar wird. Die Drehachse 14 und die Vereinzelungswalze
13 sind über einen Riemen, ein Band oder dgl. (nicht dargestellt) gekoppelt. Die
in Abhängigkeit von einem bestimmten Signal erfolgende Drehbewegung der Drehachse
14 bewirkt, daß die in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach 9
befindlichen
Bildvorlagen 10 beginnend mit der obersten Bildvorlage nacheinander einzeln aus
dem Vorlagen-Bereitstellungsfach 9 herausbewegt und in Richtung des Pfeiles A über
Führungsplatten 15, 16 und Walzen 17, 18 weiterbefördert werden. Die Bildvorlage
10 wird somit aus dem Vorlagen-Bereitstellungsabschnitt 2 herausgeführt und nacheinander
über die Führungsplatten 15, 16, Walzen 19, 20, Führungsplatten 29, 30, eine Antriebswalze
21, eine Walze 22, Führungsplatten 31, 32, eine Antriebswalze 23, eine Walze 24,
Führungsplatten 33, 34, eine Antriebswalze 25, eine Walze 26 sowie Auslaß- bzw.
Austragen führungsplatten 35, 36 transportiert.
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Die gleichen Vorgänge treffen auch auf die weiteren Vorlagen-Bereitstellungsfächer
5, 6, 7 und 8 zu.
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Der Vorlagen-Transportabschnitt 3 ist derart aufgebaut, daß er die
Bildvorlage für das Bilderzeugungsgerät, Kopiergerät oder dgl. 37 auf dessen Vorlagen-Auflageglastisch
38 in Empfang nehmen kann, wo die optische Abtastung und die damit in Zusammenhang
stehenden weiteren Vorgänge durchgeführt werden.
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Entsprechend den jeweiligen Vorlagen-Bereitstellungsfächern 5, 6,
7, 8 und 9 sind außerdem Vorlagen-Aufnahmefächer 60, 61, 62, 63 und 64 vorgesehen.
Das-heißt, die in das Vorlagen-Bereitstellungsfach 9 eingelegte Bildvorlage 10 wird
zu dem Vorlagen-Aufnahmefach 60 weiterbewegt, nachdem sie ihren Zweck in dem Vorlagen-Transportabschnitt
3 erfüllt hat. Im einzelnen wird die über eine von einer Führungsplatte 67, einer
Walze 68 und einem Förderband 59 gebildete Strecke geführte Bildvorlage 10 aufgrund
der Drehbewegung eines Führungshebels 65 mit einer Hebelachse 66 als Schwenkpunkt
durch die Wirkung eines Plungerkolbens bzw. Tauchspulenkolbens zu dem Vorlagen-
Aufnahmefach
60 geführt, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist.
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Ein zwischen Riemenscheiben 70 und 71 verlaufendes Förderband 72
dient dazu, die Bildvorlage 10, und zwar insbesondere deren hinteres Endteil, sanft
zu dem Vorlagen-Aufnahmefach 60 zu bewegen.
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Die Riemenscheibe 70 dreht sich derart, daß das Förderband 59 angedrückt
bzw. gespannt wird. Durch Anordnung einer Bandandruckplatte 73 an der Rückseite
des Förderbandes 59 gegenüber der Riemenscheibe 70 wird es damit möglich, das Förderband
59 mit einem geeigneten Druck anzupressen.
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Nachstehend soll nun das Antriebssystem für diese Vorrichtung unter
Bezugnahme auf Fig. 2 näher erläutert werden. Ein Kettenrad 88 ist fest an einer
Motorwelle 87 eines Antriebsmotors 86 befestigt. Eine mit diesem Kettenrad 88 in
Eingriff befindliche Kette 89 wird über ein fest an einer Antriebswalze 25 befestigtes
Kettenrad 74, ein fest an einer Achse 90 befestigtes Kettenrad 79, ein fest an einer
Antriebswalze 23 befestigtes Kettenrad 75, ein fest an der Achse 90 befestigtes
Kettenrad 80, ein fest an einer Antriebswalze 21 befestigtes Kettenrad 76, ein fest
an einer Achse 92 befestigtes Kettenrad 81, ein fest an einer Antriebswalze 19 befestigtes
Kettenrad 77, ein fest an einer Achse 93 befestigtes Kettenrad 82, ein fest an einer
Antriebswalze 17 befestigtes Kettenrad 78, ein fest an einer Achse 94 befestigtes
Kettenrad 83 und frei drehbare Führungskettenräder 84 und 85 angetrieben. Auf diese
Weise erfolgt der Antrieb des Vorlagen-Bereitstellungsabschnittes.
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Der Vorlagen-Transportabschnitt 3 weist den nachstehend beschriebenen
Aufbau auf. Ein Kettenrad 111 ist fest an der Motorwelle 87 befestigt, während ein
Kettenrad 95 fest an einer Drehachse 113 angebracht ist.
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Eine Kette 96 verläuft über diese beiden Kettenräder.
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Außerdem ist ein Zahnrad 97 fest an der Drehachse 113 angebracht,
während ein Zahnrad 99 derart auf eine Achse 98 aufgepaßt ist, daß es mit dem Zahnrad
97 in kämmendem Eingriff steht. Ferner verläuft ein aus Gummimaterial bestehendes
Förderband 41 über eine an einer Achse 100 angebrachte Walze 39 und eine mit dem
Zahnrad 99 in kämmendem Eingriff stehende Walze 40. An der Innenseite des Förderbandes
41 ist eine Trennplatte 42 befestigt, deren Innenraum aufgrund der Wirkung eines
Sauggebläses bzw. Saugventilators 43 einen Saugkasten bildet. Außerdem ist eine
weitere Trennplatte 44 an der Unterseite des Förderbandes 41 in der gleichen Weise
wie die vorstehend erwähnte Trennplatte 42 befestigt, deren Innenraum ebenfalls
einen Saugkasten aufgrund der Wirkung eines Sauggebläses bzw. Saugventilators 45
bildet.
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Die aus dem Vorlagen-Bereitstellungsabschnitt 2 ausgetragene.Bildvorlage
wird in der durch den Pfeil B gekennzeichneten Richtung auf dem Förderband 41 durch
die Führungsplatten 46, 47 und eine von dem Förderband 41 angepreßte Andruckwalze
48 weiterbefördert. Die Bildvor lage durchläuft eine Führungsstrecke zwischen dem
Förderband 41 und einer Führungsplatte 49 sowie' zwischen einer Walze 50 und einer
Führungsplatte 51, bis sie den Vorlagen-Auflageglastisch 38 erreicht, wo das Förderband
41 seine Bewegung aufgrund des durch eine Papierkanten-Detektorvorrichtung 42 veranlaßten
Auskuppelnseiner elektromagnetischen Kupplung oder dgl. (nicht dargestellt) beendet
bzw. unterbricht. Nach Abschluß des Bilderzeugungsvorganges zur Herstellung eines
gewünschten Reproduktions-
bildes aufgrund der Feststellung einer
Abtastbeendigungs-Detektorvorrichtung 53 für die Bilderzeugung wie etwa das optische
Abtasten des Bilderzeugungsgerätes bzw.
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Kopiergerätes oder dgl., wird die Bildvorlage aus dem Vorlagen-Transportabschnitt
3 über Auslaßführungen 54 und 55 ausgetragen, so daß sie durch die nächstfolgende
Bildvorlage ersetzt werden kann.
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Eine innerhalb des Förderbandes 41 angeordnete Walze 56 dient zum
sanften Austragen der Bildvorlage aus dem Vorlagen-Transportabschnitt 3.
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Gegebenenfalls läßt sich durch Anbringung einer Vielzahl von Ansauglöchern
in dem Förderband 41 eine sehr günstige Förderkraft bzw. Anpreßkraft erzielen, wenn
die Bildvorlage die untere Seite des Förderbandes, d.h., den Vorlagen-Auflageglastisch
38, erreicht. Wenn jedoch die Bildvorlage in bezug auf das Reproduktionspapier bzw.
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Kopierpapier, auf dem es wiedergegeben werden soll, ein kleines Format
aufweist, besteht die Gefahr, daß die Löcher auf dem Randteil des Reproduktionspapiers
bzw.
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Kopierpapiers abgebildet werden. Es ist daher erforderlich, daß derartige
Löcher in der kleinstmöglichen Zahl vorgesehen werden, die unter Berücksichtigung
des vorstehend erwähnten Gesichtspunktes einen effektiven Transport des Papiers
nicht beeinträchtigt.
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Der Bildvorlagen-Aufnahmeabschnitt 4 ist ebenfalls in der vorstehend
beschriebenen Weise aufgebaut. Das heißt, ein weiteres Förderband 59 verläuft über
Walzen 57 und 58, ein Zahnrad 101 ist fest an der Achse 100 zum Antrieb des Vorlagen-Transportabschnittes
3 befestigt, ein Kettenrad 102 ist fest an der Achse 98 befestigt, während ein weiteres
Kettenrad 104 fest an einer Achse 103 der Walze 57 angebracht ist, und eine Kette
105 ver-
läuft zum Antrieb des Kettenrades 104 über diese Kettenräder.
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Zur Beschreibung eines Führungshebels für diesen Vorlagen-Aufnahmeabschnitt
4 sei erwähnt, daß eine Riemenscheibe 70 fest an einer Achse 106 angebracht ist,
die von dem Förderband 59 angedrückt wird. Ein Führungshebel 65 und ein Solenoidhebel
108 sind fest an einer Achse 66 an der Stellung einer Taste 107 angebracht, wie
dies in Fig. 3 dargestellt ist. Der Solenoidhebel 108 ist mit einem Solenoiden 110
mittels eines Stiftes 109 verbunden.
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Durch die Wirkung des Solenoiden 110 bewegt sich der Solenoidhebel
108 in der in der Zeichnung dargestellten Weise.
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Nachstehend soll nun eine Steuerschaltung zur Durchführung dieses
Ablaufes beschrieben werden. Es sei erwähnt, daß diese Schaltungsanordnung entweder
in dem Bilderzeugungsgerät bzw. Kopiergerät an sich oder in der Gerätezubehöreinrichtung
1 angebracht sein kann. Die nachstehenden Erläuterungen erfolgen unter Bezugnahme
auf den Fall einer Verwendung des Gerätezubehörteils 1.
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Fig. 4 stellt ein Blockschaltbild für die Steuereinrichtung dar.
In der Fig. bezeichnet das Bezugszeichen ROM einen Festwertspeicher, in dem der
Dateninhalt der Ablaufsteuerung der automatischen Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung
in der festgelegten Reihenfolge vorgespeichert ist, so daß die Daten der Ablaufsteuerung
jeweils abgefragt werden können, wenn sie an den jeweiligen Adressen zu deren Festlegung
abgespeichert sind. Einzelheiten dieses Speichers sind in Fig. 5 dargestellt. Das
heißt, der Speicher selbst speichert den Steuerablauf bzw. das Steuerprogramm (einschließlich
nicht nur der Betriebsausgangssignale des Gerätes sondern auch der Ablauf-
steuerung
bzw. des Steuerprogramms der anderen Schaltungsanordnungen) in Form von 8-Bit-Binärkodes
in der Reihenfolge einer Adresse 0 bis zu einer in kodierter Form in der bekannten
Matrixschaltung vorher festzulegenden erforderlichen Endadresse ab.
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Das Bezugs zeichen RAM bezieht sich auf einen Direktzugriffsspeicher
für sowohl das Auslesen als auch das Einschreiben von Daten, der die Anzahl von
Reproduktionsblättern bzw. Kopieblättern und ein vorübergehendes Steuersignal während
der Prozeßsteuerung abspeichert. Der Speicher ist unter Verwendung von Speichergruppen
zum Abspeichern von Binärkodes aufgebaut (Einzelheiten sind in den Fig.
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6A und 6B dargestellt), wobei eine Vielzahl von Speicherzellen und
eine Vielzahl der Speichergruppen miteinander kombiniert werden. Eine willkürliche
Speichergruppe wird mittels eines Adressenbestimmungssignals aus der Vielzahl der
Speicherzellen ausgewählt, in die die Daten eingeschrieben oder aus denen sie ausgelesen
werden. In Fig. 6B ist die Speicheradresse z.B. in der Form "X031" gegeben, wobei
die Ziffer der niedrigsten ersten Stelle eine Spalte und die Ziffern der beiden
höherwertigen Stellen eine Reihe bezeichnen. Die Adresse "X031" kann 4-Bit-Daten
aufnehmen. In diesem Falle werden die Daten der niedrigsten ersten Stelle der Kopienblattzahl
in bezug auf das Vorlagen-Bereitstellungsfach 9 aufgenommen.
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Die Bezugszeichen I/0-1, 1/0-2 und 1/0-3 bezeichnen jeweils Eingabe-Ausgabe-Einheiten,
die Dateneingangssignale zur Anzeige, ob sich die Bildvorlagen in den Bereitstellungsfächern
befinden und ob Kopien hergestellt worden sind oder nicht oder Signale zum Antrieb
der Kupplung und des Solenoiden für den Transport der jeweiligen Bildvorlage erzeugen.
Einzelheiten dieser Ein-
heiten sind in Fig. 7 dargestellt.
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Fig. 8 ist ein Schaltbild, das die Verbindungen zwischen den Eingabe-Ausgabe-Einheiten
I/0-1, 1/0-2 und 1/0-3 sowie den mit ihnen verbundenen Schaltungsanordnungen zeigt.
In Fig. 8 bezeichnen die Bezugszeichen MSW1 bis MSWS jeweils Mikroschalter für eine
Detektoreinrichtung, die feststellt, ob sich Bildvorlagen in den Bildvorlagen-Bereitstellungsfächern
9 bis 5 befinden oder nicht. Diese Feststellung kann natürlich auch optisch erfolgen.
Mit MSW6 ist ebenfalls ein Mikroschalter bezeichnet, der die Feststellung ermöglicht,
ob die Bildvorlage eine vorgegebene Position erreicht hat oder nicht.
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Mit LD ist ein Detektor bezeichnet, der z.B. das Licht für den Belichtungsvorgang
zum Zählen der Anzahl von Kopieblättern erfaßt. Mit IRP ist ebenfalls ein Detektor
bezeichnet, der Unterbrechungssignale feststellt, aufgrund deren Erfassung weitere
Betriebsvorgänge durchgeführt werden. Das Bezugszeichen DE1 bezeichnet einen Dekodierer,
der das Ausgangssignal der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-1 dekodiert und die in Fig.
1 dargestellte Vereinzelungswalze zum Austragen einer in den Vorlagen-Bereitstellungsfächern
5 bis 9 befindlichen Vorlage betätigt.
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Wenn z.B. die Bildvorlage sich in dem Fach 9 befindet, wird die Vereinzelungswalze
13 betätigt. Das Bezugszeichen DE2 bezeichnet einen Dekodierer, der das Ausgangssignal
der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-2 dekodiert und die Solenoiden SL-1 bis SL-5 des
die Führung der Bildvorlage zu den Vorlagen-Aufnahmefächern 60 bis 64 betätigenden
jeweiligen Plungerkolbens bzw. Tauchspulenkolbens antreibt. Der Solenoid SL-1 betätigt
die Führung 65. Das Bezugszeichen TMR bezeichnet einen Zeitgeber, der von einem
Signal der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-3 betätigt wird und das Signal nach Verstreichen
einer vorge-
gebenen Zeitdauer wieder der Eingabe-Ausgabe-Einheit
1/0-3 zuführt. Das Bezugszeichen c1-f bezeichnet eine Kupplung zur Steuerung des
Transportes der Bildvorlage in den Vorlagen-Transportabschnitt 3. Außerdem gibt
die Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-3 über einen Anschluß Io ein Kopiersignal an das
Bilderzeugungsgerät bzw. Kopiergerät ab.
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Die Einzelheiten der in Fig. 4 dargestellten weiteren Eingabe-Ausgabe-Einheit
1/0-4 sind in Fig. 9 dargestellt.
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Diese Eingabe-Ausgabe-Einheit dient zur Abgabe eines Ausgangssignals
an Steuertasten, die zur Einstellung der Anzahl von Kopieblättern sowie als Anzeiger
zur Anzeige der eingestellten Anzahl von Kopieblättern dienen.
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Für diese Einheit kann z.B. die Eingabe-Ausgabe-Einheit D D 757" verwendet
werden, die von der Firma Nippon Electric Co. Ltd., Japan, hergestellt wird. In
der Fig.
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bezeichnen die Ziffern "O" bis "9" Zifferntasten, das Bezugszeichen
CL eine Löschtaste und das Bezugs zeichen OK eine Endtaste für die Einstellung der
Kopienblattzahl.
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Die Bezugszeichen DP1 bis DP5 bezeichnen jeweils Informationen in
bezug auf die Vorlagen-Bereitstellungsfächer 9 bis 5. Die Eingabe-Ausgabe-Einheit
weist ferner eine Schaltungsanordnung für Tastenkodes, ein Pufferregister für eine
Tasteneingabesteuerung, ein Schieberegister zur Abspeicherung der angezeigten Daten
sowie einen Stellensignalgenerator zur Anzeige der Daten im Zeitmultiplexverfahren
auf. Die Zentraleinheit CpU umfaßt den vorstehend beschriebenen Speicher, ein oder
mehrere Register AC und PC zur Adressenbestimmung der Eingabe-Ausgabe-Einheit, ein
oder mehrere Register ACC, Tm, C und D für weitere Primärspeicher, ein Überlauf-Bitregister
OVF, ein Kennungsregister CFT, einen Steuerabschnitt CT mit einer logischen Additions-SIlbtraktions-Steuerung,
die die Eingangsdaten der Datensignalleitungen dekodiert und
diese
Daten verteilt, sowie eine Rechenschaltung ALU.
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Diese Rechenschaltung ALU besitzt die Funktionen Dezimalkorrektur,
Addition und logische Exklusiv-Summierung der Daten. Der Registerinhalt des Registers
A kann zyklisch nach rechts (Rechtsverschiebung) und nach links (Linksverschiebung)
umlaufen. Die Zentraleinheit CPU besitzt die vorstehend genannten Schaltungsanordnungen
und ist mit den erwähnten äußeren Schaltungsanordnungen über eine Vielzahl von Verbindungsleitungen
verbunden. In kurzen Umrissen erläutert, erfolgt die Festlegung bzw. Bestimmung
einer Adresse für den Festwertspeicher ROM, in dem die Ablaufsteuerung vorprogrammiert
ist, über die Zentraleinheit CPU. Sodann wird der Inhalt der bestimmten bzw. festgelegten
Adresse über eine Datensignalleitung DB1 in die Zentraleinheit CPU eingelesen. Die
Zentraleinheit CPU dekodiert diesen Adressenkode und die Daten werden entsprechend
dem dekodierten Dateninhalt innerhalb der eigentlichen Zentraleinheit CPU verarbeitet,
wenn sich die Signale in der Zeitfolge vom Schließen der Stromquelle bzw. des Hauptschalters
befinden. Anderenfalls werden die in der Zentraleinheit CPU befindlichen Daten in
einigen Fällen unter einer bestimmten festgelegten Adresse in dem Direktzugriffsspeicher
RAM abgespeichert oder die Daten einer bestimmten festgelegten Adresse werden der
Zentraleinheit CPU als Eingangsdaten eingegeben. Außerdem werden in einigen Fällen
die in der CPU befindlichen Daten als Ausgangsdaten über die Signalleitung DB3 den
Eingabe-Ausgabe-Einheiten 1/0-1 bis 1/0-4 zugeführt oder aber der auf der Signalleitung
DB3 der Eingabe-Ausgabe-Einheit anstehende Dateninhalt wird in die Zentraleinheit
CPU als Eingangsdaten eingegeben. Auf diese Weise wird die Ablaufsteuerung durchgeführt.
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Nachstehend sollen die im Rahmen der Erfindung ablaufenden Steuervorgänge
im einzelnen beschrieben werden.
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Zunächst sei die grundlegende Zeitsteuerung zur Verarbeitung des
Ablaufprogramms unter Bezugnahme auf den in Fig. 10 dargestellten zeitlichen Taktsteuerplan
erläutert. Die jeweiligen Programmanweisungen werden vorher kodiert und in bzw.
über acht Signalleitungen in dem Festwertspeicher ROM abgespeichert.Die individuelle
Kodebezeichnung wird von dem Adressendekodierer über nzahlige Leitungen der Adressenkode-Generatrix
dekodiert, wobei eine von 2n Zahlen als Ausgangssignal ausgewählt wird. Der Speicher
ROM und die Adresse des Speichers ROM, in dem die Anweisung abgespeichert ist, werden
von einem ROM-Adressenbezeichnungsregister (PC) festgelegt. Dieses Register (PC)
hat die Funktion einer Addition von +1 mit einem Steuersignal i 1, wodurch die programmierten
Anweisungen aufeinanderfolgend als Ausgangssignale abgegeben werden. Die Ausgangssignale
dieses Registers PC werden dem Speicher ROM über Multiplexer A bis C in einer vorgegebenen
Zeit als Eingangssignale zugeführt. Der Speicher ROM gibt sodann über acht Leitungen
Ausgangsbefehlskodes ab. Da jedoch die Datenkode-Generatrix DB1 lediglich vier Leitungen
aufweist, werden diese Ausgangssignale zeitlich aufgeteilt und zweifach in die Datenkode-Generatrix
eingegeben. Die Ausgangsbefehlskodes, die von dem Speicher ROM über jeweils vier
Leitungen zweifach abgegeben worden sind, werden von den Registern C und D durch
Öffnen und Schließen der Schalter SW9, SW6 und SW7 aufgrund des Taktsignals oc zwischengespeichert
und dieser Dateninhalt wird von einem Befehlsdekodierer dekodiert und dadurch das
Steuersignal oC für die entsprechend dem Inhalt der Instruktionen erfolgende Verarbeitung
erzeugt. Die Festlegung der Adresse, unter der das Programm abgespeichert ist, sowie
die Dekodierung der unter der Adresse abgespeicherten Befehlskodes werden durch
die vier in Fig. 10 dargestellten Grundtakte abgeschlossen, während die Ausführung
dieser Instruktionen
während der darauffolgenden sechs Taktzyklen
erfolgt.
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Die auf die vorstehend erwähnte Adresse folgenden programmierten Instruktionen
werden sodann wiederum in einem ähnlichen Zeitintervall ausgeführt. Zur Ausführung
einer der Ausführungsbefehle (1 Schritt) in einer Folge von programmierten Abläufen,
ist somit eine zehn Taktzyklen entsprechende Zeitdauer erforderlich. Im Falle eines
2-Wort-Befehls werden zwanzig Takte benötigt. Jeder Schalter SW ist eine Verknüpfungsschaltung,
die von dem Steuersignal CC gesteuert wird, während die Schaltungsanordnung OVF
eine an sich bekannte Schaltung zur Feststellung eines Uberlaufs des Registers Acc
ist. Der Steuerabschnitt CT ist eine Schaltung zur Dekodierung des Registerinhalts
der Register C und D, Ansteuerung des Registers Tm und Bildung des Steuersignals
oc Nachstehend sollen nun Funktion und Wirkungsweise der dein vorstehend beschriebenen
Aufbau aufweisenden Steuereinheit unter Bezugnahme auf die vorstehend genannten
Schaltbilder und das erläuternde Ablaufdiagramm für die Steuervorgänge gemäß den
Fig. 11 bis 24 beschrieben werden.
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Zunächst sollen die Befehle für jeden der in den Fig.
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11 bis 23 veranschaulichten Programmschritte unter Verwendung der
Einheit "SUCOM4" der Firma Nippon Electric Co., Ltd., Japan, beschrieben werden.
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1. 0100 X1X2X3X4 Adressenbestimmungsbefehl Y1Y2Y3Y4 Z1Z2Z3Z4 X1 bis
X4 werden in das Register AC3, Y1 bis Y4 in das Register AC2 und Z1 bis Z4 in das
Register AC1 übertragen.
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Während der Ausführung des Programms ist die Adresse innerhalb des
Speichers ROM durch PC festgelegt, während der
Kode 0100 in der
Datenkode-Generatrix als Ausgangssignal in dem Steuertakt 3 und T1 gebildet und
aufgrund des Öffnens und Schließens der Schalter SW6 und SW9 von dem Register C
in dem Steuertakt T2 zwischengespeichert wird.
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In der gleichen Weise wird der Kode in dem Steuertakt T2 dekodiert
und als Adressenbestimmungsbefehl erkannt, woraufhin die nächsten Signale X1 bis
X4 als Ausgangssignale in der vorstehend genannten Generatrix ebenfalls beim Zeittakt
T2 gebildet und von dem Register PB3 beim Zeittakt T3 aufgrund des öffnens und Schließens
der Schalter SW9 und SW15 zwischengespeichert werden. Danach werden die Kodes Y1
bis Y4 und Z1 bis Z4 in dem Speicher ROM auf die vorstehend genannten Adressen folgend
als Ausgangssignale durch Hinzuaddieren von +1 zu PC gebildet. Diese Kodes werden
in den Registern AC und AC1 abgespeichert, woraufhin bei der darauffolgenden Programmierung
zu verwendende neue Adressen in PB abgespeichert werden.
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Diese zeitliche Ausführungssteuerung weicht ein wenig von der in Fig.
10 dargestellten Steuerung ab.
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2. 0101 X1X2X3X4 Sprungbefehl Y1Y2Y3Y4 Z1Z2Z3Z4 Wenn die Sprungbedingung
für X festgelegt wird, werden die Sprungadressen Y1 bis Y4 und Z1 bis Z4 jeweils
in die Register AC2 und AC1 übertragen, gefolgt von einer weiteren Datenübertragung
von AC2 zu PC2 und AC1 zu PC1, wodurch der Sprungvorgang abgeschlossen ist. Wenn
jedoch keine Sprungbedingung festgelegt wird, erfolgt keine Programmverzweigung.
Wenn X1 bis X4 den Kode 0010 annehmen, so bezeichnet dies den Sprungbefehl, wenn
der überlauf OVF den Wert 1 aufweist, während im Falle des Kodes 0100 dies den Sprungbefehl
bezeichnet, wenn das Register Acc den Wert 0 aufweist. Der Kode 1000 bezeichnet
einen offenen Zustand, der Kode 1010 beinhaltet, das OVF den Wert 0 auf-
weist,
und der Kode 1100 bezeichnet den Sprungbefehl, wenn das Register Acc nicht den Wert
0 aufweist. Zuerst wird eine Adresse innerhalb des Speichers ROM durch PC bei den
Steuertakten T1 + T2 bezeichnet, der Kode 0101 als Ausgangssignal in der Datenkode-Generatrix
beim Steuertakt T1 gebildet und von dem Register C beim Steuertakt T2 durch Öffnen
und Schließen der Schalter SW6 und SW9 zwischengespeichert. In der gleichen Weise
werden die nächstfolgenden Werte X1 bis X4 als Ausgangssignale in der vorstehend
genannten Generatrix beim Steuertakt T2 gebildet und von dem Register D beim Steuertakt
T3 aufgrund des Öffnens und Schließens der Schalter 7 und 9 zwischengespeichert.
Es sei nun angenommen, daß X1 bis X4 = 0100 sind. Die Kodes 0101 und 0100 werden
beim Steuertakt T4 dekodiert um festzulegen, daß sie jeweils die Sprungbefehle darstellen
und den Registerinhalt des Registers Acc feststellen bzw. unterscheiden. Bei den
folgenden Steuertakten T5 bis T10 erfolgt eine Unterscheidung dahingehend, ob der
Inhalt des Registers Acc Null ist oder nicht. Wenn der Registerinhalt nicht Null
ist, wird der Wert +2 zu PC hinzuaddiert, um den Sprungbefehl zu vermeiden. Weist
der Speicherinhalt den Wert Null auf, wird der Wert +1 zu PC hinzuaddiert, um die
Kodes Y1 bis Y4 und Z1 bis Z4 des Speichers ROM auf den vorangegangenen Kode folgend
jeweils im Register AC2 bzw.
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im Register AC1 durch öffnen und Schließen der Schalter SW9, SW11
und SW13 abzuspeichern. Weiterhin erfolgt eine Datenübertragung von AC2 zu PC2 und
AC1 zu PC1. Auf diese Weise erscheint eine Sprungadresse in PC und die neue Sprungadresse
wird in dem Speicher ROM bei den folgenden Steuertakten T1 bis T10 festgelegt bzw.
bestimmt, wodurch die Programmverzweigung abgeschlossen ist.
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3. 0110 1000 Übertragungsbefehl (1) Die Daten der in den Registern
AC gesetzten Adressen werden in dem Register Acc abgespeichert (und nachstehend
als "Ladedaten" bezeichnet). Die Adresse in dem Speicher ROM ist durch PC bei den
Steuertakten T1 + T2 festgelegt, während der Kode 0110 als Ausgangssignal der Datenkode-Generatrix
beim Steuertakt T1 erzeugt und sodann von dem Register C beim Steuertakt T2 aufgrund
des Öffnens und Schließens der Schalter SiV6 und SW9 zwischengespeichert wird. In
der gleichen Weise wird der nächstfolgende Kode 1000 als Ausgangssingal der Datenkode-Generatrix
beim Steuertakt T2 gebildet und von dem Register D beim Steuertakt T3 aufgrund des
Öffnens und Schließens der Schalter SW7 und SW9 zwischengespeichert.
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Die in den Registern C und D enthaltenen Kodes werden beim Steuertakt
T4 dekodiert. Der in dem Register AC enthaltene Kode wird als Ausgangs signal der
Adressenkode-Generatrix bei den Steuertakten T5 bis T10 gebildet, während der Inhalt
von jeder der mit dieser Adresse festzulegenden Speichereinheiten RAM, der Ausgangseinheit
und der Tastenregister für die Tastenanzeige-Eingabe-Ausgangs-Einheit als Ausgangssignale
bzw. Ausgangsdaten der Datenkode-Generatrix gebildet und in dem Register A durch
öffnen und Schließen der Schalter S9 und SW2 abgespeichert werden.
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Die gleichen Operationen werden für die folgenden Programmschritte
durchgeführt, so daß sie lediglich kurz in der folgenden Tabelle 1 aufgeführt werden.
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Tabelle 1 Register C Register D Steuerung 4. 0 1 1 1 X1X2X3X4 Eingabe
von X1 - X4 in Register ACC 5. 1 0 0 0 1 0 0 0 Abspeicherung des Inhalts des Registers
ACC in der von dem Register AC bezeichneten Adresse 6. 1 0 0 1 1 1 0 0 Antivalenz-Verknüpfung
zwischen den von den Registern ACC und AC bezeichneten Adressendaten 7. 1 1 1 0
0 0 0 1 Datenübertragung von AC zu PC 8. " O 0 1 0 Datenübertragung von PC zu AC
9. 0 0 0 1 1 Datenaustausch zwischen PC und AC 10. " O 1 0 0 Addition von +1 zu
dem Inhalt von AC 11. " 0 1 0 1 Addition von -1 zu dem Inhalt von AC 12. " 1 0 0
0 Übertragung des Registerinhalts von ACC zu AC1 13. " 1 0 0 1 Übertragung des Registerinhalts
von ACC zu AC2 14. 12 1 0 1 0 übertragung des Registerinhalts von ACC zu AC3 15.
" 1 0 1 1 Übertragung des Registerinhalts von ACC zu Tm 16. " 1 1 0 0 übertragung
des Registerinhalts von AC1 zu ACC 17. EI 1 1 0 1 übertragung des Registerinhalts
von AC2 zu ACC 18. 1 1 1 1 0 Übertragung des Registerinhalts von AC3 zu ACC 19.
" 1 1 1 1 Übertragung des Registerinhalts von Tm zu ACC 20. 1 1 1 1 0 0 0 0 Löschen
der Register ACC und OVF 21. " 0 O 0 1 Löschen des Registers OVF
Fortsetzung
Tabelle I
| Register C Register D Steuerung |
| 22. 1 1 1 1 0 0 1 0 Löschen des Registers ACC |
| 23. " O 1 1 0 Linksverschiebung bei den |
| Registern ACC und OVF |
| OVF # ACC A3 # OVF |
| 24. " O 1 1 1 Rechtsverschiebung bei den |
| Registern ACC und OVF |
| A3#OVF OVF -A3 |
| 25. " 1 0 1 0 Addition von +1 zu dem Inhalt |
| des Registers ACC |
| 26. " 1 0 1 1 Addition von -1 zu dem Inhalt |
| des Registers ACC |
Bei dem folgenden Programmablauf, bei dem die Steuervorgänge unter Verwendung der
vorstehend aufgezählten Befehlskodes durchgeführt werden, entsprechen die Kodes
zum Setzen der benötigten Eingabe-Ausgabe-Einheit und des eigentlichen Speichers
den nachstehend in Tabelle 2 aufgeführten Kodes ("X" beinhaltet, daß dem Kode keine
Beschränkung auferlegt ist.) Tabelle 2 PC3(AC3) PC2(AC2) PC1(AC1) R O M O 0 0 O
X X Adressenbezeichnung ROM R A M O 0 0 1 X X Adressenbezeichnung RAM Ausgabeeinheit
(1) 0 0 1 0 X X " (2) 0 0 1 1 X X " (3) 0 1 0 0 X X " (4) 0 1 0 1 X X Eingabeeinheit
(1) 0 1 1 0 X X " (2) 0 1 1 1 X X
Das heißt, von den zwölf Adressenkode-Generatrixeinheiten
dienen die höherwertigen vier Leitungen zur Auswahl des Speichers usw., wobei jeder
der Speicher und Eingabe-Ausgabe-Einheiten mit einer bekannten Dekodierschaltug
versehen sind. Die anderen acht Leitungen dienen zur Bezeichnung bzw. Festlegung
von Teiladressen des Speichers, wobei jeder Speicher eine bekannte Dekodierschaltung
aufweist. Jeder Eingabe-Ausgabe-Abschnitt der Eingabe-Ausgabe-Einheit entspricht
jeweils einer Stelle der 4-Bit-Daten bei jeder der beschriebenen Ausführungsformen,
so daß keine spezielle Kennzeichnungsschaltung erforderlich ist.
-
Nachstehend sollen nun die Vorgänge zur Handhabung der Bildvorlage
beschrieben werden. Wenn ein (nicht dargestellter) Stromquellenschalter bzw. Hauptschalter
oder Netzschalter eingeschaltet wird, beginnt der Programmschritt 1 gemäß Fig. 11.
Zunächst werden vorgegebene Datenwerte in dem Kennungsregisterr dem Kopienblattzahl-Einstellregister
und dem Kopienblattzahl-Speicherregister usw. innerhalb des Speichers RAM gesetzt.
Zum Beispiel werden die Register WR(0), WR(1), WR(4) und WR(7) des in Fig. 6B dargestellten
Speichers RAM gelöscht.
-
Sodann werden die Adressen "X020", X021, X022, "X023" und "X024" in
dem Speicher RAM und die Adressen "X040" und "X041" in dem Register WA(0) gelöscht.
Zunächst sei erneut die Adresse erläutert, wobei die Adresse "X020" als Beispiel
betrachtet wird. Die Ziffern der ersten beiden Stellen, d.h. die Ziffern "02", bezeichnen
die Spalte, während die letzte Stelle, d.h. die Ziffer "0", die Reihe festlegt.
Die Verarbeitungsreihenfolge bzw. der Programmablauf hinsichtlich der Vorlagen-Aufnahmefächer
ist z.B. unter den Adressen X020 bis X024 abgespeichert. Wenn sich keine Bildvorlage
in den Vorlagen-Bereitstellungsfächern 5 bis 9 befindet, wird weiter-
hin
z. B. das Signal "OF" von den Anzeigen DP5 bis DP1 zur Anzeige des Nichtvorhandenseins
einer Vorlage abgegeben. Diese Anzeige von 'OF" erfolgt durch Setzen bzw.
-
Eingabe der Daten von "OF OF OF OF OF" in die Adressen X030 bis X039
des Speichers RAM. Der Speicherinhalt des Speichers RAM wird somit im Programmschritt
1 bestimmt.
-
Bei dem nächstfolgenden Programmschritt 2 wird eine Steuerung zur
Zuführung des Dateninhalts der Adressen X030 bis X039 zu den Anzeigen DP5 bis DP1
durchgeführt, deren Einzelheiten in Fig. 15 dargestellt sind.
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Zunächst wird der Datenwert "9" zur Auswahl der Anzeigen DP1 bis
DP5 in dem Register Wir(3) abgespeichert.
-
Dieser Datenwert "9" ist dadurch festgelegt, daß die Segmentanzeigen
DP1 bis DP5 zehn Anzeigeziffern aufweisen. In diesem Falle wird sequentiell die
niedrigere Stelle der Anzeige DP5 ausgewählt. Wenn die niedrigere Stelle der Anzeige
DP5 ausgewählt wird, wird z.B. die Adresseninformation X039 des darauffolgend anzuzeigenden
Registers in das Register AC und sodann in das Register WA(3) eingegeben.
-
Die Adressendaten von X039 in dem Register WA(3) werden erneut in
das Register AC eingegeben und die derart eingegebenen Adressendaten in das Register
ACC übertragen. Sodann werden die Daten X500 zur Auswahl der Eingabe-Ausgabe-Einheit
1/0-4 in das Register AC eingegeben und der Speicherinhalt des Registers ACC zu
dem (nicht dargestellten) Anzeigeregister der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-4 übertragen.
In diesem Falle steht der anzuzeigende Inhalt der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-4
für den vorstehend erwähnten Wert "F". Sodann werden der Inhalt der Register WR(3)
und AC (3) zur Auswahl des Anzeigeelementes in der höheren Stelle der Anzeige DP5
-s-ubtrahiert und die anzu-
zeigenden Daten des Speichers RAM zu
der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-4 übertragen, wie dies bereits vorstehend beschrieben
wurde.
-
Wenn diese Vorgänge zehnfach wiederholt worden sind, endet die Übertragung
der Anzeigedaten auf die Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-4 und die Anzeige der vorstehend
erwähnten Daten "OF OF OF OF OF" wird von der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-4 durchgeführt.
-
Sodann erfolgt die Steuerung des Programmschrittes 3 zur Feststellung,
ob die Bildvorlagen in den Vorlagen-Bereitstellungsfächern 5 bis 9 enthalten sind
oder nicht.
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Die Mikroschalter MSW5 bis MSW1 der jeweils in den Vorlagen-Bereitstellungsfächern
5 bis 9 vorgesehenen Detektoreinrichtung führen den Eingabe-Ausgabe-Einheiten 1/0-1
und 1/0-2 als Eingangssignale Signale für das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein
der Bildvorlage zu, wobei diese elektrischen Signale jeweils den Eingängen IO bis
I3 der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-2 sowie dem Eingang I3 der Eingabe-Ausgabe-Einheit
1/0-1 zugeführt werden. Durch Überprüfung des Wertes "1" (hoher Wert) oder des Wertes
"O" II (niedriger Wert) des jeweiligen Eingangssignals wird der Wert 1 II als Vorhandensein
einer Bildvorlage erkannt. Sodann erfolgt eine Unterscheidung dahingehend, welcher
der Eingänge IO bis I3 der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-2 (X'200)' und des Einganges
I3 der Eingabe-Ausgabe-Einheit I/O-1 (X'100)' an einem Signal des Wertes 1" II liegt
und in welcher Reihenfolge der Wert 1 auftritt. Als Ergebnis dieser Unterscheidung
wird der Datenwert NO des Vorlagen-Bereitstellungsfaches, von dem das erste Eingangssignal
stammt, unter der Adresse X020' abgespeichert. Das heißt, wenn der Eingang I2 der
Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-2 als
erster Eingang angesteuert wird,
wird der Wert 2 in der Adresse X'020' abgespeichert. Sodann wird der Datenwert NO
des Vorlagen-Bereitstellungsfaches, von dem das zweite Eingangssignal erhalten wird,
unter der Adresse X'021' abgespeichert. Auf diese Weise werden die Werte NO der
Vorlagen-Bereitstellungsfächer im Speicher RAM unter den Adressen X'020' bis X'024'
in der Reihenfolge abgespeichert, in der das Kopieren erfolgen soll. So wird zum
Beispiel der Wert 111 ? für das Vorlagen-Bereitstellungsfach 9 und der Wert 5" für
das Fach 5 abgespeichert.
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Die Reihenfolge des Kopierens ist derart, daß das Vorlagen-Bereitstellunysfach
der Adresse X'020' zuerst in Betrieb genommen wird, sodann das der Adresse X'021'
als zweites, das der Adresse X'022' als drittes, das der Adresse X'023' als viertes
und das der Adresse X'024' als fünftes (und letztes). Wenn gemäß dem Inhalt der
Adressen X'020" bis X'024' keine Vorlage vorhanden ist, wird der Wert Null gespeichert.
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Die vorstehend beschriebenen Steuerabläufe sind in Fig. 16 dargestellt.
Das heißt, die Register ACC und WR(3) werden zunächst gelöscht. Sodann wird die
Adresse "X200" in das Register AC eingegeben (dies sind Adressendaten zur Auswahl
der Eingabe-Ausgabe-Einheit I/0-2, wobei der Wert 020 tatsächlich in das Register
AC eingegeben wird) und der EIN-AUS-Zustand der Mikroschalter MSW1 bis MSW4 der
Eingabe-Ausgabe-Einheit I/0-2, d.h., die Daten für das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein
der Bildvorlage, werden in das Register ACC eingegeben.
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Sodann wird zur Überprüfung des Inhalts des Registers ACC das Überlauf-Bit
OVF einer Linksverschiebung um eineBitstelle unterworfen, um festzustellen, ob das
Überlauf-Bit OVF den Wert 1 aufweist oder nicht. Wenn es als Ergebnis dieser überprüfung
nicht den Wert "1 aufweist, zeigt
der Mikroschalter MSW 1 an, daß
sich keine Bildvorlage in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach 9 befindet. Wenn sich
keine Bildvorlage in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach 9 befindet, wird die Adresse
der Eingabe-Ausgabe-Einheit ItO-2 in das Register AC zur Feststellung des Zustandes
des Mikroschalters MSW2 für das Vorlagen-Bereitstellungsfach 8 eingegeben, während
die den Zustand der Mikroschalter MSW1 bis MSW4 bezeichnenden Signale "1" und 11011
über die Datensammelleitung DB3 parallel in das Register ACC eingegeben werden.
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Sodann wird der Inhalt des Registers ACC zwei Umläufen unterworfen,
um den Zustand des Mikroschalters MSW2 in das Überlauf-Bit OVF eingehen zu lassen,
woraufhin die Feststellung erfolgt, ob das Überlauf-Bit OVF den Wert 1" oder den
Wert 11011 aufweist. Wenn sich keine Bildvorlage in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach
8 befindet, weist das Überlauf-Bit OVF den Wert 11011 auf, woraufhin der nächstfolgende
Mikroschalter MSW3 und sodann der Mikroschalter MSW4 in der vorstehend beschriebenen
Weise inspiziert werden. Da bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der
in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach 5 vorgesehene Mikroschalter MSW5 der Eingabe-Ausgabe-Einheit
1/0-1 zugeordnet ist, wird die Adresse "X100" der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-1
in das Register AC eingegeben, wenn der Schaltzustand des Mikroschalters MSW5 unterschieden
werden soll.
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Wenn die Feststellungssteuerung, ob eine Bildvorlage vorhanden ist
oder nicht, beendet ist, wird eine Tasteneingabesteuerung für den Programmschritt
4 durchgeführt. Die Einzelheiten dieser Steuervorgänge sind in Fig. 18 dargestellt.
Wie dort veranschaulicht ist, wird der Inhalt des Registers WA(O) des Speichers
RAM auf das Register WR(3) über das Register ACC weiterübertragen.
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Da das Register WA(O) die Daten von "X020" erhalten hat, wie in Verbindung
mit dem Programmschritt 1 vorstehend beschrieben wurde, wird der Wert 11011 von
"X020" in das Register WR(3) eingegeben.
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Sodann wird der Befehl "Set ADD ausgeführt, wie dies in Fig. 20 dargestellt
ist. Die Adressendaten "XOOC" des Speichers RAM werden zuerst in das Register AC
eingegeben. Diese Adresse "XOOC" steht für das Register WR(3). Sodann wird
durchgeführt, d.h., der Wert "1" wird in das Register ACC eingegeben. Danach wird
durchgeführt, d.h., es erfolgt eine Steuerung, bei der der Inhalt des Registers
WR(3) und der Inhalt des Registers ACC durch die Rechenschaltung ALU (logische Exklusivsummierung)
miteinander verglichen werden und das Vergleichsergebnis in dem Register ACC abgespeichert
wird, wodurch eine Feststellung dahingehend erfolgt, ob der Inhalt des Registers
ACC den Wert 11011 aufweist oder nicht. Da der Wert "1" nun in das Register ACC
eingegeben ist, wird anstelle des Wertes "1" der Wert 11211 zur Durchführung der
gleichen Operation eingegeben und diese Operation in gleicher Weise wiederholt,
bis der Wert 5 11 in das Register ACC eingegeben ist. Wenn "ACC" r4 O" ist, wird
die Steuerung "Set ADD" übersprungen und die Adresse "X003" der niedrigsten Stelle
des Registers WA(O) in dem Register AC abgespeichert, um den Wert "4" in das Register
ACC einzugeben. Sodann wird ein Vergleich zwischen dem Register ACC und der niedrigsten
Stelle des Registers WA(O) durchgeführt und es erfolgt eine Feststellung dahingehend,
ob das Register ACC den Wert "O" aufweist oder nicht. Da es in diesem Stadium nicht
den Wert 11011 aufweist, wird der Inhalt der niedrigsten Stelle des Registers WA(O)
in dem Register WR(3) durch die folgenden Vorgänge abgespeichert:
Sodann wird eine Feststellung dahingehend getroffen, ob die Kopienblattzahl-Einstellkennungen
X040 und X041 den Wert 111 EI oder 11011 aufweisen. Da sie in diesem Falle nicht
gesetzt sind, wird die in Fig. 21 dargestellte Tasteneingabesteuerung durchgeführt.
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Zunächst wird die Adresse "X500" der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-4
in dem Register AC gesetzt und ein Signal von der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-4
in das Register ACC eingegeben. Wenn als Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-4 die Einheit
"» PD757" der Firma Nippon Electric Co., Japan, verwendet und diese Einheit für
diese Operation ausgewählt wird, wird darin ein 4-Bit-Signal abgegeben, das anzeigt,
ob die Taste gedrückt worden ist oder ob ein Fehler bzw. eine Störung hinsichtlich
der Tastenbetätigung besteht oder aber über welche Tasteneingabeleitung das Signal
weitergeleitet worden ist. Um sodann festzustellen, ob die Taste gedrückt worden
ist oder nicht, wird der Inhalt des Registers ACC nach links verschoben, um ein
Signal abzugeben, das über das Überlauf-Bit OVF anzeigt, ob die Taste gedrückt worden
ist oder nicht.
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Da die Taste gegenwärtig nicht betätigt worden ist, gilt OVF Z 1.
Dementsprechend wird ein von dem Speicher ROM abgegebener Datenwert "D" in das Register
ACC eingegeben und der Inhalt des Registers ACC zu dem Register WR(7) übertragen.
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Die "TASTE -EIN"-Steuerungen für den Programmschritt 4 enden sodann
mit den in Fig. 18 dargestellten Tastenbetätigungsabläufen bzw. Programmschritten:
Eingabe der Adresse XO1C" des Registers WR(7) in das Register AC, -Eingabe des von
dem Speicher ROM zu erhaltenden Datenwertes "D" in das Register ACC, Vergleich des
Inhalts des Registers WR(7) mit demjenigen des Registers ACC
durch
die Rechenschaltung ALU (logische Exklusivsummierung) und Eingabe des Wertes "O"
in das Register ACC.
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Nach Beendigung des Programmschrittes 4 beginnt der Ablauf für den
Programmschritt 5, bei dem die Beendigung bzw. der Abschluß der Einstellung der
Kopienblattzahl für die Bildvorlage in den Vorlagen-Bereitstellungsfächern festgestellt
bzw. unterschieden wird.
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Im einzelnen wird die Adresse "X040" des Speichers RAM, in dem die
Zahl der Kopienblattzahl-Einstellkennung abgespeichert ist, in das Register AC eingegeben,
während der Inhalt der Adresse "X040" in das Register ACC eingegeben wird. Sodann
wird der Inhalt des Registers ACC nach links verschoben (d.h., es erfolgt eine Linksverschiebung
um 1 Bit) und der Wert des Überlauf-Bits OVF wird überprüft. Da das Überlauf-Bit
OVF den Wert "O" aufweist, wird die Anzeigesteuerung des Programmschrittes 2 wiederaufgenommen
und die Steuerabläufe der Programmschritte 2 bis 5 wiederholt, bis die Einstellung
der Kopienblattzahl abgeschlossen ist.
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Wenn sich fünf Bildvorlagenblätter in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach
6 befinden, wird der Mikroschalter MSW4 eingeschaltet und das Einlegen der Bildvorlagen
in das Vorlagen-Bereitstellungsfach 6 beim Programmschritt 3 während der Wiederholungen
der Programmschritte 2 bis 5 festgestellt, wie dies nachstehend näher beschrieben
ist.
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Wie vorstehend in Verbindung mit dem Programmschritt 3 beschrieben,
werden die Mikroschalter MSW1 bis MSW5 aufeinanderfolgend überprüft. Wenn die Überprüfung
des Mikroschalters MSW4 erfolgt, wird die Adresse "X200" in das Register AC eingegeben
und die Schaltzustände der Mikroschalter MSW1 bis MSW4 werden in dem Register ACC
abgespeichert.
Zur Kontrolle des Schaltzustandes des Mikroschalters MSW4 wird sodann der Inhalt
des Registers ACC nach rechts verschoben (Rechtsverschiebung um 1 Bit) und ein den
Schaltzustand des Mikroschalters MSW4 bezeichnendes Signal in das Uberlauf-Bit OVF
eingegeben und festgestellt bzw. unterschieden. Da das überlauf-Bit OVF in diesem
Stadium den Wert "1" 11 aufweist, wird die Adresse 'sX036" in dem Register AC abgespeichert
und der Inhalt der Adresse "X036" auf das Register ACC übertragen.
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Sodann wird der Inhalt des Registers ACC festgestellt bzw. unterschieden.
Da, wie vorstehend beschrieben, der Wert 11011 in das Register ACC eingegeben worden
ist, weist der Inhalt der darauffolgend auszulesenden Adresse "X037" den ebenfalls
bereits vorstehend erwähnten Wert "F" auf.
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Die Komplementärzahl 11 "O" dieses Wertes "F" ist in dem Register
ACC abgespeichert und es wird eine Feststellung bzw. Unterscheidung dahingehend
durchgeführt, ob der Inhalt des Registers ACC "ACC # O" ist oder nicht. Da er in
diesem Falle ebenfalls den Wert 11011 aufweist, wird von dem Speicher ROM ein Datenwert
11411 in das Register ACC eingegeben und in dem Register WR(3) zur Durchführung
einer MEMO-Steuerung1, deren Einzelheiten in Fig. 17 wiedergegeben- sind, abgespeichert.
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Zuerst wird die Adresse "X000" des Registers WR(O) in dem Register
AC gespeichert und sodann der Wert "O" zu dem Register ACC übertragen. Sodann wird
die logische Exklusivsummierung der Inhalte der Register WR(O) und ACC von der Rechenschaltung
ALU vorgenommen und das Ergebnis in das Register ACC eingegeben.
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Daraufhin wird eine Feststellung bzw. Unterscheidung dahingehend
durchgeführt, ob der Inhalt des Registers ACC den Wert 11011 aufweist oder nicht.
Da er in diesem Stadium den Wert 11011 aufweist, wird die Adresse "X020"
in
dem Register AC gespeichert. Diese Adresse wird weiter zu dem Register WA(3) übertragen.
Damit der in dem Register WR(3) abgespeicherte Datenwert 11411 in dem Register WA(3)
abgespeichert werden kann, werden sodann die Operationen
zur Beendigung der "MEMO-Steuerung" durchgeführt. Um anzuzeigen, daß das Kopieren
der Bildvorlage in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach 6 zuerst erfolgt, wird sodann
die Adresse "X036" in dem Register WA(3) zur Einleitung der in Fig. 17 dargestellten
Einstellsteuerung abgespeichert.
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Zunächst wird dem Inhalt des Registers WR(O) der Wert +1 hinzuaddiert
und sodann die Adressendaten 11X03611 des vorherigen Registers WA(3) in dem Register
AC abgespeichert, während der Datenwert "1" des Registers WR(O unter der Adresse
"X036" abgespeichert wird. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der Wert "F" in die Adresse
X037" eingegeben. Auf diese Weise nimmt der Inhalt der Adressen "X030 bis X039"
den Wert "OF OF OF 1F OF" an. (Die Anzeige des Datenwertes "1" bezeichnet die Reihenfolge
des Kopierens.) Wenn die Taste nicht betätigt wird, werden sodann die Programmschritte
4 und 5 in der vorstehend beschriebenen Weise durchgeführt. Wird der Programmschritt
2 wieder aufgenommen, zeigt die Anzeige DP4 "1F" an, während die anderen Anzeigen
"OF" anzeigen.
-
Wenn die zweite Bildvorlage z.B. in das Vorlagen-Bereitstellungsfach
9 eingelegt wird, nachdem die erste Bildvorlage sich in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach
6 befindet, werden der "EIN-Schaltzustand" des Mikroschalters MSW1 während der Steuerung
für den Programmschritt 3 in der vorstehend beschriebenen Weise festgestellt und
die gleichen Operationen durchgeführt, bis die
"MEMO-Steuerung"
in der in Fig. 17 dargestellten Weise beginnt, obwohl der Datenwert 111 11 zur Kennzeichnung
der Position des Vorlagen-Bereitstellungsfaches 9 in dem Register WR(3) abgespeichert
ist. Wenn der Ablauf "MEMO-Steuerung" beginnt, wird zuerst der Inhalt des Registers
WR(O) überprüft. Da sich zu diesem Zeitpunkt die Bildvorlage in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach
6 befindet, wird der Inhalt des Registers WR(O) auf den Wert "1 gesetzt. Dementsprechend
nimmt die zweite Bestimmung in der "MEMO-Steuerung" die Aussage "JA" an, und die
Adresse "X021" wird in dem Register WAS3) abgespeichert, während der Datenwert "1"
des Registers.WR(3) unter der Adresse "X021 abgespeichert wird; womit die "MEMO-Steuerung"
endet.
-
Damit die Feststellung erfolgt, daß die Bildvorlage in das Vorlagen-Bereitstellungsfach
9 eingelegt worden ist und die Bildvorlage in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach 9
in der Reihenfolge auf die zweite Stelle eingestellt wird, wird der Datenwert "2"
in die Adresse "X030" des Speichers RAMs eingegeben, so daß sich die Daten auch
in dem Register WR(O) befinden.
-
Wenn keine Operationen nach dem Einlegen der zweiten Bildvorlage
in das Vorlagen-Bereitstellungsfach 9 durchgeführt werden, erfolgen zur erneuten
Durchführung der Anzeigesteuerung sowohl die Vorlagefeststellung als auch die Tastenfeststellung.
Da die Daten "2F OF OF 1F OF" in die Adressen "X030" bis "X039" eingegeben sind,
zeigen sodann die Anzeige DP1 den Wert "2F", die Anzeige DP4 den Wert "1F" und die
anderen Anzeigen den Wert "OF" an. (Der Datenwert "2F" bezeichnet die Reihenfolge
des Kopierens.) Wenn sodann die Ziffernwerttaste betätigt wird, erfolgt die Datenspeicherung
der Anzahl von Kopieblättern für jede Bildvorlage in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach
6
die in der Reihenfolge auf die erste Stelle eingestellt ist,
und zwar entsprechend der "TASTE -EIN-Steuerung" des Programmschrittes 4, wie dies
in Fig. 18 dargestellt ist und nachstehend näher beschrieben wird.
-
Es sei angenommen, daß 23 Kopien von einer Bildvorlage hergestellt
werden sollen. Da das Register WA(O) die Daten der Adresse "X020" im Programmschritt
1 abgespeichert hat, wird der Datenwert II "4" in das Register ACC durch die Vorgänge
eingegeben. Sodann beginnt die (in Fig. 20 dargestellte) "Set ADD-Steuerung", bei
der die Adresse "X037", in die die Einstelldaten der Kopienblattzahl für das Vorlagen-Bereitstellungsfach
6 eingegeben worden ist, in dem Register WA(1) gesetzt wird. Sodann wird eine Feststellung
bzw. Unterscheidung dahingehend durchgeführt, ob der Einstellvorgang der Kopienblattzahl
beendet worden ist oder nicht. Wenn die Einstellung noch nicht erfolgt ist, wird
die in Fig. 21 dargestellte Steueroperation "TASTE" zur Feststellung der Betätigung
der Zifferntaste durchgeführt. Da in diesem Falle die Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-4
bereits Informationen dahingehend erhalten hat, ob die Taste für die 4-Bit-Daten
(1 Bit) vorhanden ist, ob ein Tastenfehler bzw. eine Tastenstörung (1 Bit) vorliegt
oder über welche Signalleitung die Taste ansteht (2 Bits zur Bezeichnung von KRO
- KR3), wird das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein dieser Informationen davon
bestimmt, ob der Datenwert "1" an der bestimmten Bitstelle vorhanden ist oder nicht.
Wenn der Datenwert "1" II nicht in der speziellen Bitstelle vorhanden ist, wird
der Datenwert "2" der Zifferntaste von der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-4 in die
Register ACC und WR(7) eingegeben.
-
Sodann wird erneut eine Feststellung dahingehend vorgenommen, welche
Taste betätigt worden ist. Wenn die
Zifferntaste betätigt worden
ist, erfolgt eine Feststellung hinsichtlich des Inhalts des Registers WR(1), ob
die für die Taste eingegebene Zahl sich an der ersten Stelle befindet oder nicht.
-
Sodann wird der Datenwert 11211 des Registers WR(7) in das Register
ACC eingegeben, während die in dem Register WA(1) abgespeicherten Daten der Adresse
"X037" zu dem Register AC zur Abspeicherung des Datenwertes "2" unter der Adresse
"X037" weitergeleitet werden. Um festzuhalten, daß der Wert "F» unter der Adresse
"X036" abgespeichert ist und die Daten einmal hinsichtlich ihres Stellenwerts gewichtet
worden sind, wird sodann der Datenwert "2" in dem Register WR(1) abgespeichert,
wodurch die "TASTE -EIN11-Steuerung endet. Da in diesem Stadium die Einstellungsbeendigungstaste
OK noch nicht betätigt worden ist, wird die Anzeigesteuerung erneut aufgenommen
und die Daten "2F OF OF F2 OF" werden auf den Anzeigen DP1 bis DPr angezeigt.
-
Wenn sodann die Zifferntaste "3" betätigt wird, wird die in Fiy.
17 dargestellte Steuerung "TASTE" in der vorstehend beschriebenen Weise durchgeführt
und nach der zweiten Überprüfung, ob die Zifferntaste gedrückt worden ist oder nicht,
dient die Plazierung der zweiten Ziffer zur Übertragung des Inhalts "2" des Registers
WR(1) zu dem Register ACC. Sodann wird das Register ACC zweimal einem Rechtsumlauf
(Rechtsverschiebung) unterworfen. Wenn ein Kode 1124811 auftritt, bezeichnet die
Ziffer "2" den Wert "0020", so daß der Datenwert "1" II in die Überlauf-Bitstelle
OVF plaziert wird und die folgenden Steuerungen durchgeführt werden.
-
Der unter der Adresse "X037" abgespeicherte Datenwert "2" El wird
auf die Adresse "X036" übertragen, damit der
Datenwert "3" unter
der Adresse "X037" und der Datenwert "6" (d.h., 0110) in dem Register WR(1) abgespeichert
werden, womit die Steuerung "TASTE -EIN" endet. Aufgrund dieser Tasteneingabe zeigen
die Anzeigen DP1 bis DP5 jeweils die Daten "2F", "OF", "OF", "23" und "OF" an.
-
Da zu diesem Zeitpunkt die Einstellungsbeendigungstaste nicht betätigt
worden ist, werden die Steuerungen für die Programmschritte 2, 3, 4 und 5 wiederholt.
-
Sodann wird die Einstellungsbeendigungstaste für die vorstehend erwähntenKopienblattzahldaten
betätigt.
-
Bis zu der Steuerung "TASTE" in der Steuerung "TASTE-EIN" finden die
vorstehend beschriebenen Operationen statt.
-
Wenn eine Betätigung der Einstellungsbeendigungstaste während der
Steuerung "TASTE" festgestellt wird, wird der Datenwert "F" in das Register ACC
und außerdem in das Register WR(7) eingegeben. Die Betätigung der Einstellungsbeendigungstaste
OK wird zweifach überprüft, wie dies bei der vorstehend beschriebenen Zifferntaste
der Fall ist. Wenn die Einstellungsbeendigungstaste OK betätigt worden ist, wird
der Inhalt des Registers WR(f) ermittelt um festzustellen, ob die Zifferndaten eingegeben
worden sind oder nicht. Sind die Daten eingegeben, wird der Datenwert "7" in dem
Register WR(1) gesetzt.
-
Um festzuhalten, daß der Datenwert "O" in der niedrigsten Stelle des
Registers WA(O) in der in Fig. 22 dargestellten Kennung "set flag in dem Register
ACC gesetzt ist, daß der Inhalt des Registers ACC bestimmt worden ist und daß die
Einstellungsbeendigungstaste OK betätigt worden ist, wird der Datenwert "O" in der
untersten Stelle von "020" in dem Register WA(O) in das Register ACC zur Bestimmung
dessen Inhalts eingegeben und der Datenwert "1 in die oberste Bitstelle der Adresse
"X040" eingespeichert. Wenn sodann die Zifferntaste und die Einstellungsbeendigungstaste
aufeinanderfolgend gedrückt werden,
wird aufgrund der Tatsache,
daß der Inhalt des Registers WA(O) nun "021" beträgt, der Datenwert "1" in der Bitstelle
zweithöchster Wertigkeit der Adresse-"X040" gesetzt, wobei sich der Datenwert "1"
in der niedrigsten Stelle des Inhalts des vorstehend genannten Registers WA(O) befindet.
-
Wie vorstehend bereits erwähnt, wird die Kennung in der Adresse "X040"
gesetzt und der Steuerablauf für den Programmschritt 5 durchgeführt. Das heißt,
das Bit höchster Wertigkeit der Adresse "X040" wird als Eingangswert in das Überlauf-Bit
OVF eingeführt, woraufhin durch die Steuerschaltung CT eine Feststellung bzw. Unterscheidung
in bezug auf "OVF f 1" erfolgt. Da das Überlauf-Bit OVF zu diesem Zeitpunkt den
Wert 111 11 aufweist, beginnt der Programmschritt 6. Zunächst wird das Register
WA(4), in dem sich die gezählten Daten der Anzahl der Kopienblätter befinden, gelöscht.
Sodann wird der Wert NO (Ziffernwert) des Vorlagen-Bereitstellungsfaches der Adresse
"X020" in dem Register WR(2) abgespeichert. Der gegebene Wert NO (Ziffernwert) liegt
im Bereich von 1 bis 5, und zwar in bezug auf die jeweiligen Vorlagen-Bereitstellungsfächer
9 bis 5. Dementsprechend wird der Datenwert "4" in dem Register WR(2) abgespeichert.
Sodann beginnt der Steuerablauf für den Programmschritt 7 Zunächst wird die Adresse
"X008" des Registers WR(2) in dem Register AC gesetzt. Sodann wird der Datenwert
"8" von dem Speicher ROM zu dem Register ACC übertragen, wodurch die Operation "ACC
+ WR(2)-9ACC" durchgeführt wird. Daraufhin wird die Adresse "X100" der Eingabe-Ausgabe-Einheit
1/0-1 in dem Register AC gesetzt, der Datenwert "12", d.h., "C" in dem Register
ACC wird zu der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-1 weitergeleitet, der Code 11110011
tritt an den Anschlüssen 0 bis 0o der Eingabe-Ausgabe-Ein-
heit
1/0-1 auf, ein Signal in der obersten Bitstelle bzw. der Bitstelle höchster Wertigkeit
öffnet die Verknüpfungsglieder AG1 bis AG5 und der Kode "100" wird dem anderen Eingangsanschluß
des UND-Verknüpfungsgliedes AG4 über den Dekodierer DE1 zugeführt, wodurch eine
Kupplung C1-4 und sodann die Vereinzelungswalze zum Austragen einer Bildvorlage
aus dem Vorlagen-Bereitstellungsfach 6 angetrieben werden.
-
Damit sodann diese Bildvorlage zu dem Bilderzeugungsgerät bzw. Kopiergerät
weitergeleitet werden kann, wird die Adresse "X300" in dem Register AC gesetzt,
um den Datenwert "2" in das Register ACC einzugeben, wodurch die Kupplung C1-f in
der gleichen Weise wie die Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-1 angesteuert wird.
-
Die Einschaltzeit ON der vorstehend genannten Kupplung C1-1 ist in
dem Zeitgeber TMR voreingestellt und wird abgeschaltet, sobald sie abgegeben ist.
Daraufhin wird die Ankunft der Bildvorlage an einer vorbestimmten Position von der
Detektoreinrichtung MSW6 festgestellt.
-
Die Detektoreinrichtung MSW6 ist eine Papierkanten-Detektoreinheit
52, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist.
-
Während dieser Steuerung erfolgt eine Feststellung dahingehend, ob
die Einstellung der Kopienblattzahl für die Bildvorlage in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach
9 vorgenommen worden ist oder nicht. Wenn z.B. die Zifferntaste zur Einstellung
der Kopienblattzahl "9" betätigt worden ist, wird in dem Register WA(O), in dem
die Reihenfolge der in den Vorlagen-Bereitstellungsfächern enthaltenen Bildvorlagen
festgehalten ist, die dort abgespeicherte Adresse "X020" durch die Kennung der Adresse
"X040" auf den Wert X021 geändert.
-
Wenn sodann die Steuerung "TASTE-EIN" wieder aufgenom-
men
wird, wird der Datenwert "9" in die Adresse "X031" eingegeben, während der Datenwert
"F" in die Adresse "X032" gelangt, was der vorstehend beschriebenen Plazierung des
Datenwertes "2" zur Einstellung der Kopienblattzahl für die in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach
6 befindliche Bildvorlage entspricht, jedoch mit der Ausnahme, daß die in dem Register
XfA(O) abgespeicherten Daten den Wert X021 aufweisen. Wenn die Einstellungsbeendigungstaste
betätigt wird, wird außerdem der Datenwert 111 El in den Kopienblattzahl-Einstellkennungen
"040" und 1104111 des Speichers RAM wie im Falle der vorstehend beschriebenen Operationen
plaziert. Da die Reihenfolge des Kopierens nunmehr den Stellenwert 2 aufweist, nimmt
das Bit des Datenwertes "4" der Adresse "040" den Wert 1 El an.
-
Wenn nach der vorstehend beschriebenen Tastenbetätigung die Ankunft
der Bildvorlage an einer vorbestimmten Position des Vorlagen-Auflagetisches in dem
Programmschritt 8 festgestellt wird, wird die Kupplung c1-f zur Beendigung der Bewegung
der Bildvorlage ausgekuppelt und ein Kopierstartausgangssignal von der Eingabe-Ausgabe-Einheit
1/0-3 zur Durchführung des Kopiervorganges für die Bildvorlage abgegeben.
-
In dem darauffolgenden Programmschritt 9 führt das Bilderzeugungsgerät
bzw. Kopiergerät die jeweiligen Verfahrensschritte der elektrischen Aufladung, der
Bildbelichtung, der Bildentwicklung, der Bildübertragung und der Bildfixierung durch,
wobei das von der Lichtquelle des Gerätes abgegebene Licht beim Belichtungsschritt
festgestellt und dadurch die Steuerung zur Zählung der Anzahl von Kopieblättern
aufgrund der EIN-AUS-Frequenz des Lichtes durchgeführt wird. Ein festgestelltes
Signal (Lampenüberwachung) dieser Lichtquelle wird geprüft. Auch werden wie im Falle
des Programmschrittes 8 Eingabe- und Anzeigesteue-
rungen der Einstelltasten
für die anderen Vorlagen-Bereitstellungsfächer während der überprüfung durchgeführt.
-
Die Feststellung des von der Belichtungslichtquelle abgegebenen Lichtes
schließt das Kopieren eines Blattes ab.
-
Die vorstehend beschriebene Kopierdetektorsteuerung erfolgt durch
Überwachung eines von der Detektoreinrichtung LD abgegebenen Eingangssignals, das
dem Anschluß I1 der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-1 zugeführt wird. Weist dieses Signal
den Wert 111 11 auf, so wird dem entnommen, daß ein Kopieblatt fertiggestellt worden
ist. Wenn der Inhalt der an den Eingangsanschlüssen I3 bis 10 der Eingabe-Ausgabe-Einheit
1/0-1 anstehenden Signale zu dem Register ACC weitergeleitet und der Registerinhalt
einer zweifachen Rechtsverschiebung unterworfen wird, wird der Signalzustand des
Eingangsanschlusses I1 in dem Uberlauf-Bit OVF gesetzt. Wenn sich "OVF Z 1" ergibt,
wird eine Feststellung bzw. Unterscheidung dahingehend durchgeführt, ob die Bildvorlagen
neu in die Vorlagen-Bereitstellungsfächer eingelegt worden sind oder ob die Tastenbetätigung
erfolgt ist oder nicht, wobei die Anzeigesteuerung des Inhalts der Adressen "X030"
bis "X039" des Speichers RAM wiederholt wird, bis der Datenwert "1" II von der Detektoreinrichtung
LD abgegeben wird, wie dies vorstehend beschrieben wurde. Wenn der Datenwert "1"
II an dem Angangsanschluß I1 der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-1 ansteht, wird der
Inhalt des Registers ACC in einen Linksumlauf versetzt (einmal erfolgende Linksverschiebung)
und der Signalzustand des Anschlusses Iot dem das von dem Bilderzeugungsgerät bzw.
Kopiergerät abgegebene Unterbrechungssignal zugeführt wird, festgestellt. Wenn der
Datenwert "1 ansteht, bedeutet dies, daß die Unterbrechung stattgefunden hat, so
daß dieses Eingangssignal dem Anschluß 10 der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-1 von
dem Bilderzeugungsgerät bzw. Kopiergerät durch Drücken der Kopiertaste oder
der
Unterbrechungsanforderungstaste des Gerätes zugeführt werden kann, wenn erwünscht
ist, daß eine einzige oder wenige Kopien dringend hergestellt werden sollen. Wenn
dies festgestellt wird, hält die Steuereinheit diesen Zustand aufrecht, bis das
Unterbrechungssignal endet, wonach der Programmschritt 11 beginnt. Wenn kein Unterbrechungssignal
eingegeben wird, werden der Zählwert der Kopienblattzahl und die eingestellte Kopienblattzahl
miteinander verglichen. Einzelheiten dieses Prograrmnablaufs CNT sind in Fig.
-
23 dargestellt. Nachstehend soll der Programmablauf CNT unter Bezugnahme
auf die Fig. näher erläutert werden. Das Register WA(4) ist bereits im Programmschritt
4 gelöscht worden, der Datenwert "O" in der niedrigsten Stelle des Registers WA(4)
ist über das Register AC3 in das Register ACC eingegeben, die Addition von +1, die
den Inhalt des Registers ACC bilden soll, ist durch die Rechenschaltung ALU vorgenommen
und das Additionsergebnis in dem Register ACC abgespeichert, und der Inhalt des
Registers ACC ist in der Rechenschaltung ALU einer Dezimalkorrektur unterworfen
und der Registereinheit AC3 des Register AC zugeführt worden. Sodann erfolgt die
Feststellung, ob das Überlauf-Bit OVF den Wert 11OVF f 1 aufweist oder nicht, Da
zu diesem Zeitpunkt das Überlauf-Bit OVF den Wert 11OVF Z 1 aufweist, wird der Inhalt
des Registers WR(2) ausgelesen, um die Daten der Adressen "X030" bis "X039", unter
denen die Kopienblattzahl-Einstelldaten abgespeichert sind, zu erhalten. Danach
wird der Inhalt des Registers WR(2) überprüft um festzustellen, welche der Daten
"1 bis "5" der Inhalt betrifft. Da zu diesem Zeitpunkt, der Datenwert "4" in dem
Register WR(2) abgespeichert ist, werden die Daten der Adresse "X037" in das Register
WA(2) und weiter in das Register AC eingegeben, wodurch der unter der Adresse "X037"
abgespeicherte Datenwert 11 311 in das Register ACC überführt wird. Sodann wird
der Datenwert der niedrigsten Stelle des Registers WA(4) ausgelesen, um mit dem
Inhalt
des Registers ACC verglichen zu werden. Da zu diesem Zeitpunkt
"ACC 78 o" ist, werden die Daten zur Löschung des Registers ACC und außerdem zur
Löschung des Registers WR(3) nach Y weitergeleitet, womit der Steuerablauf CNT beendet
ist. Sodann wird der Inhalt des Registers WR(3) dem Register ACC zur Durchführung
der Beurteilung "ACC = O" zugeführt. Da die Beurteilung zu diesem Zeitpunkt "JA"
ergibt, werden die Steuerungen für die Vorlagenerfassung usw. in dem Programmschritt
9 wieder aufgenommen.
-
Da die Kopierstarttaste nun im "EIN-Zustand" gehalten wird, fährt
das Kopiergerät mit dem Kopieren der auf dem Vorlagen-Auflagetisch befindlichen
Bildvorlage fort. Wenn der Inhalt der niedrigsten Stelle des Registers WA(4) den
Wert 11311 annimmt, werden der Inhalt der Adresse "X037" und der Inhalt der niedrigsten
Stelle des Registers WA(4) für die Steuerung CNT miteinander verglichen. Da in diesem
Falle das Vergleichsergebnis nicht "ACC # O" ist, werden die Daten nicht zu Y überführt,
sondern die Adressendaten von "X037" in dem Register WA(2) werden zu der Adresse
"X036" überführt, wonach der Inhalt der Adresse "X036" und der Adresse "X012" des
Registers WA(2) miteinander verglichen werden. Da 11ACC = 1" ist, wird als Ergebnis
dieses Vergleichs der Datenwert "O" in dem Register ACC abgespeichert und die Steuervorgänge
der Programmschritte 9, 10 und 11 werden erneut durchgeführt. Wenn der Datenwert
"23" in dem Register WA(2) abgespeichert ist, weist er Koinzidenz mit den unter
den Adressen "X036" und "X037" abgespeicherten Daten "23" 11 auf, so daß der Datenwert
"1" beim letzten Steuerschritt des Steuerablaufs ONT in das Register ACC und das
Register WR(3) eingegeben wird, was zu dem Wert NO durch die letzte Unterscheidung
bzw.
-
Feststellung in dem Programmschritt 11 führt, die dahingehend vorgenommen
wird, ob "ACC = O" ist oder nicht. Sodann werden die Steuervorgänge des Programmschrittes
12 durchgeführt.
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In dem Programmschritt 12 wird die Antriebseinrichtung für den Vorlagen-Transportabschnitt
3 durch die Wirkung der Kupplung c1-f betätigt, um den Datenwert "O" zur Abschaltung
des Kopiersignals dem Anschluß 0o der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-3 zuzuführen und
die Bildvorlage auf dem Vorlagen-Auflagetisch des Bilderzeugungsgerätes bzw. Kopiergerätes
37 durch die nächstfolgende Bildvorlage zu ersetzen, wodurch die Bildvorlage in
Bewegung versetzt wird. Um so dann die Bildvorlage nach Abschluß des Kopierens in
die jeweiligen Vorlagen-Aufnahmefächer 64 bis 60 zu befördern, werden der Führungshebel
65 und die zugehörigen Teile von den Solenoiden Sl-1 bis SL-5 zur Bewegung der Bildvorlagen
in die Vorlagen-Aufnahmefächer 64 bis 60 angetrieben.
-
Hierbei ist der Solenoid SL-1 dem Vorlagen-Aufnahmefach 64 zugeordnet,
während der Solenoid SL-2 dem Vorlagen-Aufnahmefach 63 zugeordnet ist. Der Solenoid
SL-4 ist dem vorstehend erwähnten Vorlagen-Bereitstellungsfach 6 wie die Kupplung
C1-4 zugeordnet, so daß die vorherige Bildvorlage in das Vorlagen-Aufnahmefach 61
geführt wird.
-
Wenn die vorstehend beschriebenen Vorgänge abgeschlossen sind, beginnt
der Programmschritt 13. Das heißt, das Vorhandensein der Bildvorlage in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach
6 wird zunächst durch Überprüfung der Eingangsanschlüsse Ior I1, I2 und I3 der Eingabe-Ausgabe-Einheit
1/0-2 sowie des Anschlusses I3 der Eingabe-Ausgabe-Einheit 1/0-1 bestätigt. Da sich
die Bildvorlage zu diesem Zeitpunkt in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach 6 befindet,
werden die Steuervorgänge des Programmschrittes 7 wieder aufgenommen, um die vorstehend
beschriebenen Operationen zu beginnen. Wenn die Kopiervorgänge für fünf, in dem
Vorlagen-Bereitstellungsfach 6 befindlichen Bildvorlagen abgeschlossen sind, beginnt
der Programmschritt 14.
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Im Programmschritt 14 wird dem Speicherinhalt des Registers WR(O),
in dem zu diesem Zeitpunkt die Anzahl der Bildvorlagen enthaltenden Vorlagen-Bereitstellungsfächer
abgespeichert ist, der Wert -1 hinzuaddiert.
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Da das Register WR(O) zu diesem Zeitpunkt den Datenwert "2" 11 enthält,
nimmt sein Inhalt nunmehr den Wert "1" 11 an. Wenn die in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach
6 befindlichen Bildvorlagen erschöpft sind, wird der von der Anzeige DP4 wiedergegebene
Datenwert "23" El gelöscht und der Datenwert "4" aus dem Register WR(2) ausgelesen,
um die Anzeige auf den Ausgangszustand zurückzuführen, d.h., auf den Zustand "OF".
Sodann erfolgt die Einstellung des Adressenkodes "X037" während der Steuerung "ADD"
und der Datenwert "F" wird in das Register WA(1) auf der Basis der Adresse "X037"
überführt, um dadurch "X037" auf "X036" zu ändern, wobei eine Steuerung zur Eingabe
des Datenwertes 11011 in die Adresse "X036" durchgeführt wird.
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Sodann erfolgt eine Steuerung zur Durchführung einer Linksverschiebung
des Inhaltes der Adressen "X020" bis "X025" und schließlich eine Steuerung zur Eingabe
des Datenwertes "O" in die Adresse 11X02411. Damit sind die Steuervorgänge des Programmschrittes
14 beendet.
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In dem darauffolgenden Programmschritt 15 erfolgt eine Steuerung
zur Durchführung einer Linksverschiebung des Inhaltes der Adressen "X040" und "X041"
um ein Bit sowie eine weitere Steuerung für die nächstfolgende Reproduktion bzw.
Kopie der Bildvorlage in dem Vorlagen-Bereitstellungsfach, bei der das Register
WA(4) zum Zählen der Anzahl an Kopieblättern zurückgestellt wird und für den Fall,
daß das Register WR(O) den Datenwert "O" aufweist, die Steuervorgänge des Programmschrittes
1 wieder aufgenommen werden, während für den Fall, daß das Register WR(O) nicht
den Datenwert 11011 enthält, die Steuervorgänge des Programmschrittes 6 wieder aufgenommen
werden,
da die Bildvorlagen in einem der Vorlagen-Bereitstellungsfächer
vorhanden sind. Da bei dem vorstehend beschriebenen Programmschritt 14 der das Vorlagen-Bereitstellungsfach
9 bezeichnende Datenwert "1" 11 in die Adresse "X020" eingegeben ist, wird die Steuerung
hinsichtlich des Vorlagen-Bereitstellungsfaches 9 in der vorstehend beschriebenen
Weise durchgeführt. Bei der beschriebenen Ausführungsform iist vorstehend die "Anzahl
an Kopieblättern11 als Bedingung für den Kopiervorgang erläutert worden. Es ist
jedoch ersichtlich, daß auch andere Bedingungen wie etwa die Kopierdichte usw. in
der gleichen Weise wie vorstehend beschrieben festgelegt werden können.
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Da die beschriebene automatische Bildvorlagen-Handhabungseinrichtung
automatisch die Kopien in der Reihenfolge der in die Vorlagen-Bereitstellungsfächer
eingelegten Bildvorlagen herstellt und den Zustand der Vorlagen-Bereitstellungsfächer
auf den Anzeigen wiedergibt, besteht für personen, die Kopien herstellen wollen,
keine Notwendigkeit, sich in eine Warteschlange einzureihen und abzuwarten, bis
die Reihe an ihnen ist.
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Weiterhin arbeitet bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
das Bilderzeugungsgerät bzw. Kopiergerät dahingehend, daß ein latentes Ladungsbild
erzeugt, das Ladungsbild entwickelt und ein Tonerbild auf Bildempfangspapier übertragen
wird. Wenn jedoch ein Bilderzeugungsgerät bzw. Kopiergerät unterschiedlicher Bauart
Verwendung findet, bei dem ein Ladungsbild von einer Bildvorlage auf einer ersten
photoleitfähigen Trommel ausgebildet, sodann dieses Ladungsbild auf eine zweite
photoleitfähige Trommel zum Erhalt eines Tonerbildes übertragen und dieses Tonerbild
auf das Bildempfangspapier übertragen wird, kann die Kopierzeit verkürzt werden.
Außerdem läßt sich der Kopienzählvorgang durchführen, indem das von der Belich-
tungslichtquelle
abgegebene Licht erfaßt wird, wodurch die Zuführung des Kopierpapiers leicht festgestellt
werden kann.
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Ferner wird bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform das
Vorhandensein oder das Nichtvorhandensein einer Bildvorlage mittels einer in bzw.
an jedem Vorlagen-Bereitstellungsfach vorgesehenen Detektoreinrichtung festgestellt,
jedoch kann anstelle eines solchen Detektormechanismus auch eine andersartige Detektoreinrichtung
Verwendung finden, bei der eine Vielzahl von Tasten zur jeweiligen Bezeichnung eines
Vorlagen-Bereitstellungsfaches auf dem Bedienfeld vorgesehen sind und die jeweilige
Bezeichnungstaste betätigt wird, wenn die Bildvorlagen in das zugehörige Vorlagen-Bereitstellungsfach
eingelegt werden, so daß das Vorhandensein der Bildvorlage in den jeweiligen Vorlagen-Bereitstellungsfachern
angezeigt wird, In diesem Falle sollte die Anzahl der Bildvorlagen in das Gerät
eingegeben werden, wie dies hinsichtlich der Anzahl von Kopieblättern bei der vorstehend
beschriebenen Ausführungsform der Fall ist.
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Es wird somit eine Einrichtung zur automatischen Handhabung von Bildvorlagen
vorgeschlagen, bei der die Bildvorlagen, die sich in einer Anzahl von jeweils mit
einer Vielzahl von Bildvorlagen versehbaren Vorlagen-Bereitstellungsfächern oder
Vorlagen-Bereitstellungsbehältern befinden, aus diesen einzeln nacheinander herausbewegt
und zu einem Vorlagen-Belichtungsabschnitt transportiert werden, wobei nach dem
Austragen der letzten Bildvorlage in einem bestimmten Vorlagen-Bereitstellungsfach
die Austragung einer Bildvorlage in einem darauffolgenden Vorlagen-Bereitstellungsfach
beginnt, deren Transport vorangemeldet bzw. voreingestellt worden ist, so daß die
Bildvorlagen derart gesteuert werden, daß sie automatisch aus der
Vielzahl
von Vorlagen-Bereitstellungsfächern bzw. Vorlagen-Bereitstellungsbehältern aufeinanderfolgend
herausgeführt bzw. ausgetragen werden.
-
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