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Einloch-Einhand-Mischbatterie für die
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Verwendung an Wasch- und Spültischen Die Erfindung bezieht sich auf
eine Einloch-Einhand-Mischbatterie für die Verwendung an Wasch- und Spültischen
mit einem Batteriegehäuse, das einen den Beckenrad durchsetzenden und mit diesem
verspannbaren Anschlußschaft und an seiner Stirnfläche auf der Anschlußseite mündende
Anschlußöffnungen für die Aufnahme von Anschlußrohrstücken hat.
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Mischbatterien dieser Art werden sowohl für den Druckbetrieb mit oder
ohne Schlauchbrause als auch für den Überlaufspeicherbetrieb hergestellt. Für die
drei genannten Betriebsarten werden gesonderte Typen gefertigt, deren Batteriegehäuse
die für die jeweilige Betriebsart erforderlichen Durchflußwege und Anschlußöffnungen
mit eingesetzten Anschlußrohrstücken hat.
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Durch die DT-AS 1 256 168 ist eine Einloch-Einhand-Mischbatterie der
eingangs erwähnten Art bekannt, die wahlweise für den Druckbetrieb und den Überlaufspeicherbetrieb
verwendbar ist. Hierbei hat
das Batteriegehäuse vier Anschlußöffnungen
mit eingesetzten Anschlußrohrstücken, von denen eine unmittelbar in den Auslauf
mündet. Ferner gehört dazu ein Hosenstück, das für den Überlaufspeicherbetrieb mit
seinem einen Stutzen an den Ausgang des Überlaufspeichers und mit seinen beiden
anderen Stutzen an das unmittelbar in den Auslauf mündende Rohrstück und ein zweites
Rohrstück anzuschließen ist, und das für den Druckbetrieb an seinem einen Stutzen
zu verschließen und mit seinen beiden anderen Stutzen an das unmittelbar in den
Auslauf mündende Rohrstück und ein drittes Rohrstück anzuschließen ist und also
diese beiden Rohrstücke kurzschließt.
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Ein Nachteil dieser Mischbatterie ist, daß für die zwei Betriebsarten
vier Anschlußrohre vorhanden sindg während sonst für den Druckbetrieb nur zwei und
für den Überlaufspeicherbetrieb drei Anschlußrohre in Betracht kommen Hinzu kommt
noch, daß für die beiden Betriebsarten zusätzlich ein Formstück zum Verschalten
zweier Anschlußrohre notwendig ist, das der Installateur bei der Montage an verschiedene
Rohre anschließen muß. Außerdem ist hinderlich,, daß für den Druckbetrieb und für
den Überiaufspeicherbetrieb von der Norm her unterschiedlich dimensionterte Anschluß
rohre sowohl in der Länge als auch im Durchmesser - verlangt werden.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einloch-Einhand-Mischbatterie der
eingangs erwähnten Art so zu gestalten, daß der Hersteller ein-und dasselbe Batteriegehäuse
für den Druckbetrieb mit Schlauchbrause mit vier Anschlußrohren, für den einfachen
Druckbetrieb mit zwei Anschlußrohren und für den Überlaufspeicherbetrieb mit drei
Anschlußrohren ausliefern kann, so daß der Installateur für jede der drei genannten
Betriebsarten die gewohnten Anschlußbedingungen vorfindet.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Batteriegehäuse
die vier für den Druckbetrieb mit Schlauchbrause erforderlichen Anschlußöffnungen
hat und für den einfachen Druckbetrieb zwei Anschlußöffnungen durch einen U-Krümmer
kurzgeschlossen und für den Überlaufspeicherbetrieb eine dieser beiden Anschlußöffnungen
durch einen Stopfen verschlossen ist.
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Nunmehr braucht der Hersteller außer einer einzigen Gehäusetype nur
noch die für den einfachen Druckbetrieb erforderlichen U-Krümmer und die für den
Überl aufspeicherbetrieb erforderlichen Verschlußstopfen auf Lager zu halten, und
kann damit rasch auf Kundenwunsch Mischbatterien mit der für jede der drei Betriebsarten
gewohnten Zahl von Anschlußrohrstücken zusammenstellen. Dabei können auch unterschiedlich
bemessene Anschlußrohrstücke eingesetzt werden.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
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Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemäße Einloch-Einhand-Mischbatterie
für Druckbetrieb mit Schlauchbrause in Seitenansicht, Fig. 2 eine Ansicht gegen
die Anschlußstirnseite des Batteriegehäuses mit den Anschlußrohren für den Druckbetrieb
mit Schlauchbrause, Fig. 3 die entsprechende Darstellung für den einfachen Druckbetrieb,
Fig. 4 die entsprechende Darstellung für den Überlaufspeicherbetrieb.
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In Fig. 1 ist eine Einloch-Einhand-Mischbatterie bekannter Art gezeigt,
deren Gehäuse mit 1 bezeichnet ist. Das Gehäuse 1 hat eine Auslaufschnauze 2 und
an seiner Anschlußstirnseite einen Anschlußschaft 3, der einen Beckenrand 4 durchsetzt
und mit diesem durch einen Schraubring 5 verspannbar ist. Am oberen Ende des Batteriegehäuses
1 ist ein Bedienungsgriff 6 vorgesehen, der zum Einstellen der Durchflußmenge parallel
zur Gehäuseachse auf- und abschwenkbar und zum Einstellen der Auslauftemperatur
um die Gehäuseachse schwenkbar ist.
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An der vom Bedienungsgriff 6 abgekehrten Stirnfläche 7 hat das Gehäuse
1 vier Anschlußöffnungen 8, 9, 10 und 11, in die Anschlußrohrstücke 12, 13, 14 und
15 eingesetzt, z.B. eingelötet werden können.
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Bei der für den Druckbetrieb mit Schlauchbrause bestimmten Ausführungsform
nach Fig. 1 und 2 sind in alle vier Anschlußöffnungen 8, 9, 10 und 11 Rohrstücke
12, 13, 14 und 15 eingesetzt. Die Rohrstücke 12 und 13 sind für den Kalt- und Warmwasserzulauf
vorgesehen, durch das Rohr 14 fließt aus dem Gehäuse Mischwasser ab, und das Rohr
15 führt in den Auslauf. Die beiden Rohre 14 und 15 sind über eine an sich bekannte
Umschaltvorrichtung 16 kurzgeschlossen, die durch einen Schlauch 1 7 mit der durch
den Beckenrand ausziehbaren Handbrause 18 verbunden ist.
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Im Ruhezustand fließt das Mischwasser von dem Rohrstück 14 über die
Umschaltvorrichtung 16 und das Rohrstück 15 in den Auslauf 2.
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Wird die Handbrause 18 durch Drücken ihres Bedienungshebels 19 in
Betrieb genommen, so wird die Schlauchleitung 17 entlastet und hierdurch in der
Umschaltvorrichtung 16 die Verbindung zwischen den Rohren 14 und 15 unterbrochen.
Das hat zur Folge, daß das Mischwasser über das Rohrstück 14 und die Schlauchleitung
17 zur Brause 18 fließt. Nach Freigabe des Bedienungshebels 19 der Handbrause baut
sich in der Schlauchleitung 17 wieder ein Druck auf, wodurch die Kurzschlußverbindung
der Rohre 14 und 15 wiederhergestellt wird und das Mischwasser durch das Rohr 15
in den Auslauf 2 fließt.
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Bei einer für einfachen Druckbetrieb bestimmten Mischbatterie sind
in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise die beiden Anschlußöffnungen 10 und 11 durch
einen Rohrkrümmer 20 kurzgeschlossen, so daß
nur die beiden Rohrstücke
12 und 13 für den Kalt- und Warmwasserzufluß verbleiben. Dann fließt das Mischwasser
von der Anschlußöffnung 10 über den U-Krümmer 20 und die Anschlußöffnung 11 in den
Auslauf.
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Wenn die Mischbatterie für den Überlaufspeicherbetrieb ausgelegt werden
soll, wird die für den Mischwasserrücklauf in das Gehäuse vorgesehene Anschlußöffnung
11 in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise durch einen Stopfen 21 verschlossen, und
es verbleiben für den Anschluß an die Kaltwasserzuleitung und den Überlaufspeicher
die drei Rohrstücke 12, 13 und 14. Das kalte Wasser fließt durch das Rohr 14 in
das Batteriegehäuse 1 und aus diesem teilweise durch das Rohr 12 zum Überlaufspeicher
und aus diesem durch das Rohr 13 das warme Wasser zur Mischung mit kaltem Wasser
und zum Auslaufen durch die Auslaufschnauze 2.
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Hiernach braucht der Hersteller lediglich Batteriegehäuse, welche
die für den Druckbetrieb mit Schlauchbrause notwendigen Durchflußwege und vier Anschlußöffnungen
8, 9, 10 und 11 haben, auf Lager zu halten und kann daraus auf die beschriebene
Weise durch Einsetzen von zwei, drei oder vier Anschlußrohrstücken oder durch Verbinden
von zwei Anschlußöffnungen durch einen U-Krümmer 20 bzw. durch Verschließen einer
Anschlußöffnung durch einen Verschlußstopfen 21 rasch Mischbatterien für Druckbetrieb
mit Schlauchbrause, für einfachen Druckbetrieb und Überlaufspeicherbetrieb mit den
gewohnten Anschlußbedingungen bilden.