DE2649771A1 - Lautsprecher - Google Patents
LautsprecherInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R9/00—Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
- H04R9/06—Loudspeakers
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
Landscapes
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- Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
- Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)
Description
Dr. F. Zumstein sen. - Dr. E. Assmann - Dr. R. Koenigsberger
Dipl.-Phys. R. Holzbauer - Dipl.-Ing. F. Klingseisen - Dr. F. Zumstein jun
β MÜNCHEN 2,
TEU=FON: SAMMEL-NR. 225341
TELEGRAMME: ZUMPAT TELEX 529979
1/Zw.
Oskar Heil, Grafelfing
Lautsprecher
Die Erfindung betrifft einen Lautsprecher, der nicht nur den gesamten interessierenden Frequenzbereich z.B. für einen
Hochton- oder Tiefton-Lautsprecher mit gutem Wirkungsgrad wiedergibt, sondern der vor allem auch in der Lage ist, zeitlich
rasch ändernde Frequenzverläufe frei von Verfälschungen wiederzugeben.
Bei der Wiedergabe von Tönen und Klängen muß nicht nur der gesamte Frequenzbereich erfaßt werden, den die Musikinstrumente
überstreichen, sondern der Lautsprecher muß auch sich zeitlich
rasch ändernde Frequenzen, wie sie beispielsweise beim Einsetzen und beim Beenden eines Tones auftreten, zeitlich unverzögert
wiedergeben, so daß Toneinsätze, Gleittöne und ausklingende Töne naturgetreu, d.h. ohne durch die Eigenart des
Lautsprechers bedingte störende Frequenzen wiedergegeben werden können. Diesem Problem wurde bisher wenig Aufmerksamkeit gewidmet,
weil sich die üblichen Untersuchungen, bedingt durch die verwendeten Instrumente, im wesentlichen auf die Wiedergabe
in Abhängigkeit vom Frequenzgang beschränkten. Nun ist jedoch gerade das menschliche Ohr für den Verlauf sich sehr kurzzeitig
809810/04*·
ändernder Frequenzen sehr empfindlich, und gerade solche Frequenzänderungen
sind charakteristisch für bestimmte Musikinstrumente bzw. besonders bei Streichinstrumenten auch für den Spieler
solcher Instrumente«
Solche, sich in sehr kurzen Zeitabschnitten abspielende Vorgänge werden mit üblichen Lautsprechern nicht erfaßt, weil, bedingt
durch die Jetzt verwendeten Materialien für Lautsprechermembranen, durch die unvermeidliche Bedämpfung die oben erwähnten
Feinheiten der Wiedergabe verlorengehen.
Die Erfindung schlägt nun einen grundsätzlich neuen Weg ein. Die Membrane wird gemäß der Erfindung aus dünnen Folien hergestellt,
die als solche keinerlei Biegesteifigkeit aufweisen und daher auch nicht in der Lage wären, Transversalschallwellen
weiterzuleiten. Damit nun eine solche Membrane Schallschwingungen
abstrahlen kann, wird die Membrane in Einzelelemente aufgeteilt, die sich nicht wegen des verwendeten Materials, sondern
durch andere Mittel, beispielsweise durch entsprechende Formgebung oder flächenhafte Verspannung, versteift werden. Damit
aber alle die Einzelelemente einer so hergestellten Membrane gleichzeitig in Schwingungen versetzt werden können, wird die
Membrane an mehreren Stellen so an eine gehäusefeste Unterlage gefesselt, daß sie lediglich einen einzigen Bewegungsfreiheitsgrad hat, wobei dann, wenn diese Fesselung an allen Punkten
in gleicher Weise erfolgt, die Membrane als Ganzes eine Bewegung ausführt, die der Bewegung einer starren Platte entspricht,
ohne das Gewicht oder die Masse der starren Platte zu haben. Die Kräfte zur Erzeugung dieser Schwingungen"werden, zweckmäßig
ebenfalls an mehreren Stellen, in einer Richtung eingeleitet, die ganz oder wenigstens mit einer größeren Komponente in der
infolge der Fesselung verbleibenden einzigen Bewegungsrichtung der Membrane liegen.
Um unerwünschte Phasenverschiebungen zu vermeiden, die durch .die Schallfortleitung in der Membrane entstehen könnten, wird
die Membrane aus einem Material gefertigt, das eine hohe Aus-
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breitungsgeschwindigkeit für den Longitudinalschall aufweist.
Besonders günstig ist es, wenn man zwischen die Einzelelemente der Membrane Schalleitelemente einbaut, die den Schall mit
extrem hoher Geschwindigkeit in Form von Longitudinalwellen fortleiten, so daß alle Einzelelemente der Membrane für praktische
Zwecke fast gleichzeitig durch die eingeleitete Schwingungsenergie in Schwingungen versetzt werden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, nämlich die korrekte Wiedergabe von Gleittönen, eine zeitrichtige Wiedergabe
des Einsetzens und Ausklingens von Tönen, wird nun durch die erfindungsgemäße Anordnung gelöst.
Um das Verhalten des Lautsprechers beim Einsetzen und Ausklingen von Tönen verständlich zu machen, wird die im Luftraum
vor der Lautsprechermembrane gespeicherte Energie am Beispiel des Kugelstrahlers in
Fig. 24 und am Beispiel eines Zylinderstrahlers in Fig. 25 erläutert.
In Fig. 24 ist die in einer Rugelschale enthaltene Gesamtenergie als Funktion der Radien, gemessen in Wellenlängen, aufgetragen.
Die gestrichelte Linie, die parallel zur Abszisse verläuft, zeigt die abgegebene Nutzenergie an. Die schraffierte
Fläche zwischen dieser Linie und der eingezeichneten Kurve gibt ein Maß für die Energie, die beim Einsetzen eines Tones
vor der Membrane gespeichert und beim Ausklingen verzögert abgegeben wird. Der Aufbau dieses Energiespeichers, benötigt
eine gewisse Zeit, und erst nach Ablauf dieser Speicherzeit
kann die volle Nutzenergie abgegeben werden. Umgekehrt tritt bei Beendigung des Tones ein unerwünschtes Nachklingen auf.
Aus Fig. 25 sieht man die Verhältnisse beim Zylinderstrahler,
und man erkennt, daß sehr wesentlich weniger Energie gespeichert werden muß, bevor Nutzenergie an die Umgebung abgegeben
werden kann. Ein Ton kann also viel schneller einsetzen und auch schneller ausklingen, wenn anstelle eines KugelStrahlers
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ein Zylinderstrahler verwendet wird. Sieht man nun als Strahler eine etwa ebene Fläche vor, so liegen die Verhältnisse noch
günstiger, und man erhält auch eine zeitrichtige Wiedergabe der Tone.
Bei der Wiedergabe von Tönen durch eine Membrane entstehen infolge der in der Membrane wirksamen Kräfte Töne mit Frequenzen,
die in den Originaltönen, d.h. in den vom Musikinstrument abgestrahlten Tönen, nicht vorhanden sind. Die Ursache solcher
Tonverfälschungen können beispielsweise darauf beruhen, daß bei einer Membrane eine Versteifung eintritt, wenn diese Membrane
mit einer Schwingung einer bestimmten Frequenz erregt wird. Eine weitere Frequenz, die auf diese Membrane gegeben wird, findet
die durch die erste Frequenz bereits versteifte Membrane vor und wird dadurch beeinflußt. Klingt nun der Ton mit der ersten Frequenz
aus, so ändert sich damit das elastische Verhalten der Membrane, und damit wird auch die Frequenz des zweiten Tones beeinflußt.
Dies bedeutet, daß der Lautsprecher Töne erzeugt, die durch seine Konstruktion bedingt sind und die die Wiedergabe
verfälschen. Unterteilt man nun, wie dies gemäß der Erfindung vorgesehen ist, die Membrane in in sich steife Einzelelemente,
die jedoch gleichzeitig parallele Schwingungsbewegungen ausführen, dann kann diese Erscheinung nicht auftreten. Die
Größe der Einzelelemente kann darüberhinaus so bemessen werden, daß die Resonanzfrequenz der Einzelelemente weit höher liegt
als die höchste, für eine Wiedergabe noch interessierende Frequenz. Die Größe der ganzen Membrane kann für einen gewünschten
Frequenzbereich;z.B. Hoch- oder Tieftonbereich,ausgelegt
werden, ohne daß das Konstruktionsprinzip geändert""werden muß.
Zusammenfassend kann also festgestellt werden, daß durch die gemäß der Erfindung vorgesehene Membranausbildung Verfälschungen
der Musikwiedergabe vermieden werden, die den Eigenheiten des Musikinstrumentes oder des Spielers noch eine zusätzliche Eigenheit
aufprägen wurden.
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Gemäß der Erfindung werden die Schallschwingungen so in die Membrane
eingeleitet, daß eine merkliche Komponente dieser Schwingung in der Ebene der Membrane liegt. Die Membrane kann daher im
Gegensatz zu üblichen Membranen sehr leicht gemacht werden, und die Grenze ist dadurch gegeben, daß die Festigkeit der Membrane
ausreichend sein muß, daß Longitudinalwellen übertragen werden können. Zweckmäßig werden zur Schallfortleitung- zusätzlich
Schalleitstäbe vorgesehen, die eine hohe Schallgeschwindigkeit für Longitudinalwellen haben. Die Übertragung von Transversalwellen
ist nicht mehr erforderlich. Eine solche Membrane kann beispielsweise aus einem sehr feinen Gewebe bestehen, das durch
entsprechende Behandlung, beispielsweise durch Beschichtung, luftundurchlässig gemacht worden ist. Die notwendige Versteifung
erfolgt dann durch Formgebung in einzelnen Bereichen der Membrane, so daß einzelne, in sich steife Membranelemente gebildet
werden. Die Formgebung kann in einer einfachen Ausbuchtung bestehen, oder es können, was eine besonders zweckmäßige Ausführungsform
ist, zwei Membranen so geformt und aufeinandergelegt werden, daß kissenförmige Einzelelemente entstehen, die über
biegsame Abschnitte miteinander verbunden sind.
Eine solche Membrane muß natürlich, da sie selbst keine Quersteif igkeit besitzt, an verschiedenen Punkten.gehaltert werden.
Eine einfache Methode der Halterung kann darin bestehen, daß die Membrane einer Längsspannung in ihrer Ebene unterworfen wird,
und daß die ganze Membrane von einer Seite her mit Luftdruck beaufschlagt wird, beispielsweise durch einen kontinuierlich zugeführten
Luftstrom oder durch Halteelemente, wie 'Fäden*, Stäbchen oder dergl.
Die mit einer Bewegungskomponente in Richtung der Membrane eingeleiteten
Schwingungen müssen so umgelenkt werden, daß die in sich steifen Einzelelemente der Membrane mit einer Bewegungskomponente
senkrecht zur Membranoberfläche schwingen, da der Schall in dieser Richtung von der Membrane abgegeben wird. Dies wird
dadurch erreicht, daß die Membrane an mehreren Stellen so gehal-
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tert wird, daß sie für ihre Bewegung nur einen einzigen Freiheitsgrad
hat, wobei die Richtung dieses Freiheitsgrades einen Winkel mit der Richtung der Membranoberfläche bildet. Die in
Richtung der Membrane eingeleiteten Schallschwingungen können die Membrane wegen dieser Art der Lagerung nur zu einer Bewegung
längs des einzigen verbleibenden Freiheitsgrades veranlassen,
und auf diese Weise wird eine Schallabstrahlung durch die in Richtung der Membranebene eingeleitete Schwingungsenergie möglich.
Die Halteeinrichtungen, die einerseits die Membrane halten und
andererseits nur eine vorbestimmte Bewegung zulassen, können im einfachsten Fall aus Fäden bestehen, die einerseits an einer
gehäusefesten, jedoch schalldurchlässigen Wand und andererseits an der Membrane befestigt sind. Eine solche Wand, die als Basis
bezeichnet werden kann;kann z.B. gitterartig ausgebildet sein.
An sich könnte sich das an der Membrane befestigte Fadenende noch auf einer Kugeloberfläche bewegen, jedoch wird dies einerseits
dadurch verhindert, daß die Membrane in einer Richtung gespannt ist, und zum anderen sind solche Querbewegungen der Membrane
nicht sehr wahrscheinlich, weil in dieser Richtung keine Schwingungskräfte wirken. Zur Sicherheit können jedoch anstelle der
Einzelfäden Doppelfäden verwendet werden, die von einem gemeinsamen
Punkt an der Membrane ausgehen und zu zwei Befestigungspunkten an der Gehäusewand führen, so daß die beiden Fäden nur
eine Bewegung senkrecht zu der durch diese beiden Fäden definierten Ebene ausführen.
Anstelle von Fäden können auch stabilere Elemente verwendet werden,
beispielsweise geformte Stäbchen, die sowohl Zug- als auch Druckkräfte aufnehmen können. Diese Stäbchen können röhrenförmig
oder kegelförmig geformt sein, oder sie können die Form von ßrei—
,picken aufweisen, die dann durch knotenblechartige Zusatzfolien
verstärkt werden.
Verwendet man Stützelemente, die sowohl Zug- als auch Druckkräf-
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te aufnehmen können, dann ist die Abstützung der Membrane von einer Seite ausreichend. Bei Verwendung von Fäden muß die Membrane
jedoch auch von der anderen Seite her gehalten v/erden, beispielsweise durch Luftdruckunterschiede oder durch weitere Fäden,
die den Fadenverlauf von der einen Seite der Membrane in gleicher Richtung fortsetzen. Damit jedoch hier eine Bewegung
möglich ist, muß dann, wenn zwei Fäden auf verschiedenen Seiten, jedoch an einem Punkt der Membrane angreifen, jeweils ein Faden
elastisch gehalten werden oder selbst aus elastischem Material bestehen.
Obwohl zur Erzeugung dieser Schallschwingungen beliebige Schwingungserzeuger
verwendet werden können, so erweisen sich doch gerade bei dieser speziellen Art von Lautsprechermembranen bestimmte
Systeme von Schwingungserzeugern als zweckmäßig.
So kann beispielsweise an einem Ende der Membrane selbst unmittelbar
oder über ein Verbindungsglied ein Permanentmagnetblättchen aus einem hochpermeablen Material, beispielsweise aus Samarium-Kobalt,
angebracht werden, das dann so in den Spalt eines Magnets eingebracht wird, daß es nur zum Teil in diesen Spalt reicht.
Auf der der Membrane abgewandten Seite ist dieses Plättchen dann elastisch gelagert. Eine andere, der vorliegenden Membrankonstruktion
angepaßte Form des Antriebs besteht in einem speziellen Doppelmagnet, bei dem sich zwei im Querschnitt hufeisenförmige
Magnete so gegenüberliegen, daß sich gegensätzliche Pole gegen-Überstehen. Diese Magnetanordnung hat den Vorteil, daß nur geringe
Streufelder, und damit nur geringe Verluste entstehen. In den Spalt zwischen diesem Doppelmagnet ist dann eine flache Spule
eingebracht, die auf der Membrane direkt ausgebildet sein könnte oder auf einem mit dieser Membrane verbundenen Plättchen.
Beispielsweise Ausführungsformen der ERfindung werden im folgenden
anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert, in der:
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Fig. 1 schematisch eine aus Einzelelementen zusammengesetzte Membrane zeigt;
Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie H-II der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine Membrane, ähnlich wie Fig. 1, jedoch sind hier zwischen die Elementenreihen Schalleitstäbe eingebettet;
Fig. 4 ist ein Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 3ϊ
Fig. 5 zeigt schematisch die .Anordnung der Gelenkstützen; Fig. 6 zeigt die Ausbildung der Gelenkstützen als Fäden;
Fig. 7 zeigt eine Membrane, die mittelbar über Schalleitstäbe an zwei Basiswandteilen abgestützt ist;
Fig. 8 zeigt eine der Fig. 7 ähnliche Anordnung, wobei jedoch die Schallschwingung von einem Schalleitstab über einen Polygonzug
auf den anderen Schalleitstab übertragen wird;
Fig. 9 zeigt eine der Fig. 8 analoge Ausbildung, wobei jedoch der Seilzug an den Ecken nicht von außen gezogen, sondern von
innen abgestützt wird;
Fig. 10 zeigt die Ausbildung einer gekrümmten Membrane;
Fig. 11 zeigt eine Fadenabstützung zur Verhinderung der Erregung unerwünschter Querschwingungen;
Fig. 12 zeigt einen Lautsprecher mit einseitig druckbeaufschlagten
Membranen;
Fig. 13 zeigt in einer Seitenansicht der Fig. 12 den Einbau
der Membrane in eine Schallwand;
Fig. 14 zeigt ein Gelenk im Randstreifen der Membrane; und Fig. 15 eine Variation der Lautsprecherform.
Fig. 16 zeigt ein dreieckförmiges, hohles Stützelement;
Fig. 17 zeigt dieses Element von der Seite; , -, . .
Fig. 18 stellt ein blattförmiges Stützelement mit Versteifungsrippe
dar;
Fig. 19 zeigt die Verwendung von Folien als Stutzelemente; Fig. 19a und 19b zeigen Ausführungen von Gelenkverbindungen;
Fig. 20 zeigt in einer Prinzipskizze einen Magnetantrieb;
Fig. 21 zeigt einen Magnetantrieb mit drehbar gelagertem Permanentmagnet;
Fig. 22 stellt einen Doppelmagnetantrieb; und Fig. 23 die Form der zugehörigen Spule dar.
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In Fig. 1 ist eine Membrane 1 dargestellt, die aus Einzelelemten 2 aufgebaut ist, die in Reihen 3 und Spalten 4 angeordnet sind
und insgesamt die Form eines flachen Rechteckes aufweisen. Die Membranelemente sind aus Fig. 2 deutlicher zu sehen, sie. bestehen
aus kissenförmigen Einzelelemten, die dem Element die notwendige Versteifung geben, wobei diese Einzelelemente über Verbindungsnähte
miteinander verbunden sind.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der Schalleitstäbe in diese Nahtstellen 5 eingebettet sind. Dabei sind die in Längsrichtung
verlaufenden Schalleitstäbe 6 und 7 mit einem in Richtung des Doppelpfeils wirkenden Antrieb 8 verbunden, während
die in quer verlaufenden Nähten angeordneten Schalleitstäbe 9 im rechten Winkel hierzu verlaufen. Eine besonders zweckmäßige Art
der Einbettung der Schalleitstäbe ist aus Fig. 4 ersichtlich, aus der man sieht, daß zwischen den im Querschnitt halbkreisförmigen
Rillen der Einzelelemente 2, die in einer Folie ausgebildet sind, die Stäbe 6 und 7 eingebettet sind, während die dazu quer verlaufenden
Stäbe 9 in entsprechender, analoger Weise in eine andere Folie eingesetzt sind, so daß die beiden Folien zunächst einzeln,
beispielsweise durch Vakuumformung, verformt werden können und dann unter Bildung der Nähte miteinander verschweißt werden, wobei
sich dann die in Längs- und Querrichtung verlaufenden Schallleitstäbe nicht stören.
Fig. 5 zeigt schematisch im Schnitt, wie die Membrane durch die Gelenkstützen gehalten wird. Diese Gelenkstützen-10 sind einerseits
an einer gehäusefesten Basis 11 über ein Gelenk 12 verbunden und andererseits mit der Membrane 1 über jeweils ein Gelenk
13. Zwei benachbarte Gelenkstützen bilden zusammen mit der Basis und der Membrane ein Parallelogramm. Die Membrane hat also praktisch
nur noch einen Freiheitsgrad der Bewegung, nämlich eine Bewegung längs eines Kreisbogens um ein Basisgelenk 12 mit Radius
der Länge der Gelenkstütze. Die Membrane ist an die Basis gefesselt, und alle Einzelelemente dieser Membrane müssen zwangsweise
die gleiche Bewegung ausführen. Der Winkel zwischen der Gelenk-
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stütze und der Membranfläche kann bei etwa 45° liegen, und der Antrieb des Motors, der beispielsweise auch in die Gelenkpunkte
13 eingeführt werden kann, erfolgt in Richtung über die Stütze 14, d.h. etwa in Richtung einer Tangente an die zwangsweise vorgeschriebene
Kreisbewegung des Gelenkpunkts 13. Die Antriebsrichtung des Motors ist nicht auf einen bestimmten Winkel beschränkt,
sie könnte auch in Richtung der Membrane oder in Richtung senkrecht dazu erfolgen, solange nur die Komponente der Antriebsbewegung
in Richtung der Zwangsbewegung und in Richtung der Membranebene genügend groß sind, um einen ausreichenden Wirkungsgrad des
Lautsprechers sicherzustellen. Ein zweckmäßiger Winkel ist so, daß die Bewegungskomponente senkrecht zur Fläche der Membrane
etwa doppelt so groß ist, als die Komponente in Richtung der Membrane.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Gelenkelemente
durch Fäden gebildet werden. Bei der Biegsamkeit der Fäden sind natürlich spezielle Gelenke . nicht erforderlich,
jedoch sind die Fäden 15 zweckmäßig über eine Feder 16 an der Basis abgestützt, da bei dieser Auslührungsform die Membrane nach
beiden Seiten abgestützt ist. Bei aufeinanderfolgenden Fäden kann die FederabStützung einmal auf einer Seite der Membrane und beim
nächstfolgenden Faden an der anderen Seite der Membrane vorgenommen werden.
Fig. 7 zeigt nun eine ganz spezielle Ausführungsform der Erfindung,
bei der die Membrane!2 über zwei Reihen"von'Stützelementen
17 und 18 nicht unmittelbar an einer Basis abgestützt sind, sondern mittelbar über Schalleitstäbe 19 und 20. Wenn sich diese
beiden Schalleitstäbe in Gegenrichtung, z.B. in Richtung der ausgezogenen Pfeile 21, bewegen, dann wird die Membrane in der
Darstellung der Fig. 7 nach links gezogen. Der Winkel, den die Stützelemente, im vorliegenden Fall Fäden, an dem Schalleitstab
20 bilden, wird spitzer, während der Winkel am anderen Schalleitstab
stumpfer wird. Nach Bewegungsumkehr erfolgt die Bewegung der beiden Schalleitstäbe in Richtung der gestrichelt eingezeichne-
809818/0A5·
ten Pfeile 22, und die Bewegung der Membrane erfolgt dann in der Zeichnung nach rechts. Die beiden Schalleitstäbe können getrennt
angetrieben werden, jedoch kommt man auch mit einem einzigen Antrieb aus, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist. Zwei demselben
Ende der Membrane benachbarte Schalleitstäbe sind über einen Polygonseilzug 23 miteinander verbunden. In den Ecken 24
des Polygons ist dieses Seil durch ein Stützelement 25 abgestützt, das selbst wiederum an der Basis 28 befestigt ist, die
hier um die ganze Membrane herumgeführt ist. Anstelle einer Abstützung des verbindenden Seilzuges nach außen kann dieser Seilzug
auch nach innen abgestützt werden, beispielsweise durch eine Strebenanordnung 27,wie sie in Fig. 9 gezeigt ist. Diese Strebenanordnung
ist um den Punkt 28 drehbar gelagert. Im Gegensatz zu der Ausführung nach Fig. 8, bei der eine stabile Mittellage
durch die Stützen 25 gesichert wird, gibt es bei der Ausführungsform nach Fig. 9 keine stabile Mittellage.
Bei den bisherigen Ausführungsformen ist die Membrane als ebene
Fläche dargestellt. Grundsätzlich kann jedoch auch die Membrane längs einer gebogenen Fläche verlaufen, was insbesondere bei
hochstehend angeordneten Membranen im oberen Teil wegen einer besseren Schallabstrahlung wünschenswert sein kann. Eine solche
Membrane 29 ist dann über Stützen 30 an einer Basis 31 gehalten, die in ihrem Verlauf dem Verlauf der Membrane folgt. Eine
solche Membranbiegung soll natürlich nicht so stark sein, daß eine merkliche Energiespeicherung vor der Membrane eintritt.
Werden als Gelenkstützen Fäden verwendet, so muß" die Membrane
nach beiden Seiten abgestützt werden, da die Fäden nur Zugspannungen aufnehmen können.
An sich könnte sich das an der Membrane befestigte Ende eines Fadens auf einer Kugelschale bewegen, jedoch kommt dieser Bewegungsmöglichkeit
aus den oben angegebenen Gründen kaum eine praktische Bedeutung zu. Um jedoch unerwünschte Querschwingun-
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gen mit Sicherheit auszuschließen, können gemäß Fig. 6a einzelne Fäden durch im Winkel zueinander angeordnete Doppelfaden ersetzt
werden, wie dies in Fig. 11 gezeigt ist. Hier ist eine Membrane 31 nach einer Seite mit einem einfachen Faden 32 über eine Feder
33 an einer Basis 34 abgestützt und nach der anderen Seite über zwei Fäden 35 an einer Basis 36. Die Ebene, in der die beiden
Fäden 35 liegen, verläuft quer zur Richtung der Schwingungen in der Membrane 31. Eine Querschwingung wird auf diese Weise
unterbunden.
Fig. 12 zeigt im Schnitt einen Lautsprecher mit zwei in entgegengesetzte
Richtungen strahlenden Membranen 37 und 38. Die Membranen sind durch Stützfädenreihen 39 und 40 gehalten, die
wiederum an Schalleitstäben 41 und 42 befestigt sind. Von diesen Schalleitstäben führen weitere Stützelementreihen 43 und 44
zu einer gehäusefesten Mittelwand 45, die sich außerhalb des Lautsprechers in eine Schallwand 46 fortsetzt. Da die Membranen
bei dieser Ausführungsform nur von einer Seite durch Fadenreihen 39 bzw. 40 gehalten werden, und diese Fäden nur auf Zug beansprucht
werden können, so ist eine weitere Kraft erforderlich, die die Membranen nach außen drückt. Diese Kraft wird durch die
durch die Öffnung 47 in Richtung des Pfeils eingeblasene Luft erzeugt. Das Gehäuse muß natürlich weitgehend luftdicht abgeschlossen
sein, und um dies zu erreichen, ist - wie aus Fig. 13 ersichtlich ist - die Membrane 37 mit Randstreifen 48 versehen,
die einerseits an gehäusefesten Abschlußplatten 49 befestigt und andererseits - mit der Membrane luftdicht verbunden sind.
Damit eine größere Amplitude der Lautsprechermembran "möglich
ist, sind die Randstreifen gelenkig ausgebildet, wie dies am besten im Schnitt in Fig. 14 zu sehen ist. Der Randstreifen 48
ist über eine geknickte Folie 50 an der Platte 49 angelenkt und hat ein Mittelgelenk 51 und ist schließlich bei 52 mit der Membrane
37 verbunden. Der Randstreifen kann zwischen den Gelenken 50 und 51 bzw. 51. und 52 an den Stellen 53 und 54 verstärkt ausgebildet
sein, beispielsweise aus einer Doppelfolie bestehen, während die Folie an den Gelenkstellen 50,51 und 52 einfach ist,
809818/0458
Λ3
s.o daß einer Aufweitung oder Verengung des Gelenkwinkels keine merklichen Kräfte entgegenstehen. An den vier Ecken der als
rechteckig angenommenen Membrane 37 sind Klötze 55 vorgesehen, wobei zwischen diesen Klötzen und den Randstreifen ein schmaler
Luftspalt verbleibt. Die durch diesen Luftspalt austretende Luftmenge ist so gering, daß sie leicht durch die bei 47 eingeblasene
Luft ersetzt werden kann, so daß der Überdruck in der Lautsprecherkammer gesichert ist. Solche Luftspalte, die grundsätzlich
auch längs eines ganzen Randes einer Membrane angeordnet sein können, sind so ausgebildet, daß sich die Breite des Luftspalts
bei einer Bewegung der Membrane oder der Membranränder nicht verändert. Die inneren Seitenwände eines solchen Klötzchens 55 verlaufen
also senkrecht zur Membranebene. Dieser Verlauf ist jedoch nicht zwingend und in manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, die
Begrenzungswand so auszubilden, daß der Luftspalt breiter wird, wenn die Membrane nach außen bewegt wird. Die dann bei starker
Auslenkung der Membrane austretende Luftmenge ist größer, und der Luftdruck nimmt an dieser Stelle als Funktion der jeweiligen
Breite dieses Spalts ab. Will man eine bestimmte Funktion erreichen, dann kann man diese Begrensungsflachen auch gewölbt ausbilden.
Der Antrieb ist in den Fig. 12 und 13 nur schematisch dargestellt, und die Scheibe 56 kann grundsätzlich durch ein beliebiges
Magnetsystem in Schwingungen versetzt werden, wobei diese Schwingungen über einen Seilzug 57 auf Schalleitstäbe 58 übertragen
werden. Fig. 15 zeigt eine im Prinzip ähnliche Ausführungsform, jedoch ist hier der Mitte3.körper 59 etwa linsenförmig ausgebildet,
und Schalleitstäbe 60 haben eine entsprechende Form und sind über Fadenanordnungen 61 und 62 mit einer Membrane 63 verbinden,
die hier über Gelenkanordnungen 64 mit gehäusefesten Abstützungen 65 verbuncfen sind. Die seitlichen Ränder der Membrane
können, wie dies bei der Erläuterung der Fig. 14 beschrieben wurde, unter Freilassung enger Luftspalte an Gehäusewänden anliegen,
die bei der Darstellung der Fig. 15 parallel zur Zeichenebene und vor und hinter dieser Zeichenebene anzunehmen sind.
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Die Fig. 16 zeigt ein Gelenkstützelement, das nicht nur auf Zug,
sondern auch auf Druck beansprucht werden kann und das die Form eines Dreiecks hat. Die Spitze dieses hohlen dreieckigen
Elements ist über ein Gelenk an der Membrane befestigt und über ein längeres Gelenk an einer Bais. Die Masse eines
solchen Gelenkstützelementes ist natürlich größer als die Masse eines Fadens, jedoch wirkt sich diese größere Masse nicht voll
aus, weil sich das Stützelement zur Membrane hin verjüngt, und weil außerdem nur dieser zugespitzte Teil eine größere Bewegungsamplitude ausführt, so daß die Massenbelastung durch derartige
Stützelemente erträglich ist. Fig. 17 zeigt dieses Element im Schnitt.
Das Stützelement der Fig. 13 entspricht im Prinzip dem der Fig.
17, jedoch tritt hier an die Stelle der Hohlausbildung eine Verstärkung einer Dreiecksfolie 66, durch eine im Winkel dazu angeordnete
Folie . Die Verbindung mit der Membrane wird über ein Gelenk und mit der Basis über ein anderes Gelenk hergestellt.
Eine ganz andere Form der Ausbildung solcher Gelenkstützelemente zeigt die Fig. 19. Hier ist eine Membrane 67 an beiden Seiten
über Folien 68 und 69 an jeweils einer Basis 70 bzw. 71 abgestützt.
Diese Folien, die mit Öffnungen 72 versehen sein können, um einen besseren Schalldurchtritt zu erlauben, sind mit einem
Rand 73 an der Membrane 67 und mit dem gegenüberliegenden Rand an der Basis 71 befestigt. Die Befestigung an einem Rand sollte
dabei über eine federnde Anordnung erfolgen, wie sie in den Fig. 19a und 19b gezeigt ist. Eine solche Anordnung kann in einer einfachen
Biegung, vergl. Fig. 19a, oder in einer mehmchen Faltung
bestehen, vergl. Fig. 19b.
Obwohl als Antrieb grundsätzlich ein beliebiger, für Lautsprecher üblicher Antrieb verwendet werden kann, so gibt es doch Antriebsmöglichkeiten, die dem Lautsprecher gemäß der Erfindung besonders
angepaßt sind. Fig. 20 zeigt beispielsweise einen Antrieb, der sich gut eignet, wenn ein stabförmiges Schalleitelement 75 in
809818/0458
Schwingung versetzt werden soll. Dieser Antrieb "besteht aus
einem Magnetkern 76, der durch eine Spule 77 erregt wird und in dessen Spalt 78 ein Plättchen 79 aus Samarium-Kobalt eingesetzt
ist. Dieses Samarium-Kobaltplättchen taucht dabei in Ruhelage nur zum Teil in den Raum zwischen den Polen ein, so daß .sie bei
Erregung weiter in den Spalt hineingezogen wird.
Fig. 21 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform. Zwei Permanentmagnetplättchen
80 und 81, die jeweils nur zum Teil in den Spalt
eines Magnets eintauchen, sind so gelagert, daß sie um den Drehpunkt eine Pendelbewegung ausführen können. Die Plättchen sind
dabei so magnetisiert, daß sie durch das Magnetfeld einen Impuls in gleicher Richtung erfahren, das eine also in den Spalt
gezogen wird, während das andere aus dem Spalt gestoßen wird.
Eine andere Art des Antriebs ist in den Fig. 22 und 23 dargestellt.
Fig. 22 zeigt dabei in perspektivischer Darstellung einen Motor 82, der eine Flachspule 83 antreibt. Der Motor besteht
im Prinzip aus zwei einander zugewandten Hufeisenmagneten 84 und 85, wobei jeweils Pole entgegengesetzten Vorzeichens einander
gegenüberliegen. In diese Polspalte ist eine Flachspule 83 eingeschoben,
die so in den Spalträumen zu liegen kommt, wie dies aus Fig. 22 ersichtlich ist. Da das Magnetfeld in einem Spaltraum
86 dem Magnetfeld des Spaltraums 87 entgegengesetzt gerichtet ist, und der Strom in der Magnetspule 83 in den beiden Spalträumen
ebenfalls entgegengesetzte Richtung hat, so wird in beiden Spalträumen ein Bewegungsimpuls in gleicher Richtung auf die
Spule ausgeübt. Der Wirkungsgrad dieses Antriebs liegt besonders hoch, da die magnetischen Verluste infolge eines magnetischen
Streufeldes außerordentlich gering sind.
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32-
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Claims (1)
- Lautsprecher, mit einem Gehäuse, mit einer daran gehaltenen Membrane und mit einem Antrieb für diese Membrane, dadurch gekennzeichnet, daß diese Membrane aus miteinander verbundenen Einzelelementen besteht, die in sich steif sind und die über Stützelemente an einer fest mit dem Gehäuse verbundenen Basis abgestützt sind, wobei diese Stützelemente über mindestens je ein Gelenk mit der Membrane und der Basis verbunden sind und mit der Membrane einen spitzen Winkel bilden.2. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steifigkeit der Einzelelemente der Membrane durch Formgebung, beispielsweise durch schalenartige Ausbildung, erreicht ist.3. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steifigkeit der Membrane durch einen auf die Membrane ausgeübten Druck, beispielsweise einen Gasdruck, erzielt wird.4.. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente kissenförmig sind und ein Gasvolumen umschliessen. ·' ■ *„/" " "5. Lautsprecher nach Anspruch 3» daduz'ch gekennzeichnet, daß der die Spannung der Membrane erzeugende Gasdruck der Staudruck eines auf die Membrane wirkenden Gasstromes ist, wobei die Einzelelemente in Form von Halbschalen ausgebildet sein können.809818/045·- Vt -6. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einzelelemente in parallelen .Reihen und vorzugsweise noch in zu diesen Reihen senkrechten Zeilen angeordnet sind.7. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente einen rechteckigen Umriß aufweisen.8. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Membrane eine hohe Schallgeschwindigkeit aufweist.9. Lautsprecher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Material KejfcLar verwendet wird.10. , Lautsprecher'nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Material eine Polycarbonat- oder Polyester- oder Kiapntanfolie oder eine Metallfolie aus Aluminium oder Titan ist..11. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente .mit 4er Membrane einen Winkel von 45° bilden.80981*8/045826A977 112. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente aus Fäden bestehen, von der Basis im Winkel zur Membrane führen, daran befestigt sind und von dort in gleicher Richtung zu einer gehäusefesten Gegenbasis führen.13. Lautsprecher nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden an der Basis oder an der Gegenbasis über Federn befestigt sind, wobei diese Federn bei aufeinanderfolgenden Fäden vorzugsweise einmal an der Seite der Basis und einmal an der Seite der Gegenbasis angeordnet sind.14. Lautsprecher nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle eines Fadens zwei Fäden verwendet werden, die einen Winkel miteinander bilden, wobei der Scheitel des Winkels in der Membrane liegt.15. Lautsprecher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente aus Röhrchen bestehen, die an den Enden flach gequetscht sind und an diesen Stellen Gelenke bilden.16. Lautsprecher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente die Form von gleichschenkeligen Dreiecken mit kleiner Basis haben, wobei die Spitze des Dreiecks gelenkig mit der Membrane und die Basisfläche gelenkig mit der gehäusefesten Basis verbunden ist.17. Lautsprecher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente durch Folien gebildet werden, die gelocht oder gewellt sein können und die einerseits mit der Basis und andererseits mit der Membrane verbunden sind.18. Lautsprecher nach einem der Ansprüche 1 bis 17» dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente durch Gewebe -809818/0481stücke gebildet werden, die einerseits mit der Membrane und andererseits mit der Basis verbunden sind.19. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß in die Membrane zwischen die Einzelelemente Schalleitelemente eingebettet sind, die aus einem Material mit hoher Schallgeschwindigkeit bestehen.20. Lautsprecher nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, daß diese Schalleitelemente Stäbe mit rechteckigem, kreisförmigem oder halbrundem Querschnitt sind.21. Lautsprecher nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß als Material für diese Schalleitelemente eine Mischung aus etwa 60% Graphit und k0% Epoxyharz verwendet wird.22. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Membrane Stützelemente vorgesehen sind, die mit der Membrane einen spitzen Winkel und unter sich etwa einen rechten Winkel bilden, und daß diese Stützelemente auf jeder Seite der Membrane mit jeweils einem Schalleitelement verbunden sind, in das die Schallschwingungen eingeleitet werden, und daß diese Schalleitelemente ihrerseits über Stützelemente mit je einer Basis verbunden sind.23. Lautsprecher nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zu beiden Seiten der Membrane angeordnete Schallleitstäbe mit ihren Enden über einen Polygonseilzug miteinander verbunden sind, wobei das Seil an den Ecken des Polygons durch Stützen gehalten wird, die in der Winkelhalbierenden des jeweiligen Seilwinkels angeordnet sind.24. Lautsprecher nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zu beiden Seiten der Membrane angeordnete Schall-809818/0458leitstäbe über ein drehbar gelagertes Radsegment miteinander verbunden sind.25. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche. dadurch Rekennzeichnet, daß die Membrane vom Gehäuse eng umschlossen wird, wobei vorzugsweise oben oder unten nur ein kleiner Luftspalt zwischen Gehäuse und Membrane freibleibt.26. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsrichtung des Motors mit der Fläche der Membrane einen spitzen Winkel bildet, wobei die Bewegungskomponente senkrecht zur Membranoberfläche wenigstens gleich der in der Fläche der Membrane" verlaufenden Komponente ist.27. Lautsprecher nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung des Motorantriebs senkrecht auf der Richtung des durch die Stützelemente zugelassenen Freiheitsgrades der Membranbewegung ist.28. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb ein Elektroantrieb verwendet wird, der aus einem durch eine Spule erregten Magnet mit flachem Luftspalt besteht, und daß der Anker aus einem Material hoher Koerzitivkraft, z.B. aus einer Samarium-Kobaltplatte, besteht, die in Ruhelage federnd vorgespannt ist und nur zum Teil in das zwischen den Polschuhen herrschende Magnetfeld eintaucht.29. Lautsprecher nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb durch an zwei gegenüberliegenden Enden der Membrane angeordnete Motoren nach Anspruch 28 erfolgt, die auf die Membrane bzw. auf in die Membrane eingebettete Schallleitstäbe einwirken.809818/046830. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb ein Flachmotor verwendet wird, dessen auf einen flachen Träger aufgebrachte Spule in einen Doppelspalt eingebracht ist, wobei die beiden Spalte durch einander gegenüberliegende, konträre Pole zweier im Querschnitt etwa hufeisenförmige Magnete gebildet werden.80981S/CUS8
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