DE3036149C2 - Elektroakustischer Wandler mit gegeneinander schwingenden Schwingungserzeugern - Google Patents
Elektroakustischer Wandler mit gegeneinander schwingenden SchwingungserzeugernInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektroakustischen Wandler gemäß der Gattung des Patentansprüche«.
1.
Einer größeren Membranfläche mit zentralem Schwingungsantrieb, an allen Punkten die gleiche
Phasenlage zu übermitteln, schließt bekanntlich umfangreiche Kompromißlösungen mit ein, besonders
wenn ein umfassendes Tonfrequenzspektrum abgestrahlt werden soll.
Die Membranen zu stabilisieren durch mehrfaches Falten oder auch durch Aneinandersetzen zwei gleicher
Kegel mit ihren Basen, um sie als Ganzes schwingen zu lassen, ist jedoch mit der zunehmenden Massenträgheit
begrenzt und kann auch hinsichtlich des auftretenden Problems der Partialschwingungen nur unvollständig
gelöst werden.
Typische Ausführungen sind dafür die DE-PS 5 98 145 und DE PS 5 48 807. Die weiteren Kennzeichen solcher
Membranen, ist die nicht eindeutige Abstrahlcharakteristik, da den effektiven Membranteilen gegenphasige
sich kompensierende Membranteile gegenüberstehen und die dabei auftretenden Biegemomente.
Man war daher bestrebt, die Membranfläche in mehreren Einzelmembranen aufzuteilen und mit separa-
J5 ten Schwingungserzeugern auszurüsten oder auch über Gestänge, Polygonzügen unter Anwendung von Haltefäden,
Stützelementen von einem zentralen Antriebssystem aus anzutreiben, wie in letzter Zeit durch die
DE-AS 26 49 771 bekannt gemacht wurde.
Das hat zur Folge, daß außer eines nicht zu vernachlässigen Aufwandes diese Systeme für eine
Rundumabstrahlung weniger geeignet sind und nur begrenzten Frequenzabschnitten gehorchen, wodurch
sie entsprechenden Frequenzweichen zugeordnet werden.
So sind auch elektroakustische Wandler mit biegefähigen nicht abwickelbaren Membrankö.'per bekannt, so
unter anderem auch mit kugel- und olivenförmigen Membrankörper, siehe unter GB-PS 3 12 666 und
so DE-OS 26 07 858, die den Erfindungsgegenstand äußerlich ähnlich sehen, jedoch nicht die dem Erfindungsgedanken
zugrunde liegenden Merkmale aufweisen.
Bei den angeführten Gegenständen, welche im allgemeinen als Biegeschwinger bezeichnet werden,
sind die Kraftvektoren am äquatorialem Bereich des geschlossenen Membrankörpers gegeneinander gerichtet.
Das gleiche gilt übrigens auch für einseitig auf den Membrankörper wirkende Schwingungserzeuger, die
durch die DE-AS 27 09 374 bekannt, wo die einseitige Halterung des Membrankörpers als statische Gegenkraft
ebenfalls am Äquatorialbereich kompensierend auftritt und die Aufteilung des Frequenzbereiches in
unterschiedliche Membrangrößen nicht eleminiert werden kann.
Zudem erfordern die sich speichernden und wieder freiwerdenden Biegekräfte zusätzlicher Dämpfungsmittel
um nichtlineare Verzerrungen entgegenzuwirken.
Im Zusammenhang damit sei das US-Patent 34 24 873 hier angemerkt, bei dem ein dreifach in Frequenzbereichen
unterteilter geschlossener Steilkonus in Biegewel-L>n
radial abstrahlt und zur wirkungsvollen Baßwiedergabe in herkömmlicher Art auf einen Resonanzkasten
axial schwingen muß.
Davon ausgehend, wurde die DE OS 25 28 482 bekannt, statt des Resonanzkastens, den Membrankonus
durch einen zweiten gegengesetzten und gegeneinander schwingenden Konus zu komplettieren, um dL·
axial gerichteten Schwingungen der Membranflächen in radiale Auslenkungen überzuführen, ähnlich den vorgenannten
Ausführungen.
Die Abstrahlung verbleibt jedoch auch hier im Bereich eines geringen Wirkungsgrades, da sie nur
durch Verformung und Biegung der Membranstruktur erreicht wird.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein kohärentes Klangbild ohne Frequenzunterteilung
und nur von einer, aus mindestens zwei gleichen Einzelelementen bestehenden Membran abstrahlen
zu lassen, wobei die bisher angezeigten Mangel weitgehend eleminiert werden.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentan- 2">
Spruches 1.
Ein aus mehreren Einzelelementen gebildeter Membrankörper, dessen Membranelemente untereinander
durch Falten verbunden sind, ist an sich bekannt. Die Erfindung zeigt zwar auch dieses Merkmal in einer
Ausführungsform, weicht jedoch wesentlich von dem bisherigen bekannten Prinzipien ab.
Die Eigenart der Erfindung begründet sich im wesentlichen in der Zweiteilung der Membran, die als
Knickmembran ausgefaßt werden kann und wovon jedes Membranteil, starr ausgebildet, durch einen
separaten Schwingungserzeuger angetrieben wird.
Da die Schwingungen den Membranelementen in ihrer Längsrichtung übertragen werden, können sich
erst schalldruckerzeugende Membranauslenkungen durch das Zusammenwirken beider Membranelemente
an ihren gegeneinanderliegenden Berührungskanten, nämlich an der Knickstelle ergeben, wo auch die
Membranschnelle am größten ist.
Die Membranelemente liegen dabei unter einem 4>
stumpfen Winkel gegeneinander und sind an ihren Kanten verrundet, wodurch ein gegenseitiges Abrollen
beim Schwingungsvorgang, insbesondere bei großen Amplituden, ohne Auftreten von Biegekräften erreicht
wird.
Die erfindungsgemäße Ausführung bedarf daher bei der Umlenkung in eine schalldruckerzeugende Membranauslenkung
keinerlei Anwendung von Polygonzügen, Haltefaden und Membranverbiegungen oder sonstigen Membranfaltungen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen, bekannten elektrodynamischen Wandlern, wo die übertragende Schwingrichtung
im wesentlichen in Richtung der Membranauslenkungen erfolgt und Transversalwellen und Laufzeitverzögerungen
nicht vernachlässigt werden können, t>o
ergibt sich durch die erfindungsgemäße Ausführung der Vorteil, daß die Stabilität der Membranelemente in ihrer
Längsrichtung unerwünschte Transversal- und Longitudinalwellen und damit Laufzeitverzögerungen eleminiert,
da ja die übertragende Schwingkomponente b5
ebenfalls in Längsrichtung der Membranelemente liegt.
Daraus folgernd, werden auch hohe Frequenzen im Bereich der größten Membranschnelle verstärkt zur
Abstrahlung gebracht und Frequenzweichen oder die Aufteilung des Membransystems in unterschiedliche
Frequenzbereiche entbehrlich. Zudem wirken die gegeneinanderschwingenden Membranelemente gegenkoppeind.
Die Frfindung ermöglicht sowohl Flächenmembranen an Schallwänden, als auch rundumabstrahlende Membranen
auszuführen, wobei den letzteren ein größerer Fehlwinkel in der Antriebsrichtung zugestanden wird,
da mit Vorteil hier die üblich im Lautsprecherbau bekannten Ringspaltmagnete Verwendung finden können
und geschlossene Gehäuseformen und Schallwände außerfrage gestellt sind.
Flächenmembranen erfordern zum Antrieb spezielle Magnetkonstruktionen, die einen Fehlwinkel der übertragenden
Schwingkomponente in Längsrichtung auf das Mcmbranelement ausschließen.
Hinsichtlich der verlangten Stabilität und der angewendeten Membranstuffe, sind die Membranelemente
in ihrer Länge im allgemeinen auf 150 bi: 200 mm
begrenzt, können jedoch in der Breitenausdehnung beliebig gewählt werden.
Bei großen Abstrahlflächen empfiehlt sich die Breitenausdehnung senkrecht zu verlagern. Gegebenenfalls
können auch begrenzte Membransysteme in einer Vielzahl nebeneinander unter beliebigen Winkeln
und senkrecht angeordnet werden, je nach verlangter Abstrahlcharakteristik.
So werden bei einer gewünschten Rundumabstrahlung mehrere, jedoch mindestens drei solcher Knickmembransysteme
kreisförmig angeordnet, deren Längsseiten miteinander in der bekannten Art durch Falten
weicheren, möglichst schalltotem. Material, verbunden sind und so zwei pyramidenförmige aneinanderliegende
Membrankegel bilden. Die z. B. auf Druck in ihren axialen Richtungen eine Spreizung ihrer Membranelemente
erfahren und damit eine radiale Auslenkung am äquatorialem Bereich.
Je nach Schwingspulendurchmesser muß den Membranelementen hierbei ein geeigneter trapezförmiger
Zuschnitt gegeben werden.
Die Schwingspule wird direkt mit dem Membrankörper verbunden oder, bei kleineren Schwingspulen, über
einen Verbindungskegel. Doch zwingt der Energieanteil je Flächenelement, auch hinsichtlich der Längssiabilität
und des tiefen Frequenzbereiches, daß die Schwingspule einen gewissen Mindestdurchmesser nicht unterschreiten
darf.
Der übertragende Energieanteil ist bei einem gestrecktem Stromleiter günstig, denn der Fehlwinkel
der Antriebsschwingrichtung wird gleich Null, bezogen auf die ganze Membranfläche bis zur Auswirkung beider
Schwingkomponenten an den Berührungskanten der Membranelemente. Bei einer weiteren Ausbildung der
Erfindung, wird der antreibende Stromleiter nicht getrennt, sondern gleich auf dem Membranelement
oder innerhalb desselben angebracht.
Die Frage der Gegenkopplung ist bei einem Wandler nach der Erfindung gut lösbar. So wird im Bereich der
größten Schnelle in der resultierenden Schwingrichtung, nämlich an den gegeneinanderliegenden Membrankanten,
ebenfalls ein dynamischer Empfänger angebracht, dessen Spannungen zur Gegenkopplung im Verstärker
angewandt werden können.
ZwecKdienlich ist das Ausgangsmaterial für die Membranelemente hartes geriffeltes Alu-Blech im
Verbund mit weicheren Stoffen, wodurch die Membranfläche von Grund auf eine innere Dämfpung bei
genügender Längsstabilität besitzt.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand einiger in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 schematisch die Wirkkomponenten der beiden Membranelemente mit dynamischen Schwingungserzeugern;
Fig. 2 eine perspektivische geschnittene Teilansicht
eines nach der F i g. 1 ausgebildeten Schwingsystems; F i g. 3 eine Vorderansicht eines Flächenstrahlers;
Fig. 4 schematisch eine Magnetanordnung für Membranelemente mit aufgebrachten Stromleiter und
deren Halterung im Magnetfeld;
Fig. 5 ein Membranelement mit aufgebrachten Stromleiter für Flächenstrahler;
Fig. 6 zwei durch Falten verbundene trapezförmige Membranelemente für rundum abstrahlende Membrankörper;
Fig. 7 eine Ansicht eines rundum abstrahlenden Membrankörpers aus mehreren trapezförmig zügeschnittenen
Membranelementen mit zwei dynamischen Ringspaltmagneten und Verbindungskegeln für die
Anpassung an kleinere Schwingspulen (1 Kegel im Schnitt dargestellt).
Der Flächenstrahler F i g. 3 besteht aus dem Rahmen (14), den Faltendichtungcn (15) und der Knickmembran
(13) mit den Antriebssystemen (1 und Xa).
Die Antriebssysteme sind aus den Magnetpolen (8) und den Magnetstäben (9) zusammengesetzt. Die
Stromleiter befinden sich auf dem U-förmig gebogenen Teil (TO), daß durch die Federung (11) gehaltert wird und
mit dem Membranelement (13) bei (10) verbunden ist.
Der Rahmen wird vorteilahft als tragende Konstruktion ausgeführt und erhält bei sehr großer Länge
mehrmalige Querversteifungen. Für die Befestigung der Antriebssysteme sind nachliegende Winkelkonstruktionen
zu wählen.
Soll der Wandler nicht als Dipolstrahler genutzt werden, ist der Rahmen einseitig zu schließen und nadi
den üblichen Methoden geschlossener Boxen auszuführen.
Die F i g. 5 zeigt eine Ausführung, wo der Stromleiter
(17) direkt auf das Membranelement (18) aufgebracht ist. Das hat zwar den Nachteil, einer etwas aufwendigeren
Magnetkonstruktion, wie jedoch aus Fig.4 leicht erkennbar ist, wird die Drehpunktlage (16) noch über
das Ende des Membranelementes hinausverlegt, so daß die Antriebsschwingrichtung immer in Längsrichtung
des Membranelementes bleibt und auch gegenphasig schwingende Membranteile nicht auftreten können.
Ein wesentlicher Vorteil ist jedoch der, daß an der Drehpunktlage (16) eine einfache justierung vorgenommen
werden kann, die zur Einhaltung der Symmetrie der beiden gegeneinander gerichteten Schwingkomponenten
notwendig ist.
Die Fi g. 7 zeigt einen Rundumstrahler aus mehreren trapezförmigen Membranelementen (29). Diese sind,
wie aus Fig. 6 hervorgeht, durch Falten (19) an ihren
Längsseiten miteinander verbunden. Die Falten sind aus elastischem schalltotem Material hergestellt.
Die beiden völlig identisch gebildeten Kegel werden an ihren verstärkten Kanten (20 in F i g. 6) mit elastische
Kleber verbunden (30 in Fig. 7). Dies geht auch aus F i g. 2 bei 12 ebenfalls eindeutig hervor.
Die Anpassung an kleinere Schwingspulen erfolgt über die Kegel (28 in Fig. 7) an welchen auch die
Justierscheiben (26), die gewellt und aus Kunststoff bestehen, angebracht sind.
Bei genügender Schwingspulengröße sind die Membrankegel direkt mit den Schwingspulen verbunden.
Das käfigartige Gehäuse ist symmetrisch aufgebaut und wird durch die Deckplatten (22) und (23) mit den
fünf verbindenden Säulen (21) in F i g. 7 gebildet.
Die beiden Ringspaltmagnete (24) sind mit den Platten (23) verbunden.
Die axial verstellbaren Zapfen (25) führen durch die Magnete (24) an die Justierscheiben (26) und dienen im
Besonderen zur Vorspannungsregulierung der beiden Kegelmembranen sowie zur Einstellung der Symmetrie
der gegeneinander axial gerichteten Schwingkomponenten beider Schwingspulenantriebe.
Zusammenfassend handelt es sich bei der Erfindung um ein Breitbandsystem, welches in seinem Aufbau
große Variationsmöglichkeiten in der Abstrahlcharakteristik zuläßt. Die Bedeutung der Erfindung liegt
vor allem darin, daß die elektroakustischen Wandler weder Frequenzweichen noch einer Aufteilung des
Membrankörpers in unterschiedliche Frequenzbereiche bedürfen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Elektroakustischer Wandler für die Tonwiedergabe mit zwei gegeneinander schwingenden, symmetrisch
angeordneten elektrodynamischen Schwingungserzeugern, zwischen denen sich mindestens
zwei sich nicht biegende Membranelemente in gleicher Symmetrielinie zu den Schwingungserzeugern
befinden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingungen eines elektrodynamischen Schwingungserzeugers (1) einem im wesentlichen
nicht biegsamen in sich starren durch Längsrillen versteiften, vorzugsweise viereckigen Membranelement
(2) von einer Kante (3) aus in Längsrichtung (4) übertragen werden und daß die gegenüberliegende
Kante (5) einem zweiten identischem Membranelement {2a) in einen stumpfen Winkel »Alpha« von
nicht größer als 160 Grad gegengelagert wird, welchem ebenfalls gegenüberliegend in Längsrichtung
(4a) die Schwingungen eines zweiten Schwingungserzeugers {la) übertragen werden, der dem
ersten symmetrisch gegenüber angeordnet ist, so daß sich erst aus dem Zusammenwirken beider
Schwingkomponenten eine schalldruckerzeugende Auslenkung der Membranelemente ergibt, deren
resultierende Schwingrichtung (6) an den gegengelagerten Flächenkanten der Membraneleniente (5 und
5a) immer senkrecht auf die Symmetrieachse (7) der beiden Schwingungserzeuger (1 und Xa)steht, wenn
diese gleich stark gegeneinander schwingend betrieben werden, und daß die gegengelagerten Flächenkanten
(5 und 5a) verstärkt (durch 20) und verrundet sind, so daß sie beim Schwingen, insbesondere
großer Amplituden, gegeneinander abrollen können, und daß diese Kanten durch elastische Kleber an den
Membranseiten des sich von ihnen einschließenden Winkels »Alpha« gehalten werden.
2. Elektroakustischer Wandler nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromleiter
(17 in Fig. 5) am Ende auf dem Membranelement oder innerhalb desselben angebracht ist und daß die
Drehpunktlage (16) außerhalb des Membranelementes liegt und dort die Justierung vorgenommen
werden kann, die zur Einhaltung der Symmetrie der beiden gegeneinander gerichteten Schwingkomponenten
notwendig ist.
3. Elektroakustischer Wandler nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranelemente
(Fig.6) im wesentlichen länglich trapezförmig ausgeführt und daß mehrere, jedoch mindestens
drei Paare von jeweils eine Knickmembran bildenden Membranelementen kreisförmig angeordnet
sind, wobei die Membranelemente mit ihren konisch verlaufenden Seiten durch elastische Falten
(19) aus weichem, insbesondere schalltotem Material verbunden sind und so zwei identische pyramidenförmige
gegeneinanderschwingende Membrankegel bilden, die vorzugsweise durch Schwingungserzeuger
mit Ringspaltmagneten (24) betrieben werden (Fig. 7).
4. Elektroakustischer Wandler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine wellige Justierscheibe
(26) sich innerhalb des Membrankörpers befindet und durch einen verstellbaren Zapfen (25)
die Vorspannungsreguüerung der Kegelmembranen und die Einstellung der Symmetrie der gegeneinander
axial gerichteten Schwingkomponenten beider
Schwingspulenantriebe ermöglicht
5. Elektroakustischer Wandler nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Anpassung an kleinere Schwingspulendurchmesser (27) an den Membrankegel sich entsprechende
Verbindungskegel (28) befinden.
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