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DE2535167A1 - Verfahren zur herstellung eines pulverfoermigen wasserloeslichen polymeren - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines pulverfoermigen wasserloeslichen polymeren

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Publication number
DE2535167A1
DE2535167A1 DE19752535167 DE2535167A DE2535167A1 DE 2535167 A1 DE2535167 A1 DE 2535167A1 DE 19752535167 DE19752535167 DE 19752535167 DE 2535167 A DE2535167 A DE 2535167A DE 2535167 A1 DE2535167 A1 DE 2535167A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
polymer
salt
acrylic type
soluble
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19752535167
Other languages
English (en)
Other versions
DE2535167B2 (de
Inventor
Kazuo Ikeda
Masayuki Suzuki
Masanori Uono
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kyoritsu Yuki Co Ltd
Mitsubishi Chemical Corp
Original Assignee
Kyoritsu Yuki Co Ltd
Mitsubishi Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kyoritsu Yuki Co Ltd, Mitsubishi Chemical Industries Ltd filed Critical Kyoritsu Yuki Co Ltd
Publication of DE2535167A1 publication Critical patent/DE2535167A1/de
Publication of DE2535167B2 publication Critical patent/DE2535167B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F6/00Post-polymerisation treatments
    • C08F6/06Treatment of polymer solutions
    • C08F6/12Separation of polymers from solutions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines pulverförmigenX wasserlöslichen Polymeren Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines pulverförmigen wasserlöslichen Polymeren von einem hydratisierten wasserlöslichen Polymeren mit einem am Wasser ungesättigten Salz.
  • Wasserlösliche Polymere vom Acryltyp finden vielfältige Anwendung auf den verschiedensten Gebieten. Zum Beispiel werden wasserlösliche Polymere vom Acryltyp als Zusätze bei der Papierherstellung verwendet, zum Beispiel als Mittel zur Verbesserung der Papierfestigkeit, als Mittel zur Verbesserung des Zurückhaltens von Füllstoffen, als Mittel zur Verbesserung der Filtrierfreiheit oder dergleichen; oder als Flockuliermittel oder Klärmittel bei der Behandlung von Industrieabwässern und Haushaltsabwässern sowie als Flotiermittel.
  • Diese wasserlöslichen Polymere kommen in Form von trockenen Pulvern oder in Form viskoser Lösungen in den Handel. Viskose Lösungen von wasserlöslichen Polymeren haben eine hohe Viskosität, so dass es schwierig ist, dieselben mit Hilfe von Pumpen zu transportierensoder zu fördern. Ihre Verarbeitung gestaltet sich daher nicht einfach. Es ist erforderlich, zum Auflösen des wasserlöslichen Polymeren mit sehr hoher Geschwindigkeit zu rühren, wodurch das Polymere beeinträchtigt wird. Wenn das wasserlösliche Polymere in Pulverform vorliegt, so sind die Transportkosten oder Förderkosten gering und die Verarbeitung gestaltet sich einfach. Es wurden daher verschiedenste Vorschläge zur Herstellung eines pulverförmigen wasserlöslichen Polymeren gemacht.
  • Zur Herstellung eines pulverförmigen wasserlöslichen Polymeren verwendet man am besten eine Lösung des Polymeren von hoher Konzentration. Solche Polymerlösungen hoher Konzentration können hergestellt werden, indem man eine wässrige Polymerisation bei hoher Konzentration durchführt oder indem man eine Emulsionspolymerisation bei hoher Konzentration durchführt oder indem man nach der Polymerisation Wasser durch Aussalzen entfernt oder indem man nach der Polymerisation eine Lösungsmittelextraktion durchführt oder dergleichen.
  • Es ist jedoch schwierig, selbst bei Durchführung dieser Verfahren ein pulverförmiges wasserlösliches Polymeres zu erhalten, welches hierdurch nicht beeinträchtigt wird. Im allgemeinen kann eine Haftung der Teilchen des wasserlöslichen Polymeren vom Acryltyp dadurch verhindert werden, dass man den Wassergehalt des Polymeren auf weniger als 30 Gew.,o verringert und das Polymere kann sodann zu Pulver vermahlen werden. Ein wasserlösliches Polymeres vom Acryltyp, welches jedoch durch wässrige Polymerisation bei hoher Konzentration und Entwässerung durch Aussalzen hergestellt wird, enthält jedoch einen Wassergehalt vqn mehr als 30 Ges.%. Es ist daher erforderlich, das anfallende Pulver zu trocknen.
  • Wasserlösliche Polymere vom Acryltyp, welche durch Emulsionspolymerisation hergestellt werden, enthalten eine grosse Menge Wasser. Es handelt sich dabei um viskose Lösungen, welche durch Filtrieren nicht leicht von Wasser befreit werden können. Es ist recht schwierig, die Monomeren bei einem Gehalt des Monomeren im Polymerisationsansatz von mehr als 70 Gew.% durch wässrige Polymerisation zu polymerisieren, da nämlich die Abführung der Polymerisationswärme und die Viskosität der Lösung Schwierigkeiten bereiten. Es ist bekann, ein wasserlösliches Polymeres durch Wärmetrocknungsverfahren, durch Lösungsmittelextraktionsverfahren, durch azeotrope Destillationsverfahren oder dergleichen zu trocknen. Bei der Wärmetroclrnung wird das Wasser durch Erhitzen verdampft und man erhält ein Pulver. Das wasserlösliche Polymere vom Acryltyp wird bei dem Erhitzen jedoch vernetzt und geht in eine wasserunlösliche Form über. Ferner kommt es zu einer Zersetzung durch Cracken des Polymeren. Bei der Lösungsmittelextraktionsmethode wird das Wasser mit Mehtanol extrahiert. Dabei benötigt man jedoch grosse Mengen des brennbaren Extraktionsmittels, wodurch Sicherheitsrisiken entstehen und wodurch die Arbeitsweise erschwert wird. Darüber hinaus verursacht dieses Verfahren wegen des hohen Preises des Lösungsmittels grosse Kosten. Es ist ferner in diesem Fall erforderlich, -das Lösungsmittel durch Erhitzen zu entfernen, wodurch eine Beeinträchtigung des Polymeren hervorgerufen wird. Bei der azeotropen Destillationsmethode ist ebenfalls ein Erhitzen des Polymeren erforderlich. Ferner muss auch hierbei ein Lösungsmittel eingesetzt werden, so dass auch bei diesem Verfahren eine Zersetzung oder Beeinträchtigung des Polymeren unvermeidlich ist und darüber hinaus Sicherheitsrisiken und Probleme der Wirtschaftlichkeit auftreten.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines pulverförmigen wasserlöslichen Polymeren vom Acryltyp zu schaffen. Erfindungsgemäss wird der Wassergehalt des Polymeren durch Binden des Wassers in Form von Kristallwasser eines Salzhydrats entfernt. Hierzu verwendet man ein spezifisches wasserlösliches anorganisches Salz. Dabei kann die Wärmetrocknungsstufe unterbleiben, so dass sich das Polymere nicht zersetzt. Ferner sind teure Lösungsmittel nicht erforderlich, so dass das Verfahren wirtschaftlich ist und keine Feuergefahr besteht. Ferner ist das Verfahren einfach durchführbar.
  • Erfindungsgemäss wird das wasserlösliche Polymere vom Acryltyp mit einem an wasser ungesättigten Salz vermischt, um den Wassergehalt des Polymeren zu entfernen. Das Wasser wird in Form von Kristallwasser des Salzes gebunden. Hierdurch wird die Viskosität gesenkt und das Produkt fällt in mahlbarer Form an.
  • Die wasserlöslichen Polymeren vom Acryltyp umfassen Polymere und Copolymere von Natriumacrylat, Acrylamid, Methacrylamid, Niedrigalkylaminomethacrylat, deren quaternäre Ammoniumsalze oder dergleichen. Wasserlösliche Polymere vom Acryltyp haben ein durchschnittliches Molekulargewicht von 104 bis 1o8 und vorzugsweise 105 bis 107. Typische Polymere dieser Art sind Polyacrylamid und Polyalkylaminomethacrylat sowie Copolymere von Acrylamid und Niedrigalkylaminomethacrylat mit gewünschten Anteilen der Struktureinheiten. Weitere typische Polymere dieser Art sind partiell hydrolisierte Polyacrylamidcopolymere von Natriumacrylat und Acrylamid, Natriumpolyacrylat, partiell hydrolisiertes Slymethylacrylat.
  • Man kann modifizierte Polymere verwenden, welche dadurch hergestellt werden, dass man das Polymere mit einem Modifiziermittel nach einer herkömmlichen Methode modifiziert (Industrial and Engineering Chemistry Bd.48 Nr.12 S,2132 bis 2137, Dezember 1956).
  • Die bei dem erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten an Wasser ungesättigten anorganischen Salze umfassen wasserfreies Natriumcarbonat, Natriumcarbonat-Monohydrat, wasserfreies Natriumsulfat, wasserfreies Magnesiumsulfat, Magnesiumsulfat-Monohydrat, wasserfreies Aluminiumsulfat oder dergleichen. Der Teilchendurchmesser dieser Salze beträgt gewöhnlich 1'u u bis 5 mm und vorzugsweise 10, bis 1 mm. Es ist bevorzugt, ein neutrales Salz einzusetzen, zB Natriumsulfat. Wenn man Natriumcarbonat verwendet, so kann das Polyacrylamid oder das Polymethacrylamid partiell hydrolisiert werden. Wenn das an Wasser ungesättigte Salz mit Wasser bei Zimmertemperatur kontaktiert wird, so ändert sich der Kristallwasserzustand des Salzes. Das an Wasser ungesättigte Salz nimmt Kristallwasser auf, und zwar 5 Moleküle Wasser oder mehr als 5 Moleküle Wasser pro 1 Molekül Salz.
  • Das Kristallwasser wird zB in Form von MgCO3 . 5H2O; Na2C03 . 10H20; Na2SO4 . 1oH2O; MgSO4 . 12H20; Al2(S04)3 18H2O aufgenommen. Salze mit weniger als 5 Molekülen Wasser pro Molekül Salz sind nicht besonders wirksam, da das Mengenverhältnis von Salz zu Polymerem zu gross ist.
  • Bei dem erfindungsgemässen Verfahren wird der Wassergehalt des wasserlöslichen Polymeren vom Acryltyp auf weniger als 30 Gew. gesenkt. Die Menge des an Wasser ungesättigten Salzes, welches dem Polymeren zugesetzt wird, hängt ab von der Temperatur und der Kontaktierungsdauer oder dergleichen und beträgt gewöhnlich mindestens die theoretische Menge zur Senkung des Wassergehalts des Polymeren auf weniger als 30 Gew.,°h und vorzugsweise auf weniger als 20 Gew.°,b. Die theoretische Menge kann aus dem Unterschied zwischen dem Kristallwasser des Salzes und dem maximalen Kristallwasser des Salzes errechnet werden. Die Mischung des Polymeren und des Salzes kann nach verschiedenen Methoden getrennt werden, zum Beispiel unter Ausnutzung des Unterschiedes im spezifischen Gewicht oder unter Ausnutzung des Unterschiedes der Teilchengrösse. Ferner kann man eine elektrostatische Trennmethode wählen oder dergleichen. Man kann jedoch auch das erhaltene Gemisch einsetzen, ohne vorher eine Trennung vorzunehmen.
  • Das wasserlösliche Polymere vom Acryltyp und das an Wasser ungesättigte anorganische Salz können folgendermaßen kontaktiert werden: (1) Wenn das Polymere in Substanz vorliegt (als Masse), so wird das Polymere durch einen "Fleischwolf" extrudiert, wobei ein Granulat mit einem Teilchendurchmesser von etwa o,5 mm bis 1 cm und vorzugsweise 1 mm bis 3 mm erhalten wird. Das an Wasser ungesättigte Salz wird mit diesem granulisrten Polymeren in einem Mischer vermischt und die erhaltene Mischung wird gemahlen, wobei man Teilchen mit einem Durchmesser von 1 bis 1 mm erhält.
  • (2) Wenn das Polymere in Form einer Folie vorliegt, welche eine Dicke von 1 bis 1o cm hat, so wird das an Wasser ungesättigte Salz mit der Folie vermischt und die Mischung wird in einem Kneter geknetet und anschliessend wird die erhaltene Mischung gemahlen oder zerkleinert.
  • (3) Wenn das Polymere durch Aussalzen behandelt wird, so wird das Polymere in Stücke geschnitten und mit dem Salz für das Aussalzen gemischt. Das abgetrennte Polymere wird zu Granulat mit einem Teilchendurchmesser von 1 mm bis 5 cm verarbeitet und das Polymergranulat wird mit dem an Wasser ungesättigten Salz in einem Mischer vermischt. Anschliessend wird die Mischung zerkleinert- oder gemahlen.
  • (4) Wenn das Polymere in Form einer Emulsion vorliegt, nämlich in einem Lösungsmittel dispergiert, so wird das Lösungsmittel entfernt und die erhaltene Polymermasse und das an Wasser ungesättigte Salz werden in einem Kneter geknetet und dann wird die Mischung gemahlen oder zerkleinert.
  • Die Mischung aus den wasserlöslichen Polymeren vom Acryltyp und dem Salzhydrat wird bis zu einer Teilchengrösse von vorzugsweise 5 bis 200 Maschen/2,5 cm und insbesondere 1o bis 1oo Maschen/2,5 cm zerkleinert. Das erfindungsgemässe pulverförmige wasserlösliche Polymere vom Acryltyp hat den Vorteil, dass das Polymere nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, da nämlich keine Hitzetrocknung erforderlich ist. Das Verfahren gestaltet sich äusserst einfach. Es besteht keine Unfallgefahr und keine Feuergefahr. Das Polymere ist aufgrund des darin verbleibenden Salzes leicht löslich. Die Verfahrensführung ist nicht kompliziert und die Kosten für die Apparatur und für die Verfahrensdurchführung sind gering.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. In diesen Beispielen bezeichnen die Teilangaben Gewichtsteile.
  • Beispiel 1 3 Teile wasserfreies Natriumsulfat werden zu 1o Teilen einer 1o gew.%igen wässrigen Lösung von Polyacrylamid gegeben.
  • Die Mischung wird bei 4oOC stehengelassen und dann während 2 bis 3 Minuten bei etwa 3.ooo U/min. in einem 2 1 fassenden Zerkleinerungsgefäss, welches am Boden mit einem rotierenden Schneidmesser ausgerüstet ist, zerkleinert. t'Jach der Zerkleinerung wfird das Polymere vom Wasser mit einem Sieb getrennt.
  • Die erhaltene Polymermasse hat einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 1 mm und einen Gehalt von 28 Gew.% Polyacrylamid, 56 Gew.% Wasser und 16 Gew.% Salz. 3 Teile der Polyacrylamidmasse, welche die Wasserkomponente enthält, werden mit 1s3 Teilen wasserfreiem Natriumsulfat gemischt, wobei eine gleichförmige Oberfläche erscheint. Die Mischung wird auf unterhalb 30°C abgekühlt und während 24 Stunden stehengelassen. Das Polyacrylamid wird vom Salz mit einem Sieb von 1o Maschen/2,5 cm getrennt. Die auf dem Sieb verbleibende Masse enthält 45 Ges.% Polyacrylamid, 1o Ges.74 Wasser und 45 Gew.5'o des Salzhydrats. Die Masse wird zerkleinert, wobei man ein Pulver mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von o,o2 mm erhält. Das erhaltene Pulver zeigt eine gute Fließfähigkeit und es behält seinen pulverförmigen Zustand bei. Das Pulver behält seinen pulverförmigen Zustand noch nach einem Monat bei und die Löslichkeit in Wasser ist ausgezeichnet.
  • Beispiel 2 6c g Acrylamid gibt man zu 140 g Wasser,und 1,2 g einer 1%igen wässrigen Lösung von Ammoniumpersulfat und o,5 g einer 1%igen wässrigenyvEn Natriumbisulfid werden unter einer Stickstoffatmosphäre hinzugegeben. Sodann findet die Polymerisation statt, wobei eine Platte mit einer Dicke von 1 cm erhalten wird. Zu dem erhaltenen Polymeren gibt man 200 g wasserfreies Natriumsulfat und die Mischung wird 3 Stunden durchmischt, wobei ein Pulver erhalten wird, welches keine Klebrigkeit aufweist. Die Mischung wird mit einer Luftströmungsmethode getrennt. Dabei wird der Unterschied hinsichtlich des spezifischen Gewichts des Salzhydrats und des Polyacrylamids ausgenützt. Man erhält auf diese Weise eine Polyacrylamidmasse. Die Polyacrylamidmasse wird zerkleinert. Dabei erhält man ein Pulver mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von o,o5 mm und mit 52 Gew. Polyacrylamid, 12 Gew.SS Wasser und 36 Gew.C/o des Salzhydrats. Das Pulver zeigt eine gute Fließfähigkeit und es behält noch nach einem Monat seinen pulverförmigen Zustand bei. Die Löslichkeit in Wasser ist ausgezeichnet.
  • Beispiel 3 In einem 1 1 Dreihalskolben löst man 15 g Acrylamid in 35 g Wasser auf und 400 ml Xylol und 1,5 g Sorbitanhydrid-Monopalmitat werden hinzugegeben und die Mischung wird unter Stickstoff während 20 Minuten gerührt. Die Polymerisation wird bei 30°C unter Zugabe von 0,015 g Benzoylperoxyd durchgeführt. Nach 6 Stunden Polymerisationsdauer erhält man ein Emulsionspolymeres. 100 g Natriumcarbonat werden zu dem Polymeren gegeben und die Mischung wird gerührt und während 24 Stunden bei Zimmertemperatur belassen. Sodann wird das Xylol abfiltriert, wobei man Polyacrylamid erhält. Das Polyacrylamid wird zerkleinert. Dabei erhält man ein Pulver mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von o,o5 mm.
  • Dieses enthält 1o Gew.% Polyacrylamid, 3 Gew.CJ Wasser und 87 Gew.% des Salzhydrats. Das Pulver zeigt eine gute Fließfähigkeit und es liegt noch nach einem Monat in pulverförmigem Zustand vor.
  • Beispiel 4 In einem 1 1 trennbaren Kolben löst man 1o6 g Acrylamid, 171 g Diäthylaminomethacrylat und 38 g Schwefelsäure in 385 g entsalztem Wasser auf. Nach Entfernung des Sauerstoffs aus der Mischung durch Durchperlen von Stickstoff gibt man 4 ml einer 1%igen wässrigen Lösung von Ammoniumpersulfat und 4 ml einer Lösung von Natriumbisulfit zu der Mischung, wobei die Polymerisation stattfindet. Das erhaltene Polymere wird durch einen "Fleischwolf" (Extruder) extrudiert, wobei man ein Granulat erhält. Dieses zeigt einen Teilchendurchmesser von 1,5 mm. Das Polymergranulat wird mit dem 1,5-fachen an wasserfreiem Magnesiumsulfat vermischt und die Mischung wird 1o Stunden durchgemischt und dann zerkleinert. Das erhaltene Pulver wird in einem Vakuumexcicator getrocknet, um den Wassergehalt festzustellen. Die Masse enthält 18 Gew.% des Copolymeren, 4 Gew.% Wasser und 78 Gew.% des Salzhydrats.

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Verfahren zur Herstellung eines pulverförmigen wasserlöslichen Polymeren vom Acryltyp durch Trocknen eines wasserhaltigen wasserlöslichen Polymeren vom Acryltyp, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , dass man das wasserhaltige wasserlösliche Polymere vom Acryltyp mit einem an Wasser ungesättigten Salz vermischt, wobei dem wasserlöslichen wasserhaltigen Polymeren vom Acryltyp der Wassergehalt in Form von Kristallwasser des sich bildenden Salzhydrats entzogen wird.
DE19752535167 1974-08-06 1975-08-06 Verfahren zur Herstellung eines pulverförmigen wasserlöslichen Polymeren vom Acryltyp Ceased DE2535167B2 (de)

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