DE2529004A1 - Gegenstand mit einem glasteil, in den ein metallteil eingeschmolzen ist - Google Patents
Gegenstand mit einem glasteil, in den ein metallteil eingeschmolzen istInfo
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Description
_ f .. 13-6-1975
' REBE/JV/JB
Akia: PHN- 7639
vom» 27. Juni 1975
"Gegenstand mit einem Glasteil, in den ein Metallteil eingeschmolzen ist".
Die Erfindung bezieht sich auf ein Vei1-fahren
zur Herstellung eines Gegenstandes mit einem Glasteil, in den ein Metallteil eingeschmolzen ist.
Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Durchführen eines derartigen Verfahrens und auf
Gegenstände, z.B. Lampen, die durch ein derartiges Verfahren hergestellt sind.
Der Metallteil kann z.B. stabförmig,
drahtförmig oder scheibenförmig sein; es kann auch hohl
sein und z.B. die Form einer Buchse aufweisen.
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Für viele'Gegenstände, insbesondere
Lampen, wie Gasentladungslampen und Glühlampen, ist es
notwendig, Metallteile gasdicht in einen Glasteil,
insbesondere in die Wand, einzuschmelzen. Die erfolgreiche Durchführung eines derartigen Einsmelzvorgangs
ist von vielen Faktoren abhängig. Diese Faktoren sind u.a. die Grosse der Ausdehnungskoeffizienten der miteinander
zu verbindenden Teile, die Atmosphäre, in der der Einschmelzvorgang durchgeführt wird, und insbe-.sondere
die Handfertigkeit des Arbeiters, der die Einschmelzung herstellen muss.
Aus der Literatur sind viele Vorschriften zur Herstellung von Durchführungen bekannt, die gasdicht
sind und beim Betrieb der Gegenstände nicht zerspringen. Bei diesen Verfahren werden die verschiedensten Punkte
erwähnt, die bei der Herstellung von Einschmelzungen zu
beachten sind.In der Praxis hat sich herausgestellt, dass nur durch eine besonders günstige Kombination der
verschiedenen Vorschriften eine gute Einschmelzung erhalten wird. Dabei ist es naturgeraäss notwendig, alle
oben angegebenen Punkte zu beachten; obendrein müssen dann noch Anforderungen erfüllt werden, die sich nicht
auf die Herstellung der Einschmelzung an sich, sondern auf den Gebrauch des herzustellenden Gegenstandes be-
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ziehen. So ist es z.B. für gewisse Lampen notwendig, besondere Metalle, wie Wolfram und Molybdän, und/oder
besondere Wandmaterialien, wie Quarzglas oder Hartglas, zu verwenden. Alle diese Umstände zusammen führen dazu,
dass kein universelles Verfahren bekannt ist, mit dem unter verschiedenen Bedingungen erfolgreich gearbeitet
werden kann. Daher hat man häufig verwickelte Einschmelzungen, z.B. mit Zwischengläsern, oder verwickelte,
genau festgestellte, aufeinanderfolgende Herstellungsschritte
anwenden müssen.
In vielen Fällen wird dabei von einem
draht- oder stabförmigen Metallteil ausgegangen, auf den zunächst eine sogenannte Glasperle aufgelegt wird.
Diese Glasperle wird dann nachher mit dem übrigen Teil des herzustellenden Gegenstandes mittels eines gesonderten
Verfahrenschrxttes verbunden, wobei die Verbindung durch Erhitzung hergestellt wird.
Die Glasperle kann auf verschiedene
Weise auf dem Metallteil angebracht werden, z.B. indem'
der Metallteil erhitzt und mit einem Glasstab in Kontakt gebracht wird, der z.B. mittels einer Flamme
plastisch gemacht wird. Durch Rotation eines Metallteiles kann auf diese Weise eine Perle aufgelegt
werden, wobei der Erfolg des Verfahrens stark von den
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obengenannten Bedingungen abhängt^ Bei einem anderen
Verfahren zum Auflegen einer Perle wird von einem Glasrohr ausgegangen, das etwa um den Metallteil passt.
Durch Erhitzung, z.B. mittels einer Flamme oder durch elektrische Erhitzung, wird dabei das Glasrohr auf dem
Metallteil festgeschmolzen.
Ein grosser Nachteil der bekannten Verfahren ist noch der, dass gewisse Kombinationen von
Metall und Glas, die im Zusammenhang mit dem Gebrauch des herzustellenden Gegenstandes erwünscht sind, sich
nicht oder schlecht reproduzierbar erhalten lassen.
Ein weiterer den bekannten Verfahren anhaftender wesentlicher Nachteil ist der, dass die Oberfläche
des Metalls während der Herstellung der Perle oxidiert wird, wenn die Bearbeitung an der Luft durchgeführt
wird. Um dies zu vermeiden, kann die Perle in einem schutzgas hergestellt werden, aber es versteht
sich, dass die Bearbeitung durch das Zuführen des Schutzgases komplizierter wird und bei gewissen Verfahren
kaum Erfolg ergeben kann. Dabei ist an das obengenannte Verfahren zu denken, bei dem das Ende eines
Glasstabes erhitzt und gegen einen rotierenden Metallteil gedrückt wird. Dabei" kann Schutzgas durch ein
Rohr in der Nähe der herzustellenden Perle zugeführt
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werden, aber dann ist noch immer nicht gewährleistet, dass Oxidation völlig vermieden wird. Dies hat zur
Folge, dass das Metall neben der Perle oxidiert, was für den Gebrauch, insbesondere in Lampen, oft ungünstig
ist. Daher ist es immer notwendig gewesen, den Metallteil nach der Herstellung der Perle durch Schleifen
oder chemisches Ätzen von der Oxidhaut zu befreien. Dies bedeutet jedoch, dass der Metallteil an der betreffenden
Stelle dünner wird, was nachher leicht zu Bruch dieses Teiles führen kann und ausserdem die Gasdichtigkeit
gefährdet, weil das Metall in der Perle, insbesondere an den Enden derselben, möglicherweise
auch noch angegriffen wird. Wenn der Metallteil beim Betrieb einen elektrischen Strom führen muss, wird an
der Stelle des dünneren Teiles zusätzliche Wärme entwickelt, wodurch die Gefahr vor Sprung gerade an dieser
Stelle grosser wird. .
Ein Verfahren nach der Erfindung zur
Herstellung eines Gegenstandes mit einem Glasteil, in den ein Metallteil eingeschmolzen ist, ist dadurch
gekennzeichnet, dass der Glasteil zunächst in die Form
eines Rohres gebracht wird, dessen Inneres etwa die gleiche Form und den gleichen Querschnitt wie der
Metallteil aufweist, worauf das Rohr um den Metallteil
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angebracht wird und das -auf diese Weise erhaltene Gebilde erhitzt wird, indem es durch ein hochfrequentes
elektrisches TFeId zum Erzeugen einer Schmelzzone geführt
wird, wobei sich in der Schmelzzone eine nicht kurzgeschlossene elektrisch leitende Wicklung befindet,
durch die das Gebilde geführt wird, und die Erhitzung in einem nichtoxidierenden' Schutzgas stattfindet.
Dieses Verfahren weist im Vergleich zu den bekannten Verfahren viele Vorteile auf. Einige
dieser Vorteile werden unten angegeben. 1 . Das Verfahren kann allgemein für sehr
verschiedene Materialien angewandt werden.
2. Das Verfahren lässt sich gut mechanisieren, sodass eine grosse Handfertigkeit des das Verfahren
durchführenden Arbeiters nicht mehr für den Erfolg entscheidend ist.
3. Die erhaltene Abdichtung ist völlig gasdicht und diese Gasdichtigkeit bleibt auch beim
Betrieb des Gegenstandes erhalten.
h. In der erhaltenen Einschmelzung ist der
Spannungsaufbau gleichmässig, wodurch Sprung auf ein
Mindestmass beschränkt wird.
5· Der Querschnitt des Metallteiles ist
nicht verkleinert. s
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Obgleich, einige Merkmale des Verfahrens nach der Erfindung bereits in der Literatur gefunden
werden können, werden die obenbeschriebenen und andere Vorteile nur durch die Kombination aller Merkmale gemäss
der Erfindung erhalten.
Einige Ausf'ührungsbeispiele der Erfindung
sind in der Zeichnung dargestellt "und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 skizzenweise einen Schnitt durch einen Draht mit einer darauf liegenden Perle,
Figuren 2-5 Längsschnitte einer Vorrichtung zum Durchführen eines Verfahrens nach der
Erfindung zu verschiedenen Zeitpunkten der Herstellung einer Perle, und
Fig. 6 eine Kurzbogenlampe mit einer Perleneinschmelzung nach der Erfindung.
In Fig. 1 ist mit 1 ein metallener stab-
förmiger Teil bezeichnet, der z.B. aus Wolfram besteht.
Auf diesem Metallstab ist eine Glasperle 2 derart befestigt, dass zwischen Stab und Perle eine gasdichte
Verbindung vorhanden ist. Ein derartiges Gebilde kann z.B. als Stromdurchführung für vielerlei Lampenarten
verwendet werden. An der Perle 2 können dazu andere Glasteile, z.B. ein Kolben einer Lampe, befestigt
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werden.
Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung
enthält ein weites Rohr 3> z.B. aus Glas oder Quarzglas,
das von einer Hochfrequenzspule h umgeben ist. Mit
dieser Spule h wird in dem Rohr 3 eine Schmelzzone erzeugt, d.h. eine Zone, in der das Material der herzustellenden
erle derart hoch erhitzt werden kann, dass es gut plastisch verformbar wird. In dem Rohr 3 ist
weitex* eine nicht kurzgeschlossene Wicklung angebracht, die schraubenlinienförmig ist. Die Wicklung 5 befindet
sich an der Stelle der Schmelzzone; sie kann gewünschtenfalls im Zusammenhang mit den zu verarbeitenden Materialien
und deren Abmessungen axial verschoben werden. In der Zeichnung befindet sie sich links von der Hochfrequenzspule
k. Dies ist, wie nachstehend auseinandergesetzt werden wird, für die Herstellung einer guten
Perle empfehlenswert.
Die Perle wird aus dem Glasrohr 7 auf dem Metallstab 6 hergestellt. Dieses Glasrohr 7 ist
nahezu passend um den Stab 6 angebracht» 8 bezeichnet einen Klauenkopf,.in dem der Stab 6 festgeklemmt ist.
Dieser Klauenkopf kann sich sowohl drehen als auch in Längsrichtung verschieben. Das Rohr 3 weist auf der
rechten Seite eine Öffnung 9 auf, durch die ein Schutz-
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.gas zugeführt werden kann, das dann in Richtung der
Pfeile fliesst.
Die Perle vird nun auf folgende Weise
hergestellt. Während der Gasstrom durch das Rohr 3 geführt und ein Hochfrequenzfeld mit Hilfe der Spule h
erzeugt wird, wird der Stab 6 mit dem darauf ruhenden Rohr 7 von links nach rechts verschoben. Vorzugsweise
wird der Stab 6 mit dem Rohr 7 ausserdem gedreht, obgleich
dies zum Erhalten einer guten Perle nicht immer notwendig ist. Durch das von der Spule h erzeugten Hoch
frequenzfeld wird der Draht 6 erhitzt.Dieser Draht
überträgt Wärme auf die Innenseite des Rohres 7· Zu dem Zeitpunkt, zu dem das Gebilde von 6 und 7 in die
Wicklung 5 eintritt, wird ausserdem das Rohr 7 auf der Aussenseite erhitzt. Die Wicklung 5 wird nämlich ebenfalls
durch das Hochfrequenzfeld erhitzt. Die' Wicklung 5 darf nicht kurzgeschlossen sein, weil sie sonst
durch die entwickelte Wärme schmelzen würde. Das Glasrohr 7 wird also in der Smelzzone von innen und von
aussen her erhitzt. Durch die Verschiebung in Längs- . richtung von links' nach rechts wird zunächst der rechte
Teil des Rohres plastisch werden und an dem Stab 6 haften. Dieser Zeitpunkt ist in Fig. 3 dargestellt. In
dieser Stufe ist das Rohr 7 auf der linken Seite noch
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PHN. "UC - ΐ6·6
offen, wodurch Verunreinigungen, die aus dem Stab 6 und/oder dem Glasrohr 7 frei werden, nach links ausweichen
können. Fig. k zeigt den Zeitpunkt an dem bereits mehr als die Hafte des Glasrohres an den Draht
6 geheftet ist. Fig. 5 zeigt schliesslich den Zeitpunkt,
zu dem die ganze Perle fertig ist. Dann kann das Hochfrequenzfeld abgeschaltet und der Stab 6 mit der Perle
zurückgezogen werden. Vorzugsweise wird auch während des Zurückziehens der Gasstrom aufrechterhalten.
Da die ganze Herstellung der Perle in
einem Schutzgas stattfindet, ist die Möglichkeit einer Oxidation des Metalls nahezu ausgeschlossen. Die hergestellte
Perle ist daher völlig oxidfrei und braucht nicht mehr geätzt zu werden. Da sich zwischen dem
Draht und dem Glasteil der Perle, wio oben auseinandergesetzt
wurde, keine Verunreinigungen ansammeln können, ist die Haftung zwischen Glas und Metall vdlkommen und
somit gasdicht. .
Mit Hilfe„des erfindungsgemässen Verfahrens
können die verschiedensten glasartigen Werkstoffe und Metalle aneinander befestigt werden. Es ist dabei
jedoch notwendig, die Wahl des nichtoxidierenden Schutzgases den verwendeten Materialien, insbesondere dem
Glas, anzupassen. Es hat sich z.B. herausgestellt, dass
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bei Anwendung von Quarzglasteilen die Schutzgasatmosphäre
neutral sein muss. Für Quarzglas ist Stickstoff z.B. ein geeignetes Schutzgas. ¥enn bei Quarzglas ein
schwach reduzierendes Gas, z.B. sogenanntes unbrennbares Mischgas, d.h. ein Gemisch von 8$ Wasserstoff und 92$
Stickstoff, verwendet wird, bildet sich bei der Herstellung einer Quarzglasperl'e ein dunkelgefärbter Anflug
zwischen dem Metallteil und dem Quarzglas, wodurch die Haftung unmöglich wird. Bei Anwendung eines neutralen
Schutzgases, z.B. Stickstoff, wird eine völlig glatte gut haftende Perle erhalten.
Bei Anwendung üblicher Gläser, entweder
Haftglas oder Weichglas, ist es im allgemeinen wünschenswert, dass das Schützgas schwach reduzierend ist. Dann
ist unbrennbares Mischgas besonders geeignet.
Mit Hilfe des Verfahrens nach der Erfindung können u.a. Glasperlen auf thoriertem Wolfram-draht
hergestellt werden. Bisher war dies mit allen bekannten Verfahren nicht möglich, weil dann stets das
Thorium aus dem Wolfram herausdiffundierte, wodurch keine gute gasdichte Haftung erhalten werden konnte.
Thoriertes Wolfram ist jedoch für viele Gasentladungslampen ein besonders geeignetes Elektrodenmaterial im
Zusammenhang mit seinen emittierenden Eigenschaften.
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Bisher war man bei Anwendung eines derartigen Materials gezwungen, die Stromdurchführung aus Wolfram herzustellen,
während der Teil innerhalb des Entladungsraumes aus thoriertem ¥olfram bestehen konnte, welcher Teil
z.B. durch Schweissen an dem WoIframdurchführungsstift
befestigt war.
Mit Hilfe des Verfahrens nach der Erfindung sind Durchführungen verschiedener Abmessungen ■
hergestellt, die bei Gebrauch in Lampen in bezug auf Sprung, Abbrechen usw. keine Schwierigkeiten ergaben.
Der Durchmesser des Stromdurchführungsdrahtes konnte dabei zwischen einigen Zehntel Millimeter und mehr als
2 cm gewählt werden. Gegebenenfalls kann ein derartiger Durchführungsdraht-einen oder mehrere Kanäle aufweisen.
Derartige Durchführungen können dann z.B. Mittels eines Flüssigkeits- oder Gasstromes gekühlt'werden.
Pig. 6 zeigt eine Hochdruck-Xenonbogenlampe, die aus einem artglaskolben 20 besteht, in dem
sich ein Wolframstab 21 und ein thorierter Wolframstab 22 befinden. Diese Elektroden 21 und 22 sind je einstückig
hergestellt und gasdicht in der Wand 20 befestigt. Diese Befestigungen sind mittels einer Perle 25 bzw.
erhalten, die in einer gesonderten Bearbeitung hergestellt ist. Das Glas der Perlen 25 und 26 ist gleich
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dem des Kolbens 20. Zwischengläser sind nicht erforderlich.
Es sei noch bemerkt, dass sich die Hochfrequenzspule h gegebenenfalls bis ausserhalb der
Schmelzzone erstrecken kann, um den Glas- und/oder Metallteil vorzuerhitzen. Die Erhitzung soll aber ausserhalb
der Schmelzzone nicht derart hoch werden, dass das Glas an der betreffenden Stelle plastisch wird.
Die Nicht kurzgeschlossene elektrisch
leitende Wicklung braucht nicht schraubenlinienförmig
zu sein, obwohl diese Form besonders geeignet ist. Es ist nämlich möglich, die Steigung und/oder den Durchmesser
der Wicklung verschieden zu wählen und damit die Wärmeentwicklung und die Wärmeübertragung zu verändern.
Es ist dann z.B. auch möglich, erlen aufzulegen, wobei von Glasrohren ausgegangen wird, deren Weite den Querschnitt
des Metallteils erheblich überschreitet.
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Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung eines Gegenstandes,
der mindestens einen Glasteil enthält, in den ein Metallteil eingeschmolzen ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der Glasteil zunächst in die Form eines Rohres (7) gebracht wird, dessen Inneres etwa die.
gleiche Form und den gleichen Querschnitt wie der Metallteil (6) aufweist, worauf das Rohr um den Metallteil
angebracht wird und das auf diese ¥eise erhaltene Gebilde (6,7) erhitzt wird, indem es durch ein hochfrequentes
elektrisches Feld zum Erzeugen einer Schmelzzone geführt wird, wobei sich in der Schmelzzone eine
nicht kurzgeschlossene elektrisch leitende Wicklung (5) befindet, durch die das Gebilde geführt wird, nun die
Erhitzung in einem nichtoxidierenden Schutzgas stattfindet .
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitende Wicklung (5)
aus einem schraubenlinienförmig gewickelten Draht besteht .
3· Verfahren.nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gebilde von Glasrohr
(7) und Metallteil (6) während der Herstellung der Einschmelzung rotiert.
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PnN. y
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4. Verfahren nach Anspruch 1,2 oder 3»
dadurch gekennzeichnet, dass der Glasteil aus einem
üblichen Glas besteht und das Schutzgas schwach reduzierend ist.
dadurch gekennzeichnet, dass der Glasteil aus einem
üblichen Glas besteht und das Schutzgas schwach reduzierend ist.
5. Verfahren nach Anspruch k, dadurch gekennzeichnet,
dass das Schutzgas ein unbrennbares
Mischgas ist.
Mischgas ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Glasteil aus Quarzglas besteht- und das Schutzgas neutral ist.
dadurch gekennzeichnet, dass der Glasteil aus Quarzglas besteht- und das Schutzgas neutral ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgas aus Stickstoff besteht.
8. Vorrichtung zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7 d.g., dass die
Vorrichtung ein Rohr aus nicht leitendem Material mit einer ihr umgebenden Hochfrequenzspule enthält und mit
einer Gaszufuhr- und Gasabfuhröffnung versehen ist, wobei
sich koaxial im Innern des Rohres gegenüber der Hochfrequenzspule eine elektrisch leitende, nicht kurzgeschlossene
Wicklung befindet.
9. Gegenstand, der durch ein Verfahren nacheinander Ansprüche 1 bis 7 oder mittels einer Vorrichtung
nach Anspruch 8 hergestellt ist.
10. Verwendung eines nach einem der Ansprüche
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1 bis 7 hergestellten Gegenstandes als Stromdurchführung
in einer elektrischen Lampe.
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Leerseite
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