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DE2821162A1 - Elektrische lampe - Google Patents

Elektrische lampe

Info

Publication number
DE2821162A1
DE2821162A1 DE19782821162 DE2821162A DE2821162A1 DE 2821162 A1 DE2821162 A1 DE 2821162A1 DE 19782821162 DE19782821162 DE 19782821162 DE 2821162 A DE2821162 A DE 2821162A DE 2821162 A1 DE2821162 A1 DE 2821162A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamp
envelope
glass
wall
shell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782821162
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Maria Joseph Lieshout
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE2821162A1 publication Critical patent/DE2821162A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/38Seals for leading-in conductors

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

PHN. 8796.
- "Γ - DEEN / WJM.
14-1-1978.
"Elektrische Lampe",
Die Erfindung betrifft eine elektrische Lampe mit einem Glaskolben, durch dessen Wand Stromdurchführungen mit einem Durchmesser D vakuumdicht zu einem im Lampenkolben befindlichen elektrischen Element durchgeführt sind, wobei jede Stromdurchführung mit einer ersten Glashülle mit einer Schichtdicke d versehen ist, auf der zwischen ihren Enden eine zweite Glashülle geringerer Länge angeordnet ist, mit welcher die Wand des Lampenkolbens verschmolzen ist, wobei die Oberflächen der Stromdurchführung und der ersten Hülle, der ersten Hülle und der zweiten Hülle und der zweiten Hülle und der Wand des Lampenkolbens an ihren jeweili-
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gen Berührungsstellen einen ¥inkel von mindestens 90 einschliessen.
Eine derartige Lampe ist aus der NL-PS 61573 bekannt.
Bei der bekannten Lampe befindet sich auf der Wolframstromdurchführung eine erste Hülle aus Quarzglas, deren Dicke d höchstens 2hO /um bei Stromdurchführungen mit einem Durchmesser D unter 6OO /um beträgt und deren Dicke bei dickeren Stromdurchführungen der Formel d - 240 /um +(D- 600) χ 0,16 mm entspricht.
Auf der ersten Glashülle aus Quarzglas ist nach dieser Patentschrift mindestens eine zweite Hülle aus Quarzglas oder aus einer Glasart angeordnet, die an das Glas der Wand des LampenicoIbens angepasst ist.
Bei der Konstruktion des,Durchgangs einer Stromdurchführung durch die Wand eines Lampenkolbens, taucht immer wieder das Problem auf, dass die Ausdehnungskoeffizienten von Metall und Glass grosse Unterschiede aufweisen. Diese Unterschiede vergrössern sich stark, wenn im Hinblick auf die chemische und thermische Festigkeit als Metall Wolfram (Ausdehnungskoeffizient (Ak) k5 χ 10~'°K~1) und als Glas ein solches mit einem sehr hohen Siliziunidioxidgehalt (Ausdehnungskoeffizient im gleichen Temperaturbereich in der GröSsen-
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- .T
Ordnung von 1Ox 10 K ), wie Quarzglas (Ausdehnungskoeffizient 7 χ 10 °K~ ), gewählt werden muss. Diese Unterschiede spielen eine grosse Rolle, weil die Lampen bei sehr hohen Temperaturen angefertigt, bei Raumtemperatur gelagert und bei hoher Temperatur betrieben werden. Unter Betriebsbedingungen herrscht in Lampen ein hoher Druck, der einige zehn Atmosphären betragen kann. Die Durchführung muss diesen Druck nicht nur aushalten, sondern auch bei hoher und niedriger Temperatur gasdicht sein.
Trotz der bekannten Konstruktion nach
der erwähnten niederländischen Patentschrift werden in der Praxis nahezu ausschliesslich Durchführungskonstruktionen verwendet, wie sie aus der deutschen Auslegeschrift 1 489 ^72 bekannt sind, wobei zwischen der Stromdurchführung und der Wand des Lampenkolbens mehrere Zwischengläser mit abnehmenden Ausdehnungskoeffizienten angebracht sind. Derartige aufwendige Konstruktionen werden in speziellen hochbelasteten Halogenglühlampen und in Kurzbogen-Hochdruck-Entladungslampen verwendet.
Im allgemeinen wird in Halogenglühlampen und in Hochdruckquecksilberdampfentladungslampen mit einem Lampenkolben aus Quarzglas eine Konstruktion verwendet, bei der in die Quetschungen des Lampenkol— bens eine dünne Molybdänfolie aufgenommen ist, an die an beiden Seiten ein (Wolfram-)Stromleiter angeschweisst
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ist (siehe beispielsweise die DE-AS 25 21 784. Bei diesem Aufbau befindet sich die Vakuumabdichtung auf der Folie zwischen den beiden angeschweissten Stromleitern, trotz des hohen Ausdehnungskoeffizienten des Molybdäns, aber dank der Form der Folie und der hohen Duktilität des Molybdäns. Die Unterschiede im Ausdehnungskoeffizienten zwischen den Stromleitern und dem Quarzglas verursachen jedoch Kapillarkanäle um den Stromleiter. Durch diese Kapillarkanäle hindurch können agressive Gase die Molybdänfolie erreichen und angreifen. Hierdurch kann Sprung entstehen.
Dass diese beiden Andeutungen der Aufbau mit Zwischengläsern und der Aufbau mit Molybdänfolie, immer noch allgemeine Verwendung finden, hat seine Ursache darin, dass der Aufbau nach der NL-PS in der Praxis in vielen Fällen nicht genügt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, elektrische Lampen mit einem einfachen, starken und zuverlässigen Durchführungsaufbau zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss bei elektrischen Lampen der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass die Wand des Lampenkolbens und die beiden Glashüllen der Stromdurchführungen zu über 95 Gew.$ aus Siliziumdioxyd bestehen, dass das Verhältnis D/ (Ω + 2d) mindestens 0,7 beträgt und dass die Oberfläche der zweiten GlashUlle an beiden Seiten
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der Verschmelzung mit der Wand des Lampenkolbens parallel zur Oberfläche der Stromdurchführung verläuft.
Gläser mit einem Siliziumdioxydgehalt
über 95 Gew.?o, wie Quarzglas und "Vycor", kommen wegen ihrer hohen Erweichungspunkte und hoher chemischen Resistenz für Verwendung bei Halogenglühlampen (bei denen das im Lampenkolben befindliche elektrische Element ein Glühkörper ist) und bei Hochdruckentladungslampen (bei denen das elektrische Element durch die Elektroden gebildet wird) in Betracht, wie Hochdruck quecksilberdampfentladungslampen möglicherweise mit einem Halogenidzusatz.
Es hat sich herausgestellt, dass bei er-
findungsgemässen Lampen in der Umgebung der Stromdurchführung im Glas an ihrer Grenzfläche, an der Aussenseite mit dem umgebenden Gas , an der Innenseite mit dem Inhalt des Lampenkolbens, nur sehr geringe Zugspannungen vorhanden sind. Dadurch sind die Lampen mechanisch äusserst fest. Sie halten hohe Stromdichten und grosse Temperaturwechsel aus. Eine erfindungsgemässe Lampe wurde in einigem Abstand von der Stelle, an der die Stromdurchführung durch die Wand hindurchgeführt worden war, durchgesägt. Die Stromdurchführung mit dem daran befestigten Teil des Lampenkolbens wurde in horizontale Stellung niedergelegt, nur unterstützt an einer ausserhalb des Lampenkolbens und an einer im
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Lampenkolben liegenden Stelle. Nahe dem Sägeschnitt wurde um den Lampenkolben ein Stahldraht gewickelt, der mit Gewichten immer weiter belastet wurde, bis im Lampenteil Bruch auftrat. Es stellte sich überras chenderweise heraus, dass die Durchführungsstelle der Stromdurchführung durch die Wand des Lampenkolbens völlig unbeschädigt war, als dieser Bruch in der Wolframs tr omdur chf ührung an einer Stelle ausserhalb der Glashülle aufgetreten war.
Diese Festigkeit des Aufbaus wird nicht nur von der ersten Glashülle der Stromdurchführung bestimmt, sondern auch durch die Geometrie der Einschmelzung. Dabei besteht jedoch eine ausreichende Toleranz.
Das Verhältnis zwischen der Länge der ersten und der zweiten Hülle ist nicht wesentlich. Wichtig ist jedoch, dass die zweite Hülle kürzer als die erste ist und zwischen den Enden der ersten liegt, d.h. die erste Hülle ragt an beiden Seiten über die zweite hinaus. Um dies bei der Herstellung mit ausreichender Sicherheit und unter Vermeidung von Ausfall zu verwirklichen, wird die erste Hülle vorzugsweise um mindestens einige, beispielsweise h, Millimeter länger als die zweite gewählt. :
Hinsichtlich der Länge der zweiten Hülle ist es wichtig, dass sie so gross ist, dass an beiden
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Seiten ihrer Verschmelzung mit der Wand des Lampenkolbens eine Umhüllungsoberfläche parallel zur Oberfläche der Stromdurchführung erhalten wird. In der Regel wählt man die Länge dieser Hülle gleich k- bis 7-mal der Wanddicke des Lampenkolbens.
Die Dicke der zweiten Hülle wird derart gewählt, dass beim Verschmelzen der Wand des Lampenkolbens mit der zweiten Hülle durch die dabei benutzte Wärmequelle keine Beschädigung der Hüllen auftreten kann. Zum anderen darf die Dicke der zweiten Hülle nicht so gross sein, dass hinsichtlich des Innendurchmessers des Lampenkolbens kein glatter Übergang der Oberflächen von der Wand des Lampenkolbens zur Oberfläche der zweiten Hülle möglich ist. In der Regel beträgt die Dicke der zweiten Hülle I/3 des Durchmessers der Stromdurchführung.
Es sei bemerkt, dass in der Beschreibung der erwähnten niederländischen Patentschrift auf Physics ^ 38^ - ^Ok verwiesen wird, aus welchem Artikel bekannt sein sollte, dass - um beim Einschmelzen von Wolframdraht in Quarzglas niedrige Zugspannungen zu bekommen - die Dicke der Hülle nicht mehr als 1-J^ des Durchmessers des Wolframdrahts betragen darf. Diese Lehre lässt sich jedoch in der Regel nicht praktisch verwirklichen, da dies äusserst dünne Hüllen erfordern würde. Die Zugspannungen, auf die in diesem Artikel
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abgezielt wird, sind die Zugspannungen, die an der Grenzfläche des umhüllten Drahtes und des umhüllten Glases auftreten. Angenommen wurde, dass diese Zugspannungen für die Güte der Einschmelzung bestimmend sein.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass für die Festigkeit einer Einschmelzung gegen Sprung nicht die Zugspannungen an der Grenzfläche Metall/Glas, sondern die an den Grenzflächen Glas/Gas, d.h. die an der Grenzfläche Glas/Gas-in-der-Umgebung und die an der Grenzfläche Glas/Gas-im-Lampenkolben von Bedeutung sind.
Im Gegensatz zum Artikel in "Physics", der nur einen Metalldraht mit einer an allen Stellen gleich dünnen GlashUlle behandelt, bezieht sich die Erfindung auf einem Wolframdraht, der in die Wand eines Glaskolbens mit äusserst niedrigem Ausdehnungskoeffizienten eingeschmolzen ist. Die in "Physics" gegebene Lehre einer in der Praxis in vielen Fällen nicht verwirklichbaren äusserst dünnen Hülle führt an sich nicht zu derartigen sprungfesten Einschmelzungen. Dazu ist die ganze Geometrie der Einschmelzung bestimmend.
Vorzugsweise wird die Dicke der ersten Glashülle derart gewählt, dass das Verhältnis D/ (Ω + 2d)_^ 0,85 ist. Es hat sich herausgestellt, dass unter übrigens gleichen Bedingungen die erwähnten Zug-
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spannungen um die Einschmelzung der Durchführung in der Röhrenwand herum noch weiter abnehmen, je mehr sich das Verhältnis υ/ίο + 2d) dem Wert 1 nähert. Hohe Verhältniswerte sind dadurch erreichbar, dass die erste Hülle möglichst dünn gewählt wird, beispielsweise ^O /um. Bei der Verwirklichung eines hohen Verhältniswertes hilft dem Lampenkonstrukteur noch die Tatsache, dass man häufig verhältnismässig dicke Stromzuleiter wählt. Dies geschieht wegen der hohen Stromstärken, die häufig in Stromdurchführungen auftreten oder wegen einer grossen mechanischen Festigkeit, die man den Stromdurchführungen geben muss, um schwere Elektroden tragen zu können, um eine zulässige Schwingungsfestigkeit zu bekommen oder um den Stromdurchführungen Festigkeit zu geben, um sie als Kontaktstifte zum Anschliessen der Lampe an Kontaktklemmen benützen zu können. In der Regel beträgt der Durchmesser mindestens 500 mm. In vielen Lampen werden Stromleiter von 700 /um benutzt, während bei sehr hoch belasteten Lampen eine Dicke von einigen Millimetern keine Ausnahme bildet. Mit einer ersten Hülle von ^tO /um Dicke sind daher für Stromdurchführungen mit einer Dicke beispielsweise von 500, 700 und 6000 /um Verhältniswerte von 0,86, 0,89 bzw. 0,98 verwirklichbar.
Gemäss der genannten niederländischen Patentschrift muss die Wand des Lampenkolbens in uninit-
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telbarer Nähe der Einschmelzung senkrecht auf der Stromdurchführung stehen. Erfindungsgemäss darf die Wand des Lampenkolbens jedoch in unmittelbarer Nähe der Einschmelzung schräg auf der Stromdurchführung stehen. Dies gibt den Vorteil einer Vereinfachung bei der Herstellung der Lampen. Um die Wand des Lampenkolbens einen Winkel von weniger als 90 mit der umhüllten Stromdurchführung bilden zu lassen, ist eine geringere Glasverlagerung erforderlich. Das Verschmelzen der Wand des Lampenkolbens mit der zweiten GlashUlle ist weiterhin leichter besonders insofern es sich um im Lampenkolben liegendes Glas handelt.
Die erfindungsgemässe Lampen lassen sich u.a. mit Hilfe an sich bekannter Techniken herstellen. Die Glashüllen um die Stromdurchführungen herum können mit Hilfe des Verfahrens nach DE-OS 25 29 Οθ4 angebracht werden. Es hat sich gezeigt, dass die erste Glashülle direkt auf der Wolframoberfläche eines gezogenen Drahtes angebracht werden kann, ohne dass der Dreht zuvor poliert werden muss.
Erfindungsgemässe Lampen können Kurzbogen— entladungslampen oder wandstabilisierte Hochdruckentladungslampen sein, wie Hochdruckquecksilberdampfentladungslampen möglicherweise mit Halogenidzusätzen zur Gasfüllung. Die Lampen können jedoch auch Glühlampen sein, beispielsweise Halogenglühlampen, Flutlichtlampen,
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Al
Infrarotlampen, Photolampen, Projektionslampen und Glühlampen für andere Anwendungen.
Ausführungsbeispiele einiger erfindungsgemässer Lampen werden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Kurzbogenentladungslampe,
Pig. 2 eine Glühlampe,
Pig. 3 eine Hochdruckquecksilberdampfentladungslampe,
Pig. 4 einen Teilschnitt durch eine jeder der Fig. 1 bis 3.
In Fig. 1 ist 1 der Quarzglaslampenkolben einer Kurzbogenentladungslampe. Stromdurchführungen 2 sind mit einer ersten Quarzglashülle 3 versehen, zwischen deren Enden eine kürzere und dickere zweite Quarzglashülle k angebracht ist, mit der die Wand des Lampenkolbens 1 verschmolzen ist. Die Stromdurchführungen 2 tragen je eine Elektrode 5· Quarzglasperlen 6 stützen die Stromdurchführungen 2 am Lampenkolben 1 ab-, ■
In Fig. 2 bezeichnen gleiche Ziffern entsprechende Teile. Die Figur zeigt eine Flutlichtlampe, bei der die Stromdurchführungen 2 mit einem Wolframglühkörper 7 verbunden sind, der von Drahtstützen 8 zentriert wird. Der aus dem Lampenkolben 1 herausragende Teil der Stromdurchführungen 2 ist mit einem
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Metall, wie Aluminium, Zink, Chrom, Platin oder Gold, bedeckt, um Korrosion während der Lagerung unter feuchten Bedingungen zu vermeiden.
Jn Fig. 3 ist eine Hochdaruckquecksilberdampflampe dargestellt, bei der sich der Lampenkolben 1 in einem Aussenkolben 9 befindet. Mit den Stromdurchführungen 2 sind Poldrähte 10 verbunden, die zum Lampensockel 11 führen. Der längere Poldraht 10 ist von einer keramischen Hülle 12 umgeben.
In Fig. h ist die Einschmelzung einer
Stromdurchführung 2 in einen Quarzglaslampenkolben 1 im Schnitt dargestellt. An einem Wolframdraht 2 mit Durchmesser D ist eine erste Quarzglashülle 3 mit einer Dicke d angeschmolzen. Die Hülle 3 ist mit einer kürzeren zweiten Quarzglashülle mit der Dicke d2 verschmolzen. Die erste Hülle 3 hat eine Länge 1., die zweite Hülle k eine Länge Ip. Die Wand des Quarzglaslampenkolbens 1 hat eine Dicke d„.
Der Deutlichkeit halber sind in der Figur die Winkel durch die Berichtungsoberflächen der Stromdurchführung und der ersten Hülle, der ersten Hülle und der zweiten Hülle bzw. der zweiten Hülle und der Wand des Lampenkolbens mit oC und oC· ß und β · bzw. Q und %" bezeichnet.
Es wurden mehrere Einschmelzungen mit Stromdurchführungen in Quarzglaslampenkolben hergestellt:
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D mm d * mm A 79 f d „mm d „mm 282 1162 l2mm
ο, 6 0, 08 D/(D+2d) 89 0 ,25 1 ,3 PHN. . 8796. 8
1, 25 0, 08 ο, 91 0 ,3 1 ,3 14-1-1978. 9
3, 4 0, 17 0, 86 0 ,3 3 ,0 1 .mm 15
1 1, 0 0, 08 ο, 84 0 ,35 1 .4 15 8
2 1, 25 0, 12 ο, 0 ,3 1 ,3 18 9
3 BEISPIEL ο, 20
4 17
5 18
An einem Wolframdraht von 6OO /um Durchmesser wurde eine erste Quarzglashülle von 80 /um Wanddicke und I5 mm Länge angebracht. Dazu wurde ein Quarzglasrohr über den Wolframdraht geschoben, wonach das Ganze in einer Stickstoffatmosphäre unter Hindurchführung durch eine Hochfrequenzspule erhitzt wurde. Das Hochfrequenzfeld erhitzte dabei den Wolframdraht, der Wärme auf die Innenseite des Quarzglasrohrs übertrug.
In der Hochfrequenzspule befand sich ein nicht kurzgeschlossener schraubenlinienförmiger Draht, der ebenfalls vom Hochfrequenzfeld erhitzt wurde und Wärme auf die Aussenseite des von den Windungen dieses Drahtes geführten Quarzrohres übertrug. Dieses Quarzrohr erweichte dabei und heftete sich an den Wolframdraht .
Anschliessend wurde zwischen den Enden
der auf diese Weise gewonnenen Hülle des Wolframdrahts eine zweite Hülle mit einer Wanddicke von 250 mm und
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einer Länge von 8 mm angebracht, indem über die erste Hülle ein eng passendes Quarzglasrohr geschoben und oben beschriebene Vorgang wiederholt wurde. Dabei würde eine Verschmelzung des zweiten Quarzglasrohres mit der ersten Quarzglashülle erhalten.
Zwei auf diese Weise mit Hüllen versehene Wolframdrähte wurden an den Enden eines Glühkörpers befestigt. Über diese Einheit wurde ein Quarzglasrohr mit einer Wanddicke von 1,3 mm geschoben, das mit einem seitlich angeordneten Quarzglasrohr als Pumpstengel versehen war. Die Enden des Rohres wurden mit je einer zweiten Hülle eines Wolframdrahtes in einer Stickstoffatmosphäre verschmolzen. Während des weichen Zustandes des Glases an den Stellen der Verschmelzung wurde durch Aufbauen eines höheren Druckes im erhaltenen Lampenkolben über den Pumpenstengel das Glas an den Stellen der Verschmelzung mit Stickstoff ausgeblasen, um die Oberfläche des Glases der zweiten Hüllen der Wolframdrähte und die Oberfläche des Glases des Lampenkolbens unter einem Winkel über 90 aneinander anschliessen zu lassen.
Der erhaltenen Lampenkolben wurde evakuiert und mit Füllgas versehen, wonach der Pumpstengel abgeschmolzen wurde.
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Claims (2)

K.V.Philips'6!r".-r. ' '· τ"-"!.ν/εη ΡΗΝ. 8796. 1^-1-1978. PATENTANSPRÜCHE .
1. Elektrische Lampe mit einem Glaskolben,
durch dessen Wand Wolframstromdurchführungen mit einem Durchmesser D vakuumdicht nach einem im Lampenkolben befindlichen elektrischen Element durchgeführt sind, wobei jede Stromdurchführung mit einer ersten Glashülle mit einer Schichtdicke d versehen ist, auf der zwischen ihren Enden eine zweite Glashülle geringerer Länge angebracht ist, mit welcher die Wand des Lampenkolbens verschmolzen ist, wobei die Oberflächen der Stromdurchführung und der ersten Hülle, der ersten Hülle und der zweiten Hülle und der zweiten Hülle und der Wand des Lampenkolbens an ihren jeweiligen Berichtungsstellen einen Winkel von mindestens 90 einschliessen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand des Lampenkolbens (i) und die beiden Glashüllen (3>^0 der Stromdurchführungen (2) zu über 95 Gew.^ aus Siliziumdioxyd bestehen, dass das Verhältnis υ/ίο + 2d) mindestens 0,7 beträgt und dass die Oberfläche der zweiten Glashülle (4) an beiden Seiten der Verschmelzung mit der Wand des Lampenkolbens parallel zur Oberfläche der Stromdurchführung verläuft.
2. Elektrische Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis D/(D + 2d) mindestens 0,85 beträgt.
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ORDINAL INSPECTED
DE19782821162 1977-05-16 1978-05-13 Elektrische lampe Withdrawn DE2821162A1 (de)

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