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DE2528929C2 - Etikettiervorrichtung insbesondere für Schachteln - Google Patents

Etikettiervorrichtung insbesondere für Schachteln

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Publication number
DE2528929C2
DE2528929C2 DE19752528929 DE2528929A DE2528929C2 DE 2528929 C2 DE2528929 C2 DE 2528929C2 DE 19752528929 DE19752528929 DE 19752528929 DE 2528929 A DE2528929 A DE 2528929A DE 2528929 C2 DE2528929 C2 DE 2528929C2
Authority
DE
Germany
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glue roller
label
glue
labels
objects
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752528929
Other languages
English (en)
Other versions
DE2528929A1 (de
Inventor
Karl 6148 Heppenheim Münch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG
Original Assignee
Enzinger-Union-Werke Ag, 6800 Mannheim
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Enzinger-Union-Werke Ag, 6800 Mannheim filed Critical Enzinger-Union-Werke Ag, 6800 Mannheim
Priority to DE19752528929 priority Critical patent/DE2528929C2/de
Publication of DE2528929A1 publication Critical patent/DE2528929A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2528929C2 publication Critical patent/DE2528929C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C1/00Labelling flat essentially-rigid surfaces
    • B65C1/02Affixing labels to one flat surface of articles, e.g. of packages, of flat bands
    • B65C1/021Affixing labels to one flat surface of articles, e.g. of packages, of flat bands the label being applied by movement of the labelling head towards the article
    • B65C1/023Affixing labels to one flat surface of articles, e.g. of packages, of flat bands the label being applied by movement of the labelling head towards the article and being supplied from a stack
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/12Removing separate labels from stacks
    • B65C9/16Removing separate labels from stacks by wetting devices

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

1. Die Leimwalze (8) ist aus dem Umlauf zeitweilig stillsetzbar, und dir Etiki.ttenbehälter (26) ist gegenüber der Leirc.wp.lze (8) radial bewegbar, derart, daß das vordere "tikett mit seinem vorderen Abschnitt an die stillgesetzte Leimwalze (8) angeheftet und von dem Etikettenstapel (27) abgehoben und alsdann durch die in Umlauf versetzte Leimwalze (8) dem Etikettenbehälter (26) entnommen wird.
2. Die Leimwalze ist durch die, die Bewegung des Etikettenbehälters (26) auslösende Schalteinrichtung (49) stillsetzbar und entweder durch eine weitere, in Förderrichtung (Pfeil 4) nachgeordnete und ebenfalls durch die Gegenstände (Schachteln 3) betätigbare Schalteinrichtung (51) oder über ein durch die nur eine Schalteinrichtung (49) auslösbares Zeitrelais in Umlauf versetzbar.
3. Der Leimwalze (8) sind zwei elektromagnetisch schaltbare Reibscheibenkupplungen (16,18; 17, 23) koaxial zugeordnet, durch die die Leimwalze (8) alternativ mit einem koaxial umlaufenden Antriebsrad (14) oder mit einer koaxial angeordneten Bremsfläche (15) kuppelbar ist.
4. Der Leimwalze (8) ist zwischen dem Etikettenbehälter (26) und der Etikettenabhebezunge (41) eine Einrichtung zum Anlegen des entnommenen Etiketts am Walzenmantel zugeordnet.
2, Etikettiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Etikettenbehälter (26) über ein mittels eines Antriebes aus der einen Knicklage durch die Strecklage hindurch in die jeweils dazu spiegelbildliche Knicklage bewegtes Kniehebelgetriebe (32) aus der Ruhelage (Fig. 1) in einem Zuge hin- und zurückbewegbar ist.
3, Etikettiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb ein beidseitig beaufschlagbarer Druckmittelzylinder (36) dient, dessen Vorhub und dessen Rückhub jeweils dem vollen Schwenkweg des Kniegelenkpunktes (35) von seiner einen Ausknicklage in die dazu spiegelbildli-
ehe entsprechen,
4. Etikettiervorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Anlegen der Etiketten an die Leimwalze (8) in an sich bekannter Weise als eine
mit in Umfangsrichtung verlaufenden Nuten versehene, synchron mit dem Antriebsrad (14) der Leimwalze (8) angetriebene Etikettenanlegwalze (40) ausgebildet ist
Die Erfindung betrifft eine Etikettiervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Durch die DE-OS 15 11887 ist eine durch die in zufälligen Abständen voneinander geförderten Gegenstände einzelschaltbare Etikettiervorrichtung für ebene, senkrechte, bewegte Flächen bekanntgeworden, bei welcher der Etikettenbehälter auf einen Einschaltimpuls hin senkrecht zur Längsrichtung des Etikettenstapels gegenüber der ständig umlaufenden Leivnwalze geradlinig tangential in einem Zuge hin- und zurückbewegbar ist und die Entnahme der Etiketten daher allein auf der Iinienförmigen Berührung zwischen der dünnen Schicht pastösen Leims am Mantel der umlaufenden Walze und dem vorderen Abschnitt des vorderen Etiketts am Ende der tangentialen Hinbewegung des Etikettenbehälters basiert Dadurch sind beringe Umfangsgeschwindigkeit der Leimwalze mit entsprechend geringer Stundenlei stung, großer Durchmesser der Leimwalze mit entspre chend großem Raumbedarf sowie ungenaue Plazierung der Etiketten bis hin zur Fehletikettierung oder gleichzeitigen Entnahme mehrerer Etiketten bedingt. Die Förderung der zu etikettieretiden Gegenstände muß für die Dauer des Etikettennachfüllens unterbrochen werden. Dadurch ist die bekannte Etikettiervorrichtung ungeeignet für eine gegebenenfalls erforderliche Nebenanordnung innerhalb einer mit fortwährendem Förderfluß arbeitenden Vorrichtung zum Auffal- ten, Füllen und Verschließen von Faltschachteln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit vertretbarem Aufwand eine durch die zu etikettierenden Gegenstände einschaltbare Etikettiervorrichtung zu schaffen, die zu möglichst hoher Stundenleistung und
so möglichst genauer Plazierung befähigt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Mitteln gelöst.
Die nach der Erfindung ausgebildete Etikettiervor-
richtung zeichnet sich durch geringen Aufwand aus und wird aufgrund ihrer hohen Leistungsfähigkeit, ihrer hohen Plaziergenauigkeit und ihres betriebssicheren Arbeitens den Anforderungen des praktischen Betriebs in bestmöglicher Weise gerecht. Die Etiketten können während des Betriebes nachgefüllt werden.
Die Etikettiervorrichtung kann im Bedarfsfall einer mit kontinuierlichem Förderfluß arbeitenden Vorrichtung zum Auffalten, Füllen und Verschließen von Faltschachteln nebengeordnet werden. Darüber hinaus kann die kompakte Etikettiervorrichtung durch Querverstellung auf die jeweilige Breite der Gegenstände eingestellt und durch seitliches Hochschwenken für die Wartung leicht zugänglich gemacht werden.
Durch die PE-PS 1 79 778 ist eine Etikettiervorrichtung bekannt, bei der in einem stationSr angeordneten Behälter ein locker auf einer Platte aufliegender Blattstoß periodisch gegen eine ruckweise umlaufende Leimwalze angehoben wird, um dann jeweils durch Eigengewicht in die Ausgangslage zurückzusinken. Zwischen mit gleichbleibendem Hub betriebenen Hubstempeln und der Hubplatte sind Druckfedern angeordnet, ujn die Abnahme der Höhe des Blattstoßes zu berücksichtigen. Dabei werden die Etiketten mit wechselnder Intensität an die Leimwalze angedrückt und muß der notwendig niedrig zu haltende Blattstoß oftmals ergänzt werden. Da die den Blattstoß tragende Platte gleichzeitig Antrieb für die Abwärtsbewegung des Blattstoßes zur Leimwalze hin ist, muß das Etikettieren bei jedem Nachfüllen des Blattstoßes unterbrochen werden. Die in ihrer Leistungsfähigkeit stark beschränkte, bekannte Vorrichtung hat bislang keinen Eingang in die Praxis gefunden.
Die Verwendung von elektromagnetisch schaltbaren Reibscheibenkupplungen zur Kupplung von Maschinen wahlweise mit einem Antriebsrad oder mit einer koaxial angeordneten Bremsfläche ist durch die Zeitschrift »Antriebstechnik«, 1960, Nr. 7, Seiten 256 bis 263, vorbekannt Eine der Leimwalze zugeordnete Etikettenanlegwalze gehört nach der DE-AS 11 54 757 zum Stand der Technik.
Vorteilhafte, den Anforderungen der Praxis in erhöhtem Maße genügende Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Die Verwendung von Kniehebelgetrieben schlechthin ist durch das Buch H. J. Knab, »Übersicht über Kinematik/Getriebelehre«, Nürnberg, 1930, Seite 203, vorbekannt
Die Etikettiervorrichtung nach der Erfindung eignet sich über das Etikettieren von Schachteln hinaus auch für das Etikettieren von anderen Behältnissen, z. B. Flaschen, bei denen auch höhere Durchsatzleistungen erwartet werden. Dabei ist in bekannter Weise dafür zu sorgen, daß bei zylindrischen Behältnissen beim Auftragen des Etiketts eine Abrollbewegung zustande kommt
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Draufsicht auf eine nach der Erfindung ausgebildete Etikettiervorrichtung und
F i g. 2 einen ausschnittweisen, vereinfachten axialen Schnitt durch die Leimwalze mit zugeordneter Anlegwalze.
F i g. 1 zeigt die Etikettiervorrichtung in der beispielsweisen Anwendung zum Etikettieren von Schachteln. Die Etikettiervorrichtung 1 ist in bekannter Weise seitlich an einem Gurtförderer 2 angeordnet, auf dem mit zufälligem Abstand voneinander Schachteln 3 in Richtung des Pfeiles 4 befördert werden, die mit einem Etikett beklebt werden sollen. Die dargestellte Schachtel 3 ist bereits mit einem in der Draufsicht nicht sichtbaren Etikett versehen worden. Die Schachteln werden zwischen Geländern 5 und 6 geführt. Das vordere Gelinder 5 ist im Bereich der Etikettiervorrieh- so tung 1 wenigstens ausschnittsweise unterbrochen, damit von dort die Etiketten auf die Schachteln 3 aufgebracht werden können. Das hintere Geländer 6 ist durchlaufend angebracht und weist seitliche Abfederungen 7 auf, um als elastische Gegenhalterung für die Schachteln beim Auftragen und Andrucken der Etiketten zu dienen. Die Etikettiervorrichtung 1 ist wie folgt aufgebaut: Die mit in Umfangsnchtung verlaufenden Nuten versehene Leimwalze 8 ist mit ortsfester Antriebswelle 9 angeordnet,
Die Umlaufrichtung ist mit dem Pfeil 10 angegeben. Die Leimwalze 8 ist an den äußeren zylindrischen Rjngfläehen über den ganzen Umfang mit einer Leimschicht behaftet Zu diesem Zweck ist eine Leimzuführung 11, ein Lejmabstreifer 12 und eine Leimrückführung 13 vorgesehen. Nachdem die Antriebswelle 9 der Leimwalze 8 ortsfest angeordnet ist, können auch die Beleimungseinrichtungen 11 bis 13 ortsfest angeordnet werden. In nicht dargestellter Weise mündet die Schlauchleitung der Leimrückführung 13 in einen Leimsammelbehälter, aus dem eine Leimpumpe den Leim ansaugt und in die Schlauchleitung der Leimzuführung 11 drückt Damit die Leimschicht am Mantel der Leimwalze 8 klebefeucht bleibt muß der Leim fortwährend in Umlauf gehalten werden.
Wie F i g. 2 zu entnehmen ist, kann die Leimwalze 8 wahlweise mit ihrem ständig koaxial umlaufenden Antriebsritzel 14 oder mit einer k.-^xial angeordneten Bremsfläche (Bremsbelag 15) gekuppe'i werden. Dafür sind zwei koaxial mit der Leimwalze 8 angeordnete, elektromagnetisch schaltbare Reibscheibenkupplungen 16 und 17 vorgesehen. Im ersten Falle ist durch den an Spannung gelegten Elektromagneten 18 eine Kupplungsscheibe 19, die drehfest mit dem frei drehbar auf der Antriebswelle 9 der Leimwalze 8 gelagerten, von dem Ritzel 20 über das Ritzel 21 fortwährend angetriebenen Ritzel 14 verbunden ist, gegen die Kupplungsscheibe 22 der Antriebswelle 9 der Leimwalze 8 angedrückt. Dabei ist der Elektromagnet 23 der Kupplung 17 ohne Spannung.
Im anderen Fall, nämlich in dem des Stillstandes der Leimwalze 8, ist der Elektromagnet 23 an Spannung gelegt und der Elektromagnet 18 ohne Spannung. Dementsprechend ist die Kupplungsscheibe 24, die drehfest mit der Antriebswelle 9 der Leimwaize 8 verbunden ist, gegen den ortsfesten, das heiß; an der Haltungsplatte 25 der Etikettiervorrichtung 1 angeordneten Bremsbelag 15 angedrückt
Gegenüber der Leimwalze 8 gemäß Pfeil 26a ist kolbenartig und geradlinig hin- und zurückverschiebbar der Etikettenbehälter 26 angeordnet Der Stapel der Etiketten 27, von denen lediglich an beiden Enden des Stapels einige schematisch eingezeichnet sind, werden durch eine Platte 28 nach vorn gegen Anschläge gedrückt und nachgefördert. An der Platte 28 ist ein Führungsschlitten 29 befestigt. An diesem zieht nach vorn der Seilzug 30, der von dem Aufwickelgehäuse 31 her fortwährend unter Aufwickelspannung steht
Der kolbenartigen Vor- und Rückhubbewegung des Etikettenbehälters 26 dient ein Kniehebelgetriebe 32, das jei 33 an der Unterseite des Etikettenbehälters 26 und bei 34 an der Halterungsplatte 25 angelenkt ist. Für eine ohne zeitlicue Unterbrechung stetig erfolgende Vor- und Rückhubbewegung des Etikettenbehälters 26 wird der Kniegelenkpunkt 35 aus einer Auslenklage (vergleiche die eingezeichnete Lage) durch die Strecklage des Getriebes hindurch ohne Zwischenhalt in die dazu spiegelbildliehe Auslenklage verbracht. Dazu dient in einfacher Weise ein beidseitig beaufschlagbarer Druckluftzylinder 36, der bei 37 an der Halterungsplatte angelenkt ist und dessen Hub dem Schwenkbereich des Winkelhebels 2Ä am Kniegelenkpunkt 35 entspricht.
Der Leimwalze 8 ist eine synchron mit dem Antriebsritzel 14 der Leimwalze 8 angetriebene, fortwährend in Richtung des Pfeiles 39 umlaufende Anlegewalze 40 zugeordnet, die ebenfalls mit in
Umfangsrichlung verlaufenden Nuten versehen ist. Wie Fig. 2 zeigt, sind die erhabenen Ringstege der Anlegewalze 40 in der Höhe der Ringnuten der Leimwalze 8 angeordnet, wobei die äußeren, kreiszylindrischen Hiillmänlel der beiden Walzen lediglich einander berühren.
Der Leimwalze 8 sind ferner in bekannter Weise eine Abhebezunge 41 und die Führungs- und Andrückbänder 42 nachgeschaltet, die im Sinne des Pfeiles 43 fortwährend umlaufen.
Dem Antrieb der Ftikctticrvorrichtiing dient ein auf der Haltcriingsplattc 25 angeordneter Getriebemotor 44. dessen Aniriebsrit/el 45 über das /wischenrit/el 20 einerseits das Antriebsrit/cl 46 der Andrückban;ler 42 und andererseits das Antricbsrit/el 21 der Anlegewal/e 40 antreibt. Dabei wird über das Ritzel 21 auch das Antricbsrit/cl 14 der l.cimwal/c 8 angetrieben. Auf diese Weise ist der synchrone Umlauf der genannten Hinrichtung gewährleistet, Gemäß ί"i g. i ist die Etikettiervorrichlung t auf einer llalterungsplatle 25 angeordnet, die ihrerseits quer zum Förderer 2 verschiebbar auf einer, in nicht näher dargestellter Weise / H. am Gestell des Förderers angebrachten Grundplatte 25,7 angeordnet ist. Der Verschiebung dient ein Spindcltricb 47. Die I laltcriingsplatle 25 kann um die Achse 48 des Spindeltricbes 47 /weeks Inspektion usw. hochi'cschwenkt werden
Du- Llikcttiervorrii'htung arbeitet in der folgenden Weise: Der Antrieb 44 ist wahrend tics I iikelticrbeiriebes d.iuernd eingeschaltet. Dementsprechend laufen die Walzen 8 und 40 sowie die Andrückbänder 42 um. Der Ftikeltenbehaller 26 nimmt seine rückwärtige Stellung ein (vergleiche I ig. I) I ine herangeförderte Schachtel drängt den flexiblen Schaltarm 49 der Schalteinrichtung 50 /iir Seite Der dadurch bewirkte Schaltimpuls veranlaßt, dalt die umlaufende l.cimwal/c 8 kurzfristig in den Stillstand abgebremst wird. Gleichzeitig führt der Ftikcitenbehalter 26 den Hin und Zuriickhub gegen über der l.cimwalze 8 aus Dabei wird das vordere Etikett mit einer gewissen Flächenauflage an die Leimwalze angeklebt. Zugleich wird als Ergebnis des Rückhubes des Etikettenbehälters 26 das Etikett mit seiner Führungskante aus dem Bereich der Nasen des Etiketlenbehälters herausgezogen. Die Schachtel verschwenkt nach kurzem Weg den weiteren flexiblen Schaltarm 51. Dadurch wird ein Schaltimpuls bewirkt, der das erneute Ankuppeln der Leimwalze 8 an das Antriebsritzel 14 veranlaßt. Dieser Schaltimpuls kann
ίο unter Einsparung des Schaltarmes 51 gegebenenfalls auch über ein Zeitrelais bewirkt werden. Das F.tikett wird nun seitlich aus dem Ftikellenbehältcr 26 herausgezogen, wobei es durch die Anlcgewal/e 40 gleichmäßig an die l.eimwal/e angelegt wird Die
ι ί Schalteinrichtung 50 kann gemäß Pfeil 53 gegenüber der Ftikctliervorrichtung 1 eingestellt werden.
In bekannter Weise hebt die Abhebc/iinge 41 das entnommene Etikett von der Leimwalzc 8 ab und führt es im Zusammenwirken mit den Andnickbatuicrn 4J der vorbeigeförderten Schachtel zu.
Wie aus Fig. I zu entnehmen ist, werden die Etiketten 27 durch das weit in die Stirnfläche des Ftiketlenslapels vorspringende Rückhaltcblech 52 sicher im Etikettenbehältcr 26gehalten.
y> Wie insbesondere aus F i g. I hervorgeht, baut die Etikettiervorrichtung kompakt und raumsparend. Sie bietet dadurch die Möglichkeit, sie neben einer weiteren Rehandlu.-igseinrichtung für Schachteln anzuordnen, z. I). an einer Schachtclverschlicßcinriehtung.
in Die Ftiketlicrvorrichtung kann auch zum l.likettieren von anderen Hehähnissen. /. H. Flaschen, verwendet w erden. I Im die erforderliche Abtollbcwegung /ylindri scher Gegenstände gegenüber der Elikctlicrvorrich· Hing 1 zu erzielen, wird in bekannter Weise das
j-, Andrückgcländer 6 mit einem Belag hohen Reibwertes versehen und kann ferner der Gurtförderer 2 mit einer Geschwindigkeit betrieben werden, die halb so groß ist wie die Geschwindigkeit der Walzen 8 und 40 sowie der Andrückbänder 42 der Etiketlicrvorrichtung I
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    I, Etikettiervorrichtung für auf einer Förderbahn in zufälligen Abständen voneinander bewegte Gegenstände, insbesondere Schachteln, mit einer um eine ortsfeste senkrechte Achse wenigstens zeitweilig umlaufenden, mit in Umfangsrichtung verlaufenden Nuten versehenen, an den äußeren zylindrischen Ringflächen über den ganzen Umfang mit einer Leimschicht behafteten Leimwalze und einem, einen Etikettenstapel in Liegendanordnung zwischen einer rückwärtigen federkraftbelasteten Schiebeplatte und einem stirnseitigen Rückhalteblech aufnehmenden Etikettenbehälter, der in der Weise gegenüber der Leimwalze aus einer Ruhelage horizontal geradlinig in einem Zuge hin- und zurückbewegbar ist, daß das vordere Etikett durch die umlaufende Leimwalze an seinem vorderen Ende dem Etikettenbehälter enuiehmbar ist, ferner mit einer durch die Gegenstände betätigbaren, den Antrieb des Etikettenbehälters auslösenden Schalteinrichtung und einer in die Nuten der Leimwalze hineinragenden Etikettenabhebezunge sowie einer die abgehobenen, streifenbeleimten Etiketten an der leimfreien Rückseite reibschlüssig erfassenden, umlaufenden Einrichtung zum Führen und Andrücken derselben auf die Gegenstände, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anwendung folgender Maßnahmen:
DE19752528929 1975-06-28 1975-06-28 Etikettiervorrichtung insbesondere für Schachteln Expired DE2528929C2 (de)

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Legal Events

Date Code Title Description
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Owner name: SEITZ ENZINGER NOLL MASCHINENBAU AG, 6800 MANNHEIM

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