DE2528929C2 - Etikettiervorrichtung insbesondere für Schachteln - Google Patents
Etikettiervorrichtung insbesondere für SchachtelnInfo
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Description
1. Die Leimwalze (8) ist aus dem Umlauf zeitweilig
stillsetzbar, und dir Etiki.ttenbehälter (26) ist
gegenüber der Leirc.wp.lze (8) radial bewegbar, derart, daß das vordere "tikett mit seinem
vorderen Abschnitt an die stillgesetzte Leimwalze (8) angeheftet und von dem Etikettenstapel (27) abgehoben und alsdann durch die in
Umlauf versetzte Leimwalze (8) dem Etikettenbehälter (26) entnommen wird.
2. Die Leimwalze ist durch die, die Bewegung des Etikettenbehälters (26) auslösende Schalteinrichtung (49) stillsetzbar und entweder durch
eine weitere, in Förderrichtung (Pfeil 4) nachgeordnete und ebenfalls durch die Gegenstände (Schachteln 3) betätigbare Schalteinrichtung (51) oder über ein durch die nur eine
Schalteinrichtung (49) auslösbares Zeitrelais in Umlauf versetzbar.
3. Der Leimwalze (8) sind zwei elektromagnetisch schaltbare Reibscheibenkupplungen (16,18; 17,
23) koaxial zugeordnet, durch die die Leimwalze (8) alternativ mit einem koaxial umlaufenden
Antriebsrad (14) oder mit einer koaxial angeordneten Bremsfläche (15) kuppelbar ist.
4. Der Leimwalze (8) ist zwischen dem Etikettenbehälter (26) und der Etikettenabhebezunge
(41) eine Einrichtung zum Anlegen des entnommenen Etiketts am Walzenmantel zugeordnet.
2, Etikettiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Etikettenbehälter (26) über ein mittels eines Antriebes aus der einen Knicklage
durch die Strecklage hindurch in die jeweils dazu spiegelbildliche Knicklage bewegtes Kniehebelgetriebe (32) aus der Ruhelage (Fig. 1) in einem Zuge
hin- und zurückbewegbar ist.
3, Etikettiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß als Antrieb ein beidseitig
beaufschlagbarer Druckmittelzylinder (36) dient,
dessen Vorhub und dessen Rückhub jeweils dem vollen Schwenkweg des Kniegelenkpunktes (35) von
seiner einen Ausknicklage in die dazu spiegelbildli-
ehe entsprechen,
4. Etikettiervorrichtung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Anlegen der Etiketten an die
Leimwalze (8) in an sich bekannter Weise als eine
mit in Umfangsrichtung verlaufenden Nuten versehene, synchron mit dem Antriebsrad (14) der
Leimwalze (8) angetriebene Etikettenanlegwalze (40) ausgebildet ist
Die Erfindung betrifft eine Etikettiervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Durch die DE-OS 15 11887 ist eine durch die in
zufälligen Abständen voneinander geförderten Gegenstände einzelschaltbare Etikettiervorrichtung für ebene,
senkrechte, bewegte Flächen bekanntgeworden, bei welcher der Etikettenbehälter auf einen Einschaltimpuls
hin senkrecht zur Längsrichtung des Etikettenstapels gegenüber der ständig umlaufenden Leivnwalze geradlinig tangential in einem Zuge hin- und zurückbewegbar
ist und die Entnahme der Etiketten daher allein auf der Iinienförmigen Berührung zwischen der dünnen Schicht
pastösen Leims am Mantel der umlaufenden Walze und dem vorderen Abschnitt des vorderen Etiketts am Ende
der tangentialen Hinbewegung des Etikettenbehälters basiert Dadurch sind beringe Umfangsgeschwindigkeit
der Leimwalze mit entsprechend geringer Stundenlei
stung, großer Durchmesser der Leimwalze mit entspre
chend großem Raumbedarf sowie ungenaue Plazierung der Etiketten bis hin zur Fehletikettierung oder
gleichzeitigen Entnahme mehrerer Etiketten bedingt. Die Förderung der zu etikettieretiden Gegenstände
muß für die Dauer des Etikettennachfüllens unterbrochen werden. Dadurch ist die bekannte Etikettiervorrichtung ungeeignet für eine gegebenenfalls erforderliche Nebenanordnung innerhalb einer mit fortwährendem Förderfluß arbeitenden Vorrichtung zum Auffal-
ten, Füllen und Verschließen von Faltschachteln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit vertretbarem Aufwand eine durch die zu etikettierenden Gegenstände einschaltbare Etikettiervorrichtung
zu schaffen, die zu möglichst hoher Stundenleistung und
so möglichst genauer Plazierung befähigt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Mitteln
gelöst.
richtung zeichnet sich durch geringen Aufwand aus und wird aufgrund ihrer hohen Leistungsfähigkeit, ihrer
hohen Plaziergenauigkeit und ihres betriebssicheren Arbeitens den Anforderungen des praktischen Betriebs
in bestmöglicher Weise gerecht. Die Etiketten können
während des Betriebes nachgefüllt werden.
Die Etikettiervorrichtung kann im Bedarfsfall einer mit kontinuierlichem Förderfluß arbeitenden Vorrichtung zum Auffalten, Füllen und Verschließen von
Faltschachteln nebengeordnet werden. Darüber hinaus
kann die kompakte Etikettiervorrichtung durch Querverstellung auf die jeweilige Breite der Gegenstände
eingestellt und durch seitliches Hochschwenken für die Wartung leicht zugänglich gemacht werden.
Durch die PE-PS 1 79 778 ist eine Etikettiervorrichtung
bekannt, bei der in einem stationSr angeordneten
Behälter ein locker auf einer Platte aufliegender Blattstoß periodisch gegen eine ruckweise umlaufende
Leimwalze angehoben wird, um dann jeweils durch Eigengewicht in die Ausgangslage zurückzusinken.
Zwischen mit gleichbleibendem Hub betriebenen Hubstempeln und der Hubplatte sind Druckfedern
angeordnet, ujn die Abnahme der Höhe des Blattstoßes
zu berücksichtigen. Dabei werden die Etiketten mit wechselnder Intensität an die Leimwalze angedrückt
und muß der notwendig niedrig zu haltende Blattstoß oftmals ergänzt werden. Da die den Blattstoß tragende
Platte gleichzeitig Antrieb für die Abwärtsbewegung des Blattstoßes zur Leimwalze hin ist, muß das
Etikettieren bei jedem Nachfüllen des Blattstoßes unterbrochen werden. Die in ihrer Leistungsfähigkeit
stark beschränkte, bekannte Vorrichtung hat bislang keinen Eingang in die Praxis gefunden.
Die Verwendung von elektromagnetisch schaltbaren Reibscheibenkupplungen zur Kupplung von Maschinen
wahlweise mit einem Antriebsrad oder mit einer koaxial angeordneten Bremsfläche ist durch die Zeitschrift
»Antriebstechnik«, 1960, Nr. 7, Seiten 256 bis 263, vorbekannt Eine der Leimwalze zugeordnete Etikettenanlegwalze
gehört nach der DE-AS 11 54 757 zum Stand der Technik.
Vorteilhafte, den Anforderungen der Praxis in erhöhtem Maße genügende Ausbildungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen enthalten.
Die Verwendung von Kniehebelgetrieben schlechthin ist durch das Buch H. J. Knab, »Übersicht über
Kinematik/Getriebelehre«, Nürnberg, 1930, Seite 203, vorbekannt
Die Etikettiervorrichtung nach der Erfindung eignet sich über das Etikettieren von Schachteln hinaus auch
für das Etikettieren von anderen Behältnissen, z. B. Flaschen, bei denen auch höhere Durchsatzleistungen
erwartet werden. Dabei ist in bekannter Weise dafür zu sorgen, daß bei zylindrischen Behältnissen beim
Auftragen des Etiketts eine Abrollbewegung zustande kommt
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Draufsicht auf eine nach der Erfindung ausgebildete Etikettiervorrichtung und
F i g. 2 einen ausschnittweisen, vereinfachten axialen Schnitt durch die Leimwalze mit zugeordneter Anlegwalze.
F i g. 1 zeigt die Etikettiervorrichtung in der beispielsweisen Anwendung zum Etikettieren von Schachteln.
Die Etikettiervorrichtung 1 ist in bekannter Weise seitlich an einem Gurtförderer 2 angeordnet, auf dem
mit zufälligem Abstand voneinander Schachteln 3 in Richtung des Pfeiles 4 befördert werden, die mit einem
Etikett beklebt werden sollen. Die dargestellte Schachtel 3 ist bereits mit einem in der Draufsicht nicht
sichtbaren Etikett versehen worden. Die Schachteln werden zwischen Geländern 5 und 6 geführt. Das
vordere Gelinder 5 ist im Bereich der Etikettiervorrieh- so
tung 1 wenigstens ausschnittsweise unterbrochen, damit von dort die Etiketten auf die Schachteln 3 aufgebracht
werden können. Das hintere Geländer 6 ist durchlaufend angebracht und weist seitliche Abfederungen 7 auf,
um als elastische Gegenhalterung für die Schachteln beim Auftragen und Andrucken der Etiketten zu dienen.
Die Etikettiervorrichtung 1 ist wie folgt aufgebaut: Die mit in Umfangsnchtung verlaufenden Nuten
versehene Leimwalze 8 ist mit ortsfester Antriebswelle 9 angeordnet,
Die Umlaufrichtung ist mit dem Pfeil 10 angegeben. Die Leimwalze 8 ist an den äußeren zylindrischen
Rjngfläehen über den ganzen Umfang mit einer Leimschicht behaftet Zu diesem Zweck ist eine
Leimzuführung 11, ein Lejmabstreifer 12 und eine Leimrückführung 13 vorgesehen. Nachdem die Antriebswelle
9 der Leimwalze 8 ortsfest angeordnet ist, können auch die Beleimungseinrichtungen 11 bis 13
ortsfest angeordnet werden. In nicht dargestellter Weise mündet die Schlauchleitung der Leimrückführung
13 in einen Leimsammelbehälter, aus dem eine Leimpumpe den Leim ansaugt und in die Schlauchleitung
der Leimzuführung 11 drückt Damit die Leimschicht am Mantel der Leimwalze 8 klebefeucht bleibt
muß der Leim fortwährend in Umlauf gehalten werden.
Wie F i g. 2 zu entnehmen ist, kann die Leimwalze 8 wahlweise mit ihrem ständig koaxial umlaufenden
Antriebsritzel 14 oder mit einer k.-^xial angeordneten
Bremsfläche (Bremsbelag 15) gekuppe'i werden. Dafür sind zwei koaxial mit der Leimwalze 8 angeordnete,
elektromagnetisch schaltbare Reibscheibenkupplungen 16 und 17 vorgesehen. Im ersten Falle ist durch den an
Spannung gelegten Elektromagneten 18 eine Kupplungsscheibe 19, die drehfest mit dem frei drehbar auf
der Antriebswelle 9 der Leimwalze 8 gelagerten, von dem Ritzel 20 über das Ritzel 21 fortwährend
angetriebenen Ritzel 14 verbunden ist, gegen die Kupplungsscheibe 22 der Antriebswelle 9 der Leimwalze
8 angedrückt. Dabei ist der Elektromagnet 23 der Kupplung 17 ohne Spannung.
Im anderen Fall, nämlich in dem des Stillstandes der Leimwalze 8, ist der Elektromagnet 23 an Spannung
gelegt und der Elektromagnet 18 ohne Spannung. Dementsprechend ist die Kupplungsscheibe 24, die
drehfest mit der Antriebswelle 9 der Leimwaize 8 verbunden ist, gegen den ortsfesten, das heiß; an der
Haltungsplatte 25 der Etikettiervorrichtung 1 angeordneten Bremsbelag 15 angedrückt
Gegenüber der Leimwalze 8 gemäß Pfeil 26a ist kolbenartig und geradlinig hin- und zurückverschiebbar
der Etikettenbehälter 26 angeordnet Der Stapel der Etiketten 27, von denen lediglich an beiden Enden des
Stapels einige schematisch eingezeichnet sind, werden durch eine Platte 28 nach vorn gegen Anschläge
gedrückt und nachgefördert. An der Platte 28 ist ein Führungsschlitten 29 befestigt. An diesem zieht nach
vorn der Seilzug 30, der von dem Aufwickelgehäuse 31 her fortwährend unter Aufwickelspannung steht
Der kolbenartigen Vor- und Rückhubbewegung des Etikettenbehälters 26 dient ein Kniehebelgetriebe 32,
das jei 33 an der Unterseite des Etikettenbehälters 26 und bei 34 an der Halterungsplatte 25 angelenkt ist. Für
eine ohne zeitlicue Unterbrechung stetig erfolgende Vor- und Rückhubbewegung des Etikettenbehälters 26
wird der Kniegelenkpunkt 35 aus einer Auslenklage (vergleiche die eingezeichnete Lage) durch die Strecklage
des Getriebes hindurch ohne Zwischenhalt in die dazu spiegelbildliehe Auslenklage verbracht. Dazu dient
in einfacher Weise ein beidseitig beaufschlagbarer Druckluftzylinder 36, der bei 37 an der Halterungsplatte
angelenkt ist und dessen Hub dem Schwenkbereich des Winkelhebels 2Ä am Kniegelenkpunkt 35 entspricht.
Der Leimwalze 8 ist eine synchron mit dem Antriebsritzel 14 der Leimwalze 8 angetriebene,
fortwährend in Richtung des Pfeiles 39 umlaufende Anlegewalze 40 zugeordnet, die ebenfalls mit in
Umfangsrichlung verlaufenden Nuten versehen ist. Wie Fig. 2 zeigt, sind die erhabenen Ringstege der
Anlegewalze 40 in der Höhe der Ringnuten der Leimwalze 8 angeordnet, wobei die äußeren, kreiszylindrischen
Hiillmänlel der beiden Walzen lediglich einander berühren.
Der Leimwalze 8 sind ferner in bekannter Weise eine Abhebezunge 41 und die Führungs- und Andrückbänder
42 nachgeschaltet, die im Sinne des Pfeiles 43 fortwährend umlaufen.
Dem Antrieb der Ftikctticrvorrichtiing dient ein auf
der Haltcriingsplattc 25 angeordneter Getriebemotor 44. dessen Aniriebsrit/el 45 über das /wischenrit/el 20
einerseits das Antriebsrit/cl 46 der Andrückban;ler 42
und andererseits das Antricbsrit/el 21 der Anlegewal/e
40 antreibt. Dabei wird über das Ritzel 21 auch das Antricbsrit/cl 14 der l.cimwal/c 8 angetrieben. Auf
diese Weise ist der synchrone Umlauf der genannten Hinrichtung gewährleistet, Gemäß ί"i g. i ist die
Etikettiervorrichlung t auf einer llalterungsplatle 25
angeordnet, die ihrerseits quer zum Förderer 2
verschiebbar auf einer, in nicht näher dargestellter Weise / H. am Gestell des Förderers angebrachten
Grundplatte 25,7 angeordnet ist. Der Verschiebung dient ein Spindcltricb 47. Die I laltcriingsplatle 25 kann um die
Achse 48 des Spindeltricbes 47 /weeks Inspektion usw.
hochi'cschwenkt werden
Du- Llikcttiervorrii'htung arbeitet in der folgenden
Weise: Der Antrieb 44 ist wahrend tics I iikelticrbeiriebes
d.iuernd eingeschaltet. Dementsprechend laufen die Walzen 8 und 40 sowie die Andrückbänder 42 um. Der
Ftikeltenbehaller 26 nimmt seine rückwärtige Stellung
ein (vergleiche I ig. I) I ine herangeförderte Schachtel
drängt den flexiblen Schaltarm 49 der Schalteinrichtung
50 /iir Seite Der dadurch bewirkte Schaltimpuls
veranlaßt, dalt die umlaufende l.cimwal/c 8 kurzfristig
in den Stillstand abgebremst wird. Gleichzeitig führt der
Ftikcitenbehalter 26 den Hin und Zuriickhub gegen
über der l.cimwalze 8 aus Dabei wird das vordere
Etikett mit einer gewissen Flächenauflage an die Leimwalze angeklebt. Zugleich wird als Ergebnis des
Rückhubes des Etikettenbehälters 26 das Etikett mit seiner Führungskante aus dem Bereich der Nasen des
Etiketlenbehälters herausgezogen. Die Schachtel verschwenkt nach kurzem Weg den weiteren flexiblen
Schaltarm 51. Dadurch wird ein Schaltimpuls bewirkt, der das erneute Ankuppeln der Leimwalze 8 an das
Antriebsritzel 14 veranlaßt. Dieser Schaltimpuls kann
ίο unter Einsparung des Schaltarmes 51 gegebenenfalls
auch über ein Zeitrelais bewirkt werden. Das F.tikett wird nun seitlich aus dem Ftikellenbehältcr 26
herausgezogen, wobei es durch die Anlcgewal/e 40
gleichmäßig an die l.eimwal/e angelegt wird Die
ι ί Schalteinrichtung 50 kann gemäß Pfeil 53 gegenüber der
Ftikctliervorrichtung 1 eingestellt werden.
In bekannter Weise hebt die Abhebc/iinge 41 das
entnommene Etikett von der Leimwalzc 8 ab und führt es im Zusammenwirken mit den Andnickbatuicrn 4J der
vorbeigeförderten Schachtel zu.
Wie aus Fig. I zu entnehmen ist, werden die Etiketten 27 durch das weit in die Stirnfläche des
Ftiketlenslapels vorspringende Rückhaltcblech 52 sicher im Etikettenbehältcr 26gehalten.
y> Wie insbesondere aus F i g. I hervorgeht, baut die
Etikettiervorrichtung kompakt und raumsparend. Sie bietet dadurch die Möglichkeit, sie neben einer weiteren
Rehandlu.-igseinrichtung für Schachteln anzuordnen,
z. I). an einer Schachtclverschlicßcinriehtung.
in Die Ftiketlicrvorrichtung kann auch zum l.likettieren
von anderen Hehähnissen. /. H. Flaschen, verwendet
w erden. I Im die erforderliche Abtollbcwegung /ylindri
scher Gegenstände gegenüber der Elikctlicrvorrich·
Hing 1 zu erzielen, wird in bekannter Weise das
j-, Andrückgcländer 6 mit einem Belag hohen Reibwertes
versehen und kann ferner der Gurtförderer 2 mit einer Geschwindigkeit betrieben werden, die halb so groß ist
wie die Geschwindigkeit der Walzen 8 und 40 sowie der
Andrückbänder 42 der Etiketlicrvorrichtung I
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:I, Etikettiervorrichtung für auf einer Förderbahn in zufälligen Abständen voneinander bewegte Gegenstände, insbesondere Schachteln, mit einer um eine ortsfeste senkrechte Achse wenigstens zeitweilig umlaufenden, mit in Umfangsrichtung verlaufenden Nuten versehenen, an den äußeren zylindrischen Ringflächen über den ganzen Umfang mit einer Leimschicht behafteten Leimwalze und einem, einen Etikettenstapel in Liegendanordnung zwischen einer rückwärtigen federkraftbelasteten Schiebeplatte und einem stirnseitigen Rückhalteblech aufnehmenden Etikettenbehälter, der in der Weise gegenüber der Leimwalze aus einer Ruhelage horizontal geradlinig in einem Zuge hin- und zurückbewegbar ist, daß das vordere Etikett durch die umlaufende Leimwalze an seinem vorderen Ende dem Etikettenbehälter enuiehmbar ist, ferner mit einer durch die Gegenstände betätigbaren, den Antrieb des Etikettenbehälters auslösenden Schalteinrichtung und einer in die Nuten der Leimwalze hineinragenden Etikettenabhebezunge sowie einer die abgehobenen, streifenbeleimten Etiketten an der leimfreien Rückseite reibschlüssig erfassenden, umlaufenden Einrichtung zum Führen und Andrücken derselben auf die Gegenstände, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anwendung folgender Maßnahmen:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752528929 DE2528929C2 (de) | 1975-06-28 | 1975-06-28 | Etikettiervorrichtung insbesondere für Schachteln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752528929 DE2528929C2 (de) | 1975-06-28 | 1975-06-28 | Etikettiervorrichtung insbesondere für Schachteln |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2528929A1 DE2528929A1 (de) | 1976-12-30 |
| DE2528929C2 true DE2528929C2 (de) | 1981-12-10 |
Family
ID=5950180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752528929 Expired DE2528929C2 (de) | 1975-06-28 | 1975-06-28 | Etikettiervorrichtung insbesondere für Schachteln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2528929C2 (de) |
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-
1975
- 1975-06-28 DE DE19752528929 patent/DE2528929C2/de not_active Expired
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| DE3927296A1 (de) * | 1988-11-03 | 1990-05-10 | Eti Tec Maschinenbau | Etikettiermaschine zum etikettieren von behaeltern mit durch die behaelter von einem etikettenstapel unmittelbar entnommenen etiketten |
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| DE2528929A1 (de) | 1976-12-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SEITZ ENZINGER NOLL MASCHINENBAU AG, 6800 MANNHEIM |
|
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