DE2528138A1 - Bleichfixierbaeder - Google Patents
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Description
DT 8-9478/ILF 1078+ · München «o . MAueaKJBGWifieTRMs
Anwaltsakte 26 163 24. JUni 1975
Bei der herkömmlichen Verarbeitung farbphoto-
graphischen Materials, d. h. Material, welches Silberhalogenidemulsionsschicht
en enthält und zur Herstellung farbiger Bilder geeignet ist, entwickelt man ein entwicklungsfähiges Silbersalzbild
mit einem aromatischen primären Amino-Entwicklungsmittel
der Art des para-Phenylendiamins (sogenannter Färbentwiekler)
in Gegenwart einer Verbindung (sogenannter Farbkuppler), die sich mit den Oxydationsprodukten des Farbentwicklers zu
einem Azomethin- oder Chinonimin-Farbstoff vereinigt. So
bildet sich der Farbstoff in situ mit dem entwickelten Silberbild. Anschließend muß man das Produkt mit einem Bleichbad
und einem Fixierbad oder einem kombinierten Bleichfixierbad behandeln, um dadurch das Silber und jegliches noch vorhandene
Silberhalogenid oder andere Silbersalz zu entfernen, so daß im Abzugsmaterial nur das Farbbild zurückbleibt.
Vorzugsweise verwendet man ein kombiniertes Bleichfixierbad, da sich hierdurch die Verarbeitungszeit verkürzt
und der Bedarf an Verarbeitungsgeräten verringert. Normalerweise besteht das Bleichfixierbad aus einem schwachen Oxydationsmittel,
z. B. einem Eisen(III)-chelatkomplex, einem Kupfer(II)-komplexsalz oder einem Kobalt(III)-komplex, einem SJlberhalogenidlösungsmittel
oder einem Fixiermittel, beispiellswete einem wasserlöslichen Thiosulfat oder wasserlöslichen Rhodanid.
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Meist wird jedoch etwas Farbentwickler auf der Oberfläche und innerhalb der Schichten des Abzugsmaterials aus dem Farbentwicklerbad
in das Bleichfixierbad verschleppt. Dieser Farbentwickler kann durch das Oxydationsmittel oder durch Luftsauerstoff
oxydiert werden« Dieses Oxydationsprodukt ist dann mit irgendwelchen Farbkupplerrückständen im Abzugsmaterial kupplungsfähig,
wobei Nicht-bildfarbstoffe entstehen, die als Verfärbung an den Glanzlichtstellen des Abzugs in Erscheinung
treten.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Bleichfixierbad, bei dessen Gebrauch das darin verarbeitete Abzugsmaterial eine geringere Neigung zur Verfärbung aufweist.
Dieses, ein mildes Oxydationsmittel und ein Silberhalogenidlösungsmittel
enthaltende, photographische Bleichfixierbad enthält als verfärbungsmindernde Verbindung
mindestens eine 1-Hydroxynaphthalindisulfonsäure oder 1-Hydroxynaphthalintrisulfonsäure.
Unter den in der vorliegenden Erfindung verwendeten Verbindungen werden l-Naphthol-3»6-disulfonsäure und 1-Naphthol-3»6,8-trisulfonsäure
bevorzugt. 1-Naphtholmonosulfonsäuren sind im Bleichfixierbad der vorliegenden Erfindung unbrauchbar,
wie in Beispiel 1 gezeigt wird.
Unter einem milden Oxydationsmittel versteht man ein solches, das zur Zersetzung des im Bleichfixierbad verwendeten
Silberhalogenidlösungsmittels nicht stark genug ist.
Beispielsweise kann das milde Oxydationsmittel ein Eisen(IIl)-chelatkomplex, ein Kupfer(II)-komplexsalz oder ein
6 0 9883/0881
Kobalt(III)-komplex, ζ. B. der Diaquotetrammin-kobalt(III)-komplex,
sein.
Unter einem Eisen(III)-chelatkomplex versteht man eine
Koordinationsverbindung des Eisen(lII)-ions mit einer stickstoff-
und/oder sauerstoffhaltige Koordinationsgruppen tragenden Verbindung. Amino-, stickstoffhaltige Heterocyclyl-,
Carboxyl- und Carbonylgruppen sind die wichtigsten Koordinationsgruppen.
Der im Bleichfixierbad bevorzugt zu verwendende Eisen-(Ill)-chelatkomplex
ist ein Eisen(lll)-äthylendiamintetraessigsäurekomplex.
Dabei kann man selbstverständlich diese Verbindung als solche in der Herstellung des Bleichfixierbades
einsetzen oder sie durch Umsetzung von Aethylendiamintetraessigsäure mit einem Eisen(III)-salz z. B. Eisen(III)~chlorid in
situ im Bleichfixerbad bilden. In den nachfolgenden Beispielen wurde der Eisen(III)-äthylendiamintetraessigsäurekomplex
in situ gebildet. Weiter unten wird ein solcher Chelatkomplex als Ferri-ammonium-EDTA bezeichnet. Eisen(III)-komplexe
der Nitrilotriessigsäure, Diaminopropanoltetraessigsäure und Aethylimino-dipropionsäure sind ebenfalls geeignet.
Das Silberhalogenidlösungsmittel ist vorzugsweise ein
Alkali- oder Ammoniumthiοsulfat und/oder -rhodanid. Die vor 'allem bevorzugte Verbindung ist Ammoniumthiοsulfat.
Bei Verwendung eines Thiosulfates sollte zur Stabilisierung besonders bevorzugt NatriuiLsulfit oder
Ammohiumsulfit in der Bleichfixierlösung vorhanden sein.
Das Bleichfixierbad vorliegender Erfindung kann als
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eine konzentrierte Bleichfixierlösung vorliegen, welche vor Gebrauch mit Wasser zu verdünnen ist oder einer Arbeitslösung
des Bleichfixierbades als Auffrischer zugesetzt wird.
Die Bestandteile des Bleichfixierbades vorliegender Erfindung sollen zum Gebrauch vorzugsweise innerhalb
folgender Konzentrationsbereiche vorhanden sein:
a) Eisen(III)-komplex in einer Konzentration von 0,1
bis 0,3 m in der Arbeitslösung im Fall von Ferri-ammonium-EDTA,
b) Ammoniumthiοsulfat in einer Konzentration von 0,5 bis
1,3 m, d. h. von etwa 76 g bis 200 g pro Liter Arbeitslösung,
c) Ammoniumrhodanid (wenn vorhanden) bis zu 1/4 der molaren Konzentration an Ammoniumthiosulfat,
d) Natrium- oder Ammoniumsulfit in einer Konzentration von 0,05 bis 0,2 m, d. h. ungefähr von 6 g bis 25 g entweder
Natriumsulfit oder Ammoniumsulfit, und
e) 1-Napththol-di- oder -tri-sulfonsäure in einer Konzentration
von 0,1 bis 10 g pro Liter Arbeitslösung, und besonders bevorzugt in einer Konzentration von 2,0 bis 5 g
pro Liter.
Der bevorzugte pH-Wert der Bleichfixierarbeitslösung liegt zwischen 6 und 8. Die bevorzugte Temperatur
ist ungefähr 24°C - 33°C.
Man nimmt an, daß die Gegenwart der 1-Naphthol-di-
oder -tri-sulfonsäuren im Bleichfixierbad gemäß vorliegender Erfindung zu einer Verringerung der Verfärbung im endgültigen
Abzugsmaterial beiträgt, indem oxydierter Farbentwickler, der
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im Abzugsmaterial bei dessen Einführung in das Bleichfixierbad noch vorhanden ist (oder durch das Oxydationsmittel im
Bleichfixierbad gebildet wird), sich damit zu wasserlöslichen Verbindungen umsetzt, die dann, aus dem Abzugsmaterial ausgewaschen
werden. Die durch die Umsetzung der 1-Naphthol-di-
oder -tri-sulfonsäure mit oxydiertem Farbentwickler gebildeten wasserlöslichen Verbindungen sind gewöhnlich farbig, aber
wegen ihrer Wasserlöslichkeit werden sie bei der auf die Bleichfixierstufe folgenden Wässerung aus dem Abzugsmaterial
heraus gewä s chen.
Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung farbphotographischer
Abzüge, dadurch gekennzeichnet, daß man das Farbabzugsmaterial bildweise belichtet, das Material in einer Farbentwicklerlösung
farbentwickelt, das entwickelte Material in einem Bleichfixierbad der oben beschriebenen Art behandelt und darauf
das Material genügend lange wässert, um alles Oxydationsmittel, Silberhalogenidlösungsmittel, gelöstes Silber und jegliche
gegebenenfalls durch Umsetzung von oxydiertem Farbentwickler mit der im Bleichfixierbad vorhandenen 1-Naphthol-di- oder
tri-sulfonsäure gebildete farbige Verbindung praktisch vollständig herauszuwaschen.
Zur kontinuierlichen Verarbeitung unter optimalen Bedingungen arbeitet man vorzugsweise mit der Bleichfixierlösung
gemäß vorliegender Erfindung in einem Zweitanksystem
mit Gegenstrannachfüllung, wobei man frische Lösung in den zweiten Tank (in Richtung des Filmganges) zugibt und der
- 5 509883/0881
Ueberlauf vom zweiten Tank in den ersten Tank fließt. Den Ueberlauf vom ersten Tank leitet man dann gewöhnlich zur
Silberrückgewinnung und dann zum Abwasser oder zur Silberrückgewinnung mit nachfolgender Bleichfixierregeneration und
Wi ederverwendung.
Man verwendete fünf photographische Mehrschichten-Farbabzugspapiermaterialstreifen
mit drei Chloridbromidemulsionen. Dieses Material besaß eine blauempfindliche Schicht enthaltend den Gelbkuppler
5·-Carboxy-a-(4-methoxybenzoyl) -2f (N-methyl-N-octadecylamino)acetanilid,
eine grünempfindliche Schicht enthaltend den Purpurkuppler 6-(3-Carboxy-3-(N-octadecylisobutyramido)-propionamido)-3-indazolon
und eine rotempfindliche Schicht enthaltend den Blaugrünkuppler
2-Hexadecylcarbamoyl-4-sulpho-1-naphthol,
Natriumsalζ,
lederstreifen wurde unter einem Graukeil belichtet und danach
34 Minuten bei 300C in einer Farb.entwicklerlösung der
folgenden Zusammensetzung farbentwickelt:
Kaliumcarbonat 70 g
Natriumsulfit 2,0 g
Hydroxylaminsulfat 3,5 g
Kaliumbromid 0,75 g
- 6 SQ9883/0881
4-Amino-N-butyl-N-(4-sulpho-
butyl)-anilinsulfonat (Farbentwickler) 4,0 g
Wasser auf 1 Liter
Die fünf Farbpapiermaterialstreifen wurden dann für 3 Minuten bei 30 C in verschiedene Bleichfixierbäder der
folgenden Zusammensetzung gegeben.
- 7 509883/0881
| Bad | 1 | Bad | 2 | Bad 3 | Bad | 4 | Bad | 5 | |
| Wasser | 500 | ml | 500 | ml | 500 ml | 500 | ml | 500 | ml |
| Aethylendiamintetraessig- säure |
85 | g | 85 | g | 85 g | 85 | g | 85 | g |
| Eisen(III)-chlorid (60 % Gew./Vol.) |
49 | ml | 49 | ml | 49 ml | 49 | ml | 49 | ml |
| Ammoniumhydroxyd (Spez. Gew. 0,920) |
97 | ,5 ml | 97, | 5 ml | 97,5 ml | 97 | ,5 ml | 97 | ,5 ml |
| Natriumsulfit | 20 | g | 20 | g | 20 g | 20 | g | 20 | g |
| Ammoniumthiοsulfat (80 % Gew./Vol.) |
150 | ml | I50 | ml | 150 ml | I50 | ml | 150 | ml |
| l-Naphthol-3,6-disulfonsäure | 4 | g | |||||||
| l-Naphthol-2-sulfonsäure | 4 g | ||||||||
| l-Naphthol-3-sulfonsäure | 4 | g | |||||||
| l-Naphthol-4-sulfonsäure | 4 | g | |||||||
| PH | 7 | ,8 | 7, | 8 | 7,8 | 7 | ,8 | 7 | ,8 |
| Wasser auf | 1000 | ml | 1000 | ml | 1000 ml | 1000 | ml | 1000 | ml |
cn ho 00
.1
Jeder der Streifen wurde dann 3 Minuten in fließendem Wasser gewässert. Die Glanzlichtstellen jedes dieser Abzüge
wurden untersucht, und die im Bleichfixierbad 1 und Bad 3-5
wurden untersucht, und die im Bleichfixierbad 1 und Bad 3-5
verarbeiteten Abzüge zeigten deutliche Verfärbungen an diesen Stellen. Keine nennenswerte Verfärbung zeigte sich an den
Glanzlichtstellen des in Bleichfixierbad 2 verarbeiteten
Abzugs. Diese Beobachtung wurde durch Bestimmung der Reflexionswerte für rotes, grünes und blaues Licht an denselben. Glanzlichtstellen jedes der Abzüge bestätigt. Folgende Ergebnisse wurden erhalten:
Glanzlichtstellen des in Bleichfixierbad 2 verarbeiteten
Abzugs. Diese Beobachtung wurde durch Bestimmung der Reflexionswerte für rotes, grünes und blaues Licht an denselben. Glanzlichtstellen jedes der Abzüge bestätigt. Folgende Ergebnisse wurden erhalten:
| Reflexionswert für | Grün | Blau | |
| Bleichfixierbad Nr. 1 (Kontrolle)' " Nr. 2 11 Nr. 3 (außerhalb vorliegender Erfindung) 11 Nr. 4 (außerhalb vorliegender Erfindung) 11 Nr. 5 (außerhalb vorliegender Erfindung) |
Rot | 68,9 % 71,3 % 67,3 % 59,9 % 64,6 % |
61,5 % 64,7 % 61,6 % 54,2 % 55,6 % |
| 69,7 % 73,4 % 66,6 % 60,7 % 64,0 % |
Vier Farbabzugspapierstreifen der gleichen Art wie in Beispiel 1 beschrieben-wurden wie in Beispiel 1 belichtet und
in einer Entwicklerlösung derselben Zusammensetzung wie in
Beispiel 1 beschrieben entwickelt.
Beispiel 1 beschrieben entwickelt.
Die vier Streifen Farbpapier wurden dann 3 Minuten
lang bei 300C in verschiedenen Bleichfixierbädern der
lang bei 300C in verschiedenen Bleichfixierbädern der
509883/0881
ν 40 .
folgenden Zusammensetzungen verarbeitet:
| Bad 6 | Bad 7 | Bad | 8 | Bad | 9 | |
| Wasser | 500 ml | 500 ml | 500 | ml | 5OO | ml |
| Aethylendiamintetra essigsäure Eis en(III)-chlorid (60 % Gew./Vol.) |
85 g 49 ml |
85 g 49 ml |
4> 00 VD VJl |
g ml |
4> 00 VD VJl |
g ml |
| Ammoniumhydroxyd (Spez. Gew. 0,920) |
97,5 ml | 97,5 ml | 97, | 5 nü | 97 | ,5 ml |
| Natriumsulfit | 20 g | 20 g | 20 | g | 20 | g |
| Ammoniumthiosulfat (80 % Gew./Vol.) |
150 ml | • 150 ml | 150 | ml | I50 | ml |
| l-Naphthol-3,6,8- trisulfonsäure |
1,0 g | 2, | 0 g | 4 | ,0 g | |
| PH | 7,8 | 7,8 | 7, | 8 | 7 | ,8 |
| Wasser auf | LOOO ml | 1000 ml | 1000 | ml | LOOO | ml |
Jeder der Streifen wurde dann 3 Minuten in fließendem Wasser gewässert und getrocknet. Die. Glanzlichtstellen jedes
dieser Abzüge wurden untersucht, und eine deutliche Verfärbung wurde auf dem in Bleichfixierbad 6 verarbeiteten Abzug beobachtet,
verglichen mit denen aus Bädern 7 bis 9, die alle drei anscheinend merklich geringere Verfärbung aufwiesen.
Die folgenden Reflexionswerte für rotes, grünes und blaues Licht wurden an den Glanzlichtstellen dieser Proben
gemessen:
- 10 -
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| Nr. 6 (Kon trolle) |
7 | Reflexionswert für | GRUN | BLAU | |
| Nr. | 8 | ROT | 68,9 9 | 6 61,7 % | |
| Bleichfixierbad | Nr. | 9 | 70,9 % | 69,5 9 | 6 62,3 % |
| Il Il | Nr. | 71,7 % | 69,8 ? | S 62,8 % | |
| Il Il | 72,3 % | 70,1 9 | 6 63,1 % | ||
| Il Il | 72,7 % | ||||
- 11 -
S09883/0881
Claims (11)
1. Ein mildes Oxydationsmittel und ein Silberhalogenidlösungsmittel
enthaltendes, photographisches Bleichfixierbad, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens eine 1-Hydroxynaphthalindisulfonsäure
oder 1-Hydroxynaphthalintrisulfonsäure
enthält.
2. Bleichfixierbad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als verfärbungsminderndes Mittel 1-Naphthol-3,6-disulfonsäure
oder l-Naphthol-3,6,8-trisulfonsäure enthält.
3· Bleichfixierbad nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß es als mildes Oxydationsmittel einen Eisen-(Ill)-chelatkomplex,
ein Kupfer(II)-komplexsalz oder einen Kobalt(III)-komplex enthält.
4. Bleichfixierbad nach einem der Ansprüche Ibis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß es als Eisen(III)-chelatkomplex einen Eisen(lII)-äthylendiamintetraessigsäurekomplex enthält.
5· Bleichfixierbad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es als Silberhalogenidlösungsmittel
ein Alkali- oder Ammonium-thiοsulfat und/oder -rhodanid
enthält.
6. Bleichfixierbad nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
daß es als Sxlberhalogenidlösungsmittel Ammoniumthiosulfat
enthält.
7- Bleichfixierbad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin Natriumsulfit oder Ammoniumsulfit
enthält.
8. Bleichfixierbad nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
- 12-
509883/0881
zeichnet, daß es 0,1 bis 0,3 m Ferri-anmonium-EDTA, 0,5 bis
1,3 m Ammoniumthiosulfat, 0,05 "bis 0,2 m Natrium- oder
Ammoniumsulfit und 0,1 bis 10 g pro Liter 1-Napihthol-di-
oder -trisulfonsäure enthält.
9. Bleichfixierbad nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß es 2,0 bis 5,0 g pro Liter 1-Naphthol-di-
oder -tri-sulfonsäure enthält.
10. Bleichfixierbad nach Anspruch 8 oder Anspruch 9»
dadurch gekennzeichnet, daß es einen pH-Wert von 6 bis aufweist.
11., Verfahren zur Herstellung farbphotographischer
Abzüge, dadurch gekennzeichnet, daß man das Farbabzugsmaterial bildweise belichtet, das Material in einer Farbentwicklerlösung
färbentwiekelt, das entwickelte Material in einem Bleichfixierbad
nach einem der Ansprüche 1 bis 10 behandelt und darauf das Material genügend lange wässert, um alles Oxydationsmittel,
SiIberhalogenidlösungsmittel, gelöstes Silber und jegliche
gegebenenfalls durch Umsetzung von oxydiertem Farbentwickler mit der im Bleichfixierbad vorhandenen 1-Naphtholdi-
oder -tri-sulfonsäure gebildete farbige Verbindung praktisch vollständig herauszuwaschen.
- 13 509883/0881
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2832874A GB1473873A (en) | 1974-06-26 | 1974-06-26 | Photographic silver halide bleach-fix baths |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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|---|---|---|---|
| DE2431391A Withdrawn DE2431391B2 (de) | 1974-06-26 | 1974-06-29 | Zweistufiges Waschverfahren für Textilien |
| DE19752528138 Withdrawn DE2528138A1 (de) | 1974-06-26 | 1975-06-24 | Bleichfixierbaeder |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DE (2) | DE2431391B2 (de) |
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- 1975-06-25 FR FR7519930A patent/FR2276416A1/fr active Granted
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|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |