DE2522882A1 - Abkantpresse mit arbeitstisch - Google Patents
Abkantpresse mit arbeitstischInfo
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Description
0R-ING. ECKHARD WGlF . u
7STUTTGART1 ?? „ . 1 q ς
PlSCHBCSm 19, TEL 242781-2 22· 2^2288
HAEMMERLE AG ZOFINGEN (Schweiz)
Maschinenfabrik
ABKANTPRESSE MIT ARBEITSTISCH
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abkantpresse mit Arbeitstisch und Unter— und Oberwerkzeug, wobei eines
der Werkzeuge durch eine elastische Unterlage oder durch ein Oelkissen mittelbar oder unmittelbar elastisch nachgiebig
abgestützt ist.
Zweck der Erfindung ist eine Verbesserung der Genauigkeit beim Arbeitsvorgang dieser Maschinen zu erreichen. Das
grundsätzliche Problem beim Arbeiten mit solchen Abkantpressen besteht darin, eine Deformation der primär am Pressvorgang
beteiligten Elemente der Maschine zu verhindern bzw. zu kompensieren, da dies unweigerlich zu einer ungenauen Bearbeitung
des Werkstücks führt.
Die Anmelderin hat zur Lösung dieses Problems schon vorge-
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schlagen, einen Arbeitstisch zu verwenden, dessen Tischplatte auf einem ihrer Länge entsprechenden Stützelement ruht, das
in einem Bodenteil vertikal verschiebbar und auf einem OeI-kissen aufliegend gelagert ist. Eine Ausführung, die besondere
Vorteile in Bezug auf Zuverlässigkeit und einfache Herstellung bietet, besteht darin, das Oelkissen mit einer Membran
abzudecken, auf welcher dann das Stützelement aufliegt. Ferner hat die Anmelderin auch schon vorgeschlagen, anstatt
des Oelkissens eine elastomere Unterlage zu verwenden.
Nun hat es sich gezeigt, dass diese Anordnung sehr gut funktioniert,
solange das zu bearbeitende Werkstück nicht kürzer als die verfügbare Länge des Arbeitstisches ist. Sobald jedoch
nur ein Teil des Arbeitstisches unter Belastung steht, werden die Werkstücke an den Enden zu stark gepresst und es
ergeben sich dort Ungenauigkeiten.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, auch dieses Problem zu lösen und eine Presse vorzuschlagen, auf der alle
Arten und Grossen von Werkstücken gleichermassen präzise bearbeitet
werden können.
Es wird dabei von einer' Abkantpresse mit Arbeitstisch und
Unter- und Oberwerkzeug ausgegangen, wobei eines der Werkzeuge durch eine elastisch nachgiebige Unterlage mittelbar
oder unmittelbar
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abgestützt ist. Eine solche Abkantpresse ist gemäss der
Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass das elastisch nachgiebig abgestützte Werkzeug selbst oder seine Stütze aus
einer Anzahl von Teilelementen gebildet ist, die unabhängig voneinander vertikal verschiebbar nebeneinander angeordnet
sind in der Weise, dass unter Belastung nur diejenigen Teilelemente gegen die elastische Unterlage verschoben
werden, auf welchen das Werkstück unmittelbar oder mittelbar aufruht.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch einen Arbeitstisch einer Abkantpresse vor der Bearbeitung eines
Werkstückes,
Fig. 2 wie Fig. 1, aber während der Bearbeitung eines Werkstückes,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie A - A in Fig. 2, und
Fig. 4 eine Variante
Die Werkzeugzentrierplatte 1 des Arbeitstisches 5 trägt ein
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unteres Bearbeitungswerkzeug 2, das mit einem schematisch angedeuteten, in einem Holm der Abkantpresse angeordneten
Oberwerkzeug 3 zusammenwirkt.
Das untere Bearbeitungswerkzeug 2 liegt auf einem Stützelement auf, das gesamthaft mit 4 bezeichnet ist und aus
einer Anzahl von Einzelelementen 4a ...4o besteht. Diese Einzelelemente sind eng aneinandergereiht und bilden so das sich
im wesentlichen über die ganze Länge der Werkzeugzentrierplatte erstreckende Stützelement 4. Im Querschnitt besitzen die Einzelelemente
4a....4o angenähert die Form eines umgekehrten "T" und sind einzeln im Tisch 5 vertikal verschiebbar, welcher
im Querschnitt ' 1 -förmig ist und einen unteren
freien Raum 6 besitzt.
Im Tisch 5 oberhalb des Raumes 6 sind die Stützelemente 4a
- 4o eingesetzt und seitlich so geführt, dass sie sich voneinander unabhängig auf und abbewegen können.
Der freie Raum 6 ist mit OeI gefüllt, wobei das so gebildete
Oelkissen mit einer Membran 7 abgedeckt ist, die auf im Unterteil des Tisches 5 gebildeten VorSprüngen 8 aufliegt
und mittels eines eingesetzten Führungseinsatzes 9 für das Stützelement 4 festgehalten wird. In dieser Weise ist der
oelgefüllte Raum 6 zuverlässig gegen oben abgedichtet. Auf der Oberfläche der Membran 7 liegen die Stützelemente 4a -
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auf und übertragen die durch die Belastung beim Pressvorgang auftretenden Kräfte über die Membrane 7 auf das OeI-kissen
6. Jedes der einzelnen Teile 4a...4o des Stützelementes 4 besitzt einen Aufsatz 10a...lOo, der zwischen
Oberfläche des Stützelement-Teiles 4a ...4o und Unterseite der Werkzeugzentrierplatte 1 eingefügt ist. Wie am
besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist jeder dieser Aufsätze 10a...1Oo über eine Betätigungsstange 11 mit einer
Kolben-Zylinder-Einheit 12 verbunden. Durch Betätigung
letzterer ist jeder der Aufsätze 10 in horizontaler Richtung verschiebbar, und zwar von einer Wirkstellung, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, in eine links davon befindliche Ruhestellung, bei der die Verbindung zwischen Element 4a... 4o und Unterseite der Werkzeugzentrierplatte 1 unterbrochen ist.
Oberfläche des Stützelement-Teiles 4a ...4o und Unterseite der Werkzeugzentrierplatte 1 eingefügt ist. Wie am
besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist jeder dieser Aufsätze 10a...1Oo über eine Betätigungsstange 11 mit einer
Kolben-Zylinder-Einheit 12 verbunden. Durch Betätigung
letzterer ist jeder der Aufsätze 10 in horizontaler Richtung verschiebbar, und zwar von einer Wirkstellung, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, in eine links davon befindliche Ruhestellung, bei der die Verbindung zwischen Element 4a... 4o und Unterseite der Werkzeugzentrierplatte 1 unterbrochen ist.
Es ist selbstverständlich auch möglich, auf die Kolben—
Zylinder-Einheit 12 zu verzichten und die Aufsätze 10a... 1Oo von Hand zu verschieben, oder Elektromagnete für die Verschiebung derselben heranzuziehen.
Zylinder-Einheit 12 zu verzichten und die Aufsätze 10a... 1Oo von Hand zu verschieben, oder Elektromagnete für die Verschiebung derselben heranzuziehen.
In Fig. 2 ist ein schematischer Längsschnitt durch eine Presse
während des Pressvorganges dargestellt. Man sieht deutlich, dass ein Werkstück bearbeitet wird, das nur einen Teil der
Gesamtlänge der Presse beansprucht. Würde man in bekannter Weise ein einteiliges Stützorgan 4 verwenden, so bestünde
die Gefahr der Ueberkompensation mit unpräziser Bearbeitung
der Enden des Werkstücks.
- 5 -509851/0328
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Mit der erfindungsgemässen Ausbildung des Arbeitstisches
wird dieser Nachteil vermieden, indem alle diejenigen Aufsätze, nämlich 10a - 1Od und 10 1 - 1Oo entfernt bzw. in
ihre Ruhestellung gebracht werden, die nicht unmittelbar unterhalb dem zu bearbeitenden Werkstück liegen. Es sind
lediglich die Aufsätze 1Oe - 10k im Einsatz, so dass nur die Stützelement—Teile 4e- 4k zur Wirkung gelangen. Die
übrigen Stützelement-Teile, nämlich 4a - 4d und 41 -4o
sind ausser Eingriff und üben keine Wirkung auf das Werkstück aus.
Die im Einsatz stehenden Stützelement-Teile 4e — 4k hingegen
üben ihre ausgleichende Wirkung in vollkommener Weise aus, so dass im Endeffekt ein Bearbeiten ,des Werkstückes
mit bisher nie gekannter Präzision ermöglicht wird.
Es ist einleuchtend, dass bei einem Wechsel der Werkstückbreite lediglich die Aufsätze 10 in entsprechender Weise in
Ruhe— bzw. Wirkstellung gebracht werden müssen, um für die Presse optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Am einfachsten
ist dies, wenn die Aufsätze pneumatisch oder elektrisch verschiebbar sind, doch bereitet auch eine Verschiebung von
Hand keine grosse Mühe.
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Die beschriebene Einrichtung könnte selbstverständlich nicht
nur in Verbindung mit dem Unterwerkzeug 2 sondern auch zusammen mit dem Oberwerkzeug 3 gebraucht werden. Ebenso ist
es auch möglich anstatt des Oelkissens eine elastomere Unterlage oder eine Anzahl Federn zu verwenden, welche dann
im Raum 6 Aufnahme finden. Der Gebrauch der Membrane 7 erübrigt sich in diesem Falle.
Eine weitere Ausbildung und wesentliche Vereinfachung des Erfindungsgegenstandes geht aus der Fig. 4 hervor. Bei dieser
Ausführung ist wiederum ein Arbeitstisch 13 vorgesehen, in welchem ein Unterwerkzeug 14 vertikal verschiebbar gelagert
ist. Das Unterwerkzeug 14 besteht aus einer Anzahl von Einzelelementen 14a - 14o, die wiederum - ähnlich wie die
Stützelemente 4a - 4o nach der ersten Ausführung — eng aneinandergereiht sind, so dass sich jede frei vertikal bewegen
kann. Unterhalb der Elemente 14a - 14o ist im Tisch 13 ein Raum 15 vorhanden, in welchem eine elastomere Unterlage
Aufnahme findet.
Gemäss der dargestellten Ausführung ruht das zu bearbeitende
Werkstück 16 auf die Elemente 14e - 14-k auf, welche den wirksamen
Teil des unteren Werkzeuges 14 bilden. Das Oberwerkzeug 17 ist dagegen einteilig konventionell ausgebildet. Unter Belastung
werden also zuerst nur die Elemente, welche mit dem Werkstück 16 in Verbindung stehen, d.h. die Elemente 14e - 14k
bewegt. Erst nachdem das Oberwerkzeug 14 einen zusätzlichen
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Hub 18 zurückgelegt hat, welcher der Materialdicke des Werkstückes
16 entspricht, werden auch die übrigen Einzelelemente 14a - 14gi und 141 - I4o auch nach bewegt, ohne dass
dabei das Werkstück 16 an den Enden überbeansprucht und deformiert wird.
Diese Ausführung, welche auch in Verbindung mit dem Oberwerkzeug angewendet werden kann, bringt die grosse Vereinfachung
mit sich, dass auf die Aufsätze 10a - 1Oo nach der ersten Ausführung verzichtet werden kann. Sollten es spezielle Umstände
verlangen, so kann man auch bei der zuletzt beschriebenen Ausführung zusätzlich noch Abstützungen unter dem Werkzeug
verwenden.
-S-
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Claims (6)
1.)] Abkantpresse mit Arbeitstisch und Unter- und Oberwerkzeug, wobei eines der Werkzeuge durch eine elastisch
nachgiebige Unterlage mittelbar oder unmittelbar abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das elastisch
nachgiebig abgestützte Werkzeug (14) selbst oder seine Stütze (4) aus einer Anzahl von Teilelementen (4a-4o bzw, 14a-14o)
gebildet ist, die unabhängig angeordnet sind, in der Weise, dass unter Belastung nur diejenigen Teilelemente
gegen die elastische Unterlage verschoben werden, auf welchen das Werkstück unmittelbar oder mittelbar aufruht.
2.) Abkantpresse, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unabhängig voneinander vertikal verschiebbaren
Teilelemente (4a...4o, 10a...1Oo) eine, das Bearbeiiungswerkzeug
mit der Unterlage verbindende Wirklage und eine das Werkzeug von der Unterlage trennende Ruhelage aufweisen.
3.) Abkantpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass jedes der Teilelemente aus einem auf der elastischen Unterlage aufliegenden Unterteil
(4a - 4o) und einem auf diesen aufgesetzten, das Werkzeug stützenden Oberteil (10a...lOo) besteht.
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4.) Abkantpresse nach den Ansprüchen 1-3,. dadurch gekennzeichnet,
dass der Oberteil (10a - 1Oo) jedes Teilelementes einzeln von einer auf dem Unterteil
(4a...4o) aufliegenden Wirkstellung in eine ausserhalb
des Bewegungsbereiches der Unterteile befindliche Ruhestellung verschiebbar angeordnet ist.
5.) Abkantpresse nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Oberteil (10a...1Oo horizontal verschiebbar geführt und mit einer Kolben-Zylinder-Einheit
(12) verbunden ist, unter deren Wirkung es aus dem Raum zwischen Oberfläche des Unterteils und Werkzeug
herausziehbar ist.
6.) Abkantpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Werkzeug ,(14) aus einer Anzahl von Einzelelementen
(14a — 14o) gebildet ist, die frei vertikal beweglich eng aneinandergereiht sind und auf einer im Arbeitstisch
(13) angeordneten elastisch nachgiebigen Unterlage aufruhen.
- 10 509851/0328
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT433074 | 1974-05-27 | ||
| AT433074A AT332703B (de) | 1974-05-27 | 1974-05-27 | Arbeitstisch an blechbearbeitungsmaschinen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2522882A1 true DE2522882A1 (de) | 1975-12-18 |
| DE2522882B2 DE2522882B2 (de) | 1976-10-21 |
| DE2522882C3 DE2522882C3 (de) | 1977-06-02 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2644320A1 (de) * | 1976-04-02 | 1977-10-13 | Haemmerle Ag | Abkantpresse mit arbeitstisch |
| JPS59212121A (ja) * | 1983-05-17 | 1984-12-01 | Amada Co Ltd | プレスブレーキ |
| US5752406A (en) * | 1996-10-28 | 1998-05-19 | Dearing; James Michael | Flexible coining die |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2644320A1 (de) * | 1976-04-02 | 1977-10-13 | Haemmerle Ag | Abkantpresse mit arbeitstisch |
| JPS59212121A (ja) * | 1983-05-17 | 1984-12-01 | Amada Co Ltd | プレスブレーキ |
| US5752406A (en) * | 1996-10-28 | 1998-05-19 | Dearing; James Michael | Flexible coining die |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE436475B (sv) | 1984-12-17 |
| JPS512074A (de) | 1976-01-09 |
| FR2272766A1 (de) | 1975-12-26 |
| US4014204A (en) | 1977-03-29 |
| DE2522882B2 (de) | 1976-10-21 |
| CH586077A5 (de) | 1977-03-31 |
| SE7506067L (sv) | 1975-11-28 |
| AT332703B (de) | 1976-10-11 |
| JPS592569B2 (ja) | 1984-01-19 |
| ZA753399B (en) | 1976-04-28 |
| CA1041889A (en) | 1978-11-07 |
| ATA433074A (de) | 1976-01-15 |
| GB1489509A (en) | 1977-10-19 |
| IT1038258B (it) | 1979-11-20 |
| FR2272766B3 (de) | 1979-08-10 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
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