DE2644320A1 - Abkantpresse mit arbeitstisch - Google Patents
Abkantpresse mit arbeitstischInfo
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-
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- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Description
HAEMMERLE AG ZOFINGEN / Schweiz
ABKANTPRESSE MIT ARBEITSTISCH
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abkantpresse mit Arbeitstisch und Unter- und Oberwerkzeug, wobei das Unterwerkzeug
elastisch nachgiebig abgestützt ist.
Die Anmelderin hat bereits vorgeschlagen, zur Abstützung eine
elastische Unterlage oder ein Oelkissen zu verwenden und dabei Vorschläge gemacht, wie die Genauigkeit beim Arbeitsvorgang
dieser Maschine zu verbessern ist. Insbesondere sollte eine Deformation der primär am Pressvorgang beteiligten Elemente
der Abkantpresse selbsttätig kompensiert werden. Ein diesbezüglicher Vorschlag sieht die Verwendung eines Arbeitstisches
vor, dessen Tischplatte auf einem, ihrer Länge entsprechenden Stützelement ruht, das in eine.ti Bodenteil vertikal verschiebbar
und auf einem Oelkissen aufliegend gelagert ist. Falls das
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zu bearbeitende Werkstück kurzer ist als die verfügbare Länge
des Arbeitstisches, so wird das Werkstück an den Enden zu stark gepresst und es ergeben sich dort Ungenauigkeiten. Eine präzisere
Bearbeitung erlaubt eine Abkantpresse, bei welcher das elastisch nachgiebig abgestützte Werkzeug selbst oder seine
Stütze aus einer Anzahl von Teilelementen gebildet ist, die unabhängig voneinander vertikal verschiebbar nebeneinander
angeordnet sind, in der Weise, dass unter Belastung nur diejenigen Teilelemente gegen die elastische Unterlage verschoben
werden, auf welche das Werkstück unmittelbar oder mittelbar aufruht.
Zweck der Erfindung ist es, eine weitere Verbesserung von solchen Abkantpressen vorzuschlagen, bei welchen das Abstützen
des Werkzeuges mit Hilfe von Teilelementen nicht möglich ist. Die vorgeschlagene Abkantpresse mit Arbeitstisch sowie mit
Ober- und elastisch nachgiebig abgestütztem Unterwerkzeug ist dadurch gekennzeichnet, dass das Unterwerkzeug mit Hilfe einer
Reihe von nachgiebigen Einzelstücken am Arbeitstisch abgestützt ist, wobei zwischen dem Tisch und jeder Stütze ein
Zwischenstück eingesetzt ist, welche Zwischenstücke durch mindestens ein gemeinsames Betätigungsorgan aus dem Wirkbereich
von ausgewählten Stützen gruppenweise in eine neutrale Lage verschiebbar sind, in welcher die Stützen unwirksam sind.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar
"zeigen:
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BAD
Fig. 1 einen vertikalen Querschnitt durch eine Abkantpresse, wobei nur die für die Erfindung wesentlichen
Teile gezeigt sind,
Fig. 2 einen Schnitt gemäss der Linie 2-2 in der Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht in der Pfeilrichtung B in der Fig. 1 und
Fig. 4 ein Prinzipschema.
In der Fig. 1 ist mit 1 das Oberwerkzeug der Abkantpresse bezeichnet,
mittels welchem ein Werkstück 2 bearbeitet wird. Die Presse weist ferner einen Matrizenhalter 3 auf, in welchem
das als Matrize ausgebildete Unterwerkzeug 4 Aufnahme findet. Der Matrizenhalter 3 ist elastisch nachgiebig am Arbeitstisch
5 abgestützt. Zu diesem Zwecke sind im Matrizenhalter 3 eine Anzahl Zylinder 6 angeordnet, welche gegen den Arbeitstisch
5 gerichtet sind und in der Längsrichtung des Matrizenhalters 3 nebeneinander gereiht sind. In jedem Zylinder 6 befindet
sich ein Kolben 7 mit Kolbenstange 8, welche sich aus dem Zylinder 6 nach unten erstrecken.
Ferner sind auf dem Tisch 5 Zwischenstücke 9 angeordnet, welche als flache T-förmige Schiebestücke ausgebildet sind. Der
Längsbalken 9' jedes Zwischenstückes 9 liegt unterhalb einer zugehörigen Kolbenstange 8, während der Querbalken 9" ausserhalb
des Wirkbereiches der Kolbenstange liegt. Die Zwischenstücke 9 liegen mit ihren Flächen 10 auf der Oberfläche des
Arbeitstisches 5 auf und können parallel zur Längsrichtung der Presse, d.h. senkrecht zur Ebene der Fig. 1 verschoben werden.
Die Anordnung der Zwischenstücke ist so getroffen, dass sie
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mit ihren Querbalken 9" eine gerade Linie bilden, wobei die Stirnflächen zweier benachbarter Querbalken einander berühren
können.
Zur Verschiebung der Zwischenstücke 9 ist mindestens eine Schiebestange 11 vorgesehen, welche in einer Führung eines
Aufsatzes 12 des Arbeitstisches 5 verschiebbar gelagert ist und sich entlang der Zwischenstücke 9 erstreckt. Bevorzugt
werden zwei gleichachsig angeordnete Schiebestangen 11 vorgesehen,
wobei die eine Schiebestange vom einen Ende der Presse bis zur Mitte derselben, während die andere Stange
sich von der Mitte bis zum anderen Pressenende erstreckt. Zur Bewegung der Stangen 11 sind in der Zeichnung nicht näher
dargestellte, an und für sich bekannte, hydraulische oder pneumatische evt. auch elektrische Betätigungsorgane vorhanden.
Jede Schiebestange 11 ist mit einer Anzahl Querbohrungen 13 versehen, in welche abwechselnd ein Mitnehmerbolzen 14 eingesteckt
werden kann. Der Bolzen greift durch eine entsprechende ovale Bohrung 18 des Aufsatzes 12 und erstreckt sich mit
seinem Ende in eine Bohrung 15 des entsprechenden Zwischenstückes 9. Weitere korrespondierende Bohrungen im Aufsatz
und Zwischenstück 9 sind mit 16 bzw. 17 bezeichnet. Diese verlaufen parallel zu den Bohrungen 15 und 18, berühren aber die
Schiebestange 11 nicht. In der aus der Fig. 1 ersichtlichen Stellung ist ein Mitnehmerbolzen 14 durch eine Bohrung der
Schiebestange 11 gesteckt und erstreckt sich in die darunter liegende Bohrung 15 des Zwischenstückes 9. Wird nun die Schiebestange
11 bewegt, so erfolgt sowohl eine Bewegung des direkt
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erfassten Zwischenstückes 9 als auch der weiteren aneinandergereihten
Zwischenstücke, in der Weise, dass jeweils die Längsbalken 91 der verschobenen Zwischenstücke aus dem Bereiche der
zugehörigen Kolbenstangen 8 gelangen. Wird der Mitnehmerbolzen 14 in die Bohrungen 16 und 17 umgesteckt, so wird die Verbindung
zwischen der Schiebestange 11 und den Zwischenstücken 9 unterbrochen, so dass die Schiebestange 11 frei bewegt werden
kann. Wie schon erwähnt,wird die Hubbewegung der Schiebestange 11 so bemessen, dass in der einen Endlage derselben der Längsbalken
91 des Zwischenstückes 9 aus dem Bereiche der zugehörigen
Kolbenstange 8 gelangt und bei der Rückwärtsbewegung diese Längsbalken wieder exakt unter die Kolbenstangen 8 zu
liegen kommen. Da der Aufsatz 12 fest mit dem Arbeitstisch 5 verbunden ist und die Bewegung der Schiebestange 11 bzw. des
Mitnehmerbolzen 14 nicht mitmacht, ist es notwendig, die Bohrung 18 im Aufsatz 12 oval auszubilden, wobei die Länge des
Oval der Hublänge der Schiebestange entspricht.
Mit der beschriebenen Ausbildung der Abkantpresse kann erreicht werden, dass nur diejenigen Zwischenstücke 9 unter der zugehörigen
Kolbenstange verbleiben, die unterhalb dem zu bearbeitenden Werkstück liegen. Es wird dabei davon ausgegangen,
dass das mittlere Zwischenstück 9 (Fig. 4) nicht aus dem Bereiche der zugehörigen Kolbenstange 8 zu verschoben werden
braucht und fest angeordnet werden kann, da bei jedem Arbeitsvorgang das zu bearbeitende Werkstück in der Mitte der Presse
aufgelegt wird. Wird nur ein kurzes Arbeitsstück 19 bearbeitet, welches z.B. rechts und links über je zwei Zwischenstük-
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•5.
ke 9.1, 9.2 ersteckt, so sollten die übrigen Zwischenstücke
9.3 - 9.6 in einander entgegengesetzten Richtungen Pl und
P2 v/eggeschoben werden, so dass nur die mittleren fünf Schiebestücke in ihrer Wirklage verbleiben. Zur Entfernung
dieser Schiebestücke 9.3 - 9.6 wird je ein Mitnehmerbolzen 14 in die Bohrung 15 jedes der Schiebestücke 9.3 eingesteckt
und die beiden Schiebestangen 11 nach rechts bzw. nach links verschoben. Beim nachfolgenden Arbeitsvorgang werden nur die
Kolbenstangen 8 des mittleren und der beiden rechts und links von diesen befindlichen Kolben 6 auf Widerstand stossen,
während die übrigen Kolbenstangen 8 sich frei nach unten bewegen können.
Wird anschliessend ein längeres Werkstück 20 bearbeitet,
welches sich rechts und links über die Zwischenstücke 9.1 -
9.4 erstreckt, so werden die Schiebestangen 11 mit den Zwischenstücken
9.5 verbunden, was durch einfaches Umstecken der Mitnehmerbolzen 14 erfolgt. Die Schiebestangen 11 werden bei
ihren gegensätzlichen Bewegungen die Zwischenstücke 9.5 in den Pfeilrichtungen Pl bzw. P2 verschieben, wodurch auch die
übrigen Schiebestücke 9.6, 9.7 und 9.8 mitbewegt werden. Beim folgenden Pressvorgang werden nur die Kolbenstangen 8 durch Zwischenstücke
abgestützt, welche unter dem zu bearbeitenden Werkstück liegen, während die übrigen Kolbenstangen ohne Widerstand
ausfahren können.
Zur Automatisierung von bestimmten, immer wiederkehrenden Arbeitsabläufen
kann das Setzen der Mitnehmerbolzen durch eine programmierte Steuerung automatisch erfolgen.
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'40'
Die Rückführung der Zwischenstücke 9 in die Ausgangslage erfolgt durch sinngemässes Umstecken der beiden Mitnehmerbolzen
14 in die Bohrungen 18, 13, 15 der beiden äusseren Schiebestücke 9.8 und Bewegen der Schiebestangen 11 in zu den Pfeilrichtungen
Pl und P2 entgegengesetzten Richtungen.
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Leerseite
Claims (9)
1) J Abkantpresse mit Arbeitstisch und Unter- und Oberwerkzeug, wobei das Unterwerkzeug elastisch nachgiebig abgestützt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Unter-
stützen(6,7 werkzeug (4) mit Hilfe einer Reihe von nachgiebigen Einzelam
Arbeitstisch (5)abgestützt ist, wobei zwischen dem Tisch (5)
und jeder Stütze ein Zwischenstück (9) eingesetzt ist, welche Zwischenstücke durch mindestens ein gemeinsames
Betätigungsorgan (11) aus dem Wirkbereich von ausgewählten Stützen gruppenweise in eine neutrale Lage verschieb-,bar
sind, in welcher die Stützen unwirksam sind.
2) Abkantpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im zur Aufnahme des Unterwerkzeuges (4) dienender Matrizenhalter
(3) eine Anzahl Zylinder (6) angeordnet ist, die gegen den Arbeitstisch (5) gerichtet in der Längsrichtung
des Matrizenhalters (3) nebeneinander gereiht sind, wobei in jedem Zylinder (6) ein Kolben (7) mit Kolbenstange
(8) angeordnet ist, welch letztere sich aus dem Zylinder nach unten gegen den Arbeitstisch (5) erstrecken.
3) Abkanptesse nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstücke (9) als flache T-förmige
Schiebestücke ausgebildet und so nebeneinander gereiht sind, dass die Querbalken (91) der T-Stücke entlang einer geraden
Linie liegen und die Stirnflächen zweier benachbarter Querbalken (91) aneinanderstossen.
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ORIGINAL INSPECTED
ORIGINAL INSPECTED
4) Abkantpresse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass das Betätigungsorgan, welches sich entlang der Schiebestücke (9) erstreckt, als ein- oder zweiteilige
Schiebestange (11) ausgebildet und in einer Führung eines Aufsatzes des Arbeitstisches (5) verschiebbar gelagert
ist und unter Wirkung von Betätigungsorganen steht.
5) Abkantpresse nach Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebestange (11) mit Querbohrungen (13)
versehen ist, welche mit entsprechenden Bohrungen (15, 18) im Aufsatz (12) bzw. in den Zwischenstücken (9) korrespondieren,
wobei zum Verbinden der Schiebestange (11) mit einem der Zwischenstücke Mitnehmerbolzen (14) durch die
Bohrungen (18, 13, 15) gesteckt werden.
6) Abkantpresse nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (12) mit einer weiteren Reihe von
ausserhalb der Schiebestange (11) liegenden Bohrungen (16) ausgerüstet ist, wobei jede Bohrung der Reihe mit einer
entsprechenden Bohrung (17) des darunterliegenden Schiebestückes (9) korrespondiert, so dass beim Umstecken des
Mitnehmerbolzens (14) in die Bohrungen (16, 17) die Verbindung zwischen der Schiebestange (11) und dem Schiebestück
(9) unterbrochen wird.
7) Abkantpresse nach Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gleichachsig zueinander angeordnete Schiebestangen
(11) entgegengesetzt bewegbar sind, wobei die
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- ir© -
' 3.
eine Schiebestange vom einen Ende der Presse bis zur Mitte
derselben und die andere Stange sich von der Mitte bis zum anderen Pressenende erstreckt.
8) Abkantpresse nach den Ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubbewegung der Schiebestange (11) so
bemessen -ist, dass in der einen Endlage derselben der Längsbalken (9') jedes der Schiebestücke (9) aus dem Bereiche
der zugehörigen Kolbenstange (8) gelangt und in der anderen Endlage die Längsbalken (91) sich unter den
Kolbenstangen (8) befinden.
9) Abkantpresse nach den Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (18) im Aufsatz (12) oval ausgebildet
ist.wobei die Länge des Ovals der Hublänge der Schiebestange (11) entspricht.
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