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DE2520C - Universal-Besteck - Google Patents

Universal-Besteck

Info

Publication number
DE2520C
DE2520C DENDAT2520D DE2520DA DE2520C DE 2520 C DE2520 C DE 2520C DE NDAT2520 D DENDAT2520 D DE NDAT2520D DE 2520D A DE2520D A DE 2520DA DE 2520 C DE2520 C DE 2520C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutlery
view
spoon
case
construction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT2520D
Other languages
English (en)
Original Assignee
h. gringmuth in Dresden
Publication of DE2520C publication Critical patent/DE2520C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
    • A45C11/24Etuis for purposes not covered by a single one of groups A45C11/02 - A45C11/22, A45C11/26, A45C11/32 - A45C11/38
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
    • A45C2011/007Receptacles for personal medical or care products, e.g. drugs, condoms or patches; Small first-aid kits

Landscapes

  • Table Equipment (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

1878.
Klasse 33.
HERMANN GRINGMUTH in DRESDEN. Universal-Besteck.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. März 1878 ab.
Das Universal-Besteck hat den Zweck, eine grofse Anzahl Gegenstände des täglichen Bedarfs aufzunehmen, damit man dieselben ohne umfangreiche Transport-Utensilien in bequemer Weise bei sich führen kann. Es eignet sich ebenso für Civilpersonen auf Land- und Seereisen, als für Heer und Marine im Krieg und Frieden.
Der Zweck, die unten genannten Bedarfsgegenstände auf einen so kleinen Raum, wie 147 mm Länge, 97 mm Breite und 33 mm Höhe des Bestecks zusammenzufügen, wird erreicht durch die Construction des Etui und durch seine innere Einrichtung, wie auch durch die Form der einzelnen Gegenstände, von denen einige für den vorliegenden Zweck eigens construirt worden sind.
Es finden in diesem Besteck Aufnahme:
i. Messer, 2. Löffel, 3. Gabel, 4. Korkzieher, 5. Spiegel, 6. Kamm, 7. Zahnbürste, 8. Seife in Kapsel, 9. Scheere, 10. Nähnadeln, 11. Stecknadeln, 12. zweierlei Zwirn, 13. Knöpfe, 14. Verbandtuch (auch als Handtuch benutzbar), 15. Leinenbinde, 16. ein Quantum Pinghawar Yambi (Blutstillungsfaser), 17. ein Stück Leinewand, . 18. Pincette, 19. Sicherheitsnadeln, 20. Kapsel für Salicylsäuretalg, 21. Kapsel für Tanninopiumpillen, 22. ein Blatt Senfpapier, 23. Uebermangansaures Kali, 24. Englisches Pflaster, 25. Heftpflaster, 26. Hülse für Höllenstein, 27. sechs Briefbogen, 28. sechs Couverts, 29. Federhalter, 30. Bleistift, 31. vier Federn mit Tintenmasse, 32. Metallkapsel für Wasser zum Eintauchen der Feder, ^s- IO° Stück Wachsdochtzünder, 34. Compafs, 35. Kalender.
Es wird zuvörderst bemerkt, dafs sämmtliche Gegenstände in verwendbarer Grofse ausgeführt sind, dafs die Verbrauchsgegenstände theils für wochenlangen, theils für monatelangen Bedarf ausreichen, dafs Miniaturgegenstände, die sich als Spielerei charakterisiren, ausgeschlossen sind, und dafs sämmtliche Gegenstände in der Weise innerhalb des Etuis Aufnahme gefunden haben, dafs selbst bei Entfernung einzelner oder einer gröfseren Anzahl derselben die im Besteck verbleibenden dennoch ihren Platz behalten und durch etwaigen Transport im halbgeleerten Zustand des Bestecks nicht durcheinander geworfen werden.
Bezüglich der aufgeführten Medicamente und medicinischen Artikel ist zu bemerken, dafs für diese nur die Einrichtung zur Aufnahme derselben gegeben wird.
Das Gewicht des Bestecks aus Metall übersteigt bei vollem Inhalt nicht 650 g.
In Fig. ι ist das Besteck im geschlossenen Zustande dargestellt.
Fig. 2 zeigt das geöffnete und gefüllte Besteck von oben gesehen.
Die Fig. 59, 60, 61 zeigen die Theile, aus welchen das Etui zusammengesetzt ist.
Fig. 60 zeigt den Boden mit den beiden kurzen Seitenwänden, mit der vollen Vorderwand y111 und der kleineren Hälfte^11 der Rückwand. Vorderwand und Rückwand haben in den Theilen w Ansätze zur Bildung von Scharnieren für die beiden Deckel. Fig. 59 ist der eine Deckel, der mit der Vorderwand ym mittelst Scharniere w verbunden wird, während Fig. 61 die anderen Deckel mit der gröfseren Hälfte y1 der Rückwand zeigt. Dieser Theil der Rückwand hat ebenfalls einen Scharniertheil w, während der Deckeltheil in dieser Figur in einem kreisförmigen Ausschnitt ein Loch zum Deckelverschlufs hat. Beide Deckeltheile (Fig. 59 und 61) haben aufserdem noch die Ansätze v, welche dazu dienen, durch Umbiegung die scharfen Blechkanten zu verdecken und zu vermeiden; sämmtliche punktirten Linien bedeuten in den genannten, wie in. den nachfolgenden Figuren (mit Ausnahme der Fig. S und 57) die Bruchlinien für die Construction des Etuis. Die Sternchen * bedeuten die Anlöthepunkte für die inneren Constructions- oder Einrichtungstheile des Bestecks.
Erster Constructionstheil:" Derselbe ist in Fig. 30 im Ausschnitt aus Blech, in Fig. 32 im zusammengebogenen Zustand im Grundplan und in Fig. 31 in perspectivischer Ansicht dargestellt. Die Platte c, Fig. 29, ist in der Fig. 32 abgelöthet gezeichnet, und zwar an den mit Sternchen bezeichneten Punkten der Fig. 31.
Der erste Constructionstheil ist so nahe an die Vorderwand des Etuis angelöthet, dafs zwischen der Scheidewand c des Constructionstheiles und der Vorderwand des Etuis noch ein schmaler Raum verbleibt.
In diesem Raum findet eine Aufwicklung von zweierlei Zwirn (No. 12 der Liste) Aufnahme. Ueber dem Zwirn ruht in dem ringförmigen
Theil e und der Auflage d der Federhalter (No. 29) nebst Bleistift (No. 30). Federhalter und Bleistift sind in den Fig. 41, 42 und 43 in ihre Theile zerlegt dargestellt. Zwischen den Scheidewänden c und b des ersten Constructionstheiles wird neben der Wand b der Löffelstiel (No. 2) auf die hohe Kante gestellt, während die Pincette (No. 18) in diesem Raum auf dem Boden liegt, durch i niedergehalten. Zwischen der Wand c und dem Löffelstiel finden Messer (No. 1) und Gabel (No. 3) im zusammengeklappten Zustande, mit den Heften aneinander geschoben, Platz. Fig. 56 zeigt das aufgeklappte Messer, Fig. 57 die aufgeklappte Gabel, an ihren Griffen mit Verschlufsknöpfen, das erstere mit Löchern versehen, um aneinander geschoben werden zu können. Fig. 58 zeigt die Kantenansicht der zusammengeklappten Gabel. In dem Raum zwischen α und b sind Hebebänder (in Fig. 3 durch aufgedruckte Musterzeichnung kenntlich) angebracht, die durch zwei Quertheilungen dieses Raumes in der Mitte niedergehalten werden. In dem durch diese Quertheilungen gebildeten kleinen Raum findet ein Compafs (No. 34) Aufnahme, in Fig. 48 in Seitenansicht, in Fig. 49 in Frontansicht dargestellt, während durch das Hebeband zur Linken der Bürstentheil einer Zahnbürste (No. 7), durch das Hebeband zur Rechten zwei Metallkapseln gehoben werden, die übereinander geschoben sind. Die übergeschobene Kapsel, die also ein nicht geschlossenes Ende hat (No. 32), in verhältnifsmäfsiger Gröfse in Fig. 25 in Endansicht, in Fig. 26 in Seitenansicht dargestellt, dient zur Aufnahme von Wasser, in das die Feder des Halters (No. 29) eingetaucht wird, um mit ihr sofort schreiben zu können. Die Federn selbst enthalten die Tintenmasse. Die zweite Metallkapsel, in Fig. 27 in Seitenansicht und in Fig. 28 in Endansicht dargestellt, enthält die Reservefeder (No. 31), Reserveblei (No. 30), Nähnadeln (No. 10), Stecknadeln (No. 11), Sicherheitsnadeln (No. 19). Alle vorstehend erwähnten Gegenstände fanden durch den ersten Constructiönstheil Aufnahme.
Zweiter Constructiönstheil: Derselbe ist in Fig. 23 im Grundrifs, in Fig. 24 in Seitenansicht dargestellt. Er ist an die mit Sternchen bezeichnete Stelle am Deckel y I, Fig. 61, angelöthet (s. auch Fig. 2) und nimmt in seinem ringförmigen Theil den Zahnbürstenstiel (No. 7) auf. Dieser Stiel ist hohl und mittelst Verschraubung geschlossen. In seiner Höhlung findet ein Quantum übermangansaures Kali (No. 23) Aufnahme, das als Zusatz zum Mundwasser ein wohlbekanntes, antiseptisches Mittel ist.
Dritter Constructiönstheil: Die Form dieses Constructionstheiles ist in Fig. 44 in Endansicht und in Fig. 45 im Grundplan, sowie in Fig. 2 an seinem Platz auf der Innenwand des Vorderdeckels festgelöthet dargestellt. Er dient zur Aufnahme der Scheere (No. 9) und des Kammes (No. 6). Der Halt des letzteren wird wesentlich durch die rechtwinklig zum Deckel nach innen umgebogene Platte χ bedingt, welche Platte äufserdem noch den Zweck hat, bei zugeklapptem Deckel sich zwischen Gabel und Verbandtuch zu schieben, um erstere gegen Rostflecke bei feucht eingelegtem Verbandtuch (von dem weiter unten die Rede sein wird) zu schützen. Die eine Löthstelle des dritten Constructionstheiles, welche in die Mitte des Deckels fällt, ist zugleich die Stelle, auf welcher an der Äufsenseite des Deckels der Verschlufsknopf des Etuis sitzt.
Zu der Stellung und Form dieses Constructionstheiles ist zu bemerken, dafs derselbe in Verbindung mit der Länge und Stärke des Kammes und der Scheere so bemessen ist, dafs Scheere und Kamm, richtig zum Festsitzen eingeschoben, der Gröfse des zusammengefalteten Verbandtuches entsprechen; es ist dies wichtig, weil beispielsweise eine gröfsere Länge des Kammes an seinem breiteren Ende oder ein ungenügendes Hineinschieben in den Constructiönstheil beim Zuklappen des Deckels ein Aufschlagen des Kammes auf die Seifenkapsel verursachen und ein Nichtschliefsen des Deckels zur Folge haben würde.
Vierter Constructiönstheil: Derselbe ist an die Vorderwand JK111, Fig. 6o, angelöthet, und Fig. 6 zeigt ihn an seinem Platz. Der Zweck dieses Constructionstheiles wird später erwähnt werden.
Fünfter Constructiönstheil: Dieser Theil ist im Gegensatz zu den vier vorhergenannten nicht angelöthet. Zum Gebrauche und zur Verpackung der durch ihn gehaltenen Theile wird er aus dem Etui herausgenommen. Er wird mit »Blecheinsatz« bezeichnet und ist in Fig. 10 als Blechausschnitt dargestellt.
Fig. 7 zeigt die Formung des Blecheinsatzes aus dem Blechausschnitt (Fig. 10) in perspectivischer Ansicht.
Fig. 8 ist dieselbe perspectivische Ansicht wie Fig. 7, jedoch mit den eingelegten Gegenständen. Fig. 9 ist eine Frontansicht des gefüllten Blecheinsatzes unter Weglassung der zwei Theile für die Löffelschale.
Der Blecheinsatz nimmt auf:
1. Auf. dem Boden links eine Kapsel für Tanninopiumpillen (No. 21 der Liste), die
in Fig. 14 in Seitenansicht,
in Fig. 15 in Deckelansicht,
in Fig. 16 in Bodenansicht dargestellt ist.
2. Auf dem Boden rechts eine Kapsel für Salicylsäuretalg (No. 20 der Liste),
in Fig. 11 in Seitenansicht,
in Fig. 12 in Deckelansicht,
in Fig. 13 in Bodenansicht dargestellt.
3. In dem ringförmigen Halter 0 eine zusammengesetzte Hülse für Höllenstein (No. 26).
4. In den Haltern m ti p den Korkzieher (No. 4)·
5. In der Höhlung k diverse Knöpfe (No. 13).
6. In den freien Raum des Blecheinsatzes kommen die zusammengesetzten Hälften der Löffelschale (No 2), und zwar so, dafs der Oesentheil nach aufsen in den Einschnitt der einen Etuiwand (Fig. 60) zu liegen kommt.
Der Blecheinsatz wird bei z, Fig. 4, ins Etui eingesetzt. In dem durch den ersten Constructionstheil und den Blecheinsatz im Etui gebildeten Eckraum, also zwischen h und / der perspectivischen Ansicht, Fig. 4, kommt die zur Ausfüllung dieses Raumes entsprechend geformte Zünderbüchse (No. 33), die in Fig. 20 in perspectivischer Ansicht, in Fig. 21 in Kopfansicht und in Fig. 22 in Bodenansicht dargestellt ist.
An die dem Blecheinsatz gegenüberliegende Etuiwand kommt eine die ganze Tiefe des Etuis ausfüllende Seifenkapsel (No. 8), dargestellt in Fig. 17 in perspectivischer Ansicht, in Fig. 18 in Grundansicht des Mitteltheiles und in Fig. 19 in perspectivischer Ansicht der Schlufsdeckel.
Der Mitteltheil, Fig. 18, welcher die Seife aufnehmen soll, wird an jedem Ende mit selbständigen halbrunden Deckeln verschlossen.
Der übrige freie Raum des Etuis wird wie folgt ausgefüllt:
1. Auf den Boden kommen sechs Couverts (No. 28), jedem Couvert ein entsprechender Briefbogen eingelegt (No. 27).
2. Hierauf kommt, zum besseren Halt um ein Blech täfeichen gewickelt, eine 1,5 m lange und 5 cm breite Leinenbinde (No. 15). In die Leinenbinde ist ein gefaltetes Papier eingeschlagen, ein Quantum Pinghawar Yambi enthaltend.
3. Hierauf ruht ein Carton, der Heftpflaster (No. 25), englisches Pflaster (No. 14), ein Blatt Senfpapier (No. 22) und ein Stück Leinwand (No. 17) enthält, während seine beiden Seiten mit vollständigem Kalender (No. 35) bedruckt sind.
4. Dann folgt der Spiegel (No. 5), in Fig. 36 mit seiner Glasseite nach oben dargestellt. Der Spiegel hat an einer seiner Langseiten eine Oese, die über den Zapfen bei a am ersten Constructionstheil (s.. Fig. 30, 32) geschoben wird. Seine entgegengesetzte Langseite wird unter den vierten Constructionstheil (s. denselben in Fig. 6) geschoben, und durch diesen ■Verschlufs· bildet der Spiegel nicht allein einen guten Abschlufs und Deckel für alles darunterliegende, sondern ist auch die Füglichkeit geboten, den Spiegel im Besteck, ohne ihn herauszunehmen, verwenden zu können (siehe Fig. 4). Auf den Spiegel kommt das zusammengefaltete Verbandtuch (No. 14) zu liegen, das mittelst Gummiband zusammengehalten wird. Das Verbandtuch 'hat die vom Professor. Es march in Kiel empfohlene dreieckige Form. Nach Füllung des Bestecks klappen die beiden Deckel übereinander und werden durch eine einfache bekannte Verschlufsvorrichtung (siehe Fig. 1) zusammengehalten.
Unter den Gegenständen, die im Besteck Aufnahme gefunden haben, sind noch folgende besonders zu erwähnen:
1. Der Löffel: Derselbe besteht aus dem Stiel, Fig. 51, und den beiden JLöffelschalenhälften, Fig. 52 Aufsenseite und Fig. 53 Innenseite. Fig. 54 zeigt die Löffelschale von der convexen Seite, Fig. 55 die Löffelschale vom Stielende aus gesehen, während Fig. 50 den vollständig zusammengesetzten Löffel von oben gesehen darstellt.
Die Löffelschalen tragen an ihren Aufsenflächen, in der Nähe der Stofsflächen, die eine einen Zapfen, die andere eine Oese, mittelst welcher die beiden Hälften zu einer Löffelschale vereinigt werden; jede Hälfte hat aufserdem ein vierkantiges Loch (s. Fig. 55), und der Stiel greift mit seinen beiden Zinken in diese Löcher, wodurch die Löffelschale festgeschlossen und mit dem Stiel zusammengehalten wird.
2. Die Zahnbürste, in Fig. 37 zusammengeschraubt in Seitenansicht gezeigt; Fig. 38 giebt den Bürstentheil im Rücken, Fig. 39 den hohlen Stiel und Fig. 40 die Endverschraubung für den Stiel. Diese Zahnbürste besteht aus einem Bürstentheil und einem Stiel, der an den Bürstentheil angeschraubt wird. Der Stiel ist hohl und kann, aufgeschraubt werden zur Aufnahme der pulver- oder kleinkrystallförmigen Ingredienzen für Mundspülwasser.
3. Der Korkzieher: Derselbe besteht aus einem massiven T-förmigen Stück (Mittelstück in Fig. $2), an dessen verticalem Theile die Schraube sitzt. Jedes Ende des T-förmigen Stückes ist mit Gewinde versehen, damit man zum Gebrauche des Korkziehers an jeder Seite des horizontalen Theiles ein Röhrchen mittelst Muttergewinde anschrauben kann, wodurch dem verticalen Theile die nöthige Länge als Hebel für das Einschrauben in den Kork und zum Ziehen mittelst der Finger gegeben wird. Diese Röhrchen werden, um den Korkzieher im Besteck verpacken zu können, über die Schraube gesteckt, wobei die zuerst aufgesteckte Röhre auf das Gewinde des verticalen Theiles, die zweitaufgesteckte Röhre mit ihrem Muttergewinde auf das Gewinde der ersten Röhre aufgeschraubt wird. In der Fig. 35 ist dieser Schraubenzieher verpackfertig gezeigt.
Schliefslich ist 4. zu erwähnen die Hülse für den Höllensteinstift, für den vorliegenden Zweck construirt. Dieselbe besteht zunächst aus einem kleinen, am Ende geschlossenen Röhrchen (links Fig. 46) aus Holz, Horn etc., die den Höllensteinstift aufnimmt. Die äufsere Wand des Röhrchens läuft nach dem offenen Ende konisch zu. Ueber dieses Röhrchen wird ein an einem Ende geschlossener Cylinder (rechts Fig. 46) gesteckt, der aus schwarzem Glas gefertigt ist. Die Höllensteinstifthülse ist in der Fig. 47 zusammengesteckt gezeichnet.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    . Das durch Zeichnungen und Beschreibung erläuterte Besteck als ein organisches Ganzes, die technische Einrichtung des Etuis und die für diese Einrichtung eigenthümlich und neu construirten Gegenstände.
    . Der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte, aus drei Theilen bestehende Löffel. Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Zahnbürste.
    Der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Korkzieher.
    Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Höllensteinhülse.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT2520D Universal-Besteck Active DE2520C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2520C true DE2520C (de)

Family

ID=281791

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT2520D Active DE2520C (de) Universal-Besteck

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2520C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0014359B1 (de) * 1979-02-01 1983-08-10 International Standard Electric Corporation Farbbildröhre mit Anordnung zur Korrektur von Landungsfehlern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0014359B1 (de) * 1979-02-01 1983-08-10 International Standard Electric Corporation Farbbildröhre mit Anordnung zur Korrektur von Landungsfehlern

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